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Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule... Doch welches Studium passt zu mir? Eine gute Frage, auf die wir viele gute Antworten haben. Und deshalb darf sich einmal pro Woche ein interessanter Studiengang selbst vorstellen. Dieses Mal haben wir das neue Bachelorangebot Physician Assistance interviewt.

Physician Assistants sind die rechte Hand von Ärztinnen und Ärzten.

Das ist Dein erstes Semester. Bist Du aufgeregt?

Ein wenig Lampenfieber habe ich schon. Ich bin ja ganz neu an der Hochschule – in diesem Wintersemester kann man mich zum ersten Mal hier studieren. Aber ich biete gute Dozentinnen und Dozenten, spannende Inhalte und eine Ausbildung mit besten Zukunftsaussichten. Außerdem ist die OTH Amberg-Weiden die einzige staatliche Hochschule, an der man mich grundständig studieren kann. Heißt im Klartext: Es fallen keine Studiengebühren an. Läuft!

Um was geht es bei Dir genau?

Physician Assistants sind so etwas wie die rechte Hand von Ärztinnen und Ärzten, welche bestimmte Aufgaben an sie delegieren können. Arztassistentinnen und -assistenten bereiten unter anderem Visiten vor, arbeiten im OP-Management, führen kleinere Eingriffe wie Wundversorgungen durch, wirken bei der Erstellung von Diagnosen mit und vieles mehr. Typische Einsatzbereiche sind Organisation und Assistenz im OP, Administration im Krankenhaus oder anderen Gesundheitseinrichtungen, Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten im niedergelassenen Bereich und in der ländlichen Gesundheitsversorgung sowie Notfallmedizin und Medizintechnik.

Was für Studierende wünschst Du Dir?

Wer mich studiert, wird später einmal Patientinnen und Patienten betreuen und sich mit ihrer Krankengeschichte beschäftigen. Freude am Kontakt mit Menschen und Einfühlungsvermögen sind also Grundvoraussetzung. Dazu kommt ein Interesse am menschlichen Körper und an der Medizin – der Großteil der Kurse beschäftigt sich mit medizinischen Grundlagen wie Anatomie, Physiologie, Orthopädie, Unfallchirurgie, Anamnese, Chirurgie oder Notfallmedizin. Im zweiten Bereich geht es um „Prozess- und Qualitätsmanagement“. Hier stehen Themen wie Gesundheitsökonomie, Krankenhausmanagement, Epidemiologie oder Case Management auf dem Programm. Der dritte Themenblock behandelt „System- und Methodenkompetenz“. Dazu gehören Medizinethik und -recht, Medizintechnik, E-Health und M-Health, Projektmanagement oder Präsentation und Kommunikation. Die letzten beiden Themenbereiche setzen ein Interesse an sozialen, wirtschaftswissenschaftlichen und ethischen Fragen voraus.

Physician Assistance wird man nicht allein im Hörsaal…

Nein. Schwimmen lernt man im Wasser – und medizinische Praxis holt man sich in Krankenhäusern oder Praxen. Deshalb sind über 30 Prozent der Lehre praktisch. Wir arbeiten dafür mit der Kliniken Nordoberpfalz AG und dem Klinikum St. Marien in Amberg zusammen. Studierende holen sich praktische Erfahrung auf der Station, in der Notaufnahme, im OP-Saal, in der Allgemeinmedizin oder in der Endoskopie und Funktionsdiagnostik. Zukünftig können sie ihre klinisch-praktische Fähigkeiten auch in unserem SkillsLab üben, das wir einrichten werden. Dort werden wir unter anderem VR-Brillen oder Augmented Reality einsetzen. Außerdem können wir auf die komplette Labor-Ausstattung der Medizintechnik an unserer Hochschule zurückgreifen.    

Wie sehen die Berufsaussichten für Arztassistentinnen und -assistenten aus?

Das Berufsbild ist in Deutschland noch ziemlich neu. Doch in England, den USA oder den Niederlanden sind Physician Assistants fest etabliert, vor allem in Krankenhäusern. Bei uns gibt es erst einige hundert Arztassistentinnen und -assistenten – und alle arbeiten in attraktiven Jobs. Und in Zukunft werden die Berufsaussichten sogar noch besser. Denn der Alltag vieler Ärztinnen und Ärzte ist geprägt durch Stress, Überstunden oder 24-Stunden-Schichten. Physician Assistants können sie spürbar entlasten, schon allein, indem sie komplexe Dokumentations- und Managementprozesse oder Organisationsarbeit übernehmen. Also Daumen hoch für die Karriereaussichten! Sage nicht nur ich, sondern auch die Experten von gehalt.de, die Physician Assistance zu einem der Trendberufe 2019 erkoren haben – ein Prädikat für besonders zukunftssichere Berufe.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt hier: Physician Assistance.

Studierende lernen an modernen medizinischen Systemen.

Praxisnah und modernste Austattung: 1.000 qm mit modernen, fachspezifischen Laboren

Studieren im hochmodernen Lehr- und Forschungs-OP.

Studiengangsleiter Prof. Dr. med. Stefan Sesselmann

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