Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Running Snail: Sponsorenabend

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik

Eine starke Saison für das Running Snail Racing Team! 1. Platz in Tschechien, 3. Platz am Hockenheimring und eine Platzierung in den Top 10 der Weltrangliste. Das sind viele gute Gründe, den Sponsoren zu danken, einen Blick zurück und einen nach vorn zu werfen – und dabei ein gut gehütetes Geheimnis zu enthüllen...

So sehen Sieger aus: das Running Snail Racing Team am Sponsorenabend (Foto: Running Snail)

Lukas Metzenroth und Paul Klinger, Teamleiter und stellv. Teamleiter von Running Snail, begrüßten die Gäste am Sponsorenabend an der OTH in Weiden.  Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug gratulierte in ihrer Rede zu den Erfolgen und lobte die Leidenschaft, mit der das Studierenden-Team das Projekt vorantreibt.

Prof. Dr.-Ing. Horst Rönnebeck, Faculty Advisor des Running Snails Teams, dankte den Sponsoren und blickte zurück auf die Anfänge: Im Jahr 2004 bauten sie mit viel Leidenschaft und jeder Menge Schrott den ersten Rennwagen, liebevoll „Eisenschwein“ genannt. Dass aus dem Eisenschwein-Projekt einmal ein schlanker, windschnittiger Elektroflitzer hervorgehen würde, ahnte niemand.

Potemkinsches Dorf im BHS Innovision Center

Hat ein potemkinsches Dorf im BHS Innovision Center Weiherhammer Platz? Ja, meinte Prof. Dr.-Ing. Armin Wolfram, 2. Faculty Advisor – und gab ein gut gehütetes Geheimnis preis. Hinter der windschnittigen Fassade des RS17, der dort im Mai enthüllt wurde, verbarg sich ein Blender. Der neue Rennwagen lieferte bei extrem gutem Aussehen eine höchst fragwürdige Performance.

Deshalb begann nach der Enthüllung auch ein Rennen gegen die Zeit. Die Snails mussten in wenigen Wochen ein wettbewerbsfähiges Fahrzeug auf die Räder stellen. Das gelang...

Mit dem RS17 holte das Running Snail Racing-Team den Gesamtsieg bei den elektrischen Fahrzeugen in Most (Tschechien). Zwei Wochen darauf ging’s nach Hockenheim: Auch hier gelang es den Snails, den Großteil der Konkurrenten hinter sich zu lassen und den 3. Platz im Wettbewerb für Elektrofahrzeuge einzufahren. Beim Finale in Ungarn holten sich die Snails u.a. den 2. Platz in Acceleration (Beschleunigung), den 3. Platz im Skid Pad (Acht-Fahren) – und damit Platz Drei in der Gesamtwertung. Kleiner Wermutstropfen: Da der Wettbewerb aus Sicherheitsgründen nicht vollständig ausgetragen werden konnte, flossen die Ergebnisse nicht in die offizielle Weltrangliste ein.

Fortsetzung rollt!

Auch 2018 wollen die Snails wieder ganz vorne mit fahren. Und die Chancen stehen gut – der neue Flitzer ist vielversprechend. Roman Sebald und Sebastian Bäuml, Technische Leiter, stellten die wesentlichen Neuerungen in der Mechanik vor. Sie zeigten u.a. das neue Chassis mit aerodynamisch optimierter Nase, den weiterentwickelten Antrieb und die verbesserte Aerodynamik. Sebastian Ulrich gab Einblicke in die innovative Elektronik des neuen Fahrzeugs.

Erster Eindruck: Das Gesamtpaket stimmt. Die Snails bringen 2018 einen Elektro-Flitzer auf die Rennstrecke, der die Erfolge der vergangenen Saison wiederholen oder sogar toppen könnte. Fortsetzung rollt!

Nach oben