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Jugend forscht – Regionalwettbewerb Nördliche Oberpfalz

„Jugend forscht“ ist wohl Deutschlands bekanntester Schülerwettbewerb. Jährlich bringt er spannende Projekte zu ganz alltäglichen Dingen oder auch globalen Herausforderungen aus den Bereichen Wissenschaft, Natur und Technik hervor. Die OTH Amberg-Weiden hat für die nördliche Oberpfalz die Patenschaft übernommen und richtet damit künftig die Regionalwettbewerbe „Jugend forscht und Schüler experimentieren” aus. Der diesjährige Regionalwettbewerb Nördliche Oberpfalz findet am 22. Februar 2021 im Onlineformat statt.

Preisträger – Fachbereich Arbeitswelt

Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Pfleiderer Neumarkt GmbH, Neumarkt

Pfleiderer Neumarkt GmbH, Neumarkt

Pfleiderer Neumarkt GmbH, Neumarkt

Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach, Oberviechtach

Preisträger – Fachbereich Biologie

Augustinus-Gymnasium Weiden, Weiden

Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Preisträger – Fachbereich Chemie

Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Robert-Schuman-Gymnasium, Cham

Ortenburg-Gymnasium, Oberviechtach

Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium, Amberg

Ortenburg-Gymnasium, Oberviechtach

Robert-Schuman-Gymnasium, Cham

Preisträger – Fachbereich Mathematik/Informatik

Kepler-Gymnasium, Weiden

Gymnasium Parsberg, Parsberg

Augustinus-Gymnasium, Weiden

Augustinus-Gymnasium, Weiden

Augustinus-Gymnasium, Weiden

Preisträger – Fachbereich Physik

Augustinus-Gymnasium, Weiden

Augustinus-Gymnasium, Weiden

Augustinus-Gymnasium, Weiden

Augustinus-Gymnasium, Weiden

Augustinus-Gymnasium, Weiden

Preisträger – Fachbereich Technik

Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium, Cham

Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Herzog-Christian-August-Gymnasium, Sulzbach-Rosenberg

Projektvorstellungen

Projekte – Fachbereich Arbeitswelt

Teilnehmerin: Julia Irlbacher (18 Jahre), Ortenburg-Gymnasium, Oberviechtach

Ich möchte mit Hilfe eines Lego Mindstorms Roboters eine Pflanzmaschine bauen und programmieren. Der Roboter soll sich auf Schienen selbstständig vorwärtsbewegen, ein Loch graben und einen Pflanzensetzling ablegen. Danach wird der Vorgang wiederholt.

Teilnehmer: Andreas Steinsdörfer (19 Jahre), Pfleiderer Neumarkt GmbH, Neumarkt

Da auf dem Gelände der Pfleiderer Neumarkt GmbH viel Stapler- und LKW-Verkehr stattfindet, geht von diesem ein erhöhtes Gefahrenpotential für Fußgänger und Fahrradfahrer aus. Um diese Gefahren zu minimieren, sollen die bereits bestehenden Verkehrsspiegel um ein System (Aktiver Spiegel) erweitert werden, welche alle Verkehrsteilnehmer auf das Gefahrenpotential hinweisen. Des Weiteren soll der aktive Spiegel auch im öffentlichen Straßenverkehr anbringbar sein, um Verkehrsteilnehmer auf eine mögliche Gefahr aufmerksam zu machen. Aber auch wenn der Verkehrsspiegel durch Nebel oder andere Witterungsverhältnisse beschlagen ist, soll dieses System die Gefahr minimieren. Weitere Vorgehensweise: Der nächste Schritt wäre, die Erfindung in unserem Spanplattenwerk einem Langzeittest zu unterziehen und Feedback der Mitarbeiter einzuholen.

Teilnehmer: Tim Becker (18 Jahre), Pfleiderer Neumarkt GmbH, Neumarkt,

180 Grad-Rückfahrkamera: Beim Rückwärtsausparken passieren jährlich etliche Unfälle. Es gibt keine nachrüstbare Rückfahrkamera, mit der es möglich ist einen Blickwinkel hinter dem Auto von 180 Grad abdecken zu können. Da man beim Ausparken, oftmals nicht die erforderliche Sicht nach rechts und links hinten hat, habe ich mir die Frage gestellt, wie man am besten eine leicht nachzurüstende Konstruktion am Auto befestigen kann, mit der dies möglich ist. Mein Forschungsauftrag umfasst daher die Optimierung dieser Sicherheitslücke. Hierzu wird eine Halterung entworfen, in der zwei Kameras befestigt werden und dann durch die Stromversorgung der Heckleuchten an den Stromkreislauf des Autos geschaltet werden. Das doppelte Kamerabild wird aus zwei Bildern zu einem insgesamt 180 Grad-Bild, welches am Handy empfangen werden kann, zusammengeschnitten.

