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Gelebter, grenzüberschreitender Wissens- und Technologietransfer

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik, International | Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung

„Grenzüberschreitendes F&I Netzwerk für Energieeffizienz und Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung“ – zwei Drittel der Laufzeit des Ziel-ETZ-Projekt Nr. 53 sind vorüber. Zeit für eine Zwischenbilanz. Und die fällt positiv aus! Durch die Zusammenarbeit der renommierten Westböhmischen Universität Pilsen (UWB) und der OTH Amberg-Weiden erhalten sechs teilnehmende kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die beiderseits der Grenze Maschinen und Anlagen für die umweltgerechte Energieerzeugung sowie die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) entwickeln und produzieren, Unterstützung und Zugang zu den grundlagenorientierten Simulationskompetenzen der Universität wie auch zu den praxisorientierten Entwicklungskompetenzen und Versuchsanlagen der Technischen Hochschule.

Das Projektteam im Labor für Strömungsmaschinen (v.l.n.r.): Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß (KoKWK), Laura Weber B.Eng. (KoKWK), Ing. Martin Novak (NTC), Ing. Syka Tomáš Syka Ph.D. (NTC), Tobias Popp M.Eng. (KoKWK), Ing. Richard Matas Ph.D. (NTC), Ing. Jan Sedlacek Ph.D. (NTC)

Dr. Florian Heberle (ZET) erklärt den Besuchern das ORC-Versuchskraftwerk, in dem die Turbinen aus Amberg vermessen werden.

„Das Projekt hat die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet zum Ziel. Die Kolleginnen und Kollegen der Westböhmischen Universität Pilsen und unseres  Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung haben die teilnehmenden Partnerunternehmen in den vergangenen beiden Jahren bei ihren Entwicklungsaufgaben im Bereich Energietechnik Hilfestellung gegeben. Dabei erlangten die KMUs Zugang zu den forschrittlichsten Werkzeugen, Messeinrichtungen und Entwicklungsmethoden an beiden Hochschulen“, sagt Prof. Dr.-Ing Andreas P. Weiß, Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) an der OTH Amberg-Weiden.

Auch das zweite wichtige Ziel Projektes ist bereits erreicht: Ein grenzüberschreitendes Netzwerk von WissenschaftlerInnen und EntwicklerInnen, die gemeinsam an den Aufgabenstellungen der nachhaltigen Energietechnik für unser gemeinsame Zukunft arbeiten. Bereits Routine sind die gegenseitigen Arbeitsbesuche und Besprechungen in Pilsen und in Amberg. So trafen sich vergangene Woche vier Kollegen des New Technology Research Centre (NTC) der UWB mit Laura Weber B.Eng., Tobias Popp M.Eng. und Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß vom KoKWK, um die weiteren Aufgaben im letzen Projektjahr zu besprechen.

Ein weiteres wichtiges Ziel des Projektes ist es auch, das Kompetenznetzwerk sowohl qualitativ und quantitativ über die Projektlaufzeit weiterzuentwickeln. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war deshalb der Besuch beim Zentrum für Energietechnik (ZET) der Universität Bayreuth, mit dem Prof. Weiß bereit seit gut acht Jahren im Bereich Organic Rankine Cycle (ORC) zusammenarbeit. Dr. Florian Heberle, Geschäftsführer des ZET, empfing die bayerisch-tschechische Delegation und stellte das ZET vor und führte durch die Versuchseinrichtungen. Die Diskussion über mögliche Felder der Zusammenarbeit schloss den interessanten Besuch ab.

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