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10 Jahre Sprachinitiative Tschechisch an den Realschulen in Ostbayern

| Hochschulkommunikation, Zentrum für Sprachen, Mittel- und Osteuropa

„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet“, schrieb der Schriftsteller Frank Harris. In diesem Sinne haben die InitiatorInnen der „Sprachinitiative Tschechisch an den Realschulen in Ostbayern“ in den vergangenen zehn Jahren viele tausend Fenster geöffnet und Brücken zwischen Bayern und Böhmen gebaut. Ein guter Grund zum Feiern ...

OrganisatorInnen und Ehrengäste des Festakts

Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt. (Wilhelm von Humboldt)

Die Sprache eröffnet neue Perspektiven, betonte Kultusminister Bernd Sibler beim Festakt an der OTH in Weiden. Dank Fremdsprachenkenntnissen bieten sich Schülerinnen und Schüler im vereinten Europa hervorragende berufliche Chancen und Möglichkeiten, bei kulturellen Begegnungen den eigenen Horizont zu erweitern. „Gerade enge Nachbarn wie Bayern und Böhmen müssen zusammenarbeiten“, sagte Bernd Sibler. „Schlagen wir auch in den nächsten Jahrzehnten Brücken zwischen Sprachen und Kulturen, Brücken zwischen Nachbarn und Freunden!“

Eine andere Sprache ist eine andere Sicht auf das Leben. (Federico Fellini)

Auch Dipl.-Ing. Kristina Larischová, Generalkonsulin der Tschechischen Republik in München und Schirmherrin des Festaktes, betonte in ihrem Grußwort die verbindende Wirkung von Sprachkenntnissen. Darüber hinaus ging sie auf die Bedeutung der deutsch-tschechischen bzw. bayerisch-tschechischen Wirtschaftsbeziehungen ein. Die Kenntnis der jeweiligen Nachbarsprache sei dafür eine Schlüsselkompetenz.

PaedDr. Ladislava Holubová, Dozentin für Tschechisch an der OTH Amberg-Weiden, blickte in ihrem Vortrag auf zehn Jahre Sprachinitiative zurück, von den ersten Fortbildungen der Lehrkräfte über die Ausarbeitung der Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien bis zu den zertifizierten Prüfungen. Eine Erfolgsgeschichte! Von allen teilnehmenden SchülerInnen erhalten 90 Prozent das Zertifikat.

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt. (Ludwig Wittgenstein)

Und wie man diese Grenzen überwindet, zeigten die SchülerInnen der Grundschule Konnersreuth, der Realschule Vohenstrauß und der Realschule Auerbach. In zweisprachigen Theaterstücken oder Sketchen brachten sie tschechische und deutsche Sprache, tschechische und deutsche Kultur zusammen. So spielend kann man Grenzen überschreiten. Eine gute Nachricht für das Zusammenarbeiten, Zusammenwachsen und Zusammenleben in der Kulturregion Böhmen-Bayern – für die Gegenwart und die Zukunft.

Kultusminister Bernd Sibler hielt die Festrede.

Schulband der Realschule Vohenstrauß

Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Müller, Vizepräsident der OTH Amberg-Weiden, begrüßte die Gäste.

Dipl.-Ing. Kristina Larischová, Generalkonsulin der Tschechischen Republik in München und Schirmherrin des Festaktes

Zwei Schülerinnen der Realschule Vohenstrauß bei einem Sketch

PaedDr. Ladislava Holubová, Dozentin für Tschechisch an der OTH Amberg-Weiden, gab einen Rückblick auf zehn Jahre Sprachinitiative.

Petra König, Zentrum für Sprachen, Mittel- und Osteuropa, und Krystian Wawrejko, Fakultät BWL, haben den Festakt maßgeblich organisiert.

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