Aktuelles an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/neuigkeiten/ Feed der OTH Amberg-Weiden de-de OTH Amberg-Weiden Aktuelles an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/assets/img/logo_oth-aw.png https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/neuigkeiten/ 144 72 Feed der OTH Amberg-Weiden Tue, 01 Dec 2020 16:00:03 +0100 Tue, 01 Dec 2020 16:00:03 +0100 news-6116 Fri, 27 Nov 2020 09:00:00 +0100 UPDATE: Informationen zum Coronavirus / Information regarding the coronavirus disease https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202011276116-informationen-zum-coronavirus/ Mit Blick auf die nach wie vor anhaltend hohen Infizierungszahlen haben wir in der Hochschulleitung in der Sitzung am 25.11.2020 beschlossen, die bereits getroffenen Maßnahmen fortzuführen. Alle Regelungen gelten bis vorerst Freitag, den 22.01.2021 und zwar standortübergreifend, d.h. am Campus Amberg und Weiden sowie an unseren Innovativen Lernorten.
  • Vorlesungsbetrieb
    Der Vorlesungsbetrieb wird in Form der Digitalen Lehre fortgeführt.
    Unabdingbar notwendige Lehrveranstaltungen, Abschluss- und Projektarbeiten, die besondere Infrastruktur an der Hochschule benötigen z.B. über eine Nutzung von Laboren oder PC-Pools / Rechnerräumen, können weiterhin nach vorheriger Genehmigung durch die Fakultätsleitungen und Sicherstellung der Nachverfolgung (Registrierung) durchgeführt werden. Die Taskforce Digitale Lehre unterstützt die Lehrenden und Studierenden.
     
  • Gebäudeöffnung
    Bis einschließlich 23.12.2020 gelten die bisherigen Schließzeiten der Hochschule weiter. Vom 24.12.2020 bis einschließlich 03.01.2021 werden die Gebäude verschlossen.

  • Bibliotheken
    Die Bibliothek am Campus Amberg und Weiden ist bis 22.12.2020 weiterhin für Sie unter den geltenden Regelungen geöffnet.
    Vom 23.12.2020 bis 03.01.2021 ist die Bibliothek am Campus Amberg geschlossen und öffnet wieder am 04.01.2021.
    Die Bibliothek am Campus Weiden ist vom 23.12.2020 bis 06.01.2021 geschlossen und ab dem 07.01.2021 wieder geöffnet. Bitte beachten Sie hierzu die entsprechenden Aushänge und Infos über Social Media.

  • Prüfungen
    Im Fokus unserer weiteren Planungen steht die Durchführung der Prüfungen am Ende des Semesters. Sie haben bereits Infos zu den Regelungen erhalten, über die wir Beeinträchtigungen und Nachteile durch die Coronasituation für Sie ausschließen wollen wie z.B. über die Festlegung, dass eine im Wintersemester 2020 / 2021 nicht bestandene endnotenbildende Modulprüfung oder Modulteilprüfung als nicht abgelegt gilt. Die Prüfungen planen wir wieder größtenteils in Präsenzform unter Beachtung der erforderlichen Hygienevorschriften durchzuführen. Sie erhalten hierzu noch nähere Infos.

  • Bitte kommen Sie jederzeit auf meine Kolleginnen und Kollegen und auch auf mich direkt bei Fragen zu. Auch Ihre Vertreterinnen und Vertreter im Studentischen Konvent und in den Fachschaften nehmen gerne Ihre Rückmeldungen auf und geben diese weiter. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Sie alle auch unter den besonderen Herausforderungen ein erfolgreiches Semester an unserer Hochschule absolvieren können.

    Ich danke Ihnen allen im Namen der gesamten Hochschulleitung für unser Zusammenwirken. Ich wünsche uns, dass wir gut durch diese herausfordernde Zeit kommen - als Hochschule und auch privat im Kreis unserer Familien und Freunde.

     

    Beste Grüße, eine besinnliche Vorweihnachtszeit und alles Gute für Sie und Ihre Lieben

    Prof. Dr. Andrea Klug
    Präsidentin OTH Amberg-Weiden

    Click here for information in English

     

     

    Update 29.10.2020: Vorlesungsbetrieb und weitere Regelungen ab 02.11.2020

    Mit Blick auf die besorgniserregende Entwicklung der Corona-Pandemie in unserer Hochschulregion, aber auch in ganz Bayern und Deutschland, hat die Hochschulleitung beschlossen, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Diese Maßnahmen sollen unserer aller Schutz dienen und wir leisten damit als Hochschulfamilie einen wichtigen Beitrag für die notwendige Verringerung der Kontakte. Alle Regelungen gelten ab Montag, den 02.11.2020, bis vorerst Freitag, den 27.11.2020.

    Die Regelungen gelten standortübergreifend, d.h. am Campus Amberg und Weiden sowie an unseren Innovativen Lernorten.

    1. Vorlesungsbetrieb
      Der Vorlesungsbetrieb wird auf Digitale Lehre umgestellt.
      Unabdingbar notwendige Lehrveranstaltungen, Abschluss- und Projektarbeiten mit Nutzung von Laboren oder PC-Pools / Rechnerräumen etc. können nach Genehmigung durch die Fakultätsleitungen und Sicherstellung der Nachverfolgung (Registrierung) durchgeführt werden.
       
    2. Bibliotheken
      Die beiden Bibliotheken in Amberg und Weiden bleiben zunächst für Sie geöffnet. Die Regelungen zur erweiterten Maskenpflicht gelten fort.
       
    3. Prüfungen
      Im Fokus unserer weiteren Planungen stehen die Regelung und die Organisation der Prüfungen am Ende des Semesters. Wir haben dazu gestern im Senat der Hochschule bereits erste Weichenstellungen vorgenommen. So hat der Senat beschlossen, dass erneut eine Anpassung der Prüfungsform und -dauer möglich ist und eine im Wintersemester 2020/2021 nicht bestandene endnotenbildende Modulprüfung oder Modulteilprüfung als nicht abgelegt gilt. Durch diese Maßnahmen sollen Beeinträchtigungen und Nachteile durch die Coronasituation ausgeschlossen werden. Sie erhalten hierzu noch nähere Infos.

     

    Update 16.10.2020 Anwendung eines erweiterten Hygienekonzepts

    Alle Regelungen erfolgen hochschulweit einheitlich.
    Einführung eines Ampelsystems auf Grundlage und in Fortschreibung unseres Hygienekonzepts wie folgt:

    • Gelb: 7-Tages-Inzidenz mit Werten von 35 bis unter 50: Geltendes Hygienekonzept der OTH Amberg-Weiden
    • Rot: 7-Tages-Inzidenz mit einem Wert ab 50: Erweiterung des Hygienekonzepts der OTH Amberg-Weiden

    Die Beurteilung des Infektionsgeschehens berücksichtigt die Gebietskörperschaften in unserem engeren Einzugsbereich, d.h. die Städte Amberg und Weiden sowie die Landkreise Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab und Amberg-Sulzbach und legt den jeweils höchsten Wert der 7-Tages-Inzidenz zugrunde.

    Daraus ergibt sich für die aktuelle Situation die Anwendung eines erweiterten Hygienekonzepts mit den bereits am vergangenen Freitag, 09.10.2020, getroffenen Regelungen. Diese sind:

    • Maskenpflicht für alle Personen, die sich auf dem Gelände/auf den Campi und in den Gebäuden der OTH Amberg-Weiden aufhalten, einschließlich in Präsenz-Lehrveranstaltungen (sowohl Dozierende als auch Studierende)
      • Ausnahme: Wenn sich eine Person alleine in einem Raum aufhält, besteht keine Maskenpflicht.
    • Büroräume sind grundsätzlich mit maximal einer Person zu besetzen. In Räumen, die mit mehr als einer Person belegt sind, oder die im Falle der Werkstätten und Labore arbeitsschutzrechtlich zwingend mit zwei Personen besetzt sein müssen, wird das Rotationsprinzip in Verbindung mit den bestehenden Regelungen zu Homeoffice angewandt, oder es müssen von allen im Raum anwesenden Personen unbedingt Masken getragen werden.
    • Besprechungen vor Ort in Präsenz mit mehreren Personen in einem Raum sind nur bei unabdingbaren Gründen möglich und auf das Nötigste zu beschränken.
    • Die im Hygiene- und Reinigungskonzept der OTH Amberg-Weiden vom 28.09.2020 festgelegten Regelungen etwa zur Nutzung von Räumen der Lehre (Hörsäle, Seminarräume, Labore, PC-Pools) besitzen weiterhin Gültigkeit.

     

    Update 09.10.2020 Vorübergehende Maskenpflicht

    Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Infektionsraten mit dem Coronavirus innerhalb unserer Hochschulregion ordnet die Hochschule eine allgemeine Maskenpflicht an.

    Sowohl Tirschenreuth als auch Amberg haben den sog. Frühwarnwert überschritten. Die Amberger Schulen wurden durch Allgemeinverfügung der Stadt Amberg angewiesen, die Maskentragungspflicht während des Unterrichts einzuführen. Dem hat sich die Hochschulleitung – ohne in der Disziplin der Schulhierarchie zu stehen – angeschlossen und entschieden, angesichts der aktuellen Situation entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Anordnung ist nur als vorübergehend zu verstehen, solange das erhöhte Infektionsrisiko anhält.

     

    Update 30.09.2020 Hygiene- und Reinigungskonzept

    Mit dem Start des Wintersemesters 2020/2021 tritt am 1. Oktober das aktualisierte Hygiene- und Reinigungskonzept der Hochschule in Kraft.Der Schutz aller Hochschulangehörigen hat für uns oberste Priorität. Deshalb sind die Vorgaben unseres Hygiene- und Reinigungskonzeptes zu beachten.

     

    Update 06.08.2020 Vorlesungsfreie Zeit und Start des Vorlesungsbetriebs im Wintersemester 2020/2021

    Liebe Studienbewerberinnen, liebe Studierende,
    gemeinsam als Hochschulfamilie haben wir die Herausforderungen des unter dem Zeichen der Corona-Pandemie stehenden Sommersemesters 2020 erfolgreich gemeistert.

    Derzeit arbeitet die Hochschule bereits an der Umsetzung der Rahmenbedingungen für das kommende Wintersemester 2020/2021. Die Gesundheit unserer Studierenden und Mitarbeitenden genießt dabei ebenso wie ein geregelter Studienbetrieb die höchste Priorität. Auf Basis unseres Hygienekonzepts werden wir im Wintersemester insbesondere für unsere Erstsemesterstudierenden des Jahres 2020 so viel Präsenzlehrbetrieb wie unter „Corona-Bedingungen“ möglich anbieten, um Ihnen allen einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt Studium zu ermöglichen.

    Wir werden das Wintersemester 2020/2021 regulär am 1. Oktober beginnen. Hiermit verbunden planen wir für unsere neuen Studierenden Begrüßungen zum Studienstart am 1. und 2. Oktober. An diesen beiden Tagen finden für alle Studierenden noch keine Lehrveranstaltungen statt. Nähere Informationen zum organisatorischen Ablauf der Begrüßungen auf dem Campus in Amberg und in Weiden werden wir Ihnen in den nächsten Wochen geben.

    Der Vorlesungsbetrieb beginnt für die Studierenden aller Semester am Montag, 5. Oktober 2020. Bitte beachten Sie dabei, welche Lehrveranstaltungen gemäß Ihres individuellen Stundenplans in Präsenz bzw. online stattfinden.

    Der zulassungsbeschränkte Bachelor-Studiengang „Physician Assistance – Arztassistenz“ startet mit dem Vorlesungsbetrieb – bedingt durch das Zulassungsverfahren - am Montag, 19. Oktober 2020 mit einer Begrüßung am Campus Weiden.

    Ich wünsche Ihnen allen eine erholsame vorlesungsfreie Zeit und freue mich mit der gesamten Hochschulfamilie darauf, Sie im Wintersemester 2020/2021 an unserer Hochschule zu begrüßen.

    Mit den besten Wünschen für die Sommerzeit
    Prof. Dr. Andrea Klug
    Präsidentin OTH Amberg-Weiden

    Update 10.07.2020: Informationen für die Durchführung von Präsenzprüfungen

    Liebe Studierende,
    um eine reibungslose Durchführung der Präsenzprüfungen zu gewährleisten, ist die Hochschule auf Ihre disziplinierte Mitarbeit angewiesen. Ich bitte Sie deshalb, die dem Gesundheitsschutz dienenden Maßnahmen des Hygiene- und Reinigungskonzepts der OTH Amberg-Weiden konsequent zu befolgen. Nachstehend finden Sie hierfür einige wichtige Informationen:

    Verhalten auf dem Campus

    • Der Aufenthalt auf dem Hochschul-Campus in Amberg und Weiden vor, während und nach den Prüfungen ist im Sinne der Kontaktbeschränkung und des Distanzgebotes für Studierende auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken.
    • Die Studierenden werden gebeten, das Hochschulgelände und den Prüfungsraum erst vor der jeweiligen Prüfung zu betreten.
    • Sofern ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, besteht die Pflicht eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.
    • Studierende bringen ihre Mund-Nasenbedeckung selbst mit.
    • Ansammlungen von Menschengruppen sind unbedingt zu vermeiden.

    Verhalten im Gebäude, Zutritt zum Prüfungsraum

    • Sofern ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, besteht die Pflicht eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen. Dies trifft grundsätzlich für den öffentlichen Bereich (Flur, Treppenhaus, WC, ...) zu. Daher ist der Zutritt zu den Gebäuden ohne Mund-Nasenbedeckung verboten.
    • Ansammlungen von Menschengruppen sind unbedingt zu vermeiden.
    • Die gereinigten Prüfungsräume sind grundsätzlich verschlossen und werden 30 Minuten vor der Prüfung durch den Prüfer/die Prüferin geöffnet.
    • Die Prüferinnen/Prüfer koordinieren den Einlass der Studierenden in den jeweiligen Prüfungsraum.
    • Lehrbeauftragte, die keinen Transponder besitzen, wenden sich bitte an ihre Fakultät, um den Zutritt zum zugewiesenen Prüfungsraum sicherzustellen.
    • Die Sitzplätze werden durch den Prüfer/die Prüferin zugewiesen.
    • Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den einzelnen Personen in den Prüfungsräumen muss sichergestellt sein.
    • Die Prüfungsräume sind entsprechend vorbereitet, es ist untersagt, Änderungen in der Anordnung der Tische oder Stühle vorzunehmen.

    Durchführung der Prüfung

    • Die Prüfungsaufsicht ist von dem Erstprüfer/der Erstprüferin (gem. Prüfungsplan) durchzuführen, diese werden ggf. durch Zusatzaufsichten unterstützt. Hierdurch wird sichergestellt, dass auftretende Probleme im Prüfungsablauf, schnell gelöst werden können.
    • Der eigenmächtige Tausch des im Prüfungsplans festgelegten Raumes durch einen anderen Raum ist untersagt. Die Räume wurden an die Notwendigkeiten für die Präsenzprüfungen angepasst und werden stets entsprechend dem Hygiene- und Reinigungskonzept der OTH Amberg-Weiden vorbereitet. (Ein Tausch würde diese Maßnahmen unterlaufen.)
    • Während der Prüfung kann auf das Tragen der Mund-Nasenbedeckung verzichtet werden, sofern der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten ist.
    • Durch den Prüfer/die Prüferin ist eine gute Belüftung des Prüfungsraum sicherzustellen.

    Nach der Prüfung

    • Nach der Prüfung wird der Raum unter Koordination des Prüfers/der Prüferin von den Studierenden nacheinander verlassen (Mund-Nasenbedeckung tragen).
    • Im Gebäude oder auf dem Campus sind Gruppenbildungen zu vermeiden.
    • Der Campus ist im Anschluss an eine absolvierte Prüfung von den Studierenden umgehend zu verlassen.

    Ich appelliere an Sie bei der Anwendung unseres Hygiene- und Reinigungskonzepts für den Gesundheitsschutz aktiv mitzuwirken, indem Sie selbst die Regeln strikt befolgen und bei Anderen auf deren Einhaltung hinwirken.

    Viel Erfolg und bleiben Sie gesund!

    Prof. Ulrich Müller
    Vizepräsident Studium, Lehre und Internationales

    Update 06.05.2020: Eckpunkte zum Präsenzbetrieb

    Die folgenden Regelungen gelten vor dem Hintergrund des Erlasses einer Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, laufender Abstimmungen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie unter besonderer Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten un-seres Hochschulstandorts in einer vom Corona-Virus besonders tangierten Region.

    Allgemeines

    Absolute Priorität in der Corona-Pandemie hat an der OTH Amberg-Weiden im Sinne der Fürsorgepflicht der Schutz der Studierenden und der Mitarbeitenden. Der Aufenthalt auf dem Hochschul-Campus in Amberg und Weiden ist im Sinne der Kontaktbeschränkung und des Distanzgebotes für das Primat des Infektionsschutzes auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken. Die Studierenden betreten in diesem Zusammenhang bei zwingenden Gründen das Hochschulgelände und die Gebäude erst unmittelbar vor dem jeweiligen Anlass (z.B. Ausleihe aus der Bibliothek) und verlassen es dann sofort wieder.

    Seit dem 27. April 2020 besteht eine ausnahmslose Verpflichtung aller Personen auf dem Hochschulgelände und in den Gebäuden zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Studierende bringen ihre Community-Masken selbst mit. Von der Tragepflicht kann nur dann abgewichen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen in Räumen oder im Außenbereich sichergestellt ist. Gruppenbildungen sind zu vermeiden.

     

    1. Vorlesungen und Seminaristischer Unterricht in Präsenzform

    Im Sommersemester 2020 finden bis zum Ende der Vorlesungszeit keine Vorlesungen bzw. kein Seminaristischer Unterricht in Präsenzform statt. Die Lehrvermittlung erfolgt über digitale Lehrangebote. Dies gilt für alle Arten der Studienangebote, z.B. auch im Bereich der Weiterbildung.

     

    2. Präsenzveranstaltungen in den Laboren

    Präsenzveranstaltungen zur praktischen Ausbildung in den Laboren und sonstigen Einrichtungen der Hochschule sind in einer schrittweisen Ausweitung und nur in Ausnahmefällen, wenn dies zur Erreichung der Qualifizierungsziele zwingend erforderlich ist, möglich. Zu prüfen ist stets die Möglichkeit von alternativen Lösungen wie eine zeitliche Verlegung und der Vorrang zu prüfender, alternativer Veranstaltungsformen. Priorität hat der Schutz der Studierenden und der Mitarbeitenden.

    Falls ein Präsenzbetrieb mit Studierenden in Laboren und sonstigen Einrichtungen unbedingt erforderlich sein sollte (v.a. Labor-Praktikum), dann sind folgende Regelungen zu beachten:

    Ab Dienstag, 2. Juni 2020, können – vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Pandemie - zwingend notwendige Arbeiten in Laboren für Bachelor- oder Masterarbeiten durchgeführt werden. Ab Montag, 15. Juni 2020, können – ebenso entsprechend der Entwicklung - weitere, zwingend erforderliche Präsenzveranstaltungen zur praktischen Ausbildung im Innen- oder Außenbereich der Hochschule stattfinden.

    In Laboren ist eine rechnerische Nutzfläche von mindestens 9 qm pro Person einzuplanen, damit ein Schutzbereich zur nächsten Person von jeweils 1,5 Metern in alle Richtungen. Dies ergibt die maximale Zahl an Personen, die sich in einem Vorlesungs- oder Laborraum gleichzeitig aufhalten dürfen. Bei Laborpraktika sowie beim Betreten und Verlassen von Räumlichkeiten sind die Abstandsregelungen einzuhalten.

    Es gilt auch bei der Labornutzung eine ausnahmslose Verpflichtung aller Personen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Von der Tragepflicht kann nur dann abgewichen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen im Raum und außerhalb (z.B. Gang) in allen Richtungen sichergestellt ist.

    In Laboren sind neben Reinigungsmaterial Einmalhandtücher vorzuhalten. Gegenstände (Arbeitsmittel, Werkzeuge etc.) sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden. Falls dies nicht möglich ist, ist die Reinigung vor jeder Benutzung durch eine andere Person durchzuführen. Räume und gemeinsam genutzte Gerätschaften (Werkzeuge, Versuchsvorrichtungen, Rechnertastaturen, Türgriffe etc.) sind regelmäßig zu reinigen. Zur Reduzierung der Gefahr von Schmierinfektion sind Griffkontakte zu minimieren.

    Für alle Räumlichkeiten ist regelmäßiges Lüften zu gewährleisten. Die zur Benutzung freigegebenen Sitzplätze in Vorlesungsräumen und Laboren sind in Umsetzung der Abstandsregelung zu kennzeichnen. Zudem gilt:

    • Frontale Sitzordnung mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern zum Nachbarn, und zwar in alle Richtungen. Dies entspricht rechnerisch einer Nutzfläche von 9 qm pro Person.
    • Teilung gegebenenfalls in mehrere Gruppen bis hin zur Durchführung in einer Kombination von Präsenz- und Digitalbetrieb.

    Der Aufenthalt im Gebäude bzw. im Labor ist auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken. Die Studierenden betreten das Hochschulgelände und Gebäude erst unmittelbar vor der jeweiligen Veranstaltung und verlassen es danach sofort.

    Die Einhaltung der genannten Hygienevorschriften obliegt der jeweiligen Labor- und Veranstaltungsleitung.

     

    3. Bibliothek

    Bis auf Weiteres ist wie bisher nur die Ausleihe und Beratung der Studierenden am Schalter möglich. Beim Zugang und Aufenthalt in der Bibliothek ist ebenso der Mindestabstand von 1,5 m sicherzustellen. Einzuplanen ist damit auch in der Nutzung der Ausleihe eine rechnerische Nutzungsfläche von mindestens 9 qm pro Person. Falls im Besuchsverkehr der Mindestabstand von 1,5 m nicht sicher eingehalten werden kann, ist von allen Personen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Bibliothek ist am Eingang mit Handdesinfektionsspendern ausgestattet.

    In einem nächsten Schritt ist als Stufe 2 der Zugang zum Präsenzbestand und zu den PCs in der Bibliothek zum Zweck der Anfertigung der Bachelor- oder Masterarbeit unter Beachtung der Hygienevorschriften geplant. Im Falle der Umsetzung von Stufe 2 erfolgt eine gesonderte Information.

     

    4. Prüfungen

    Zielsetzung der Hochschule ist es, den Studierenden unter Berücksichtigung der aktuell notwendigen Maßnahmen einen erfolgreichen Studienfortschritt zu ermöglichen. Allen Studierenden wird empfohlen, angebotene Prüfungen abzulegen, um so eine zeitliche Verzögerung im Studienfortschritt zu vermeiden.

    4.1 Prüfungsformate

    Bei Prüfungen sind digitalen Prüfungsangeboten und alternativen Prüfungsformen (z.B. Hausarbeiten, Web-Kolloquien) der Vorrang einzuräumen. Der Senat hat Sonderregelungen getroffen, die für das Sommersemester 2020 die notwendige Flexibilität zur angemessenen Ausgestaltung der Prüfungssituation schaffen.

    4.2 Fristen und Prüfungsregelungen

    Die Prüfungskommissionen können für das Sommersemester 2020 Prüfungsart und Prüfungsumfang an die aktuelle Situation anpassen. Prüfungen können auch in elektronischer Form abgenommen werden.

    Zulassungsvoraussetzungen können der aktuellen Situation angepasst werden oder Zulassungen unter dem Vorbehalt einer späteren Nachholung erfolgen. Die Prüfungskommissionen können für das Sommersemester 2020 Abweichungen von den Vorrückungsbedingungen der Studien- und Prüfungsordnungen treffen, die eine weitergehende Zulassung ermöglichen.

    Fristen zur verpflichtenden Wiederholung einer Prüfung oder zum erstmaligen Antritt einer Prüfung werden von Amts wegen bis zum Ende des Wintersemesters 2020/2021 verlängert. Darüber hinausgehend will das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst eine Regelung hinsichtlich prüfungsrechtlicher Regeltermine und Fristen treffen, nach der sich Fachsemester- bzw. Regelstudienzeit-gebundene Regeltermine und Fristen automatisch verschieben bzw. verlängern.

    Eine im Sommersemester 2020 nicht bestandene Modulprüfung gilt als nicht abgelegt (freier Prüfungsversuch). Bestandene Prüfungen können zur Notenverbesserung einmalig im regulären Prüfungszeitraum des Wintersemesters 2020/2021 wiederholt werden, wobei das bessere Prüfungsergebnis zählt (gilt nicht für Abschlussarbeiten).

    4.3 Durchführung von Präsenzprüfungen

    Bei Präsenzprüfungen ist eine Abstandsregelung von 1,5 m bzw. 9 qm pro Person einzuhalten. Es sind große Räumlichkeiten mit der Möglichkeit des Luftaustausches (z.B. Turnhallen, Säle) zu bevorzugen. Zur Benutzung freigegebene Sitzplätze sind zu kennzeichnen. Auch im Prüfungsfall ist der Aufenthalt auf dem Hochschulgelände auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken. Die Studierenden betreten für Prüfungen das Hochschulgelände und Gebäude erst unmittelbar vor der jeweiligen Prüfung und verlassen es danach sofort. Gruppenbildung ist zu vermeiden.

     

    5. Praktisches Studiensemester

    Das Praktische Studiensemester kann im Sommersemester 2020 auf Antrag des/der Studierenden auch bei Fehlen von bis zu 6 Wochen anerkannt werden, wenn das Ausbildungsziel nicht beeinträchtigt ist. Zudem kann in Einzelfällen genehmigt werden, dass das Praktische Studiensemester durch eine anwendungsbezogene Projektarbeit im sozialen oder wissenschaftlichen Bereich ersetzt wird.

    Studierende, welche im Sommersemester 2020 Nachweise für den Zugang in ein höheres Studiensemester nicht erbringen können (Vorrückungsbedingungen), können auf Antrag bis zur Erbringung des Nachweises des Praxissemesters unter Vorbehalt in das höhere Semester zugelassen werden. Insbesondere die Anmeldung zur Abschlussarbeit kann abweichend von Regelungen in den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen bis zum Nachweis des Praxissemesters unter Vorbehalt genehmigt werden.

    Entsprechende Anträge sind unter Angabe von Gründen im Studienbüro einzureichen. Die Entscheidung trifft die jeweils zuständige Prüfungskommission.

     

    6. Rechnernutzung in PC-Pools

    Eine Rechnernutzung in den PC-Pools ohne Aufsicht ist bis auf Weiteres nicht zulässig. Den Studierenden soll so weit wie möglich ein Online-Zugang zu den Rechnern gewährt werden.

     

    7. Sonstige Veranstaltungen

    Veranstaltungen an der OTH Amberg-Weiden wie Tagungen, Absolvierenden-Verabschiedungen oder Übergabe der Deutschlandstipendien (nur Beispiele) sind bis auf Weiteres in Präsenzform nicht möglich.

     

    8. Mensa

    Die Mensen und Cafeterien in Amberg und Weiden bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

     

    9. Sonstige Bewegungsflächen

    Auch auf sonstigen Bewegungsflächen der Hochschule, z.B. Innenhöfe oder Parkplätze, ist der Aufenthalt auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken. Die Studierenden betreten sonstige Bewegungsflächen erst unmittelbar vor einem Anlaß und verlassen diese danach sofort wieder. Auch die Regelungen zur Maskenpflicht gelten entsprechend,

     

    10. Homeoffice und Arbeitszeitmodelle

    Die Regelungen zum Homeoffice und zur Vertrauensarbeitszeit bleiben bis auf Widerruf bestehen und werden an die schrittweise Öffnung der Hochschule angepasst. Sofern es Belange im Kontext der schrittweisen Öffnung der Hochschule bedürfen, z.B. im Zusammenhang mit Veranstaltungen in Laboren, ist ein jederzeitiger Widerruf der Anordnung möglich.

     

    11. Hygienevorschriften für zwingend erforderliche Präsenz

    Es wird aktuell und parallel an der Ausfertigung und Umsetzung des Hygiene-, Lüftungs- und Raumkonzepts der OTH Amberg-Weiden gearbeitet. Bis dahin ist zu beachten:

    • Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen in alle Richtungen, entsprechend 9 qm pro Person
    • Tragen von Community-Masken
    • Schutz besonders gefährdeter Personen
    • Häufiges Händewaschen und Desinfektion

    Die Hochschulleitung
    06.05.2020

     

    Update 24.04.2020: Sommersemester 2020

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,
    mit Stand 24. April 2020 gelten folgende Regelungen für unsere Hochschulbibliothek, zum Präsenzbetrieb und für Hygienemaßnahmen:

    1. Regelung für die Hochschulbibliothek am Campus Amberg und Weiden

    Wir werden ab dem kommenden Montag, 27. April 2020, in einer ersten Stufe in unseren Hochschulbibliotheken in Amberg und Weiden die Ausleihe für Hochschulangehörige (nicht für Externe!) unter Beachtung der Hygienevorschriften ermöglichen.

    Beim Zugang und Aufenthalt in den Bibliotheken bis zum Ausleihebereich ist der Mindestabstand von 1,5 Metern sicherzustellen. Sie finden entsprechende Markierungen im Wartebereich sowie die Möglichkeit zur Desinfektion am Eingang zur Bibliothek. Bestellte Bücher werden vom Personal aus dem Lesesaal geholt und auf die BenutzerInnen ausgeliehen. Datum und Uhrzeit der Abholung ist der Bibliothek vorher mitzuteilen, die Bücher liegen dann zur Abholung bereit. Der Thekenbereich darf immer nur von einem/einer Nutzenden nach Aufforderung und mit Maske betreten werden.


    2. Regelungen zum Präsenzbetrieb an der OTH Amberg-Weiden

    Vor dem Hintergrund der geltenden Verordnungen und eines in Abstimmung befindlichen Stufenplans regeln wir den Präsenzbetrieb an unserer Hochschule mit Standort in einem bundesweiten "Corona Hot Spot" wie folgt:

    • Kein Präsenzbetrieb zunächst bis einschließlich 11. Mai 2020. Dies umfasst Lehrveranstaltungen, Prüfungen und die Nutzung von Laboren oder PC-Pools.
    • Digitalen Lehrangeboten soll im Sommersemester 2020 eindeutig weiterhin der Vorzug gegenüber Präsenzformaten gegeben werden. Präsenzveranstaltungen einschließlich Präsenz-Prüfungen sollen nur soweit zwingend notwendig ab dem 11. Mai 2020 ermöglicht werden, und dies in Stufen. Weitere und nähere Regelungen erfolgen.

     

    3. Hygienevorschriften

    Die Hygienevorschriften sind zwingend einzuhalten, insbesondere:

    • Mindestabstand 1,5 m
    • Ausnahmslose Verpflichtung aller Personen auf dem Hochschulgelände zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Von der Tragepflicht kann nur dann abgewichen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen in Räumen oder im Außenbereich sichergestellt ist.
    • Vermeidung von Gruppenbildungen

     

    Es muss ab dem 27. April 2020 insgesamt von allen Personen, die die Hochschule betreten, eine Schutzmaske getragen werden.

    Die Regelungen gelten vor dem Hintergrund des Erlasses einer Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 16. April 2020, laufender Abstimmungen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und unter besonderer Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten unseres Hochschulstandorts in einer vom Corona-Virus besonders tangierten Region.

    Mein Dank schon jetzt an alle für das gute Miteinander mit Blick auf die herausfordernde Zeit und die Umsetzung für deren Bewältigung.

     

    Viele Grüße und alles Gute
    Prof. Dr. Andrea Klug
    Präsidentin
    OTH Amberg-Weiden

    Update 22.04.2020: Bibliotheksöffnung ab 27.04.2020

    Die Bibliotheken der OTH Amberg-Weiden haben ab Montag, den 27.04.2020 von 10 – 14 Uhr für Hochschulangehörige wieder geöffnet. Zugänglich ist unter Einhaltung der Abstandsregeln nur der Ausleihbereich, der jeweils nur von einer Person betreten werden darf.

    Da der Lesesaal weiterhin geschlossen bleibt, teilen Sie Ihre Bücherwünsche bitte vorher per Mail an die Bibliothek mit, die die Bücher im Bestand hat.

    Bücher in Amberg bestellen Sie vorab per Mail an bibam@oth-aw.de, Bücher in Weiden an bibwen@oth-aw.de.
    Sie erhalten eine Benachrichtigung, wenn die Bücher zur Abholung bereit stehen.
    Bestellungen aus anderen Zweigstellen und Fernleihbestellungen sind derzeit noch nicht möglich.

    Wir freuen uns, Ihnen wieder einen Ausleihbetrieb ermöglichen zu dürfen.

    Ihr Bibliotheksteam

     

     

    Update 17.04.2020: Start digitaler Vorlesungsbetrieb Sommersemester 2020

    Liebe Studierende,
    ich darf Sie alle – Erstsemesterstudierende und Studierende in höheren Semestern unserer Studiengänge – ganz herzlich zum offiziellen Start des Vorlesungsbetriebes im Sommersemester 2020 am 20.04.2020 mit der durch die Corona-Krise bedingten zunächst Weiterführung der online-basierten Lehre an der OTH Amberg-Weiden begrüßen.

    Digitaler Lehrbetrieb

    Bereits seit dem 16.03.2020 unterstützen wir Sie im Einstieg in Ihr Studium und in Ihrem Studienfortschritt über Online-Lehre. Mit Blick auf die geltenden Kontaktsperren und Einschränkungen des öffentlichen Lebens setzen wir auch weiterhin – bis hoffentlich bald wieder Präsenzveranstaltungen möglich sind – auf digitale Angebote.

    Meine Bitte an Sie ist, dass Sie – wie bisher – diese Angebote wahrnehmen.

    Vorlesungs- und Prüfungszeiten

    In Abstimmung mit den Gremien und dem Studentischen Konvent unserer Hochschule ist zwischenzeitlich die Umsetzung der im Schreiben von Herrn Staatsminister MdL Bernd Sibler am 03.04.2020 vorgegebenen Rahmenbedingungen zu den Semester-, Vorlesungs- und Prüfungszeiten erfolgt. Wir haben uns entschieden, die Vorlesungszeit am 11.07.2020 zu beenden und vom 13. - 31.07.2020 die Prüfungszeit anzuschließen. Die Notenbekanntgabe ist für den 07.08.2020 vorgesehen. Die weiteren Details sind auf unserer Website unter Vorlesungs-, Prüfungs- und Ferienzeiten veröffentlicht.

    Prüfungen und Fristen

    Hinsichtlich des Umgangs mit prüfungsrechtlichen Regelterminen und Fristen sowie zur Regelstudienzeit erwarten wir zeitnah eine Regelung durch unser Ministerium und wir bereiten aktuell intern an der Hochschule ergänzende Regelungen zur Beschlussfassung in unseren Gremien vor, die allesamt darauf ausgerichtet sind, Sie in diesen für uns alle herausfordernden Zeiten in Ihrem Studienerfolg zu unterstützen. Ich werde Sie zeitnah zu den getroffenen Entscheidungen informieren.

    Aktuelles

    Damit Sie stets auf dem Laufenden sind, ist meine Bitte, dass Sie sich über unsere Homepage und über Nachrichten auf Ihrer OTH-Mail-Adresse auf dem Laufenden halten.

     

    Ich wünsche Ihnen für Ihr Studium alles Gute! Lassen Sie uns weiterhin mit unserem engagierten gemeinsamen Einsatz dieses für uns alle außergewöhnliche Semester gestalten.

    Danke dafür!

    Viele Grüße


    Prof. Dr. Andrea Klug
    Präsidentin
    OTH Amberg-Weiden

     

    Update 03.04.2020: Sommersemester 2020: Beginn der Vorlesungszeit am 20.04.2020

    Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, MdL Bernd Sibler, hat mit Schreiben vom 3. April 2020 an die bayerischen staatlichen Hochschulen weitere Informationen zum Lehrbetrieb im laufenden Sommersemester vor dem Hintergrund der Corona-Krise übermittelt, die die folgenden Kernaussagen umfassen:

    1. Semester- und Vorlesungszeiten

    Die Semesterzeiten im Sommersemester 2020 bleiben an allen Hochschularten unverändert.

    Die Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 beginnt an allen Hochschularten am 20. April 2020 (Anmerkung: der bereits vorliegenden Regelung für die HAWs/THs entsprechend). Es besteht weiterhin die Möglichkeit, das auf Basis der „Verordnung über die Vorlesungszeit an den Fachhochschulen und über die Unterrichtszeit an den Kunsthochschulen im Sommersemester 2020“ vom 12. März 2020 bis zum 7. August 2020 verschobene Ende der Vorlesungszeit abzukürzen.

    2. Lehre

    Die Hochschulen sollen die für das Sommersemester vorgesehenen Lehrveranstaltungen möglichst umfassend anbieten. Dazu dient in erster Linie, digitale Angebote zu entwickeln und durchzuführen. Allen Studierenden wird durch das Ministerium dringend empfohlen, diese Angebote in Anspruch zu nehmen. Dabei sollte bei den Planungen für das Sommersemester 2020 auch das Folgesemester mit bedacht werden.

    Hinsichtlich der Mitwirkungspflicht des Lehrpersonals an digitalen Angeboten wird auf das StMWK-Schreiben vom 31. März 2020 verwiesen, in dem darauf hingewiesen wird, dass jede zur Lehre verpflichtete Person die Pflicht hat, an der Erfüllung der ihrer Hochschule obliegenden Aufgabe zur akademischen Ausbildung der Studentinnen und Studenten mitzuwirken.

    Mit Bezug auf die Praktischen Studiensemester wird durch das StMWK darauf hingewiesen, dass durch die Corona-Pandemie bedingte Verhinderungsgründe „nicht zu vertretende Gründe“ darstellen können. Hierdurch sollten sich im Sommersemester 2020 ergebende Engpässe beim Praktischen Studiensemester lösen lassen.

    3. Prüfungen

    Prüfungen, die im Sommersemester 2020 abgelegt werden, zählen. Die Hochschulen werden gebeten zu klären, ob diese Prüfungen als freier (zusätzlicher) Prüfungsversuch ausgestaltet werden können oder eine weitere Wiederholung der Prüfungen ermöglicht werden kann.

    Allen Studierenden wird gleichwohl dringend empfohlen, angebotene Prüfungen abzulegen, um so eine zeitliche Verzögerung im Studienfortschritt zu vermeiden.

    Es wird angeregt, nicht alleine digitale Prüfungen in den Blick zu nehmen, sondern zu klären, ob präsenzgebundene nicht auch durch andere situationsgeeignete Prüfungsformen ersetzt werden können.

    Die Durchführung digitaler Prüfungen ist gemäß StMWK hochschulrechtlich zulässig, allerdings muss diese Prüfungsform in der Prüfungsordnung der Hochschule geregelt werden. Es wird dabei als vertretbar angesehen, in einer allgemeinen Prüfungsordnung eine digitale Prüfung als alternative Prüfungsform festzulegen.

    4. BAföG

    Soweit Hochschulen den Lehrbetrieb durch Onlineangebote aufrechterhalten, gilt nach derzeitiger BAföG-rechtlicher Erlasslage: Studierende, die BAföG-Leistungen beziehen, sind bei Durchführung des Lehrbetriebs durch online-Angebote im gleichen Umfang wie beim normalen Lehrbetrieb verpflichtet, entsprechend ihrer Möglichkeiten davon Gebrauch zu machen und auf diese Weise ihre Ausbildung auch weiter zu betreiben.
    Studierende, die krisenbedingt keine oder nicht alle vorgesehenen Leistungen erbringen können, sollen grundsätzlich keine Nachteile erfahren.

