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Studiengang der Woche: Elektro- und Informationstechnik

| Hochschulkommunikation, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, Elektrotechnik | Studiengang der Woche

In unserer Reihe „Studiengang der Woche“ stellt sich jede Woche ein anderer Studiengang in einem kurzen Interview persönlich vor. In dieser Woche das Bachelorangebot Elektro- und Informationstechnik. Zusätzlich gibt es am Montag, 17. August 2020 um 11 Uhr, eine Online-Infoveranstaltung.

Was haben Hörgeräte, Waschmaschinen und das ABS im Auto gemeinsam? Embedded Controller. Sie stecken in nahezu jedem Antrieb und jeder Maschine. Im Labor für Mikrocomputertechnik können Studierende ihr Wissen vertiefen.

Die Zukunft der Produktion liegt in Smart Factories, intelligenten Fabriken. Was genau ist darunter zu verstehen?

Die klügere Fabrik denkt mit: In Smart Factories sind die Maschinen digital vernetzt und koordinieren selbständig die Produktionsprozesse. Transport-Roboter regeln Logistik und Materialfluss, Montageroboter übernehmen anstrengende und monotone Arbeiten. Dabei entstehen ganz neue Wertschöpfungsketten, die es unter anderem erlauben, individualisierte Produkte herzustellen, aber in Massen-, nicht in Werkstattfertigung. So wird es zum Beispiel präzise auf den Fuß abgestimmte Sportschuhe oder Möbel geben, die haargenau auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten sind.

Also heißt es bald: Kollege Roboter, übernehmen Sie?

In gewisser Weise ja. Aber für Elektro- und Informationstechnikerinnen und -techniker wird es immer genug zu tun geben – irgendwer muss den Maschinen ja das Denken beibringen. Gemeinsam mit Informatikerinnen und Informatikern werden Elektroingenieurinnen und -ingenieure die Industrie digitalisieren und die Produktion smart machen. Was genau auf sie zukommt, ist heute noch schwer vorherzusagen. Doch eines ist sicher: Wer bei mir studiert, ist für die Zukunft gut aufgestellt.

Was lernen Studierende bei Dir?

Zu Beginn ihres Studiums lernen Studierende vor allem die naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Grundlagen: Auf dem Lehrplan stehen neben Mathematik und Physik auch Konstruktion, Informatik und Elektrotechnik. Im Laufe des Studiums können sie sich zwischen den Vertiefungsrichtungen Automatisierungstechnik, Energietechnik oder Industrielle Kommunikationstechnik entscheiden. Sie spezialisieren und fokussieren sich auf innovative, zukunftsträchtige Gebiete wie Prozessdatentechnik, Robotik oder elektrische Energietechnik.

Welche Karrieremöglichkeiten bieten sich?

Nach ihrem Abschluss stehen ihnen eine Vielzahl von Karrierewegen offen – sie sind in der Kommunikationsbranche genauso gefragt wie im Energiesektor und der Fahrzeugtechnik, im IT-Bereich oder der Medizintechnik. Zu ihren Aufgabengebieten gehören unter anderem Entwicklung, Fertigung und Qualitätsmanagement, aber auch Vertrieb, Service und Begutachtung.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden! Am Montag, 17. August um 11 Uhr in einer Online-Infoveranstaltung mit Prof. Dr. Franz Klug. Im Anschluss könnt ihr Fragen stellen.

Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Elektro- und Informationstechnik.

Die Qualität der Ausbildung hängt auch von der technischen Ausstattung ab: Bei uns erwarten Studierende Labore, die mit aktuellster Kommunikations-, Steuerungs- und Schalttechnik ausgestattet sind.

Ergebnisse aus Forschungsprojekten wie beispielsweise zur Softwareentwicklung in der Automobiltechnik fließen direkt in die Lehre und liefern einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der Studierenden.

Selbständiges Arbeiten und kreative, wissenschaftsbezogene Lösungen entwickeln: In praktischen Übungseinheiten und Projekten setzen Studierende ihre Ideen um

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