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Mehr als nur ein Lauf: Laufsymposium zum Nofi-Lauf 2019

| Hochschulkommunikation | 25 Jahre

Der Nofi-Lauf und die OTH Amberg-Weiden haben Gemeinsamkeiten: beide haben die Region bewegt, beide feiern in diesem Jahr ein Jubiläum. Die Kick-off-Veranstaltung zum Nordoberpfälzer Firmenlauf Lauf 2019 lieferte beim Laufsymposium zahlreiche Argumenten für den Laufsport. Vom Runner’s high, über den inneren Schweinehund, bis hin zu den Kräften, die beim Laufen auf dem Körper wirken – ein motivierender Abend.

Holly Zimmermann, vierfache Mutter und Ultramarathonläuferin

„Sport ist Mord“ – ja, aber nur extreme sportliche Aktivitäten. Ansonsten gilt: Wer Sport treibt, lebt länger. Denn regelmäßige sportliche Aktivität, stärkt Herz und Kreislauf, Sehnen und Muskeln. Hier kommt dem Menschen zu Gute, dass er für die Bewegung geschaffen ist. „Wir kommen aus der Steinzeit, in der der Mensch Jäger und Sammler war. Heute sind wir Sitzer,“ so Prof. Dr. Robert Schwinger, Kardiologe und Chefarzt am Klinikum Weiden in seinem Vortrag „Herzensangelegenheit Laufen“.

„Joggen macht den Kopf frei“ – ja, denn beim Laufen wird die Endorphinausschüttung erhöht und das hilft, Stress abzubauen. Laufen kann sogar Schmerzen lindern. Elisabeth Eißner, Chefärztin der Orthopädischen Rehabilitation Waldsassen, sieht eine Parallele zwischen den Wirkungen einer Schmerzbehandlung und denen der beim Laufen entstehenden Endorphine. Aber nicht für jeden ist Laufen die richtige Sportart. Diplom-Psychologe Jörg Oppitz, Kliniken Nordoberpfalz AG, ergänzt den Vortrag über die „Psychologie des Laufens“ um die Punkte Motive zu Laufen. „Viele Läufer nennen das Naturerleben als das Motiv, das sie zum Laufen bringt.“

„Ohne Ziele fehlt die Motivation zum Laufen“ – ja, denn sie helfen, fokussiert zu bleiben. Allerdings sollten die Ziele nicht zu hochgesteckt sein. Holly Zimmermann, vierfache Mutter und Ultramarathonläuferin, empfiehlt, dass vor allem LaufanfängerInnen über ihre Ziele sprechen sollen. „Ist das Ziel gegenüber anderen geäußert, hilft es, das Laufen durchzuhalten.“

„Auf das richtige Schuhwerk kommt es“ – ja, denn beim Laufen wirkt ein Vielfaches des Körpergewichtes auf dem Fuß. Christopher Fleischmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der OTH Amberg-Weiden, erläutert in seinem Vortrag „Biomechanik des Laufens“, welche Kräfte auf den Körper wirken. Je härter der Boden, umso belastender für die Gelenke.

Am Ende des Laufsymposiums blieben für NichtläuferInnen nicht mehr viele Argumente übrig, was gegen Laufen spricht. Und für Spätentschlossen ist es für den Nofi-Lauf noch nicht zu spät: Wer jetzt mit dem Laufen anfängt, dreimal die Woche trainiert und sich dabei langsam steigert, kann am 29. Mai die 7,7 Kilometer lange Strecke durchlaufen.

Der Nofi-Lauf ist ein Event, bei dem die OTH Amberg-Weiden mit einem möglichst großen Team an den Start gehen möchte. Wer mitlaufen möchte, kann sich hier anmelden. Gemeinsam mit unseren Sponsoren übernehmen wir die Gebühren – und spendieren ein fesches Laufshirt im Jubiläumsdesign der OTH Amberg-Weiden.

Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, begrüßt die TeilnehmerInnen des Laufsymposiums

Herzspezialist Prof. Dr. Robert Schwinger spricht über „Herzensangelegenheit Laufen“

Martin Neuhaus, der zusammen mit Norbert Tannhäuser die Veranstaltung seitens der Klinikum Nordoberpfalz AG organisiert, modertierte das Laufsymposium.

Elisabeth Eißner, Chefärztin der Orthopädischen Rehabilitation Waldsassen, und Diplom-Psychologe Jörg Oppitz über die „Psychologie des Laufens“.

Christopher Fleischmann erläutert, welche Kräfte auf den Körper wirken

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