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EU-Projekt 3Ccar: Abschlussveranstaltung in Graz

| Hochschulkommunikation, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik

Elektromobilität auf ein neues technisches Niveau bringen und die Relevanz der E-Fahrzeuge im Markt erhöhen – das ist das Ziel des EU-Projekts 3Ccar. Die OTH Amberg-Weiden hat daran mit 50 Partnern unter der Leitung von Infineon mitgearbeitet. Im Oktober, rund 3,5 Jahre nach dem Start des Projekts, trafen sich die Beteiligten zur Abschlussveranstaltung in der TU Graz. An dem Treffen nahmen neben allen Projektpartnern auch die Projektverantwortlichen, VertreterInnen von ECSEL JU sowie der nationalen und lokalen Regierungen teil.

Das 3Ccar Konsortium an der TU Graz (Foto: Heike Lepke)

Die LeiterInnen aller Supply Chains und Arbeitspakete des Projekts präsentierten an der TU-Graz die erzielten Ergebnisse, Leistungen und Meilensteine. Unter anderem diskutieren sie Pläne für die Wertschöpfungskette der technologischen Ergebnisse von 3Ccar, um den Weg für eine erfolgreiche Markteinführung zu ebnen. Darüber hinaus stellten die Projektpartner vor, wie die im Rahmen von 3Ccar erzielten Entwicklungen in zukünftige Kooperationen integriert und wie sie sich auf die Zukunft der Mobilität und der europäischen Wirtschaft auswirken werden.

Erfolgreich abgeschlossen: Supply Chain „High-Speed Communication SC5“

Für die OTH Amberg-Weiden betreute Vizepräsident Prof. Dr. Alfred Höß das 3Ccar-Projekt in der Supply Chain „High-Speed Communication SC5“, die von Heike Lepke, OTH Amberg-Weiden, gemeinsam mit dem Unternehmen TTTech geleitet wurde. Insgesamt haben neun EU-Partner daran teilgenommen: NXP und TU Eindhofen, Niederlande, Tenneco, OnSemi, Belgien, der Fa. Ficosa AAA, Spanien und den Instituten Tecnalia, Spanien und IMA, Tschechien.

Sebastian Wieland und Stefan Stiegler, OTH Amberg-Weiden, präsentierten das Ergebnis. Sie zeigten einen Teilbereich der Entwicklungen am Demonstratorstand „Routing for E-Vehicles“. Dabei wurde ein servergesteuertes Routingsystem vorgestellt, bei dem Fahrstrecken berechnet werden, die speziell auf Elektrofahrzeuge zugeschnitten sind. Eine umfangreiche und abschließende Demonstratorsession wurde auch in den Veranstaltungshöhepunkt integriert, der Networking-Veranstaltung „ECA2030 Graz“, die im Rahmen der Abschlussveranstaltung stattfand.

ECA2030 Graz – Electric Connected Automated Cars invented for the 2030 Customer

Die Veranstalter Prof. Georg List, AVL List GmbH VP Corporate Strategy, und Prof. Helmut List, CEO der AVL List GmbH, begrüßten die TeilnehmerInnen. Mag. Alexandra Pichler-Jessenko, Abgeordnete des Steirischen Landtages, informierte in ihrem Vortrag über die Gastgeberstadt Graz und die Bedeutung einer innovationsorientierten Wirtschaft. Dr. Anton Chichkov informierte anschließend in seiner Rede über die Leuchtturminitiative Mobility.E das vom Cluster-Projekt AutoDrive angetrieben wird. Ein weiteres Highlight war die Keynote von Dr. Sabine Herlitschka, Vorsitzende des ECSEL Joint Undertaking Governing Board, CEO und CTO von Infineon Technologies Austria. Sie stellte Erfolge der ECSEL JU-Projekte vor und ermutigte zu weiteren Kooperationen in diesem Bereich.

Im Anschluss hatten die Grazer ECA2030-TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich mit den zahlreichen technologischen Demonstratoren von 3Ccar und dem innovativen Flugzeug ANTARES E2 vertraut zu machen, das von Lange Aviation vorgestellt wurde.

Heike Lepke, Sebastian Wieland mit Project Reviewern bei der Demonstrator-Session in der Hans-List Halle in Graz (Foto: Peter Lucas, TU Dresden)

Demonstrator der OTH Amberg-Weiden (Foto: Heike Lepke)

Dr. Sabine Herlitschka bei der 3Ccar Demonstrator Session (Foto: Heike Lepke)

Demonstrator-Session in der Hans-List Halle in Graz (Foto: Heike Lepke)

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