Aktuelles an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/neuigkeiten/ Feed der OTH Amberg-Weiden de-de OTH Amberg-Weiden Aktuelles an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/assets/img/logo_oth-aw.png https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/neuigkeiten/ 144 72 Feed der OTH Amberg-Weiden Fri, 03 Dec 2021 16:36:20 +0100 Fri, 03 Dec 2021 16:36:20 +0100 news-7067 Wed, 01 Dec 2021 09:28:30 +0100 Grenzüberschreitender Workshop zum Thema Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=7067&cHash=277bdc1ebe9b14d48bbb2b78e747052e Kompetenzen und Fähigkeiten für das fachübergreifende Verständnis von Nachhaltigkeitsdilemmata und die Bewältigung von Unsicherheiten bei Studierenden systematisch fördern – das ist das Ziel des Projekts „SDG Transformation SPACE“, bei dem die OTH Amberg-Weiden und die Westböhmischen Universität in Pilsen zusammenarbeiten. Vergangene Woche fand der erste gemeinsame tschechisch-deutsche Workshop statt. Das Projekt ist eines von 14 Projekten, die von der Deutschen Bundestiftung für Umwelt bis Juni 2023 gefördert werden. Ziel des Projekts ist es, Konflikte zu thematisieren, die innerhalb der einzelnen SDGs – SDG bezieht sich dabei auf die 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen – oder zwischen den SDGs und ethischen Dilemmata entstehen. In jedem Semester des akademischen Jahres durchlaufen tschechische und deutsche Studierende 5 Phasen des Projekts und befassen sich mit vorher ausgewählten SDGs. Für den Pilotlauf wurde das Ziel 12 „Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion“ ausgewählt.

Im Rahmen einer Open Space Methode haben sich 17 deutsche und 7 tschechische Studierende in 2 Online-Räumen parallel in Slots von 30 Minuten zu Fragen ausgetauscht, die sie selber definiert haben und wo sie mit anderen Interessenten die Lösungsansätze gesucht haben. Jedes Team hat seine Frage vorgestellt, die Hintergründe, die sie zu dieser Frage geführt haben, beleuchtet und auch drei Best Practices und drei Worst Practices aus dem Unternehmensbereich präsentiert. Als Ergebnis werden die Studierenden die Ideen zusammenfassen und einreichen. Die TeilnehmerInnen an diesem Projekt mit 5 Phasen bekommen eine offizielle Teilnehmerbescheinigung. „I want to thank you very much for this event, I got new perspectives on the matter and most of all I think more about these things. And I think that is very important, because sustainability is and will be an increasingly important issue in our lives. I liked how each of us had to think deeply about a given topic, and thus reminded ourselves of how important this topic really is,“ meint Teilnehmerin Do Hai Yen.

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news-7065 Wed, 24 Nov 2021 15:59:00 +0100 Neue Regelungen zum Infektionsschutz https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=7065&cHash=80d04b15d7df9fc15c58971e084a1cc7 Da die Lage in den Krankenhäusern und Intensivstationen des Landes aufgrund steigender Corona-Erkrankungen zunehmend sehr ernst ist, hat die Bayerische Staatsregierung neue Regelungen zum Infektionsschutz getroffen, die auch den Hochschulbereich betreffen und ab sofort bis zum 15. Dezember gelten. In der festen Erwartung deren Fortsetzung hat die Hochschulleitung folgende Maßnahmen beschlossen:

1. Online-Lehre als Regelfall

Ab dem 24. November ist die Online-Lehre die „Normalform“ aller Lehrveranstaltungen an der OTH Amberg-Weiden.

2. Präsenzlehre unter 2G

Präsenzlehrveranstaltungen sind nur in Ausnahmefällen möglich, sie können auf Antrag durch die Dekane ermöglicht werden. Voraussetzung ist jedoch, dass sowohl Dozierende als auch Studierende die 2G-Regel erfüllen. Studierenden, die diese Anforderungen nicht erfüllen, wird in geeigneter Weise Zugang zum Lehrangebot verschafft. Dies kann beispielsweise durch hybride Lehrformen (Streaming, Aufzeichnung etc.) erreicht werden.

3. 2G-Regel für Lehrveranstaltungen

Die 2G-Regel besagt, dass nur Personen mit gültigem Nachweis des Status „geimpft“ oder „genesen“ an einer Veranstaltung teilnehmen dürfen.

4. Hotspotregelung

Sofern die 7-Tages-Infektionsinzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt über 1.000 Fälle ansteigt, finden an der Hochschule mit Ausnahme von Prüfungen keine Präsenzveranstaltungen statt. Veranstaltungen, die besondere Labor- und Arbeitsräume an der Hochschule erfordern, sind abweichend zulässig, wenn zwischen allen Beteiligten grundsätzlich ein Abstand von 1,5 m eingehalten wird. Entsprechende Veranstaltungen werden von den Dozierenden geplant und erfordern das Einvernehmen der Dekane.

5. 3G plus für Prüfungen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Prüfungen müssen den 3G plus-Status nachweisen. Er besagt, dass ausschließlich Geimpfte, Genesene und PCR-Getestete Zutritt haben.

6. Maskenpflicht

In Gebäuden und geschlossenen Räumen gilt die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken. Am festen Platz können Masken abgesetzt werden, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen eingehalten wird.

7. Bibliotheken

Der Zutritt zu den Bibliotheken ist nur unter Einhaltung der 2G-Regel zulässig.

Seitens der Hochschule beobachten wir weiterhin sorgfältig das Infektionsgeschehen, um rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten, die eine bestmögliche Balance zwischen Infektionsschutz und Hochschullehre ermöglichen. Hierzu führen wir auch den regelmäßigen Austausch mit dem studentischen Konvent, z. B. Anfang Dezember, fort. Sie können darüber hinaus mit Ihrem Verhalten einen wesentlichen Beitrag leisten, beispielsweise indem Sie sich wachsam verhalten und unabhängig von Ihrem Impfstatus auf Selbsttests zurückgreifen, um mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen und so Ihr Umfeld zu schützen.

Darüber hinaus empfehlen wir selbstverständlich das Impfen, als die derzeit beste Möglichkeit, sich vor einer Infektion mit COVID-19 zu schützen.

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news-7053 Tue, 23 Nov 2021 12:56:59 +0100 Gemeinsamer Hochschulgründertag: Oberpfälzer Hochschulen zeichnen Gründer aus https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=7053&cHash=cc1b4104c4801d47275956f8e9a0cf5b Beim Hochschulgründertag werden alljährlich UnternehmensgründerInnen und IdeenentwicklerInnen aus den Hochschulen der Oberpfalz ausgezeichnet. Dass auch in diesem Jahr nahezu 100 Personen an der online ausgerichteten Veranstaltung teilnahmen, nimmt Organisator Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen von der OTH Regensburg als ein Zeichen für das breite Interesse an der Gründungsthematik. Daher hoben sowohl die Landrätin des Landkreises Regensburg, Tanja Schweiger, in ihrem Grußwort als auch Toni Lautenschläger, Leiter des Amts für Wirtschaft und Wissenschaft der Stadt Regensburg, in seinem Vortrag die enge Zusammenarbeit zwischen Startups und den Hochschulen hervor.

Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr Teams aus der OTH Regensburg, der Universität Regensburg und der OTH Amberg-Weiden, denn diese drei Hochschulen haben ihre Gründungsunterstützung im Projekt O/HUB vernetzt, dem gemeinsamen Startup-Hub der Oberpfälzer Hochschulen. Für die OTH Amberg-Weiden waren daher die Projektleiter Prof. Dr. Christiane Hellbach und Dr. Bastian Vergnon dabei und nahmen Ehrungen vor.

Die OTH Amberg-Weiden verlieh ihren Preis an das Gründungsteam „Plan Your Party“. Marcel Kowohl und Max Kaiser aus dem Masterstudiengang Digital Entrepreneurship arbeiten an einer virtuellen Plattform, die es ermöglicht, auch große Veranstaltungen einfach und schnell zu organisieren. Die Laudatio wurde von Prof. Dr. Christiane Hellbach gehalten, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden.

Für die OTH Regensburg wurde „Retury“ geehrt. Das Team hat eine Idee entwickelt, wie Versandhandelsretouren umweltverträglicher abgewickelt werden können und kooperiert dazu auch mit der Second Life Fashion GmbH aus Neustadt an der Waldnaab. Die Laudatio hielt OTH Gründungscoach Katrin Hößl.

Seitens der Universität Regensburg wurde das Startup „microbify“ ausgezeichnet, ein Unternehmen, das Mikroorganismen nutzt, um in Erdgasspeichern durch Biomethanisierung regeneratives Gas zu produzieren. Die Ehrung nahm Petra Riedl von FUTUR an der Universität Regensburg vor.

Zum Schluss der Veranstaltung zog Prof. Dr. Saßmannshausen ein Fazit des Tages „Die Veranstaltung machte deutlich, dass die drei Hochschulen in der Oberpfalz im Bereich der Gründungsförderung an einem Strang ziehen. Das rege Interesse der Studierenden zeigt uns erneut das Gewicht der Thematik an unseren Hochschulen, aber auch die Bedeutung der Hochschulen für das Gründungspotential der Region“.

Weitere Informationen zu den Angeboten des O/HUB an der OTH Amberg-Weiden bekommen Sie auf der Seite https://www.oth-aw.de/ohub oder über den Projektleiter des O/HUB, Bastian Vergnon, unter +49 (961) 382-1915 oder b.vergnon@oth-aw.de.

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news-7057 Mon, 22 Nov 2021 11:36:00 +0100 Institut für Nachhaltigkeit bei Weltausstellung und internationalen Konferenzen vertreten https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=7057&cHash=048b3aa6b9bcc852b26ff6c8e329c6b9 Die OTH Amberg-Weiden bzw. das Institut für Nachhaltigkeit war 'Implementing Partner' des World Summit „Positive Global Citizenship“ bei der EXPO2020 in Dubai. Im Fokus stand das Thema, wie zukünftige gesellschaftliche Fragen global angegangen werden müssen. Dr. Alexander Herzner, Referent für Nachhaltigkeitsmanagement an der OTH Amberg-Weiden, testete in diesem Zusammenhang mit der Simulation EnROADs Klimastrategien zur Erreichung des 1.5° Grad Ziels. Kulturelle und wirtschaftliche Unterschiede bzw. Hintergründe stehen dabei heute noch im Weg. Gegenseitiger Respekt und universelle Werte sind dagegen die Brücke für eine gemeinsame Zukunft. Darüber diskutierte er bei der Abschlusspodiumsdiskussion. Das World Summit fand dabei direkt als eines der Events der EXPO2020 mit dem Motto „Join the Making of a new world" statt, sodass neben WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen und WirtschaftsvertreterInnen auch die breite Öffentlichkeit teilnehmen konnte.

Im Rahmen der Internationalisierung der OTH Amberg-Weiden wurden neue und bestehende Kontakte im Rahmen des UAE-German Forums aufgebaut. Gerade mit Blick auf die zwei Megathemen „Nachhaltigkeit“ und „Entrepreneurship“ sieht Alexander Herzner große Potentiale. „Durch meine Aktivitäten in den Master-Studiengängen ‚International Management & Sustainability‘und ‚Digital Entrepreneurship’ verfolge ich an unserer Hochschule genau dieses Ziel, diese Themen zu verbinden. Daraus ergeben sich gute Austauschmöglichen, gerade mit den UAE, die, unterstützt durch den Kronprinz persönlich, bereits an dieser Verknüpfung arbeiten“, so Alexander Herzner. Mit vielen Impulsen und visionären Eindrücken ging es zu den nächsten Konferenzen.

So stellte Alexander Herzner bei der Bundesdekanekonferenz von Dubai aus die UN PRME Initiative vor. Die OTH AW zählt hier zu den Gründungshochschulen für das DACH Chapter und Alexander Herzner begleitet gerade den von der UN angestoßenen Strategieprozess. Neben den Formalien wurden so den Dekanen der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten Beispiele und Möglichkeiten aufgezeigt. Gleichzeitig wurde für eine Mitgliedschaft bei PRME geworden, denn die internationalen Kontakte sowie die Anbindung an die UN birgt viele Potentiale.

Auch an der Thematik „Sustainable Entrepreneurship“ konnte Alexander Herzner in Kiew weiterarbeiten. Die Impulse aus Dubai flossen in den Workshop mit den Kiew Innovation Center ein. Organisiert wurde der eintägige Workshop mit 25 Start-Ups aus 5 Ländern von BayHost.

Der Abschluss der Konferenzreise war Südafrika. Dr. Alexander Herzner sprach in der Opening Keynote der 8. Annual Conference des „Southern Africa Society for Quality“ über die ökonomische Nachhaltigkeit nach der Krise und die Bedeutung von nachhaltigen Geschäftsmodellen sowie eines ganzheitlichen Stakeholdermanagements. 

 

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news-7049 Mon, 22 Nov 2021 09:20:04 +0100 MEDICA 2021: OTH Amberg-Weiden auf der weltgrößten Messe der Medizinbranche https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=7049&cHash=92ded36a45fd5d048c0fb9e4bc561f16 Die MEDICA in Düsseldorf ist die weltweit größte Veranstaltung der Medizinbranche. Mit einigen Tausend Ausstellern aus mehr als 50 Nationen ist die MEDICA seit über 40 Jahren eine feste Größe im Kalender aller Experten. Ein wesentlicher Bestandteil neben der Fachmesse sind die "MEDICA Foren und Konferenzen". Das MEDICA TECH FORUM, das vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) durchgeführt wird, findet bereits zum 12. Mal auf der MEDICA in Düsseldorf statt. Hier präsentieren Experten des Gesundheitsmarktes aktuelle Themen aus Wirtschaft, Technologie, Wissenschaft und Politik rund um die Medizintechnik. Auch in diesem Jahr war Dr. Sebastian Buhl von der OTH Amberg-Weiden für einen Vortrag eingeladen. Vor einem interessierten Fachpublikum vor Ort sowie mehreren tausend Online-Zuhörern, stellte Dr. Buhl die neuesten Forschungsergebnisse der Arbeitsgruppe im Bereich hygienisches Design und antimikrobielle Oberflächen vor. Ein Kernaspekt war hierbei die Richtlinienarbeit des VDI zur Klassifizierung und dem Design von hygienisch relevanten Flächen sowie neue Entwicklungen im Bereich der antimikrobiellen Beschichtungen.

Die MEDICA stellt ein hervorragendes Umfeld dar, um mit Experten aus verschiedensten medizinischen und technischen Bereichen neue Entwicklungen in der Medizintechnik zu diskutieren. Angeregte Diskussionen im Anschluss an die Vorträge zeigten auch hier wieder, dass die Forschungsarbeit der OTH Amberg-Weiden in der Fachwelt auf großes Interesse stößt.

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news-7015 Mon, 15 Nov 2021 18:21:28 +0100 KoKWK auf der 14. Turbomaschinenkonferenz SYMKOM2021 in Gdansk/Polen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=7015&cHash=9d945cc334b01dac72819e79dfe846d4 Turbinen, Kompressoren und Pumpen – Auf der internationalen Turbomaschinenkonferenz SYMKOM stehen die wissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Bereich der Turbomaschinen, modernen Energietechniken, der Energiespeicherung, der Windenergie und der Strömungsmodellierung im Mittelpunkt. Auf Einladung des „Institut for Fluid Flow Machinery (IMP) of the Polish Academy of Sciences (PAN)“ reisten Philipp Streit, M.Eng. und Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß als Repräsentanten des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) nach Danzig. Prof. Weiß war einer von vier „Invited Speaker“ und referierte über die Auslegung und experimentelle Verifikation einer radialen, geschwindigkeitsgestuften Wiedereintrittsturbine. Auf dem Gebiet der „ELEKTRA-Turbinen“ – so wird diese Bauart auch genannt – arbeiten das IPM/Gdansk und das KoKWK seit rund zwei Jahren erfolgreich zusammen. So testeten Dr. Piotr Klonowicz und Dawid Zaniewski vom IMP ihre ELEKTRA-Turbine im Sommer 2021 auf dem Prüfstand für Druckluftantriebe und –technik (PDLT) an der OTH Amberg-Weiden.

Beide Institutionen, das IMP wie auch das KoKWK, wollen die grenzüberschreitende Kooperation auf dem Gebiet der nachhaltigen Energietechnik intensivieren und ausweiten. Ein weiteres gemeinsames Forschungsgebiet ist z. B. die Abwärmeverstromung mittels Organic Rankine Cycle (ORC). Die zugehörige ORC-Session auf der SYMKOM2021 wurde deshalb auch von Prof. Weiß als Chair moderiert.

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news-7014 Mon, 15 Nov 2021 13:55:32 +0100 Von Selbstständigenpflanzen und Heimatliebe: „Ich bin gerne Chefin!“ im November https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=7014&cHash=19dc341fd3bfd47d18fcc99f40d07757 „Es ist wichtig, zu klären, woher die eigenen Wurzeln kommen.“ Dieses Zitat von Katja Schäfer galt dieses Mal für beide Vorträge bei „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz. Für Katja Schäfer, Gründerin von Mindstone Coaching und Autorin des Buches „Ab jetzt Chef:in!” bedeutete das Zitat, mitzudenken, wo die berufliche Laufbahn vor einer Selbstständigkeit oder Gründung stattgefunden hatte. Denn die dort gemachten Erfahrungen prägen auch später als Gründerin. Daher ist es aus ihrer Sicht nicht schlimm, „die eigene Selbstständigenpflanze erst langsam wachsen zu lassen.“

Für Verena Fitzgerald, City Managerin der Wirtschaftsförderung Amberg und Online Marketing Freelancerin, bedeutete die Aussage, dass sie mit ihren Erfahrungen aus beruflichen Stationen in München und Paris einfach in Amberg weitermachen konnte. Daher auch der Titel ihres Vortrags „Freelancing zwischen Digital Nomad und Heimatliebe”.

Im Zentrum des ersten Vortrags von Katja Schäfer standen die „Learnings einer Festangestelltenpflanze für die Selbstständigkeit”. Dabei ging sie auch offen mit den „Lieblingsfehlern“ ihrer Selbstständigkeit seit Juni 2019 um. Diese gingen von „einfach nur schnell losrennen“ und „Präsenz auf allen Social Media Kanälen“ über „zu viel nutzloses Equipment“ und „zu viele Zertifikate gemacht aus der Angst heraus, nicht gut genug zu sein“ bis hin zu „Umsätze nicht von Anfang an eingeplant“ und „selbst- und ständig ohne Pausen zu arbeiten“.

Entsprechend breit waren daher die Lessons Learned von Katja Schäfer. So begann sie „eigenen Stallgeruch“ aus früheren Tätigkeiten für gezieltes Netzwerken zu nutzen und für sich selbst ein Qualitätsmanagement einzuführen. Vor allem nutzte sie verstärkt verschiedene Tools. So empfahl sie zum Beispiel das „7 Minuten Tagebuch“ als Routine vor jedem Arbeitstag oder das „Stresssieb“, um die Prioritäten so zu ordnen, dass diese auf die eigene Vision einzahlen.

Vieles davon erkannte auch Verena Fitzgerald als nützlich für ihre eigene Arbeit. Die gebürtige Ambergerin begann schon in ihrem dualen Studium bei Witt Weiden „selbstständig zu denken und eigene Ideen einzubringen“. Danach wollte sie „noch selbstständiger arbeiten“ und ging nach München zu einem „klassischen Startup“, wo sie „wirklich alles machte“. Seit 2016 arbeitete sie dann als freiberufliche Online Marketing Managerin für kleine Unternehmen.

Diesen Weg setze sie auch fort, als sie aus persönlichen Gründen nach Amberg zurückkehrte. So begann sie „von Betrieben, die ihre Öffnungszeiten nicht auf Google hatten, einfach selbst die Daten zu sammeln und online zu stellen.“ Das brachte ihr nicht nur Aufmerksamkeit bei den Betrieben und der Stadt Amberg. Sogar Google lud sie zu einem Workshop ins Silicon Valley. So begann sie zwar „intuitiv, aber irgendwann baute alles aufeinander auf“. Zum Beispiel ist die „Wirtschaftsförderung Amberg“ mit Projekten wie dem „Amberg Blog“ inzwischen ihr größter Kunde.

Anschließend kam es noch zu einer kurzen Fragerunde, nach der sich Dr. Bastian Vergnon, Projektleiter des Oberpfalz Start-up HUBs (O/HUB) und Organisator von „Ich bin gerne Chefin!“ sehr zufrieden zeigte. Denn einmal mehr hatte das Online Format gezeigt, wie viele Role Models es für Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz gibt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe "Ich bin gerne Chefin!" und den nächsten Vorträgen am 08.12.2021 bekommen Sie auf der Seite www.oth-aw.de/chefin oder über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 und b.vergnon@oth-aw.de.

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news-7007 Thu, 11 Nov 2021 10:44:20 +0100 Absolventen stellen Abschlussarbeiten bei der Tonmeistertagung tmt 31 vor https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=7007&cHash=3eea0e95d32a7589538f46fce9a7c773 Die internationale Tonmeistertagung (tmt) ist das bedeutendste Branchentreffen nicht nur deutschsprachiger Tongestalter und Audio-Kreativer, auch viele international tätige Audio-Experten und Audiotechnik-Firmen kommen hier zusammen. Anfang November fand zum ersten Mal seit drei Jahren die Tonmeistertagung tmt31 wieder in Präsenz statt. Für die tmt31 konnte Prof. Dr. Dipl.-Ing. Maximilian Kock zwei seiner Absolventen gewinnen, die ihre Projekte und ihre Abschlussarbeit in Düsseldorf vorstellten. Klaus Seidl, B.Eng., informierte über seine Bachelorarbeit „Audioproduktionen im Zeitalter von 3D-Visualisierungen mit Grenzflächenmikrofonen“. Sein Vortrag und die Präsentation seiner Konzertaufnahmen im Amberger Stadttheater wurden trotz zeitgleich stattfindender anderer interessanter Panels sehr gut besucht und intensiv diskutiert. Klaus Seidl schloss sein Studium der Medienproduktion und Medientechnik im Wintersemester 2020/2021 mit der Note 1,0 ab.

Martin Rieger, M.Eng., beendete bereits im Wintersemester 2016/2017 erfolgreich sein Masterstudium der Medientechnik und Medienproduktion mit der Note 1,7 an der OTH Amberg-Weiden. Der Titel seiner Abschlussarbeit lautete „Vertonung von 360° Videos“. Genau in diesem Themenbereich 3D-Audio ist er seit vier Jahren als selbstständiger Komponist, Produzent und Berater tätig. Seine Expertise ist mittlerweile weltweit gefragt. Trotzdem nahm er sich die Zeit, auf der tmt 31 seine aktuelle Kampagne „Sounds of Germany“, ein Auftrag des German National Tourist Board, zu präsentieren. Das Projekt „Sounds of Germany“ umfasst vier innovativ gestaltete Spots mit binauraler 3D-Audiospur, die man am Besten mit einem Kopfhörer auditiv erleben sollte. Insgesamt entstanden Clips in den Städten Leipzig  Düsseldorf  Stuttgart und Berlin. Im Beethoven-Jahr 2020 erstmals veröffentlicht, spielte in den vier Clips die Musik (Für Elise, Mondscheinsonate, Fünfte Sinfonie, Waldstein-Sonate) eines der größten deutschsprachigen Komponisten selbstverständlich in der Tonspur die Hauptrolle. Auch visuell wurden die Spots hinsichtlich der Bildübergänge mit Establishing-Shots  und einer First-Person-Perspektive sehr ungewöhnlich und innovativ gestaltet.

Hintergrundinfos zur Kampagne

Zum Abschluss der Tagung stellte Prof. Kock in seinem Vortrag „Produktion von Popmusik-Coversongs“ sein seit mehr als zehn Jahren erfolgreich durchgeführtes didaktisches Lehrkonzept in der Audioproduktion vor: Studierendenbands spielen Klone bekannter Pop-Titel im OTH-Tonstudio ein. Ziel des Projekts ist es, sowohl klanglich als auch stilistisch möglichst das gleiche Produktionsniveau des Originals zu erreichen.

Parallel zu allen Messeveranstaltungen war die OTH Amberg-Weiden mit einem eigenen Stand auf dem „Education Forum“ über die vier Messetage präsent, um über die Angebote in unseren Medienstudiengängen zu informieren.

Normalerweise findet die tmt alle zwei Jahre an verschiedenen Standorten in Deutschland statt. Ursprünglich sollte die tmt 31 schon im November 2020 durchgeführt werden, die Auswirkungen der Pandemie erforderten jedoch eine Verschiebung um ein Jahr.

 

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news-7001 Mon, 08 Nov 2021 14:20:28 +0100 Panikstörungen unter Studierenden – relevantes Thema bei research @ WEIDEN BUSINESS SCHOOL https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=7001&cHash=6cb236827a0672d996735106b0cb4367 Die erste Ausgabe von research @ WEIDEN BUSINESS SCHOOL im Wintersemester startete gleich mit einer Premiere: Zum ersten Mal konnten Gäste nicht nur virtuell über Big Blue Button, sondern auch in Präsenz im Hörsaalgebäude des Weidener Campus teilnehmen. Nach einer kurzen Begrüßung von Dekan Prof. Dr. Bernt Mayer stellte Prof. Dr. Gabriele Murry die Referentin Ipek Alma vor, die sie persönlich über viele Jahre begleite habe. Die Wirtschaftspsychologin untersuchte im Rahmen ihrer Masterarbeit „Durch Panikstörung bedingte Panikattacken bei Studierenden – Ein Vergleich zwischen Deutschland und der Türkei“ das Vorkommen von Panikstörungen unter Studierenden.

Zur Einführung zitierte Ipek Alma ein anschauliches Beispiel von Dr. Bilgen, einem Istanbuler Psychiater und Psychologen mit dem sie eines ihrer Experteninterviews geführt hatte: „Jeder wird mal sterben, aber Menschen mit einer Panikstörung sterben jeden Tag.“

Um ihre Hypothese und Forschungsfragen zu beantworten, wählte sie den mixed-method-Ansatz, das heißt eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Methoden. Dafür führte sie zwei umfangreiche Experteninterview mit dem bereits erwähnten Dr. Bilden sowie mit Frau Gödrich, Psychologin des Studentenwerks Bayreuth. Für den quantitativen Teil führte sie außerdem Online-Umfragen unter Studierenden in Deutschland und in der Türkei durch.

Kultur- und länderspezifische Faktoren

Bei den Ergebnissen der Umfrage fiel zunächst auf, dass mehr Frauen teilgenommen haben, was sich unter anderem dadurch erklären lasse, dass Panikstörungen bei Frauen allgemein öfter vorkommen. Außerdem konnte ein signifikanter Unterschied zwischen Deutschland und der Türkei festgestellt werden, was sich teilweise durch kulturelle Unterschiede erklären lasse.

Als Ursachen für die Panikstörungen wurden unter anderem Druck durch das Bildungssystem, Angst vor Arbeitslosigkeit oder interner Leistungsdruck genannt. Um die negativen Auswirkungen, wie das Verpassen von Lerninhalten oder soziale Isolation zu vermeiden, erarbeitete Ipek Alma auch konkrete Handlungsempfehlungen, sowohl für Studierende als auch für Hochschulen und Universitäten.

Konkrete Handlungsempfehlungen

Betroffene Studierende könnten zum Beispiel ein Urlaubssemester nehmen, sich mit anderen Betroffenen in den sozialen Medien austauschen, stressreduzierende Maßnahmen ergreifen oder verschiedene Arten von Therapien aufnehmen. Universitäten und Hochschulen empfiehlt sie unter anderem durch psychische Gesundheitstage zu sensibilisieren, die Möglichkeit eines Urlaubssemester stärker zu kommunizieren und mehr Werbung für die hochschulinternen psychologischen Beratungsstellen zu betreiben.

Zum Abschluss ihres äußerst informativen Vortrags betonte Ipek Alma noch, dass sie hoffe, dass Betroffene etwas mitnehmen konnten.

Die nächste Veranstaltung von research @ WEIDEN BUSINESS SCHOOL findet am 30. November um 18:00 Uhr statt. Nähere Informationen zu den Themen und den Referenten erhalten Sie in Kürze auf der Website unter www.oth-aw.de/research@webis.

 

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news-7002 Mon, 08 Nov 2021 11:17:00 +0100 Berufsziel HAW-Professorin https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=7002&cHash=04638cc1d49f317381013e17fc596858 In Bayern ist nur jede fünfte Professur mit einer Frau besetzt, obwohl mit 51 Prozent mehr als die Hälfte der HochschulabsolventInnen Frauen sind. Dabei ist HAW-Professorin ein attraktives Berufsfeld mit Perspektive. Ein zweitägiges Seminar Ende Oktober hat neun Akademikerinnen ein intensives Coaching und Training zum Berufungsverfahren geboten. Am Campus in Weiden erhielten die Teilnehmerinnen neben der Vorbereitung auf das Berufungsgespräch individuelle Rückmeldung zu Bewerbungsunterlagen sowie Feedback zu einer Vortragspräsentation.

Angeboten hat das Seminar die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF).

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news-6997 Fri, 05 Nov 2021 17:21:45 +0100 Feierliche Amtseinführung des neuen Präsidenten der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6997&cHash=a5b62055e06c1268a2eeafc69618c90a „Durch Denken bewegen – Mit Wissen Wirken“ – unter diesem Motto steht die Amtszeit des neuen Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Clemens Bulitta. Mit einer Festveranstaltung wurde er am Mittwoch durch Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, offiziell in sein Amt eingeführt. „Sie können auf jahrelange Erfahrung in der freien Wirtschaft sowie in Forschung und Lehre zurückgreifen. Als Leiter des Instituts für Medizintechnik an der OTH haben Sie sich in der Region und über diese hinaus bereits einen Namen gemacht. Sie sind das Gesicht des zukunftsweisenden Gesundheits- und Medizintechnik-Campus Oberpfalz in Weiden geworden“, sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler in seinem Grußwort. Damit habe Bulitta in einem wichtigen Teilbereich schon seit Jahren an entscheidenden Weichenstellungen für die Zukunft der Hochschule mitgewirkt. „Ich bin mir sicher, dass Sie als Präsident auf die Erfolge Ihrer Vorgängerin Prof. Dr. Andrea Klug beim Ausbau der Hochschule aufbauen werden und bin gespannt, welche neuen Impulse Sie künftig für die gesamte OTH Amberg-Weiden setzen werden.“ Sibler betonte, er freue sich auf die Zusammenarbeit, „denn wir wollen und müssen Zukunft gestalten, sie wartet nicht auf uns.“

 

Zukunft der Region gestalten – das ist der Gründungsauftrag der Hochschule. Und dieses Ziel soll auch in der Amtszeit von Clemens Bulitta die zentrale Rolle spielen: „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass wir als Region den Menschen Perspektiven vor Ort bieten, und dass wir unseren Nachwuchs heute und in Zukunft selbst sichern. Das bedeutet auch attraktiv für internationale Studierende zu sein.“ Um das zu erreichen, sind dem Präsidenten vier Dinge besonders wichtig: das Profil der Hochschule in den Bereichen Wirtschaft, Technik und Gesundheit weiter schärfen und fokussieren, das Thema Lernen neu denken, vor allem im Bereich Lebenslanges Lernen, die Hochschule ausbauen zu einer Netzwerkhochschule und zuletzt eine ‚Mitmach‘-Hochschule werden, um den Gestaltungsauftrag gemeinsam wahrnehmen zu können.

Das Erfolgsrezept bei der Umsetzung seien die fünf Handlungsprinzipien – Transparenz, Partizipation, Subsidiarität, Verantwortung und Wertschätzung. „Denn Transparenz bildet die Grundlage für Vertrauen und Akzeptanz, Partizipation schafft Umsetzungsstärke und Wirksamkeit, Subsidiarität erzeugt Effizienz und Geschwindigkeit, Verantwortung erzeugt Identifikation und Gestaltungswillen und Gestaltungsbereitschaft und Wertschätzung führen zu Engagement und Begeisterung“, verdeutlichte Professor Bulitta.

Mitmachen und Mitwirken – das gelte für alle, die an der Hochschule arbeiten, lehren, forschen, und studieren, aber auch für alle Partner, die die OTH Amberg-Weiden unterstützen.

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news-6995 Wed, 03 Nov 2021 10:40:40 +0100 Wissenschaft vom Sofa aus erleben – OTH Amberg-Weiden bei „g’scheid schlau!“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6995&cHash=5e8bacc79915adf556ec5e68ec5f72c9 Kann man mit einem 5 €-Computer Spiele programmieren oder mittels KI die Corona-Stimmung im Netz messen? Was bedeutet eigentlich „Energiewende“ und wie kann sie erfolgreich gelingen? Welche Chancen und Herausforderungen bietet die Digitalisierung im Gesundheitswesen und wie sieht der Arbeitsplatz von morgen aus? Und was haben Algen eigentlich mit einer nachhaltigen Zukunft zu tun? Antworten auf diese und viele weitere Fragen hat die OTH Amberg-Weiden bei „g’scheid schlau! Das Lange Wochenende der Wissenschaften“ gegeben. Beim digitalen Wissenschaftsfestival vom 21. bis 24. Oktober bot die OTH Amberg-Weiden für alle Wissensdurstigen ein abwechslungsreiches und spannendes Programm an – von nachhaltigen Technologien, umweltfreundlicher Energie mit Wasserstoff, Künstlicher Intelligenz, Medizintechnik bis hin zu Digitalisierung.

Wer die Vorträge verpasst hat, kann sie auf der Hochschulwebsite ansehen.

Zu den Vorträgen

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news-6993 Fri, 29 Oct 2021 13:15:41 +0200 Kulturpreis Bayern für Umwelttechnologieabsolvent https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6993&cHash=a3346b49f1497167f540fcf531820459 Niklas Zell ist diesjähriger Preisträger des Kulturpreises Bayern in der Sparte Wissenschaft. Verliehen hat die Auszeichnung die Bayernwerk AG (Bayernwerk) gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Damit ehren sie die Leistung des Forschers. In seiner Masterarbeit im Studiengang Umwelttechnologie geht er der Entwicklung chemischer Analyseverfahren zur Beurteilung biotechnischer Prozesse auf den Grund. Niklas Zell ist einer von insgesamt 32 Absolventinnen und Absolventen bayerischer Hochschulen und Universitäten, die am Donnerstagabend (28. Oktober) geehrt wurden. Eines der wohl aussichtsreichsten Konzepte gegen Ressourcenverknappung und Umweltverschmutzung ist die Bioraffinerie. Sie gewinnt – statt aus Erdöl – aus nachwachsenden Rohstoffen moderne Hochleistungskunststoffe, Basischemikalien und Bioenergie. Das Problem: Für die Steuerung der neuartigen, komplexen Prozesse braucht es speziell angepasste chemische Analysemethoden. Die Grundlage dafür liefert Niklas Zell in seiner Masterarbeit, „damit wir das Erdölzeitalter endlich hinter uns lassen können“, wie er betont. Am Beispiel von Biogasanlagen – einem der wohl bekanntesten Bioraffinerie-Typen – hat der 24-Jährige neuartige chemische Verfahren und Konzepte erarbeitet und exemplarisch erprobt. Dazu gehört eine „elektrochemische Nase“, mit der Ammonium kontaktlos und zugleich akkurat bestimmt werden kann. Auf Basis der Infrarotspektroskopie hat Niklas Zell darüber hinaus eine geeignete Breitbandanalyse entwickelt, mit der es gelingt, den Zustand eines Prozesses anhand einer einzigen, einfachen Messung einzustufen. Damit lassen sich konventionell angewandte Methoden, die enorme Mengen toxischer Chemikalien verbrauchen, langfristig ersetzen. „Moderne Analytik geht auch anders“, fasst Zell die Ergebnisse seiner Abschlussarbeit zusammen und betont: „Werden die vorgestellten Methoden und Konzepte auf andere Bioraffinerieprozesse übertragen, steht einer nachhaltigen Zukunft nichts mehr im Weg.“

Das Bayernwerk ehrt Erfolge in Kunst und Wissenschaft seit mehr als 60 Jahren, seit 2005 verleiht es in Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst den Kulturpreis Bayern. Dieser geht auf den Kulturpreis Ostbayern zurück, der erstmals im Jahr 1959 verliehen wurde. Der Kulturpreis Bayern in der Sparte Kunst und der Sonderpreis sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert, der Preis in der Sparte Wissenschaft mit je 2.000 Euro. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten außerdem den „Gedankenblitz“. Diese Bronzestatue wurde vom Schwandorfer Bildhauer Peter Mayer geschaffen. Die Aufzeichnung der Preisverleihung ist online verfügbar. Dort finden sie auch eine Liste aller Wissenschaftspreisträgerinnen und ‑preisträger.

 

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news-6992 Fri, 29 Oct 2021 11:36:48 +0200 Festkolloquium „40+1-Jahre Institut für Strahlantriebe (ISA): Vortrag über die Vergangenheit und Zukunft der Dampfkraftprozesse https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6992&cHash=6ff7f08dc056e7d2d7ef6d9b719d5537 Auf Einladung des ISA-Institutsleiters Prof. Dr.-Ing. Reinhard Niehuis referierte Prof. Dr. Andreas P. Weiß vom Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) über die Vergangenheit und die Zukunft der Dampfkraftprozesse auf dem Festkolloquium zum 41sten Geburtstag des Instituts für Strahlantriebe (ISA) an der Universität der Bundeswehr München. Prof. Weiß hatte 1988-1993 am ISA seine Doktorarbeit auf dem Gebiet der Turbinenaerodynamik erstellt. Sein Doktorvater war Prof. Dr.-Ing. Leonhard Fottner, der das ISA seit seiner Gründung 1980 bis zu seinem frühen Tod 2002 leitete. Mit dem heutigen Institutsleiter Prof. Niehius arbeitete Prof. Weiß bereits während seiner ISA-Zeit eng zusammen. Prof. Niehuis war in leitender Fuktion in der Niederdruckturbinen-Entwicklung bei der Motoren und Turbinenunion (MTU) München tätig. Die MTU hatte das Forschungsvorhaben, über das Prof. Weiß promovierte, mit iniziiert und finanziert.

Promimentester Gastredner beim Festkolloquium war sicherlich Birgadegeneral a. D., Dr. h.c., Dipl.-Ing. Thomas Reiter. Herr Reiter hatte 1982 als einer der ersten bei Prof. Fottner am ISA diplomiert. Sein Werdegang als Offizier bei der Luftwaffe führte zunächst zum Einsatzpiloten auf den Mustern AlphaJet und Tornado und dann zu einer Testpiloten-Ausbildung. 1992 begann seine Ausbildung zum ESA-Astronauten (European Space Agency). 1995/96 arbeitete er 179 Tage als Wissenschaftsastronaut auf  der russischen Raumstation MIR,  2006 171 Tage auf der ISS. 2007-2011 war er im Vorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), 2011-2015 dann als Leiter des ESA-Direktorats „Bemannte Raumfahrt“ tätig.

 

 

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news-6988 Thu, 21 Oct 2021 09:48:59 +0200 „Auf das Team kommt es an“ – Zwei Vorträge zum Auftakt von „Ich bin gerne Chefin!“ im Wintersemester https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6988&cHash=cd62a6df4f804b254e7b7621c9b161dc „Ideen kommen und gehen. Das Gründungsteam bleibt.“ So fasste Julia Kupke eine Lesson Learned aus ihrer Startup Zeit zusammen. Diese Lektion beziehungsweise dieser Rat zog sich durch den gesamten Abend, an dem „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz“ mit zwei Vorträgen in das Wintersemester startete. In seiner Begrüßung stellte Dr. Bastian Vergnon, Projektleiter des Oberpfalz Startup HUB (O/HUB) kurz die Hilfestellungen vor, die die OTH Amberg-Weiden durch das Projekt für Gründungen bietet. So werden zum Beispiel nicht nur Masterarbeiten mit Gründungspotenzial gescoutet, sondern auch Lehre und Beratung immer mehr aufgebaut.

Danach startete auch schon Julia Kupke mit ihrem Vortrag. Die ehemalige Studentin der Medienproduktion und Medientechnik in Amberg hatte in München zuerst als Praktikantin bei Pro7 angefangen zu arbeiten. Dabei merkte sie allerdings schnell, dass für sie ein „großer Konzern nichts war“.

Stattdessen startete sie bei einem Startup, wo sie „als Neuling schnell Verantwortung bekommen hatte“. Deshalb gründete sie nach ihrem Studium ein eigenes Startup, was aber „mit dem Team nicht ganz geklappt hat.“

Danach ging sie in die Beratung und baut mittlerweile bei Stryber „Startups wie am Fließband auf“ für große Unternehmen, die sich breiter und neu aufstellen wollen. Dabei testet sie die Produktideen sehr schnell, bevor die neuen Firmen überhaupt gegründet werden.

Deshalb hatte sie viele Lessons Learned dabei. Neben dem bereits am Anfang erwähnten „Ideen kommen und gehen. Das Gründungsteam bleibt“ waren dies „Du als Gründer bist nicht der Kunde, also teste Ideen und Produkte objektiv mit Daten“, „Ideen kommen und gehen, also gehe sofort ins Protyping und Testen“ und „Chefs sind heute eher Role Model als Vorgesetzte“.

Den Fokus auf das Team betonte Tanja Sivoronov aus dem studentischen Projekt Coupido im zweiten Vortrag. Sie startete Coupido im Oktober 2020 mit einer Kommilitonin, hat aber mittlerweile ein größeres Team um sich herum ausgebaut.

Das hatte für beide den Vorteil, dass sie sich auf ihre Kernkompetenzen spezialisieren konnten und nicht alle Details selbst managen mussten.

Auch sie sah es als wichtig an, „alles Mögliche mit der Zielgruppe zu testen“, denn auch bei Coupido war nicht die erste Idee „gleich crazy durchgestartet.“

Ihre wichtigste Lesson Learned war aber das Thema Priorisierung, denn jeden Morgen müsse sie „abwägen, was wichtig ist und was warten kann.“ Dies betrifft nicht nur das Gründungsprojekt, sondern auch Ressourcen für die Familie, das Studium, den „Job für Wohnung und Unterhalt“ sowie zur Kindererziehung, da sie und ihre Kommilitonin bereits Mütter sind.

Trotz der Herausforderung mit Druck und Motivationsverlust nahm sie dabei vielen Erfahrungen mit, wie „Machen lohnt sich“, „Fairer Austausch tut gut“ und „Fehler sind unumgänglich und wertvoll“.

Gleiches galt für die Zuhörerinnen und Zuhörer, die nach den Vorträgen noch viele Fragen stellten.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe "Ich bin gerne Chefin!" bekommen Sie auf der Seite www.oth-aw.de/chefin oder über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 und b.vergnon@oth-aw.de.

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news-6985 Tue, 19 Oct 2021 17:03:23 +0200 Neumarkter HochschulForum: Neun Schritte für mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6985&cHash=277a6cc6e3355da1907c85338513eabe Beim ersten Neumarkter HochschulForum im Wintersemester stand das Thema Nachhaltigkeit im Fokus. Zunächst referierte Dr. Alexander Herzner von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, bevor das Thema anschließend mit Timo Burger, einem der beiden Mitglieder der Geschäftsführung der Burgis GmbH, bei einem Gespräch aus Unternehmersicht vertieft wurde. Dr. Alexander Herzner führte zunächst die These aus, dass ohne Nachhaltigkeit bereits heute nichts mehr gehe und zeigte welche neun Stufen erforderlich sind, damit ein Unternehmen Nachhaltigkeit wirksam umsetzen kann. Er betonte dabei, dass zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) viel gesprochen und leider nur wenig gehandelt werde. Dabei wird das Thema von den verschiedenen Anspruchsgruppen von Unternehmen als wichtig erachtet, so dass es wichtig sei relevante Strategien zu entwickeln und diese mit konkreten Maßnahmen auch zu realisieren.

In neun Schritte zu Nachhaltigkeit im Unternehmen

In einem ersten Schritt sind die zentralen Werte in Bezug auf Nachhaltigkeit zu definieren und bei den Mitarbeitenden sollte ein Verständnis für diese Werte und die damit verbundenen Zielsetzungen geschaffen werden. Im zweiten Schritt folgt die Integration dieser Werte in das Unternehmensleitbild und die Kommunikationsmaßnahmen – mit dem Ziel, eine Identifikation und Verinnerlichung dieser Werte bei den Beschäftigten zu erreichen. Im dritten Schritt wird das Thema Nachhaltigkeit in den Strategien aller Unternehmensebenen und aller Funktionsbereiche verankert. Wobei als vierter Schritt darauf zu achten ist, dass die Ziele ausgewogen alle Unternehmenseinheiten und geschäftlichen Perspektiven berücksichtigen. Im fünften Schritt werden die Maßnahmen und durch Prozesse implementiert.

Schritt sechs ist die laufende Überprüfung und Steuerung der Wirkung von Maßnahmen und deren Zielerreichung. Dabei ist im siebten Schritt darauf zu achten, dass wirklich relevante und aussagekräftige Kriterien und Indikatoren definiert, erfasst und abgebildet werden. Im achten Schritt gilt es, den Nutzen dieser Maßnahmen für die verschiedenen Stakeholder des Unternehmens sichtbar zu machen, also allen Beteiligten erkennbar zu demonstrieren, dass das Nachhaltigkeitsengagement des Unternehmens Vorteile für die jeweiligen Stakeholder bringt und welche dies konkret sind. Der neunte und somit letzte Schritt ist die Verstetigung der Nachhaltigkeitsbemühungen und eine stabile Verankerung durch standardisierte Prozesse im Unternehmen. Detailliert nachzulesen sind diese Ausführungen auch in der Publikation „CSR in Süddeutschland“, die demnächst erscheint.

 

Nachhaltigkeit in der Praxis

Im zweiten Abschnitt der Veranstaltung wurde das Thema Nachhaltigkeit in der konkreten Unternehmenspraxis beleuchtet. Timo Burger vom Knödelspezialisten Burgis GmbH war der Einladung zu einem Unternehmergespräch gefolgt. Nach einer kurzen Unternehmensvorstellung beantwortete er Fragen zu den Nachhaltigkeitsaktivitäten bei der Burgis GmbH, den Intentionen dahinter, den Zweckmäßigkeiten und zu messbaren Wirkungen.

Seit 2009 wird das Unternehmen Burgis in vierter Generation von Timo Burger und seiner Cousine Christine Dietmayr geleitet. Gleich zu Beginn wurde an der Identität des Unternehmens gearbeitet, wofür dieses stehen soll, wohin man sich entwickeln möchte und welche Werte für Burgis zentral sein sollen. Als Kernwert wurde „Vertrauen“ ins Zentrum gesetzt. Ein Wert den man sich verdienen muss, bei Kunden wie bei Lieferanten gleichermaßen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Nachhaltigkeit, sozusagen als Nährboden für Vertrauen, kombiniert mit den anspruchsvollen Qualitätsstandards bei Burgis, die durch Preise und Zertifikate belegt werden.

Das Unternehmen Burgis versteht dabei unter Nachhaltigkeit eine ausgewogene Verbindung aus Umweltschutz, wirtschaftlicher Tragfähigkeit, ökologischer Dauerhaftigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Verantwortungsvolles zukunftsorientiertes Handeln gegenüber der Umwelt und den Mitmenschen überspannt den gesamten Wertschöpfungsprozess – es beginnt bereits vor dem Kartoffelanbau und endet nicht mit der Produktion und Auslieferung. Nachhaltigkeit ist laut Timo Burger die zentrale Unternehmensphilosophie und geht über die Tore des Betriebes hinaus. So werden die 70 Vertragslandwirte von der Pflanzung bis zur Ernte begleitet, umweltschädliche Spritzmittel sind untersagt und auf Gentechnik ist generell zu verzichten.

Auch der 2018 in Betrieb genommene Neubau ist ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit, so wurden die 35 Millionen Euro Investition auch bewusst für Nachhaltigkeitsmaßnahmen aufgewendet. U. a. wird das Produktionswasser wiederaufbereitet und der Wasserverbrauch konnte um 50 Prozent gesenkt werden, Büro- und Produktionsgebäude wurden als KfW-Effizienzhaus 55 gebaut, und eine moderne Kartoffelschälanlage sorgt für weniger Schälabfall und für höhere Energieeffizienz. Außerdem wurden ressourcensparende Koch- und Kühltechniken sowie eine Photovoltaikanlage eingebaut und die Abwärme der Anlagen wird durch Wärmerückgewinnung zum Beheizen der Räumlichkeiten genutzt. Auch die Verpackungen wurden durch Folieneinsparung optimiert und zur Verringerung der Umweltbelastung im Straßenverkehr und des CO2-Ausstoßes werden nur zertifizierte Speditionen eingesetzt, bei denen Euro-6-LKWs zum Standard gehören. Zudem wurden alle 70 Partnerlandwirte dazu verpflichtet, die „Burgis Bienenliebe“ – eine eigens entwickelte Blühmischung – als Blühstreifen neben ihren Kartoffelfeldern auszusäen.

Dabei werden nicht alle Ideen und Optionen für mehr Nachhaltigkeit unreflektiert umgesetzt, sondern insbesondere Maßnahmen, die größere Investitionen erfordern, bezüglich ihrer Wirksamkeit umfangreich geprüft und in ihrer Kosten-Nutzen-Relation wirtschaftlich bewertet. Denn wichtig ist der Burgis GmbH, dass ihre Maßnahmen keine Alibimaßnahmen sind, sondern für die Umwelt einen echten Nutzen darstellen.

Das nächste Neumarkter HochschulForum findet im November statt. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

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news-6983 Mon, 18 Oct 2021 14:09:45 +0200 Technik ohne Grenzen – Gründung der Regionalgruppe Weiden am Campus der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6983&cHash=0e04cfbdcc4b5e1c82dc9b89c1ed2187 Aus dem „best project 2020“ Preis der OTH Amberg-Weiden hat sich die Idee zur Gründung einer „Technik ohne Grenzen“-Gruppe am Campus Weiden entwickelt. Ziel der Regionalgruppe ist, mit Vielfalt, Motivation und Zusammenarbeit Projekte für Menschen in Entwicklungsländern umzusetzen. Der Kick-off findet am Mittwoch 20.10.21 um 17 Uhr im HS 218 am Campus in Weiden statt. Die Gruppe ist für alle Studierenden offen. Bei der Kick-off-Veranstaltung wird der Verein „Technik ohne Grenzen“ vorgestellt, Studierende der Regionalgruppe Amberg geben Einblicke in ihre Projekte und gemeinsam werden Projektideen für die Regionalgruppe Weiden besprochen.

Was ist Technik ohne Grenzen?

Technik ohne Grenzen e.V. hat sich die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Entwicklungsländern zum Ziel gesetzt.

Was macht Technik ohne Grenzen?

  • Praxisnahe, an die Situation angepasste Entwicklungszusammenarbeit betreiben, um mit gegebenen Mitteln möglichst viel zu erreichen.
  • Durch Bildung und Ausbildung Hilfe zur Selbsthilfe für die Betroffenen leisten.
  • Nachhaltigkeit generieren – z.B. durch Mikrobusiness-Ansätze.

Dabei will Technik ohne Grenzen sein Wissen sinnvoll einsetzen, um anderen Menschen zu helfen

Wie kann ich mich einbringen?

Du hast Spaß und Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit in internationalen Projekten und möchtest die Welt ein bisschen besser machen.

Weitere Informationen bei Prof. Burkhard Stolz

Hintergund

Im Januar 2020 wurden Prof. Dr. Jörg Holzmann, Dr. Alexander Herzner und Prof. Burkhard Stolz mit dem „best project 2020“ Preis ausgezeichnet. Hintergrund war die Entwicklung eines mobilen EKG-Gerätes auf Basis einer Raspberry Pi-Plattform. Dieses Gerät sollte in Entwicklungsländern zum Einsatz kommen und auch dort hergestellt werden. Pandemie-bedingt konnten die Pläne bisher nicht umgesetzt werden.

Zum Wintersemester 21/22 wird nun diese Idee durch die Gründung einer „Technik ohne Grenzen“-Regionalgruppe (RG) am Campus Weiden wieder aufgegriffen. Unterstützt durch die bereits aktive RG  Amberg findet nun der Kick-Off für die RG Weiden am 20.11.21 statt.

Die Projektidee des „best project 2020“ kann dann fortgesetzt werden – weitere Ideen gibt es aber darüber hinaus auch schon.

Mitmachen können alle Studierenden über alle Studiengänge hinweg. Die Gruppe organisiert sich selber, die OTH Amberg-Weiden unterstützt .

 

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news-6982 Mon, 18 Oct 2021 13:13:41 +0200 Hybride Doppelvorlesung mit Studierenden der Jiangsu University https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6982&cHash=0fabcfb32c3b2f21fef610382427f4f8 Die OTH Amberg-Weiden und die Jiangsu University in Zhenjiang, China können mittlerweile auf eine fast 20-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der Energie- und Verbrennungsmotortechnologie zurückblicken. Geprägt wird diese besonders durch gemeinsame Forschungsaktivitäten und den regelmäßigen Austausch von Studierenden, Forscherinnen und Forschern sowie von Professorinnen und Professoren. Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch, der 2014 zum Gastprofessor an der Jiangsu University berufen wurde, hielt nun im Rahmen der Vorlesung „Energiewandlungssysteme“ im Master-Studiengang Umwelttechnologie eine hybride Doppelvorlesung – in Präsenz vor den Amberger Studierenden und virtuell vor den Studierenden der chinesischen Partneruniversität. Das Thema des Vortrags „Research and future development on hydrogen internal combustion engines“ waren die aktuellen und geplanten Forschungsarbeiten des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) im Bereich von wasserstoffbetriebenen Gasmotoren für KWK-Anwendungen.

Mit der virtuellen Vorlesung wurde der Kontakt und die lange und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Jiangsu University auch unter schwierigen globalen Reisebedingungen aufrechterhalten – für die Zukunft sind wieder gemeinsame Forschungsbesuche geplant, wie sie bereits regelmäßig stattgefunden haben.

 

Hybrid double lecture with students from Jiangsu University

OTH Amberg-Weiden and Jiangsu University in Zhenjiang, China can now look back on almost 20 years of successful cooperation in the field of energy and combustion engine technology. This is characterized in particular by joint research activities and the regular exchange of students, researchers and professors.

Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch, who was appointed guest professor at Jiangsu University in 2014, now gave a hybrid double lecture as part of the lecture "Energy Conversion Systems" in the master's program in environmental technology – in presence to the Amberg students and virtually to the students of the Chinese partner university. The topic of the lecture "Research and future development on hydrogen internal combustion engines" were the current and future research and development work on hydrogen internal combustion engines for CHP (combined heat and power) systems that are running at the Center of excellence for cogeneration technologies (CeCogen).

The virtual lecture helped to carry on the long lasting contact and cooperation under difficult global travelling conditions. For the future, the next research visits are already planned like the happened regularly before.

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news-6981 Fri, 15 Oct 2021 10:41:29 +0200 Job Speed Dating 2.0 – Karriere-MOEglichkeiten auf dem Campus in Weiden https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6981&cHash=3f8c05ceb9839c47962fadcf36898b97 Schon zum zweiten Mal organisierte das OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel- und Osteuropa (KOMO) ein Job Speed Dating – im Gegensatz zum letzten Jahr kamen die TeilnehmerInnen allerdings nicht virtuell, sondern physisch auf dem Campus in Weiden zusammen. Der einhellige Tenor: „Ein voller Erfolg! Und Präsenzveranstaltungen werden virtuellen Formaten vorgezogen – nicht nur wegen des Caterings.“ VertreterInnen von sieben PartnerCircle-Unternehmen, die unter anderem in Mittel- und Osteuropa tätig sind, führten Interviews mit rund 20 Studierenden der OTH Amberg-Weiden. Ganz in Speed Dating-Manier, nur, dass nicht Fragen nach Freunden, Hobbies und Familie im Fokus standen, sondern sich die Gespräche um die Themen Karriere, Praktikum, Abschlussarbeit, Werkstudententätigkeit oder sogar Festanstellung drehten.

Die Teilnehmenden gaben überwiegend positives Feedback. Eine Unternehmensvertreterin lobte beispielsweise die gute Vorbereitung sowie die ungezwungene und entspannte Atmosphäre. Ein weiterer Unternehmensvertreter hob hervor: „Unsere Erwartungen wurden sogar übertroffen.“ Auch auf Seiten der Studierenden fand das Job Speed Dating großen Anklang: „Es war sehr spritzig und dynamisch! Eine überaus angenehme Atmosphäre, um mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen.“ Eine weitere Studentin pflichtet bei: „Die gesamte Veranstaltung war überaus professionell. Das hat mir persönlich dabei geholfen, mich auf die Situation eines Vorstellungsgesprächs einzustimmen.“

Eingerahmt wurden die Kurzinterviews von einer feierlichen Begrüßung und einem Sektausklang: Prof. Dr. rer. pol. Laura Denise Fischer, wissenschaftliche Leitung des KOMO, hieß alle TeilnehmerInnen herzlich willkommen. OTH AW Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach und Richard Brunner, Bereichsleiter der IHK Regensburg für die Oberpfalz und Kelheim, richteten sich mit Grußworten ans Publikum. Dabei stand für beide fest: „In den letzten eineinhalb Jahren ist uns einmal mehr vor Augen geführt worden, wie wichtig gegenseitige Unterstützung, Solidarität und Partnerschaft sind. Deshalb ist die heutige Veranstaltung ein freudiger Anlass, das Netzwerk zwischen Hochschule und Wirtschaft zu stärken und sogar grenzüberschreitend auszubauen.“ Im Anschluss an die Grußworte stellte sich jedes Unternehmen sowie die IHK Regensburg/AHK Tschechien in einem zweiminütigem Elevator Pitch vor – was die Vorfreude der teilnehmenden Studierenden schürte, mit den UnternehmensvertreterInnen bei den Kurzinterviews sowie darüber hinaus im Rahmen eines informellen Networkings bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen.

Zur Veranstaltungs-Halbzeit überraschte das KOMO mit dem Launch eines interaktiven Videos, das in Zusammenarbeit mit Studierenden des Studiengangs Medientechnik und Medienproduktion sowie evidentmedia als Studienprojekt entstand: Über verschiedene Pfade können Studierenden ihren individuellen Weg nach Mittel- und Osteuropa entdecken – selbstverständlich mit der Unterstützung des KOMO.

Mehr Informationen über das OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel- und Osteuropa (KOMO)

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news-6979 Tue, 12 Oct 2021 11:59:08 +0200 Vernetzung für Gründerinnen und Gründer: Oberpfalz Start-up HUB und DGO stellen sich vor https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6979&cHash=0a8b885740118e7ac569cbf3ac5092cb „Wir wollen Sie da abholen, wo sie mit Ihrer Idee und Ihrem Projekt stehen. Deshalb ist es uns wichtig, dass Sie wissen, was die OTH Amberg-Weiden alles an Unterstützung für Gründungen bietet.“ So fasste Dr. Bastian Vergnon, Projektleiter des Oberpfalz Start-up HUBs (O/HUB unter https://www.oth-aw.de/ohub) den Infoabend Gründung im Wintersemester 2021/2022 zusammen.

Ziel war es, den Anwesenden einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten zu geben, mit denen die Hochschule Gründungen von Studierenden und MitarbeiterInnen unterstützt.

Zuerst hatte Dr. Bastian Vergnon sein eigenes Projekt kurz vorgestellt. Der Oberpfalz Start-up Hub dient als zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für Anfragen zum Thema Gründung. Daneben scoutet er Projekte mit Gründungspotenzial, organisiert Veranstaltungen wie „Ich bin gerne Chefin!“ am 13.10.2021, koordiniert Lehrveranstaltungen und vernetzt Gründungsteams regional sowie international.

Dabei kooperiert der O/HUB auch mit der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) und deren Projektleiter André Pscherer. Im Zentrum der DGO-Angebote steht das Vernetzen von „Gründern mit Gründern, aber auch mit Kapitalgebern“.

Zudem betreut André Pscherer die digitalen Gründerzentren in Amberg (Fleurystraße) und Weiden (ehouse).

Besonders die „breite Aufstellung durch die verschiedenen Sponsoren“ und Veranstaltungen, zum Beispiel „No-Code • Low-Code • Flow-Code“ am 20.10.2021, bilden die Grundlage dafür, dass bereits 16 Start-ups aus den Gründerzentren entstanden sind.

Den Höhepunkt des Abends bildete anschließend der Gründer Laurin Muth.

Der studierte Medieninformatiker erzählte von seinen Erfahrungen mit inzwischen drei Unternehmensgründungen, darunter den Spieleentwickler lyniat.games.

Am Anfang war „es ein anstrengender Weg“, aber durch die Vernetzung in der DGO kam er mit immer mehr Leuten in Kontakt, „die auch Bock auf Computerspiele hatten.“

Er hatte „zuerst gegründet, ohne zu wissen, wie das geht“, was zu vielem „learning by doing“ geführt hatte. Unter anderem musste er verstehen, dass es etwas problematisch war, mit Freunden zu gründen, „denn gemeinsam Geld verdienen ist etwas völlig anderes.“

Als Rat hatte er für die anwesenden Studierenden zwei Dinge.

Erstens, wie wichtig es ist, authentisch zu bleiben. Denn „man möchte mit dem Produkt überzeugen und nicht, weil man hübsch angezogen ist“.

Zweitens, sich selbst auch Grenzen zu setzen und einen „Ausgleich zur Arbeit zu schaffen“.

Sein Fazit war danach, „nicht aufzugeben, auch wenn viele Fehler passieren“ und Gelegenheiten zu nutzen, die sich über das Netzwerk ergeben.

Weitere Informationen zu solchen Angeboten bekommen Sie über den Projektleiter des O/HUB, Bastian Vergnon, unter +49 (961) 382-1915 oder b.vergnon@oth-aw.de.

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news-6977 Tue, 05 Oct 2021 10:06:45 +0200 Digitaler Selbstlernkurs „Grundlagen Nachhaltigkeit“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6977&cHash=da6325a832450a58f81bf2b9697eb5f0 Klimawandel und Verlust der Artenvielfalt sind nur zwei der vielen Nachhaltigkeitsprobleme, welche die Gesellschaft vor große Herausforderungen stellen. Damit diese Aufgaben nicht ungelöst bleiben, hat der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zusammen mit der OTH Amberg-Weiden (OTH) und der Technischen Hochschule Nürnberg (THN) den digitalen Selbstlernkurs „Grundlagen Nachhaltigkeit“ entwickelt. Dieser steht ab sofort allen Interessierten über die Plattform der virtuellen hochschule bayern (vhb) offen und kann mit einem benoteten Zertifikat abgeschlossen werden. Der CLASSIC vhb-Kurs „Grundlagen Nachhaltigkeit“ gibt Einblicke in die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, stofflichen und technischen Grundlagen einer gesellschaftlichen Transformation zu Nachhaltigkeit. In Deutsch und Englisch vermitteln die Professoren Robert Feicht (THD), Christoph Lindenberger (OTH), Frank Ebinger (THN) und Raimund Brotsack (THD) grundlegende Nachhaltigkeitsmodelle und -analysemethoden sowie Methoden der Umwelt- und Ressourcenökonomik, Nachhaltigkeitspolitik und Raumplanung. Darüber hinaus werden die Stoffkreisläufe der Erde und die Erzeugung von Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, das Recycling sowie die Entsorgung von Produkten thematisiert. Vor dem Hintergrund des Klimawandels lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle Technologien und Entwicklungen kennen und beurteilen Maßnahmen im Bereich der regenerativen Energiesysteme im Kontext von Netzausbau, Energieverteilung und Speichertechnologien.

Der Kurs wartet mit einem ansprechenden Design, Übungsaufgaben, Beispielvideos und zahlreichen interaktiven H5P-Elementen auf. Für Studierende der vhb-Trägerhochschulen ist der Kurs kostenlos. Alle anderen Interessierten können für eine Gebühr in Höhe von 160 Euro teilnehmen und erhalten nach bestandener Prüfung ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

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news-6967 Tue, 28 Sep 2021 14:11:19 +0200 Landmanagement-Studierende der OTH Amberg-Weiden vermessen Teile der Luitpoldhöhe https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6967&cHash=9f725d48ccd2290c12e4cf2a03e059f9 Auffällige Warnschilder und gelb-orange Warnwesten gab es in der vergangenen Woche sehr viele im Amberger Stadtteil „Luitpoldhöhe“ zu sehen. Der Grund: Die Studierenden des sechsten Semesters im Studiengang „Geoinformatik und Landmanagement“ führten unter Leitung von Prof. Dr. Ulf Kreuziger und Prof. Dr. Ralf Drescher örtliche Vermessungsarbeiten durch. Im Rahmen der praxisbezogenen Lehrveranstaltung „Landmanagement-Projekt“ vertiefen die Studierenden des sechsten Semesters ihre Fähigkeiten, ihr theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen. Sie üben Ihre Fähig- und Fertigkeiten, praktische Aufgaben aus dem Bereich Geodäsie und Landmanagement selbständig, effektiv und erfolgreich zu bearbeiten. Die Studierenden werten dabei geodätische Messungen aus und stellen die Ergebnisse ansprechend sowie übersichtlich zusammen und präsentieren diese, z. B. in Form von 3D-Modellen, Lage- und Höhenplänen oder technischen Berichten.

Das diesjährige Landmanagement-Projekt 2021 hat das Ziel, Grundlagen für die planerischen Arbeiten zur Entwicklung eines Handlungskonzeptes für den geschichtsträchtigen Amberger Stadtteil „Luitpoldhöhe“ zu erstellen. Die Idee dazu entwickelten Bärbel Neumüller aus dem Stadtentwicklungsamt Amberg, die beiden beteiligten Planungsbüros PLANWERK STADTENTWICKLUNG (Nürnberg) und DRAGOMIR STADTPLANUNG (München) sowie Prof. Kreuziger der OTH Amberg-Weiden.

Hierzu wurden exemplarisch Teile des Straßenraumes und einzelne ausgewählte Gebäude mit Tachymeter, Laserscanner, Thermalkamera und mittels Drohnenbefliegung vermessen, um stichprobenartig hochauflösende und genaue geodätische Daten zu erheben. Diese werden benötigt, um Aussagen über identifizierte Einschränkungen der Barrierefreiheit zu treffen sowie ein begehbares 3D-Modell der Luitpoldhöhe für solarenergetische Verschattungsanalysen oder Wärmeverluste der Gebäude zu ermitteln. Betreut werden die Studierenden ebenfalls durch die praxiserfahrene Laboringenieurin Britta Heger und Laboringenieur Johannes Burkhard, die durch freundliche Unterstützung des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung im Rahmen einer dienstlichen Abordnung den Aufbau des Geo-Studienganges momentan unterstützen, bis die beiden Laboringenieurstellen an der Hochschule regulär besetzt werden können.

In den kommenden Wochen werden die aufgenommenen Daten der Luitpoldhöhe durch die Studierenden ausgewertet. Bis Ende des Jahres, so Prof. Kreuziger, liegen erste Ergebnisse vor, die anschließend mit allen Beteiligten besprochen werden.

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news-6955 Tue, 21 Sep 2021 16:10:35 +0200 Dritter Online-Workshop: Grenzüberschreitende Energie-Effizienz-Netzwerke https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6955&cHash=e48231b39458c61b88be9e392fc85611 Im Rahmen der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) haben sich die Prager Technische Universität (CTU), die OTH Amberg-Weiden, das Institut für Energietechnik (IfE) und die Association of Energy Service Providers (APES) in einem Projektkonsortium zusammengeschlossen, um Energieeinsparprojekte in Kommunen und Unternehmen voranzutreiben und die in Bayern und Deutschland sehr erfolgreichen Energieeffizienz-Netzwerke auch im Nachbarland Tschechien zu etablieren. Online-Workshop: Energieeffizienz in der Kommune – innovativ und vielseitig!

Beim dritten Online-Workshop des Netzwerks steht eine virtuelle Tour durch verschiedene innovative Energieeinsparprojekte auf dem Programm. Der virtuelle Rundgang ermöglicht den Teilnehmenden hinter die Kulissen dieser innovativen Projekte und spannenden Konzepte zu blicken – von der Wasserstoffnutzung in KWK-Anlagen bis zur nachhaltigen Prozessenergiebereitstellung. Dabei werden sechs kommunale Projekte aus Tschechien und Bayern virtuell vorgestellt.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet als Online-Konferenz via Zoom mit Simultanübersetzung statt.

Auf der Projektwebsite der OTH Amberg-Weiden finden Sie mehr Informationen zum Projekt und können sich zur Teilnahme am Workshop registrieren.

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news-6951 Wed, 15 Sep 2021 15:43:39 +0200 Mit Unterstützung der OTH Amberg-Weiden zur Wasserstoffregion https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6951&cHash=1607eb01b776275ae4d43aa1b5341f29 Die Beteiligung des Landkreises Neustadt an der Waldnaab an der zweiten Stufe des Wettbewerbs „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ war erfolgreich: Der erarbeite Wettbewerbsbeitrag, der zusammen mit Experten der OTH Amberg-Weiden entwickelt wurde, ist vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur als einer der 15 Gewinner ausgewählt worden und der Landkreis kann sich nun zu den sogenannten „HyExperts“ zählen. In dieser Runde des Wettbewerbs wird eine Förderung aus dem „Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie“ von jeweils bis zu maximal 400.000 Euro für die Gewinnerregionen bereitgestellt, welche die Regionen beim Aufbau einer lokalen Wasserstoffwirtschaft unterstützen soll. Hierzu müssen allerdings bis Ende Januar noch umfangreiche Unterlagen vorgelegt werden. Die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden unterstützt den Landkreis NEW dabei.

„Die HyExperts-Förderung ist eine einmalige Chance für die Region und bestätigt, dass der Landkreis mit seinen Ideen für eine Wasserstoffwirtschaft auf dem richtigen Weg ist. Wir freuen uns, diesen Prozess wissenschaftlich unterstützen zu dürfen“, so Prof. Dr. Raphael Lechner vom Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden.

Landrat Andreas Meier zeigte sich hocherfreut über die Auswahl des Landkreises zum HyExpert: „Das ist eine tolle Anerkennung für unsere bisherige Arbeit. Wasserstoff ist vielseitig und mobil einsetzbar. Jetzt ist mir besonders wichtig, dass praktische Anwendungen gemeinsam mit den regionalen Akteuren erarbeitet und zeitnah umgesetzt werden.“ Vom „grünen Wasserstoff“ als klimafreundliche Energiequelle für große Industriebetriebe bis zum wasserstoffbetriebenen Linienbus oder Abfallentsorgungsfahrzeug werden viele Möglichkeiten akribisch durchleuchtet.

Vom Wasserstoff-Starter zum Experten

Mit Unterstützung des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung der OTH Amberg-Weiden und des Instituts für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden wurde der Landkreis Neustadt an der Waldnaab vor etwa zwei Jahren zu „HyStarter“-Modellregion. Seitdem wurde in sechs Workshops mit Fachleuten fleißig – teilweise online – an dem Projekt gearbeitet. Es wurden Bedarfe ermittelt, Ideen entwickelt und an Konzepten gefeilt. Neben einigen Mitgliedern des Kreistags und Beschäftigten des Landratsamtes und der OTH Amberg-Weiden waren vor allem Akteure regionaler Verkehrs- und Industriebetriebe eingebunden.

Die erarbeiteten Konzepte werden später durch den Landkreis und die anderen Regionen vollumfänglich veröffentlicht werden, so dass es als Blaupause für andere Regionen zur Verfügung stehen wird.

Initiative HyLand

„HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland" ist ein 2019 vom BMVI ausgerufener Wettbewerb, der sich nun in die zweite Runde begibt. HyLand motiviert Akteure in allen Regionen Deutschlands Konzepte mit Wasserstoffbezug zu initiieren, zu planen und umzusetzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, die innovativsten und erfolgversprechendsten regionalen Konzepte zu identifizieren und zu fördern. Das erarbeitete Konzept wird später durch den Landkreis vollumfänglich veröffentlicht werden, so dass es als Blaupause für andere Regionen zur Verfügung stehen wird.

 

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news-6949 Mon, 13 Sep 2021 14:12:21 +0200 KoKWK präsentiert neueste Forschungsergebnisse auf der 20. Power System Engineering Conference https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6949&cHash=58ceefec16820bdb756964e316225ed3 Die Power System Engineering (PSE) Concerence an der Westböhmischen Universität Pilsen ist jedes Jahr Treffpunkt für WissenschaftlerInnen, die im Bereich Energie forschen. Zum siebten Mal nahm Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß als Vertreter des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) an der PSE-Konferenz teil. Seit einigen Jahren gehört Prof. Weiß zum Programmkommitte der PSE und leitete in dieser Funktion auch die erste Session der diesjährigen Tagung. Die acht Vorträge der Session befassten sich mit Technlogien zur Abwärmenutzung und der thermischen Energiespeicherung. Am Nachmittag präsentierte Projektingenieur Philipp Streit, M.Eng., vom KoKWK die Auslegung einer Curtis-Turbine, die im BMWi-Projekt „KompACT – Kompakte Abwärmeverstromung auf Basis des Clausius-Rankine-Prinzips mit Mikro-Dampfturbine“ durch das Amberger Turbinenteam erarbeitet wurde. KompACT wird unter der Federführung der TH Nürnberg durchgeführt. Die neue Turbine und auch die anderen neuentwickelten Komponenten werden 2022 in der Abwärmeverstromungsanlage des Klärwerk 1 der Stadt Nürnberg gestestet werden.  

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news-6935 Mon, 30 Aug 2021 16:18:16 +0200 Summer School „International Perspectives on Cybercrime“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6935&cHash=27b15b93144db208bec597109ffe0b77 Cybersicherheit und Cyberkriminalität – aktuelle Themen aus diesen Bereichen stehen bei der jährlichen Summer School „International Perspectives on Cybercrime“ im Fokus. Auch in diesem Jahr nahmen interessierte Studierende und Mitarbeitende der OTH Amberg-Weiden an der internationalen Summer School vom 16. bis 20. August 2021 teil. Aufgrund der Pandemie wurde die Veranstaltung erneut online abgehalten, in den Jahren 2017 bis 2019 war Prof. Dr. Andreas Aßmuth jeweils mit interessierten Studierenden jeweils zur Teilnahme nach Glasgow gereist. Dr. Magnus Westerlund von der Arcada University of Applied Sciences in Helsinki, Finnland, stellte in seinem Vortrag vor, wie mit Hilfe der Blockchain-Technologie die Sicherheit im Internet der Dinge verbessert werden kann. Bei einigen Vorträgen spielten allerdings auch die durch die COVID-19-Pandemie neu hinzugekommenen Herausforderungen für die Cybersicherheit eine tragende Rolle: Dr. Bob Duncan von der University of Aberdeen aus Aberdeen, Schottland, berichtete über einen Spear-Phishing-Angriff, der sich gezielt gegen chinesische Studierende und wissenschaftliche MitarbeiterInnen richtete, die an einer
ausländischen Universität studieren/arbeiten. Die Angreifer, angeblich von einer chinesischen Behörde, teilten den Zielpersonen mit, diese hätten im Kontakt mit positiv getesteten Personen gestanden, müssten sich nun unmittelbar (in China!) in Quarantäne begeben und mit der Behörde zusammenarbeiten. Wie bei nahezu allen (Spear-)Phishing-Angriffen lief es aber auch in diesem Falle darauf hinaus, dass es die Angreifer auf die Bankkonten der Zielpersonen abgesehen hatten. Und Dr. Barry Cartwright stellte erste Ergebnisse einer Untersuchung von Inhalten aus sozialen Medien vor, bei denen es um gezielte Desinformation zum Thema der COVID-19-Pandemie geht.

Zwei Vorträge von Seiten der OTH Amberg-Weiden

Die OTH Amberg-Weiden wirkte an der Summer School mit zwei Vorträgen mit: Leah Lathrop, Forschungsmaster-Studentin und Mitarbeiterin im Forschungsprojekt iSEC, stellte in ihrem Vortrag „Cloning Physical Unclonable Functions Using Machine Learning Attacks“ ausgewählte Ergebnisse ihrer Masterarbeit vor. Prof. Dr. Aßmuth von der Fakultät EMI erläuterte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in seinem Vortrag „Modern Encryption“ wesentliche Aspekte, auf die beim Einsatz von Verschlüsselungstechnologien geachtet werden muss, damit diese den aktuell gängigen Sicherheitsanforderungen genügen.

Für die Organisation zeichneten sich wie in den vorangegangenen Jahren Dr. George Weir (University of  Strathclyde, Glasgow, Schottland), Dr. Barry Cartwright und Dr. Richard Franks (beide Simon Fraser University, Vancouver, Kanada) sowie Prof. Dr. Andreas Aßmuth (OTH Amberg-Weiden) verantwortlich.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der diesjährigen Veranstaltung kamen von allen Kontinenten (außer der Antarktis), beispielsweise aus Großbritannien, Finnland, Kanada, Türkei, Malaysia, Sri Lanka, Australien und Deutschland. Man traf sich für die Vorträge jeweils in den Abendstunden deutscher Zeit im BigBlueButton-System der OTH Amberg-Weiden, was den besten Kompromiss in Bezug auf die Berücksichtigung der verschiedenen Zeitzonen darstellte.

Das Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war am Ende der Veranstaltung durchweg positiv. Die Studierenden, die trotz vorlesungsfreier Zeit teilgenommen hatten, konnten einen Blick über den Tellerrand werfen und lernten Themen kennen, die so nicht in den einschlägigen Lehrveranstaltungen an ihren Hochschulen diskutiert werden. Die Dozentinnen und Dozenten, von denen einige bereits bei wissenschaftlichen Publikationen zusammengearbeitet haben, nutzten die Veranstaltung, um sich am Rande der Vorträge gegenseitig über neue Ideen und durchgeführte Forschungsarbeiten auf den aktuellen Stand zu bringen. Für 2022 wird eine Durchführung der Summer School in Glasgow angestrebt – sofern das Pandemie-Geschehen dies zulässt.

 

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news-6933 Thu, 26 Aug 2021 08:40:50 +0200 Künstlerische Begegnungen – Dokumentarfilm von Studierenden begleitet Kunstausstellung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6933&cHash=b0dfc10395c5a0c8d3fb6413e206b414 Bayern und Böhmen – die beiden Regionen vereint weit mehr als die geografische Nachbarschaft. Sie vereint auch ein grenzüberschreitender Kunst- und Kulturraum. Die Dialogausstellung „Bayern-Böhmen: Künstlerische Begegnungen“ im Oberpfälzer Künstlerhaus, der Kebbelvilla in Schwandorf, beleuchtete dies eindrucksvoll. Im Mittelpunkt standen dabei zeitgenössische Kunstwerke von KünstlerInnen beider Seiten der Grenze. In Begleitung dieser Ausstellung erstellten Studierende des Studiengangs Medienproduktion und Medientechnik der OTH Amberg-Weiden einen beeindruckenden Dokumentarfilm sowie einen kurzen Teaser. Das anspruchsvolle Projekt wurde von Fabian Wolf, Vanessa Strobl, Christian Hagn, Jessica Siegemund und Aylin Fritsch im Rahmen des Kurses „MT-Medienprojekte“ bei Prof. Dr. Maximilian Kock umgesetzt.

Das Ergebnis begeisterte sowohl den Professor als auch Dr. Christina Lanzl, Kuratorin und Leiterin des Oberpfälzer Künstlerhauses, die ihre außerordentliche Wertschätzung und Komplimente für das Team ausdrückte und betonte, welch ausgezeichnete Arbeiten dabei entstanden sind.

Interessierte können sich die Dokumentation auf der Website des Oberpfälzer Künstlerhauses unter dem Link https://www.kebbelvilla.de/de/videos ansehen.

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news-6925 Mon, 16 Aug 2021 14:22:17 +0200 Training der Open Space Methode – viel Spaß, viel Freiheit, hohe Kompetenzen und relevantes Feedback https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6925&cHash=dc910155480bff13bcb93534b879a493 Das Projekt SDG Transformation Space des Instituts für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft hat eine extern durchgeführte Schulung für die sogenannte Open Space Methode angeboten. Dieses Training fand am 3. August 2021 im Innovativen LernOrt (ILO) Kloster Speinshart statt. Am Anfang des Trainings standen viele Fragen: Was ist Open Space? Wann setzt man es ein? Welche Moderationsschritte gibt es? Wie sieht das Setting aus? Was gibt es zu beachten? Im Laufe des Tages wurden diese Fragen beantwortet, zudem konnte die Methode in Kleingruppen selbst ausprobiert werden und die Teilnehmenden erhielten wertvolles Feedback und hilfreiche Tipps.  

Über die Methode

Die Open Space-Methode eröffnet den TeilnehmerInnen den Raum, selbstbestimmt eigene Vorstellungen sowie Ideen einzubringen, diese zu vertiefen und weiterzuverfolgen. Gerade durch die interdisziplinäre und internationale Zusammensetzung der Studierenden und Lehrenden im SDG Transformation SPACE divergiert auch die Herangehensweise an die thematisierten Nachhaltigkeitsdilemmata; hierdurch können dann neue Losungswege gemeinsam erarbeitet und erfahren werden.

Das Training hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht, besonders wegen der angenehmen Atmosphäre und es wurde vereinbart, diese Methode aktiv einzusetzen und auch weiter für sie zu sensibilisieren.

 

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news-6930 Fri, 13 Aug 2021 13:21:00 +0200 Unternehmensgründung in Zeiten von Corona und die Auswirkungen von Technostress https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6930&cHash=edb29d5bae6cfe239100a1fb7f5e75fe „Live aus dem Hörsaal Nr. 2 am Campus der OTH Amberg-Weiden“, so begrüßte Prof. Dr. Christian Schieder die Gäste von research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL, die sich Online in BigBlueButton zur letzten Ausgabe vor der Sommerpause eingefunden hatten. Zunächst stellte er kurz die Veranstaltungsreihe vor, die eine Plattform für hervorragende Masteranden sei, um die zum Teil sehr beachtlichen Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und so standen auch dieses Mal wieder zwei interessante und zugleich aktuelle Themen auf der Agenda: Marc Braun befasste sich in seiner Masterarbeit mit Unternehmensgründungen in Zeiten der Corona Pandemie, Maximilian Lang untersuchte die Auswirkungen von Technostress auf die Aufgabenleistung, ein Aspekt der durch Corona noch verstärkt wird.

Beim ersten Referenten Maximilian Lang, handelt es sich laut Prof. Schieder „um ein echtes Weidener Urgestein“. Nach seinem Bachelor in Handels- und Dienstleistungsmanagement absolvierte er auch den Master Digital Business an der OTH in Weiden, dazwischen konnte er bei der Krones AG bereits Berufserfahrung sammeln. Prof. Schieder betonte zudem, dass die Masterarbeit besonders bemerkenswert sei, da die Untersuchungen im Remote Modus erfasst wurden, das heißt die TeilnehmerInnen führten das Experiment selbstständig zuhause durch.

Ziel dieses Experiments und der Masterarbeit „A Remote Study on Technostress and its Effects on Task Performance“, war die Beantwortung der folgenden drei Forschungsfragen: „Welchen Einfluss haben Persönlichkeitsmerkmale auf die Entstehung von Technostress?“ „Welchen Einfluss hat die Technik Affinität auf die Entstehung von Technostress?“ und „Welchen Einfluss hat Technostress auf die Task Performance?“ Dafür beschäftigte sich Maximilian Lang unter anderem mit den Persönlichkeitsmodell der Big Five und übertrug dies wiederum in ein Forschungsmodell. Das eigentliche experimentelle Design der Masterarbeit bestand aus zwei Gruppen, die eine nachgestellte Aufgabe lösen sollten. Dabei wurde eine Gruppe, durch Pop-Up Benachrichtigungen, Technostress ausgesetzt, die Kontrollgruppe hingegen nicht. Die Ergebnisse konnten die Forschungsfragen bestätigen.

