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Eröffnung: Kompetenzzentrum für Gesundheit im ländlichen Raum und Medical Valley Center

| Hochschulkommunikation, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Medizintechnik

Die Gesundheitsversorgung in ländlichen Räumen wie der nördlichen Oberpfalz steht vor großen Herausforderungen – überkommene Strukturen, Kostendruck oder Fachkräftemangel können in naher Zukunft zu Engpässen führen. Innovative Lösungen sind gefragt, um die wohnortnahe medizinische Versorgung sicherzustellen. Genau dafür werden unter dem Dach der OTH Amberg-Weiden Aktivitäten der Gesundheitswirtschaft in der Region gebündelt.

VeranstalterInnen, ReferentInnen und Ehrengäste bei der Auftaktveranstaltung (Quelle: Bühner)

In einer Kick-off-Veranstaltung wurde das virtuelle „Kompetenzzentrum für Gesundheit im ländlichen Raum“ eröffnet. Es vereint die Aktivitäten des neu gegründeten Medical Valley Centers Weiden, der Gesundheitsregionplus Nordoberpfalz, des Gesundheits- und Medizintechnikcampus der OTH Amberg-Weiden und der regionalen Gesundheitswirtschaft. Dabei bildet das Medical Valley Center einen wichtigen Knotenpunkt zum Spitzencluster Medical Valley der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN).

Das Kompetenzzentrum bringt Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Das Ziel: Die AkteurInnen vernetzen, um innovative Versorgungskonzepte und Versorgungsformen zu entwickeln. Schwerpunkt ist dabei die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, entlang der gesamten Versorgungskette „Prävention – Diagnostik – Therapie – Reha“ sollen (digitale) Lösungen erarbeitet werden. Im Vordergrund stehen dabei die vier Aktivitätsfelder: Wissenschaftsvernetzung und Akquisition von Fördergeldern, Aus- und Weiterbildung, Unterstützung von Start-ups und Umsetzung von Innovationen.

Für die anstehenden Aufgaben ist die OTH Amberg-Weiden gut aufgestellt. Bereits in den vergangenen Jahren hat die Hochschule neue und zusätzliche Professuren geschaffen, unter anderem im Bereich „Digitale Prozessketten in der Medizintechnik“. Dazu kommen, vorbehaltlich der Zustimmung durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die zwei neuen Studiengänge „Physician Assistance – Arztassistenz“ und „Digital Healthcare Management“, die beide bundesweit zum ersten Mal angeboten werden. Außerdem wird das Weiterbildungsangebot erweitert und berufsbegleitende Studienmöglichkeiten eingerichtet.

Prof. Dr. Steffen Hamm, OTH Amberg-Weiden, ist Geschäftsführer der Gesundheitsregionplus. Die Gesamtleitung des neuen Zentrums liegt bei Prof. Dr. Clemens Bulitta, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen.

Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug begrüßte die Gäste.

Am Nachmittag erarbeiteten die TeilnehmerInnen in Workshops Ideen zur regionalen Gesundheitswirtschaft.

Die Gesamtleitung des Kompetenzzentrums liegt bei Prof. Dr. Clemens Bulitta, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen.

Prof. Dr. Steffen Hamm ist Geschäftsführer der Gesundheitsregion plus.

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