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Über uns

An der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden kommt es auf Begabung, Interesse oder Fleiß an – nicht auf Geschlecht, Religion oder Hautfarbe. Im Zentrum für Gender und Diversity machen wir uns dafür stark, dass alle Studierenden die gleichen Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten haben.

Um dieses wichtige Ziel zu erreichen, arbeiten die Frauenbeauftragte, die Hochschulbeauftragte für Diversity und Studierende mit Behinderung sowie die Gleichstellungsbeauftragte an unserer Hochschule eng zusammen.

Unser Engagement können wir mit einer Vielzahl von Projekten und Aktivitäten untermauern. Bereiche, die die Projekte des Zentrums für Gender und Diversity umfassen, sind u.a. Inklusion, Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf und Familie sowie Karriereentwicklung von Frauen.

Wertvolle Eindrücke und aktuelle Einblicke in die Arbeit des ZGDs sind unter News und in den sozialen Netzwerken Instagram und Facebook auf dem Account der OTH Amberg-Weiden zu finden.

 

Die OTH Amberg-Weiden ist Mitglied der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Bayerischen Hochschulen (LaKoF Bayern). Diese steht stellvertretend für die Interessen von Studentinnen, Wissenschaftlerinnen und Frauen des wissenschaftsstützenden Personals. Auf Landesebene nimmt die LaKoF durch Stellungnahmen, Empfehlungen und Konzepte Einfluss auf die Gleichstellungspolitik an Hochschulen. Dadurch soll erreicht werden, dass Hindernisse beseitigt und Frauen gezielt in der wissenschaftlichen Karriere gefördert werden.

Team

Wir, das Team des Zentrums für Gender und Diversity, möchten uns kurz vorstellen.

Frau Prof. Dr. Christiane Hellbach ist Vizepräsidentin und Hochschulfrauenbeauftragte. Sie ist Professorin an der Weiden Business School im Lehrgebiet Handelsmanagement und seit 2009 an der OTH Amberg-Weiden tätig.

Frau Prof. Dr. M.B.A (USA), M.H.R. (USA) Gabriele M. Murry ist stellvertretende Hochschulfrauenbeauftragte und Hochschulbeauftragte für Diversity und Studierende mit Behinderung. Seit 2001 lehrt sie an der Hochschule in den Gebieten Human Relations, HRM, Diversity Management und Wirtschaftspsychologie.

Frau B.A. Özlem Ajazaj ist als Projektkoordinatorin am Standort in Weiden tätig. Sie ist die direkte Ansprechpartnerin des Zentrum für Gender und Diversity. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Karriereentwicklung von Frauen, die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium und die Unterstützung von Inklusion.

Frau M.A. Katharina Koller-Kumeth ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Gender und Diversity am Standort in Amberg. Sie betreut vor allem das Professorinnenprogramm und die Junge Hochschule. Derzeit befindet sie sich im Mutterschutz.

Frau B.A. Marion Nitsche ist Projektmitarbeiterin im Zentrum für Gender und Diversity. Sie ist unter anderem zuständig für die Umsetzung des Gleichstellungskonzeptes, die Weiterentwicklung der Mentoring-Programme und die Öffentlichkeitsarbeit.

Bei Fragen, Anliegen oder Problemen können Sie jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen. Sie haben Anregungen für uns? Teilen Sie uns diese gerne mit!

Aufgaben

Die Aufgabenbereiche der einzelnen Beauftragten sind sehr vielfältig und umfangreich. Um einen Einblick in die Tätigkeiten zu bekommen, sind nachfolgend die Aufgaben der Frauenbeauftragten, der Gleichstellungsbeauftragten und der Hochschulbeauftragten für Diversity und Studierende mit Behinderung näher erläutert.

Aufgaben der Frauenbeauftragten

Die Frauenbeauftragten beraten und unterstützen die Hochschule bei der Herstellung der verfassungsrechtlich gebotenen Chancengleichheit und der Vermeidung bzw. Beseitigung von Nachteilen für Studentinnen, Professorinnen und weiblichem Lehrpersonal (Bayerisches Hochschulgesetz – BayHSchG).

  • vertreten Fraueninteressen in allen Hochschulgremien,
  • wirken darauf hin, den Frauenanteil bei Professuren zu erhöhen,
  • unterstützen und fördern frauenspezifische Themen in Lehre und Praxis,
  • informieren über berufliche Perspektiven von Frauen,
  • informieren über Fördermöglichkeiten von Studentinnen
  • organisieren für weibliche Studierende Veranstaltungen zur Vermittlung und Einübung spezifischer Schlüsselqualifikationen,
  • beraten bei Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen.