     

    Die Gremien der Hochschule werden sich zeitnah mit den einzelnen Rahmenbedingungen und deren Ausgestaltung beschäftigen und Sie erhalten weitere Infos.
    Staatsminister Sibler dankt in seinem Schreiben ausdrücklich allen für die bereits laufende, intensive Vorbereitung und die kurzfristige Entwicklung umfassender alternativer Lehrkonzepte unter besonderer Berücksichtigung der Online-Lehre.

    Ihre Hochschulleitung

     

    Update 01.04.2020:  Coronavirus – Einhaltung von Bearbeitungsfristen im Sommersemester 2020

    Beschluss Prüfungsausschuss zu Abschlussarbeiten

    1. Alle laufenden Bearbeitungsfristen (= insbesondere: Bachelor- und Masterarbeiten, Studien- und Projektarbeiten), die nach dem 13.03.2020 (Freitag) endeten bzw. enden werden, werden von Amts wegen pauschal um fünf Wochen verlängert. Ein Antrag auf Nachfrist ist somit nicht erforderlich.
    2. Sollten derartige Arbeiten (s. o. zu 1.) im Zeitraum vom 16.03. bis zum 17.04.2020 ausgegeben bzw. angemeldet werden, so wird der Fristbeginn von Amts wegen für den 20.04.2020 notiert.
    3. Sollten derartige Arbeiten (s. o. zu 1.) im Zeitraum ab dem 20.04.2020 ausgegeben bzw. angemeldet werden, so ist – nach derzeitigem Stand – keine Fristverlängerung angezeigt.
    4. Sollte der Hochschulbetrieb über den 20.04.2020 hinaus ruhen, so wäre die Fristverlängerung entsprechend anzupassen.
    5. Der Prüfungsausschuss weist darauf hin, dass trotz der zugesprochenen Verlängerung eine vorzeitige Abgabe zulässig ist. Im Zeitraum vom 16.03. bis zum 20.04.2020 wird in diesem Falle aber vorzugsweise um eine Abgabe in digitaler Form gebeten (Adressat: der jeweilige Erstprüfer bzw. die jeweilige Erstprüferin; CC: Studienbüro). Bitte beachten Sie dabei, dass die prüfungs-rechtliche Erklärung zur selbständigen Anfertigung der Arbeit mit Ihrer Unterschrift enthalten sein muss. Die Notwendigkeit einer Abgabe in gebundener gedruckter Form ist mit dem Erstprüfer abzustimmen. Im Falle einer postalischen Übermittlung könnten derzeit auch größere Verzögerungen entstehen, die hinzunehmen wären.
    6. Kolloquien können durchgeführt werden, entweder an der Hochschule unter strikter Einhaltung hygienischer Standards oder digital mit Bildübertragung.

    Update 30.03.2020: Taskforce Lehre

    Liebe Studierende,
    liebe Kolleginnen und Kollegen,
    nach wie vor stellt uns die Eindämmung der Corona-Pandemie vor Herausforderungen zur Aufrechterhaltung des Hochschulbetriebs. Wir verfolgen weiterhin die Strategie, dass unser Lehrpersonal die Zeit nutzt, unsere Studierenden mit Hilfe digitaler Lehrformen bestmöglich zu unterstützen.
    Vor diesem Hintergrund hat eine „Taskforce Digitale Lehre“ an unserer Hochschule die Arbeit aufgenommen.

    Ziele des rund zwanzigköpfigen Projektteams sind insbesondere:

    • Unterstützung des Umstiegs von Präsenzlehre auf online unterstützte Lehre
    • Sicherung des Lehrbetriebs
    • Auswahl und Bereitstellung geeigneter Tools
    • Entwurf und Schaffung notwendiger Systemumgebungen (Hard- und Software)
    • Beratung und Schulung in der digitalen Lehre

    Folgende Initiativen sind bereits gestartet worden:

    1. Steuerung der Kommunikation

    Es sind funktionsbezogene Mailadressen eingerichtet, über die Anforderungen und Vorschläge an das Projektteam kommuniziert werden können, z.B. Fragen zu Tools für die Aufbereitung von Online-Inhalten (anforderung@oth-aw.de) oder als Anlaufstelle für Vorschläge, Tipps und Best Practices (vorschlag@oth-aw.de).

    2. Vorbereitung Informationskanal

    Wir werden zentral ein Informationsmedium an die Hand geben, über das Sie zu Fragen Hilfestellungen vorfinden, z.B. Toolempfehlungen oder Screen-Casts für das Handling.

    3. Einrichtung von Webkonferenzräumen

    Im Rahmen der Hochschulinfrastruktur werden Konferenzräume vorbereitet, in denen Besprechungen in der Hochschule, z.B. Gremiensitzungen, abgehalten werden können. Ebenso werden Webkonferenzräume für die Dozierenden eingerichtet, um mit den Studierenden interagieren zu können.

    4. Moodle-Sprechstunde

    Für die Unterstützung im Umgang mit dem Lernmanagement-System Moodle wird ein Webkonferenzraum eingerichtet, der zu definierten Zeiten personell betreut wird. Hier finden Dozierende auch schnelle Hilfe im Umgang mit Moodle.

    Die Taskforce Digitale Lehre setzt sich mit großem Engagement dafür ein, unseren Lehrbetrieb mit digitaler Unterstützung sicherzustellen. Ebenso arbeiten wir im Zusammenwirken mit den Fakultäten, dem Prüfungsausschuss, dem Studienbüro und weiteren Einrichtungen der Hochschule daran, das Sommersemester 2020 im Lehrbetrieb so gestalten, damit niemandem Nachteile entstehen. Weitere Informationen folgen zeitnah.

    Ihre Hochschulleitung

     

    Update 19.03.2020

    Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat im Bayerischen Ministerialblatt vom 13. März 2020 (BayMBl. 2020 Nr. 113, 2210-5-1-WK) die „Verordnung über die Vorlesungszeit an den Fachhochschulen und über die Unterrichtszeit an den Kunsthochschulen im Sommersemester 2020“ erlassen und veröffentlicht. Die Verordnung trat am 15. März 2020 in Kraft.
    Das Staatsministerium hat folgend mit Information an die Hochschulen am 18. März 2020 die Konkretisierungen rechtssicher vorgenommen:
    Gemäß § 1 (Vorlesungszeit an den Fachhochschulen) beginnt die Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 an den Fachhochschulen am 20. April 2020.Auf Grundlage der o.g. Verordnung und insbesondere aufgrund der erfolgten Konkretisierung vom 18. März 2020 durch das StMWK ist der Zeitraum bis zum 20. April „Vorlesungsfreie Zeit“. Da diese definierte vorlesungsfreie Zeit (wie auch in „regulären“ Studienjahren) keine „Semesterferien“ darstellt, können hier (Pflicht)Lehrveranstaltungen gemäß den Studien- und Prüfungsordnungen – jedoch nicht in Präsenz – durchgeführt werden. Dafür bietet die OTH Amberg-Weiden mindestens bis zum 19. April 2020 digitale Lehrangebote an. Diese ermöglichen den Studierenden, sich in dieser Zeit bereits individuell vorzubereiten.

    Den Studierenden darf und soll aus Gründen der Chancengleichheit insgesamt kein Nachteil entstehen. Wir wollen und werden sicherstellen, dass prüfungsrelevante Lehrveranstaltungen auch ab dem 20.04.2020 noch verfügbar sind oder gegebenenfalls nochmals angeboten werden.

    Mit Blick auf die Studierbarkeit und vor allem auch aus Gründen der Chancengleichheit werden wir die Prüfungstermine so legen, dass auch jenen Studierenden, die erst mit dem regulären Vorlesungsbeginn ab 20. April 2020 auf die in Frage kommenden Lehrveranstaltungen zugreifen können, eine angemessene Vorbereitungszeit auf die Prüfungen im Sommersemester 2020 zur Verfügung steht. Der Prüfungszeitraum wird in der Hochschulleitung, in der Erweiterten Hochschulleitung und mit dem Prüfungsausschuss abgestimmt.

    Alle Dozierenden werden nochmals gebeten, soweit wie möglich Online-Angebote bereitzustellen, um Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2020 bis zum 20.04.2020 und möglicherweise über diesen Zeitpunkt hinaus in digitaler Form durchzuführen.

    Die OTH Amberg-Weiden strebt in jedem Fall an, den Studierenden (auch den dual Studierenden) einen geordneten Studienablauf im Sommersemester 2020 sicherzustellen.

     

    Studienbüro für Parteiverkehr geschlossen

    Das Studienbüro ist an beiden Standorten bis auf Weiteres nicht mehr geöffnet.
    Bei dringenden Anliegen greifen Sie bitte auf Telefon und E-Mail zurück.

    Abschlussarbeiten am Standort Weiden bitte per Post einsenden oder in den Briefkasten vor der Bibliothek einwerfen, in Amberg bitte weiterhin die Abgabe mit der Fakultät/Dekanat abklären.

    Wir wünschen Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund.
    Ihr Studienbüro in Amberg und Weiden

     

    Update 18.03.2020

    Das Studentenwerk Oberfranken hat mitgeteilt, dass die von ihm betriebenen Mensen und Cafeterien am Campus Amberg und Weiden ab dem 18. März 2020 bis auf Weiteres geschlossen werden.
    Hochschulleitung,
    18.03.2020

     

    Zentrale Vermittlungsstelle

    Die zentrale Vermittlungsstelle ist unter 09621 / 4820 von 8 – 15 Uhr erreichbar.

     

    Öffnungszeiten Poststelle

    Die Poststelle am Standort Amberg ist bis auf Weiteres nur noch von 8.00 – 11.oo Uhr besetzt. MitarbeiterInnen nutzen bitte für die Ausgangspost den Postauslauf im Abholfach Raum 002.

     

    Update 17.03.2020

    Um zu verhindern, dass sich Studierende in den PC-Pools der Hochschule gegenseitig infizieren, bleiben die PC-Pools der OTH Amberg-Weiden bis auf weiteres geschlossen.

    Dienste, die nur im Hochschulnetz der OTH Amberg-Weiden angeboten werden, können über VPN weiter genutzt werden.

    Eine Anleitung zur Nutzung und ggf. Einrichtung ist auf der Info-Seite des Rechenzentrums zu finden.

    In berechtigten Ausnahmefällen können Studierende Zugangsberechtigungen bei den jeweiligen Fakultätsverwaltungen beantragen.

    Hochschulleitung,
    17.03.2020

     

    Neue Öffnungszeiten Studienbüro Amberg und Weiden

    Sehr geehrte Studierende,

    aus gegebenem Anlass teilen wir Ihnen mit, dass das Studienbüro an beiden Standorten bis auf weiteres täglich nur noch von 10 bis 11 Uhr geöffnet ist. Bei dringenden Anliegen greifen Sie bitte auf Telefon und E-Mail zurück. Abschlussarbeiten am Standort Weiden bitte per Post einsenden oder in den Briefkasten vor der Bibliothek einwerfen, in Amberg bitte weiterhin die Abgabe mit der Fakultät/Dekanat abklären.

    Wir wünschen Ihnen alles Gute, bleiben Sie gesund.

    Ihr Studienbüro in Amberg und Weiden

     

    Update 13.03.2020


    Das bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat mit Schreiben vom 13.03.2020 angewiesen, dass ab dem 14.03.2020 alle Bibliothekslesesäle der staatlichen bayerischen Hochschulen für den Publikumsverkehr zunächst bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen werden. Der übrige Dienstbetrieb bleibt aufrechterhalten.

    Diese Anweisung betrifft die Lesesäle unserer Bibliotheken am Campus in Amberg und Weiden.

    Infos zu Onlinezugängen, zu elektronischen Medien etc., die weiterhin verfügbar bleiben und genutzt werden können, sowie weitere Hinweise zur Nutzung erfolgen zeitnah.

    Prof. Dr. Andrea Klug
    Präsidentin
    OTH Amberg-Weiden

     

    Update 12.03.2020

    Wie bereits am 10.3.2020 kommuniziert, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst der Beginn der Präsenzveranstaltungen des Sommersemesters 2020 an den Technischen Hochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften vom 16.3.2020 auf den 20.4.2020 verschoben, mit dem Ziel die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen bzw. zu verlangsamen. Wir wurden am 10.3.2020 durch das Ministerium angewiesen, den Präsenz-Lehrbetrieb mit sofortiger Wirkung einzustellen. Die sonstigen Funktionen wie Verwaltung, Forschungsbetrieb oder Bibliotheken sind gemäß Weisung des Wissenschaftsministeriums weiter aufrecht zu erhalten.

    Ebenso erhielten wir am 10.3.2020 vom Ministerium im Anschluss weitere Information zur Handhabung und zu einer umgehenden Anpassung der entsprechenden Verordnungen zur Vorlesungszeit durch das Staatsministerium.

    Es hat für die Hochschulleitung höchste Priorität, Sie frühestmöglich zu informieren, wie es nun weitergeht. Unser Ziel ist es, den Studienfortschritt für die Studierenden trotz der veränderten Rahmenbedingungen sicherzustellen.

    1. Immatrikulation

    Die Studierenden sind qua Immatrikulationsbescheinigung zum 16.3.2020 eingeschrieben. Seitens des StMWK werden derzeit Lösungen für damit verbundene Herausforderungen, etwa BAföG, erarbeitet.

    2. Lehrbetrieb

    Die Verschiebung des Starts der Vorlesungszeit durch das Wissenschaftsministerium auf den 20.4.2020 bedeutet, dass Präsenzlehrveranstaltungen sowie vorlesungsbegleitende Praktika erst ab dem 20.4.2020 durchgeführt werden dürfen. In der Zeit vom 16.3.2020 bis 19.4.2020 können aber Lehrformate, die keine Präsenz erfordern, wie z.B. Online-Vorlesungen, durchgeführt werden, um die Arbeitsbelastung trotz der aktuellen Situation bestmöglich über das Semester zu verteilen. Der Vorlesungszeitraum endet nach derzeitigem Stand zum 10.7.2020.

    Für Online-Angebote gibt es verschiedene Möglichkeiten, die in einer späteren Email an die Dozierenden kommuniziert werden. Weitere Informationen zu Ablauf und Format der jeweiligen Lehrveranstaltungen bis zum 19.4.2020 bzw. für das gesamte Sommersemester werden den Studierenden von den jeweiligen Dozierenden zeitnah mitgeteilt.

    Wir sind seitens des Ministeriums gehalten, die im Sommersemester 2020 insgesamt vorgesehene Unterrichtszeit vollständig zu erbringen. Lehrveranstaltungen, die nicht online durchgeführt werden können, sind folglich nachzuholen. Zusatztermine nach dem 20.4.2020 sind einer weiteren Mail vorbehalten.

    3. Prüfungswesen, Projekt- und Abschlussarbeiten

    Nach heutigem Stand bleibt der Prüfungszeitraum des Sommersemesters bestehen. Die Prüfungspläne werden rechtzeitig durch die Vorsitzenden der Prüfungskommission erstellt.

    Prüfungseinsicht in die Prüfungen des Wintersemesters 2019/2020, die von Kolleginnen und Kollegen zu Beginn des Sommersemesters gewährt wird, ist grundsätzlich auch bereits vor dem 20.4.2020 möglich. Hierzu vereinbaren die Studierenden mit den jeweiligen Dozierenden jeweils einen Einzeltermin. Sammeltermine sind nicht möglich. Es wird aber empfohlen, die Prüfungseinsicht auf die Zeit nach dem 20.4.2020 zu verschieben.

    Die Themenvergabe für Seminar- und Projektarbeiten sollte z.B. über Email durch die jeweiligen Dozentinnen/Dozenten erfolgen. Für die Themenvorstellung bieten sich Online-Veranstaltungen an. Die sonst übliche Kickoff-Veranstaltung zu Projekten darf bis 20.4.2020 ebenfalls nur online stattfinden.

    Bachelor- und Masterarbeiten einschließlich der Vergabe neuer Themen laufen weiter. Die Abgabefristen ändern sich nicht. Die Abschlussarbeiten werden selbstverständlich auch weiter betreut – in der Regel online z.B. über E-Mail oder auch per Telefon. Die Anmeldung neuer Bachelor- und Masterarbeiten ist ebenfalls weiterhin möglich. Abschlussvorträge von Bachelor- und Masterarbeiten sind möglich, jedoch dürfen neben dem/der Vortragenden vor dem 20.4.2020 keine weiteren Studierenden an diesen Vorträgen teilnehmen.

    4. Hochschulinterne Besprechungen, Gremiensitzungen

    Hochschulinterne Besprechungen können bis auf weiteres stattfinden.

    5.Veranstaltungen

    Veranstaltungen, für die Studierende Credit Points erwerben, dürfen bis 20.4.2020 nicht durchgeführt werden.

    Veranstaltungen außerhalb der Lehre mit Externen und einer geringen Teilnehmerzahl können in Einzelfallentscheidungen auch vor dem 20.4.2020 durchgeführt werden. Diese Einzelfallentscheidungen sind der Hochschulleitung vorbehalten. Gleiches gilt für Weiterbildungsveranstaltungen mit externen Teilnehmern.

    Der Girls‘ Day am 28.3.2020 wird abgesagt, ebenso werden keine weiteren Groß-Veranstaltungen geplant.

    6. Einrichtungen der Hochschule

    Die Bibliothek bleibt bis auf weiteres geöffnet.

    In dieser aktuell sehr dynamischen Situation wird die Hochschulleitung Änderungen laufend bekannt geben. Wir bitten um Ihr Verständnis und um Mithilfe, die jetzige Situation den Umständen entsprechend gut zu bewältigen.

    Bitte beherzigen Sie die Hinweise und leisten Sie so einen wichtigen Beitrag!

    Gerne können Sie sich auch an meine Kolleginnen und Kollegen der Hochschulleitung, an die Dekane und mich persönlich wenden.

     

    Prof. Dr.-Ing. Alfred Höß
    Vizepräsident
    OTH Amberg-Weiden

     

    Empfehlungen der OTH Amberg-Weiden zum Umgang mit dem Coronavirus

    Die Gefahr, die von COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland ausgeht, wird seitens der zuständigen Institute und Behörden aktuell (siehe www.rki.de) als mäßig eingeschätzt. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Die Hochschulleitung verfolgt die Entwicklung kontinuierlich und aktualisiert bei neuen Erkenntnissen den Katalog der zu ergreifenden Maßnahmen.

    Wir empfehlen allen Hochschulangehörigen (also allen Professorinnen und Professoren, Lehrbeauftragten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und insbesondere den Studierenden) der OTH Amberg-Weiden, die sich während der vorlesungsfreien Zeit oder gegenwärtig im Ausland aufhalten, sich tagesaktuell auf den Webseiten vom Robert Koch-Institut,  der WHO und des Auswärtigen Amts sowie des Bundesministeriums für Gesundheit zu informieren. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat zudem eine Telefon-Hotline (Telefon 0 91 31/ 68 08 51 01) eingerichtet.

    Sollte sich an der aktuellen Lage in unserer Region etwas ändern, werden wir Sie über diese Seite umgehend informieren.

    Hochschulleitung, 10.3.2020

     

    Im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen hat der Krisenstab der Bayerischen Staatsregierung in seiner Sitzung vom 1. März 2020 folgende Maßnahmen und Feststellungen (Punkte 1 – 3) für alle bayerischen Hochschulen getroffen:

    1) Reiserückkehrer aus Risikogebieten ohne Krankheitssymptome

    Für Erwachsene, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet (Risikogebiete sind laut Robert Koch-Institut Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann) aufgehalten haben und keine Krankheitssymptome aufweisen, ist der Ausschluss von der Arbeit bzw. vom Dienst nicht geboten. Um über die Aufenthaltsorte zu informieren werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Freistaats Bayern jedoch verpflichtet, nach der Rückkehr umgehend eine E-Mail an gesundheit@oth-aw.de zu senden; bitte setzen Sie Vorgesetzte in "CC".

    Bei Auftreten von Krankheitssymptomen sollten die Betroffenen zuhause bleiben und sich telefonisch mit dem Hausarzt oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdiensten (Telefonnummer 116 117) in Verbindung setzen. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben die Information bitte umgehend auch per E-Mail an gesundheit@oth-aw.de weiter und setzen Vorgesetzte in „CC“. 

    Die Hochschulleitung der OTH AW konkretisiert:

    • Personen ohne Krankheitssymptome
      Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht unter Krankheitssymptomen leiden, werden gebeten, in Abstimmung mit ihrem Vorgesetzten während der 14-tägigen Inkubationszeit nach Möglichkeit von zuhause aus zu arbeiten. 
      Für Lehrbeauftragte gelten die Regelungen mit Blick auf die Durchführung der Lehre und die Präsenz an der Hochschule entsprechend.
      Studierende werden ebenfalls gebeten, die Hochschule per Email an gesundheit@oth-aw.de zu informieren.
    • Personen mit Krankheitssymptomen
      Professorinnen und Professoren, Lehrbeauftragte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende, die bereits unter Krankheitssymptomen (wie z.B. Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall, Husten, Schnupfen) leiden und Kontakt zu einem bestätigten COVID-19 Patienten hatten, werden gebeten, zu Hause zu bleiben, sich umgehend mit ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116 117) in Verbindung zu setzen sowie ggf. telefonisch ihren Vorgesetzten zu informieren. Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten COVID-19 Erkrankten hatten, müssen sich, auch wenn sie keine der oben genannten Symptome aufweisen, umgehend an ihr Gesundheitsamt (Telefonnummer 0921 / 728-228) wenden.

      Wird eine COVID-19-Infektion gemeldet, leiten die Vorgesetzten diese Information bitte an gesundheit@oth-aw.de weiter.

    2) Dienstreisen / Delegationsbesuche

    Dienstreisen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Freistaats Bayern in Risikogebiete werden gemäß Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (Stand 2.3.2020) nur genehmigt, wenn zwingende Gründe dafür vorliegen.

    Die Hochschulleitung der OTH AW konkretisiert:

    • Dienstliche Flugreisen bitte unbedingt auf das Notwendigste begrenzen. Dienstreisen bitte generell – soweit möglich – auf Online-Meetings umstellen. 
    • Werden Dienstreisen in Nicht-Risikogebiete aus persönlicher Sorge heraus nicht angetreten, können ggf. entstandene Stornokosten leider nicht nach reisekostenrechtlichen Grundsätzen rückerstattet werden. Bitte beachten Sie dies bei den Buchungen.
    • Bitte überdenken Sie auch die Notwendigkeit von Delegationsbesuchen auf dem Campus: Von Delegationsbesuchen aus seitens vom Robert Koch-Institut (RKI) definierten Risikogebieten ist abzusehen, sofern für diese keine zwingenden Gründe vorliegen.

    3) Veranstaltungen

    Der Krisenstab empfiehlt allen Veranstaltern und örtlichen Behörden, ab sofort bei der Entscheidung über die Durchführung von Großveranstaltungen die Kriterien des Robert Koch-Instituts zur Risikoeinschätzung zugrunde zu legen. Dies kann beispielsweise bedeuten, dass eine Großveranstaltung auch abgesagt oder verschoben werden muss.

    Die Hochschulleitung der OTH AW konkretisiert:
    Großveranstaltungen mit über 1.000 erwarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind derzeit an der OTH AW nicht geplant. Über Absage/Verschiebung von Veranstaltungen entscheidet bis auf Weiteres jeweils die/der MitarbeiterIn, die/der die Veranstaltung organisiert und dafür verantwortlich zeichnet.

    4) Studierende

    Studierende, die zum Sommersemester 2020 ein Studium an der OTH Amberg-Weiden aufnehmen oder weiterführen möchten und in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet waren, werden von der Hochschulleitung der OTH Amberg-Weiden gebeten, die Hochschule während der Inkubationszeit von 14 Tagen nicht zu besuchen. Die betroffenen Studierenden senden bitte eine Email an gesundheit@oth-aw.de

    Studienbetrieb
    Für Studierende, die während der 14-tägigen Inkubationszeit nicht in einem Risikogebiet waren, sind nach derzeitigem Stand keinerlei Einschränkungen des Lehrbetriebs gegeben. Professorinnen und Professoren sowie Lehrbeauftragte sind angehalten, sämtliches Lehrmaterial über Moodle zur Verfügung zu stellen.

    Der Worst Case wäre, dass ein bestätigter Covid-19-Fall an unserer Hochschule auftritt. In diesem Fall sollen die Vorlesungen auf Online-Meetings umgestellt und Praktika zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

    5) Allgemeine Hygieneempfehlungen

    Um Ansteckungen – auch mit Blick auf die aktuelle Grippewelle – so gering wie möglich zu halten, bitten wir um die Beachtung folgender Maßnahmen:

     


     

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    news-6032 Thu, 06 Feb 2020 10:05:00 +0100 4. KWK-Forum https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202002066032-4-kwk-forum0/ Experten aus Politik, Wissenschaft und der betrieblichen Praxis geben Einblicke in die neuesten Entwicklungen von Technologie und Rahmenbedingungen und berichten über ihre Erfahrungen bei der Realisierung innovativer KWK Konzepte. Die inhaltlichen Schwerpunkte des Forums sind:

    • Kraftwerkspark der Zukunft – die Rolle der KWK im Wandel
    • Rahmenbedingungen – KWK als Säule im Energiesystem
    • Kraftstoffe für die KWK der Zukunft – Elektrolysewasserstoff und SynFuels
    • Innovative Anwendung – Industrie, Kommunen, Quartiere

    Das Forum findet bereits zum vierten Mal in Amberg, in enger konzeptioneller Abstimmung mit dem Bayerischen Kompetenzzentrum KWK statt. Der süddeutsche Raum, Österreich und insbesondere Bayern, mit einer hohen Dichte kompetenter Unternehmen und Forschungseinrichtungen, ist der führende Standort für innovative KWK Lösungen. Das Forum ist der Branchentreff für wegweisende KWK Anwendungen.

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    news-6518 Tue, 01 Dec 2020 11:12:08 +0100 „Verhandeln Sie noch oder spielen Sie schon?“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202012016518-workshop-verhandlungsgeschick1/ Unter diesem Motto stand der Online-Workshop „Verhandlungsgeschick, der aufgrund der hohen Nachfrage am 14. und nochmals am 28. November 2020 stattfand. Die beiden Referentinnen Kerstin Eicker und Stefanie Grotelüschen zeigten dabei, worauf es beim Verhandeln ankommt – ob bei Gehalts- oder Verkaufsverhandlungen oder auch zuhause mit Familienmitgliedern. Zunächst stellten sich die Teilnehmerinnen kurz vor und teilten die Erfahrungen ihrer letzten Verhandlungen mit. Bevor die beiden Referentinnen zum Start gleich auf das A und O beim Verhandeln hinwiesen: die richtige Vorbereitung. Dabei sollte man sein Maximal- und Minimalziel immer im Auge behalten, wie etwa bei Gehaltsverhandlungen. Außerdem ist es wichtig auch die Ziele des anderen zu erfragen oder seine Grenzen festzustecken. Des Weiteren sollte man sich ebenfalls Gedanken machen, was im schlimmsten Fall passieren kann, auch wenn es unangenehm ist.

    Anschließend stellten die Referentinnen verschiedene Verhandlungs-Strategien vor. Hinter lustigen Namen stecken wirkungsvolle Strategien: Beim Chamäleon-Effekt (oder auch Spiegeltechnik) spiegelt man zum Beispiel seinen Verhandlungspartner in Sprachstil, Mimik oder Gestik, um so Sympathie zu schaffen. Wichtig bei allen Strategien ist es, dennoch authentisch und sich selbst treu zu bleiben.

    Danach waren die Teilnehmerinnen selbst gefragt: In Zweierteams wurde munter verhandelt und die zuvor erlernten Strategien angewendet. Die Erfahrungen und Ergebnisse wurden anschließend in der großen Gruppe vorgestellt.

    Besonders durch die witzige und entspannte Art der beiden Referentinnen Kerstin Eicker und Stefanie Grotelüschen sind beide Veranstaltungstermine wie im Flug vergangen und die Teilnehmerinnen konnten jede Menge für ihre nächste Verhandlung mitnehmen.

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity erhalten Sie hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbüro@oth-aw.de).

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    news-6510 Mon, 30 Nov 2020 15:22:19 +0100 Virtuelle KWK – Staffel 1: Areal- und Quartiersversorgung mit KWK https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202011306510-virtuelle-kwk-staffel-1-areal-und-quartiersversorgung-mit-kwk/ Der bayerische Cluster Energietechnik bietet zusammen mit dem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung und dem Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden die Möglichkeit, virtuell innovative Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zu besichtigen. Die virtuelle Führung wird von Fachleuten geleitet und referiert. Am 9. Dezember wir der Themenbereich „Areal- und Quartiersversorgung: intelligente Einbindung erneuerbarer Energien“ behandelt. Durch die Realisierung des Vorhabens Energieverbund Freilassing ist die Demonstration eines hocheffizienten kommunalen Arealstrom- und Wärmeverbundes gelungen, der durch eine flexible bedarfsgeregelte Steuerung regionale Ressourcen (Solarstrom, Klärgas, kommunales Grüngut) optimal nutzt und dabei einen hohen Autarkiegrad erreicht. Dazu wurde parallel zum Wärmeverbund ein in dieser Form bisher einmaliger Stromverbund mit mehreren über das Stadtgebiet verteilten kommunalen Liegenschaften aufgebaut.

    Die Energieversorgung erfolgt zum einen über Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, die primär mit Klärgas aus der kommunalen Kläranlage betrieben werden. Ergänzend kommt ein Biomassekessel, der auch städtische Grüngutabfälle verwerten kann, zum Einsatz. Zur weiteren Stromversorgung sind mehrere Photovoltaikanlagen in das Arealnetz eingebunden. Zur Sicherstellung eines hocheffizienten Betriebs wurde ein intelligentes Last- und Ressourcenmanagement aufgebaut, welches den Klärgasspeicher und die Pufferspeicher optimal integriert.

    Hier geht`s zur Anmeldung

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    news-6509 Mon, 30 Nov 2020 14:09:33 +0100 Security-Experten der OTH Amberg-Weiden bei der Konferenz Cloud Computing 2020 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202011306509-security-experten-der-oth-amberg-weiden-bei-der-konferenz-cloud-computing-2020/ Cloud Computing ist zentral für Anwendungen im Internet of Things, Cybersicherheit hat dementsprechend eine sehr große Bedeutung. Bei der internationalen Cloud Computing 2020 waren nicht nur Professoren und wissenschaftliche MitarbeiterInnen mit Vorträgen vertreten, sondern eine Fachpublikation wurde auch mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Die Professoren Prof. Dr. Andreas Aßmuth, Prof. Dr. Daniel Loebenberger und Prof. Matthias Söllner sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Leah Lathrop, Ahmed Alqattaa und Simon Liebl (alle Fakultät EMI) haben haben Ende Oktober an der 11. Internationalen Konferenz über Cloud Computing, GRIDs und Virtualsierung „Cloud Computing 2020“ der International Academy, Research, and Industry Association (IARIA) teilgenommen. Die Konferenz sollte ursprünglich bereits im Mai 2020 in Nizza, Frankreich, stattfinden, musste jedoch aufgrund der COVID19-Pandemie verschoben werden. Sie wurde nun als Teil des ComputationWorld-2020-Kongresses in Nizza, weitestgehend aber als Online-Veranstaltung durchgeführt.

    Prof. Dr. Aßmuth war als IARIA Fellow eingeladen, eine Keynote zum Thema „Cybersecurity Education“ für den ComputationWorld-2020-Kongress zu halten. Er gehörte zudem zum Steering Committee der Konferenz „Cloud Computing 2020“ und ist einer der Herausgeber des Konferenzbandes.

    Die OTH Amberg-Weiden war darüber hinaus auch mit drei Forschungsbeiträgen an der Konferenz beteiligt. Im Special Track „Novel Cloud Approaches for Securing IoT Devices (NCSIoT)“ ging es dabei um die Absicherung von Geräten im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Immer mehr dieser IoT-Geräte sind mit Cloud-Diensten verbunden, die beispielsweise große Datenmengen analysieren und die Ergebnisse an die IoT-Geräte zurückmelden. Zahlreiche IoT-Geräte erhalten außerdem bereits heute Firmware-Updates über Cloud-Dienste. Sicherheitslücken bei den IoT-Geräten oder deren Anbindung an die Cloud können zu katastrophalen Sicherheitsproblemen führen, beispielsweise in einer industriellen Fertigung oder auch bei dem Cloud-Dienstleister.

    Leah Lathrop, Studentin im Masterstudiengang Applied Research in Engineering Sciences und Mitarbeiterin im Projekt „Intelligente Security für elektrische Stellantriebe und  Stromrichter in kritischen Infrastrukturen (iSEC)“ stellte in ihrem Vortrag „Securing the Internet of Things from the Bottom Up Using Physical Unclonable Functions“ die Ergebnisse einer Marktanalyse von neuen, marktverfügbaren Chips mit Physical Uncloneable Functions (PUF) vor und wie diese zur Absicherung von IoT-Geräten eingesetzt werden können.

    Simon Liebl, der ebenfalls als Mitarbeiter im Projekt iSEC arbeitet und parallel an der University of Abertay in Dundee in Schottland promoviert, berichtete in seinem Vortrag „Threat Analysis of Industrial Internet of Things Devices“ über eine strukturierte Vorgehensweise zur Durchführung einer Bedrohungs- und Schwachstellenanalyse für Steuergeräte und andere
    Embedded Devices aus dem Industrial Internet of Things, die mit Cloud-Diensten verbunden sind.

    Ahmed Alqattaa, Absolvent des Masterstudiengangs Applied Research in Engineering Sciences und Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Loebenberger, stellte in seinem Vortrag „An IoT Crypto Gateway for Resource-Constrained IoT Devices“ ein Konzept für ein Crypto-Gateway vor, mit dem IoT-Geräte mit beschränkten Ressourcen sicher an das Internet bzw. an Cloud-Dienste angebunden werden können. Dabei kommen aus dem MQTT-Protokoll (Message Queuing Telemetry Transport), welches bereits von vielen IoT-Geräten genutzt wird, auch Transport Layer Security (TLS) und das sich aktuell noch in der Entwicklung befindende QUIC-Protokoll (Quick UDP Internet Connections) zum Einsatz.

    Die Forschungsbeiträge der OTH Amberg-Weiden stießen auf großes Interesse bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Konferenz. Basierend auf den Diskussionen im Anschluss an die Vorträge wurden aber auch neue Ideen und Ansätze zur weiteren Forschung entwickelt, so dass der Special Track für alle Beteiligten einen Mehrwert darstellte.

    Im Nachgang der Konferenz erhielt Simon Liebl für seine Fachpublikation den Best Paper Award. Darüber hinaus wurden er, Leah Lathrop und Ahmed Alqattaa eingeladen, eine erweiterte Version ihrer Paper im „International Journal On Advances in Security“ zu publizieren.

    Links:

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    news-6499 Thu, 19 Nov 2020 10:34:10 +0100 „Leuchttürme auch für andere bauen“: Ich bin gerne Chefin https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202011196499-leuchttuerme-auch-fuer-andere-bauen/ „Die Wirtschaft in Bayern braucht Frauen“ so Vizepräsidentin, Prof. Christiane Hellbach, beim zweiten Online-Vortrag von „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz“. Doch nicht nur deswegen stellte die Förderung von Frauen eine „Herzensangelegenheit“ für sie dar, zum Beispiel im neuen Projekt Oberpfalz Start-up HUB. Denn in der Familie der Frauenbeauftragten der Hochschule waren schon „viele Frauen Chefinnen.“ Umso mehr freute sich Prof. Hellbach, als sie dieses Mal eine Absolventin der OTH Amberg-Weiden begrüßen durfte: Stephanie Reiner, die wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Verein für sozialwissenschaftliche Beratung und Forschung e. V. (SoWiBeFo e. V.) ist und einen Lehrauftrag an der Hochschule innehat.

    „Ich habe schon immer gerne Verantwortung übernommen“, begann danach die Referentin. In ihrer Karriere hatte sie dabei Führung immer unter dem Motto „Diene deinem Nächsten“ verstanden. Denn als Chefin war sie auch „Sinnstifterin“ für ihre jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Da „Führung kein Selbstzweck, sondern immer eine freiwillige Entscheidung des Geführten“ wäre, musste sie als Chefin bei der TELIS Finanz immer auch deren Perspektive einnehmen. Das Fundament hierfür ist, „die Interessen, Ziele und Werte der Organisation vertreten zu können“.

    Begonnen hatte sie „ihren eigenen Weg zur Chefin“ dort als Vorstandsassistentin im Bereich IT und Personalmanagement. Als „rechte Hand“ konnte sie sich bereits viel von den erfahrenen Führungskräften abschauen. Dies half ihr, als sie selbst Projektleitungen übernahm und dort Führungskräfte der Firma „führen“ musste.

    „Ich war dort immer die Jüngste und diejenige mit der wenigsten Berufserfahrung.“ Am Ende von sechs Jahren hatte sie „dennoch“ eine agile Organisationsform als großes Projekt eingeführt, „daneben“ noch neun weitere Beschäftigte im Bereich Prozess- und Projektmanagement geführt und war Bereichsleiterin direkt unter dem Vorstand.

    Was ihr neben Neugier sowie dem Mut „zum Nachfragen und Nachforschen“ dabei geholfen hatte, waren „Übungsfelder“, wie Erfahrungen aus Praktika und der Fachschaft während der Studienzeit. Auch hatte sie sich von Anfang an ein Mentorennetzwerk aufgebaut, das sie mit eigenen Erfahrungen unterstützte.

    Ihre nächste Station war das internationale Projekt „InspireUS“, das mit einer Erasmus+-Förderung seit 2018 lief. Das Projekt wurde vom Institut für sozialwissenschaftliche Beratung GmbH (ISOB) mit Partnern aus Zypern, Portugal, Slowenien, Griechenland und Italien umgesetzt.

    Das Ziel von InspireUs war, junge Frauen auf ihren Weg zur Unternehmensgründung zu befähigen sie an die „Gewinner-Mentalität“ heranführen. Daher erforschten die Partner zunächst, was der Zusammenhang zwischen interner Motivation und Female Entrepreneurship war. Dabei wurde festgestellt, dass es nicht nur weniger Frauen in Gründungsteams gab, sondern auch „weibliche“ Start-ups weniger Finanzierung erhielten. Oftmals fehlten „weibliche Vorbilder zum Abkucken“ oder das Wissen bei Auftritten vor Investoren.

    Im Rahmen des Projektes wurde danach neben einer Kompetenzmatrix und einem Tool zur Beurteilung der beruflichen Eignung (PIA) ein innovatives Curriculum mit praxisbezogenen Instrumenten entwickelt, um diese Defizite zu beheben: Dieses bestand aus dem Selbststudium in sechs Kompetenzfeldern, um fachliche Lücken zu schließen sowie zwei Workshop, um eigene Erfahrungen einzubauen und sich zu vernetzen. Damit sollten „Leuchttürme auch für andere Frauen gebaut werden“, um eine eigene Gründung besser realisieren zu können. Als Unterstützung diente dabei der YouTube Channel „InspireUs Project“.

    Auf ihre Erfahrungen kam Stephanie Reiner nochmals in der darauf folgenden ausgedehnten Fragerunde zu sprechen: Sie betonte dabei nochmals die Wichtigkeit von Eigeninitiative und Selbstführung, eigenen Netzwerken sowie von Vorbildern in einzelnen Feldern.

