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Fünf Jahre Innovative LernOrte (ILO)

| Hochschulkommunikation

Wenn die richtigen Menschen am richtigen Ort zusammenkommen, ist vieles möglich. Die Innovativen LernOrte (ILO) sind solche Orte. Und vieles war möglich in den vergangenen fünf Jahren. Zeit für ein Netzwerktreffen mit Jubiläumsfeier und Premiere.

Prof. Frank Späte (2.v.l.) erhielt den ILO-Award aus den Händen von Dr. Wolfgang Weber (links), Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug (3.v.l.) und Hanna Gallitzendörfer (4.v.l.).

Lerne lieber ungewöhnlich: ILO sind keine klassischen Außenstellen, sondern Orte der Kreativität, der Inspiration und der Innovation. Sie bieten Studierenden und DozentInnen außergewöhnliche Lernumgebungen, speziell ausgestattete Labore, attraktive Räumlichkeiten und personelle Kompetenzen  – Bedingungen, die Studium und Lehre bereichern.

Die Initiative „Innovative LernOrte“ wurde 2014 bewilligt und durch die Nordbayerninitiative gefördert. Erste ILO waren die Klöster Ensdorf, Plankstetten und Speinshart, mit der BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH kam bald der erste Unternehmens-ILO hinzu. Mittlerweile zählen 18 Innovative LernOrte zum Netzwerk. „Die Einrichtung eines ILOs verdeutlicht immer den engen Schulterschluss zwischen Hochschule und unternehmerischer Praxis“, sagte Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug in ihrem Grußwort. „Wir bündeln durch diese Initiative unsere gemeinsamen Kompetenzen und wir bringen diese Kompetenz in vielen gemeinsamen Projekten aus Lehre, Studium und angewandter Forschung vor Ort zum Ausdruck.“

Premiere: Erster ILO- Award geht an …

Die OTH Amberg-Weiden feiert heuer nicht nur fünf Jahre Innovative LernOrte, sondern auch 25 Jahre Hochschule. Zum doppelten Jubiläum wurde erstmals der ILO-Award verliehen: Prof. Frank Späte erhielt den Preis für seine „Indo-German Summer-Winter School“. Im Rahmen des Projekts treffen sich indische und deutsche Studierende für jeweils eine Woche in Indien bzw. in Deutschland. 2017/18 besuchten die Studierenden das Center for Renewable Energies“ (CRE) in Mithradham, übrigens auch ein ILO, 2018/19 das Malaviya National Institute of Technology (MNIT) in Jaipur. Die indischen KommilitonInnen kamen zum Gegenbesuch an die OTH Amberg-Weiden. Gemeinsam arbeiteten die Studierenden an Projekten zu Erneuerbaren Energien, Energieeffizienten Gebäuden und nachhaltiger Dorfentwicklung. Auch 2019/20 findet die Summer-Winter School wieder statt.

Neu im Netzwerk

In den vergangenen Monaten durfte die OTH Amberg-Weiden zwei neue LernOrte begrüßen: die IRS Systemtechnik GmbH und Siemens Amberg.

Die IRS Systemtechnik GmbH hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von Testsystemen spezialisiert, die unter anderem beim Testen von Prototypen, beim End-of-Line-Testing oder bei Lebensdauer-Tests zum Einsatz kommen. Siemens Amberg ist der erste ILO mit zwei Standorten: Ein Labor wird auf dem Campus der OTH in Amberg und das andere in dem digitalen Besucherzentrum der Siemens AG in Amberg entstehen. In den Laboren werden Siemens-MitarbeiterInnen und Studierende an Methoden zur Entwicklung digitaler Technologien arbeiten. Die WissenschaftlerInnen der Hochschule profitieren dabei von einer hochmodernen Forschungsumgebung – Studierende können die Hightech-Ausstattung für Projekt- oder Abschlussarbeiten nutzen.

Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug begrüßte die Gäste.

Dr. Wolfgang Weber und Hanna Gallitzendörfer betreuen das ILO-Projekt an der OTH Amberg-Weiden.

Prof. Frank Späte stellte die Indo-German Summer-Winter School vor.

Christoph Raum, Siemens Amberg

Reinhard Schiegl und Michael Ross von IRS Systementwicklung GmbH

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