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Mit dem Wahlpflichtmodul „SAP-Anwendungsentwicklung für Logistik 4.0“ (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen) wird den TeilnehmerInnen durch den Lehrbeauftragten Martin Steinkohl (IGZ, Falkenberg) das erforderliche Fachwissen vermittelt, um einfache Anwendungen mit den SAP-Programmiersprachen ABAP bzw. ABAP Objects selbständig zu entwerfen und im hochschuleigenen SAP-System zu implementieren. Im Rahmen dieses Kurses konnte die Gruppe die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH kürzlich in Falkenberg besuchen.

Die Besuchergruppe mit Lisa Biersack (IGZ Personalbetreuung, 1. von links) beim Firmen-Rundgang; Foto: IGZ

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Betriebsrestaurant wurden zunächst die Geschäftsfelder Logistik, Produktion und Automation der IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH erläutert. Von der Planung über die Realisierung der SAP-Kundenlösungen für automatisierte Lager- und Materialflusssysteme sowie für die effiziente Anbindung von Produktion, Fertigung und Montage bis hin zum Lifecycle-Support gilt IGZ als Marktführer im deutschsprachigen Raum.

Anschließend wurden verschiedene Angebote für eine Beschäftigung bei IGZ vorgestellt: Neben Themen für Abschlussarbeiten lag ein weiterer Schwerpunkt auf dem Einstieg als Trainee in der SAP-Softwareentwicklung zum April sowie September jeden Jahres. Die Studierenden erhielten dazu Informationen und Erfahrungswerte von aktuellen IGZ-Trainees und damit aus erster Hand. Die Trainees stellten das Programm, die Einarbeitungszeit, ihre ersten Aufgaben und Einsatzgebiete vor. Dazu zogen sie für die Studierenden auch Parallelen aus der angewendeten Praxis und den im Wahlpflichtmodul vermittelten Kenntnissen.

Ein besonderes Highlight bildeten die technischen Demonstrationen im IGZ-eigenen Innovation-Center. Dort konnten die TeilnehmerInnen z. B. moderne Kommissioniertechniken wie „Pick-by-Vision“ kennenlernen und die dazugehörigen Datenbrillen selbst testen. Mit Datenbrillen, sogenannten Smart Glasses, ist es unterschiedlichen Technikanbietern gelungen, eine Brille als Multifunktionsgerät für Tätigkeiten im Bereich der Lagerlogistik zu etablieren. Die Kommissionierung mit Datenbrillen und dem SAP-Lagerverwaltungssystem EWM (SAP Extended Warehouse Management) wurde durch IGZ bereits bei ausgewählten Pilotkunden erfolgreich implementiert.

Die Studierenden konnten so vielfältige Eindrücke gewinnen, wie Logistik 4.0 in der betrieblichen Praxis aussehen kann und welches Zusammenspiel zwischen Software und Hardware-Komponenten dazu erforderlich ist.

Live-Vorführung von Komponenten der Logistik 4.0 im Innovation Center; Foto: IGZ

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