Zum Abschluss seines äußerst spannenden Vortrags gab Maximilian Lang einige praktische Tipps, um Technostress und dessen Auswirkungen ab zu lindern: zum Beispiel strategisches Zeitmanagement, Pop-up Benachrichtigungen abzustellen oder Technikaffinität zu entwickeln. Bei dem sich anschließenden Austausch wurden einige interessante Themen für mögliche Anschlussuntersuchen angeregt. 

Gründen in Zeiten von Corona

„Marc Braun ist einer der ersten Studierenden des Masterstudiengangs Digital Entrepreneurship, und hat nicht nur die erste Masterarbeit in diesem Studiengang abgegeben, sondern auch eine sehr, sehr gute, eine hervorragende Masterarbeit zu einem sehr interessanten Thema“, betonte Prof. Dr. Hermann Raab, bei der Vorstellung des zweiten Referenten des Abends.

In seiner Masterarbeit zum Thema „Erfolg und Misserfolg von Start-Ups. Unternehmensgründung in Zeiten von Corona“, beschäftigte er sich besonders mit vier Punkten: dem Gründungsstandort Deutschland, dem Gründer eines Start-ups, den Gründungsherausforderungen und den Erfolg- und Misserfolgsfaktoren von Start-ups. Mit der Zielsetzung, die Faktoren zu ermitteln, die für den Erfolg oder Misserfolg eines neu gegründeten Unternehmens in Zeiten von Corona verantwortlich sind. Dafür führte er zunächst eine Befragung unter Start-ups und Gründern durch: Als größte Beeinträchtigung durch die Corona Pandemie im Jahr 2020, wurde dabei der Ausfall von Veranstaltungen und Events angegeben, gefolgt von Verzögerung von Aufträgen und kurzfristigem Umsatzrückgang. Um mit der Krise umzugehen, haben die Start-ups versucht sich aktiv an die schwierigen Verhältnisse anzupassen, zum Beispiel durch die Fokussierung auf Produktentwicklung, Verschiebung von Investitionen und der Anpassung des Geschäftsmodells. Außerdem wurde auch Unterstützungsmaßnahmen des Staates in Anspruch genommen.

Das Fazit der Arbeit von Marc Braun: Erfolg oder Misserfolg eines Start-ups, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, die zudem zusammenwirken: Zum Beispiel der Gründerpersönlichkeit, des Gründer-Ökosystems oder den Finanzierungsmöglichkeiten. Auch diesem Vortrag schloss sich wieder eine rege Diskussion an.

Die nächste Veranstaltung von research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL, findet am 26. Oktober um 18 Uhr statt. Informationen zu den Referenten und den Themen erhalten Sie in Kürze auf der Website unter www.oth-aw.de/research@webis.

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news-6923 Thu, 12 Aug 2021 13:09:25 +0200 Ausgezeichnete Konferenzteilnahme – Doktorand der OTH Amberg-Weiden erhält Magna Cum Laude Merit Award https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6923&cHash=96e3da6a1d204426447df42a6162caf9 Wie können künstliche neuronale Netze eingesetzt werden, um die Magnetresonanztomographie-Bildgebung zu verbessern? Eine Frage, mit der sich unter anderem OTH-Doktorand Jonas Denck beschäftigt. Beim diesjährigen ISMRM Meeting, der weltweit größten Konferenz im Bereich der Magnetresonanztomographie, stellte er in der Session "Machine Learning for Image Analysis“ dazu eine aktuelle Forschungsarbeit vor – und wurde dafür im Nachgang von den Veranstaltern mit dem Magna Cum Laude Merit Award ausgezeichnet. Diesen erhalten Trainee-Vortragende, deren Abstracts zu den besten 15 Prozent in den wichtigen Bewertungskategorien zählen. Der Konferenzbeitrag mit dem Titel „Fat-Saturated MR Image Synthesis with Acquisition Parameter-Conditioned Image-to-Image Generative Adversarial Network”, beschreibt eine neue Methode zur Synthese von zusätzlichen Kontrasten in der MRT-Bildgebung mit Hilfe von künstlichen neuronalen Netzen. Die Methode kann sowohl eingesetzt werden, um fehlende zusätzliche Kontraste zu erzeugen, als auch, um neue kontrastspezifische Trainingsdaten für das Training anderer AI-Applikationen für die MRT-Bildgebung zu generieren.

 

Mehr als 20 Promovierende

Jonas Denck ist einer von derzeit mehr als 20 Promovierenden an der OTH Amberg-Weiden. Seine Promotionsthema „Machine Learning Based Workflow Enhancements in Magnetic Resonance Imaging“ bearbeitet er an der OTH Amberg-Weiden in Kollaboration mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als Verbundpromotion.

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news-6917 Tue, 03 Aug 2021 12:12:34 +0200 OTH Amberg-Weiden und Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth schließen Kooperationsvereinbarung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6917&cHash=5238644fcc8a8340a4b1b6e37012d344 Die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden und das Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth unterzeichneten kürzlich eine Kooperationsvereinbarung. Beide Bildungseinrichtungen wollen zukünftig zusammen wirken mit dem Ziel die gymnasialen und die akademischen Bildungsangebote in der nördlichen Oberpfalz noch stärker zu verzahnen. Im Rahmen der feierlichen Vertragsunterzeichnung äußerten die Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug und Herr Oberstudiendirektor Albert Bauer, Schulleiter des Stiftland-Gymnasiums, den Wunsch, dass es durch die intensivere Information über die vielfältigen akademischen Angebote in der Region und die praktische Erfahrung vor Ort noch nachhaltiger gelingen möge, die klügsten Köpfe in der nördlichen Oberpfalz zu halten.

Möglichkeit zur Promotion

Besonders attraktiv ist für Absolventen des Gymnasiums, dass an der Hochschule in Weiden und Amberg nicht nur Lehre, sondern auch Forschung betrieben wird und nach Abschluss ausgewählter Master-Studiengänge auch die Möglichkeit zur Promotion besteht. Auch das Orientierungsstudium prepareING ist für Abiturienten sehr interessant. In ein oder zwei Semestern können unentschlossene verschiede Studienangebote besuchen, um anschließend eine fundierte Entscheidung zur Studienwahl zu treffen.

Vielfältige internationale Studiengänge, wie der im Sommersemester 2021 neu eingeführte Studiengang Künstliche Intelligenz International oder der Studiengang Internationales Technologiemanagement, bieten zudem die Möglichkeit mit Studierenden aus aller Welt gemeinsam zu lernen.

Gemeinsames Projekt

Ein erstes Kooperationsprojekt führten die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen des Stiftland-Gymnasiums bereits im Juni im Fach Informatik gemeinsam mit Prof. Matthias Söllner von der Fakultät für Elektrotechnik, Medien und Informatik durch. Viele weitere gegenseitige Besuche und Kooperationen des Lehrpersonals und auch der SchülerInnen mit den Studierenden sollen in den kommenden Jahren folgen.

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news-6915 Mon, 02 Aug 2021 14:58:12 +0200 Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung: Teilnahme am Infomarkt Windenergie in Buttenheim https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6915&cHash=8667c85dfc113f63f1d81e84d198bddf Der Ausstieg aus der Atomkraft ist ebenso beschlossene Sache wie das Ende der Kohleverbrennung. Gleichzeitig stoßen große Stromtrassen, die Nord‐ und Süddeutschland verbinden, auf starke Ablehnung in der Bevölkerung. Die Konsequenz daraus ist die Notwendigkeit einer zunehmend dezentralen, regionalen Stromerzeugung. Neben Wasserkraft, Biogas und Photovoltaik spielt in hiesigen Breiten vor allem die Windkraft eine wichtige Rolle. Anders als oftmals kommuniziert, sind auch in Süddeutschland Standorte mit einer geeigneten Topographie wirtschaftlich zu betreiben. Der Markt Buttenheim sieht sich hier in der Verantwortung und möchte seinen Beitrag zur Energiewende leisten. Dazu prüft der Markt Buttenheim aktuell die Voraussetzungen für die Errichtung weniger Windenergieanlagen auf dem Gemeindegebiet. Aufgrund der topographischen Lage und der damit verbundenen Windhöffigkeiten bietet sich eine westliche Erweiterung des bestehenden Windparks „Oberngrub“ an. Infolge der 10H‐Regelung in Bayern muss bei Nichteinhaltung ein Bebauungsplanverfahren durch die Kommune durchgeführt werden. Dem Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Lärm und anderen Beeinträchtigungen wird dabei unter Berücksichtigung der standortspezifischen Gegebenheiten mit einem ausreichenden Abstand Rechnung getragen.

Um alle Bürgerinnen und Bürger umfassend zu informieren, fand am 25.07.2021 ein Infomarkt zur Windenergie statt. Auch die OTH Amberg-Weiden war mit Regina Trötsch, M.Eng., und Laura Weber, M.Eng., vom Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung mit einem Infostand vertreten, bei dem die CO2-Bilanz und die Energiewende mit dem unbedingten Ausbau der Windenergie im Fokus stand. Auch wurde mit einem Power-to-Gas-Modell die Bedeutung der Windkraft für die dezentrale Energieversorgung und die Sektorkopplung einprägend erläutert.

Neben den Vertreterinnen der OTH informierten u. a. auch noch C.A.R.M.E.N e.V., die Universität Bayreuth und die Energieagentur Nordbayern über das Genehmigungsverfahren, Wirtschaftlichkeit, Windhöffigkeit, Infraschall, Lärm, Schattenwurf und die Technische Funktionsweise in Bezug auf die Windkraftanlagen, damit sich jeder und jede ein umfassendes Bild vom bevorstehenden Projekt machen kann.

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news-6903 Fri, 30 Jul 2021 13:19:18 +0200 10. Applied Research Conference 2021 https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6903&cHash=bec29588082dfb932743d1a400334c20 Applied Research in Engineering Sciences – in diesem Masterstudiengang steht ein individuelles Forschungsprojekt aus den Ingenieurwissenschaften im Mittelpunkt. Auf der in diesem Jahr virtuellen Applied Research Conference (ARC) hatten die Forschungsmasterstudierenden aus neun kooperierenden bayerischen Hochschulen die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse in Vorträgen zu präsentieren. Der Masterstudiengang „Applied Research in Engineering Sciences“ stellt eine wichtige Unterstützung der Forschungsaktivitäten an allen Partnerhochschulen dar. „Diese Konferenz ist damit nicht nur die Präsentation der individuellen, persönlichen Forschungsergebnisse, sondern gleichzeitig ein Abbild der facettenreichen Forschungsaktivitäten an allen Partnerhochschulen“, sagt Prof. Matthias Söllner, Studiengangsleiter und Hauptorganisator der Applied Research Conference bei seiner Begrüßung.

Nach den Begrüßungen durch Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und Prof. Matthias Söllner gab Prof. Dr. Gerald Pirkl in seiner Keynote zum Thema „Künstliche Intelligenz im Ingenieursumfeld“ Impulse für mögliche weitere Forschungsaktivitäten. Anschließend ging es in die Präsentationen: 131 Vorträge in 10 Sessions und fast 100 Posterbeiträge standen auf dem Programm. Begleitend zur Applied Research Conference ist auch ein Tagungsband erschienen, in dem die Forschungsergebnisse veröffentlicht sind.

Tagungsband

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news-6901 Wed, 28 Jul 2021 17:34:51 +0200 Lehrveranstaltung „Finanzmärkte“: Börsenspiel 2021 https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6901&cHash=5c845eda31d0a7b7dd9d4589f1ba92a5 Seit nunmehr siebzehn Jahren veranstaltet Prof. Michael Hauer im Rahmen seiner Vorlesung „Finanzmärkte“ an der OTH Amberg-Weiden in Weiden ein Börsenspiel. Den ersten Preis in Höhe von 100 Euro sponsert seit Einführung des Börsenspiels die Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz. In diesem Jahr belegte den 1. Platz Konstantin Sichert mit einer in einem schwierigen Umfeld beachtlichen Steigerung seines Depotwertes um 10,7 % auf einen Endbestand von 55.332 Euro. Den zweiten Platz belegte Tobias Pinzer mit ca. 53.100 Euro und den 3. Platz erreichte Falco Erdenberger mit einem Plus von 6 % auf 53.000 Euro bei jeweils einem Startkapitel von 50.000 Euro.

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news-6900 Wed, 28 Jul 2021 16:36:11 +0200 Modellieren, simulieren und analysieren – Studierende lösen Projektaufgabe beim BAMF https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6900&cHash=ba47910de79584b66954b047d50a229e Was stellt einen Prozess dar und was unterscheidet ihn von einem Projekt? Welche Instrumente benötigt es, um Geschäftsprozesse auf strategischer und operativer Ebene zu modellieren, zu analysieren, zu gestalten und zu steuern? Und welchen Vorteil haben Micro-Services? Antworten auf diese und viele weitere Fragen, erhielten Masterstudierende im Modul „Business Process Management“ und konnten dies zudem bei einem Projekt mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in der Praxis erforschen. Zunächst lernten die Studierenden in vier Lerneinheiten das Grundwissen, um Prozessmodellierung zu verstehen und um für das Praxisprojekt vorbereitet zu sein. Zum Beispiel, dass es für einen Prozess wesentlich ist, sich in die Kundensicht zu versetzen und das Ergebnis des einzelnen Prozessablaufes in der Bedeutung für den Kunden zu verstehen. Fragen wie „ist das eine verwaltende Tätigkeit“, „was heißt das für den Kunden“ helfen dabei zu verstehen, warum das Unternehmen wie handelt. Dabei eröffnet die Digitalisierung den Unternehmen weitere Möglichkeiten der Prozessveränderung, die es zu erkennen gilt.

Vergleich automatisierter und manueller Prozesse

Die Aufgabe des Projektes bestand darin Micro Prozesse eines automatisierten Prozesses mit der manuellen Ausführung des Prozesses zu vergleichen. Mirco Prozesse, ein Trend in der Prozesskultur bricht einzelne Prozesse herunter, automatisiert diese und setzt diese in einer Art Pipeline hintereinander. Modellieren, Simulieren und Analysieren der Prozesse bilden die Grundlagen, um eine Vergleichbarkeit zu schaffen. Um zu verstehen welche Kennzahlen der Behörde genügend Aufschluss liefern, wurde die Vision des Bamfs auf deren Webseite betrachtet. Beispielsweise versteht sich das Bundesamt für Migration als „Digital atmende Behörde“. Abgeleitete Ziele und Maßnahmen im Sinne einer Balanced Scorecard halfen Kennzahlen abzuleiten. Kennzahlen wie der „Anteil verwaltender Tätigkeiten“ für die Finanzperspektive oder die „Dauer der Fehlerbereinigung“ wurden in Abstimmung zwischen den Studierenden, Prof. Dr. Lederer und Remzi Avci dem Ansprechpartner des BAMFs festgelegt.

Der Vorteil des Bundesamtes für Migration als Praxispartner liegt nicht nur darin Einblicke in Behördenstrukturen zu bekommen, sondern auch darin, dass das Amt als Vorbild für die weitere Digitalisierungsagenda der Behörden gilt. Überraschend ist dabei zu verstehen wie viele IT-Projekte und Akteure auf einen Prozess innerhalb einer Behörde Einfluss nehmen.

Das Konzept der Projektarbeit verspricht weitere Vorteile. So können Methoden wie eine Balanced Scorecard  anhand von realen Daten ausgefüllt werden. Dies führt zu einem besseren Verständnis der Bedeutung der Methode für das Unternehmen. Besonders hilfreich ist es dabei, Kennzahlen selbst zu erstellen und somit die Transformation einer wirtschaftlichen Vision hin zu einer Kennzahl zu erleben. 

Das besondere Highlight zum Projektabschluss war die Ursachen-Wirkungs-Diskussion der Kennzahlen mit dem CTO des Bundesamtes für Migration und der IT-Forschungsabteilung der Behörde. Für die Studierenden ermöglicht dieser Austausch mit Behörden, Unternehmen und Managern eine hervorragende Vorbereitung auf das Arbeitsleben.

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news-6899 Tue, 27 Jul 2021 13:48:18 +0200 Energy Efficiency Network Team trifft sich in Prag https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6899&cHash=435e56b9bd312fbc28e2b644fa068214 Im Rahmen der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) haben sich die Prager Technische Universität (CTU), die OTH Amberg-Weiden, das Institut für Energietechnik (IfE) und die Association of Energy Service Providers (APES) in einem Projektkonsortium zusammengeschlossen, um Energieeinsparprojekte in Kommunen und Unternehmen voranzutreiben und die in Bayern und Deutschland sehr erfolgreichen Energieeffizienz-Netzwerke auch im Nachbarland Tschechien zu etablieren. Nun hat sich das Energy Efficiency Network Team zum ersten Mal in Präsenz am UCEEB (University Centre for Energy Efficiency Buildings der Czech Technical University) in Prag getroffen. Der Projektleiter auf tschechischer Seite, Jan Spale, führte durch die Besprechung. Neben der Betrachtung des bisherigen Projektstands und der Reflexion über die vergangenen Online-Veranstaltungen, wurde insbesondere der nächste Workshop besprochen, der im September online stattfinden soll. Der Fokus richtet sich dabei darauf, weitere interessierte Kommunen, insbesondere aus Tschechien, für das erste Energieeffizienz-Netzwerk zu finden. Als Besonderheit sollen dabei 360°-Videos von herausragenden Energieeinsparprojekten aus Tschechien und Bayern gezeigt werden. Der thematische Fokus wird noch konkretisiert, aber die effiziente Bereitstellung von Wärme spielt dabei auf jeden Fall eine Rolle.

Im Anschluss an die Besprechung hatten alle Beteiligten, die vor Ort waren, die Gelegenheit, das architektonisch sowie forschungsthematisch beeindruckende UCEEB zu besichtigen. Da das EUKI-Team aus Amberg, Prof. Dr. Raphael Lechner und die Projektverantwortliche Laura Weber über Nacht in Prag bleiben konnten, wurde der Abend genutzt, um sich bei einem Abendessen besser kennenzulernen. Am nächsten Morgen konnte das Team noch eine kleine Tour durch Prag unternehmen und den grandiosen Ausblick von der Burg Karlstein und dem Veitsdom über die Stadt zur Karlsbrücke zu genießen.

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news-6897 Fri, 23 Jul 2021 14:33:00 +0200 BACK TO PHYSICAL: „Physical Computing“-Ausstellung der Fakultät EMI https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6897&cHash=ac3a381931c488a8bff3109e06ff54f7 Lust auf eine Runde Remote-Beerpong? Digital-analoges 4-gewinnt? Eine Partie gegen den Mühle-2.0 Roboter? Oder doch lieber ein Duell mit den webgesteuerten Murmel Geschützen? Das war bei der „Physical Computing“-Ausstellung im Stadtlabor Amberg möglich. In der Vorlesung „Physical Computing“ entwickeln Gruppen aus mehreren Studierenden mit Hilfe von Software und Hardware ihre Bauprojekte vom Konzept bis hin zum funktionsfähigen Prototypen. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Einige Ergebnisse waren an zwei Tagen bei der „Physical Computing”-Ausstellung im Stadtlabor Amberg zu sehen. Dabei konnten die BesucherInnen die smarten Gadgets nicht nur anschauen, sondern auch anfassen und ausprobieren, z.B. eine mechantronische Ameise, ein mitdenkender Fahrradhelm oder den Kippenstumpen sammelnden Roboter.

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news-6895 Thu, 22 Jul 2021 11:18:46 +0200 KWK vor Ort – Hocheffiziente KWK-Anlagen für mehr Energieeffizienz https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6895&cHash=f04c6a795cc195196c27c8d6aa2b9fc5 Die Roadshow „KWK vor Ort“ machte im Juli Halt in der Johannesbad Fachklinik in Bad Füssing. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Johannesbad Holding, Dr. Johannes Zwick, und IfE-Geschäftsführer Prof. Dr. Markus Brautsch begrüßten Staatsminister Hubert Aiwanger als Schirmherr der KWK-Roadshow. Minister Aiwanger bekannte sich in seinem Statement als „Fan der KWK“ und stellte klar, dass die Energiewende ohne KWK nicht gelingen kann. Ein gelungenes Bespiel für eine hocheffiziente Energieversorgung auf KWK-Basis stellte Robert Budde, Vertriebsleiter der Bayernwerk Natur GmbH, vor. In einer Partnerschaft mit den Johannesbad Kliniken betreibt die Bayernwerk Natur GmbH in Bad Füssing ein Biomethan-Blockheizkraftwerk zur Wärmeversorgung der Klinikgebäude und der Therme. Der bereitgestellte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Ein zweites, baugleiches BHKW wird von den Johannesbad Kliniken betrieben und sichert die Strom- und Wärmeversorgung am Standort. Das System ist ein wesentlicher Baustein der Dekarbonisierungsstrategie der Johannesbad Gruppe. Im Anschluss an die Projektvorstellung folgten Vorträge von Dr. Raphael Lechner, Professor am Kompetenzzentrum KWK der OTH Amberg-Weiden und Prokurist der IfE GmbH, Stefan Seeliger, Geschäftsführer der Wolf Power Systems GmbH und Prof. Dr. Johannes Jungwirth, Geschäftsführer der VK Energie GmbH.

Prof. Lechner beleuchtete in seinem Überblickvortrag die aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungen in der KWK-Branche. Stefan Seelinger stellte modulare KWK-Lösungen für die Versorgung kritischer Infrakstrukturen vor und Prof. Jungwirth präsentierte die Möglichkeiten für die Optimierung der Objektversorgung durch flexibilisierte KWK. Eine Anlagenbesichtigung in der Heizzentrale der Bayernwerk Natur GmbH rundete die Veranstaltung ab.

Über die Roadshow

Bayern Innovativ stellt mit der Roadshow „KWK vor Ort“ im Auftrag des bayerischen Wirtschaftsministeriums in enger Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung der OTH Amberg-Weiden und dem Institut für Energietechnik (IfE) hocheffiziente Anlagen in verschiedenen Regionen Bayerns vor. Die Teilnehmer profitieren dabei auch vom direkten Kontakt zu Experten und vom Networking rund um die Veranstaltung.

Die nächste „KWK vor Ort“ Veranstaltung wird am 09.09.2021 in Aichach stattfinden.
Thema: Biomasse Heizkraftwerke

Infos und Anmeldung

 

 

 

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news-6889 Wed, 21 Jul 2021 14:17:39 +0200 Projektmanagement Kurs endet mit gefragter ASQF-Zertifizierung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6889&cHash=cd3588c4cbd0a7e60595c167f6c77aaa „Digital Business“-Studierende der Weiden Business School konnten ihren Kurs „Projektmanagement für die digitale Transformation“ nicht nur mit einer Note und ECTS-Punkten abschließen, sondern auch mit einer auf dem Arbeitsmarkt äußerst gefragten Zertifizierung. Die Studierenden lernten an drei Samstagen typische Methoden und Instrumente des Projektmanagements kennen. Der Fokus lag dabei auf Software-Projekten mit dem Ziel, dass die Studierenden danach Projektmanagementaufgaben eigenverantwortlich bearbeiten und lösen können. Dafür kombiniert der Kurs klassische Methoden zur Planung und Durchführung von Projekten mit den Besonderheiten der Entwicklung und Weiterentwicklung von Software für Projekte im Digital-Umfeld.

 

ASQF-Zertifizierung

Dabei orientiert sich der Kurs in seinen Inhalten am internationalen Standard des Arbeitskreis Software-Qualität und -Fortbildung e.V. (ASQF) und bildet damit zugleich die Grundlage, um sich optional im Nachgang auch als "Certified Professional for Project Management (CPPM)" zertifizieren zu lassen. Eine Möglichkeit, die einige Studierende gerne in Anspruch nahmen, stellt das CPPM-Zertifikat doch eine gefragte Zusatzqualifikation im Lebenslauf dar.

Sophie Armbruster, eine der TeilnehmerInnen die ihr Zertifikat bereits erhalten hat, betont dazu: „Die Zertifizierung gibt mir die Möglichkeit, erlernte Grundlagen des Software-Projektmanagements nachzuweisen und mich über eine Zusatzqualifikation besser für die Praktikumssuche oder den Jobeinstieg aufzustellen.“

Auch Christina Göring betont den Mehrwert der Zertifizierung: „Das Modul "Projektmanagement für die digitale Transformation" hat mich sehr gut auf die "ASQF® Certified Professional for Project Management - Foundation Level" Prüfung vorbereitet, die man freiwillig als Ergänzung zum Kurs belegen konnte und welche eine sehr gute Zusatzqualifikation darstellt. Im Kurs und in der Prüfung befasste man sich beispielsweise mit den Themen Projektcontrolling, Risikomanagement, Qualitätssicherung oder  Prozess- und Vorgehensmodelle in der Software Entwicklung, wodurch man im Bereich Projektmanagement sein Wissen stark erweitern konnte.“

 

Selbstlernkurs für alle Interessierten

Ab dem Wintersemester 2021/2022 wird der Kurs „Projektmanagement für die digitale Transformation“ außerdem als Selbstlernkurs angeboten. Prof. Dr. Matthias Lederer erklärt die Inhalte in kurzen Lehr- und Lernvideos und bereitet dabei auch auf die mögliche anschließende ASQF-Prüfung vor. Der Kurs steht ab Oktober allen Studierende der OTH Amberg-Weiden – aus sämtlichen Studiengängen und Fakultäten – offen.

Fester Bestandteil bleibt der Kurs auch in der Studienrichtung Service-Innovation & Service-Management (SIM) im Studiengang Handels. und Dienstleistungsmanagement bzw. in der Studienrichtung Innovation & Process Management (IPM) im Nachfolgestudiengang Digital Business. In einer Online-Infoveranstaltung am Freitag, den 23.07.2021 um 13 Uhr zur Studienrichtung gibt Prof. Dr. Matthias Lederer mehr Einblicke in die Studienrichtung und ebenso in den Kurs sowie die CPPM-Zertifizierung. Teilnehmen können alle Interessierten unter dem Link https://bbb.oth-aw.de/b/led-nzg-hoy-jy0.

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news-6882 Mon, 19 Jul 2021 13:29:38 +0200 Dritte bayernweite Netzwerkkonferenz erstmals mit tschechischer Beteiligung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6882&cHash=94b4622e43d2a510762eab259444231f Überregionaler Austausch und Info über aktuelle Themen und Entwicklungen der Energiebranche - am 15. Juli 2021 fand die dritte bayernweite Netzwerkkonferenz des Instituts für Energietechnik (IfE) an der OTH Amberg-Weiden erstmals mit Beteiligung des europäischen Auslands statt. Zur hybriden Veranstaltung waren VertreterInnen aus 224 Kommunen, Kliniken, Wasserversorgern und Kommunalunternehmen und 40 Wirtschaftsunternehmen eingeladen. Zudem konnten die TeilnehmerInnen des deutsch-tschechischen Kooperationsprojekts „Energy Efficiency Networks“ virtuell teilnehmen. Das hybride Event wurde deshalb erstmals von Deutsch auf Tschechisch simultan übersetzt. Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch, Institutsleiter des IfE, eröffneten die diesjährige Netzwerkkonferenz im großen Senatssaal. Im Mittelpunkt standen auch in diesem Jahr der netzwerkübergreifende Austausch und die Vorstellung von Best Practice Beispielen. Der Transfer von Wissen in die Praxis prägt das IfE nachhaltig und ist wesentlicher Erfolgsfaktor für die Arbeit in den Netzwerken. „Politik, Wirtschaft und Wissenschaft können nur gemeinsam die Herausforderungen unserer Zeit erfolgreich meistern. Der verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen und nachhaltige Energietechnik sind unerlässlich, um die definierten Klimaschutzziele zu erreichen und gehören eindeutig zu den Herausforderungen der Zukunft,“ so Prof. Klug.

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker lobte das Engagement des Instituts für Energietechnik und betont in seinem Grußwort: „Klimaschutz ist Top-Thema der bayerischen Staatsregierung, den Kommunen und der bayerischen Wirtschaft – und das schon seit längerer Zeit. Der Freistaat Bayern will hier Vorreiter bleiben und leistet daher im Bereich Klimaschutz große finanzielle Anstrengungen. Allein im Staatshaushalt 2021 sind rund 1 Milliarde Euro für klimaschutzrelevante Maßnahmen vorgesehen. Aber unsere Klimaziele sind nur unter größten technologischen, finanziellen und auch gesellschaftlichen Anstrengungen erreichbar! Von Staat und Kommunen über Wirtschaft bis zu jedem einzelnen von uns: wir müssen alle gemeinsam an einem Strang ziehen, wenn wir erfolgreich sein wollen! Wir brauchen daher auch kreative und innovative Ansätze zur Senkung des Energieverbrauchs. Die Energieeffizienz-Netzwerke, deren Netzwerkträger das Institut für Energietechnik IfE GmbH an der OTH Amberg-Weiden ist, arbeiten seit vielen Jahren durch regionalen Erfahrungs- und Ideenaustausch erfolgreich an einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz. So werden Ressourcen geschont und gleichzeitig Emissionen reduziert. Mein Dank gilt allen, die sich zu Energieeffizienz-Netzwerken zusammengeschlossen haben und so einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung dieser großen Zukunftsaufgabe leisten.“

In der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Aktuelle Innovationsprojekte aus den Netzwerken im Zieldreieck von Ökologie-Ökonomie-Versorgungssicherheit“ standen Joachim Haller (1. Bürgermeister Markt Bodenmais), Dieter Möhring (1. Bürgermeister der Gemeinde Aidhausen), Thomas Söder (1. Bürgermeister der Stadt Hallstadt), Franz Löffler (Landrat des Landkreises Cham, Bezirkstagspräsident), Andreas Meier (Landrat des Landkreises Neustadt a. d. Waldnaab) und Robert Ilg (1. Bürgermeister der Stadt Hersbruck) Rede und Antwort. Die Chatfunktion der digitalen Plattform ermöglichte den Online-Teilnehmern sich aktiv zu beteiligen und trug so zu einer interaktiven Diskussionsrunde bei.

Bei den Fachvorträgen erhielten die Teilnehmer der Netzwerkkonferenz Einblicke in Best Practice Beispiele zu relevanten Inhalten der Netzwerke:

In einem praxisnahen Vortrag zeigten Johannes Edmüller (Geschäftsführer) und Bernhard Schmidhammer (technischer Leiter) der Schlagmann Poroton GmbH & Co. KG Möglichkeiten der CO2-Reduktion in der Industrie auf und gingen dabei sowohl auf technische Möglichkeiten und wirtschaftliche Herausforderungen ein. Wie der rote Ziegel grüner gemacht werden kann, beschäftigt das Unternehmen schon seit geraumer Zeit. Der Grundstein dafür wurde 2012 mit der Einführung eines Energiemanagementsystems gelegt. In jährlichen Energieaudits werden die energetischen Prozesse geprüft, analysiert und stetig optimiert. Durch die Realisierung verschiedener Maßnahmen im Rahmen des Energiemanagementsystems konnten jährlich bereits 13.000 t CO2 eingespart werden. Dieser Vortrag verdeutlicht aber auch, dass es enormen Einsatz bedarf, um Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen.

Rainer Wagner, Betriebsleiter des Energieverbunds der Stadt Freilassing, berichtete den Teilnehmern der Netzwerkkonferenz vom Aufbau eines kommunalen Wärme- und Arealstromnetzes aus erneuerbaren Energien anhand des Umsetzungsvorhabens aus dem digitalen Energienutzungsplan Berchtesgadener Land. Wagner stellte in seinem Vortrag den Entstehungsprozess und die Besonderheiten des 936 m langen Wärmenetzes vor und stellte dar, dass der Netzverlust auch praktisch nur 7,1 % beträgt. Parallel zum Wärmeverbund wurde in Freilassing ein in dieser Form bisher einmaliger Stromverbund aufgebaut. Die Liegenschaften wurden über stadteigene Niederspannungsleitungen zusammengeschlossen und über einen gemeinsamen Netzverknüpfungspunkt mit dem vorgelagerten Mittelspannungsnetz verbunden. Durch maximale Ausnutzung der erneuerbaren regionalen Ressourcen wird ein höchstmöglicher Eigenstromnutzungsgrad von rund 90 % erzielt und das ohne den Einsatz Batteriespeichern. Möglich ist dies durch einen flexiblen und bedarfsgeregelten Betrieb der KWK-Anlagen und die sinnvolle Einbindung der Wärme- und Klärgasspeicher.

Norbert Zösch, Geschäftsführer der Stadtwerk Haßfurt GmbH referierte über den Aufbau und Betrieb einer kommunalen Wasserstoffinfrastruktur und teilte Betriebserfahrungen und Perspektiven. In seinem spannenden Beitrag zeigt er, wie es in Haßfurt gelingt, die Schwankungen der regenerativen Energien auszugleichen und sogar Überschüsse zu erwirtschaften und sinnvoll zu nutzen. Der Strom des Stadtwerks Haßfurt wird mit einem EE-Anteil von 111 % von Windenergieanlagen, Photovoltaik, Biogas und Wasserkraft erzeugt. Überschüssiger Strom wird nicht nur in Batteriespeicher gespeichert, sondern auch durch eine Power-to-Gas-Anlage in Wasserstoff umgewandelt. Das so gewonnene Gas lässt sich speichern und kann durch das BHKW jederzeit wieder in Strom und Wärme umgewandelt werden. Zösch sieht außerdem enormes CO2-Einsparpotential durch regenerativ erzeugten Wasserstoff und diverse Einsatzmöglichkeiten in der Industrie sowie im Verkehr.

Cristina Pop, Werkleiterin der SER Straubing, berichtete in Ihrem Vortrag den aktuellen Sachstand zur interkommunalen energetischen Klärschlammverwertung in der Monoverbrennungsanlage in Straubing und griff damit ein zentrales Thema der Netzwerke auf. Frau Pop stellt dabei sowohl die Besonderheiten der Anlage in Straubing vor und führte gleichzeitig die Herausforderungen bei der Implementierung von Monoverbrennungsanlagen in der Nähe von Siedlungen aus.

Jan Spale vom University Centre for Energy Efficient Buildings (UCEEB) in Tschechien stellte den Konferenzteilnehmern das deutsch-tschechische Kooperationsprojekt „Energy Efficiency Networks“ vor. Dieses Projekt wird im Rahmen der europäischen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium gefördert und zielt darauf ab, das bayerische Erfolgsmodel ins europäische Ausland zu übertragen. Energieeinsparprojekte in Kommunen und Unternehmen sollen vorangetrieben werden und die in Bayern und Deutschland sehr erfolgreichen Energieeffizienz-Netzwerke auch im Nachbarland Tschechien etablieren.

 

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news-6880 Fri, 16 Jul 2021 12:40:52 +0200 Internationales Forschungskonsortium zur thermischen Energiespeicherung formiert sich https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6880&cHash=5a75e4f29d4e9ab6accbfcc15b5adc9d „CaBAb – Carnot Battery by Absorption Technology“ soll das zukünftige Forschungsprojekt heißen, das ein internationales Konsortium unter der Federführung des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK, namentlich Laura Weber, M.Eng, Prof. Dr. Rapahel Lechner, Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß) an der OTH Amberg-Weiden derzeit ausarbeitet und im Frühjahr 2022 bei HORIZON EUROPE zur Förderung einreichen möchte. Eine Carnot-Batterie ist eine thermische Anlage, die überschüssigen Strom aus Windkraft oder Sonne mittels einer Wärmepumpe in Wärme umwandelt und z.B. in einem Konzentrationsspeicher einspeichert, um sie dann bei Strombedarf/-mangel wieder rückzuverstromen oder auch als Hochtemperaturwärme anderen Verwendungen zuzuführen. Letzteres bezeichnet man als Sektorkopplung. Da der Anteil der fluktuierenden erneuerbaren Energien im deutschen und im europäischen Energienetz stetig wächst, steigt auch der Bedarf an Energiespeichern. Die Abwärmeverstromung mittels Organic Rankine Cycle (ORC), die Prof. Dr. Andreas P. Weiß im KoKWK unterstützt von seinen ORC-Netzwerk seit 10 Jahren erforscht und entwickelt, ist auch die Basis für ein „Power-to-Heat-to-Power- (P2H2P)“ System wie der Carnot-Batterie. Deshalb war es naheliegend, zusammen mit dem existierenden ORC-Netzwerk – bestehend aus dem Zentrum für Energietechnik an der Uni Bayreuth, dem University Centre for Energy Efficient Buildings (UCEEB) an der TU in Prag und dem Zentrum Energietechnik an der FH Voralberg – ein solches Forschungsprojekt zu definieren. Als Industriepartner konnte AGO Energie u. Anlagen in Kulmbach gewonnen werden. AGO ist am Markt mit Absorptionswärmepumpen erfolgreich vertreten und kennt das KoKWK aus einem früheren gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Universität Pilsen.

Die Antragstellung für ein HORIZON EUROPE Projekt ist sehr zeitaufwändig, die statitischen Erfolgschancen mit 10 – 30 % ernüchternd gering. Um bestmöglichst vorbereitet zu sein, wird das designierte Projektteam durch die Bayrische Forschungsallianz (BayFOR) unterstützt, die bereits viele EU-Anträge erfolgreich begleitet hat.

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news-6877 Tue, 13 Jul 2021 10:47:32 +0200 5-Euro-Business: Gründungsteam der OTH Amberg-Weiden gewinnt Medienpreis https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6877&cHash=0d62b4b143a27a757b38584364c930ae Die Pitch-Videos der sieben teilnehmenden GründerInnenteams waren der krönende Höhepunkt des 5-Euro-Business-Wettbewerbs im Sommersemester 2021. Insgesamt 27 Studierende präsentierten am 1. Juli auf der Online-Abschlussveranstaltung ihre Geschäftsideen. Zuvor hatten sie seit April zuerst in einer Theoriephase und danach in der Praxis ihre Projekte ausgearbeitet und getestet. Den ersten Platz belegte die „Kickgum GbR“, gefolgt von der „Radl Madln GbR“ und der „Brücke der Generationen GbR“.  Zusätzlich wurden zwei weitere Preise verliehen: Über den von der IT Heroes GbR gesponserten Sustainability Award durfte sich das zweitplatzierte Team der „Radl Madln GbR“ freuen.

An ein Team der OTH Amberg-Weiden ging der Medienpreis. Luisa Casas und Jennifer Ulrich gewannen mit ihrem Onlineshop „Joy from Soy GbR“ für nachhaltige Duftkerzen aus Sojawachs. Besonders ihre Social Media Strategie und die Veröffentlichung ihrer Idee durch mehrere Blogger waren maßgeblich für die Auszeichnung.

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir bereits bei unserer ersten Teilnahme einen Preis für die Hochschule gewinnen konnten“, sagt Dr. Bastian Vergnon, der für die OTH Amberg-Weiden die Betreuung der Studierenden beim diesjährigen 5-Euro-Business übernahm. „Wir freuen uns auch schon auf den nächsten Wettbewerb in 2022.“

„Für uns ist es ein wichtiges Anliegen, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern und Impulse zu setzen für Gründungsspirit in Bayern“, so Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm. „Aus diesem Grund sind wir bereits seit vielen Jahren Partner des 5-Euro-Business-Wettbewerbs.“

Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V., erklärte: „Ich freue mich, dass sich auch 2021 wieder zahlreiche Studierende der Herausforderung einer Unternehmensgründung gestellt haben. Mit Mut und Entscheidungsfreude verwirklichen sie ihre Geschäftsideen, von denen vielleicht die eine oder andere auch das Potential hat, mit Kreativität, Geduld und Durchhaltevermögen langfristig erfolgreich zu sein.“

Über den Wettbewerb

Im Rahmen des 5-Euro-Business konnten im Sommersemester 2021 Studierende aller Fachrichtungen der Universität Regensburg, der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden in einem geschützten Rahmen ihre Fähigkeiten als UnternehmerIn testen.

Im Team entwickelten sie ihre eigenen Geschäftsideen und setzten diese mit einem symbolischen Startkapital von fünf Euro innerhalb von acht Wochen in die Praxis um. VertreterInnen aus ortsansässigen Unternehmen und Institutionen standen den Teams hierbei als MentorInnen mit Praxistipps zur Seite.

Das 5-Euro-Business ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw). Regionale Veranstalter sind FUTUR – Forschungs- und Technologietransfer Universität Regensburg, die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg und die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden. Hauptförderer des Projekts sind die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm. Als Initialförderer tritt die ISU – Interessengemeinschaft Selbständiger, Unternehmer und freiberuflich Tätiger e.V. auf.

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news-6875 Mon, 12 Jul 2021 10:08:01 +0200 JMF Gymnasium Burglengenfeld wird Netzwerkschule der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6875&cHash=49c96a9f088684033b74e7ecb44e6a74 Die OTH Amberg-Weiden arbeitet mit zahlreichen Schulen in der Region in einem Partnernetzwerk eng zusammen. Damit unterstützt die OTH AW Schülerinnen und Schüler beim Übergang ins Studium, gibt Einblicke in abwechslungsreiche Studiengänge und bietet dadurch zahlreiche Möglichkeiten der frühzeitigen Begabtenförderung sowie der beruflichen Orientierung. Auch das JMF-Gymnasium Burglengenfeld ist jetzt Teil dieses Netzwerks. Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, besuchte zusammen mit Prof. Dr. Ralf Ringler und Dr. Carolin Wagner das JMF-Gymnasium Burglengenfeld, um sich selbst vor Ort ein Bild der Schule zu machen. „Das JMF wird das Schulnetzwerk der Hochschule enorm bereichern, wenn ich mir die vielen Auszeichnungen und die hochwertigen fachlichen Projekte dieser Schule ansehe“, zeigte sich Prof. Dr. Klug angetan. Nicht nur die Jugend-forscht-Aktivitäten und die zahlreichen Zusatzangebote am JMF beeindruckten die Präsidentin, sondern insbesondere die schuleigene IT-Firma Pentagon, mit der die Schule Begabtenförderung rund um Informatik und Medientechnik vorantreibt. „Wir haben sehr viele begabte Schülerinnen und Schüler in ganz unterschiedlichen Fächern, die nach interessanten Angeboten neben dem Schulunterricht regelrecht suchen. Und wir haben sehr engagierte Lehrkräfte, die auch am Puls der Wissenschaft bleiben wollen. Für uns stellt die künftige enge Zusammenarbeit mit der OTH Amberg-Weiden somit die Chance dar, den Wissenshunger auf Forschung, Technik und Innovation auf allen Seiten zu stillen“, so Schulleiter OStD Matthias Schaller.

Prof. Dr. Ralf Ringler, der an der OTH Amberg-Weiden im Bereich Medizinische Physik, Radiologie und therapeutische Systeme lehrt und forscht, und die Kooperation federführend betreuen wird, freut sich ebenfalls schon auf gemeinsame Projekte mit den Schülerinnen und Schülern: „Wir sind am Campus in Weiden hervorragend ausgestattet. Ich bin mir sicher, dass wir vielen Schülerinnen und Schülern fundierte Einblicke in eine Branche bieten werden, die hervorragende Berufsaussichten mit sich bringt“, so Prof. Ringler. Auch OStRin Petra Lehner, die schulseitig für die Kooperation verantwortlich ist, zeigt sich überzeugt, dass viele Schülerinnen und Schüler von diesem Zusatzangebot profitieren werden, denn die berufliche Orientierung und auch die Förderung begabter Schülerinnen und Schüler liegt dem JMF sehr am Herzen.

Prof. Dr. Andrea Klug und der Schulleiter OStD Matthias Schaller unterzeichneten nach einer konstruktiven Gesprächsrunde eine Kooperationsvereinbarung, mit der das Johann-Michael-Fischer Gymnasium Burglengenfeld offiziell zur Kooperationsschule der OTH Amberg-Weiden wird.

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news-6866 Wed, 07 Jul 2021 11:29:00 +0200 „Science Bench“: Wissenschaft in der Fußgängerzone https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6866&cHash=9d5ad061fc74b7e185aeee19fbfa9b3d Am Dienstag war es soweit: Auf der Science Bench am Markplatz in Amberg stand Professor Frank Späte den Ambergerinnen und Ambergern für Fragen rund um die Energiewende zur Seite! Bei diesem neuen Format konnten sich Interessierte neben den Wissenschaftler auf eine Parkbank setzen und ihm jede Menge Fragen über erneuerbare Energien und den Klimaschutz stellen. Das Format und Thema kamen bei der Bevölkerung gut an und so konnte Professor Späte einige interessante Gespräche führen. Das zeigt: Klimawandel wird emotional diskutiert, auch in Amberg. „Die Energiewende ist DIE Chance für uns, unsere Kinder und Enkel auf ein Leben im Einklang mit den Bedingungen, die uns von der Erde vorgegeben sind“, ist der Wissenschaftler überzeugt. Auf jeden Fall, so Späte, müssten die Deutschen stärker das Positive in den Vordergrund rücken und weniger auf das Bedrohliche dieses Prozesses sehen.

Das Projekt „Science Bench“ ist ein Kommunikationsformat, das Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen soll, persönlich mit ForscherInnen zu sprechen und eine gewisse Nähe zu der Wissenschaft aufzubauen. Das Format des Ostbayerischen Hochschulverbundes TRIO gibt es auch in vier weiteren Städten. In Landshut, Passau, Regenburg und Deggendorf kann man noch weitere Wissenschaftler auf der Parkbank treffen und über die vielen Themen des Klimaschutzes plaudern.
 

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news-6865 Tue, 06 Jul 2021 08:50:05 +0200 Entwicklung ganzheitlicher betrieblicher Konzepte auf dem Weg zur Dekarbonisierung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6865&cHash=21a8c92e2ecd2c75e41a548d44248c41 Im Juni stand beim Neumarkter HochschulForum wieder das Thema Nachhaltigkeit / Klima / Umwelt im Fokus. Referent war Prof. Dr. Raphael Lechner von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, Institut für Energietechnik IfE und Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung in Amberg. Er stellte zunächst die enormen Konsequenzen und Herausforderungen der Energiewende dar, will man die Klimaschutzziele der EU erreichen, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu verringern. Der aktuelle Beschluss der Bundesregierung, bis 2045 klimaneutral zu sein, bedeutet, dass bereits bis 2030 eine CO2-Minderung von 65 Prozent zu erreichen ist, bis 2035 von 77 Prozent und bis 2040 dann 88 Prozent.

Besonders hohe Bringschuld haben hier die vier größten Verursachersektoren Energie, Industrie, Verkehr und Gebäude. Eine entscheidende Rolle spielen die erneuerbaren Energien, die insbesondere zur Erzeugung von Wärmeenergie zukünftig deutlich stärker genutzt werden müssen, um die gesetzten Ziele überhaupt erreichen zu können. Der CO2-Preis als „Steuergröße des Verbrauchs“ wird sich daher im Rahmen des Emissionshandels weiter deutlich erhöhen, derzeit wird von einer Verdoppelung bis 2030 von derzeit 50 Euro pro Tonne auf mehr als 100 Euro pro Tonne ausgegangen. Dies belastet v.a. fossil betriebene Kraftwerke kostenmäßig immer stärker, so dass von weiterhin gravierend steigenden Strompreisen auszugehen ist.

CO2-Emissionen müssen also innerhalb kurzer Zeit drastisch gesenkt werden. Speziell für Industriebetriebe gilt es daher, ihren Energieeinsatz weitgehend auf erneuerbare Energien umzustellen, v.a. auch im Bereich der Wärmegewinnung. Stromerzeugung sollte zunehmend aus fluktuierenden Quellen erfolgen, neue Produktionsanlagen und Energieversorgungssysteme sollten bereits für die zukünftigen energetischen Systemanforderungen ausgelegt werden. Schlüssel bei der industriellen Wärmegewinnung sind Abwärmenutzung und Wärmepumpen, strombasierte Prozesse lassen sich durch Einsatz von Grünstrom vergleichsweise einfach dekarbonisieren und im Hinblick auf eine CO2-neutrale Wirtschaft unter Nutzung der vorhandenen Infrastruktur spielt Wasserstoff eine zentrale Rolle.

Abschließend zeigte Prof. Dr. Lechner noch anhand von aktuellen Praxisbeispielen auf, was heute bereits im Praxisbetrieb möglich ist. Eine lebhafte Diskussion, bei der auch die internationale Signifikanz der deutschen Anstrengungen zum Klimaschutz beleuchtet wurde, schloss die Veranstaltung ab.

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news-6864 Mon, 05 Jul 2021 16:06:27 +0200 Polnische Turbine an der OTH Amberg-Weiden getestet https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6864&cHash=36c98f9cb0057c69a79b8fc3a38c6aa1 Bereits seit dem internationalen Workshop „Recent Progress in ORC Research and Application in Central and Eastern Europe”, der 2019 von den OTH-Kompetenzzentren für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) und für Mittel- und Osteuropa (KOMO) gemeinsam veranstaltet wurde, arbeiten Dr.-Ing. Piotr Klonowicz vom Institute of Fluid Flow Machinery (IMP) der Polnischen Akademie der Wissenschaften und Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß vom KoKWK im Bereich der Entwicklung von Mikroexpansionsturbinen eng zusammen. Ein vorläufiger Höhepunkt dieser Zusammenarbeit ist nun die experimentelle Bestimmung der Turbinencharakteristiken einer „ELEKTRA“-Turbine im Prüfstand für Druckluftantriebe und –technik (PDLT), den Prof. Weiß seit über 20 Jahren im Labor für Strömungsmaschinen an der OTH Amberg-Weiden betreibt. IMP-Mitarbeiter Dawid Zaniewski M.Sc. Eng. hat diese Turbine im Rahmen seiner Dissertation ausgelegt und konstruiert. Da die polnische Kollegen in Gdansk über keine solche Versuchseinrichtung verfügen und auch um die internationalen Kontakte zur OTH Amberg-Weiden zu pflegen, nahmen sie die knapp 1.000 km Anfahrt auf sich. Prof. Weiß wird dann bei einem Gegenbesuch im Oktober 2021 als Keynote-Lecturer einen Vortrag  über die Amberger ELEKTRA-Turbine auf der internationalen Turbomaschinenkonferenz SYMKOM 2021 in Gdansk (Danzig) halten. Das Kompetenzzentrum für Mittel und Osteuropa (KOMO) der OTH AW begleitet  und unterstützt diese Aktivitäten kontinuierlich.

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news-6863 Mon, 05 Jul 2021 13:51:30 +0200 Stadtradeln: Amberger Hochschulteam spendet Preis an Kinderschutzbund Amberg-Sulzbach https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6863&cHash=75f408cd84f6b95d4591a7b7cb2fc494 Jeder Kilometer zählt! Unter diesem Motto strampelte das Amberger Team der OTH Amberg-Weiden mit ihrem Teamchef Werner Hofmann gegen weitere 54 Teams beim Amberger Stadtradeln um die Wette. Die 45 aktiven Mitglieder kamen so auf ganze 7.722 km, wodurch sie den Ausstoß von 1.135 kg CO2 vermeiden konnten. Insgesamt sind alle beim Stadtradeln Beteiligten 156.881 km geradelt und kommen so auf 23 Tonnen CO2-Vermeidung. Das OTH-Team hat hier den 1. Platz „erradelt“. Für diese Leistung gab es einen Scheck in Höhe von 450 Euro, bereitgestellt von den Amberger Firmen Lüdecke GmbH, Herding GmbH und der Sparkasse Amberg-Sulzbach. Werner Hofmann hat sich hierfür etwas ganz Besonderes überlegt und spendete das gesamte Geld an den Kinderschutzbund Amberg-Sulzbach e.V., die ein Projekt für schulisch und finanziell, durch die Pandemie benachteiligte Kinder und Jugendliche starten, um ihnen kostenfreie Nachhilfe anbieten zu können. Die Vorsitzende Brigitte Breitfelder und Mitarbeiterin Nadine Steindl erzählten von ihren Plänen und Ideen der Umsetzung und nahmen den Scheck entgegen.

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news-6858 Thu, 01 Jul 2021 16:35:19 +0200 Verbesserte Kommunikation zwischen Drohnen und Boden – Masterstudent stellt aktuelle Forschungserkenntnisse auf internationaler Konferenz vor https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6858&cHash=553078cc40d894a246b7cd84cdad11d5 Die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen sind enorm breit gefächert, eingeschränkt sind sie aber oft dadurch, dass Drohnen noch nicht zuverlässig (teil-) autonom außerhalb der Sichtweite operieren können und dies auch nicht dürfen. Hier setzt das von der EU und den nationalen Behörden geförderte Forschungsprojekt „Airborne data collection on resilient system architectures“ (ADACORSA) an. Projektmitarbeiter und Masterstudent Patrick Purucker stellte dazu aktuelle Forschungserkenntnisse auf der Konferenz „The 2021 International Conference on Unmanned Aircraft Systems“ vor. Das Automotive-Team der OTH Amberg-Weiden beschäftigt sich im Rahmen von ADACORSA mit der Forschung an der mobilfunkbasierten Kommunikation mit Drohnen. Dabei soll unter Verwendung von KI-Algorithmen eine Verbesserung der Kommunikation zwischen Drohne und Boden ermöglicht werden, damit Drohnen künftig automatisiert und in großen Entfernungen vom Bediener, also außerhalb der Sichtreichweite, eingesetzt werden können.

Im Zuge dessen wurden zunächst Anforderungen definiert, damit eine solche mobilfunkbasierte Kommunikation zwischen einer Drohne und einem Server implementiert werden kann. Die Erkenntnisse wurden in Form eines wissenschaftlichen Papers von Patrick Purucker und seinem Kollegen Josef Schmid (Doktorand) zusammengefasst und bei der Konferenz „The 2021 International Conference on Unmanned Aircraft Systems“ kurz ICUAS2021 eingereicht. Das Paper durchlief den bei dieser renommierten Konferenz vorgeschalteten Peer-Review Prozess, bei dem die wissenschaftliche Arbeit von unabhängigen Gutachtern auf Wissenschaftlichkeit, Richtigkeit und Relevanz überprüft wird.

Im Rahmen der Konferenz wurden mehr als 200 Paper vorgestellt und zudem Workshops abgehalten. Die Vorträge fanden in vier parallelen Räumen statt. Dabei wurden thematisch verwandte Vorträge zu insgesamt 36 Sessions zusammengefasst. Der thematisch größte Teil beschäftigte sich mit Algorithmen zur Wegplanung. Einige Beiträge befassten sich beispielsweise mit der Ermittlung der optimalen Drohnenflugroute unter Berücksichtigung möglicher Hindernisse (z. B. Hochspannungsleitungen). Ein weiterer großer Themenbereich deckte Applikationen von Drohnen ab. Beispielsweise wurde in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit mehrerer Drohnen zur Erkennung und Bekämpfung von Bränden vorgestellt.

In der Session „UAS Communications“ stellte Patrick Purucker schließlich sein Paper mit dem Titel „System Requirements Specification for Unmanned Aerial Vehicle (UAV) to Server Communication“ vor (siehe Abbildung). Dabei ging er zunächst auf generelle Anforderungen an die Kommunikation zwischen Drohne und Server sowie auf Probleme bei Verwendung von LTE (4G) ein. Neben möglichen Lösungsansätzen präsentierte er die Vorteile der 5G-Technologie für sicherheitsrelevante Anwendungen. Die Verwendung verschiedener Netzwerkprotokolle im Drohnenumfeld wurde diskutiert und die LoRa Kommunikation als ergänzende Technologie zum Mobilfunk vorgestellt. Schließlich gab er einen Ausblick auf die weiteren Forschungsarbeiten. Zusammen mit seinem brasilianischen Kollegen Santos Brandão (Chair) leitete und moderierte Patrick Purucker (Co-Chair) die Session.

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news-6849 Tue, 29 Jun 2021 10:12:09 +0200 Gastvortrag: „Einsatz von SAP UI5 bei IGZ zur Entwicklung moderner webbasierter Benutzeroberflächen“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6849&cHash=275ed9b7542c002ad2f4135b500103d6 Im Rahmen des freiwilligen Zertifizierungskurses „Webentwicklung für Einsteiger mit OpenUI5“ zeigten zwei langjährige Mitarbeiter von IGZ aus Falkenberg in einem virtuellen Gastvortrag unter anderem Ausschnitte aus den Schritten der Entwicklung mit SAPUI5 zur Gestaltung und Funktionsimplementierung von Nutzeroberflächen. So bekamen die Studierenden aus dem Kurs von Annika Dausend (M.Sc.) einen sehr guten Eindruck, wie die im Kurs gelernten Inhalte in der Praxis Anwendung finden. Die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH ist ein regionales, mittelständisches Familienunternehmen mit großem Wachstum. Als Mitglied des PartnerCircles der OTH Amberg-Weiden unterstützt IGZ unter anderem die Lehre und Praxis im Forschungsprojekt SAP-Factory, im Rahmen dessen auch der Kurs angeboten wird.

Bei SAPUI5 handelt es sich um ein Framework der Firma SAP, mit dem Webanwendungen auf Basis von HTML5, CSS und JavaScript mit hoher Usability und User Experience entwickelt werden können. Das im Kurs verwendete OpenUI5 ist die von SAP zur Verfügung gestellte lizenzfreie Version von SAPUI5.

Den Vortrag startete der Innovation & Competence Center-Teamleiter des Fachbereiches SAP Warehousing mit einer kurzen Erläuterung der Tätigkeitsfelder von IGZ, die besonders im Warehousing beheimatet sind. Auch die Chancen und Risiken der neuen UI-Technologie standen im Fokus. So kann es aufgrund von veralteter Hardware in bereits vorhandenen Lagern zu Problemen mit der Verwendung von SAPUI5 kommen, allerdings überwiegen für IGZ die Vorteile, die das Framework mit sich bringt. Dazu zählen unter anderem die geräteunabhängige Verwendung der Webanwendung, die zeitgemäße User Experience und gerade im Projektgeschäft die Möglichkeit zur klaren Trennung der Entwicklung von Front-End und Back-End.

Im zweiten Teil des Vortrags wurden die Tools vorgestellt, die bei der Entwicklung im Hause IGZ zum Einsatz kommen. Auch der im Kurs an der OTH eingesetzte Visual Studio Code wird bei IGZ während der Implementierung des Front-Ends häufig verwendet. Ergänzend gab es noch eine Live Demo am SAP-System der IGZ mit Best Practice Beispielen z.B. für einen Kommissionier-Dialog.

Durch diesen kurzweiligen und gut verständlichen Vortrag erhielten die Studierenden einen sehr spannenden Einblick in die Anwendungspraxis von UI5. Abschließend konnten nach einer kurzen Vorstellung der studentischen Beschäftigungsmöglichkeiten bei IGZ im Rahmen von Praktika, Abschlussarbeiten und Trainee- oder Direkteinstieg noch letzte Fragen an die beiden Referenten gestellt werden.

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news-6844 Fri, 25 Jun 2021 10:08:15 +0200 Künstliche Intelligenz und ihre verschiedenen Anwendungsfelder https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6844&cHash=2c1a2b83a965675f9bad2d5d2fea5876 Der digitale Workshop zum Thema „Interdisziplinäre Perspektiven auf KI“ im Rahmen des KI Campus Ostbayern des INDIGO-Netzwerkes stellte die diversen wissenschaftlichen Anwendungsfelder von Künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt und präsentierte Herausforderungen und Fragestellungen, die von Forschenden an den ostbayerischen Hochschulen bearbeitet werden. Die Initiative des KI Campus Ostbayern verfolgt eine interdisziplinäre Perspektive auf das Themenfeld der Künstlichen Intelligenz (KI). Hierfür sind Kompetenzen der Informatik ebenso wichtig wie Aspekte aus den Bereichen Ethik und Rechtswissenschaft sowie der Technikfolgenabschätzung, um gesamtgesellschaftliche Auswirkungen und Konsequenzen von KI in der Forschung berücksichtigen zu können. Umgekehrt sind die Anwendungsmöglichkeiten von KI-Methoden in anderen Fachgebieten mindestens genauso vielfältig und komplex. In der medizinischen Forschung bringen KI-Methoden relevante Innovationen hervor und auch in den Wirtschaftswissenschaften wird der Einsatz in Unternehmen und anderen Organisationen untersucht. Zudem können die Geistes- und Sozialwissenschaften durch KI in ihrer Forschung unterstützt werden.

Ebenso vielfältig wie der Bereich der KI selbst war das Programm des digitalen Workshops: Prof. Dr. Tatyana Ivanovska, seit Mai in der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) berufen für „Künstliche Visuelle Intelligenz” hielt einen Impulsvortrag zum Thema „KI in der medizinischen Bildverarbeitung.
Darüber hinaus spielten die gesetzten Herausforderungen an die Wirtschaftspsychologie, der Einsatz von KI in der Kommunikationswissenschaft und im Marketing eine zentrale Rolle in den Impulsbeiträgen. Die vielfältige Nutzung von KI wirft zudem verstärkt rechtliche und ethische Fragen und Problemstellungen auf, die ebenfalls in gesonderten Beiträgen beleuchtet wurden. „Die interdisziplinäre Betrachtung des Themenfelds der Künstlichen Intelligenz ist für die Zusammenarbeit im KI Campus Ostbayern essenziell. Wir freuen uns daher, über dieses Format nun auch eine Brücke zu den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weiterer Fachbereiche schlagen und so den Diskurs im Netzwerk erweitern zu können“, erklärt Prof. Dr. Tomas Sauer, wissenschaftlicher Leiter des Netzwerks INDIGO.

Insgesamt bot der digitale Workshop die Gelegenheit, einen ersten Ausschnitt auf die große Bandbreite an Fachdisziplinen zu geben, in denen die Anwendung und Auswirkungen von KI eine zentrale Rolle spielen. Das Format richtete sich insbesondere an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der ostbayerischen Hochschulen und gab ihnen die Möglichkeit, sich erneut über den KI Campus Ostbayern zu vernetzen und sich zu diesem komplexen Themenfeld auszutauschen.

Über den KI Campus Ostbayern

Der KI Campus Ostbayern ist eine Kooperationsplattform, mit der die ostbayerischen Hochschulen und Universitäten ihre Kompetenzen zum Thema KI bündeln, den wissenschaftlichen Austausch stärken und die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Gesellschaft ausbauen wollen. Er wurde 2020 initiiert und wird durch das Netzwerk INDIGO (Internet und Digitalisierung Ostbayern) koordiniert und organisatorisch unterstützt. Im Netzwerk arbeiten die ostbayerischen Hochschulen (OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Hochschule Landshut, Universität Passau, OTH Regensburg und Universität Regensburg) zusammen. Diese Kooperation im Hochschulverbund bildet die Grundlage für die Arbeit des KI Campus Ostbayern. Weitere Informationen finden Sie auf der INDIGO-Homepage

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news-6842 Thu, 24 Jun 2021 10:52:00 +0200 „Tun Sie, was Ihnen Freude macht!“ Zwei Vorträge bei „Ich bin gerne Chefin!“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6842&cHash=1665ba695d1ece892033a7f257e8df6e „Deshalb ermuntere ich Sie, nutzen Sie die Gelegenheit, stellen Sie Fragen!“ So beschloss Prof. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin und Frauenbeauftrage der OTH Amberg-Weiden, ihre kurze Begrüßung für die dritte Online-Veranstaltung von „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz“. Denn die vom „Oberpfalz Startup HUB“ organisierte Vortragsreihe bot einmal mehr eine exzellente Gelegenheit für das Kennenlernen von Vorbildern in den Bereichen Gründung und Führung. Den Auftakt machte diesmal Marion Nitsche vom Zentrum für Gender und Diversity der OTH Amberg-Weiden. Unter dem Titel „Mentoring:  Im Tandem zum Erfolg“ stellte sie verschiedene Programme der Hochschule vor. Diese helfen Studentinnen dabei, sich weiterzuentwickeln, und helfen bei der „Motivation in einer entscheidenden Phase“.

Dazu sind die Programme zweigeteilt: Einerseits bietet das Zentrum für Gender und Diversity Workshops und Veranstaltungen für die ganze Gruppe an. Andererseits gibt es den individuellen Austausch zwischen MentorIn sowie der Studentin als Mentee.

Ziel sei es, „miteinander einen Mehrwert sowohl für die Mentorinnen und Mentoren als auch für die Studentinnen zu schaffen.“ Außerdem erweitere sich durch immer mehr Beteiligte das gemeinsame Netzwerk.

An diese Informationen schloss der Online-Vortrag von Elke Renner an, die seit 27 Jahren Unternehmerin ist. Sie begann mit dem Rat „Tun Sie, was Ihnen Freude macht!“ Denn wenn man seine Stärken kennt und lebt, „geht‘s immer weiter.“

Ihre Motivation selbständig zu arbeiten ist, „über den eigenen Lebensweg selbst zu entscheiden“.

Am meisten Freude bereitet es ihr, als Veranstaltungsmanagerin „mit Kunden auf Augenhöhe zu arbeiten und innovative Events umzusetzen.“ So konnte sie es sich 2019 auch leisten, „sich einen privaten Traum zu erfüllen“ und einen historischen Pfarrhof zu kaufen. Diesen baut sie seitdem zu einem Ort aus, „wo sich inspirierende Menschen im kleinen Kreis zu spannenden Veranstaltungen treffen können.“

Ihr Credo half ihr auch, als die Eventbranche durch Corona einbrach. Sie besann sich auf ihre unternehmerischen Stärken und nutzte ihre Erfahrungen aus der Eventbranche, um in den Immobilienbereich einzusteigen.  Und so hatte sie am Ende des Vortrags zwei weitere Ratschläge für die Anwesenden: „Es ist wichtig, sich als Unternehmerin immer wieder neu erfinden“ und „die wichtigste Arbeit ist die an sich selbst.“

In der Fragerunde drehte sich anschließend vieles um weitere Hinweise.

So waren sich Marion Nitsche und Elke Renner einig, dass es für eine Gründung sehr wichtig ist, „für eine Idee zu brennen und keine Angst zu haben, dass sie scheitern könnte“.

Keine Unternehmerin kann ohne Netzwerke überleben. Deshalb sollten die Studentinnen sich „trauen, auf andere Menschen zuzugehen und auch Beispiel Fragen zu stellen.“ Denn „Netzwerken findet überall statt, Netzwerken fängt nicht erst im Studium an, sondern schon morgens beim Bäcker“ -  wer viel einbringt, bekommt auch mehr zurück.“

Die nächsten Veranstaltungen von „Ich bin gerne Chefin!“ finden im Wintersemester statt. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe bekommen Sie auf der Seite www.oth-aw.de/chefin oder über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 und b.vergnon@oth-aw.de.

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news-6840 Wed, 23 Jun 2021 11:43:31 +0200 „SDG Transformation SPACE“ ist unter den 14 bundesweit geförderten DBU-Projekten zum UNESCO-Programm „ESD for 2030“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6840&cHash=050c12eb28ac19681b491417daaece2b In dem seit Sommer 2020 laufenden UNESCO-Programm „Education for Sustainable Development: Towards achieving the SDGs (ESD for 2030)“ möchte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gezielt einen inhaltlichen Impuls setzen. Im Rahmen einer Ausschreibung fördert sie daher Projekte zum Themenbereich „Die große Transformation – Nachhaltigkeitsdilemmata und Umgang mit Unsicherheiten“. Konflikte innerhalb und zwischen den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) werden thematisiert. Mehr als 200 Bewerbungen wurden eingereicht. Unter den 14 geförderten Projekten ist auch das Projekt „SDG Transformation SPACE“ der OTH Amberg-Weiden. Die 14 ausgewählten genehmigten Projekte wurden in der digitalen Auftaktveranstaltung am 21. Juni 2021 vorgestellt. Nach den Begrüßung durch Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und DBU-Generalsekretär Alexander Bonde gaben zwei Keynote-Speaker, Prof. Dr. Kai Niebert von der Universität Zürich und gleichzeitig auch Präsident Deutscher Naturschutzring und Prof. Dr. Arjen Wals von der Universität Wageningen (NL),  zusätzliche Impulse.

Prof. Dr. Christiane Hellbach hat das Projekt „SDG Transformation SPACE“ dem Publikum vorgestellt. OTH Amberg-Weiden war dadurch die einzige Hochschule für angewandte Wissenschaften bundesweit, die bei dieser Ausschreibung gefördert wurde und sich bei der Auftaktveranstaltung präsentieren durfte. Ziel des internationalen Projektes ist es die Studierenden zweier Hochschulen (OTH Amberg-Weiden, Westböhmische Universität Pilsen) grenzüberschreitend zu befähigen, Nachhaltigkeitsdilemmata zu (er)kennen, zu analysieren, zu bewerten, sowie kooperativ und kollaborativ an Lösungsansätzen mitzuwirken. Die Grundlage, auf die sich das Vorhaben dabei bezieht, sind die 17 Sustainable Development Goals (SDGs). Im Fokus des „SDG Transformation SPACE“ stehen Nachhaltigkeitsdilemmata und Zielkonflikte sowohl innerhalb und zwischen einzelnen SDGs, als auch bezogen auf ethische Herausforderungen, welche sich bei der Erfüllung der SDGs ergeben können. Im Rahmen von diesem Projekt werden 12 gemeinsame grenzüberschreitende Veranstaltungen durchgeführt. Das ganze Projekt beginnt am 1. Juli 2021 und läuft bis zum 30. Juni 2023.

Die 14 geförderten Projekt decken eine große Bandbreite von Einzelthemen und Zielgruppen in den Projektanträgen ab. Sie fokussieren sich auf aktuelle Nachhaltigkeitstransformationen und damit auf grundlegende Umwandlungsprozesse gesellschaftlicher Systeme in Richtung Nachhaltigkeit. Das breite Themenspektrum umfasst z. B. Dilemmata zwischen (erneuerbarer) Energie und Biodiversität oder auch Zielkonflikte in den Bereichen Klimaschutz und Klimagerechtigkeit, Konsum, Stadtentwicklung oder Landnutzung. Zielgruppen sind vor allem Kinder und Jugendliche, darüber hinaus Studierende, Lehrende, Ärztinnen und Ärzte oder Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter. Projektträgerinnen und Projektträger sind NGOs, Institutionen der Lehrerinnen- und Lehrerbildung, der Inge­nieurinnen- und Ingenieursausbildung, Hochschulen sowie kleine und mittelständische Unternehmen. Partner in den Vorhaben sind u. a. Kommunen, Landkreise und Gewerkschaften.

Weitere Informationen zu „SDG Transformation SPACE“

 

 

 

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news-6839 Wed, 23 Jun 2021 11:32:33 +0200 Glückliche GewinnerInnen bei Instagram-Gewinnspiel des International Office https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6839&cHash=43b9ebcd9c32d81bf996901b7447e013 „Oh wow, wie cool! Ich hab’ noch nie was gewonnen!“, schreibt Sarah S., nachdem sie von ihrem Gewinnspielglück erfahren hat. Sarah ist eine der 23 GewinnerInnen des großen International Office (IO) Gewinnspiels, welches das IO-Team über seinen Instagram-Account @oth_aw_international veranstaltet hat. Anfang Mai gab es hier einiges abzustauben – in einem Gesamtwert von über 500 Euro durfte Simone Fruth, Projektassistentin des International Office, „shoppen gehen“ und die Gewinnspielpreise auswählen. „Leckere Müslimischungen, feurige Gewürze, coole Trinkflaschen, Bluetooth-Lautsprecher und Netflix-Gutscheine – da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei“, sagt Dr. Annabelle Wolff, Leitung des International Office.Nachdem das Team mit einer kleinen Sneak Peak bereits vor Gewinnspielstart einen Einblick in die Gewinne gegeben hat, warteten die FollowerInnen bereits gespannt auf den Startschuss. Die Freude über das Gewinnspiel spiegelte sich in der Resonanz auf das Posting zum Gewinnspiel wider: Zahlreiche Kommentare, Likes und Markierungen von FreundInnen konnte der IO-Instagram Account @oth_aw_international verzeichnen und sich sogar noch über viele neue FollowerInnen freuen.

Nachdem die GewinnerInnen durch die Losfee ausgelost und benachrichtigt wurden, ging es an den Versand der Pakete. Durch die momentane Home Office-Situation wurde dafür das Wohnzimmer von Simone Fruth zur „Paketstation“ umfunktioniert. Die 23 Pakete und Päckchen wurden hier sorgfältig verpackt und machten sich kurz darauf auf den Weg, um von den GewinnerInnen in Empfang genommen zu werden. Nur einige Tage später erreichte das International Office schon die ersten Bilder vom Frühstückstisch mit leckerem Müsli, sonnigen Nachmittagen mit guter Musik aus der neuen Lautsprecherbox oder vom gemütlichen Serienmarathon – die Gewinne kamen also direkt zum Einsatz.

Ein schöner Nebeneffekt des Gewinnspiels: Viele neue Gesichter haben den Weg zum Instagram Account des International Office gefunden und werden künftig mit spannenden Beiträgen rund um das Thema Internationalisierung an unserer Hochschule versorgt! Ob es beim International Office bald wieder etwas zu gewinnen gibt? Definitiv! Wann das sein wird, wollte Simone Fruth, die den Social Media Auftritt des International Office verwaltet, noch nicht verraten – „Auf unserem Account wird es dazu die ersten Infos geben– folgen lohnt sich also definitiv!“

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news-6834 Fri, 18 Jun 2021 13:51:17 +0200 Impfung für Studierende auch am Hochschulstandort möglich https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6834&cHash=821aa5125af81741df553546746eae58 Laut einer Mitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst können sich Studierende an bayerischen Hochschulen in den für ihre Hochschulstandorte zuständigen Impfzentren impfen lassen. Ein gewöhnlicher Aufenthalt ist für die Impfzentren zuständigkeitsbegründend. Entscheidend für die Anerkennung eines gewöhnlichen Aufenthalts ist, dass sich Personen nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft bzw. zumindest regelmäßig am fraglichen Ort aufhalten. Daher können sich Studierende wahlweise mit Zweitwohnsitz in Amberg oder Weiden, oder am Erstwohnsitz impfen lassen.

Die OTH Amberg-Weiden begrüßt diese Entscheidung. „Endlich können unsere Studierenden sich nicht nur in Impfzentren ihrer Heimatorte, sondern auch am Studienort impfen lassen. Wir wissen, dass in Einzelfällen die Situation unserer Studierenden und deren Familien wegen dieses bürokratischen Hemmnisses sehr schwierig war", so die Hochschulleitung

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news-6826 Mon, 14 Jun 2021 15:39:33 +0200 KWK vor Ort – Hocheffiziente KWK-Anlagen für mehr Energieeffizienz https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6826&cHash=42810413ce96a86d3cff89660f05d8b5 Bei der nächsten KWK-Roadshow am 8. Juli in Bad Füssing wird die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage der Reha-Klinik der Johannesbad-Gruppe vorgestellt. Außerdem wird Staatsminister Hubert Aiwanger die Keynote halten. Die Johannesbad Reha-Kliniken AG & Co. KG setzt hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung gleich in zwei Blockheizkraftwerken ein. Dabei wurde die dezentrale Energielösung von der Bayernwerk Natur GmbH entwickelt.
Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen stellen auf der Veranstaltung aktuelle Rahmenbedingungen, Entwicklungen und Hemmnisse der KWK sowie in die Praxis umgesetzte Projekte vor.

Die Teilnahme an der „KWK vor Ort“-Roadshow ist kostenfrei. Die Veranstaltung wird unter Einhaltung der tagesaktuellen Hygienevorschriften durchgeführt. Die finale Teilnehmerzahl vor Ort richtet sich nach den pandemiebedingten, behördlichen Vorgaben am Veranstaltungstag. Bitte berücksichtigen Sie, dass eine Anmeldung deshalb erst circa zwei Wochen vor der Veranstaltung möglich sein wird.

Programm und Anmeldung

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news-6823 Fri, 11 Jun 2021 09:15:00 +0200 Von der agilen Transformation in hybriden Arbeitswelten zum Process-Mining in der Distributionslogistik https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6823&cHash=28cf134149e9b957a3be4ee9fcc81adc Im Rahmen der Veranstaltungsreihe research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL standen wieder spannende Themenvorträge aus den Bereichen Logistik und HR auf dem Programm. Zunächst begrüßten Prof. Dr. Gabriele M. Murry, Dekan Prof. Dr. Bernt Mayer die Zuhörer um anschließend den ersten Referenten vorzustellen. Mit Ronny Stärker, Absolvent des kooperativen Masterstudiengangs Human Ressource Management handelte es sich dabei zugleich um einen „Schützling“ von Prof. Mayer. Und so freute sich dieser besonders, dass er Ronny Stärker nicht nur vorstellen, sondern ihm auch noch persönlich gratulieren konnte. Mit seinem Agilitätsmodell für Unternehmen, das er im Rahmen seiner Masterarbeit „Dimension und Handlungsfelder der agilen Transformation in hybriden Arbeitswelten am Beispiel der Krones AG“ entwickelte, gewann er ganz aktuell den Studentenpreis der Wirtschaftszeitung.

In seiner Masterarbeit zeigt er, wie Unternehmen wandlungsfähiger werden und dadurch auch produktiver wirtschaften können. Er entwickelte dafür ein Reifegradmodell, das die agile Transformation transparent und damit operationalisierbar macht. Die Maßnahmen sind an jedes Unternehmen anpassbar, das heißt egal ob Start-up, Agentur oder Maschinenbaukonzern, so ist das Reifegradmodell unabhängig von Unternehmensgröße und Branche anwendbar.

In seinem äußerst interessanten Vortrag erläuterte Ronny Stärker zunächst die Grundlagen von Agilität, bevor er sein Modell im Detail vorstellte. Dabei stellte er konkrete Maßnahmen vor, betonte was es dabei zu beachten gilt und zeigte auf wie sich sein Modell an verschiedene Unternehmen individuell anpassen lasse. Auch bei der sich anschließenden regen Podiumsdiskussion konnte er noch einige Fragen beantworten.

Nachgefragte Referentin

Die Vorstellung der zweiten Referentin des Abends, übernahm Prof. Dr. Christian Schieder. Jessica Kleber sei ein echtes „Urgestein der OTH“, da sie vor dem Master Logistik & Digitalisierung bereits den Bachelor Internationales Technologiemanagement an der Hochschule studierte. Zugleich sei sie als Referentin stark nachgefragt, so stellte sie kürzlich bereits beim „Digital Craftsmanship Nordoberpfalz“ die Ergebnisse ihrer Masterarbeit „Process-Mining in der Distributionslogistik - Eine Fallstudie aus der Fertigungsindustrie“ vor.

Im Rahmen ihrer Masterarbeit untersuchte sie die Realisierbarkeit von prozessgestützten Informationssystemen (PAIS) hinsichtlich Process-Mining, wobei der Fokus auf dem Einsatz in der Distributionslogistik lag. Dafür führte sie eine qualitative Fallstudie durch, aus deren Ergebnisse sie ein Datenmodell und ein Projektablaufplan ableitete.

Die Ergebnisse der Fallstudie, verdeutlichten zugleich welche Chancen und Risiken besonders bei PAIS-gestützter Prozessmodellierung bestehen und inwieweit bestimmte Anforderungen für eine verständliche Visualisierung erfüllt sein müssen. Zum Abschluss ihres informativen Vortrags stellte sie kurz ihre favorisierten Tools (Celonis sowie Python als kostenlose Alternative) vor und wies dabei zugleich auch auf die Grenzen vom Process-Mining hin, weshalb es sich besonders als vorbereitendes Tool eigne.

Nächste Veranstaltung

Die nächste Veranstaltung von research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL findet am Dienstag, den 29. Juni wieder um 18 Uhr statt. Maximilian Lang, Absolvent des Studiengangs Digital Business, wird uns die Ergebnisse seiner Masterarbeit zum Thema „A Remote Study on Technostress and its Effects on Task Performance“ vorstellen. Zudem erfahren wir aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema „Erfolg und Misserfolg von Start-Ups. Unternehmensgründung in Zeiten von Corona“ von Marc Braun, einem Absolvierenden aus dem Masterstudiengang Digital Entrepreneurship. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es in Kürze unter www.oth-aw.de/research@webis.

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news-6808 Fri, 04 Jun 2021 11:10:43 +0200 Kommunikation, Präsentation und Gesprächsführung: Kritische Themen, aber strahlende Gesichter https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6808&cHash=1125cd54c45bccf0ecfe28f086f2030a Endlich wieder Präsenz – das war den strahlenden Gesichtern der Studierenden am Samstag, dem 29. Mai 2021 anzusehen. Unter strengen Hygieneauflagen fand die bisher erste Präsenzveranstaltung im Master Wirtschaftsingenieurwesen – Digital Engineering & Management am Campus der OTH in Weiden statt. Für manche der Studierenden war dies gleichzeitig ihr erster offizieller Besuch an der Hochschule. Dementsprechend groß war die Begeisterung und Freude. Auch wenn die digitale Lehre gut funktioniert, hatte man sich angesichts der kleinen Studierendengruppe und aus inhaltlichen Gründen für eine Präsenzveranstaltung entschieden, ging es doch im Rahmen der Veranstaltung „Kommunikation, Präsentation und Gesprächsführung“ als Teil des Moduls „Personalführung & -entwicklung” des Lehrbeauftragten Dr. Bernhard Haimerl um durchaus knifflige Mitarbeitergespräche und kritische Situationen. Der Workshop unterteilte sich in zwei Bereiche. Im ersten Abschnitt wurden den Studierenden Grundlagen über die Themen Kommunikation, Präsentation und Gesprächsführung vermittelt. Der Vortrag begann mit einer Übung zur Veranschaulichung der Differenz aus Inhalt und Wahrnehmung einer Nachricht. Zu diesem Zweck wurde einem Teilnehmer eine ihm unbekannte Zeichnung erklärt, welche dieser anhand der Beschreibung zeichnen musste. Anschließend wurde genauer auf die Bedeutung von Inhalt, Stimme und Körpersprache sowie andere Kommunikationsaspekte eingegangen. Der zweite Abschnitt umfasste Rollenspiele, bei denen die Studierenden in zwei verschiedenen Szenarien, einem Teamvortrag und einem Mitarbeitergespräch, Themenbereiche der Personalführung und HR in sicherer Umgebung erproben konnten. Im Anschluss wurde jedem Teilnehmer ein umfassendes und konstruktives Feedback gegeben. 

Ein Follow-up in Form eines weiteren Workshops und weiteren Übungen ist bereits für Juni geplant. 

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news-6807 Wed, 02 Jun 2021 16:10:54 +0200 Erasmus lebt weiter! Gemeinsame Internationale Erasmus Staff Week mit der WBU Pilsen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6807&cHash=54644cbb7fe439c20e7d9046dc1656c9 Auch wenn die internationale Reisemobilität eingeschränkt ist, ist der internationale Austausch, insbesondere in Form von Erasmus-Mobilitäten, weiterhin aktiv. Aus diesem Grund und auch Corona zum Trotz organisierten die OTH Amberg-Weiden zusammen mit der Universität Pilsen vom 17. – 20. Mai eine internationale Erasmus Staff Week. Federführend auf Seiten der OTH Amberg-Weiden waren das OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel- und Osteuropa (KOMO) sowie das International Office beteiligt. Die 34 TeilnehmerInnen aus 20 vor allem europäischen Hochschulen bildeten sich vier Tage lang zu folgenden Themen weiter:

  • Internationalization in Higher Education for Society (IHES)
  • Cooperating with companies
  • Digitalization and its potential for Internationalization

Die neuen Inputs durch externe und interne Referenten wurden in anschließenden Workshops diskutiert und auch für das gegenseitige Kennenlernen und Netzwerken gab es zahlreiche Möglichkeiten, so dass auch das virtuelle Format viel Interaktion bot. Nichtsdestotrotz hoffen alle Teilnehmenden auf eine zukünftige Fortsetzung der Staff Week in Präsenz.

