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Projektvorstellungen 2022

Projekte – Fachbereich Arbeitswelt

Teilnehmerin: Paulina Swoboda (12 Jahre), Johann-Michael-Fischer-Gymnasium, Burglengenfeld

Während des harten Corona-Lockdowns boomten To-Go-Essenslieferungen. Eine Folge davon waren überquellende Mülleimer. Gerade in Regensburg waren die vielen gebrauchten Pizzakartons, die sich in öffentlichen Mülleimern stapelten, ein Thema. Ich habe mir überlegt, dass es möglich sein sollte, Pizzakartons so umzugestalten, dass man sie wiederverwenden kann. Ich stellte mir also selbst die Jugend forscht-Projektaufgabe, einen wiederverwendbaren Pizzakarton zu entwerfen.

 

Teilnehmer: Florian Hierl (14 Jahre), Niklas Drescher, (14 Jahre), und  David Koberstein (14 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

In unserer Schule dürfen das Sekretariat nur 2 SchülerInnen betreten, wobei man allerdings nie genau weiß, wie viele Personen gerade im Raum sind. Damit man nicht jedes Mal die Tür aufmachen und nachschauen muss, wollen wir eine Lichtschranke installieren, die die Personen im Raum zählt und die Anzahl mithilfe einer Ampel anzeigt. Dies könnte man auch auf andere Anwendungen übertragen, wie z. B. auf einen Supermarkt, der aufgrund hoher Inzidenzwerte nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern haben darf.

Teilnehmer: Oscar Lambrecht (13 Jahre), Christoph-Jakob-Treu Gymnasium, Lauf an der Pegnitz


Bei meinem Projekt geht es um die Frage, wie ein Zimmer in einer heißen Sommernacht energiesparend ohne Insektenbelästigung, Helligkeit oder störende Geräusche am frühen Morgen gekühlt werden kann.
Dazu habe ich einen Prototyp namens Night Breeze entwickelt, welches das Schlafereignis deutlich verbessern soll und dabei nur ein 1000stel des Stroms im Vergleich zu einer Klimaanlage verbraucht.
Probleme, die beim Schlafen auftreten, wie zum Beispiel Mücken oder störende Geräusche, werden durch Night Breeze perfekt beseitigt.
In weiteren Schritten will ich weitere Funktionen integrieren, wie zum Beispiel ein Faltsystem oder ein Lufterfrischer.
Da man nicht alle Probleme sofort lösen kann, habe ich mich auf das Wichtigste beschränkt.
Der wichtigste Vorteil beim Schlafen wäre die perfekte Luftzirkulation. Das wird durch meinen Prototyp Night Breeze sichergestellt.

Projekte – Fachbereich Biologie

TeilnehmerInnen: Paula Arnold (12 Jahre) und Linus Wolf (12 Jahre), Johann-Michael-Fischer-Gymnasium, Burglengenfeld

In der Herbstzeit färben sich die Blätter der meisten Bäume und Sträucher bunt. Das Grün verschwindet und die Blätter werden rot, orange oder gelb. Allerdings konnten wir bei vielen Spaziergängen auch immer wieder Pflanzen sehen, deren Blätter auch im Winter grün blieben. Bei diesen
immergrünen Pflanzen mussten also Unterschiede zu den Pflanzen auftreten, deren Blätter die Farbe wechselten.
Wir beschlossen, dieses Phänomen genauer zu untersuchen.

 

Teilnehmerin: Alicia Ermer (13 Jahre), Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium, Lauf an der Pegnitz

Ziel des Projektes ist es, herauszufinden, wie viel Ameisen eigentlich trinken können.

