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MINT-Mädchen erkunden MINT-Berufswelt

| Hochschulkommunikation, Studien- und Career Service | MINT-Mädchen

Die Herbstferien sind zum Faulenzen da? Nicht so bei den MINT-Mädchen der OTH Amberg-Weiden! Sie besuchten Technikunternehmen in der Region und tauchten in verschiedene MINT-Berufswelten ein.

Das gegenseitige Kennenlernen und der gemeinsame Austausch standen beim Empowerment-Workshop im Vordergrund

Der erste Tag führte die Mädchen zu IGZ nach Falkenberg, wo sich alles um die Software SAP dreht. Die Schülerinnen konnten einen Einblick in gestengesteuerte Kommissionierung mit PICK-BY-MOTION sowie das Tragen einer VR-Brille gewinnen. Eine Projektleiterin im Bereich Software-entwicklung berichtete über ihre Karriere, die mit einer Ausbildung begann und bis zu einer führenden Position mit Personalverantwortung führte.
Am nächsten Tag ging es nach Weiherhammer zu BHS Corrugated. Nach dem Rundgang durch das beeindruckende Firmengelände des Weltmarktführers für Wellpappanlagen stellten die Teilnehmerinnen ihre eigenen Handyhalterungen aus Metall her und lernten dabei auch ein CAD-Programm zur virtuellen Planung ihrer Konstruktion kennen.
Am dritten Tag stand dann Witron in Parkstein auf dem Programm, wodurch ein Einlick in die Welt der Lagerlogistik ermöglicht wurde. Als besonderes Highlight zeigte sich der Austausch der Schülerinnen mit einer Studentin der OTH Amberg-Weiden, die bei Witron ihr duales Studium der Elektrotechnik absolviert. Die junge Frau wurde erst kürzlich bayernweit als beste Auszubildende ihre Faches ausgezeichnet, was die Schülerinnen spürbar beeindruckte. Dass Frauen und MINT perfekt zusammenpassen, wurde bei diesem Treffen somit deutlich.
Nach einer Verschnaufpause an Allerheiligen kamen die MINT-Mädchen am Freitag der Herbstferien an der OTH in Amberg für einen Empowerment-Workshop zusammen. Dabei wurden Rollenzuschreibungen diskutiert, eigene Erfahrungen diesbezüglich ausgetauscht und die Dar-stellung von Geschlechtern in den Medien kritisch hinterfragt.

„Ich freue mich, dass die Angebote so zahlreich und motiviert angenommen werden. Die Mädchen konnten ganz neue Erfahrungen im MINT-Bereich sammeln und sehen, dass auch Frauen in diesen zwar immer noch männlich dominierten Berufen Karriere machen und ihren Platz finden“, so Stephanie Schönfeld, Projektkoordinatorin des MINT-Mädchen-Projekts. „Einige der Schülerinnen haben sich bei mir bereits erkundigt, ob ein Praktikum in einem der Unternehmen möglich ist. Dass das Interesse geweckt wurde, ist ein toller Erfolg“, so Schönfeld weiter.

Das Programm für die MINT-Mädchen geht am schulfreien Buß- und Bettag weiter. In einem Forschungsworkshop an der OTH in Weiden wird Prof. Dr.-Ing. Manfred Beham den Schülerinnen die Visualisierung von Musik anhand von Programmierung näher bringen.

Das MINT-Mädchen-Projekt richtet sich an MINT-talentierte Schülerinnen und zielt darauf ab, diese für ein MINT-Studium oder einen MINT-Beruf zu gewinnen. Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 01FP1716 gefördert.

MINT-Mädchen beim Feilen ihrer Handyhalterung

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