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Künstliche Intelligenz – Potentiale erkennen und nutzen

| Hochschulkommunikation, Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz (KI) gehört zu den Schlüsseltechnologien für Unternehmen. Aktuelle Anwendungen sind beispielsweise Bilderkennung, Spracherkennung sowie intelligente Assistenzsysteme für Dialoge. Welche Möglichkeiten bietet KI heute und wo wird die Reise noch hingehen? Diese Fragen standen bei der gemeinsam von OTH Amberg-Weiden und IHK Oberpfalz/Kelheim initiierten Veranstaltung „Künstliche Intelligenz – Potentiale erkennen und nutzen“ im Mittelpunkt.

Daten sind der Schlüssel für KI, so Prof. Dr. Paul Lukowicz

„Gemäß unserem Motto, in der Region, für die Region‘ leistet die OTH Amberg-Weiden einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Spitzenforschung im Bereich Künstliche Intelligenz hier in der nördlichen Oberpfalz – immer anwendungsorientiert, d.h. in Zusammenarbeit mit Partnern in den Unternehmen“, sagte Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden zu Beginn der Veranstaltung. Bevor Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und Wirtschaft einen Einblick in die Thematik gaben und über neueste Entwicklungen in der Forschung berichteten, führte Prof. Dr. Paul Lukowicz, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern, in das Thema ein.

„Künstliche Intelligenz ist zunächst einmal nichts anderes als mathematische Methoden und Algorithmen“, so Prof. Dr. Paul Lukowicz. Daten sind der Schlüssel: Je mehr und je bessere Daten verfügbar sind, um so besser funktioniert KI. „Sind die Daten Müll, dann sind auch die Ergebnisse Müll.“

Die OTH Amberg-Weiden forscht im Bereich Intelligente Robotik, Data Science, hochautomatisierten Fahrens und intelligente Prozessketten in der Gesundheit. Anhand von Beispielen aus Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik stellte Prof. Dr. Gerald Pirkl im Anschluss an den Keynote-Vortrag vor, wo KI im Ingenieursumfeld zum Einsatz kommt. Einblick in die Anwendung von KI in der Verpackungsindustrie gab Prof. Dr. Christian Schieder. So könne unter anderem durch KI die individuelle Markierung von Paketen vereinfacht werden. Wie KI in der Medizin zum Einsatz kommt zeigte Prof. Dr. Rothgang in Ihrem Vortrag: künstlich erzeugte Kontrastbilder in der Magnetresonanztomographie könnten die Untersuchung für Patient/innen verkürzen. Mit Hilfe von maschinellem Lernen kann auch die Urlaubsberatung, die mehr und mehr online stattfindet, verbessert werden erläutert Nicolas Götz, adigi GmbH. Last but not least erklärte Dr. Sebastian Erdenreich aus der Sticht des noch jungen Unternehmens trinnovative GmbH, wie und in welchen Bereichen die KI die Unternehmen und einzelne Produktionsbereiche bereits verändert hat bzw. ganz  sicher noch verändern wird.

 

KI in der Medizin

Prof. Dr. Gerald Pirkl stellt Beispiele aus Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik vor

Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und Wirtschaft geben Einblicke in die KI-Thematik

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