TeilnehmerInnen: Lea Egger (10 Jahre), Paul Simm (11 Jahre), Constantin Basta (11 Jahre), Johann-Michael-Fischer-Gymnasium, Burglengenfeld

Durch die Coronapandemie haben wir uns über die Übertragung von Bakterien und Viren mehr Gedanken gemacht. Wir tragen Mund-Nasen-Schutzmasken, waschen und desinfizieren uns noch öfter die Hände als normalerweise, aber sollten wir auch auf unsere Kleidung achten?
Da wir die Virenbelastung mit den an der Schule zur Verfügung stehenden Geräten nicht feststellen können, wollten wir stellvertretend die Bakterienbelastung untersuchen. Wir möchten herausfinden, ob sich an unterschiedlichen Körperstellen auf der Kleidung unterschiedlich viele Bakterien halten und ob die Bakterienbelastung auch vom Kleidungsmaterial abhängt.

Teilnehmerinnen: Victoria Königsberger (12 Jahre) und Maria Jäkel (12 Jahre), Ortenburg-Gymnasium, Oberviechtach

Idee war, das Wachstum von Kresse zu untersuchen und eine Möglichkeit zu finden, Kresse mit möglichst wenig Wasser zum Wachsen zu bringen, damit Kresse in der Wüste wachsen könnte.

Teilnehmer: Nathan Unold (18 Jahre), FOS/BOS Schwandorf, Schwandorf

Schon vor langer Zeit träumten Menschen von ewigem Leben und einem Mittel gegen das Altern. Die Verjüngung von Menschen durch Jungbrunnen und andere fiktive Methoden findet sich deshalb häufig in Märchen und Fantasiegeschichten. In der Realität wurde das Altern jedoch meist als ein immer gleich ablaufender, unveränderlicher Prozess angesehen. Heutzutage kann die Forschung eindeutig belegen, dass das Altern nicht bei jedem Menschen gleich abläuft und keineswegs unveränderlich ist.

TeilnehmerInnen: Lea Dirnfeldner (15 Jahre) und Jan Dirnfeldner (11 Jahre), Johann-Michael-Fischer-Gymnasium, Burglengenfeld

Wir möchten herausfinden, welche Rasensorte für den Klimawandel am besten gerüstet ist. Dies ist ein wichtiges Thema, da häufig viel Geld in neuen Rasen investiert werden muss. Durch den Klimawandel muss der Rasen auch langen Trockenperioden trotzen können und besonders widerstandsfähig sein. Dazu untersuchen wir verschiedene Rasensorten hinsichtlich ihrer Trockenresistenz, der Belastbarkeit einzelner Grashalme, der Wurzeltiefe, Halmlänge und Wachstumsgeschwindigkeit bzw. Treibzeitpunkt.

Projekte – Fachbereich Chemie

Teilnehmer: Sebestyen-Ciprian Magda (13 Jahre), Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium, Lauf an der Pegnitz

Folien sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Fast alle Dinge des täglichen Bedarfs wie beispielsweise Lebensmittel werden in diese verpackt. Die meisten Folien sind aus Kunststoff wie Polyethylen oder Polypropylen, andere sind aus Stärke und können auch biologisch abgebaut bzw. kompostiert werden. Je nach Anwendung müssen die Folien bestimmte Eigenschaften erfüllen. Sie müssen reißfest sein, möglichst dünn, aber stabil und vieles mehr.
Bei meinem Projekt möchte ich selbst biologisch-abbaubare Folien herstellen und deren Eigenschaften mit anderen Kunststofffolien vergleichen.

 

Teilnehmer: Erik Borner (12 Jahre) und Philipp Seyfert (13 Jahre), Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium, Lauf an der Pegnitz

Wir haben vor, einen selbsthergestellten Kaugummi nicht klebrig zu machen und ihm andere Geschmacksrichtungen zu geben. Wir haben uns ein  Rezept aus dem Internet gesucht und wir lassen verschiedene Zutaten weg, bis er nicht mehr klebt. Und wir nehmen verschiedene  Geschmacksaromen.

