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Runder Tisch der HRK: Internationalisierung in der Hochschulregion

| Hochschulkommunikation, International

Die deutsche Wirtschaft ist auf Zuwanderung von Fachkräften angewiesen. Gerade international Studierende bringen gute Voraussetzungen für den Arbeitsmarkt mit: Sie kennen Sprache und Kultur und verfügen über einen anerkannten Hochschulabschluss. Doch wie gelingt es, international Studierende zu gewinnen und für eine Karriere in Deutschland zu begeistern? Eine HRK-Veranstaltung an der OTH Amberg-Weiden fand erste Antworten für die Hochschulregion.

Die TeilnehmerInnen am Runden Tisch der Hochschulrektorenkonferenz

Der runde Tisch der Hochschulrektorenkonferenz, kurz HRK, brachte ExpertInnen aus Bildung, Wirtschaft und Stadtverwaltung zusammen – eine Studentin und ein internationaler Student aus Ecuador brachten den studentischen Blickwinkel mit ein. Im sogenannten World Café diskutierten und brainstormten sie zu drei Themenblöcken: Recruiting von International Studierenden, Soziokulturelle Integration sowie Vorbereitung auf und Integration in den Arbeitsmarkt. In anderen Worten: Die TeilnehmerInnen nahmen die idealtypische Reise eines international Studierenden in den Blick: aus der Welt auf den Campus der OTH Amberg-Weiden und von da in die Unternehmen in der Hochschulregion.

Beim Thema „Recruiting“ standen zwei Leitfragen im Vordergrund: Was zeichnet die OTH Amberg-Weiden und die Hochschulregion aus? Wie können Stadt, Wirtschaft und OTH Amberg-Weiden international Studierende gewinnen? Neben guten Studienbedingungen und dem attraktiven Lebensumfeld gehören die Stärke der Wirtschaftsregion und der florierende Arbeitsmarkt zu den Pfunden, mit denen die nördliche Oberpfalz wuchern kann.

Bei der „soziokulturellen Integration“ fragten sich die TeilnehmerInnen, wie man das kulturelle Angebot der Stadt/Region/Hochschule internationaler gestalten und den Austausch zwischen internationalen und deutschen Studierenden verbessern könne. Der Themenblock „Vorbereitung auf und Integration in den Arbeitsmarkt“ kreiste um die Leitfragen: Wie kann der (Erst-)Kontakt mit den Unternehmen gefördert werden? Welche Kompetenzen müssen international Studierende für die Integration in Unternehmen mitbringen?

Der runde Tisch zeigte: Wenn ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen und Branchen ihre Köpfe zusammenstecken, ist vieles möglich. Denn gemeinsam entwickelten sie gute, kreative und praxisnahe Ideen. In einem nächsten Schritt werden die TeilnehmerInnen die Ideen systematisch ausarbeiten und eine gemeinsame Handlungsstrategie entwerfen. Denn internationales Fachkräfte- und Studierendenmarketing ist nur erfolgreich, wenn Hochschule, Wirtschaft und Region an einem Strang ziehen.

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