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Workshop „Entdecken des kreativen Potentials“

| Zentrum für Gender und Diversity

Kreativität braucht braucht Mut, Ausdauer und Intuition! Dabei darf man sich vom eigenen „Ergebnisteufel“ nicht abbringen lassen und die eigenen Werke nicht anzweifeln. Im Rahmen des Programms BayernMentoring begaben sich die Teilnehmerinnen unter der Leitung von Angelika Aldenhoff-Artz auf eine künstlerische Entdeckungsreise und lernten das kreative Arbeiten mit Farben, Pinsel, Stempeldruck aus goldenem und silbernem Glitzerstaub kennen.

 

Jeder ist kreativ und jeder braucht andere Voraussetzungen, um der eigenen Kreativität freien Lauf lassen zu können. Selbst in Stresssituationen bekommen wir kreative und zündende Ideen, um so Probleme schnell zu lösen. Durch das künstlerische Arbeiten aktiviert unser Gehirn neue neuronale Assotiationen, die uns wiederum im Studien- und Berufsalltag von Nutzen sein können.

Die Angelika Aldenhoff-Artz führte die Teilnehmerinnen von einfacheren Übungen mit dem Zeichnen der Grundformen mit Bleistiften zu bunten Kreisbildern mit Wachsmalstiften bis hin zu großen Gemälden mit den Gouache-Farben. Dabei war die Verschiedenartigkeit der Bilder und die unterschiedlichsten individuellen Vorgehensweisen spannend zu beobachten. Eine wichtige Exkursion bestand darin, sich über die Grundformen bewusst zu werden. Alles besteht aus Grundformen und lässt sich darauf reduzieren. Diese Formen, wie Kreise und Dreiecke, treffen wir überall in der Natur an und lassen sich sogar in unserer Schrift des ABC‘s wiedererkennen. Zudem lernten die Teilnehmerinnen die richtige Haltung des Stiftes und des Körpers, um frei und offen zeichnen und malen zu können.

Eine weitere Lerneinheit: Wie enstehen Farben? Bei der Herstellung werden Staub und Bindemittel, in anderen Worten Pigmente für die Farben und zum Beispiel Öl oder Acrylat benötigt, um Ölfarben oder Acrylfarben herzustellen. Die im Seminar verwendeten Gouache-Farben sind im Grunde die Malkastenfarben, mit denen wir im Kinderalter bereits unsere ersten künstlerischen Erfahrungen erleben. Am Ende der kreativen Reise stand das persönliche Kartenbuch als „Endprodukt“, gefertigt aus einem selbstgemalten Bild, das in Streifen geschnitten und mit zwei selbstdekorierten Deckkarten aus Pappe zusammengeklebt wurde.

Alles in allem ist am Ende mehr als nur ein Kunstwerk entstanden, denn alleine die Erfahrung der schöpferischen Herstellung beflügelt Geist und Körper, neue Herausforderungen gestalterisch anzugehen. Nähere Informationen hierzu und zu weiteren Angeboten des Zentrums für Gender und Diversitybüro sind auf der Homepage oder direkt über das Büro des Zentrums für Gender und Diversity (Gebäude MBUT, Raum 002 oder genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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