Projekte – Fachbereich Biologie

Teilnehmer: Maximilian Fischer (17 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Durchführung von Versuchen über die narkotische Wirkung auf Pflanzen: Angeregt von einem wissenschaftlichen Artikel über die Narkotisierbarkeit von Pflanzen möchte ich die Wirkung von Diethylether auf die phototropische Reaktion von Kressekeimlingen und die thig/seismonastische Blattbewegung von Venusfliegenfallen und Mimosen dokumentieren und unter anderem durch die Messung von Aktionspotenzialen untersuchen.

Teilnehmer: Nick Stieben (17 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

In dem Projekt wurde ein zentraler Langzeitversuch durchgeführt, wobei Tomatenpflanzen mit mikroplastikhaltigem Wasser gegossen werden. Dabei werden die Auswirkungen auf die Tomatenpflanze beobachtet und überprüft, ob Mikroplastik durch die Tomatenpflanzen aufgenommen wird. Neben kleinen Begleitexperimenten zur Herstellung von Mikroplastik, wurde auch die Aufnahme von Mikroplastik durch Kressepflanzen untersucht.

Teilnehmerin: Jana Handfest (17 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

In der Arbeit wurde versucht, verschiedene Extrakte des grünen Ingwers anhand derer antibakteriellen Wirkung zu vergleichen. Zu diesem Zwecke wurden in drei
Versuchsreihen mehrere Bakteriensuspensionen mit geringen Mengen unterschiedlicher Verdünnungen der Extrakte in Kontakt gebracht. Bei den verwendeten Bakterien, handelt es sich um Stämme, wie sie auch im menschlichen Intestinaltrakt vorkommen. Obwohl die antibakterielle Wirkung des Ingwerrhizoms als erwiesen gilt, konnte eine solche anhand der Antibiogramme nicht nachgewiesen werden. Im theoretischen Teil der Arbeit wurden auf die Wirkweise, den botanischen, sowie geschichtlichen Hintergrund der Pflanze eingegangen.

Teilnehmer: Klaus Reich (17 Jahre), Augustinus-Gymnasium, Weiden

In meinem Projekt „Ursachen und Auswirkungen von Nitrat im Grundwasser“ geht es in erster Linie darum, zu erklären, wie das Nitrat ins Grundwasser gelangt und welche Folgen dies mit sich bringen kann.
Da die intensive Landwirtschaft ein großer Einflussfaktor für den Nitrateintrag ins Grundwasser ist, ist dieser genauer unter die Lupe genommen worden. Dafür ist zuerst ein Modell entwickelt worden, das die komplexen agrarischen Gegebenheiten veranschaulichen soll. Dabei ist insbesondere untersucht worden, ob die Düngemenge von regionalen Landwirten angemessen ist oder den notwendigen Bedarf überschreitet.
Die daraus gewonnen Erkenntnisse habe ich im Anschluss auf mikrobiologischer Ebene genauer erklärt, wobei vor allem auf den Stickstoffkreislauf eingegangen worden ist. Um diesen besser verstehen zu können, sind auch Einflussgrößen, die die mikrobiellen Prozesse beeinflussen, berücksichtigt und Werte für einen optimalen Ablauf dargestellt worden.
Schließlich habe ich die Auswirkungen von Nitrat im Grundwasser genannt. Dabei sind vorrangig gesundheitliche Gefahren aber auch mögliche Lösungswege näher beleuchtet worden.

Teilnehmer: Matteo Nowinski (11 Jahre) und Levent Yildirim (12 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Wir werden aus nur Feuersteinen, Steinen, Naturfäden, Holz und Altsteinzeitwerkzeuge wie zum Beispiel Faustkeile herstellen und die gefertigten Werkzeuge mit den heutigen Werkzeugen wie zum Beispiel Schweizer Taschenmesser oder Allzweckmesser vergleichen.

