Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Erfolgreiches Change-Management in der Praxis erlebten die Studierenden des Masterstudiengangs Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement im Rahmen ihrer Abschlussvorlesung bei der BAM GmbH. Ein hoher Praxisbezug ist Teil des Konzeptes von Dozent Hans Ulrich Gruber und des gesamten Studienganges.

Exkursion: Die Studierenden des Masterstudiengangs Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement bei der BAM GmbH

„Theorie und Praxis in meinem Fach Change-Management im Sommersemester 2018 zusammenzubringen, war mir besonders wichtig“, sagt der Dozent, Personalberater und ehemalige Top-Manager Hans Ulrich Gruber. Teil seiner Vorlesungsreihe sind daher zahlreiche Beispiele aus der industriellen Praxis. Ein Höhepunkt war die Abschlussvorlesung bei der BAM GmbH, einem renommierten Sondermaschinenbauer mit Sitz in Weiden. „Wir hatten die Möglichkeit, Einblicke bei einem Leuchtturm an Veränderungsmanagement, Innovation, Wachstum und Digitalisierung der Produktion zu erhalten“, zeigt sich Dozent Gruber von der Innovationskraft des Unternehmens begeistert. Vor kurzem wurde die BAM GmbH als eines der wachstumsstärksten Unternehmen vom Wirtschaftsmagazin Fokus ausgezeichnet.

Geschäftsführer Marco Bauer nahm sich Zeit für die Studierenden und gab ebenso fundierte wie persönliche Einblicke in seine Technologie-, Change- und Wachstums-Prozesse der letzten Jahre. Er erläuterte auch den Kultur- und Technologiewandel, der das Unternehmen zu dem gemacht hat, was im Rahmen dieser Exkursion zu bestaunen war. Heute reicht die Produktpalette von der CNC-Fertigung von Bauteilen bis zum komplexen, digitalisierten Sondermaschinenbau. Auch im Wachstumsmarkt 3D-Druck ist das Unternehmen gut aufgestellt. Die BAM GmbH hat eine eigene additive Fertigungsabteilung für den 3D-Druck. Zudem werden bei BAM die 3D-Drucker für einen großen Elektro-Versandhändler montiert, verpackt und versendet.

Hinter den funktionierenden Prozessen und beliebten Produkten steht auch eine erfolgreiche Personalpolitik. „Dass Change-Prozesse bei Herrn Bauer und Team so gut laufen, liegt vor allem am Führungsstil und der Personalpolitik“, erklärte Hans Ulrich Gruber seinen Studenten. „Bei der aufschlussreichen Führung durch die Fertigung war das auch sofort am Umgang zwischen Mitarbeitern und Chef sehr positiv zu spüren.“ Die gelebte Mitarbeiterorientierung erkenne man auch an der permanenten Weiterbildung der Führungskräfte und den Seminartagen außer Haus.

„Industrie 4.0 ist für uns nichts Besonderes, sondern normal“, so der gelernte Informatiker Marco Bauer beispielhaft am seit Jahren sehr erfolgreich laufenden Webshop Stahl nach Maß. Die BAM GmbH zählt hier zu den weltweiten Innovationsführern in Sachen Stahl-Webshop. „Wir haben sehr eindrucksvoll an diesem Tag eine Vielzahl an Theorieinhalten in der Praxis erlebt“, lautete das einhellige Fazit der Teilnehmer. „Danke an Marco Bauer für die spannenden Einblicke in gelebte Industrie 4.0 und seine Zeit“, sagt Dozent Gruber. Damit habe der Studiengang einen gelungenen Abschluss gefunden.

Den Studiengang Internationales Technologiemanagement gibt es an der OTH Amberg-Weiden seit 1998. Er zeichnet sich durch eine Kombination von technischen Inhalten und internationalem Management ebenso aus wie durch eine große Nähe zur Praxis. „Wir freuen uns sehr, mit Hans Ulrich Gruber einen erfahrenen Vorstand und Manager gefunden zu haben, der unseren Studenten wertvolle Einblicke in die unternehmerische Praxis gibt“, sagte Professor Dr. Frank Schäfer zu Beginn der Vorlesungsreihe.

Nach oben