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Bayerische Landesärztekammer: Professor der OTH Amberg-Weiden ist Mitglied der Ärztlichen Stelle Nuklearmedizin

| Pressemeldungen, Hochschulkommunikation, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheit, Medizintechnik

Die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) setzt auf das Know-how der OTH Amberg-Weiden: Prof. Dr. Ralf Ringler, Studiendekan Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, unterstützt die Ärztliche Stelle Nuklearmedizin als Mitglied der Fachlichen Leitung. Zu den wichtigsten Aufgaben des Medizinphysik-Experten zählt damit die Qualitätssicherung nuklearmedizinscher Einrichtungen in Bayern.

Prof. Dr. Ralf Ringler, Studiendekan Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen an der OTH Amberg-Weiden

„Viele Patientinnen und Patienten profitieren von der nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie“, sagt Prof. Dr. Ralf Ringer. „Allerdings bergen ionisierende Strahlen oder radioaktive Stoffe immer Risiken in sich. Durch die professionelle Qualitätssicherung stellen wir den hohen medizinischen Standard in Bayern sicher.“

Die Ärztliche Stelle Nuklearmedizin ist eine gesetzlich geregelte Einrichtung zur Qualitätssicherung – sie prüft, ob im niedergelassenen und klinischen Bereich die notwendigen Qualitätsstandards eingehalten werden. Ihr wichtigstes Ziel ist, die Strahlenbelastungen für den Patienten so gering wie möglich zu halten. Außerdem berät sie ÄrztInnen und BetreiberInnen von Gesundheitseinrichtungen bei der Einschätzung und Umsetzung der Qualitätsstandards. Die fachliche Leitung setzt sich zusammen aus je einem ärztlichen Mitglied des niedergelassenen und des klinischen Bereichs sowie einem Medizinphysik-Experten.

Prof. Dr. Ralf Ringer lehrt und forscht seit vielen Jahren auf dem Gebiet der medizinischen Physik und Nuklearmedizin – einer Disziplin an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft und Heilkunde, die gerade in der Medizintechnik zunehmend an Bedeutung gewinnt. Denn viele medizinische Großgeräte in der Strahlentherapie oder Lasermedizin benötigen das interdisziplinäre Know-how aus Physik und Medizin, um sie optimal in Dienste des Patienten betreiben zu können.

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