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news-6805 Tue, 01 Jun 2021 14:20:53 +0200 Virtuelle KWK: zwei erfolgreiche Staffeln beendet, weitere Veranstaltungen bereits in Planung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6805&cHash=5e3eb74d4eb36397196d136c2b18f90c Mit der Reihe „Virtuelle KWK“ haben das Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) der OTH Amberg-Weiden und Bayern Innovativ eine äußerst erfolgreiche Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Bei den monatlichen Online-Veranstaltungen wurden jeweils unterschiedliche Aspekte rund um die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), angrenzende Technologien und Sektorenkopplung betrachtet. Besonderes Highlight waren dabei die 360 Grad Besichtigungen ausgewählter KWK-Anlagen, die den Teilnehmenden einen eindrucksvollen Einblick in die Praxis vermittelten. Flankiert wurden die Besichtigungen von Fachvorträgen, die je nach Themenschwerpunkt technische, planerische und rechtliche Fragestellungen beleuchteten. Abgerundet mit Podiumsdiskussionen, stieß das interaktive Format auf sehr großes Interesse bei den Gästen. Und so wurde nach einer erfolgreichen ersten Staffel direkt eine zweite Staffel umgesetzt, die erst kürzlich zu Ende ging. Aktuell laufen bereits die Planungen für weitere virtuelle Veranstaltungsformate im Rahmen des KoKWK.

 

Abwärme effizient nutzen

Bei der vorerst letzten Veranstaltung Ende April, ging es um die industrielle Abwärmeverstromung, die ein sehr großes, zum Teil noch ungenutztes, Potential für die nachhaltige Stromerzeugung aufweist. Florian Heberle, Geschäftsführer des Zentrums für Energietechnik (ZET) der Universität Bayreuth, stellte zunächst zwei der bekannteren und meistgenutzten Verfahren vor: das Organic-Rankine-Cycle-Verfahren (ORC) und die Clausius-Rankine-Cycle-Technik (CRC).

Die ORC-Technik wird bereits seit rund 20 Jahren eingesetzt. Dabei wird ein spezielles Fluid zunächst durch Druckerhöhung aufgeheizt, bevor es verdampft und in einer Turbine verstromt wird. Neben der Abwärmenutzung kommt dieses Verfahren auch bei Biomasse- oder Geothermieanlagen zum Einsatz. Die CRC-Technik, die Wasser als Arbeitsmedium nutzt, wird hingegen bei höheren Temperaturen der Abwärmequelle (rund 400° C) genutzt, zum Beispiel bei großen Turbinen. Beide Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile im Einsatz und bieten noch Potential für eine effizientere Nutzung und höhere Flexibilität.

Effiziente und smarte Turbine

Prof. Dr.-Ing. Andreas Weiß von der OTH Amberg-Weiden stellte im Anschluss ein Forschungsprojekt vor, das genau dieses voll ausschöpfen und sowohl die Flexibilität als auch die Effizienz steigern könnte. Bei dem Gemeinschaftsprojekt „TurboSmart“ mit der Universität Bayreuth und dem Unternehmen DEPRAG soll durch eine Mikroexpansionsturbine die Flexibilität bei der Abwärmenutzung verbessert und die Energieausbeute bei der Rückverstromung um ca. 20 Prozent gesteigert werden. Möglich wird dies durch eine sich selbsteinstellende Turbine mit variabler Geometrie, die sich selbstständig an veränderte Betriebsbedingungen anpassen kann. So könnten bestehende Anlagen, z. B. in Industrie und Blockheizkraftwerken (BHKW) wirtschaftlicher betrieben werden und auch bisher noch als unwirtschaftlich betrachtete Projekte zur Stromerzeugung genutzt werden.

Getestet werden soll die Turbine an der bestehenden ORC-Anlage am Campus der Universität Bayreuth. Diese stellte Tobias Popp, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Bayreuth beim 360°-Rundgang vor und erläuterte dabei zugleich die Besonderheiten der Anlage wie des Projekts.

Außerdem stellten zwei Anbieter ihre modularen Lösungen vor, die bereits heute als Standardlösungen erhältlich sind. Die Orcan Energy bietet kompakte ORC-Module an, die sich zur Stromerzeugung in Fabriken, BHKWs oder anderen Industrieprozessen einsetzen lassen. Die Module der AWN GmbH nutzen hingegen die CRC-Technik und eignen sich besonders für die Abgasnachverstromung von Biogasanlagen.

 

Kraft-Wärme-Kälte Kopplung

Im Fokus der zweiten Veranstaltung stand die nachhaltige Prozessenergiebereitstellung durch Kraft-Wärme-Kälte Kopplung (KWKK). Mittels KWKK lassen sich Energieträger mit am effektivsten für die Prozessenergiebereitstellung nutzen, welche im Rahmen von Decarbonisierungsstrategien immer relevanter wird.

Zunächst erhielten die interessierten Teilnehmenden beim virtuellen 360°-Rundgang durch die Dampferzeugungsanlage der Andechser Molkerei einen anschaulichen Einblick in die Möglichkeiten der Prozessenergiebereitstellung. Die Molkerei setzt für die Erweiterung der Energieversorgung eine erdgasbetriebene KWK-Anlage mit Nutzung der Niedertemperatur-Abwärme in einer Absorptionskälteanlage ein. Diese wurde von der Zeitschrift Energie & Management zum „BHKW des Monats“ März 2021 ausgezeichnet.

Nach dem virtuellen Rundgang folgten Fachvorträge zu Druckluftheizkraftwerken, Prozess-Energieversorgung mit Biomasse und zu Wärmetransformatoren und Hochtemperatur-Wärmepumpen.

 

Wasserstoff und Power-to-Gas

Beim Auftakt der 2. Staffel drehte sich alles um Wasserstoff. Die Veranstaltung „Wasserstoff in der Bayerischen Energiewirtschaft – Best Practice, Förderung, Ausblick“ vermittelte einen Rundum-Einblick in die Power-to-Gas-Anlage mit Wasserstoff-BHKW des Stadtwerks Haßfurt (Transferprojekt mit dem KoKWK).

Neben dem 360°-Rundgang durch die Anlage des Stadtwerks Haßfurt standen äußerst informative Vorträge zu strategischen und politischen Plänen rund um Wasserstoff, über aktuelle Förderprogramme und Unterstützungsleistungen sowie zum Handlungsbedarf für Unternehmen und den Anforderungen im Kontext der H2 Strategien auf dem Programm. Außerdem erhielten die über 70 Teilnehmenden einen Überblick der Wasserstoffinfrastruktur in Bayern und zur Strategie und Förderung des Bundes und des Freistaats.

 

Erfolgreiche erste Staffel

In der ersten Staffel ging es rund um die Themen „KWK in der Objektversorgung“, „Innovative KWK Systeme – Flexibilisierung mit Wärmespeichern“ und „Areal- und Quartiersversorgung: intelligente Einbindung erneuerbarer Energien“. Auch in der ersten Staffel standen virtuelle Besichtigungen auf dem Programm. So wurde die Heizzentrale des Bads „Badylons“ in Freilassing, die Heizzentrale am Uni Campus Bayreuth und das BHKW der katholischen Jugendfürsorge in Regensburg besichtigt.

 

Weitere Veranstaltungen bereits in Planung

Das virtuelle Veranstaltungsformat bietet eine gute Gelegenheit, um sich trotz der derzeitigen Einschränkungen auszutauschen, zu vernetzen sowie zu informieren und ist dabei zugleich besonders örtlich ausgesprochen flexibel. So erstaunt es kaum, dass sich das Format ausgesprochen großer Beliebtheit erfreute und das KoKWK zusammen mit Bayern Innovativ bereits weitere Veranstaltungen planen. Diese jedoch in abgewandelter Form, ausgerichtet als Ergänzung zu den hoffentlich bald auch wieder stattfindenden Präsenzveranstaltungen.

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news-6803 Mon, 31 May 2021 16:05:04 +0200 Agilitäts-Modell für Unternehmen: Ronny Stärker gewinnt Studentenpreis der Wirtschaftszeitung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6803&cHash=dce0ff8247e7824c9d2fe73acf3ebc79 Ein Patentrezept für die agile Transformation gibt es nicht, aber ein Modell, das die agile Transformation strukturiert und für Unternehmen planbar macht. Entwickelt hat es Ronny Stärker in seiner Masterarbeit. Dafür hat er nun den Studentenpreis der Wirtschaftszeitung gewonnen. Mit Lisa Eschenwecker schaffte es eine weitere Absolventin der OTH Amberg-Weiden in das Finale. Ronny Stärker studierte von 2017 bis 2020 den Masterstudiengang Human Resource Management, ein Kooperationsstudiengang der OTH Amberg-Weiden, OTH Regensburg und der Hochschulen Deggendorf. In seiner Masterarbeit „Dimension und Handlungsfelder der agilen Transformation in hybriden Arbeitswelten am Beispiel der Krones AG“ zeigt er, wie Unternehmen wandlungsfähiger werden und dadurch auch produktiver wirtschaften können. „Ich habe mich bei Unternehmen in der Region umgehört und praktisch jedes möchte agiler werden. Um agiler zu werden, dafür gibt es kein Patentrezept“, sagt Ronny Stärker. Deshalb hat er ein Reifegradmodell entwickelt, das die agile Transformation transparent und damit operationalisierbar macht. Die Maßnahmen sind an jedes Unternehmen anpassbar, das heißt egal ob Start-up, Agentur oder Maschinenbaukonzern, Stärkers agiles Reifegradmodell ist unabhängig von Unternehmensgröße und Branche anwendbar.

33 Studierende hatten sich für den Studentenpreis der Wirtschaftszeitung 2020 beworben, der zum achten Mal verliehen wurde, vier waren als Finalisten nominiert. Neben Ronny Stärker war Lisa Eschenwecker, die Angewandte Wirtschaftspsychologie an der OTH Amberg-Weiden studierte, im Finale. Ihre Masterarbeit untersucht, wie sich die Arbeit im Home-Office auf die Psyche auswirkt. Als Finalistin darf sie sich auf 1.000 Euro freuen.

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news-6800 Thu, 27 May 2021 12:21:54 +0200 Gastvortrag „Codabix I4.0-Datendrehkreuz – mit dem Industrial Data Hub zur Smart Factory“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6800&cHash=74344624cd71995a157f811f0563f617 Detaillierte Einblicke in das Leistungsspektrum des Unternehmens Traeger Industry Components GmbH (Weiden) gab es beim ersten Gastvortrag im neu eingeführten Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen – Digital Engineering & Management“. Auf Grund der Situation rund um Corona trafen sich die TeilnehmerInnen auf Einladung des Dozenten M.A. Christoph Hammer digital im „Virtuellen Hörsaal“ des Moduls „Integrierte Auftragsabwicklung“. Dominik Scharnagl (Geschäftsführer der Traeger Industry Components GmbH, Weiden) stellte das Unternehmen vor, bei dem sich mit knapp 30-jähriger Firmengeschichte Erfahrungen aus den Anfängen der Anlagenvernetzung bis hin zu brandaktuellem Know-How für Industrie 4.0 bündeln. Der Gastredner startete den Vortrag mit einer Kurzvorstellung des Unternehmens. Im Anschluss zeigte er den häufig in Unternehmen anzutreffenden Stand der Digitalisierung auf. Die jeweiligen Abteilungen sprechen ihre eigene „Sprache“, so wird z.B. in der Konstruktion mit CAD-Dateien die Abmessungen von Bauteilen definiert, wohingegen in der Fertigung die CNC-Anlagen mit G-Code programmiert werden. Diese verschiedenen „Abteilungssprachen“ sind auch auf IT-Ebene anzutreffen und werden als Protokolle bezeichnet. Sensoren kommunizieren über andere Protokolle als Datenbanken. Eine Maschine von Hersteller A verwendet wiederum ein anderes Protokoll als eine Maschine von Hersteller B.

Die Aufgabe besteht nun darin, diese Maschinensprachen zu verstehen und deren Daten zu bündeln und zu interpretieren. Von Vorteil ist es dann, wenn man auf eine Softwarelösung wie beispielsweise Codabix zurückgreifen kann. Hier lassen sich die diversen Datenquellen eines Unternehmens sicher und mittels „Drag and Drop“ verbinden. Hinzu kommt, dass dabei automatisiert die Daten verdichtet, verarbeitet und neue Daten generiert werden können. Somit sind zuvor nicht kompatible Geräte über einen Softwarebaustein in der Lage untereinander zu kommunizieren. Genau das wird für eine Smart Factory benötigt.

Der Gastvortrag war ein weiteres gelebtes Beispiel für die Verzahnung von Theorie und Praxis an der OTH Amberg-Weiden. Zudem zeigte sich, dass Unternehmen aus der Region am internationalen Wettbewerb teilnehmen, wenn nicht sogar die Entwicklung in einzelnen Fachbereichen federführend vorantreiben. All dies bietet den Studierenden eine fördernde und inspirierende Umgebung, um sich mit dem Studium auf das zukünftige Berufsleben vorzubereiten.

Weitere Informationen zu Traeger Industry Components GmbH

 

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news-6799 Wed, 26 May 2021 15:56:46 +0200 Pfingstaktion der Hochschulseelsorge: Finde 7 Heilig-Geist-Tauben https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6799&cHash=b7e77ebc1a8fd7788fade01fed960b9c In der Amberger Altstadt und auf dem Amberger OTH-Campus sind an bestimmten Gebäuden insgesamt sieben Heilig-Geist-Tauben mit einem QR-Code versteckt. Jede dieser Tauben führt zu einer Website der OTH Amberg-Weiden, auf der Teile eines Lösungssatzes zu finden ist. Der Lösungssatz stammt von einem bekannten Pfarrer und Journalisten. Er gibt eine etwas ungewöhnliche Charakterisierung des Heiligen Geistes. Die ersten drei Einsender/-innen des Lösungssatzes (Mail an Markus Lommer) erhalten einen kleinen Überraschungspreis. Selbstverständlich können auch Nicht-Hochschulangehörige an der Pfingstaktion teilnehmen.

Aktionsschluss ist der 6. Juli 2021. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Wo finde ich die Tauben-Plakate...?!

TIPPS zu den 7 Stationen

  • Den Amberger Marktplatz ziert eine nicht gerade winzige Kirche, deren Patron am 11. November seinen Gedenktag hat. Wer den gotischen Kirchenbau umrundet und neugierig in jedes Portal hineinspitzt, findet in einem Schaukasten unser Plakat mit Hl. Geist-Taube und QR-Code.
  • Paulaner ist nicht nur der Name einer großen bayerischen Brauerei, sondern auch der Hauptkirche der evangelischen Christen in Amberg. Doch beides hat ein bisschen miteinander zu tun: Der berühmt-berüchtigte Starkbierfest-Redner „Bruder Barnabas“ war im 18. Jahrhundert Mönch im Amberger Paulaner-Kloster! Suchen Sie also an seiner einstigen Klosterkirche unser Plakat mit QR-Code und Taube.
  • Nicht in jedem Museum geht es um historische Dinge. Ein besonders originelles Museum ist in Amberg einem der „vier Elemente“ gewidmet. Es ist „nahe am Wasser gebaut“, auch wenn es dort NICHT um das Element „Wasser“ geht... Je nach Sonnenstand fällt der Schatten des größten Amberger Kirchturms auf das Museumsdach. Der Museumsleiter heißt zwar „Koch“, doch zu Essen gibt es nur nebenan in einem Wirtshaus mit kleinem Biergarten. Vor der Museumstür ist unser Tauben-Plakat mit QR-Code eigentlich kaum zu übersehen.
  • Das sogenannte Malteser-Areal in Amberg ist nach der mittelalterlichen Stadtmauer das größte zusammenhänge Denkmal-Ensemble in der Altstadt. Neben einer ehemaligen Brauerei besteht es aus mehreren weiteren Nutzeinheiten. Darunter befindet sich auch eine staatliche Einrichtung, auf deren Eingangsstufen ein paar Zeitungsleser aus Metall sitzen. Wer sie freundlich fragt, könnte die Antwort darauf erhalten, wo in ihrer Nähe von unserem Geist-Plakat der für das Pfingst-Quiz nötige QR-Code abzuscannen ist.
  • Wer vom OTH-Campus in die Altstadt gehen will, kann den Weg über einen großen Graben, vorbei an einem Minigolfplatz im „Zwinger“ und durch zwei Torbögen nehmen: einen spitzen und einen runden. Ganz in der Nähe eines dieser Torbögen findet man hinter Glas unser Plakat mit der Pfingst-Taube und dem QR-Code.
  • Zwischen dem „Zeughaus“ des Landratsamts (ehem. Kurfürstliches Schloss) und der evangelischen Hauptkirche Ambergs (nicht weit von Stadtmuseum, Stadtbibliothek und Synagoge entfernt) befindet sich ein kleines Gebäude, das einen „Christlichen Verein“ beherbergt, der ursprünglich nur Männern jüngeren Alters vorbehalten war, aber längst für alle zugänglich ist. An einem der Eingänge dieses grauen Gebäudes mit roten Fensterläden ist unser Aktions-Plakat zu finden.
  • Der Amberger Campus der OTH ist aus dem Umbau einer ehemaligen Kaserne entstanden. Doch neben den historischen Militärgebäuden befinden sich auch moderne Anbauten. In einem davon lagert unheimlich viel Papier, das gerne gelesen wird. Unter bestimmten Bedingungen kann man sich ein paar Stücke von diesem Papier sogar mit nach Hause nehmen (aber bitte wieder zurück bringen!). In der Glasfront dieses Teilgebäudes der OTH Amberg-Weiden spiegelt sich nicht nur der Kirchturm der St. Georgs-Kirche unweit vom Campus – auch unser Plakat ist dort zu finden.

 

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news-6790 Thu, 20 May 2021 16:06:00 +0200 „Ein vielfältiges Angebot für alle Gründungsinteressierten an der Hochschule“: O/Hub startet zentrale Anlauf- und Beratungsstelle https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6790&cHash=9708227b03262a5caca24f5bc161f47a Seit letztem Jahr baut der Oberpfalz Startup HUB (O/HUB) die Gründungsförderung an der OTH Amberg-Weiden weiter aus. Dazu zählt eine zentrale Anlauf- und Beratungsstelle, die seit März 2021 aufgebaut wurde. Das Konzept dahinter besteht aus zwei Komponenten:

Die erste ist eine unverbindliche Erstberatung. Diese dient der Orientierung der Gründungsinteressierten, liefert eine erste Einschätzung zu Ideen oder Projekten und unterstützt mit Empfehlungen für das weitere Vorgehen.

Für diese Erstberatung gibt es unter anderem eine virtuelle Sprechstunde, die via BigBlueButton unter https://bbb.oth-aw.de/b/44a-9h7-8hp abläuft. Diese findet jede Woche Donnerstag von 13 bis 14 Uhr statt. Eine Anmeldung vorher ist nicht nötig.
Sollte der Zeitpunkt für Gründungsinteressierte nicht passen, können diese auch via Mail an gruendung@oth-aw.de einen anderen Termin vereinbaren.

Die zweite Komponente ist ein danach folgendes Coaching. Dieses findet entweder im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Beratungsworkshops Gründung in einer Gruppe oder individuell mit Einzelterminen statt.

Zu den dabei beteiligten Expertinnen und Experten gehören zum Beispiel:

  • Prof. Dr. Hermann Raab
    (Beurteilung Geschäftsmodell, finanzielle Tragfähigkeit, allgemeine Finanzierung)
  • Klaus Dörrzapf
    (Financal Modelling, Businessplan)
  • Cornelia Schäfer
    (Marketingstrategien, Sales, persönliche Kompetenzen)
  • Tobias Walbert
    (Produktentwicklung, technische Möglichkeiten)

„Wir freuen uns, dass der O/HUB dadurch ein vielfältiges Angebot für alle Gründungsinteressierten an der Hochschule geschaffen hat,“ so die Projektleiterin, Prof. Dr. Christiane Hellbach.

In den nächsten Monaten soll die zentrale Anlauf- und Beratungsstelle erste Erfahrungen sammeln und die Angebote danach weiter ausbauen sowie an den konkreten Bedarf der Studierenden, MitarbeiterInnen und Alumni anpassen.

Der Oberpfalz Startup Hub ist ein Verbundprojekt der Hochschulen OTH Amberg-Weiden, OTH Regensburg und Universität Regensburg. Es wird im Rahmen des EXIST-Programms (EXIST-Potentiale) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Weitere Informationen zum O/HUB bekommen Sie auf der Seite www.oth-aw.de/ohub oder über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 und b.vergnon@oth-aw.de.

 

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news-6783 Tue, 18 May 2021 11:07:43 +0200 Weiterer Semesterablauf – Verlängerung der Digitalen Lehre https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6783&cHash=e56d916df18982762a967ce36b562a82 Die Digitale Lehre mit den im Hygienekonzept unserer Hochschule getroffenen Regelungen und den geltenden Ausnahmen für unabdingbare Präsenzformate etwa in Laboren werden bis zum 09.07.2021 und damit bis zum Ende der Vorlesungszeit im Sommersemester verlängert. Alle aktuell geltenden Regelungen sind im Hygienekonzept unserer Hochschule verankert, das zum Stand 06.05.2021 aktualisiert wurde und auf unserer Homepage verfügbar ist.

Für die Organisation des Prüfungszeitraumes werden wir rechtzeitig ebenso noch Regelungen treffen, auch in Abhängigkeit von der weiteren, hoffentlich auch in den nächsten Wochen positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens in unserer Hochschulregion.

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news-6780 Fri, 14 May 2021 10:00:00 +0200 Fit for Balance: Den Stress effektiv bewältigen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6780&cHash=04db54e7c2c14990bd28d8c9cc938053 Jeder von uns hat im Alltag mit Stress zu tun. Oft wissen wir nicht wie wir am besten mit einer Stresssituation umgehen sollen oder den Stress bewältigen können, um auch in diesen Situationen effektiv unsere Aufgaben zu meistern. Über dieses Thema hat Nancy Zernickow am 08.05.2021 den Workshop „Fit for Balance: Den Stress effektiv bewältigen“ mit den Mentoring-Teilnehmerinnen veranstaltet. Als erstes gab es eine kurze Vorstellungsrunde, in der alle ansprechen konnten, was sie sich unter dem Workshop erhoffen und mit welchen Stresssituationen sie persönlich zu kämpfen haben.

Danach gab es einen kurzen Input zur Definition von Stress und welche Auswirkungen körperlich oder psychisch auftreten können. Dabei haben die Teilnehmerinnen sich selbst reflektiert und die Fragen beantwortet, was bei Ihnen Stress auslöst, verstärkt und welche Reaktionen in Stresssituationen gezeigt werden.

Anschließend haben die Teilnehmerinnen sich in kleinen Gruppen darüber ausgetauscht, wie sich Stress bei ihnen bemerkbar macht.

Durch persönliche Einschätzung verschiedener Aussagen zum persönlichen Arbeitsverhalten haben die Teilnehmerinnen ihre eigenen Antreiber herausfinden können. Sind diese Motivatoren zu stark ausgeprägt verursachen sie Stress und Überforderung. Im gemeinsamen Austausch sind Lösungen zum Umgang mit den inneren Antreibern gefunden und besprochen worden.

Nachdem die Ursachen für Stress geklärt waren, hat die Referentin erklärt, was es für langfristige und kurzfristige Strategien gibt, um Stress zu reduzieren. So haben die Teilnehmerinnen verschiedene Atemtechniken ausprobiert und gelernt, die in Stresssituationen angewendet werden können, um sich zu entspannen.

Als letztes wurde noch der „Notfall – Koffer“ vorgestellt. Verschiedene Methoden zur Strukturierung von Aufgaben und Vermeidung von Stressaufbau wie das Alpen-Modell oder das Pareto-Prinzip wurden erklärt. Jede Teilnehmerin konnte für sich eine geeignete Strategie für den Alltag aussuchen, wenn es mal wieder stressig werden sollte.

Auch im virtuellen Rahmen haben sich die Teilnehmerinnen viel untereinander austauschen können und in Kleingruppen oder der gesamten Gruppe gemeinsam Lösungen entwickeln können, um in Zukunft besser Stresssituationen bewältigen zu können.

Nähere Informationen zu den Programmen des ZGDs und allen anderen Aktivitäten gibt es auf der Website oder per Mail direkt beim Zentrum für Gender und Diversity.

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news-6779 Wed, 12 May 2021 12:13:30 +0200 Firmenexkursion mal anders – Business Afternoon für Masterstudierende https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6779&cHash=d7da418a7e2d8637c408df1272d1c3ae Über eine moderne Form der Firmenexkursion durften sich Studierende der Masterstudiengänge Digital Entrepreneurship sowie Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement freuen. Beim fakultäts- und fachbereichsübergreifenden Business Afternoon stellten gleich drei Unternehmer ihre Wachstums- und Geschäftsstrategien vor und zeigten dabei u. a. auf, welche Auswirkungen diese auf Change Management haben und welche Rolle die Digitalisierung dabei spielt. Neben den Vorträgen, stand auch der interaktive Austausch und Kommunikation mit den Studierenden im Fokus und so wurde es ein informativer und aufschlussreicher Nachmittag. Zu Beginn begrüßten die Moderatoren Prof. Dr. Frank Schäfer und Cornelia Schäfer kurz ihre Studierenden, bevor sie die Referenten vorstellten. Die, auch wenn sich ihre Unternehmen und Branchen stark unterscheiden, eine ganze Reihe von Gemeinsamkeiten aufweisen. „Sie alle verbindet zunächst mal diese mittelständische Struktur einige hundert Mitarbeiter zu haben, sie alle verbindet eine hohe Wachstumsdynamik, die in den letzten Jahren dazu geführt hat, dass sie ihre Größe sehr stark gesteigert haben, weiter dabei sind diese Größe weiter zu steigern und als drittes verbindet sie alle, dass sie eine jüngere Generation von Unternehmern und Entscheidern sind“, fasste Prof. Frank Schäfer zusammen und betonte zugleich den Change Management Bezug des Nachmittags, da alle Unternehmer auch wissen würden, wie wichtig es sei auch die Mitarbeiter mitzunehmen, um erfolgreich zu wachsen. Und auch das Thema Digitalisierung spielt bei allen eine große Rolle und so ergänzte Cornelia Schäfer: „wir dürfen heute Nachmittag einen interessanten Mix erwarten.“

 

Zukunftsmärkte vorbereiten

Den ersten Vortrag hielt Marco Bauer, Geschäftsführender Gesellschafter der BAM GmbH und Up2Parts GmbH in Weiden: „Vom historisch analogen Geschäftsmodell zur volldigitalen Prozesskette“.

In seinem interessanten Vortrag stellte er zunächst die Besonderheiten und Eigenheiten der Fertigungsbranche vor, um anschließend die verschiedenen Ansätze der BAM GmbH zu erläutern. Einer davon „Wir digitalisieren traditionelle Geschäftsmodelle“, z. B. durch On Demand Manufacturing führte schließlich auch zur Ausgründung von Up2Parts GmbH. Bei der anschließenden regen Diskussion ging Marco Bauer offen auf alle Fragen ein und erläuterte auch, wie er persönlich das Wachstum seines Unternehmens erlebe und dass ihm die Entwicklung teils surreal vorkomme.

 

Ein Konzept – unterschiedliche Ausrichtungen

Um „die Wachstumsstrategie der Vincera Kliniken und der Roll Out des Geschäftsmodells auf bundesweite Standorte“ ging es bei Chefarzt Dr. Christian Konkol und Cassian Schäfer, Prozessmanager bei der Vincera Holding GmbH aus Offenburg, zu der auch die Vincera Klinik Burg Wernberg gehört.

Die Vincera Kliniken verfolgen ein gemeinsames Konzept, wobei dieses mit unterschiedlichen Fokussierungen an den einzelnen Standorten einhergeht. Eine der Herausforderungen, war es dabei, das neue Konzept auf bereits existierende Kliniken zu übertragen und auch dort den Wandel umzusetzen und nachhaltig zu implementieren. Was wiederum ganz pragmatisch über Prozessmanagement realisiert werden könne, denn damit sei es möglich, eine Idee zu standardisieren und im Unternehmen umzusetzen. Auch diesem Vortrag schloss sich eine rege und offene Diskussionsrunde an.

 

Herausforderungen im internationalen Umfeld

Bastian Braun, Geschäftsführender Gesellschafter und Erwin Szabo, Head of Global Services von VALEO-IT Personalservice GmbH aus Luhe-Wildenau hielten den letzten Vortrag des Nachmittags über „die Internationalisierungsstrategie eines IT-Servicedienstleisters“.

Seit der Gründung im Jahr 2004 in Schwandorf, wandelte sich die VALEO-IT zum globalen Unternehmen mit Standorten in Rumänien, Mexiko und Philippinen. Die Referenten erläuterten u. a. die Beweggründe dieser Expansion und wie sich diese als Treiber für Veränderungen in allen Geschäftsbereiche auswirke, z. B. auf die Organisationsstruktur, Firmenkultur und das Portfolio. Dabei beleuchteten sie auch die Herausforderungen, die durch interkulturelle Unterschiede oder mangelnde Infrastruktur auftreten können. Auch dieser Vortrag wurde mit einer kurzen informativen Austauschrunde abgeschlossen.

 

Beeindruckende Beispiele für Unternehmertum

Zum Abschluss betonte Prof. Frank Schäfer nochmal, dass, wie die Vorträge deutlich gezeigt hätten, Unternehmertum nichts Triviales sei und jedes Unternehmen seinen eigenen Weg finden müsse, denn „es gibt nicht das eine Patentrezept.“ Auch Cornelia Schäfer merkte an, wie interessant doch gerade die Unterschiede in den Geschäftsmodellen seien. Mit einem herzlichen Dankeschön an die Referenten endete der spannende und lehrreiche Business Afternoon.

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news-6777 Wed, 12 May 2021 11:39:25 +0200 Regelmäßige Treffen zwischen studentischem Konvent und Hochschulleitung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6777&cHash=bd0cdb8a887ce89fd2482773b0ac1c6a Damit der studentische Konvent die umfangreichen Aufgaben, mit denen er betraut ist, zielführend erfüllen kann, finden in regelmäßigen Abständen Treffen mit der Hochschulleitung statt. Dort werden vielfältige Themen besprochen, die für Studierende an der OTH Amberg-Weiden relevant sind. Neben dem nach wie vor präsenten Thema Corona und den damit verbundenen Belangen, wie Digitale Lehre, alternative Prüfungsformen, psychische Belastungen u. ä., stehen auch Themen im Fokus, die die Rahmenbedingungen fürs Studium betreffen – wie z. B. Wohnen, Mensa und die Ausstattung beider Standorte. Zu besonderen Themen werden auch externe Gäste geladen – so waren beim letzten Treffen der Geschäftsführer des Studentenwerks Oberfranken, Josef Tost, und die für unsere Hochschule zuständige Psychologin, M. Sc. Psych. Verena Gödrich, dabei. Sie berichtete von ihren Erfahrungen mit Studierenden hinsichtlich der psychischen Belastungen aufgrund von Corona und den diesbezüglichen Angeboten des Studentenwerks.

Dem Engagement des Konvents, verbunden mit der konstruktiven Zusammenarbeit mit der Hochschulleitung, sind bereits viele gute Lösungen für so manche Anliegen und Probleme zu verdanken.

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news-6776 Wed, 12 May 2021 10:23:34 +0200 Grenzüberschreitende Energie-Effizienz-Netzwerke: Zweiter Online-Workshop https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6776&cHash=500da19b3e78b8278a55fad0a37c9b77 Gute aber auch schlechte Beispiele beim Energiesparen in der Tschechischen Republik und in Bayern stehen im Fokus des zweiten Online-Workshops des Projekts „Energy Efficiency Network – a cross-border energy consultant training“. Im Rahmen der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) haben sich die Prager Technische Universität (CTU), die OTH Amberg-Weiden und die Association of Energy Service Providers (APES) in einem Projektkonsortium zusammengeschlossen, um Energieeinsparprojekte in Kommunen und Unternehmen voranzutreiben und die in Bayern und Deutschland sehr erfolgreichen Energieeffizienz-Netzwerke auch im Nachbarland Tschechien zu etablieren. Beim Auftaktworkshop Anfang Februar wurden von den Projektverantwortlichen die Idee und die Möglichkeiten des grenzüberschreitenden Projekts vorgestellt.

Nach diesem sehr erfolgreichen ersten Termin geht es dieses Mal um die Umsetzung von Energiesparprojekten in der Tschechischen Republik und in Bayern. Dabei berichten Zulieferer und Berater, sowohl von tschechischer wie auch von bayerischer Seite, über ihre Erfahrungen und die Schwierigkeiten bei der erfolgreichen Umsetzung von Energiesparprojekten. Außerdem bietet das etwa dreistündige Veranstaltungsformat wieder Zeit für gemeinsamen Austausch und Diskussion.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet als Online-Konferenz via Zoom mit Simultanübersetzung statt.

Das vollständige Programm finden Sie auf der Website des Netzwerks. Unter diesem Link können Sie sich auch für die Teilnahme registrieren.

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news-6767 Thu, 06 May 2021 08:21:35 +0200 Neue Wege in der Personalgewinnung – vom Active Sourcing bis zum Einsatz von Storytelling https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6767&cHash=24d1d777d19c1678961318663e16059a “Uns interessiert die Praxis, die Praxis und die Praxis” betonte Prof. Dr. Bernt Mayer bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste, die virtuell die vierte Veranstaltung von research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL besuchten. Damit umriss er kurz die Zielsetzung der Veranstaltungsreihe, die unter anderem aktuelle Forschungsergebnisse zeigen und die anwendungsorientierte Forschung auch weiter fördern solle. Das Format diene dabei auch dazu, „um den Transfer von Ergebnissen in die regionale Wirtschaft fortzusetzen“ betonte Prof. Dr. M.B.A. (USA), M.H.R. (USA) Gabriele M. Murry bei ihrer Begrüßung, bevor sie der ersten Referentin Stefanie Kiesl das Wort überließ.

Die Absolventin des Masterstudiengangs Angewandte Wirtschaftspsychologie stellte ihre Masterarbeit zum Thema „Active Sourcing in sozialen Medien“ vor. Ganz konkret wollte sie mit dieser herausfinden, welche Möglichkeiten und Grenzen es von Active Sourcing in den sozialen Medien gibt und daraus konkrete Handlungsempfehlungen ableiten.

Was ist Active Sourcing?

„Bei Active Sourcing wird im Vergleich zum Recruiting aktiv auf passende Talente zugegangen, zum Beispiel in Xing und LinkedIn“ erläuterte sie zunächst, bevor sie einen kurzen Einblick in die Theorie gab und das methodische Vorgehen ihrer Arbeit vorstellte. Dafür hatte sie sowohl (HR-)Experten befragt, als auch eine Online-Umfrage durchgeführt. Letztere sowohl bei Recruitern als auch bei potenziellen Talenten.

Die befragten Experten/innen waren dabei alle der Meinung, dass „Active Sourcing zukünftig eine immer wichtiger werdende Rolle in der Personalbeschaffung einnehmen wird und es eine gute Möglichkeit bietet, um passende Talente zu finden, auch wenn es schwierige Stellen sind.“ Wichtig sei es dabei aber, einen individuellen und persönlichen Bezug zu den jeweiligen Kandidaten herzustellen, um eine emotionale Bindung aufzubauen. Dafür sollte man sich aktiv mit dem Profil der Kandidaten auseinandersetzen und dies in die persönliche Ansprache einbeziehen. Einigkeit herrschte bei den Experten/innen auch darüber, dass Active Sourcing nicht mehr wegzudenken sei, und, auch wenn es ein zeitaufwendiger und mühsamer Prozess sei, sich dieser dennoch lohne.

Konkrete Maßnahmen

Aus den Ergebnissen hat sie fünf konkrete Handlungsempfehlungen ausgearbeitet: Schulungen der Mitarbeitenden aus dem Personalbereich, Implementierung eines Sourcing KPI-Systems, Einführung einer Keyword-Datenbank, Einführung einer Sourcing-Bibliothek und Direktansprache der Kandidaten per Video. Bei der Vorstellung der einzelnen Maßnahmen gab Stefanie Kiesl zudem wertvolle Tipps für die praktische Umsetzung und die Budgetplanung.

„Unternehmen müssen auf lange Sicht umdenken und müssen Active Sourcing etablieren, wenn sie die bestmöglichen Talente finden wollen und auf dem Arbeitsmarkt bestehen wollen“ schloss Stefanie Kiesl ihren Vortrag ab, dem sich sogleich eine kurze Diskussion anschloss.

 

Storytelling im Employer Branding

Den zweiten Fachvortrag des Abends hielt Pia D´Ascanio, Absolventin des Masterstudiengangs Digital Business, zum Thema „Storytelling bei Einführung einer Arbeitgebermarke“. Ihre Masterarbeit absolvierte sie beim Unternehmen Omniga GmbH, bei der sie mittlerweile auch beschäftigt ist.

„Employer Branding ist die identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber,“ zitierte sie zunächst die Deutsche Employer Branding Akademie. Diese Definition zeige auch, dass es zwei Dimensionen gebe, die externe (die richtigen Mitarbeiter finden) und die interne (die richtigen Mitarbeiter binden). Das Bindeglied zwischen diesen sei dabei immer die Authentizität „und eine beliebte Methode, um diese Authentizität zu Tage zu fördern, ist Storytelling.“

Nach kurzem Einblick in die Theorie und in ihre Hypothesen, stellte sie ihre praktische Vorgehensweise vor. Dafür hatte Sie sich für eine strategische Implementierung in sieben Schritten entschieden, (in Anlehnung an die Phasen des Kommunikationsprinzips): 1. Status Quo, 2. Ziele, 3. Zielgruppen, 4, Kommunikationsstrategie, 5. Budget, 6. Maßnahmen, 7. Erfolgsmessung.

Mitarbeitende an Bord holen

Zu den konkreten Storytelling-Maßnahmen, die sie im Laufe ihrer Arbeit für das Unternehmen entwickelte, zählte ein Video zum Imageaufbau, ein „OMNIGUIDE“ in Form einer Broschüre zur Verankerung des Ganzen und zur maximalen Authentizität eine neue Karriere-Website. Wichtig sei bei diesem Prozess auch die aktuellen Mitarbeitenden vorab an Bord zu holen, damit diese nicht durch Zufall von den Maßnahmen erfahren, betonte sie.

Wie unterstützt Storytelling die strategische Implementierung der Arbeitgebermarke? Diese Frage beantwortete sie zum Abschluss: „Zum einen zeigt sie Unternehmenskultur auf, zum anderen fördert sie die Authentizität und leistet so den „Proof of Concept“ und last but not least, fördert es auch die Markenloyalität und die Bindung der Mitarbeiter.“ Dabei gebe es aber auch Limitationen, und so sei es wichtig auch externe Erfolgskontrolle zu betreiben, denn ansonsten widerspreche man sich selbst. Auch diesem informativen Vortrag schloss sich eine kurze, aber rege Diskussion an.

Nächste Veranstaltung

Der nächste Veranstaltungstermin von research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL ist am 25.05.2021. Zunächst referiert Ronny Stärker, Human Resources Manager und IT-Projektleiter, über seine Masterarbeit zum Thema „Dimensionen und Handlungsfelder der agilen Transformation in hybriden Arbeitswelten am Beispiel der Krones AG“. Den zweiten Fachvortrag hält Jessica Kleber, Masterandin im Studiengang Logistik & Digitalisierung, über ihre Masterarbeit zum Thema „Process-Mining in der Distributionslogistik - Eine Fallstudie aus der Fertigungsindustrie“.

Mehr Informationen über die Vorträge und die Referenten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie auf der Veranstaltungsseite.

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news-6764 Tue, 04 May 2021 11:15:46 +0200 Mikrostudie zeigt Möglichkeiten von Physician Assistants zur Behebung des Ärztemangels https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6764&cHash=5b6a78dcca30c331882eee2565ed0053 Der zunehmende Ärztemangel bereitet Kliniken teils große Schwierigkeiten bei der Besetzung des ärztlichen Dienstes. Eine Möglichkeit diesen Mangel abzufedern und auszugleichen, bietet das Berufsbild der Physician Assistants (PAs) – insbesondere, wenn sie in die ärztliche Personalstruktur integriert werden. Wie der Stellenplan optimal gestaltet werden kann und wie hoch der mögliche Anteil an PAs dabei ist, wurde nun in einer Mikrostudie des Deutschen Hochschulverband Physician Assistant (DHPA) untersucht. Die Studie, an der auch Prof. Dr. Stefan Sesselmann (Studiengangsleiter des PA-Studiengangs der OTH Amberg-Weiden), beteiligt war, wurde in der aktuellen Ausgabe der „Zeitschrift für Führung und Personalmanagement in der Gesundheitswirtschaft“ (ZFPG) veröffentlicht und kann kostenlos downgeloadet werden.

 

Optimaler Skill-Mix

Die Studie beruht auf der Berechnung eines Skill-Mix in sechs Kliniken unterschiedlicher Art und Größe. Sie zeigt, dass die optimale Anzahl von PAs zur Implementierung des Berufes vor allem davon abhängt, ob die PAs im Bereitschaftsdienstes eingesetzt werden sollen oder nicht. Bei einer Beteiligung an diesem liegt der mögliche Anteil von PAs an Assistenzarztstellen zwischen 27 % und 39 %, ohne Beteiligung am Bereitschaftsdienst zwischen 12 % und 21 %. Die Autoren betonen aber, dass es für einen optimalen Skill-Mix unbedingt erforderlich sei, eine abteilungsbezogene Analyse in der jeweiligen Klinik vorzunehmen.

Den vollständigen Beitrag mit den ausführlichen Studienergebnissen können Sie unter folgendem Link kostenlos downloaden:

https://www.hnu.de/fileadmin/user_upload/3_Forschung/Forschungsinstitute__Kompetenzzentren/Vernetzte_Gesundheit/dateien-doi/ZFPG_2021_J7_N2_05.pdf

 

Über den DHPA

Der Deutsche Hochschulverband Physician Assistant (DHPA) wurde als Zusammenschluss von Hochschulen und Berufsakademien gegründet, um das noch junge Berufsbild des Physician Assistants in der Öffentlichkeit und im Gesundheitswesen gemeinsam zu vertreten. Prof. Dr. Stefan Sesselmann ist als Schriftführer Mitglied des Vorstandes.

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news-6760 Mon, 03 May 2021 10:31:59 +0200 Neumarkter HochschulForum nimmt Sicherheit von IT-Systemen in den Fokus https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6760&cHash=99ed7080fb002b2e15b394658c57a303 IT-Sicherheit ist seit Beginn der Computerzeit ein wichtiges, wenngleich oft unterschätztes und häufig sogar gefährlich vernachlässigtes Thema, das bei der zunehmenden Digitalisierung und Computerisierung aller Lebens-und Arbeitsbereiche gerade für Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen von zentraler Bedeutung ist. E-Mail-Kommunikation, Datenaustausch über Netzlaufwerke, Buchhaltung – Geschäftsprozesse sind digital. Die Digitalisierung erhöht die Effizienz, aber auch die Angriffsflächen. Das Thema IT-Sicherheit hat zahlreiche Neumarkter Unternehmen zum zweiten virtuellen Neumarkter HochschulForum gezogen. Nach der Begrüßung und Vorstellung des Digitalen InnovationsLabors (DIL) durch den wissenschaftlichen Leiter Prof. Ralf E. Hartleben, führte Prof. Dr. Daniel Loebenberger (OTH Amberg-Weiden, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik) in das Thema ein, Stefan-Lukas Gazdag (genuaGmbH, Kirchheim bei München) stellte praktische Beispiele vor. Dabei steht beim Neumarkter HochschulForum stets im Vordergrund: wissenschaftlich fundiert, mit relevantem Bezug zur Praxis!

Die beiden spannenden Vorträge lieferten eine fundierte Grundlage und wissenschaftliche Hintergründe zur Kryptographie sowie ausreichend Impulse für die rege Diskussion im Anschluss.

„Wenn Sie Ihre Daten beim Kommunizieren über das Internet nicht verschlüsseln, kann diese „jeder“ User wie eine Postkarte lesen, wenn er diese in die Finger bekommt“, so Prof. Dr. Daniel Loebenberger. Beim aktuellen Stand der Technik kann aufgrund der eingesetzten Verfahren und Protokolle die Vertraulichkeit von Daten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewährleistet werden.  „Eine perfekte Sicherheit gibt es nie, aber eine Absicherung nach besten Wissen und Gewissen“, so Stefan-Lukas Gazdag. Die Methoden der Kryptografie lassen eine Entschlüsselung der Daten in der Regel nicht zu, allerdings müssen diese Verfahren sorgfältig und fehlerfrei in die Software und Systeme integriert werden. Bis sich ein neues Protokoll in der IT-Landschaft durchsetzt und flächendeckend eingesetzt wird, vergehen oft mehrere Jahre bzw. sogar Jahrzehnte.

Darauf ist Stefan-Lukas Gazdag in seinem Ausblick auch näher eingegangen: Thema Quantencomputer (Wunderrechner). Er kann bestimmte Berechnungen anders darstelle. Dadurch lassen sich mathematische Probleme effizienter lösen, die aber auch in der Kryptografie eingesetzt werden, wodurch die Wahrscheinlichkeit, dass diese Daten aufgebrochen / entschlüsselt werden können, steigt.
Es empfiehlt sich, auf gut entwickelte Software zurückgreifen, die zum Beispiel über open-Source Lizenzen zur Verfügung gestellt wird, um grundlegende Fehlerquellen und Einfallstore zu vermeiden. Man sollte 10 % des Kaufpreises eines Fahrrads fürs Schloss ausgeben, genauso verhält es sich auch beim Thema IT-Sicherheit (Budget einplanen).
IT-Sicherheit ist eine absolute Notwendigkeit, macht die Prozesse aber auch langsamer, worunter die Performance im Ganzen leidet. Hier gilt es abzuwägen…

In der anschließenden Fragerunde gab es nochmal einen Rundumschlag von der Diskussion über das Signieren von Inhalten auf den Webseiten, KI-unterstützte Spam-Filter, Phishing- und Ransomware-Angriffen.

Abschließend die drei bis vier Takeaways, die man im Bereich IT-Sicherheit beachten sollte:

  1. Mitarbeiter schulen
    Dutzende Angriffe auf die Technologie / IT-Systeme fallen dem User gar nicht auf, weil sie von der Firewall abgefangen werden, dadurch entsteht der Trugschluss, dass persönliche Angriffe mittlerweile häufiger durchgeführt werden. Dies ist nicht der Fall. Allerdings können die aktuell noch hohen Erfolgsaussichten durch entsprechende Schulung der Mitarbeiter deutlich reduziert und Risiken vermieden werden.
  2. Systeme patchen (Sicherheitslücken schließen)
    „never touch a running system“ gibt es in der IT-Sicherheit nicht!
  3. Individuelle Lösungen zur Absicherung (aktiv sein) gibt es auch mit einem überschaubaren Budget
  4. IT-Sicherheitskonzept erstellen und klare Zuständigkeiten / Verantwortlichkeiten in der IT regeln

Fördertöpfe für die Optimierung der IT-Sicherheit in den Unternehmen stehen zur Verfügung. Es werden regelmäßig Forschungsvorhaben gemeinsam mit Mittelständlern umgesetzt und auch Mitarbeiter explizit für solche Projekte an den Hochschulen eingestellt.

Am 18. Mai findet das 3. Neumarkter HochschulForum statt. Thema diesmal: die Zukunft im Handel. Weitere Informationen auf der Website des DIL.

Aufzeichnung Neumarkter HochschulForum

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news-6759 Thu, 29 Apr 2021 18:36:12 +0200 Ab Montag, 03.05.21 ist jeder erste Montag im Monat ein BPMonday https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6759&cHash=be36cfaeeee03372c125a858a2cc279c Der BPMonday bietet ein virtuelles Forum für die Diskussion innovativer Prozessmanagement-Themen. Ab Mai 2021 stellt an jedem ersten Montag im Monat ein Praktiker oder Forscher aktuelle Konzepte, praktische Fragen und/oder Best Practice-Lösungen des Geschäftsprozessmanagements vor. Start der Reihe ist am Montag, 03.05.21 um 20.30 Uhr. Teilnehmen können alle Interessierten über die Seite http://www.BPMonday.de . Zum Start der Reihe, am Montag, 03.05.21, geht es um das Thema Integrierte Intelligenz: Wettbewerbsvorteile durch die Kombination menschlicher und künstlicher Intelligenz in Geschäftsprozessen.

Dabei wird die Frage behandelt, wie Unternehmen von künstlicher Intelligenz profitieren? Bislang profitieren sie vor allem durch den Einsatz von KI-Tools zur Effizienzsteigerung und Automatisierung menschlicher Arbeit. Aber warum nicht mehr Potential der KI ausschöpfen? Ulrich Lichtenthaler zeigt, dass Firmen, die KI zu einem zentralen Bestandteil ihrer Innovationsstrategien machen, unschlagbare Wettbewerbsvorteile erlangen. Und zwar durch die gezielte Integration menschlicher und künstlicher Intelligenz, die über standardisierte Anwendungen hinausgeht. So entsteht eine Superform der Intelligenz, eine Intelligenz x.
In seinem Vortrag im Rahmen des BPMonday erfahren Sie, wie sie schrittweise Intelligenz x in großen oder mittelständischen Firmen verankern und weitere Tools für den Aufbau einer einzigartigen Intelligenzarchitektur einsetzen können.
 

Am Montag, 07.06.21, berichtet Remi Avci über die Herausforderungen und Lösungswege im Deploymentprozess bei Softwareentwicklungen. Der Wirtschaftsinformatiker und Absolvent von Prof. Dr. Matthias Lederer, der heute beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge arbeitet, referiert zum Thema IT-Geschäftsprozesse in der Softwareentwicklung - Release- und Deploymentprozesse in der Micro Service-Architektur. Dabei berichtet er, wo bei einer staatlichen Behörde, die eine Vielzahl an Schnittstellen bedienen muss, die Stolpersteine liegen, wenn man eine Software von der Entwicklung in den produktiven Betrieb bringt. Er zeigt außerdem konkrete Lösungen und Best Practice Beispiele. 

Los geht es jeweils um 20.30 Uhr. Die Veranstaltungsreihe bietet viel Raum für die konstruktive und interdisziplinäre Diskussion. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Auf der Website http://www.BPMonday.de können Sie direkt und ohne Voranmeldung an der Veranstaltung teilnehmen.

 

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news-6756 Wed, 28 Apr 2021 12:40:32 +0200 Security-Experten der OTH Amberg-Weiden bei der Konferenz „Cloud Computing 2021“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6756&cHash=323c022977943830d214b1e1793f1d64 Die Zukunft des Cloud-Computing, Datenschutz, Sicherheit – Bei der Cloud-Computing-Konferenz der International Academy, Research, and Industry Association (IARIA) haben Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter der OTH Amberg-Weiden aktuelle Ergebnisse aus verschiedenen Forschungsprojekten der Hochschule vorgestellt. Security-Experten aus der ganzen Welt kommen jährlich bei der Internationalen Konferenz über Cloud Computing, GRIDS und Virtualisierung zusammen, bei der unter anderem neue Trends, herausfordernde Funktionen, Cloud Computing, Grid-Netzwerke, Dienste und Anwendungen, Plattformen, Infrastrukturen und Anwendungen vorgestellt werden. Die Konferenz, die vom 18. bis 22. April 2021 pandemiebedingt als Online-Konferenz stattfand, war ursprünglich für den Konferenzort Porto in Portugal vorgesehen.

Im Rahmen des Special Track „Cloud Cyber Security and Privacy: Readiness for the Next Decade“ machte Michael Gleißner, Forschungsmaster-Student und Mitarbeiter im von Prof. Dr. Clemens Bulitta und Prof. Dr. Steffen Hamm geleiteten Forschungsprojekt 5G4Healthcare, den Auftakt. Er zeigte im ersten Vortrag des Special Track auf, welche aktuellen Schwierigkeiten im Zusammenhang von Medical-IoT-Geräten und Apps mit Anbindung an Cloud-Diensten in Bezug auf Informationssicherheit und Datenschutz bestehen. Ziel von 5G4Healthcare ist die Untersuchung, wie 5G-Mobilfunk zur Verbesserung der ländlichen Gesundheitsversorgung sowohl in der integrierten Versorgung als auch in der häuslichen Pflege eingesetzt werden kann.

Nicholas Jäger stellte im Anschluss ein Konzept zur dezentralisierten Authentifizierung von Drohnen in fliegenden Adhoc-Netzwerken vor. Die Herausforderung besteht dabei darin, dass autonom fliegende Drohnen keinen permanenten Zugriff auf das Internet haben, aber dennoch mit anderen Kommunikationspartnern (andere Drohnen, Fahrzeuge, Einrichtungen, Cloud-Dienste) auf einer vertrauenswürdigen Basis Daten austauschen müssen. Die vorgestellten Arbeiten wurden im von Prof. Dr. Alfred Höß geleiteten Forschungsprojekt „ADACORSA“ erzielt.

Prof. Dr. Andreas Aßmuth stellte in seinem Vortrag ein Konzept zur Sicherung von Login-Informationen von Mitarbeiter/-innen in Betrieben vor, welches einerseits eine starke Authentifizierung der einzelnen Mitarbeiter(inne)n ermöglicht, gleichzeitig aber deren Privatsphäre gegen illegale Arbeitsplatzüberwachung schützt. Die Idee für das Konzept stammte von Simon Liebl, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der OTH Amberg-Weiden und Doktorand an der Abertay University in Dundee, Schottland. Das vorgestellte Konzept entstand schließlich in einer Zusammenarbeit der OTH Amberg-Weiden und Dr. Robert Duncan von der University of Aberdeen, Aberdeen, Schottland.

Die Aufsätze zu den genannten Vorträgen sind frei abrufbar im Internet verfügbar (Open Access):

M. Gleißner, J. Dotzler, J. Hartig, A. Aßmuth, C. Bulitta und S. Hamm: "IT Security of Cloud Services and IoT Devices in Healthcare", The Twelfth International Conference on Cloud Computing, GRIDs, and Virtualization, Proceedings, S. 1-7, 2021.

N. Jäger und A. Aßmuth: "An Approach for Decentralized Authentication in Networks of UAVs", The Twelfth International Conference on Cloud Computing, GRIDs, and Virtualization, Proceedings, S. 13-17, 2021.

A. Aßmuth, R. Duncan, S. Liebl und M. Söllner: "A Secure and Privacy-Friendly Logging Scheme", The Twelfth International Conference on Cloud Computing, GRIDs, and Virtualization, Proceedings, S. 8-12, 2021.
http://thinkmind.org/index.php?view=article&articleid=cloud_computing_2021_1_20_28004

Die Konferenzteilnehmer der OTH Amberg-Weiden bedanken sich bei den jeweiligen Fördermittelgebern sowie dem Institut für Angewandte Forschung (IAF) der Hochschule, ohne die eine Teilnahme an der Konferenz nicht möglich gewesen wäre.

 

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news-6753 Tue, 27 Apr 2021 15:34:04 +0200 Amberger Patentgespräche beleuchten alternative Formen der Streitbeilegung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6753&cHash=42f68685d993c0557878ed43ca37b2fb Beim zweiten Veranstaltungstermin der Amberger Patentgespräche erwartete die zahlreichen Zuschauer ein „Ritt durch die Mediation“. Prof. Dr. Maximilian Haedicke, LL.M. (Georgetown) stellte zunächst die Grundlagen und Vorgehensweise dieser Art der Streitbeilegung vor und beleuchtete anschließend die Chancen und Potentiale, die die Mediation speziell im IP-Bereich aufweist. Zuvor begrüßte aber die Gastgeberin, Prof. Dr. Andrea Klug, die Zuschauer und bedankte sich ausdrücklich für das Feedback auf die erste Ausgabe der Amberger Patentgespräche. Auch dieses Mal stand mit „Mediation im Geistigen Eigentum?!“, wieder ein spannendes Thema, unter dem Leitthema „IP im digitalen Wandel“, auf der Agenda. „Denn Streitigkeiten erfassen gerade mit Blick auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz ganz neue Bereiche und benötigen gerade mit Blick auf diese neuen Bereiche auch andere, alternative Verfahren der Streitbeilegung“, wie Prof. Andrea Klug zusammenfasste.

Moderator Prof. Rolf Einsele übernahm anschließend die Vorstellung des Referenten und betonte dabei, dass man sich sehr freue, einen ausgewiesenen Fachmann auf dem Gebiet gewonnen zu haben. Prof. Haedicke ist sowohl lizensierter Mediator mit Akkreditierungen bei der WIPO (World Intellectual Property Organization) und dem CEDR (Centre for Effective Dispute Resolution), als auch studierter Jurist und war jahrelang als Rechtsanwalt mit Spezialgebiet gewerblicher Rechtsschutz und nebenberuflich als Richter am OLG Düsseldorf tätig. Zudem ist er Inhaber des Lehrstuhls für Geistiges Eigentum an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Einblicke in die Mediation

„Heute gibt es keinen professoralen, trockenen, dogmatischen Rechtsvortrag, sondern ein etwas entspannteres Thema“, betonte Prof. Haedicke gleich zu Beginn seines Vortrags und so durften sich die Zuschauer auf einen informativen und spannenden Einblick in die Mediation freuen.

Diese wird im Familien- und Erbrecht schon lange erfolgreich eingesetzt, im Bereich des geistigen Eigentums ist sie hierzulande, anders als z. B. im angelsächsischen Raum, allerdings noch nicht sehr verbreitet. Dass das Potential auch im IP-Bereich groß ist und die oft vorhandene Skepsis unbegründet, stellte Prof. Haedicke dann anhand eines fiktiven Fallbeispiels vor an dem er zugleich den Ablauf einer Mediation erörterte.

Dieses zeigte anschaulich, dass auch vermeintlich simple Fälle schnell komplex werden, besonders wenn sie über Ländergrenzen hinweg verschiedene Gerichte beschäftigen. Hier kann die Mediation oftmals eine schnellere und auch günstigere Lösung darstellen.

Zu den großen Vorteilen der Mediation zählt ihre Einvernehmlichkeit. So gebe es zwar keine Garantie für ein Ergebnis, „aber es gibt eine Garantie, dass wenn es eine Einigung gibt, wenn die Parteien zu einem Ergebnis gekommen sind, sie mit diesem einverstanden sind.“ Dabei eigne sich zwar nicht jeder Fall für eine Mediation, doch gerade, „wenn eine langfristige Beziehungen aufrechterhalten werden soll und die Parteien nicht ganz getrennte Wege gehen können“ sei dies oft so.

Legitimität und Dignität

Zum Abschluss verwies der Referent auf den Grundgedanken „Pro ratione stat voluntas! Es gilt der freie Wille ungeachtet seiner Vernünftigkeit“, der von Werner Flume, einem der größten Juristen des 20. Jahrhunderts, geprägt wurde. Dieser bedeute, dass „der Vertrag per se die Legitimität und sogar die Dignität in sich trägt“ und „staatsfreie Vereinbarungen, die von dritten unbeeinflusst sind, eine massive Richtigkeitsgewähr für die Vertragsbeteiligten bieten.“ Und gerade diesem Gedanken der Legitimität „wird die Mediation in massiver Weise gerecht“, betonte Prof. Haedicke.

Auch diesem Vortrag schloss sich wieder eine interessante Diskussionsrunde an. Die Aufzeichnung des Livestreams steht Interessierten auf YouTube weiterhin zur Verfügung.

Der nächste Vortrag findet am 27.05.2021 um 16:30 Uhr statt. Die Referentin Prof. Dr. Beatrix Weber wird das Thema „Rechtemanagement und Schutz von KI-Anwendungen und Modellen“ beleuchten. Mehr Information erhalten Sie auf der Veranstaltungsseite.

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news-6751 Fri, 23 Apr 2021 13:03:38 +0200 Virtueller Girls’Day 2021: Mädchen lernen ein MINT-Studium kennen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6751&cHash=f89bb321a78c586fe52d23c84d72c41a Technische Studiengänge sind nicht nur was für Jungs. Davon überzeugten sich 13 Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren beim virtuellen Girls’Day an der OTH Amberg-Weiden. Zu Beginn stellten die beiden Projektkoordinatorinnen des Zentrums für Gender und Diversity der OTH Amberg-Weiden Özlem Ajazaj und Marion Nitsche die zwei Campus Amberg und Weiden vor und erläuterten die Studiengänge. Dabei wurde den Schülerinnen die Besonderheiten der Studiengänge beschrieben und ihnen die Berufsperspektiven aufgezeigt.

Nach einer Pause war das Engagement der Schülerinnen gefragt: sie sollten sich mit der Website der OTH Amberg-Weiden anhand von ausgewählten Fragen wie zum Beispiel „Wie heißt der elektronische Bibliothekskatalog der OTH-Bibliothek?“ vertraut machen und diese dann über menti.com beantworten sollten.

Nachdem die Schülerinnen erfolgreich abgestimmt haben, ging es mit Erfahrungsberichten aus dem Studium der Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des ZGDs weiter. Auch mit Hilfe von Videos vermittelten sie die Essenz ihres Studiengangs und wie sie zu ihrem Studium gefunden haben.

Um den Schülerinnen einen Einblick in die Hilfsangebote der Hochschule, speziell des ZGDs, zu geben wurden dann die Programme „MINToring“ und „first steps“ kurz vorgestellt und Erfahrungen von Teilnehmern der beiden Programme geteilt.

Nähere Informationen zu den Programmen des ZGDs und allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity gibt es auf der Homepage oder per Mail direkt beim Zentrum für Gender und Diversity.

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news-6749 Wed, 21 Apr 2021 11:59:54 +0200 „Ein absoluter Traumjob, für den ich 200 % renne.“ Dr. Veronika Fetzer erzählt über digitale Startups und Führung bei „Ich bin gerne Chefin!“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6749&cHash=93b50cfdbe52edc9c6f3a327cd39cac6 „Mein Herz hat richtig dafür geschlagen, als ich den Job bekommen habe,“ beschrieb Dr. Veronika Fetzer ihren Start als Projektleiterin der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) vor drei Jahren. Bei „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz“ referierte sie nicht nur über ihr Führungsprinzip „Prima inter Pares: Als Chefin Erste unter Gleichen“, sondern erzählte auch über ihren eigenen Weg bis zur Projektleitung bei einem der erfolgreichsten digitalen Gründerzentren Bayerns. Zuvor hatte Dr. Bastian Vergnon kurz die Anwesenden begrüßt und den Oberpfalz Startup HUB als „Begleiter in allen Phasen der Gründung vorgestellt.“ Zu diesem Projekt gehören neben Veranstaltungen wie „Ich bin gerne Chefin!“ auch weitere Unterstützung für Gründerinnen und Gründer in Form von Coachings oder Beratungen. Zuletzt gehe es dabei auch um die Zusammenarbeit mit Partnern im Gründungsökosystem der Oberpfalz.

Damit war die Online-Veranstaltung auch gleich bei der täglichen Arbeit von Dr. Veronika Fetzer: Sie verantwortet an der Techbase in Regensburg über die DGO den Bereich Startups und Gründungen.

Ihre Arbeit ist durchaus bedeutend, da Bayern eine treibende Kraft bei den Themen Digitalisierung und Gründung werden will und dazu unter anderem Gründerzentren in Regensburg, Amberg und Weiden eingerichtet hat.

„Das Projekt bringt auch Komplexität mit sich“, da es neben einem großen und vielfältigen Team auch viele Partner und Sponsoren umfasst.

Diese Betreuung von Startups ist ihr „absoluter Traumjob, für den ich 200 % renne.“ Sie hatte den Weg dahin „aber nicht geplant, sondern ist dahin gekommen.“

Nach einem dualen Studium der Betriebswirtschaft bei der Bayerischen Landesbank und einem Master an der Universität Regensburg, arbeitete sie dort an einer Doktorarbeit rund um das Thema Gründung und Entrepreneurship. Anschließend war sie in einer kleinen Strategieberatung im Bereich Automotive und IT tätig. Überall habe sie „wahnsinnig viel gearbeitet und gelernt“.

Dabei hatte sie das „Gründerökosystem in Regensburg weiter beobachtet“ und „sich richtig gefreut,“ als sie die Stelle als Projektleitung der DGO antrat.

Dies war für sie die „erste kleinere Führungsposition“ mit vielen Herausforderungen „von heute auf gleich“. Sie hatte damals noch keine Führungserfahrung und die komplexe Projektstruktur mit hohen Erwartungen unterschiedlicher Stakeholder waren zu Beginn herausfordernd. Gleichzeitig macht es „Spaß, eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen“.

Dennoch „mag sie den Begriff Chefin für sich nicht“, da er häufig nur mit Weisungen an nachgeordnetes Personal verbunden ist. Sieht sich stattdessen als „Prima inter Pares“, das heißt als „leitendes Mitglied des Teams“. Konkret bedeutet es, dass sie zum Beispiel „Visionen, wo wir hinwollen“ definiert, Aufgaben delegiert und auch das Scheitern bei neuen Projekten zulässt.

Aus diesen Erfahrungen heraus gab sie am Ende des Vortrags Tipps für andere Frauen:

  • Netzwerk pflegen („Ganz viel Kaffee trinken, um das Netzwerk nicht nur zu kennen, sondern um sich auch damit auszutauschen.“)
  • MentorInnen suchen („Möglichst frühzeitig“)
  • Zuhören, auch wenn der Inhalt nicht gefällt („Wichtig, wenn man zum ersten Mal Chefin ist“).
  • Selbstbewusst und reflektiert sein („gerade für Frauen superwichtig selbstbewusst zu sein“)
  • Konfrontation nicht um jeden Preis scheuen. („Wichtig ist das nicht um jeden Preis.“)
  • Wertschätzung für die Arbeit anderer und dies auch „ehrlich“ kommunizieren
  • Bleib Du selbst und authentisch. („Auch mit Ecken und Kanten“.)

Am Ende standen nicht nur zahlreiche positive Kommentare der Anwesenden, sondern auch eine lange Fragerunde. So gab sie bei der Suche nach MentorInnen nicht nur den Hinweis auf entsprechende Programme der der OTH Amberg-Weiden oder der DGO. Sondern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten auch schauen, „wo sie arbeiten und ob es dort Personen gibt, die passen.“  Wichtig war ihr auch noch der Hinweis, dass man „krassen Perfektionismus in dieser Position nicht lange schafft“ und daher mit der Zeit ablegen müsse.

Der nächste Vortrag von „Ich bin gerne Chefin!“ ist am 25. Mai mit Elke Renner, der Gründerin und Geschäftsführerin der Renner Eventagentur. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe bekommen Sie auf der Seite www.oth-aw.de/chefin oder über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 und b.vergnon@oth-aw.de.

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news-6737 Wed, 14 Apr 2021 09:13:36 +0200 Virtuelles Mentoringtreffen im Frühjahr 2021 https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6737&cHash=4012d37d6bebb681580b6413b19a812d Da das letzte Mentoringtreffen schon wieder etwas zurückliegt, haben sich die Teilnehmerinnen von „first steps“ und „professional steps“ kürzlich wieder virtuell über BigBlueButton getroffen. Nach der Begrüßung durch Projektkoordinatorin Özlem Ajazaj und Antonia Isabel Nägele, Praktikantin des Gender- und Familienbüros, startete zunächst eine offene Gesprächsrunde. Die Teilnehmerinnen tauschten sich unter anderem darüber aus, wie ihnen das Mentoring-Programm gefällt und wie es ihnen in ihrem derzeitigen Semester bisher ergangen ist. Auch für allgemeine Fragen und Wünsche blieb Zeit und Raum.

Nach der Feedback-Runde übernahm Sonja Waldt das Wort, um den Teilnehmerinnen den Wissenschaftcampus des Fraunhofer Instituts vorzustellen. Sie hatte am Wissenschaftscampus@Home vom 8. bis 11. März im Rahmen eines Praktikums für ihre Bachelorarbeit teilgenommen und berichtete nun von ihren Erfahrungen.

Da sich der Wissenschaftscampus speziell an Frauen in der Wissenschaft und deren Förderung richtet, ist er auch für die Teilnehmerinnen der Mentoring-Programme sehr relevant. Und so legte Sonja Waldt allen eine Teilnahme am nächsten Wissenschaftscampus ans Herzen, da es eine hervorragende Möglichkeit sei, Kontakte für den Karrieremarkt zu knüpfen.

Zum Abschluss übernahm Özlem Ajazaj wieder das Wort, und gab einen kleinen Ausblick auf die nächsten Workshops und Mentoringtreffen des Zentrums für Gender und Diversity.

Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind auf der Website oder direkt per Email beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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news-6734 Mon, 12 Apr 2021 15:46:52 +0200 Das „DidaktikForum“ geht online https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6734&cHash=0f98a20f653566084678bafa939eb9c6 Die bekannte und bewährte Veranstaltungsreihe „DidaktikForum“ wird im Sommersemester online fortgesetzt. An mehreren Terminen widmet sich die Reihe dem brandaktuellen Thema „Online-Prüfungen“, wobei jedes Mal ein anderer Aspekt des Themas im Fokus steht: von der rechtlichen Seite über die technische Umsetzung bis hin zu didaktischen Empfehlungen. Der erste Termin fand bereits statt: Prof. Dr. Ingo Striepling von der OTH Regensburg beleuchtete die „rechtlichen Aspekte bei digitalen Prüfungsformen“. Die Folien stehen in Moodle weiterhin zur Verfügung.

Der nächste Termin ist am Mittwoch, den 14.04.2021 um 16:00 Uhr mit dem Thema „Technische Umsetzung von digitalen Prüfungen in Moodle“.

Ute Dasch, Dipl.-Ing. (FH) und Stefan Reichert, M.A., von der TH Nürnberg (Bereich Service Lehren und Lernen) werden über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung von digitalen Prüfungen, u. a. auch Take Home Exams, berichten. Sie schildern die Prozesse aus der Perspektive der Unterstützung durch die Moodlesystembetreuung und der Bereitstellung des Prüfungssystems, in die beide mit eingebunden sind.

Am Donnerstag, den 20.04.2021 um 16:30 Uhr folgt bereits der nächste Vortrag: Prof. Dr. Mandy Hommel (Didaktikbeauftragte der Hochschule) und KollegInnen geben dabei „didaktische Empfehlungen zu digitalen Prüfungen“.

Weitere Termine sind in Planung und werden im Vorfeld bekanntgegeben.

Alle ProfessorInnen, DozentInnen sowie Lehrbeauftragte sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Die Teilnahme läuft über den gleichnamigen Moodlekurs im Kursbereich „Qualitätsmanagement“.  Weitere Informationen erhalten Sie auch bei Frau Elisabeth Fichtner oder Herrn Vizepräsidenten Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Müller.

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news-6733 Thu, 08 Apr 2021 15:54:37 +0200 Interessanter Austausch mit anderen Forschenden auf der IADIS https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6733&cHash=2fee68f6fa4ffe328386e35dbe7c01a3 Diese und weitere Erfahrungen sammelten „Digital Business“-Masterstudierende, die auf der IADIS, einer internationalen Konferenz für Informationssysteme, referieren durften. Die 3-tägige Veranstaltung wurde in diesem Jahr coronabedingt virtuell über Zoom durchgeführt. Und auch wenn die Teilnehmerzahl dadurch nicht ganz so hoch war, ergab sich in den unterschiedlichen Thementracks doch ein interessanter Austausch mit anderen Referierenden. Marina Brunner, die eine Zusammenfassung ihrer Masterarbeit vorstellte, berichtet, dass die anderen Vortragenden in ihrem Abschnitt in der Regel Doktoranden oder ProfessorInnen waren und betont die Internationalität der Konferenz, da die Teilnehmenden aus der ganzen Welt waren. Bei ihrer Masterarbeit handelt es sich um die Entwicklung eines Reifegradmodells für Produktmanagement von Produkt Service Systemen.

Karolin Bosch und Linda Mosenthin stellten ihr gemeinsames Paper “Digitalization of administrative process in the German healthcare system with the focus on dental practices” vor. Sie erzählen, dass es neben dem interessanten Austausch zu den einzelnen Forschungsarbeiten auch toll war, die unterschiedliche Präsentationsstile und Vortragsarten der WissenschaftlerInnen zu sehen.

Eine weitere Forschungsarbeit präsentierte Maximilan Lang: “Exploring the Impact of Personality Traits and Technical Affinity on the Appearance of Technostress”. Betreut wurde er, wie auch Marina Brunner, Karolin Bosch und Linda Mosenthin, von Prof. Dr. Christian Schieder.

 

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news-6754 Thu, 08 Apr 2021 14:02:00 +0200 Fortführung Digitale Lehre https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6754&cHash=861aee15c1516ca543965ac2f76933b3 Mit Blick auf die Entwicklung der Corona-Pandemie und die aktuellen Entscheidungen der Bayerischen Staatsregierung zur Bekämpfung der ungünstigen Inzidenzwerte hat die Hochschulleitung gemeinsam mit den Fakultätsleitungen beschlossen, den Lehrbetrieb bis 06.06.2021 zunächst weiterhin in digitaler Form, verbunden mit den geregelten Ausnahmen z.B. für den Laborbetrieb oder die Nutzung von Rechner-Räumen, fortzusetzen. news-6731 Wed, 07 Apr 2021 08:54:00 +0200 „Unglaublich an den Aufgaben gewachsen“: Ich bin gerne Chefin! startet in das Sommersemester https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6731&cHash=0478bd266b4b577aa1aff70ba480263c „Ich hätte mir 2014 nicht erträumen lassen, was ich hier 2021 stehen habe,“ zog Nicole Baierl am Ende ihres Vortrags als Fazit. Zuvor hatte sie bei „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz!“ ihre Gründung Sinnwunder e.K. vorgestellt. Zuvor hatte Dr. Bastian Vergnon, Projektleiter des Oberpfalz Startup HUBs (O/HUB), die Anwesenden kurz begrüßt und sein Projekt, das „Ich bin gerne Chefin!“ organisierte, vorgestellt. Sinn des O/HUBs sei es, Hilfsangebote für Gründerinnen und Gründer auf allen Ebenen der Hochschule anzubieten. Egal, ob es sich bei den Projekten um noch wage Ideen oder schon konkrete Gründungen handelt.

Nicole Baierl hatte die Idee, sich mit selbstgemachten Kalendereinlagen eine eigene Nische zu schaffen, schon länger. Das Schlüsselereignis war eine Kalendereinlage, die sie für eine Freundin zu deren Geburtstag selbst gemacht hatte. Als sie sich während der Elternzeit beruflich verändern wollte, hatte sie die Idee noch im Kopf und machte sich an die Gründung.

Die Nische hatte den Vorteil, dass sie klein anfangen und quasi „risikofrei“ gründen konnte. Das ursprüngliche Budget reichte für die erste Arbeitszeit, ohne die finanziellen Reserven zu gefährden. Sie hatte als selbstständige Grafikerin lange ein zweites Standbein und konnte Sinnwunder daher 2014 „nebenher starten“.

Zu Beginn halfen ihr „viele Gespräche mit Freunden und anderen Selbstständigen,“ die Feedback gaben. Darunter natürlich auch die Frage, ob Kalender überhaupt noch in Papierform gekauft werden.

Doch als sie auf Online-Marktplätzen ab Oktober 2014 die ersten Produkte verkaufen konnte, merkte sie, dass „trotz geringer Bekanntheit eine Nachfrage da war“. Auch bekam sie sehr schnell viele Kommentare von Kunden. Diese nutze sie, um ihre Produkte weiter zu verbessern.

Durch den Erfolg konnte sie nicht nur in der Nische eine eigene Marke aufbauen, sondern sich auch bereits 2015 in Vollzeit dem Unternehmen widmen.

Natürlich hatte diese Gründung nicht nur positive Seiten, auch wenn es „nicht so viele negative Dinge gab“. So war für Nicole Baierl „am Anfang das Schwierigste, mal abzuschalten von Sinnwunder“.

Doch die positiven Seiten als Gründerin und Chefin „überwiegen absolut“. „Ich bin unglaublich an den Aufgaben gewachsen, was ich vorher nicht für möglich gehalten hätte.“ Auch könne sie ihre Zeit frei einteilen und von zu Hause aus arbeiten. Zudem sei die Arbeit „unheimlich abwechslungsreich“ und sie verdiene mehr als in einer möglichen Festanstellung als Mediengestalterin nach längerer Elternzeit.

Als Tipps für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte sie vor allem, sich möglichst viel Feedback zu holen, „um Punkte zu sehen, an die man selbst zuerst nicht gedacht hat.“ Auch müsse man als Gründerin Fachleute für die Dinge holen, die man selbst nicht beherrsche.

In der folgenden Fragerunde betonte sie die Wichtigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in kleinen Unternehmen. Diese sollen „gerne zur Arbeit kommen“, weshalb ihre Meinung wertgeschätzt werden muss. Denn gerade bei kleinen Firmen „reißen Mitarbeiter, die gehen, große Lücken.“

Der nächste Vortrag von „Ich bin gerne Chefin!“ ist am 20. April mit Dr. Veronika Fetzer von der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO). Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe bekommen Sie auf der Seite www.oth-aw.de/chefin oder über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 und b.vergnon@oth-aw.de.

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news-6729 Thu, 01 Apr 2021 15:25:40 +0200 Die Mitarbeiterzufriedenheit steigt durch Einsatz eines Führungskompass und auch Bildung schützt nicht unbedingt vor Fehleinschätzungen der eigenen Kompetenz https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6729&cHash=e01771a5314c566d8642f22e7a529ac6 Diese und weitere interessante Ergebnisse präsentierten die ehemalige Masterstudentin Saskia Schmid sowie die Masterstudierenden Vera Benesch und Benjamin Hammami den zahlreichen Zuhörern in Big Blue Button. Bei der neuen Veranstaltungsreihe research@ WEIDEN BUSINESS SCHOOL stellen Masterstudierende die Forschungsergebnisse aus ihren Abschluss- und Forschungsarbeiten vor. Durch aktuelle Themen und Problemstellungen sind die Ergebnisse nicht nur für die Hochschule und andere Studierende, sondern auch für Unternehmen und Organisationen relevant. Forschungsstarker Studiengang

Nach einer kurzen Begrüßung durch Prof. Dr. phil. Bernt Mayer, Dekan der WEIDEN BUSINESS SCHOOL, verdeutlichte Prof. Dr. M.B.A. (USA), M.H.R. (USA) Gabriele M. Murry die Relevanz der Veranstaltungsreihe, indem sie den starken Forschungsbezug des Masterstudiengang Angewandte Wirtschaftspsychologie betonte. Denn die empirische Forschung und die praktische Nutzbarkeit der daraus gewonnen Ergebnisse stehen bei diesem Studiengang besonders im Fokus. Nach einer kurzen Vorstellung der ReferentInnen, übergab sie das Wort an die erste Referentin Saskia Schmid.

Welche Verbesserungen, aber auch welche Herausforderungen die Einführung eines Führungskompasses im Unternehmen mit sich bringen, stellte Saskia Schmid in ihrem Vortrag dar. Basis für die Masterthesis im Studiengang Angewandte Wirtschaftspsychologie war ein neu entwickelter Führungskompass, der sowohl Führungsgrundsätze als auch drei spezifische Rollen (Manager, Leader, Developer) mit definierten Führungsaufgaben beinhaltet. Anhand eines Leitfadens basierend auf fünf Erfolgsfaktoren (Verständlichkeit, Akzeptanz, Selbstwirksamkeit, Führungskultur und Integrierbarkeit in HR Instrumente) wurden im ersten Schritt verschiedene Hierarchiestufen in virtuellen Fokusgruppendiskussionen mit verschiedenen Fragetechniken zu den Führungsgrundsätzen und drei Rollen befragt. Die Umsetzung der Führungsgrundsätze und Führungsrollen wurde im Anschluss durch eine unternehmensweite Mitarbeitendenbefragung (Great Place to work) abgefragt.

Selbstbild der Führungskräfte und Einschätzung der Mitarbeitenden abgleichen

Saskia Schmid konnte aufgrund der Ergebnisse der Mitarbeitendenbefragung vier konkrete Handlungsempfehlungen geben, um das Selbstbild der Führungskräfte mit der Wahrnehmung der Mitarbeitenden abzugleichen. So sollte eine versierte Anwendung des Leadership Compass durch Schulungen für Führungskräfte sichergestellt werden. Ebenso wäre es wichtig, die Kompetenzen der Führungskräfte weiterzuentwickeln. Sie empfahl, eine gezielte Führungskräfteentwicklung z. B. durch Einzelcoachings, Trainings, Workshops, kollegiale Beratung und E-Learnings anzubieten. Wichtig dabei sei vor allem, Führungskräfte darin zu schulen, dass sie verstehen, wie ihre Mitarbeitenden sie und ihre Führung wahrnehmen. 

Mitarbeitergespräche und Evaluierung der Führungsleistung

Auch bei Mitarbeitergesprächen ist der Einsatz des Leadership Compass als HR-Instrument gewinnbringend. So könne man ihn beispielsweise zur Formulierung klarer Zielvereinbarungen für Führungskräfte und Mitarbeitende nutzen. Gruppenziele und individuelle Ziele würden damit messbar gemacht und die Leistung der Führungskraft abgebildet. Abschließend empfahl die Wirtschaftspsychologin mit Hilfe von Metriken Führungsleistung im Unternehmen messbar zu machen. So könne man interne Kundenzufriedenheit, Verbesserungen und Optimierungen der Managementleistung sowie die Auswirkungen von Führung auf die Mitarbeiterfluktuation abbilden. Zum Abschluss ihres Vortrags gab Saskia Schmid noch einen Ausblick auf mögliche (Anschluss-)Forschungs-projekte und beantwortete Fragen von interessierten ZuhörerInnen zu ihrer Arbeit.

Unterliegen bestimmt Altersgruppen dem Dunning-Kruger-Effekt (DKE) stärker als andere?

Um diese Fragestellung ging es im zweiten Vortrag des Abends von Vera Benesch und Benjamin Hammami. Die beiden Wirtschaftsingenieure und Masterstudierenden skizzierten zu Beginn ihres Vortrags die Originalstudie von Dunning und Kruger aus dem Jahr 1999. Das Ergebnis der Studie zum sozialpsychologischen Phänomen besagt, dass weniger kompetente Menschen dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu überschätzen, überlegene Fähigkeiten anderer nicht zu erkennen und sich das Ausmaß der eigenen Inkompetenz nicht einzugestehen. Das bedeute, dass inkompetente Persönlichkeiten nicht nur fehlerhafte Aussagen und Entscheidungen treffen, sondern dass ihnen ihre Inkompetenz auch die Fähigkeit raubt, dies zu realisieren.

Mit der eigenen Forschungsfrage „Unterliegen verschiedene Altersgruppen dem Dunning-Kruger-Effekt stärker als andere?“ griffen die Nachwuchsforscher Lücken und Limitationen der Originalstudie auf. Sie untersuchten, ob der Effekt auch bei Fremdsprachen auftritt und ob er abhängig ist vom Geschlecht, dem Alter und dem jeweiligen Bildungsgrad der Personen. Mit qualitativen sowie quantitativen Erhebungsmethoden konnten die Studierenden schließlich nachweisen, dass der Dunning-Kruger-Effekt (DKE) sowohl bei Fremdsprachen als auch bei allen Altersstufen auftritt. Festzustellen sei außerdem, dass Männer häufiger dem DKE unterliegen als Frauen. Dass der Effekt bei Jüngeren öfter auftrete als bei Älteren oder sogar mit zunehmendem Alter (ab 75 Jahren) zunehme, konnte nicht nachgewiesen werden. Ebenfalls nicht nachgewiesen werden konnte, dass der DKE mit dem Bildungsgrad abnimmt.

