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Studientag: Die dunkle Seite des digitalen Konsums

| Hochschulkommunikation | Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft

Bereits zum 5. Mal fand Ende November der vom OTH-Forschungscluster „Ethik, Technologiefolgenforschung und Nachhaltige Unternehmensführung“ (ETN) ausgerichtete jährliche Studientag statt. Das Thema: digitaler Konsum und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Rund 90 TeilnehmerInnen besuchten den Studientag.

Der Studientag entstand im Rahmen der Forschungsaktivitäten des OTH Forschungsclusters „Ethik, Technologiefolgenforschung und Nachhaltige Unternehmensführung“ (ETN). Ziel ist es, einen interdisziplinären und internationalen Austausch über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung zwischen Studierenden der OTH Amberg-Weiden, der OTH Regensburg und der Westböhmischen Universität Pilsen zu ermöglichen. Dieses Jahr wurde der Studientag auch im Rahmen des BTHA-AP-2018-25-Projektes „Internationalisierung der Nachhaltigkeits- und Ethikforschung und Lehre im bayerisch-tschechischen Grenzraum“ gefördert.

Die Nachfrage war sehr groß: Rund 90 Teilnehmende fanden sich ein, um sich über „Die dunkle Seite des digitalen Konsums“ zu informieren und sich über mögliche gesellschaftliche Folgen auszutauschen.

Interdisziplinärer Ansatz

Um einen möglichst breiten Einblick in den aktuellen Stand der Digitalisierung im Konsum geben zu können, wurde das Programm interdisziplinär und interaktiv gestaltet. Die Begrüßung erfolgte durch die Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden und aktuellen Clustersprecherin Prof. Dr. Christiane Hellbach, die die Relevanz des Themas an der OTH Amberg-Weiden, auch mit Bezug zum derzeitigen „Black Friday“,  betonte, sowie durch die stellverstretende Clustersprecherin Prof. Dr. Sonja Haug der OTH Regensburg. Den weiteren Vormittag füllten drei Impulsvorträge: Dr. Helmut Kollhof (Zukunftsakademie) zum Thema „Die Gestaltung der digitalen Technologien für eine nachhaltige Zukunft“, Maximilian Lukesch, M.Sc. (Universität Regensburg) über die „E-Commerce-Logistik: die Beziehung von Angebot und Kaufverhalten“ und Prof. Dr. Marco Nirschl (OTH Amberg-Weiden) zum Thema „Unsere Spuren im Netz: Was Online-Shops & Co. über uns wissen“. Prof. Dr. Christiane Hellbach führte als ETN-Clustersprecherin durch die Veranstaltung.

Rege Diskussion zwischen den Teilnehmenden – internationale Arbeitsgruppen

Am Nachmittag hatten die Studierenden die Möglichkeit, aktiv die weitere Diskussion zu gestalten. In insgesamt sechs Themengruppen zu je einer konkreten Digitalisierungsfolge diskutierten die Teilnehmenden die jeweils ethischen, sozialen und legalen Herausforderungen, die mit dieser einhergehen könnte. Bei der Vorstellung ihrer Ergebnisse im Plenum entwickelte sich eine rege Diskussion zwischen den Studierenden. Am Ende des Tages stand eines fest: die Digitalisierung im Handel ist in vollem Gange und bestimmt zunehmend das Konsumverhalten. Inwieweit hier soziale oder ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt werden, ist eine Frage, die sich alle stellen müssen.

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