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Kooperation mit Japan und China: Amberger Forscher besuchen Hokkaido University und Jiangsu University

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik | Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung

Wie können Biogasanlagen einen Beitrag zur Netzstabilisierung leisten und welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? Diese Fragestellung untersuchen Amberger Forscher vom Kompetenzzentrum KWK (KoKWK) und dem Institut für Energietechnik (IfE) an der OTH Amberg-Weiden in einem Projekt mit der Hokkaido University in Sapporo, Japan.

Ortstermin an der Biogasanlage in Okoppe, Japan (von rechts): Ando Takashi vom Okoppe Town Office, Raphael Lechner vom Kompetenzzentrum KWK, Nicholas O’Connell vom Institut für Energietechnik, Prof. Shiho Ishikawa von der Hokkaido University

Bereits in 2018 und nochmals im August 2019 besuchte Prof. Shiho Ishikawa vom Power and Energy Systems Laboratory der Faculty of Information Science and Technology die OTH Amberg-Weiden für eine Messkampagne an Biogasanlagen in Deutschland. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stand dabei das Ansprech- und Lastaufschaltverhalten von Biogas-Blockheizkraftwerken im Vergleich zwischen Deutschland und Japan. Nun besuchten Raphael Lechner, M.Sc., Geschäftsführer des KoKWK, und Dipl.-Ing.(FH) Nicholas O’Connell, Projektleiter am IfE, die Hokkaido University zur Diskussion der Forschungsergebnisse und informierten sich über den Stand der Biogastechnik in Japan. Das Projekt knüpft an die Arbeiten im Verbundvorhaben „Optibiosy“ an, in dem die OTH Amberg-Weiden, die OTH Regensburg und das IfE kooperieren, um das Potential für Biogasanlagen im Stromsystem der Zukunft zu evaluieren. Im Rahmen einer Gastvorlesung an der Hokkaido University zum Thema „Current Research on Co-generation Technologies“ stellten die beiden Forscher die aktuellen Forschungsthemen des KoKWK vor. Der Austausch wird von der Bayerischen Forschungsallianz im Programm BayIntAn gefördert.

Den Besuch in Japan verknüpften die Forscher mit einem Abstecher an die Jiangsu University in Zhenjiang, China, an der Andreas Röll, M.Eng., vom Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung derzeit in einem kooperativen Verfahren mit der OTH Amberg-Weiden promoviert. Schwerpunkt der Kooperation mit School of Automotive and Traffic Engineering der Jiangsu University ist das Einspritzverhalten von synthetischen Kraftstoffen für die Nutzung in Dieselmotoren. Die aktuellen Arbeiten des KoKWK und IfE in diesem Bereich präsentierten Raphael Lechner und Nicholas O’Connell in einer Gastvorlesung „Current R&D on clean power production with modern engine technologies and next generation fuels“.

Gasspeicher der Biogasanlage in Okoppe

Delegation der OTH Amberg-Weiden an der Jiangsu University, Zhenjiang, China (von rechts): Raphael Lechner vom Kompetenzzentrum KWK, Nicholas O’Connell vom Institut für Energietechnik und Andreas Röll, PhD Student des Kompetenzzentrum KWK an der Jiangsu University

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