Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Positionstausch an der Spitze des Amberger Fördervereins: Franz Mende übernimmt Vorsitz

| Alumni, Hochschulkommunikation

Nach neun Jahren an der Spitze des Fördervereins Amberger Freunde der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden e. V. hat Prof. Dr. Erich Voss das Amt des Vorsitzenden abgegeben. Nachfolger wird Franz Mende, Werkleiter bei der Siemens AG in Amberg. Erich Voss übernimmt nun den stellvertretenden Vorsitz, den bisher Franz Mende innehatte.

Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit: Franz Mende (rechts) hat das Amt des 1. Vorsitzenden von Prof. Dr. Erich Voss (links) übernommen.

„Deutschland hat nicht viele Bodenschätze“, sagt Franz Mende. „Unser Kapital sind die klugen Köpfe. Mit meiner Arbeit möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass möglichst viele davon aus der OTH Amberg-Weiden kommen“. Der 56-Jährige leitet das Gerätewerk bei der Siemens AG in Amberg. Im Förderverein engagiert er sich seit vielen Jahren, seit 2015 als stellvertrender Vorsitzender. Wie sein Vorgänger will er das hohe Ausbildungsniveau der Hochschule durch finanzielle Unterstützung sichern und weiterentwicklen. Außerdem möchte er die Zusammenarbeit der OTH Amberg-Weiden mit der regionalen Wirtschaft fördern und das Wirken der Hochschule in die Gesellschaft weiter vorantreiben.

Prof. Dr. Erich Voss darf nach den vergangenen neun Jahren eine positive Bilanz ziehen. In seiner Amtszeit stieg die Zahl der Mitglieder von 220 auf 320 Personen. Luft nach oben ist allerdings immer – Voss setzt deshalb auf das Engagement der Freunde der Hochschule, neue Mitglieder aus ihrem Bekanntenkreis zu gewinnen. Schließlich sei die OTH Amberg-Weiden „der Leuchtturm für die Ausbildung der Region. Unsere Mitgliedschaft unterstreicht die Bedeutung dieser Institution, der geringe Jahresbeitrag sollte da wahrlich kein Hindernis sein.“

In seiner Rede dankt er zudem seinen Vorgängern im Vorstandsvorsitz Walter Herding, Georg Grammer und Peter Neumann, auf deren Arbeit er aufbauen konnte, und den Sponsoren, die viele kleine und größere Projekte möglich gemacht haben. Auf eines davon blickt er mit besonderer Freude zurück: das Deutschlandstipendium. Als Vorsitzender unterstützte er 2011 maßgeblich die Einführung des Stipendienprogramms an der OTH Amberg-Weiden, seitdem hat es sich sehr erfolgreich entwickelt. Die Hochschule erreicht heute eine Förderquote von 1,53 Prozent und liegt somit bundesweit in der Spitzengruppe. Insgesamt 48 Stipendienurkunden – und damit fünf mehr als noch im Vorjahr – wurden in diesem Herbst vergeben.

 

Nach oben