Projekte – Fachbereich Chemie

Teilnehmerinnen: Amelie Riedl (15 Jahre), Marina Reif (15 Jahre) und Anna Beck (15 Jahre), Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium, Amberg

Unser Ziel ist es, eine Lavalampe (, die bei Temperaturänderung die Farbe ändert,)zu konstruieren. Dazu setzen wir Wachs, (thermochrome Pigmente), sowie eine spezielle Lösung ein, die bei Erhitzung durch eine Glühbirne die Farbe ändern soll. Die Herausforderung besteht zunächst darin, den richtigen Schmelzpunkt für das Wachs zu finden. Anschließend möchten wir das Gradmaß für die Farbveränderung der thermochromen Pigmente feststellen. Zudem testen wir die Erwärmung des Wachses in der Lösung.

Teilnehmerinnen: Annika Luig (16 Jahre), Cosima Mrugalla (15 Jahre) und Tabea Schertl (16 Jahre), Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium, Amberg

Unser Projekt befasst sich mit der Herstellung eines ökologischen Wassermalkasten. Dazu stellen wir Farbstoffe auf Pflanzenbasis her und experimentieren mit den ökologischen Grundlagen.

Teilnehmerinnen: Julia Dietz (15 Jahre), Anna Kugler (15 Jahre) und Helena Bogner (15 Jahre), Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium, Amberg

Motiviert von dem Wunsch, umweltfreundliche Leckereien herzustellen, setzten wir es uns als Ziel, ein Rezept für Gummibärchen zu entwickeln, das einfach nach gekocht werden kann, keine chemischen Zusätze benötigt und vegetarisch ist. Dafür informierten wir uns zunächst im Internet über verschiedene Zubereitungsweisen und verfeinerten diese dann in mehreren Versuchen, bis wir das gewünschte Ergebnis erreichten.
Letztendlich verwendeten wir Traubensaft, Honig, und Zitronensäure für Geschmack und Farbe und Agar Agar und Apfelpektin als Stabilisationsmittel, um die nichtvegetarische Gelatine zu vermeiden. Wir benötigten drei Anläufe, in denen wir den im Grundrezept verwendeten Zucker wegließen, den Gehalt an Zitronensäure verringerten sowie den Anteil an Agar Agar und Apfelpektin erhöhten. Für eine intensivere Färbung erwies sich Traubensaft als tauglich.

Teilnehmer: Josef Fischer, (18 Jahre), Robert-Schuman-Gymnasium, Cham

Heutzutage sehen wir es in Deutschland für nahezu selbstverständlich an, dass die an die Konsumenten abgegebenen Lebensmittel qualitativ einwandfrei und sicher sind. Dies haben wir in erster Linie regelmäßigen Kontrollen zu verdanken, die die Einhaltung lebensmittelrechtlicher Vorgaben überprüfen. In der angefertigten Arbeit wird die Einhaltung einzelner lebensmittelrechtlicher Vorgaben für chemische (L-Ascorbinsäure-Gehalt mit der Methode nach Tillmans, Gehalt an flüchtigen Säuren durch Wasserdampfdestillation und anschließende Titration, Alkohol mit einer modifizierten Methode nach Rebelein, Milchsäure durch photometrische Bestimmung und Gesamtsäure durch potentiometrische Titration) und physikalische (relative Dichte pyknometrisch, und daraus ermittelt die lösliche Trockenmasse) Beschaffenheitsmerkmale für einen Orangensaft aus Orangensaftkonzentrat geprüft. Als Grundlage dafür werden die Leitsätze für Fruchtsäfte und die Fruchtsaft- und Erfrischungsgetränkeverordnung herangezogen.

Teilnehmer: Lukas Zeltner, (18 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Das Ziel meines Projekts ist es, zu zeigen, welche Substanzen im Tabak selbst enthalten sind, aber auch erst beim Verbrennen entstehen. Dafür habe ich diverse Versuche durchgeführt, um mehr über Tabak herauszufinden, welche auch mit Fotos dokumentiert wurden.

Teilnehmer: Johannes Kratzer, (17 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

In meinem Projekt „Lab und Labaustauschstoffe und deren Effektivität bei der Milchgerinnung“ wurde in 7 verschiedenen Hautversuchen, welche insgesamt aus circa 60 kleinen Einzelversuchen zusammengetragen wurden, untersucht, welche Auswirkungen verschiedene Labsorten, Labmengen, Temperaturen und pH-Werte auf die Milchgerinnung verschiedener Milchsorten mit unterschiedlichen Haltbarmachungsverfahren und Fettgehalten, haben. Die erworbenen Daten stellte ich in Diagrammen dar, um diese besser zu veranschaulichen. Exakte Antworten auf meine Projektfrage konnte ich nur zum Teil finden, da die verwendeten Produkte alle aus der Natur stammen und immer geringen Schwankungen unterliegen.

