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Inklusion

Rechte bleiben nur Papier, wenn sie nicht genutzt werden (Hermann Hesse)  

Inklusion im Selbstverständnis der OTH Amberg Weiden

  • Die Gleichbehandlung wurde im Leitbild der Hochschule verankert.
  • Studierenden mit gesundheitlicher Beeinträchtigung bzw. Behinderung wird bei Leistungsnachweisen der jeweils angemessene Nachteilsausgleich gewährt.
  • Bei der Vergabe der Deutschlandstipendien werden die besonderen persönlichen und familiären Umstände berücksichtigt.
  • In den Zielvereinbarungen des „audit familiengerechte hochschule“ (2014-2017) wurde die Inklusion im Rahmen des „Ausbau des Diversitymanagements zur Unterstützung einer vielfältigen Studierendenschaft und Belegschaft unter besonderer Berücksichtigung gesundheitlicher Beeinträchtigungen“ integriert.
    Maßnahmen hierzu sind u.a.:
    • Prüfung von Spielräumen zur Erweiterung von Prüfungszeiträumen
    • Erarbeitung von Lösungen für Praktika in Teilzeit
    • Beteiligung an und Nutzung virtueller Lehrangebote
    • Integration in Buddy- bzw. Mentoringprogrammen
    • Integration von Diversity-Thematiken in die Lehre
    • Veranstaltungen zum Thema Diversity an der OTH AW

Praktikumsstellen in Teilzeit  

Sollte es für Sie aus gesundheitlichen Gründen wichtig sein, Ihr Praktikum in Teilzeit abzuleisten, erhalten Sie unter folgendem Link eine Liste mit Unternehmen, die hierfür bereits grundsätzliche Offenheit signalisiert haben. Auf Anfrage und nach Möglichkeit können Sie Ihr Praktikum in diesen Firmen womöglich zeitlich flexibler gestalten und dadurch besser mit Ihrer persönlichen Situation vereinbaren. Damit Sie zu der Liste gelangen, melden Sie sich bitte mit Ihrem Benutzungsnamen und Ihrem Passwort an. (Anmeldung mit Hochulzugang).

Barrierefreiheit

Vor allem am Standort Weiden konnte durch diverse Baumaßnahmen ein barrierefreier Zugang zu den Hochschulgebäuden ermöglicht werden (z.B. automatische Haupteingangstüren).

Am Standort Amberg existieren barrierefreie Eingangstüren noch nicht überall, jedoch konnte der neue Wintergarten bereits barrierefrei gestaltet werden. Weitere Informationen zur Accessibility Amberg.
Ebene Eingangsbereiche sind ebenso vorhanden, wie Aufzüge in allen Gebäuden und roll- stuhlgerechte Toiletten. Weitere Informationen zur Accessibility Weiden.

Gemeinsam unterwegs - das Wundernetz

Wundernetz - hierbei handelt es sich um ein Projekt für und mit Menschen mit Behinderung. Für die OTH Amberg-Weiden engagieren sich die Professoren Meiller und Müller, beide von der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik. Näheres erfahren Sie hier.

Studienablauf

Ca. 7 % der Studierenden in Deutschland hatten zum Start des Sommersemesters 2012 eine studienerschwerende Gesundheitsbeeinträchtigung.   Nachfolgend finden Sie einen kurzen Überblick zum Thema Nachteilsausgleich. Genaueres können Sie in der Inklusionsbroschüre nachlesen.

Gesetzliche Grundlagen  

"Die Hochschulen wirken an der sozialen Förderung der Studierenden mit; (...) Sie tragen dafür Sorge, dass behinderte Studierende in ihrem Studium nicht benachteiligt werden und die Angebote der Hochschule möglichst ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen können.“ 
(Auszug aus dem Hochschulrahmengesetz: Paragraph 2, Absatz 4)     
"(...) Prüfungsordnungen müssen die besonderen Belange behinderter Studierender zur Wahrung ihrer Chancengleichheit berücksichtigen.“   
(Auszug aus dem Hochschulrahmengesetz: Paragraph 16, Satz 4)       
"Die Hochschulen wirken an der sozialen Förderung der Studierenden mit. (...) Die Hochschulen berücksichtigen die besonderen Bedürfnisse von Studierenden mit Behinderung und bestellen einen Beauftragten oder eine Beauf- tragte für Studierende mit Behinderung, dessen oder deren Aufgaben in der Grundord- nung geregelt werden. Sie tragen dafür Sorge, dass Studierende mit Behinderung in ih- rem Studium nicht benachteiligt werden und die Angebote der Hochschule möglichst ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen können.“   
(Auszug aus dem Bayerischen Hochschulgesetz: Abschnitt 1, Artikel 2, Absatz 3)      

Ein Anspruch auf Nachteilsausgleich begründet sich durch            

  • das Vorliegen einer beglaubigten gesundheitlichen Beeinträchtigung oder amtlich festgestellte Behinderung und       
  • den Nachweis, wie sich die Beeinträchtigung bzw. Behinderung im Studium auswirkt. Nachteilsausgleiche können formlos und schriftlich über die Studierendenkanzlei bei der Prüfungskommission beantragt werden.  

Maßnahmen zum Nachteilsausgleich können z.B. sein:

  • Schreibzeitverlängerung und Verlängerung von Fristen bzw. Bearbeitungszeit von Klausuren, Referaten, Haus- und Abschlussarbeiten usw.
  • Verlängerung der Prüfungszeit um tatsächlich anfallende Pausen
  • Prüfungen in separaten Räumen mit eigener Aufsicht
  • Änderung der Prüfungsform, wie z.B. Prüfung von schriftlichen Leistungsnachweisen in mündlicher Form
  • Modifikation praktischer Prüfungen
  • Aufteilen von Studienleistungen in Einzelabschnitte
  • Zulassung von zusätzlichen Arbeits- und Hilfsmitteln (z.B. Computer, Bildschirmlesegeräte) oder Assistenzen (z.B. Schreibhilfe bei Klausuren)
  • Bereitstellung von adaptierten Prüfungsunterlagen
  • Nichtberücksichtigung von Rechtschreibfehlern in Klausuren
  • Einfluss der Studierenden auf Termin, Ort, Sitzplatz oder Aufsicht - Verschieben von Prüfungsterminen
  • Nichtberücksichtigung von behinderungsbedingten Prüfungsrücktritten
  • Fristverlängerungen bei Prüfungsanmeldungen und Modulfristverlängerung      

Kontakt

M.B.A. (USA), M.H.R. (USA)
Gabriele Murry

Lehrpersonal Fakultät Betriebswirtschaft,
Lehrbeauftragte/r Zentrum für Sprachen, Mittel- und Osteuropa
Weiden, Hauptgebäude, Raum 203
Telefon +49 (961) 382-1313
g.murry@oth-aw.de
https://www.oth-aw.de/murry/

Funktion(en): Lehrkraft für besondere Aufgaben, stellvertretende Hochschul-Frauenbeauftragte, Hochschul-Beauftragte für Diversity und Studierende mit Behinderung
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