Teilnehmer: Felix Füssel (10 Jahre), Benedikt Kolbe (10 Jahre) und Timur Schlittenbauer (11 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

In unserem Projekt geht es um Seifenblasen: Wie lange sie halten, wie stabil sie sind und ob beides vom Rezept der Seifenlauge abhängt.
Um dies zu untersuchen, machten wir mit mehreren Rezepturen Versuchsreihen. Dabei ist herausgekommen, dass nach dem Durchschnitt zu urteilen, Rezept Nummer 2 am besten ist.

TeilnehmerInnen: Cao Cuong Nguyen (12 Jahre), Thuy Duong Nguyen (11 Jahre) und Sina Theim (10 Jahre), Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium, Lauf an der Pegnitz

Ziel dieser Arbeit ist, dass wir eine selbstgemachte Kreide zum Leuchten bringen (Nacht/Tag). Es sollte von der Konsistenz und von der Schreibfähigkeit genau so sein wie eine normale Kreide. Die Kreide soll auf der Tafel auch abwischbar sein.

TeilnehmerInnen: Alea Troegel (12 Jahre) und Peter Venzel (13 Jahre), Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium, Lauf an der Pegnitz

In unserem Projekt mischten wir verschiedene Substanzen in normales Seifenwasser, um die Haltbarkeit der daraus entstehenden Seifenblasen zu verbessern. Zum Vergleichen stoppten wir die Zeit, in der die Seifenblasen in der Luft waren.

Teilnehmer: Fabian Heidner, (10 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

In meinem Experiment geht es darum, einen Flummi aus Kunststoff selbst herzustellen. Dazu nutze ich einen Chemie-Experimentierkasten meiner Schule. Um Silikonformen herzustellen verwende ich WACKER Silikonkautschuk ELASTOSIL® M 4601 A (Komponente A) und WACKER Platinkatalysator ELASTOSIL® M 4601 B (Komponente B). Mein Ziel ist, die richtige Konsistenz zu finden, damit die in runde Formen gegossenen Silikonteile einen lustigen Flummi ergeben, der natürlich auch super hüpfen soll!

Teilnehmer: Philipp Hock (12 Jahre) und Paul Grund (12 Jahre), Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium, Lauf an der Pegnitz

Wir haben versucht, wirkenden Dünger selbst herzustellen. Der Dünger basiert auf „Terra Preta“, einer sehr fruchtbaren portugiesischen Erde, die aus mehreren Zutaten besteht wie beispielsweise Tonscherben, und sehr fruchtbar ist.

Teilnehmer: Linus Eisenhut (13 Jahre) und Niklas Bitter (13 Jahre), Johann-Michael-Fischer-Gymnasium, Burglengenfeld

Wir haben uns überlegt wie man beim Einkauf von Obst und Gemüse Plastik sparen kann. Viele Obst und Gemüsesorten werden im Supermarkt in Verpackungen aus Plastik verkauft. Dies soll die Stücke frisch halten und für mehr Hygiene sorgen, da die Lebensmittel so nicht durch andere Personen direkt berührt werden können. Wir wollten eine umweltfreundliche Alternative zu diesen Verpackungen finden, die sowohl das Obst und Gemüse frisch halten und gleichzeitig vor fremden Berührungen schützen.
Die alternative Verpackung sollte dazu noch schadstofffrei und umweltverträglich sein, auch bezüglich der Transportwege, und leicht wieder entfernbar sein. Wir dachten an einen leicht anzubringenden Überzug aus natürlichen lebensmittelechten Materialien, der leicht wieder abwaschbar sein sollte.

Teilnehmer: Hannes Maußner (12 Jahre) und Noor Saif (12 Jahre), Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium, Lauf an der Pegnitz

Wir versuchen einen Wasserfilter herzustellen, mit dem man Wasser aus der Natur trinkbar machen kann. Man soll am Ende aus jedem Gewässer trinken können (Teich, Fluss, Bach). Bisher haben wir mit verschiedenen Stoffen, Chemiefiltern, Wattepads und Aktivkohle gearbeitet.