Teilnehmerinnen: Sarah Deml (13 Jahre) und Victoria Braun (14 Jahre), Ortenburg-Gymnasium, Oberviechtach

Wie kommt Mikroplastik in unser Abwasser, genau das haben wir uns gefragt. Ziemlich schnell sind wir dann auf die Waschmaschine gekommen. Aber welche Textil-Stoffe sind am schlimmsten, wie kann man verhindern, dass Mikroplastik in das Abwasser gelangt? Mit diesen Fragen haben wir uns beschäftigt und geforscht. Dabei haben wir einen Filter entwickelt und viele Materialien ganz genau unter die Lupe genommen.

Projekte – Fachbereich Mathematik/Informatik

Teilnehmer: Alexander Essinger (18 Jahre), Augustinus-Gymnasium, Weiden

Video-Spiele werden heutzutage immer beliebter. Vor allem mit Online-Titeln erreichen viele Spieleentwickler eine immer breitere Masse. Die Spiele entwickelten sich kompetitiv sogar soweit, dass vor wenigen Jahrzehnten die ersten E-Sports-Spiele von Millionen von Menschen live mitverfolgt wurden. Doch zur Grundlage haben alle Online-Spiele dieselben Konzepte und Technologien, die das Spielen über das Internet ermöglichen. Die Vernetzung von Rechnern spielte vor allem in den Anfängen der Spieleentwicklung eine große Rolle. In dieser Arbeit möchte ich diesen Prozess, vor allem den der Socket-Programmierung, anhand eines von mir bereits programmierten Python-Spiels durchgehen, indem ich dieses mit einem Online-Mehrspieler-Modus erweitere, nachdem ich die benötigten Technologien zur Verwirklichung der Erweiterung genauer beschrieben habe.

Teilnehmer: Jonas Thumbs (16 Jahre) und Leonard Prokisch (16 Jahre), Gymnasium Parsberg, Parsberg

Man könnte unser Projekt als „Gesichtserkennung für Katzen“ bezeichnen: Wir trainieren ein neuronales Netz, das für zwei Katzenbilder eine Zahl ermittelt, die angibt, wie ähnlich sich die beiden Katzen sehen. Damit lassen sich beispielsweise Vermisstenmeldungen nach Ähnlichkeit der Tiere sortieren, sodass die Identifikation einer vermissten Katze auch ohne Kennzeichnungen wie Chips oder Tätowierungen in Sekundenschnelle erfolgen kann. Im Vergleich zu unsortierten Meldungen erzielen wir eine Zeitersparnis von über 95 %. Im Gegensatz zu bisherigen Ansätzen achtet unser Netz auf den ganzen Körper der Katze, was die Anzahl der Körpermerkmale, die berücksichtigt werden können, signifikant erhöht. Das hat außerdem den Vorteil, dass kein (fehleranfälliger) Zwischenschritt erforderlich ist, um das Gesicht der Katze vom Bild zu extrahieren. Zudem veröffentlichen wir das Netz frei nutzbar für jeden auf GitHub. Die Tierschutzorganisation TASSO hat bereits Interesse an der Implementierung gezeigt.

Teilnehmer: Lukas Hirsch (17 Jahre), Augustinus-Gymnasium, Weiden

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) verbindet physische Objekte mit der virtuellen Welt. Ziel dieser Arbeit ist es ein Bewässerungssystem, dass nach diesem Konzept funktioniert, zu erklären. Mit einem solchen Bewässerungssystem kann eine zu versorgende Pflanze aufgrund der verschiedenen Sensoren, wie zum Beispiel einem Feuchtigkeitssensor oder einem Temperatursensor optimal pflegen, sodass alle Bedürfnisse der jeweiligen Pflanze erfüllt sind. Dadurch kann man den bestmöglichsten Ertrag der Pflanzen erwirtschaften, somit ist ein automatisches Bewässerungssystem nicht nur eine Anschaffung für Bequemlichkeit, sondern auch eine Investition in die Zukunft. Wie der Name schon sagt, ist dieses Bewässerungssystem automatisch, daraus folgt, dass die Maschine
sich um die Bewässerung zum bestmöglichen Zeitpunkt kümmert. Das macht die Handhabung von Pflanzen leichter, auch für Nichtkönner. Ein weiterer Vorteil der Automatik ist es, dass sie die Pflanzen auch dann bewässert, wenn man nicht Zuhause ist. Ein solches System ist auch gut für die Umwelt, da es einen geringen Energieverbrauch von 80 – 180 mA hat. Im Vergleich dazu verbrauchen die neusten Smartphones etwa 540 mA. Außerdem erhält man, durch die Benutzung des Bewässerungssystems, einen passiven Luftfilter, da die Pflanzen das CO2 aus der Luft in reinen Sauerstoff umwandeln. Der Anschlussdes Systems ist auch nicht kompliziert. Man muss nur den ESP32 an das Stromnetz anschließen
und ihn in das Netzwerk einbinden. Schon ist das System betriebsbereit.

