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Forschung und Lehre stehen im Mittelpunkt: Eine Delegation der beiden Ostbayerischen Technischen Hochschulen Amberg-Weiden und Regensburg besuchte Mitte Mai ihre schottische Kolleginnen und Kollegen sowie deren Forschergruppen an der University of Glasgow (Dr. Lewis Mackenzie), der University of Strathclyde (Glasgow, Dr. George Weir), der University of Abertay (Dundee, Dr. Natalie Coull und Dr. Ian Ferguson) sowie der University of Aberdeen (Dr. Robert Duncan). Neben aktuellen Themen der Informationssicherheit, künstlichen Intelligenz und Sensornetzwerken wurden auch Erfahrungen mit neuen didaktischen Ansätzen in der Lehre (Just in Time Teaching,Technologie unterstützte Lehre) besprochen.

Die gemeinsame OTH-Delegation an der University of Abertay in Dundee: (v. l. n. r.) Prof. Dr. Andreas Aßmuth, Prof. Matthias Söllner, Sabrina Jahn, Sebastian Renner, Prof. Dr. Gerald Pirkl und Prof. Dr. Jürgen Mottok

Aus dem King's College (gegründet 1495) entstand die University of Aberdeen. (v. l. n. r.) Prof. Matthias Söllner, Prof. Dr. Andreas Aßmuth und Prof. Dr. Gerald Pirkl.

In einem großen gemeinsamen Workshop an der Universität von Strathclyde in Glasgow wurde von mehr als 20 TeilnehmerInnen der aktuelle Stand der relevanten Forschungsthemen der verschiedenen Partner vorgestellt. In einer Demonstration zeigte eine Forschergruppe der Abertay-University das mögliche Vorgehen von Angreifern, um sich z. B. über Funkschlüssel Zugang zu einem PKW zu verschaffen. Dr. Weir (University of Strathclyde) stellte ein Verfahren zur Erkennung und Klassifizierung von extremistischen Webseiten aus dem Darknet vor. Prof. Dr. Aßmuth (OTH Amberg-Weiden) wies auf Sicherheitslücken von Smart-Home-Lösungen hin, mittels derer sich Einbrecher über eine Internetverbindung Zugang zum Haus verschaffen können. Nach den Vorträgen wurde anschließend diskutiert, wie aktuelle Herausforderungen der Informations- und Datensicherheit, beispielsweise die Sicherheitslücken bei sog. Connected Cars, unzureichend geschützte Geräte im Internet der Dinge oder die Europäischen Datenschutz-Grundverordnung, bewältigt werden können.

 

Informationssicherheit, künstlichen Intelligenz und Sensornetzwerke

Beim Besuch der University of Abertay in Dundee wurden die im gemeinsamen Workshop besprochenen Themen vertieft. Zudem wurde detailliert über Anwendungen von Sensornetzwerken zur großflächigen Erfassung von Luft- und Temperaturqualität und die KI-gestützte Analyse der Daten diskutiert. An der University of Aberdeen standen die Themen Cloud-Sicherheit und Forensik sowie Europäische Datenschutz-Grundverordnung im Vordergrund.

Intensivierung der Kooperationen

Die Beteiligten aller Hochschulen sprachen sich dafür aus, die Kooperationen zukünftig weiter auszubauen. Neben dem Austausch von DozentInnen für Gastvorlesungen oder Seminare, gemeinsam durchgeführten und betreuten Abschlussarbeiten und Summer Schools sollen Erasmus-Partnerschaften initiiert werden. Die Zusammenarbeit bei wissenschaftlichen Themen soll fortgeführt werden, weitere gemeinsame Publikationen sind bereits in Arbeit. Prof. Dr. Andreas Aßmuth, Prof. Dr. Gerald Pirkl und Prof. Matthias Söllner bedanken sich ganzherzlich bei der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR), die die Schottland-Reise über das Programm BayIntAn gefördert hat (Förderkennzeichen BayIntAn_OTHAW_2018_12 vom 25.01.2018).

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