Teilnehmerinnen: Anna Zitzmann (13 Jahre) und Christine Drexler (13 Jahre), Ortenburg-Gymnasium, Oberviechtach

Anfangs fragten wir uns, was man alles mit Harz machen kann. Wir wollten ursprünglich die verschiedenen Möglichkeiten Harz zu verwenden finden.
Zuerst versuchten wir uns an Kleber aus Harz. Dies leitete uns zu unseren ersten Versuchen weiter.

Teilnehmerin: Lena Pfab (18 Jahre), Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium, Amberg

Ich habe erforscht, wie sich die Anwendung eines selbsthergestellten Vitamin-C-Serums auf das Hautbild auswirken kann. Zuerst habe ich untersucht, welche Wirkungen, je nach Inhaltsstoff, erwartet werden können. Mein Fokus lag hier besonders auf den Vitaminen. Dazu habe ich einen vierwöchigen Versuch gestartet, in dem freiwillige Tester ihre Erfahrungen mit dem Serum in einem Fragebogen festhalten konnten. Danach habe ich Ergebnisse verglichen und überprüft, welche meiner Erwartungen zutrafen und welche nicht.

Teilnehmerin: Julia Wagner (17 Jahre), Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium, Amberg

Im Zuge meiner Seminararbeit wurden verschiedene Versuche mit natürlichen Alternativen zur Haarfärbung durchgeführt. Zuerst werden die theoretischen Hintergründe erklärt und anschließend werden die Experimente durchgeführt. Für die Herstellung wurden drei verschiedene Rezepturen verwendet. Die entstehende Farbe wird jeweils auf eine Naturhaarsträhne gegeben und nach Rezept bearbeitet. Im Anschluss werden die Ergebnisse mit der vorherigen Haarfarbe und Haarstruktur verglichen. Alles wird mit Fotos, beziehungsweise schriftlich, dokumentiert. Die Hauptbestandteile der drei Versuche sind Henna, Rote Beete und Kamille. Henna und Rote Beete wird auf blonden Haarsträhnen getestet und Kamille auf einer mittelbraunen Strähne. Um den Vergleich vorher-nachher besser erkennen zu können, wird nur die halbe Strähne gefärbt.
Allgemein ist das Ziel zu testen, ob sich natürliche Färbemittel gegenüber Synthetischen behaupten können und somit auch im Alltag genutzt werden können.

Teilnehmerinnen: Viktoria Bin (15 Jahre), Franziska Ascherl (15 Jahre), Evelyn-Katharina Littau (17 Jahre), Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium, Amberg

Wir möchten herausfinden, wie viel Vitamin C in verschiedenen Tabletten und Nahrungsmitteln enthalten ist, und ob die Tabletten zum Einnehmen notwendig sind. Dafür testen wir Nahrungsergänzungsmittel aus Supermärkten und Apotheken. Zudem möchten wir untersuchen, welches Gemüse und Obst den höchsten Vitamingehalt hat und, ob allein regionale und saisonale Früchte den erforderlichen Bedarf decken können. Nach einer quantitativen Analyse von den Nahrungsmitteln und Tabletten vergleichen wir die verschiedenen Vitamingehalte.

Teilnehmerin: Lena Gimpl (17 Jahre), Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium, Amberg

Nachdem Haare schon seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft spielen, stellt sich die Frage nach dem richtigen Waschen. Während in der Frühzeit Kräuter und Ölen verwendet wurden, um die Haare möglichst gepflegt aussehen zu lassen, versuchten sich die Menschen im 17. und 18. Jh. an Perücken, um ihr Echthaar zu verstecken. Jahre später wurden dann Seifen aus tierischem Fett als Haarwaschmittel verwendet. Da Seife die Haare zwar reinigt, aber diese nach dem Waschen stumpf aussehen lässt, wurde zu dieser Zeit mit Zitronensaft und Essig nachgespült. Das Ziel der Versuchsreihe war es, ein Shampoo auf Naturbasis herzustellen, welches einem konventionellen Shampoo aus der Drogerie so ähnlich wie möglich ist.