    Beides sind Themen, die auch „Ich bin gerne Chefin!“ weiterbeschäftigen werden: Dazu wird es am 8. Dezember wieder von 19 bis 20 Uhr einen dritten Online-Vortrag geben. Die Gründerinnen Sarah Bohnes und Patricia Wassner referieren über "Vom Traum zum Unternehmen - zwei Gründerinnen erzählen von Visionen & Zitronen."

    Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe "Ich bin gerne Chefin!" bekommen Sie auf der Seite www.oth-aw.de/chefin oder über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 und b.vergnon@oth-aw.de.

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    news-6493 Fri, 13 Nov 2020 09:57:27 +0100 Auszeichnung: Absolvent erhält Kulturpreis Bayern https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202011136493-auszeichnung-absolvent-erhaelt-kulturpreis-bayern/ Johannes Wombacher hat den Kulturpreis Bayern der Bayernwerk AG (Bayernwerk) für seine Masterarbeit im Studiengang Master of Applied Research an der OTH Amberg-Weiden erhalten. Darin hat er einen neuen Prozess zur Herstellung von hoch genauen nahtlosen Rohren erarbeitet, der es erlaubt die Einschränkungen herkömmlicher Verfahren zu umgehen. Er ist einer von 33 Absolventinnen und Absolventen staatlicher bayerischer Hochschulen und Universitäten, die am Donnerstagabend geehrt wurden. An Stelle des alljährlichen Festakts hat sich das Bayernwerk in diesem Jahr aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens für eine Preisverleihung im digitalen Format entschieden. Die PreisträgerInnen wurden per Videobotschaften vorgestellt. „Die ausgezeichneten Wissenschaftler geben dem Freistaat wertvolle Impulse. Sie erweitern unseren Horizont und schärfen unser Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge. Sie festigen Bayerns Rolle als bedeutender Kunst- und Wissenschaftsstandort“, hob Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender des Bayernwerks, die Leistung der Preisträgerinnen und Preisträger in der Sparte Wissenschaft hervor. Dotiert ist der Preis jeweils mit 2.000 Euro.

    Berechnungen für die Rohrherstellung

    Johannes Wombacher hat sich in seiner Masterarbeit im Studiengang „Applied Research in Engineering Sciences“ mit der Optimierung der Herstellung von nahtlosen Präzisionsrohren aus unterschiedlichen Metallen beschäftigt. Er hat ein zweistufiges Umformverfahren aus einem Drückprozess mit einem nachgelagerten Drückwalzprozess experimentell untersucht. Um die Auswirkungen des Prozesses auf die Werkstoffe zu verstehen, hat er ein Modell zur Beschreibung des Material- und Kraftflusses entworfen. Grundlage für dieses Modell bilden werkstofftechnische Untersuchungen mit Rasterelektronenmikroskop und Röntgendiffraktometer. Durch diese Untersuchungen kann der Ingenieur ableiten, ob es im Laufe der Herstellung zu einer Steigerung der Festigkeit oder Destabilisierung des Materials kommen könnte. Wird der Prozess von Johannes Wombacher weiterentwickelt und optimiert, so können hochfeste, nahtlose Präzisionsrohre hergestellt werden. Und das aus unterschiedlichsten, in der konventionellen Industrie teilweise noch ungewöhnlichen, Werkstoffen. Ein mögliches Einsatzgebiet hierfür liegt im militärischen Bereich oder in der Erprobung von Einsatzmöglichkeiten neuer Materialen, zum Beispiel bei der Herstellung von Wasserstoffspeichern. Heute arbeitet der 29-Jährige als Konstrukteur im Sondermaschinenbau.

     

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    news-6492 Thu, 12 Nov 2020 13:00:00 +0100 Institut für Vorsorge und Finanzplanung vergibt Stipendium https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202011126492-institut-fuer-vorsorge-und-finanzplanung-vergibt-stipendium2/ Seit nunmehr dreizehn Jahren vergibt das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ein Stipendium für Studierende der OTH Amberg-Weiden. In diesem Semester fiel die Wahl auf Pius Stahl. Der 24-Jährige aus Flossenbürg studiert derzeit den Master of Taxation. „Wir vergeben jedes Semester ein Stipendium über 500 Euro, um junge wissenschaftliche Talente zu fördern“, sagt Prof. Michael Hauer, IVFP-Geschäftsführer. Mit dem Stipendium beabsichtigt das Institut, begabten jungen Menschen der Hochschule ein Forum für ihre berufli­che Weiter­entwicklung zu ermöglichen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, um im Fachbereich Finance und Steuerrecht beson­ders fähige Wissenschaftler zu fördern.

    Bewerben können sich alle Studierenden der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre sowie Handels- und Dienstleistungsmanagement ab dem ersten Semester. Die Bewerbungsfrist für das Stipendium über 500 Euro läuft das ganze Jahr über. Die Entscheidung darüber, auf wen jeweils die Wahl fällt, trifft der Geschäftsführer Prof. Michael Hauer in Abstimmung mit dem Beirat des Instituts, Prof. Dr. Thomas Dommermuth.

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    news-6486 Wed, 11 Nov 2020 11:15:38 +0100 1. Treffen des Promovierendennetzwerkes https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202011116486-1-treffen-des-promovierendennetzwerkes/ Eine Plattform für Austausch und Vernetzung über laufende Forschungsthemen – Die Promovierenden an der OTH Amberg-Weiden sind am 4. November 2020 zum ersten Treffen des Promovierendennetzwerks virtuell zusammengekommen. Begrüßt wurden die Promovierenden von der Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, Prof. Dr. Andrea Klug, und dem Vizepräsidenten für Forschung, Technologietransfer und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Alfred Höß. Im Anschluss stellten die Promovierenden sich und ihre Forschungsthemen kurz vor. Trotz der großen Vielfalt an Themen gibt es viele Anknüpfungspunkte untereinander. Dr. Veronika Wiesmet, Institut für angewandte Forschung IAF, gab einen Überblick über die bestehenden Angebote des IAF und über die Verbundkollegs des Bayerischen Wissenschaftsforum BayWISS, in dem die OTH Amberg-Weiden aktiv ist.

    Abgerundet wurde das Treffen mit einer Diskussion aller Teilnehmenden. Themen waren unter anderem Angebote für aktuelle und zukünftige Promovierende an der OTH Amberg-Weiden. Auch das zukünftige Format des Netzwerktreffens wurde diskutiert: Ab Januar 2021 wird regelmäßig ein Treffen des Netzwerks stattfinden. Neben Präsentationen der Forschungsarbeiten der Promovierenden wird auch der Austausch zu Themen, die die Promovierenden aktuell beschäftigen, im Mittelpunkt stehen.

    Das Promovierendennetzwerk wird von den Promovierenden Oliver Haas und Elisabeth Schmidl mit Unterstützung des IAF, Veronika Wiesmet organisiert. Fragen und Anregungen nehmen alle drei gern per E-Mail entgegen.

     

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    news-6469 Thu, 29 Oct 2020 15:28:47 +0100 Auftaktveranstaltung: Mentoringprogramm „professional steps“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010296469-auftaktveranstaltung-mentoringprogramm-professional-steps0/ Wie bringt man in Zeiten von Corona Ingenieurinnen und Studentinnen zusammen? Natürlich virtuell – so fand die Auftaktveranstaltung zum Mentoringprogramm „professional steps“ zum ersten Mal online statt. Nach einer herzlichen Begrüßung von Projektkoordinatorin Özlem Ajazaj stellte sie den Teilnehmerinnen das Team vor. Auch ein Blick auf aktuelle Zahlen bezüglich des Frauenanteils an der OTH Amberg-Weiden durfte nicht fehlen. Denn hier wurde deutlich, wie wichtig und erfolgreich das Projekt BayernMentoring bereits dazu beigetragen hat, diesen Anteil in den letzten zehn Jahren zu erhöhen.

    Um an diesen Erfolg weiterhin anzuknüpfen, stellten sich anschließend die Teilnehmerinnen vor. Engagierte MINT-Studentinnen (Mentees) gaben Preis, welche Meilensteine und Ziele sie anstreben. Mentorinnen berichteten von ihren Tätigkeiten und erzählten zum Teil, dass sie früher selbst Mentees waren. Dies unterstreicht die Qualität und den Erfolg des Mentoringprogramms „professional steps“.

    Eine virtuelle Interaktion der Teilnehmerinnen sollte aufzeigen, was sie sich unter Mentoring vorstellen und vom Programm erwarten. Es wurde klar, dass viele die gleiche Meinung teilen: Netzwerke bilden, Erfahrungen weitergeben, Rückhalt und Bestärkung bekommen und offen für Feedback und Neues sein.

    Der Vortrag über Mentoring von Projektmitarbeiterin Marion Nitsche rundete die Vorstellungen der Teilnehmerinnen perfekt ab.

    Da aufgrund der virtuellen Veranstaltung kein klassisches Speed-Dating der Teilnehmerinnen stattfinden konnte, wurden die Tandems vorab gebildet und während der Veranstaltung vorgestellt. Daraufhin konnten sich die Tandems in Breakout-Rooms zurückziehen, sich kennenlernen und ihre Zusammenarbeit in der Mentoringvereinbarung festhalten.

    Abschließend wurden allgemeine Informationen ergänzt und ein Ausblick auf den anstehenden Online-Workshop „Verhandlungsgeschick“ von Frau Kerstin Eicker gegeben, welcher am 14. November 2020 von 10:00 – 16:00 Uhr stattfinden wird.

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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    news-6468 Thu, 29 Oct 2020 14:33:00 +0100 Die Ge­mein­sa­me Ethik­kom­mis­si­on der Hoch­schu­len Bay­erns (GEH­Ba) star­tet durch https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010296468-gemeinsame-ethikkommission-der-hochschulen-bayerns/ Seit Frühjahr 2020 haben sich bereits 21 Mitglieder von 14 verschiedenen Hochschulen in Bayern in einer gemeinsamen Ethikkommission zusammengefunden, um ethische Aspekte in Wissenschaft und Forschung am Menschen zu bewerten. Von der OTH Amberg-Weiden sind Prof. Dr. Lisa Marie Schöttl und Prof. Dr. med. Clemens Bulitta in der Ethikkommission vertreten. Wer Forschung am Menschen betreibt und dabei gute wissenschaftliche Arbeit leisten will, braucht in der heutigen Zeit ein Ethikvotum – dies fordern mittlerweile immer mehr nationale und internationale Fachverlage im Vorfeld von Publikationen, aber auch Geldgeber im Rahmen geplanter Forschungsprojekte. An den Universitäten und großen Hochschulen im Freistaat existieren Ethikkommissionen schon seit einiger Zeit. Auch an den Technischen Hochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die sich heute vermehrt der Forschung widmen, hat sich ein zunehmend dringender Bedarf an ethischen Stellungnahmen entwickelt. Diesem Bedarf an Ethik in Wissenschaft und Forschung nimmt sich die GEHBa, die Gemeinsame Ethikkommission der Hochschulen Bayerns, nun an. Trägerorganisation ist die Hochschule Bayern e.V.

    Mit derzeit 21 Mitgliedern an 14 Hochschulen in Bayern – darunter Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen, beispielsweise Pflege, Biologie, Künstliche Intelligenz, Elektronik und Recht – bietet die GEHBa ein bayernweit einzigartiges, fachlich breites Spektrum und eine ausgeprägt interdisziplinäre Expertise. Dank der daraus resultierenden Unabhängigkeit ist die GEHBa darüber hinaus in der Lage, insbesondere übergreifende Verbundprojekte ethisch zu bewerten. Das Leitungsgremium der GEHBa setzt sich derzeit aus den drei Gründungsmitgliedern Prof. Dr. Walter Swoboda (Institut DigiHealth der HNU), Prof. Dr. Horst Kunhardt (TH Deggendorf) und Prof. Dr. Karsten Weber (OTH Regensburg) zusammen, die Koordinations- und Geschäftsstelle der GEHBa befindet sich an der Hochschule Neu-Ulm.

    Seit ihrer ersten Sitzung am 30. Juni 2020 hat die GEHBa mehrere Stellungnahmen zu ethischen Aspekten von Forschungsvorhaben an verschiedenen bayerischen Hochschulen abgegeben und ist somit dabei, ihre initiale Pilotphase zu verlassen. Weitere GEHBa-Sitzungen sind bereits für Ende Oktober und November 2020 sowie den Januar 2021 anberaumt. Antragsformulare, die Satzung der Ethikkommission, sowie Sitzungstermine und Einreichfristen für Anträge können Interessierte auf der Homepage der GEHBa, die kontinuierlich aktualisiert wird, einsehen und herunterladen.

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    news-6464 Tue, 27 Oct 2020 11:40:28 +0100 Online-Auftaktveranstaltung des Mentoringprogramms „first steps“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010276464-online-auftaktveranstaltung-first-steps/ Die ersten Monate als Studienanfängerin sind nicht immer leicht. Das Studentenleben und der Studienablauf sind neu und ungewohnt, die Orientierung an der Hochschule und im neuen Lebensabschnitt ist teils noch etwas schwer. Genau hier hilft das Mentoringprogramm „first steps“: das Programm unterstützt Erstsemester-Studentinnen, indem ihnen eine erfahrene Studentin als JuniorMentorin zur Seite gestellt wird. Besonders jetzt in der Corona-Krise, da aufgrund reduzierter Präsenzveranstaltungen auch der Austausch mit anderen Studierenden fehlt, ein äußerst wichtiges und hilfreiches Angebot. Die Auftaktveranstaltung, die zum ersten Mal online mit dem Tool BigBlueButton stattfand, wurde sehr gut angenommen und so konnten viele Tandems aus JuniorMentees und JuniorMentorinnen gebildet werden.

    Zunächst begrüßte Özlem Ajazaj, Projektkoordinatorin des Zentrums für Gender- und Diversity der OTH Amberg-Weiden, die Teilnehmerinnen und gab ihnen einen Einblick in das Projekt BayernMentoring, die Vorteile des Programms sowie die Vorträge, die im Rahmen dessen besucht werden können. Bei der anschließenden Kennenlernrunde stellten sich die Studentinnen kurz vor, bevor die einzelnen Tandems bekanntgegeben wurden. Diese konnten sich dann in sogenannten Breakout-Rooms in BBB persönlich kennenlernen, bevor in einer gemeinsamen Mentoringvereinbarung die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit festgelegt wurden.

    Ziel des Mentoringprogramms „first steps“ ist es, Studienanfängerinnen mit einer festen Ansprechpartnerin die Einstiegsphase ins Studium zu erleichtern. Die JuniorMentees erhalten dafür eine individuelle Begleitung und Beratung durch erfahrene Studentinnen und zugleich die Möglichkeit ein Netzwerk aufzubauen. Die Programmteilnehmerinnen profitieren außerdem von einer Vielzahl weiterer Angebote, wie dem kommenden online-Workshop „Verhandlungsgeschick“ am 14. November.

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity erhalten Sie hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de).

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    news-6455 Thu, 22 Oct 2020 09:21:56 +0200 Kooperationspartner beim interkommunalen Klimaschutzbündnis der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010226455-kooperationspartner-beim-interkommunalen-klimaschutzbuendnis-der-stadt-amberg-und-des-l/ Als wichtiger Akteur im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung hat die OTH Amberg-Weiden auf der ersten Vollversammlung der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach erste Vorhaben zur Bekämpfung des Klimawandels erstellt. Dazu konzipierte die OTH Amberg-Weiden in Zusammenarbeit mit ihren interkommunalen Klimaschutzpartnern auf der Station „Mobilität und kommunale Entwicklung“ mehrere Ideen. Diese reichten von Ausbaumaßnahmen für Fahrradwege, über E-Carsharing-Konzepte, bis hin zum Aktionstag „autofreie Innenstadt“.

    Besonders großen Anklang bei den Beteiligten fand das mögliche OTH-Projekt „Wohnen für Hilfe“. Inhalt des Vorhabens ist es, dass Studierende hilfsbedürftigen Menschen bei Problemen des Lebensalltags helfen könnten. Im Austausch dazu dürften die Studierenden unter Bezahlung eines deutlich reduzierten Mietpreises bei ihnen während ihrer Studienzeit wohnen. „Das Projekt biete die große Chance, den sich aktuell zuspitzenden Wohnungsbedarf entgegenzuwirken,“ so Georg Klampfl vom Institut für Nachhaltigkeit der OTH Amberg-Weiden.

    Die Fortsetzung des Klimaschutzbündnisses wird aufgrund der aktuellen Corona-Situation im Dezember virtuell stattfinden. Auch hier gilt es für unsere Hochschule wieder in der ersten Reihe Platz zu nehmen, damit sie auch auf interkommunaler Ebene nachhaltig einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

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    news-6449 Tue, 20 Oct 2020 13:25:21 +0200 EAWS-Kompaktausbildung: Ergonomiebewertung mittels des Ergonomic Assessment Work Sheets https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010206449-eaws-kompaktausbildung-ergonomiebewertung-mittels-des-ergonomic-assessment-work-sheets/ Globalisierung und Digitalisierung stellen die Industrie vor Herausforderungen. Um auch künftig im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können, muss sich die Branche weiter erneuern und innovative Antworten finden. Gesunde und leistungsfähige MitarbeiterInnen sind dabei ein Schlüssel für den Erfolg. Eine Voraussetzung dafür: die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze und -prozesse. Wie das in der Praxis funktioniert, erfuhren interessierte Studierende der OTH Amberg-Weiden in der Kompaktausbildung EAWS (Ergonomic Assessment Worksheet). Der Kurs ist Teil der studienbegleitenden Ausbildung zum MTM Junior Industrial Engineer, die einzigartig an der OTH Amberg-Weiden angeboten wird. Unter der Anleitung von Dr. Steffen Rast, MTM Association e.V., konnten sich die Studierenden mit der Methodik zur Ergonomiebewertung vertraut machen und erlernten durch praktische Anwendung den Umgang mit dem Ergonomic Assessment Worksheet (EAWS). Mit dem EAWS sind die KursteilnehmerInnen in der Lage, die physischen Belastungen auf den gesamten Körper und die oberen Extremitäten am Arbeitsplatz zu messen. Mit diesem Wissen können sie Arbeitsplätze ganzheitlich ergonomisch gestalten.

    Die MTM-Ausbildung ist im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen verankert und der Weg zum MTM Junior Industrial Engineer hat viele Bausteine, die neben dem Studium absolviert werden: Der erste ist die Basic MTM-Ausbildung, bei dem die Studierenden einen Einblick in die MTM (Methods Time-Measurement)-Methodik, ein international anerkanntes Instrument zur Beschreibung, Strukturierung, Gestaltung und Planung von Arbeitssystemen mittels definierter Prozessbausteine und Normzeiten, erhalten. Ein weiterer Baustein ist das Ergonomic Assessement Work Sheet (EAWS), das MTM-Standardwerkzeug zur prospektiven Prozessbewertung. Um das MTM Junior Industrial Engineer Diplom zu bekommen, müssen die Studierenden neben dem Wahlfach Industrial Engineering zusätzlich eine Hausarbeit anfertigen.

    In den zurückliegenden Jahren konnten bereits 50 Studierende das Diplom erwerben, welches eine sehr gute Startbasis für die berufliche Laufbahn eines Industrial Engineers bietet.

     

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    news-6440 Mon, 19 Oct 2020 13:52:13 +0200 „Einfach nicht aufgeben“: Von der Chefin zur Unternehmerin https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010196440-von-der-chefin-zur-unternehmerin/ „Trauts Euch was!“ Mit dieser Aufforderung schloss Maria Obermeier ihren Vortrag bei „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz“. Zuvor hatte sie ihre ungewöhnlichen Erfahrungen als Geschäftsführerin von OBM Baumaschinen aus Amberg erzählt. Gestartet hatte die Online-Veranstaltung mit einem Grußwort von Vizepräsidentin Prof. Christiane Hellbach. Sie betonte die wichtige Rolle von Hochschulen für Gründerinnen und Chefinnen, indem sie aus dem Female Founders Report 2020 zitierte:

    „Hochschulen […] spielen eine ganz zentrale Rolle, weil man in diesen Institutionen die Möglichkeit hat, beiden Geschlechtern Expertisen, Netzwerke usw. in gleichem Maße verfügbar zu machen.“

    Umso erfreuter zeigte sich die Hochschul-Frauenbeauftragte, dass das Format „Ich bin gerne Chefin!“ in den nächsten Jahren unter dem neuen Projekt „Oberpfalz Start-up Hub“ fortgesetzt wird.

    Im anschließenden Vortrag ging Maria Obermeier auf ihren schwierigen Weg bei OBM Baumaschinen ein. Nach dem plötzlichen Tod des Vaters war sie mit 20 Jahren die einzige mögliche Nachfolgerin. Doch obwohl sie bereits in ihrer Kindheit und in ihrer Ausbildung Einblicke in die Firma erhalten hatte, „haben alle Berater davon abgeraten.“

    Denn der Verkauf und Verleih von Baumaschinen wäre eine zu große Männerdomäne und daher die Ablehnung gegen eine junge Frau als Chefin zu groß. Dies merkte sie gleich, als es auch in der eigenen Firma zu Widerständen gegen sie kam. Teilweise weigerten sich Geschäftspartnern mit ihr zu verhandeln oder versuchten, ihre vermeintliche Unerfahrenheit auszunutzen.

    „Manchmal muss man Umwege gehen,“ war ihr Fazit in der Rückschau. Einmal musste zum Beispiel ein Mechaniker gegenüber Kunden den Chef spielen, während Maria Obermeier ihm die Informationen für die Verhandlung zuflüsterte. In dieser Zeit galt die Parole: „Einfach nicht aufgeben.“

    So gelang es ihr, die Firma nicht nur zu erhalten, sondern auch weiterzuentwickeln. Sie „fand tolle neue Mitarbeiter“ und wuchs durch Weiterbildungen in ihre Rolle als Geschäftsführerin hinein.

    Auch persönlich entwickelte sie sich, „von der Chefin zur Unternehmerin“. Am Anfang arbeitete sie 14-Stunden-Tage und war bei jedem Thema präsent. Seitdem lernte sie, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Vertrauen zu schenken und eher als deren „Mentorin“ im Hintergrund zu agieren.

    Diese „Einplanung der eigenen Ersetzbarkeit“ betonte sie danach auch in der ausgedehnten Fragerunde. Dies hätte den Vorteil, dass für sie auch eine bessere Balance zwischen Beruf und Familie möglich wäre.

    Am Ende riet sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor allem zu „Vertrauen in sich selbst“. Mit Blick auf ihren eigenen Lebenslauf meinte sie schmunzelnd: „Denn als Hauptschülerin bewirbt man sich normalerweise auch nicht auf Geschäftsführerposten.“

    Weitere Informationen zu zur Veranstaltungsreihe "Ich bin gerne Chefin!" bekommen Sie auf der Seite https://www.oth-aw.de/chefin oder über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 und b.vergnon@oth-aw.de.

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    news-6433 Thu, 15 Oct 2020 08:00:00 +0200 Erstes digitales Weißwurstfrühstück https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010156433-erstes-digitales-weisswurstfruehstueck/ Der Kongress „Zukunftsfähige Führung mit christlichen Werten“, veranstaltet durch den Verein zukunftsfähige Führung e. V. und dem Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft der OTH Amberg-Weiden, fand dieses Mal als digitaler Weißwurstfrühschoppen statt. Unter dem Motto „Zukunftsfähige Führung in Zeiten von Corona“ diskutierten die Referenten mit den Zuhörern bei Weißwürsten und Weißbier. Nach der Begrüßung durch Vereinsvorstand Thomas Völkl und dem Wort zum Sonntag durch Thomas Engelberger folgten die Diskussions- und Gesprächsrunden. Thomas Völkl und Johannes Ponnath sowie Alexander Herzner von der OTH Amberg-Weiden und Michael Ponnath diskutierten über die neue Situation bei unseren mittelständischen Unternehmen. Was hat sich geändert und welche Folgen hat das für die Führung? Vertrauen, Transparenz und Fürsorge seien jetzt wichtige Werte und geben den nötigen Halt. Auch die Nachfrage habe sich natürlich geändert und als Traditionsunternehmen sei Nachhaltigkeit ebenfalls ein Erfolgsfaktor. Mut für die Zeit nach der Krise machte Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel: Durch die richtige Einstellung und Werthaltung werden Innovationen möglich. Bei all den Versprechungen sei eine Kritik der digitalen Vernunft aber angebracht.

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    news-6431 Wed, 14 Oct 2020 14:34:49 +0200 Ökosystem für Gründungen: Grow4Digital, Digital Entrepreneurship und Oberpfalz Start-up HUB starten ins Wintersemester https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010146431-oekosystem-fuer-gruendungen-grow4digital-digital-entrepreneurship-und-oberpfalz-start-u/ „Ihr könntet die Nächsten sein.“ Mit diesem Wunsch schloss André Pscherer seinen Vortrag über Angebote für Gründerinnen und Gründer bei der Auftaktveranstaltung für den Master Digital Entrepreneurship und das studienbegleitende Zertifikat Grow4Digital (G4D). Ähnliche Aufforderungen zogen sich durch den gesamten Abend, bei dem sich auch die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) und das neue Projekt Oberpfalz Start-up Hub (O/HUB) vorstellten. Den Auftakt machte Bastian Vergnon, Projektleiter des O/HUB. Unter diesem neuen Projekt arbeiten zukünftig auch die Module des G4D-Zertifikats für Digitalisierung, Innovation und Gründung. In diesem Wintersemester werden dazu folgende Kurse angeboten:

    • Methoden der digitalen Produktentwicklung
    • Entrepreneurship: Grundlagen und Cases zu Start-ups, Wachstum und Exits
    • Start-up Valuation, Evaluation, Financing and Financal Modeling
    • Verhandlungsführung und Moderation

    Nach dieser Präsentation beantwortete Bastian Vergnon Fragen zum Master Digital Entrepreneurship, der seit dem Wintersemester 2019/2020 Kurse von Grow4Digital sowie eigene Projekte und individuelle Grundlagenkurse umfasst. Zuletzt präsentierte er das neue Projekt des Oberpfalz Start-up HUBs, das die Gründungsförderung an der Hochschule weiter vorantreiben soll.

    Ziel der Hochschule ist es, über diese neuen Möglichkeiten die Gründerzentren vor Ort in Weiden und Amberg mit neuen Ideen und Start-ups zu versorgen. Dort können „junge Leute sich ohne großen Aufwand hinsetzen und an ihren Projekten arbeiten“, erklärte anschließend André Pscherer in seiner Vorstellung. Seine Mission als Projektleiter der DGO und der digitalen Gründerzentren: „Wir möchten ein erfolgreiches Ökosystem für Gründungen in der Oberpfalz etablieren.“ Dazu stellte er nicht nur die Möglichkeiten der DGO in Form von Arbeitsplätzen, Beratung und Hilfe bei Förderanträgen vor. Mit Planery, eLuminus und openpack zeigte er auch bereits etablierte Start-ups, denen möglichst bald Projekte der Studierenden folgen sollen.

    Als Höhepunkt des Abends startete der Geschäftsführer der CIPA GmbH Stefan Uebelacker seinen Vortrag mit den Worten: „Wenn Du sie nicht überzeugen kannst, dann verwirre sie.“ Denn auch wenn sein Produkt openpack inhaltlich überzeuge, können die Erfahrungen als Gründer und Geschäftsführer manchmal verwirren. Seit Januar 2020 ist er mit seinem Team im E-House in Weiden einquartiert und seitdem von zwei auf 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewachsen. Gemeinsam wollen sie die Verpackungsindustrie revolutionieren, indem sie deren Prozesse „wie mit einem Smartphone“ auf der Plattform openpack digital anbieten. Dabei steht er als Geschäftsführer eines Start-ups vor enormen Herausforderungen. Nicht nur muss er extrem viele Themen bearbeiten, sondern auch 40 bis 50 Entscheidungen pro Tag treffen. Wichtig sei dabei nicht, wie viele richtig sind, sondern dass diese schnell getroffen werden: „Wenn sie falsch sind, können wir das immer noch hinbiegen. Wenn sie gar nicht getroffen werden, kann das Team nicht weiterarbeiten.“ Wichtig ist auch, dass er als Geschäftsführer und Gründer seinem Team die Verantwortung gebe, um „machen zu können.“ Dazu holte er für sein Projekt bewusst Leute, die in ihren Fachgebieten besser sind als er selbst. Darunter auch mehrere Studierende der OTH Amberg-Weiden. Dies verband er mit einer Aufforderung an die Anwesenden, sich bei Interesse an einer Mitarbeit gerne bei ihm im E-House zu melden.

    Neben einem guten Team bräuchten Start-ups zusätzlich eine Vision als „Nordstern“, um im Alltag nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren. Zuletzt müssen sich Gründerinnen und Gründer davon verabschieden, über Jahre das perfekte Produkt zu entwickeln. Da vor allem digitale Produkte immer schneller durch neue Ideen ersetzt werden, müssen sie vielmehr „in kleinen Schritten“ schnell und permanent ihre Angebote weiterentwickeln.

    Danach kam es zu zahlreichen Fragen von den anwesenden Studierenden, die insbesondere Stefan Uebelacker mit eigenen Erfahrungen beantwortete. Am Ende des Abends bedankten sich alle drei Referenten beim Publikum für das positive Feedback und freuten sich über das große Interesse an den vorgestellten Themen.

    Weitere Informationen zu den Projekten bekommen Sie über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 oder b.vergnon@oth-aw.de.

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    news-6430 Wed, 14 Oct 2020 13:08:13 +0200 Auftakt zur Lehrveranstaltung „Projektbezogene empirische Forschung“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010146430-wp-lehrveranstaltung/ Wie treffen Menschen ökonomische Entscheidungen? Welche Kriterien beeinflussen ihr Konsumverhalten? Und was können und sollten Unternehmen daraus lernen? Diese und weitere Fragen beschäftigt die Masterstudierenden des Studiengang „Angewandte Wirtschaftspsychologie“ an der OTH Amberg-Weiden. Um sie zu beantworten fand letzte Woche die Auftaktveranstaltung der Lehrveranstaltung „Projektbezogene empirische Forschung“ statt. Die rund 50 Studierenden aus dem 1. und 2. Semester erwartete dabei einiges an Input: Denn „Projektbezogen“ bedeutet, dass sie reale Aufgaben in Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen durchführen:

    Dafür waren Laura Piper, Head of People & Culture, und Robin Schreiner, Head of Product, der be+ GmbH aus Schwabach (www.beplus.de) sowie Ralf Moser, Gruppenleiter für Entwicklung strategischer Geschäftsfelder der Sparkasse Oberpfalz Nord anwesend. Außerdem haben sich Dr. Natalie Rudolph und Milena Riedl von der NETZSCH AG virtuell zugeschaltet und auf diese Weise die Projekte im Rahmen der studentischen Unternehmensberatung vorgestellt.  

     

     

     

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    news-6428 Tue, 13 Oct 2020 14:46:33 +0200 Internationale Studierende berichten über ihre Studienerfahrungen während der Pandemie https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010136428-internationale-studierende-berichten/ Lockdown, Digitale Lehre oder gar Quarantäne – das vergangene Sommersemester stellte Studierende vor neue und komplett unerwartete Herausforderungen. Besonders einschneidend waren die Einschränkungen für internationale Studierende, die für ein Semester oder ein ganzes Studium nach Deutschland gekommen sind. Planungen und Erwartungen ans Studentenleben wurden durch Corona gänzlich auf den Kopf gestellt. Zwei von ihnen sind Njomen Usman und Riccardo Beretta, die beide im März, kurz vor dem Lockdown, an die OTH Amberg-Weiden kamen. Wie sie das Semester erlebt haben und welche durchaus auch positiven Erfahrungen sie trotz Corona machten konnten, haben sie uns berichtet.

    Der 28-jährige Italiener Riccardo Beretta ist für ein Auslandssemester nach Weiden gekommen. Njomen Usman, der 23 Jahre alt ist und ursprünglich aus Kamerun kommt, studiert International Business in Weiden. Njomen beginnt zu erzählen: „Als im März die Vorlesungen starten sollten, wurde es sehr schlimm mit Corona […] und die Lockdown-Maßnahmen wurden getroffen.“ Dazu Riccardo: „Bis April, Anfang Mai hatten wir noch keinen Unterricht, weil alles erst organisiert werden musste.“

    Für internationale Studierende stehen vor dem Semesterstart immer zunächst einmal die Orientierungstage an. Drei Tage, um den Campus in Amberg und Weiden kennenzulernen, erste Kontakte zu knüpfen und offene Fragen zu klären. Vergangenes Semester wurde alles etwas verkürzt, zwei Tage mussten, den Umständen geschuldet, reichen. Unter anderem musste das gemeinschaftliche Kochen und die abschließende Exkursion nach Nürnberg leider ausfallen. Trotzdem hat es Njomen gut gefallen, für ihn sei es eine wirklich schöne Begrüßung gewesen und er hoffe, dass die Exkursion noch nachgeholt werden kann. Riccardo, der aus einem Risikoland anreiste, durfte an den Orientierungstagen leider nicht teilnehmen, sondern musste zwei Wochen Quarantäne im Studentenwohnheim verbringen. Seine italienische Kommilitonin, die mit ihm nach Weiden gekommen war, kehrte, auch deshalb, bereits nach wenigen Tagen zurück in ihre Heimatstadt nördlich von Mailand. Auch Riccardo überlegte den Auslandsaufenthalt abzubrechen: Er sagte sich: „Ich bleibe hier und erst wenn die Umstände schlechter werden geh ich zurück, aber ich habe mich dann doch entschlossen zu bleiben.“

    Njomen gefällt es gut in Weiden, zuerst fand er es ein wenig langweilig, da er noch keine Leute kannte, aber jetzt findet er es sehr interessant. Er hat auch schon in großen Städten wie Istanbul gelebt, doch gerade zum Studieren bevorzugt er kleinere Städte. Die Natur gefalle ihm, man könne spazieren gehen und wenn man doch mal ein wenig Trubel möchte, könne man ins Stadtzentrum gehen. Durch seinen Nebenjob hat er auch schon viele Freunde gefunden. Zuerst dachte er, die Bayern seien etwas verschlossen, doch jetzt sagt er: „Sie sind offener als ich dachte und wenn man sie erst näher kennen lernt, wird man seine Meinung schnell ändern.“

    Riccardo war während seinem Auslandsaufenthalt meist mit anderen aus dem Wohnheim unterwegs, auch wenn dieses im Corona-Semester leerer als üblich war. Trotz der Einschränkungen konnten sie einige Ausflüge unternehmen, so erzählt er zum Beispiel von einer gemeinsamen Fahrradtour durch die Region und von Kurztrips nach München und Nürnberg.

    Im Studium selbst mussten sich Njomen und Riccardo, wie auch alle anderen Studierenden, zunächst an die Online-Lehre gewöhnen. Njomen meint, dass es am Anfang komisch gewesen sei und sich alle an die neue Situation anpassen mussten, aber er hatte stets das Gefühl, dass die Dozenten ihr bestes gegeben haben und immer sehr bemüht waren. Was ihm an der Online-Lehre sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass er seine Vorlesungen wiederholt ansehen kann. Vor allem wenn das ganze Studium in einer Fremdsprache ist, ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Dazu ergänzt Riccardo: „Alles war in Englisch und somit erstmal neu, da es sehr anders ist auf Englisch zu studieren.“ Betont aber auch, dass dies eine gute Möglichkeit ist, sowohl sein Englisch als auch sein Deutsch zu verbessern. Für Njomen, der noch mehrere Semester an der OTH vor sich hat, ist das Online-Studium bereits normal geworden, dennoch vermisst er den klassischen Unterricht im Klassenzimmer. Für den Deutschkurs zum Beispiel denkt er wäre es einfacher im Präsenzunterricht zu lernen. Für Riccardo geht das Studium nun in Italien weiter. Wahrscheinlich erstmal online und nur einzelne Laborveranstaltungen an der Universität.

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    news-6426 Fri, 09 Oct 2020 07:58:00 +0200 Fairtrade-University besucht Fairtrade-Town https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010096426-fairtrade-university-besucht-fairtrade-town/ Seit Jahren engagiert sich die OTH Amberg-Weiden für den fairen Handel und somit für bessere Arbeitsbedingungen, gerechteren Lohn und Umweltschutz. Dafür kooperiert die Hochschule mit der Stadt Weiden, die als Fairtrade-Town ausgezeichnet ist. Gemeinsam bündeln sie die Kräfte und stoßen zusammen Projekte an, wie zuletzt die Handysammelaktion oder die Faire StadtRallye. „Die Zusammenarbeit ist für unsere Fairtrade-Hochschule ein wichtiger strategischer Baustein im Rahmen unserer gesellschaftlichen Verantwortung und der Third Mission,” erklärt Alexander Herzner vom Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft bei dem Besuch des Oberbürgermeisters der Stadt Weiden, Jens Meyer.

    Die Fairtrade-Steuerungsgruppen der OTH Amberg-Weiden und der Stadt sind zu einem Kennenlernen von OB Jens Meyer eingeladen worden und stellten ihre Aktivitäten vor, legten aber auch Wünsche und Anregungen dar.

    Mit großem Interesse verfolgt Jens Meyer die Aktionen, immerhin arbeitete er selbst einmal im Weltladen mit und ist dem Thema auch weiterhin eng verbunden. Er bedankte sich für das Engagement und die gute Zusammenarbeit und wünscht weiterhin viel Erfolg, Weiden nachhaltiger zu gestalten.

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    news-6422 Wed, 07 Oct 2020 17:39:36 +0200 Studienarbeit bringt besonderen Motorenprüfstand hervor https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010076422-studienarbeit-bringt-besonderen-motorenpruefstand-hervor/ Paketförderbänder, Druckmaschinen, Werkzeugmaschinen – elektrische Antriebe bilden heute das Rückgrat in vielen industriellen Maschinen. Elektrisches (Auto-) Fahren, Fliegen und elektrische Schiffsantriebe sind weitere Anwendungsgebiete, aber auch im privaten Gebrauch, z.B. in der Hausautomation und in Werkzeugen, sind elektrische Antriebe zu finden. Das Herzstück elektrischer Antriebe sind Elektromotoren. Um die Lebensdauer der Maschinen nicht zu verkürzen, ist ein sanftes Anlaufen der Motoren wünschenswert. Doch wie die Massenträgheitsmomente unterschiedlicher Maschinen simulieren? Mit diesem Thema haben sich in den vergangenen Monaten Prof. Dr. Horst Rönnebeck von der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik und sein Student Markus Lück intensiv beschäftigt. Im Rahmen einer Studienarbeit im Fach Technische Produktentwicklung entstand die Konstruktion des Elektromotorenprüfstands mit variablem Massenträgheitsmoment. „Die Basis der Studienarbeit war ein schematischer Aufbau – ein Antriebsmotor, ein Messgerät, eine Vorrichtung und ein Lastmotor. Mit diesem Aufbau und einigen weiteren wichtigen Eckpunkten als Vorgabe sollte ein voll funktionsfähiger Prüfstand mit variablem Massenträgheitsmoment entstehen. In einem Spagat sollte der Prüfstand außerdem günstig und einfach aufgebaut sein, aber gleichzeitig robust sein und mit höchster Präzision laufen. Diese Aufgabe habe ich im Rahmen einer Studienarbeit übernommen und konnte dabei die theoretischen Grundlagen aus dem Studium in einem realen Projekt anwenden. Dazu erstellte ich erste Entwürfe, berechnete und legte Komponenten aus und konstruierte Bauteile im CAD – immer im Hinterkopf, dass die Teile gefertigt und montiert werden müssen. Eigens im CAD konstruierte Bauteile real in der Hand zu halten ist dabei eine Sache. Aber einen ganzen Prüfstand zu planen, entwerfen, konstruieren, montieren und bei der finalen Inbetriebnahme dabei zu sein, das war mein persönliches Highlight des Studiums“, sagt Markus Lück, Maschinenbaustudent im 7. Semester.

