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Studiengang der Woche: Geoinformatik und Landmanagement

| Hochschulkommunikation, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik | Studiengang der Woche

In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Wie findet man da das Studium, das zu einem passt? Am besten hört man sich einmal an, was so ein Studiengang selbst zu erzählen hat. In dieser Woche haben wir das Bachelorangebot Geoinformatik und Landmanagement zum Gespräch gebeten.

In modernen Vermessungswagen lernen Studierende, Städte, Straßen und Landschaften zu erfassen. Dafür arbeitet die OTH Amberg-Weiden mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz zusammen. (Bildquelle: Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz)

Du bist gerade zwei Semester alt. Wie gefiel Dir das erste Jahr an der OTH Amberg-Weiden?

Am Anfang hatte ich ein wenig Lampenfieber, aber das gab sich schnell. Es läuft ja ziemlich gut für mich an der Hochschule. Rund 40 Studentinnen und Studenten studieren im Moment Geoinformatik und Landmanagement. Nicht schlecht für einen neuen Studiengang wie mich!

Was ist das Geheimnis Deines Erfolgs?

Ich bin ein spannender und abwechslungsreicher Studiengang für alle Menschen, die was von der Welt sehen wollen – vom Boden, aus der Luft oder dem Weltall. Denn angehende Geoinformatikerinnen und -informatiker arbeiten mit Satellitenaufnahmen oder Luftbildern ebenso wie mit klassischen Vermessungsinstrumenten. Ihr Arbeitsplatz ist die ganze Welt. Was Schöneres gibt’s doch eigentlich nicht. Außerdem biete ich gute Dozentinnen und Dozenten, spannende Inhalte und mit dem Amt für Ländliche Entwicklung in Tirschenreuth einen starken Partner.

Um was geht es bei Dir genau?

Bei mir dreht sich alles um Daten, genauer gesagt: Geodaten. Die spielen z.B. als digitale Landkarten bei wirtschaftlichen oder politischen Entscheidungen eine wichtige Rolle. Ob ein Oberbürgermeister Sozialwohnungen baut oder eine Flottenmanagerin internationale Logistikketten konzipiert, ohne Geodaten könnten Sie keine erfolgreichen Projekte planen und umsetzen. Autobauer brauchen die Informationen, wenn Sie autonome Fahrzeuge auf die Räder stellen wollen – Klimaforscherinnen und -forscher verlassen sich auf die Daten, wenn Sie den Anstieg des Meeresspiegels auf den Millimeter genau berechnen. Ohne Geoinformationen würden Schülerinnen und Schüler nicht im Weltatlas blättern oder Geocacherinnen und Geocacher nicht auf GPS-Schnitzeljagd gehen. Wer mich studiert, lernt, diese Daten zu erstellen, sammeln, analysieren und visualisieren.

Welche Studieninhalte bietest Du genau?

Als interdisziplinärer Studiengang biete ich fundiertes Wissen in allen relevanten Disziplinen: Vermessungskunde, Geodäsie, Geographische Informationssysteme, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Landmanagement und vieles mehr. Außerdem bekommen Studierende bei mir die optimale Mischung aus Hörsaal und Natur, zwischen Drinnen und Draußen. Denn Geoinformatik lernt man auch vor Ort – in Exkursionen zu oder Projekten mit Partnern wie dem Amt für Ländliche Entwicklung.

Wo arbeiten Absolventinnen und Absolventen der Geoinformatik?

Wer bei mir einen Abschluss macht, hat auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen – denn Geoinformatikerinnen und -informatiker werden überall gebraucht. Klassische Arbeitgeber sind der öffentliche Dienst, Vermessungs- oder Ingenieurbüros, Softwarehäuser und die Immobilienwirtschaft. Aber auch in der Geographische Informationssysteme-, IT- oder Luft- und Raumfahrt-Branche stehen zahlreiche Karrierewege offen. Gerade die Digitalisierung hat uns viele neue Aufgabengebiete gebracht. Zum Beispiel greifen die Navigationsgeräte in den PKW auf unsere Daten zurück, auch beim automatisierten Fahren werden unsere Geoinformationen gebraucht.

Was spricht außer den guten Karrierechancen für Dich?

Der Standort: Der Campus in Amberg ist ein Studium wert! Er gehört zu den schönsten in Bayern, als Experte für Geoinformationen muss ich das wissen. Weitere Vorteile einer kleineren Hochschulstadt sind attraktive Mieten und günstige Lebenshaltungskosten. Studieninteressierte kommen am besten einfach mal vorbei und schauen sich Stadt und Hochschule an.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Wer mehr über mich erfahren möchte, findet Informationen auf der Homepage unter Geoinformatik und Landmanagement, beim Studien- und Career-Service sowie bei der Informationsveranstaltung „Bayerische Woche der Geodäsie“ am 17. Juli von 9 bis 13:30 Uhr am Campus in Amberg. Der liegt am Breitengrad 49.444878 Nord und Längengrad 11.8473735 Ost oder 49° 26' 41.561" N und 11° 50' 50.544" O. Die UTM-Koordinaten sind: Zone 32U E: 706389.887 N: 5480810.605. Wer lieber eine Adresse möchte: OTH Amberg-Weiden, Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg. Ich freue mich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher!

Erlebe Wissen: Drinnen und Draußen, Hörsaal und Natur: Der interdisziplinäre Studiengang bietet eine optimale Mischung aus Theorie und Praxis. (Bildquelle: Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz)

Wie geht Land- und Dorfentwicklung in der Region? Studierende lernen, wie sie mit moderner Vermessungs- und Computertechnik Geoinformationssysteme aufbauen und pflegen. (Bildquelle: Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz)

Starker Partner: Die Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung in Tirschenreuth sorgt für die wertvolle Praxisnähe. (Bildquelle: Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz)

Auf Exkursionen und Veranstaltungen wie der Bayerischen Woche der Geodäsie holen sich Studierende das Expertenwissen. (Bildquelle: Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz)

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