Kenntnisse über Dunning-Kruger-Effekt bieten Chancen und Risiken für Unternehmen

Die beiden berichten weiter, dass sich in Folge des Dunning-Kruger-Effektes und der damit verbundenen Überschätzung oder Unterschätzung der eigenen Fähigkeiten die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen geschwächt werden könne. So würden z. B. durch komplexe Stellenausschreibungen qualifizierte BewerberInnen abgeschreckt und die Veränderungsbereitschaft von MitarbeiterInnen leiden. Kennt ein Unternehmen aber diesen Effekt, könne man z. B. Fehlbesetzungen beim Recruiting neuer Mitarbeiter vermeiden. Ebenso könne man bei der Personalentwicklung darauf achten, dass die passenden Mitarbeitenden entwickelt werden und so die Loyalität dem Unternehmen gegenüber steigern. Auch bei der Steigerung der Arbeitseffizienz und der Zufriedenheit der Mitarbeitenden, könne sich das Wissen um den Effekt positiv auswirken. Die Referenten zeigten weitere spannende Forschungsfragen auf und beantworteten Fragen aus dem virtuellen Plenum. 

Weitere Termine und Themen aus der Vortragsreihe

Beim nächsten Vortragstermin am 27.04.2021 um 18 Uhr wird die Referentin Stefanie Kiesl über das Thema „Möglichkeiten und Grenzen von Active Sourcing in sozialen Medien – eine empirische Analyse der aktiven Personalgewinnung“ sprechen. Zudem wird Pia D’Ascanio über ihre Masterarbeit im Studiengang Digital Business „Being real in the digital age: How storytelling leverages the strategical implementation of employer branding for career websites using the example of Omniga GmbH & Co. KG“ referieren. Mehr Informationen zu den Themen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie auf der Veranstaltungsseite. Die Veranstaltungsreihe wird am 25.05.2021 und 29.06.2021 fortgesetzt.

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news-6726 Mon, 29 Mar 2021 16:15:24 +0200 Masterstudierende der OTH Amberg-Weiden referieren auf internationaler Tagung der Wirtschaftsinformatik (WI) https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6726&cHash=2d01f4e296c8a982636c3f6045fb9da2 Die diesjährige internationale Tagung der Wirtschaftsinformatik wurde von der Universität Duisburg-Essen online ausgerichtet. Dafür hat sich das Organisationskomitee ein vielseitiges Rahmenprogramm ausgedacht: Von einer täglichen Opening Session, einem Women`s Lunch und einem abendlichen Filmquiz bis hin zu Paneldiskussionen. Im Mittelpunkt der drei spannenden und abwechslungsreichen Konferenztage standen natürlich die verschiedenen wissenschaftlichen Tracks und die Forschungsarbeiten. Die beiden „Digital Business“-Masterstudierenden Karolin Bosch und Linda Mosenthin präsentierten ihre Arbeit „Process digitalization in dental practices – status quo and directions for the German health care system“ im Student Track.

Hier die Zusammenfassung ihrer Forschungsarbeit:

Process digitalization in health care systems can help to increase treatment quality and foster cost-efficiency at the same time. Several studies have already shown how digitalization can change and automate processes, but do not address the specific needs of dentists. This paper investigates the status quo and the possibilities of process digitalization for dental practices and their interfaces. Based on the assessment of 101 participants of an empirical study and semi-structured interviews with four dentists and four professionals of statutory health insurance we provide insights into the current situation. The analysis reveals that most organizations are in an early stage of digital transformation but are actively working on enhancing the digitalization of their processes. To meet this need, our results deliver a detailed description of prevailing challenges and starting points for process digitalization and optimization in the field of dentistry.

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news-6723 Fri, 26 Mar 2021 13:12:04 +0100 Virtuelle KWK: Nachhaltige Prozessenergiebereitstellung und Kraft-Wärme-Kälte Kopplung (KWKK) https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6723&cHash=850585d50d94f6cdb82284f9f59fe2d7 Im Rahmen von Decarbonisierungsstrategien wird neben erneuerbarem Strom auch die nachhaltige Prozessenergiebereitstellung immer relevanter. Durch die Kraft-Wärme-Kälte Kopplung lassen sich Energieträger mit am effektivsten nutzen. Einen Eindruck über die Möglichkeiten der Prozessenergiebereitstellung erhielten Interessierte bei der vergangenen Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Virtuelle KWK“. Neben einem virtuellen 360°-Rundgang durch die Dampferzeugungsanlage der Andechser Molkerei wurde in den Fachvorträgen eine Technologieübersicht gegeben. Bei der Molkerei Andechser ist für die Erweiterung der Energieversorgung eine erdgasbetriebene KWK-Anlage mit einer elektrischen Leistung von 999 kW, Dampfauskopplung aus dem Abgas und Nutzung der Niedertemperatur-Abwärme in einer Absorptionskälteanlage umgesetzt worden. Das Blockheizkraftwerk der Andechser Molkerei wurde von Energie & Management zum „BHKW des Monats“ März 2021 ausgezeichnet. Nach dem virtuellen Rundgang folgten Fachvorträge zu Druckluftheizkraftwerken, Prozess-Energieversorgung mit Biomasse und zu Wärmetransformatoren und Hochtemperatur-Wärmepumpen.

Die Veranstaltungsreihe „Virtuelle KWK“ wurde vom Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) der OTH Amberg-Weiden zusammen mit Bayern Innovativ ins Leben gerufen. Seit Oktober 2020 kann im Turnus von 4 Wochen eine KWK-Anlage bzw. ein Energiesystem in 360°-Ansicht besucht werden. Die nächste Online-Veranstaltung ist am 29. April und widmet sich dem Thema „Industrielle Abwärmeverstromung (ORC/ CRC) – Überblick, Technik, Best Practice“.

Alle Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie bei Bayern Innovativ

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news-6721 Wed, 24 Mar 2021 19:28:06 +0100 Premiere der Amberger Patentgespräche https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6721&cHash=3f8de99d1e379beabda53c4e23181d83 Kann Künstliche Intelligenz Erfinder im juristischen Sinne sein? Stehen ihr gar Erfinderrechte und Vergütung zu? Ist das Arbeitnehmererfindungsgesetz noch zeitgemäß? Diese und weitere Fragen wurden bei den ersten Amberger Patentgesprächen diskutiert. Da der beliebte Amberger Patenttag dieses Jahr leider nicht in gewohnter Art stattfinden konnte, wurde kurzerhand ein neues Veranstaltungsformat ins Leben gerufen. „Es war uns ganz besonders wichtig, dass wir an unserer Tradition der gemeinsamen Vernetzung festhalten und dass wir uns, wenn auch nicht persönlich am Campus, so doch zumindest virtuell vernetzen“, erläuterte Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden bei der Begrüßung der zahlreichen Teilnehmenden.

Nach kurzer Einführung des Themas, das mit Digitalisierung kaum aktueller sein könnte, übergab sie das Wort an Patentanwalt Rolf Einsele – natürlich erst nach herzlicher Gratulation zur kürzlichen Verleihung einer Honorarprofessur im Bereich Gewerblicher Rechtschutz an der OTH Amberg-Weiden.

Als Moderator des Abends, stellte Rolf Einsele zunächst den Referenten Beat Weibl, seines Zeichens Chief IP Council und Leiter des IP Department bei der Siemens AG kurz vor, um ihm anschließend die virtuelle Bühne zu überlassen „mit einem Thema, das alle die aktiv Patentarbeit leisten, umtreibt“.

Beat Weibl skizzierte zunächst die Ausgangslage, in der sich die Siemens AG und viele Unternehmen befinden: die technische Transformation "from mechanical over electrical to digital & AI“. Durch diese technologischen Voraussetzungen und die immer stärkere Vernetzung verschiedener Unternehmen untereinander spiele IP eine maßgebliche Rolle: „denn Patente, IP, geistiges Eigentum und gewerbliche Schutzrechte dienen nicht nur dazu sich in einem Ökosystem zu differenzieren, sondern auch um Erfindungen, Ideen, Innovationen zu teilen, zu tauschen und zu kooperieren.“

Damit einher gehen natürlich auch einige Herausforderungen, zum Beispiel wenn KI-Systeme Erfindungen machen oder wenn, wie bei digitalen Zwillingen, der technische Effekt nur virtuell als Simulation und nicht reell stattfindet. Erstere Fragestellung muss noch geklärt werden, zu zweiteren wurde mit der G1/19 erst kürzlich Klarheit geschaffen.

In seinem äußerst spannenden Vortrag beleuchtete Beat Weibl mit anschaulichen Beispielen, wie wichtig IP-Rechte in heutigen digitalen Ökosystemen sind und dass diese eine Brücke zwischen Invention und Innovation schlagen können. Auch zeigte er auf, wie Unternehmen von einer typischen erfindergetriebenen IP Strategie zu einer wertorientierten gelangen können, die wiederum aktiv die USPs eines Geschäftes schützen könne.

An der anschließenden regen Diskussionsrunde beteiligten sich neben Prof. Andrea Klug und Moderator Rolf Einsele auch zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Chat. Dabei wurden zahlreiche Aspekte des Vortrags und darüber hinaus aufgegriffen und diskutiert: zum Beispiel, ob das Arbeitnehmererfindungsgesetz mittlerweile überflüssig ist oder über die Möglichkeit den Gebrauchsmusterschutz für Software zu öffnen.

Die Aufzeichnung des Livestreams steht Interessierten auf YouTube weiterhin zur Verfügung.

Der nächste Vortrag findet am 15.04.2021 um 16:30 Uhr statt. Prof. Dr. Maximilian Haedicke, LL.M. (Georgetown) beleuchtet dabei das Thema „Mediation im Geistigen Eigentum?!“. Mehr Information erhalten Sie auf der Veranstaltungsseite.

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news-6718 Wed, 24 Mar 2021 10:03:00 +0100 Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) – Die OTH Amberg-Weiden ist mit dabei https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6718&cHash=afe51872d0f39fb3a14cb6558f5e0c70 Mit Erfolg hat die OTH Amberg-Weiden die neue Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) beantragt. Somit ist die Teilnahme an den Förderprogrammen der neuen Erasmus-Programmgeneration 2021–27 für Studierende und Angehörige der Hochschule auch weiterhin möglich. Neue Programmelemente dieser Charta sind die Bereiche Transparenz, Inklusion und Anti-Diskriminierung bei der Förderung für Menschen aus unterrepräsentierten Gruppen. Ebenso soll das digitale Mobilitätsmanagement, z. B. durch die Einführung und den Ausbau von Blended Learning Programmen vorangetrieben werden. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Initiative „Green Erasmus“ – dabei sollen Maßnahmen eingeführt werden, die die negativen Auswirkungen von Mobilität auf die Umwelt abschwächen oder ausgleichen. Somit ist dieser Programmpunkt ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie der OTH Amberg-Weiden.

Die Erasmus Charta für die Hochschulbildung wird nicht automatisch an die europäischen Hochschulen vergeben. Vielmehr müssen sich diese darum bewerben und vor allem die darin enthaltenen Vorgaben und Ziele erfüllen. Bei Erhalt beinhaltet die neue Charta nicht nur das gängige Erasmusprogramm und damit die bekannten Mobilitätsprogramme für Studierende und Lehrende. Zusätzlich kommen nun auch Programme für transnationale Zusammenarbeit mit Ländern außerhalb der EU, sowie die Förderung von Doktoranden hinzu.

Um die Mobilität von Studierenden weiter zu fördern und die Einrichtung eines europäischen Bildungsraums zu voranzutreiben, sollen in der neuen Programmgeneration einfache und sichere Verwaltungsabläufe geschaffen werden – selbstverständlich „without paper“. Diese Maßnahmen beinhalten mitunter zum Beispiel die Einführung eines europäischen Studierendenausweises wie auch die Nutzung der Erasmus+-App. Diese soll Studierenden als eine zentrale Online-Funktion zur Abwicklung der gesamten Mobilitätsphase - vor, während und nach der Mobilität bereitstehen.

Mit einer aktuellen Budgetsumme von rund 26 Milliarden Euro ist Erasmus+ das wichtigste Programm für den Austausch von Studierenden, Lehrenden und Hochschulangehörigen.
An der OTH Amberg-Weiden konnten im Projekt 2019 mehr als 25 Studierende für ein Auslandsstudium mit insgesamt mehr als 40.000 Euro gefördert werden.

Kontakt:
International Office der OTH Amberg-Weiden
Leitung: Dr. Annabelle Wolff

Email: international@oth-aw.de

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news-6713 Tue, 23 Mar 2021 08:15:53 +0100 Partner für Gründungen: Oberpfalz Start-up HUB, Digital Entrepreneurship und DGO im Sommersemester https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6713&cHash=dfeccc8a36f0c04415c7aa2b4f5c7f78 „Für uns ist es wichtig, zu wissen, was ihr wollt. Damit wir Euch die passende Unterstützung bieten können.“ Mit diesen Worten begann Dr. Bastian Vergnon, Projektleiter des Oberpfalz Startup HUB (O/HUB), seinen Vortrag am Infoabend Gründung. Dort stellten er und André Pscherer, Projektleiter der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO), die verschiedenen Angebote der OTH Amberg-Weiden für potenzielle Gründerinnen und Gründer vor. Zu Beginn gab Dr. Bastian Vergnon anhand der Seite des O/HUB (https://www.oth-aw.de/ohub) eine Übersicht über die verschiedenen Bausteine der Gründungsförderung. Diese reichen vom Scouting potenzieller Ideen an der Hochschule über Veranstaltungen, Lehre und Beratung bis hin zum Vernetzen der Gründungsvorhaben mit neuen Partnern.

Besonderen Wert legte er auf die Gründungslehre, die sich im studienbegleitenden Zertifikat Grow4Digital (G4D) und im Master Digital Entrepreneurship konzentrieren.

Danach stellte André Pscherer die „ganze Bandbreite an Unterstützung“ vor, die die DGO für Gründungsvorhaben in der Oberpfalz anbietet: „Egal woher ihr kommt, wir sind Euer Partner für Gründungen“.

Für das Ziel eines nachhaltigen Gründungsökosystems in der Oberpfalz kooperiert die DGO nicht nur mit einem eigenen Netzwerk aus zahlreichen Partnern, darunter die OTH Amberg-Weiden. Sie bietet auch Arbeitsplätze in den beiden digitalen Gründerzentren von Amberg und Weiden sowie ein kostenloses Coaching für Gründungsteams.

Eines der Teams, mit denen der O/HUB und die DGO zusammenarbeiten, ist tomorrow web um den jungen Gründer Jan Siebert.

Dieser stellte anschließend seinen Weg von der ersten Selbstständigkeit in München 2017 bis zu seiner GmbH mit einem Portfolio aus vier Angeboten in Gebenbach vor. Sein Weg startete schon als Mitarbeiter in einem Münchner Startup, wo er den „Startup-Prozess vom Praktikanten bis zur Führungskraft mitgegangen war“.

Danach baute er als Selbständiger einen eigenen Blog auf und arbeitete als Online-Marketer. Daraus entstand bereits 2018 die Content Plattform „Digital Affin“ sowie die Digital Agentur „Inboundly“.

Als Lektionen seiner ersten Ideen nahm er mit, dass es besser sei, sich zuerst als Freelancer und Gründer „in einer Nische zu spezialisieren“. Denn nur so gelingt gegenüber einer ebenfalls spezialisierten Kundschaft eine eindeutige Positionierung. Auch ist es wichtig, bestimmte Bereiche abzugeben, damit die Projekte weiterwachsen und neue Ideen Raum bekommen können.

So etablierte er nicht nur seine ersten beiden Ideen auf dem Markt, sondern gründete mit „HalloPodcaster“ und „mockup messe“ zwei weitere Projekte aus. Auch diese beiden starteten als „einfache Websites, um zu schauen, was die Kunden brauchen.“ Gleichzeitig bauten alle Ideen jeweils auf den Erfahrungen und Fachkompetenzen der Vorgängerprojekte auf.

Nach der Fragerunde zeigte Jan Siebert großes Interesse an weiteren Gründungsprojekten, die er mit tomorrow web fördern kann. Dies verband er mit einer Aufforderung an die Anwesenden, sich bei Interesse an einer Mitarbeit gerne bei ihm zu melden.

Weitere Informationen zu den Angeboten bekommen Sie über den Projektleiter, Bastian Vergnon, unter +49 (961) 382-1915 oder b.vergnon@oth-aw.de.

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news-6698 Fri, 12 Mar 2021 13:15:21 +0100 Informationen zum Vorlesungs- und Prüfungsbetrieb Sommersemester 2021 https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6698&cHash=16fe9c890b3bfbbe3da6690ce4d6a6ba Vor dem Hintergrund der anhaltenden ungünstigen Entwicklung der Corona-Inzidenzen in unserer Hochschulregion hat die Erweiterte Hochschulleitung beschlossen, den Vorlesungsbetrieb ab dem Beginn des Sommersemesters 2021 vom 15. März 2021 bis zum 30. April 2021 zunächst weiterhin in Online-Formaten durchzuführen, und bis dahin keine Präsenzformate in der Lehre anzubieten. Wir werden über die Ausgestaltung der Lehre im anschließenden Zeitraum ab dem 03. Mai 2021 in Abhängigkeit der bis dahin gegebenen Corona-Situation mit Einbindung des Studentischen Konvents entscheiden und Sie rechtzeitig informieren. Mit Blick auf den Prüfungsbetrieb im Sommersemester 2021 wird ein weiterer Ausbau der Nicht-Präsenz-Prüfungsformate vorbereitet, um Prüfungen in persönlicher Anwesenheit an der Hochschule so weit wie möglich zu verringern, insbesondere für den Fall, dass sich das Corona-Risiko im Laufe des Sommers nicht erheblich verändern sollte. Ziel ist eine „Backup-Alternative“ für einen Prüfungsbetrieb in Präsenz, und dessen weitgehendem Ersatz durch Online-Prüfungen insbesondere im Falle einer anhaltenden ungünstigen Corona-Situation in unserer Region.   

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news-6697 Fri, 12 Mar 2021 12:55:05 +0100 OTH Amberg-Weiden goes international https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6697&cHash=eaf3fa1fcbd71560af8955e544d6bd97 Die OTH Amberg- Weiden hat sich in den letzten Jahren international strategisch neu ausgerichtet und im Zuge dessen ihren Anteil an internationalen Vollzeitstudierenden bei uns am Campus (hierbei vor allen in Weiden) innerhalb von einem Jahr verdoppelt. Im Wintersemester  2019/20 studierten insgesamt 198 intern Vollzeitstudierende bei uns an der Hochschule. Bei einer Gesamtstudierendenzahl von 3.098 ist dies ein Anteil von 6 %. Zum Wintersemester 2020/21 waren es bereits 397 Studierende bei insgesamt 3.519. Somit verdoppelte sich der Anteil fast auf 12 %.

Die vielen neuen Studierenden aus den Ausland, die seit der Einführung der englischsprachigen Bachelor- und Masterstudiengange „International Business“ und „International Management and Sustainability“ (derzeit virtuell) an die Hochschule gekommen sind, tragen im hohen Maße zur Internationalisierung der Hochschule bei, und machen den Campus viel bunter und vielfältiger.

Im Zuge dieser positiven Entwicklung starten bereits zum Sommersemester 2021 weitere internationale Studiengänge, und noch mehr sind für die kommenden Semester in Planung. Und diese Veränderung hat es einmal mehr notwendig gemacht, die bereits bestehende englische Homepage zu überarbeiten und die Inhalte für die internationalen Gäste anzupassen.

Seit November vergangenen Jahres wurde mit Hochdruck daran gearbeitet, die Homepage der OTH Amberg-Weiden um ihr englischsprachiges Angebot zu erweitern. Pünktlich zum Start in das Sommersemester 2021 war es nun endlich soweit mit dem Relaunch der Homepage.

Rückfragen und Vorschläge nehmen die Verantwortlichen – Bernhard Eckl als Homepage-Administrator und das International Office entgegen.

 

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news-6690 Tue, 09 Mar 2021 11:32:24 +0100 TRIO-Transferportal geht an den Start: Wirtschaft und Wissenschaft in Ostbayern optimal vernetzen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6690&cHash=19bbd8c5b8fd23669c229e3b739435f8 Ein schneller, unkomplizierter Transfer von Wissen und Technologien aus den Hochschulen in Wirtschaft und Gesellschaft ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit in der Region Ostbayern. Aber woran forschen die ostbayerischen Hochschulen? Welche Bedarfe haben Wirtschaft und Gesellschaft? Und wie kann beides zusammengeführt werden? Antworten auf diese Fragen gibt das neue TRIO-Transferportal. Die Plattform, die im Rahmen des Projekts „Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) entstanden ist, will Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzen und Kooperationen im ostbayerischen Raum erleichtern. Das Prinzip dahinter ist einfach: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der sechs Verbundhochschulen (OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Hochschule Landshut, Universität Passau, OTH Regensburg und Universität Regensburg) legen im TRIO-Transferportal ein Profil mit ihren Kernkompetenzen und Forschungsschwerpunkten an. Gleichzeitig werden dort Unternehmenskontakte und gesellschaftliche Einrichtungen mit ihren möglichen Bedarfen aufgenommen. Die Transferstellen aller sechs TRIO-Verbundhochschulen haben Zugriff auf das Portal und können so zielgerichtet potenzielle Kooperationspartner zusammenbringen. Durch den gezielten Abgleich von konkreten Anfragen aus Wirtschaft und Gesellschaft mit den Möglichkeiten der wissenschaftlichen Forschung in der Region unterstützt das TRIO-Transferportal zukünftig die Anbahnung von Kooperationspartnerschaften und Transferprojekten.

Vorteile für Wirtschaft und Gesellschaft

Unternehmen müssen nicht, wie bisher, jede Hochschule einzeln anfragen, sondern brauchen nur eine der sechs Transferstellen der Verbundhochschulen kontaktieren. „Kann die eigentliche Partnerhochschule zu der konkreten Anfrage keinen wissenschaftlichen Kooperationspartner anbieten, weil sie beispielsweise auf diesem Gebiet keine Forschung betreibt oder Kapazitäten fehlen, wird dieser Bedarf über das TRIO-Transferportal erfasst und so an alle Institute und Forschungseinrichtungen im Verbund weitergegeben. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine der Verbundhochschulen in der Region hier unterstützen kann, ist demnach um das Vielfache höher“, erläutert Prof. Dr. Abdelmajid Khelil, der im Projekt TRIO federführend die Umsetzung des Portals verantwortet.

Einfacher Zugang zu sechs Hochschulen

Ein Unternehmen, das bereits im TRIO-Transferportal vertreten ist, ist die Kunststofftechnik Wiesmayer GmbH. Im Rahmen eines Unternehmensbesuchs stellte TRIO der Firma die verschiedenen Kooperationsmöglichkeiten vor, fragte nach ihren Bedarfen und nahm ihre Kontaktdaten auf. „Gerade für uns als kleineres Unternehmen ist es nicht leicht, die richtigen Ansprechpersonen an den Hochschulen zu identifizieren. Durch die Aufnahme unserer Kontaktdaten im TRIO-Transferportal erwarten wir uns nun einen einfacheren Zugang zu dem breiten Wissensspektrum an den Hochschulen in unserer Region“, freut sich Industriemeister Robert Gassner. Unternehmen, die ebenfalls Interesse haben, mit den Verbundhochschulen in Kontakt zu treten oder im Portal ihre Kontaktdaten aufnehmen zu lassen, können das TRIO-Verbundteam per Mail oder über die TRIO-Website kontaktieren.

Ostbayern bleibt wettbewerbsfähig

Mit dem TRIO-Transferportal intensivieren die sechs Verbundhochschulen ihr Bestreben, den professionellen Austausch zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft weiter auszubauen, um die Region Ostbayern wettbewerbsfähig zu halten und weiter zu stärken. „Wir freuen uns sehr, dass wir über das Portal unsere Forschungskompetenz nun bündeln und gleichzeitig den Unternehmen über die Transferstellen die Möglichkeit bieten, konkrete Kooperationsprojekte verbundübergreifend und unkompliziert anzubahnen“, so Khelil abschließend.

 

Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO):

Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Projekt der sechs ostbayerischen Hochschulen. Das Projekt wird aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. TRIO sieht sich als Impulsgeber für Innovationen in Ostbayern. Ziel von TRIO ist es, Wissens- und Technologietransfer auszubauen und aktiv zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu verstärken. Die ostbayerischen Hochschulen planen dazu unter anderem, ihre Kompetenzen - schwerpunktmäßig im Bereich Digitalisierung – fächerübergreifend zu bündeln und transparent zu machen. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, außerdem die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut und die Universität Passau (wissenschaftliche Leitung); die Universität Regensburg ist Kooperationspartner.

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news-6685 Mon, 08 Mar 2021 17:06:00 +0100 Auftakt der 2. Staffel: Virtuelle Einblicke in KWK-Anlagen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6685&cHash=ff3861039d989626a162cdbf96e95744 Trotz Corona weiterhin KWK-Anlagen besichtigen? Das ist mit der Veranstaltungsreihe „Virtuelle KWK“ möglich. Das Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) der OTH Amberg-Weiden hat zusammen mit Bayern Innovativ die Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Seit Oktober 2020 kann im Turnus von 4 Wochen eine KWK-Anlage bzw. ein Energiesystem in 360°-Ansicht besucht werden. Neben dieser fast realen Anlagenbegehung wird die Veranstaltung mit Fachvorträgen zu rechtlichen und technischen Aspekten flankiert. In der ersten Staffel ging es dabei rund um die Themen „KWK in der Objektversorgung“, „Innovative KWK Systeme – Flexibilisierung mit Wärmespeichern“ und „Areal- und Quartiersversorgung: intelligente Einbindung erneuerbarer Energien“.

Beim Auftakt der 2. Staffel Ende Februar drehte sich alles um Wasserstoff! In der Veranstaltung „Wasserstoff in der Bayerischen Energiewirtschaft – Best Practice, Förderung, Ausblick“ bekamen die über 70 Teilnehmer einen Rundum-Einblick in die Power-to-Gas-Anlage mit Wasserstoff-BHKW des Stadtwerks Haßfurt (Transferprojekt mit dem KoKWK). Der Geschäftsführer Norbert Zösch demonstrierte dabei den beispielsuchenden Innovationsgeist der Haßfurter Projektpartner. Fabian Pfaffenberger vom Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) gab einen eindrucksvollen Überblick der strategischen und politischen Pläne aus deutscher und europäischer Ebene. Das KoKWK wirkt als unterstützendes Institut im Wasserstoffbündnis Bayern des H2.B auch aktiv an den bayerischen H2-Plänen mit. Dr. Thomas Ammerl der Bayerischen Forschungsallianz GmbH wurde anschließend mit seinem Vortrag „Europäische Wasserstoff-Förderprogramme und Unterstützungsleistungen für bayerische Antragsteller“ sehr konkret und referierte darüber, welche Förderprogramme auf EU-Ebene momentan zur Verfügung stehen. Janosch Rommelfanger vom DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.)  zeigte auf, wie sich der Handlungsbedarf für Unternehmen und die Anforderungen im Kontext der H2-Strategien gestalten. Über Torsten Urban, Projektmanager Technologie von Bayern Innovativ, bekamen die Zuhörer wichtige Informationen über die Bayerischen Wasserstoff-Pläne und -Förderungen. Abschließend entstand noch eine rege Diskussion mit allen Teilnehmern und Referenten.

Am 24. März und 29. April 2021 wird die zweite Steffel mit den Themen „Nachhaltige Prozessenergiebereitstellung und Kraft-Wärme-Kälte Kopplung (KWKK): Technologieübersicht und Best Practice“ und „Industrielle Abwärmeverstromung (ORC/ CRC) – Überblick, Technik, Best Practice“ weitergeführt. Im März wird dabei das kürzlich ausgelobte „BHKW des Monats“ der Andechser Molkerei in einem virtuellen Rundgang vorgestellt. Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Alle Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie bei Bayern Innovativ

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news-6678 Thu, 04 Mar 2021 14:43:27 +0100 Ganzheitliche Vergütungsstrategien sind gefragt https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6678&cHash=13f550770e6edcb8b07fbb0eced2686b Auch der zweite Vortrag der virtuellen Veranstaltungsreihe research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL lieferte wieder interessante Erkenntnisse: Kathrin Spickenreither stellte die Ergebnisse ihrer Masterarbeit „Das Beste aus zwei Welten – Entwicklung einer Vergütungsstrategie für die HERMOS AG“ vor und gab dabei viele Einblicke, Ideen und Anregungen. Die Vortragende, die nach ihrem Bachelorabschluss in Betriebswirtschaft an der OTH Amberg-Weiden 2020 den kooperativen Masterstudiengang Human Resource Management abschloss, ist mittlerweile Personalreferentin bei der HERMOS AG. Das Unternehmen mit Hauptsitz im ober­fränkischen Mistelgau bietet innovative Automations- und IT-Lösungen für Industrie, Energie, Umwelt und Gebäude.

Ausgangslage für die Einführung eines Vergütungsmodells war die Tatsache, dass die Vergütung meist situativ und einzelfallbezogen erfolgte, was enormen Zeitaufwand für das Management bedeutete und darüber hinaus auch die wahrgenommene Ungerechtigkeit unter den Mitarbeitenden erhöhte. Die Aufgabenstellung für ihre Masterarbeit lautete deshalb eine Strategie zu entwickeln, die einen festen Rahmen vorgibt und dabei dennoch Platz für Flexibilität lässt. Als Basis dafür, führte sie zunächst eine umfassende Ist-Analyse durch, anhand derer sie die einzelnen Ziele definierte: „Neben den firmenspezifischen Zielen, muss jedes Vergütungssystem vier weitere Ziele erfüllen: Effizienz, Fairness, Ethik und Compliance“, erläuterte Kathrin Spickenreither dazu.

Die konkrete Umsetzung erfolgte dann basierend auf drei Säulen – Stellenbewertung, interne Expertenbefragung und Regressionsanalyse – immer mit der Zielsetzung eine interne Stimmigkeit zu erreichen, denn „es sei immer wichtig, dass die Strategie auch zum Unternehmen passe.“ Zum Ende ihres Vortrags stellte sie das ausgearbeitete Vergütungsmodell, TOTAL REWARDS @ HERMOS AG kurz vor, mit dem die Bedürfnisse der Mitarbeitenden, aber auch die Unternehmensziele vereinbart werden sollen. Dabei stehen nicht nur materielle, sondern auch immaterielle Reize im Fokus, da diese insbesondere bei jüngeren ArbeitnehmerInnen, einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen. Das Modell ist im Unternehmen bereits im Einsatz, wird aber fortlaufend angepasst und verfeinert, auch, da die Umsetzung im Unternehmen „wohl eine Lebensaufgabe“ darstelle.

Zum Abschluss betonte sie noch, bei aller geforderten Flexibilität, auch die Perspektive der Mitarbeitenden nicht zu vergessen, denn: „man kann nur flexibel sein und wachsen oder gar über sich hinauswachsen, wenn man eine feste Basis und Sicherheit hat. Die totale Flexibilität und totale Agilität sollte deshalb gar nicht das Ziel von Vergütungsmodellen sein, stattdessen sollte man immer das gesunde Maß finden.“ Mit diesem passenden Schlusswort endete der Vortag, dem sich noch eine kurze angeregte Podiumsdiskussion anschloss.

Die weiteren Veranstaltungen finden am 23.03.2021, 27.04.2021, 25.05.2021 und 29.06.2021 statt. Mehr Informationen erhalten Sie in Kürze auf der Veranstaltungsseite.

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news-6677 Wed, 03 Mar 2021 12:22:00 +0100 Virtuelle KWK – Staffel 2: Nachhaltige Prozessenergiebereitstellung und Kraft-Wärme-Kälte Kopplung (KWKK) https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6677&cHash=20f68da83007e44fcfa8ab144dc13ac8 Der bayerische Cluster Energietechnik bietet zusammen mit dem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung und dem Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden die Möglichkeit, virtuell innovative Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zu besichtigen. Die virtuelle Führung wird von Fachleuten geleitet und referiert. Am 24. März wird der Themenbereich „Nachhaltige Prozessenergiebereitstellung und Kraft-Wärme-Kälte Kopplung (KWKK)“ behandelt. Im Rahmen von Decarbonisierungsstrategien wird neben erneuerbarem Strom auch die nachhaltige Prozessenergiebereitstellung immer relevanter. Durch die Kraftwärme-Kälte Kopplung lassen sich Energieträger mit am effektivsten nutzen. Gewinnen Sie in diesem Webinar einen Eindruck über Möglichkeiten der Prozessenergiebereitstellung und erleben Sie eine virtuelle Führung durch das Best Practice Beispiel der Andechser Molkerei.
Bei der Molkerei Andechser ist für die Erweiterung der Energieversorgung eine erdgasbetriebene KWK-Anlage mit einer elektrischen Leistung von 999 kW, Dampfauskopplung aus dem Abgas und Nutzung der Niedertemperatur-Abwärme in einer Absorptionskälteanlage umgesetzt worden.
Informieren Sie sich über die Details bei den Fachvorträgen und einer virtuellen 360°-Führung durch die Energiezentrale der Andechser Molkerei das von Energie & Management zum „BHKW des Monats“ gekürte Blockheizkraftwerk.
 

Weitere Informationen und Anmeldung

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news-6673 Mon, 01 Mar 2021 16:38:27 +0100 Grenzüberschreitende Engergeeffizienz-Netzwerke: EUKI–Auftaktworkshop https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6673&cHash=4730d2a964359d1606ffc042d0c7589f Im Rahmen der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) haben sich die Prager Technische Universität (CTU), die OTH Amberg-Weiden und die Association of Energy Service Providers (APES) in einem Projektkonsortium zusammengeschlossen, um Energieeinsparprojekte in Kommunen und Unternehmen voranzutreiben und die in Bayern und Deutschland sehr erfolgreichen Energieeffizienz-Netzwerke auch im Nachbarland Tschechien zu etablieren. Beim Auftaktworkshop des Projekts „Energy Efficiency Network – a cross-border energy consultant training“ Anfang Februar haben die Projektverantwortlichen die Idee und die Möglichkeiten des grenzüberschreitenden Projekts vorgestellt. Nach der Eröffnung durch den Direktor des UCEEB an der Czech Technical University (CTU) erläuterte Dipl.-Ing. Max Cornrad vom Institut für Energietechnik (IfE) das Konzept der Effizienznetzwerke und die Vorteile für die Teilnehmenden.

Dr. Raphael Lechner, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung, führte über zu Jens Machold, Bürgermeister der Gemeinde Wolnzach, der in einem sehr anschaulichen und praxisorientierten Vortrag seine langjährigen und sehr positiven Netzwerk-Erfahrungen mitteilte. Von tschechischer Seite refereierte der Geschäftsführer der APES,  Radim Kohoutek, über Energiedienstleistungen mit Einsparungsgarantie (EPC), welche auch in den zukünftigen Netzwerken eine zentrale Rolle einnehmen werden. Milan Vilch als Energiemanager der Reigon Pardubice und Pavel Drahovzal, Bürgermeister der Gemeinde Velký Osek, rundeten die Veranstaltung mit ihren Vorträgen und Einblicken aus tschechischer Sicht ab. Erfreulicherweise nahmen am Kick-off der simultanübersetzten Veranstaltung in der Spitze 62 Interessierte teil. Insbesondere von tschechischer Seite war ein großes Interesse auszumachen. Mehrere Teilnehmer haben darüber hinaus ihre Teilnahme am ersten tschechischen Energieeffizienz-Netzwerk bekundet, das im Rahmen dieses Projekts initiiert werden soll.

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news-6672 Thu, 25 Feb 2021 16:17:26 +0100 Zahlen, Daten und Fakten einmal anders – Storytelling im Hotel-Praxisprojekt des Schwerpunkts „Service-Innovation und -Management“/ „Innovation & Process Management“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6672&cHash=285b2894d32a88115106570b36d3e998 Ein guter Betriebswirt traut nicht nur seinem Bauchgefühl, sondern vor allem auch Zahlen und Fakten. Gerade in einer digitalen Wirtschaft sind immer mehr wertvolle Daten für smarte Geschäftsentscheidungen vorhanden – sie müssen nur noch in einer guten Management-Präsentation aufbereitet werden. Im Bachelorschwerpunkt „Service-Innovation und -Management (Handels- und Dienstleistungsmanagement) bzw. „Innovation & Process Management (Digital Business)“ bieten wir hierzu praktische Seminare wie „Digitale Strategien“, „Decision Modelling“ und auch „Business Process Management“ an. Es müssen aber nicht nur Roboter und Maschinen programmiert werden – bei innovativen Geschäftsentscheidungen müssen vor allem Menschen erreicht und zu einem Wandel bewegt werden. Hierzu bietet der Schwerpunkt eine Besonderheit im Curriculum – das Modul „Digital Storytelling“. Ob im klassischen Marketing, bei Erklärungsvideos oder bei Influencern in sozialen Netzwerken: Menschen lieben Geschichten – und vor allem in digitalen Medien. In diesem Modul erlernen die Teilnehmer daher nicht nur die Grundlagen zur Planung überzeugender Stories, sondern setzten in Kleingruppen Stories für betriebswirtschaftliche Fragestellungen auch praktisch um.

Ganz im Sinne des Konzepts im gesamten Schwerpunkt arbeiten die Studenten an realen Fragestellungen eines Unternehmens. Im Wintersemester 2020/2021 haben Studierende beispielsweise für eine Hotelkette drei Projekte bearbeitet: Wie kann man die Awareness für die Wichtigkeit von Daten im Hotelalltag erhöhen? Wie kann man Corporate Identity in den verschiedenen Bereichen eines Hotels ausbauen? Wie kann man Kunden zu mehr Direktbuchungen anleiten?

In verschiedenen Einheiten haben Studierende gelernt, wie man Geschichten gezielt und bewusst einzusetzen kann, um für Unternehmen wichtige Inhalte besser verständlich zu machen. Angeleitet von Prof. Dr. Matthias Lederer haben Studierende zunächst Konzepte für Ideen entwickelt, dann in Storyboards umgesetzt und schließlich nicht nur als Video, sondern auch auf einer interaktiven Website umgesetzt. Die erstellten Stories, Videos und Websites fördern das Lernen und Mitdenken der Zuhörer.

Mit dem Modul „Digital Storytelling“ wird eine innovative und neue Form der Kommunikation in einer neuen Qualität geschult – als perfekte Ergänzung zu faktenorientierten Digital-Modulen.

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news-6693 Wed, 24 Feb 2021 13:21:00 +0100 „Lass Zukunft da!“ – Jugend forscht Regionalwettbewerb Nördliche Oberpfalz an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6693&cHash=baab19a5388e7714e0860abc274764e8 Head-up-Display als Nachrüstsystem für Autos, Gesichtserkennung für Katzen, Soap Membrane Filter und vieles mehr: Beim „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb Nördliche Oberpfalz sind 43 junge MINT-Talente mit 33 Projekten in den sechs Themenfeldern Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik angetreten. Die OTH Amberg-Weiden hat für die nördliche Oberpfalz die Patenschaft übernommen. In diesem Jahr präsentierten die Jungforscherinnen und Jungforscher digital ihre Forschungsprojekte einer Fach-Jury. „Wer es bis hierher geschafft hat, ist bereits ein Gewinner“, so Wettbewerbsleiter Tobias Wagner, Lehrer für die Fächer Mathematik und Physik am Willibald-Gluck-Gymnasium in Neumarkt. Doch für den Landeswettbewerb qualifizieren sich nur die Erstplatzierten der Fachbereiche. Diese zu ermitteln war keine leichte Aufgabe für die Jury. Laut Prof. Dr. Magnus Jaeger, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheit, sogar verdammt schwer.

Die Erstplatzierten sind:

Fabian Jockel mit dem Projekt „Handy head-up Display“ im Fachbereich Arbeitswelt, Klaus Reich mit seinem Projekt „Ursachen und Auswirkungen von Nitrat im Grundwasser“ im Fachbereich Biologie, Johannes Kratzer mit „Lab und Labaustauschstoffe und deren Effektivität bei Milchgerinnung“ im Themenfeld Chemie, Linus Meierhöfer mit seinem Projekt „QrTOR – Modernes quantenresistentes Onion Routing“ im Fachbereich Mathematik/Informatik, Sebastian Beier mit dem Projekt „Soap Membrane Filter“ im Fachbereich Physik und im Bereich Technik das Team Fabian Meyer und Tim Buheitel, die der Frage nachgingen „Dezentrale Energieversorgung eines Haushalts – zentrale Zukunftstechnologie?“

Alle PreisträgerInnen, Projektbeschreibungen, Mitglieder der Jury und weitere Informationen sind unter Jugend forscht veröffentlicht.

 

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news-6670 Tue, 23 Feb 2021 09:51:45 +0100 Online-Chorproben über eine digitale Plattform mit adäquater Latenz und entsprechendem technischen Equipment https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6670&cHash=f9069bfe270ea95f9d4048639c66633a Aufgrund der Corona-Pandemie sind Chorproben in Präsenzform bis auf Weiteres nicht möglich. Die Versuche einiger Chorleiter, die Proben online mit den gängigen Kommunikations-Tools durchzuführen, waren wegen zu hohen Verzögerungszeiten nur bedingt erfolgreich. Andreas Feyrer, Absolvent des Master-Studiengangs Medienproduktion und -technik forschte in seiner Masterarbeit bei Prof. Dr. Maximilian Kock nach Lösungen, Chorproben online mit adäquater Latenz durchzuführen.

Um dies zu erreichen, ist spezielle Hard- und Software notwendig. Dazu gehören ein Audio-Interface, ein hochwertiges Mikrofon und Kopfhörer. Mithilfe der Plattform SoundJack ist es möglich, Audioverbindungen mit kaum spürbarer Latenz zwischen Musikern herzustellen.

Die Einrichtung ist allerdings kompliziert und die Einbindung in ein vorhandenes PC-System kaum möglich, ohne größere Modifikationen am Betriebssystem vorzunehmen.

Deshalb entwickelte Andreas Feyrer einen Prototypen, der mit vorkonfigurierter Hard- und Software eine Plug&Play-Lösung bietet. Das Gehäuse wurde im 3D-Drucker produziert.

Der Chorsänger schließt lediglich ein Mikrofon und ein LAN-Kabel an. Sofort kann er sich per Touch-Display mit anderen Musikern verbinden.

Auch für Chorleiter stellt der Absolvent einige Hilfen bereit: Mit einer Digital Audio Workstation-Software ist es für den Chorleiter möglich, sämtliche Latenzen der Chorsänger auszugleichen, um sie somit synchron und in Studioqualität zu hören.

Während der Probe können Aufnahmen mitgeschnitten werden. Singen die Chorsänger nun mehrmals live zu den eigenen Aufnahmen, wächst der Chorklang per Multitrack-Verfahren, sodass der Eindruck eines viel größeren Chores entsteht.

Vor dem Bachelor- und Masterstudium in Medienproduktion und -technik absolvierte Andreas Feyrer bereits einen Bachelor of music in Kirchenmusik an der Musikhochschule in Regensburg. Derzeit ist er Kirchenmusiker in der Pfarrei St. Konrad in Amberg.

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news-6669 Mon, 22 Feb 2021 09:45:50 +0100 Studierende des Schwerpunkts Service-Innovation & Service Management (SIM) arbeiten für das Unternehmen Krones https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6669&cHash=2039b56a16b0f1cfa0cfeb2374e3fa15 Das Herzstück von Abfüllanlagen im Betrieb ist die Verfügbarkeit, damit Kunden rund um die Uhr ihre Getränke mühelos in Flaschen einfüllen lassen können. Das SIM-Team um Professor Dr. Strassl, arbeitete mit dem Unternehmen Krones zusammen, um ein digitales Produkt für den Vertrieb einzuführen. Im Betrieb müssen Vertrieb, Produktmanager und Techniker reibungslos Hand in Hand arbeiten, damit die weltweit verteilten Kunden ihren Job machen können.

Haben Sie sich jemals gefragt, wie das passiert?
Wie arbeiten der Key Account Manager und der Support-Mitarbeiter zusammen, wenn einer nichts vom neuen Produkt weiß? Was braucht jeder als Teil des neuen Produkts?

Wer ist dabei der Kunde? Der Produktionsleiter, Geschäftsführer oder Einkäufer? Dies variiert immer.

Wie lässt sich unter diesen Voraussetzungen ein neues Verständnis entwickeln und die Anforderungen herausfinden?
Durch miteinander sprechen, schlussfolgern, Ideen entwickeln und umsetzen sowie ausprobieren. Und genau das haben wir getan.

Das Ergebnis: Die SIM-Gruppe entwickelte verschiedene digitale Ideen, die das Produkt unterstützten. Eine Newsletter-Plattform informiert die Beteiligten über Änderungen, ein Messenger-Tool dient als Schnittstelle zwischen Kunden und Support, digitale Kundendatenblätter stellen sicher, dass die relevanten Informationen vorliegen.

Das ist Praxis live.
Alles virtuell – natürlich. Wir – die Studierenden und Professoren des Schwerpunkts Service-Innovation & Service Management (SIM) im Studiengang Handels- und Dienstleistungsmanagement- sind die Experten dafür.

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news-6665 Wed, 17 Feb 2021 12:31:00 +0100 Schatzsuche in den Eingeweiden eines Handys https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6665&cHash=6270fb0b562f937611422ebbc3630b36 Prof. Dr. Mario Mocker von der Fakultät Maschinenbau und Umwelttechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden ist seit Jahren ein gefragter Vortragsredner. Nun hatte er die Ehre, als erster Redner das neue Online-Format der BayernLabs zu eröffnen. Unter dem Markennamen „BayernLab Online“ werden im laufenden Jahr mehr als 40 Webvorträge zu Digitalisierungsthemen angeboten. Die Macher rund um Projektleiter Julian Schwan vom BayernLab in Neumarkt versprechen „Themen, die die Zuschauer fordern und inspirieren werden“. Zum Auftakt warf Prof. Dr. Mario Mocker einen Blick auf ausgediente Handys. Deren Entwicklung verlief rasant: „Das Handy war eigentlich mal ein Stein und jetzt ist es ein hochtechnisches Produkt“, so Mocker. Dabei entwickelte sich auch das Innenleben der Geräte. Heute besteht es aus circa 60 Rohstoffen, darunter Gold, Cobalt und seltene Erden. Die Rohstoffe werden beispielsweise in China oder in der demokratischen Republik Kongo gefördert – meist unter schwierigsten Bedingungen für die Umwelt und die Menschen. Zwar stecken in einem Gerät nur Metalle im Wert von einem Euro, doch bei etwa 200 Millionen Smartphones, die in Deutschland ungenutzt in der Schublade liegen oder im Restmüll verschwinden, ist ein gewaltiger Schatz zu heben. Werden Smartphones aufbereitet, ist dies ein sehr aufwändiger Prozess in hochtechnisierten Anlagen, bei denen immer noch nicht alles optimal läuft. Professor Mocker zeigte als mögliche Lösungsansätze eine neuartige Pyrolyse-Technologie und einen Demontage-Roboter eines namhaften Smartphone-Herstellers auf.

„Es war ein toller Referent und ein spannendes Thema – rundum ein gelungener Start für BayernLab Online“, gibt Julian Schwan das Feedback der Zuschauer zusammen. „Das positive Feedback freut mich sehr. So lässt es sich gut gestimmt in die Planung der nächsten Streams für BayernLab Online gehen!“ Die Zusammenarbeit zwischen der OTH Amberg-Weiden und den BayernLabs, vor allem in Nabburg und Neumarkt, ist um eine weitere Erfolgsgeschichte reicher.

Der Vortrag von Prof. Dr. Mario Mockers noch eine Wochen im Netz verfügbar.

Vortrag

Am 24. Februar 2021 ab 18 Uhr spricht übrigens Prof. Dr. med. Clemens Bulitta über das Thema: „Braucht gute Medizin Digitalisierung?“ Zur Anmelung

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news-6653 Mon, 08 Feb 2021 16:26:26 +0100 Trauer um Förderer und Ehrenbürger Edmund Bradatsch https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6653&cHash=5204b0ae75a424ed66f0dd56b9aa5048 Die Hochschulfamilie der OTH Amberg–Weiden trauert um Edmund Bradatsch, der am 1. Februar 2021 verstorben ist. Die Förderung engagierter Studierender und junger Wissenschaftler war ihm eine Herzensangelegenheit. So ist die Edmund-Bradatsch-Stiftung seit 2012 Förderpartner der Hochschule im Rahmen des Deutschlandstipendiums und lobt darüber hinaus regelmäßig den Wissenschaftspreis aus. Für seine langjährige wichtige und großzügige Unterstützung erhielt Edmund Bradatsch im Dezember 2020 die Ehrenbürgerwürde der OTH Amberg-Weiden verliehen. Mit der von ihm und seiner Frau Helga gegründeten Edmund-Bradatsch-Stiftung verschrieb sich Edmund Bradatsch der Förderung von Bildung und Erziehung sowie von Wissenschaft und Forschung. Mit seiner privaten Stiftung setzte er sich für Studierende ein, vor allem für die, die auf dem zweiten Bildungsweg zum Studium gelangt sind. Damit möchte er auch seinen eigenen Förderern danken, die ihm als jungem Mann ein Studium ermöglichten. Als Förderpartner im Rahmen des Deutschlandstipendiums hat die Edmund-Bradatsch-Stiftung mit einer Gesamtfördersumme von 32.400 Euro bisher 22 Studierende der OTH Amberg-Weiden unterstützt.

Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Gedenken bewahren.

 

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news-6651 Thu, 04 Feb 2021 09:04:24 +0100 Masterstudierende des Studiengangs „Digital Business“ überzeugen bei virtueller Projekt-Abschlussveranstaltung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6651&cHash=19ba15fd0a240ad526e88c1f547ba89c Wie stellen sich die Generationen Y und Z den Innenraum der Zukunft im Premiumsegment vor? Obwohl diese Frage nicht leicht zu beantworten ist, stellten sich die 19 Studierenden des Masterstudiengangs "Digital Business" der OTH Amberg-Weiden in einem Kooperationsprojekt mit der DRÄXLMAIER Group dieser Herausforderung und präsentierten kürzlich ihre Ergebnisse. Doch wie kamen diese Ergebnisse zustande?

Unter fachlicher Anleitung von Studiengangsleiter Prof. Dr. Johann Strassl führten die Studierenden im November 2020 zunächst Interviews mit DRÄXLMAIER-Mitarbeitern und befragten Repräsentanten der Generationen Y und Z durch, um Antworten auf folgende Fragen zu finden:

  • Welche Trends und Innovationen gibt es aktuell im Bereich Interieur?
  • Welche Bedürfnisse haben die Generationen Y und Z und welche Erwartungen lassen sich daraus ableiten?
  • Auf welche Anforderungen an den Innenraum der Zukunft lässt sich daraus schließen?

Aufbauend auf diesen Antworten identifizierten die Studierenden archetypische Charaktere, die wiederum Ausgangspunkt für einen Ideenworkshop Anfang Dezember 2020 waren. Hierin erarbeiteten die Studierenden zusammen mit DRÄXLMAIER-Kollegen in vier Arbeitsgruppen mehr als 150 Ideen zum Innenraum der Zukunft. Diese Ideen wurden anschließend gemeinsam nach den Kriterien "Machbarkeit" und "Attraktivität" priorisiert.

Auf Basis dieser Priorisierung entwickelten die Studierenden im Folgenden acht Prototypen, die sie nun im Rahmen einer virtuellen Abschlusspräsentation allen am Kooperationsprojekt beteiligten DRÄXLMAIER-Kollegen vorstellten. Zu den präsentierten Ergebnissen meinte Dr. Maria Ott (Head of Innovation):

"Die vorgestellten Ergebnisse haben gezeigt, dass das Interieur der Zukunft noch viele spannende Funktionen bereithalten wird. Interessante und vielversprechende Ideen sind da - diese können wir in die (Vor-)Entwicklung einfließen lassen."

Zu einem ähnlichen Schluss kam auch Dr. Josef Mittermeier (Head of Key Account BMW & Next Mobility Customer):

"Die Studierenden haben Ideen entwickelt, die mit unseren Vorentwicklungen sehr gut zusammenpassen. Hierzu zählen nachhaltige Innenraumkonzepte, Konzepte im Zusammenhang von autonomem Fahren oder Carsharing."

Und auch die Initiatoren des Kooperationsprojektes Alex Maier und Alex Niklas (Strategy Management) waren begeistert: "Es ist wirklich beeindruckend, was die Studierenden hier geleistet haben; insbesondere wenn man bedenkt, dass alle Vorlesungen, Workshops und Abstimmungen virtuell abgelaufen sind. Wir werden diese Kooperation auf jeden Fall weiter aufrecht erhalten und intensivieren."

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news-6650 Wed, 03 Feb 2021 10:41:58 +0100 Sicheres W-Lan und informelle Gesprächsrunden fehlen ArbeitnehemerInnen im Home-Office mit am meisten https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6650&cHash=40ab98eb3d4b0f7dfbe1b421259021d8 Diese und weitere interessante Ergebnisse präsentierte Lisa Eschenwecker im Rahmen der ersten Veranstaltung von research@ WEIDEN BUSINESS SCHOOL den zahlreichen Zuhörern in Big Blue Button. Bei der neuen Veranstaltungsreihe stellen Masterabsolventen die Forschungsergebnisse aus ihren Abschlussarbeiten vor. Durch aktuelle Themen und Problemstellungen sind die Ergebnisse nicht nur für die Hochschule und andere Studierende, sondern auch für Unternehmen und Organisationen relevant. Zunächst stellte Dekan Prof. Dr. Bernt Mayer aber kurz die Weiden Business School vor, die zu Beginn des WS 2020/21 aus der ehemaligen Fakultät Betriebswirtschaft hervorging. Die zunehmende Diversifizierung des Studienangebots, aber auch die Digitalisierung und ganz besonders die Internationalisierung der Studienangebote wie auch der gesamten Hochschule, waren hierfür ausschlaggebend. Vor allem die zwei (rein) englischsprachigen Studiengänge International Business und International Management & Sustainability erfreuen sich großer Beliebtheit bei Studierenden aus dem In- wie Ausland gleichermaßen.

 

Forschungsstarker Studiengang

Die Relevanz der Veranstaltungsreihe verdeutlichte auch Prof. Dr. M.B.A. (USA), M.H.R. (USA) Gabriele Murry, indem sie starken Forschungsbezug des Masterstudiengang Angewandte Wirtschaftspsychologie betonte. Denn die empirische Forschung und die praktische Nutzbarkeit der daraus gewonnen Ergebnisse stehen bei diesem Studiengang besonders im Fokus. Nach einem kurzen Über- und Einblick in die Angewandte Wirtschaftspsychologie und einer kurzen Vorstellung der Referentin, übergab sie auch sogleich das Wort an Lisa Eschenwecker.

„Ich hoffe auch sehr, dass für den ein oder anderen unter Ihnen ein paar spannende Einblicke dabei sind und die ein oder andere Inspiration – die sie gleich mitnehmen können in die eigene Firma, um neue Umsetzungen anzustoßen.“ Damit unterstreicht Lisa Eschenwecker gleich zu Beginn ihres Vortrags über „Stressoren im mobilen Arbeiten von Zuhause“ ihren Anspruch an praxisrelevante und umsetzbare Forschung.

Nach einem kurzen Umriss ihrer Masterarbeit, den theoretischen Grundlagen sowie der Methodik und der konkreten Ausgangssituation, stellte sie ihre Ergebnisse vor: So zählen reduzierte informelle Weiterbildungsmöglichkeiten, das Verschwimmen von beruflichem und privatem, aber auch schlechtes W-Lan zu einigen der größten Stressoren die Arbeitnehmer in der Umfrage angaben. Aus diesen Ergebnissen leitete sie im Rahmen ihrer Masterarbeit auch Maßnahmen und Handlungsempfehlung für Organisationen ab: Zum Beispiel finanzielle Unterstützung bei der Arbeitsplatzeinrichtung, das Angebot von (freiwilligen) virtuellen Firmenevents oder die bewusste Erlaubnis von Auszeiten.

Aussagekräftige Ergebnisse

Die Forschungsergebnisse von Lisa Eschenwecker sind dabei durchaus aussagekräftig: Zum einen durch eine verhältnismäßig hohe Teilnehmerzahl und zum anderen durch die breite Streuung der teilnehmenden ArbeitnehmerInnen: sowohl in Bezug auf Alter als auch auf unterschiedlichste Unternehmenstypen/ -größen und -branchen. Durchgeführt wurde die Befragung zwischen August und Oktober 2020. Die Ergebnisse sind somit von Corona geprägt, wenn auch nicht 1 zu 1 auf die jetzige Situation übertragbar, da zu dieser Zeit noch kein Lockdown und verhältnismäßig wenige Einschränkungen galten.

Zum Abschluss ihres Vortrags und nach einigen Key Take-Aways, gab Lisa Eschenwecker noch einen Ausblick auf mögliche (Anschluss-)Forschungsprojekte: Zum Beispiel konkretere Untersuchungen wie ArbeitnehmerInnen im Homeoffice mit Stress umgehen und ob sich hier bestimmte, erfolgsversprechende Strategien heraus kristallisieren – und natürlich die Frage ob und wie sich ArbeitgeberInnen dies zunutze machen könnten. Anschließend folgte noch eine kurze, aber rege Podiumsdiskussion.

Der nächste Vortrag findet am 23.02.2020 um 18 Uhr mit der Referentin Kathrin Spickenreither zum Thema „Das Beste aus zwei Welten – Entwicklung einer Vergütungsstrategie für die HERMOS AG“ statt. Mehr Informationen und zum Thema und zur Anmeldung erhalten Sie auf der Veranstaltungsseite.

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news-6645 Wed, 27 Jan 2021 10:57:55 +0100 Online-Workshop: Grenzüberschreitende Energie-Effizienz-Netzwerke https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6645&cHash=906c39294948a03021109f79b673d7eb Im Rahmen der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) haben sich die Prager Technische Universität (CTU), die OTH Amberg-Weiden, das Institut für Energietechnik (IfE) und die Association of Energy Service Providers (APES) in einem Projektkonsortium zusammengeschlossen, um Energieeinsparprojekte in Kommunen und Unternehmen voranzutreiben und die in Bayern und Deutschland sehr erfolgreichen Energieeffizienz-Netzwerke auch im Nachbarland Tschechien zu etablieren. Das Projekt „Energy Efficiency Network – a cross-border energy consultant training“ startete dazu im Oktober 2020 und am 3. Februar 2021 wird nun der Auftakt-Workshop stattfinden. Innerhalb von 2,5 Stunden stellen die Projektverantwortlichen dabei die Idee und die Möglichkeiten des grenzüberschreitenden Projekts vor. Vom Institut für Energietechnik wird das Konzept der Effizienznetzwerke und die Vorteile für die Teilnehmenden erläutert. Praktische Beispiele aus Bayern und Tschechien runden die Veranstaltung ab.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet als Online-Konferenz via Zoom mit Simultanübersetzung statt.

Bei Interesse an der Veranstaltung melden Sie sich bitte per Mail bei Laura Weber.

Energieeffizienz-Netzwerke in Bayern – eine Erfolgsgeschichte:

Die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (EEN) wurde in Deutschland im Jahr 2014 ins Leben gerufen, mittlerweile stellt sie eines der erfolgreichsten Instrumente im Aktionsprogramm Klimaschutz der Bundesregierung dar. Seitdem wurden 278 Netzwerke in das Förderprogramm aufgenommen und etabliert, in deren Rahmen ein CO2-Einsparpotential von 5 Mio. Tonnen bis Ende 2020 erwartet wird. Die erfolgreiche Initiative soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. An den EEN beteiligen sich Akteure aus Unternehmen und Kommunen. Übergeordnetes Ziel ist dabei Klimaschutz- und Energieeffizienzpotentiale in Industrie, Handwerk, Handel und Gewerbe, aber insbesondere auch in der Energieversorgung von Kommunen, herauszustellen, deren Umsetzung innerhalb der EEN von Energieexperten begleitet werden. Die Teilnahme an einem Energieeffizienz-Netzwerk ermöglicht es Unternehmen, wirtschaftliche Investitionen in Energieeffizienz auf solider Datenbasis zu planen und effizient umzusetzen. Der gemeinsame Erfahrungsaustausch erleichtert die Umsetzung. Das senkt den Energieverbrauch, trägt zur Reduzierung der Energiekosten bei und schafft Wettbewerbsvorteile. Gleichzeitig können sich die Unternehmen in einem wichtigen gesellschaftspolitischen Kontext positionieren und Engagement für Klimaschutz und technische Innovationen demonstrieren. Außerdem profitieren alle Beteiligten von der Vernetzung mit Politik, Wirtschaft und weiteren Akteuren vor Ort. Ein konkretes Beispiel ist das LEENetzwerk für Unternehmen in Bayern, bei welchem sich 11 Unternehmen in Ostbayern im Jahr 2015 zusammengeschlossen haben und somit schon auf eine langjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken können. Innerhalb von 4 Jahren konnten dabei 36 Energieeinsparmaßnahmen umgesetzt und knapp 10.000 Tonnen C02 eingespart werden, das bedeutet eine durchschnittliche Energieeinsparung pro Unternehmen von ca. 3.000 MWh. Der Großteil der Unternehmen beurteilten das Kosten/Nutzen-Verhältnis im Rahmen der EEN bestens und alle Beteiligten gingen Anfang 2020 mit hohen Erwartungen und vielen Energieeinsparprojekten in die Neuauflage des Netzwerks. Als Träger fungierte hierbei das Institut für Energietechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, welches in Bayern rund ein Drittel der Netzwerke betreut, die gesamte Netzwerkarbeit ausführt und mit Anregungen und fachlicher Expertise zur Seite steht.

 

 

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news-6633 Mon, 25 Jan 2021 10:01:56 +0100 3. IAF-ForschungsForum mit Schwerpunkt „Gründung aus der Hochschule heraus“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6633&cHash=c8471a743dbf78263cf361d45a7dd7de Ein Ziel der Bayerischen Hochschulrechtsreform ist es, die Kooperation zwischen Hochschulen und der Wirtschaft im Sinne eines Wissens- und Technologietransfers zu stärken. Ein Ziel, das schon jetzt an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften eine bedeutende Rolle spielt. So sind Unternehmensgründungen und Start-ups von Hochschulangehörigen oder Alumni nichts Unbekanntes. Das 3. ForschungsForum des Instituts für Angewandte Forschung IAF an der OTH Amberg-Weiden, das diesmal virtuell durchgeführt wurde, stellte Best-Practice-Beispiele vor. Zu Beginn erläuterte Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug die Eckpunkte der Hochschulrechtsreform mit dem Fokus auf Forschung und Transfer. Die Aufgaben der bayerischen staatlichen Hochschulen sollen durch die Hochschulreform in Zukunft als Dreiklang von Lehre, Forschung und Transfer sowie im Wirken in die Gesellschaft neu gefasst werden. Ziel sei, mehr Wissenstransfer in die Praxis und mehr Attraktivität im internationalen Wettbewerb zu erreichen sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs zu stärken. Dabei spielen die Punkte Unterstützung erster Gründungsschritte für Start-ups, Erleichterungen für Professorinnen und Professoren, neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit auch unternehmerisch tätig zu werden, und neue Anreize für die unternehmerische Betätigung der Hochschulen, eine Rolle.

Wie eine Gründung aus der Professorenschaft heraus aussehen kann, das stellte anschließend Prof. Dr. Markus Brautsch vor. Prof. Brautsch forscht seit 1998 zum Thema erneuerbare Energien, KWK und Energieeffizienz und gründete 2006 die BHKW Forschungs- und Entwicklungs-GbR, die 2013 in das Institut für Energietechnik (IfE) als An-Institut überführt wurde. „Wir sind Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Forschung an der OTH Amberg-Weiden, die im Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung betrieben wird, und dem Technologietransfer“, so Prof. Dr. Brautsch. „Dabei arbeiten wir ausschließlich in Technologieförderprogrammen des Bundes und Landes, industrielle Forschung findet außerhalb der OTH statt.“ Sein Fazit: An-Institute als eigenständige Einheit sind eine ideale Ergänzung und keine Konkurrenz zu Forschung und Lehre an der OTH.

In den vergangenen Jahren hat sich eine Gründerkultur aus der Studentenschaft heraus entwickelt. Masterstudent Fabian Süß berichtete von seinen Erfahrungen. Fabian Süß hat bereits vor seinem Studium als Auszubildender sein erstes Unternehmen als Nebengewerbe gegründet. Auf seine Ausbildung setzte er noch ein Studium. Im letzten Drittel gründete er ein weiteres Unternehmen: Cloudfuchs. Was er Gründungsinteressierten weitergeben möchte, ist „dass man Freude an dem, was man macht, haben muss“. Dabei sei wichtig, dass man selbst weiß, was man kann und was nicht. Zuletzt gab er den TeilnehmerInnen den Rat mit auf den Weg: „Keine Luftschlösser bauen, das Geld ist erst da, wenn es auf dem Konto ist.“

Gründungsinteressierte werden an der OTH Amberg-Weiden nicht alleine gelassen. So unterstützen die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) und das Oberpfalz Start-up HUB (O/HUB) bei Unternehmensgründungen. Dr. Bastian Vergnon, Projektleiter O/HUB, und André Pscherer, DGO-Projektmanager, stellten zum Ende des ForschungsForums ihre Projekte und Unterstützungsangebote vor.

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news-6619 Wed, 20 Jan 2021 10:58:58 +0100 Krypto-Tag: Netzwerk für Nachwuchswissenschaftler https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6619&cHash=bd997d1019603de689cde41ddc77eeaf Der Krypto-Tag soll insbesondere Nachwuchswissenschaftlern auf dem Gebiet der Kryptologie die Möglichkeit bieten, Kontakte über die eigene Institution hinaus zu knüpfen. Coronabedingt wurde der diesjährige 32. Krypto-Tag, den Prof. Dr. Daniel Loebenberger (Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik) gemeinsam mit Kollegen der Universität Bonn und der genua GmbH organisierte, über das an der OTH Amberg-Weiden gehostete BigBlueButton System durchgeführt. Der Krypto-Tag ist eine zentrale Aktivität der Fachgruppe Angewandte Kryptologie der Gesellschaft für Informatik. Auf die 61 TeilnehmerInnen warteten 18 Vorträge, die ein breites Spektrum abdeckten – von noch laufenden Projekten, die ggf. erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt wurden, bis zu abgeschlossenen Forschungsarbeiten, die zeitnah auch auf Konferenzen präsentiert wurden bzw. werden sollen oder einen Schwerpunkt der eigenen Masterarbeit oder Dissertation bilden. Die eingereichten und angenommenen Abstracts werden gesammelt und als technischer Bericht in der GI Digital Library veröffentlicht. Es handelt sich damit um eine zitierfähige Arbeit.

Im Rahmen des Krypto-Tages wurde Prof. Dr. Daniel Loebenberger zum Sprecher des Leitungsgremiums der Fachgruppe KRYPTO der Gesellschaft für Informatik gewählt.

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news-6618 Wed, 20 Jan 2021 10:36:02 +0100 Studierende virtuell zu Gast bei IGZ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6618&cHash=a8cf47d2a3f57c58426525c3a0fef9c6 Exkursionen zu namhaften Unternehmen in Corona-Zeiten? Natürlich, allerdings virtuell. Auch in diesem Semester besuchten interessierte Studierende verschiedener Studiengruppen der OTH Amberg-Weiden virtuell den Innovationsführer für die Digitalisierung von Logistik- und Produktionsprozessen mit SAP-Software, die IGZ in Falkenberg. Die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssystem mbh ist mit über 500 MitarbeiterInnen Marktführer im deutschsprachigen Raum für SAP-Anwendungen in Produktion und Logistik und langjähriges Partnerunternehmen der OTH Amberg-Weiden. IGZ deckt alle Phasen eines Digitalisierungsprojektes in Logistik und Produktion ab – von der SAP/IT-Strategieberatung über die Anlagen- und Prozessplanung, Softwarerealisierung bis zur Technikintegration mit SAP-Standardsoftware. Ziel der virtuellen Exkursion war es, aus erster Hand Informationen zum Tätigkeits- und Leistungsspektrum der IGZ und über Anforderungen und Möglichkeiten der Beschäftigung bei IGZ zu erfahren. 

Zunächst stellte Frau Pössinger aus der Personalbetreuung grundlegende Unternehmensdaten vor und betonte dabei neben hervorragenden Zukunftsperspektiven auch die vielfältigen Mehrwerte für die MitarbeiterInnen,  wie z.B. für die Einarbeitungsphase einen persönlichen IGZ-Paten, flexible Arbeitszeiten, ein außergewöhnliches firmeneigenes Betriebsrestaurant mit zertifizierter, gesunder Küche sowie attraktive Arbeitsplätze in modernsten Gebäuden inkl. Fitnessstudio. Inzwischen ist auch der Neubau in Falkenberg fertiggestellt – die fünfte sogenannte „Software-Scheune“, wie IGZ als Reminiszenz an die Ursprünge des Unternehmens seine Firmengebäude nennt. Mit ca. 7.000 m² zusätzlicher Fläche wird damit die Nutzfläche am Standort verdoppelt und mit Platz für bis zu 250 zusätzliche Arbeitsplätze die Voraussetzung für weiteres Wachstum geschaffen.

Kluge Köpfe werden bei der IGZ stets gesucht! Frau Pössinger betonte die vielschichtigen Beschäftigungsmöglichkeiten von Studierenden (bspw. Praktika u. Abschlussarbeiten) und AbsolventInnen (bspw. Direkteinstieg im Technischen Einkauf, der Logistikplanung und in der Softwareentwicklung sowie zwei Traineeprogramme). Drei langjährige Mitarbeiter aus den IGZ-Projektbereichen stellten das umfangreiche Leistungsspektrum der Sparten Warehousing, Manufacturing und das Innovation & Competence Center sowie zugehörige Tätigkeitsfelder vor. Mitarbeiter aus dem Innovation & Competence Center stellten ergänzend dazu aktuelle Themen für Abschlussarbeiten und die beiden Trainee-Programme vor. Ein Trainee-Programm ermöglicht auch Nicht-Informatikern den Einstieg in die Software-Entwicklung, das zweite qualifiziert zum/zur IT-VertriebsingenieurIn. Ein aktueller Trainee gab dazu passend einen Erfahrungsbericht über seine Tätigkeiten bei IGZ.

Absolutes Highlight war die Vorführung einer von vielen innovativen IGZ-Anwendungen im Bereich Manufacturing – die patentierte IGZ-Lösung „Assembly by motion“. Mit diesem kamerabasierten Assistenzsystem auf Basis SAP-Software werden manuelle Montagetätigkeiten für Industriekunden sicherer und effizienter. Hierbei wird auch Gestensteuerung eingesetzt. Vorgestellt wurde dies via Video-Streaming und Live-Kommentierung.

Zu guter Letzt bedankte sich Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner (Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheit) beim gesamten IGZ-Team für die Vorbereitung und Durchführung des spannenden und interessanten Programms. Trotz der Corona-bedingten Einschränkungen konnten die Studierenden damit ein namhaftes Unternehmen in der Hochschulregion intensiv kennenlernen.

 

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news-6614 Mon, 18 Jan 2021 16:57:20 +0100 Alumni-Adventskalender 2020: GewinnerInnen stehen fest https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6614&cHash=0b7fd80fa401c41a6bba48552fd65534 11 aus 24 hieß es beim digitalen Alumni-Adventskalender 2020: Hinter 11 der 24 Türchen versteckten sich Quizfragen rund um die OTH Amberg-Weiden. Je mehr davon richtig beantwortet wurden, desto höher waren die Gewinnchancen. Nun stehen die GewinnerInnen fest.
  • Doris Grünbauer aus Kohlberg (1 x HomePod mini von Apple)
  • Andreas Neumann aus Berlin (1x Bluetooth-Kopfhörer – JabraElite 75t) und
  • Sabine Heinz aus Pegnitz (1x Fitnesstracker – Fitbit charge 4)
  • Neben dem Gewinnspiel als Highlight sorgte der digitale Adventskalender mit interessanten Fakten rund um die Hochschule, die Region oder die Weihnachtszeit für große Begeisterung bei unseren Alumni. Bis zum 31. Januar 2021 wird der Adventskalender noch online sein und bietet die Gelegenheit, vielleicht noch einmal hinter das eine oder andere Türchen zu blicken, die richtige Antwort auf manche Quizfrage zu finden oder unser Alumni-Team als tanzende Elfen ein letztes Mal zu sehen.

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    news-6116 Mon, 11 Jan 2021 09:00:00 +0100 UPDATE: Informationen zum Coronavirus / Information regarding the coronavirus disease https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6116&cHash=f2e7fad4226496d697f1af0553cc93ea Basierend auf den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz vom 05.01.2021 und des Bayerischen Kabinetts vom 06.01.2021 und auf Basis der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung werden die bereits im November/Dezember getroffenen Maßnahmen zur Einschränkung des Präsenzbetriebs an der OTH Amberg-Weiden bis auf Weiteres verlängert. Es gelten daher folgende Maßnahmen:

    1. Lehrbetrieb

    1.1 Der Lehrbetrieb wird in Form der digitalen Lehre fortgeführt.

    1.2 Unabdingbar notwendige Lehrveranstaltungen, Abschluss- und Projektarbeiten, die besondere Labor- und Arbeitsräume an der Hochschule benötigen, können unter strenger Einhaltung der geltenden Schutz- und Hygienevorschriften nach vorheriger Genehmigung durch die Fakultätsleitungen und Sicherstellung der Nachverfolgung (Registrierung) durchgeführt werden.

    2. Prüfungsbetrieb

    2.1 Vorbehaltlich weitergehender Regelungen der Bayerischen Staatsregierung werden die Prüfungen wie geplant im vorgesehenen Zeitraum durchgeführt. Informieren Sie sich hierzu bitte über den Prüfungsplan Ihres Studiengangs.

    2.2 Die Prüfungen werden entsprechend dem Prüfungsplan Ihres Studiengangs als Präsenzprüfungen, digital oder auf andere geeignete Weise abgehalten.

    2.3 Bei Präsenzprüfungen gelten strengste Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

    • Das Betreten des Campus ist für unter Quarantäne stehende Personen sowie für Personen mit Krankheitssymtomen oder mit vorherigem wissentlichem Kontakt zu Corona-Infizierten (Kontaktpersonen 1) oder bei Verdacht einer Corona-Infektion verboten.
    • Auf dem Campus sowie während der Prüfungen besteht Maskenpflicht. Es werden FFP2-Masken empfohlen. Die Masken sind bitte von Ihnen mitzuführen. 
    • Abhängig von der Anzahl der PrüfungsteilnehmerInnen werden die Gruppen bei Präsenzprüfungen auf mehrere Hörsäle verteilt.
    • Es werden neben den Vorlesungsräumen am Campus Amberg die Turnhalle und am Campus Weiden die Mensa sowie Räumlichkeiten der FOS/BOS Weiden für die Prüfungen genutzt.
    • Die erforderlichen Abstände zwischen den Sitzplätzen werden eingehalten.
    • Die Durchlüftung der Prüfungsräume ist gewährleistet.
    • Ein Aufenthalt auf dem Campus ist nur unmittelbar für die Zeit der Prüfung gestattet. Es werden Kontrollen zu Ihrer Sicherheit durchgeführt.
    • Bitte finden Sie sich rechtzeitig vor Prüfungsbeginn auf dem Campus ein.

    2.4 Prüfungen, die im Wintersemester 2020/2021 nicht erfolgreich abgelegt werden, gelten als nicht erfolgt. Bei einer kurzfristigen Erkrankung ist kein ärztliches Attest notwendig. Fristen für die Ablegung von Prüfungen sind bis zum Sommersemester 2021 verlängert.

    Zum Schluss noch zwei Bitten:
    Halten Sie am Campus und auch außerhalb in den nächsten Wochen die erforderlichen Vorgaben mit Blick auf die Pandemie ein. Wir werden an der Hochschule alles uns Mögliche tun, damit Sie das Semester erfolgreich mit Ihren Prüfungen abschließen können.

    Und bitte kommen Sie bei Fragen gerne jederzeit auf uns zu. Zum Prüfungsablauf ist Ihre erste Anlaufstelle der Prüfungskommissionsvorsitzende Ihrer Fakultät. Prüfungskommissionsvorsitzende sind:

     

    Update 27.11.2020: Vorlesungsbetrieb und weitere Regelungen ab 28.11.2020

    Mit Blick auf die nach wie vor anhaltend hohen Infizierungszahlen haben wir in der Hochschulleitung in der Sitzung am 25.11.2020 beschlossen, die bereits getroffenen Maßnahmen fortzuführen. Alle Regelungen gelten bis vorerst Freitag, den 22.01.2021 und zwar standortübergreifend, d.h. am Campus Amberg und Weiden sowie an unseren Innovativen Lernorten.

    1. Vorlesungsbetrieb
      Der Vorlesungsbetrieb wird in Form der Digitalen Lehre fortgeführt.
      Unabdingbar notwendige Lehrveranstaltungen, Abschluss- und Projektarbeiten, die besondere Infrastruktur an der Hochschule benötigen z.B. über eine Nutzung von Laboren oder PC-Pools / Rechnerräumen, können weiterhin nach vorheriger Genehmigung durch die Fakultätsleitungen und Sicherstellung der Nachverfolgung (Registrierung) durchgeführt werden. Die Taskforce Digitale Lehre unterstützt die Lehrenden und Studierenden.
       
    2. Gebäudeöffnung
      Bis einschließlich 23.12.2020 gelten die bisherigen Schließzeiten der Hochschule weiter. Vom 24.12.2020 bis einschließlich 03.01.2021 werden die Gebäude verschlossen.

    3. Bibliotheken
      Die Bibliothek am Campus Amberg und Weiden ist bis 22.12.2020 weiterhin für Sie unter den geltenden Regelungen geöffnet.
      Vom 23.12.2020 bis 03.01.2021 ist die Bibliothek am Campus Amberg geschlossen und öffnet wieder am 04.01.2021.
      Die Bibliothek am Campus Weiden ist vom 23.12.2020 bis 06.01.2021 geschlossen und ab dem 07.01.2021 wieder geöffnet. Bitte beachten Sie hierzu die entsprechenden Aushänge und Infos über Social Media.

    4. Prüfungen
      Im Fokus unserer weiteren Planungen steht die Durchführung der Prüfungen am Ende des Semesters. Sie haben bereits Infos zu den Regelungen erhalten, über die wir Beeinträchtigungen und Nachteile durch die Coronasituation für Sie ausschließen wollen wie z.B. über die Festlegung, dass eine im Wintersemester 2020 / 2021 nicht bestandene endnotenbildende Modulprüfung oder Modulteilprüfung als nicht abgelegt gilt. Die Prüfungen planen wir wieder größtenteils in Präsenzform unter Beachtung der erforderlichen Hygienevorschriften durchzuführen. Sie erhalten hierzu noch nähere Infos.

    Bitte kommen Sie jederzeit auf meine Kolleginnen und Kollegen und auch auf mich direkt bei Fragen zu. Auch Ihre Vertreterinnen und Vertreter im Studentischen Konvent und in den Fachschaften nehmen gerne Ihre Rückmeldungen auf und geben diese weiter. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Sie alle auch unter den besonderen Herausforderungen ein erfolgreiches Semester an unserer Hochschule absolvieren können.

    Ich danke Ihnen allen im Namen der gesamten Hochschulleitung für unser Zusammenwirken. Ich wünsche uns, dass wir gut durch diese herausfordernde Zeit kommen - als Hochschule und auch privat im Kreis unserer Familien und Freunde.

     

    Beste Grüße, eine besinnliche Vorweihnachtszeit und alles Gute für Sie und Ihre Lieben

    Prof. Dr. Andrea Klug
    Präsidentin OTH Amberg-Weiden

     

     

    Update 29.10.2020: Vorlesungsbetrieb und weitere Regelungen ab 02.11.2020

    Mit Blick auf die besorgniserregende Entwicklung der Corona-Pandemie in unserer Hochschulregion, aber auch in ganz Bayern und Deutschland, hat die Hochschulleitung beschlossen, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Diese Maßnahmen sollen unserer aller Schutz dienen und wir leisten damit als Hochschulfamilie einen wichtigen Beitrag für die notwendige Verringerung der Kontakte. Alle Regelungen gelten ab Montag, den 02.11.2020, bis vorerst Freitag, den 27.11.2020.

    Die Regelungen gelten standortübergreifend, d.h. am Campus Amberg und Weiden sowie an unseren Innovativen Lernorten.

    1. Vorlesungsbetrieb
      Der Vorlesungsbetrieb wird auf Digitale Lehre umgestellt.
      Unabdingbar notwendige Lehrveranstaltungen, Abschluss- und Projektarbeiten mit Nutzung von Laboren oder PC-Pools / Rechnerräumen etc. können nach Genehmigung durch die Fakultätsleitungen und Sicherstellung der Nachverfolgung (Registrierung) durchgeführt werden.
       
    2. Bibliotheken
      Die beiden Bibliotheken in Amberg und Weiden bleiben zunächst für Sie geöffnet. Die Regelungen zur erweiterten Maskenpflicht gelten fort.
       
    3. Prüfungen
      Im Fokus unserer weiteren Planungen stehen die Regelung und die Organisation der Prüfungen am Ende des Semesters. Wir haben dazu gestern im Senat der Hochschule bereits erste Weichenstellungen vorgenommen. So hat der Senat beschlossen, dass erneut eine Anpassung der Prüfungsform und -dauer möglich ist und eine im Wintersemester 2020/2021 nicht bestandene endnotenbildende Modulprüfung oder Modulteilprüfung als nicht abgelegt gilt. Durch diese Maßnahmen sollen Beeinträchtigungen und Nachteile durch die Coronasituation ausgeschlossen werden. Sie erhalten hierzu noch nähere Infos.

     

    Update 16.10.2020 Anwendung eines erweiterten Hygienekonzepts

    Alle Regelungen erfolgen hochschulweit einheitlich.
    Einführung eines Ampelsystems auf Grundlage und in Fortschreibung unseres Hygienekonzepts wie folgt:

    • Gelb: 7-Tages-Inzidenz mit Werten von 35 bis unter 50: Geltendes Hygienekonzept der OTH Amberg-Weiden
    • Rot: 7-Tages-Inzidenz mit einem Wert ab 50: Erweiterung des Hygienekonzepts der OTH Amberg-Weiden

    Die Beurteilung des Infektionsgeschehens berücksichtigt die Gebietskörperschaften in unserem engeren Einzugsbereich, d.h. die Städte Amberg und Weiden sowie die Landkreise Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab und Amberg-Sulzbach und legt den jeweils höchsten Wert der 7-Tages-Inzidenz zugrunde.

    Daraus ergibt sich für die aktuelle Situation die Anwendung eines erweiterten Hygienekonzepts mit den bereits am vergangenen Freitag, 09.10.2020, getroffenen Regelungen. Diese sind:

    • Maskenpflicht für alle Personen, die sich auf dem Gelände/auf den Campi und in den Gebäuden der OTH Amberg-Weiden aufhalten, einschließlich in Präsenz-Lehrveranstaltungen (sowohl Dozierende als auch Studierende)
      • Ausnahme: Wenn sich eine Person alleine in einem Raum aufhält, besteht keine Maskenpflicht.
    • Büroräume sind grundsätzlich mit maximal einer Person zu besetzen. In Räumen, die mit mehr als einer Person belegt sind, oder die im Falle der Werkstätten und Labore arbeitsschutzrechtlich zwingend mit zwei Personen besetzt sein müssen, wird das Rotationsprinzip in Verbindung mit den bestehenden Regelungen zu Homeoffice angewandt, oder es müssen von allen im Raum anwesenden Personen unbedingt Masken getragen werden.
    • Besprechungen vor Ort in Präsenz mit mehreren Personen in einem Raum sind nur bei unabdingbaren Gründen möglich und auf das Nötigste zu beschränken.
    • Die im Hygiene- und Reinigungskonzept der OTH Amberg-Weiden vom 28.09.2020 festgelegten Regelungen etwa zur Nutzung von Räumen der Lehre (Hörsäle, Seminarräume, Labore, PC-Pools) besitzen weiterhin Gültigkeit.