    Nachdem der von Markus Lück konstruierte Motorenprüfstand in der hochschuleigenen Mechanikwerkstatt gefertigt wurde, ist er im Antriebe- und Maschinenlabor der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) aufgebaut worden. Zur Freude von wissenschaftlichen Mitarbeiter Hauke Nannen, der an Ansteuerverfahren für Sanftstarter forscht. Der neue Motorenprüfstand erleichtert seine Forschungsarbeit. Denn das Besondere an dem Prüfstand: er simuliert mit einer Lastmaschine das Drehmoment der Last und das aktive Trägheitsmoment, dabei kann die Größe des Trägheitsmomentes durch wenige Handgriffe eingestellt werden, ähnlich wie das Nachlegen von Hantelscheiben beim Gewichtheben. Somit können mit dem Motorenprüfstand unterschiedliche Massenträgheitsmomente nachgestellt werden – mit kleinen Trägheitsscheiben wird jeweils ein Massenträgheitsmoment von 0,1 kgm2 mit 5,1 kg Masse erzeugt, mit großen Trägheitsscheiben ein Massenträgheitsmoment von 0,2 kgm2. Maximal können Scheiben mit einem Gesamt-Massenträgheitsmoment von 2 kgm2 auf die Welle gesetzt werden. Weniger technisch ausgedrückt: von einfachen Pumpenmotoren bis hin zu großen Sägeblättern ist alles simulierbar. Ein besonderer Elektromotorenprüfstand, der auch ein besonderes Beispiel für eine erfolgreiche und unkomplizierte fakultätsübergreifende Zusammenarbeit ist.

     

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    news-6420 Tue, 06 Oct 2020 12:43:45 +0200 Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besichtigt BHKW und Power-to-Gas Anlage der Stadtwerke Haßfurt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010066420-aiwanger-besichtigt-bhkw/ Kraft-Wärme-Kopplung und Wasserstofftechnologie zählen zu den wichtigsten Bausteinen einer nachhaltigen und zukunftssicheren Energieversorgung. Warum das so ist und wie beide Technologien äußerst effizient zusammenpassen, erfuhren interessierte Besucher im Rahmen der Roadshow „KWK vor Ort“ in Haßfurt. Prominentester Besucher und gleichzeitig Referent der zum Programm gehörenden Fachtagung war Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, der in seinem Vortrag auf die Rolle von Wasserstoff als zentrale Säule der Energiewende hinwies. Als Mitveranstalter der Roadshow sowie enger Kooperationspartner der Stadtwerke Haßfurt, war natürlich auch die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden vor Ort: So führte Prof. Dr. Ing. Markus Brautsch als Moderator durch die Tagung während Dr. Raphael Lechner einen Vortrag über die aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungen zum Thema Kraft-Wärme-Kopplung hielt.

     

    Bei der anschließenden Anlagenbesichtigung konnten sich die Besucher und Minister Hubert Aiwanger selbst von dem innovativen Wasserstoff-BHKW der Stadtwerke Haßfurt überzeugen. Im Rahmen dessen besichtigte der Wirtschaftsminister auch das neue EnergyLab der OTH Amberg-Weiden und der Stadtwerke Haßfurt.

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    news-6415 Tue, 06 Oct 2020 08:00:00 +0200 Ganz oder gar nicht: OTH Amberg-Weiden strebt ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz an https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010066415-ganz-oder-gar-nicht-oth-amberg-weiden-strebt-ganzheitlichen-nachhaltigkeitsansatz-an/ Bereits seit 2012 hat sich die OTH Amberg-Weiden auf den Weg zu einer nachhaltigen Hochschule gemacht. Die Hochschulleitung beauftragte das Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft mit der Koordinierung in den Bereichen Lehre, Forschung und Projekte. Nun geht es in die nächste Stufe: einen ganzheitlichen Ansatz quer durch alle Hochschulbereiche (Whole Institution Approach). Nachhaltigkeit soll nun noch stärker in Lehre, Forschung, Campus und Transfer verankert werden. Wie dies konkret aussieht diskutierte das Team des Instituts im ILO Kloster Speinshart bei einer Klausurtagung. „Wichtig ist bei dem ganzheitlichen Ansatz, dass die Strukturen dies erlauben und unterstützen,“ sagt Prof. Dr. Christiane Hellbach über die Bedeutung der Governance. An der OTH Amberg-Weiden ist das Thema bei Prof. Dr. Hellbach als Vizepräsidentin aufgehängt. Die neue Struktur untermauert auch die neue Professur mit Prof. Dr. Lisa Marie Schöttl, die nun eine Forcierung des Themas in der Lehre ermöglicht. „Der neue Masterstudiengang International Management & Sustainability ist die Fortsetzung und die nächste Stufe neben einzelnen Lehrveranstaltungen und Modulen,“ ergänzt Prof. Dr. Lisa Marie Schöttl.

    „In allen Bereichen hat die OTH Amberg-Weiden in den letzten Jahren bereit sehr gute Erfolge vorzuweisen – unter anderem die UNESCO-Auszeichnungen belegen dies,“ betont Alexander Herzner, Referent für Nachhaltigkeit. „Wir erhalten Anerkennung von internationalen Ebenen, aber wir müssen am Ball bleiben“. Daher wurden die bisherigen drei Handlungsfelder um ein viertes, dem Campusmanagement, ergänzt und seit kurzem wurde mit der Einführung eines Umweltmanagementsystems begonnen. Das Thema Campus wird mit dem Umweltmanagementbeauftragten Georg Klampfl ausgearbeitet. Dieser unterstreicht dabei die Bedeutung der Systemeinführung mit den Worten: „Ein ganzheitlich etabliertes Umweltmanagementsystem wird maßgeblich dazu beitragen, unsere Leistungen im Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern.“

    Die inzwischen auch internationalen Lehr- und Forschungsaktivitäten werden mit Dr. Dita Hommerová gebündelt und forciert. „Die Kooperation mit der Westböhmischen Universität Pilsen ermöglicht es uns, Nachhaltigkeit nun auch international zu denken und Projekte auf beiden Seiten der Grenzen anzugehen“, sagt Dita Hommerová.

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    news-6419 Mon, 05 Oct 2020 17:38:59 +0200 Mensa wieder geöffnet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010056419-mensa-wieder-geoeffnet/ Sieben Monate war die Mensa geschlossen, doch nun ist sie wieder da – mit einem kleinen, aber feinem Angebot. Auf die Pastabar und die Salattheke muss noch verzichtet werden, aber es werden täglich zwei Hauptgerichte, davon ein Vegetarisches, und eine Nachspeise angeboten. Ungewohnt ist es schon, mit Abstand an den Tischen zu sitzen. Aber die Studierenden und MitarbeiterInnen der Hochschule nehmen es gerne in Kauf. Hauptsache das Mensa-Team vom Studentenwerk Oberfranken bekocht sie wieder. Damit das so bleibt, müssen die geltenden Hygieneregeln eingehalten werden. Außerdem dürfen sich nur Personen in der Mensa aufhalten, die auch etwas verzehren. Dadurch sind sie über ihren Studentenausweis bzw. ihre Karte registriert. Externe Gäste können aktuell noch nicht in der Mensa am Campus in Amberg essen, in Weiden ist Nicht-hochschulangehörigen Personen der Zutritt erlaubt. Als Lernraum darf die Mensa zurzeit nicht genutzt werden.

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    news-6414 Mon, 05 Oct 2020 11:36:27 +0200 Nachhaltige Entwicklung – vom Trend zum Erfolgsfaktor https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010056414-nachhaltige-entwicklung-vom-trend-zum-erfolgsfaktor/ Wie können wir Nachhaltigkeit in Ostbayern gestalten? Welche Möglichkeiten bietet der digitale Wandel, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln? Welche Projekte an der Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft beschäftigen sich damit? Und welche Chancen ergeben sich dadurch? Diese Fragen beschäftigten am 29. und 30. September über 190 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie kamen auf der digitalen Transferkonferenz TRIOKON 2020 zusammen und diskutierten unter dem Motto „Nachhaltige Entwicklung: Vom Trend zum Erfolgsfaktor“ über Wege in eine nachhaltige Zukunft. Als Rahmenprogramm standen den Besucherinnen und Besuchern zudem virtuelle Multimedia-Räume zur Verfügung, in denen sich unter anderem eine Posterausstellung, die Labore der Hochschule Landshut sowie die Transferstellen der Hochschulen präsentierten. Die Schirmherrschaft übernahm Bernd Sibler, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst. Die jährlich stattfindende Transferkonferenz wird im Rahmen des Verbundprojekts TRIO von sechs ostbayerischen Hochschulen und Universitäten veranstaltet und wurde heuer von der Hochschule Landshut ausgerichtet. Aufgrund der Coronapandemie fand die TRIOKON in diesem Jahr als zweitägige Online-Veranstaltung statt.

    Relevanz von Digitalisierung und Nachhaltigkeit

    In seiner Begrüßung betonte Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, Präsident der Hochschule Landshut, die Relevanz der beiden Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Beide Themen träfen den Nerv der Zeit: So treibe einerseits die Coronapandemie die Digitalisierung massiv voran, während andererseits die Bundesregierung gerade wegen der Auswirkungen von Corona auf die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele setze. Prof. Dr. Burkhard Freitag, wissenschaftlicher Leiter des Projekts TRIO, hob in seiner Ansprache die vielfältigen Facetten des Themas Nachhaltigkeit hervor – sowohl im ökologischen, als auch im ökonomischen, technischen und sozialen Sinn. „Die Coronakrise zeigt uns, dass wir Anlass genug haben, darüber nachzudenken, wie wir miteinander wirtschaften und leben wollen“, so Prof. Freitag.

    Digitalisierung als Chance für mehr Nachhaltigkeit

    Zum Auftakt des Vortragsprogramms stimmte Keynote-Speaker Prof. Dr. Tilman Santarius von der TU Berlin mit seinem Vortrag „Digitaler Wandel im Zeichen der Nachhaltigkeit“ auf das Thema ein. Er stellte heraus, welche Chancen die Digitalisierung für mehr Nachhaltigkeit biete. Gerade die Coronakrise zeige, wie Digitalisierung einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten könne. So könne die Digitalisierung unter anderem einen Übergang in eine „resiliente und wachstumsbefriedete“ Ökonomie ermöglichen. Der Gesamttrend zeige allerdings, dass diese Potenziale der Digitalisierung in der Nische verharren, weshalb es mehr Gestaltung in diesem Bereich brauche.

    KI Campus Ostbayern

    Im Anschluss stellten Prof. Dr. Burkhard Freitag, Prof. Dr. Harald Kosch (beide Universität Passau) und Prof. Dr. Christoph Skornia (OTH Regensburg) die Initiative „KI Campus Ostbayern“ vor, die im Zuge der Hightech Agenda Bayern entstand. Die Vorteile dieser Forschungskooperation umfassen das Teilen von Daten, Best Practice Beispielen, Ressourcen und der gemeinsamen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch kooperative Promotionen. Prof. Kosch betonte: „Wir versuchen hier ein Forum für die Wirtschaft und die Gesellschaft zu sein.“

    Aktuelle Forschungsprojekte der Hochschulen

    Im Folgenden erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Vorträgen, Workshops und Gesprächsrunden. Dort stellten die Forschenden der TRIO Hochschulen unter anderem aktuelle Projekte zum Thema Nachhaltigkeit vor und beleuchteten die verschiedenen Dimensionen des Themas. Gegenstand der Diskussion waren dabei Aspekte wie Umwelt und Klima, Energie, Neue Materialien und Mobilität, aber auch Sicherheit, innovative Geschäftsmodelle und sozialer Zusammenhalt. Dabei reichte die thematische Bandbreite von erneuerbaren Energien bis hin zu nachhaltiger Prozessmodellierung, Bionik und digitaler Inklusion.

    Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussion

    Wer sich in der Konferenz aktiv beteiligen wollte, hatte die Wahl zwischen verschiedenen Workshops. Sie befassten sich unter anderem mit der Entwicklung neuer Produkte, mit den Folgen von lahmgelegten Infrastrukturen und mit dem Thema Führungspersönlichkeit. Zudem konnten sich Unternehmen über die Möglichkeiten der Forschungsförderung und Kooperationen mit den TRIO Hochschulen informieren. In einer abschließenden Podiumsdiskussion gingen schließlich Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft der Frage nach, was zukunftsfähiges Wirtschaften bedeute. Mit dabei waren Matthäus Huber von MANN+HUMMEL, Prof. Dr. Barbara Sponholz vom Netzwerk Hochschule & Nachhaltigkeit Bayern sowie Prof. Dr. Michael Sterner von der OTH Regensburg. Moderiert wurde die Diskussion von Prof. Dr. Markus Schmitt (Hochschule Landshut).

    Digitaler Austausch und virtuelle Multimedia-Räume

    Um den direkten Austausch und das Netzwerken zwischen allen Beteiligten nicht zu kurz kommen zu lassen, standen während der gesamten Konferenz allen Mitwirkenden virtuelle Multimedia-Räume zur Verfügung, in denen sie mit anderen Teilnehmenden sowie mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch kommen konnten. Dort präsentierten sich die Labore der Hochschule Landshut mit Videos, Bildern und Live-Session. Darüber hinaus konnten die Teilnehmenden die digitale Posterausstellung besuchen oder den Expo-Bereich mit Ständen der TRIO Partner und TRIO Transferstellen erkunden.

    Gemeinschaftsprojekt der ostbayerischen Hochschulen

    Veranstalter der TRIOKON, die in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfand, ist das Verbundprojekt TRIO (Transfer und Innovation Ostbayern), das 2018 mit dem Ziel gestartet ist, den Wissens- und Technologietransfer auszubauen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu stärken. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg sowie die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut, die Universität Passau und die Universität Regensburg.

    Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO):

    Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Projekt der sechs ostbayerischen Hochschulen. Das Projekt wird aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. TRIO sieht sich als Impulsgeber für Innovationen in Ostbayern. Ziel von TRIO ist es, Wissens- und Technologietransfer auszubauen und aktiv zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu verstärken. Die ostbayerischen Hochschulen planen dazu unter anderem, ihre Kompetenzen - schwerpunktmäßig im Bereich Digitalisierung – fächerübergreifend zu bündeln und transparent zu machen. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, außerdem die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut und die Universität Passau (wissenschaftliche Leitung); die Universität Regensburg ist Kooperationspartner.

     

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    news-6413 Mon, 05 Oct 2020 09:42:27 +0200 Virtuelle KWK – Staffel 1: KWK in der Objektversorgung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202010056413-virtuelle-kwk-staffel-1-kwk-in-der-objektversorgung/ Der bayerische Cluster Energietechnik bietet zusammen mit dem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung und dem Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden die Möglichkeit, virtuell innovative Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zu besichtigen. Die virtuelle Führung wird von Fachleuten geleitet und referiert. Am 14. Oktober ist das Thema „KWK in der Objektversorgung“. Die Stadtwerke Bayreuth betreiben auf dem Gelände der Universität Bayreuth zwei Wärme-Kälte-Zentralen (WKZ) für Energieversorgung des Universitätsgeländes mit Wärme und Kälte. Die neue WKZ Süd ist in das Gesamtsystem der Universität eingebunden und dient zusätzlich der Notversorgung des ökologisch-botanischen Gartens (ÖBG), der mehr als 10.000 Pflanzenarten beherbergt.

    Vor dem Umbau war mit der WKZ Süd lediglich die Notversorgung des ÖBG möglich. Die neue Energieversorgung erfolgt über zwei neue Erdgas-Blockheizkraftwerke (BHKW) mit einer el. Leistung von insgesamt 900 kW. Ergänzt werden die beiden BHKW durch eine neue Power-to-Heat-Anlage, einen Erdgasspitzenlastkessel und zwei Kältemaschinen. Nutzen Sie die Gelegenheit in Bayreuth die neue WKZ Süd mit dem „BHKW des Monats Februar 2020“ zu besichtigen und mit den Entwicklern und Umsetzern des Projektes in Kontakt zu kommen. 

    Weitere Themen und Termine:

    • 11.11.2020 Innovative KWK Systeme – Flexibilisierung mit Wärmespeichern
    • 09.12.2020 Areal- und Quartiersversorgung: intelligente Einbindung erneuerbarer Energien

    Hier geht's zur Anmeldung

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    news-6409 Mon, 28 Sep 2020 13:08:14 +0200 Projektteam Optibiosy am 2. Bayerischen Biogas-Branchentreff vertreten https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202009286409-projektteam-optibiosy-am-2-bayerischen-biogas-branchentreff-vertreten/ Die Biogasbranche befindet sich im Wandel: Vom grünen Grundlasterzeuger entwickeln sich Biogasanlagen immer mehr hin zum hochflexiblen Partner der fluktuierenden Wind- und Sonnenenergie. In Zeiten der sogenannten „Dunkelflauten“ können moderne Biogasanlagen ihr zwischengespeichertes Gas verstromen und somit unser Stromnetz stabilisieren. Darüber hinaus könnten in Zukunft weitere Systemdienstleistungen von Biogasanlagen erbracht werden. Beispielsweise das Engpassmanagement, das momentan bei Stromüberschuss im Netz durch eine Abschaltung von Windkraft- oder Photovoltaikanlagen betrieben wird. Im Unterschied zu diesen Anlagen könnten Biogasanlagen bei einer Abschaltung die Energie zwischenspeichern, Wind- und Sonnenenergie könnten weiterhin genutzt werden. Dieses und weitere Zukunftsthemen werden im Verbundprojekt „OPTIBIOSY“ vom Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) und dem Institut für Energietechnik (IfE) zusammen mit der OTH Regensburg behandelt. Im Rahmen eines Vortrags beim 2. Bayerischen Biogasbranchentreff in Straubing durch Projektmitarbeiter Max Becker, M.Eng. wurde das Projekt vorgestellt und erste Ergebnisse präsentiert.

    Über OPTIBIOSY

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    news-6402 Mon, 21 Sep 2020 14:24:44 +0200 Zweite bayernweite Netzwerkkonferenz der Energieeffizienz-Netzwerke an der OTH in Amberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202009216402-zweite-bayernweite-netzwerkkonferenz-der-energieeffizienz-netzwerke-an-der-oth-in-amber/ Überregionaler Austausch und Info über aktuelle Themen und Entwicklungen der Energiebranche – zum zweiten Mal hat das Institut für Energietechnik (IfE GmbH) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden zur großen Netzwerkkonferenz der Energieeffizienz-Netzwerke eingeladen. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation wurde die Veranstaltung als hybride Konferenz abgehalten. Referenten und Teilnehmer der Podiumsdiskussion – unter ihnen auch Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie – referierten aus dem Audimax der OTH in Amberg, während die rund 200 VertreterInnen der bayerischen Kommunen und Unternehmen, die aktuell in den Energieeffizienz-Netzwerken vom IfE betreut werden, digital zugeschaltet waren. Da auch der Austausch der Netzwerke untereinander ein wichtiger Aspekt dieser jährlichen Veranstaltung ist, mussten die Veranstalter unter den gegebenen Umständen Flexibilität beweisen. So ermöglichte zum Beispiel ein Chat den TeilnehmerInnen, jederzeit Fragen einzureichen.

    In seinen Grußworten betonte der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Hubert Aiwanger: „Wir haben unsere Energiezukunft fest im Blick und streben eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung mit möglichst viel Wertschöpfung vor Ort an. Dazu packen wir in Bayern tatkräftig an und unterstützen die Bürgerinnen und Bürger bei Investitionen in die Energiewende, zum Beispiel mit dem PV-Speicher-Förderprogramm: Innerhalb eines Jahres wurden so über 20.000 neue Batteriespeicher auf den Weg gebracht. Gleichzeitig setzen wir uns in Berlin dafür ein, dass die Weichen für die Energiepolitik richtiggestellt werden. Bayern konnte zum Beispiel bei der letzten Reform des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes noch einige Verbesserungen für kleine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen bis 50 Kilowatt herausholen. Bei der jetzt anstehenden Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes pochen wir unter anderem auf eine unbürokratische Anschlussregelung für die Betreiber von Solaranlagen, die ab dem kommenden Jahr aus der Förderung fallen. Zudem sollte die Eigenversorgung deutlich weniger mit der Zahlung der EEG-Umlage belastet werden. Wir begreifen die Energiewende auch als Wärmewende und helfen unseren Unternehmen und Kommunen, ihre großen Modernisierungs- und Effizienzpotentiale zu realisieren. Wir werden dazu unser bewährtes Förderprogramm ‚Energieeinsparkonzepte und Energienutzungspläne‘ weiter ausbauen und unserer erfolgreichen Bayerischen Energie-Effizienz-Netzwerk-Initiative (BEEN-i) neuen Schwung verleihen und dazu mit zwei weiteren kompetenten Partnern (Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) und dem Institut für Energietechnik (IfE)) weiter ausbauen.“

    In der anschließenden Podiumsdikussion standen Franco Gola (Geschäftsführer Bayernwerk Natur GmbH), Dr. Jochen Starke (Geschäftsführender Vorstand ÜZ Mainfranken), Frank Wachsmuth (Werkleiter Stadtwerke Traunreut), Armin Kroder (Landrat Landkreis Nürnberger Land) und Jens Machold (1. Bürgermeister Markt Wolnzach) Rede und Antwort zu aktuellen Fragestellungen der Energiewende.

    Nach der Podiumsdiskussion konnten sich die TeilnehmerInnen der Netzwerkkonferenz in vier Fachvorträgen zum Inhalt der Netzwerkarbeit informieren.
    Dr. Rupert Pritzl vom Bayerischen Wirtschaftsministerium referierte zum Thema „Energieeffizienznetzwerke als Baustein der Energiewende“ und erläuterte die vielfältigen Vorteile, die Unternehmen aus einer Teilnahme an Energieeffizienz-Netzwerken erzielen. Daher fördert das Wirtschaftsministerium mit der Bayerischen EnergieEffizienz-Netzwerk-Initiative (kurz: BEEN-i) bayerische Unternehmen, in Netzwerken zusammenzuarbeiten und gemeinsam ihre Energieeffizienz zu verbessern. BEEN-i wird fortgeführt und ausgebaut. BEEN-i ist das erfolgreichste Instrument zur Verbesserung der Energieeffizienz, das von den Unternehmen und für die Unternehmen als eigenverantwortliche Akteure freiwillig durchgeführt wird.

    René Lukas, Geschäftsführer der Stadtwerke Stein und Andreas Waibel, Stadtwerke Bayreuth knüpften mit ihren Fachvorträgen zum Thema „i-KWKS – intelligente Kraft-Wärme-Kopplungs-Systeme“ an und zeigten unter anderem, dass die Stadt Stein mit ihrem iKWK System bereits weitestgehend „versorgungsresilient“ ist. Stromspitzen aus Solar- und Windkraftanlagen werden in einer Power-to-Heat-Anlage in Wärme umgewandelt, die wiederum von Blockheizkraftwerken genutzt werden kann. So können Wirkungsgrade um 300% erreicht werden und 25.000 Tonnen CO2 gespart werden.

    Darauf folgte ein Vortrag von Hans-Jörg Birner, erster Bürgermeister der Gemeinde Kirchanschöring, zum Thema „Aufbau der Regionalwerke Rupertiwinkel zur Gestaltung der Energiewende“. Die Region rund um seine Gemeinde schließt sich gerade zum Regionalwerk Chiemgau Rupertiwinkel zusammen, um die Gestaltung der Energiewende in der Region gemeinsam anzugehen. Unter dem Leitgedanken „Energieversorgung als Daseinsvorsorge“ sollen und können die Kommunen Verantwortung übernehmen und Ideen umsetzen, die sie allein nicht stemmen könnten. Das Regionalwerk dient so als Plattform für gemeinsame, interkommunale Vorhaben. Ziele des Verbundes sind unter anderem regionale Wertschöpfung, das Halten von Kompetenzen in der Region un die Einflussnahme der Kommunen auf die Prioritäten regionaler Projekte.

    „Rechtliche Fragestellungen der Eigenstromnutzung und EEG-Umlage“ wurden schließlich von Rechtsanwalt Michael Hill von der Fey Hill Bunnemann Partnerschaft an realen Beispielen beschrieben und anschaulich erklärt.  

    Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch fasste die Netzwerkkonferenz zusammen: „Trotz ungewohntem Format haben wir heute eine sehr informative und interessante Veranstaltung halten können. Die zahlreiche Teilnahme der Netzwerkteilnehmer über die digitale Plattform und das Engagement der Referenten vor Ort zeigen die Wertschätzung für unsere Netzwerkarbeit. Der Austausch der Kommunen untereinander ist äußerst wichtig und für alle Beteiligten profitabel.  Das Feedback aus den Netzwerken ist durch die Bank postitiv und wird folglich von nahezu allen fortgesetzt. Darauf sind wir sehr stolz.“

     

     

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    news-6387 Fri, 11 Sep 2020 11:19:35 +0200 KoKWK erneut auf der Power System Engineering Conference 2020 an der UWB Pilsen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202009116387-kokwk-erneut-auf-der-power-system-engineering-conference-2020-an-der-uwb-pilsen/ Die 19. „Conference of Power System Engineering (PSE)“ an der Universität Pilsen sollte eigentlich wie immer Mitte Juni stattfinden – COVID19 machte das unmöglich. Nun fand die PSE2020 in einem deutlich verkleinerten Format und unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln im September 2020 doch noch erfolgreich statt. Philipp Streit M.Eng. vertrat das Kompetenzzentrum für Kraft- Wärme-Kopplung (KoKWK) mit einem Vortrag aus dem laufenden Forschungsprojekt „TurboSmart“. Prof. Dr.-Ing. Andreas Weiß leitete die zugehörige ORC-Session (ORC = Organic Rankine cycle) als Chairman und fungierte dieses Jahr auch zum ersten Mal als Mitglied des PSE-Konferenz-Kommitees. Die Kollegen vom Univercity Center for Energy Efficient Buildings (UCEEB) von der Technischen Universität in Prag berichteten in der selben Session über ihre Entwicklung von 3D-gedruckten Kunststoffturbinen, die sie im Rahmen eines gemeinsam mit Prof. Dr. Weiß durchgeführten BTHA-Projektes (Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur) im Prüfstand für Druckluftantriebe und –technik (PDLT) an der OTH Amberg-Weiden testeten.

    Die „Conference of Power System Engineering (PSE)“ hat eine lange Tradition. Sie ist ein jährliches Treffen von ProfessorInnen und ExpertInnen aus Fachbereichen und Universitäten, an denen Energieanlagentechnik gelehrt wird.

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    news-6380 Tue, 08 Sep 2020 11:58:25 +0200 Virtuelle Live-Exkursion zu IGZ Falkenberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202009086380-virtuelle-live-exkursion-zu-igz-falkenberg/ Ebenso wie in diesem Semester coronabedingt Präsenz-Vorlesungen ausfallen mussten, waren auch reale Exkursionen nahezu unmöglich. Als Alternative konnte für interessierte Studierende mehrerer Studiengänge dann doch noch eine Exkursion organisiert werden: und zwar virtuell als Webkonferenz. Aber das hat ja auch Vorteile: denn man spart sich die Anfahrt und bekommt in kurzer Zeit trotzdem einen intensiven Einblick in ein Unternehmen. In diesem Fall war das die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH in Falkenberg – der Marktführer im deutschsprachigen Raum für SAP-Anwendungen in Produktion und Logistik. Auf Initiative von Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner (Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen) hatte das IGZ-Team ein interessantes Programm zusammengestellt. Zunächst stellte eine Mitarbeiterin aus der Personalbetreuung das Unternehmen vor. Ergänzend zu den Einblicken in das Arbeitsumfeld bei IGZ erfolgte auch der aktuelle Hinweis, dass der Bezug des Neubaus der fünften sogenannten „Software-Scheune“ – wie IGZ historisch bedingt seine Firmengebäude nennt – für September 2020 geplant ist. Damit wird der Platz für weiteres Wachstum geschaffen.

    Zwei Mitarbeiter aus dem Innovation & Competence Center und ein Mitarbeiter aus dem Bereich Manufacturing stellten anschließend die Projektbereiche von IGZ vor: Warehousing, Manufacturing und das Innovation & Competence Center. Sie erläuterten dabei auch essentielle von IGZ genutzte Technologien wie z.B. die Programmiersprache ABAP, das Framework SAPUI5 und hardwareseitig u.a. Tiefenkameras.

    Als nächstes gab die Mitarbeiterin aus der Personalbetreuung einen Überblick zu den Beschäftigungsmöglichkeiten von Studierenden und Absolvent*innen bei IGZ. Ein Mitarbeiter aus dem Innovation & Competence Center stellte ergänzend aktuelle Themen für Abschlussarbeiten  vor und der zweite Mitarbeiter aus dem Innovation & Competence Center erläuterte ein Trainee-Programm, das auch Nicht-Informatikern den Einstieg in die Software-Entwicklung ermöglicht. Zudem gibt es bei IGZ noch ein zweites Trainee-Programm mit Fokus Vertrieb. Ein ehemaliger Trainee, selbst Absolvent des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen in Weiden, gab dazu passend einen Erfahrungsbericht über seine Tätigkeiten bei IGZ: beginnend mit dem Praktikum, über die Abschlussarbeit bis zum Einstieg als Trainee in der Softwareentwicklung.

    Ein absolutes Highlight folgte noch zum Schluss: die patentierte IGZ-Lösung „Assembly by motion“. In gelungener Kombination von Video-Streaming und Live-Kommentierung erläuterte der Mitarbeiter aus dem Bereich Manufacturing sehr anschaulich, wie man manuelle Montagearbeiten mit SAP ME sowie Gestensteuerung und Kameraüberwachung optimieren kann.

    Zu jedem der Programmpunkte konnten die Studierenden im Webkonferenz-Tool Microsoft Teams per Chat oder auch per Mikrofon Fragen stellen, die dann durch die Ansprechpersonen von IGZ konkret beantwortet wurden.

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    news-6368 Thu, 03 Sep 2020 13:46:15 +0200 Summer School „International Perspectives on Cybercrime“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202009036368-summer-school-international-perspectives-on-cybercrime/ Verschlüsselung von Daten, Bedrohungsanalyse, Seitenkanalangriffe – bei der der jährlichen Summer School „International Perspectives on Cybercrime“ stehen aktuelle Themen der Cybersicherheit und Cyberkriminalität im Mittelpunkt. Ende August fand zum vierten Mal in Folge die Summer School statt, an der sich Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zwei Professoren der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik der OTH Amberg-Weiden beteiligten. Während die Veranstaltung in den vergangenen Jahren jeweils an der University of Strathclyde in Glasgow (Schottland) stattgefunden hatte, konnte sie aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nur als Online-Event durchgeführt werden. Bereits am Montag, den 24. August, hielt Leah Lathrop, Studentin im Masterstudiengang „Applied Research in Engineering Sciences“, einen Vortrag zum Thema Seitenkanalangriffe mit dem ChipWhisperer Nano. Simon Liebl, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt iSEC, berichtete von seinen Erfahrungen bei der Bedrohungsanalyse von Embedded Devices, die in kritischen Infrastrukturen im Industrial Internet of Things (IIoT) zum Einsatz kommen. Prof. Dr. Andreas Aßmuth erläuterte am Mittwoch in seinem Vortrag „Modern Encryption“ worauf es bei der Verschlüsselung im (Internet-) Alltag ankommt. Am Donnerstag stellte Prof. Dr. Daniel Loebenberger den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Konzept und die Mechanismen hinter der Sicherheit der deutschen Corona Warn App dar.

    Für die Organisation zeichneten sich wie in den vorangegangenen Jahren Dr. George Weir (University of  Strathclyde, Glasgow, Schottland), Dr. Barry Cartwright und Dr. Richard Franks (beide Simon Fraser University, Vancouver, Kanada) sowie Prof. Dr. Andreas Aßmuth (OTH Amberg-Weiden) verantwortlich. Das interessante Programm rund um aktuelle Themen der Cybersicherheit und Cyberkriminalität fand bei mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern großen Anklang, die sich von vier Kontinenten und aus über fünfzehn Staaten, darunter die USA, Malaysia, Finnland, China und Zimbabwe, einloggten.

    Für die Durchführung der Veranstaltung wurde das BigBlueButton-System (BBB) der OTH Amberg-Weiden eingesetzt, welches sich bereits im Sommersemester 2020 für die Durchführung der Online-Vorlesungen bewährt hatte. Auch bei der Summer School konnte das System  überzeugen, lief zu jeder Zeit stabil und hinterließ auch bei den internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die zuvor noch keine Erfahrungen mit BBB hatten, einen sehr guten Eindruck.

    Alle Beteiligten waren sich am Ende der Veranstaltung einig, dass sich die „Summer School Cybercrime“ wieder einmal gelohnt hatte – sowohl die Studierenden, die trotz vorlesungsfreier Zeit großes Interesse und Begeisterung für die Thematik zeigten, als auch die Dozentinnen und Dozenten, die die Inhalte ihrer Vorträge auf Grundlage interessanter Fragen und Kommentare diskutieren und vertiefen konnten. Für 2021 wünschen sich jedoch alle Beteiligten, dass die Veranstaltung dann wieder in Präsenz in Glasgow durchgeführt werden kann.
     

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    news-6356 Thu, 27 Aug 2020 09:00:00 +0200 Was haben Fische, Algen und Biogasanlagen gemeinsam? https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202008276356-forschungsprojekt-bioverfahrentstechnik/ Eine ganze Menge, wenn es nach Prof. Dr.-Ing. Christoph Lindenberger geht. Der Bioverfahrenstechnik Professor der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden startet gemeinsam mit der Technische Universität Berlin ein Forschungsprojekt das diese drei wirtschaftlich zusammenbringen soll. Ganz konkret verfolgt das Forschungsprojekt die Entwicklung einer Wertschöpfungskette durch Kombination von:

    • antiviralen Wirkstoffen für Aquakulturen
    • einen blauen Farbstoff für Lebensmittel und Diagnostik
    • Bioenergie durch Kopplung an eine Biogasanlage

    Wie das funktioniert erklärt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hier in einem Beitrag auf ihrer Website. Die FNR ist als Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe aktiv.

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    news-6311 Mon, 24 Aug 2020 08:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Industrie-4.0-Informatik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202008246311-studiengang-der-woche-industrie-4-0-informatik1/ In unserer Reihe „Studiengang der Woche“ stellt sich jede Woche ein anderer Studiengang in einem kurzen Interview persönlich vor. In dieser Woche das Bachelorangebot Industrie-4.0-Informatik im Interview. Zusätzlich gibt es am Donnerstag, 27. August 2020 um 11 Uhr, eine Schnuppervorlesung. Warum sind Informatikerinnen und Informatiker heute gefragter denn je?

    Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Smart Factories, also vernetzte, sich selbst organisierende Fabriken, werden Realität: Werkzeuge, Anlagen, Produkte und Transportmittel kommunizieren miteinander – von der Entwicklung über die Herstellung bis zum Service sind alle Prozesse digital gesteuert. Die reale und virtuelle Welt, Industrie und Informatik wachsen immer mehr zusammen. Ganz klar, dass Informatikerinnen und Informatiker da extrem gefragt sind, schließlich ist die Industrie 4.0 auf deren Know-how angewiesen. Und dieses Know-how erhalten junge Menschen bei mir!

    Was unterscheidet Dich von einem klassischen Informatik-Studium?

    Ich bereite Studierende gezielt auf die Industrie 4.0 vor: In der neuen, digital vernetzten Produktionswelt sind die Übergänge zwischen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik fließend. Dementsprechend breit muss die Ausbildung anlegt sein. Deshalb lernen sie bei mir nicht nur die Grundlagen der Kerninformatik wie Mathematik oder Programmierung, sondern erhalten vor allem Einblicke in Themengebiete, die für den Bereich Industrie 4.0 besonders relevant sind: cyberphysische Systeme, Sensoren-Aktoren-Netze, Mobile Computing, Embedded Systems und Internet of Things, Produktgedächtnisse, Big Data/Data Analytics, Intelligente Mensch-Maschine-Schnittstellen, Echtzeitbetriebssysteme, Informationssicherheit, Innovative Fabriksysteme sowie Fertigungsleittechnik. Die Informatik-Grundlagen kommen dabei auch nicht zu kurz, zum Beispiel Algorithmen und Datenstrukturen, Datenbanken, Projektmanagement oder Computernetzwerke.

    Ihre theoretischen Kenntnisse vertiefen Studierende in umfangreichen und spannenden Praxis- und Projektarbeiten: Dabei entwickeln sie unter anderem interaktive Fabrik-Apps oder entwerfen einen instrumentierten Industrie-4.0-Handarbeitsplatz.

    Was erwartet Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss?

    Wie gesagt: Industrie-Informatikerinnen und -Informatiker werden händeringend gesucht. Denn als Informatik-Spezialistinnen und -Spezialisten mit breiten Ingenieurs-Hintergrund sprechen sie die Sprache der Industrie und Wirtschaft. Sie entwerfen anspruchsvolle Software-Systeme, programmieren in Teams unter Einsatz moderner Entwicklungswerkzeuge und integrieren Soft- und Hardware zu robusten Gesamtsystemen. Sie können in fast allen Technologie-Bereichen in ihre Karriere starten oder in die Forschung gehen.

    Welche Studierenden wünschst Du Dir?

    Grundsätzlich sollten sie Spaß an der Arbeit mit Computern haben. Außerdem sollte sie Interesse an Naturwissenschaften, vor allem Mathematik und Physik, mitbringen. Das ist wichtig, nicht zuletzt für die ingenieurswissenschaftlichen Aspekte des Studiums. Auch technisches Interesse schadet nicht, schließlich müssen angehende Informatikerinnen und Informatiker verstehen, wie ein Rechner aufgebaut ist oder wie Datenbanken funktionieren.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Am Donnerstag, 27. August um 11 Uhr in einer Online-Schnuppervorlesung mit Prof.  Dr. Ulrich Schäfer. Natürlich könnt ihr im Anschluss Fragen stellen.

    Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Industrie-4.0-Informatik.

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    news-6349 Wed, 19 Aug 2020 10:02:15 +0200 Lehrveranstaltung „Finanzmärkte“: Börsenspiel 2020 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202008196349-boersenspiel-2020/ Seit nunmehr sechzehn Jahren veranstaltet Prof. Michael Hauer im Rahmen seiner Vorlesung „Finanzmärkte“ an der OTH Weiden ein Börsenspiel. Den ersten Preis in Höhe von 100 Euro sponsert seit Einführung des Börsenspiels die Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz. In diesem Jahr belegte den 1. Platz Stefan Schertl mit einem beachtlichen Depotstand von 80.626 Euro. Aufgrund der Corona-Krise war es eine echte Herausforderung für die Teilnehmer des Studiengangs Finance, das Startkapitel in Höhe von 50.000 Euro in die Gewinnzonne zu führen. Bei einem Betrachtungszeitraum von April bis Juli gelang es Stefan Schertl eine Steigerung des Depotbestands um 61,25 % zu erreichen.

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    news-6312 Mon, 17 Aug 2020 08:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Elektro- und Informationstechnik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202008176312-studiengang-der-woche-elektro-und-informationstechnik1/ In unserer Reihe „Studiengang der Woche“ stellt sich jede Woche ein anderer Studiengang in einem kurzen Interview persönlich vor. In dieser Woche das Bachelorangebot Elektro- und Informationstechnik. Zusätzlich gibt es am Montag, 17. August 2020 um 11 Uhr, eine Online-Infoveranstaltung. Die Zukunft der Produktion liegt in Smart Factories, intelligenten Fabriken. Was genau ist darunter zu verstehen?