Teilnehmer: Linus Meierhöfer (18 Jahre), Kepler-Gymnasium, Weiden

In folgendem Projekt stelle ich QrTOR, eine Weiterentwicklung des Onion-Routing-Protokolls vor, das unter dem Schwerpunkt der Quantenresistenz entwickelt wurde. Dies bedeutet, dass alle verwendeten kryptographischen Algorithmen nicht in subexponentieller Zeit durch einen Quantenalgorithmus lösbar sind. So wird eine eigene Implementierung des „Supersingular Isogeny Diffie Hellman“ Protokolls zur Schlüsselverteilung genutzt, welches auf Isogenieberechnungen zwischen supersingulären elliptischen Kurven basiert. Zusätzlich verwendet QrTOR eine neuartige Methode zum Aufbau eines Onion-Circuits, wobei jegliche Onion-Relays als gleichberechtigt behandelt werden und somit auf die Verwendung spezieller „Guard-Nodes“ verzichtet werden kann. QrTOR und der „Supersingular Isogeny Diffie Hellman“ wurden ebendieser theoretischen Ausarbeitung zufolge in der Programmiersprache Java implementiert und können für alle Anwendungen des anonymen Datenaustausches genutzt werden.

Projekte – Fachbereich Physik

Teilnehmer: Sebastian Beierl (18 Jahre), Augustinus-Gymnasium, Weiden

Werden im Verhältnis zur Fläche einer Seifenhaut eher große, nicht kugelförmige Objekte auf die Membran fallen gelassen, ist es beobachtungsgemäß recht wahrscheinlich, dass selbige reißt. Wenn nun aber zur Membran verhältnismäßig kleine, eher kugelförmige Objekte auf diese fallen gelassen werden, treten gehäuft zwei weitere Ereignisse auf: Man kann beobachten, dass die meisten Körper entweder auf die Membran treffen und sie nicht passieren oder die Membran durchqueren, ohne dass jene dabei reißt und zerstört wird. Weiterhin können auch dünne, lange Gegenstände wie beispielsweise ein Metallstab mit geringem Durchmesser den Film dauerhaft durchstechen und in ihm bewegt werden, ohne ihn zum Reißen zu bringen. Dieses Phänomen soll erst genauer beschrieben werden, daraufhin sollen durchgeführte Experimente zur Untersuchung der „liquid membrane“ geschildert sowie mit Ergebnissen eines universitären Papers verglichen werden. Auch verschiedene Anwendungsmöglichkeiten werden betrachtet.

Teilnehmer: Sebastian Heiss (17 Jahre), Augustinus-Gymnasium, Weiden

Das Projekt befasst sich mit dem sogenannten „Friction Oscillator“. Ein schweres Objekt wird auf zwei sich in entgegengesetzte Richtung rotierende Zylinder gelegt, es ergeben sich verschiedenste Phänomene. Je nach Rotationsrichtung der Zylinder wird der Stab beschleunigt, oszilliert mit steigender Amplitude oder bewegt sich manchmal auch gar nicht. Verschiedene Parameter beeinflussen das Bewegungsverhalten, diese habe ich analysiert. Hauptsächlich Reibung spielt eine Rolle, das herkömmliche Reibungmodell reichte nicht aus, um mein Experiment zu beschreiben. Ich musste erweitern.

Teilnehmerin: Linda Thumfart (17 Jahre), Augustinus-Gymnasium, Weiden,

Man stellt eine Kerze hinter eine Flasche und pustet von der entgegengesetzten Seite gegen die Flasche. Die Kerze geht aus als hätte der Luftstrom die Flasche durchdrungen. Man untersucht verschiedene Parameter, die das Experiment beeinflussen, wie zum Beispiel die Luftgeschwindigkeit und den Durchmesser der Flasche. Anschließend versucht man die Strömung mithilfe der physikalischen Hintergründe zu beschreiben. Schlussendlich vergleicht man das auf Literatur basierende Strömungsbild mit den experimentellen Ergebnissen.

