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Weidener Seifenkistenrennen: OTH Amberg-Weiden holt 1. Platz

| Hochschulkommunikation, International, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen | Kompetenzzentrum Bayern - Mittel-/Osteuropa

Geschwindigkeit ist keine Hexerei, sondern Wissenschaft. Bester Beweis: das Weidener Seifenkistenrennen am vergangenen Sonntag. Das Team „Zero Emission“ der OTH Amberg-Weiden erkistelte sich souverän den ersten Platz. Kein Wunder: In dem Boliden mit Haifischmaul steckt das geballte Know-how von russischen und deutschen Studierenden.

Das Zero Emission-Team mit Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Magnus Jaeger (vorne links) auf dem Weidener Campus

Die 45 Teams kamen aus verschiedenen Organisationen, Unternehmen oder Vereinen. Es galt, die 330 Meter lange Rennstrecke so schnell wie möglich zu bewältigen. Jedes Team hatte dafür drei Durchgänge – der beste Versuch zählte. Der Hochschulflitzer rollte nach nicht einmal 25 Sekunden über die Ziellinie.

Sicher war der Sieg nicht. Denn beim letzten Wettbewerb holte sich das Team der OTH Amberg-Weiden gerade Platz 11. Das entfachte den Ehrgeiz der Ingenieurinnen und Ingenieure der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Deshalb jagten sie den Boliden durch den virtuellen Strömungskanal: Mit einer Strömungssimulation auf dem Computer berechneten sie den Reibungswiderstand und optimierten die Seifenkiste. Verdienter Lohn: der erste Platz und 400 Euro Preisgeld.

An der Seifenkiste bauten und schraubten russische und deutsche Studierende im Rahmen der Russian-German Summer School, die in diesem Jahr das 5. Jubiläum feierte. Bei dem internationalen Projekt arbeiten und forschen Studierende aus beiden Ländern zum Thema „Energie- und Ressourceneffizienz“. Dabei werden sie von Strobel Quarzsand unterstützt. Das Unternehmen begleitet die Kooperation in einzigartiger Weise, durch Projektarbeiten vor Ort oder einfach durch die Möglichkeit, bei Besichtigungen Prozesse zu verstehen und zu bilanzieren. Ohne Strobel Quarzsand hätten die Studierenden auch die wettbewerbsfähige Seifenkiste nicht auf die Räder stellen können. Denn im Chassis aus Hochleistungsbeton steckt auch Sand aus den Produktionsanlagen des Unternehmens.

Das Weidener Seifenkistenrennen wird vom Stadtjugendring Weiden veranstaltet. Es wirbt für die Werte unseres Aktionsbündnisses „Weiden ist bunt“.

Russische und deutsche Studierende feiern den Sieg

Platz 1: Der Hochschulflitzer rollte nach nicht einmal 25 Sekunden über die Ziellinie.

Der Bolide aus Hochleistungsbeton wurde für den Wettbewerb optimiert.

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