    Die klügere Fabrik denkt mit: In Smart Factories sind die Maschinen digital vernetzt und koordinieren selbständig die Produktionsprozesse. Transport-Roboter regeln Logistik und Materialfluss, Montageroboter übernehmen anstrengende und monotone Arbeiten. Dabei entstehen ganz neue Wertschöpfungsketten, die es unter anderem erlauben, individualisierte Produkte herzustellen, aber in Massen-, nicht in Werkstattfertigung. So wird es zum Beispiel präzise auf den Fuß abgestimmte Sportschuhe oder Möbel geben, die haargenau auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten sind.

    Also heißt es bald: Kollege Roboter, übernehmen Sie?

    In gewisser Weise ja. Aber für Elektro- und Informationstechnikerinnen und -techniker wird es immer genug zu tun geben – irgendwer muss den Maschinen ja das Denken beibringen. Gemeinsam mit Informatikerinnen und Informatikern werden Elektroingenieurinnen und -ingenieure die Industrie digitalisieren und die Produktion smart machen. Was genau auf sie zukommt, ist heute noch schwer vorherzusagen. Doch eines ist sicher: Wer bei mir studiert, ist für die Zukunft gut aufgestellt.

    Was lernen Studierende bei Dir?

    Zu Beginn ihres Studiums lernen Studierende vor allem die naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Grundlagen: Auf dem Lehrplan stehen neben Mathematik und Physik auch Konstruktion, Informatik und Elektrotechnik. Im Laufe des Studiums können sie sich zwischen den Vertiefungsrichtungen Automatisierungstechnik, Energietechnik oder Industrielle Kommunikationstechnik entscheiden. Sie spezialisieren und fokussieren sich auf innovative, zukunftsträchtige Gebiete wie Prozessdatentechnik, Robotik oder elektrische Energietechnik.

    Welche Karrieremöglichkeiten bieten sich?

    Nach ihrem Abschluss stehen ihnen eine Vielzahl von Karrierewegen offen – sie sind in der Kommunikationsbranche genauso gefragt wie im Energiesektor und der Fahrzeugtechnik, im IT-Bereich oder der Medizintechnik. Zu ihren Aufgabengebieten gehören unter anderem Entwicklung, Fertigung und Qualitätsmanagement, aber auch Vertrieb, Service und Begutachtung.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden! Am Montag, 17. August um 11 Uhr in einer Online-Infoveranstaltung mit Prof. Dr. Franz Klug. Im Anschluss könnt ihr Fragen stellen.

    Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Elektro- und Informationstechnik.

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    news-6344 Thu, 13 Aug 2020 10:40:33 +0200 Neue Professur an der Weiden Business School https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202008136344-neue-professur-webs/ Bereits zum 01.06. bekam die Weiden Business School (vormals Fakultät Betriebswirtschaft) Verstärkung aus den eigenen Reihen: Dr. M.B.A (USA), M.H.R. (USA) Gabriele M. Murry wurde zur Professorin für Wirtschaftspsychologie berufen. Sie ist mit der Hochschule bestens vertraut, unterrichtet sie doch bereits fast 20 Jahre hier. In dieser Zeit hat sie die Fakultät Betriebswirtschaft maßgeblich mitgeprägt, zum Beispiel durch die Mit- und Neuentwicklung von Lehrveranstaltungen und Studiengängen. Vor ihrer akademischen Laufbahn war Gabriele M. Murry über 10 Jahre bei der US Army in Heidelberg als Dienststellenleiterin tätig. Zu ihren Aufgaben gehörte u. a. die Personalentwicklung und -förderung für Dienststellen europaweit. Seit sie 2001 mit ihrer Familie in die Oberpfalz kam ist sie freiberuflich als Unternehmensberaterin, mit dem Fokus auf junge UnternehmerInnen und GründerInnen, tätig, dies meist in enger Kooperation mit dem hier ansässigen Gründerzentrum. Seit 2002 lehrt Sie auch an der Hochschule, zunächst als Lehrbeauftragte, seit 2008 auch als hauptamtliche Lehrkraft.

    Zu den Lehrgebieten von Prof. Murry zählen Wirtschaftspsychologie, Diversity Management, Human Relations, HRM und weitere. Darüber hinaus ist sie als Studiengangsleiterin für die Studiengänge Angewandte Wirtschaftspsychologie (Bachelor, Master und berufsbegleitend) sowie International Business verantwortlich.

    Auch abseits der Lehre engagiert sich Prof. Murry vielfältig an und für die Hochschule: So ist sie seit 2011 stellvertretende Hochschul-Frauenbeauftragte sowie Hochschul-Beauftragte für Diversity und Studierende mit Behinderung und seit 2015 auch Internationalisierungsbeauftragte der Fakultät Betriebswirtschaft.

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    news-6342 Tue, 11 Aug 2020 14:03:47 +0200 DigitalFactory4School: Einblicke für SchülerInnen in die Fabrik der Zukunft https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202008116342-digitalfactory4school/ Die Ansätze von Industrie 4.0 mit digitalisierten Prozessen und vernetzten Systemen werden in Zukunft vielfach die betriebliche Praxis in produzierenden Unternehmen prägen. Mit dem neuen Format „DigitalFactory4School“ können sich nun bereits SchülerInnen ein Bild dieser Zukunft verschaffen. Dafür wurden im Projektteam von Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner verschiedene kompakte Module definiert die als virtuelle Web-Seminare durchgeführt werden können. In den jeweils 1,5 bis 3 Stunden dauernden Seminaren erhalten die TeilnehmerInnen spannende, praxisnahe Einblicke in das Thema und das Labor-Equipment der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, z. B. Autonome Transportfahrzeuge, Datenbrillen, Roboter, 3D-Kameras und SAP-Systeme. Das erste dieser Web-Seminare für SchülerInnen mit dem Titel „Von der CAD-Zeichnung zum fertigen Bauteil“ wurde kürzlich in Abstimmung mit dem stellv. Schulleiter StD Francisco García zusammen mit dem Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwandorf durchgeführt. Interessierte Schüler der 10. Jahrgangsstufe bekamen nach Anmeldung einen Zugang zum virtuellen BigBlueButton-Seminarraum. Dort wurde ihnen von OTH-Projektingenieur M.A. Christoph Hammer live gezeigt, wie man mit dem 3D-CAD-System Catia Bauteile konstruieren und die Programme zur Fertigung der Bauteile auf einem CNC-Bearbeitungszentrum erstellen kann. In einer interaktiven Programmierübung konnten sich die Schüler mit den Details des Programmcodes vertraut machen. Christoph Hammer erläuterte auch, wie im Sinne einer vollständig digitalen Prozesskette das Programm dann an die Maschine übertragen werden kann. Zum Abschluss wurde das Bauteil noch konkret auf der Maschine im Labor der Hochschule in Weiden gefertigt, was die Schüler live per WebCam verfolgen konnten.

    Weitere Infos zu „DigitalFactory4School“ gibt es unter https://moodle.oth-aw.de/blocks/demologin/logindemo.php?course=DigitalFactory4School – für das kommende Schuljahr sind weitere Web-Seminare in Planung und werden rechtzeitig angekündigt.

    Digitalisierung in Produktion und Logistik

    Mit dem Schwerpunkt Digitalisierung in Produktion und Logistik widmet sich die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) auch am Standort Weiden dem Thema Industrie 4.0. In den Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen und Internationales Technologiemanagement werden Studierende durch entsprechende Vorlesungen, Laborpraktika, Projektarbeiten u.ä. auf diese Aufgabengebiete vorbereitet.

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    news-6309 Mon, 10 Aug 2020 07:27:00 +0200 Studiengang der Woche: Logistik & Digitalisierung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202008106309-studiengang-der-woche-logistik-digitalisierung0/ In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Wie findet man da das passende Studium? Am besten hört man sich an, was so ein Studiengang zu erzählen hat. Diese Woche steht unser Studiengang Logistik & Digitalisierung im Fokus. Noch mehr über den Studiengang erfährst du am Dienstag in der Online-Infoveranstaltung mit Prof. Dr. Christoph Pitzl. Ein Klischee besagt: Die Logistikbranche ist altmodisch und männerdominiert. Ist da was dran?

    Du denkst bei Logistik wohl auch an den Brummifahrer, der seinen 40-Tonner stoisch über leergefegte Straßen steuert und sich auf der Autobahn endlose Kopf-an-Kopf-Rennen mit anderen LKW liefert. Den grollenden Motor im einen und Truck Stop im anderen Ohr rollt er in den Sonnenuntergang ... Trucker-Romantik in allen Ehren – doch Logistik ist sehr viel mehr als ein dröhnender Dreiachser. Logistik ist unheimlich spannend, smart und komplex. Dabei meist unsichtbar und überall.

    Unsichtbar und überall?

    Ja. So wie der Strom. Für die meisten Menschen kommt er aus der Steckdose – niemand macht sich groß Gedanken, wo und wie er produziert wird. Und für viele Kundinnen und Kunden kommt die Milch aus dem Supermarkt und der Schuh aus dem Online-Shop. Wie die Produkte den Weg in den Verkauf und von da zu ihnen finden, interessiert sie in der Regel nicht. Der eigentliche Logistikprozess ist unsichtbar – und doch überall präsent.

    Wer Dich studiert, lernt, hinter die Kulissen zu blicken?

    Ja. Zwischen „gestern bestellt“, „heute gefertigt“ und „morgen da“ laufen hochkomplexe Prozesse ab. Die stellen sicher, dass die richtigen Waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu den richtigen Kosten in der richtigen Menge mit der richtigen Qualität sind. Heute geht das nur mit den richtigen Daten und Prozessen. Denn Digitalisierung und Automatisierung revolutionieren die Logistikbranche. Logistik 4.0 vernetzt Prozesse, Produkte und Lieferketten – verbindet Herstellerinnen und Hersteller, Händlerinnen und Händler, Kundinnen und Kunden. Die Anforderungen an Logistikerinnen und Logistiker verändern sich dadurch grundlegend.

    Und Du bereitest Studierende auf die Logistik 4.0 vor?

    In Modulen wie Digitale  Logistik, Innovative Beschaffung und E-Procurement, Logistik im Unternehmen, Supply Chain Management (Versorgungsmanagement),  oder Logistikmanagement holen sie sich das Know-how für die neue Logistikwelt. Dazu kommen betriebswirtschaftliche Basics und logistisches Grundlagenwissen: Auf dem Studienplan stehen unter anderem Produktion und Logistik, Informationsmanagement, Personalmanagement, Marketing, Organisation, Recht, Finanz- und Investitionswirtschaft. Darüber hinaus eignen sie sich Skills in der Personalführung und interkulturelle Kompetenzen an. Am Ende ihres Studiums wissen meine Studentinnen und Studenten, wie agile Logistiksysteme im internationalen Umfeld gestaltet werden, wie smarte Beschaffung und eProcurement funktionieren, Logistikkonzepte praktisch umgesetzt werden und vieles mehr.

    Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach dem Studium?

    Mit ihrem Abschluss sind sie gefragte Fachkräfte – Logistik zählt zu den Boom-Branchen schlechthin in Deutschland. Sie können ihr Wissen unter anderem bei Herstellern logistischer Anlagen, in der Betreuung logistischer Softwaresysteme, im Versandhandel, bei Produktionsunternehmen oder in der Dienstleistungsbranche einbringen. Oder sie bleiben noch ein paar Semester an der OTH Amberg-Weiden und hängen den Master dran. Auch das ist ab diesem Wintersemester bei uns möglich.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden! Am Dienstag, 11. August um 11 Uhr stellt Studiengangsleiter Prof. Dr. Christoph Pitzl den Studiengang online vor und beantworten deine Fragen. Natürlich kannst du dich auch vorab schon informieren: Logistik & Digitalsierung.

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    news-6315 Wed, 05 Aug 2020 10:43:00 +0200 Smarte Oberpfälzer (Ideen) gesucht https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202008056315-oberpflzer-ideenwettbewerb/ „opf.rocks – Deine Oberpfalz. Deine Idee.“ Unter diesem Motto steht der begleitende Ideenwettbewerb für den ersten „Oberpfalztag“ im nächsten Jahr. Gesucht werden dabei innovative Ideen und Projekte von Oberpfälzern und Oberpfälzerinnen, egal ob es sich um ein bereits realisiertes Projekt oder eine vage Idee handelt – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Für die Gewinner winken in sechs Kategorien jeweils 1000 € Preisgeld. Teilnehmen könnt ihr noch bis zum 30. September. Mehr Infos gibt’s auf:

    https://www.oberpfalztag.de/ideenwettbewerb/

     

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    news-6314 Wed, 05 Aug 2020 09:15:00 +0200 Erstes virtuelles Alumnitreffen der Amberger Fakultäten Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) und Maschinenbau/Umwelttechnik (MB/UT) https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202008056314-virtuelles-alumnitreffen/ Corona fordert manchmal kreative Lösungen und so wurde das im Rahmen des Campusfests geplante Alumnitreffen der Fakultäten EMI und MB/UT nicht abgesagt, sondern kurzerhand in den virtuellen Raum verlegt. Die Dekane der beiden Fakultäten, Prof. Dr. Jürgen Koch und Prof. Dr. Maximilian Kock, durften sich über eine rege Beteiligung freuen. Trotz des heißen Sommerabends loggten sich mehr als 30 Personen in den virtuellen Besprechungsraum ein, um sich mit Denjenigen austauschen zu können, die sie durch einen wichtigen Lebensabschnitt – ihr Studium, begleitet haben: ehemalige Kommilitoninnen und Kommilitonen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Professorinnen und Professoren der OTH. Ob von der bequemen Couch in Fürth, einem lauschigen Plätzchen auf dem Balkon in Grafenwöhr oder aus Irland – von den unterschiedlichsten Orten hatten sich ehemalige Studierende zugeschaltet. Der am weitesten entfernte Teilnehmer dürfte Fabian Freiburger gewesen sein. Der ehemalige Student der Medienproduktion und Medientechnik saß in Afrika, genauer gesagt in Niger, vor seinem Bildschirm.

    Zu Beginn stellte Sabine Märtin berufsbegleitende Studiengänge und Weiterbildungsmöglichkeiten vor. „Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel zum Erfolg“, so die Leiterin von OTH Professional, dem Weiterbildungsinstitut der Hochschule. Anschließend gaben einige Absolventinnen und Absolventen spannende Einblick in ihre beruflichen Lebenswege nach Beendigung des Studiums an der OTH.

    Auch die zunehmende Digitalisierung, die aufgrund von Corona stark an Fahrt aufgenommen hat und die damit verbundene Problematik der Cybersicherheit waren Gesprächsthema. „Es ist unglaublich – auf einmal geht alles“ kommentierte Markus Schneider, Absolvent des Studiengangs Patentingenieurwesen, die Entwicklung hinsichtlich der Homeoffice-Möglichkeiten. Großes Interesse weckte auch die Frage, wie die OTH Amberg-Weiden die mit Corona verbundenen Herausforderungen gemeistert hat und wie es im Wintersemester weitergehen wird.

    Das Resümee: Die etwa eineinhalb Stunden vergingen wie im Flug und man war sich einig, dass so ein informatives, kurzweiliges Alumnitreffen im virtuellen Raum nach Wiederholung ruft. Ein tolles Format, das auch den Absolventinnen und Absolventen, die es in die Ferne verschlagen hat, ermöglicht, mit den ehemaligen Wegbegleitern in lebendigem Kontakt zu bleiben. 

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    news-6302 Mon, 03 Aug 2020 07:43:00 +0200 Studiengang der Woche: Medizintechnik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202008036302-studiengang-der-woche-medizintechnik1/ Welcher Studiengang ist nur der Richtige für mich? Um dich bei der Entscheidungsfindung etwas zu unterstützen, stellt sich bei uns jede Woche ein Studiengang im Interview selbst vor. In dieser Woche der Bachelorstudiengang Medizintechnik. Außerdem beantwortet dir Prof. Burkhard Stolz am Mittwoch den 5. August um 16.30 Uhr in einer Online-Infoveranstaltung alle deine Fragen. Du hast Dich im vergangenen Jahr intensiv mit Digitalisierung auseinandergesetzt. Warum?

    Die Zukunft der Gesundheit ist digital. Bilddaten optimieren Vorbereitung und Ablauf der Operation. Roboter unterstützen Chirurginnen und Chirurgen bei der Herz-OP, manövrieren das Messer an die optimale Stelle, schneiden präzise ohne das geringste Zittern. Künstliche Organe oder Prothesen werden aus dem 3D-Drucker kommen – exakt abgestimmt auf die Anforderungen der Patientin oder des Patienten. Das alles ist Science, ohne Fiction. Schon heute setzen Ärztinnen und Ärzte auf computerassistierte Chirurgie, auch Implantate aus dem 3D-Druck gibt es bereits. Als verantwortungsbewusster Studiengang möchte ich, dass meine Studierenden von topaktuellem Fachwissen profitieren und optimale Karrierechancen haben. Und Digitalisierung ist in der Medizintechnik ein ganz großes Thema!

    Wie zeichnet sich das in den Studieninhalten an?

    Ein Megatrend wie Digitalisierung spiegelt sich in vielen meiner Module wider, ganz besonders aber in einer meiner vier Vertiefungsrichtungen: der digitalen Medizintechnik. Studierende, die sich dafür entscheiden, beschäftigen sich mit Mustererkennung in der medizinischen Bildverarbeitung, zum Beispiel mit Diagnose-Software, die die Ärztin oder den Arzt bei der Bestimmung einer Krankheit unterstützt. Oder mit medizinischen Informationssystemen wie einer digital geführten Patientenakte und Krankenhausinformationssystemen. Außerdem auf dem Studienprogramm: Usability Engineering, Datenbank-Analyse oder System- und Signaltheorie in der Medizintechnik.

    Du hast von vier Vertiefungen gesprochen. Um was geht es bei den drei anderen?

    Der Schwerpunkt „Medizinische Physik“ ist an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft und Heilkunde angesiedelt. Fachkräfte mit entsprechenden Kenntnissen sind in Gesundheitseinrichtungen oder in der Forschung sehr gefragt. Denn viele medizinische Großgeräte in der Strahlentherapie oder Lasermedizin benötigen das interdisziplinäre Know-how aus Physik und Medizin, um sie optimal betreiben zu können. Die Vertiefungsrichtung „Application & Service“ orientiert sich am Schwerpunkt „Medizinische Physik“ mit einem besonderen Akzent auf den Bereich Service. Denn die Nachfrage nach Serviceingenieurinnen und -ingenieuren sowie Applikations-Spezialistinnen und -spezialisten wächst zunehmend: Absolventinnen und Absolventen können dann zum Beispiel für nationale und internationale Medizintechnik-Unternehmen arbeiten – sie unterstützen Kundinnen und Kunden beim Aufbau, der Einrichtung oder Wartung der Geräte. „Medizinische Produktentwicklung und Regulatory Affairs“ spricht für sich. Wer diesen Schwerpunkt wählt, kann im Berufsleben die Zulassung von Medizinprodukten betreuen. Auch ein Bereich, in dem Fachkräfte gesucht sind.

    Was für Studierende wünscht Du Dir?

    Bei mir kommen Ingenieurswissenschaften und Medizin zusammen. Wer neugierig ist und Spaß daran hat, interdisziplinär zu denken und zu arbeiten, kommt bei mir voll auf seine Kosten. Auf dem Studienprogramm stehen naturwissenschaftliche, feinwerktechnische, elektrotechnische und medizintechnische Kurse. Außerdem Module über Physiologie oder Anatomie. In den Integrationsmodulen erhalten Studierende zudem Schlüsselqualifikationen, die sie für ihre spätere Karriere brauchen.

    Wie bringst Du Praxis und Theorie zusammen?

    Wie es sich für eine Hochschule für angewandte Wissenschaften gehört, bringen Praktika, Projektarbeiten, Gastvorträge und Exkursionen Farbe in Studium. Dafür arbeiten wir mit innovativen LernOrten wie der Kliniken Nordoberpfalz AG und dem Klinikum St. Marien in Amberg zusammen. Außerdem lernen und forschen die Studierenden bei uns in hochmodernen Laboren: ein Reinraum der ISO-Klasse 7, ein Radiologie-Nuklearmedizinbereich und der innovative Lehr- und Forschungs-OP gehören zu unseren Ausstattungs-Highlights.

    Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss?

    Der Gesundheitsmarkt boomt. Allein in Deutschland arbeiten rund sieben Millionen Menschen in der Gesundheitswirtschaft. Tendenz steigend. Nach ihrem Abschluss stehen den Studierenden viele Karrierewege offen: Sie können in Krankenhäusern, in der medizinischen Industrie oder in Forschungsinstituten arbeiten. Die Einsatzgebiete: Entwicklung und Konstruktion von Medizinprodukten, Design und Betreuung von medizinischen Geräten, Vertrieb, Beratung, Qualitätssicherung und vieles mehr. Sie können sich aber auch weiter qualifizieren und den Master machen. Den bekommen sie auch bei uns!

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden. Am Mittwoch den 5. August um 16.30 Uhr in der Online-Veranstaltung mit Prof. Burkhard Stolz. Hier kannst du auch deine Fragen stellen. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Medizintechnik.

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    news-6304 Tue, 28 Jul 2020 09:14:11 +0200 Virtuelle KWK – Staffel 1 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202007286304-virtuelle-kwk-staffel-1/ Der bayerische Cluster Energietechnik bietet Ihnen zusammen mit dem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung und dem Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden die Möglichkeit, virtuell innovative Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zu besichtigen. Die virtuelle Führung wird von Fachleuten geleitet und referiert. In Fachvorträgen werden je nach Themenschwerpunkt technische, planerische und rechtliche Fragestellung der Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen beleuchtet. Einmal im Monat wird das Thema KWK im Kontext von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, angrenzender Technologien wie Kälteerzeugung oder Niedertemperaturverwertung (ORC) und Sektorenkopplung betrachtet.

    Jetzt kostenfrei anmelden!

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    news-6300 Fri, 24 Jul 2020 12:14:13 +0200 Studiengang der Woche: Künstliche Intelligenz https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202007246300-studiengang-der-woche-kuenstliche-intelligenz/ Welcher Studiengang ist nur der Richtige für mich? Bei der enormen Auswahl ist diese Frage gar nicht so einfach zu beantworten. Um dich bei der Entscheidungsfindung etwas zu unterstützen, stellt sich bei uns jede Woche ein Studiengang im Interview selbst vor. Dieses Mal der Bachelor Künstliche Intelligenz. Außerdem beantwortet dir Prof. Dr.-Ing. Dominikus Heckmann am Montag den 27. Juli um 15:00 in einer Online-Infoveranstaltung alle deine Fragen. Künstliche Intelligenz (KI) klingt ja für viele nach Science-Fiction oder Zukunftsmusik, ist das so?

    Eigentlich nicht, wobei diese Frage auch gar nicht soooo einfach zu beantworten ist. Denn eine Vielzahl von Künstlicher Intelligenz Anwendungen nutzen und kennen wir schon lange. Seien es Sprachassistenzsysteme wie Siri oder Alexa, intelligente Verkehrssteuerungen oder Computergegner bei Spielprogrammen. Diese Anwendungen sind aber allesamt der sogenannten „schwachen“ KI zuzuordnen. Darüber hinaus gibt es aber auch eine „starke“ KI die tatsächlich ein großes Zukunftsthema ist. Damit sind wir aber auch schon ganz tief im Thema und bei der großen philosophischen Frage der KI angelangt: nämlich ob die Intelligenz bei künstlicher Intelligenz „nur“ simuliert oder gar geschaffen wird.

    Und was ist die richtige Antwort darauf?

    Hier gibt es kein richtig oder falsch, denn dies ist eine Grundsatzfrage die jeder für sich selbst entscheiden muss. Ich habe zwar eine klare Präferenz, die ich dir jetzt aber noch nicht verrate. Denn ich möchte gerne, dass sich meine Studierenden ihre eigene Meinung bilden.

    Was lerne ich denn darüber hinaus bei dir?

    Eine ganze Menge. Zunächst bekommst du eine Grundausbildung in theoretischer und praktischer Informatik. Den Schwerpunkt bilden hier Programmierung und verschiedene Programmiersprachen. Außerdem stehen Mathematik, Stochastik aber auch Englisch und Ethik auf meinem Lehrplan. Dann kannst du zwischen den drei Vertiefungen wählen: Data Analytics & Computer Vision, Smart Energy & Smart Home, Smart Robotics & Smart Media. So wirst du im Laufe deines Studiums Experte in Künstlicher Intelligenz und lernst, wie du verschiedenste KI-Anwendungen entwickelst und realisierst.

    Das klingt nach viel Theorie und trockenem Lernen?

    Nein gar nicht. Bei mir lernst du viel direkt in der Praxis. Zum Beispiel bei Exkursionen, Projektaufgaben und Gastvorträgen von Dozierenden aus Industrie und Forschung. Außerdem verbringst du dein 5. Semester als Praktikum in einem Unternehmen. Und da Künstliche Intelligenz ein interdisziplinärer Studiengang ist, stehen auch ingenieurwissenschaftliche Grundlagen auf dem Stundenplan. Aber ein wenig lernen solltest du natürlich schon auch.

    Und was kann ich mit einem Abschluss in KI alles machen?

    Absolvierenden bieten sich viele Möglichkeiten. Zum Beispiel die klassischen Informatik-Berufsfelder, denn hier werden KI-ler zukünftig immer mehr übernehmen, gerade wenn es um Datenauswertung oder maschinelles Lernen geht. Auch die Robotik ist ein großes Anwendungs- und Arbeitsgebiet von KI. Außerdem kannst du nicht nur in der Industrie, sondern auch in der Wissenschaft und Forschung eine Karriere starten. Und wenn du möchtest, kannst du hier bei mir auch ein Masterstudium KI anhängen.

    Klingt echt super. Und wo kann ich dich kennenlernen?

    Am Montag den 27. Juli um 15 Uhr in der Online-Veranstaltung mit Prof. Dr.-Ing. Dominikus Heckmann. Hier kannst du auch deine Fragen stellen. Natürlich kannst du auch vorab oder im Anschluss mehr über mich erfahren, schaue einfach auf der Studiengangswebsite vorbei.

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    news-6299 Fri, 24 Jul 2020 11:43:53 +0200 Von der Hochschule in die Selbstständigkeit: Projektstart O/HUB – Oberpfalz Start-Up HUB https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202007246299-von-der-hochschule-in-die-selbststaendigkeit-projektstart-o-hub-oberpfalz-start-up-hub/ Der Oberpfälzer Hochschulverbund aus Ostbayerischer Technischer Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), Universität Regensburg und Ostbayerischer Technischer Hochschule Amberg-Weiden (OTH Amberg-Weiden), der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Dezember im Förderprogramm „EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ ausgezeichnet wurde, startet nun – nach dem Erhalt des offiziellen Zuwendungsbescheids – mit einem virtuellen Kick-Off der beteiligten Projektpartner in die operative Phase. Das Verbundprojekt O/HUB wird während der vierjährigen Projektlaufzeit mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Potenziale heben, Gründungsaktivitäten aus den Hochschulen durch neue Impulse in der Gründungsberatung anstoßen, innovative Ideen und kreative Unternehmenskonzepte fördern, Studien- und Weiterbildungsangebote für Existenzgründerinnen und Existenzgründer ausbauen, das Netzwerk mit Unternehmen, Institutionen und Organisationen vergrößern, neue Gründungsaktivitäten etablieren und dadurch den regionalen Wissens- und Technologietransfer intensivieren und die Gründungsförderung strukturell weiter zu verankern – das sind die Ziele, die sich die drei Oberpfälzer Hochschulen im Projekt O/HUB gesetzt haben, um eine dynamische Gründerkultur an den Hochschulen zu etablieren. Der Erfolg im bundesweiten Förderwettbewerb zeigt die zunehmende Bedeutung der Gründungsförderung an den Hochschulen und gibt ihr einen wichtigen und nachhaltigen Auftrieb. Die gesteckten Ziele wurden nun im Rahmen eines virtuellen Kick-Offs in Arbeitspakete gefasst, die jetzt in einzelnen Arbeitsgruppen in Angriff genommen werden.

    Die ursprünglichen Planungen berücksichtigten einen Faktor noch nicht: Das neuartige Corona-Virus. Wie können unter den neuen Bedingungen die gesetzten Ziele dennoch erreicht werden? Welche Maßnahmen und Methoden sind dazu geeignet? Unter anderem um diese Aspekte ging es nun in einem zusätzlichen Online-Workshop der beteiligten Hochschulen. „Wir haben innovative Lösungen gefunden, um den Mehrwert unseres Projekts an unseren Hochschulen auch unter Corona-Bedingungen sicherzustellen und zusätzliche Ausgründungspotentiale anzuregen“, so Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, Sprecher des O/HUB und Professor für Betriebswirtschaftslehre und Entrepreneurship an der OTH Regensburg, „dabei ist das Motto, nicht nur selbst unter den Bedingungen von Corona handlungsfähig zu bleiben, sondern vor allem auch darauf einzugehen, was sich für Gründerinnen und Gründer ändert. So wird beispielsweise das Präsentieren von Geschäftsideen via Online-Medien derzeit zu einer Kernkompetenz und löst den live vor Publikum gehaltenen „Pitch“ in seiner Bedeutung ab, daher wollen wir hierzu spezielle Trainings anbieten, damit unsere Gründerinnen und Gründer das Maximum aus ihrem Online-Auftritt in Live-Sessions herauszuholen lernen. Diese Kompetenzen werden voraussichtlich auch nach Corona eine höhere Bedeutung behalten.“

    Die Oberpfalz besitzt ein leistungsstarkes Netzwerk für den Wissens- und Technologietransfer. Zahlreiche ostbayerische Einrichtungen befördern das für Existenzgründungen notwendige kreative Milieu. Der intensive Austausch mit den kommunalen Wirtschaftsförderungen, mit den städtischen Innovations- und Gründerzentren TechBase und BioPark Regensburg, den weiteren Gründer- und Technologiezentren in der Region sowie den vor Ort ansässigen Clustern (Sensorik, IT-Sicherheit, IT-Logistik und E-Mobilität), den bereits vorhandenen Hochschulverbundprojekten wie z. B. Grow4Digital, der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO), deren unmittelbare Projektpartner die drei Oberpfälzer Hochschulen (UR, OTH Regensburg und OTH Amberg-Weiden) sind, sowie dem bayerweiten Netzwerk BayStartUP und Unternehmen der Region bieten zusammen mit dem neuen Verbundprojekt der drei Oberpfälzer Hochschulen nun einen idealen Nährboden für Ausgründungen.

    Mit der Stärkung des Gründergedankens in Forschung und Lehre sollen innovative und wachstumsorientierte, technologiebasierte Ausgründungen aus den drei Oberpfälzer Hochschulen ermöglicht werden, die zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beitragen, oder auch globale Chancen wahrnehmen. Gerade an den Schnittstellen zwischen der Grundlagenforschung an der Universität und der angewandten Forschung an den Hochschulen können durch Sensibilisierung, Qualifizierung, Scouting und Beratung gezielt innovationsbasierte Gründungschancen entstehen, Impulse für neue Unternehmenskonzepte, Geschäftsideen und Startups. Gründungsinteressierte können sich gerne jederzeit an die entsprechenden Stellen der jeweiligen Hochschule wenden.

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    news-6291 Mon, 20 Jul 2020 09:36:54 +0200 Studiengang der Woche: Medieninformatik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202007206291-studiengang-der-woche-medieninformatik/ Bei der beinahe unendlichen Zahl von Studiengängen fällt die Entscheidung auf nur einen Studiengang oft schwer. Um dir die Auswahl zu erleichtern, stellt sich bei uns jede Woche ein Studiengang im Interview selbst vor – dieses Mal der Bachelorstudiengang Medieninformatik. Noch mehr Infos bekommst du am Mittwoch: Prof. Dr. Ulrich Schäfer stellt den Studiengang in einer Online-Live-Veranstaltung vor und beantwortet deine Fragen rund um den Studiengang. Kannst du für uns einen Blick in die Zukunft werfen? Wie sieht die Medien(informatik)-Landschaft von morgen aus?

    Chat-Bots, Sprachdialogsysteme, Empfehlungssysteme oder Virtual-/und Argumented Reality, also Technologien, die wir heute auch schon kennen und zum Teil auch schon regelmäßig nutzen, werden an Bedeutung noch weiter zunehmen und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sein. Außerdem werden mobile Anwendungen mit Smartphones, Tablets und Wearables immer wichtiger.

    Welche Anforderungen stellt das an die Informatik und die Entwickler?

    Wichtig ist dabei die Mensch-Maschine-Schnittstelle, also wie ich mit dem Computer oder der Maschine interagiere. Auch hier kennen und nutzen wir bereits vieles: zum Beispiel sprachbasierte oder wahrnehmungsbasierte Schnittstellen wie Eye Tracking, aber das volle Potenzial schöpfen wir noch lange nicht aus. Ähnlich verhält es sich auch bei der Informationsvisualisierung. Technisch wäre hier viel mehr möglich, aber es fehlt noch an der flächendeckenden Nutzung und Akzeptanz.

    Und bei dir lernt man alles was man dafür braucht?

    Aber klar doch. Zunächst lernst du die Grundlagen der Kerninformatik. Dazu gehören neben Programmierung und Mathematik auch Algorithmen, Datenbanken und Datenstrukturen. Und keine Sorge, auf meinem Lehrplan stehen natürlich auch viele praktische Projekte, wie die Entwicklung von Softwaresystemen, Web-Anwendungen oder mobilen Apps.

    Verbringe ich mein Studium bei dir größtenteils am Rechner?

    Absolut nicht. (Medien-)Informatik ist viel abwechslungsreicher als du denkst. Wir haben eine Menge moderner Labore und Werkstätten. Neben Elektronik findest du hier auch mechanische Komponenten, zum Beispiel 3D-Drucker, Lasercutter und eine CNC-Fräsmaschine.

    Wofür benötige ich bei Medieninformatik denn einen 3D-Drucker?

    Zum Beispiel für das Wahlfach Physical Computing. Dabei geht es um das Erstellen von interaktiven Systemen mit Hilfe von Software und Hardware wie z.B. Sensoren, Kameras, oder Motoren. Klingt etwas abstrakt, ist es aber gar nicht. In den vergangenen Jahren haben Studierende hier unter anderem eine vollautomatische Sockensortiermaschine, einen autonomen Cocktail-Mixer und ein twitterndes Vogelhaus entwickelt und realisiert.

    Klingt ja spannend, erwartet mich so etwas auch nach meinem Abschluss?

    Das twitternde Vogelhaus vielleicht nicht, aber Physical Computing ist durchaus ein mögliches Einsatzgebiet von MedieninformatikerInnen, zum Beispiel für innovative Steuerung per Gestenerkennung. Weitere sind die Entwicklung von dynamischen Internetauftritten im E-Commerce oder neuartiger Benutzeroberflächen. Allgemein lässt sich sagen, dass MedieninformatikerInnen in beinahe jeder Branche und nahezu allen großen Unternehmen gebraucht werden.

    Und wo kann ich dich kennenlernen?

    Am Mittwoch, 22. Juli um 14 Uhr in der Online-Veranstaltung mit Prof. Dr. Ulrich Schäfer. Hier kannst du natürlich auch deine Fragen stellen. Außerdem kannst du hier mehr über mich lesen.

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    news-6287 Wed, 15 Jul 2020 17:18:48 +0200 Softwarevergleich Literaturverwaltung der TU München hilft https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202007156287-softwarevergleich-literaturverwaltung-der-tu-muenchen-hilft/ „Hilfe, meine Bachelorarbeit steht an – Panik!!!“ – Das muss nicht sein! Beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit, wie z.B. einer Bachelor- oder Masterarbeit, kann man sich mit vielen digitalen Tools diese stressige Zeit leichter machen. Eines dieser Tools sollte ein Literaturverwaltungsprogramm sein, in dem man seine Quellen ordnen und nachweisen kann und das einem gleichzeitig, äußerst praktisch, auch beim regelkonformen Zitieren hilft. Klingt gut, oder? Aber welches Literaturverwaltungsprogramm ist für mich das Richtige?
    Es gibt eine sehr große Bandbreite an Programmen zur Literatur- und Quellenverwaltung, welche für unterschiedliche Betriebssysteme und auch für unterschiedliche fachliche Ansprüche geeignet sind. Damit sich NutzerInnen nicht durch hunderte Webseiten und Google-Suchen quälen müssen, gibt es den Softwarevergleich Literaturverwaltung der TU München. Und in der neuesten Auflage dieser Publikation gab es diesmal auch Unterstützung aus der OTH Amberg-Weiden!

    Lena Fischer, stellvertretende Leitung der OTH AW-Bibliothek, durfte sich in diesem Projekt, in dem neben der TU München auch noch KollegInnen aus der TU Berlin und der LMU München mitarbeiteten, mit der Literaturverwaltung in Microsoft Word beschäftigen.
    „Wir in der Bibliothek der OTH Amberg-Weiden bieten im Bereich der Literaturverwaltung vor allem Kurse zum Programm Citavi an, für das wir auch eine Campuslizenz abgeschlossen haben. Gerade in diesen Kursen und auch in unseren Einzelberatungen kam immer wieder die Frage auf, warum man sich ein extra Programm installieren sollte, Microsoft Word könne das doch auch. Deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, mich im Rahmen dieser Veröffentlichung genauer mit der Literaturverwaltungsfunktion in MS Word zu beschäftigen. Und nun, nach Abschluss des Projektes, kann ich sagen: Ja, MS Word hat diese Funktionen, es lohnt sich aber trotzdem, gerade bei größeren Arbeiten, die Quellenverwaltung in ein externes Programm auszulagern. So kann man gleichzeitig noch viele zusätzliche Funktionen nutzen und ist abgesichert, falls der Texteditor streikt“, so Fischer.

    Doch im Literaturverwaltungsvergleich der TUM werden nicht nur Citavi und die Literaturverwaltung in MS Word einer genauen Überprüfung unterzogen: Insgesamt wurden acht Programme zur Quellenverwaltung getestet. So sollte für jede/n die passende Lösung dabei sein, egal ob es kostenlos sein, für ein spezielles Betriebssystem, einen speziellen Editor funktionieren oder andere Ansprüche abdecken sollte. In übersichtlicher tabellarischer Form kann so jede/r Interessierte schnell einen guten Überblick über die verschiedenen Programme erhalten. Schauen Sie gerne einmal hinein, der Zugriff auf die Publikation ist kostenlos möglich: mediaTUM

    Sollte nun Ihr Interesse an Literaturverwaltung geweckt sein: Die OTH AW-Bibliothek bietet regelmäßig Kurse und Einzelberatungen rund um das Thema Literaturverwaltung, wissenschaftliches Schreiben und Recherchieren an. Aktuelle Termine finden Sie auf der Bibliothekshomepage sowie auf dem schwarzen Brett. Melden Sie sich gerne auch direkt bei der Bibliothek, am besten per Mail.