     

    Update 09.10.2020 Vorübergehende Maskenpflicht

    Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Infektionsraten mit dem Coronavirus innerhalb unserer Hochschulregion ordnet die Hochschule eine allgemeine Maskenpflicht an.

    Sowohl Tirschenreuth als auch Amberg haben den sog. Frühwarnwert überschritten. Die Amberger Schulen wurden durch Allgemeinverfügung der Stadt Amberg angewiesen, die Maskentragungspflicht während des Unterrichts einzuführen. Dem hat sich die Hochschulleitung – ohne in der Disziplin der Schulhierarchie zu stehen – angeschlossen und entschieden, angesichts der aktuellen Situation entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Anordnung ist nur als vorübergehend zu verstehen, solange das erhöhte Infektionsrisiko anhält.

     

    Update 30.09.2020 Hygiene- und Reinigungskonzept

    Mit dem Start des Wintersemesters 2020/2021 tritt am 1. Oktober das aktualisierte Hygiene- und Reinigungskonzept der Hochschule in Kraft.Der Schutz aller Hochschulangehörigen hat für uns oberste Priorität. Deshalb sind die Vorgaben unseres Hygiene- und Reinigungskonzeptes zu beachten.

     

    Update 06.08.2020 Vorlesungsfreie Zeit und Start des Vorlesungsbetriebs im Wintersemester 2020/2021

    Liebe Studienbewerberinnen, liebe Studierende,
    gemeinsam als Hochschulfamilie haben wir die Herausforderungen des unter dem Zeichen der Corona-Pandemie stehenden Sommersemesters 2020 erfolgreich gemeistert.

    Derzeit arbeitet die Hochschule bereits an der Umsetzung der Rahmenbedingungen für das kommende Wintersemester 2020/2021. Die Gesundheit unserer Studierenden und Mitarbeitenden genießt dabei ebenso wie ein geregelter Studienbetrieb die höchste Priorität. Auf Basis unseres Hygienekonzepts werden wir im Wintersemester insbesondere für unsere Erstsemesterstudierenden des Jahres 2020 so viel Präsenzlehrbetrieb wie unter „Corona-Bedingungen“ möglich anbieten, um Ihnen allen einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt Studium zu ermöglichen.

    Wir werden das Wintersemester 2020/2021 regulär am 1. Oktober beginnen. Hiermit verbunden planen wir für unsere neuen Studierenden Begrüßungen zum Studienstart am 1. und 2. Oktober. An diesen beiden Tagen finden für alle Studierenden noch keine Lehrveranstaltungen statt. Nähere Informationen zum organisatorischen Ablauf der Begrüßungen auf dem Campus in Amberg und in Weiden werden wir Ihnen in den nächsten Wochen geben.

    Der Vorlesungsbetrieb beginnt für die Studierenden aller Semester am Montag, 5. Oktober 2020. Bitte beachten Sie dabei, welche Lehrveranstaltungen gemäß Ihres individuellen Stundenplans in Präsenz bzw. online stattfinden.

    Der zulassungsbeschränkte Bachelor-Studiengang „Physician Assistance – Arztassistenz“ startet mit dem Vorlesungsbetrieb – bedingt durch das Zulassungsverfahren - am Montag, 19. Oktober 2020 mit einer Begrüßung am Campus Weiden.

    Ich wünsche Ihnen allen eine erholsame vorlesungsfreie Zeit und freue mich mit der gesamten Hochschulfamilie darauf, Sie im Wintersemester 2020/2021 an unserer Hochschule zu begrüßen.

    Mit den besten Wünschen für die Sommerzeit
    Prof. Dr. Andrea Klug
    Präsidentin OTH Amberg-Weiden

    Update 10.07.2020: Informationen für die Durchführung von Präsenzprüfungen

    Liebe Studierende,
    um eine reibungslose Durchführung der Präsenzprüfungen zu gewährleisten, ist die Hochschule auf Ihre disziplinierte Mitarbeit angewiesen. Ich bitte Sie deshalb, die dem Gesundheitsschutz dienenden Maßnahmen des Hygiene- und Reinigungskonzepts der OTH Amberg-Weiden konsequent zu befolgen. Nachstehend finden Sie hierfür einige wichtige Informationen:

    Verhalten auf dem Campus

    • Der Aufenthalt auf dem Hochschul-Campus in Amberg und Weiden vor, während und nach den Prüfungen ist im Sinne der Kontaktbeschränkung und des Distanzgebotes für Studierende auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken.
    • Die Studierenden werden gebeten, das Hochschulgelände und den Prüfungsraum erst vor der jeweiligen Prüfung zu betreten.
    • Sofern ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, besteht die Pflicht eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.
    • Studierende bringen ihre Mund-Nasenbedeckung selbst mit.
    • Ansammlungen von Menschengruppen sind unbedingt zu vermeiden.

    Verhalten im Gebäude, Zutritt zum Prüfungsraum

    • Sofern ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, besteht die Pflicht eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen. Dies trifft grundsätzlich für den öffentlichen Bereich (Flur, Treppenhaus, WC, ...) zu. Daher ist der Zutritt zu den Gebäuden ohne Mund-Nasenbedeckung verboten.
    • Ansammlungen von Menschengruppen sind unbedingt zu vermeiden.
    • Die gereinigten Prüfungsräume sind grundsätzlich verschlossen und werden 30 Minuten vor der Prüfung durch den Prüfer/die Prüferin geöffnet.
    • Die Prüferinnen/Prüfer koordinieren den Einlass der Studierenden in den jeweiligen Prüfungsraum.
    • Lehrbeauftragte, die keinen Transponder besitzen, wenden sich bitte an ihre Fakultät, um den Zutritt zum zugewiesenen Prüfungsraum sicherzustellen.
    • Die Sitzplätze werden durch den Prüfer/die Prüferin zugewiesen.
    • Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den einzelnen Personen in den Prüfungsräumen muss sichergestellt sein.
    • Die Prüfungsräume sind entsprechend vorbereitet, es ist untersagt, Änderungen in der Anordnung der Tische oder Stühle vorzunehmen.

    Durchführung der Prüfung

    • Die Prüfungsaufsicht ist von dem Erstprüfer/der Erstprüferin (gem. Prüfungsplan) durchzuführen, diese werden ggf. durch Zusatzaufsichten unterstützt. Hierdurch wird sichergestellt, dass auftretende Probleme im Prüfungsablauf, schnell gelöst werden können.
    • Der eigenmächtige Tausch des im Prüfungsplans festgelegten Raumes durch einen anderen Raum ist untersagt. Die Räume wurden an die Notwendigkeiten für die Präsenzprüfungen angepasst und werden stets entsprechend dem Hygiene- und Reinigungskonzept der OTH Amberg-Weiden vorbereitet. (Ein Tausch würde diese Maßnahmen unterlaufen.)
    • Während der Prüfung kann auf das Tragen der Mund-Nasenbedeckung verzichtet werden, sofern der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten ist.
    • Durch den Prüfer/die Prüferin ist eine gute Belüftung des Prüfungsraum sicherzustellen.

    Nach der Prüfung

    • Nach der Prüfung wird der Raum unter Koordination des Prüfers/der Prüferin von den Studierenden nacheinander verlassen (Mund-Nasenbedeckung tragen).
    • Im Gebäude oder auf dem Campus sind Gruppenbildungen zu vermeiden.
    • Der Campus ist im Anschluss an eine absolvierte Prüfung von den Studierenden umgehend zu verlassen.

    Ich appelliere an Sie bei der Anwendung unseres Hygiene- und Reinigungskonzepts für den Gesundheitsschutz aktiv mitzuwirken, indem Sie selbst die Regeln strikt befolgen und bei Anderen auf deren Einhaltung hinwirken.

    Viel Erfolg und bleiben Sie gesund!

    Prof. Ulrich Müller
    Vizepräsident Studium, Lehre und Internationales

    Update 06.05.2020: Eckpunkte zum Präsenzbetrieb

    Die folgenden Regelungen gelten vor dem Hintergrund des Erlasses einer Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, laufender Abstimmungen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie unter besonderer Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten un-seres Hochschulstandorts in einer vom Corona-Virus besonders tangierten Region.

    Allgemeines

    Absolute Priorität in der Corona-Pandemie hat an der OTH Amberg-Weiden im Sinne der Fürsorgepflicht der Schutz der Studierenden und der Mitarbeitenden. Der Aufenthalt auf dem Hochschul-Campus in Amberg und Weiden ist im Sinne der Kontaktbeschränkung und des Distanzgebotes für das Primat des Infektionsschutzes auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken. Die Studierenden betreten in diesem Zusammenhang bei zwingenden Gründen das Hochschulgelände und die Gebäude erst unmittelbar vor dem jeweiligen Anlass (z.B. Ausleihe aus der Bibliothek) und verlassen es dann sofort wieder.

    Seit dem 27. April 2020 besteht eine ausnahmslose Verpflichtung aller Personen auf dem Hochschulgelände und in den Gebäuden zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Studierende bringen ihre Community-Masken selbst mit. Von der Tragepflicht kann nur dann abgewichen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen in Räumen oder im Außenbereich sichergestellt ist. Gruppenbildungen sind zu vermeiden.

     

    1. Vorlesungen und Seminaristischer Unterricht in Präsenzform

    Im Sommersemester 2020 finden bis zum Ende der Vorlesungszeit keine Vorlesungen bzw. kein Seminaristischer Unterricht in Präsenzform statt. Die Lehrvermittlung erfolgt über digitale Lehrangebote. Dies gilt für alle Arten der Studienangebote, z.B. auch im Bereich der Weiterbildung.

     

    2. Präsenzveranstaltungen in den Laboren

    Präsenzveranstaltungen zur praktischen Ausbildung in den Laboren und sonstigen Einrichtungen der Hochschule sind in einer schrittweisen Ausweitung und nur in Ausnahmefällen, wenn dies zur Erreichung der Qualifizierungsziele zwingend erforderlich ist, möglich. Zu prüfen ist stets die Möglichkeit von alternativen Lösungen wie eine zeitliche Verlegung und der Vorrang zu prüfender, alternativer Veranstaltungsformen. Priorität hat der Schutz der Studierenden und der Mitarbeitenden.

    Falls ein Präsenzbetrieb mit Studierenden in Laboren und sonstigen Einrichtungen unbedingt erforderlich sein sollte (v.a. Labor-Praktikum), dann sind folgende Regelungen zu beachten:

    Ab Dienstag, 2. Juni 2020, können – vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Pandemie - zwingend notwendige Arbeiten in Laboren für Bachelor- oder Masterarbeiten durchgeführt werden. Ab Montag, 15. Juni 2020, können – ebenso entsprechend der Entwicklung - weitere, zwingend erforderliche Präsenzveranstaltungen zur praktischen Ausbildung im Innen- oder Außenbereich der Hochschule stattfinden.

    In Laboren ist eine rechnerische Nutzfläche von mindestens 9 qm pro Person einzuplanen, damit ein Schutzbereich zur nächsten Person von jeweils 1,5 Metern in alle Richtungen. Dies ergibt die maximale Zahl an Personen, die sich in einem Vorlesungs- oder Laborraum gleichzeitig aufhalten dürfen. Bei Laborpraktika sowie beim Betreten und Verlassen von Räumlichkeiten sind die Abstandsregelungen einzuhalten.

    Es gilt auch bei der Labornutzung eine ausnahmslose Verpflichtung aller Personen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Von der Tragepflicht kann nur dann abgewichen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen im Raum und außerhalb (z.B. Gang) in allen Richtungen sichergestellt ist.

    In Laboren sind neben Reinigungsmaterial Einmalhandtücher vorzuhalten. Gegenstände (Arbeitsmittel, Werkzeuge etc.) sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden. Falls dies nicht möglich ist, ist die Reinigung vor jeder Benutzung durch eine andere Person durchzuführen. Räume und gemeinsam genutzte Gerätschaften (Werkzeuge, Versuchsvorrichtungen, Rechnertastaturen, Türgriffe etc.) sind regelmäßig zu reinigen. Zur Reduzierung der Gefahr von Schmierinfektion sind Griffkontakte zu minimieren.

    Für alle Räumlichkeiten ist regelmäßiges Lüften zu gewährleisten. Die zur Benutzung freigegebenen Sitzplätze in Vorlesungsräumen und Laboren sind in Umsetzung der Abstandsregelung zu kennzeichnen. Zudem gilt:

    • Frontale Sitzordnung mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern zum Nachbarn, und zwar in alle Richtungen. Dies entspricht rechnerisch einer Nutzfläche von 9 qm pro Person.
    • Teilung gegebenenfalls in mehrere Gruppen bis hin zur Durchführung in einer Kombination von Präsenz- und Digitalbetrieb.

    Der Aufenthalt im Gebäude bzw. im Labor ist auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken. Die Studierenden betreten das Hochschulgelände und Gebäude erst unmittelbar vor der jeweiligen Veranstaltung und verlassen es danach sofort.

    Die Einhaltung der genannten Hygienevorschriften obliegt der jeweiligen Labor- und Veranstaltungsleitung.

     

    3. Bibliothek

    Bis auf Weiteres ist wie bisher nur die Ausleihe und Beratung der Studierenden am Schalter möglich. Beim Zugang und Aufenthalt in der Bibliothek ist ebenso der Mindestabstand von 1,5 m sicherzustellen. Einzuplanen ist damit auch in der Nutzung der Ausleihe eine rechnerische Nutzungsfläche von mindestens 9 qm pro Person. Falls im Besuchsverkehr der Mindestabstand von 1,5 m nicht sicher eingehalten werden kann, ist von allen Personen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Bibliothek ist am Eingang mit Handdesinfektionsspendern ausgestattet.

    In einem nächsten Schritt ist als Stufe 2 der Zugang zum Präsenzbestand und zu den PCs in der Bibliothek zum Zweck der Anfertigung der Bachelor- oder Masterarbeit unter Beachtung der Hygienevorschriften geplant. Im Falle der Umsetzung von Stufe 2 erfolgt eine gesonderte Information.

     

    4. Prüfungen

    Zielsetzung der Hochschule ist es, den Studierenden unter Berücksichtigung der aktuell notwendigen Maßnahmen einen erfolgreichen Studienfortschritt zu ermöglichen. Allen Studierenden wird empfohlen, angebotene Prüfungen abzulegen, um so eine zeitliche Verzögerung im Studienfortschritt zu vermeiden.

    4.1 Prüfungsformate

    Bei Prüfungen sind digitalen Prüfungsangeboten und alternativen Prüfungsformen (z.B. Hausarbeiten, Web-Kolloquien) der Vorrang einzuräumen. Der Senat hat Sonderregelungen getroffen, die für das Sommersemester 2020 die notwendige Flexibilität zur angemessenen Ausgestaltung der Prüfungssituation schaffen.

    4.2 Fristen und Prüfungsregelungen

    Die Prüfungskommissionen können für das Sommersemester 2020 Prüfungsart und Prüfungsumfang an die aktuelle Situation anpassen. Prüfungen können auch in elektronischer Form abgenommen werden.

    Zulassungsvoraussetzungen können der aktuellen Situation angepasst werden oder Zulassungen unter dem Vorbehalt einer späteren Nachholung erfolgen. Die Prüfungskommissionen können für das Sommersemester 2020 Abweichungen von den Vorrückungsbedingungen der Studien- und Prüfungsordnungen treffen, die eine weitergehende Zulassung ermöglichen.

    Fristen zur verpflichtenden Wiederholung einer Prüfung oder zum erstmaligen Antritt einer Prüfung werden von Amts wegen bis zum Ende des Wintersemesters 2020/2021 verlängert. Darüber hinausgehend will das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst eine Regelung hinsichtlich prüfungsrechtlicher Regeltermine und Fristen treffen, nach der sich Fachsemester- bzw. Regelstudienzeit-gebundene Regeltermine und Fristen automatisch verschieben bzw. verlängern.

    Eine im Sommersemester 2020 nicht bestandene Modulprüfung gilt als nicht abgelegt (freier Prüfungsversuch). Bestandene Prüfungen können zur Notenverbesserung einmalig im regulären Prüfungszeitraum des Wintersemesters 2020/2021 wiederholt werden, wobei das bessere Prüfungsergebnis zählt (gilt nicht für Abschlussarbeiten).

    4.3 Durchführung von Präsenzprüfungen

    Bei Präsenzprüfungen ist eine Abstandsregelung von 1,5 m bzw. 9 qm pro Person einzuhalten. Es sind große Räumlichkeiten mit der Möglichkeit des Luftaustausches (z.B. Turnhallen, Säle) zu bevorzugen. Zur Benutzung freigegebene Sitzplätze sind zu kennzeichnen. Auch im Prüfungsfall ist der Aufenthalt auf dem Hochschulgelände auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken. Die Studierenden betreten für Prüfungen das Hochschulgelände und Gebäude erst unmittelbar vor der jeweiligen Prüfung und verlassen es danach sofort. Gruppenbildung ist zu vermeiden.

     

    5. Praktisches Studiensemester

    Das Praktische Studiensemester kann im Sommersemester 2020 auf Antrag des/der Studierenden auch bei Fehlen von bis zu 6 Wochen anerkannt werden, wenn das Ausbildungsziel nicht beeinträchtigt ist. Zudem kann in Einzelfällen genehmigt werden, dass das Praktische Studiensemester durch eine anwendungsbezogene Projektarbeit im sozialen oder wissenschaftlichen Bereich ersetzt wird.

    Studierende, welche im Sommersemester 2020 Nachweise für den Zugang in ein höheres Studiensemester nicht erbringen können (Vorrückungsbedingungen), können auf Antrag bis zur Erbringung des Nachweises des Praxissemesters unter Vorbehalt in das höhere Semester zugelassen werden. Insbesondere die Anmeldung zur Abschlussarbeit kann abweichend von Regelungen in den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen bis zum Nachweis des Praxissemesters unter Vorbehalt genehmigt werden.

    Entsprechende Anträge sind unter Angabe von Gründen im Studienbüro einzureichen. Die Entscheidung trifft die jeweils zuständige Prüfungskommission.

     

    6. Rechnernutzung in PC-Pools

    Eine Rechnernutzung in den PC-Pools ohne Aufsicht ist bis auf Weiteres nicht zulässig. Den Studierenden soll so weit wie möglich ein Online-Zugang zu den Rechnern gewährt werden.

     

    7. Sonstige Veranstaltungen

    Veranstaltungen an der OTH Amberg-Weiden wie Tagungen, Absolvierenden-Verabschiedungen oder Übergabe der Deutschlandstipendien (nur Beispiele) sind bis auf Weiteres in Präsenzform nicht möglich.

     

    8. Mensa

    Die Mensen und Cafeterien in Amberg und Weiden bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

     

    9. Sonstige Bewegungsflächen

    Auch auf sonstigen Bewegungsflächen der Hochschule, z.B. Innenhöfe oder Parkplätze, ist der Aufenthalt auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken. Die Studierenden betreten sonstige Bewegungsflächen erst unmittelbar vor einem Anlaß und verlassen diese danach sofort wieder. Auch die Regelungen zur Maskenpflicht gelten entsprechend,

     

    10. Homeoffice und Arbeitszeitmodelle

    Die Regelungen zum Homeoffice und zur Vertrauensarbeitszeit bleiben bis auf Widerruf bestehen und werden an die schrittweise Öffnung der Hochschule angepasst. Sofern es Belange im Kontext der schrittweisen Öffnung der Hochschule bedürfen, z.B. im Zusammenhang mit Veranstaltungen in Laboren, ist ein jederzeitiger Widerruf der Anordnung möglich.

     

    11. Hygienevorschriften für zwingend erforderliche Präsenz

    Es wird aktuell und parallel an der Ausfertigung und Umsetzung des Hygiene-, Lüftungs- und Raumkonzepts der OTH Amberg-Weiden gearbeitet. Bis dahin ist zu beachten:

    • Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen in alle Richtungen, entsprechend 9 qm pro Person
    • Tragen von Community-Masken
    • Schutz besonders gefährdeter Personen
    • Häufiges Händewaschen und Desinfektion

    Die Hochschulleitung
    06.05.2020

     

    Update 24.04.2020: Sommersemester 2020

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,
    mit Stand 24. April 2020 gelten folgende Regelungen für unsere Hochschulbibliothek, zum Präsenzbetrieb und für Hygienemaßnahmen:

    1. Regelung für die Hochschulbibliothek am Campus Amberg und Weiden

    Wir werden ab dem kommenden Montag, 27. April 2020, in einer ersten Stufe in unseren Hochschulbibliotheken in Amberg und Weiden die Ausleihe für Hochschulangehörige (nicht für Externe!) unter Beachtung der Hygienevorschriften ermöglichen.

    Beim Zugang und Aufenthalt in den Bibliotheken bis zum Ausleihebereich ist der Mindestabstand von 1,5 Metern sicherzustellen. Sie finden entsprechende Markierungen im Wartebereich sowie die Möglichkeit zur Desinfektion am Eingang zur Bibliothek. Bestellte Bücher werden vom Personal aus dem Lesesaal geholt und auf die BenutzerInnen ausgeliehen. Datum und Uhrzeit der Abholung ist der Bibliothek vorher mitzuteilen, die Bücher liegen dann zur Abholung bereit. Der Thekenbereich darf immer nur von einem/einer Nutzenden nach Aufforderung und mit Maske betreten werden.


    2. Regelungen zum Präsenzbetrieb an der OTH Amberg-Weiden

    Vor dem Hintergrund der geltenden Verordnungen und eines in Abstimmung befindlichen Stufenplans regeln wir den Präsenzbetrieb an unserer Hochschule mit Standort in einem bundesweiten "Corona Hot Spot" wie folgt:

    • Kein Präsenzbetrieb zunächst bis einschließlich 11. Mai 2020. Dies umfasst Lehrveranstaltungen, Prüfungen und die Nutzung von Laboren oder PC-Pools.
    • Digitalen Lehrangeboten soll im Sommersemester 2020 eindeutig weiterhin der Vorzug gegenüber Präsenzformaten gegeben werden. Präsenzveranstaltungen einschließlich Präsenz-Prüfungen sollen nur soweit zwingend notwendig ab dem 11. Mai 2020 ermöglicht werden, und dies in Stufen. Weitere und nähere Regelungen erfolgen.

     

    3. Hygienevorschriften

    Die Hygienevorschriften sind zwingend einzuhalten, insbesondere:

    • Mindestabstand 1,5 m
    • Ausnahmslose Verpflichtung aller Personen auf dem Hochschulgelände zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Von der Tragepflicht kann nur dann abgewichen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen in Räumen oder im Außenbereich sichergestellt ist.
    • Vermeidung von Gruppenbildungen

     

    Es muss ab dem 27. April 2020 insgesamt von allen Personen, die die Hochschule betreten, eine Schutzmaske getragen werden.

    Die Regelungen gelten vor dem Hintergrund des Erlasses einer Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 16. April 2020, laufender Abstimmungen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und unter besonderer Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten unseres Hochschulstandorts in einer vom Corona-Virus besonders tangierten Region.

    Mein Dank schon jetzt an alle für das gute Miteinander mit Blick auf die herausfordernde Zeit und die Umsetzung für deren Bewältigung.

     

    Viele Grüße und alles Gute
    Prof. Dr. Andrea Klug
    Präsidentin
    OTH Amberg-Weiden

    Update 22.04.2020: Bibliotheksöffnung ab 27.04.2020

    Die Bibliotheken der OTH Amberg-Weiden haben ab Montag, den 27.04.2020 von 10 – 14 Uhr für Hochschulangehörige wieder geöffnet. Zugänglich ist unter Einhaltung der Abstandsregeln nur der Ausleihbereich, der jeweils nur von einer Person betreten werden darf.

    Da der Lesesaal weiterhin geschlossen bleibt, teilen Sie Ihre Bücherwünsche bitte vorher per Mail an die Bibliothek mit, die die Bücher im Bestand hat.

    Bücher in Amberg bestellen Sie vorab per Mail an bibam@oth-aw.de, Bücher in Weiden an bibwen@oth-aw.de.
    Sie erhalten eine Benachrichtigung, wenn die Bücher zur Abholung bereit stehen.
    Bestellungen aus anderen Zweigstellen und Fernleihbestellungen sind derzeit noch nicht möglich.

    Wir freuen uns, Ihnen wieder einen Ausleihbetrieb ermöglichen zu dürfen.

    Ihr Bibliotheksteam

     

     

    Update 17.04.2020: Start digitaler Vorlesungsbetrieb Sommersemester 2020

    Liebe Studierende,
    ich darf Sie alle – Erstsemesterstudierende und Studierende in höheren Semestern unserer Studiengänge – ganz herzlich zum offiziellen Start des Vorlesungsbetriebes im Sommersemester 2020 am 20.04.2020 mit der durch die Corona-Krise bedingten zunächst Weiterführung der online-basierten Lehre an der OTH Amberg-Weiden begrüßen.

    Digitaler Lehrbetrieb

    Bereits seit dem 16.03.2020 unterstützen wir Sie im Einstieg in Ihr Studium und in Ihrem Studienfortschritt über Online-Lehre. Mit Blick auf die geltenden Kontaktsperren und Einschränkungen des öffentlichen Lebens setzen wir auch weiterhin – bis hoffentlich bald wieder Präsenzveranstaltungen möglich sind – auf digitale Angebote.

    Meine Bitte an Sie ist, dass Sie – wie bisher – diese Angebote wahrnehmen.

    Vorlesungs- und Prüfungszeiten

    In Abstimmung mit den Gremien und dem Studentischen Konvent unserer Hochschule ist zwischenzeitlich die Umsetzung der im Schreiben von Herrn Staatsminister MdL Bernd Sibler am 03.04.2020 vorgegebenen Rahmenbedingungen zu den Semester-, Vorlesungs- und Prüfungszeiten erfolgt. Wir haben uns entschieden, die Vorlesungszeit am 11.07.2020 zu beenden und vom 13. - 31.07.2020 die Prüfungszeit anzuschließen. Die Notenbekanntgabe ist für den 07.08.2020 vorgesehen. Die weiteren Details sind auf unserer Website unter Vorlesungs-, Prüfungs- und Ferienzeiten veröffentlicht.

    Prüfungen und Fristen

    Hinsichtlich des Umgangs mit prüfungsrechtlichen Regelterminen und Fristen sowie zur Regelstudienzeit erwarten wir zeitnah eine Regelung durch unser Ministerium und wir bereiten aktuell intern an der Hochschule ergänzende Regelungen zur Beschlussfassung in unseren Gremien vor, die allesamt darauf ausgerichtet sind, Sie in diesen für uns alle herausfordernden Zeiten in Ihrem Studienerfolg zu unterstützen. Ich werde Sie zeitnah zu den getroffenen Entscheidungen informieren.

    Aktuelles

    Damit Sie stets auf dem Laufenden sind, ist meine Bitte, dass Sie sich über unsere Homepage und über Nachrichten auf Ihrer OTH-Mail-Adresse auf dem Laufenden halten.

     

    Ich wünsche Ihnen für Ihr Studium alles Gute! Lassen Sie uns weiterhin mit unserem engagierten gemeinsamen Einsatz dieses für uns alle außergewöhnliche Semester gestalten.

    Danke dafür!

    Viele Grüße


    Prof. Dr. Andrea Klug
    Präsidentin
    OTH Amberg-Weiden

     

    Update 03.04.2020: Sommersemester 2020: Beginn der Vorlesungszeit am 20.04.2020

    Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, MdL Bernd Sibler, hat mit Schreiben vom 3. April 2020 an die bayerischen staatlichen Hochschulen weitere Informationen zum Lehrbetrieb im laufenden Sommersemester vor dem Hintergrund der Corona-Krise übermittelt, die die folgenden Kernaussagen umfassen:

    1. Semester- und Vorlesungszeiten

    Die Semesterzeiten im Sommersemester 2020 bleiben an allen Hochschularten unverändert.

    Die Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 beginnt an allen Hochschularten am 20. April 2020 (Anmerkung: der bereits vorliegenden Regelung für die HAWs/THs entsprechend). Es besteht weiterhin die Möglichkeit, das auf Basis der „Verordnung über die Vorlesungszeit an den Fachhochschulen und über die Unterrichtszeit an den Kunsthochschulen im Sommersemester 2020“ vom 12. März 2020 bis zum 7. August 2020 verschobene Ende der Vorlesungszeit abzukürzen.

    2. Lehre

    Die Hochschulen sollen die für das Sommersemester vorgesehenen Lehrveranstaltungen möglichst umfassend anbieten. Dazu dient in erster Linie, digitale Angebote zu entwickeln und durchzuführen. Allen Studierenden wird durch das Ministerium dringend empfohlen, diese Angebote in Anspruch zu nehmen. Dabei sollte bei den Planungen für das Sommersemester 2020 auch das Folgesemester mit bedacht werden.

    Hinsichtlich der Mitwirkungspflicht des Lehrpersonals an digitalen Angeboten wird auf das StMWK-Schreiben vom 31. März 2020 verwiesen, in dem darauf hingewiesen wird, dass jede zur Lehre verpflichtete Person die Pflicht hat, an der Erfüllung der ihrer Hochschule obliegenden Aufgabe zur akademischen Ausbildung der Studentinnen und Studenten mitzuwirken.

    Mit Bezug auf die Praktischen Studiensemester wird durch das StMWK darauf hingewiesen, dass durch die Corona-Pandemie bedingte Verhinderungsgründe „nicht zu vertretende Gründe“ darstellen können. Hierdurch sollten sich im Sommersemester 2020 ergebende Engpässe beim Praktischen Studiensemester lösen lassen.

    3. Prüfungen

    Prüfungen, die im Sommersemester 2020 abgelegt werden, zählen. Die Hochschulen werden gebeten zu klären, ob diese Prüfungen als freier (zusätzlicher) Prüfungsversuch ausgestaltet werden können oder eine weitere Wiederholung der Prüfungen ermöglicht werden kann.

    Allen Studierenden wird gleichwohl dringend empfohlen, angebotene Prüfungen abzulegen, um so eine zeitliche Verzögerung im Studienfortschritt zu vermeiden.

    Es wird angeregt, nicht alleine digitale Prüfungen in den Blick zu nehmen, sondern zu klären, ob präsenzgebundene nicht auch durch andere situationsgeeignete Prüfungsformen ersetzt werden können.

    Die Durchführung digitaler Prüfungen ist gemäß StMWK hochschulrechtlich zulässig, allerdings muss diese Prüfungsform in der Prüfungsordnung der Hochschule geregelt werden. Es wird dabei als vertretbar angesehen, in einer allgemeinen Prüfungsordnung eine digitale Prüfung als alternative Prüfungsform festzulegen.

    4. BAföG

    Soweit Hochschulen den Lehrbetrieb durch Onlineangebote aufrechterhalten, gilt nach derzeitiger BAföG-rechtlicher Erlasslage: Studierende, die BAföG-Leistungen beziehen, sind bei Durchführung des Lehrbetriebs durch online-Angebote im gleichen Umfang wie beim normalen Lehrbetrieb verpflichtet, entsprechend ihrer Möglichkeiten davon Gebrauch zu machen und auf diese Weise ihre Ausbildung auch weiter zu betreiben.
    Studierende, die krisenbedingt keine oder nicht alle vorgesehenen Leistungen erbringen können, sollen grundsätzlich keine Nachteile erfahren.

     

    Die Gremien der Hochschule werden sich zeitnah mit den einzelnen Rahmenbedingungen und deren Ausgestaltung beschäftigen und Sie erhalten weitere Infos.
    Staatsminister Sibler dankt in seinem Schreiben ausdrücklich allen für die bereits laufende, intensive Vorbereitung und die kurzfristige Entwicklung umfassender alternativer Lehrkonzepte unter besonderer Berücksichtigung der Online-Lehre.

    Ihre Hochschulleitung

     

    Update 01.04.2020:  Coronavirus – Einhaltung von Bearbeitungsfristen im Sommersemester 2020

    Beschluss Prüfungsausschuss zu Abschlussarbeiten

    1. Alle laufenden Bearbeitungsfristen (= insbesondere: Bachelor- und Masterarbeiten, Studien- und Projektarbeiten), die nach dem 13.03.2020 (Freitag) endeten bzw. enden werden, werden von Amts wegen pauschal um fünf Wochen verlängert. Ein Antrag auf Nachfrist ist somit nicht erforderlich.
    2. Sollten derartige Arbeiten (s. o. zu 1.) im Zeitraum vom 16.03. bis zum 17.04.2020 ausgegeben bzw. angemeldet werden, so wird der Fristbeginn von Amts wegen für den 20.04.2020 notiert.
    3. Sollten derartige Arbeiten (s. o. zu 1.) im Zeitraum ab dem 20.04.2020 ausgegeben bzw. angemeldet werden, so ist – nach derzeitigem Stand – keine Fristverlängerung angezeigt.
    4. Sollte der Hochschulbetrieb über den 20.04.2020 hinaus ruhen, so wäre die Fristverlängerung entsprechend anzupassen.
    5. Der Prüfungsausschuss weist darauf hin, dass trotz der zugesprochenen Verlängerung eine vorzeitige Abgabe zulässig ist. Im Zeitraum vom 16.03. bis zum 20.04.2020 wird in diesem Falle aber vorzugsweise um eine Abgabe in digitaler Form gebeten (Adressat: der jeweilige Erstprüfer bzw. die jeweilige Erstprüferin; CC: Studienbüro). Bitte beachten Sie dabei, dass die prüfungs-rechtliche Erklärung zur selbständigen Anfertigung der Arbeit mit Ihrer Unterschrift enthalten sein muss. Die Notwendigkeit einer Abgabe in gebundener gedruckter Form ist mit dem Erstprüfer abzustimmen. Im Falle einer postalischen Übermittlung könnten derzeit auch größere Verzögerungen entstehen, die hinzunehmen wären.
    6. Kolloquien können durchgeführt werden, entweder an der Hochschule unter strikter Einhaltung hygienischer Standards oder digital mit Bildübertragung.

    Update 30.03.2020: Taskforce Lehre

    Liebe Studierende,
    liebe Kolleginnen und Kollegen,
    nach wie vor stellt uns die Eindämmung der Corona-Pandemie vor Herausforderungen zur Aufrechterhaltung des Hochschulbetriebs. Wir verfolgen weiterhin die Strategie, dass unser Lehrpersonal die Zeit nutzt, unsere Studierenden mit Hilfe digitaler Lehrformen bestmöglich zu unterstützen.
    Vor diesem Hintergrund hat eine „Taskforce Digitale Lehre“ an unserer Hochschule die Arbeit aufgenommen.

    Ziele des rund zwanzigköpfigen Projektteams sind insbesondere:

    • Unterstützung des Umstiegs von Präsenzlehre auf online unterstützte Lehre
    • Sicherung des Lehrbetriebs
    • Auswahl und Bereitstellung geeigneter Tools
    • Entwurf und Schaffung notwendiger Systemumgebungen (Hard- und Software)
    • Beratung und Schulung in der digitalen Lehre

    Folgende Initiativen sind bereits gestartet worden:

    1. Steuerung der Kommunikation

    Es sind funktionsbezogene Mailadressen eingerichtet, über die Anforderungen und Vorschläge an das Projektteam kommuniziert werden können, z.B. Fragen zu Tools für die Aufbereitung von Online-Inhalten (anforderung@oth-aw.de) oder als Anlaufstelle für Vorschläge, Tipps und Best Practices (vorschlag@oth-aw.de).

    2. Vorbereitung Informationskanal

    Wir werden zentral ein Informationsmedium an die Hand geben, über das Sie zu Fragen Hilfestellungen vorfinden, z.B. Toolempfehlungen oder Screen-Casts für das Handling.

    3. Einrichtung von Webkonferenzräumen

    Im Rahmen der Hochschulinfrastruktur werden Konferenzräume vorbereitet, in denen Besprechungen in der Hochschule, z.B. Gremiensitzungen, abgehalten werden können. Ebenso werden Webkonferenzräume für die Dozierenden eingerichtet, um mit den Studierenden interagieren zu können.

    4. Moodle-Sprechstunde

    Für die Unterstützung im Umgang mit dem Lernmanagement-System Moodle wird ein Webkonferenzraum eingerichtet, der zu definierten Zeiten personell betreut wird. Hier finden Dozierende auch schnelle Hilfe im Umgang mit Moodle.

    Die Taskforce Digitale Lehre setzt sich mit großem Engagement dafür ein, unseren Lehrbetrieb mit digitaler Unterstützung sicherzustellen. Ebenso arbeiten wir im Zusammenwirken mit den Fakultäten, dem Prüfungsausschuss, dem Studienbüro und weiteren Einrichtungen der Hochschule daran, das Sommersemester 2020 im Lehrbetrieb so gestalten, damit niemandem Nachteile entstehen. Weitere Informationen folgen zeitnah.

    Ihre Hochschulleitung

     

    Update 19.03.2020

    Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat im Bayerischen Ministerialblatt vom 13. März 2020 (BayMBl. 2020 Nr. 113, 2210-5-1-WK) die „Verordnung über die Vorlesungszeit an den Fachhochschulen und über die Unterrichtszeit an den Kunsthochschulen im Sommersemester 2020“ erlassen und veröffentlicht. Die Verordnung trat am 15. März 2020 in Kraft.
    Das Staatsministerium hat folgend mit Information an die Hochschulen am 18. März 2020 die Konkretisierungen rechtssicher vorgenommen:
    Gemäß § 1 (Vorlesungszeit an den Fachhochschulen) beginnt die Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 an den Fachhochschulen am 20. April 2020.Auf Grundlage der o.g. Verordnung und insbesondere aufgrund der erfolgten Konkretisierung vom 18. März 2020 durch das StMWK ist der Zeitraum bis zum 20. April „Vorlesungsfreie Zeit“. Da diese definierte vorlesungsfreie Zeit (wie auch in „regulären“ Studienjahren) keine „Semesterferien“ darstellt, können hier (Pflicht)Lehrveranstaltungen gemäß den Studien- und Prüfungsordnungen – jedoch nicht in Präsenz – durchgeführt werden. Dafür bietet die OTH Amberg-Weiden mindestens bis zum 19. April 2020 digitale Lehrangebote an. Diese ermöglichen den Studierenden, sich in dieser Zeit bereits individuell vorzubereiten.

    Den Studierenden darf und soll aus Gründen der Chancengleichheit insgesamt kein Nachteil entstehen. Wir wollen und werden sicherstellen, dass prüfungsrelevante Lehrveranstaltungen auch ab dem 20.04.2020 noch verfügbar sind oder gegebenenfalls nochmals angeboten werden.

    Mit Blick auf die Studierbarkeit und vor allem auch aus Gründen der Chancengleichheit werden wir die Prüfungstermine so legen, dass auch jenen Studierenden, die erst mit dem regulären Vorlesungsbeginn ab 20. April 2020 auf die in Frage kommenden Lehrveranstaltungen zugreifen können, eine angemessene Vorbereitungszeit auf die Prüfungen im Sommersemester 2020 zur Verfügung steht. Der Prüfungszeitraum wird in der Hochschulleitung, in der Erweiterten Hochschulleitung und mit dem Prüfungsausschuss abgestimmt.

    Alle Dozierenden werden nochmals gebeten, soweit wie möglich Online-Angebote bereitzustellen, um Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2020 bis zum 20.04.2020 und möglicherweise über diesen Zeitpunkt hinaus in digitaler Form durchzuführen.

    Die OTH Amberg-Weiden strebt in jedem Fall an, den Studierenden (auch den dual Studierenden) einen geordneten Studienablauf im Sommersemester 2020 sicherzustellen.

     

    Studienbüro für Parteiverkehr geschlossen

    Das Studienbüro ist an beiden Standorten bis auf Weiteres nicht mehr geöffnet.
    Bei dringenden Anliegen greifen Sie bitte auf Telefon und E-Mail zurück.

    Abschlussarbeiten am Standort Weiden bitte per Post einsenden oder in den Briefkasten vor der Bibliothek einwerfen, in Amberg bitte weiterhin die Abgabe mit der Fakultät/Dekanat abklären.

    Wir wünschen Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund.
    Ihr Studienbüro in Amberg und Weiden

     

    Update 18.03.2020

    Das Studentenwerk Oberfranken hat mitgeteilt, dass die von ihm betriebenen Mensen und Cafeterien am Campus Amberg und Weiden ab dem 18. März 2020 bis auf Weiteres geschlossen werden.
    Hochschulleitung,
    18.03.2020

     

    Zentrale Vermittlungsstelle

    Die zentrale Vermittlungsstelle ist unter 09621 / 4820 von 8 – 15 Uhr erreichbar.

     

    Öffnungszeiten Poststelle

    Die Poststelle am Standort Amberg ist bis auf Weiteres nur noch von 8.00 – 11.oo Uhr besetzt. MitarbeiterInnen nutzen bitte für die Ausgangspost den Postauslauf im Abholfach Raum 002.

     

    Update 17.03.2020

    Um zu verhindern, dass sich Studierende in den PC-Pools der Hochschule gegenseitig infizieren, bleiben die PC-Pools der OTH Amberg-Weiden bis auf weiteres geschlossen.

    Dienste, die nur im Hochschulnetz der OTH Amberg-Weiden angeboten werden, können über VPN weiter genutzt werden.

    Eine Anleitung zur Nutzung und ggf. Einrichtung ist auf der Info-Seite des Rechenzentrums zu finden.

    In berechtigten Ausnahmefällen können Studierende Zugangsberechtigungen bei den jeweiligen Fakultätsverwaltungen beantragen.

    Hochschulleitung,
    17.03.2020

     

    Neue Öffnungszeiten Studienbüro Amberg und Weiden

    Sehr geehrte Studierende,

    aus gegebenem Anlass teilen wir Ihnen mit, dass das Studienbüro an beiden Standorten bis auf weiteres täglich nur noch von 10 bis 11 Uhr geöffnet ist. Bei dringenden Anliegen greifen Sie bitte auf Telefon und E-Mail zurück. Abschlussarbeiten am Standort Weiden bitte per Post einsenden oder in den Briefkasten vor der Bibliothek einwerfen, in Amberg bitte weiterhin die Abgabe mit der Fakultät/Dekanat abklären.

    Wir wünschen Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund.

    Ihr Studienbüro in Amberg und Weiden

     

    Update 13.03.2020


    Das bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat mit Schreiben vom 13.03.2020 angewiesen, dass ab dem 14.03.2020 alle Bibliothekslesesäle der staatlichen bayerischen Hochschulen für den Publikumsverkehr zunächst bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen werden. Der übrige Dienstbetrieb bleibt aufrechterhalten.

    Diese Anweisung betrifft die Lesesäle unserer Bibliotheken am Campus in Amberg und Weiden.

    Infos zu Onlinezugängen, zu elektronischen Medien etc., die weiterhin verfügbar bleiben und genutzt werden können, sowie weitere Hinweise zur Nutzung erfolgen zeitnah.

    Prof. Dr. Andrea Klug
    Präsidentin
    OTH Amberg-Weiden

     

    Update 12.03.2020

    Wie bereits am 10.3.2020 kommuniziert, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst der Beginn der Präsenzveranstaltungen des Sommersemesters 2020 an den Technischen Hochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften vom 16.3.2020 auf den 20.4.2020 verschoben, mit dem Ziel die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen bzw. zu verlangsamen. Wir wurden am 10.3.2020 durch das Ministerium angewiesen, den Präsenz-Lehrbetrieb mit sofortiger Wirkung einzustellen. Die sonstigen Funktionen wie Verwaltung, Forschungsbetrieb oder Bibliotheken sind gemäß Weisung des Wissenschaftsministeriums weiter aufrecht zu erhalten.

    Ebenso erhielten wir am 10.3.2020 vom Ministerium im Anschluss weitere Information zur Handhabung und zu einer umgehenden Anpassung der entsprechenden Verordnungen zur Vorlesungszeit durch das Staatsministerium.

    Es hat für die Hochschulleitung höchste Priorität, Sie frühestmöglich zu informieren, wie es nun weitergeht. Unser Ziel ist es, den Studienfortschritt für die Studierenden trotz der veränderten Rahmenbedingungen sicherzustellen.

    1. Immatrikulation

    Die Studierenden sind qua Immatrikulationsbescheinigung zum 16.3.2020 eingeschrieben. Seitens des StMWK werden derzeit Lösungen für damit verbundene Herausforderungen, etwa BAföG, erarbeitet.

    2. Lehrbetrieb

    Die Verschiebung des Starts der Vorlesungszeit durch das Wissenschaftsministerium auf den 20.4.2020 bedeutet, dass Präsenzlehrveranstaltungen sowie vorlesungsbegleitende Praktika erst ab dem 20.4.2020 durchgeführt werden dürfen. In der Zeit vom 16.3.2020 bis 19.4.2020 können aber Lehrformate, die keine Präsenz erfordern, wie z.B. Online-Vorlesungen, durchgeführt werden, um die Arbeitsbelastung trotz der aktuellen Situation bestmöglich über das Semester zu verteilen. Der Vorlesungszeitraum endet nach derzeitigem Stand zum 10.7.2020.

    Für Online-Angebote gibt es verschiedene Möglichkeiten, die in einer späteren Email an die Dozierenden kommuniziert werden. Weitere Informationen zu Ablauf und Format der jeweiligen Lehrveranstaltungen bis zum 19.4.2020 bzw. für das gesamte Sommersemester werden den Studierenden von den jeweiligen Dozierenden zeitnah mitgeteilt.

    Wir sind seitens des Ministeriums gehalten, die im Sommersemester 2020 insgesamt vorgesehene Unterrichtszeit vollständig zu erbringen. Lehrveranstaltungen, die nicht online durchgeführt werden können, sind folglich nachzuholen. Zusatztermine nach dem 20.4.2020 sind einer weiteren Mail vorbehalten.

    3. Prüfungswesen, Projekt- und Abschlussarbeiten

    Nach heutigem Stand bleibt der Prüfungszeitraum des Sommersemesters bestehen. Die Prüfungspläne werden rechtzeitig durch die Vorsitzenden der Prüfungskommission erstellt.

    Prüfungseinsicht in die Prüfungen des Wintersemesters 2019/2020, die von Kolleginnen und Kollegen zu Beginn des Sommersemesters gewährt wird, ist grundsätzlich auch bereits vor dem 20.4.2020 möglich. Hierzu vereinbaren die Studierenden mit den jeweiligen Dozierenden jeweils einen Einzeltermin. Sammeltermine sind nicht möglich. Es wird aber empfohlen, die Prüfungseinsicht auf die Zeit nach dem 20.4.2020 zu verschieben.

    Die Themenvergabe für Seminar- und Projektarbeiten sollte z.B. über Email durch die jeweiligen Dozentinnen/Dozenten erfolgen. Für die Themenvorstellung bieten sich Online-Veranstaltungen an. Die sonst übliche Kickoff-Veranstaltung zu Projekten darf bis 20.4.2020 ebenfalls nur online stattfinden.

    Bachelor- und Masterarbeiten einschließlich der Vergabe neuer Themen laufen weiter. Die Abgabefristen ändern sich nicht. Die Abschlussarbeiten werden selbstverständlich auch weiter betreut – in der Regel online z.B. über E-Mail oder auch per Telefon. Die Anmeldung neuer Bachelor- und Masterarbeiten ist ebenfalls weiterhin möglich. Abschlussvorträge von Bachelor- und Masterarbeiten sind möglich, jedoch dürfen neben dem/der Vortragenden vor dem 20.4.2020 keine weiteren Studierenden an diesen Vorträgen teilnehmen.

    4. Hochschulinterne Besprechungen, Gremiensitzungen

    Hochschulinterne Besprechungen können bis auf weiteres stattfinden.

    5.Veranstaltungen

    Veranstaltungen, für die Studierende Credit Points erwerben, dürfen bis 20.4.2020 nicht durchgeführt werden.

    Veranstaltungen außerhalb der Lehre mit Externen und einer geringen Teilnehmerzahl können in Einzelfallentscheidungen auch vor dem 20.4.2020 durchgeführt werden. Diese Einzelfallentscheidungen sind der Hochschulleitung vorbehalten. Gleiches gilt für Weiterbildungsveranstaltungen mit externen Teilnehmern.

    Der Girls‘ Day am 28.3.2020 wird abgesagt, ebenso werden keine weiteren Groß-Veranstaltungen geplant.

    6. Einrichtungen der Hochschule

    Die Bibliothek bleibt bis auf weiteres geöffnet.

    In dieser aktuell sehr dynamischen Situation wird die Hochschulleitung Änderungen laufend bekannt geben. Wir bitten um Ihr Verständnis und um Mithilfe, die jetzige Situation den Umständen entsprechend gut zu bewältigen.

    Bitte beherzigen Sie die Hinweise und leisten Sie so einen wichtigen Beitrag!

    Gerne können Sie sich auch an meine Kolleginnen und Kollegen der Hochschulleitung, an die Dekane und mich persönlich wenden.

     

    Prof. Dr.-Ing. Alfred Höß
    Vizepräsident
    OTH Amberg-Weiden

     

    Empfehlungen der OTH Amberg-Weiden zum Umgang mit dem Coronavirus

    Die Gefahr, die von COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland ausgeht, wird seitens der zuständigen Institute und Behörden aktuell (siehe www.rki.de) als mäßig eingeschätzt. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Die Hochschulleitung verfolgt die Entwicklung kontinuierlich und aktualisiert bei neuen Erkenntnissen den Katalog der zu ergreifenden Maßnahmen.

    Wir empfehlen allen Hochschulangehörigen (also allen Professorinnen und Professoren, Lehrbeauftragten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und insbesondere den Studierenden) der OTH Amberg-Weiden, die sich während der vorlesungsfreien Zeit oder gegenwärtig im Ausland aufhalten, sich tagesaktuell auf den Webseiten vom Robert Koch-Institut,  der WHO und des Auswärtigen Amts sowie des Bundesministeriums für Gesundheit zu informieren. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat zudem eine Telefon-Hotline (Telefon 0 91 31/ 68 08 51 01) eingerichtet.

    Sollte sich an der aktuellen Lage in unserer Region etwas ändern, werden wir Sie über diese Seite umgehend informieren.

    Hochschulleitung, 10.3.2020

     

    Im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen hat der Krisenstab der Bayerischen Staatsregierung in seiner Sitzung vom 1. März 2020 folgende Maßnahmen und Feststellungen (Punkte 1 – 3) für alle bayerischen Hochschulen getroffen:

    1) Reiserückkehrer aus Risikogebieten ohne Krankheitssymptome

    Für Erwachsene, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet (Risikogebiete sind laut Robert Koch-Institut Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann) aufgehalten haben und keine Krankheitssymptome aufweisen, ist der Ausschluss von der Arbeit bzw. vom Dienst nicht geboten. Um über die Aufenthaltsorte zu informieren werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Freistaats Bayern jedoch verpflichtet, nach der Rückkehr umgehend eine E-Mail an gesundheit@oth-aw.de zu senden; bitte setzen Sie Vorgesetzte in "CC".

    Bei Auftreten von Krankheitssymptomen sollten die Betroffenen zuhause bleiben und sich telefonisch mit dem Hausarzt oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdiensten (Telefonnummer 116 117) in Verbindung setzen. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben die Information bitte umgehend auch per E-Mail an gesundheit@oth-aw.de weiter und setzen Vorgesetzte in „CC“. 

    Die Hochschulleitung der OTH AW konkretisiert:

    • Personen ohne Krankheitssymptome
      Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht unter Krankheitssymptomen leiden, werden gebeten, in Abstimmung mit ihrem Vorgesetzten während der 14-tägigen Inkubationszeit nach Möglichkeit von zuhause aus zu arbeiten. 
      Für Lehrbeauftragte gelten die Regelungen mit Blick auf die Durchführung der Lehre und die Präsenz an der Hochschule entsprechend.
      Studierende werden ebenfalls gebeten, die Hochschule per Email an gesundheit@oth-aw.de zu informieren.
    • Personen mit Krankheitssymptomen
      Professorinnen und Professoren, Lehrbeauftragte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende, die bereits unter Krankheitssymptomen (wie z.B. Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall, Husten, Schnupfen) leiden und Kontakt zu einem bestätigten COVID-19 Patienten hatten, werden gebeten, zu Hause zu bleiben, sich umgehend mit ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116 117) in Verbindung zu setzen sowie ggf. telefonisch ihren Vorgesetzten zu informieren. Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten COVID-19 Erkrankten hatten, müssen sich, auch wenn sie keine der oben genannten Symptome aufweisen, umgehend an ihr Gesundheitsamt (Telefonnummer 0921 / 728-228) wenden.

      Wird eine COVID-19-Infektion gemeldet, leiten die Vorgesetzten diese Information bitte an gesundheit@oth-aw.de weiter.

    2) Dienstreisen / Delegationsbesuche

    Dienstreisen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Freistaats Bayern in Risikogebiete werden gemäß Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (Stand 2.3.2020) nur genehmigt, wenn zwingende Gründe dafür vorliegen.

    Die Hochschulleitung der OTH AW konkretisiert:

    • Dienstliche Flugreisen bitte unbedingt auf das Notwendigste begrenzen. Dienstreisen bitte generell – soweit möglich – auf Online-Meetings umstellen. 
    • Werden Dienstreisen in Nicht-Risikogebiete aus persönlicher Sorge heraus nicht angetreten, können ggf. entstandene Stornokosten leider nicht nach reisekostenrechtlichen Grundsätzen rückerstattet werden. Bitte beachten Sie dies bei den Buchungen.
    • Bitte überdenken Sie auch die Notwendigkeit von Delegationsbesuchen auf dem Campus: Von Delegationsbesuchen aus seitens vom Robert Koch-Institut (RKI) definierten Risikogebieten ist abzusehen, sofern für diese keine zwingenden Gründe vorliegen.

    3) Veranstaltungen

    Der Krisenstab empfiehlt allen Veranstaltern und örtlichen Behörden, ab sofort bei der Entscheidung über die Durchführung von Großveranstaltungen die Kriterien des Robert Koch-Instituts zur Risikoeinschätzung zugrunde zu legen. Dies kann beispielsweise bedeuten, dass eine Großveranstaltung auch abgesagt oder verschoben werden muss.

    Die Hochschulleitung der OTH AW konkretisiert:
    Großveranstaltungen mit über 1.000 erwarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind derzeit an der OTH AW nicht geplant. Über Absage/Verschiebung von Veranstaltungen entscheidet bis auf Weiteres jeweils die/der MitarbeiterIn, die/der die Veranstaltung organisiert und dafür verantwortlich zeichnet.

    4) Studierende

    Studierende, die zum Sommersemester 2020 ein Studium an der OTH Amberg-Weiden aufnehmen oder weiterführen möchten und in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet waren, werden von der Hochschulleitung der OTH Amberg-Weiden gebeten, die Hochschule während der Inkubationszeit von 14 Tagen nicht zu besuchen. Die betroffenen Studierenden senden bitte eine Email an gesundheit@oth-aw.de

    Studienbetrieb
    Für Studierende, die während der 14-tägigen Inkubationszeit nicht in einem Risikogebiet waren, sind nach derzeitigem Stand keinerlei Einschränkungen des Lehrbetriebs gegeben. Professorinnen und Professoren sowie Lehrbeauftragte sind angehalten, sämtliches Lehrmaterial über Moodle zur Verfügung zu stellen.

    Der Worst Case wäre, dass ein bestätigter Covid-19-Fall an unserer Hochschule auftritt. In diesem Fall sollen die Vorlesungen auf Online-Meetings umgestellt und Praktika zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

    5) Allgemeine Hygieneempfehlungen

    Um Ansteckungen – auch mit Blick auf die aktuelle Grippewelle – so gering wie möglich zu halten, bitten wir um die Beachtung folgender Maßnahmen:

     


     

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    news-6576 Tue, 22 Dec 2020 08:08:24 +0100 Erfolg im dualen Studium – Thomas Bayer als Deutschlands bester Auszubildender ausgezeichnet https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6576&cHash=3970403ea2e1eda907b40654e14f1730 Ausbildung oder Studium? Es geht auch beides! Und wie gut, beweist Thomas Bayer, Kunststofftechnik-Student im 7. Semester: Er wurde als Deutschlands bester Auszubildender in seinem Fachbereich ausgezeichnet. Derzeit schreibt der Student noch an seiner Bachelorarbeit, sobald er diese erfolgreich beendet, bekommt er neben dem Abschluss als „Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik“ auch den akademischen Grad „Bachelor of Engineering für Kunststofftechnik“.

    Möglich ist dies durch ein Verbundstudium, bei dem eine berufliche Ausbildung mit einem Hochschulstudium verbunden wird. Dieses dauert ein Jahr länger, also 4,5 statt 3,5 Jahre, dafür stehen nach erfolgreicher Beendigung gleich zwei Abschlüsse zu Buche. Thomas Bayer kann es nur weiterempfehlen – auch wenn der Aufwand natürlich größer sei als bei einem regulären Studium, da die Semesterferien im Unternehmen verbracht werden. „Dafür kann man aber bereits im Studium sehr viel Praxiserfahrung sammeln und erhält finanzielle Unterstützung“ erläutert Bayer.

    Er selbst entschied sich bereits im Laufe der 10. Klasse für ein duales Studium. Nach dem Besuch von Berufsinformationsmessen fiel die Wahl schnell auf das Unternehmen Gerresheimer und ein Kunststofftechnik-Studium an der OTH Amberg-Weiden. „Was mich bei beiden überzeugte, ist der starke Bezug zur Medizintechnik und die Zukunftsfähigkeit dieser Branche.“ Bereut hat er seine Entscheidung keineswegs: „Ich habe bereits einen festen Arbeitsvertrag als Process Engineer unterschrieben und freue mich darauf, weiterhin bei Gerresheimer zu arbeiten“, sagt Thomas Bayer.

    Mehr Informationen zum dualen Studium gibt es bei OTH Professional oder hochschule dual.

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    news-6563 Fri, 18 Dec 2020 09:09:48 +0100 Audioproduktion – funktioniert auch in der digitalen Lehre https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6563&cHash=07d45fe794574ccc9f031b5b6bd1cb5c Seit März findet die Lehre mehr oder weniger online statt. Für Dozierende eine Chance, neue didaktische Konzepte in einem nun digitalen Lehrformat ausprobieren zu können. Die Chance angenommen hat Prof. Dr. Maximilian Kock, Professor für Audioproduktion. Er stand mit seinem (Wahl-)Modul „Sounddesign für AV-Medien“ vor der Herausforderung, die praktische Lehre vom hochschuleigenen Tonstudio in die digitale Welt zu legen. Und es hat funktioniert. „Gerade Audioproduktion kann man gut online lehren, weil es um das Hören geht. Das kann man online wunderbar übertragen. Schwieriger wird es bei den praktischen Themen der Audioproduktion, also wirklich selbst Aufnahmen machen, das geht natürlich nicht mehr so einfach“, so Prof. Dr. Maximilian Kock. Um den Studierenden z.B. die Stereomikrofonierung online praktisch nahezubringen, hatte Prof. Dr. Kock die Idee, ein 360-Grad-Video zu produzieren, mit dem die späteren NutzerInnen zwischen fünf verschiedenen Stereotonspuren online auditiv wechseln können, um die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Stereo-Mikrofonierungen wie AB-, MS-, XY- und Stütz-Mikrofonierung (ohne und mit elektronischem Hall) zu „erhören“. Seit Oktober 2020 können die KursteilnehmerInnen in dem Lehrmodul „Audioproduktion Grundlagen“ nun die unterschiedlichen Formen der Mikrofonierung live erleben, ohne dass sie in das hochschuleigene Tonstudio kommen müssen.

    Wie digitale Lehre im Modul „Audioproduktion“ funktioniert, das hat der Bayerischen Rundfunk (BR) in den vergangenen Wochen dokumentiert. Der TV-Beitrag „How to Do Digitale Lehre – Audioproduktion an OTH Amberg-Weiden“ wird online beim BR-Campusmagazin und am 21.12.2020 um 22.45 Uhr auf dem TV-Bildungskanal ARD alpha ausgestrahlt.

    Zum Video

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    news-6562 Thu, 17 Dec 2020 08:37:39 +0100 Virtuelle Weihnachtsfeier der Mentoringprogramme „first steps“ und „professional steps“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6562&cHash=4709a6419c91b9cf4355c19b15873e61 Das Mentoringtreffen im Dezember findet meist auf dem Weihnachtsmarkt mit Glühwein (oder Kinderpunsch) statt. Dieses Jahr wurde das Treffen hingegen über Big Blue Button (BBB) zu den Teilnehmerinnen nachhause verlegt. Der weihnachtlichen Stimmung tat dies aber keinen Abbruch, dafür sorgte auch das Programm des Treffens. Zunächst begrüßte Özlem Ajazaj, Projektkoordinatorin des Gender- und Familienbüros der OTH Amberg-Weiden, die Teilnehmerinnen und gab einen kurzen Einblick in den Ablauf des Abends. Dazu gehörte auch die Vorstellung eines Bingo-Spiels, welches über das gesamte Treffen gespielt wurde.

    Dafür bekamen die Teilnehmerinnen vorab ein interaktives PDF geschickt. Die Felder waren mit Dingen und Aussagen gefüllt, die in Zeiten von Online-Konferenzen wohl allen bekannt sein dürften, zum Beispiel: „jemand vergisst sein Mikro auszuschalten“, „Leute werden wegen schlechter Verbindung aus BBB geworfen“ oder „jemand fragt, ob er gehört wird“. Sobald eines davon bei dem Weihnachtstreffen geschah, konnte die Teilnehmerin dies auf ihrer „Bingo-Karte“ ankreuzen.

    Danach wurde eine Gesprächsrunde eröffnet. Mentorinnen und Mentees tauschten sich dabei über ihre Erfahrungen des Semesters aus, über ihre Weihnachtspläne und auch darüber, wie ihnen das Mentoring–Programm bisher gefällt. Da vielen Studentinnen der Kontakt zu ihren Kommilitonen fehlt, war dies eine schöne Gelegenheit, um in großer Runde über diese Themen zu sprechen.

    Nach dieser ernsteren Gesprächsrunde wurden die Spiele eröffnet. Zunächst stand der Weihnachtspulli-Contest an, der den Teilnehmerinnen bereits im Vorfeld angekündigt wurde. Nachdem jede die mitmachen wollte, ihren Pulli (der natürlich getragen werden musste) über die Webcam präsentierte, wurde der schönste, lustigste oder außergewöhnlichste Pullover gekürt. Dazu konnte jede eine Stimme abgeben, Gewinnerin war dann diejenige mit den meisten Stimmen.

    Generell wurden die Kommunikationsmittel, die online möglich sind, bestmöglich ausgenutzt, um sie als Spiele umzusetzen. Mit dem Spiel „Unartig? Niemals!“ wurde entschieden wer auf die Unartig-Liste kommt. Dafür hielt jede Teilnehmerin ihre zehn Finger in die Webcam. Es wurden Aussagen vorgelesen und falls diese auf eine zutrafen, musste diejenige einen Finger runternehmen. Die Aussagen drehten sich alle rund um Weihnachten, zum Beispiel: „Du hast schon mal vorgetäuscht, dass du ein Geschenk magst“ oder „Du hast schon mal einen Weihnachtsbaum umgeschmissen“. Diejenige die am Ende des Spiels die wenigsten Finger oben hatte, war die „Unartigste“ und musste eine kurze Story über ihre Untaten erzählen.

    Nach einer kurzen Pause stand das letzte weihnachtliche Spiel auf dem Programm. Dafür wurden Emojis gezeigt, die den Titel eines Weihnachtssongs darstellen. Die Teilnehmerinnen mussten dann erraten, welches Weihnachtslied es sein könnte. Dieses wurde nach der richtigen Antwort auch eingespielt.

    Zum Ende des unterhaltsamen und spaßigen Treffens gab Özlem Ajazaj noch einen kurzen Ausblick auf die zukünftigen Treffen und Workshops des ZGDs: zum Beispiel das nächste Mentoringtreffen im März und der Workshop „Fit for Balance: Den Stress effektiv bewältigen“, der am 8. Mai 2021 stattfinden wird.

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity erhalten Sie auf der Website oder per Email beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de).

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    news-6546 Tue, 15 Dec 2020 11:39:05 +0100 Raum für Frauen und Mütter, die gründen wollen: Ich bin gerne Chefin https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6546&cHash=c25ae63e4323f0605257b53990fdca5f „Was kannst Du richtig gut?“ Sich seine Stärken bewusstmachen, war eines der großen Themen beim Online-Vortrag von Sarah Bohnes und Patrica Wassner in der Reihe „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz“. Beide stellten nicht nur ihre Gründung, die JAEL Online Familienpraxis in Amberg, vor, sondern beschäftigten sich auch mit dem Denken von potenziellen Gründerinnen.

    Zuvor hatte Dr. Bastian Vergnon in einer kurzen Einführung den „Oberpfalz Start-up HUB“ vorgestellt. Mit diesem neuen Projekt fördert die OTH Amberg-Weiden seit diesem Jahr Gründungen an der gesamten Hochschule. Ein Ziel dabei ist auch die Steigerung des Frauenanteils bei Gründungen und in Gründungsteams.

    Anschließend präsentierten Sarah Bohnes und Patricia Wassner abwechselnd die JAEL Online Familienpraxis. Diese bietet seit Anfang 2020 über das Internet bundesweit Liveworkshops, eBooks und Austausch für Eltern an. Am Standort in Amberg gibt es seit September 2020 zusätzlich Elternkurse und individuelle Beratungen.

    Beide hatten sich über das Thema „Mama-Dasein” auf Instagram kennengelernt und seitdem den Plan zur Gründung eines eigenen Unternehmens gefasst. Wichtig dabei waren ihre „gemeinsamen Werte“, die sich auch in der Unternehmensphilosophie der JAEL Online Familienpraxis widerspiegeln.

    Von Vorteil waren auch die Erfahrungen, die die Gründerinnen vorher gesammelt hatten. So war die studierte Sozialpädagogin Sarah Bohnes schon Trainerin und Führungskraft. „Es ist auch möglich, alleinerziehend und Führungskraft zu sein,“ zog sie ihr Fazit aus der Zeit vor der Gründung. Patrica Wassner hatte sich nach der Schwangerschaft viel mit dem Mutterdasein beschäftigt und darüber in den sozialen Netzwerken geschrieben. Heute übernimmt sie zum Beispiel das Online-Marketing für die eigene Firma.

    Im zweiten Teil des Vortrags beschäftigten sich die beiden mit den „Visionen und Zitronen“, die vor allem Gründerinnen beachten müssen.

    So sei es wichtig, sich für Visionen die eigenen Stärken bewusst zu machen. Nur so wäre ein „Denken ohne Limits“, wie es Patricia Wassner formulierte, möglich. Das wiederum sei nötig, um die ambitionierten Ziele für eine Gründung zu formulieren.

    Gleichzeitig müssten Frauen vor einer Unternehmensgründung sich auch eigene Prägungen und Erwartungen der Umwelt bewusst machen. Sie müssten die bisherigen Bewertungen, zum Beispiel in Bezug auf Kinder und Partnerschaft, gezielt hinterfragen, um sich auch davon lösen zu können.

    In der anschließenden Fragerunde bekamen beide Referentinnen großes Lob für ihre Arbeit und den Vortrag. So antworteten sie auf die Frage, ob sie „trotz Kinder und Corona“ nochmals gründen würden, mit einem klaren „Ja“. Denn „diese Gründung in dieser Zeit zeigt, dass man es immer schaffen kann.“ Nötig sei es aber, sich die Zeit zu geben, „um in Vieles reinzuwachsen.“

    Am Ende wünschten sich Sarah Bohnes und Patrica Wassner, dass dem Thema „Frauen und Mütter, die gründen wollen“ mehr Raum gegeben wird und dass sich Gründerinnen in der Region mehr vernetzen sollten. Ein Ziel, das sie durch ihren Vortrag und die anschließende Diskussion für diesen Abend erreicht hatten.

    Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe "Ich bin gerne Chefin!" bekommen Sie auf der Seite www.oth-aw.de/chefin oder über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 und b.vergnon@oth-aw.de.

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    news-6541 Thu, 10 Dec 2020 09:10:00 +0100 „Klima: Wandel der Gesellschaft“: Rege Teilnahme am virtuellen Studientag 2020 https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6541&cHash=e171ed434e6ed84ca601ea40821e66fd In jährlichen Abständen organisieren die OTH Amberg-Weiden und die OTH Regensburg einen Studientag. Mit dem Titel „Klima: Wandel der Gesellschaft?“ rückte in diesem Jahr wieder ein aktuelles Thema in den Mittelpunkt der Veranstaltung: Die Folgen des Klimawandels sind deutlich spürbar und betreffen uns alle. Auf diese Problematik weisen bereits seit Jahren gesellschaftliche Bewegungen wie Fridays For Future hin. Am diesjährigen Studientag setzte man sich diesbezüglich mit der Fragestellung auseinander, welchen Beitrag technologische Errungenschaften zur Bekämpfung des Klimawandels leisten können und wie der Einsatz dieser Technologien von der Gesellschaft akzeptiert wird.

    Drei Impulsvorträge erzeugten im ersten Abschnitt der Veranstaltung genügend Gesprächsstoff, für die anschließende Gruppenarbeit und Podiumsdiskussion: Andreas Hofrichter (OTH Regensburg) befasste sich im ersten Vortrag mit der potentiellen Rolle von Power-to-X, dabei insbesondere der von Wasserstoff im deutschen Energiesystem der Zukunft.

    Prof. Frank Späte (OTH Amberg-Weiden) erklärte, dass es nicht nur die Aufgabe der Politik sei, Gesetze und Richtlinien zu erlassen, um den Klimawandel zu bekämpfen, sondern auch jeder Einzelne von uns aufgefordert sei, dass persönlich dafür Mögliche beizutragen. Das Bewusstsein über den eigenen Lebensstil sei dabei entscheidend und allein dies mündet dann häufig in klimafreundlichem Handeln.

    Im abschließenden Impulsvortrag stellte Dr. Christine Rüth das Simulationsmodell EN Roads vor, welches Strategien zur Bekämpfung des Klimawandels auf globaler Ebene entwickelt, sowie die Wirksamkeit einzelner Maßnahmen überprüft.

    Nach den Vorträgen wurden die 58 aktiven Studierenden mittels Breakout-Sessions in einzelne Teams eingeteilt. In diesem Rahmen wurden anschließend Szenarien zur Eindämmung des Klimawandels erarbeitet. Während dieser Phase zeigten die Teammitglieder großes Interesse und Engagement für die Materie. Diese aktive Beteiligung war in der darauffolgenden Präsentation der Teamergebnisse noch einmal deutlich spürbar.

    Den abschließenden Teil der Online-Veranstaltung bildete eine interaktive Podiumsdiskussion, in der auch alle bisher aufgekommenen Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmerbeantwortet wurden.

    Für die gelungene Veranstaltung möchten sich die Organisatoren sowohl bei den Referenten für deren Unterstützung als auch bei den engagierten Studierenden, welche sich im Mittelpunkt jedes Studientages befinden, herzlich bedanken: „Sie haben einen maßgeblichen Beitrag dazu geleistet, dass auch dieser Studientag wieder von positiven Ergebnissen geprägt war. In diesem Sinne wünsche wir alles Gute und möchten noch einmal dazu aufrufen, dass wir gemeinsam einiges gegenüber dem Klimawandel bewegen können!“

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    news-6532 Tue, 08 Dec 2020 13:58:59 +0100 Der „digitalk“ – die DidaktikForums-Reihe für Lehrkräfte – startet in die zweite Hälfte https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6532&cHash=be20c51192e7862b1f17498890ab4dc4 Der plötzliche Umstieg auf die digitale Lehre stellte im Frühjahr nicht nur für Studierende, sondern insbesondere für ProfessorInnen und DozentInnen eine große Herausforderung dar. Mittlerweile sind die Anfangshürden längst überwunden, Vorlesungs- und Seminarthemen teils angepasst und manch kreative Problemlösung gefunden – und somit wurde es Zeit, sich in großer Runde über die Erfahrungen auszutauschen. Genau dafür wurde der „digitalk“ konzipiert: Der 7-teilige Moodle-Kurs, eingebettet in die langjährige Veranstaltungsreihe DidaktikForum, startet jeweils mit einem etwa 20-minütigen Impulsvortrag, dem sich eine Diskussionsrunde anschließt. Nun ist knapp die Hälfte des Kurses vorbei und mit ihm viele interessante Diskussionen, hilfreiche Anregungen, neu aufkeimende Ideen und vieles mehr – ganz so wie es auch geplant war.

    Der erste Termin startete mit einem Vortrag von Prof. Dr. Gerald Pirkl über die Möglichkeiten verschiedene Infoquellen mittels OBS (Software) und Atem Mini Pro (Hardware) in Vorlesungen einzubinden. Der Vortrag wartete mit vielen technischen Details auf und bereits währenddessen und auch im Anschluss entwickelten sich rege und interessante Diskussionen.

    Der zweite Termin mit Prof Dr. Hachmöller als Referent beleuchtete hingegen die allgemeinen Erfahrungen eines selbsternannten Novizen im Umgang mit der digitalen Lehre. Ein Aspekt des Vortrags war die Interaktion oder besser gesagt mangelnde Interaktion mit Studierenden. Dafür stellte Prof. Hachmöller Lösungsansätze aus seinen eigenen Veranstaltungen vor und präsentierte zusätzlich auch ausgewähltes Feedback von Studierenden.

    Prof. Dr. paed. Dipl.-Math. Mike Altieri gab einen Einblick in „Gamifizierung in der Lehre“. Er stellte anhand eines aktuellem Lehr-/Lernkonzept an der OTH Amberg-Weiden die Nutzung des vorhandenen Moodle-Plugin LevelUp! vor. Neben der praktischen Einbindung beleuchtet der Vortrag von Prof. Altieri auch theoretische sowie formale Aspekte.

    Die nächsten Vorträge sind am

    • Donnerstag, 10.12.2020: Prof. Dr. rer. pol. habil. Mandy Hommel - BEGINN: 17.00 Uhr
      • Erkenntnisse aus digital gestütztem Lehren und Lernen an einem Gymnasium im ersten pandemiebedingten Lockdown – mit Hinweisen auf wesentliche Aspekte, die im Rahmen der Gestaltung digital gestützten Lehrens und Lernen berücksichtigt werden sollten
    • 13.01.2021 16 Uhr: Prof. Dr. Maximilian Kock
      • „Digitale Lehre im Modul „Audioproduktion“: Vorlesung online über BBB - Audiopraktikum in Hybridform.
    • Donnerstag, 28.01.2020: Prof. Dr. Dieter Meiller - BEGINN: 17.00 Uhr
      • Chicken Maze - Einführung in die Informatik für Nicht-Informatiker
    • Mittwoch, 03.02.2020: Prof. Dr.-Ing. Jörg Holzmann und die Masterstudentin Theresa Semmelmann
      • Augmented Reality mit CoSpaces EDU und Merge-Cube

    Alle ProfessorInnen, DozentInnen sowie Lehrbeauftragte sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Weitere Informationen erhalten Sie auch bei Frau Elisabeth Fichtner oder Herrn Vizepräsidenten Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Müller.

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    news-6531 Tue, 08 Dec 2020 08:20:52 +0100 Virtuelle Messeauftritte – 12.000 Besucher im Rahmen von Hochschulmessen in Zentralasien, dem Kaukasus und Mittel- und Osteuropa https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6531&cHash=2589a9a7da9d1b67b2987a10b4ad7ff9 „Internationalisierung der OTH Amberg-Weiden“ heißt das neue Credo. Und so vertrat das „OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel- und Osteuropa (KOMO)“ die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden im Herbst auf insgesamt vier virtuellen Hochschulmessen: Diese richteten sich an Studieninteressierte aus Tschechien, der Ukraine/Belarus/Georgien/Aserbaidschan, Kasachstan/Usbekistan/Kirgistan und Russland. An virtuellen Ständen konnten sich die insgesamt 12.000 Messebesucher über ein Studium an der OTH Amberg-Weiden informieren. Dafür standen Flyer und Broschüren, die über die Hochschule und die verschiedenen Studiengänge informieren, zum Download bereit. Filme über die Hochschule sowie die beiden Hochschulstädte vermittelten einen Eindruck vom (Studien-)Alltag in Ostbayern. Doch darüber hinaus war auch direkter Kontakt möglich: Marian Mure, Olga Axt und Susanne Prechtl beantworteten im Messe-Chat für jeweils vier Stunden die zahlreichen Fragen der Studieninteressierten und vereinbarten Termine für weitere Informations- und Beratungsgespräche mittels Email und Videokonferenz. „Das Highlight jeder Messeteilnahme war aber die fünfzehnminütige Live-Präsentation“, sind sich Mure, Axt und Prechtl einig. Vor jeweils hunderten von Studieninteressierten stellten die KOMO-Mitarbeiterinnen auf Englisch und Russisch die OTH Amberg-Weiden vor, gaben einen Überblick zu den verschiedenen Studiengängen und informierten über Lebenshaltungskosten und Bewerbungsmodalitäten.

    Ausgerichtet wurden die Messen mehrheitlich von der Begin Group. Unter diesem Link  finden sich weitere Zahlen und Fakten rund um die Messen. Die Teilnahme für die Online International Education Fair Ukraine/Belarus/Georgien/Aserbaidschan wurde durch das Büro des Freistaats Bayern in der Ukraine initiiert und finanziert und in Kooperation mit dem Bayerischen Hochschulzentrum für Mittel-, Ost-, und Südosteuropa (BAYHOST) durchgeführt. Ausrichter der Messe in Tschechien war die Deutsche Schule Prag.

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    news-6530 Mon, 07 Dec 2020 14:58:40 +0100 Virtueller Stammtisch – „Der Weg zur Selbstständigkeit“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6530&cHash=6e6d97f51e393bae98059bb94c86f3cc „Niemals aufgeben.“ Unter diesem Motto stand der Vortrag von Christina Wolf, die von ihrem individuellen Weg aus der Festanstellung zur Selbstständigkeit berichtete. Christina Wolf ist langjährige Mentorin vom Mentoring-Programm „professional steps“ und startete vor einem Jahr das Experiment „Gründung im Nebenberuf“. Zuvor hat sie in den vergangenen 20 Jahren verschiedenste Rollen in IT-Projekten eingenommen: von der Fachexpertin über Projektleitung und Qualitätsmanagement bis zu ihrer aktuellen Rolle als Facilitator zur Begleitung von Veränderungs-Vorhaben.

    Sie erzählt, dass ihr die Erfahrungen aus 20 Jahren Festanstellung und die dabei aufgebauten Kompetenzen sehr geholfen haben, um ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Betont aber auch, dass dies ihre ganz persönliche Erfahrung sei. Und egal ob mit viel oder wenig Berufserfahrung, der Schritt in die Selbstständigkeit bringt immer neue Herausforderungen mit sich und erfordert die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen. Ihr persönlicher Antrieb diesen Schritt zu wagen, war dass sie aus dem festen Gestaltungsrahmen, den eine Feststellung mit sich bringt, hinauswachsen wollte.

    Jedoch ist der Weg zur Selbstständigkeit oft nicht leicht und besonders die finanziellen Aspekte schrecken viele ab. Auch Christina Wolf hatte ähnliche Bedenken, daher gab sie ihren alten Job nicht auf, sondern reduzierte die Stunden und lies sich ihr neues Unternehmen als Nebenberuf genehmigen.

    Sie erzählte auch von den Schwierigkeiten, deren man sich bewusst sein sollte. Natürlich gibt es zwar auch in Festanstellung immer wieder Ups and Downs, wirklich schnelle und große Veränderungen gibt es aber selten. Als Selbstständige kann es hingegen jeden Monat diese Talfahrt geben, dabei ist es wichtig durchzuhalten und flexibel zu bleiben.

    Sie betonte außerdem, dass neu gegründete Unternehmen selten mit einer großen Idee erfolgreich werden, sondern es (fast) immer mehrere Anläufe zum Erfolg braucht. Dabei gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote für Gründer, wie z. B. die IHK Regensburg, die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz oder Existenzgruender, um nur einige zu nennen.

    Nach diesem interessanten Vortrag wechselten die Teilnehmerinnen von der Plattform zoom nach wonder.me. Dort sortierten sie sich je nach persönlichem Interesse an einer Selbstständigkeit in verschiedenen Gruppen (Spannend, Weiß nicht, Vielleicht und Niemals) und tauschten sich aus.

    Zum Ende ermutigte Christina Wolf die Teilnehmerinnen noch ihre eigenen Ideen umzusetzen, betonte aber auch, dass man nicht alles allein machen sollte und es viele Möglichkeiten gibt, Unterstützung zu erhalten. Wichtig sei zum einen Durchhaltevermögen, aber auch seine Ziele zu hinterfragen und gegebenenfalls neu zu justieren.

    „Nur weil bisher noch niemand das sieht, was du siehst, bedeutet das nicht, dass du auf dem falschen Weg bist.“

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind auf der Website des Zentrums für Gender und Diversity oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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    news-6518 Tue, 01 Dec 2020 11:12:08 +0100 „Verhandeln Sie noch oder spielen Sie schon?“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6518&cHash=bfa5d9ca632b89cf854cdd480b6fd57e Unter diesem Motto stand der Online-Workshop „Verhandlungsgeschick, der aufgrund der hohen Nachfrage am 14. und nochmals am 28. November 2020 stattfand. Die beiden Referentinnen Kerstin Eicker und Stefanie Grotelüschen zeigten dabei, worauf es beim Verhandeln ankommt – ob bei Gehalts- oder Verkaufsverhandlungen oder auch zuhause mit Familienmitgliedern. Zunächst stellten sich die Teilnehmerinnen kurz vor und teilten die Erfahrungen ihrer letzten Verhandlungen mit. Bevor die beiden Referentinnen zum Start gleich auf das A und O beim Verhandeln hinwiesen: die richtige Vorbereitung. Dabei sollte man sein Maximal- und Minimalziel immer im Auge behalten, wie etwa bei Gehaltsverhandlungen. Außerdem ist es wichtig auch die Ziele des anderen zu erfragen oder seine Grenzen festzustecken. Des Weiteren sollte man sich ebenfalls Gedanken machen, was im schlimmsten Fall passieren kann, auch wenn es unangenehm ist.

    Anschließend stellten die Referentinnen verschiedene Verhandlungs-Strategien vor. Hinter lustigen Namen stecken wirkungsvolle Strategien: Beim Chamäleon-Effekt (oder auch Spiegeltechnik) spiegelt man zum Beispiel seinen Verhandlungspartner in Sprachstil, Mimik oder Gestik, um so Sympathie zu schaffen. Wichtig bei allen Strategien ist es, dennoch authentisch und sich selbst treu zu bleiben.

    Danach waren die Teilnehmerinnen selbst gefragt: In Zweierteams wurde munter verhandelt und die zuvor erlernten Strategien angewendet. Die Erfahrungen und Ergebnisse wurden anschließend in der großen Gruppe vorgestellt.

    Besonders durch die witzige und entspannte Art der beiden Referentinnen Kerstin Eicker und Stefanie Grotelüschen sind beide Veranstaltungstermine wie im Flug vergangen und die Teilnehmerinnen konnten jede Menge für ihre nächste Verhandlung mitnehmen.

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity erhalten Sie hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbüro@oth-aw.de).