Teilnehmerin: Melanie Jung (17 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Diese schriftliche Arbeit befasst sich mit der Zusammensetzung des Schwedenbitters und der antibakteriellen Wirkung des Bitterelixiers, welche mithilfe eines Experiments untersucht wurde.

Projekte – Fachbereich Mathematik/Informatik

Teilnehmer: Andrei Buzhyhayeu (15 Jahre), Paul-Pfinzing-Gymnasium, Hersbruck

Die Apps zur Produktivitätssteigerung und Zeitorganisation (ToDo, Pomodoro etc.) sind derzeit bei vielen sehr beliebt. Meine Idee war, all dies in einer mobilen, plattformübergreifenden App zu kombinieren und einen in den Smart Speaker integrierten Sprachassistenten zu erstellen, um diese App akustisch zu steuern.
Die zentralen Aspekte meines Projektes sind:
1) die Entwicklung der mobilen App
2) die Entwicklung der Sprachassistent-Software
3) die Synchronisierung der App und des Sprachassistenten über eine entfernte Datenbank

 

Projekte – Fachbereich Physik

TeilnehmerInnen: Katharina Schindler (14 Jahre), Marie Lingauer (15 Jahre) und Timo Zelter (14 Jahre), Johann-Michael-Fischer-Gymnasium, Burglengenfeld

Wir haben uns die Frage gestellt, ob die traditionellen Kirschkerne wirklich das beste Füllmaterial für Wärmekissen sind oder ob es vielleicht eine effektivere Alternative gibt.
Dazu haben wir neun Wärmekissen genäht und mit 150g des jeweiligen Füllmaterials, wie z.B. Sand, Dinkel oder Sonnenblumenkernen, befüllt.
Diese haben wir in einem 160°C heißen Ofen bei Ober-Unter-Hitze für 5 Minuten erwärmt. Anschließend haben wir die Temperatur der Kissen mit einem Infrarotthermometer gemessen, diese Messungen wurden im Abstand von 2 Minuten je 12 mal wiederholt.

Teilnehmerinnen: Leona Kappl (12 Jahre), Anna-Lena Zitzmann (13 Jahre) und Leonie Reil (13 Jahre), Ortenburg-Gymnasium, Oberviechtach

Gummibärchen schmecken gut, aber wir wollten wissen, ob man mit ihnen noch mehr machen kann, als sie nur zu essen. Deshalb haben wir sie ins Visier genommen und verschiedene Eigenschaften untersucht.

Teilnehmerinnen: Hanna Siebold (12 Jahre) und Barbara Schafbauer (11 Jahre), Ortenburg-Gymnasium, Oberviechtach

Zuerst wollten wir nur eine coole Lavalampe bauen, wo man dem Schauspiel der auf- und absteigenden Blasen lange zusehen kann. Jedoch wollten wir eine Lavalampe mit haushaltsüblichen Materialien ohne Wachs, wie die üblichen Lavalampen, bauen. Dafür mussten wir aber die verschiedenen Dichten und die Viskosität der unterschiedlichsten Flüssigkeiten bestimmen. Das schwierige war, dass die Flüssigkeiten sich nicht mischen durften.

Teilnehmer: Maximilian Pfindel (17 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Wenn ein Flüssigkeitstropfen auf eine sich horizontal bewegende Oberfläche trifft, dann wird der Tropfen bei bestimmten Geschwindigkeiten der Oberfläche reflektiert. Dieses Phänomen wird auch als dynamische Hydrophobie bezeichnet. Und dieses Phänomen habe ich untersucht. Um der Aufgabenstellung gerecht zu werden, wurde ein Experiment zur Untersuchung der dynamischen Hydrophobie durchgeführt und mit Hilfe der zugehörigen Literatur ausgewertet.

