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Podiumsdiskussion "Sprechen wir über Europa!"

Rückblick

Nachbericht Website OTH Amberg-Weiden

Bericht Onetz vom 22.03.2019 mit Liveticker zum Europagespräch

Fotogalerie zur Veranstaltung

Einladung

Das neue Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa (MOE) lädt gemeinsam mit der Fakultät für Betriebswirtschaft am Mittwoch, 20.03.2019 ab 18 Uhr zur Podiumsdiskussion „Sprechen wir über Europa!“ ein. Daniel Herman, tschechischer Kulturminister a.D. und Vorsitzender der sdružení Ackermann-Gemeinde, spricht mit Prof. Dr. Matthias Riedl von der Central European University in Budapest über die Zukunft von und die Herausforderungen für Europa.

Begleitend ist die Wanderausstellung 60 Jahre Römische Verträge zu sehen. Sie informiert anhand von Archivdokumenten und Illustrationen über die Geschichte der Europäischen Integration von der Unterzeichnung dieser Verträge bis hin zu den heutigen Herausforderungen.

Der Eintritt ist frei. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten.

Veranstaltungsort
Hörsaalgebäude, HS 001
OTH Amberg-Weiden - Standort Weiden
Hetzenrichter Weg 15
92637 Weiden

Kooperationspartner
Volkshochschule Weiden-Neustadt gGmbH
Centrum Bavaria Bohemia (CeBB)

Daniel Herman
Der tschechische Politiker und laisierte katholische Priester stammt aus Südböhmen und studierte an der theologischen Fakultät in Litoměřice (Leitmeritz). Nach seiner Priesterweihe war er als Sekretär des Budweiser Bischofs und späteren Kardinals Miloslav Vlk tätig. Im Jahr 2007 bat er um seine Laisierung. Herman war von 2010 bis 2013 Direktor des Instituts zur Erforschung totalitärer Regime. Als Spitzenkandidat der christdemokratischen Partei KDU-ČSL für die Hauptstadt Prag zog er 2013 in das Abgeordnetenhaus ein, im Januar 2014 wurde er zum Kulturminister ernannt. In dieser Funktion nahm er 2016 als erster tschechischer Minister am Sudetendeutschen Tag teil und drückte in einer auf Deutsch gehaltenen Rede sein Bedauern über die Vertreibung der Sudetendeutschen aus. Mit den deutschsprachigen Ländern und der Sprache fühlt sich Daniel Herman eng verbunden. Für sein grenzüberschreitendes Engagement und die Vermittlung zwischen Deutschen und Tschechen wurde ihm 2016 der Kunstpreis zur deutsch-tschechischen Verständigung und 2018 der Preis "Stavitel mostů / Brückenbauer" des Vereins Bavaria Bohemia e.V. verliehen.

Prof. Dr. Matthias Riedl
Der gebürtige Oberpfälzer lehrt seit 2006 am Institut für Geschichte der Central European University (CEU) in Budapest. Dort leitet er ein Studienprogramm in politischer Ideengeschichte. Vor seinem Wechsel an die CEU unterrichtete Riedl in den USA und an der Universität Erlangen-Nürnberg. Daneben ist er regelmäßig als Gastdozent in Japan tätig. Sein Forschungsinteresse gilt der Geschichte des westlichen Christentums, dem Verhältnis von Religion und Politik sowie der politischen Theologie aus interkultureller Sicht. In seinen Kursen, wissenschaftlichen Arbeiten und von ihm organisierten Konferenzen versucht Riedl stets vergleichende Perspektiven auf andere intellektuelle und religiöse Umgebungen zu entwickeln. Seine Schriften erschienen vor allem in deutscher und englischer Sprache, wurden aber auch ins Italienische, Polnische, Slowakische und Ungarische übersetzt. Da er seit über zwölf Jahren in Ungarn lebt und arbeitet, ist er sehr gut mit den politischen Diskursen in Mittel- und Osteuropa vertraut.

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