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Workshop: Postoperative Wundinfektionen

| Hochschulkommunikation, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Medizintechnik

Viele Operationen bergen das Risiko einer postoperativen Wundinfektion. Allerdings gibt es technische Maßnahmen, um intraoperative, bakterielle und virale Kontaminationen zu minimieren – und dadurch Folgekosten zu reduzieren. Eine sinnvolle Maßnahme ist der Einsatz von Lüftungssystemen. Zu diesem Thema organisierten Prof. Dr. Clemens Bulitta, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, und Peter Ljubetic, International Sales Director, Avidicare, einen Workshop an der OTH in Weiden.

Prof. Dr. Clemens Bulitta referierte über aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema Lüftungssysteme in Operationssälen.

Die TeilnehmerInnen besuchten den Lehr- und Forschungsoperationssaal.

Den inhaltlichen Schwerpunkt bildete das neuartige OP-Lüftungssystem Opragon der Firma Avidicare, welches in den Lehr- und Forschungsoperationssaal der OTH Amberg-Weiden integriert ist. Peter Ljubetic stellte die Firma Avidicare und das von ihnen entwickelte Lüftungssystem Opragon vor. Prof. Dr. Clemens Bulitta referierte über aktuelle Forschungsergebnisse und Erfahrungsberichte rund um das Thema Lüftungssysteme in Operationssälen, u.a. über den Vergleich zwischen turbulenzarmer Verdrängungsströmung (TAV), turbulenter Mischlüftung und temperaturkontrollierter Luftströmung (TAF).

Im Anschluss an die Vorträge konnten die TeilnehmerInnen den Lehr- und Forschungsoperationssaal im Weidener Technologiecampus besichtigen und sich mit dem Opragon-System vertraut machen. Vor allem die Visualisierung des Luftstroms durch einen tragbaren Nebelgenerator und der Technikraum des Operationssaals hinterließen einen bleibenden Eindruck.

Zwischen der Firma Avidicare und der OTH Amberg-Weiden besteht seit längerer Zeit eine enge Zusammenarbeit. Zudem hat die Firma Avidicare den Aufbau des Lehr- und Forschungsoperationssaals im Weidener Technologie-Campus unterstützt.

 

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