Teilnehmer: Lukas Reil (16 Jahre), Kepler-Gymnasium, Weiden

In der Arbeit „Herstellung und Untersuchung eines neuartigen Supraleiters“ geht  es um die Herstellung, Untersuchung und Erklärung eines neuen Supraleiters. Dabei werden die Schritte der Herstellung genau beschrieben. Es gibt verschiedene Arten von Supraleitern, die nach ihren Materialien eingeteilt werden. Aufgrund der verschiedenen Effekte, die bei der Supraleitung entstehen, sind Supraleiter in vielen Feldern, wie in Fusionsreaktoren oder Magnetschewbebahnen, einsetzbar. Das Problem an momentanen Supraleitern ist, dass diese Effekte erst bei sehr niedrigen Temperaturen auftreten, was nur mit flüssigem Stickstoff zu erreichen ist. Die sogenannte kritische Sprungtemperatur, ab welcher die Supraleitung eintritt, muss für eine effektive Nutzung von Supraleitern deutlich erhöht werden. Im Jahr 2019 habe ich selbst bereits einen Supraleiter hergestellt. Dabei traten verschiedene Effekte wie der Meißner-Ochsenfeld-Effekt auf. Ziel dieser Arbeit ist es nun, den Entwicklungsprozess eines neuartigen Supraleiters darzulegen, dessen Sprungtemperatur über der eines konventrionellen YBCO-Supraleiters liegt.

Projekte – Fachbereich Technik

Teilnehmer: Matthias Süß (14 Jahre), Ortenburg-Gymnasium, Oberviechtach

Wer des öfteren auf Online-Plattformen wie Youtube unterwegs ist, hat bestimmt schon einmal dieses Experiment gesehen: 5 – 14 Mentos werden in eine volle Flasche Cola geworfen. Nahezu direkt schießt das heterogene Stoffgemisch aus der Flasche. Dieser Versuch brachte mich auf die Idee, ob man mit diesem Druck aus so simplen Haushaltsmitteln nicht auch Energie erzeugen könnte.

 

Teilnehmer: Tobias Engels (13 Jahre) und Gabor Lindinger (10 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Ein gegenwärtiges technisches Problem:
Beim Campen in der freien Natur mussten wir leider einmal mehr feststellen, dass unser Handy-Akku wieder leer war. Dummerweise war die Powerbank auch nicht vollgeladen. Somit fehlte unserem Handy die Energie, wunderschöne Fotos von Flora und Fauna aufzunehmen.
In der Ferne sahen wir, wie sich mehrere Windräder drehten und dabei bestimmt eine Menge elektrischer Energie ins Netz eingespeist haben.
Beim Betrachten der Windräder fiel uns ein, dass wir ein Windradmodell zu Hause haben. Dieser Modellbausatz soll ursprünglich einen Akku laden, der z.B. in Taschenlampen benutzt werden kann, Typ: AA 1,5V.
Wir stellten uns die Frage, ob man dieses Modell so umbauen kann, um damit unser Handy zu laden.

Teilnehmerin: Leonie Boog (12 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Das Ziel meines Projektes ist es die Baustelle sicherer zu machen. Das soll durch einen Automatisierten Baustellenhelm umgesetzt werden. Dieser Helm wird per Knopfdruck auf und zu gehen. Dieser Schalter wird an einem Handschuh befestigt sein, den der Bauarbeiter dann anziehen kann. So muss er das Visier nicht mit der Hand runter machen und kann es ganz bequem mit einem Knopf öffnen.
Das Gleiche kann man übertragen auf einen Baustellenhelm, damit dieser schnell verschlossen werden kann, um die Augen zu schützen.