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    news-6510 Mon, 30 Nov 2020 15:22:19 +0100 Virtuelle KWK – Staffel 1: Areal- und Quartiersversorgung mit KWK https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6510&cHash=caa61fce089ee933ee2d07d124e062f1 Der bayerische Cluster Energietechnik bietet zusammen mit dem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung und dem Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden die Möglichkeit, virtuell innovative Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zu besichtigen. Die virtuelle Führung wird von Fachleuten geleitet und referiert. Am 9. Dezember wir der Themenbereich „Areal- und Quartiersversorgung: intelligente Einbindung erneuerbarer Energien“ behandelt. Durch die Realisierung des Vorhabens Energieverbund Freilassing ist die Demonstration eines hocheffizienten kommunalen Arealstrom- und Wärmeverbundes gelungen, der durch eine flexible bedarfsgeregelte Steuerung regionale Ressourcen (Solarstrom, Klärgas, kommunales Grüngut) optimal nutzt und dabei einen hohen Autarkiegrad erreicht. Dazu wurde parallel zum Wärmeverbund ein in dieser Form bisher einmaliger Stromverbund mit mehreren über das Stadtgebiet verteilten kommunalen Liegenschaften aufgebaut.

    Die Energieversorgung erfolgt zum einen über Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, die primär mit Klärgas aus der kommunalen Kläranlage betrieben werden. Ergänzend kommt ein Biomassekessel, der auch städtische Grüngutabfälle verwerten kann, zum Einsatz. Zur weiteren Stromversorgung sind mehrere Photovoltaikanlagen in das Arealnetz eingebunden. Zur Sicherstellung eines hocheffizienten Betriebs wurde ein intelligentes Last- und Ressourcenmanagement aufgebaut, welches den Klärgasspeicher und die Pufferspeicher optimal integriert.

    Hier geht`s zur Anmeldung

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    news-6509 Mon, 30 Nov 2020 14:09:33 +0100 Security-Experten der OTH Amberg-Weiden bei der Konferenz Cloud Computing 2020 https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6509&cHash=e579e87895ec96986d685108ef3b59dd Cloud Computing ist zentral für Anwendungen im Internet of Things, Cybersicherheit hat dementsprechend eine sehr große Bedeutung. Bei der internationalen Cloud Computing 2020 waren nicht nur Professoren und wissenschaftliche MitarbeiterInnen mit Vorträgen vertreten, sondern eine Fachpublikation wurde auch mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Die Professoren Prof. Dr. Andreas Aßmuth, Prof. Dr. Daniel Loebenberger und Prof. Matthias Söllner sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Leah Lathrop, Ahmed Alqattaa und Simon Liebl (alle Fakultät EMI) haben haben Ende Oktober an der 11. Internationalen Konferenz über Cloud Computing, GRIDs und Virtualsierung „Cloud Computing 2020“ der International Academy, Research, and Industry Association (IARIA) teilgenommen. Die Konferenz sollte ursprünglich bereits im Mai 2020 in Nizza, Frankreich, stattfinden, musste jedoch aufgrund der COVID19-Pandemie verschoben werden. Sie wurde nun als Teil des ComputationWorld-2020-Kongresses in Nizza, weitestgehend aber als Online-Veranstaltung durchgeführt.

    Prof. Dr. Aßmuth war als IARIA Fellow eingeladen, eine Keynote zum Thema „Cybersecurity Education“ für den ComputationWorld-2020-Kongress zu halten. Er gehörte zudem zum Steering Committee der Konferenz „Cloud Computing 2020“ und ist einer der Herausgeber des Konferenzbandes.

    Die OTH Amberg-Weiden war darüber hinaus auch mit drei Forschungsbeiträgen an der Konferenz beteiligt. Im Special Track „Novel Cloud Approaches for Securing IoT Devices (NCSIoT)“ ging es dabei um die Absicherung von Geräten im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Immer mehr dieser IoT-Geräte sind mit Cloud-Diensten verbunden, die beispielsweise große Datenmengen analysieren und die Ergebnisse an die IoT-Geräte zurückmelden. Zahlreiche IoT-Geräte erhalten außerdem bereits heute Firmware-Updates über Cloud-Dienste. Sicherheitslücken bei den IoT-Geräten oder deren Anbindung an die Cloud können zu katastrophalen Sicherheitsproblemen führen, beispielsweise in einer industriellen Fertigung oder auch bei dem Cloud-Dienstleister.

    Leah Lathrop, Studentin im Masterstudiengang Applied Research in Engineering Sciences und Mitarbeiterin im Projekt „Intelligente Security für elektrische Stellantriebe und  Stromrichter in kritischen Infrastrukturen (iSEC)“ stellte in ihrem Vortrag „Securing the Internet of Things from the Bottom Up Using Physical Unclonable Functions“ die Ergebnisse einer Marktanalyse von neuen, marktverfügbaren Chips mit Physical Uncloneable Functions (PUF) vor und wie diese zur Absicherung von IoT-Geräten eingesetzt werden können.

    Simon Liebl, der ebenfalls als Mitarbeiter im Projekt iSEC arbeitet und parallel an der University of Abertay in Dundee in Schottland promoviert, berichtete in seinem Vortrag „Threat Analysis of Industrial Internet of Things Devices“ über eine strukturierte Vorgehensweise zur Durchführung einer Bedrohungs- und Schwachstellenanalyse für Steuergeräte und andere
    Embedded Devices aus dem Industrial Internet of Things, die mit Cloud-Diensten verbunden sind.

    Ahmed Alqattaa, Absolvent des Masterstudiengangs Applied Research in Engineering Sciences und Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Loebenberger, stellte in seinem Vortrag „An IoT Crypto Gateway for Resource-Constrained IoT Devices“ ein Konzept für ein Crypto-Gateway vor, mit dem IoT-Geräte mit beschränkten Ressourcen sicher an das Internet bzw. an Cloud-Dienste angebunden werden können. Dabei kommen aus dem MQTT-Protokoll (Message Queuing Telemetry Transport), welches bereits von vielen IoT-Geräten genutzt wird, auch Transport Layer Security (TLS) und das sich aktuell noch in der Entwicklung befindende QUIC-Protokoll (Quick UDP Internet Connections) zum Einsatz.

    Die Forschungsbeiträge der OTH Amberg-Weiden stießen auf großes Interesse bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Konferenz. Basierend auf den Diskussionen im Anschluss an die Vorträge wurden aber auch neue Ideen und Ansätze zur weiteren Forschung entwickelt, so dass der Special Track für alle Beteiligten einen Mehrwert darstellte.

    Im Nachgang der Konferenz erhielt Simon Liebl für seine Fachpublikation den Best Paper Award. Darüber hinaus wurden er, Leah Lathrop und Ahmed Alqattaa eingeladen, eine erweiterte Version ihrer Paper im „International Journal On Advances in Security“ zu publizieren.

    Links:

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    news-6499 Thu, 19 Nov 2020 10:34:10 +0100 „Leuchttürme auch für andere bauen“: Ich bin gerne Chefin https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6499&cHash=bf6252aa3eab96e5ca399a734dcbdc44 „Die Wirtschaft in Bayern braucht Frauen“ so Vizepräsidentin, Prof. Christiane Hellbach, beim zweiten Online-Vortrag von „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz“. Doch nicht nur deswegen stellte die Förderung von Frauen eine „Herzensangelegenheit“ für sie dar, zum Beispiel im neuen Projekt Oberpfalz Start-up HUB. Denn in der Familie der Frauenbeauftragten der Hochschule waren schon „viele Frauen Chefinnen.“ Umso mehr freute sich Prof. Hellbach, als sie dieses Mal eine Absolventin der OTH Amberg-Weiden begrüßen durfte: Stephanie Reiner, die wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Verein für sozialwissenschaftliche Beratung und Forschung e. V. (SoWiBeFo e. V.) ist und einen Lehrauftrag an der Hochschule innehat.

    „Ich habe schon immer gerne Verantwortung übernommen“, begann danach die Referentin. In ihrer Karriere hatte sie dabei Führung immer unter dem Motto „Diene deinem Nächsten“ verstanden. Denn als Chefin war sie auch „Sinnstifterin“ für ihre jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Da „Führung kein Selbstzweck, sondern immer eine freiwillige Entscheidung des Geführten“ wäre, musste sie als Chefin bei der TELIS Finanz immer auch deren Perspektive einnehmen. Das Fundament hierfür ist, „die Interessen, Ziele und Werte der Organisation vertreten zu können“.

    Begonnen hatte sie „ihren eigenen Weg zur Chefin“ dort als Vorstandsassistentin im Bereich IT und Personalmanagement. Als „rechte Hand“ konnte sie sich bereits viel von den erfahrenen Führungskräften abschauen. Dies half ihr, als sie selbst Projektleitungen übernahm und dort Führungskräfte der Firma „führen“ musste.

    „Ich war dort immer die Jüngste und diejenige mit der wenigsten Berufserfahrung.“ Am Ende von sechs Jahren hatte sie „dennoch“ eine agile Organisationsform als großes Projekt eingeführt, „daneben“ noch neun weitere Beschäftigte im Bereich Prozess- und Projektmanagement geführt und war Bereichsleiterin direkt unter dem Vorstand.

    Was ihr neben Neugier sowie dem Mut „zum Nachfragen und Nachforschen“ dabei geholfen hatte, waren „Übungsfelder“, wie Erfahrungen aus Praktika und der Fachschaft während der Studienzeit. Auch hatte sie sich von Anfang an ein Mentorennetzwerk aufgebaut, das sie mit eigenen Erfahrungen unterstützte.

    Ihre nächste Station war das internationale Projekt „InspireUS“, das mit einer Erasmus+-Förderung seit 2018 lief. Das Projekt wurde vom Institut für sozialwissenschaftliche Beratung GmbH (ISOB) mit Partnern aus Zypern, Portugal, Slowenien, Griechenland und Italien umgesetzt.

    Das Ziel von InspireUs war, junge Frauen auf ihren Weg zur Unternehmensgründung zu befähigen sie an die „Gewinner-Mentalität“ heranführen. Daher erforschten die Partner zunächst, was der Zusammenhang zwischen interner Motivation und Female Entrepreneurship war. Dabei wurde festgestellt, dass es nicht nur weniger Frauen in Gründungsteams gab, sondern auch „weibliche“ Start-ups weniger Finanzierung erhielten. Oftmals fehlten „weibliche Vorbilder zum Abkucken“ oder das Wissen bei Auftritten vor Investoren.

    Im Rahmen des Projektes wurde danach neben einer Kompetenzmatrix und einem Tool zur Beurteilung der beruflichen Eignung (PIA) ein innovatives Curriculum mit praxisbezogenen Instrumenten entwickelt, um diese Defizite zu beheben: Dieses bestand aus dem Selbststudium in sechs Kompetenzfeldern, um fachliche Lücken zu schließen sowie zwei Workshop, um eigene Erfahrungen einzubauen und sich zu vernetzen. Damit sollten „Leuchttürme auch für andere Frauen gebaut werden“, um eine eigene Gründung besser realisieren zu können. Als Unterstützung diente dabei der YouTube Channel „InspireUs Project“.

    Auf ihre Erfahrungen kam Stephanie Reiner nochmals in der darauf folgenden ausgedehnten Fragerunde zu sprechen: Sie betonte dabei nochmals die Wichtigkeit von Eigeninitiative und Selbstführung, eigenen Netzwerken sowie von Vorbildern in einzelnen Feldern.

    Beides sind Themen, die auch „Ich bin gerne Chefin!“ weiterbeschäftigen werden: Dazu wird es am 8. Dezember wieder von 19 bis 20 Uhr einen dritten Online-Vortrag geben. Die Gründerinnen Sarah Bohnes und Patricia Wassner referieren über "Vom Traum zum Unternehmen - zwei Gründerinnen erzählen von Visionen & Zitronen."

    Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe "Ich bin gerne Chefin!" bekommen Sie auf der Seite www.oth-aw.de/chefin oder über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 und b.vergnon@oth-aw.de.

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    news-6493 Fri, 13 Nov 2020 09:57:27 +0100 Auszeichnung: Absolvent erhält Kulturpreis Bayern https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6493&cHash=9ab8a55d437e38058a8743deb95412ab Johannes Wombacher hat den Kulturpreis Bayern der Bayernwerk AG (Bayernwerk) für seine Masterarbeit im Studiengang Master of Applied Research an der OTH Amberg-Weiden erhalten. Darin hat er einen neuen Prozess zur Herstellung von hoch genauen nahtlosen Rohren erarbeitet, der es erlaubt die Einschränkungen herkömmlicher Verfahren zu umgehen. Er ist einer von 33 Absolventinnen und Absolventen staatlicher bayerischer Hochschulen und Universitäten, die am Donnerstagabend geehrt wurden. An Stelle des alljährlichen Festakts hat sich das Bayernwerk in diesem Jahr aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens für eine Preisverleihung im digitalen Format entschieden. Die PreisträgerInnen wurden per Videobotschaften vorgestellt. „Die ausgezeichneten Wissenschaftler geben dem Freistaat wertvolle Impulse. Sie erweitern unseren Horizont und schärfen unser Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge. Sie festigen Bayerns Rolle als bedeutender Kunst- und Wissenschaftsstandort“, hob Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender des Bayernwerks, die Leistung der Preisträgerinnen und Preisträger in der Sparte Wissenschaft hervor. Dotiert ist der Preis jeweils mit 2.000 Euro.

    Berechnungen für die Rohrherstellung

    Johannes Wombacher hat sich in seiner Masterarbeit im Studiengang „Applied Research in Engineering Sciences“ mit der Optimierung der Herstellung von nahtlosen Präzisionsrohren aus unterschiedlichen Metallen beschäftigt. Er hat ein zweistufiges Umformverfahren aus einem Drückprozess mit einem nachgelagerten Drückwalzprozess experimentell untersucht. Um die Auswirkungen des Prozesses auf die Werkstoffe zu verstehen, hat er ein Modell zur Beschreibung des Material- und Kraftflusses entworfen. Grundlage für dieses Modell bilden werkstofftechnische Untersuchungen mit Rasterelektronenmikroskop und Röntgendiffraktometer. Durch diese Untersuchungen kann der Ingenieur ableiten, ob es im Laufe der Herstellung zu einer Steigerung der Festigkeit oder Destabilisierung des Materials kommen könnte. Wird der Prozess von Johannes Wombacher weiterentwickelt und optimiert, so können hochfeste, nahtlose Präzisionsrohre hergestellt werden. Und das aus unterschiedlichsten, in der konventionellen Industrie teilweise noch ungewöhnlichen, Werkstoffen. Ein mögliches Einsatzgebiet hierfür liegt im militärischen Bereich oder in der Erprobung von Einsatzmöglichkeiten neuer Materialen, zum Beispiel bei der Herstellung von Wasserstoffspeichern. Heute arbeitet der 29-Jährige als Konstrukteur im Sondermaschinenbau.

     

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    news-6492 Thu, 12 Nov 2020 13:00:00 +0100 Institut für Vorsorge und Finanzplanung vergibt Stipendium https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6492&cHash=f56cf0fcf9a907e5a9803a9d77ded1ab Seit nunmehr dreizehn Jahren vergibt das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ein Stipendium für Studierende der OTH Amberg-Weiden. In diesem Semester fiel die Wahl auf Pius Stahl. Der 24-Jährige aus Flossenbürg studiert derzeit den Master of Taxation. „Wir vergeben jedes Semester ein Stipendium über 500 Euro, um junge wissenschaftliche Talente zu fördern“, sagt Prof. Michael Hauer, IVFP-Geschäftsführer. Mit dem Stipendium beabsichtigt das Institut, begabten jungen Menschen der Hochschule ein Forum für ihre berufli­che Weiter­entwicklung zu ermöglichen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, um im Fachbereich Finance und Steuerrecht beson­ders fähige Wissenschaftler zu fördern.

    Bewerben können sich alle Studierenden der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre sowie Handels- und Dienstleistungsmanagement ab dem ersten Semester. Die Bewerbungsfrist für das Stipendium über 500 Euro läuft das ganze Jahr über. Die Entscheidung darüber, auf wen jeweils die Wahl fällt, trifft der Geschäftsführer Prof. Michael Hauer in Abstimmung mit dem Beirat des Instituts, Prof. Dr. Thomas Dommermuth.

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    news-6486 Wed, 11 Nov 2020 11:15:38 +0100 1. Treffen des Promovierendennetzwerkes https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6486&cHash=8442508bda68201bc3790a2138f58cd1 Eine Plattform für Austausch und Vernetzung über laufende Forschungsthemen – Die Promovierenden an der OTH Amberg-Weiden sind am 4. November 2020 zum ersten Treffen des Promovierendennetzwerks virtuell zusammengekommen. Begrüßt wurden die Promovierenden von der Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, Prof. Dr. Andrea Klug, und dem Vizepräsidenten für Forschung, Technologietransfer und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Alfred Höß. Im Anschluss stellten die Promovierenden sich und ihre Forschungsthemen kurz vor. Trotz der großen Vielfalt an Themen gibt es viele Anknüpfungspunkte untereinander. Dr. Veronika Wiesmet, Institut für angewandte Forschung IAF, gab einen Überblick über die bestehenden Angebote des IAF und über die Verbundkollegs des Bayerischen Wissenschaftsforum BayWISS, in dem die OTH Amberg-Weiden aktiv ist.

    Abgerundet wurde das Treffen mit einer Diskussion aller Teilnehmenden. Themen waren unter anderem Angebote für aktuelle und zukünftige Promovierende an der OTH Amberg-Weiden. Auch das zukünftige Format des Netzwerktreffens wurde diskutiert: Ab Januar 2021 wird regelmäßig ein Treffen des Netzwerks stattfinden. Neben Präsentationen der Forschungsarbeiten der Promovierenden wird auch der Austausch zu Themen, die die Promovierenden aktuell beschäftigen, im Mittelpunkt stehen.

    Das Promovierendennetzwerk wird von den Promovierenden Oliver Haas und Elisabeth Schmidl mit Unterstützung des IAF, Veronika Wiesmet organisiert. Fragen und Anregungen nehmen alle drei gern per E-Mail entgegen.

     

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    news-6469 Thu, 29 Oct 2020 15:28:47 +0100 Auftaktveranstaltung: Mentoringprogramm „professional steps“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6469&cHash=9424bd5354aceb2857c7cc9971970876 Wie bringt man in Zeiten von Corona Ingenieurinnen und Studentinnen zusammen? Natürlich virtuell – so fand die Auftaktveranstaltung zum Mentoringprogramm „professional steps“ zum ersten Mal online statt. Nach einer herzlichen Begrüßung von Projektkoordinatorin Özlem Ajazaj stellte sie den Teilnehmerinnen das Team vor. Auch ein Blick auf aktuelle Zahlen bezüglich des Frauenanteils an der OTH Amberg-Weiden durfte nicht fehlen. Denn hier wurde deutlich, wie wichtig und erfolgreich das Projekt BayernMentoring bereits dazu beigetragen hat, diesen Anteil in den letzten zehn Jahren zu erhöhen.

    Um an diesen Erfolg weiterhin anzuknüpfen, stellten sich anschließend die Teilnehmerinnen vor. Engagierte MINT-Studentinnen (Mentees) gaben Preis, welche Meilensteine und Ziele sie anstreben. Mentorinnen berichteten von ihren Tätigkeiten und erzählten zum Teil, dass sie früher selbst Mentees waren. Dies unterstreicht die Qualität und den Erfolg des Mentoringprogramms „professional steps“.

    Eine virtuelle Interaktion der Teilnehmerinnen sollte aufzeigen, was sie sich unter Mentoring vorstellen und vom Programm erwarten. Es wurde klar, dass viele die gleiche Meinung teilen: Netzwerke bilden, Erfahrungen weitergeben, Rückhalt und Bestärkung bekommen und offen für Feedback und Neues sein.

    Der Vortrag über Mentoring von Projektmitarbeiterin Marion Nitsche rundete die Vorstellungen der Teilnehmerinnen perfekt ab.

    Da aufgrund der virtuellen Veranstaltung kein klassisches Speed-Dating der Teilnehmerinnen stattfinden konnte, wurden die Tandems vorab gebildet und während der Veranstaltung vorgestellt. Daraufhin konnten sich die Tandems in Breakout-Rooms zurückziehen, sich kennenlernen und ihre Zusammenarbeit in der Mentoringvereinbarung festhalten.

    Abschließend wurden allgemeine Informationen ergänzt und ein Ausblick auf den anstehenden Online-Workshop „Verhandlungsgeschick“ von Frau Kerstin Eicker gegeben, welcher am 14. November 2020 von 10:00 – 16:00 Uhr stattfinden wird.

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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    news-6468 Thu, 29 Oct 2020 14:33:00 +0100 Die Ge­mein­sa­me Ethik­kom­mis­si­on der Hoch­schu­len Bay­erns (GEH­Ba) star­tet durch https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6468&cHash=c960b971b80b0baaf0c18b9ccc75a99b Seit Frühjahr 2020 haben sich bereits 21 Mitglieder von 14 verschiedenen Hochschulen in Bayern in einer gemeinsamen Ethikkommission zusammengefunden, um ethische Aspekte in Wissenschaft und Forschung am Menschen zu bewerten. Von der OTH Amberg-Weiden sind Prof. Dr. Lisa Marie Schöttl und Prof. Dr. med. Clemens Bulitta in der Ethikkommission vertreten. Wer Forschung am Menschen betreibt und dabei gute wissenschaftliche Arbeit leisten will, braucht in der heutigen Zeit ein Ethikvotum – dies fordern mittlerweile immer mehr nationale und internationale Fachverlage im Vorfeld von Publikationen, aber auch Geldgeber im Rahmen geplanter Forschungsprojekte. An den Universitäten und großen Hochschulen im Freistaat existieren Ethikkommissionen schon seit einiger Zeit. Auch an den Technischen Hochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die sich heute vermehrt der Forschung widmen, hat sich ein zunehmend dringender Bedarf an ethischen Stellungnahmen entwickelt. Diesem Bedarf an Ethik in Wissenschaft und Forschung nimmt sich die GEHBa, die Gemeinsame Ethikkommission der Hochschulen Bayerns, nun an. Trägerorganisation ist die Hochschule Bayern e.V.

    Mit derzeit 21 Mitgliedern an 14 Hochschulen in Bayern – darunter Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen, beispielsweise Pflege, Biologie, Künstliche Intelligenz, Elektronik und Recht – bietet die GEHBa ein bayernweit einzigartiges, fachlich breites Spektrum und eine ausgeprägt interdisziplinäre Expertise. Dank der daraus resultierenden Unabhängigkeit ist die GEHBa darüber hinaus in der Lage, insbesondere übergreifende Verbundprojekte ethisch zu bewerten. Das Leitungsgremium der GEHBa setzt sich derzeit aus den drei Gründungsmitgliedern Prof. Dr. Walter Swoboda (Institut DigiHealth der HNU), Prof. Dr. Horst Kunhardt (TH Deggendorf) und Prof. Dr. Karsten Weber (OTH Regensburg) zusammen, die Koordinations- und Geschäftsstelle der GEHBa befindet sich an der Hochschule Neu-Ulm.

    Seit ihrer ersten Sitzung am 30. Juni 2020 hat die GEHBa mehrere Stellungnahmen zu ethischen Aspekten von Forschungsvorhaben an verschiedenen bayerischen Hochschulen abgegeben und ist somit dabei, ihre initiale Pilotphase zu verlassen. Weitere GEHBa-Sitzungen sind bereits für Ende Oktober und November 2020 sowie den Januar 2021 anberaumt. Antragsformulare, die Satzung der Ethikkommission, sowie Sitzungstermine und Einreichfristen für Anträge können Interessierte auf der Homepage der GEHBa, die kontinuierlich aktualisiert wird, einsehen und herunterladen.

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    news-6464 Tue, 27 Oct 2020 11:40:28 +0100 Online-Auftaktveranstaltung des Mentoringprogramms „first steps“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6464&cHash=f01aaa60904ebcf043499e62612db50b Die ersten Monate als Studienanfängerin sind nicht immer leicht. Das Studentenleben und der Studienablauf sind neu und ungewohnt, die Orientierung an der Hochschule und im neuen Lebensabschnitt ist teils noch etwas schwer. Genau hier hilft das Mentoringprogramm „first steps“: das Programm unterstützt Erstsemester-Studentinnen, indem ihnen eine erfahrene Studentin als JuniorMentorin zur Seite gestellt wird. Besonders jetzt in der Corona-Krise, da aufgrund reduzierter Präsenzveranstaltungen auch der Austausch mit anderen Studierenden fehlt, ein äußerst wichtiges und hilfreiches Angebot. Die Auftaktveranstaltung, die zum ersten Mal online mit dem Tool BigBlueButton stattfand, wurde sehr gut angenommen und so konnten viele Tandems aus JuniorMentees und JuniorMentorinnen gebildet werden.

    Zunächst begrüßte Özlem Ajazaj, Projektkoordinatorin des Zentrums für Gender- und Diversity der OTH Amberg-Weiden, die Teilnehmerinnen und gab ihnen einen Einblick in das Projekt BayernMentoring, die Vorteile des Programms sowie die Vorträge, die im Rahmen dessen besucht werden können. Bei der anschließenden Kennenlernrunde stellten sich die Studentinnen kurz vor, bevor die einzelnen Tandems bekanntgegeben wurden. Diese konnten sich dann in sogenannten Breakout-Rooms in BBB persönlich kennenlernen, bevor in einer gemeinsamen Mentoringvereinbarung die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit festgelegt wurden.

    Ziel des Mentoringprogramms „first steps“ ist es, Studienanfängerinnen mit einer festen Ansprechpartnerin die Einstiegsphase ins Studium zu erleichtern. Die JuniorMentees erhalten dafür eine individuelle Begleitung und Beratung durch erfahrene Studentinnen und zugleich die Möglichkeit ein Netzwerk aufzubauen. Die Programmteilnehmerinnen profitieren außerdem von einer Vielzahl weiterer Angebote, wie dem kommenden online-Workshop „Verhandlungsgeschick“ am 14. November.

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity erhalten Sie hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de).

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    news-6455 Thu, 22 Oct 2020 09:21:56 +0200 Kooperationspartner beim interkommunalen Klimaschutzbündnis der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6455&cHash=460c0bdc49060540d83a2de1a1a97a59 Als wichtiger Akteur im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung hat die OTH Amberg-Weiden auf der ersten Vollversammlung der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach erste Vorhaben zur Bekämpfung des Klimawandels erstellt. Dazu konzipierte die OTH Amberg-Weiden in Zusammenarbeit mit ihren interkommunalen Klimaschutzpartnern auf der Station „Mobilität und kommunale Entwicklung“ mehrere Ideen. Diese reichten von Ausbaumaßnahmen für Fahrradwege, über E-Carsharing-Konzepte, bis hin zum Aktionstag „autofreie Innenstadt“.

    Besonders großen Anklang bei den Beteiligten fand das mögliche OTH-Projekt „Wohnen für Hilfe“. Inhalt des Vorhabens ist es, dass Studierende hilfsbedürftigen Menschen bei Problemen des Lebensalltags helfen könnten. Im Austausch dazu dürften die Studierenden unter Bezahlung eines deutlich reduzierten Mietpreises bei ihnen während ihrer Studienzeit wohnen. „Das Projekt biete die große Chance, den sich aktuell zuspitzenden Wohnungsbedarf entgegenzuwirken,“ so Georg Klampfl vom Institut für Nachhaltigkeit der OTH Amberg-Weiden.

    Die Fortsetzung des Klimaschutzbündnisses wird aufgrund der aktuellen Corona-Situation im Dezember virtuell stattfinden. Auch hier gilt es für unsere Hochschule wieder in der ersten Reihe Platz zu nehmen, damit sie auch auf interkommunaler Ebene nachhaltig einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

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    news-6449 Tue, 20 Oct 2020 13:25:21 +0200 EAWS-Kompaktausbildung: Ergonomiebewertung mittels des Ergonomic Assessment Work Sheets https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6449&cHash=6ca0f4fbff3f114d3f3ced0a61b143ab Globalisierung und Digitalisierung stellen die Industrie vor Herausforderungen. Um auch künftig im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können, muss sich die Branche weiter erneuern und innovative Antworten finden. Gesunde und leistungsfähige MitarbeiterInnen sind dabei ein Schlüssel für den Erfolg. Eine Voraussetzung dafür: die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze und -prozesse. Wie das in der Praxis funktioniert, erfuhren interessierte Studierende der OTH Amberg-Weiden in der Kompaktausbildung EAWS (Ergonomic Assessment Worksheet). Der Kurs ist Teil der studienbegleitenden Ausbildung zum MTM Junior Industrial Engineer, die einzigartig an der OTH Amberg-Weiden angeboten wird. Unter der Anleitung von Dr. Steffen Rast, MTM Association e.V., konnten sich die Studierenden mit der Methodik zur Ergonomiebewertung vertraut machen und erlernten durch praktische Anwendung den Umgang mit dem Ergonomic Assessment Worksheet (EAWS). Mit dem EAWS sind die KursteilnehmerInnen in der Lage, die physischen Belastungen auf den gesamten Körper und die oberen Extremitäten am Arbeitsplatz zu messen. Mit diesem Wissen können sie Arbeitsplätze ganzheitlich ergonomisch gestalten.

    Die MTM-Ausbildung ist im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen verankert und der Weg zum MTM Junior Industrial Engineer hat viele Bausteine, die neben dem Studium absolviert werden: Der erste ist die Basic MTM-Ausbildung, bei dem die Studierenden einen Einblick in die MTM (Methods Time-Measurement)-Methodik, ein international anerkanntes Instrument zur Beschreibung, Strukturierung, Gestaltung und Planung von Arbeitssystemen mittels definierter Prozessbausteine und Normzeiten, erhalten. Ein weiterer Baustein ist das Ergonomic Assessement Work Sheet (EAWS), das MTM-Standardwerkzeug zur prospektiven Prozessbewertung. Um das MTM Junior Industrial Engineer Diplom zu bekommen, müssen die Studierenden neben dem Wahlfach Industrial Engineering zusätzlich eine Hausarbeit anfertigen.

    In den zurückliegenden Jahren konnten bereits 50 Studierende das Diplom erwerben, welches eine sehr gute Startbasis für die berufliche Laufbahn eines Industrial Engineers bietet.

     

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    news-6440 Mon, 19 Oct 2020 13:52:13 +0200 „Einfach nicht aufgeben“: Von der Chefin zur Unternehmerin https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6440&cHash=95c510c3e2c62e668744c65f79367137 „Trauts Euch was!“ Mit dieser Aufforderung schloss Maria Obermeier ihren Vortrag bei „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz“. Zuvor hatte sie ihre ungewöhnlichen Erfahrungen als Geschäftsführerin von OBM Baumaschinen aus Amberg erzählt. Gestartet hatte die Online-Veranstaltung mit einem Grußwort von Vizepräsidentin Prof. Christiane Hellbach. Sie betonte die wichtige Rolle von Hochschulen für Gründerinnen und Chefinnen, indem sie aus dem Female Founders Report 2020 zitierte:

    „Hochschulen […] spielen eine ganz zentrale Rolle, weil man in diesen Institutionen die Möglichkeit hat, beiden Geschlechtern Expertisen, Netzwerke usw. in gleichem Maße verfügbar zu machen.“

    Umso erfreuter zeigte sich die Hochschul-Frauenbeauftragte, dass das Format „Ich bin gerne Chefin!“ in den nächsten Jahren unter dem neuen Projekt „Oberpfalz Start-up Hub“ fortgesetzt wird.

    Im anschließenden Vortrag ging Maria Obermeier auf ihren schwierigen Weg bei OBM Baumaschinen ein. Nach dem plötzlichen Tod des Vaters war sie mit 20 Jahren die einzige mögliche Nachfolgerin. Doch obwohl sie bereits in ihrer Kindheit und in ihrer Ausbildung Einblicke in die Firma erhalten hatte, „haben alle Berater davon abgeraten.“

    Denn der Verkauf und Verleih von Baumaschinen wäre eine zu große Männerdomäne und daher die Ablehnung gegen eine junge Frau als Chefin zu groß. Dies merkte sie gleich, als es auch in der eigenen Firma zu Widerständen gegen sie kam. Teilweise weigerten sich Geschäftspartnern mit ihr zu verhandeln oder versuchten, ihre vermeintliche Unerfahrenheit auszunutzen.

    „Manchmal muss man Umwege gehen,“ war ihr Fazit in der Rückschau. Einmal musste zum Beispiel ein Mechaniker gegenüber Kunden den Chef spielen, während Maria Obermeier ihm die Informationen für die Verhandlung zuflüsterte. In dieser Zeit galt die Parole: „Einfach nicht aufgeben.“

    So gelang es ihr, die Firma nicht nur zu erhalten, sondern auch weiterzuentwickeln. Sie „fand tolle neue Mitarbeiter“ und wuchs durch Weiterbildungen in ihre Rolle als Geschäftsführerin hinein.

    Auch persönlich entwickelte sie sich, „von der Chefin zur Unternehmerin“. Am Anfang arbeitete sie 14-Stunden-Tage und war bei jedem Thema präsent. Seitdem lernte sie, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Vertrauen zu schenken und eher als deren „Mentorin“ im Hintergrund zu agieren.

    Diese „Einplanung der eigenen Ersetzbarkeit“ betonte sie danach auch in der ausgedehnten Fragerunde. Dies hätte den Vorteil, dass für sie auch eine bessere Balance zwischen Beruf und Familie möglich wäre.

    Am Ende riet sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor allem zu „Vertrauen in sich selbst“. Mit Blick auf ihren eigenen Lebenslauf meinte sie schmunzelnd: „Denn als Hauptschülerin bewirbt man sich normalerweise auch nicht auf Geschäftsführerposten.“

    Weitere Informationen zu zur Veranstaltungsreihe "Ich bin gerne Chefin!" bekommen Sie auf der Seite https://www.oth-aw.de/chefin oder über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 und b.vergnon@oth-aw.de.

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    news-6433 Thu, 15 Oct 2020 08:00:00 +0200 Erstes digitales Weißwurstfrühstück https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6433&cHash=8aa78ea3e0aacaab424493a6fbfb15a7 Der Kongress „Zukunftsfähige Führung mit christlichen Werten“, veranstaltet durch den Verein zukunftsfähige Führung e. V. und dem Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft der OTH Amberg-Weiden, fand dieses Mal als digitaler Weißwurstfrühschoppen statt. Unter dem Motto „Zukunftsfähige Führung in Zeiten von Corona“ diskutierten die Referenten mit den Zuhörern bei Weißwürsten und Weißbier. Nach der Begrüßung durch Vereinsvorstand Thomas Völkl und dem Wort zum Sonntag durch Thomas Engelberger folgten die Diskussions- und Gesprächsrunden. Thomas Völkl und Johannes Ponnath sowie Alexander Herzner von der OTH Amberg-Weiden und Michael Ponnath diskutierten über die neue Situation bei unseren mittelständischen Unternehmen. Was hat sich geändert und welche Folgen hat das für die Führung? Vertrauen, Transparenz und Fürsorge seien jetzt wichtige Werte und geben den nötigen Halt. Auch die Nachfrage habe sich natürlich geändert und als Traditionsunternehmen sei Nachhaltigkeit ebenfalls ein Erfolgsfaktor. Mut für die Zeit nach der Krise machte Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel: Durch die richtige Einstellung und Werthaltung werden Innovationen möglich. Bei all den Versprechungen sei eine Kritik der digitalen Vernunft aber angebracht.

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    news-6431 Wed, 14 Oct 2020 14:34:49 +0200 Ökosystem für Gründungen: Grow4Digital, Digital Entrepreneurship und Oberpfalz Start-up HUB starten ins Wintersemester https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6431&cHash=5e2af88d442509b0dbdbd78f374d81c7 „Ihr könntet die Nächsten sein.“ Mit diesem Wunsch schloss André Pscherer seinen Vortrag über Angebote für Gründerinnen und Gründer bei der Auftaktveranstaltung für den Master Digital Entrepreneurship und das studienbegleitende Zertifikat Grow4Digital (G4D). Ähnliche Aufforderungen zogen sich durch den gesamten Abend, bei dem sich auch die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) und das neue Projekt Oberpfalz Start-up Hub (O/HUB) vorstellten. Den Auftakt machte Bastian Vergnon, Projektleiter des O/HUB. Unter diesem neuen Projekt arbeiten zukünftig auch die Module des G4D-Zertifikats für Digitalisierung, Innovation und Gründung. In diesem Wintersemester werden dazu folgende Kurse angeboten:

    • Methoden der digitalen Produktentwicklung
    • Entrepreneurship: Grundlagen und Cases zu Start-ups, Wachstum und Exits
    • Start-up Valuation, Evaluation, Financing and Financal Modeling
    • Verhandlungsführung und Moderation

    Nach dieser Präsentation beantwortete Bastian Vergnon Fragen zum Master Digital Entrepreneurship, der seit dem Wintersemester 2019/2020 Kurse von Grow4Digital sowie eigene Projekte und individuelle Grundlagenkurse umfasst. Zuletzt präsentierte er das neue Projekt des Oberpfalz Start-up HUBs, das die Gründungsförderung an der Hochschule weiter vorantreiben soll.

    Ziel der Hochschule ist es, über diese neuen Möglichkeiten die Gründerzentren vor Ort in Weiden und Amberg mit neuen Ideen und Start-ups zu versorgen. Dort können „junge Leute sich ohne großen Aufwand hinsetzen und an ihren Projekten arbeiten“, erklärte anschließend André Pscherer in seiner Vorstellung. Seine Mission als Projektleiter der DGO und der digitalen Gründerzentren: „Wir möchten ein erfolgreiches Ökosystem für Gründungen in der Oberpfalz etablieren.“ Dazu stellte er nicht nur die Möglichkeiten der DGO in Form von Arbeitsplätzen, Beratung und Hilfe bei Förderanträgen vor. Mit Planery, eLuminus und openpack zeigte er auch bereits etablierte Start-ups, denen möglichst bald Projekte der Studierenden folgen sollen.

    Als Höhepunkt des Abends startete der Geschäftsführer der CIPA GmbH Stefan Uebelacker seinen Vortrag mit den Worten: „Wenn Du sie nicht überzeugen kannst, dann verwirre sie.“ Denn auch wenn sein Produkt openpack inhaltlich überzeuge, können die Erfahrungen als Gründer und Geschäftsführer manchmal verwirren. Seit Januar 2020 ist er mit seinem Team im E-House in Weiden einquartiert und seitdem von zwei auf 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewachsen. Gemeinsam wollen sie die Verpackungsindustrie revolutionieren, indem sie deren Prozesse „wie mit einem Smartphone“ auf der Plattform openpack digital anbieten. Dabei steht er als Geschäftsführer eines Start-ups vor enormen Herausforderungen. Nicht nur muss er extrem viele Themen bearbeiten, sondern auch 40 bis 50 Entscheidungen pro Tag treffen. Wichtig sei dabei nicht, wie viele richtig sind, sondern dass diese schnell getroffen werden: „Wenn sie falsch sind, können wir das immer noch hinbiegen. Wenn sie gar nicht getroffen werden, kann das Team nicht weiterarbeiten.“ Wichtig ist auch, dass er als Geschäftsführer und Gründer seinem Team die Verantwortung gebe, um „machen zu können.“ Dazu holte er für sein Projekt bewusst Leute, die in ihren Fachgebieten besser sind als er selbst. Darunter auch mehrere Studierende der OTH Amberg-Weiden. Dies verband er mit einer Aufforderung an die Anwesenden, sich bei Interesse an einer Mitarbeit gerne bei ihm im E-House zu melden.

    Neben einem guten Team bräuchten Start-ups zusätzlich eine Vision als „Nordstern“, um im Alltag nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren. Zuletzt müssen sich Gründerinnen und Gründer davon verabschieden, über Jahre das perfekte Produkt zu entwickeln. Da vor allem digitale Produkte immer schneller durch neue Ideen ersetzt werden, müssen sie vielmehr „in kleinen Schritten“ schnell und permanent ihre Angebote weiterentwickeln.

    Danach kam es zu zahlreichen Fragen von den anwesenden Studierenden, die insbesondere Stefan Uebelacker mit eigenen Erfahrungen beantwortete. Am Ende des Abends bedankten sich alle drei Referenten beim Publikum für das positive Feedback und freuten sich über das große Interesse an den vorgestellten Themen.

    Weitere Informationen zu den Projekten bekommen Sie über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 oder b.vergnon@oth-aw.de.

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    news-6430 Wed, 14 Oct 2020 13:08:13 +0200 Auftakt zur Lehrveranstaltung „Projektbezogene empirische Forschung“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6430&cHash=c6dac8df77d79e4b2585b06583a2166f Wie treffen Menschen ökonomische Entscheidungen? Welche Kriterien beeinflussen ihr Konsumverhalten? Und was können und sollten Unternehmen daraus lernen? Diese und weitere Fragen beschäftigt die Masterstudierenden des Studiengang „Angewandte Wirtschaftspsychologie“ an der OTH Amberg-Weiden. Um sie zu beantworten fand letzte Woche die Auftaktveranstaltung der Lehrveranstaltung „Projektbezogene empirische Forschung“ statt. Die rund 50 Studierenden aus dem 1. und 2. Semester erwartete dabei einiges an Input: Denn „Projektbezogen“ bedeutet, dass sie reale Aufgaben in Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen durchführen:

    Dafür waren Laura Piper, Head of People & Culture, und Robin Schreiner, Head of Product, der be+ GmbH aus Schwabach (www.beplus.de) sowie Ralf Moser, Gruppenleiter für Entwicklung strategischer Geschäftsfelder der Sparkasse Oberpfalz Nord anwesend. Außerdem haben sich Dr. Natalie Rudolph und Milena Riedl von der NETZSCH AG virtuell zugeschaltet und auf diese Weise die Projekte im Rahmen der studentischen Unternehmensberatung vorgestellt.  

     

     

     

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    news-6428 Tue, 13 Oct 2020 14:46:33 +0200 Internationale Studierende berichten über ihre Studienerfahrungen während der Pandemie https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6428&cHash=e58900ddcf6cc7851423119c46972cf5 Lockdown, Digitale Lehre oder gar Quarantäne – das vergangene Sommersemester stellte Studierende vor neue und komplett unerwartete Herausforderungen. Besonders einschneidend waren die Einschränkungen für internationale Studierende, die für ein Semester oder ein ganzes Studium nach Deutschland gekommen sind. Planungen und Erwartungen ans Studentenleben wurden durch Corona gänzlich auf den Kopf gestellt. Zwei von ihnen sind Njomen Usman und Riccardo Beretta, die beide im März, kurz vor dem Lockdown, an die OTH Amberg-Weiden kamen. Wie sie das Semester erlebt haben und welche durchaus auch positiven Erfahrungen sie trotz Corona machten konnten, haben sie uns berichtet.

    Der 28-jährige Italiener Riccardo Beretta ist für ein Auslandssemester nach Weiden gekommen. Njomen Usman, der 23 Jahre alt ist und ursprünglich aus Kamerun kommt, studiert International Business in Weiden. Njomen beginnt zu erzählen: „Als im März die Vorlesungen starten sollten, wurde es sehr schlimm mit Corona […] und die Lockdown-Maßnahmen wurden getroffen.“ Dazu Riccardo: „Bis April, Anfang Mai hatten wir noch keinen Unterricht, weil alles erst organisiert werden musste.“

    Für internationale Studierende stehen vor dem Semesterstart immer zunächst einmal die Orientierungstage an. Drei Tage, um den Campus in Amberg und Weiden kennenzulernen, erste Kontakte zu knüpfen und offene Fragen zu klären. Vergangenes Semester wurde alles etwas verkürzt, zwei Tage mussten, den Umständen geschuldet, reichen. Unter anderem musste das gemeinschaftliche Kochen und die abschließende Exkursion nach Nürnberg leider ausfallen. Trotzdem hat es Njomen gut gefallen, für ihn sei es eine wirklich schöne Begrüßung gewesen und er hoffe, dass die Exkursion noch nachgeholt werden kann. Riccardo, der aus einem Risikoland anreiste, durfte an den Orientierungstagen leider nicht teilnehmen, sondern musste zwei Wochen Quarantäne im Studentenwohnheim verbringen. Seine italienische Kommilitonin, die mit ihm nach Weiden gekommen war, kehrte, auch deshalb, bereits nach wenigen Tagen zurück in ihre Heimatstadt nördlich von Mailand. Auch Riccardo überlegte den Auslandsaufenthalt abzubrechen: Er sagte sich: „Ich bleibe hier und erst wenn die Umstände schlechter werden geh ich zurück, aber ich habe mich dann doch entschlossen zu bleiben.“

    Njomen gefällt es gut in Weiden, zuerst fand er es ein wenig langweilig, da er noch keine Leute kannte, aber jetzt findet er es sehr interessant. Er hat auch schon in großen Städten wie Istanbul gelebt, doch gerade zum Studieren bevorzugt er kleinere Städte. Die Natur gefalle ihm, man könne spazieren gehen und wenn man doch mal ein wenig Trubel möchte, könne man ins Stadtzentrum gehen. Durch seinen Nebenjob hat er auch schon viele Freunde gefunden. Zuerst dachte er, die Bayern seien etwas verschlossen, doch jetzt sagt er: „Sie sind offener als ich dachte und wenn man sie erst näher kennen lernt, wird man seine Meinung schnell ändern.“

    Riccardo war während seinem Auslandsaufenthalt meist mit anderen aus dem Wohnheim unterwegs, auch wenn dieses im Corona-Semester leerer als üblich war. Trotz der Einschränkungen konnten sie einige Ausflüge unternehmen, so erzählt er zum Beispiel von einer gemeinsamen Fahrradtour durch die Region und von Kurztrips nach München und Nürnberg.

    Im Studium selbst mussten sich Njomen und Riccardo, wie auch alle anderen Studierenden, zunächst an die Online-Lehre gewöhnen. Njomen meint, dass es am Anfang komisch gewesen sei und sich alle an die neue Situation anpassen mussten, aber er hatte stets das Gefühl, dass die Dozenten ihr bestes gegeben haben und immer sehr bemüht waren. Was ihm an der Online-Lehre sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass er seine Vorlesungen wiederholt ansehen kann. Vor allem wenn das ganze Studium in einer Fremdsprache ist, ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Dazu ergänzt Riccardo: „Alles war in Englisch und somit erstmal neu, da es sehr anders ist auf Englisch zu studieren.“ Betont aber auch, dass dies eine gute Möglichkeit ist, sowohl sein Englisch als auch sein Deutsch zu verbessern. Für Njomen, der noch mehrere Semester an der OTH vor sich hat, ist das Online-Studium bereits normal geworden, dennoch vermisst er den klassischen Unterricht im Klassenzimmer. Für den Deutschkurs zum Beispiel denkt er wäre es einfacher im Präsenzunterricht zu lernen. Für Riccardo geht das Studium nun in Italien weiter. Wahrscheinlich erstmal online und nur einzelne Laborveranstaltungen an der Universität.

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    news-6426 Fri, 09 Oct 2020 07:58:00 +0200 Fairtrade-University besucht Fairtrade-Town https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6426&cHash=fa465cbaa5ab9da48a85197a2d807d41 Seit Jahren engagiert sich die OTH Amberg-Weiden für den fairen Handel und somit für bessere Arbeitsbedingungen, gerechteren Lohn und Umweltschutz. Dafür kooperiert die Hochschule mit der Stadt Weiden, die als Fairtrade-Town ausgezeichnet ist. Gemeinsam bündeln sie die Kräfte und stoßen zusammen Projekte an, wie zuletzt die Handysammelaktion oder die Faire StadtRallye. „Die Zusammenarbeit ist für unsere Fairtrade-Hochschule ein wichtiger strategischer Baustein im Rahmen unserer gesellschaftlichen Verantwortung und der Third Mission,” erklärt Alexander Herzner vom Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft bei dem Besuch des Oberbürgermeisters der Stadt Weiden, Jens Meyer.

    Die Fairtrade-Steuerungsgruppen der OTH Amberg-Weiden und der Stadt sind zu einem Kennenlernen von OB Jens Meyer eingeladen worden und stellten ihre Aktivitäten vor, legten aber auch Wünsche und Anregungen dar.

    Mit großem Interesse verfolgt Jens Meyer die Aktionen, immerhin arbeitete er selbst einmal im Weltladen mit und ist dem Thema auch weiterhin eng verbunden. Er bedankte sich für das Engagement und die gute Zusammenarbeit und wünscht weiterhin viel Erfolg, Weiden nachhaltiger zu gestalten.

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    news-6422 Wed, 07 Oct 2020 17:39:36 +0200 Studienarbeit bringt besonderen Motorenprüfstand hervor https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6422&cHash=da8d0a11864e7fcfd29f4ff6b36fa83b Paketförderbänder, Druckmaschinen, Werkzeugmaschinen – elektrische Antriebe bilden heute das Rückgrat in vielen industriellen Maschinen. Elektrisches (Auto-) Fahren, Fliegen und elektrische Schiffsantriebe sind weitere Anwendungsgebiete, aber auch im privaten Gebrauch, z.B. in der Hausautomation und in Werkzeugen, sind elektrische Antriebe zu finden. Das Herzstück elektrischer Antriebe sind Elektromotoren. Um die Lebensdauer der Maschinen nicht zu verkürzen, ist ein sanftes Anlaufen der Motoren wünschenswert. Doch wie die Massenträgheitsmomente unterschiedlicher Maschinen simulieren? Mit diesem Thema haben sich in den vergangenen Monaten Prof. Dr. Horst Rönnebeck von der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik und sein Student Markus Lück intensiv beschäftigt. Im Rahmen einer Studienarbeit im Fach Technische Produktentwicklung entstand die Konstruktion des Elektromotorenprüfstands mit variablem Massenträgheitsmoment. „Die Basis der Studienarbeit war ein schematischer Aufbau – ein Antriebsmotor, ein Messgerät, eine Vorrichtung und ein Lastmotor. Mit diesem Aufbau und einigen weiteren wichtigen Eckpunkten als Vorgabe sollte ein voll funktionsfähiger Prüfstand mit variablem Massenträgheitsmoment entstehen. In einem Spagat sollte der Prüfstand außerdem günstig und einfach aufgebaut sein, aber gleichzeitig robust sein und mit höchster Präzision laufen. Diese Aufgabe habe ich im Rahmen einer Studienarbeit übernommen und konnte dabei die theoretischen Grundlagen aus dem Studium in einem realen Projekt anwenden. Dazu erstellte ich erste Entwürfe, berechnete und legte Komponenten aus und konstruierte Bauteile im CAD – immer im Hinterkopf, dass die Teile gefertigt und montiert werden müssen. Eigens im CAD konstruierte Bauteile real in der Hand zu halten ist dabei eine Sache. Aber einen ganzen Prüfstand zu planen, entwerfen, konstruieren, montieren und bei der finalen Inbetriebnahme dabei zu sein, das war mein persönliches Highlight des Studiums“, sagt Markus Lück, Maschinenbaustudent im 7. Semester.

    Nachdem der von Markus Lück konstruierte Motorenprüfstand in der hochschuleigenen Mechanikwerkstatt gefertigt wurde, ist er im Antriebe- und Maschinenlabor der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) aufgebaut worden. Zur Freude von wissenschaftlichen Mitarbeiter Hauke Nannen, der an Ansteuerverfahren für Sanftstarter forscht. Der neue Motorenprüfstand erleichtert seine Forschungsarbeit. Denn das Besondere an dem Prüfstand: er simuliert mit einer Lastmaschine das Drehmoment der Last und das aktive Trägheitsmoment, dabei kann die Größe des Trägheitsmomentes durch wenige Handgriffe eingestellt werden, ähnlich wie das Nachlegen von Hantelscheiben beim Gewichtheben. Somit können mit dem Motorenprüfstand unterschiedliche Massenträgheitsmomente nachgestellt werden – mit kleinen Trägheitsscheiben wird jeweils ein Massenträgheitsmoment von 0,1 kgm2 mit 5,1 kg Masse erzeugt, mit großen Trägheitsscheiben ein Massenträgheitsmoment von 0,2 kgm2. Maximal können Scheiben mit einem Gesamt-Massenträgheitsmoment von 2 kgm2 auf die Welle gesetzt werden. Weniger technisch ausgedrückt: von einfachen Pumpenmotoren bis hin zu großen Sägeblättern ist alles simulierbar. Ein besonderer Elektromotorenprüfstand, der auch ein besonderes Beispiel für eine erfolgreiche und unkomplizierte fakultätsübergreifende Zusammenarbeit ist.

     

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    news-6420 Tue, 06 Oct 2020 12:43:45 +0200 Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besichtigt BHKW und Power-to-Gas Anlage der Stadtwerke Haßfurt https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6420&cHash=50ed392af5dc82a3b17f3be6435eb63f Kraft-Wärme-Kopplung und Wasserstofftechnologie zählen zu den wichtigsten Bausteinen einer nachhaltigen und zukunftssicheren Energieversorgung. Warum das so ist und wie beide Technologien äußerst effizient zusammenpassen, erfuhren interessierte Besucher im Rahmen der Roadshow „KWK vor Ort“ in Haßfurt. Prominentester Besucher und gleichzeitig Referent der zum Programm gehörenden Fachtagung war Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, der in seinem Vortrag auf die Rolle von Wasserstoff als zentrale Säule der Energiewende hinwies. Als Mitveranstalter der Roadshow sowie enger Kooperationspartner der Stadtwerke Haßfurt, war natürlich auch die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden vor Ort: So führte Prof. Dr. Ing. Markus Brautsch als Moderator durch die Tagung während Dr. Raphael Lechner einen Vortrag über die aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungen zum Thema Kraft-Wärme-Kopplung hielt.

     

    Bei der anschließenden Anlagenbesichtigung konnten sich die Besucher und Minister Hubert Aiwanger selbst von dem innovativen Wasserstoff-BHKW der Stadtwerke Haßfurt überzeugen. Im Rahmen dessen besichtigte der Wirtschaftsminister auch das neue EnergyLab der OTH Amberg-Weiden und der Stadtwerke Haßfurt.

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    news-6415 Tue, 06 Oct 2020 08:00:00 +0200 Ganz oder gar nicht: OTH Amberg-Weiden strebt ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz an https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6415&cHash=af6f1fa680e3763ea71fd78af1e22d19 Bereits seit 2012 hat sich die OTH Amberg-Weiden auf den Weg zu einer nachhaltigen Hochschule gemacht. Die Hochschulleitung beauftragte das Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft mit der Koordinierung in den Bereichen Lehre, Forschung und Projekte. Nun geht es in die nächste Stufe: einen ganzheitlichen Ansatz quer durch alle Hochschulbereiche (Whole Institution Approach). Nachhaltigkeit soll nun noch stärker in Lehre, Forschung, Campus und Transfer verankert werden. Wie dies konkret aussieht diskutierte das Team des Instituts im ILO Kloster Speinshart bei einer Klausurtagung. „Wichtig ist bei dem ganzheitlichen Ansatz, dass die Strukturen dies erlauben und unterstützen,“ sagt Prof. Dr. Christiane Hellbach über die Bedeutung der Governance. An der OTH Amberg-Weiden ist das Thema bei Prof. Dr. Hellbach als Vizepräsidentin aufgehängt. Die neue Struktur untermauert auch die neue Professur mit Prof. Dr. Lisa Marie Schöttl, die nun eine Forcierung des Themas in der Lehre ermöglicht. „Der neue Masterstudiengang International Management & Sustainability ist die Fortsetzung und die nächste Stufe neben einzelnen Lehrveranstaltungen und Modulen,“ ergänzt Prof. Dr. Lisa Marie Schöttl.

    „In allen Bereichen hat die OTH Amberg-Weiden in den letzten Jahren bereit sehr gute Erfolge vorzuweisen – unter anderem die UNESCO-Auszeichnungen belegen dies,“ betont Alexander Herzner, Referent für Nachhaltigkeit. „Wir erhalten Anerkennung von internationalen Ebenen, aber wir müssen am Ball bleiben“. Daher wurden die bisherigen drei Handlungsfelder um ein viertes, dem Campusmanagement, ergänzt und seit kurzem wurde mit der Einführung eines Umweltmanagementsystems begonnen. Das Thema Campus wird mit dem Umweltmanagementbeauftragten Georg Klampfl ausgearbeitet. Dieser unterstreicht dabei die Bedeutung der Systemeinführung mit den Worten: „Ein ganzheitlich etabliertes Umweltmanagementsystem wird maßgeblich dazu beitragen, unsere Leistungen im Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern.“

    Die inzwischen auch internationalen Lehr- und Forschungsaktivitäten werden mit Dr. Dita Hommerová gebündelt und forciert. „Die Kooperation mit der Westböhmischen Universität Pilsen ermöglicht es uns, Nachhaltigkeit nun auch international zu denken und Projekte auf beiden Seiten der Grenzen anzugehen“, sagt Dita Hommerová.

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    news-6419 Mon, 05 Oct 2020 17:38:59 +0200 Mensa wieder geöffnet https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6419&cHash=59fd830eb824631e5d529020ab392349 Sieben Monate war die Mensa geschlossen, doch nun ist sie wieder da – mit einem kleinen, aber feinem Angebot. Auf die Pastabar und die Salattheke muss noch verzichtet werden, aber es werden täglich zwei Hauptgerichte, davon ein Vegetarisches, und eine Nachspeise angeboten. Ungewohnt ist es schon, mit Abstand an den Tischen zu sitzen. Aber die Studierenden und MitarbeiterInnen der Hochschule nehmen es gerne in Kauf. Hauptsache das Mensa-Team vom Studentenwerk Oberfranken bekocht sie wieder. Damit das so bleibt, müssen die geltenden Hygieneregeln eingehalten werden. Außerdem dürfen sich nur Personen in der Mensa aufhalten, die auch etwas verzehren. Dadurch sind sie über ihren Studentenausweis bzw. ihre Karte registriert. Externe Gäste können aktuell noch nicht in der Mensa am Campus in Amberg essen, in Weiden ist Nicht-hochschulangehörigen Personen der Zutritt erlaubt. Als Lernraum darf die Mensa zurzeit nicht genutzt werden.

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    news-6414 Mon, 05 Oct 2020 11:36:27 +0200 Nachhaltige Entwicklung – vom Trend zum Erfolgsfaktor https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6414&cHash=630897dbd5d813f93dba7adb224fe030 Wie können wir Nachhaltigkeit in Ostbayern gestalten? Welche Möglichkeiten bietet der digitale Wandel, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln? Welche Projekte an der Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft beschäftigen sich damit? Und welche Chancen ergeben sich dadurch? Diese Fragen beschäftigten am 29. und 30. September über 190 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie kamen auf der digitalen Transferkonferenz TRIOKON 2020 zusammen und diskutierten unter dem Motto „Nachhaltige Entwicklung: Vom Trend zum Erfolgsfaktor“ über Wege in eine nachhaltige Zukunft. Als Rahmenprogramm standen den Besucherinnen und Besuchern zudem virtuelle Multimedia-Räume zur Verfügung, in denen sich unter anderem eine Posterausstellung, die Labore der Hochschule Landshut sowie die Transferstellen der Hochschulen präsentierten. Die Schirmherrschaft übernahm Bernd Sibler, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst. Die jährlich stattfindende Transferkonferenz wird im Rahmen des Verbundprojekts TRIO von sechs ostbayerischen Hochschulen und Universitäten veranstaltet und wurde heuer von der Hochschule Landshut ausgerichtet. Aufgrund der Coronapandemie fand die TRIOKON in diesem Jahr als zweitägige Online-Veranstaltung statt.

    Relevanz von Digitalisierung und Nachhaltigkeit

    In seiner Begrüßung betonte Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, Präsident der Hochschule Landshut, die Relevanz der beiden Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Beide Themen träfen den Nerv der Zeit: So treibe einerseits die Coronapandemie die Digitalisierung massiv voran, während andererseits die Bundesregierung gerade wegen der Auswirkungen von Corona auf die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele setze. Prof. Dr. Burkhard Freitag, wissenschaftlicher Leiter des Projekts TRIO, hob in seiner Ansprache die vielfältigen Facetten des Themas Nachhaltigkeit hervor – sowohl im ökologischen, als auch im ökonomischen, technischen und sozialen Sinn. „Die Coronakrise zeigt uns, dass wir Anlass genug haben, darüber nachzudenken, wie wir miteinander wirtschaften und leben wollen“, so Prof. Freitag.

    Digitalisierung als Chance für mehr Nachhaltigkeit

    Zum Auftakt des Vortragsprogramms stimmte Keynote-Speaker Prof. Dr. Tilman Santarius von der TU Berlin mit seinem Vortrag „Digitaler Wandel im Zeichen der Nachhaltigkeit“ auf das Thema ein. Er stellte heraus, welche Chancen die Digitalisierung für mehr Nachhaltigkeit biete. Gerade die Coronakrise zeige, wie Digitalisierung einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten könne. So könne die Digitalisierung unter anderem einen Übergang in eine „resiliente und wachstumsbefriedete“ Ökonomie ermöglichen. Der Gesamttrend zeige allerdings, dass diese Potenziale der Digitalisierung in der Nische verharren, weshalb es mehr Gestaltung in diesem Bereich brauche.

    KI Campus Ostbayern

    Im Anschluss stellten Prof. Dr. Burkhard Freitag, Prof. Dr. Harald Kosch (beide Universität Passau) und Prof. Dr. Christoph Skornia (OTH Regensburg) die Initiative „KI Campus Ostbayern“ vor, die im Zuge der Hightech Agenda Bayern entstand. Die Vorteile dieser Forschungskooperation umfassen das Teilen von Daten, Best Practice Beispielen, Ressourcen und der gemeinsamen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch kooperative Promotionen. Prof. Kosch betonte: „Wir versuchen hier ein Forum für die Wirtschaft und die Gesellschaft zu sein.“

    Aktuelle Forschungsprojekte der Hochschulen

    Im Folgenden erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Vorträgen, Workshops und Gesprächsrunden. Dort stellten die Forschenden der TRIO Hochschulen unter anderem aktuelle Projekte zum Thema Nachhaltigkeit vor und beleuchteten die verschiedenen Dimensionen des Themas. Gegenstand der Diskussion waren dabei Aspekte wie Umwelt und Klima, Energie, Neue Materialien und Mobilität, aber auch Sicherheit, innovative Geschäftsmodelle und sozialer Zusammenhalt. Dabei reichte die thematische Bandbreite von erneuerbaren Energien bis hin zu nachhaltiger Prozessmodellierung, Bionik und digitaler Inklusion.

    Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussion

    Wer sich in der Konferenz aktiv beteiligen wollte, hatte die Wahl zwischen verschiedenen Workshops. Sie befassten sich unter anderem mit der Entwicklung neuer Produkte, mit den Folgen von lahmgelegten Infrastrukturen und mit dem Thema Führungspersönlichkeit. Zudem konnten sich Unternehmen über die Möglichkeiten der Forschungsförderung und Kooperationen mit den TRIO Hochschulen informieren. In einer abschließenden Podiumsdiskussion gingen schließlich Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft der Frage nach, was zukunftsfähiges Wirtschaften bedeute. Mit dabei waren Matthäus Huber von MANN+HUMMEL, Prof. Dr. Barbara Sponholz vom Netzwerk Hochschule & Nachhaltigkeit Bayern sowie Prof. Dr. Michael Sterner von der OTH Regensburg. Moderiert wurde die Diskussion von Prof. Dr. Markus Schmitt (Hochschule Landshut).

    Digitaler Austausch und virtuelle Multimedia-Räume

    Um den direkten Austausch und das Netzwerken zwischen allen Beteiligten nicht zu kurz kommen zu lassen, standen während der gesamten Konferenz allen Mitwirkenden virtuelle Multimedia-Räume zur Verfügung, in denen sie mit anderen Teilnehmenden sowie mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch kommen konnten. Dort präsentierten sich die Labore der Hochschule Landshut mit Videos, Bildern und Live-Session. Darüber hinaus konnten die Teilnehmenden die digitale Posterausstellung besuchen oder den Expo-Bereich mit Ständen der TRIO Partner und TRIO Transferstellen erkunden.

    Gemeinschaftsprojekt der ostbayerischen Hochschulen

    Veranstalter der TRIOKON, die in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfand, ist das Verbundprojekt TRIO (Transfer und Innovation Ostbayern), das 2018 mit dem Ziel gestartet ist, den Wissens- und Technologietransfer auszubauen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu stärken. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg sowie die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut, die Universität Passau und die Universität Regensburg.

    Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO):

    Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Projekt der sechs ostbayerischen Hochschulen. Das Projekt wird aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. TRIO sieht sich als Impulsgeber für Innovationen in Ostbayern. Ziel von TRIO ist es, Wissens- und Technologietransfer auszubauen und aktiv zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu verstärken. Die ostbayerischen Hochschulen planen dazu unter anderem, ihre Kompetenzen - schwerpunktmäßig im Bereich Digitalisierung – fächerübergreifend zu bündeln und transparent zu machen. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, außerdem die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut und die Universität Passau (wissenschaftliche Leitung); die Universität Regensburg ist Kooperationspartner.

     

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    news-6413 Mon, 05 Oct 2020 09:42:27 +0200 Virtuelle KWK – Staffel 1: KWK in der Objektversorgung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6413&cHash=3374759a1dc45b842edcc6e4832d8f4f Der bayerische Cluster Energietechnik bietet zusammen mit dem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung und dem Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden die Möglichkeit, virtuell innovative Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zu besichtigen. Die virtuelle Führung wird von Fachleuten geleitet und referiert. Am 14. Oktober ist das Thema „KWK in der Objektversorgung“. Die Stadtwerke Bayreuth betreiben auf dem Gelände der Universität Bayreuth zwei Wärme-Kälte-Zentralen (WKZ) für Energieversorgung des Universitätsgeländes mit Wärme und Kälte. Die neue WKZ Süd ist in das Gesamtsystem der Universität eingebunden und dient zusätzlich der Notversorgung des ökologisch-botanischen Gartens (ÖBG), der mehr als 10.000 Pflanzenarten beherbergt.

    Vor dem Umbau war mit der WKZ Süd lediglich die Notversorgung des ÖBG möglich. Die neue Energieversorgung erfolgt über zwei neue Erdgas-Blockheizkraftwerke (BHKW) mit einer el. Leistung von insgesamt 900 kW. Ergänzt werden die beiden BHKW durch eine neue Power-to-Heat-Anlage, einen Erdgasspitzenlastkessel und zwei Kältemaschinen. Nutzen Sie die Gelegenheit in Bayreuth die neue WKZ Süd mit dem „BHKW des Monats Februar 2020“ zu besichtigen und mit den Entwicklern und Umsetzern des Projektes in Kontakt zu kommen. 

    Weitere Themen und Termine:

    • 11.11.2020 Innovative KWK Systeme – Flexibilisierung mit Wärmespeichern
    • 09.12.2020 Areal- und Quartiersversorgung: intelligente Einbindung erneuerbarer Energien

    Hier geht's zur Anmeldung

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    news-6409 Mon, 28 Sep 2020 13:08:14 +0200 Projektteam Optibiosy am 2. Bayerischen Biogas-Branchentreff vertreten https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6409&cHash=f978f769aad957617f0841c8c2a649fa Die Biogasbranche befindet sich im Wandel: Vom grünen Grundlasterzeuger entwickeln sich Biogasanlagen immer mehr hin zum hochflexiblen Partner der fluktuierenden Wind- und Sonnenenergie. In Zeiten der sogenannten „Dunkelflauten“ können moderne Biogasanlagen ihr zwischengespeichertes Gas verstromen und somit unser Stromnetz stabilisieren. Darüber hinaus könnten in Zukunft weitere Systemdienstleistungen von Biogasanlagen erbracht werden. Beispielsweise das Engpassmanagement, das momentan bei Stromüberschuss im Netz durch eine Abschaltung von Windkraft- oder Photovoltaikanlagen betrieben wird. Im Unterschied zu diesen Anlagen könnten Biogasanlagen bei einer Abschaltung die Energie zwischenspeichern, Wind- und Sonnenenergie könnten weiterhin genutzt werden. Dieses und weitere Zukunftsthemen werden im Verbundprojekt „OPTIBIOSY“ vom Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) und dem Institut für Energietechnik (IfE) zusammen mit der OTH Regensburg behandelt. Im Rahmen eines Vortrags beim 2. Bayerischen Biogasbranchentreff in Straubing durch Projektmitarbeiter Max Becker, M.Eng. wurde das Projekt vorgestellt und erste Ergebnisse präsentiert.

    Über OPTIBIOSY

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    news-6402 Mon, 21 Sep 2020 14:24:44 +0200 Zweite bayernweite Netzwerkkonferenz der Energieeffizienz-Netzwerke an der OTH in Amberg https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6402&cHash=bdef5fc4459625403176dfd9987780fc Überregionaler Austausch und Info über aktuelle Themen und Entwicklungen der Energiebranche – zum zweiten Mal hat das Institut für Energietechnik (IfE GmbH) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden zur großen Netzwerkkonferenz der Energieeffizienz-Netzwerke eingeladen. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation wurde die Veranstaltung als hybride Konferenz abgehalten. Referenten und Teilnehmer der Podiumsdiskussion – unter ihnen auch Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie – referierten aus dem Audimax der OTH in Amberg, während die rund 200 VertreterInnen der bayerischen Kommunen und Unternehmen, die aktuell in den Energieeffizienz-Netzwerken vom IfE betreut werden, digital zugeschaltet waren. Da auch der Austausch der Netzwerke untereinander ein wichtiger Aspekt dieser jährlichen Veranstaltung ist, mussten die Veranstalter unter den gegebenen Umständen Flexibilität beweisen. So ermöglichte zum Beispiel ein Chat den TeilnehmerInnen, jederzeit Fragen einzureichen.

    In seinen Grußworten betonte der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Hubert Aiwanger: „Wir haben unsere Energiezukunft fest im Blick und streben eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung mit möglichst viel Wertschöpfung vor Ort an. Dazu packen wir in Bayern tatkräftig an und unterstützen die Bürgerinnen und Bürger bei Investitionen in die Energiewende, zum Beispiel mit dem PV-Speicher-Förderprogramm: Innerhalb eines Jahres wurden so über 20.000 neue Batteriespeicher auf den Weg gebracht. Gleichzeitig setzen wir uns in Berlin dafür ein, dass die Weichen für die Energiepolitik richtiggestellt werden. Bayern konnte zum Beispiel bei der letzten Reform des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes noch einige Verbesserungen für kleine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen bis 50 Kilowatt herausholen. Bei der jetzt anstehenden Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes pochen wir unter anderem auf eine unbürokratische Anschlussregelung für die Betreiber von Solaranlagen, die ab dem kommenden Jahr aus der Förderung fallen. Zudem sollte die Eigenversorgung deutlich weniger mit der Zahlung der EEG-Umlage belastet werden. Wir begreifen die Energiewende auch als Wärmewende und helfen unseren Unternehmen und Kommunen, ihre großen Modernisierungs- und Effizienzpotentiale zu realisieren. Wir werden dazu unser bewährtes Förderprogramm ‚Energieeinsparkonzepte und Energienutzungspläne‘ weiter ausbauen und unserer erfolgreichen Bayerischen Energie-Effizienz-Netzwerk-Initiative (BEEN-i) neuen Schwung verleihen und dazu mit zwei weiteren kompetenten Partnern (Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) und dem Institut für Energietechnik (IfE)) weiter ausbauen.“

    In der anschließenden Podiumsdikussion standen Franco Gola (Geschäftsführer Bayernwerk Natur GmbH), Dr. Jochen Starke (Geschäftsführender Vorstand ÜZ Mainfranken), Frank Wachsmuth (Werkleiter Stadtwerke Traunreut), Armin Kroder (Landrat Landkreis Nürnberger Land) und Jens Machold (1. Bürgermeister Markt Wolnzach) Rede und Antwort zu aktuellen Fragestellungen der Energiewende.

    Nach der Podiumsdiskussion konnten sich die TeilnehmerInnen der Netzwerkkonferenz in vier Fachvorträgen zum Inhalt der Netzwerkarbeit informieren.
    Dr. Rupert Pritzl vom Bayerischen Wirtschaftsministerium referierte zum Thema „Energieeffizienznetzwerke als Baustein der Energiewende“ und erläuterte die vielfältigen Vorteile, die Unternehmen aus einer Teilnahme an Energieeffizienz-Netzwerken erzielen. Daher fördert das Wirtschaftsministerium mit der Bayerischen EnergieEffizienz-Netzwerk-Initiative (kurz: BEEN-i) bayerische Unternehmen, in Netzwerken zusammenzuarbeiten und gemeinsam ihre Energieeffizienz zu verbessern. BEEN-i wird fortgeführt und ausgebaut. BEEN-i ist das erfolgreichste Instrument zur Verbesserung der Energieeffizienz, das von den Unternehmen und für die Unternehmen als eigenverantwortliche Akteure freiwillig durchgeführt wird.

    René Lukas, Geschäftsführer der Stadtwerke Stein und Andreas Waibel, Stadtwerke Bayreuth knüpften mit ihren Fachvorträgen zum Thema „i-KWKS – intelligente Kraft-Wärme-Kopplungs-Systeme“ an und zeigten unter anderem, dass die Stadt Stein mit ihrem iKWK System bereits weitestgehend „versorgungsresilient“ ist. Stromspitzen aus Solar- und Windkraftanlagen werden in einer Power-to-Heat-Anlage in Wärme umgewandelt, die wiederum von Blockheizkraftwerken genutzt werden kann. So können Wirkungsgrade um 300% erreicht werden und 25.000 Tonnen CO2 gespart werden.

    Darauf folgte ein Vortrag von Hans-Jörg Birner, erster Bürgermeister der Gemeinde Kirchanschöring, zum Thema „Aufbau der Regionalwerke Rupertiwinkel zur Gestaltung der Energiewende“. Die Region rund um seine Gemeinde schließt sich gerade zum Regionalwerk Chiemgau Rupertiwinkel zusammen, um die Gestaltung der Energiewende in der Region gemeinsam anzugehen. Unter dem Leitgedanken „Energieversorgung als Daseinsvorsorge“ sollen und können die Kommunen Verantwortung übernehmen und Ideen umsetzen, die sie allein nicht stemmen könnten. Das Regionalwerk dient so als Plattform für gemeinsame, interkommunale Vorhaben. Ziele des Verbundes sind unter anderem regionale Wertschöpfung, das Halten von Kompetenzen in der Region un die Einflussnahme der Kommunen auf die Prioritäten regionaler Projekte.

    „Rechtliche Fragestellungen der Eigenstromnutzung und EEG-Umlage“ wurden schließlich von Rechtsanwalt Michael Hill von der Fey Hill Bunnemann Partnerschaft an realen Beispielen beschrieben und anschaulich erklärt.  

    Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch fasste die Netzwerkkonferenz zusammen: „Trotz ungewohntem Format haben wir heute eine sehr informative und interessante Veranstaltung halten können. Die zahlreiche Teilnahme der Netzwerkteilnehmer über die digitale Plattform und das Engagement der Referenten vor Ort zeigen die Wertschätzung für unsere Netzwerkarbeit. Der Austausch der Kommunen untereinander ist äußerst wichtig und für alle Beteiligten profitabel.  Das Feedback aus den Netzwerken ist durch die Bank postitiv und wird folglich von nahezu allen fortgesetzt. Darauf sind wir sehr stolz.“

     

     

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    news-6387 Fri, 11 Sep 2020 11:19:35 +0200 KoKWK erneut auf der Power System Engineering Conference 2020 an der UWB Pilsen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6387&cHash=adf96a3956d83a0d99d8cc3d9961fc93 Die 19. „Conference of Power System Engineering (PSE)“ an der Universität Pilsen sollte eigentlich wie immer Mitte Juni stattfinden – COVID19 machte das unmöglich. Nun fand die PSE2020 in einem deutlich verkleinerten Format und unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln im September 2020 doch noch erfolgreich statt. Philipp Streit M.Eng. vertrat das Kompetenzzentrum für Kraft- Wärme-Kopplung (KoKWK) mit einem Vortrag aus dem laufenden Forschungsprojekt „TurboSmart“. Prof. Dr.-Ing. Andreas Weiß leitete die zugehörige ORC-Session (ORC = Organic Rankine cycle) als Chairman und fungierte dieses Jahr auch zum ersten Mal als Mitglied des PSE-Konferenz-Kommitees. Die Kollegen vom Univercity Center for Energy Efficient Buildings (UCEEB) von der Technischen Universität in Prag berichteten in der selben Session über ihre Entwicklung von 3D-gedruckten Kunststoffturbinen, die sie im Rahmen eines gemeinsam mit Prof. Dr. Weiß durchgeführten BTHA-Projektes (Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur) im Prüfstand für Druckluftantriebe und –technik (PDLT) an der OTH Amberg-Weiden testeten.

    Die „Conference of Power System Engineering (PSE)“ hat eine lange Tradition. Sie ist ein jährliches Treffen von ProfessorInnen und ExpertInnen aus Fachbereichen und Universitäten, an denen Energieanlagentechnik gelehrt wird.

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    news-6380 Tue, 08 Sep 2020 11:58:25 +0200 Virtuelle Live-Exkursion zu IGZ Falkenberg https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6380&cHash=bdfd5074bdcb21431bcd59546f4e2c5c Ebenso wie in diesem Semester coronabedingt Präsenz-Vorlesungen ausfallen mussten, waren auch reale Exkursionen nahezu unmöglich. Als Alternative konnte für interessierte Studierende mehrerer Studiengänge dann doch noch eine Exkursion organisiert werden: und zwar virtuell als Webkonferenz. Aber das hat ja auch Vorteile: denn man spart sich die Anfahrt und bekommt in kurzer Zeit trotzdem einen intensiven Einblick in ein Unternehmen. In diesem Fall war das die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH in Falkenberg – der Marktführer im deutschsprachigen Raum für SAP-Anwendungen in Produktion und Logistik. Auf Initiative von Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner (Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen) hatte das IGZ-Team ein interessantes Programm zusammengestellt. Zunächst stellte eine Mitarbeiterin aus der Personalbetreuung das Unternehmen vor. Ergänzend zu den Einblicken in das Arbeitsumfeld bei IGZ erfolgte auch der aktuelle Hinweis, dass der Bezug des Neubaus der fünften sogenannten „Software-Scheune“ – wie IGZ historisch bedingt seine Firmengebäude nennt – für September 2020 geplant ist. Damit wird der Platz für weiteres Wachstum geschaffen.

    Zwei Mitarbeiter aus dem Innovation & Competence Center und ein Mitarbeiter aus dem Bereich Manufacturing stellten anschließend die Projektbereiche von IGZ vor: Warehousing, Manufacturing und das Innovation & Competence Center. Sie erläuterten dabei auch essentielle von IGZ genutzte Technologien wie z.B. die Programmiersprache ABAP, das Framework SAPUI5 und hardwareseitig u.a. Tiefenkameras.

    Als nächstes gab die Mitarbeiterin aus der Personalbetreuung einen Überblick zu den Beschäftigungsmöglichkeiten von Studierenden und Absolvent*innen bei IGZ. Ein Mitarbeiter aus dem Innovation & Competence Center stellte ergänzend aktuelle Themen für Abschlussarbeiten  vor und der zweite Mitarbeiter aus dem Innovation & Competence Center erläuterte ein Trainee-Programm, das auch Nicht-Informatikern den Einstieg in die Software-Entwicklung ermöglicht. Zudem gibt es bei IGZ noch ein zweites Trainee-Programm mit Fokus Vertrieb. Ein ehemaliger Trainee, selbst Absolvent des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen in Weiden, gab dazu passend einen Erfahrungsbericht über seine Tätigkeiten bei IGZ: beginnend mit dem Praktikum, über die Abschlussarbeit bis zum Einstieg als Trainee in der Softwareentwicklung.

    Ein absolutes Highlight folgte noch zum Schluss: die patentierte IGZ-Lösung „Assembly by motion“. In gelungener Kombination von Video-Streaming und Live-Kommentierung erläuterte der Mitarbeiter aus dem Bereich Manufacturing sehr anschaulich, wie man manuelle Montagearbeiten mit SAP ME sowie Gestensteuerung und Kameraüberwachung optimieren kann.

    Zu jedem der Programmpunkte konnten die Studierenden im Webkonferenz-Tool Microsoft Teams per Chat oder auch per Mikrofon Fragen stellen, die dann durch die Ansprechpersonen von IGZ konkret beantwortet wurden.

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    news-6368 Thu, 03 Sep 2020 13:46:15 +0200 Summer School „International Perspectives on Cybercrime“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6368&cHash=1c1fd8c96b58f189f2a10fb684c1881a Verschlüsselung von Daten, Bedrohungsanalyse, Seitenkanalangriffe – bei der jährlichen Summer School „International Perspectives on Cybercrime“ stehen aktuelle Themen der Cybersicherheit und Cyberkriminalität im Mittelpunkt. Ende August fand zum vierten Mal in Folge die Summer School statt, an der sich Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zwei Professoren der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik der OTH Amberg-Weiden beteiligten. Während die Veranstaltung in den vergangenen Jahren jeweils an der University of Strathclyde in Glasgow (Schottland) stattgefunden hatte, konnte sie aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nur als Online-Event durchgeführt werden. Bereits am Montag, den 24. August, hielt Leah Lathrop, Studentin im Masterstudiengang „Applied Research in Engineering Sciences“, einen Vortrag zum Thema Seitenkanalangriffe mit dem ChipWhisperer Nano. Simon Liebl, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt iSEC, berichtete von seinen Erfahrungen bei der Bedrohungsanalyse von Embedded Devices, die in kritischen Infrastrukturen im Industrial Internet of Things (IIoT) zum Einsatz kommen. Prof. Dr. Andreas Aßmuth erläuterte am Mittwoch in seinem Vortrag „Modern Encryption“ worauf es bei der Verschlüsselung im (Internet-) Alltag ankommt. Am Donnerstag stellte Prof. Dr. Daniel Loebenberger den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Konzept und die Mechanismen hinter der Sicherheit der deutschen Corona Warn App dar.

    Für die Organisation zeichneten sich wie in den vorangegangenen Jahren Dr. George Weir (University of  Strathclyde, Glasgow, Schottland), Dr. Barry Cartwright und Dr. Richard Franks (beide Simon Fraser University, Vancouver, Kanada) sowie Prof. Dr. Andreas Aßmuth (OTH Amberg-Weiden) verantwortlich. Das interessante Programm rund um aktuelle Themen der Cybersicherheit und Cyberkriminalität fand bei mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern großen Anklang, die sich von vier Kontinenten und aus über fünfzehn Staaten, darunter die USA, Malaysia, Finnland, China und Zimbabwe, einloggten.

    Für die Durchführung der Veranstaltung wurde das BigBlueButton-System (BBB) der OTH Amberg-Weiden eingesetzt, welches sich bereits im Sommersemester 2020 für die Durchführung der Online-Vorlesungen bewährt hatte. Auch bei der Summer School konnte das System  überzeugen, lief zu jeder Zeit stabil und hinterließ auch bei den internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die zuvor noch keine Erfahrungen mit BBB hatten, einen sehr guten Eindruck.

    Alle Beteiligten waren sich am Ende der Veranstaltung einig, dass sich die „Summer School Cybercrime“ wieder einmal gelohnt hatte – sowohl die Studierenden, die trotz vorlesungsfreier Zeit großes Interesse und Begeisterung für die Thematik zeigten, als auch die Dozentinnen und Dozenten, die die Inhalte ihrer Vorträge auf Grundlage interessanter Fragen und Kommentare diskutieren und vertiefen konnten. Für 2021 wünschen sich jedoch alle Beteiligten, dass die Veranstaltung dann wieder in Präsenz in Glasgow durchgeführt werden kann.
     

