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Zwei Hochschulen, drei Länder, eine Staff Week

| Hochschulkommunikation | Kompetenzzentrum Mittel-Osteuropa

Bei der ersten deutsch-tschechischen Staff Week im Rahmen des Programms Erasmus+ war die OTH Amberg-Weiden auch dabei. Die Hochschule hat mittlerweile sieben Partneruniversitäten im Nachbarland Tschechien. Erst vor kurzem wurde eine Erasmusvereinbarung mit der Technischen Universität Liberec unterzeichnet. Und gerade diese hatte HochschulmitarbeiterInnen aus Abteilungen mit internationalen Kontakten Mitte Mai zu einer Kennlern- und Workshop-Woche eingeladen – in enger Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz.

Gruppenfoto an der TU Liberec

Unter den TeilnehmerInnen der „First Ever Czech-German Erasmus+ Staff Training Week“ aus elf Ländern wie Russland, Türkei, Spanien, Rumänien und auch Japan war Maika Victor-Ustohal. „Die Woche war eine tolle Gelegenheit, andere Hochschulen kennenzulernen, persönliche Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen“, so die Projektmitarbeiterin am OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa. Ein Grund für die Teilnahme war für Maika Victor-Ustohal der grenzüberschreitende Charakter der Staff Week und die Möglichkeit, neben der neuen Partneruniversität in Liberec auch die Hochschule Zittau/Görlitz zu besuchen. „Die sächsische Hochschule und die OTH Amberg-Weiden haben viele Gemeinsamkeiten – die Anzahl der Studierenden ist ähnlich, beide haben einen Doppelstandort in einer eher ländlich geprägten Region in Grenznähe, in der die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern eine große Rolle spielt und Potenzial bietet.“

Auf dem abwechslungsreichen Programm, das sich im Dreiländereck Nordböhmen - Sachsen - Polen abspielte, standen neben Führungen über den Campus und durch die Labore der Universität Liberec und der Hochschule Zittau/Görlitz Workshops zum Thema Notfallpläne, Mobilitätsmanagement und Marketingstrategien. Die TeilnehmerInnen stellten ihre Universitäten untereinander in kurzen Präsentationen vor. Bei „Mini-Erasmus+-Messen“ in Liberec und Zittau hatten die Studierenden die Möglichkeit, sich direkt mit den Verantwortlichen ausländischer Hochschuleinrichtungen auszutauschen und Informationen für ihren Erasmusaufenthalt zu erhalten. Als großes Plus im Wettbewerb um internationale Studierende stellte sich auch hier das Angebot an englischsprachigen Studiengängen heraus. Die OTH Amberg-Weiden kann diesem nun mit dem neuen Programm "International Business Studies" begegnen, somit zukünftig mehr Studierende aus dem Ausland gewinnen und die Internationalisierung vorantreiben.

Mini-Erasmus+-Messe in Liberec: Maika Victor-Ustohal informiert über die der OTH Amberg-Weiden

Campus- und Laborführungen in der TU Liberec

Workshop in Zittau: Joanna Jablonka von der polnischen WSB-Universität und Maika Victor-Ustohal

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