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Ebenso wie in diesem Semester coronabedingt Präsenz-Vorlesungen ausfallen mussten, waren auch reale Exkursionen nahezu unmöglich. Als Alternative konnte für interessierte Studierende mehrerer Studiengänge dann doch noch eine Exkursion organisiert werden: und zwar virtuell als Webkonferenz. Aber das hat ja auch Vorteile: denn man spart sich die Anfahrt und bekommt in kurzer Zeit trotzdem einen intensiven Einblick in ein Unternehmen. In diesem Fall war das die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH in Falkenberg – der Marktführer im deutschsprachigen Raum für SAP-Anwendungen in Produktion und Logistik.

Video-Streaming „Assembly by Motion“ mit Gestensteuerung und Kameraüberwachung des Montageablaufs

Auf Initiative von Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner (Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen) hatte das IGZ-Team ein interessantes Programm zusammengestellt. Zunächst stellte eine Mitarbeiterin aus der Personalbetreuung das Unternehmen vor. Ergänzend zu den Einblicken in das Arbeitsumfeld bei IGZ erfolgte auch der aktuelle Hinweis, dass der Bezug des Neubaus der fünften sogenannten „Software-Scheune“ – wie IGZ historisch bedingt seine Firmengebäude nennt – für September 2020 geplant ist. Damit wird der Platz für weiteres Wachstum geschaffen.

Zwei Mitarbeiter aus dem Innovation & Competence Center und ein Mitarbeiter aus dem Bereich Manufacturing stellten anschließend die Projektbereiche von IGZ vor: Warehousing, Manufacturing und das Innovation & Competence Center. Sie erläuterten dabei auch essentielle von IGZ genutzte Technologien wie z.B. die Programmiersprache ABAP, das Framework SAPUI5 und hardwareseitig u.a. Tiefenkameras.

Als nächstes gab die Mitarbeiterin aus der Personalbetreuung einen Überblick zu den Beschäftigungsmöglichkeiten von Studierenden und Absolvent*innen bei IGZ. Ein Mitarbeiter aus dem Innovation & Competence Center stellte ergänzend aktuelle Themen für Abschlussarbeiten  vor und der zweite Mitarbeiter aus dem Innovation & Competence Center erläuterte ein Trainee-Programm, das auch Nicht-Informatikern den Einstieg in die Software-Entwicklung ermöglicht. Zudem gibt es bei IGZ noch ein zweites Trainee-Programm mit Fokus Vertrieb. Ein ehemaliger Trainee, selbst Absolvent des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen in Weiden, gab dazu passend einen Erfahrungsbericht über seine Tätigkeiten bei IGZ: beginnend mit dem Praktikum, über die Abschlussarbeit bis zum Einstieg als Trainee in der Softwareentwicklung.

Ein absolutes Highlight folgte noch zum Schluss: die patentierte IGZ-Lösung „Assembly by motion“. In gelungener Kombination von Video-Streaming und Live-Kommentierung erläuterte der Mitarbeiter aus dem Bereich Manufacturing sehr anschaulich, wie man manuelle Montagearbeiten mit SAP ME sowie Gestensteuerung und Kameraüberwachung optimieren kann.

Zu jedem der Programmpunkte konnten die Studierenden im Webkonferenz-Tool Microsoft Teams per Chat oder auch per Mikrofon Fragen stellen, die dann durch die Ansprechpersonen von IGZ konkret beantwortet wurden.

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