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Virtueller Stammtisch – „Der Weg zur Selbstständigkeit“

| Hochschulkommunikation, Zentrum für Gender und Diversity

„Niemals aufgeben.“ Unter diesem Motto stand der Vortrag von Christina Wolf, die von ihrem individuellen Weg aus der Festanstellung zur Selbstständigkeit berichtete.

Die Teilnehmerinnen des virtuellen Stammtischs – "Der Weg zur Selbstständigkeit".

Christina Wolf ist langjährige Mentorin vom Mentoring-Programm „professional steps“ und startete vor einem Jahr das Experiment „Gründung im Nebenberuf“. Zuvor hat sie in den vergangenen 20 Jahren verschiedenste Rollen in IT-Projekten eingenommen: von der Fachexpertin über Projektleitung und Qualitätsmanagement bis zu ihrer aktuellen Rolle als Facilitator zur Begleitung von Veränderungs-Vorhaben.

Sie erzählt, dass ihr die Erfahrungen aus 20 Jahren Festanstellung und die dabei aufgebauten Kompetenzen sehr geholfen haben, um ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Betont aber auch, dass dies ihre ganz persönliche Erfahrung sei. Und egal ob mit viel oder wenig Berufserfahrung, der Schritt in die Selbstständigkeit bringt immer neue Herausforderungen mit sich und erfordert die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen. Ihr persönlicher Antrieb diesen Schritt zu wagen, war dass sie aus dem festen Gestaltungsrahmen, den eine Feststellung mit sich bringt, hinauswachsen wollte.

Jedoch ist der Weg zur Selbstständigkeit oft nicht leicht und besonders die finanziellen Aspekte schrecken viele ab. Auch Christina Wolf hatte ähnliche Bedenken, daher gab sie ihren alten Job nicht auf, sondern reduzierte die Stunden und lies sich ihr neues Unternehmen als Nebenberuf genehmigen.

Sie erzählte auch von den Schwierigkeiten, deren man sich bewusst sein sollte. Natürlich gibt es zwar auch in Festanstellung immer wieder Ups and Downs, wirklich schnelle und große Veränderungen gibt es aber selten. Als Selbstständige kann es hingegen jeden Monat diese Talfahrt geben, dabei ist es wichtig durchzuhalten und flexibel zu bleiben.

Sie betonte außerdem, dass neu gegründete Unternehmen selten mit einer großen Idee erfolgreich werden, sondern es (fast) immer mehrere Anläufe zum Erfolg braucht. Dabei gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote für Gründer, wie z. B. die IHK Regensburg, die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz oder Existenzgruender, um nur einige zu nennen.

Nach diesem interessanten Vortrag wechselten die Teilnehmerinnen von der Plattform zoom nach wonder.me. Dort sortierten sie sich je nach persönlichem Interesse an einer Selbstständigkeit in verschiedenen Gruppen (Spannend, Weiß nicht, Vielleicht und Niemals) und tauschten sich aus.

Zum Ende ermutigte Christina Wolf die Teilnehmerinnen noch ihre eigenen Ideen umzusetzen, betonte aber auch, dass man nicht alles allein machen sollte und es viele Möglichkeiten gibt, Unterstützung zu erhalten. Wichtig sei zum einen Durchhaltevermögen, aber auch seine Ziele zu hinterfragen und gegebenenfalls neu zu justieren.

„Nur weil bisher noch niemand das sieht, was du siehst, bedeutet das nicht, dass du auf dem falschen Weg bist.“

Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind auf der Website des Zentrums für Gender und Diversity oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

Beim Get-together tauschten sich die Teilnehmerinnen in verschiedenen Gruppen über das Thema Selbstständigkeit aus.

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