Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

„… und plötzlich ergibt alles einen Gin“

4. „Angewandte Cocktailforschung“ an der OTH Amberg-Weiden

| Studierendenvertretung

Der von der Studierendenvertretung geplante Studiengang „Angewandte Cocktailforschung“ mit extrem hohem Praxisanteil lässt viele aufhorchen. Da für diesen Elitestudiengang jedoch nicht alle Bewerber geeignet sind, fand am 23. November im Wintergarten der OTH in Amberg ein Aufnahmetest statt.

Vor Beginn bleibt noch etwas Zeit für ein kurzes Gespräch mit dem Barkeeper (zweiter von rechts)

Hierbei hat sich die Studierendenvertretung gemeinsam mit dem Leo-Club „Berglöwen“ Amberg etwas ganz besonderes einfallen lassen. Unter dem Motto „Gin“ mussten die Kandidatinnen und Kandidaten beim Mixen und Verzieren verschiedenster Cocktails ihr Können unter Beweis stellen. Geleitet wurde der Test von Bastian Prechtl, der seine Ausbildung an der Barkeeperschule in München gemacht hat.

Getreu dem Motto "Scherben bringen Glück" opferte unser Barkeeper als erstes eine Flasche vom besten Flavour Rhabarber Gin. Nach einer kurzen theoretischen Einführung („Ihr könnt mir gern Fragen stellen. Ob ich sie beantworten kann, ist etwas anderes. Ich denke, euch interessiert ohnehin mehr die Praxis.“) und einem Gin-Tasting begann auch schon der ungefähr zweistündige praktische Test. Dabei mussten sechs Stationen durchlaufen werden:

  1. Klassischer Cocktail – Martini Cocktail – geshaked, gerührt oder gestrained 
  2. Fancy/Tropical Cocktail – Touchdown – geshaked 
  3. Alkoholfreier Cocktail – Coconut Kiss – geshaked 
  4. Built in glass – Munich Mule 
  5. Geschichtet – B52 (inklusive Spiel mit dem Feuer) 
  6. Deko & Flair-Bartending

Der Großteil der Bewerberinnen und Bewerber hat sich erstaunlich gut geschlagen. Im Laufe des Abends machte sich der Konsum der selbst gemixten Cocktails allerdings immer stärker bemerkbar, sodass beim Thema „Deko & Flair-Bartending“ die Kreationen an der letzten Station deutlich schlichter und weniger einfallsreich ausfielen. Auch das Werfen der Flaschen und Shaker wurde von der Jury zunehmend schlechter bewertet. Dem wissenschaftlich vorgebildeten Beobachter fiel sofort eine zeitliche Abhängigkeit der Cocktail-Kreationen auf: je später der Abend, desto kurioser wurden die Mischungen der Bewerber. Nachdem alle die letzte Station durchlaufen hatten, konnte sich die Studierendenvertretung in der geselligen Runde von der persönlichen Eignung der Bewerberinnen und Bewerber überzeugen. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen sind wir zuversichtlich, dass wir den Studiengang auch in Zukunft als Blockveranstaltung anbieten können.

Weitere Bilder gibt es in der Galerie der Studierendenvertretung und Informationen zum Leo-Club sind auf deren Facebookseite zu finden.

Gespannt lauschen alle der theoretischen Einführung des Barkeepers

Bei einem selbstgemachten Cocktail lässt es sich am Besten anstoßen

Der Chef höchstpersönlich zeigt sein Können beim Flair-Bartending

Die Studierendenvertretung und der Leo-Club Amberg haben den Abend für die Studierenden organisiert

Nach oben