Teilnehmer: Laurin Sonnberger (17 Jahre) und Felix Pickel (17 Jahre), Willibald-Gluck-Gymnasium, Neumarkt

Die Zielsetzung unseres Projekts ist es, einen autonom fliegenden Quadrocopter von Grund auf eigenständig zu entwerfen und umzusetzen. Dabei spielt die Aneignung von Wissen sowie dessen praktische Anwendung eine große Rolle. Auf technischer Ebene konnte auf Fertigkeiten aus früheren
Projekten, wie dem Programmieren eines Arduinos, zurückgegriffen werden. Motivation für dieses Projekt war eine Spinnerei vor der Kunststunde. Nach Ablehnung in einer demokratischen Abstimmung über das zukünftige Projekt des MINTeX-Kurses, einem Angebot für begabte Schüler im
naturwissenschaftlichen und technischen Bereich, beschlossen wir das ganze selbst in die Hand zu nehmen. Nach einigen Herausforderungen haben wir nun einen Punkt erreicht, an dem das manuelle Fliegen problemlos funktioniert. Zum autonomen Fliegen fehlt nicht mehr viel.

TeilnehmerInnen: Lea Hönig (16 Jahre) und Tom Seidl (18 Jahre), ohann-Andreas-Schmeller-Gymnasium, Nabburg, und Berufsschule Wiesau

Die Findung der Projektidee war in unserem Fall eine relativ einfache Angelegenheit, wir hatten uns den EMZ Technikwettbewerb 2021 angesehen, welcher am JAS-Gymnasium Nabburg jährlich stattfindet. Dann haben wir überlegt, welche der Vorgeschlagenen Projekte denn mit unserem Können
machbar wären. Dort sind wir recht schnell zu dem Schluss gekommen, dass uns der Wecker wohl am meisten anspricht. Die Aufgabenstellung war folgende: „Aufgewacht! Baue einen einzigartigen außergewöhnlichen Wecker, welcher auf dem Nachtkästchen etwas hermacht. Dabei dürfen nicht nur Geräusche sondern auch Lichteffekt, Vibrationen und vieles mehr verwendet werden.“

Teilnehmer: Ben Walter (17 Jahre) und Benedikt Wolf (17 Jahre), Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium. Nabburg

Das Projekt „Weckerbett“ wurde vom EMZ-Technikwettbewerb 2018/19 an unserer Schule inspiriert. Die Aufgabe war es, ein wie auch immer geartetes „Smart Home“ zu bauen. Dabei bauten ein kleines Modellhäuschen mit einer auf Google Home und Raspberry Pi basierenden Sprachsteuerung.
Als Fortsetzung dieses Projekts, haben wir versucht, eine einfache offline Sprachsteuerung zu entwickeln. Als Test- und Demoobjekt haben wir nun das kleine Bett in Lebensgröße nachgebaut, mit eben dieser neuen Steuerung ausgestattet.
Unser Weckerbett funktioniert nun so, dass den darin Schlafende zuerst mit angenehmer Musik sanft aufweckt, und bei Aufstehen innerhalb einer festgelegten Zeit mit einem von einem Roboter zubereiteten Frühstück belohnt. Dieses Besteht aus einem Marmeladenbrot und einer Tasse Kaffee. Bleibt man länger liegen, so wird die Musik immer lauter und aufregender, und man bekomm kein Brot mehr. Bei noch längerem liegenbleiben gibt es dann gar kein Frühstück mehr.
Bleibt man jetzt weiterhin liegen, so werden nach und nach immer unangenehmere Strafen auferlegt. Zusätzlich zu lauter unangenehmer Musik fängt jetzt das Kopfkissen an zu vibrieren. Danach wird die Bettdecke automatisch aufgerollt, um das Bett ungemütlicher zu machen. Sollte man jetzt immer noch weiterschlafen wollen, wird man nun von einer Drucklufthupe definitiv geweckt.
Als letzte Option den Schlafenden auf dem Bett zu bringen wird das Bett nun durch einen unter Matratze verbauten Klapp-Mechanismus aufgeklappt. Dies geschieht, indem Druckluft, welche am Vorabend durch einen Kfz-Kompressor in einen Tank gepumpt wurde, in einen Gymnastik-Ball, zwischen dem Bettgestell und dem Lattenrost geblasen wird. Der Ball hebt dabei die Matratze mit der sich darauf befindenden Person, und kippt diese aus dem Bett.
Ein Weiterschlafen ist dadurch ganz und gar unmöglich!

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