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Studiengang der Woche: Energietechnik und Energieeffizienz

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik | Studiengang der Woche

Die OTH Amberg-Weiden hat die Bewerbungsfrist für ausgewählte Studiengänge verlängert, Studieninteressierte können sich noch Last Minute bewerben, zum Beispiel für Energietechnik und Energieeffizienz, unseren Studiengang der Woche ...

Studierende arbeiten mit den grünen Technologien von morgen.

Kannst Du für uns einen Blick in die Zukunft werfen. Wie wird sich die Stromversorgung in den kommenden Jahren entwickeln?

Der Strom kommt nach wie vor aus der Steckdose, aber er stammt aus nachhaltigeren Quellen als heute. Die Trendwende hat sich in den ersten Monaten dieses Jahres deutlich abgezeichnet: Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse waren erstmals die wichtigsten Stromquellen Deutschlands – die Erneuerbaren haben mehr Energie produziert als Braun- und Steinkohlekraftwerke zusammen. Bis 2025 sollen nachhaltige Energieträger ca. 45 Prozent, bis 2050 sogar 80 Prozent des Stroms erzeugen. Die geschieht in u.a. in vielen kleineren und dezentralen Kraftwerken, die geschickt in deutsche Verteilernetze integriert werden müssen.

Wird die Energiewende gelingen?

Das hängt auch von politischen Weichenstellungen ab. Technisch ist vieles bereits möglich. Nicht nur bei der klimafreundlichen Stromerzeugung haben wir große Fortschritte gemacht. Wenn in puncto Netzausbau und intelligente Netze die Energieproduktion und -verbrauch aufeinander abgestimmt werden, geht‘s vorwärts. Die Forschungen im Bereich der Speicherung regenerativer Energie – grundlegend für die Energiewende – werden massiv vorangetrieben und vom Wirtschaftsministerium gefördert. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende ist die Steigerung der Energieeffizienz. Denn Kraftstoff, Strom oder Wärme, die man nicht benötigt, müssen erst gar nicht produziert werden! Was wir jetzt brauchen, sind junge Frauen und Männer, die diese Ideen und Technologien weiterdenken und mit anpacken wollen – das Know-how dafür erhalten Sie bei uns.

Was lernen sie bei Dir?

Bei mir erwerben Studierende das Know-how, um die Energieversorgung der Zukunft sicher und effizient zu gestalten sowie die Umweltbelastung bei der Energieerzeugung zu reduzieren. Die Basis dafür sind natur- und ingenieurwissenschaftliche Fächer wie Mathematik, Chemie und Werkstofftechnik. Im Laufe des Studiums vertiefen sie dann ihr ingenieurwissenschaftliches Wissen: Auf dem Lehrplan stehen unter anderem innovative Verfahren zur Bereitstellung von elektrischer und thermischer Energie mittels Kraft-Wärme-Kopplung oder Technologien zur Speicherung überschüssiger Energie.

Studieren ist mehr als graue Theorie. Wie bringst Du Farbe ins Studium?

An einer Technischen Hochschule geht Probieren oft über Studieren. Angehende Ingenieurinnen und Ingenieure wollen schon sehr früh praktisch arbeiten, eigene Ideen einbringen, umsetzen und testen. Das können sie bei mir in über 30 Hightech-Laboren, unter anderem in den Bereichen Energietechnik, Biotechnologie, Brennstoffzellentechnik, Turbinen- und Motorenprüfstände, Wind- und Solarenergie, Strömungsmaschinen oder Windkanal. Besonders stolz bin ich auf die Auszeichnung im CHE Hochschulranking: In der Kategorie „Ausstattung der Labore“ haben wir den Spitzenplatz erreicht.

Ein ganz besonderes Highlight ist unser Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), eine Technologie, die eine große Rolle in der Energiewende spielen könnte: KWK-Anlagen produzieren neben Strom auch Wärme, die in privaten Haushalten oder in der Industrie eingesetzt wird – der Brennstoff wird also doppelt, und damit effizienter genutzt. Studierende können diese Zukunftstechnologie bei uns kennenlernen und selbst mit innovativen KWK-Systemen arbeiten. Das bieten nur wenige Hochschulen …

Außerdem arbeitest Du mit nationalen und internationalen Partnern zusammen …

Die Studierenden vertiefen und erweitern ihr Know-how bei Energieerzeugern und renommierten Unternehmen, indem sie regelmäßig an Exkursionen teilnehmen oder praktische Projekte bearbeiten, unter anderem zu und bei Energieproduzenten, Windparks und Biogasanlagen. Außerdem können die Studentinnen und Studenten auch ganz weit über den Tellerrand blicken und bei Hochschulpartnern weltweit Erfahrungen sammeln. Ein Beispiel hierfür ist der Austausch mit dem Zentrum für Erneuerbare Energien im Mithradham, einem innovativen LernOrt der OTH Amberg-Weiden in Indien. Studierende können hier im internationalen Austausch im Bereich regenerativer Energien ihre an der Hochschule erworbenen Fähigkeiten anwenden und weiter ausbauen.

Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach Ihrem Abschluss?

Erstklassige Berufsaussichten: Absolventinnen und Absolventen können zum Beispiel als Entwicklungsingenieurin und -ingenieur für energietechnische Anlagen arbeiten. Dort entwickeln, planen und betreiben sie neue Systeme zur Nutzung konventioneller und regenerativer Energiequellen wie Solaranlagen, geothermische Systeme oder Windkraftwerke. Oder sie werden Energieberaterin oder -berater und zeigen Sparpotenziale für Haushalte und Gewerbe auf. Auch der Weg in die Forschung steht ihnen offen – fast alle Industriebereiche setzen zunehmend auf eine ressourcenschonende Energieerzeugung.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt hier.

Studierende profitieren von Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern wie den Energie-Forschungseinrichtungen in Indien.

Studieren in kleinen Gruppen mit familiärer Atmosphäre: Intensive Betreuung und direkter Kontakt zu den DozentInnen steigern den Lernerfolg.

Studierende sammeln praktische Erfahrungen in mehr als 30 Laboren aus den Bereichen Energietechnik, Kraft-Wärme-Kopplung und Elektrotechnik.

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