Teilnehmerin: Emma Ingendorf (17 Jahre), Augustinus-Gymnasium, Weiden,

Das Projekt handelt sich um eines der 17 GYPT-Rätsel des GYPTs 2019. Eine Schüssel mit einem Loch in ihrem Boden wird in einen Behälter, der mit Wasser gefüllt ist, gesetzt. Es sollen die Parameter, die die Sinkzeit verändern, gefunden und variiert und dieses Experiment theoretisch zu untersucht werden.

Projekte – Fachbereich Technik

Teilnehmer: Sebastian Horner (18 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Bauen und Optimieren eines Getränkekühlers, welche innerhalb kürzerste Zeit z.B. Cola oder Limo abkühlen kann. Das Gerät erreicht dies mit Perltier-Elementen. Durch thermoelektrisches Kühlen, können nämlich Schwierigkeiten bei der Bedienung, die Größe, sowie die Lautstärke des Gerätes möglichst klein gehalten werden. In meiner Arbeit konnte ich in mehreren Versuchen, verschiedene Arten dieses Kühlkonzepts ausprobieren. Letztendlich ist es mir gelungen, meine Ziele eines schnelleren und einfacheren Getränkekühlers umzusetzen. Außerdem habe ich mich noch mit einer möglichen Zukunft dieser Maschine beschäftigt.

Teilnehmer: Pia Gösswein (17 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Ziel des Projekts war, eine Wand mit Plastikflaschen zu bauen, die umweltfreundlich ist und gut isoliert, sodass diese im Bauwesen eine Alternative zu gewöhnlichen Wänden darstellen könnte. Hierfür wurde zunächst eine Wand aus Bauschaum und Plastikflaschen gebaut und anschließend eine weitere Wand aus Flaschen und einem Lehm-Heu-Gemisch gefertigt. Danach wurde der Wärmedurchgangskoeffizient der
Wände errechnet, indem in Testreihen Temperaturen bei dem Erwärmen des Innenraumes gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass die
Lehm-Flaschen-Wand schlechter als das Styropor isoliert.

Teilnehmer: Julian Kneißl (18 Jahre), Pfleiderer Neumarkt GmbH, Neumarkt

Mit einem 3D-Drucker eine Handyhülle mit Desinfektionsmittelspender erstellen, somit soll gewährleistet sein das die Hände bzw. die Handflächen bei der Benutzung des Handys immer desinfiziert werden können. In Phase 1 werden Prototypen für die Hülle mit dem 3D-Drucker erstellt, um das Design zu verbessern. Phase 2: Einen Desinfektionsmittelspender in MegaCAD zeichnen, der ebenfalls ausgedruckt und mit einem Schwamm, der das Desinfektionsmittel beinhaltet, bestückt wird. Phase 3: Durch eine Schiebetür im Desinfektionspender, die die vorhandenen Aussparungen öffnet und schließt, ist es jederzeit möglich, seine Hände zu desinfizieren

Teilnehmer: Luis Fries (17 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Die heutige Zeit ist von Elektronik und erneuerbaren Energien geprägt, welche einerseits regenerative Güter sind und andererseits kann man diese auch für den Umweltschutz einsetzen. Hierfür wurden beispielsweise Elektroautos in den Straßenverkehr mit integriert, um den CO2-Ausstoß zu minimieren. Dennoch werden diese nur sehr geringfügig im Verkehrsbild genutzt. Ein Faktor, welcher gegen ein Elektroauto spricht, ist demzufolge die geringe Reichweite. Durch diesen ausschlaggebenden Grund, kam ich auf mein Projekt „Induktion in der Felge“, um die Reichweite eines Elektroautos zu erhöhen. Hierbei wird durch das Entschleunigen eines Kraftfahrzeuges in der Felge durch das physikalische Phänomen der Induktion elektrische Energie (Strom) erzeugt. Dieser soll die Batterie eines Elektroautos aufladen.

Teilnehmer: Andreas Zeberl (17 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Das Vorhaben eines autonomen Gewächshauses ermöglicht es, Pflanzen durch den Einsatz moderner Technik optimal wachsen zu lassen. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, die optimalen Bedingungen für eine bestimmte Pflanzenart, die in das Gewächshaus kommt, herbeizuführen, um den höchstmöglichen Ertrag erhalten zu können. Dabei spielt die Regelungstechnik eine essentielle Rolle, es wird gezeigt, mit welchen Methoden sich den optimalen Werten angenähert werden kann. Deshalb sind die einzelnen in Frage kommenden Methoden programmiert und ausführlich getestet worden, um das geeignete Regelungsverfahren heraus zu finden, das dann im finalen Gewächshaus genutzt wird.