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    news-6283 Mon, 13 Jul 2020 06:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Ingenieurpädagogik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202007136283-studiengang-der-woche-ingenieurpaedagogik/ Die Bewerbungsphase für das Wintersemester läuft. Aber bei den vielen spannenden Angeboten ist es gar nicht so einfach, sich zu entscheiden. Um dir die Entscheidung zu erleichtern stellt sich dir unser Studiengang der Woche im Interview selbst vor. Heute ist unser neuer Studiengang Ingenieurpädagogik mit den beruflichen Fachrichtungen Elektro- und Informationstechnik und Metalltechnik im Fokus. Noch mehr über die Studiengänge, erfährst du am Dienstag in der Online-Infoveranstaltung mit Prof. Wolfgang Schindler und Prof. Dr. Werner Prell. Ingenieurpädagogik klingt ja spannend, was kann man sich denn darunter genau vorstellen?

    Bei mir lernst du zum einen ingenieurwissenschaftliche Grundlagen, je nachdem für welche Fachrichtung du dich im Vorfeld entscheidest, mit Fokus auf Elektro- und Informationstechnik oder Metalltechnik. Darüber hinaus vermittele ich dir pädagogische und didaktische Inhalte, so dass du die Technik nicht nur selbst verstehst, sondern auch an andere weitergeben kannst.

    Und was kann ich mit einem Abschluss als Ingenieurpädagoge machen?

    Eine ganze Menge. Wenn du dich ganz der Pädagogik verschreiben möchtest, kannst du durch ein anschließendes Masterstudium an der TU München und durch ein Referendariat auch deine Lehramtsausbildung abschließen. Danach kannst du zum Beispiel an beruflichen Schulen als Lehrer arbeiten. Hier erwarten dich beste Karriereaussichten, denn in Deutschland besteht ein großer Mangel an (beruflichen) Lehrkräften. Und: du hast einen vollwertigen Ingenieurabschluss (B.Eng.), das heißt, du kannst natürlich schon nach dem Bachelorabschluss auch als IngenieurIn in deiner gewählten Fachrichtung arbeiten.

    Das klingt ja super, und wer sollte dich studieren?

    Du solltest auf jeden Fall ein großes Interesse an Naturwissenschaften und Technik mitbringen, denn das ist die Grundlage des Studiums. Außerdem solltest du Spaß daran haben, anderen etwas zu erklären und ein langer Geduldsfaden kann sicherlich auch nicht schaden. Durch die zwei verschiedenen Fachrichtungen hast du natürlich noch die Möglichkeit deinen persönlichen Vorlieben nachzukommen.

    Wie sehen denn die Unterschiede der beiden Fachrichtungen konkret aus?

    Die Grundlagen in Ingenieur- und Naturwissenschaften sind erst mal ähnlich. Bei der Fachrichtung Elektro- und Informationstechnik haben Elektrotechnik und Informatik einen hohen Stellenwert, bei der Fachrichtung Metalltechnik liegt der Schwerpunkt hingegen auf Anwendungen im Bereich der Metalltechnik und des Maschinenbaus. Im nichttechnischen Bereich, insbesondere in der Berufspädagogik und den Sozialwissenschaften, aber auch in Fächern wie Projekt- und Selbstorganisation sind wir wieder gleich aufgebaut.

    Und wo kann ich euch kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden. Am Dienstag, 14. Juli um 15.30 Uhr stellen Prof. Wolfgang Schindler und Prof. Dr. Werner Prell den Studiengang online vor und beantworten deine Fragen. Natürlich kannst du dich auch vorab schon informieren: Ingenieurpädagogik.

     

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    news-6274 Mon, 06 Jul 2020 08:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Motorsport Engineering https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202007066274-studiengang-der-woche-motorsport-engineering/ Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule... Doch welches Studium passt zu mir? Bei der hohen Anzahl von spannenden Studiengänge ist das gar nicht so einfach. Um dir die Auswahl etwas zu erleichtern, stellt sich unser Studiengang der Woche in einem Interview kurz selbst vor. Diesmal, einer unserer Rookies: Motorsport Engineering. Zu diesem Studiengang findet am Dienstag, 07. Juli um 15.30 Uhr, auch eine Online-Infoveranstaltung statt. Du bist ganz neu an der Hochschule, wie geht’s dir?

    Ich fühl mich, wie wohl die meisten Erstis: aufgeregt, aber auch sehr gespannt und ich freue mich darauf, dass es endlich losgeht.

    Motorsport Engineering ist ja durchaus ein außergewöhnlicher Studiengang, wie bist du denn nach Amberg gekommen?

    Die OTH Amberg-Weiden ist schon seit Jahren im Motorsportbereich aktiv: Mit den „Running Snails“ haben wir ein Weltklasse-Team, das seit 2004 äußerst erfolgreich in der Formula Student – einem internationalen Konstruktionswettbewerb für Universitäten und Hochschulen – unterwegs ist. Daraus entstand schließlich die Idee, diese Kompetenzen in einem Studiengang zu bündeln.

    Und wie sieht das im Studium konkret aus – wie bist du aufgebaut?

    Bei mir lernst du alles, was man für die Entwicklung und den Bau eines erfolgreichen Rennwagens wissen muss. Das sind zum einen die Grundlagen aus Naturwissenschaft und Maschinenbau – und zum anderen natürlich spezifische Kenntnisse in Motorsport und Fahrzeugbau. Damit das ganze nicht zu trocken wird, habe ich über das gesamte Studium einen hohen Praxisbezug: Zum Beispiel durch das Praxissemester, in dem du ein 22-wöchiges Praktikum in einem Unternehmen absolvierst.

    Klingt äußerst spannend. Was lernt man denn konkret über Motorsport?

    Zum Beispiel wie man die schier unendliche Flut aus Daten auswertet, um am Ende die entscheidende Sekunde schneller zu sein oder auch Reglements aus dem Motorsport. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf umweltfreundlichem Fahren und E-Mobilität. Für Rennflair sorgen dabei regelmäßige Exkursionen: zum Beispiel zum Testzentrum für Forschung und Entwicklung der DEKRA am Lausitzring oder zur (ehemaligen) Formel 1-Strecke am Hockenheimring. Noch mehr Praxisluft kannst du durch die Mitarbeit im Running Snail Team schnuppern.

    Ab wann kann ich denn bei Running Snail mitmachen und welche Aufgaben gibt es im Team?

    Du kannst gleich mit Beginn deines Studiums einsteigen, denn es gibt jede Menge zu tun. Da ist natürlich der Bolide an sich, der entwickelt, konstruiert und gefertigt werden will, außerdem geht es – wie bei jedem echten Rennteam auch – natürlich nicht ohne die entsprechende Planung und Organisation im Hintergrund. PR und Marketing oder die Businessplan-Erstellung sind hier nur einige Beispiele. Das sind übrigens Schlüsselkompetenzen, die du in Form von Wahlfächern auch in deinen Lehrplan integrieren kannst.

    Und was kann ich nach meinem Studium machen?

    Da gibt’s verschiedene Möglichkeiten: Du kannst natürlich voll in die Welt des Motorsports einsteigen, beim Formelsport, Tourenwagen-Rennen oder im Rallyebereich. Entweder direkt an der Strecke oder im Hintergrund. Du kannst aber auch in der „allgemeinen“ Fahrzeugtechnik arbeiten. Denn Fachwissen aus dem Motorsportbereich ist auch für die Serienproduktion von PKWs relevant, zum Beispiel für die Themen Leichtbau und Sicherheit.

    Wo kann ich dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden. Am Dienstag, 7. Juli 2020 stellen Prof. Dr. Horst Rönnebeck und das Running Snail Racing Team in einer Online-Infoveranstaltung  den Studiengang vor und beantworten deine Fragen.

    Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt auf Motorsport Engineering.

    Hier geht's zur Online-Veranstaltung

    Unsere Online-Infoveranstaltungen finden in dem Tool BigBlueButton (BBB) statt. BBB ist ein webbasiertes Open-Source-Konferenzsystem. Für dich bedeutet das, dass du nichts installieren musst und auch keine separate Registrierung notwendig ist. Am besten funktioniert BBB wenn du die Internetbrowser Mozilla Firefox oder Google Chrome nutzt. Natürlich kannst du auch mit deinem Smartphone teilnehmen.

     

    Mehr Informationen über den Studiengang findest du hier: Motorsport Engineering

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    news-6268 Mon, 29 Jun 2020 08:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Digital Entrepreneurship https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202006296268-studiengang-der-woche-digital-entrepreneurship0/ Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule... Doch welches Studium passt zu mir? Eine gute Frage, auf die wir viele gute Antworten haben. Und deshalb darf sich einmal pro Woche ein interessanter Studiengang selbst vorstellen. Dieses Mal der Master Digital Entrepreneurship. Warum Entrepreneurship, und nicht einfach Unternehmertum?

    Weil da ein Unterschied ist. Klassische Unternehmerinnen und Unternehmer segeln in vertrauten Gewässern. Sie bestellen und bauen ihre Märkte aus, optimieren Produkte oder Services, erzielen Gewinne. Entrepreneurinnen und Entrepreneure ticken anders. Sie machen sich auf zu neuen Ufern, brechen verkrustete Strukturen auf, denken innovativ und kreativ. Sie sind bereit, Unsicherheiten und Risiken in Kauf zu nehmen, um sich ihren Traum zu erfüllen.

    Muss man als Entrepreneurin oder Entrepreneur immer ein Unternehmen gründen?

    Nein. Die Geisteshaltung, das Mindset, ist entscheidend. Oft ist es leichter, neue Ideen in einem neuen Unternehmen umzusetzen. Aber auch Traditionsunternehmen brauchen Entrepreneurinnen oder Entrepreneure in der Führungsetage. Gerade jetzt, zu einer Zeit, in der sich viele Firmen fit machen für die Digitalisierung. Denn neugierige, mutige Köpfe mit Interesse an neuen Technologien und ungewöhnlichen Lösungen, sorgen dafür, dass sowohl neu gegründete als auch etablierte Unternehmen für die Arbeits-, Service- und Produktwelt 4.0 gut aufgestellt sind.

    Und bei Dir kann man das Digital Mindset lernen?

    Ich tue mein Bestes. Bei mir gibt’s Wissen zum Aufbau von Start-ups, zu Neugründung von Geschäftsbereichen oder zur Identifikation und Umsetzung von Innovationen, auch in etablierten Unternehmen. Studierende lernen, innovativ zu denken und zu handeln – als Entrepreneurinnen und Entrepreneure im eigenen Start-up oder als Intrapreneurinnen und Intrapreneure in bestehenden Unternehmen. Außerdem auf dem Studienplan: Innovationsmanagement, digitale Technologien, Methodenkompetenz oder soziale Kompetenzen. So ziemlich alles, was man braucht, um ein Unternehmen zu gründen oder Führungsaufgaben zu übernehmen.

    Dabei begleitest Du Studierende auf ihrem Weg zum eigenen Projekt oder Start-up…

    Wer schon immer eine Idee umsetzen wollte, ist bei mir richtig. Bei mir erhalten Studierende im ersten Drittel praxisnahes Gründungswissen – von der Ideenfindung über Prototyping zum fertigen Businessplaning. In einem weiteren Drittel setzen sie die neuen Kenntnisse um und arbeiten am eigenen Projekt. Das nötige Fachwissen dafür, technisch oder betriebswirtschaftlich, holen sich die Studierenden individuell im letzten Drittel. Am Ende sind sie mit der Masterarbeit in der Lage, aus ihrem Projekt sogar ein Start-up zu machen.

    Und wer keine Lust auf Gründen hat?

    Kein Problem. Auch etablierte Unternehmen suchen Leute, die innovative Projekte und Prozesse anstoßen und selbstständig managen. Alles, was Studierende bei mir lernen, können sie dort auch einsetzen. Statt eines Gründungsprojekts können Studierende ein eigenes Innovatives Projekt bis zur Masterarbeit aufbauen, das sie dann in die Firma mitnehmen. Oder die Hochschule vermittelt ein Unternehmen, das Lösungen für eine bestimmte Herausforderung sucht – Studierende können dieses Projekt dann im Laufe des Studiums bearbeiten.

    Was für Studierende wünschst Du Dir?

    Mitmachen kann jeder, der bereit ist, über den Tellerrand zu schauen, und eigene Ideen verwirklichen will. Da Projekte am besten in möglichst gemischten Teams erfolgreich sind, sind alle Bachelor-Studierenden, von Betriebswirtschaft über Maschinenbau bis zum Mediendesign willkommen. 

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden.  am besten direkt beim Projektkoordinator Dr. Bastian Vergnon.

    Am Dienstag, 30. Juni um 17 Uhr, wird Studiengangsleiter Prof. Dr. Hermann Raab  gemeinsam Projektkoordinator Dr. Bastian Vergnon in einem Webinar den  Studiengang vorstellen. Studieninteressierte haben dabei auch Gelegenheit, Fragen zu stellen. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt auf Digital Entrepreneurship.

    Hier geht's zum Webinar

    Unsere Webinare finden in dem Tool BigBlueButton (BBB) statt. BBB ist ein webbasiertes Open-Source-Konferenzsystem. Für dich bedeutet das, dass du nichts installieren musst und auch keine separate Registrierung notwendig ist. Am besten funktioniert BBB wenn du die Internetbrowser Mozilla Firefox oder Google Chrome nutzt. Natürlich kannst du auch mit deinem Smartphone teilnehmen.

     

     

     

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    news-5711 Mon, 22 Jun 2020 15:22:00 +0200 Studiengang der Woche: Internationales Technologiemanagement https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202006225711-studiengang-der-woche-internationales-technologiemanagement0/ In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Doch welcher ist der Richtige für mich? Am besten hört man sich an, was so ein Studiengang zu erzählen hat. In dieser Woche haben wir für euch das Bachelorangebot Internationales Technologiemanagement befragt... Du bist der Globetrotter unter den Studiengängen …

    Ja! Wer mich studiert, kann was von der Welt sehen. Als interdisziplinärer Studiengang biete ich eine vielseitige Ausbildung in Sprachen, Management und Technik. So mache ich die Studierenden fit fürs internationale Parkett und für eine Karriere auf der ganzen Welt.

    Um was geht es bei Dir genau?

    Die meisten Unternehmen sind heute global aufgestellt – ihr wirtschaftlicher Erfolg hängt maßgeblich von internationalen Aktivitäten und erfolgreichen Exportgeschäften ab. Wer im weltweiten Wettbewerb vorne mit dabei sein möchte, braucht die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, also Frauen und Männer mit einer fachlich breiten Ausbildung und interkulturellen Kompetenzen. Und die bekommen Studierende bei mir. Während eures Studiums erwerbt ihr wirtschaftliche, technische und kommunikative Kompetenzen, also interkulturelle Fertigkeiten sowie fundierte Kenntnisse in Business und Technical English und mindestens einer zweiten Fremdsprache: Das können Chinesisch, Russisch, Tschechisch oder Spanisch sein.

    Wirtschaft, Technik und Sprachen/Kommunikation –  auf was kann ich mich spezialisieren?

    Ich biete vier Vertiefungsrichtungen, die präzise auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt und der Digitalisierung zugeschnitten sind. Der Schwerpunkt „Product Life Cycle Management“ beschäftigt sich mit dem Lebenszyklus eines Produkts – von der Entwicklung und Konstruktion über das nutzerfreundliche Engineering bis zur Vermarktung und Einbettung in die Technologiestrategie und das Innovationsmanagement. In „Global Procurement & Sales” bereite ich euch auf Aufgaben im globalen Einkauf und Vertrieb vor. Die Vertiefungsrichtung „Digital Production & Logistics” geht Industrie 4.0 international an. Wer sich dafür entscheidet, kann global aufgestellte Unternehmen unterstützen, digitale Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Der Schwerpunkt „International Management & Languages“ befasst sich mit Kommunikationsfähigkeiten und internationalen Managementaufgaben.

    Wann müssen sich die Studierenden für den Schwerpunkt entscheiden?

    Das ist ein weiterer großer Vorteil bei mir. Ihr müsst euch erst in der Vertiefungsphase entscheiden, also dann, wenn ihr eure Stärken und Interessen bereits kennt. Außerdem haben wir die Studienpläne flexibilisiert. Dadurch könnt ihr euren jeweiligen Studienplan an die individuelle Lebenssituation anpassen und zum Beispiel auch in Teilzeit studieren.

    Was für Studierende wünschst Du Dir?

    Ich wünsche mir neugierige Menschen, die wissen wollen, was das Leben zu bieten hat – an Erfahrungen, Begegnungen, Wissen und Erfolgen. Menschen, die aufgeschlossen, interessiert und mutig in die Welt gehen. Menschen, die Lust haben, auf fremde Kulturen und abwechslungsreiche Aufgaben. Denn genau darauf bereite ich meine Studierenden vor. Neben Wirtschaftswissenschaften, industriebezogenen Technikfächern und Sprachen lernen sie bei mir auch Know-how und Softskills für eine Karriere in internationalen Unternehmen, zum Beispiel in Kursen über Marketingkommunikation oder interkulturellem Verhaltenstraining. So treten sie souverän und selbstbewusst bei kulturübergreifenden Business Meetings oder in interkulturellen Teams auf.

    Außerdem bauen sie ihre Sprachkenntnisse systematisch aus …

    Sprachen muss man sprechen – und am besten macht man das mit Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern. Deshalb unterrichten bei uns nur Native Speaker. Zudem können die Studierenden bei ihrem Auslandssemester ihre Kommunikationsfähigkeiten verbessern und neue Menschen und Kulturen entdecken. Dieser Blick über den Tellerrand ist bereichernd für die persönliche Entwicklung. Außerdem werden bei uns am Campus oder in Arbeitsgruppen verschiedene Sprachen gesprochen, interkulturelle Zusammenarbeit in Kursen oder bei Referaten ist selbstverständlich. Übrigens: Muttersprachlerinnen und Muttersprachler können ihr Vorwissen und ihre Kompetenzen bei mir einbringen.

    Wo arbeiten Absolventinnen und Absolventen des Internationalen Technologiemanagements?

    Mit ihrem Abschluss sind die Studierenden fit für internationale Führungs- und Fachmanagementaufgaben, zum Beispiel im Human Resource Management, Qualitätsmanagement, Internationalen Produktmanagement, Marketing und vielem mehr. Einigen von ihnen gefällt es an der OTH Amberg-Weiden so gut, dass sie sich weiterqualifizieren wollen. Dafür bieten wir den Master „Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement“.

    Warum sollte man an der OTH Amberg-Weiden studieren?

    Der wichtigste Grund bin natürlich ich: Ich bin deutschlandweit einzigartig – mich kann man nur in der OTH Amberg-Weiden studieren. Aber auch darüber hinaus spricht viel für meine Hochschule: kurze Wege zu Dozentinnen und Dozenten, kleine Arbeitsgruppen, familiäre Atmosphäre, unkomplizierte Abläufe. Außerdem lernen und arbeiten Studierende bei uns in hochmodernen Laboren. Die umfangreiche Geräteausstattung bietet ihnen hervorragende Bedingungen für Studium und anwendungsorientierte Forschung.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden. Am Freitag, 26. Juni um 17 Uhr, wird Studiengangsleiterin M.A. Amy De Vour gemeinsam mit Studierenden in einem Webinar den deutschlandweit einmaligen Studiengang vorstellen. Studieninteressierte haben dabei auch Gelegenheit, Fragen zu stellen.

    Hier geht's zum Webinar

    Unsere Webinare finden in dem Tool BigBlueButton (BBB) statt. BBB ist ein webbasiertes Open-Source-Konferenzsystem. Für dich bedeutet das, dass du nichts installieren musst und auch keine separate Registrierung notwendig ist. Am besten funktioniert BBB wenn du die Internetbrowser Mozilla Firefox oder Google Chrome nutzt. Natürlich kannst du auch mit deinem Smartphone teilnehmen.

    Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, klickt Internationales Technologiemanagement.

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    news-6251 Mon, 15 Jun 2020 16:48:07 +0200 Studiengang der Woche: Digital Business https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202006156251-studiengang-der-woche-digital-business/ Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule... Doch welches Studium passt zu mir? Eine gute Frage, auf die wir viele gute Antworten haben. Und deshalb darf sich einmal pro Woche ein interessanter Studiengang selbst vorstellen. Dieses Mal haben wir den Bachelor Digital Business interviewt. Kannst Du für uns einen Blick in die Zukunft werfen? Wie sieht die digitale Geschäftswelt von morgen aus?

    Die Kundinnen oder Kunden bummeln mit einer VR-Brille über die digitale Einkaufsmeile. Vielleicht möchten sie eine Jeans kaufen? Dann können sie die Hose in der virtuellen Umkleidekabine anprobieren – eine Software simuliert auf der Basis von Körpergröße, Gewicht und Hüftumfang die Figur. Oder sie interessieren sich für Sportschuhe mit einer optimal auf den Fuß abgestimmten Dämpfung? Dann fertigt ein 3D-Drucker Laufschuhe nach Maß an. Bei dieser virtuellen Shopping-Tour steht den Kundinnen und Kunden ein Avatar zur Seite, denn die meisten Support- oder Service-Anfragen übernimmt die künstliche Intelligenz. Nach dem Einkauf bringt ein autonom fahrender Roboter das Paket vorbei, natürlich noch am Tag der Bestellung.

    Das ist Science Fiction …

    Nicht ganz. Diese Technologien sind ja alle bereits bekannt, es geht nur darum, wie schnell sie flächendeckend eingesetzt werden, ob sie zuverlässig funktionieren, ob sie alle Anforderungen an den Datenschutz erfüllen, und, und, und. Die Digitalisierung hat den Handel und die Dienstleistungsbranche erfasst – traditionelle Geschäftsmodelle verschwinden, neue Märkte und Herausforderungen entstehen. Und ein Studiengang wie ich muss sich in so einer Zeit immer wieder neu erfinden, um Studierenden das Wissen zu vermitteln, das sie für die Welt des Digital Business brauchen.

    Wie genau machst Du das?

    Ganz allgemein gilt: Die OTH Amberg-Weiden möchte die Studierenden bestmöglich auf die Lebens- und Arbeitswelt von morgen vorbereiten. Deswegen aktualisiert die Hochschule ihre Studiengänge kontinuierlich, richtet sie am aktuellen Wissensstand aus, entwickelt sie weiter. Ich persönlich mache die Studentinnen und Studenten mit drei innovative Studienangeboten fit für die Zukunft: E-Commerce & Retail-Management, Innovation & Process Management und Analytics & Data Management. Bei mir profitieren sie von einer fundierten betriebswirtschaftlichen Ausbildung und spezialisieren sich zusätzlich für eine von drei zukunftsträchtigen Branchen. So starten sie ohne Umwege in die Karriere.

    Um was geht es bei E-Commerce & Retail-Management?

    Im E-Commerce & Retail-Management holen sich Studierende das Know-how für den Online-Handel. Ich zeige ihnen, worauf es im E-Business ankommt. Wie sie Vertriebsstrategien 4.0 entwickeln. Wie Multi-Channel-Management funktioniert? Wie man ein Unternehmen in die digitale Welt führt? Das sind ein paar der Fragen, mit denen sie sich beschäftigen werden. Nach ihrer Ausbildung bringen sie in Unternehmen das Marketing, den Einkauf oder den Vertrieb voran. Auf unserer digitalen Einkaufsmeile würden sie zum Beispiel Werbemaßnahmen konzipieren oder virtuelle Shops ausstatten.

    Womit beschäftigen sich angehende Innovation & Process Managerinnen und Manager?

    Im Studienangebot Innovation & Process Management zeige ich den Studierenden, wie sie Produkte oder Dienstleistungen in einer vernetzten Welt entwickeln können. Es geht außerdem darum Produkte und Prozesse zu optimieren, gleichzeitig innovative Ideen zu erforschen und neue Produkte zu entwickeln. Studierende lernen hier die neuesten Werkzeuge rund um Innovation, Agilität und Digitalisierung kennen – und wenden diese in Praxisprojekten bei Top-Arbeitgebern aus der Region an.

    Was erwartet Studierende bei Analytics & Data Management?

    Sätze wie „Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts.“ lassen darauf schließen, dass die geschickte Nutzung von Daten heute bereits erfolgsentscheidend für Unternehmen ist. In dieser Studienrichtung lernen die Studierenden mit Hilfe von Analytics und Data Management erfolgreich Ihr Unternehmen dabei zu unterstützen, relevante Erkenntnisse aus Daten zu ziehen. Sie erfahren wie aus Daten Wissen wird, wie Maschinen lernen und wie die dafür erforderliche Entwicklung von Software und IT funktioniert. Im Unternehmen können unsere Absolventinnen und Absolventen digitale Daten für innovative Geschäftsmodelle nutzen und helfen damit ihren zukünftigen Arbeitsgebern im Wettbewerb die Nase vorn zu behalten.

    Welche Karrierewege schlagen deine Absolventinnen und Absolventen ein?

    Nach dem Abschuss steht ihnen die Welt offen: Meine Absolventinnen und Absolventen können in nahezu allen Branchen und Unternehmen arbeiten – das ist der Vorteil an einem breit angelegten Studium. Außerdem erwartet sie eine Vielzahl spannender Einsatzgebiete, zum Beispiel im E-Commerce, als MarketingmanagerIn oder als Content ManagerIn. Ebenso gut können Sie danach als ProjektmanagerIn oder in der Unternehmensberatung, als Data Analytics Manager oder Digital Analytics Manager arbeiten. Das hängt auch von der Wahl ihres Schwerpunkts ab …

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Digital Business. Außerdem werden meine Besonderheiten und Studienrichtungen am Mittwoch, 17.06.20, von 14 bis 15 Uhr online vorgestellt.

    Zum Webinar

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    news-6254 Mon, 15 Jun 2020 09:41:00 +0200 Abschlussveranstaltung Mentoring 2020 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202006156254-abschlussveranstaltung-mentoring-2020/ Bogenschießen oder Töpferkurs – so sieht normalerweise die Abschlussveranstaltung Mentoring 2020 aus. Doch in diesem Durchgang war alles anders. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wurde die Abschlussveranstaltung der Mentoring-Programme „first steps“ und „professional steps“ des Zentrum für Gender und Diversity (ZGD) online über BigBlueButton (BBB) in Form einer Webkonferenz durchgeführt. Es erwartete die Teilnehmerinnen drei Challenges:  „Stadt, Land, Fluss“, „Activity“ und „Bilder“. Das Thema für alle war OTH Amberg-Weiden.  Zunächst konkurrierten alle sechs Teams in der Challenge „Stadt, Land, Fluss“. Gewonnen hatte das Tandem, welches die meisten Wörter in einer Minute für verschiedene Kategorien gefunden hat. Danach sollten die Teams erraten, was auf dem Whiteboard im BBB gezeichnet wurde. Das war das beliebte Spiel „Activity”. Als dritte Challenge hatten die Teilnehmerinnen Bilder zu erkennen, die mit der Hochschule verbunden sind. Zum Schluss gab es noch eine finale Challenge, in der nur die Gewinner der vorausgegangen 3 Challenges gegeneinander angetreten sind. Der Tag zeigte, dass man sich trotz Corona interaktiv und virtuell in einer angenehmen Atmosphäre unterhalten und austauschen kann.

    Die Vorbereitung der Challenges fand federführend unter der Leitung von zwei studentischen Hilfskräften des ZGD, Christina Stollner und Yasmin Obermeyer, statt. Die beiden Moderatorinnen haben für alle Teilnehmerinnen einen gemeinsamen Raum im Tool BBB vorbereitet. Jedes Tandem Mentorin-Mentee hatte auch noch einen privaten Raum, denn das war notwendig, um sich mit seinem Tandempartner allein beraten und besprechen zu können. 

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind hier oder direkt beim Zentrum für Zentrum für Gender und Diversity (genderbüro@oth-aw.de) erhältlich.

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    news-6246 Mon, 08 Jun 2020 06:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Energietechnik, Energieeffizienz und Klimaschutz https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202006086246-studiengang-der-woche-energietechnik/ Was studieren? Bei so vielen spannenden Angeboten weißt du kaum, wofür du dich entscheiden sollst? Um dir die Auswahl etwas zu erleichtern, stellt sich jede Woche ein Studiengang im Interview persönlich vor – diese Woche der Bachelor Energietechnik, Energieeffizienz und Klimaschutz. Außerdem präsentieren Professor Frank Späte und drei Studierende am Dienstag von 15.30 – 16.30 Uhr in einer Talkshow den Studiengang. Kannst Du für uns einen Blick in die Zukunft werfen. Wie wird sich die Energieversorgung in den kommenden Jahren entwickeln?

    Die Energie kommt nach wie vor aus der Steckdose, aber sie stammt aus nachhaltigeren Quellen als heute. Die Trendwende zeichnet sich deutlich ab: Stromkundinnen und -kunden setzen zurzeit vermehrt auf Ökotarife – Medien sprechen von einem Greta-Effekt, benannt nach der schwedischen Fridays-for-Future-Aktivistin Greta Thunberg. Das zeigt: Das Bewusstsein für die Probleme, die Klimawandel und Erderwärmung mit sich bringen, ist deutlich gestiegen.

    Wird die Energiewende gelingen?

    Das hängt auch von politischen Weichenstellungen ab. Technisch ist vieles möglich. Nicht nur bei der klimafreundlichen Stromerzeugung haben wir große Fortschritte gemacht. Wenn in puncto Netzausbau und intelligente Netze die Energieproduktion und -verbrauch aufeinander abgestimmt werden, geht‘s vorwärts. Die Forschungen im Bereich der Speicherung regenerativer Energie – grundlegend für die Energiewende – werden massiv vorangetrieben und vom Wirtschaftsministerium gefördert. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende ist die Steigerung der Energieeffizienz. Denn Kraftstoff, Strom oder Wärme, die man nicht benötigt, müssen erst gar nicht produziert werden! Was wir jetzt brauchen, sind junge Frauen und Männer, die diese Ideen und Technologien weiterdenken und mit anpacken wollen – das Know-how dafür erhalten sie bei uns.

    Was lernen Studierende bei Dir?

    Bei mir erwerben Studierende das Wissen, um die Energieversorgung der Zukunft sicher und effizient zu gestalten sowie die Umweltbelastung bei der Energieerzeugung zu reduzieren. Die Basis dafür sind natur- und ingenieurwissenschaftliche Fächer wie Mathematik, Physik und Werkstofftechnik. Darauf aufbauend folgen die fachspezifischen Ingenieuranwendungen: Energieeffizienz in Gebäuden, Solarenergie Wind-und Wasserkraft sowie Energieinformatik. Außerdem kann sich jeder Studierende durch individuelle Vertiefungen und Wahlfächer persönliche Schwerpunkte setzen.

    Studieren ist mehr als graue Theorie. Wie bringst Du Farbe ins Studium?

    An einer Technischen Hochschule geht Probieren oft über Studieren. Angehende Ingenieurinnen und Ingenieure wollen schon sehr früh praktisch arbeiten, eigene Ideen einbringen, umsetzen und testen. Das können sie bei mir in über 30 Hightech-Laboren, unter anderem in den Bereichen Energietechnik, Biotechnologie, Brennstoffzellentechnik, Turbinen- und Motorenprüfstände, Wind- und Solarenergie, Strömungsmaschinen oder Windkanal. Besonders stolz bin ich auf die Auszeichnung im CHE Hochschulranking: In der Kategorie „Ausstattung der Labore“ haben wir den Spitzenplatz erreicht.

    Ein ganz besonderes Highlight ist unser Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), eine Technologie, die eine große Rolle in der Energiewende spielen könnte: KWK-Anlagen produzieren neben Strom auch Wärme, die in privaten Haushalten oder in der Industrie eingesetzt wird – der Brennstoff wird also doppelt und damit effizienter genutzt. Studierende können diese Zukunftstechnologie bei uns kennenlernen und selbst mit innovativen KWK-Systemen arbeiten. Das bieten nur wenige Hochschulen …

    Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss?

    Erstklassige Berufsaussichten: Absolventinnen und Absolventen können zum Beispiel als Entwicklungsingenieurin und -ingenieur arbeiten. Dort entwickeln, planen und betreiben sie Systeme zur Nutzung konventioneller und regenerativer Energiequellen wie Solar- oder Windkraftwerke. Oder sie werden Energieberaterin oder -berater und zeigen Sparpotenziale für Haushalte und Gewerbe auf. Auch der Weg in die Forschung steht ihnen offen – fast alle Industriebereiche setzen zunehmend auf eine ressourcenschonende Energieerzeugung sowie ein effizientes Energiemanagement.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Am Dienstag, 9. Juni um 15.30 Uhr in einer Talkshow mit Prof. Späte und drei Studierenden. Natürlich könnt ihr im Anschluss Fragen stellen.

    Hier geht's zur Talkshow

    Unsere Webinare finden in dem Tool BigBlueButton (BBB) statt. BBB ist ein webbasiertes Open-Source-Konferenzsystem. Für dich bedeutet das, dass du nichts installieren musst und auch keine separate Registrierung notwendig ist. Am besten funktioniert BBB wenn du die Internetbrowser Mozilla Firefox oder Google Chrome nutzt. Natürlich kannst du auch mit deinem Smartphone teilnehmen.

    Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, klickt Energietechnik, Energieeffizienz und Klimaschutz.

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    news-6245 Fri, 05 Jun 2020 12:18:11 +0200 Wege nach dem Studium: Medientechnikabsolventin arbeitet bei Musiklabel https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202006056245-wege-nach-dem-studium-medientechnikabsolventin-arbeitet-bei-musiklabel/ Nach dem Studium der Medienproduktion und -technik steht den Absolvierenden die Medienwelt offen. Fernsehen, Webentwicklung, Marketing … – die beruflichen Perspektiven sind vielfältig. Beim Alumnivortrag berichtet B.Eng. Nina Schneider per Online-Koferenz über ihren Weg zu einem Hamburger Musiklabel. „Das Campusfest der OTH Amberg-Weiden – Organisation, Kommunikation und Durchführung“, so der Titel der Bachelorarbeit von Nina Schneider. Im August 2019 hat sie ihr Medienproduktion und -technikstudium in Amberg beendet und ist für ein 7-monatiges Praktikum zum Hamburger Musiklabel „Grand Hotel van Cleef“. In ihrer Zeit vor der Coronakrise kümmerte sie sich u.a. um das Booking der Künstler wie Thees Uhlmann, Kettcar etc. und die Promotion der Konzerte.  „Nina Schneider ist ein tolles Beispiel, wie wir jungen Menschen helfen, beruflich Orientierung zu finden und das zu machen, was Freude und Erfüllung gibt“, freut sich Prof. Dr. Maximilian Kock, Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik.

    Die Alumnivorträge sind inzwischen Tradition: Einmal im Semester erfahren die Studierenden in den Medienstudiengängen aus erster Hand, wie es nach dem Studium weitergehen kann.

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    news-6244 Fri, 05 Jun 2020 11:08:47 +0200 Future Code Bayern https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202006056244-future-code-bayern/ Mit der Strategie „Future Code für Bayern“ schaffen die Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte Bayerns. In neun Themen gestalten ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die digitale Transformation, den demographischen Wandel und die Folgen des Klimawandels. Sie bringen Wissen zur Wirkung, damit Bayerns Zukunft gelingen kann – ökonomisch erfolgreich, sozial verantwortlich, ökologisch generationengerecht. Mit dem Lernlabor Cybersicherheit, dem Projekt 5G4Healthcare und der Initiative Innovative LernOrte ist die OTH Amberg-Weiden im Future Code Bayern vertreten. news-5974 Mon, 01 Jun 2020 08:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Angewandte Wirtschaftspsychologie https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202006015974-studiengang-der-woche-angewandte-wirtschaftspsychologie/ In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Wie findet man da das passende Studium? In unserer Reihe „Studiengang der Woche“ stellt sich jede Woche ein anderer Studiengang in einem kurzen Interview persönlich vor. In dieser Woche im Interview: das Bachelorangebot Angewandte Wirtschaftspsychologie. Warum sollte man Dich studieren?

    Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie, hat der ehemalige Wirtschaftsminister und Bundeskanzler Ludwig Erhard einmal gesagt. Und in der Tat: Psychologisches Know-how bringt Fach- und Führungskräfte weiter, in so ziemlich allen ökonomischen Disziplinen und Unternehmensbereichen. Denn wo Menschen konsumieren, zusammenarbeiten oder Handel treiben, da menschelt es auch. Und dann ist psychologisches Know-how von Vorteil. Deshalb können Studierende an der OTH Amberg-Weiden jetzt lernen, wie die Wirtschaft tickt. Im neuen Bachelorangebot Angewandte Wirtschaftspsychologie.

    Um was geht es bei Dir genau?

    Die Angewandte Wirtschaftspsychologie beschäftigt sich mit Menschen in ihrem ökonomischen Umfeld, also mit KundInnen, BewerberInnen, Mitarbeitende oder GeschäftspartnerInnen. Du lernst, Erkenntnisse über menschliches Denken, Fühlen, Entscheiden und Handeln auf komplexe ökonomische Sachverhalte anzuwenden. Du erfährst unter anderem, welche psychologischen und sozialen Faktoren das Kaufverhalten beeinflussen oder wie man wirkungsvolles Marketing durchführt. Du lernst, wie du Mitarbeitende motivieren kannst, im Vorstellungsgespräch die geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten findest und auf was es in Geschäftsgesprächen ankommt. Dafür besuchst du neben betriebswirtschaftlichen Grundlagenmodulen Kurse in Psychologie, Methodik, Personalmanagement, oder Gesprächsführung. In ergänzenden Vertiefungsmodulen kannst du Schwerpunkte in Organisation-, Kultur-, oder Gesundheitspsychologie setzen.

    Wo werden Deine Absolventinnen und Absolventen einmal Karriere machen?

    Der Studiengang wird in den Sprachen Deutsch und Englisch gelehrt. In Kursen schulst du zudem deine sozialen und interkulturellen Kompetenzen – und bereitest dich so auf eine Karriere auch in international aufgestellten Unternehmen vor. Ihr Fachwissen können AbsolventInnen in nahezu allen Branchen und Bereichen erfolgreich einbringen. Besonders gefragt sind WirtschaftspsychologInnen im Personal- oder Marketingmanagement, in der Organisationsentwicklung, im Vertrieb, im Coaching oder der Unternehmensberatung.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden. Am Mittwoch, 3. Juni 2020 um 10 Uhr, wird Studiengangsleiterin Prof. Dr. Gabriele Murry gemeinsam mit Studierenden in einem Webinar den Studiengang vorstellen. Du hast dabei auch Gelegenheit, Fragen zu stellen.

    Hier geht's zum Webinar

    Unsere Webinare finden in dem Tool BigBlueButton (BBB) statt. BBB ist ein webbasiertes Open-Source-Konferenzsystem. Für dich bedeutet das, dass du nichts installieren musst und auch keine separate Registrierung notwendig ist. Am besten funktioniert BBB wenn du die Internetbrowser Mozilla Firefox oder Google Chrome nutzt. Natürlich kannst du auch mit deinem Smartphone teilnehmen.

    Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, klickt Angewandte Wirtschaftspsychologie.

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    news-5582 Mon, 25 May 2020 12:00:00 +0200 Studiengang der Woche: Patentingenieurwesen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202005255582-studiengang-der-woche-patentingenieurwesen/ Die Bewerbungsphase für das Wintersemester läuft. Wie findet man da das Studium, das zu einem passt? Bei den vielen spannenden Angeboten ist es gar nicht so einfach, sich zu entscheiden. In unserer Reihe „Studiengang der Woche“ stellt sich jede Woche ein anderer Studiengang in einem kurzen Interview persönlich vor. In dieser Woche im Interview: das Bachelorangebot Patentingenieurwesen. Zusätzlich gibt es am Dienstag, 26. Mai 2020 um 15.30 Uhr, ein Online-Webinar. Warum gibt es so viele Filme und Serien über Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger – und fast keine über Patentrecht?