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    news-6356 Thu, 27 Aug 2020 09:00:00 +0200 Was haben Fische, Algen und Biogasanlagen gemeinsam? https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6356&cHash=80c238792c20a9ce787790f13caf8ff7 Eine ganze Menge, wenn es nach Prof. Dr.-Ing. Christoph Lindenberger geht. Der Bioverfahrenstechnik Professor der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden startet gemeinsam mit der Technische Universität Berlin ein Forschungsprojekt das diese drei wirtschaftlich zusammenbringen soll. Ganz konkret verfolgt das Forschungsprojekt die Entwicklung einer Wertschöpfungskette durch Kombination von:

    • antiviralen Wirkstoffen für Aquakulturen
    • einen blauen Farbstoff für Lebensmittel und Diagnostik
    • Bioenergie durch Kopplung an eine Biogasanlage

    Wie das funktioniert erklärt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hier in einem Beitrag auf ihrer Website. Die FNR ist als Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe aktiv.

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    news-6311 Mon, 24 Aug 2020 08:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Industrie-4.0-Informatik https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6311&cHash=095475856206d0f8f08b2c9029fae102 In unserer Reihe „Studiengang der Woche“ stellt sich jede Woche ein anderer Studiengang in einem kurzen Interview persönlich vor. In dieser Woche das Bachelorangebot Industrie-4.0-Informatik im Interview. Zusätzlich gibt es am Donnerstag, 27. August 2020 um 11 Uhr, eine Schnuppervorlesung. Warum sind Informatikerinnen und Informatiker heute gefragter denn je?

    Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Smart Factories, also vernetzte, sich selbst organisierende Fabriken, werden Realität: Werkzeuge, Anlagen, Produkte und Transportmittel kommunizieren miteinander – von der Entwicklung über die Herstellung bis zum Service sind alle Prozesse digital gesteuert. Die reale und virtuelle Welt, Industrie und Informatik wachsen immer mehr zusammen. Ganz klar, dass Informatikerinnen und Informatiker da extrem gefragt sind, schließlich ist die Industrie 4.0 auf deren Know-how angewiesen. Und dieses Know-how erhalten junge Menschen bei mir!

    Was unterscheidet Dich von einem klassischen Informatik-Studium?

    Ich bereite Studierende gezielt auf die Industrie 4.0 vor: In der neuen, digital vernetzten Produktionswelt sind die Übergänge zwischen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik fließend. Dementsprechend breit muss die Ausbildung anlegt sein. Deshalb lernen sie bei mir nicht nur die Grundlagen der Kerninformatik wie Mathematik oder Programmierung, sondern erhalten vor allem Einblicke in Themengebiete, die für den Bereich Industrie 4.0 besonders relevant sind: cyberphysische Systeme, Sensoren-Aktoren-Netze, Mobile Computing, Embedded Systems und Internet of Things, Produktgedächtnisse, Big Data/Data Analytics, Intelligente Mensch-Maschine-Schnittstellen, Echtzeitbetriebssysteme, Informationssicherheit, Innovative Fabriksysteme sowie Fertigungsleittechnik. Die Informatik-Grundlagen kommen dabei auch nicht zu kurz, zum Beispiel Algorithmen und Datenstrukturen, Datenbanken, Projektmanagement oder Computernetzwerke.

    Ihre theoretischen Kenntnisse vertiefen Studierende in umfangreichen und spannenden Praxis- und Projektarbeiten: Dabei entwickeln sie unter anderem interaktive Fabrik-Apps oder entwerfen einen instrumentierten Industrie-4.0-Handarbeitsplatz.

    Was erwartet Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss?

    Wie gesagt: Industrie-Informatikerinnen und -Informatiker werden händeringend gesucht. Denn als Informatik-Spezialistinnen und -Spezialisten mit breiten Ingenieurs-Hintergrund sprechen sie die Sprache der Industrie und Wirtschaft. Sie entwerfen anspruchsvolle Software-Systeme, programmieren in Teams unter Einsatz moderner Entwicklungswerkzeuge und integrieren Soft- und Hardware zu robusten Gesamtsystemen. Sie können in fast allen Technologie-Bereichen in ihre Karriere starten oder in die Forschung gehen.

    Welche Studierenden wünschst Du Dir?

    Grundsätzlich sollten sie Spaß an der Arbeit mit Computern haben. Außerdem sollte sie Interesse an Naturwissenschaften, vor allem Mathematik und Physik, mitbringen. Das ist wichtig, nicht zuletzt für die ingenieurswissenschaftlichen Aspekte des Studiums. Auch technisches Interesse schadet nicht, schließlich müssen angehende Informatikerinnen und Informatiker verstehen, wie ein Rechner aufgebaut ist oder wie Datenbanken funktionieren.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Am Donnerstag, 27. August um 11 Uhr in einer Online-Schnuppervorlesung mit Prof.  Dr. Ulrich Schäfer. Natürlich könnt ihr im Anschluss Fragen stellen.

    Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Industrie-4.0-Informatik.

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    news-6349 Wed, 19 Aug 2020 10:02:15 +0200 Lehrveranstaltung „Finanzmärkte“: Börsenspiel 2020 https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6349&cHash=46d0aa5311305e23aa4e70d2fd5dbf0f Seit nunmehr sechzehn Jahren veranstaltet Prof. Michael Hauer im Rahmen seiner Vorlesung „Finanzmärkte“ an der OTH Weiden ein Börsenspiel. Den ersten Preis in Höhe von 100 Euro sponsert seit Einführung des Börsenspiels die Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz. In diesem Jahr belegte den 1. Platz Stefan Schertl mit einem beachtlichen Depotstand von 80.626 Euro. Aufgrund der Corona-Krise war es eine echte Herausforderung für die Teilnehmer des Studiengangs Finance, das Startkapitel in Höhe von 50.000 Euro in die Gewinnzonne zu führen. Bei einem Betrachtungszeitraum von April bis Juli gelang es Stefan Schertl eine Steigerung des Depotbestands um 61,25 % zu erreichen.

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    news-6312 Mon, 17 Aug 2020 08:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Elektro- und Informationstechnik https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6312&cHash=7aac33367e5c10f7031a6af09f744db2 In unserer Reihe „Studiengang der Woche“ stellt sich jede Woche ein anderer Studiengang in einem kurzen Interview persönlich vor. In dieser Woche das Bachelorangebot Elektro- und Informationstechnik. Zusätzlich gibt es am Montag, 17. August 2020 um 11 Uhr, eine Online-Infoveranstaltung. Die Zukunft der Produktion liegt in Smart Factories, intelligenten Fabriken. Was genau ist darunter zu verstehen?

    Die klügere Fabrik denkt mit: In Smart Factories sind die Maschinen digital vernetzt und koordinieren selbständig die Produktionsprozesse. Transport-Roboter regeln Logistik und Materialfluss, Montageroboter übernehmen anstrengende und monotone Arbeiten. Dabei entstehen ganz neue Wertschöpfungsketten, die es unter anderem erlauben, individualisierte Produkte herzustellen, aber in Massen-, nicht in Werkstattfertigung. So wird es zum Beispiel präzise auf den Fuß abgestimmte Sportschuhe oder Möbel geben, die haargenau auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten sind.

    Also heißt es bald: Kollege Roboter, übernehmen Sie?

    In gewisser Weise ja. Aber für Elektro- und Informationstechnikerinnen und -techniker wird es immer genug zu tun geben – irgendwer muss den Maschinen ja das Denken beibringen. Gemeinsam mit Informatikerinnen und Informatikern werden Elektroingenieurinnen und -ingenieure die Industrie digitalisieren und die Produktion smart machen. Was genau auf sie zukommt, ist heute noch schwer vorherzusagen. Doch eines ist sicher: Wer bei mir studiert, ist für die Zukunft gut aufgestellt.

    Was lernen Studierende bei Dir?

    Zu Beginn ihres Studiums lernen Studierende vor allem die naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Grundlagen: Auf dem Lehrplan stehen neben Mathematik und Physik auch Konstruktion, Informatik und Elektrotechnik. Im Laufe des Studiums können sie sich zwischen den Vertiefungsrichtungen Automatisierungstechnik, Energietechnik oder Industrielle Kommunikationstechnik entscheiden. Sie spezialisieren und fokussieren sich auf innovative, zukunftsträchtige Gebiete wie Prozessdatentechnik, Robotik oder elektrische Energietechnik.

    Welche Karrieremöglichkeiten bieten sich?

    Nach ihrem Abschluss stehen ihnen eine Vielzahl von Karrierewegen offen – sie sind in der Kommunikationsbranche genauso gefragt wie im Energiesektor und der Fahrzeugtechnik, im IT-Bereich oder der Medizintechnik. Zu ihren Aufgabengebieten gehören unter anderem Entwicklung, Fertigung und Qualitätsmanagement, aber auch Vertrieb, Service und Begutachtung.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden! Am Montag, 17. August um 11 Uhr in einer Online-Infoveranstaltung mit Prof. Dr. Franz Klug. Im Anschluss könnt ihr Fragen stellen.

    Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Elektro- und Informationstechnik.

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    news-6344 Thu, 13 Aug 2020 10:40:33 +0200 Neue Professur an der Weiden Business School https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6344&cHash=1bbd32c84f5391d4ada8f3a183fc40ed Bereits zum 01.06. bekam die Weiden Business School (vormals Fakultät Betriebswirtschaft) Verstärkung aus den eigenen Reihen: Dr. M.B.A (USA), M.H.R. (USA) Gabriele M. Murry wurde zur Professorin für Wirtschaftspsychologie berufen. Sie ist mit der Hochschule bestens vertraut, unterrichtet sie doch bereits fast 20 Jahre hier. In dieser Zeit hat sie die Fakultät Betriebswirtschaft maßgeblich mitgeprägt, zum Beispiel durch die Mit- und Neuentwicklung von Lehrveranstaltungen und Studiengängen. Vor ihrer akademischen Laufbahn war Gabriele M. Murry über 10 Jahre bei der US Army in Heidelberg als Dienststellenleiterin tätig. Zu ihren Aufgaben gehörte u. a. die Personalentwicklung und -förderung für Dienststellen europaweit. Seit sie 2001 mit ihrer Familie in die Oberpfalz kam ist sie freiberuflich als Unternehmensberaterin, mit dem Fokus auf junge UnternehmerInnen und GründerInnen, tätig, dies meist in enger Kooperation mit dem hier ansässigen Gründerzentrum. Seit 2002 lehrt Sie auch an der Hochschule, zunächst als Lehrbeauftragte, seit 2008 auch als hauptamtliche Lehrkraft.

    Zu den Lehrgebieten von Prof. Murry zählen Wirtschaftspsychologie, Diversity Management, Human Relations, HRM und weitere. Darüber hinaus ist sie als Studiengangsleiterin für die Studiengänge Angewandte Wirtschaftspsychologie (Bachelor, Master und berufsbegleitend) sowie International Business verantwortlich.

    Auch abseits der Lehre engagiert sich Prof. Murry vielfältig an und für die Hochschule: So ist sie seit 2011 stellvertretende Hochschul-Frauenbeauftragte sowie Hochschul-Beauftragte für Diversity und Studierende mit Behinderung und seit 2015 auch Internationalisierungsbeauftragte der Fakultät Betriebswirtschaft.

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    news-6342 Tue, 11 Aug 2020 14:03:47 +0200 DigitalFactory4School: Einblicke für SchülerInnen in die Fabrik der Zukunft https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6342&cHash=726f1bebf54bd2a4a05c0ddf60b7e032 Die Ansätze von Industrie 4.0 mit digitalisierten Prozessen und vernetzten Systemen werden in Zukunft vielfach die betriebliche Praxis in produzierenden Unternehmen prägen. Mit dem neuen Format „DigitalFactory4School“ können sich nun bereits SchülerInnen ein Bild dieser Zukunft verschaffen. Dafür wurden im Projektteam von Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner verschiedene kompakte Module definiert die als virtuelle Web-Seminare durchgeführt werden können. In den jeweils 1,5 bis 3 Stunden dauernden Seminaren erhalten die TeilnehmerInnen spannende, praxisnahe Einblicke in das Thema und das Labor-Equipment der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, z. B. Autonome Transportfahrzeuge, Datenbrillen, Roboter, 3D-Kameras und SAP-Systeme. Das erste dieser Web-Seminare für SchülerInnen mit dem Titel „Von der CAD-Zeichnung zum fertigen Bauteil“ wurde kürzlich in Abstimmung mit dem stellv. Schulleiter StD Francisco García zusammen mit dem Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwandorf durchgeführt. Interessierte Schüler der 10. Jahrgangsstufe bekamen nach Anmeldung einen Zugang zum virtuellen BigBlueButton-Seminarraum. Dort wurde ihnen von OTH-Projektingenieur M.A. Christoph Hammer live gezeigt, wie man mit dem 3D-CAD-System Catia Bauteile konstruieren und die Programme zur Fertigung der Bauteile auf einem CNC-Bearbeitungszentrum erstellen kann. In einer interaktiven Programmierübung konnten sich die Schüler mit den Details des Programmcodes vertraut machen. Christoph Hammer erläuterte auch, wie im Sinne einer vollständig digitalen Prozesskette das Programm dann an die Maschine übertragen werden kann. Zum Abschluss wurde das Bauteil noch konkret auf der Maschine im Labor der Hochschule in Weiden gefertigt, was die Schüler live per WebCam verfolgen konnten.

    Weitere Infos zu „DigitalFactory4School“ gibt es unter https://moodle.oth-aw.de/blocks/demologin/logindemo.php?course=DigitalFactory4School – für das kommende Schuljahr sind weitere Web-Seminare in Planung und werden rechtzeitig angekündigt.

    Digitalisierung in Produktion und Logistik

    Mit dem Schwerpunkt Digitalisierung in Produktion und Logistik widmet sich die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) auch am Standort Weiden dem Thema Industrie 4.0. In den Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen und Internationales Technologiemanagement werden Studierende durch entsprechende Vorlesungen, Laborpraktika, Projektarbeiten u.ä. auf diese Aufgabengebiete vorbereitet.

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    news-6309 Mon, 10 Aug 2020 07:27:00 +0200 Studiengang der Woche: Logistik & Digitalisierung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6309&cHash=2f21a4e322b94a603c6d86e1c29490bf In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Wie findet man da das passende Studium? Am besten hört man sich an, was so ein Studiengang zu erzählen hat. Diese Woche steht unser Studiengang Logistik & Digitalisierung im Fokus. Noch mehr über den Studiengang erfährst du am Dienstag in der Online-Infoveranstaltung mit Prof. Dr. Christoph Pitzl. Ein Klischee besagt: Die Logistikbranche ist altmodisch und männerdominiert. Ist da was dran?

    Du denkst bei Logistik wohl auch an den Brummifahrer, der seinen 40-Tonner stoisch über leergefegte Straßen steuert und sich auf der Autobahn endlose Kopf-an-Kopf-Rennen mit anderen LKW liefert. Den grollenden Motor im einen und Truck Stop im anderen Ohr rollt er in den Sonnenuntergang ... Trucker-Romantik in allen Ehren – doch Logistik ist sehr viel mehr als ein dröhnender Dreiachser. Logistik ist unheimlich spannend, smart und komplex. Dabei meist unsichtbar und überall.

    Unsichtbar und überall?

    Ja. So wie der Strom. Für die meisten Menschen kommt er aus der Steckdose – niemand macht sich groß Gedanken, wo und wie er produziert wird. Und für viele Kundinnen und Kunden kommt die Milch aus dem Supermarkt und der Schuh aus dem Online-Shop. Wie die Produkte den Weg in den Verkauf und von da zu ihnen finden, interessiert sie in der Regel nicht. Der eigentliche Logistikprozess ist unsichtbar – und doch überall präsent.

    Wer Dich studiert, lernt, hinter die Kulissen zu blicken?

    Ja. Zwischen „gestern bestellt“, „heute gefertigt“ und „morgen da“ laufen hochkomplexe Prozesse ab. Die stellen sicher, dass die richtigen Waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu den richtigen Kosten in der richtigen Menge mit der richtigen Qualität sind. Heute geht das nur mit den richtigen Daten und Prozessen. Denn Digitalisierung und Automatisierung revolutionieren die Logistikbranche. Logistik 4.0 vernetzt Prozesse, Produkte und Lieferketten – verbindet Herstellerinnen und Hersteller, Händlerinnen und Händler, Kundinnen und Kunden. Die Anforderungen an Logistikerinnen und Logistiker verändern sich dadurch grundlegend.

    Und Du bereitest Studierende auf die Logistik 4.0 vor?

    In Modulen wie Digitale  Logistik, Innovative Beschaffung und E-Procurement, Logistik im Unternehmen, Supply Chain Management (Versorgungsmanagement),  oder Logistikmanagement holen sie sich das Know-how für die neue Logistikwelt. Dazu kommen betriebswirtschaftliche Basics und logistisches Grundlagenwissen: Auf dem Studienplan stehen unter anderem Produktion und Logistik, Informationsmanagement, Personalmanagement, Marketing, Organisation, Recht, Finanz- und Investitionswirtschaft. Darüber hinaus eignen sie sich Skills in der Personalführung und interkulturelle Kompetenzen an. Am Ende ihres Studiums wissen meine Studentinnen und Studenten, wie agile Logistiksysteme im internationalen Umfeld gestaltet werden, wie smarte Beschaffung und eProcurement funktionieren, Logistikkonzepte praktisch umgesetzt werden und vieles mehr.

    Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach dem Studium?

    Mit ihrem Abschluss sind sie gefragte Fachkräfte – Logistik zählt zu den Boom-Branchen schlechthin in Deutschland. Sie können ihr Wissen unter anderem bei Herstellern logistischer Anlagen, in der Betreuung logistischer Softwaresysteme, im Versandhandel, bei Produktionsunternehmen oder in der Dienstleistungsbranche einbringen. Oder sie bleiben noch ein paar Semester an der OTH Amberg-Weiden und hängen den Master dran. Auch das ist ab diesem Wintersemester bei uns möglich.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden! Am Dienstag, 11. August um 11 Uhr stellt Studiengangsleiter Prof. Dr. Christoph Pitzl den Studiengang online vor und beantworten deine Fragen. Natürlich kannst du dich auch vorab schon informieren: Logistik & Digitalsierung.

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    news-6315 Wed, 05 Aug 2020 10:43:00 +0200 Smarte Oberpfälzer (Ideen) gesucht https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6315&cHash=cb0b23baea7cb764e162f2cec796adca „opf.rocks – Deine Oberpfalz. Deine Idee.“ Unter diesem Motto steht der begleitende Ideenwettbewerb für den ersten „Oberpfalztag“ im nächsten Jahr. Gesucht werden dabei innovative Ideen und Projekte von Oberpfälzern und Oberpfälzerinnen, egal ob es sich um ein bereits realisiertes Projekt oder eine vage Idee handelt – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Für die Gewinner winken in sechs Kategorien jeweils 1000 € Preisgeld. Teilnehmen könnt ihr noch bis zum 30. September. Mehr Infos gibt’s auf:

    https://www.oberpfalztag.de/ideenwettbewerb/

     

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    news-6314 Wed, 05 Aug 2020 09:15:00 +0200 Erstes virtuelles Alumnitreffen der Amberger Fakultäten Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) und Maschinenbau/Umwelttechnik (MB/UT) https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6314&cHash=d7eb1fc86838c15f75338c3c68e1427f Corona fordert manchmal kreative Lösungen und so wurde das im Rahmen des Campusfests geplante Alumnitreffen der Fakultäten EMI und MB/UT nicht abgesagt, sondern kurzerhand in den virtuellen Raum verlegt. Die Dekane der beiden Fakultäten, Prof. Dr. Jürgen Koch und Prof. Dr. Maximilian Kock, durften sich über eine rege Beteiligung freuen. Trotz des heißen Sommerabends loggten sich mehr als 30 Personen in den virtuellen Besprechungsraum ein, um sich mit Denjenigen austauschen zu können, die sie durch einen wichtigen Lebensabschnitt – ihr Studium, begleitet haben: ehemalige Kommilitoninnen und Kommilitonen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Professorinnen und Professoren der OTH. Ob von der bequemen Couch in Fürth, einem lauschigen Plätzchen auf dem Balkon in Grafenwöhr oder aus Irland – von den unterschiedlichsten Orten hatten sich ehemalige Studierende zugeschaltet. Der am weitesten entfernte Teilnehmer dürfte Fabian Freiburger gewesen sein. Der ehemalige Student der Medienproduktion und Medientechnik saß in Afrika, genauer gesagt in Niger, vor seinem Bildschirm.

    Zu Beginn stellte Sabine Märtin berufsbegleitende Studiengänge und Weiterbildungsmöglichkeiten vor. „Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel zum Erfolg“, so die Leiterin von OTH Professional, dem Weiterbildungsinstitut der Hochschule. Anschließend gaben einige Absolventinnen und Absolventen spannende Einblick in ihre beruflichen Lebenswege nach Beendigung des Studiums an der OTH.

    Auch die zunehmende Digitalisierung, die aufgrund von Corona stark an Fahrt aufgenommen hat und die damit verbundene Problematik der Cybersicherheit waren Gesprächsthema. „Es ist unglaublich – auf einmal geht alles“ kommentierte Markus Schneider, Absolvent des Studiengangs Patentingenieurwesen, die Entwicklung hinsichtlich der Homeoffice-Möglichkeiten. Großes Interesse weckte auch die Frage, wie die OTH Amberg-Weiden die mit Corona verbundenen Herausforderungen gemeistert hat und wie es im Wintersemester weitergehen wird.

    Das Resümee: Die etwa eineinhalb Stunden vergingen wie im Flug und man war sich einig, dass so ein informatives, kurzweiliges Alumnitreffen im virtuellen Raum nach Wiederholung ruft. Ein tolles Format, das auch den Absolventinnen und Absolventen, die es in die Ferne verschlagen hat, ermöglicht, mit den ehemaligen Wegbegleitern in lebendigem Kontakt zu bleiben. 

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    news-6302 Mon, 03 Aug 2020 07:43:00 +0200 Studiengang der Woche: Medizintechnik https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6302&cHash=0827ebc3972aef3161bbf2df65667537 Welcher Studiengang ist nur der Richtige für mich? Um dich bei der Entscheidungsfindung etwas zu unterstützen, stellt sich bei uns jede Woche ein Studiengang im Interview selbst vor. In dieser Woche der Bachelorstudiengang Medizintechnik. Außerdem beantwortet dir Prof. Burkhard Stolz am Mittwoch den 5. August um 16.30 Uhr in einer Online-Infoveranstaltung alle deine Fragen. Du hast Dich im vergangenen Jahr intensiv mit Digitalisierung auseinandergesetzt. Warum?

    Die Zukunft der Gesundheit ist digital. Bilddaten optimieren Vorbereitung und Ablauf der Operation. Roboter unterstützen Chirurginnen und Chirurgen bei der Herz-OP, manövrieren das Messer an die optimale Stelle, schneiden präzise ohne das geringste Zittern. Künstliche Organe oder Prothesen werden aus dem 3D-Drucker kommen – exakt abgestimmt auf die Anforderungen der Patientin oder des Patienten. Das alles ist Science, ohne Fiction. Schon heute setzen Ärztinnen und Ärzte auf computerassistierte Chirurgie, auch Implantate aus dem 3D-Druck gibt es bereits. Als verantwortungsbewusster Studiengang möchte ich, dass meine Studierenden von topaktuellem Fachwissen profitieren und optimale Karrierechancen haben. Und Digitalisierung ist in der Medizintechnik ein ganz großes Thema!

    Wie zeichnet sich das in den Studieninhalten an?

    Ein Megatrend wie Digitalisierung spiegelt sich in vielen meiner Module wider, ganz besonders aber in einer meiner vier Vertiefungsrichtungen: der digitalen Medizintechnik. Studierende, die sich dafür entscheiden, beschäftigen sich mit Mustererkennung in der medizinischen Bildverarbeitung, zum Beispiel mit Diagnose-Software, die die Ärztin oder den Arzt bei der Bestimmung einer Krankheit unterstützt. Oder mit medizinischen Informationssystemen wie einer digital geführten Patientenakte und Krankenhausinformationssystemen. Außerdem auf dem Studienprogramm: Usability Engineering, Datenbank-Analyse oder System- und Signaltheorie in der Medizintechnik.

    Du hast von vier Vertiefungen gesprochen. Um was geht es bei den drei anderen?

    Der Schwerpunkt „Medizinische Physik“ ist an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft und Heilkunde angesiedelt. Fachkräfte mit entsprechenden Kenntnissen sind in Gesundheitseinrichtungen oder in der Forschung sehr gefragt. Denn viele medizinische Großgeräte in der Strahlentherapie oder Lasermedizin benötigen das interdisziplinäre Know-how aus Physik und Medizin, um sie optimal betreiben zu können. Die Vertiefungsrichtung „Application & Service“ orientiert sich am Schwerpunkt „Medizinische Physik“ mit einem besonderen Akzent auf den Bereich Service. Denn die Nachfrage nach Serviceingenieurinnen und -ingenieuren sowie Applikations-Spezialistinnen und -spezialisten wächst zunehmend: Absolventinnen und Absolventen können dann zum Beispiel für nationale und internationale Medizintechnik-Unternehmen arbeiten – sie unterstützen Kundinnen und Kunden beim Aufbau, der Einrichtung oder Wartung der Geräte. „Medizinische Produktentwicklung und Regulatory Affairs“ spricht für sich. Wer diesen Schwerpunkt wählt, kann im Berufsleben die Zulassung von Medizinprodukten betreuen. Auch ein Bereich, in dem Fachkräfte gesucht sind.

    Was für Studierende wünscht Du Dir?

    Bei mir kommen Ingenieurswissenschaften und Medizin zusammen. Wer neugierig ist und Spaß daran hat, interdisziplinär zu denken und zu arbeiten, kommt bei mir voll auf seine Kosten. Auf dem Studienprogramm stehen naturwissenschaftliche, feinwerktechnische, elektrotechnische und medizintechnische Kurse. Außerdem Module über Physiologie oder Anatomie. In den Integrationsmodulen erhalten Studierende zudem Schlüsselqualifikationen, die sie für ihre spätere Karriere brauchen.

    Wie bringst Du Praxis und Theorie zusammen?

    Wie es sich für eine Hochschule für angewandte Wissenschaften gehört, bringen Praktika, Projektarbeiten, Gastvorträge und Exkursionen Farbe in Studium. Dafür arbeiten wir mit innovativen LernOrten wie der Kliniken Nordoberpfalz AG und dem Klinikum St. Marien in Amberg zusammen. Außerdem lernen und forschen die Studierenden bei uns in hochmodernen Laboren: ein Reinraum der ISO-Klasse 7, ein Radiologie-Nuklearmedizinbereich und der innovative Lehr- und Forschungs-OP gehören zu unseren Ausstattungs-Highlights.

    Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss?

    Der Gesundheitsmarkt boomt. Allein in Deutschland arbeiten rund sieben Millionen Menschen in der Gesundheitswirtschaft. Tendenz steigend. Nach ihrem Abschluss stehen den Studierenden viele Karrierewege offen: Sie können in Krankenhäusern, in der medizinischen Industrie oder in Forschungsinstituten arbeiten. Die Einsatzgebiete: Entwicklung und Konstruktion von Medizinprodukten, Design und Betreuung von medizinischen Geräten, Vertrieb, Beratung, Qualitätssicherung und vieles mehr. Sie können sich aber auch weiter qualifizieren und den Master machen. Den bekommen sie auch bei uns!

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden. Am Mittwoch den 5. August um 16.30 Uhr in der Online-Veranstaltung mit Prof. Burkhard Stolz. Hier kannst du auch deine Fragen stellen. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Medizintechnik.

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    news-6304 Tue, 28 Jul 2020 09:14:11 +0200 Virtuelle KWK – Staffel 1 https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6304&cHash=dfe42331c50867b3283c27f61daf3a85 Der bayerische Cluster Energietechnik bietet Ihnen zusammen mit dem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung und dem Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden die Möglichkeit, virtuell innovative Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zu besichtigen. Die virtuelle Führung wird von Fachleuten geleitet und referiert. In Fachvorträgen werden je nach Themenschwerpunkt technische, planerische und rechtliche Fragestellung der Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen beleuchtet. Einmal im Monat wird das Thema KWK im Kontext von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, angrenzender Technologien wie Kälteerzeugung oder Niedertemperaturverwertung (ORC) und Sektorenkopplung betrachtet.

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    news-6300 Fri, 24 Jul 2020 12:14:13 +0200 Studiengang der Woche: Künstliche Intelligenz https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6300&cHash=052611fdc9b8dde5ccb73fc54d5bcdb4 Welcher Studiengang ist nur der Richtige für mich? Bei der enormen Auswahl ist diese Frage gar nicht so einfach zu beantworten. Um dich bei der Entscheidungsfindung etwas zu unterstützen, stellt sich bei uns jede Woche ein Studiengang im Interview selbst vor. Dieses Mal der Bachelor Künstliche Intelligenz. Außerdem beantwortet dir Prof. Dr.-Ing. Dominikus Heckmann am Montag den 27. Juli um 15:00 in einer Online-Infoveranstaltung alle deine Fragen. Künstliche Intelligenz (KI) klingt ja für viele nach Science-Fiction oder Zukunftsmusik, ist das so?

    Eigentlich nicht, wobei diese Frage auch gar nicht soooo einfach zu beantworten ist. Denn eine Vielzahl von Künstlicher Intelligenz Anwendungen nutzen und kennen wir schon lange. Seien es Sprachassistenzsysteme wie Siri oder Alexa, intelligente Verkehrssteuerungen oder Computergegner bei Spielprogrammen. Diese Anwendungen sind aber allesamt der sogenannten „schwachen“ KI zuzuordnen. Darüber hinaus gibt es aber auch eine „starke“ KI die tatsächlich ein großes Zukunftsthema ist. Damit sind wir aber auch schon ganz tief im Thema und bei der großen philosophischen Frage der KI angelangt: nämlich ob die Intelligenz bei künstlicher Intelligenz „nur“ simuliert oder gar geschaffen wird.

    Und was ist die richtige Antwort darauf?

    Hier gibt es kein richtig oder falsch, denn dies ist eine Grundsatzfrage die jeder für sich selbst entscheiden muss. Ich habe zwar eine klare Präferenz, die ich dir jetzt aber noch nicht verrate. Denn ich möchte gerne, dass sich meine Studierenden ihre eigene Meinung bilden.

    Was lerne ich denn darüber hinaus bei dir?

    Eine ganze Menge. Zunächst bekommst du eine Grundausbildung in theoretischer und praktischer Informatik. Den Schwerpunkt bilden hier Programmierung und verschiedene Programmiersprachen. Außerdem stehen Mathematik, Stochastik aber auch Englisch und Ethik auf meinem Lehrplan. Dann kannst du zwischen den drei Vertiefungen wählen: Data Analytics & Computer Vision, Smart Energy & Smart Home, Smart Robotics & Smart Media. So wirst du im Laufe deines Studiums Experte in Künstlicher Intelligenz und lernst, wie du verschiedenste KI-Anwendungen entwickelst und realisierst.

    Das klingt nach viel Theorie und trockenem Lernen?

    Nein gar nicht. Bei mir lernst du viel direkt in der Praxis. Zum Beispiel bei Exkursionen, Projektaufgaben und Gastvorträgen von Dozierenden aus Industrie und Forschung. Außerdem verbringst du dein 5. Semester als Praktikum in einem Unternehmen. Und da Künstliche Intelligenz ein interdisziplinärer Studiengang ist, stehen auch ingenieurwissenschaftliche Grundlagen auf dem Stundenplan. Aber ein wenig lernen solltest du natürlich schon auch.

    Und was kann ich mit einem Abschluss in KI alles machen?

    Absolvierenden bieten sich viele Möglichkeiten. Zum Beispiel die klassischen Informatik-Berufsfelder, denn hier werden KI-ler zukünftig immer mehr übernehmen, gerade wenn es um Datenauswertung oder maschinelles Lernen geht. Auch die Robotik ist ein großes Anwendungs- und Arbeitsgebiet von KI. Außerdem kannst du nicht nur in der Industrie, sondern auch in der Wissenschaft und Forschung eine Karriere starten. Und wenn du möchtest, kannst du hier bei mir auch ein Masterstudium KI anhängen.

    Klingt echt super. Und wo kann ich dich kennenlernen?

    Am Montag den 27. Juli um 15 Uhr in der Online-Veranstaltung mit Prof. Dr.-Ing. Dominikus Heckmann. Hier kannst du auch deine Fragen stellen. Natürlich kannst du auch vorab oder im Anschluss mehr über mich erfahren, schaue einfach auf der Studiengangswebsite vorbei.

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    news-6299 Fri, 24 Jul 2020 11:43:53 +0200 Von der Hochschule in die Selbstständigkeit: Projektstart O/HUB – Oberpfalz Start-Up HUB https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6299&cHash=e1c4735e0be5a37b6d81987d578410ec Der Oberpfälzer Hochschulverbund aus Ostbayerischer Technischer Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), Universität Regensburg und Ostbayerischer Technischer Hochschule Amberg-Weiden (OTH Amberg-Weiden), der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Dezember im Förderprogramm „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ ausgezeichnet wurde, startet nun – nach dem Erhalt des offiziellen Zuwendungsbescheids – mit einem virtuellen Kick-Off der beteiligten Projektpartner in die operative Phase. Das Verbundprojekt O/HUB wird während der vierjährigen Projektlaufzeit mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Potenziale heben, Gründungsaktivitäten aus den Hochschulen durch neue Impulse in der Gründungsberatung anstoßen, innovative Ideen und kreative Unternehmenskonzepte fördern, Studien- und Weiterbildungsangebote für Existenzgründerinnen und Existenzgründer ausbauen, das Netzwerk mit Unternehmen, Institutionen und Organisationen vergrößern, neue Gründungsaktivitäten etablieren und dadurch den regionalen Wissens- und Technologietransfer intensivieren und die Gründungsförderung strukturell weiter zu verankern – das sind die Ziele, die sich die drei Oberpfälzer Hochschulen im Projekt O/HUB gesetzt haben, um eine dynamische Gründerkultur an den Hochschulen zu etablieren. Der Erfolg im bundesweiten Förderwettbewerb zeigt die zunehmende Bedeutung der Gründungsförderung an den Hochschulen und gibt ihr einen wichtigen und nachhaltigen Auftrieb. Die gesteckten Ziele wurden nun im Rahmen eines virtuellen Kick-Offs in Arbeitspakete gefasst, die jetzt in einzelnen Arbeitsgruppen in Angriff genommen werden.

    Die ursprünglichen Planungen berücksichtigten einen Faktor noch nicht: Das neuartige Corona-Virus. Wie können unter den neuen Bedingungen die gesetzten Ziele dennoch erreicht werden? Welche Maßnahmen und Methoden sind dazu geeignet? Unter anderem um diese Aspekte ging es nun in einem zusätzlichen Online-Workshop der beteiligten Hochschulen. „Wir haben innovative Lösungen gefunden, um den Mehrwert unseres Projekts an unseren Hochschulen auch unter Corona-Bedingungen sicherzustellen und zusätzliche Ausgründungspotentiale anzuregen“, so Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, Sprecher des O/HUB und Professor für Betriebswirtschaftslehre und Entrepreneurship an der OTH Regensburg, „dabei ist das Motto, nicht nur selbst unter den Bedingungen von Corona handlungsfähig zu bleiben, sondern vor allem auch darauf einzugehen, was sich für Gründerinnen und Gründer ändert. So wird beispielsweise das Präsentieren von Geschäftsideen via Online-Medien derzeit zu einer Kernkompetenz und löst den live vor Publikum gehaltenen „Pitch“ in seiner Bedeutung ab, daher wollen wir hierzu spezielle Trainings anbieten, damit unsere Gründerinnen und Gründer das Maximum aus ihrem Online-Auftritt in Live-Sessions herauszuholen lernen. Diese Kompetenzen werden voraussichtlich auch nach Corona eine höhere Bedeutung behalten.“

    Die Oberpfalz besitzt ein leistungsstarkes Netzwerk für den Wissens- und Technologietransfer. Zahlreiche ostbayerische Einrichtungen befördern das für Existenzgründungen notwendige kreative Milieu. Der intensive Austausch mit den kommunalen Wirtschaftsförderungen, mit den städtischen Innovations- und Gründerzentren TechBase und BioPark Regensburg, den weiteren Gründer- und Technologiezentren in der Region sowie den vor Ort ansässigen Clustern (Sensorik, IT-Sicherheit, IT-Logistik und E-Mobilität), den bereits vorhandenen Hochschulverbundprojekten wie z. B. Grow4Digital, der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO), deren unmittelbare Projektpartner die drei Oberpfälzer Hochschulen (UR, OTH Regensburg und OTH Amberg-Weiden) sind, sowie dem bayerweiten Netzwerk BayStartUP und Unternehmen der Region bieten zusammen mit dem neuen Verbundprojekt der drei Oberpfälzer Hochschulen nun einen idealen Nährboden für Ausgründungen.

    Mit der Stärkung des Gründergedankens in Forschung und Lehre sollen innovative und wachstumsorientierte, technologiebasierte Ausgründungen aus den drei Oberpfälzer Hochschulen ermöglicht werden, die zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beitragen, oder auch globale Chancen wahrnehmen. Gerade an den Schnittstellen zwischen der Grundlagenforschung an der Universität und der angewandten Forschung an den Hochschulen können durch Sensibilisierung, Qualifizierung, Scouting und Beratung gezielt innovationsbasierte Gründungschancen entstehen, Impulse für neue Unternehmenskonzepte, Geschäftsideen und Startups. Gründungsinteressierte können sich gerne jederzeit an die entsprechenden Stellen der jeweiligen Hochschule wenden.

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    news-6291 Mon, 20 Jul 2020 09:36:54 +0200 Studiengang der Woche: Medieninformatik https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6291&cHash=4713ef48f35fa9274d31a7b10551fd57 Bei der beinahe unendlichen Zahl von Studiengängen fällt die Entscheidung auf nur einen Studiengang oft schwer. Um dir die Auswahl zu erleichtern, stellt sich bei uns jede Woche ein Studiengang im Interview selbst vor – dieses Mal der Bachelorstudiengang Medieninformatik. Noch mehr Infos bekommst du am Mittwoch: Prof. Dr. Ulrich Schäfer stellt den Studiengang in einer Online-Live-Veranstaltung vor und beantwortet deine Fragen rund um den Studiengang. Kannst du für uns einen Blick in die Zukunft werfen? Wie sieht die Medien(informatik)-Landschaft von morgen aus?

    Chat-Bots, Sprachdialogsysteme, Empfehlungssysteme oder Virtual-/und Argumented Reality, also Technologien, die wir heute auch schon kennen und zum Teil auch schon regelmäßig nutzen, werden an Bedeutung noch weiter zunehmen und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sein. Außerdem werden mobile Anwendungen mit Smartphones, Tablets und Wearables immer wichtiger.

    Welche Anforderungen stellt das an die Informatik und die Entwickler?

    Wichtig ist dabei die Mensch-Maschine-Schnittstelle, also wie ich mit dem Computer oder der Maschine interagiere. Auch hier kennen und nutzen wir bereits vieles: zum Beispiel sprachbasierte oder wahrnehmungsbasierte Schnittstellen wie Eye Tracking, aber das volle Potenzial schöpfen wir noch lange nicht aus. Ähnlich verhält es sich auch bei der Informationsvisualisierung. Technisch wäre hier viel mehr möglich, aber es fehlt noch an der flächendeckenden Nutzung und Akzeptanz.

    Und bei dir lernt man alles was man dafür braucht?

    Aber klar doch. Zunächst lernst du die Grundlagen der Kerninformatik. Dazu gehören neben Programmierung und Mathematik auch Algorithmen, Datenbanken und Datenstrukturen. Und keine Sorge, auf meinem Lehrplan stehen natürlich auch viele praktische Projekte, wie die Entwicklung von Softwaresystemen, Web-Anwendungen oder mobilen Apps.

    Verbringe ich mein Studium bei dir größtenteils am Rechner?

    Absolut nicht. (Medien-)Informatik ist viel abwechslungsreicher als du denkst. Wir haben eine Menge moderner Labore und Werkstätten. Neben Elektronik findest du hier auch mechanische Komponenten, zum Beispiel 3D-Drucker, Lasercutter und eine CNC-Fräsmaschine.

    Wofür benötige ich bei Medieninformatik denn einen 3D-Drucker?

    Zum Beispiel für das Wahlfach Physical Computing. Dabei geht es um das Erstellen von interaktiven Systemen mit Hilfe von Software und Hardware wie z.B. Sensoren, Kameras, oder Motoren. Klingt etwas abstrakt, ist es aber gar nicht. In den vergangenen Jahren haben Studierende hier unter anderem eine vollautomatische Sockensortiermaschine, einen autonomen Cocktail-Mixer und ein twitterndes Vogelhaus entwickelt und realisiert.

    Klingt ja spannend, erwartet mich so etwas auch nach meinem Abschluss?

    Das twitternde Vogelhaus vielleicht nicht, aber Physical Computing ist durchaus ein mögliches Einsatzgebiet von MedieninformatikerInnen, zum Beispiel für innovative Steuerung per Gestenerkennung. Weitere sind die Entwicklung von dynamischen Internetauftritten im E-Commerce oder neuartiger Benutzeroberflächen. Allgemein lässt sich sagen, dass MedieninformatikerInnen in beinahe jeder Branche und nahezu allen großen Unternehmen gebraucht werden.

    Und wo kann ich dich kennenlernen?

    Am Mittwoch, 22. Juli um 14 Uhr in der Online-Veranstaltung mit Prof. Dr. Ulrich Schäfer. Hier kannst du natürlich auch deine Fragen stellen. Außerdem kannst du hier mehr über mich lesen.

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    news-6287 Wed, 15 Jul 2020 17:18:48 +0200 Softwarevergleich Literaturverwaltung der TU München hilft https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6287&cHash=767ea382bf3193335b5231d25c00c124 „Hilfe, meine Bachelorarbeit steht an – Panik!!!“ – Das muss nicht sein! Beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit, wie z.B. einer Bachelor- oder Masterarbeit, kann man sich mit vielen digitalen Tools diese stressige Zeit leichter machen. Eines dieser Tools sollte ein Literaturverwaltungsprogramm sein, in dem man seine Quellen ordnen und nachweisen kann und das einem gleichzeitig, äußerst praktisch, auch beim regelkonformen Zitieren hilft. Klingt gut, oder? Aber welches Literaturverwaltungsprogramm ist für mich das Richtige?
    Es gibt eine sehr große Bandbreite an Programmen zur Literatur- und Quellenverwaltung, welche für unterschiedliche Betriebssysteme und auch für unterschiedliche fachliche Ansprüche geeignet sind. Damit sich NutzerInnen nicht durch hunderte Webseiten und Google-Suchen quälen müssen, gibt es den Softwarevergleich Literaturverwaltung der TU München. Und in der neuesten Auflage dieser Publikation gab es diesmal auch Unterstützung aus der OTH Amberg-Weiden!

    Lena Fischer, stellvertretende Leitung der OTH AW-Bibliothek, durfte sich in diesem Projekt, in dem neben der TU München auch noch KollegInnen aus der TU Berlin und der LMU München mitarbeiteten, mit der Literaturverwaltung in Microsoft Word beschäftigen.
    „Wir in der Bibliothek der OTH Amberg-Weiden bieten im Bereich der Literaturverwaltung vor allem Kurse zum Programm Citavi an, für das wir auch eine Campuslizenz abgeschlossen haben. Gerade in diesen Kursen und auch in unseren Einzelberatungen kam immer wieder die Frage auf, warum man sich ein extra Programm installieren sollte, Microsoft Word könne das doch auch. Deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, mich im Rahmen dieser Veröffentlichung genauer mit der Literaturverwaltungsfunktion in MS Word zu beschäftigen. Und nun, nach Abschluss des Projektes, kann ich sagen: Ja, MS Word hat diese Funktionen, es lohnt sich aber trotzdem, gerade bei größeren Arbeiten, die Quellenverwaltung in ein externes Programm auszulagern. So kann man gleichzeitig noch viele zusätzliche Funktionen nutzen und ist abgesichert, falls der Texteditor streikt“, so Fischer.

    Doch im Literaturverwaltungsvergleich der TUM werden nicht nur Citavi und die Literaturverwaltung in MS Word einer genauen Überprüfung unterzogen: Insgesamt wurden acht Programme zur Quellenverwaltung getestet. So sollte für jede/n die passende Lösung dabei sein, egal ob es kostenlos sein, für ein spezielles Betriebssystem, einen speziellen Editor funktionieren oder andere Ansprüche abdecken sollte. In übersichtlicher tabellarischer Form kann so jede/r Interessierte schnell einen guten Überblick über die verschiedenen Programme erhalten. Schauen Sie gerne einmal hinein, der Zugriff auf die Publikation ist kostenlos möglich: mediaTUM

    Sollte nun Ihr Interesse an Literaturverwaltung geweckt sein: Die OTH AW-Bibliothek bietet regelmäßig Kurse und Einzelberatungen rund um das Thema Literaturverwaltung, wissenschaftliches Schreiben und Recherchieren an. Aktuelle Termine finden Sie auf der Bibliothekshomepage sowie auf dem schwarzen Brett. Melden Sie sich gerne auch direkt bei der Bibliothek, am besten per Mail.

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    news-6283 Mon, 13 Jul 2020 06:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Ingenieurpädagogik https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6283&cHash=09610b8cd7035dcc723dbe40a823f773 Die Bewerbungsphase für das Wintersemester läuft. Aber bei den vielen spannenden Angeboten ist es gar nicht so einfach, sich zu entscheiden. Um dir die Entscheidung zu erleichtern stellt sich dir unser Studiengang der Woche im Interview selbst vor. Heute ist unser neuer Studiengang Ingenieurpädagogik mit den beruflichen Fachrichtungen Elektro- und Informationstechnik und Metalltechnik im Fokus. Noch mehr über die Studiengänge, erfährst du am Dienstag in der Online-Infoveranstaltung mit Prof. Wolfgang Schindler und Prof. Dr. Werner Prell. Ingenieurpädagogik klingt ja spannend, was kann man sich denn darunter genau vorstellen?

    Bei mir lernst du zum einen ingenieurwissenschaftliche Grundlagen, je nachdem für welche Fachrichtung du dich im Vorfeld entscheidest, mit Fokus auf Elektro- und Informationstechnik oder Metalltechnik. Darüber hinaus vermittele ich dir pädagogische und didaktische Inhalte, so dass du die Technik nicht nur selbst verstehst, sondern auch an andere weitergeben kannst.

    Und was kann ich mit einem Abschluss als Ingenieurpädagoge machen?

    Eine ganze Menge. Wenn du dich ganz der Pädagogik verschreiben möchtest, kannst du durch ein anschließendes Masterstudium an der TU München und durch ein Referendariat auch deine Lehramtsausbildung abschließen. Danach kannst du zum Beispiel an beruflichen Schulen als Lehrer arbeiten. Hier erwarten dich beste Karriereaussichten, denn in Deutschland besteht ein großer Mangel an (beruflichen) Lehrkräften. Und: du hast einen vollwertigen Ingenieurabschluss (B.Eng.), das heißt, du kannst natürlich schon nach dem Bachelorabschluss auch als IngenieurIn in deiner gewählten Fachrichtung arbeiten.

    Das klingt ja super, und wer sollte dich studieren?

    Du solltest auf jeden Fall ein großes Interesse an Naturwissenschaften und Technik mitbringen, denn das ist die Grundlage des Studiums. Außerdem solltest du Spaß daran haben, anderen etwas zu erklären und ein langer Geduldsfaden kann sicherlich auch nicht schaden. Durch die zwei verschiedenen Fachrichtungen hast du natürlich noch die Möglichkeit deinen persönlichen Vorlieben nachzukommen.

    Wie sehen denn die Unterschiede der beiden Fachrichtungen konkret aus?

    Die Grundlagen in Ingenieur- und Naturwissenschaften sind erst mal ähnlich. Bei der Fachrichtung Elektro- und Informationstechnik haben Elektrotechnik und Informatik einen hohen Stellenwert, bei der Fachrichtung Metalltechnik liegt der Schwerpunkt hingegen auf Anwendungen im Bereich der Metalltechnik und des Maschinenbaus. Im nichttechnischen Bereich, insbesondere in der Berufspädagogik und den Sozialwissenschaften, aber auch in Fächern wie Projekt- und Selbstorganisation sind wir wieder gleich aufgebaut.

    Und wo kann ich euch kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden. Am Dienstag, 14. Juli um 15.30 Uhr stellen Prof. Wolfgang Schindler und Prof. Dr. Werner Prell den Studiengang online vor und beantworten deine Fragen. Natürlich kannst du dich auch vorab schon informieren: Ingenieurpädagogik.

     

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    news-6274 Mon, 06 Jul 2020 08:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Motorsport Engineering https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6274&cHash=151b31e09a4a4eb8002fb0065ce42764 Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule... Doch welches Studium passt zu mir? Bei der hohen Anzahl von spannenden Studiengänge ist das gar nicht so einfach. Um dir die Auswahl etwas zu erleichtern, stellt sich unser Studiengang der Woche in einem Interview kurz selbst vor. Diesmal, einer unserer Rookies: Motorsport Engineering. Zu diesem Studiengang findet am Dienstag, 07. Juli um 15.30 Uhr, auch eine Online-Infoveranstaltung statt. Du bist ganz neu an der Hochschule, wie geht’s dir?

    Ich fühl mich, wie wohl die meisten Erstis: aufgeregt, aber auch sehr gespannt und ich freue mich darauf, dass es endlich losgeht.

    Motorsport Engineering ist ja durchaus ein außergewöhnlicher Studiengang, wie bist du denn nach Amberg gekommen?

    Die OTH Amberg-Weiden ist schon seit Jahren im Motorsportbereich aktiv: Mit den „Running Snails“ haben wir ein Weltklasse-Team, das seit 2004 äußerst erfolgreich in der Formula Student – einem internationalen Konstruktionswettbewerb für Universitäten und Hochschulen – unterwegs ist. Daraus entstand schließlich die Idee, diese Kompetenzen in einem Studiengang zu bündeln.

    Und wie sieht das im Studium konkret aus – wie bist du aufgebaut?

    Bei mir lernst du alles, was man für die Entwicklung und den Bau eines erfolgreichen Rennwagens wissen muss. Das sind zum einen die Grundlagen aus Naturwissenschaft und Maschinenbau – und zum anderen natürlich spezifische Kenntnisse in Motorsport und Fahrzeugbau. Damit das ganze nicht zu trocken wird, habe ich über das gesamte Studium einen hohen Praxisbezug: Zum Beispiel durch das Praxissemester, in dem du ein 22-wöchiges Praktikum in einem Unternehmen absolvierst.

    Klingt äußerst spannend. Was lernt man denn konkret über Motorsport?

    Zum Beispiel wie man die schier unendliche Flut aus Daten auswertet, um am Ende die entscheidende Sekunde schneller zu sein oder auch Reglements aus dem Motorsport. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf umweltfreundlichem Fahren und E-Mobilität. Für Rennflair sorgen dabei regelmäßige Exkursionen: zum Beispiel zum Testzentrum für Forschung und Entwicklung der DEKRA am Lausitzring oder zur (ehemaligen) Formel 1-Strecke am Hockenheimring. Noch mehr Praxisluft kannst du durch die Mitarbeit im Running Snail Team schnuppern.

    Ab wann kann ich denn bei Running Snail mitmachen und welche Aufgaben gibt es im Team?

    Du kannst gleich mit Beginn deines Studiums einsteigen, denn es gibt jede Menge zu tun. Da ist natürlich der Bolide an sich, der entwickelt, konstruiert und gefertigt werden will, außerdem geht es – wie bei jedem echten Rennteam auch – natürlich nicht ohne die entsprechende Planung und Organisation im Hintergrund. PR und Marketing oder die Businessplan-Erstellung sind hier nur einige Beispiele. Das sind übrigens Schlüsselkompetenzen, die du in Form von Wahlfächern auch in deinen Lehrplan integrieren kannst.

    Und was kann ich nach meinem Studium machen?

    Da gibt’s verschiedene Möglichkeiten: Du kannst natürlich voll in die Welt des Motorsports einsteigen, beim Formelsport, Tourenwagen-Rennen oder im Rallyebereich. Entweder direkt an der Strecke oder im Hintergrund. Du kannst aber auch in der „allgemeinen“ Fahrzeugtechnik arbeiten. Denn Fachwissen aus dem Motorsportbereich ist auch für die Serienproduktion von PKWs relevant, zum Beispiel für die Themen Leichtbau und Sicherheit.

    Wo kann ich dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden. Am Dienstag, 7. Juli 2020 stellen Prof. Dr. Horst Rönnebeck und das Running Snail Racing Team in einer Online-Infoveranstaltung  den Studiengang vor und beantworten deine Fragen.

    Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt auf Motorsport Engineering.

    Hier geht's zur Online-Veranstaltung

    Unsere Online-Infoveranstaltungen finden in dem Tool BigBlueButton (BBB) statt. BBB ist ein webbasiertes Open-Source-Konferenzsystem. Für dich bedeutet das, dass du nichts installieren musst und auch keine separate Registrierung notwendig ist. Am besten funktioniert BBB wenn du die Internetbrowser Mozilla Firefox oder Google Chrome nutzt. Natürlich kannst du auch mit deinem Smartphone teilnehmen.

     

    Mehr Informationen über den Studiengang findest du hier: Motorsport Engineering

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    news-6268 Mon, 29 Jun 2020 08:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Digital Entrepreneurship https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6268&cHash=979caab8a4366e0efe43daa4063bc32f Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule... Doch welches Studium passt zu mir? Eine gute Frage, auf die wir viele gute Antworten haben. Und deshalb darf sich einmal pro Woche ein interessanter Studiengang selbst vorstellen. Dieses Mal der Master Digital Entrepreneurship. Warum Entrepreneurship, und nicht einfach Unternehmertum?

    Weil da ein Unterschied ist. Klassische Unternehmerinnen und Unternehmer segeln in vertrauten Gewässern. Sie bestellen und bauen ihre Märkte aus, optimieren Produkte oder Services, erzielen Gewinne. Entrepreneurinnen und Entrepreneure ticken anders. Sie machen sich auf zu neuen Ufern, brechen verkrustete Strukturen auf, denken innovativ und kreativ. Sie sind bereit, Unsicherheiten und Risiken in Kauf zu nehmen, um sich ihren Traum zu erfüllen.

    Muss man als Entrepreneurin oder Entrepreneur immer ein Unternehmen gründen?

    Nein. Die Geisteshaltung, das Mindset, ist entscheidend. Oft ist es leichter, neue Ideen in einem neuen Unternehmen umzusetzen. Aber auch Traditionsunternehmen brauchen Entrepreneurinnen oder Entrepreneure in der Führungsetage. Gerade jetzt, zu einer Zeit, in der sich viele Firmen fit machen für die Digitalisierung. Denn neugierige, mutige Köpfe mit Interesse an neuen Technologien und ungewöhnlichen Lösungen, sorgen dafür, dass sowohl neu gegründete als auch etablierte Unternehmen für die Arbeits-, Service- und Produktwelt 4.0 gut aufgestellt sind.

    Und bei Dir kann man das Digital Mindset lernen?

    Ich tue mein Bestes. Bei mir gibt’s Wissen zum Aufbau von Start-ups, zu Neugründung von Geschäftsbereichen oder zur Identifikation und Umsetzung von Innovationen, auch in etablierten Unternehmen. Studierende lernen, innovativ zu denken und zu handeln – als Entrepreneurinnen und Entrepreneure im eigenen Start-up oder als Intrapreneurinnen und Intrapreneure in bestehenden Unternehmen. Außerdem auf dem Studienplan: Innovationsmanagement, digitale Technologien, Methodenkompetenz oder soziale Kompetenzen. So ziemlich alles, was man braucht, um ein Unternehmen zu gründen oder Führungsaufgaben zu übernehmen.

    Dabei begleitest Du Studierende auf ihrem Weg zum eigenen Projekt oder Start-up…

    Wer schon immer eine Idee umsetzen wollte, ist bei mir richtig. Bei mir erhalten Studierende im ersten Drittel praxisnahes Gründungswissen – von der Ideenfindung über Prototyping zum fertigen Businessplaning. In einem weiteren Drittel setzen sie die neuen Kenntnisse um und arbeiten am eigenen Projekt. Das nötige Fachwissen dafür, technisch oder betriebswirtschaftlich, holen sich die Studierenden individuell im letzten Drittel. Am Ende sind sie mit der Masterarbeit in der Lage, aus ihrem Projekt sogar ein Start-up zu machen.

    Und wer keine Lust auf Gründen hat?

    Kein Problem. Auch etablierte Unternehmen suchen Leute, die innovative Projekte und Prozesse anstoßen und selbstständig managen. Alles, was Studierende bei mir lernen, können sie dort auch einsetzen. Statt eines Gründungsprojekts können Studierende ein eigenes Innovatives Projekt bis zur Masterarbeit aufbauen, das sie dann in die Firma mitnehmen. Oder die Hochschule vermittelt ein Unternehmen, das Lösungen für eine bestimmte Herausforderung sucht – Studierende können dieses Projekt dann im Laufe des Studiums bearbeiten.

    Was für Studierende wünschst Du Dir?

    Mitmachen kann jeder, der bereit ist, über den Tellerrand zu schauen, und eigene Ideen verwirklichen will. Da Projekte am besten in möglichst gemischten Teams erfolgreich sind, sind alle Bachelor-Studierenden, von Betriebswirtschaft über Maschinenbau bis zum Mediendesign willkommen. 

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden.  am besten direkt beim Projektkoordinator Dr. Bastian Vergnon.

    Am Dienstag, 30. Juni um 17 Uhr, wird Studiengangsleiter Prof. Dr. Hermann Raab  gemeinsam Projektkoordinator Dr. Bastian Vergnon in einem Webinar den  Studiengang vorstellen. Studieninteressierte haben dabei auch Gelegenheit, Fragen zu stellen. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt auf Digital Entrepreneurship.

    Hier geht's zum Webinar

    Unsere Webinare finden in dem Tool BigBlueButton (BBB) statt. BBB ist ein webbasiertes Open-Source-Konferenzsystem. Für dich bedeutet das, dass du nichts installieren musst und auch keine separate Registrierung notwendig ist. Am besten funktioniert BBB wenn du die Internetbrowser Mozilla Firefox oder Google Chrome nutzt. Natürlich kannst du auch mit deinem Smartphone teilnehmen.

     

     

     

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    news-5711 Mon, 22 Jun 2020 15:22:00 +0200 Studiengang der Woche: Internationales Technologiemanagement https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=5711&cHash=fd1469838ccce59ebe546d818c0c98b9 In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Doch welcher ist der Richtige für mich? Am besten hört man sich an, was so ein Studiengang zu erzählen hat. In dieser Woche haben wir für euch das Bachelorangebot Internationales Technologiemanagement befragt... Du bist der Globetrotter unter den Studiengängen …

    Ja! Wer mich studiert, kann was von der Welt sehen. Als interdisziplinärer Studiengang biete ich eine vielseitige Ausbildung in Sprachen, Management und Technik. So mache ich die Studierenden fit fürs internationale Parkett und für eine Karriere auf der ganzen Welt.

    Um was geht es bei Dir genau?

    Die meisten Unternehmen sind heute global aufgestellt – ihr wirtschaftlicher Erfolg hängt maßgeblich von internationalen Aktivitäten und erfolgreichen Exportgeschäften ab. Wer im weltweiten Wettbewerb vorne mit dabei sein möchte, braucht die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, also Frauen und Männer mit einer fachlich breiten Ausbildung und interkulturellen Kompetenzen. Und die bekommen Studierende bei mir. Während eures Studiums erwerbt ihr wirtschaftliche, technische und kommunikative Kompetenzen, also interkulturelle Fertigkeiten sowie fundierte Kenntnisse in Business und Technical English und mindestens einer zweiten Fremdsprache: Das können Chinesisch, Russisch, Tschechisch oder Spanisch sein.

    Wirtschaft, Technik und Sprachen/Kommunikation –  auf was kann ich mich spezialisieren?

    Ich biete vier Vertiefungsrichtungen, die präzise auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt und der Digitalisierung zugeschnitten sind. Der Schwerpunkt „Product Life Cycle Management“ beschäftigt sich mit dem Lebenszyklus eines Produkts – von der Entwicklung und Konstruktion über das nutzerfreundliche Engineering bis zur Vermarktung und Einbettung in die Technologiestrategie und das Innovationsmanagement. In „Global Procurement & Sales” bereite ich euch auf Aufgaben im globalen Einkauf und Vertrieb vor. Die Vertiefungsrichtung „Digital Production & Logistics” geht Industrie 4.0 international an. Wer sich dafür entscheidet, kann global aufgestellte Unternehmen unterstützen, digitale Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Der Schwerpunkt „International Management & Languages“ befasst sich mit Kommunikationsfähigkeiten und internationalen Managementaufgaben.

    Wann müssen sich die Studierenden für den Schwerpunkt entscheiden?

    Das ist ein weiterer großer Vorteil bei mir. Ihr müsst euch erst in der Vertiefungsphase entscheiden, also dann, wenn ihr eure Stärken und Interessen bereits kennt. Außerdem haben wir die Studienpläne flexibilisiert. Dadurch könnt ihr euren jeweiligen Studienplan an die individuelle Lebenssituation anpassen und zum Beispiel auch in Teilzeit studieren.

    Was für Studierende wünschst Du Dir?

    Ich wünsche mir neugierige Menschen, die wissen wollen, was das Leben zu bieten hat – an Erfahrungen, Begegnungen, Wissen und Erfolgen. Menschen, die aufgeschlossen, interessiert und mutig in die Welt gehen. Menschen, die Lust haben, auf fremde Kulturen und abwechslungsreiche Aufgaben. Denn genau darauf bereite ich meine Studierenden vor. Neben Wirtschaftswissenschaften, industriebezogenen Technikfächern und Sprachen lernen sie bei mir auch Know-how und Softskills für eine Karriere in internationalen Unternehmen, zum Beispiel in Kursen über Marketingkommunikation oder interkulturellem Verhaltenstraining. So treten sie souverän und selbstbewusst bei kulturübergreifenden Business Meetings oder in interkulturellen Teams auf.

    Außerdem bauen sie ihre Sprachkenntnisse systematisch aus …

    Sprachen muss man sprechen – und am besten macht man das mit Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern. Deshalb unterrichten bei uns nur Native Speaker. Zudem können die Studierenden bei ihrem Auslandssemester ihre Kommunikationsfähigkeiten verbessern und neue Menschen und Kulturen entdecken. Dieser Blick über den Tellerrand ist bereichernd für die persönliche Entwicklung. Außerdem werden bei uns am Campus oder in Arbeitsgruppen verschiedene Sprachen gesprochen, interkulturelle Zusammenarbeit in Kursen oder bei Referaten ist selbstverständlich. Übrigens: Muttersprachlerinnen und Muttersprachler können ihr Vorwissen und ihre Kompetenzen bei mir einbringen.

    Wo arbeiten Absolventinnen und Absolventen des Internationalen Technologiemanagements?

    Mit ihrem Abschluss sind die Studierenden fit für internationale Führungs- und Fachmanagementaufgaben, zum Beispiel im Human Resource Management, Qualitätsmanagement, Internationalen Produktmanagement, Marketing und vielem mehr. Einigen von ihnen gefällt es an der OTH Amberg-Weiden so gut, dass sie sich weiterqualifizieren wollen. Dafür bieten wir den Master „Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement“.

    Warum sollte man an der OTH Amberg-Weiden studieren?

    Der wichtigste Grund bin natürlich ich: Ich bin deutschlandweit einzigartig – mich kann man nur in der OTH Amberg-Weiden studieren. Aber auch darüber hinaus spricht viel für meine Hochschule: kurze Wege zu Dozentinnen und Dozenten, kleine Arbeitsgruppen, familiäre Atmosphäre, unkomplizierte Abläufe. Außerdem lernen und arbeiten Studierende bei uns in hochmodernen Laboren. Die umfangreiche Geräteausstattung bietet ihnen hervorragende Bedingungen für Studium und anwendungsorientierte Forschung.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden. Am Freitag, 26. Juni um 17 Uhr, wird Studiengangsleiterin M.A. Amy De Vour gemeinsam mit Studierenden in einem Webinar den deutschlandweit einmaligen Studiengang vorstellen. Studieninteressierte haben dabei auch Gelegenheit, Fragen zu stellen.

    Hier geht's zum Webinar

    Unsere Webinare finden in dem Tool BigBlueButton (BBB) statt. BBB ist ein webbasiertes Open-Source-Konferenzsystem. Für dich bedeutet das, dass du nichts installieren musst und auch keine separate Registrierung notwendig ist. Am besten funktioniert BBB wenn du die Internetbrowser Mozilla Firefox oder Google Chrome nutzt. Natürlich kannst du auch mit deinem Smartphone teilnehmen.

    Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, klickt Internationales Technologiemanagement.

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    news-6251 Mon, 15 Jun 2020 16:48:07 +0200 Studiengang der Woche: Digital Business https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6251&cHash=3412e450b6d1db5407703dedf1d3e5b6 Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule... Doch welches Studium passt zu mir? Eine gute Frage, auf die wir viele gute Antworten haben. Und deshalb darf sich einmal pro Woche ein interessanter Studiengang selbst vorstellen. Dieses Mal haben wir den Bachelor Digital Business interviewt. Kannst Du für uns einen Blick in die Zukunft werfen? Wie sieht die digitale Geschäftswelt von morgen aus?

    Die Kundinnen oder Kunden bummeln mit einer VR-Brille über die digitale Einkaufsmeile. Vielleicht möchten sie eine Jeans kaufen? Dann können sie die Hose in der virtuellen Umkleidekabine anprobieren – eine Software simuliert auf der Basis von Körpergröße, Gewicht und Hüftumfang die Figur. Oder sie interessieren sich für Sportschuhe mit einer optimal auf den Fuß abgestimmten Dämpfung? Dann fertigt ein 3D-Drucker Laufschuhe nach Maß an. Bei dieser virtuellen Shopping-Tour steht den Kundinnen und Kunden ein Avatar zur Seite, denn die meisten Support- oder Service-Anfragen übernimmt die künstliche Intelligenz. Nach dem Einkauf bringt ein autonom fahrender Roboter das Paket vorbei, natürlich noch am Tag der Bestellung.

    Das ist Science Fiction …

    Nicht ganz. Diese Technologien sind ja alle bereits bekannt, es geht nur darum, wie schnell sie flächendeckend eingesetzt werden, ob sie zuverlässig funktionieren, ob sie alle Anforderungen an den Datenschutz erfüllen, und, und, und. Die Digitalisierung hat den Handel und die Dienstleistungsbranche erfasst – traditionelle Geschäftsmodelle verschwinden, neue Märkte und Herausforderungen entstehen. Und ein Studiengang wie ich muss sich in so einer Zeit immer wieder neu erfinden, um Studierenden das Wissen zu vermitteln, das sie für die Welt des Digital Business brauchen.

    Wie genau machst Du das?

    Ganz allgemein gilt: Die OTH Amberg-Weiden möchte die Studierenden bestmöglich auf die Lebens- und Arbeitswelt von morgen vorbereiten. Deswegen aktualisiert die Hochschule ihre Studiengänge kontinuierlich, richtet sie am aktuellen Wissensstand aus, entwickelt sie weiter. Ich persönlich mache die Studentinnen und Studenten mit drei innovative Studienangeboten fit für die Zukunft: E-Commerce & Retail-Management, Innovation & Process Management und Analytics & Data Management. Bei mir profitieren sie von einer fundierten betriebswirtschaftlichen Ausbildung und spezialisieren sich zusätzlich für eine von drei zukunftsträchtigen Branchen. So starten sie ohne Umwege in die Karriere.

    Um was geht es bei E-Commerce & Retail-Management?

    Im E-Commerce & Retail-Management holen sich Studierende das Know-how für den Online-Handel. Ich zeige ihnen, worauf es im E-Business ankommt. Wie sie Vertriebsstrategien 4.0 entwickeln. Wie Multi-Channel-Management funktioniert? Wie man ein Unternehmen in die digitale Welt führt? Das sind ein paar der Fragen, mit denen sie sich beschäftigen werden. Nach ihrer Ausbildung bringen sie in Unternehmen das Marketing, den Einkauf oder den Vertrieb voran. Auf unserer digitalen Einkaufsmeile würden sie zum Beispiel Werbemaßnahmen konzipieren oder virtuelle Shops ausstatten.

    Womit beschäftigen sich angehende Innovation & Process Managerinnen und Manager?

    Im Studienangebot Innovation & Process Management zeige ich den Studierenden, wie sie Produkte oder Dienstleistungen in einer vernetzten Welt entwickeln können. Es geht außerdem darum Produkte und Prozesse zu optimieren, gleichzeitig innovative Ideen zu erforschen und neue Produkte zu entwickeln. Studierende lernen hier die neuesten Werkzeuge rund um Innovation, Agilität und Digitalisierung kennen – und wenden diese in Praxisprojekten bei Top-Arbeitgebern aus der Region an.

    Was erwartet Studierende bei Analytics & Data Management?

    Sätze wie „Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts.“ lassen darauf schließen, dass die geschickte Nutzung von Daten heute bereits erfolgsentscheidend für Unternehmen ist. In dieser Studienrichtung lernen die Studierenden mit Hilfe von Analytics und Data Management erfolgreich Ihr Unternehmen dabei zu unterstützen, relevante Erkenntnisse aus Daten zu ziehen. Sie erfahren wie aus Daten Wissen wird, wie Maschinen lernen und wie die dafür erforderliche Entwicklung von Software und IT funktioniert. Im Unternehmen können unsere Absolventinnen und Absolventen digitale Daten für innovative Geschäftsmodelle nutzen und helfen damit ihren zukünftigen Arbeitsgebern im Wettbewerb die Nase vorn zu behalten.

    Welche Karrierewege schlagen deine Absolventinnen und Absolventen ein?

    Nach dem Abschuss steht ihnen die Welt offen: Meine Absolventinnen und Absolventen können in nahezu allen Branchen und Unternehmen arbeiten – das ist der Vorteil an einem breit angelegten Studium. Außerdem erwartet sie eine Vielzahl spannender Einsatzgebiete, zum Beispiel im E-Commerce, als MarketingmanagerIn oder als Content ManagerIn. Ebenso gut können Sie danach als ProjektmanagerIn oder in der Unternehmensberatung, als Data Analytics Manager oder Digital Analytics Manager arbeiten. Das hängt auch von der Wahl ihres Schwerpunkts ab …

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Digital Business. Außerdem werden meine Besonderheiten und Studienrichtungen am Mittwoch, 17.06.20, von 14 bis 15 Uhr online vorgestellt.

    Zum Webinar

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    news-6254 Mon, 15 Jun 2020 09:41:00 +0200 Abschlussveranstaltung Mentoring 2020 https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6254&cHash=f1ee7878f66862c4316ac473d708ab29 Bogenschießen oder Töpferkurs – so sieht normalerweise die Abschlussveranstaltung Mentoring 2020 aus. Doch in diesem Durchgang war alles anders. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wurde die Abschlussveranstaltung der Mentoring-Programme „first steps“ und „professional steps“ des Zentrum für Gender und Diversity (ZGD) online über BigBlueButton (BBB) in Form einer Webkonferenz durchgeführt. Es erwartete die Teilnehmerinnen drei Challenges:  „Stadt, Land, Fluss“, „Activity“ und „Bilder“. Das Thema für alle war OTH Amberg-Weiden.  Zunächst konkurrierten alle sechs Teams in der Challenge „Stadt, Land, Fluss“. Gewonnen hatte das Tandem, welches die meisten Wörter in einer Minute für verschiedene Kategorien gefunden hat. Danach sollten die Teams erraten, was auf dem Whiteboard im BBB gezeichnet wurde. Das war das beliebte Spiel „Activity”. Als dritte Challenge hatten die Teilnehmerinnen Bilder zu erkennen, die mit der Hochschule verbunden sind. Zum Schluss gab es noch eine finale Challenge, in der nur die Gewinner der vorausgegangen 3 Challenges gegeneinander angetreten sind. Der Tag zeigte, dass man sich trotz Corona interaktiv und virtuell in einer angenehmen Atmosphäre unterhalten und austauschen kann.

    Die Vorbereitung der Challenges fand federführend unter der Leitung von zwei studentischen Hilfskräften des ZGD, Christina Stollner und Yasmin Obermeyer, statt. Die beiden Moderatorinnen haben für alle Teilnehmerinnen einen gemeinsamen Raum im Tool BBB vorbereitet. Jedes Tandem Mentorin-Mentee hatte auch noch einen privaten Raum, denn das war notwendig, um sich mit seinem Tandempartner allein beraten und besprechen zu können. 

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind hier oder direkt beim Zentrum für Zentrum für Gender und Diversity (genderbüro@oth-aw.de) erhältlich.

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    news-6246 Mon, 08 Jun 2020 06:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Energietechnik, Energieeffizienz und Klimaschutz https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6246&cHash=3ae8a475200ab24fce2b29d28bfad97f Was studieren? Bei so vielen spannenden Angeboten weißt du kaum, wofür du dich entscheiden sollst? Um dir die Auswahl etwas zu erleichtern, stellt sich jede Woche ein Studiengang im Interview persönlich vor – diese Woche der Bachelor Energietechnik, Energieeffizienz und Klimaschutz. Außerdem präsentieren Professor Frank Späte und drei Studierende am Dienstag von 15.30 – 16.30 Uhr in einer Talkshow den Studiengang. Kannst Du für uns einen Blick in die Zukunft werfen. Wie wird sich die Energieversorgung in den kommenden Jahren entwickeln?

    Die Energie kommt nach wie vor aus der Steckdose, aber sie stammt aus nachhaltigeren Quellen als heute. Die Trendwende zeichnet sich deutlich ab: Stromkundinnen und -kunden setzen zurzeit vermehrt auf Ökotarife – Medien sprechen von einem Greta-Effekt, benannt nach der schwedischen Fridays-for-Future-Aktivistin Greta Thunberg. Das zeigt: Das Bewusstsein für die Probleme, die Klimawandel und Erderwärmung mit sich bringen, ist deutlich gestiegen.

    Wird die Energiewende gelingen?

    Das hängt auch von politischen Weichenstellungen ab. Technisch ist vieles möglich. Nicht nur bei der klimafreundlichen Stromerzeugung haben wir große Fortschritte gemacht. Wenn in puncto Netzausbau und intelligente Netze die Energieproduktion und -verbrauch aufeinander abgestimmt werden, geht‘s vorwärts. Die Forschungen im Bereich der Speicherung regenerativer Energie – grundlegend für die Energiewende – werden massiv vorangetrieben und vom Wirtschaftsministerium gefördert. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende ist die Steigerung der Energieeffizienz. Denn Kraftstoff, Strom oder Wärme, die man nicht benötigt, müssen erst gar nicht produziert werden! Was wir jetzt brauchen, sind junge Frauen und Männer, die diese Ideen und Technologien weiterdenken und mit anpacken wollen – das Know-how dafür erhalten sie bei uns.

    Was lernen Studierende bei Dir?

    Bei mir erwerben Studierende das Wissen, um die Energieversorgung der Zukunft sicher und effizient zu gestalten sowie die Umweltbelastung bei der Energieerzeugung zu reduzieren. Die Basis dafür sind natur- und ingenieurwissenschaftliche Fächer wie Mathematik, Physik und Werkstofftechnik. Darauf aufbauend folgen die fachspezifischen Ingenieuranwendungen: Energieeffizienz in Gebäuden, Solarenergie Wind-und Wasserkraft sowie Energieinformatik. Außerdem kann sich jeder Studierende durch individuelle Vertiefungen und Wahlfächer persönliche Schwerpunkte setzen.

    Studieren ist mehr als graue Theorie. Wie bringst Du Farbe ins Studium?

    An einer Technischen Hochschule geht Probieren oft über Studieren. Angehende Ingenieurinnen und Ingenieure wollen schon sehr früh praktisch arbeiten, eigene Ideen einbringen, umsetzen und testen. Das können sie bei mir in über 30 Hightech-Laboren, unter anderem in den Bereichen Energietechnik, Biotechnologie, Brennstoffzellentechnik, Turbinen- und Motorenprüfstände, Wind- und Solarenergie, Strömungsmaschinen oder Windkanal. Besonders stolz bin ich auf die Auszeichnung im CHE Hochschulranking: In der Kategorie „Ausstattung der Labore“ haben wir den Spitzenplatz erreicht.

    Ein ganz besonderes Highlight ist unser Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), eine Technologie, die eine große Rolle in der Energiewende spielen könnte: KWK-Anlagen produzieren neben Strom auch Wärme, die in privaten Haushalten oder in der Industrie eingesetzt wird – der Brennstoff wird also doppelt und damit effizienter genutzt. Studierende können diese Zukunftstechnologie bei uns kennenlernen und selbst mit innovativen KWK-Systemen arbeiten. Das bieten nur wenige Hochschulen …

    Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss?

    Erstklassige Berufsaussichten: Absolventinnen und Absolventen können zum Beispiel als Entwicklungsingenieurin und -ingenieur arbeiten. Dort entwickeln, planen und betreiben sie Systeme zur Nutzung konventioneller und regenerativer Energiequellen wie Solar- oder Windkraftwerke. Oder sie werden Energieberaterin oder -berater und zeigen Sparpotenziale für Haushalte und Gewerbe auf. Auch der Weg in die Forschung steht ihnen offen – fast alle Industriebereiche setzen zunehmend auf eine ressourcenschonende Energieerzeugung sowie ein effizientes Energiemanagement.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Am Dienstag, 9. Juni um 15.30 Uhr in einer Talkshow mit Prof. Späte und drei Studierenden. Natürlich könnt ihr im Anschluss Fragen stellen.

    Hier geht's zur Talkshow

    Unsere Webinare finden in dem Tool BigBlueButton (BBB) statt. BBB ist ein webbasiertes Open-Source-Konferenzsystem. Für dich bedeutet das, dass du nichts installieren musst und auch keine separate Registrierung notwendig ist. Am besten funktioniert BBB wenn du die Internetbrowser Mozilla Firefox oder Google Chrome nutzt. Natürlich kannst du auch mit deinem Smartphone teilnehmen.

    Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, klickt Energietechnik, Energieeffizienz und Klimaschutz.

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    news-6245 Fri, 05 Jun 2020 12:18:11 +0200 Wege nach dem Studium: Medientechnikabsolventin arbeitet bei Musiklabel https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6245&cHash=e86da92b4600dd639950808a19a5ad8e Nach dem Studium der Medienproduktion und -technik steht den Absolvierenden die Medienwelt offen. Fernsehen, Webentwicklung, Marketing … – die beruflichen Perspektiven sind vielfältig. Beim Alumnivortrag berichtet B.Eng. Nina Schneider per Online-Koferenz über ihren Weg zu einem Hamburger Musiklabel. „Das Campusfest der OTH Amberg-Weiden – Organisation, Kommunikation und Durchführung“, so der Titel der Bachelorarbeit von Nina Schneider. Im August 2019 hat sie ihr Medienproduktion und -technikstudium in Amberg beendet und ist für ein 7-monatiges Praktikum zum Hamburger Musiklabel „Grand Hotel van Cleef“. In ihrer Zeit vor der Coronakrise kümmerte sie sich u.a. um das Booking der Künstler wie Thees Uhlmann, Kettcar etc. und die Promotion der Konzerte.  „Nina Schneider ist ein tolles Beispiel, wie wir jungen Menschen helfen, beruflich Orientierung zu finden und das zu machen, was Freude und Erfüllung gibt“, freut sich Prof. Dr. Maximilian Kock, Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik.

    Die Alumnivorträge sind inzwischen Tradition: Einmal im Semester erfahren die Studierenden in den Medienstudiengängen aus erster Hand, wie es nach dem Studium weitergehen kann.

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    news-6244 Fri, 05 Jun 2020 11:08:47 +0200 Future Code Bayern https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6244&cHash=839efba65b62a1eca8b21847c4a7724d Mit der Strategie „Future Code für Bayern“ schaffen die Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte Bayerns. In neun Themen gestalten ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die digitale Transformation, den demographischen Wandel und die Folgen des Klimawandels. Sie bringen Wissen zur Wirkung, damit Bayerns Zukunft gelingen kann – ökonomisch erfolgreich, sozial verantwortlich, ökologisch generationengerecht. Mit dem Lernlabor Cybersicherheit, dem Projekt 5G4Healthcare und der Initiative Innovative LernOrte ist die OTH Amberg-Weiden im Future Code Bayern vertreten. news-5974 Mon, 01 Jun 2020 08:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Angewandte Wirtschaftspsychologie https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=5974&cHash=f37f46f09ee1c6e625eeecc007707985 In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Wie findet man da das passende Studium? In unserer Reihe „Studiengang der Woche“ stellt sich jede Woche ein anderer Studiengang in einem kurzen Interview persönlich vor. In dieser Woche im Interview: das Bachelorangebot Angewandte Wirtschaftspsychologie. Warum sollte man Dich studieren?

    Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie, hat der ehemalige Wirtschaftsminister und Bundeskanzler Ludwig Erhard einmal gesagt. Und in der Tat: Psychologisches Know-how bringt Fach- und Führungskräfte weiter, in so ziemlich allen ökonomischen Disziplinen und Unternehmensbereichen. Denn wo Menschen konsumieren, zusammenarbeiten oder Handel treiben, da menschelt es auch. Und dann ist psychologisches Know-how von Vorteil. Deshalb können Studierende an der OTH Amberg-Weiden jetzt lernen, wie die Wirtschaft tickt. Im neuen Bachelorangebot Angewandte Wirtschaftspsychologie.

    Um was geht es bei Dir genau?

    Die Angewandte Wirtschaftspsychologie beschäftigt sich mit Menschen in ihrem ökonomischen Umfeld, also mit KundInnen, BewerberInnen, Mitarbeitende oder GeschäftspartnerInnen. Du lernst, Erkenntnisse über menschliches Denken, Fühlen, Entscheiden und Handeln auf komplexe ökonomische Sachverhalte anzuwenden. Du erfährst unter anderem, welche psychologischen und sozialen Faktoren das Kaufverhalten beeinflussen oder wie man wirkungsvolles Marketing durchführt. Du lernst, wie du Mitarbeitende motivieren kannst, im Vorstellungsgespräch die geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten findest und auf was es in Geschäftsgesprächen ankommt. Dafür besuchst du neben betriebswirtschaftlichen Grundlagenmodulen Kurse in Psychologie, Methodik, Personalmanagement, oder Gesprächsführung. In ergänzenden Vertiefungsmodulen kannst du Schwerpunkte in Organisation-, Kultur-, oder Gesundheitspsychologie setzen.

    Wo werden Deine Absolventinnen und Absolventen einmal Karriere machen?

    Der Studiengang wird in den Sprachen Deutsch und Englisch gelehrt. In Kursen schulst du zudem deine sozialen und interkulturellen Kompetenzen – und bereitest dich so auf eine Karriere auch in international aufgestellten Unternehmen vor. Ihr Fachwissen können AbsolventInnen in nahezu allen Branchen und Bereichen erfolgreich einbringen. Besonders gefragt sind WirtschaftspsychologInnen im Personal- oder Marketingmanagement, in der Organisationsentwicklung, im Vertrieb, im Coaching oder der Unternehmensberatung.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden. Am Mittwoch, 3. Juni 2020 um 10 Uhr, wird Studiengangsleiterin Prof. Dr. Gabriele Murry gemeinsam mit Studierenden in einem Webinar den Studiengang vorstellen. Du hast dabei auch Gelegenheit, Fragen zu stellen.