Teilnehmer: Tim Buheitel (18 Jahre) und Fabian Meyer (17 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Durch die Betrachtung eines einzelnen Haushaltssystems (dezentral) werden die Maßnahmen zum Umweltschutz für jeden einzelnen greifbar und bleiben keine Theorie oder Idee für eine bessere Zukunft, mit der keiner recht etwas anzufangen weiß. Diese Arbeit kann zu einer leichteren Entscheidung für eine Brennstoffzelle im Haushalt beitragen, indem eine intelligente Steuerungseinheit für eine Brennstoffzelle entworfen wird. Außerdem soll eine bedienungsleichte App entwickelt werden, über die der Verbraucher mit der Steuerungseinheit kommunizieren und wichtige Daten über seine Brennstoffzelle auslesen kann.

Teilnehmer: Nico Herbst (18 Jahre), Herzog-Christian-August-Gymnasiums, Sulzbach-Rosenberg

Das Projekt soll eine bessere Erkundung in unübersichtlichen Einsatzlagen bieten, die Einsatzleitung unterstützen und damit die Einsatzkräfte schützen.
Im Gegensatz zu Feuerwehrdrohnen kann sich das kettengetriebene Fahrzeug in geschlossenen Räumen bewegen und relevante Daten in Echtzeit übermitteln. Wenn eine Lage also unklar ist (z.B. Gasaustritt oder ähnliches) muss kein Einsatztrupp mehr ins Gebäude, bevor nicht geklärt ist, was sie in dem Gebäude erwartet. Ersetzen kann es den Feuerwehrmann nicht, aber es kann ein Stück weit den Job sicherer machen. Vor allem, weil über 90% der deutschen Feuerwehrleute sich ehrenamtlich in solche Gefahren begeben. Deswegen sollten immer mehr Möglichkeiten gefunden werden, um solche Gefahren zu minimieren.

Teilnehmer: Erik Stern (16 Jahre), Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium, Cham

Das Projekt versucht einen Ansatz zu erarbeiten, der es einfach und zuverlässig ermöglicht, von den Vorzügen der Dokumentenkameras in Schulen auch nach der Unterrichtszeit zu profitieren. Lehrer sollen die Möglichkeit haben, ihr Unterrichtsmaterial wie Dokumente oder Versuchsaufzeichnungen schnell auf während der Pandemie bewährte Online-Plattformen hochzuladen. Zentrale Aspekte sind hierbei die Entwicklung einer spezialisierten Bildbearbeitungsbibliothek für alle gängigen Plattformen und einer einfachen Netzwerkkommunikation für kabellose Benutzung mit Kameras.

Teilnehmer: Fabian Jockel (11 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Ich möchte ein head-up Display basierend auf Reflektionsgesetzen für Handys bauen. Dieses soll auf dem Armaturenbrett im Auto zum Einsatz kommen und damit ältere Autos auf einen moderneren Stand bringen.

Mitglieder der Jury

Dr. Christoph Angermann, SCHERDEL

Angermann

„Ich nehme zum ersten Mal als Juror beim Wettbewerb teil und bin daher sehr gespannt was mich erwartet. Als „alter Bastler“ freue ich mich sehr, mich in die kreativen Ideen der Teilnehmen rein zu denken.”

OStR Markus Friedl, FOSBOS Weiden

FriedlMarkus

„Ich nehme als Juror teil, weil ich die Wertschätzung und Motivation der Teilnehmer fördern und das Interesse für Naturwissenschaften und Technik stärken möchte.”

Prof. Dr. Harald Hofberger, OTH Amberg-Weiden

hofberger

„Jung geforscht, nie gereut.”

Dr. Matthias Lienert, Jugend forscht Alumni

Foto Lienert

„Als früherer Teilnehmer möchte ich nun als Jurymitglied der Institution Jugend forscht etwas zurückgeben und damit dazu beitragen, die Begeisterung und besondere Atmosphäre, die die Wettbewerbe für mich bedeutet haben, an die nächste Generation weiterzugeben.”

Simone Mois, FOSBOS Weiden

MoisSimone

„Ich freue mich auf die innovativen Ideen der Schüler, auf interessante Begegnungen und Abstimmungen im Wettbewerbsteam und darauf junger Talente zu fördern.”