    Das weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Denn das Patentrecht könnte Stoff für spannende Drehbücher und Serienhits liefern. Ich denke da an die großen Patentschlachten zwischen Apple und Samsung oder Nike und Adidas. Auch die Diskussion um die Patentierung von Saatgut wäre ideal für ein oscarverdächtiges Filmdrama. Brandaktuell sind die Patentstreitigkeiten rund um autonomes Fahren. Hier spitzt sich zurzeit ein Konflikt zwischen Autoherstellern, Zulieferern und Mobilfunkindustrie zu. Wer muss die Lizenzgebühren für den Mobilfunk zahlen, der für automatisiertes Fahren notwendig ist? Der Autobauer? Oder der Zulieferer, der das Fahrerassistenzsystem hergestellt hat? Wie stellen wir sicher, dass Zukunftstechnologien nicht durch Patentklagen blockiert werden? Spannende Themen…

    Auch für Patentingenieurinnen und -ingenieure?

    Natürlich. Deutschland ist eine Exportnation, die von den Ideen ihrer Ingenieurinnen und Ingenieure lebt – und den Produkten, die daraus entstehen. Das gilt besonders für die Automobilindustrie. Doch langfristig erfolgreich ist nur, wer seine Innovationen vor nationalen und internationalen Nachahmern schützt und verteidigt. Und hier komme ich ins Spiel, beziehungsweise meine Absolventinnen und Absolventen. Denn die können Unternehmen oder Patentanwaltskanzleien professionell unterstützen, zum Beispiel bei der Durchführung von Patentrecherchen, Prüfung der Schutzfähigkeit, der Verteidigung eigener Schutzrechte und vielem mehr.

    Was für Studierende wünschst Du Dir?

    Patentingenieurinnen und -ingenieure arbeiten an der Schnittstelle zwischen Ingenieurwissenschaft und Recht: Spaß und Interesse an Technik schadet also nicht. Gleichzeitig sollten Studieninteressierte analytisch denken und schlüssig argumentieren können – wichtige Voraussetzungen für die spätere Arbeit im gewerblichen Rechtschutz. Diese Fähigkeiten und Interessen bauen sie bei mir systematisch aus. Am Ende ihres Studiums verfügen sie über umfangreiches Wissen in Maschinenbau und Elektrotechnik – notwendige Voraussetzung, um technische Innovationen zu beurteilen. Außerdem blicken sie durch im Privatrecht, öffentlichem Recht, dem deutschen, europäischen und internationalen Patentrecht und vielem mehr. Darüber hinaus sind Patentingenieurinnen und -ingenieure in zahlreichen weiteren Fachgebieten zuhause.

    Zum Beispiel?

    Die Studierenden besuchen unter anderem Kurse zur Betriebswirtschaftslehre, verbessern ihre Kommunikationsfähigkeiten und erwerben Kompetenzen im Innovationsmanagement. Außerdem lernen sie technisches und juristisches Englisch. So sind sie möglichst breit aufgestellt und können viele erfolgversprechende Karrierewege einschlagen.

    Wo arbeiten Absolventinnen und Absolventen des Patentingenieurwesens?

    Auf Patentingenieurinnen und -ingenieure warten eine Menge spannende Aufgaben: In Unternehmen arbeiten sie eng mit Erfinderinnen und Erfindern zusammen. Sie unterstützen und beraten diese bis zur Anmeldung des Patents. Als Innovationsmanagerinnen und -manager unterstützen sie die Geschäftsführung bei strategischen und operativen Aufgaben wie Technologieanalysen oder Patentstrategieentwicklungen. In der Forschungs- und Entwicklungsabteilung sind sie Mittler zur Patentabteilung oder das Bindeglied zu Patentanwälten. Sie verwalten auch bestehende Patente eines Unternehmens und verfolgen die technische Entwicklung der Wettbewerber, vor allem im Hinblick auf mögliche Patentverletzungen.

    Warum sollte man an der OTH Amberg-Weiden studieren?

    Ich weiß, ich bin da voreingenommen. Aber allein der wunderschöne Campus in Amberg ist ein Studium wert. Hinzu kommen kleine Studiengruppen und kurze Kommunikationswege zu Dozentinnen und Dozenten. Aber das wichtigste Argument ist: Man kann mich nur hier studieren – keine andere Hochschule bietet Patentingenieurwesen an. Deshalb mein Tipp an die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr ihren Abschluss in den Händen halten: Kommt an die OTH in Amberg – und werdet mit Recht erfolgreich!

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden. Am Dienstag, 26. Mai 2020 um 15.30 Uhr, wird Prof. Dr. Jürgen Koch gemeinsam mit einer Studentin in einem Webinar den deutschlandweit einmaligen Studiengang vorstellen. Studieninteressierte haben dabei auch Gelegenheit, Fragen zu stellen.
    Hier geht's zum Webinar

    Unsere Webinare finden in dem Tool BigBlueButton (BBB) statt. BBB ist ein webbasiertes Open-Source-Konferenzsystem. Für dich bedeutet das, dass du nichts installieren musst und auch keine separate Registrierung notwendig ist. Am besten funktioniert BBB wenn du die Internetbrowser Mozilla Firefox oder Google Chrome nutzt. Natürlich kannst du auch mit deinem Smartphone teilnehmen.

    Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, klickt Patentingenieurwesen.

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    news-6233 Mon, 25 May 2020 11:22:07 +0200 Reallabore: Ein Zukunftsformat für den Wissenstransfer in Ostbayern? https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202005256233-reallabore-ein-zukunftsformat-fuer-den-wissenstransfer-in-ostbayern/ Orte, an denen Akteure aus Wissenschaft und Gesellschaft zusammentreffen, um zusammen neue Ideen zu diskutieren, auszuprobieren und umzusetzen – und das mitten im „echten“ Leben: Reallabore schaffen dafür Experimentierräume, die es möglich machen, unter realen Bedingungen und praxisorientiert Lösungen für gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch relevante Problemstellungen zu entwickeln und zu erproben und Chancen und Risiken zu erkennen. Auf Einladung des Hochschulverbunds Transfer und Innovation in Ostbayern (TRIO) haben sich in einem virtuellen Workshop 91 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Kommunalvertretungen mit der Frage beschäftigt, ob Reallabore auch für den Wissenstransfer in Ostbayern gewinnbringende Formate sein könnten. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus neun „Schwesterprojekten“ von TRIO, die ebenfalls zur BMBF-Förderinitiative Innovative Hochschule (IHS) gehören, beteiligten sich an dem Austausch. Für alle diese IHS-Projekte steht der Wissenstransfer im Fokus, und so war das Interesse an Reallaboren als ganz spezielle Form des Wissenstransfers besonders groß. Reallabore können als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fungieren und Akteure aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen, um ein gegenseitiges Lernen, gemeinsames Experimentieren und einen Anstoß von Transformationsprozessen in der Gesellschaft zu ermöglichen. 

    Dr. Oliver Parodi vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Dr. Editha Marquardt von der Universität Speyer stellten das Konzept „Reallabor“ anhand zweier prominenter Praxisbeispiele vor: Dr. Parodi baute das Reallabor „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ in Karlsruhe 2012 als eines der ersten Labore weltweit auf und Dr. Marquardt leitet seit 2015 das Reallabor „Urban Office - Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft“ in Heidelberg. „Reallabore haben Konjunktur“, darin waren sich Marquardt und Parodi einig. Beide betonten, dass für das Gelingen von Reallaboren ein gemeinsames Problemverständnis sowie eine gemeinsame Vision aller Beteiligten wichtig sind, die sich bei der Zusammenarbeit auf Augenhöhe begegnen müssen.

    Marquardt berichtete aus Heidelberg, dass die Einrichtung eines gemeinsamen Büros im Stadtplanungsamt und gemeinsame Aktivitäten in der Stadtöffentlichkeit wie das Veranstaltungsformat „Wissen-to-go“, Zukunftswerkstätten und Bürgerworkshops hilfreich waren, die anfängliche Zurückhaltung der Bürgerinnen und Bürger zu überwinden. Als besonders wichtige Erfolgsfaktoren betonte Parodi „Communication, Trust and Time“: Kommunikationsarbeit und Vertrauensaufbau zwischen den verschiedenen Akteuren seien elementar und benötigten viel Zeit.

    Sind Reallabore damit vielleicht auch eine neue Form des Wissenstransfers, die für Ostbayern genutzt werden kann? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten bereits während der Veranstaltung Vorschläge für mögliche Themenfelder, die sich in dieser Form bearbeiten ließen, angefangen von der medizinischen Versorgung über eine vernetzte Infrastruktur bis hin zur nachhaltigen Landwirtschaft.

    Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)

    Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Projekt der sechs ostbayerischen Hochschulen. Das Projekt wird aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. TRIO sieht sich als Impulsgeber für Innovationen in Ostbayern. Ziel von TRIO ist es, Wissens- und Technologietransfer auszubauen und aktiv zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu verstärken. Die ostbayerischen Hochschulen planen dazu unter anderem, ihre Kompetenzen - schwerpunktmäßig im Bereich Digitalisierung – fächerübergreifend zu bündeln und transparent zu machen. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, außerdem die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut und die Universität Passau (wissenschaftliche Leitung); die Universität Regensburg ist Kooperationspartner.

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    news-6222 Tue, 12 May 2020 09:18:00 +0200 Auch antimikrobielle Oberflächen muss man reinigen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202005126222-auch-antimikrobielle-oberflaechen-muss-man-reinigen/ Wer sich im öffentlichen Raum bewegt, wäscht sich die Hände, sobald sie oder er zuhause ankommt. Einige Kabarettisten spotten bereits darüber, dass in den Supermarktregalen auch Seife knapp war, was weitgehende Erkenntnisse über das herkömmliche Hygieneverhalten der Deutschen zulasse. Hände waschen wir, weil wir „Draußen“ mit allerlei in Berührung kommen. Oberflächen – Türklinken, Displays, Stuhllehnen oder Lichtschalter – rücken zu Corona-Zeiten noch stärker als sonst als Viren- und Bakterienschleuder in unser Bewusstsein. Nicht umsonst waren Desinfektions- und Reinigungsmittel kurzfristig ausverkauft. „Bisher standen vor allem Oberflächen in Krankenhäusern, Arztpraxen oder bei der Lebensmittelherstellung im Blickpunkt“, erklärt Prof. Dr. med. Clemens Bulitta, Leiter des Instituts für Medizintechnik am Weidener Campus der OTH Amberg-Weiden. „Jetzt kümmert sich auch die breite Öffentlichkeit stärker um Oberflächen bei Behörden (z.B. Beratungstische), in Geschäften (Handgriffe von Einkaufswägen) oder im Nahverkehr (Ticket-Automat).“ Dabei, so der Wissenschaftler, sei es mit Händewaschen alleine nicht getan.

    Da Krankheitserreger auf den Oberflächen sitzen, empfiehlt es sich, vor allem häufig berührte Flächen und Objekte regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren. Da diese Maßnahmen aber nur zum Zeitpunkt der Reinigung wirken und eben nicht dauerhaft, wird sehr intensiv an antimikrobiell wirksamen Oberflächen und Oberflächenbeschichtungen geforscht. Ziel ist es, dass sich Krankheitserreger nicht festsetzen können, bzw. „abgetötet“ werden – und somit auch nicht weiterverbreitet werden können.

     

    Bulitta ist Vorsitzender des 20-köpfigen Fachausschusses „Management hygienisch relevanter Flächen in medizinischen Einrichtungen“ vom Verein der Deutschen Ingenieure. Eine Arbeitsgruppe dieses Fachausschusses hat jetzt einen Report verfasst, der den aktuellen Stand der antimikrobiellen Oberflächentechnologien zur Infektionsprävention zeigt. Das Ergebnis ist Mut machend und ernüchternd zugleich.

    „Generell gilt für antimikrobielle Oberflächen: Sie dienen zur Ergänzung der Flächenhygiene und ersetzen die einrichtungsspezifischen Hygienemaßnahmen wie Reinigung und Desinfektion nicht“, erklärt der Professor aus Weiden. Eine Krankheitserreger abweisende Tischplatte allein ist also noch nicht die Lösung. Aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Das Autorenteam beklagt in seinem Report, das die derzeitigen rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für die Prüfung der Vorgaben noch nicht ausreichen. So ist es bisher meist nicht möglich, zu prüfen, inwiefern antimikrobielle Produkte zur Unterbrechung von Infektionsketten unter Realbedingungen beitragen.

    Auch eine Nutzen-Risiko-Abwägung kann derzeit nicht vorgenommen werden. Clemens Bulitta: „Mit Blick auf das drängende Problem steigender Resistenzen müssen wir die Forschung vorantreiben. Ziel sollte es zum einen sein, Prüfverfahren zu etablieren, die eine sichere Bewertung der klinisch relevanten Wirksamkeit von antimikrobiellen Technologien ermöglichen. Zum anderen gilt es auch, den Einsatz dieser Technologien und infektionspräventive Maßnahmen weiter zu entwickeln.“

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    news-6219 Mon, 11 May 2020 15:36:00 +0200 Internationale STACK-Konferenz: Vorstellung innovativer digitaler Formate https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202005116219-internationale-stack-konferenz/ Mit zwei Beiträgen war die OTH Amberg-Weiden bei der dritten internationalen STACK-Konferenz vertreten. Wegen der Corona-Pandemie fand die Konferenz, nicht wie ursprünglich geplant in der estnischen Hauptstadt Tallinn, sondern mit etwa 60 Teilnehmenden aus der ganzen Welt online statt. STACK ist die führende Open-Source-Software für die Erstellung digitaler Aufgaben im MINT-Bereich. Prof. Dr. Mike Altieri von der Fakultät EMI stellte zusammen mit Kollegen anderer Hochschulen adaptive Gestaltungsmöglichkeiten solcher Aufgaben vor, die auf die individuellen Antworten der Studierenden ebenso individuell reagieren. Stephan Bach vom Projekt OTH mind beleuchtete den didaktischen Einsatz von Multiple Choice Fragen und zeigte innovative Formate in STACK auf. Die vorgestellten Entwicklungen sind zukunftsweisend und können nicht nur in Zeiten von Corona ein wesentlicher Baustein für die digital gestützte Lehre in technischen Studiengängen sein.

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    news-6216 Wed, 06 May 2020 09:59:27 +0200 Mentoringprogramme „first steps“ und „professional steps“: Erstes Online-Mentoringtreffen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202005066216-mentoringprogramme-first-steps-und-professional-steps/ Für Juni ist die Abschlussveranstaltung geplant. Doch wie soll sie in diesem Jahr aussehen? Beim Netzwerktreffen der Mentoringprogramme „first steps“ und „professional steps“ wurde diese Fragen geklärt. Aufgrund der Corona-Krise haben sich die Mentees und Mentorinnen diesmal online getroffen. Die beiden Organisatorinnen Christina Renner und Marion Nitsche haben mit dem Tool BigBlueButton (BBB) ermöglicht, dass die Studentinnen und Ingenieurinnen sich untereinander unterhalten und austauschen konnten. Bei dem Mentoringtreffen wurde diskutiert, wie das letzte Treffen im Juni ablaufen soll. Die Abschlussveranstaltung des Bayern-Mentoring ist immer ein besonderes Ereignis, welches in Form einer erlebnispädagogisches Maßnahme veranstaltet wird. So wurden in den Vorjahren zum Beispiel ein Töpferkurs, eine Kanu-Tour und ein Besuch im Hochseilgarten organisiert.

    Dieses Jahres muss leider wegen den unsicheren Zeiten umgedacht werden. Es wurde nach einer Möglichkeit gesucht, die Abschlussveranstaltung trotz Corona stattfinden zu lassen. Die Idee einer Mentorin, eine virtuelle Challange als Abschlussveranstaltung zu organisieren, wenn keine Präsenzveranstaltung realisierbar ist, wurde aufgegriffen. In dieser Challange werden die Tandems gegeneinander in einem kollegialen Wettkampf virtuell antreten.

    Auch wurde von den Organisatorinnen darauf aufmerksam gemacht, dass der geplante Bayern Mentoring Workshop am 16. Mai 2020 als Online-Seminar stattfindet. In diesem Workshop geht es um das spannende Thema  „Neuro-Linguistisches Programmieren“. 

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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    news-6212 Mon, 04 May 2020 13:55:09 +0200 Die Hochschulbibliothek in der Corona-Krise https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202005046212-hochschulbibliothek-corona-krise/ Auch die Bibliothek wird durch die Corona-Krise vor große Herausforderungen gestellt. Um Hochschulangehörige weiterhin mit Literatur zu versorgen, hat sich die Bibliothek schnell auf die veränderten Bedingungen eingestellt und umfangreiche Maßnahmen eingeleitet.
  • E-Books first:
    Neubeschaffungen von Büchern werden sofern es möglich ist, als E-Book gekauft, die von Hochschulangehörigen auch von zu Hause aus genutzt werden dürfen. Neben Einzelbeschaffungen wurden ganze Verlagspakete neu lizenziert. So stehen jetzt Nutzungsrechte für über 9.000 neue E-Books zur Verfügung.
  • Abschluss von kostenfreien, befristeten Verlagsangeboten:
    Einige Verlage haben die Zugänge zu ihren Plattformen zeitlich befristet geöffnet und können von Bibliotheken unentgeltlich lizenziert werden. Die Bibliothek gibt diese Angebote, nach Sichtung und Prüfung, umgehend an die Benutzer/Innen weiter.
  • Scan-Service der Bibliothek für das Lehrpersonal:Das Urheberrechtsgesetz erlaubt es, bis zu 15 % eines Werkes in Semesterapparate einzustellen. Viele Professorinnen und Professoren nutzen dies und haben das Angebot angenommen sich aus Printbüchern einzelne Kapitel scannen zu lassen. Diese stehen den Studierenden auf den Lernplattformen im Rahmen der jeweiligen Skripte zur Verfügung.
  • Benutzerberatungen und Schulungen:
    Seit Anfang April werden Schulungen, speziell für Studierende, als Videokonferenzen angeboten. So können z. B. Studierende mit Abschlussarbeiten Termine für individuelle Supports zur Literatursuche buchen. Auch Bibliothekskurse finden nun über Videokonferenz statt. Darüber hinaus gibt es ein modulares Schulungsangebot in dem neben Grundlagen der Bibliotheksbenutzung auch Literaturrecherche in Fachdatenbanken oder die Literaturverwaltung mit CITAVI behandelt wird.
    Für allgemeine Fragen rund um die Bibliothek steht täglich zwischen 9 und 10 Uhr die „Infotheke online“ zur Verfügung. Hier werden Auskünfte je nach Wunsch telefonisch oder auch per Videokonferenz erteilt.
  •  Eingeschränkte Bibliotheksöffnung seit 27.04.2020:
    Die Bibliotheken der OTH Amberg-Weiden haben zurzeit von 10 – 14 Uhr für Hochschulangehörige wieder geöffnet. Zugänglich ist, unter Einhaltung der Abstandsregeln, nur der Ausleihbereich, der jeweils nur von einer Person betreten werden darf. Bücherwünsche müssen hierfür vorab per Mail an die entsprechende Bibliothek mitgeteilt werden.
  • Trotz Corona kann die Bibliothek mit diesen Maßnehmen auch in schwierigen Zeiten ein gutes Serviceangebot aufrecht erhalten. Ausführlichere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Bibliothek.

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    news-6202 Fri, 24 Apr 2020 10:19:31 +0200 Tausche T-Shirt gegen Hoffnung: Online-Premiere des Dokumentarfilms am 24. April https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202004246202-tausche-t-shirt-gegen-hoffnung/ Für die Produktion unserer Kleidung arbeiten Menschen am anderen Ende der Welt unter unmenschlichen Bedingungen. Geht das auch anders? Jonathan Ziegler hat sich für seine Masterarbeit im Studiengang Medienproduktion und -technik auf die Suche nach der Hoffnung in der Textilbranche begeben. Das Ergebnis: Ein Film über faire Mode und Menschen, die etwas verändert und bewegt haben, und dadurch auch andere inspirieren. Um den Film zu finanzieren, hat Jonathan Ziegler ein Crowdfunding gestartet. Eigentlich wollte er seine Unterstützer zu einer Filmpremiere einladen. Wegen der Corona-Krise musste Jonathan Ziegler nun auf eine Online-Premiere ausweichen. Passend zur Fashion Revolution Week 2020 ist der Dokumentarfilm heute um 20.15 Uhr per Livestram auf seiner Website zu sehen.

     

    Trailer „Tausche T-Shirt gegen Hoffnung“

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    news-6199 Wed, 22 Apr 2020 12:39:55 +0200 Medienprojekt „Auf Flügeln des Gesanges“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202004226199-medienprojekt-auf-fluegeln-des-gesanges/ Junge Gesangstalente der Musikhochschule Nürnberg beflügeln das Publikum mit Melodien aus Lied, Oper und Operette, Studierende des Studiengangs Medienproduktion und Medientechnik der OTH Amberg-Weiden halten das Konzert in Bild und Ton fest. Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre setzten die Musikhochschule Nürnberg, die OTH Amberg-Weiden und das Kulturreferat der Stadt Amberg ihre Kooperation auch in diesem Jahr fort. Das Konzert „Auf Flügeln des Gesanges“ der Gesangsklasse von Prof. Susanne Kelling von der Nürnberger Musikhochschule fand Ende Januar zum fünften Mal im Amberger Theater statt. Im Gegensatz zu den vorherigen Konzerten zeichneten die Medientechnikstudierenden nicht nur den Ton für eine Konzert-CD auf, sondern erstellten zusätzlich Filmaufnahmen.

    Nun ist auch die Postproduktion (Samuel Stadler) abgeschlossen.  Aus den Aufnahmen von vier Kameras (Jessie Geissler, Kristina Derbertin, Carolin Jeffraim und Julia Steidl) und Mikrofonen (Klaus Seidl) sind separate Videoclips von jeder Arie und jedem Lied entstanden, die den Sängerinnen und Sängern nun für die eigene Promotion ihrer Gesangskarriere zur Verfügung stehen. Die sechs Medientechniker und Medientechnikerinnen setzten ihre Aufgabe zur großen Zufriedenheit von Prof. Susanne Kelling und Prof. Dr. Maximilian Kock (Lehrgebiet Audioproduktion) um. „Praxisnähe und Anwendungsbezug spielen bei der Ausbildung der Studierenden an der OTH Amberg-Weiden eine große Rolle. Dieses Medienprojekt ist ein weiterer Beleg für die Verzahnung von Theorie und praktischer Anwendung“, so Projektbetreuer Prof. Dr. Maximilian Kock.

     

    Die Videoclips des Konzerts stehen hier zum Sehen und Hören bereit.

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    news-6155 Fri, 13 Mar 2020 13:18:16 +0100 Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) im Fokus: Über 100 Teilnehmer beim 4. Cluster-Forum „KWK– effizient, vielseitig, zukunftsfähig“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202003136155-kraft-waerme-kopplung-kwk-im-fokus-ueber-100-teilnehmer-beim-4-cluster-forum-kwk-effizi/ Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Hocheffiziente Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung entwickeln sich zur wirtschaftlichsten Lösung für gesicherte Kraftwerksleistung in einem nachhaltigen Energiesystem. Sie ergänzen den weiteren Zubau regenerativer Erzeugung, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit und sind unverzichtbar zur Erreichung der Klimaziele. Beim 4. Cluster-Forum KWK an der OTH in Amberg, das in bewährter Zusammenarbeit mit der Bayern Innovativ GmbH und dem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) Anfang März durchgeführt wurde, gaben eine Vielzahl von Experten aus Forschung, Politik und Wirtschaft Einblicke in die neuesten Entwicklungen von Technologie und Rahmenbedingungen und berichteten über ihre Erfahrungen bei der Realisierung innovativer KWK-Konzepte. Die praxisrelevanten Vorträge zu den Schwerpunktthemen „KWK – Forschung und Innovation“, „KWK in Quartier und Kommunen“ und „KWK – wegweisende Industrielösungen“ kamen bei den über 100 TeilnehmerInnen sehr gut an. Durch das abwechslungsreiche Programm führten Prof. Dr. Markus Brautsch und Raphael Lechner vom KoKWK, sowie der Leiter des Cluster Energietechnik Prof. Dr. Oliver Mayer von Bayern Innovativ. Als Gastland für die diesjährige Veranstaltung konnte mit Dänemark einer der Pioniere im Bereich der KWK und Fernwärmeversorgung gewonnen werden. In der begleitenden Fachausstellung präsentierten Unternehmen der KWK-Branche ihre Produkte, Technologien und Dienstleistungen im innovationsorientierten Umfeld des Clusters präsentieren. Außerdem gab es Gelegenheit, das „Technikum für Kraft-Wärme-Kopplung“ am Campus zu besichtigen und sich über die angewandte KWK-Forschung am Standort Amberg zu informieren. 

    Prof. Dr. Frank Messerer, Abteilungsleiter für Energiepolitik, Energieinfrastruktur und -forschung im Bayerischen Wirtschaftsministerium stellte die politischen Weichenstellungen zur Deckung des Energiebedarfs in Bayern und insbesondere die Rolle der KWK für eine dezentrale, nachhaltige Energieversorgung dar. Zusätzlich zum Ausbau erneuerbarer Energien sollen zukünftig rund 3.000 neue KWK-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 500 MW installiert werden. Thematisch passend dazu referierte Raphael Lechner über die aktuellen Entwicklungen und Rahmenbedingungen zur KWK und wies darauf hin, dass von Seiten der Politik klare und langfristige Planungssicherheit gewährleistet werden muss.

    Dr. Oliver Brückl von der OTH Regensburg stellte das aktuelle Forschungsprojekt „Optibiosy“ vor, bei dem in Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden die zukünftige Rolle von Biogasanlagen im Post EEG Umfeld ausgelotet wird. Über Innovationen hinsichtlich Effizienzsteigerung durch ORC und Abwärmeverstromung mittels Dampfkreislauf referierte Florian Stadler von der Fa. UAS Messtechnik GmbH. Jasmin Gleich, Projektmanagerin der C.A.R.M.E.N. e.V., zeigte die Potentiale von nachhaltigen KWK-Kraftstoffen auf.
    Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Partrizia Renoth von der Danish Energy Agency, die die Rolle der KWK in Dänemark in einem Umfeld mit gut ausgebauten Fernwärmenetzen und hohen Anteilen an Windenergie beleuchtete. Jürgen Bayer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth, stellte seine Erfahrungen bei der Umsetzung des bundesweit ersten innovativen KWK-System (iKWKS) nach der KWK-Ausschreibungsverordnung vor, welches durch das Institut für Energietechnik (IfE) der OTH Amberg technisch begleitet wird. Dabei wird das Wärme- und Kältenetz der Bayreuther Universität künftig innovativ und hocheffizient mit KWK und Erneuerbaren Energien versorgt. Die wirtschaftliche Optimierung bei KWK Contracting mittels intelligentem Metering und Systemintegration wurde von der GETEC GmbH aufgezeigt.

    Der letzte Themenblock befasste sich mit wegweisenden KWK-Industrielösungen. Dabei stellte die AGO AG ihre flexibel einsetzbaren Anlagenkomponenten vor. Josef Scheuermeyer von der Andechser Molkerei Scheitz GmbH, der größten Bio-Molkerei Europas, zeigte, wie die industrielle Energieoptimierung mittels Druckluft-BHKW sattfinden kann.

    Beim abschließenden Get-together hatten die Teilnehmer noch Gelegenheit in entspannter Atmosphäre Ideen für zukünftige Anwendungen und Kooperationen zu diskutieren.

     

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    news-6119 Wed, 11 Mar 2020 13:46:59 +0100 Ausbau der Kooperation mit schottischen Universitäten https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202003116119-ausbau-der-kooperation-mit-schottischen-universitaeten/ Die Cybersicherheit ist ein breit gefächertes Forschungsgebiet und umfasst außer dem technischen Bereich auch andere wie beispielsweise Psychologie und Wirtschaft. Eine Delegation der OTH Amberg-Weiden besuchte Anfang März schottische Kolleginnen und Kollegen von der University of Strathclyde (Glasgow, Dr. George Weir), der University of Abertay (Dundee, Prof. Dr. Renaud Karen, Dr. Ian Ferguson, Dr. Natalie Coull) und der University of Aberdeen (Dr. Bob Duncan), um sich über aktuelle Forschungsprojekte auszutauschen. Dabei wurden nicht nur Eindrücke und Erkenntnisse über die verschiedenen Bereiche gewonnen, sondern auch neue Perspektiven für die eigene Forschung erkannt. Simon Liebl und Leah Lathrop präsentierten den aktuellen Stand ihres Forschungsprojekts zur Absicherung von Industrial Internet of Things
    (IIoT) Geräten in kritischen Infrastrukturen vor. Prof. Dr. Andreas Aßmuth stellte weitere Forschungsaktivitäten zum Thema Cybersicherheit in den Bereichen Automotive, Drohnen, Cloud Computing und Healthcare vor und Prof. Matthias Söllner berichtete über das im Aufbau befindende Optoelektronik-Labor und dessen vielseitigen Anwendungsfeldern.

    Auf schottischer Seite stellte eine Doktorandin von Dr. George Weir einen Ansatz zur Unterscheidung von Internet-Paketen des anonymen Tor-Netzwerks und verschlüsselten Paketen (TLS) des regulären Netzverkehrs vor, und ein Masterand von Prof. Dr. Karen Renaud skizzierte seine Idee für einen Seitenkanal-Angriff
    mittels Akustik gegen das Verschlüsselungsverfahren AES. Ein Seitenkanal dient der Gewinnung von sensiblen Informationen wie beispielsweise kryptographischen Schlüsseln über indirekte Informationen, z.B. den Energieverbrauch oder eben über Geräusche, die von einem Computer bei der Entschlüsselung ausgehen. Prof. Dr. Karen Renaud berichtete über ihre Forschung im Bereich der Schulung von Cybersicherheit für Kinder (4 bis 6 Jahre). Diese lernen im Zuge der Digitalisierung bereits den Umgang mit Tablets und anderen Geräten, können aber natürlich nicht wissen, was ein Passwort ist und warum so etwas benötigt wird. Zum Abschluss stellte ein Doktorand von Dr. Bob Duncan seine Forschung über Sensibilisierung und Investitionsbereitschaft von klein- und
    mittelständischen Unternehmen in Sachen Cybersicherheit mit Schwerpunkt in Großbritannien und Saudi Arabien vor. Durch die unterschiedlichen Hintergründe der TeilnehmerInnen entstanden so spannende Diskussionen nach den Vorträgen.

    Intensivierung der Kooperation

    Alle Beteiligten möchten die gemeinsame Kooperation fortsetzen und zukünftig weiter ausbauen. Für dieses Jahr sind noch zwei weitere Termine geplant. Im Sommer beabsichtigt Prof. Dr. Aßmuth mit einigen Studierenden zur Strathclyde Universität in Glasgow fliegen, um dort wie in den vergangenen Jahren an der Summer School „International Perspectives on Cybercrime“ teilzunehmen. Für das Wintersemester ist geplant, dass schottische DozentInnen die OTH in Amberg besuchen, um ein Seminar für Forschungsmaster-Studierende durchzuführen. Zudem ist angedacht, die Zusammenarbeit durch weitere gemeinsame Publikationen und Forschungsprojekte zu intensivieren. Die beiden Nachwuchswissenschafter Simon Liebl und Leah Lathrop haben außerdem mit den Vertreterinnen und Vertretern verschiedene Möglichkeiten der schottischen Universitäten diskutiert, dort eine kooperative Promotion durchzuführen.

    Gefördert wurde die Schottland-Reise von der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR), die die Schottland-Reise über das Programm BayIntAn unterstützt hat
    (Förderkennzeichen BayIntAn_OTHAW_2020_26).

     

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    news-6118 Mon, 09 Mar 2020 13:24:00 +0100 Antrittsbesuch an der nordböhmischen Technischen Universität Liberec https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202003096118-antrittsbesuch-an-der-nordboehmischen-technischen-universitaet-liberec/ Grenzüberschreitende Zusammenarbeit – Auf Einladung von Prodekan Prof. Ing. Karel Fraňa Ph.D. und Prodekan Prof. Ing. Petr Lepšík Ph.D. von der Fakultät Maschinenbau an der Technischen Universität Liberec haben nun Marian Mure M.A. vom OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel- und Osteuropa (KOMO) zusammen mit Dekan Prof. Dr.-Ing. Jürgen Koch und Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß (beide Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik) die tschechischen Kolleginnen und Kollegen in Nordböhmen besucht. Prof. Fraňa und Prof. Lepšik waren bereits Ende 2019 an der OTH in Amberg zu Gast und lernten insbesondere die Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik mit ihrem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) kennen. Die Amberger Delegation war gespannt auf die Labore und Möglichkeiten an der TU Liberec gespannt und sie wollte zusammen mit ihren tschechischen Kolleginnen und Kollegen Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit in Lehre und Forschung  besprechen. Besonders beeindruckend war das neue Technologiezentrum der TU Liberec, das zusammen mit dem Autobauer Škoda betrieben wird, der sein Hauptwerk im ca. 50 km  entfernten Mladá Boleslav unterhält.

    Die VertreterInnen beider Hochschulen einigten sich darauf, möglichst zeitnah eine erste offizielle Kooperation in Lehre und/oder Forschung im Rahmen der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA) anzustreben.

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    news-6103 Wed, 04 Mar 2020 18:43:32 +0100 Den wissenschaftlichen Austausch mit Russland stärken https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202003046103-den-wissenschaftlichen-austausch-mit-russland-staerken/ Als flächenmäßig größtes Land der Welt und wichtiger Handelspartner Deutschlands ist Russland in Hinblickt auf Wissenschaft und Forschung von hohem Interesse. Um sich tiefergehend zu den aktuellen Entwicklungen und Potentialen für wissenschaftlichen Austausch und Forschung zu informieren, nutzte die Delegation um Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug, Prof. Dr.-Ing. Magnus Jaeger, Jegor Kern und Marian Mure den Aufenthalt in Moskau, um die wichtigsten deutschen Wissenschafts- und Hochschulvertretungen in Moskau zu treffen. Bei einem Treffen im Deutschen Haus für Wissenschaft und Innovation (DWIH) in Moskau berichteten Vertreter der OTH Amberg-Weiden von den bisherigen Aktivitäten der Hochschule in Russland. Michael Dobis, Referatsleiter für Wissenschaft und Forschung an der Deutschen Botschaft Moskau, informierte die Delegation über die aktuelle Situation der deutsch-russischen Beziehungen im Bereich Wissenschaft und Bildung, das Deutsch-Russische Jahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft sowie die Deutsch-russische Roadmap für die Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation.

    Andreas Hoeschen, Leiter der Moskauer Außenstelle des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD und Direktor des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in Moskau, stellte die Arbeit des DWIH zusammen mit den deutschen Wissenschaftsorganisationen in Russland vor und gab einen Überblick zum deutsch-russischen Forschungsnetzwerk.
    „Für den DAAD ist Russland ein Schwerpunktland, deshalb befindet sich hier auch die größte Außenstelle des DAAD“, so DAAD- und DWIH-Leiter Dr. Andreas Hoeschen. Gemeinsam mit DAAD-Projektmanagerin Anna Metzler stellte er verschiedene Fördermöglichkeiten des DAAD zu russisch-deutschen Projekten vor, insbesondere das Stipendienprogramm „Russland in der Praxis“. Vorab hatte ein Treffen mit Dr. Vukolova von Rödl & Partner stattgefunden, welche ebenfalls Studierende im Rahmen des Programms für ein Praktikum in ihrer Kanzlei aufnehmen. Dr. Vukolova gab Einblicke in die Aufgabenbereiche ihres Unternehmens sowie in die aktuelle Marktentwicklung und die Schwerpunktthemen der russischen Wirtschaft.
     

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    news-6089 Wed, 19 Feb 2020 12:59:14 +0100 Künstliche Intelligenz – Potentiale erkennen und nutzen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202002196089-kuenstliche-intelligenz-potentiale-erkennen-und-nutzen/ Künstliche Intelligenz (KI) gehört zu den Schlüsseltechnologien für Unternehmen. Aktuelle Anwendungen sind beispielsweise Bilderkennung, Spracherkennung sowie intelligente Assistenzsysteme für Dialoge. Welche Möglichkeiten bietet KI heute und wo wird die Reise noch hingehen? Diese Fragen standen bei der gemeinsam von OTH Amberg-Weiden und IHK Oberpfalz/Kelheim initiierten Veranstaltung „Künstliche Intelligenz – Potentiale erkennen und nutzen“ im Mittelpunkt. „Gemäß unserem Motto, in der Region, für die Region‘ leistet die OTH Amberg-Weiden einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Spitzenforschung im Bereich Künstliche Intelligenz hier in der nördlichen Oberpfalz – immer anwendungsorientiert, d.h. in Zusammenarbeit mit Partnern in den Unternehmen“, sagte Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden zu Beginn der Veranstaltung. Bevor Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und Wirtschaft einen Einblick in die Thematik gaben und über neueste Entwicklungen in der Forschung berichteten, führte Prof. Dr. Paul Lukowicz, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern, in das Thema ein.

    „Künstliche Intelligenz ist zunächst einmal nichts anderes als mathematische Methoden und Algorithmen“, so Prof. Dr. Paul Lukowicz. Daten sind der Schlüssel: Je mehr und je bessere Daten verfügbar sind, um so besser funktioniert KI. „Sind die Daten Müll, dann sind auch die Ergebnisse Müll.“

    Die OTH Amberg-Weiden forscht im Bereich Intelligente Robotik, Data Science, hochautomatisierten Fahrens und intelligente Prozessketten in der Gesundheit. Anhand von Beispielen aus Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik stellte Prof. Dr. Gerald Pirkl im Anschluss an den Keynote-Vortrag vor, wo KI im Ingenieursumfeld zum Einsatz kommt. Einblick in die Anwendung von KI in der Verpackungsindustrie gab Prof. Dr. Christian Schieder. So könne unter anderem durch KI die individuelle Markierung von Paketen vereinfacht werden. Wie KI in der Medizin zum Einsatz kommt zeigte Prof. Dr. Rothgang in Ihrem Vortrag: künstlich erzeugte Kontrastbilder in der Magnetresonanztomographie könnten die Untersuchung für Patient/innen verkürzen. Mit Hilfe von maschinellem Lernen kann auch die Urlaubsberatung, die mehr und mehr online stattfindet, verbessert werden erläutert Nicolas Götz, adigi GmbH. Last but not least erklärte Dr. Sebastian Erdenreich aus der Sticht des noch jungen Unternehmens trinnovative GmbH, wie und in welchen Bereichen die KI die Unternehmen und einzelne Produktionsbereiche bereits verändert hat bzw. ganz  sicher noch verändern wird.