    Hier geht's zum Webinar

    Unsere Webinare finden in dem Tool BigBlueButton (BBB) statt. BBB ist ein webbasiertes Open-Source-Konferenzsystem. Für dich bedeutet das, dass du nichts installieren musst und auch keine separate Registrierung notwendig ist. Am besten funktioniert BBB wenn du die Internetbrowser Mozilla Firefox oder Google Chrome nutzt. Natürlich kannst du auch mit deinem Smartphone teilnehmen.

    Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, klickt Angewandte Wirtschaftspsychologie.

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    news-5582 Mon, 25 May 2020 12:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Patentingenieurwesen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=5582&cHash=00df71f70be5bee22598ec814c2de4de Die Bewerbungsphase für das Wintersemester läuft. Wie findet man da das Studium, das zu einem passt? Bei den vielen spannenden Angeboten ist es gar nicht so einfach, sich zu entscheiden. In unserer Reihe „Studiengang der Woche“ stellt sich jede Woche ein anderer Studiengang in einem kurzen Interview persönlich vor. In dieser Woche im Interview: das Bachelorangebot Patentingenieurwesen. Zusätzlich gibt es am Dienstag, 26. Mai 2020 um 15.30 Uhr, ein Online-Webinar. Warum gibt es so viele Filme und Serien über Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger – und fast keine über Patentrecht?

    Das weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Denn das Patentrecht könnte Stoff für spannende Drehbücher und Serienhits liefern. Ich denke da an die großen Patentschlachten zwischen Apple und Samsung oder Nike und Adidas. Auch die Diskussion um die Patentierung von Saatgut wäre ideal für ein oscarverdächtiges Filmdrama. Brandaktuell sind die Patentstreitigkeiten rund um autonomes Fahren. Hier spitzt sich zurzeit ein Konflikt zwischen Autoherstellern, Zulieferern und Mobilfunkindustrie zu. Wer muss die Lizenzgebühren für den Mobilfunk zahlen, der für automatisiertes Fahren notwendig ist? Der Autobauer? Oder der Zulieferer, der das Fahrerassistenzsystem hergestellt hat? Wie stellen wir sicher, dass Zukunftstechnologien nicht durch Patentklagen blockiert werden? Spannende Themen…

    Auch für Patentingenieurinnen und -ingenieure?

    Natürlich. Deutschland ist eine Exportnation, die von den Ideen ihrer Ingenieurinnen und Ingenieure lebt – und den Produkten, die daraus entstehen. Das gilt besonders für die Automobilindustrie. Doch langfristig erfolgreich ist nur, wer seine Innovationen vor nationalen und internationalen Nachahmern schützt und verteidigt. Und hier komme ich ins Spiel, beziehungsweise meine Absolventinnen und Absolventen. Denn die können Unternehmen oder Patentanwaltskanzleien professionell unterstützen, zum Beispiel bei der Durchführung von Patentrecherchen, Prüfung der Schutzfähigkeit, der Verteidigung eigener Schutzrechte und vielem mehr.

    Was für Studierende wünschst Du Dir?

    Patentingenieurinnen und -ingenieure arbeiten an der Schnittstelle zwischen Ingenieurwissenschaft und Recht: Spaß und Interesse an Technik schadet also nicht. Gleichzeitig sollten Studieninteressierte analytisch denken und schlüssig argumentieren können – wichtige Voraussetzungen für die spätere Arbeit im gewerblichen Rechtschutz. Diese Fähigkeiten und Interessen bauen sie bei mir systematisch aus. Am Ende ihres Studiums verfügen sie über umfangreiches Wissen in Maschinenbau und Elektrotechnik – notwendige Voraussetzung, um technische Innovationen zu beurteilen. Außerdem blicken sie durch im Privatrecht, öffentlichem Recht, dem deutschen, europäischen und internationalen Patentrecht und vielem mehr. Darüber hinaus sind Patentingenieurinnen und -ingenieure in zahlreichen weiteren Fachgebieten zuhause.

    Zum Beispiel?

    Die Studierenden besuchen unter anderem Kurse zur Betriebswirtschaftslehre, verbessern ihre Kommunikationsfähigkeiten und erwerben Kompetenzen im Innovationsmanagement. Außerdem lernen sie technisches und juristisches Englisch. So sind sie möglichst breit aufgestellt und können viele erfolgversprechende Karrierewege einschlagen.

    Wo arbeiten Absolventinnen und Absolventen des Patentingenieurwesens?

    Auf Patentingenieurinnen und -ingenieure warten eine Menge spannende Aufgaben: In Unternehmen arbeiten sie eng mit Erfinderinnen und Erfindern zusammen. Sie unterstützen und beraten diese bis zur Anmeldung des Patents. Als Innovationsmanagerinnen und -manager unterstützen sie die Geschäftsführung bei strategischen und operativen Aufgaben wie Technologieanalysen oder Patentstrategieentwicklungen. In der Forschungs- und Entwicklungsabteilung sind sie Mittler zur Patentabteilung oder das Bindeglied zu Patentanwälten. Sie verwalten auch bestehende Patente eines Unternehmens und verfolgen die technische Entwicklung der Wettbewerber, vor allem im Hinblick auf mögliche Patentverletzungen.

    Warum sollte man an der OTH Amberg-Weiden studieren?

    Ich weiß, ich bin da voreingenommen. Aber allein der wunderschöne Campus in Amberg ist ein Studium wert. Hinzu kommen kleine Studiengruppen und kurze Kommunikationswege zu Dozentinnen und Dozenten. Aber das wichtigste Argument ist: Man kann mich nur hier studieren – keine andere Hochschule bietet Patentingenieurwesen an. Deshalb mein Tipp an die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr ihren Abschluss in den Händen halten: Kommt an die OTH in Amberg – und werdet mit Recht erfolgreich!

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden. Am Dienstag, 26. Mai 2020 um 15.30 Uhr, wird Prof. Dr. Jürgen Koch gemeinsam mit einer Studentin in einem Webinar den deutschlandweit einmaligen Studiengang vorstellen. Studieninteressierte haben dabei auch Gelegenheit, Fragen zu stellen.
    Hier geht's zum Webinar

    Unsere Webinare finden in dem Tool BigBlueButton (BBB) statt. BBB ist ein webbasiertes Open-Source-Konferenzsystem. Für dich bedeutet das, dass du nichts installieren musst und auch keine separate Registrierung notwendig ist. Am besten funktioniert BBB wenn du die Internetbrowser Mozilla Firefox oder Google Chrome nutzt. Natürlich kannst du auch mit deinem Smartphone teilnehmen.

    Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, klickt Patentingenieurwesen.

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    news-6233 Mon, 25 May 2020 11:22:07 +0200 Reallabore: Ein Zukunftsformat für den Wissenstransfer in Ostbayern? https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6233&cHash=0629beb2aaa5f4db28e279d5ec16e90b Orte, an denen Akteure aus Wissenschaft und Gesellschaft zusammentreffen, um zusammen neue Ideen zu diskutieren, auszuprobieren und umzusetzen – und das mitten im „echten“ Leben: Reallabore schaffen dafür Experimentierräume, die es möglich machen, unter realen Bedingungen und praxisorientiert Lösungen für gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch relevante Problemstellungen zu entwickeln und zu erproben und Chancen und Risiken zu erkennen. Auf Einladung des Hochschulverbunds Transfer und Innovation in Ostbayern (TRIO) haben sich in einem virtuellen Workshop 91 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Kommunalvertretungen mit der Frage beschäftigt, ob Reallabore auch für den Wissenstransfer in Ostbayern gewinnbringende Formate sein könnten. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus neun „Schwesterprojekten“ von TRIO, die ebenfalls zur BMBF-Förderinitiative Innovative Hochschule (IHS) gehören, beteiligten sich an dem Austausch. Für alle diese IHS-Projekte steht der Wissenstransfer im Fokus, und so war das Interesse an Reallaboren als ganz spezielle Form des Wissenstransfers besonders groß. Reallabore können als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fungieren und Akteure aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen, um ein gegenseitiges Lernen, gemeinsames Experimentieren und einen Anstoß von Transformationsprozessen in der Gesellschaft zu ermöglichen. 

    Dr. Oliver Parodi vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Dr. Editha Marquardt von der Universität Speyer stellten das Konzept „Reallabor“ anhand zweier prominenter Praxisbeispiele vor: Dr. Parodi baute das Reallabor „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ in Karlsruhe 2012 als eines der ersten Labore weltweit auf und Dr. Marquardt leitet seit 2015 das Reallabor „Urban Office - Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft“ in Heidelberg. „Reallabore haben Konjunktur“, darin waren sich Marquardt und Parodi einig. Beide betonten, dass für das Gelingen von Reallaboren ein gemeinsames Problemverständnis sowie eine gemeinsame Vision aller Beteiligten wichtig sind, die sich bei der Zusammenarbeit auf Augenhöhe begegnen müssen.

    Marquardt berichtete aus Heidelberg, dass die Einrichtung eines gemeinsamen Büros im Stadtplanungsamt und gemeinsame Aktivitäten in der Stadtöffentlichkeit wie das Veranstaltungsformat „Wissen-to-go“, Zukunftswerkstätten und Bürgerworkshops hilfreich waren, die anfängliche Zurückhaltung der Bürgerinnen und Bürger zu überwinden. Als besonders wichtige Erfolgsfaktoren betonte Parodi „Communication, Trust and Time“: Kommunikationsarbeit und Vertrauensaufbau zwischen den verschiedenen Akteuren seien elementar und benötigten viel Zeit.

    Sind Reallabore damit vielleicht auch eine neue Form des Wissenstransfers, die für Ostbayern genutzt werden kann? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten bereits während der Veranstaltung Vorschläge für mögliche Themenfelder, die sich in dieser Form bearbeiten ließen, angefangen von der medizinischen Versorgung über eine vernetzte Infrastruktur bis hin zur nachhaltigen Landwirtschaft.

    Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)

    Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Projekt der sechs ostbayerischen Hochschulen. Das Projekt wird aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. TRIO sieht sich als Impulsgeber für Innovationen in Ostbayern. Ziel von TRIO ist es, Wissens- und Technologietransfer auszubauen und aktiv zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu verstärken. Die ostbayerischen Hochschulen planen dazu unter anderem, ihre Kompetenzen - schwerpunktmäßig im Bereich Digitalisierung – fächerübergreifend zu bündeln und transparent zu machen. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, außerdem die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut und die Universität Passau (wissenschaftliche Leitung); die Universität Regensburg ist Kooperationspartner.

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    news-6222 Tue, 12 May 2020 09:18:00 +0200 Auch antimikrobielle Oberflächen muss man reinigen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6222&cHash=7cc406179e512bd9c0192d210248aa31 Wer sich im öffentlichen Raum bewegt, wäscht sich die Hände, sobald sie oder er zuhause ankommt. Einige Kabarettisten spotten bereits darüber, dass in den Supermarktregalen auch Seife knapp war, was weitgehende Erkenntnisse über das herkömmliche Hygieneverhalten der Deutschen zulasse. Hände waschen wir, weil wir „Draußen“ mit allerlei in Berührung kommen. Oberflächen – Türklinken, Displays, Stuhllehnen oder Lichtschalter – rücken zu Corona-Zeiten noch stärker als sonst als Viren- und Bakterienschleuder in unser Bewusstsein. Nicht umsonst waren Desinfektions- und Reinigungsmittel kurzfristig ausverkauft. „Bisher standen vor allem Oberflächen in Krankenhäusern, Arztpraxen oder bei der Lebensmittelherstellung im Blickpunkt“, erklärt Prof. Dr. med. Clemens Bulitta, Leiter des Instituts für Medizintechnik am Weidener Campus der OTH Amberg-Weiden. „Jetzt kümmert sich auch die breite Öffentlichkeit stärker um Oberflächen bei Behörden (z.B. Beratungstische), in Geschäften (Handgriffe von Einkaufswägen) oder im Nahverkehr (Ticket-Automat).“ Dabei, so der Wissenschaftler, sei es mit Händewaschen alleine nicht getan.

    Da Krankheitserreger auf den Oberflächen sitzen, empfiehlt es sich, vor allem häufig berührte Flächen und Objekte regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren. Da diese Maßnahmen aber nur zum Zeitpunkt der Reinigung wirken und eben nicht dauerhaft, wird sehr intensiv an antimikrobiell wirksamen Oberflächen und Oberflächenbeschichtungen geforscht. Ziel ist es, dass sich Krankheitserreger nicht festsetzen können, bzw. „abgetötet“ werden – und somit auch nicht weiterverbreitet werden können.

     

    Bulitta ist Vorsitzender des 20-köpfigen Fachausschusses „Management hygienisch relevanter Flächen in medizinischen Einrichtungen“ vom Verein der Deutschen Ingenieure. Eine Arbeitsgruppe dieses Fachausschusses hat jetzt einen Report verfasst, der den aktuellen Stand der antimikrobiellen Oberflächentechnologien zur Infektionsprävention zeigt. Das Ergebnis ist Mut machend und ernüchternd zugleich.

    „Generell gilt für antimikrobielle Oberflächen: Sie dienen zur Ergänzung der Flächenhygiene und ersetzen die einrichtungsspezifischen Hygienemaßnahmen wie Reinigung und Desinfektion nicht“, erklärt der Professor aus Weiden. Eine Krankheitserreger abweisende Tischplatte allein ist also noch nicht die Lösung. Aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Das Autorenteam beklagt in seinem Report, das die derzeitigen rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für die Prüfung der Vorgaben noch nicht ausreichen. So ist es bisher meist nicht möglich, zu prüfen, inwiefern antimikrobielle Produkte zur Unterbrechung von Infektionsketten unter Realbedingungen beitragen.

    Auch eine Nutzen-Risiko-Abwägung kann derzeit nicht vorgenommen werden. Clemens Bulitta: „Mit Blick auf das drängende Problem steigender Resistenzen müssen wir die Forschung vorantreiben. Ziel sollte es zum einen sein, Prüfverfahren zu etablieren, die eine sichere Bewertung der klinisch relevanten Wirksamkeit von antimikrobiellen Technologien ermöglichen. Zum anderen gilt es auch, den Einsatz dieser Technologien und infektionspräventive Maßnahmen weiter zu entwickeln.“

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    news-6219 Mon, 11 May 2020 15:36:00 +0200 Internationale STACK-Konferenz: Vorstellung innovativer digitaler Formate https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6219&cHash=34c1bb862afae6ef8fdf24994fd8ce27 Mit zwei Beiträgen war die OTH Amberg-Weiden bei der dritten internationalen STACK-Konferenz vertreten. Wegen der Corona-Pandemie fand die Konferenz, nicht wie ursprünglich geplant in der estnischen Hauptstadt Tallinn, sondern mit etwa 60 Teilnehmenden aus der ganzen Welt online statt. STACK ist die führende Open-Source-Software für die Erstellung digitaler Aufgaben im MINT-Bereich. Prof. Dr. Mike Altieri von der Fakultät EMI stellte zusammen mit Kollegen anderer Hochschulen adaptive Gestaltungsmöglichkeiten solcher Aufgaben vor, die auf die individuellen Antworten der Studierenden ebenso individuell reagieren. Stephan Bach vom Projekt OTH mind beleuchtete den didaktischen Einsatz von Multiple Choice Fragen und zeigte innovative Formate in STACK auf. Die vorgestellten Entwicklungen sind zukunftsweisend und können nicht nur in Zeiten von Corona ein wesentlicher Baustein für die digital gestützte Lehre in technischen Studiengängen sein.

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    news-6216 Wed, 06 May 2020 09:59:27 +0200 Mentoringprogramme „first steps“ und „professional steps“: Erstes Online-Mentoringtreffen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6216&cHash=819b49eec009b16ae145afd3f79e32f9 Für Juni ist die Abschlussveranstaltung geplant. Doch wie soll sie in diesem Jahr aussehen? Beim Netzwerktreffen der Mentoringprogramme „first steps“ und „professional steps“ wurde diese Fragen geklärt. Aufgrund der Corona-Krise haben sich die Mentees und Mentorinnen diesmal online getroffen. Die beiden Organisatorinnen Christina Renner und Marion Nitsche haben mit dem Tool BigBlueButton (BBB) ermöglicht, dass die Studentinnen und Ingenieurinnen sich untereinander unterhalten und austauschen konnten. Bei dem Mentoringtreffen wurde diskutiert, wie das letzte Treffen im Juni ablaufen soll. Die Abschlussveranstaltung des Bayern-Mentoring ist immer ein besonderes Ereignis, welches in Form einer erlebnispädagogisches Maßnahme veranstaltet wird. So wurden in den Vorjahren zum Beispiel ein Töpferkurs, eine Kanu-Tour und ein Besuch im Hochseilgarten organisiert.

    Dieses Jahres muss leider wegen den unsicheren Zeiten umgedacht werden. Es wurde nach einer Möglichkeit gesucht, die Abschlussveranstaltung trotz Corona stattfinden zu lassen. Die Idee einer Mentorin, eine virtuelle Challange als Abschlussveranstaltung zu organisieren, wenn keine Präsenzveranstaltung realisierbar ist, wurde aufgegriffen. In dieser Challange werden die Tandems gegeneinander in einem kollegialen Wettkampf virtuell antreten.

    Auch wurde von den Organisatorinnen darauf aufmerksam gemacht, dass der geplante Bayern Mentoring Workshop am 16. Mai 2020 als Online-Seminar stattfindet. In diesem Workshop geht es um das spannende Thema  „Neuro-Linguistisches Programmieren“. 

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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    news-6212 Mon, 04 May 2020 13:55:09 +0200 Die Hochschulbibliothek in der Corona-Krise https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6212&cHash=977cde46d1ac0772d9b4551a5233838d Auch die Bibliothek wird durch die Corona-Krise vor große Herausforderungen gestellt. Um Hochschulangehörige weiterhin mit Literatur zu versorgen, hat sich die Bibliothek schnell auf die veränderten Bedingungen eingestellt und umfangreiche Maßnahmen eingeleitet.
  • E-Books first:
    Neubeschaffungen von Büchern werden sofern es möglich ist, als E-Book gekauft, die von Hochschulangehörigen auch von zu Hause aus genutzt werden dürfen. Neben Einzelbeschaffungen wurden ganze Verlagspakete neu lizenziert. So stehen jetzt Nutzungsrechte für über 9.000 neue E-Books zur Verfügung.
  • Abschluss von kostenfreien, befristeten Verlagsangeboten:
    Einige Verlage haben die Zugänge zu ihren Plattformen zeitlich befristet geöffnet und können von Bibliotheken unentgeltlich lizenziert werden. Die Bibliothek gibt diese Angebote, nach Sichtung und Prüfung, umgehend an die Benutzer/Innen weiter.
  • Scan-Service der Bibliothek für das Lehrpersonal:Das Urheberrechtsgesetz erlaubt es, bis zu 15 % eines Werkes in Semesterapparate einzustellen. Viele Professorinnen und Professoren nutzen dies und haben das Angebot angenommen sich aus Printbüchern einzelne Kapitel scannen zu lassen. Diese stehen den Studierenden auf den Lernplattformen im Rahmen der jeweiligen Skripte zur Verfügung.
  • Benutzerberatungen und Schulungen:
    Seit Anfang April werden Schulungen, speziell für Studierende, als Videokonferenzen angeboten. So können z. B. Studierende mit Abschlussarbeiten Termine für individuelle Supports zur Literatursuche buchen. Auch Bibliothekskurse finden nun über Videokonferenz statt. Darüber hinaus gibt es ein modulares Schulungsangebot in dem neben Grundlagen der Bibliotheksbenutzung auch Literaturrecherche in Fachdatenbanken oder die Literaturverwaltung mit CITAVI behandelt wird.
    Für allgemeine Fragen rund um die Bibliothek steht täglich zwischen 9 und 10 Uhr die „Infotheke online“ zur Verfügung. Hier werden Auskünfte je nach Wunsch telefonisch oder auch per Videokonferenz erteilt.
  •  Eingeschränkte Bibliotheksöffnung seit 27.04.2020:
    Die Bibliotheken der OTH Amberg-Weiden haben zurzeit von 10 – 14 Uhr für Hochschulangehörige wieder geöffnet. Zugänglich ist, unter Einhaltung der Abstandsregeln, nur der Ausleihbereich, der jeweils nur von einer Person betreten werden darf. Bücherwünsche müssen hierfür vorab per Mail an die entsprechende Bibliothek mitgeteilt werden.
  • Trotz Corona kann die Bibliothek mit diesen Maßnehmen auch in schwierigen Zeiten ein gutes Serviceangebot aufrecht erhalten. Ausführlichere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Bibliothek.

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    news-6202 Fri, 24 Apr 2020 10:19:31 +0200 Tausche T-Shirt gegen Hoffnung: Online-Premiere des Dokumentarfilms am 24. April https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6202&cHash=9f656062301932924363bc441dc06ff9 Für die Produktion unserer Kleidung arbeiten Menschen am anderen Ende der Welt unter unmenschlichen Bedingungen. Geht das auch anders? Jonathan Ziegler hat sich für seine Masterarbeit im Studiengang Medienproduktion und -technik auf die Suche nach der Hoffnung in der Textilbranche begeben. Das Ergebnis: Ein Film über faire Mode und Menschen, die etwas verändert und bewegt haben, und dadurch auch andere inspirieren. Um den Film zu finanzieren, hat Jonathan Ziegler ein Crowdfunding gestartet. Eigentlich wollte er seine Unterstützer zu einer Filmpremiere einladen. Wegen der Corona-Krise musste Jonathan Ziegler nun auf eine Online-Premiere ausweichen. Passend zur Fashion Revolution Week 2020 ist der Dokumentarfilm heute um 20.15 Uhr per Livestram auf seiner Website zu sehen.

     

    Trailer „Tausche T-Shirt gegen Hoffnung“

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    news-6199 Wed, 22 Apr 2020 12:39:55 +0200 Medienprojekt „Auf Flügeln des Gesanges“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6199&cHash=be2a6d18251f41c6b82546bb94684474 Junge Gesangstalente der Musikhochschule Nürnberg beflügeln das Publikum mit Melodien aus Lied, Oper und Operette, Studierende des Studiengangs Medienproduktion und Medientechnik der OTH Amberg-Weiden halten das Konzert in Bild und Ton fest. Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre setzten die Musikhochschule Nürnberg, die OTH Amberg-Weiden und das Kulturreferat der Stadt Amberg ihre Kooperation auch in diesem Jahr fort. Das Konzert „Auf Flügeln des Gesanges“ der Gesangsklasse von Prof. Susanne Kelling von der Nürnberger Musikhochschule fand Ende Januar zum fünften Mal im Amberger Theater statt. Im Gegensatz zu den vorherigen Konzerten zeichneten die Medientechnikstudierenden nicht nur den Ton für eine Konzert-CD auf, sondern erstellten zusätzlich Filmaufnahmen.

    Nun ist auch die Postproduktion (Samuel Stadler) abgeschlossen.  Aus den Aufnahmen von vier Kameras (Jessie Geissler, Kristina Derbertin, Carolin Jeffraim und Julia Steidl) und Mikrofonen (Klaus Seidl) sind separate Videoclips von jeder Arie und jedem Lied entstanden, die den Sängerinnen und Sängern nun für die eigene Promotion ihrer Gesangskarriere zur Verfügung stehen. Die sechs Medientechniker und Medientechnikerinnen setzten ihre Aufgabe zur großen Zufriedenheit von Prof. Susanne Kelling und Prof. Dr. Maximilian Kock (Lehrgebiet Audioproduktion) um. „Praxisnähe und Anwendungsbezug spielen bei der Ausbildung der Studierenden an der OTH Amberg-Weiden eine große Rolle. Dieses Medienprojekt ist ein weiterer Beleg für die Verzahnung von Theorie und praktischer Anwendung“, so Projektbetreuer Prof. Dr. Maximilian Kock.

     

    Die Videoclips des Konzerts stehen hier zum Sehen und Hören bereit.

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    news-6155 Fri, 13 Mar 2020 13:18:16 +0100 Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) im Fokus: Über 100 Teilnehmer beim 4. Cluster-Forum „KWK– effizient, vielseitig, zukunftsfähig“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6155&cHash=86415e7e63e987ea2cf44d35284c5477 Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Hocheffiziente Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung entwickeln sich zur wirtschaftlichsten Lösung für gesicherte Kraftwerksleistung in einem nachhaltigen Energiesystem. Sie ergänzen den weiteren Zubau regenerativer Erzeugung, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit und sind unverzichtbar zur Erreichung der Klimaziele. Beim 4. Cluster-Forum KWK an der OTH in Amberg, das in bewährter Zusammenarbeit mit der Bayern Innovativ GmbH und dem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) Anfang März durchgeführt wurde, gaben eine Vielzahl von Experten aus Forschung, Politik und Wirtschaft Einblicke in die neuesten Entwicklungen von Technologie und Rahmenbedingungen und berichteten über ihre Erfahrungen bei der Realisierung innovativer KWK-Konzepte. Die praxisrelevanten Vorträge zu den Schwerpunktthemen „KWK – Forschung und Innovation“, „KWK in Quartier und Kommunen“ und „KWK – wegweisende Industrielösungen“ kamen bei den über 100 TeilnehmerInnen sehr gut an. Durch das abwechslungsreiche Programm führten Prof. Dr. Markus Brautsch und Raphael Lechner vom KoKWK, sowie der Leiter des Cluster Energietechnik Prof. Dr. Oliver Mayer von Bayern Innovativ. Als Gastland für die diesjährige Veranstaltung konnte mit Dänemark einer der Pioniere im Bereich der KWK und Fernwärmeversorgung gewonnen werden. In der begleitenden Fachausstellung präsentierten Unternehmen der KWK-Branche ihre Produkte, Technologien und Dienstleistungen im innovationsorientierten Umfeld des Clusters präsentieren. Außerdem gab es Gelegenheit, das „Technikum für Kraft-Wärme-Kopplung“ am Campus zu besichtigen und sich über die angewandte KWK-Forschung am Standort Amberg zu informieren. 

    Prof. Dr. Frank Messerer, Abteilungsleiter für Energiepolitik, Energieinfrastruktur und -forschung im Bayerischen Wirtschaftsministerium stellte die politischen Weichenstellungen zur Deckung des Energiebedarfs in Bayern und insbesondere die Rolle der KWK für eine dezentrale, nachhaltige Energieversorgung dar. Zusätzlich zum Ausbau erneuerbarer Energien sollen zukünftig rund 3.000 neue KWK-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 500 MW installiert werden. Thematisch passend dazu referierte Raphael Lechner über die aktuellen Entwicklungen und Rahmenbedingungen zur KWK und wies darauf hin, dass von Seiten der Politik klare und langfristige Planungssicherheit gewährleistet werden muss.

    Dr. Oliver Brückl von der OTH Regensburg stellte das aktuelle Forschungsprojekt „Optibiosy“ vor, bei dem in Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden die zukünftige Rolle von Biogasanlagen im Post EEG Umfeld ausgelotet wird. Über Innovationen hinsichtlich Effizienzsteigerung durch ORC und Abwärmeverstromung mittels Dampfkreislauf referierte Florian Stadler von der Fa. UAS Messtechnik GmbH. Jasmin Gleich, Projektmanagerin der C.A.R.M.E.N. e.V., zeigte die Potentiale von nachhaltigen KWK-Kraftstoffen auf.
    Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Partrizia Renoth von der Danish Energy Agency, die die Rolle der KWK in Dänemark in einem Umfeld mit gut ausgebauten Fernwärmenetzen und hohen Anteilen an Windenergie beleuchtete. Jürgen Bayer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth, stellte seine Erfahrungen bei der Umsetzung des bundesweit ersten innovativen KWK-System (iKWKS) nach der KWK-Ausschreibungsverordnung vor, welches durch das Institut für Energietechnik (IfE) der OTH Amberg technisch begleitet wird. Dabei wird das Wärme- und Kältenetz der Bayreuther Universität künftig innovativ und hocheffizient mit KWK und Erneuerbaren Energien versorgt. Die wirtschaftliche Optimierung bei KWK Contracting mittels intelligentem Metering und Systemintegration wurde von der GETEC GmbH aufgezeigt.

    Der letzte Themenblock befasste sich mit wegweisenden KWK-Industrielösungen. Dabei stellte die AGO AG ihre flexibel einsetzbaren Anlagenkomponenten vor. Josef Scheuermeyer von der Andechser Molkerei Scheitz GmbH, der größten Bio-Molkerei Europas, zeigte, wie die industrielle Energieoptimierung mittels Druckluft-BHKW sattfinden kann.

    Beim abschließenden Get-together hatten die Teilnehmer noch Gelegenheit in entspannter Atmosphäre Ideen für zukünftige Anwendungen und Kooperationen zu diskutieren.

     

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    news-6119 Wed, 11 Mar 2020 13:46:59 +0100 Ausbau der Kooperation mit schottischen Universitäten https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6119&cHash=fde7357713f6679d30836b25b3b54d40 Die Cybersicherheit ist ein breit gefächertes Forschungsgebiet und umfasst außer dem technischen Bereich auch andere wie beispielsweise Psychologie und Wirtschaft. Eine Delegation der OTH Amberg-Weiden besuchte Anfang März schottische Kolleginnen und Kollegen von der University of Strathclyde (Glasgow, Dr. George Weir), der University of Abertay (Dundee, Prof. Dr. Renaud Karen, Dr. Ian Ferguson, Dr. Natalie Coull) und der University of Aberdeen (Dr. Bob Duncan), um sich über aktuelle Forschungsprojekte auszutauschen. Dabei wurden nicht nur Eindrücke und Erkenntnisse über die verschiedenen Bereiche gewonnen, sondern auch neue Perspektiven für die eigene Forschung erkannt. Simon Liebl und Leah Lathrop präsentierten den aktuellen Stand ihres Forschungsprojekts zur Absicherung von Industrial Internet of Things
    (IIoT) Geräten in kritischen Infrastrukturen vor. Prof. Dr. Andreas Aßmuth stellte weitere Forschungsaktivitäten zum Thema Cybersicherheit in den Bereichen Automotive, Drohnen, Cloud Computing und Healthcare vor und Prof. Matthias Söllner berichtete über das im Aufbau befindende Optoelektronik-Labor und dessen vielseitigen Anwendungsfeldern.

    Auf schottischer Seite stellte eine Doktorandin von Dr. George Weir einen Ansatz zur Unterscheidung von Internet-Paketen des anonymen Tor-Netzwerks und verschlüsselten Paketen (TLS) des regulären Netzverkehrs vor, und ein Masterand von Prof. Dr. Karen Renaud skizzierte seine Idee für einen Seitenkanal-Angriff
    mittels Akustik gegen das Verschlüsselungsverfahren AES. Ein Seitenkanal dient der Gewinnung von sensiblen Informationen wie beispielsweise kryptographischen Schlüsseln über indirekte Informationen, z.B. den Energieverbrauch oder eben über Geräusche, die von einem Computer bei der Entschlüsselung ausgehen. Prof. Dr. Karen Renaud berichtete über ihre Forschung im Bereich der Schulung von Cybersicherheit für Kinder (4 bis 6 Jahre). Diese lernen im Zuge der Digitalisierung bereits den Umgang mit Tablets und anderen Geräten, können aber natürlich nicht wissen, was ein Passwort ist und warum so etwas benötigt wird. Zum Abschluss stellte ein Doktorand von Dr. Bob Duncan seine Forschung über Sensibilisierung und Investitionsbereitschaft von klein- und
    mittelständischen Unternehmen in Sachen Cybersicherheit mit Schwerpunkt in Großbritannien und Saudi Arabien vor. Durch die unterschiedlichen Hintergründe der TeilnehmerInnen entstanden so spannende Diskussionen nach den Vorträgen.

    Intensivierung der Kooperation

    Alle Beteiligten möchten die gemeinsame Kooperation fortsetzen und zukünftig weiter ausbauen. Für dieses Jahr sind noch zwei weitere Termine geplant. Im Sommer beabsichtigt Prof. Dr. Aßmuth mit einigen Studierenden zur Strathclyde Universität in Glasgow fliegen, um dort wie in den vergangenen Jahren an der Summer School „International Perspectives on Cybercrime“ teilzunehmen. Für das Wintersemester ist geplant, dass schottische DozentInnen die OTH in Amberg besuchen, um ein Seminar für Forschungsmaster-Studierende durchzuführen. Zudem ist angedacht, die Zusammenarbeit durch weitere gemeinsame Publikationen und Forschungsprojekte zu intensivieren. Die beiden Nachwuchswissenschafter Simon Liebl und Leah Lathrop haben außerdem mit den Vertreterinnen und Vertretern verschiedene Möglichkeiten der schottischen Universitäten diskutiert, dort eine kooperative Promotion durchzuführen.

    Gefördert wurde die Schottland-Reise von der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR), die die Schottland-Reise über das Programm BayIntAn unterstützt hat
    (Förderkennzeichen BayIntAn_OTHAW_2020_26).

     

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    news-6118 Mon, 09 Mar 2020 13:24:00 +0100 Antrittsbesuch an der nordböhmischen Technischen Universität Liberec https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6118&cHash=a7024e193add60f3d823a3b07108d6be Grenzüberschreitende Zusammenarbeit – Auf Einladung von Prodekan Prof. Ing. Karel Fraňa Ph.D. und Prodekan Prof. Ing. Petr Lepšík Ph.D. von der Fakultät Maschinenbau an der Technischen Universität Liberec haben nun Marian Mure M.A. vom OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel- und Osteuropa (KOMO) zusammen mit Dekan Prof. Dr.-Ing. Jürgen Koch und Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß (beide Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik) die tschechischen Kolleginnen und Kollegen in Nordböhmen besucht. Prof. Fraňa und Prof. Lepšik waren bereits Ende 2019 an der OTH in Amberg zu Gast und lernten insbesondere die Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik mit ihrem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) kennen. Die Amberger Delegation war gespannt auf die Labore und Möglichkeiten an der TU Liberec gespannt und sie wollte zusammen mit ihren tschechischen Kolleginnen und Kollegen Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit in Lehre und Forschung  besprechen. Besonders beeindruckend war das neue Technologiezentrum der TU Liberec, das zusammen mit dem Autobauer Škoda betrieben wird, der sein Hauptwerk im ca. 50 km  entfernten Mladá Boleslav unterhält.

    Die VertreterInnen beider Hochschulen einigten sich darauf, möglichst zeitnah eine erste offizielle Kooperation in Lehre und/oder Forschung im Rahmen der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA) anzustreben.

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    news-6103 Wed, 04 Mar 2020 18:43:32 +0100 Den wissenschaftlichen Austausch mit Russland stärken https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6103&cHash=32a0cb362a27457a43f8057dd8fd6bd4 Als flächenmäßig größtes Land der Welt und wichtiger Handelspartner Deutschlands ist Russland in Hinblickt auf Wissenschaft und Forschung von hohem Interesse. Um sich tiefergehend zu den aktuellen Entwicklungen und Potentialen für wissenschaftlichen Austausch und Forschung zu informieren, nutzte die Delegation um Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug, Prof. Dr.-Ing. Magnus Jaeger, Jegor Kern und Marian Mure den Aufenthalt in Moskau, um die wichtigsten deutschen Wissenschafts- und Hochschulvertretungen in Moskau zu treffen. Bei einem Treffen im Deutschen Haus für Wissenschaft und Innovation (DWIH) in Moskau berichteten Vertreter der OTH Amberg-Weiden von den bisherigen Aktivitäten der Hochschule in Russland. Michael Dobis, Referatsleiter für Wissenschaft und Forschung an der Deutschen Botschaft Moskau, informierte die Delegation über die aktuelle Situation der deutsch-russischen Beziehungen im Bereich Wissenschaft und Bildung, das Deutsch-Russische Jahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft sowie die Deutsch-russische Roadmap für die Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation.

    Andreas Hoeschen, Leiter der Moskauer Außenstelle des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD und Direktor des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in Moskau, stellte die Arbeit des DWIH zusammen mit den deutschen Wissenschaftsorganisationen in Russland vor und gab einen Überblick zum deutsch-russischen Forschungsnetzwerk.
    „Für den DAAD ist Russland ein Schwerpunktland, deshalb befindet sich hier auch die größte Außenstelle des DAAD“, so DAAD- und DWIH-Leiter Dr. Andreas Hoeschen. Gemeinsam mit DAAD-Projektmanagerin Anna Metzler stellte er verschiedene Fördermöglichkeiten des DAAD zu russisch-deutschen Projekten vor, insbesondere das Stipendienprogramm „Russland in der Praxis“. Vorab hatte ein Treffen mit Dr. Vukolova von Rödl & Partner stattgefunden, welche ebenfalls Studierende im Rahmen des Programms für ein Praktikum in ihrer Kanzlei aufnehmen. Dr. Vukolova gab Einblicke in die Aufgabenbereiche ihres Unternehmens sowie in die aktuelle Marktentwicklung und die Schwerpunktthemen der russischen Wirtschaft.
     

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    news-6089 Wed, 19 Feb 2020 12:59:14 +0100 Künstliche Intelligenz – Potentiale erkennen und nutzen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6089&cHash=23932780720e0683c410af262a2d3e00 Künstliche Intelligenz (KI) gehört zu den Schlüsseltechnologien für Unternehmen. Aktuelle Anwendungen sind beispielsweise Bilderkennung, Spracherkennung sowie intelligente Assistenzsysteme für Dialoge. Welche Möglichkeiten bietet KI heute und wo wird die Reise noch hingehen? Diese Fragen standen bei der gemeinsam von OTH Amberg-Weiden und IHK Oberpfalz/Kelheim initiierten Veranstaltung „Künstliche Intelligenz – Potentiale erkennen und nutzen“ im Mittelpunkt. „Gemäß unserem Motto, in der Region, für die Region‘ leistet die OTH Amberg-Weiden einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Spitzenforschung im Bereich Künstliche Intelligenz hier in der nördlichen Oberpfalz – immer anwendungsorientiert, d.h. in Zusammenarbeit mit Partnern in den Unternehmen“, sagte Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden zu Beginn der Veranstaltung. Bevor Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und Wirtschaft einen Einblick in die Thematik gaben und über neueste Entwicklungen in der Forschung berichteten, führte Prof. Dr. Paul Lukowicz, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern, in das Thema ein.

    „Künstliche Intelligenz ist zunächst einmal nichts anderes als mathematische Methoden und Algorithmen“, so Prof. Dr. Paul Lukowicz. Daten sind der Schlüssel: Je mehr und je bessere Daten verfügbar sind, um so besser funktioniert KI. „Sind die Daten Müll, dann sind auch die Ergebnisse Müll.“

    Die OTH Amberg-Weiden forscht im Bereich Intelligente Robotik, Data Science, hochautomatisierten Fahrens und intelligente Prozessketten in der Gesundheit. Anhand von Beispielen aus Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik stellte Prof. Dr. Gerald Pirkl im Anschluss an den Keynote-Vortrag vor, wo KI im Ingenieursumfeld zum Einsatz kommt. Einblick in die Anwendung von KI in der Verpackungsindustrie gab Prof. Dr. Christian Schieder. So könne unter anderem durch KI die individuelle Markierung von Paketen vereinfacht werden. Wie KI in der Medizin zum Einsatz kommt zeigte Prof. Dr. Rothgang in Ihrem Vortrag: künstlich erzeugte Kontrastbilder in der Magnetresonanztomographie könnten die Untersuchung für Patient/innen verkürzen. Mit Hilfe von maschinellem Lernen kann auch die Urlaubsberatung, die mehr und mehr online stattfindet, verbessert werden erläutert Nicolas Götz, adigi GmbH. Last but not least erklärte Dr. Sebastian Erdenreich aus der Sticht des noch jungen Unternehmens trinnovative GmbH, wie und in welchen Bereichen die KI die Unternehmen und einzelne Produktionsbereiche bereits verändert hat bzw. ganz  sicher noch verändern wird.

     

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    news-6087 Tue, 18 Feb 2020 15:58:41 +0100 Prager Nachwuchswissenschaftler zu Gast im Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6087&cHash=fb1480c96bcf37a21b0d24bd1b504360 Kunststoff-Turbinen aus dem 3D-Drucker im Prüfstand: das Team „Mikroexpansionsturbinen“ von Prof. Dr.-Ing. Anreas P. Weiß im Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) hat zu Jahresbeginn versierte und tatkräftige Unterstützung von der Tschechischen Technischen Universität in Prag (ČTU) bekommen. Bc. Jan Špale, der schon öfter im Labor für Strömungsmaschinen von Prof. Dr. Weiß zu Besuch war, hatte eine große Anzahl von in Kunststoff 3D-gedruckten Turbinen dabei, die er im Prüfstand für Druckluftantrieb und –technik (PDLT) vermessen wollte. Eine ähnliche, für diese Zwecke ebenso gut geeignete Versuchseinrichtung gibt es an der TU in Prag nicht. Jab Špale ist Masterstudent im Studiengang für Energietechnik an der TU in Prag und gleichzeitig bereits Mitarbeiter im „University Centre of Energy Efficient Buildings (UCEEB)“, das seit gut zwei Jahren mit Prof. Dr. Weiß und dem KoKWK zusammenarbeitet. Neben der Vermessungen der Kunststoff-Turbinen unterstütze Jan Špale auch das Turbinen-Team von Prof. Dr. Andreas P. Weiß. So nahm er z. B. gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Tobias Popp, M.Eng., die neue Brennersteuerung am ORC-Versuchskraftwerk am Zentrum für Energietechnik (ZET) an der Universität Bayreuth in Betrieb. Außerdem stellte er in zwei englischen Vorträgen zum einen das UCEEB und zum anderen die Arbeiten des UCEEBs auf dem Gebiet „P2H2P“ (=  Power-to-Heat-To-Power) vor. Beide Vorträge hielt er sowohl in der Mastervorlesungen „Thermische Maschinen und Anlagen“ von Prof. Weiß als auch beim „Forschungsstammtisch“, einem informellen Weiterbildungsformat, das Max Becker, M. Eng., vom KoKWK einmal im Monat organisiert.

    Diese Zusammenarbeit  und auch Jan Špales vierwöchiger Aufenthalt werden von der Bayerisch-Tschechischen-Hochschulagentur (BTHA) gefördert. Die Organisation des aktuellen Aufenthaltes lag beim Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa (KOMO) der OTH-AW.

    Da das gemeinsame Projekt BTHA-JC-2018-56 „Low cost turboexpanders for decentralized energy applications – possibilities of 3D print manufacturing from modern plastic materials“ 2020 zu Ende geht, diskutierte Jan Špale während seines Aufenthalts mit Raphael Lechner, M.Sc., Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK), die zukünftige Zusammenarbeit im Bereich der Energieeffizienz-Netzwerke. UCEEB und KoKWK arbeiten derzeit an einem diesbezüglichen Projektantrag „Energy Efficiency Network – a cross border energy consultant training“ für die „Europäische Klimainitiative (EUKI)“. Ing. Václav Novotný von UCEEB und Betreuer von Jan Špale hat Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß eingeladen, an dem Tschechisch-Norwegischen Forschungsprojekt „DEXPAND“ (Distributed Energy eXPANDers) als Senior Researcher teilzunehmen. Die zugehörige Projektskizze wird durch das UCEEB Ende Februar 2020 eingereicht.

     

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    news-6068 Sun, 09 Feb 2020 22:36:25 +0100 ACHTUNG: Information aufgrund der aktuellen Unwetterwarnung https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6068&cHash=b460cb2ec02637331049c55916f9fc78 Sollten Sie bei Prüfungen am Montag, den 10.02.2020, aufgrund der aktuellen Unwetterwarnung nicht antreten können, geben Sie bitte Ihrem Ansprechpartner im Prüfungsamt/Studienbüro unverzüglich Bescheid! Aufgrund der außerordentlichen Situation wird bei Ihrer Prüfung ein Rücktritt eingetragen. Es wird Ihnen kein Fehlversuch hierfür angerechnet.

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    news-6067 Fri, 07 Feb 2020 13:53:13 +0100 EthikForum mit Harald Lesch: Fake Science – Was wir in Zeiten von Fake News und Co. noch glauben können https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6067&cHash=1089e45af523198ec7109c927a8fbcd1 Wissenschaftliche Erkenntnisse werden oftmals bewusst ignoriert – das zeigt die Diesel und Klimadebatte exemplarisch. Gleichzeitig gibt es auch noch die Scheinwissenschaft. Was können wir daher noch glauben? Wie erkennen wir Fake News und Fake Science? Antworten hat Prof. Dr. Harald Lesch, Astrophysiker und TV-Moderator, den über 400 BesucherInnen des EthikForums gegeben. Das Internet ist eine der großen Voraussetzungen für Fake News. Aktuelles Beispiel: der Coronavirus. Die vielen offenen Fragen sind idealer Nährboden für Falschinformationen und Verschwörungstheorien. „Das Internet ist das resonante Medium, in dem sich Nachrichten, Informationen, Meinungsäußerungen im Affenzahn verbreiten, im Prinzip mit Lichtgeschwindigkeit“, sagte Prof. Dr. Lesch. „Wenn gewisse Dinge, von denen wir glauben, dass sie wahr sind, durch äußere Informationen bestätigt werden, dann verfestigt sich solches Muster immer mehr und mehr.“ Vor allem, wenn die Fakten nicht so verzerrt sind, dass sie als Verschwörungstheorie erkennbar sind, sondern wenn mit „leicht falschen Fakten“ argumentiert wird.

    Doch wie Fake erkennen?

    Die Gesellschaft sei ständig in der Situation, jemandem vertrauen zu müssen. „Vertrauen ist der Anfang von allem, Vertrauen reduziert Komplexität“, so der der Physiker und Naturphilosoph. Wissenschaft könne man vertrauen, den Wissenschaftler fordern von den Theorien, die gemacht wurden, dass sie überprüft werden. „Neben der wissenschaftliche Ebene ist die emotionale Ebene, also Meinung, Hoffnung, Visionen, Träume. Aber der wirkliche Inhalt von wissenschaftlicher Forschung ist ausschließlich auf die Überprüfung von Hypothesen abgestellt“, betonte Prof. Dr. Harald Lesch. Bei Wissenschaft spielt Irrtum eine große Rolle. „Empirische Wissenschaften müssen an der Erfahrung scheitern können. Wir fordern von den Theorien, die wir machen, dass sie überprüft werden können. Und es könnte sein, dass wir von Irrtum zu Irrtum immer näher an die Wahrheit herankommen.“ Das Schlimme sei aber, dass hinter dieser Frage nach der Wahrheit oft absolute Anonymität herrsche. „Das ist nicht Wissenschaft! Das wissenschaftliche Ethos besteht darin, Dinge zu publizieren, unter Klarnamen und Klaradresse“, so Prof. Dr. Lesch. Zudem müsse die Öffentlichkeit darüber informiert werden, was Hochschulen und Universitäten machen.  

    Auch in der an Prof. Dr. Harald Leschs Vortrag anschließenden Diskussion stand die Glaubhaftigkeit von Fakten und Quellen im Fokus. Prof. Dr. Peter Kurzweil, Chemieprofessor an der OTH Amberg-Weiden, bestätigte dabei noch einmal: „Wahrheit hat viel mit Wissensvermittlung zu tun.“

    Ohne Nachhaltigkeit keine Zukunft

    Beim EthikForum wurde der Preis für Ethik und Nachhaltigkeit, der vom Förderverein „Amberger Freunde der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden e.V.“ gestiftet wird, vergeben. Erhalten haben ihn Larissa Köster und Aziza Ernst. Die beiden Studentinnen haben die „Fridays4Future“-Bewegung in Amberg ins Leben gerufen.

    Außerdem erhielten Matthias Uhl, Savino Opitz, Larissa Köster und Corinna Völkl das Zertifikat für Ethik und Nachhaltigkeitsmanagement (ETHNA) überreicht. Um das ETHNA-Zertifikat zu erlangen, müssen sich Studierende intensiv mit ethischen Fragen und nachhaltiger Entwicklung auseinandersetzen – theoretisch und praktisch.

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    news-6032 Thu, 06 Feb 2020 10:05:00 +0100 4. KWK-Forum https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6032&cHash=bdb9ee1242af3a96b246266b952dedbd Experten aus Politik, Wissenschaft und der betrieblichen Praxis geben Einblicke in die neuesten Entwicklungen von Technologie und Rahmenbedingungen und berichten über ihre Erfahrungen bei der Realisierung innovativer KWK Konzepte. Die inhaltlichen Schwerpunkte des Forums sind:

    • Kraftwerkspark der Zukunft – die Rolle der KWK im Wandel
    • Rahmenbedingungen – KWK als Säule im Energiesystem
    • Kraftstoffe für die KWK der Zukunft – Elektrolysewasserstoff und SynFuels
    • Innovative Anwendung – Industrie, Kommunen, Quartiere

    Das Forum findet bereits zum vierten Mal in Amberg, in enger konzeptioneller Abstimmung mit dem Bayerischen Kompetenzzentrum KWK statt. Der süddeutsche Raum, Österreich und insbesondere Bayern, mit einer hohen Dichte kompetenter Unternehmen und Forschungseinrichtungen, ist der führende Standort für innovative KWK Lösungen. Das Forum ist der Branchentreff für wegweisende KWK Anwendungen.

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    news-6060 Thu, 30 Jan 2020 12:10:20 +0100 Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten zu Gast an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6060&cHash=2263d9fb33e0a9129ec0c6293181dbbf E-Beratung, Clearingstelle für sexuelle Beratung und Mobbing, Frauenförderprogramme – das waren die wesentlichen Themen bei der 65. Sitzung der LaKoF Bayern/HAW (Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Bayerischen Hochschulen). Alle Hochschulfrauenbeauftragten der bayerischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und einige ihrer Mitarbeiterinnen folgten der Einladung der Sprecherin der LaKoF Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard an die OTH Amberg-Weiden, die in diesem Jahr Gastgeberin war. Zentrale Punkte der zweitägigen Tagung waren neben einem Vortrag von Prof. Dr. Richard Reindl, Leiter der Studienwerkstatt Onlineberatung Nürnberg, zum Thema „Einführung in die E-Beratung“ die mögliche Einrichtung einer Clearingstelle für sexuelle Beratung und Mobbing. Im Fokus des zweiten Tages standen allgemeine Themen der LaKoF. Hier wurden über den aktuellen Stand der LaKoF-Förderprogramme, Ausblick auf Aktivitäten der Hochschulen, gesetzliche Vorgaben sowie weitere gemeinsame langfristige Zielsetzungen zum Thema Frauenförderung besprochen und vorgestellt.

    Über die LaKoF Bayern

    Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten aller bayerischen Hochschulen, d.h. der Universitäten sowie der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und der Kunst- und Musikhochschulen, koordinieren ihre Tätigkeit auf Landesebene in der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Bayerischen Hochschulen (LaKoF Bayern). Die LaKoF Bayern vertritt die Interessen von Wissenschaftlerinnen, Studentinnen und Frauen des wissenschaftsstützenden Personals. Sie nimmt durch Stellungnahmen, Empfehlungen und Vorstellung von Konzepten Einfluss auf die gleichstellungspolitische Diskussion, auf Entscheidungen des Ministeriums im Bereich der Hochschulen in Bayern und darüber hinaus. Die Landeskonferenz findet in der Regel ein- bis zweimal im Jahr statt.

    Website der LaKoF

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    news-6054 Fri, 24 Jan 2020 14:06:21 +0100 Biotop für die Seele – Raum der Stille wieder eröffnet https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6054&cHash=2ff590b4d8afc507837c1f588868a301 An der OTH Amberg-Weiden wird nicht nur großer Wert auf Qualität in der Lehre gelegt, auch der Mensch kommt hier nicht zu kurz. Was die Mensa für den Körper ist, ist der „Raum der Stille“ für die Seele. Ein Ort zum Kraft tanken, Ruhe erfahren oder auch mal um in sich zu kehren. Ein Raum, der nicht bei allen bekannt ist, aber dennoch von vielen gut besucht und auch sehr geschätzt wird. Vielfältig wird der „Raum der Stille“ an der Hochschule genutzt und  solange die Regeln respektiert werden, kann der Raum auch für so gut wie alles verwendet werden.
    Vor Jahren schon wurde der Raum von der Hochschulseelsorge in Amberg angeregt und letztendlich von der Hochschulleitung umgesetzt. Um den Rückzugsort noch einmal aufzuwerten, haben sich die Studierendenvertretung und die Hochschulseelsorge zusammengetan, Teppich und Sitzsäcke gereinigt und die Ausstattung erweitert.

    Die Seele baumeln lassen, dem Studienalltag entfliehen – hochwertige Paletten-Loungemodule, eine Paletten-Biergarnitur und zwei Großformatbilder mit Kroatienpanorama schaffen die passende Atmosphäre. Diese Aufwertung wurde durch das Engagement der Studierendenvertretung und die finanzielle Unterstützung der Hochschulleitung sowie der evangelischen und katholischen Hochschulseelsorge möglich gemacht. Offiziell wiedereröffnet wurde der „Raum der Stille” vergangenen Dienstag.

    Pfarrer Dr. Johannes Blohm und Hochschulseelsorger Dr. Markus Lommer weihten den Raum ein. Hierzu hat die Studierendenvertretung Fairtrade-Kaffee und Tee spendiert. Die Hochschulseelsorge hat zum Start der Prüfungsphase auch noch einige Einheiten einer „Anti-Prüfungsstress-Massage“ angeboten. Somit wurde bei der Neueröffnung die vollständige Bandbreite des Raumes aufgezeigt. Ein Raum zum Verweilen, zum Austausch, zum Erholen oder zum Beten.

    Zugänglich ist der Raum rund um die Uhr für alle Hochschulangehörigen per Hochschulausweis. Zu finden ist dieser in der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik (MB/UT) im dritten Stock, Raum 308, gleich neben dem Aufzug.

     

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    news-6056 Fri, 24 Jan 2020 09:10:00 +0100 Gastvortrag „Logistik: Herausforderungen, Innovation und Digitalisierung“ https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6056&cHash=7b5eafd2a3a8a99266c21303b363d8a5 Die Reihe der Gastvorträge zu Themen der Logistik im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen wurde in diesem Semester durch Hubert Schug (CEO der Schug-Gruppe und der Lippert GmbH & Co. KG, Pressath) fortgesetzt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Initiator dieser Vortragsreihe, Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner, spannte der Referent einen Bogen von aktuellen Herausforderungen in der Logistik, über konkrete innovative Lösungen beim Fabrikneubau in Eschenbach bis hin zu Visionen für die Zukunft der Logistik insbesondere im Gesundheitswesen. Die Lippert GmbH & Co. KG wurde 1950 gegründet und produziert am Standort Pressath – und demnächst am neuen Standort Eschenbach – u.a. Hochleistungssortieranlagen bis 20.000 Pakete pro Stunde für KEP-Dienstleister sowie Fertigungs- und Materialfluss-Anlagen für die keramische Industrie. Mit mehr als 370 MitarbeiterInnen ist Lippert in 40 Ländern vertreten. Seit 2017 ist das unabhängige Familienunternehmen auch Mitglied im PartnerCircle der OTH Amberg-Weiden.

    Nach einer kurzen Hinführung zum Thema zeigte Hubert Schug zunächst ausgewählte Herausforderungen in der Logistik auf. Zum einen nannte er das rasante Wachstum im Bereich Pakettransport infolge des boomenden online-Handels, verbunden mit der Problematik des hohen Anteils von Warenrücksendungen (Retouren). Dieses riesige Paketvolumen muss sowohl in den Umschlagspunkten sortiert als auch letztlich zum Kunden gebracht werden. Zum anderen führt die allgemeine demographische Entwicklung auch zu einem Fachkräftemangel. Deshalb werden insbesondere Paketverteilzentren immer stärker automatisiert. Die Firma Lippert stellt sich dieser Herausforderung mit der Planung und Realisierung entsprechender Anlagen.

    Im zweiten Hauptteil seines Vortrags gewährte der Referent einen Einblick in den Neubau der Unternehmens Lippert in Eschenbach. Insgesamt entstehen dort auf rund zehn Hektar Gewerbefläche ca. 36.000 Quadratmeter Geschoßflächen. Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Planung auf einen optimierten Materialfluss gelegt, welcher u.a. durch Fahrerlose Transportsysteme (FTS) für die Montageversorgung unterstützt werden soll.

    Zum Abschluss blickte Hubert Schug noch in die Zukunft insbesondere in der Gesundheitsbranche. Auch hier sieht er die Logistik als eine Schlüsseltechnologie, durch deren optimierten Einsatz Ärzte und Pflegepersonal von eher einfachen aber zeitaufwändigen Routinetätigkeiten entlastet werden können. Somit könnte hier die Logistik auch einen Beitrag zur Reduzierung des Fachkräftemangels in Krankenhäusern und Pflegeheimen leisten.

    Durch den lockeren und interaktiven Vortragsstil – Hubert Schug bezog immer wieder auch die ZuhörerInnen mit ein – vergingen die 90 Minuten wie im Fluge. Und durch die anschauliche und detaillierte Darstellung der Vortragsinhalte konnten die Studierenden viele Anregungen für eine Logistik der Gegenwart und der Zukunft mitnehmen.

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    news-6053 Thu, 23 Jan 2020 18:20:02 +0100 ForschungsForum 2020: Sichtbarkeit erhöhen und neue Kontakte knüpfen – wie Bayerische Akteure unterstützen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6053&cHash=2ebbf16ac8430da826f477e3d6c1c704 Die Forschung an der OTH Amberg-Weiden ist ein Erfolgsfaktor. Aktuelle Herausforderungen und Schlüsseltechnologien wie z.B. Energie- und Ressourceneffizienz, Medizin- und Gesundheitswirtschaft oder Digitalisierung – und zunehmend auch die künstliche Intelligenz – werden aufgegriffen und in der erforderlichen Breite als auch in der nötigen Tiefe verfolgt. Wie die Forscherinnen und Forscher in der öffentlich geförderten Forschung weiterhin optimal unterstützt werden können, zeigten die Referenten des ForschungsForums. Die Bayerische Forschungsstiftung fördert Technologieprojekte in acht übergreifenden Themenfeldern. Anwendungsnahe F&E-Projekte mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Bayern werden mit bis zu 50 % der Projektkosten unterstützt, so Dr. Christian Haslbeck, Geschäftsführer der BFS. Ein wesentliches Ziel der Bayerischen Forschungsallianz BayFOR ist die Erschließung von europäischen und internationalen Fördermitteln. Die Angebote, die Martin Reichel, Geschäftsführer der BayFOR vorstellt, reichen von der Vermittlung von Partnern über Workshops zur Antragsformulierung bis hin zur Vor-Ort-Präsenz in Brüssel. Auch die Innoscripta GmbH hat sich die Unterstützung von Forscherinnen und Forschern zur Aufgabe gemacht mit ihrem Leitfaden: Innovationen erkennen, Projekte initiieren und Partner vernetzen. Sind schützenswerte Ergebnisse erarbeitet, kommt die Bayerische Patentallianz PayPAT ins Spiel, erläutert Dr. Bettina Baumeister, Lizenzmanagerin bei der BayPAT. Im Team aus Juristen, Natur- und Ingenieurwissenschaftler werden Erfindungsmeldungen bewertet, bis zum Patent begleitet und anschließend am Markt verwertet.

    Abgerundet wurde das Programm von Michael Tschapka, Referent am IAF, mit der Vorstellung des neuen Prozesses zur Betreuungsvereinbarung wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die der Gesetzgeber von den Hochschulen fordert.

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    news-6022 Mon, 20 Jan 2020 23:35:00 +0100 Kooperation mit InterNetX: Studierende erstellen eigene Online-Shops https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6022&cHash=2116eeffc9b370cea320da3c90abfe2c Von der Domain-Auswahl über die Konzeption eines Online-Shops bis hin zur Produktvermarktung: Im Kurs „E-Commerce Informationssysteme“, geleitet von der Lehrbeauftragten Sabine Kaiser, erhalten Studierende des Studienangebots „E-Commerce & Retail-Management“ einen umfangreichen Einblick in den Aufbau eines erfolgreichen Online-Shops und dessen Vermarktung. In kleinen Gruppen erarbeiten die Studierenden ein ganzheitliches innovatives Geschäftsmodell. Neben der Umsetzung eines nutzerfreundlichen Internetauftritts werden auch die technisch relevanten Aspekte thematisiert.

    Mit InterNetX steht den Studierenden ein Internet Service Provider zur Seite, welcher für maximale Sicherheit, Verfügbarkeit sowie Leistung steht.  Der Provider stellt für dieses Projekt, wie bereits 2018, während des Wintersemesters den Studierenden, skalierbare und performante Cloud Server kostenlos, zur Verfügung.

    Die InterNetX GmbH wurde 1998 in Regensburg gegründet und ist weltweit eine der größten Anbieter von Domains, Hosting und Webseiten-Verschlüsselung für Reseller. Als technischer und strategischer Partner bietet das Unternehmen somit die Grundvoraussetzung für den Aufbau einer Internetpräsenz.

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    news-6052 Fri, 17 Jan 2020 17:50:00 +0100 AUSGEZEICHNET!: Besondere Leistungen werden gewürdigt https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6052&cHash=fb44b4ae0dee47e1b12d6b6721cceee8 Engagement für die Hochschule und im Studium – das hat für die OTH Amberg-Weiden große Bedeutung. Bei der Preisefeier AUSGEZEICHNET! werden jedes Jahr Förderpreise an Absolventinnen und Absolventen mit hervorragenden Studienabschlüssen vergeben. Darüber hinaus werden mit den Hochschulpreisen Studierende, Lehrende, Forschungsteams und Servicestellen gewürdigt, die sich mit innovativen Ideen für die Hochschule einsetzen. „Besondere Leistungen in den Abschlussprüfungen, besondere Leistungen in der Forschung, in der Entwicklung von Lehrkonzepten, in der Erarbeitung neuer Ideen für unsere Hochschule und besondere Leistungen im ehrenamtlichen Engagement zum Wohle der Studierenden und der Hochschulfamilie – alle diese Leistungen stehen im Fokus unserer Preisefeier“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug bei ihrer Begrüßung. „Es ist wichtig, Leistung wertzuschätzen“, betont Michael Cerny, Oberbürgermeister der Stadt Amberg.

    Förderpreise

    Elf AbsolventInnen wurden für hervorragenden Leistungen in ihren Abschlussarbeiten prämiert. Die Förderpreise, dotiert zwischen 1.000 und 1.500 Euro, werden von den Förderpartnern der Hochschule finanziert. Diese Auszeichnung erhielten: Daniel Geitner, Katja Hampel, Juliane Gentner, Sinja Moller, Patrick Eggmeier, Stephan Lindner, Jakob Hüttner, Pius Stahl, Magdalena Meier, Max Becker und Daniel Voit.

    OTH AW Preise

    „Engagiert. In der Lehre“ wird für innovative Lehr-/Lern- und Prüfungskonzepte vergeben, die durch didaktische Neuansätze und Ideen den Kompetenzerwerb der Studierenden fördern und so zu deren Studienerfolg beitragen. In diesem Jahr geht er an Prof. Dr. Stefan Sesselmann von der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen für den „Ortho-Kongress der Master“. Die Veranstaltung wird vollständig von Studierenden des Masterstudiengangs Medizintechnik geplant und realisiert.

     „Engagiert. Auf dem Campus“ wird an Studierende verliehen, die sich in herausragender und vorbildlicher Weise für Ihre KommilitonInnen und das Miteinander am Campus einsetzen. Für ihr langjähriges Engagement erhält Christina Stollner die Auszeichnung. Sie studiert seit 2014 (Bachelor Umwelttechnik und Master Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement) an der OTH Amberg-Weiden. Und von Beginn an ist Christina Stollner in der Studierendenvertretung, unterstützt bei verschiedenen Projekt, zuletzt organisierte sie die Tanzkurse für den Jubiläumsball der Hochschule.

    Engagiert. Im Service“ honoriert Projekte und Konzepte, die dazu beitragen, die Betreuung und Beratung der MitarbeiterInnen und Studierenden weiter zu entwickeln. Für das Konzept „Modulhandbuch 2.0“ bekommen Prof. Dr. Christian Schieder und sein studentisches Team diesen Preis.

    Die Hochschule lobt einmal jährlich den mit 10.000 Euro dotierten Preis „best project“ für die Durchführung besonders innovativer und beispielhafter Projekte in Forschung und Lehre an der Hochschule aus. In diesem Jahr bekommen Prof. Burkhard Stolz, Prof. Dr. Jörg Holzmann und Alexander Herzner für ihr Projekt „Entwicklung einer frugalen Open-Source-Medizintechnik-Plattform“ diesen Preis. Gemeinsam mit Medizintechnikstudierenden entwickeln sie ein EKG-Gerät, das in Entwicklungsländern nachgebaut werden soll.

    Der Preis für Internationalisierung dient der Würdigung eines von Studierenden mitgestalteten Projekts zum Thema „Internationales“. Im Sommersemester 2019 starteten drei Medientechnik-Studenten, unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Nailja Luth, ein ambitioniertes Filmprojekt. Sie machten sich auf den langen Weg nach Kenia um von der spannenden Geschichte und den Menschen eines ganz besonderen Ortes zu erzählen – dem Schul- und Waisenhaus Pehucci. Für den Dokumentarfilm „MAKAO – Mein Zuhause“ erhalten die Studierenden den Preis für Internationalisierung.

    Der Preis für Mittel- Osteuropa wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen und würdigt Projekte, die dazu beitragen, Mittel-Osteuropa an der Hochschule bekannter und attraktiver zu machen. Sie sollen das Interesse für diese Region, ihre Vielfalt, ihre Sprachen und Potenziale wecken. Dieser Preis bekommt eine studentische Gruppe, die einen Film mit dem Titel „Tschernobyl – Aufstieg aus der Asche“ umsetzen wollen.

    Zertifikat für Hochschullehre

    Lehrende an einer Hochschule sind die Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben und lehren, aber keine Didaktiker wie Lehrer. Das DiZ - Zentrum für Hochschuldidaktik bietet entsprechende Seminare an. Neben dem Pflichtprogramm können Dozierende auf freiwilliger Basis weitere Seminare besuchen. Das Zertifikat Hochschullehre Bayern wird für mindestens 120 Arbeitseinheiten zu je 45 Minuten verliehen. Prof. Dr. Gerald Pirkl und Stefan Breunig haben das Programm absolviert und bekommen dafür das Zertifikat verliehen.

    Förderpreis der Edmund-Bradatsch-Stiftung

    Die Edmund-Bradatsch-Stiftung (www.edmund-bradatsch-stiftung.de) unterstützt mit ihrer Studienförderung begabte und engagierte Studierende aus technischen Studiengängen durch die Vergabe von Stipendien. Aber nicht nur Studierende werden gefördert, sondern auch Wissenschaftler und Forschungsprojekte. Den Förderpreis der Edmund-Bradatsch-Stiftung erhält Prof. Dr. Christoph Lindenberger.

    Fotowettbewerb

    Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der OTH Amberg-Weiden wurden die besten Bilder, die das Leben und den Alltag der Studierenden und MitarbeiterInnen, den Campus und besondere Momente zeigen, gesucht. Bei der Preisefeier wurden in den Kategorien „Lieblingsort an der OTH AW“, „Menschen an der OTH AW“, „Die Hochschule aus einem anderen Blickwinkel“ und „Das lustigste Foto“ die jeweils drei besten Fotos prämiert. Die Gewinnerfotos sind auf der Jubiläumsseite veröffentlicht.

     

     

     

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    news-6043 Thu, 16 Jan 2020 06:19:00 +0100 Bayerisch-Tschechisch. Praktisch. Gut. https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6043&cHash=8c70ca774775ef626c5973dd1b42cd42 Zwei Studenten und zwei Dozenten der Pädagogischen Fakultät der Südböhmischen Universität České Budějovice/Budweis (JCU) besuchten die OTH Amberg-Weiden. Sie unterstützten Studierenden der Studiengänge Maschinenbau und Kunststofftechnik im Praktikum „Thermodynamik“. Gemeinsam führten sie Versuche zu Wärme, Energie und Druck durch. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, eine praktische Lehrveranstaltung wie diese an unserer bayerischen Partnerhochschule zu besuchen“, sagt Mgr. Vladimír Vochozka, Ph.D. vom Lehrstuhl für angewandte Physik und Technik. Seine beiden Studenten Pavel Bican und Lukáš Hejhal waren bei der Bestimmung von Wärmekapazitäten, Gasverflüssigung und Dampfdruckmessung ganz bei der Sache.

    Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß und Laboringenieur Harald Wirth hatten die Gruppe bereits am Vortag durch das Labor geführt und in die Praktikumsversuche eingewiesen. „Solche persönlichen Treffen bereichern die Zusammenarbeit mit unseren ausländischen Partnern“, so Prof. Dr.-Ing. Weiß, der in mehreren bayerisch-tschechischen Projekten engagiert ist. „Wir begrüßen ebenso gerne Studierende und Mitarbeitende der OTH Amberg-Weiden bei uns in Budweis", machte der Budweiser Kollege Mgr. Pavel Černý, Ph.D. das Gegenangebot. 

    Der Besuch ist eines der Ergebnisse von Kooperationsgesprächen, die im Juli am Campus ins Amberg stattfanden. Die Organisation des Besuchs hatte das OTH AW Kompetenzzentrums Bayern – Mittel-Osteuropa (KOMO) übernommen.

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    news-5988 Fri, 10 Jan 2020 15:04:30 +0100 Absolventenverabschiedung der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik im Wintersemester 2019/20 https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=5988&cHash=b867dd7bab82c2d103fed56ed8ae352d 25 Jahre OTH Amberg-Weiden. Prof. Dr. Jürgen Koch, Dekan der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik, griff bei seiner Begrüßungsrede diesen besonderen Anlass auf, um die Absolventinnen und Absolventen des Jubiläumsjahrgangs mit Wein zu vergleichen. Erst beim Reifevorgang stelle sich heraus, ob etwas Besonderes daraus wird. Im Moment seien die frischgebackenen Bachelor und Master spritzig und voller Tatendrang. Die kommenden Jahre werden zeigen, in welche Richtung die Reifung und damit die persönliche und berufliche Entwicklung gehen wird. Bevor die Studiengangsleiter Prof. Dr. Werner Prell und Prof. Dr. Tim Jüntgen die Abschlussurkunden der Bachelorstudiengänge überreichen durften, berichtete B.Eng. Lukas Bauer, Absolvent des Studiengangs Patentingenieurwesen, über seine Studienzeit an der OTH Amberg-Weiden. Auch er griff in seiner Rede das Thema Reife auf. „Das Studium war nicht nur dazu da, fachliches Wissen zu erlangen. Indem man immer wieder mit neuen Problemen und Aufgaben konfrontiert wird, lernt man auch viel über sich selbst. Man wird erwachsen, entwickelt Reife, lernt, Verantwortung zu übernehmen. Gegenüber sich selbst, seinen Mitmenschen, aber auch der Umwelt.“ Dass gerade hier Handlungsbedarf besteht, stehe wohl außer Frage. Sein Ingenieursstudium sieht Lukas Bauer als Chance, als Vorteil gegenüber den Schülerinnen und Schülern, die aktuell auf die Straße gehen und sich für eine bessere Zukunft einsetzen. Ein Ingenieur hat die Möglichkeit, erworbene Fähigkeiten und Kenntnisse anzuwenden und mithilfe moderner Technologien die Zukunft zu gestalten.

    Stellvertretend für die Absolvierenden der Masterstudiengänge blickte M.Eng. Larissa Köster auf ihre Studienzeit zurück. Obwohl sich die gebürtige Recklinghausenerin auf Anhieb in Amberg wohlfühlte und die Vorteile der kleinen, familiären OTH Amberg-Weiden zu genießen wusste, gab es für sie doch die eine oder andere Hürde zu meistern. Hier ging sie auf humorige Weise auf das bayerische Bier, die Spielkarten und die Herausforderungen der bayerischen Sprache ein. Wie bereits ihr Vorredner, hat auch Larissa Köster die Verantwortung, mit der ein akademischer Abschluss verbunden ist, erkannt. An dieser Stelle erwähnt sie den ihrer Meinung nach größten Ingenieur aller Zeiten: Rudolf Diesel, der trotz seines Erfindergeistes einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hatte. Ihre Rede schloss sie mit den Worten: „Ich hoffe, dass niemand von uns je aufhört zu lernen und ich wünsche uns allen eine kleine Dosis von Rudolf Diesels Pioniergeist und dazu den Mut, etwas zu bewegen.“

    Zusätzlich zu ihrer Abschlussurkunde bekamen Larissa Köster, Manfred Rupprecht und Elisabeth Utz eine weitere Auszeichnung – für ihr besonderes Engagement über den Studienbetrieb hinaus.

    Im Anschluss an den Festakt, der musikalisch vom Hochschulchor umrahmt wurde, entließ der Dekan die Gäste mit der Bitte, weiterhin in Kontakt zu bleiben. Hierfür konnten sich die Absolventinnen und Absolventen direkt vor Ort in das OTH-Alumniportal eintragen und somit sicherstellen, auch weiterhin mit interessanten Informationen und Terminen rund um die OTH Amberg-Weiden versorgt zu werden und sich auch aktiv einbringen zu können.

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    news-5986 Thu, 09 Jan 2020 14:32:56 +0100 Ein Elefant im machbar Innovationslabor https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=5986&cHash=f276cd1d8ec1dc80d9d292460137a59e Die ersten Design Thinking Days in Weiden waren ein voller Erfolg: erschöpfte, aber glückliche TeilnehmerInnen, zufriedene Coaches und viele originelle Problemlösungen. Geht es Ihnen nicht gut? Dann kann ein Elefant helfen… Normalerweise muss man vorsichtig sein, wenn der Dickhäuter und das Thema „Medizin“ in einem Satz auftauchen – zu viele der majestätischen Tiere werden für einen vermeintlichen medizinischen Zweck jedes Jahr von skrupellosen Wilderern getötet. Dieser Elefant aber ist gar keiner. Helfen kann er trotzdem. Denn Elefant steht für „Elegante Lösung: Einfaches Fach-Arzt-Notfall-Telefon“.

    Das Gerät kann im Wohnzimmer platziert werden und ermöglicht Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die auf dem Lande wohnen, elektronische bzw. digitale Gesundheitsdienstleistungen (eHealth) in Anspruch zu nehmen. Von der Prävention über die Überwachung bis hin zur Akutversorgung durch FachärztInnen. Besser gesagt: könnte – denn der Elefant ist bisher nur ein Prototyp.Entwickelt während der ersten „Design Thinking Days“ in Weiden.

    An zwei Tagen beschäftigten sich TeilnehmerInnen aus Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft mit verschiedenen Fragestellungen zum Thema „Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum“. Mittels Methoden und Werkzeugen des Design Thinking erarbeiteten interdisziplinäre Kleingruppen von maximal sechs Personen innovative Lösungsansätze für verschiedene Zielgruppen: junge Menschen, Familien mit Kindern, pflegende Angehörige, Krankenkassen und Krankenhäuser.

    Das Team des machbar Innovationslabor an der OTH Amberg-Weiden rund um Moderatorin Christine Raps leitete die Gruppen an und vermittelte kritisches und nutzerorientiertes Problemverstehen und -analysieren, Storytelling, diverse Techniken der Ideenfindung und Bewertung, Rapid Prototyping sowie Pitching. Verschiedene Experten wie der ärztliche Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG, Dr. Thomas Egginger, standen als Ansprechpartner zur Verfügung.

    Die gefundenen Lösungen wurden prototypisch getestet und können sich sehen lassen: Der bereits erwähnte „Elefant“, das soziale Netzwerk „Senior Care“, ein Baukasten für Krankenversicherungsmodelle oder der „Support-Buddy“, ein digitales Unterstützungssystem auf Basis der elektronischen Gesundheitsakte.

    Prof. Dr. Clemens Bulitta, machbar-Projektleiter und Dekan der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen an der OTH Amberg-Weiden, freute sich über die gelungenen Ergebnisse: „Diese Ideen besitzen Umsetzungspotenzial und werden weiter konkretisiert.“ Sie würden auch dringend gebraucht, um zukünftig eine leistungsstarke Versorgung in häuslichem Umfeld zu sichern.

    Die Veranstaltung ist Teil einer Design Thinking Day- Reihe, die im Rahmen des Verbundvorhabens „Transfer und Innovation Ostbayern“ (TRIO) stattfindet. Daher beteiligten sich auch MitarbeiterInnen der TH Deggendorf, der HAW Landshut, der OTH Regensburg sowie der Universität Passau als Team-Coaches. Das TRIO-Projekt soll die Zusammenarbeit von Hochschulen, Wirtschaft und Gesellschaft im ostbayerischen Raum weiterentwickeln und wird von der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert.

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    news-6161 Tue, 07 Jan 2020 13:19:00 +0100 Projekt HydroGen https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6161&cHash=28c99eda879f1fb2764655ee9f4d2b48 Die Arbeiten für das Projekt HydroGen wurden Ende 2019 unter Federführung von Prof. Dr. Marco Taschek (KoKWK) aufgenommen. HydroGen wird über 3 Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 946.000 € gefördert, davon fallen 521.200 € an die OTH Amberg-Weiden. Das übergeordnete Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines mit variablen Wasserstoff-Erdgas-Mischungen zu betreibenden, drehzahl- und leistungsvariablen Mini-BHKWs. Forschungspartner sind die Hochschule Karlsruhe, das Stadtwerk Haßfurt als Anwender sowie die Firmen SenerTec Kraft- Wärme-Energiesysteme GmbH und Multitorch GmbH als Hersteller. Aufgrund der geplanten Anwendung (Sektorkopplung Power to Gas „PtG“ und Gas to Power „GtP“ + Gas to Heat „GtH“) kann der Wasserstoffgehalt im Erdgas zwischen 0% und 100 % schwanken.

    Ein wesentlicher Schritt in der Entwicklung besteht darin, das Brennverfahren und den Motor des BHKWs so auszulegen, dass es einen sicheren Dauerbetrieb mit dieser stark schwankenden Kraftstoffzusammensetzung erlaubt. Insbesondere die mit der Zusammensetzung variierende Klopffestigkeit des Kraftstoffes stellt eine Herausforderung in Bezug auf die Optimierung des Wirkungsgrads dar. Um hier ein Optimum zu erreichen, erfolgt die Laststeuerung des Motors drosselfrei. Weiterhin wird im Projekt der Einfluss von Abgasrückführung, Steuerzeiten, variablen effektiven Verdichtungsverhältnissen, Aufladekonzepten, Brennraumgeometrien etc. untersucht. Ein weiteres Ziel ist es, das Brennverfahren so auszulegen, dass nicht nur aktuelle, sondern auch zukünftige Emissionsgrenzwerte mit minimalem Aufwand für die Abgasnachbehandlung sicher eingehalten werden.

    Im zweiten Abschnitt des Projektes wird der rund ~5 kW leistende Motor in das BHKW integriert. Das besondere Augenmerk gilt der Berücksichtigung wasserstoffspezifischer Sicherheitsmaßnahmen. Nach Abstimmung der BHKW-Komponenten (Wechselrichter, Motor, Mischergruppe) erfolgt zunächst eine umfangreiche Erprobung im Labor. Am Ende des Projektes wird das BHKW als Demonstrator an der Power-to-Gas-Anlage beim Stadtwerk Haßfurt aufgestellt und in Betrieb genommen.

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    news-6218 Mon, 30 Dec 2019 12:35:00 +0100 EMI-Forum: Spielen, testen, staunen – Digitalisierung gemeinsam erleben https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6218&cHash=6cec279e964aa073566b26ad2f53f5e0 Integration, Medienkompetenz, Anschaulichkeit von Inhalten und individuelles Lerntempo treten immer mehr in den Vordergrund, wenn es um Bildung im digitalen Bereich geht. Schon im Kindergarten spielen diese Begriffe eine immer größere Rolle und stellen sowohl die Lehrenden als auch die Lernenden vor Herausforderungen. Wie kann frühkindliche Bildung aussehen? Eva Opitz, wissenschaftliche Referentin des Zentrums für Medienkompetenz in der Frühpädagogik (ZMF) Amberg, gab beim EMI-Forum Einblicke in die Arbeit des ZMF. Sie warf auch einen Blick in die Zukunft des Lernens. Digitale Wegbegleiter wie Tabletts, Smartphones oder Lerncomputer geben den Heranwachsenden die Möglichkeit, sich zum einen spielerisch mit den Technologien selbst auseinander zu setzen, zum anderen können mit diesen neuen Ansätzen Lerninhalte aus anderen Blickwinkeln beleuchtet werden. Lehrende können z.B. Tabletts nutzen, um neue Lehrformate zu erzeugen, die den Schülerinnen und Schülern unter anderem das selbstständige Suchen von Informationen, Vertiefen und Verknüpfen von Inhalten oder die eigenständige Erstellung von Erklär-Videos vermitteln sollen.

    Prof. Dr. Gerald Pirkl, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI), ging in seinem kurzen Vortrag auf die Digitalisierung in der Bildung ein. Lernmanagementsysteme, Interaktion, Darstellung komplexer Zusammenhänge – Digitalisierung ist in der Lehre nicht Mittel zum Zweck, sondern ein Werkzeug.

    Da das EMI-Forum unter dem Motto „Spielen, testen, staunen – Digitalisierung gemeinsam erleben“ stand, blieb es nicht bei theoretischen Vorträgen, die zeigen, wie aktuelle Technologien für den Einsatz im Lehralltag, wie z.B. Makey Makey, VR Brillen Oculus Quest oder Augmented Reality Systeme, genutzt werden können. An diesem Abend wurde gemeinsam getestet und ausprobiert.

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    news-5983 Fri, 20 Dec 2019 06:10:00 +0100 Väterchen Frost an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=5983&cHash=4880e0acc4b64ec27be8b9eeab16d941 Anders als in Deutschland werden in Russland Weihnachten und Silvester zusammen gefeiert. Der russische Weihnachtsmann heißt Ded Moroz (Väterchen Frost) und besuchte gestern die OTH Amberg-Weiden am Campus Weiden. Studierende des Kurses Russisch I haben gemeinsam mit ihrer Dozentin Svetlana Naumenko, Ded Moroz und seiner Enkelin Snegurotschka, das heißt übersetzt Schneemädchen oder auch Schneeflöckchen, schon mal vorgefeiert.

    Frohe Weihnachten! С Рождеством! 

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    news-5985 Thu, 19 Dec 2019 20:18:00 +0100 Sprachlich exzellent: Übergabe der UNIcert® III-Zertifikate https://www.oth-aw.de//informieren-und-entdecken/aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=5985&cHash=a76400d5214db13ed11067d2393e1cc7 Das Sprachenzentrum der OTH Amberg-Weiden bietet Studierenden und externen TeilnehmerInnen viele Möglichkeiten, ihre Sprachkenntnisse auszubauen. Der Erwerb des UNIcert®-Zertifikats, das zu dem überregional anerkannten, praxisorientierten und anspruchsvollen Ausbildungs- und Prüfungsprogramm zählt, ist eines der erfolgreichsten Beispiele. Über die guten Ergebnisse freuen sich Studierende und Dozentinnen gleichermaßen. In diesem Wintersemester haben vierzehn Studierende das renommierte UNIcert® III-Zertifikat in Englisch und drei in Russisch verliehen bekommen. Die Dozentinnen Simone Orlowski, Dr. Lisa Mora und Svetlana Naumenko gratulierten ihren Russisch- bzw. Englisch-Studierenden, die mit einem UNIcert® III-Zertifikat das C1-Sprachniveau erreicht haben. Dieses Zertifikat bescheinigt ihnen nicht nur eine hohe Sprachkompetenz; es wird in vielen englischen Masterstudiengängen an diversen Hochschulen und Universitäten als Nachweis der sprachlichen Zulassungsvoraussetzung anerkannt.

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