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Hospital Engineering Trends: Krankenhaus 4.0? Bitte hier lang...

| Hochschulkommunikation, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Medizintechnik

Die Klinik 4.0 liegt noch ein Stück weit entfernt in der Zukunft. Doch es ist gut zu wissen, wohin die Reise geht und welche Wege einzuschlagen sind. Deshalb haben internationale ExpertenInnen eine Roadmap in das Krankenhaus von Morgen skizziert – beim zweitägigen Kongress „Hospital Engineering Trends“ an der OTH in Weiden.

Gäste aus über zehn Nationen besuchten den Kongress.

Die TeilnehmerInnen aus mehr als zehn Nationen profitierten vom geballten Wissen und Erfahrungsschatz der SpezialistenInnen aus den Bereichen Medizin, Medizintechnik, Hygiene oder Projektmanagement. Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach und Prof. Dr. Clemens Bulitta, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, begrüßten die Gäste.

Darauf standen in den Vorträgen die Themen Bau, Einrichtung und Betrieb von Krankenhäusern im Vordergrund. Am folgenden Tag nahmen die Gäste aktuelle medizintechnische Trends detailliert in den Blick. In Fokussessions mit Industriepartnern diskutierten sie über Chirurgie 4.0 oder Intensivstationen im Jahr 2025.

Macht Architektur gesund?

Was haben Ärzte und Architekten gemeinsam? Beide können heilen. Denn auch durchdachte Planung und Inneneinrichtung beeinflussen den Genesungsprozess positiv. Mehrere RednerInnen zeigten, was das bedeutet. Sie rieten u.a. zu einem modernen Licht- und Lärmmanagement, das den PatientenInnen das Piepen der Geräte oder fahle Krankenhausbeleuchtung erspart. Darüber hinaus auf ihrer Empfehlungsliste: Räume für Angehörige, freundliche Farben oder gute Belüftung. Außerdem ein ausgereiftes Raumkonzept – denn das optimiert den Workflow des Personals und vermindert unnötige Störungen. Wie sich auch eine Intensivstation patientenorientierter gestalten lässt, erklärte Oberarzt Andreas Faltlhauser von der Kliniken Nordoberpfalz AG in seinem Vortrag.

Wege in die Klinik 4.0

Digitalisierung und Automatisierung verändern den klinischen Alltag rasant. Zahlreiche Vorträge und Fokussessions standen daher unter dem Vorzeichen „4.0“: Die ExptertenInnen und TeilnehmerInnen beschäftigten sich u.a. mit Patientenzimmern 4.0, Intensivstationen 4.0, Chirurgie 4.0 oder Intensivmedizin 4.0. Die leitende Frage war dabei, wie Abläufe, Strukturen und Technologien verändert werden können, um PatientenInnen eine bestmögliche Versorgung zu garantieren. Denn auch in einer Klinik 4.0 steht der Mensch im Mittelpunkt.

Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach begrüßte die TeilnehmerInnen.

Prof. Dr. Clemens Bulitta, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, organisierte und moderierte den Kongress.

In einer Ausstellung wurden Medizintechnikprodukte und -dienstleistungen präsentiert.

Zum Kongress erstrahlte die OTH in Weiden in festlicher Beleuchtung.

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