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Absolventenverabschiedung der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik im Wintersemester 2019/20

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik, Alumni

25 Jahre OTH Amberg-Weiden. Prof. Dr. Jürgen Koch, Dekan der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik, griff bei seiner Begrüßungsrede diesen besonderen Anlass auf, um die Absolventinnen und Absolventen des Jubiläumsjahrgangs mit Wein zu vergleichen. Erst beim Reifevorgang stelle sich heraus, ob etwas Besonderes daraus wird. Im Moment seien die frischgebackenen Bachelor und Master spritzig und voller Tatendrang. Die kommenden Jahre werden zeigen, in welche Richtung die Reifung und damit die persönliche und berufliche Entwicklung gehen wird.

Absolventinnen und Absolventen im Wintersemester 2019/20

Bevor die Studiengangsleiter Prof. Dr. Werner Prell und Prof. Dr. Tim Jüntgen die Abschlussurkunden der Bachelorstudiengänge überreichen durften, berichtete B.Eng. Lukas Bauer, Absolvent des Studiengangs Patentingenieurwesen, über seine Studienzeit an der OTH Amberg-Weiden. Auch er griff in seiner Rede das Thema Reife auf. „Das Studium war nicht nur dazu da, fachliches Wissen zu erlangen. Indem man immer wieder mit neuen Problemen und Aufgaben konfrontiert wird, lernt man auch viel über sich selbst. Man wird erwachsen, entwickelt Reife, lernt, Verantwortung zu übernehmen. Gegenüber sich selbst, seinen Mitmenschen, aber auch der Umwelt.“ Dass gerade hier Handlungsbedarf besteht, stehe wohl außer Frage. Sein Ingenieursstudium sieht Lukas Bauer als Chance, als Vorteil gegenüber den Schülerinnen und Schülern, die aktuell auf die Straße gehen und sich für eine bessere Zukunft einsetzen. Ein Ingenieur hat die Möglichkeit, erworbene Fähigkeiten und Kenntnisse anzuwenden und mithilfe moderner Technologien die Zukunft zu gestalten.

Stellvertretend für die Absolvierenden der Masterstudiengänge blickte M.Eng. Larissa Köster auf ihre Studienzeit zurück. Obwohl sich die gebürtige Recklinghausenerin auf Anhieb in Amberg wohlfühlte und die Vorteile der kleinen, familiären OTH Amberg-Weiden zu genießen wusste, gab es für sie doch die eine oder andere Hürde zu meistern. Hier ging sie auf humorige Weise auf das bayerische Bier, die Spielkarten und die Herausforderungen der bayerischen Sprache ein. Wie bereits ihr Vorredner, hat auch Larissa Köster die Verantwortung, mit der ein akademischer Abschluss verbunden ist, erkannt. An dieser Stelle erwähnt sie den ihrer Meinung nach größten Ingenieur aller Zeiten: Rudolf Diesel, der trotz seines Erfindergeistes einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hatte. Ihre Rede schloss sie mit den Worten: „Ich hoffe, dass niemand von uns je aufhört zu lernen und ich wünsche uns allen eine kleine Dosis von Rudolf Diesels Pioniergeist und dazu den Mut, etwas zu bewegen.“

Zusätzlich zu ihrer Abschlussurkunde bekamen Larissa Köster, Manfred Rupprecht und Elisabeth Utz eine weitere Auszeichnung – für ihr besonderes Engagement über den Studienbetrieb hinaus.

Im Anschluss an den Festakt, der musikalisch vom Hochschulchor umrahmt wurde, entließ der Dekan die Gäste mit der Bitte, weiterhin in Kontakt zu bleiben. Hierfür konnten sich die Absolventinnen und Absolventen direkt vor Ort in das OTH-Alumniportal eintragen und somit sicherstellen, auch weiterhin mit interessanten Informationen und Terminen rund um die OTH Amberg-Weiden versorgt zu werden und sich auch aktiv einbringen zu können.

Larissa Köster

Prof. Dr. Jürgen Koch und Lukas Bauer

Hochschulchor

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