Als Frauenbeauftragte sind an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern meist Professorinnen, mitunter auch Professoren, tätig. Sie werden für dieses Amt gewählt und üben ihre Tätigkeit im Rahmen ihrer Dienstaufgaben aus.

Ihre Tätigkeiten koordinieren die Frauenbeauftragten der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften auf Landesebene. Somit arbeiten sie in der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten mit den Beauftragten aller Hochschularten Bayerns zusammen.

Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten

Die Gleichstellungsbeauftragte überwacht und fördert die Umsetzung des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung aller Geschlechter (Bayerisches Gleichstellungsgesetz - BayGIG). Sie berät und unterstützt die Hochschule bei der Verwirklichung der Gleichstellung aller Geschlechter im öffentlichen Dienst, der Sicherung der Chancengleichheit aller Geschlechter und der Herstellung einer gleichberechtigten Teilhabe aller Geschlechter in Gremien. Die Gleichstellungsbeauftragte unterstützt die Hochschule ebenfalls bei der Umsetzung des Gleichstellungskonzepts für den Bereich des nichtwissenschaftlichen Personals. Eine Übersicht der Aufgaben und Rechte der Gleichstellungsbeauftragten finden Sie hier.
Bei der ernsthaften Verfolgung des Ziels der Gleichstellung von Frauen und Männern spielt eine gendergerechte Sprache eine maßgebliche Rolle. Mit den Tipps und Tools in unserem Leitfaden „fair formuliert“ wird die praktische Umsetzung einer gendergerechten und diskriminierungsfreien Sprache erleichtert.

  • nimmt an regelmäßigen Besprechungen, sog. „Monatsgespräch“, zwischen Dienststelle und Personalrat teil,
  • wirkt an allen bedeutenden Angelegenheiten für die Gleichstellung von Frauen und Männern mit,
  • berät zu Gleichstellungsfragen und unterstützt die Beschäftigten in Einzelfällen,
  • startet und betreut Initiativen zur Durchführung des BayGIG, zur Verbesserung der Situationen von Frauen und zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer,
  • wirkt an allen wichtigen Angelegenheiten für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer und der Sicherung der Chancengleichheit mit,
  • arbeitet an der Umsetzung des gendersensiblen Sprachgebrauchs mit (gend-o-mat).
Aufgaben der Hochschulbeauftragten für Diversity und Studierende mit Behinderung

Die Beauftragte für Diversity und Studierende mit Behinderung und chronischen Erkrankungen unterstützt die Hochschule bei der Sicherung der Chancengleichheit und die Verwirklichung der Barrierefreiheit.

  • ist die erste Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen,
  • berät zu Nachteilsausgleichen,
  • führt Maßnahmen zur Verbesserung des Studienalltags durch,
  • ist Anlaufstelle für Studierende mit Anliegen bzgl. Diversity,
  • leitet den Auditprozess „Vielfalt gestalten“ ein,
  • organisiert und realisiert verschiedene Programme und Veranstaltungen zur Förderung und Unterstützung von Diversity,
  • sensibilisiert die Lehrenden für Diversity-Themen.

Gleichstellungskonzept

Das Gleichstellungskonzept untermauert die Bedeutung der Themen Gleichstellung, Chancengleichheit und Karriereentwicklung von Frauen für den Strategieprozess der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden. Dieses Konzept entstand im Jahr 2009 und wurde 2018 aktualisiert. Insbesondere wird darin die Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind und die Sicherung der Chancengleichheit aller Geschlechter angestrebt. Das Hinwirken auf eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium und die Förderung des Bewusstseins für Gleichstellung in allen Bereichen der Hochschule sind weitere wichtige Inhalte des Gleichstellungskonzeptes. Damit die Durchgängigkeit des Konzeptes auf allen Ebenen der Hochschule gewahrt wird, richtet sich das Konzept sowohl an die Studierenden als auch an das wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Personal.

Im Hinblick auf die Identifikation der Hochschulangehörigen mit dem Gleichstellungskonzept wurde im Vorfeld die „Arbeitsgruppe Gleichstellung“ gegründet und in die Ausgestaltung einbezogen. Diese wurde personell vertreten durch

  • ein Mitglied des Leitungsgremiums,
  • die Hochschulfrauenbeauftragte,
  • die beiden Gleichstellungsbeauftragten,
  • eine Studierende.

Begleitend zu den Arbeiten innerhalb der Arbeitsgruppe Gleichstellung fanden zur Formulierung individueller Zielvereinbarungen Gespräche mit allen Fakultäten statt.

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