Dr. Richard Schubert, Jugend forscht Alumni

SchubertR

„Als Jugend forscht Alumnus (2. Preis, Physik, Bayern 1980), sowie Mitglied von anderen akademischen Alumnivereinen freue ich mich immer sehr auf den Austausch mit engagierten jungen Leuten und den Kollegen. Da ich mit großem Interesse die Veränderungen unserer Gesellschaft durch die Digitalisierung verfolge, freut es mich besonders zu sehen, dass Jugend forscht auch heute noch seinen festen Platz im Bereich der Förderung junger Menschen hat.”

Verena Bärenfänger, Regental-Gymnasium

Baerenfaenger

„Fasziniert von der Kreativität, dem naturwissenschaftlichen Interesse, dem Ideenreichtum und dem Fleiß der Teilnehmenden bin ich ganz gespannt zum ersten Mal als Jurorin dabei.”

Christoph Gebhard, Willibald-Gluck-Gymnasium

ChristophGebhard

„Ich bastle selbst gern herum und kann mich immer sehr darüber freuen, wenn mir ein Schüler/eine Schülerin abseits des Unterrichts von einer pfiffigen Idee berichtet bzw. mir eine Sache zeigt, die er/sie selbst entwickelt hat. Daraus ergeben sich immer interessante Gespräche, die den schulischen Alltag sehr bereichern. Dass ich dann gerne bei Jugend Forscht dabei bin versteht sich von selbst.”

Prof. Dr. Alfred Höß, OTH Amberg-Weiden

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„Ich bin neugierig auf die Ideen der Schüler, die sicher mit sehr viel Herzblut ausgearbeitet wurden, und von denen ich davon ausgehe, dass jede einzelne eine Würdigung erfahren sollte.”

Robert Macsics, Jugend forscht Alumni

RobertMacsics

„Ich habe als Schüler selbst viele Jahre begeistert bei Jugend forscht teilgenommen und diese Erfahrung war für mich sowohl persönlich, als auch für meine spätere berufliche Laufbahn sehr bereichernd. Daher trage ich gerne dazu bei, die heutigen Jungforscherinnen und Jungforscher in gleicher Weise zu fördern und diese Begeisterung an sie weiterzugeben.”

Kilian Raab, FOSBOS Weiden

RaabKilian

„Man muss immer offen für Neues sein.”

Dipl.-Ing.(FH) Johannes Strobel, Baumann GmbH

JohannesStrobel

„Ich freu mich auf spannende & zukunftsweisende Projekte aus den Reihen der zukünftigen Forscher und Entwickler!”

Robert Wagenbrenner, Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium

Wagenbrenner-Robert

„Ich betreue seit über 25 Jahren Jugend forscht-Projekte. Jetzt hat mich einfach die „andere Seite“ des Wettbewerbs interessiert. Auf alle Fälle ist die Sicht von beiden Seiten auf die Projekte immer wieder spannend und lehrreich.”

Dr. Sebastian Buhl, OTH Amberg-Weiden

Portrait Buhl 01

„Schüler und Jugendliche sind die Wissenschaftler der Zukunft. Ein Wettbewerb wie Jugend forscht ist eine tolle Gelegenheit bei den Jugendlichen das Interesse und den Spaß am wissenschaftlichen Arbeiten zu fördern.”

Elvedin Hodza, Jugend forscht Alumni

ElvedinHodza

„Vor 4 Jahren habe ich bei Jugend forscht teilgenommen – eine klasse Erfahrung!”

Stephan Korb, ip³ | Ingenieure mit Partner GmbH

SKorb

„Eine geniale Lösung bietet erheblich mehr Wert als die Summe ihrer Einzelteile. Viel Spaß und gutes Gelingen bei der Präsentation der Projekte.”

Michael Mayer, Concord Blue Engineering GmbH

Michael Mayer

„Nachwuchsforscher und -ingenieure zu unterstützen und zu fördern, ist eine sehr wichtige Aufgabe. Hier leistet Jugend forscht seit vielen Jahren einen herausragenden Beitrag. Ein toller Wettbewerb, der Technik und Naturwissenschaften in den Mittelpunkt rückt. Und ich freue mich sehr, hier als Juror mitwirken zu dürfen.”

Prof. Dr. Walter Rieger, OTH Regensburg

Rieger

„Ich will mithelfen, wissenschaftliche Forschung von jungen Menschen mehr ins allgemeine Bewusstsein zu rufen und die Leistung der jungen Forscher zu würdigen. Das kann bei diesem Wettbewerb gut gelingen, darum nehme ich gerne als Juror teil.”

Daniela Völkl, FOSBOS Schwandorf

Voelkl Daniela

„Ich freue mich sehr auf die diesjährigen spannenden und interessanten Projekte im Fachbereich Biologie.”

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