     

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    news-6087 Tue, 18 Feb 2020 15:58:41 +0100 Prager Nachwuchswissenschaftler zu Gast im Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202002186087-prager-nachwuchswissenschaftler-zu-gast-im-kompetenzzentrum-fuer-kraft-waerme-kopplung/ Kunststoff-Turbinen aus dem 3D-Drucker im Prüfstand: das Team „Mikroexpansionsturbinen“ von Prof. Dr.-Ing. Anreas P. Weiß im Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) hat zu Jahresbeginn versierte und tatkräftige Unterstützung von der Tschechischen Technischen Universität in Prag (ČTU) bekommen. Bc. Jan Špale, der schon öfter im Labor für Strömungsmaschinen von Prof. Dr. Weiß zu Besuch war, hatte eine große Anzahl von in Kunststoff 3D-gedruckten Turbinen dabei, die er im Prüfstand für Druckluftantrieb und –technik (PDLT) vermessen wollte. Eine ähnliche, für diese Zwecke ebenso gut geeignete Versuchseinrichtung gibt es an der TU in Prag nicht. Jab Špale ist Masterstudent im Studiengang für Energietechnik an der TU in Prag und gleichzeitig bereits Mitarbeiter im „University Centre of Energy Efficient Buildings (UCEEB)“, das seit gut zwei Jahren mit Prof. Dr. Weiß und dem KoKWK zusammenarbeitet. Neben der Vermessungen der Kunststoff-Turbinen unterstütze Jan Špale auch das Turbinen-Team von Prof. Dr. Andreas P. Weiß. So nahm er z. B. gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Tobias Popp, M.Eng., die neue Brennersteuerung am ORC-Versuchskraftwerk am Zentrum für Energietechnik (ZET) an der Universität Bayreuth in Betrieb. Außerdem stellte er in zwei englischen Vorträgen zum einen das UCEEB und zum anderen die Arbeiten des UCEEBs auf dem Gebiet „P2H2P“ (=  Power-to-Heat-To-Power) vor. Beide Vorträge hielt er sowohl in der Mastervorlesungen „Thermische Maschinen und Anlagen“ von Prof. Weiß als auch beim „Forschungsstammtisch“, einem informellen Weiterbildungsformat, das Max Becker, M. Eng., vom KoKWK einmal im Monat organisiert.

    Diese Zusammenarbeit  und auch Jan Špales vierwöchiger Aufenthalt werden von der Bayerisch-Tschechischen-Hochschulagentur (BTHA) gefördert. Die Organisation des aktuellen Aufenthaltes lag beim Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa (KOMO) der OTH-AW.

    Da das gemeinsame Projekt BTHA-JC-2018-56 „Low cost turboexpanders for decentralized energy applications – possibilities of 3D print manufacturing from modern plastic materials“ 2020 zu Ende geht, diskutierte Jan Špale während seines Aufenthalts mit Raphael Lechner, M.Sc., Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK), die zukünftige Zusammenarbeit im Bereich der Energieeffizienz-Netzwerke. UCEEB und KoKWK arbeiten derzeit an einem diesbezüglichen Projektantrag „Energy Efficiency Network – a cross border energy consultant training“ für die „Europäische Klimainitiative (EUKI)“. Ing. Václav Novotný von UCEEB und Betreuer von Jan Špale hat Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß eingeladen, an dem Tschechisch-Norwegischen Forschungsprojekt „DEXPAND“ (Distributed Energy eXPANDers) als Senior Researcher teilzunehmen. Die zugehörige Projektskizze wird durch das UCEEB Ende Februar 2020 eingereicht.

     

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    news-6068 Sun, 09 Feb 2020 22:36:25 +0100 ACHTUNG: Information aufgrund der aktuellen Unwetterwarnung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202002096068-achtung-information-aufgrund-der-aktuellen-unwetterwarnung/ Sollten Sie bei Prüfungen am Montag, den 10.02.2020, aufgrund der aktuellen Unwetterwarnung nicht antreten können, geben Sie bitte Ihrem Ansprechpartner im Prüfungsamt/Studienbüro unverzüglich Bescheid! Aufgrund der außerordentlichen Situation wird bei Ihrer Prüfung ein Rücktritt eingetragen. Es wird Ihnen kein Fehlversuch hierfür angerechnet.

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    news-6067 Fri, 07 Feb 2020 13:53:13 +0100 EthikForum mit Harald Lesch: Fake Science – Was wir in Zeiten von Fake News und Co. noch glauben können https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202002076067-ethikforum-mit-harald-lesch-fake-science-was-wir-in-zeiten-von-fake-news-und-co-noch-gl/ Wissenschaftliche Erkenntnisse werden oftmals bewusst ignoriert – das zeigt die Diesel und Klimadebatte exemplarisch. Gleichzeitig gibt es auch noch die Scheinwissenschaft. Was können wir daher noch glauben? Wie erkennen wir Fake News und Fake Science? Antworten hat Prof. Dr. Harald Lesch, Astrophysiker und TV-Moderator, den über 400 BesucherInnen des EthikForums gegeben. Das Internet ist eine der großen Voraussetzungen für Fake News. Aktuelles Beispiel: der Coronavirus. Die vielen offenen Fragen sind idealer Nährboden für Falschinformationen und Verschwörungstheorien. „Das Internet ist das resonante Medium, in dem sich Nachrichten, Informationen, Meinungsäußerungen im Affenzahn verbreiten, im Prinzip mit Lichtgeschwindigkeit“, sagte Prof. Dr. Lesch. „Wenn gewisse Dinge, von denen wir glauben, dass sie wahr sind, durch äußere Informationen bestätigt werden, dann verfestigt sich solches Muster immer mehr und mehr.“ Vor allem, wenn die Fakten nicht so verzerrt sind, dass sie als Verschwörungstheorie erkennbar sind, sondern wenn mit „leicht falschen Fakten“ argumentiert wird.

    Doch wie Fake erkennen?

    Die Gesellschaft sei ständig in der Situation, jemandem vertrauen zu müssen. „Vertrauen ist der Anfang von allem, Vertrauen reduziert Komplexität“, so der der Physiker und Naturphilosoph. Wissenschaft könne man vertrauen, den Wissenschaftler fordern von den Theorien, die gemacht wurden, dass sie überprüft werden. „Neben der wissenschaftliche Ebene ist die emotionale Ebene, also Meinung, Hoffnung, Visionen, Träume. Aber der wirkliche Inhalt von wissenschaftlicher Forschung ist ausschließlich auf die Überprüfung von Hypothesen abgestellt“, betonte Prof. Dr. Harald Lesch. Bei Wissenschaft spielt Irrtum eine große Rolle. „Empirische Wissenschaften müssen an der Erfahrung scheitern können. Wir fordern von den Theorien, die wir machen, dass sie überprüft werden können. Und es könnte sein, dass wir von Irrtum zu Irrtum immer näher an die Wahrheit herankommen.“ Das Schlimme sei aber, dass hinter dieser Frage nach der Wahrheit oft absolute Anonymität herrsche. „Das ist nicht Wissenschaft! Das wissenschaftliche Ethos besteht darin, Dinge zu publizieren, unter Klarnamen und Klaradresse“, so Prof. Dr. Lesch. Zudem müsse die Öffentlichkeit darüber informiert werden, was Hochschulen und Universitäten machen.  

    Auch in der an Prof. Dr. Harald Leschs Vortrag anschließenden Diskussion stand die Glaubhaftigkeit von Fakten und Quellen im Fokus. Prof. Dr. Peter Kurzweil, Chemieprofessor an der OTH Amberg-Weiden, bestätigte dabei noch einmal: „Wahrheit hat viel mit Wissensvermittlung zu tun.“

    Ohne Nachhaltigkeit keine Zukunft

    Beim EthikForum wurde der Preis für Ethik und Nachhaltigkeit, der vom Förderverein „Amberger Freunde der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden e.V.“ gestiftet wird, vergeben. Erhalten haben ihn Larissa Köster und Aziza Ernst. Die beiden Studentinnen haben die „Fridays4Future“-Bewegung in Amberg ins Leben gerufen.

    Außerdem erhielten Matthias Uhl, Savino Opitz, Larissa Köster und Corinna Völkl das Zertifikat für Ethik und Nachhaltigkeitsmanagement (ETHNA) überreicht. Um das ETHNA-Zertifikat zu erlangen, müssen sich Studierende intensiv mit ethischen Fragen und nachhaltiger Entwicklung auseinandersetzen – theoretisch und praktisch.

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    news-6060 Thu, 30 Jan 2020 12:10:20 +0100 Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten zu Gast an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202001306060-landeskonferenz-der-frauen-und-gleichstellungsbeauftragten-zu-gast-an-der-oth-amberg-we/ E-Beratung, Clearingstelle für sexuelle Beratung und Mobbing, Frauenförderprogramme – das waren die wesentlichen Themen bei der 65. Sitzung der LaKoF Bayern/HAW (Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Bayerischen Hochschulen). Alle Hochschulfrauenbeauftragten der bayerischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und einige ihrer Mitarbeiterinnen folgten der Einladung der Sprecherin der LaKoF Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard an die OTH Amberg-Weiden, die in diesem Jahr Gastgeberin war. Zentrale Punkte der zweitägigen Tagung waren neben einem Vortrag von Prof. Dr. Richard Reindl, Leiter der Studienwerkstatt Onlineberatung Nürnberg, zum Thema „Einführung in die E-Beratung“ die mögliche Einrichtung einer Clearingstelle für sexuelle Beratung und Mobbing. Im Fokus des zweiten Tages standen allgemeine Themen der LaKoF. Hier wurden über den aktuellen Stand der LaKoF-Förderprogramme, Ausblick auf Aktivitäten der Hochschulen, gesetzliche Vorgaben sowie weitere gemeinsame langfristige Zielsetzungen zum Thema Frauenförderung besprochen und vorgestellt.

    Über die LaKoF Bayern

    Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten aller bayerischen Hochschulen, d.h. der Universitäten sowie der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und der Kunst- und Musikhochschulen, koordinieren ihre Tätigkeit auf Landesebene in der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Bayerischen Hochschulen (LaKoF Bayern). Die LaKoF Bayern vertritt die Interessen von Wissenschaftlerinnen, Studentinnen und Frauen des wissenschaftsstützenden Personals. Sie nimmt durch Stellungnahmen, Empfehlungen und Vorstellung von Konzepten Einfluss auf die gleichstellungspolitische Diskussion, auf Entscheidungen des Ministeriums im Bereich der Hochschulen in Bayern und darüber hinaus. Die Landeskonferenz findet in der Regel ein- bis zweimal im Jahr statt.

    Website der LaKoF

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    news-6054 Fri, 24 Jan 2020 14:06:21 +0100 Biotop für die Seele – Raum der Stille wieder eröffnet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202001246054-biotop-fuer-die-seele-raum-der-stille-wieder-eroeffnet/ An der OTH Amberg-Weiden wird nicht nur großer Wert auf Qualität in der Lehre gelegt, auch der Mensch kommt hier nicht zu kurz. Was die Mensa für den Körper ist, ist der „Raum der Stille“ für die Seele. Ein Ort zum Kraft tanken, Ruhe erfahren oder auch mal um in sich zu kehren. Ein Raum, der nicht bei allen bekannt ist, aber dennoch von vielen gut besucht und auch sehr geschätzt wird. Vielfältig wird der „Raum der Stille“ an der Hochschule genutzt und  solange die Regeln respektiert werden, kann der Raum auch für so gut wie alles verwendet werden.
    Vor Jahren schon wurde der Raum von der Hochschulseelsorge in Amberg angeregt und letztendlich von der Hochschulleitung umgesetzt. Um den Rückzugsort noch einmal aufzuwerten, haben sich die Studierendenvertretung und die Hochschulseelsorge zusammengetan, Teppich und Sitzsäcke gereinigt und die Ausstattung erweitert.

    Die Seele baumeln lassen, dem Studienalltag entfliehen – hochwertige Paletten-Loungemodule, eine Paletten-Biergarnitur und zwei Großformatbilder mit Kroatienpanorama schaffen die passende Atmosphäre. Diese Aufwertung wurde durch das Engagement der Studierendenvertretung und die finanzielle Unterstützung der Hochschulleitung sowie der evangelischen und katholischen Hochschulseelsorge möglich gemacht. Offiziell wiedereröffnet wurde der „Raum der Stille” vergangenen Dienstag.

    Pfarrer Dr. Johannes Blohm und Hochschulseelsorger Dr. Markus Lommer weihten den Raum ein. Hierzu hat die Studierendenvertretung Fairtrade-Kaffee und Tee spendiert. Die Hochschulseelsorge hat zum Start der Prüfungsphase auch noch einige Einheiten einer „Anti-Prüfungsstress-Massage“ angeboten. Somit wurde bei der Neueröffnung die vollständige Bandbreite des Raumes aufgezeigt. Ein Raum zum Verweilen, zum Austausch, zum Erholen oder zum Beten.

    Zugänglich ist der Raum rund um die Uhr für alle Hochschulangehörigen per Hochschulausweis. Zu finden ist dieser in der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik (MB/UT) im dritten Stock, Raum 308, gleich neben dem Aufzug.

     

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    news-6056 Fri, 24 Jan 2020 09:10:00 +0100 Gastvortrag „Logistik: Herausforderungen, Innovation und Digitalisierung“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202001246056-gastvortrag-logistik-herausforderungen-innovation-und-digitalisierung/ Die Reihe der Gastvorträge zu Themen der Logistik im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen wurde in diesem Semester durch Hubert Schug (CEO der Schug-Gruppe und der Lippert GmbH & Co. KG, Pressath) fortgesetzt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Initiator dieser Vortragsreihe, Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner, spannte der Referent einen Bogen von aktuellen Herausforderungen in der Logistik, über konkrete innovative Lösungen beim Fabrikneubau in Eschenbach bis hin zu Visionen für die Zukunft der Logistik insbesondere im Gesundheitswesen. Die Lippert GmbH & Co. KG wurde 1950 gegründet und produziert am Standort Pressath – und demnächst am neuen Standort Eschenbach – u.a. Hochleistungssortieranlagen bis 20.000 Pakete pro Stunde für KEP-Dienstleister sowie Fertigungs- und Materialfluss-Anlagen für die keramische Industrie. Mit mehr als 370 MitarbeiterInnen ist Lippert in 40 Ländern vertreten. Seit 2017 ist das unabhängige Familienunternehmen auch Mitglied im PartnerCircle der OTH Amberg-Weiden.

    Nach einer kurzen Hinführung zum Thema zeigte Hubert Schug zunächst ausgewählte Herausforderungen in der Logistik auf. Zum einen nannte er das rasante Wachstum im Bereich Pakettransport infolge des boomenden online-Handels, verbunden mit der Problematik des hohen Anteils von Warenrücksendungen (Retouren). Dieses riesige Paketvolumen muss sowohl in den Umschlagspunkten sortiert als auch letztlich zum Kunden gebracht werden. Zum anderen führt die allgemeine demographische Entwicklung auch zu einem Fachkräftemangel. Deshalb werden insbesondere Paketverteilzentren immer stärker automatisiert. Die Firma Lippert stellt sich dieser Herausforderung mit der Planung und Realisierung entsprechender Anlagen.

    Im zweiten Hauptteil seines Vortrags gewährte der Referent einen Einblick in den Neubau der Unternehmens Lippert in Eschenbach. Insgesamt entstehen dort auf rund zehn Hektar Gewerbefläche ca. 36.000 Quadratmeter Geschoßflächen. Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Planung auf einen optimierten Materialfluss gelegt, welcher u.a. durch Fahrerlose Transportsysteme (FTS) für die Montageversorgung unterstützt werden soll.

    Zum Abschluss blickte Hubert Schug noch in die Zukunft insbesondere in der Gesundheitsbranche. Auch hier sieht er die Logistik als eine Schlüsseltechnologie, durch deren optimierten Einsatz Ärzte und Pflegepersonal von eher einfachen aber zeitaufwändigen Routinetätigkeiten entlastet werden können. Somit könnte hier die Logistik auch einen Beitrag zur Reduzierung des Fachkräftemangels in Krankenhäusern und Pflegeheimen leisten.

    Durch den lockeren und interaktiven Vortragsstil – Hubert Schug bezog immer wieder auch die ZuhörerInnen mit ein – vergingen die 90 Minuten wie im Fluge. Und durch die anschauliche und detaillierte Darstellung der Vortragsinhalte konnten die Studierenden viele Anregungen für eine Logistik der Gegenwart und der Zukunft mitnehmen.

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    news-6053 Thu, 23 Jan 2020 18:20:02 +0100 ForschungsForum 2020: Sichtbarkeit erhöhen und neue Kontakte knüpfen – wie Bayerische Akteure unterstützen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202001236053-forschungsforum-2020-sichtbarkeit-erhoehen-und-neue-kontakte-knuepfen-wie-bayerische-ak/ Die Forschung an der OTH Amberg-Weiden ist ein Erfolgsfaktor. Aktuelle Herausforderungen und Schlüsseltechnologien wie z.B. Energie- und Ressourceneffizienz, Medizin- und Gesundheitswirtschaft oder Digitalisierung – und zunehmend auch die künstliche Intelligenz – werden aufgegriffen und in der erforderlichen Breite als auch in der nötigen Tiefe verfolgt. Wie die Forscherinnen und Forscher in der öffentlich geförderten Forschung weiterhin optimal unterstützt werden können, zeigten die Referenten des ForschungsForums. Die Bayerische Forschungsstiftung fördert Technologieprojekte in acht übergreifenden Themenfeldern. Anwendungsnahe F&E-Projekte mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in Bayern werden mit bis zu 50 % der Projektkosten unterstützt, so Dr. Christian Haslbeck, Geschäftsführer der BFS. Ein wesentliches Ziel der Bayerischen Forschungsallianz BayFOR ist die Erschließung von europäischen und internationalen Fördermitteln. Die Angebote, die Martin Reichel, Geschäftsführer der BayFOR vorstellt, reichen von der Vermittlung von Partnern über Workshops zur Antragsformulierung bis hin zur Vor-Ort-Präsenz in Brüssel. Auch die Innoscripta GmbH hat sich die Unterstützung von Forscherinnen und Forschern zur Aufgabe gemacht mit ihrem Leitfaden: Innovationen erkennen, Projekte initiieren und Partner vernetzen. Sind schützenswerte Ergebnisse erarbeitet, kommt die Bayerische Patentallianz PayPAT ins Spiel, erläutert Dr. Bettina Baumeister, Lizenzmanagerin bei der BayPAT. Im Team aus Juristen, Natur- und Ingenieurwissenschaftler werden Erfindungsmeldungen bewertet, bis zum Patent begleitet und anschließend am Markt verwertet.

    Abgerundet wurde das Programm von Michael Tschapka, Referent am IAF, mit der Vorstellung des neuen Prozesses zur Betreuungsvereinbarung wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die der Gesetzgeber von den Hochschulen fordert.

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    news-6022 Mon, 20 Jan 2020 23:35:00 +0100 Kooperation mit InterNetX: Studierende erstellen eigene Online-Shops https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202001206022-e-commerce-retail-management-aufbau-und-vermarktung-eines-online-shops/ Von der Domain-Auswahl über die Konzeption eines Online-Shops bis hin zur Produktvermarktung: Im Kurs „E-Commerce Informationssysteme“, geleitet von der Lehrbeauftragten Sabine Kaiser, erhalten Studierende des Studienangebots „E-Commerce & Retail-Management“ einen umfangreichen Einblick in den Aufbau eines erfolgreichen Online-Shops und dessen Vermarktung. In kleinen Gruppen erarbeiten die Studierenden ein ganzheitliches innovatives Geschäftsmodell. Neben der Umsetzung eines nutzerfreundlichen Internetauftritts werden auch die technisch relevanten Aspekte thematisiert.

    Mit InterNetX steht den Studierenden ein Internet Service Provider zur Seite, welcher für maximale Sicherheit, Verfügbarkeit sowie Leistung steht.  Der Provider stellt für dieses Projekt, wie bereits 2018, während des Wintersemesters den Studierenden, skalierbare und performante Cloud Server kostenlos, zur Verfügung.

    Die InterNetX GmbH wurde 1998 in Regensburg gegründet und ist weltweit eine der größten Anbieter von Domains, Hosting und Webseiten-Verschlüsselung für Reseller. Als technischer und strategischer Partner bietet das Unternehmen somit die Grundvoraussetzung für den Aufbau einer Internetpräsenz.

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    news-6052 Fri, 17 Jan 2020 17:50:00 +0100 AUSGEZEICHNET!: Besondere Leistungen werden gewürdigt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202001176052-ausgezeichnet-besondere-leistungen-werden-gewuerdigt/ Engagement für die Hochschule und im Studium – das hat für die OTH Amberg-Weiden große Bedeutung. Bei der Preisefeier AUSGEZEICHNET! werden jedes Jahr Förderpreise an Absolventinnen und Absolventen mit hervorragenden Studienabschlüssen vergeben. Darüber hinaus werden mit den Hochschulpreisen Studierende, Lehrende, Forschungsteams und Servicestellen gewürdigt, die sich mit innovativen Ideen für die Hochschule einsetzen. „Besondere Leistungen in den Abschlussprüfungen, besondere Leistungen in der Forschung, in der Entwicklung von Lehrkonzepten, in der Erarbeitung neuer Ideen für unsere Hochschule und besondere Leistungen im ehrenamtlichen Engagement zum Wohle der Studierenden und der Hochschulfamilie – alle diese Leistungen stehen im Fokus unserer Preisefeier“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug bei ihrer Begrüßung. „Es ist wichtig, Leistung wertzuschätzen“, betont Michael Cerny, Oberbürgermeister der Stadt Amberg.

    Förderpreise

    Elf AbsolventInnen wurden für hervorragenden Leistungen in ihren Abschlussarbeiten prämiert. Die Förderpreise, dotiert zwischen 1.000 und 1.500 Euro, werden von den Förderpartnern der Hochschule finanziert. Diese Auszeichnung erhielten: Daniel Geitner, Katja Hampel, Juliane Gentner, Sinja Moller, Patrick Eggmeier, Stephan Lindner, Jakob Hüttner, Pius Stahl, Magdalena Meier, Max Becker und Daniel Voit.

    OTH AW Preise

    „Engagiert. In der Lehre“ wird für innovative Lehr-/Lern- und Prüfungskonzepte vergeben, die durch didaktische Neuansätze und Ideen den Kompetenzerwerb der Studierenden fördern und so zu deren Studienerfolg beitragen. In diesem Jahr geht er an Prof. Dr. Stefan Sesselmann von der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen für den „Ortho-Kongress der Master“. Die Veranstaltung wird vollständig von Studierenden des Masterstudiengangs Medizintechnik geplant und realisiert.

     „Engagiert. Auf dem Campus“ wird an Studierende verliehen, die sich in herausragender und vorbildlicher Weise für Ihre KommilitonInnen und das Miteinander am Campus einsetzen. Für ihr langjähriges Engagement erhält Christina Stollner die Auszeichnung. Sie studiert seit 2014 (Bachelor Umwelttechnik und Master Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement) an der OTH Amberg-Weiden. Und von Beginn an ist Christina Stollner in der Studierendenvertretung, unterstützt bei verschiedenen Projekt, zuletzt organisierte sie die Tanzkurse für den Jubiläumsball der Hochschule.

    Engagiert. Im Service“ honoriert Projekte und Konzepte, die dazu beitragen, die Betreuung und Beratung der MitarbeiterInnen und Studierenden weiter zu entwickeln. Für das Konzept „Modulhandbuch 2.0“ bekommen Prof. Dr. Christian Schieder und sein studentisches Team diesen Preis.

    Die Hochschule lobt einmal jährlich den mit 10.000 Euro dotierten Preis „best project“ für die Durchführung besonders innovativer und beispielhafter Projekte in Forschung und Lehre an der Hochschule aus. In diesem Jahr bekommen Prof. Burkhard Stolz, Prof. Dr. Jörg Holzmann und Alexander Herzner für ihr Projekt „Entwicklung einer frugalen Open-Source-Medizintechnik-Plattform“ diesen Preis. Gemeinsam mit Medizintechnikstudierenden entwickeln sie ein EKG-Gerät, das in Entwicklungsländern nachgebaut werden soll.

    Der Preis für Internationalisierung dient der Würdigung eines von Studierenden mitgestalteten Projekts zum Thema „Internationales“. Im Sommersemester 2019 starteten drei Medientechnik-Studenten, unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Nailja Luth, ein ambitioniertes Filmprojekt. Sie machten sich auf den langen Weg nach Kenia um von der spannenden Geschichte und den Menschen eines ganz besonderen Ortes zu erzählen – dem Schul- und Waisenhaus Pehucci. Für den Dokumentarfilm „MAKAO – Mein Zuhause“ erhalten die Studierenden den Preis für Internationalisierung.

    Der Preis für Mittel- Osteuropa wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen und würdigt Projekte, die dazu beitragen, Mittel-Osteuropa an der Hochschule bekannter und attraktiver zu machen. Sie sollen das Interesse für diese Region, ihre Vielfalt, ihre Sprachen und Potenziale wecken. Dieser Preis bekommt eine studentische Gruppe, die einen Film mit dem Titel „Tschernobyl – Aufstieg aus der Asche“ umsetzen wollen.

    Zertifikat für Hochschullehre

    Lehrende an einer Hochschule sind die Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben und lehren, aber keine Didaktiker wie Lehrer. Das DiZ - Zentrum für Hochschuldidaktik bietet entsprechende Seminare an. Neben dem Pflichtprogramm können Dozierende auf freiwilliger Basis weitere Seminare besuchen. Das Zertifikat Hochschullehre Bayern wird für mindestens 120 Arbeitseinheiten zu je 45 Minuten verliehen. Prof. Dr. Gerald Pirkl und Stefan Breunig haben das Programm absolviert und bekommen dafür das Zertifikat verliehen.

    Förderpreis der Edmund-Bradatsch-Stiftung

    Die Edmund-Bradatsch-Stiftung (www.edmund-bradatsch-stiftung.de) unterstützt mit ihrer Studienförderung begabte und engagierte Studierende aus technischen Studiengängen durch die Vergabe von Stipendien. Aber nicht nur Studierende werden gefördert, sondern auch Wissenschaftler und Forschungsprojekte. Den Förderpreis der Edmund-Bradatsch-Stiftung erhält Prof. Dr. Christoph Lindenberger.

    Fotowettbewerb

    Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der OTH Amberg-Weiden wurden die besten Bilder, die das Leben und den Alltag der Studierenden und MitarbeiterInnen, den Campus und besondere Momente zeigen, gesucht. Bei der Preisefeier wurden in den Kategorien „Lieblingsort an der OTH AW“, „Menschen an der OTH AW“, „Die Hochschule aus einem anderen Blickwinkel“ und „Das lustigste Foto“ die jeweils drei besten Fotos prämiert. Die Gewinnerfotos sind auf der Jubiläumsseite veröffentlicht.

     

     

     

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    news-6043 Thu, 16 Jan 2020 06:19:00 +0100 Bayerisch-Tschechisch. Praktisch. Gut. https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202001166043-bayerisch-tschechisch-praktisch-gut/ Zwei Studenten und zwei Dozenten der Pädagogischen Fakultät der Südböhmischen Universität České Budějovice/Budweis (JCU) besuchten die OTH Amberg-Weiden. Sie unterstützten Studierenden der Studiengänge Maschinenbau und Kunststofftechnik im Praktikum „Thermodynamik“. Gemeinsam führten sie Versuche zu Wärme, Energie und Druck durch. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, eine praktische Lehrveranstaltung wie diese an unserer bayerischen Partnerhochschule zu besuchen“, sagt Mgr. Vladimír Vochozka, Ph.D. vom Lehrstuhl für angewandte Physik und Technik. Seine beiden Studenten Pavel Bican und Lukáš Hejhal waren bei der Bestimmung von Wärmekapazitäten, Gasverflüssigung und Dampfdruckmessung ganz bei der Sache.

    Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß und Laboringenieur Harald Wirth hatten die Gruppe bereits am Vortag durch das Labor geführt und in die Praktikumsversuche eingewiesen. „Solche persönlichen Treffen bereichern die Zusammenarbeit mit unseren ausländischen Partnern“, so Prof. Dr.-Ing. Weiß, der in mehreren bayerisch-tschechischen Projekten engagiert ist. „Wir begrüßen ebenso gerne Studierende und Mitarbeitende der OTH Amberg-Weiden bei uns in Budweis", machte der Budweiser Kollege Mgr. Pavel Černý, Ph.D. das Gegenangebot. 

    Der Besuch ist eines der Ergebnisse von Kooperationsgesprächen, die im Juli am Campus ins Amberg stattfanden. Die Organisation des Besuchs hatte das OTH AW Kompetenzzentrums Bayern – Mittel-Osteuropa (KOMO) übernommen.

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    news-5988 Fri, 10 Jan 2020 15:04:30 +0100 Absolventenverabschiedung der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik im Wintersemester 2019/20 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202001105988-absolventenverabschiedung-der-fakultaet-maschinenbau-umwelttechnik-im-wintersemester-20/ 25 Jahre OTH Amberg-Weiden. Prof. Dr. Jürgen Koch, Dekan der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik, griff bei seiner Begrüßungsrede diesen besonderen Anlass auf, um die Absolventinnen und Absolventen des Jubiläumsjahrgangs mit Wein zu vergleichen. Erst beim Reifevorgang stelle sich heraus, ob etwas Besonderes daraus wird. Im Moment seien die frischgebackenen Bachelor und Master spritzig und voller Tatendrang. Die kommenden Jahre werden zeigen, in welche Richtung die Reifung und damit die persönliche und berufliche Entwicklung gehen wird. Bevor die Studiengangsleiter Prof. Dr. Werner Prell und Prof. Dr. Tim Jüntgen die Abschlussurkunden der Bachelorstudiengänge überreichen durften, berichtete B.Eng. Lukas Bauer, Absolvent des Studiengangs Patentingenieurwesen, über seine Studienzeit an der OTH Amberg-Weiden. Auch er griff in seiner Rede das Thema Reife auf. „Das Studium war nicht nur dazu da, fachliches Wissen zu erlangen. Indem man immer wieder mit neuen Problemen und Aufgaben konfrontiert wird, lernt man auch viel über sich selbst. Man wird erwachsen, entwickelt Reife, lernt, Verantwortung zu übernehmen. Gegenüber sich selbst, seinen Mitmenschen, aber auch der Umwelt.“ Dass gerade hier Handlungsbedarf besteht, stehe wohl außer Frage. Sein Ingenieursstudium sieht Lukas Bauer als Chance, als Vorteil gegenüber den Schülerinnen und Schülern, die aktuell auf die Straße gehen und sich für eine bessere Zukunft einsetzen. Ein Ingenieur hat die Möglichkeit, erworbene Fähigkeiten und Kenntnisse anzuwenden und mithilfe moderner Technologien die Zukunft zu gestalten.

    Stellvertretend für die Absolvierenden der Masterstudiengänge blickte M.Eng. Larissa Köster auf ihre Studienzeit zurück. Obwohl sich die gebürtige Recklinghausenerin auf Anhieb in Amberg wohlfühlte und die Vorteile der kleinen, familiären OTH Amberg-Weiden zu genießen wusste, gab es für sie doch die eine oder andere Hürde zu meistern. Hier ging sie auf humorige Weise auf das bayerische Bier, die Spielkarten und die Herausforderungen der bayerischen Sprache ein. Wie bereits ihr Vorredner, hat auch Larissa Köster die Verantwortung, mit der ein akademischer Abschluss verbunden ist, erkannt. An dieser Stelle erwähnt sie den ihrer Meinung nach größten Ingenieur aller Zeiten: Rudolf Diesel, der trotz seines Erfindergeistes einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hatte. Ihre Rede schloss sie mit den Worten: „Ich hoffe, dass niemand von uns je aufhört zu lernen und ich wünsche uns allen eine kleine Dosis von Rudolf Diesels Pioniergeist und dazu den Mut, etwas zu bewegen.“

    Zusätzlich zu ihrer Abschlussurkunde bekamen Larissa Köster, Manfred Rupprecht und Elisabeth Utz eine weitere Auszeichnung – für ihr besonderes Engagement über den Studienbetrieb hinaus.

    Im Anschluss an den Festakt, der musikalisch vom Hochschulchor umrahmt wurde, entließ der Dekan die Gäste mit der Bitte, weiterhin in Kontakt zu bleiben. Hierfür konnten sich die Absolventinnen und Absolventen direkt vor Ort in das OTH-Alumniportal eintragen und somit sicherstellen, auch weiterhin mit interessanten Informationen und Terminen rund um die OTH Amberg-Weiden versorgt zu werden und sich auch aktiv einbringen zu können.

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    news-5986 Thu, 09 Jan 2020 14:32:56 +0100 Ein Elefant im machbar Innovationslabor https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202001095986-ein-elefant-im-machbar-innovationslabor/ Die ersten Design Thinking Days in Weiden waren ein voller Erfolg: erschöpfte, aber glückliche TeilnehmerInnen, zufriedene Coaches und viele originelle Problemlösungen. Geht es Ihnen nicht gut? Dann kann ein Elefant helfen… Normalerweise muss man vorsichtig sein, wenn der Dickhäuter und das Thema „Medizin“ in einem Satz auftauchen – zu viele der majestätischen Tiere werden für einen vermeintlichen medizinischen Zweck jedes Jahr von skrupellosen Wilderern getötet. Dieser Elefant aber ist gar keiner. Helfen kann er trotzdem. Denn Elefant steht für „Elegante Lösung: Einfaches Fach-Arzt-Notfall-Telefon“.

    Das Gerät kann im Wohnzimmer platziert werden und ermöglicht Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die auf dem Lande wohnen, elektronische bzw. digitale Gesundheitsdienstleistungen (eHealth) in Anspruch zu nehmen. Von der Prävention über die Überwachung bis hin zur Akutversorgung durch FachärztInnen. Besser gesagt: könnte – denn der Elefant ist bisher nur ein Prototyp.Entwickelt während der ersten „Design Thinking Days“ in Weiden.

    An zwei Tagen beschäftigten sich TeilnehmerInnen aus Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft mit verschiedenen Fragestellungen zum Thema „Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum“. Mittels Methoden und Werkzeugen des Design Thinking erarbeiteten interdisziplinäre Kleingruppen von maximal sechs Personen innovative Lösungsansätze für verschiedene Zielgruppen: junge Menschen, Familien mit Kindern, pflegende Angehörige, Krankenkassen und Krankenhäuser.

    Das Team des machbar Innovationslabor an der OTH Amberg-Weiden rund um Moderatorin Christine Raps leitete die Gruppen an und vermittelte kritisches und nutzerorientiertes Problemverstehen und -analysieren, Storytelling, diverse Techniken der Ideenfindung und Bewertung, Rapid Prototyping sowie Pitching. Verschiedene Experten wie der ärztliche Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG, Dr. Thomas Egginger, standen als Ansprechpartner zur Verfügung.

    Die gefundenen Lösungen wurden prototypisch getestet und können sich sehen lassen: Der bereits erwähnte „Elefant“, das soziale Netzwerk „Senior Care“, ein Baukasten für Krankenversicherungsmodelle oder der „Support-Buddy“, ein digitales Unterstützungssystem auf Basis der elektronischen Gesundheitsakte.

    Prof. Dr. Clemens Bulitta, machbar-Projektleiter und Dekan der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen an der OTH Amberg-Weiden, freute sich über die gelungenen Ergebnisse: „Diese Ideen besitzen Umsetzungspotenzial und werden weiter konkretisiert.“ Sie würden auch dringend gebraucht, um zukünftig eine leistungsstarke Versorgung in häuslichem Umfeld zu sichern.

    Die Veranstaltung ist Teil einer Design Thinking Day- Reihe, die im Rahmen des Verbundvorhabens „Transfer und Innovation Ostbayern“ (TRIO) stattfindet. Daher beteiligten sich auch MitarbeiterInnen der TH Deggendorf, der HAW Landshut, der OTH Regensburg sowie der Universität Passau als Team-Coaches. Das TRIO-Projekt soll die Zusammenarbeit von Hochschulen, Wirtschaft und Gesellschaft im ostbayerischen Raum weiterentwickeln und wird von der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert.

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    news-6161 Tue, 07 Jan 2020 13:19:00 +0100 Projekt HydroGen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/202001076161-projekt-hydrogen/ Die Arbeiten für das Projekt HydroGen wurden Ende 2019 unter Federführung von Prof. Dr. Marco Taschek (KoKWK) aufgenommen. HydroGen wird über 3 Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 946.000 € gefördert, davon fallen 521.200 € an die OTH Amberg-Weiden. Das übergeordnete Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines mit variablen Wasserstoff-Erdgas-Mischungen zu betreibenden, drehzahl- und leistungsvariablen Mini-BHKWs. Forschungspartner sind die Hochschule Karlsruhe, das Stadtwerk Haßfurt als Anwender sowie die Firmen SenerTec Kraft- Wärme-Energiesysteme GmbH und Multitorch GmbH als Hersteller. Aufgrund der geplanten Anwendung (Sektorkopplung Power to Gas „PtG“ und Gas to Power „GtP“ + Gas to Heat „GtH“) kann der Wasserstoffgehalt im Erdgas zwischen 0% und 100 % schwanken.

    Ein wesentlicher Schritt in der Entwicklung besteht darin, das Brennverfahren und den Motor des BHKWs so auszulegen, dass es einen sicheren Dauerbetrieb mit dieser stark schwankenden Kraftstoffzusammensetzung erlaubt. Insbesondere die mit der Zusammensetzung variierende Klopffestigkeit des Kraftstoffes stellt eine Herausforderung in Bezug auf die Optimierung des Wirkungsgrads dar. Um hier ein Optimum zu erreichen, erfolgt die Laststeuerung des Motors drosselfrei. Weiterhin wird im Projekt der Einfluss von Abgasrückführung, Steuerzeiten, variablen effektiven Verdichtungsverhältnissen, Aufladekonzepten, Brennraumgeometrien etc. untersucht. Ein weiteres Ziel ist es, das Brennverfahren so auszulegen, dass nicht nur aktuelle, sondern auch zukünftige Emissionsgrenzwerte mit minimalem Aufwand für die Abgasnachbehandlung sicher eingehalten werden.

    Im zweiten Abschnitt des Projektes wird der rund ~5 kW leistende Motor in das BHKW integriert. Das besondere Augenmerk gilt der Berücksichtigung wasserstoffspezifischer Sicherheitsmaßnahmen. Nach Abstimmung der BHKW-Komponenten (Wechselrichter, Motor, Mischergruppe) erfolgt zunächst eine umfangreiche Erprobung im Labor. Am Ende des Projektes wird das BHKW als Demonstrator an der Power-to-Gas-Anlage beim Stadtwerk Haßfurt aufgestellt und in Betrieb genommen.

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    news-6218 Mon, 30 Dec 2019 12:35:00 +0100 EMI-Forum: Spielen, testen, staunen – Digitalisierung gemeinsam erleben https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912306218-emi-forum-spielen-testen-staunen-digitalisierung-gemeinsam-erleben0/ Integration, Medienkompetenz, Anschaulichkeit von Inhalten und individuelles Lerntempo treten immer mehr in den Vordergrund, wenn es um Bildung im digitalen Bereich geht. Schon im Kindergarten spielen diese Begriffe eine immer größere Rolle und stellen sowohl die Lehrenden als auch die Lernenden vor Herausforderungen. Wie kann frühkindliche Bildung aussehen? Eva Opitz, wissenschaftliche Referentin des Zentrums für Medienkompetenz in der Frühpädagogik (ZMF) Amberg, gab beim EMI-Forum Einblicke in die Arbeit des ZMF. Sie warf auch einen Blick in die Zukunft des Lernens. Digitale Wegbegleiter wie Tabletts, Smartphones oder Lerncomputer geben den Heranwachsenden die Möglichkeit, sich zum einen spielerisch mit den Technologien selbst auseinander zu setzen, zum anderen können mit diesen neuen Ansätzen Lerninhalte aus anderen Blickwinkeln beleuchtet werden. Lehrende können z.B. Tabletts nutzen, um neue Lehrformate zu erzeugen, die den Schülerinnen und Schülern unter anderem das selbstständige Suchen von Informationen, Vertiefen und Verknüpfen von Inhalten oder die eigenständige Erstellung von Erklär-Videos vermitteln sollen.

    Prof. Dr. Gerald Pirkl, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI), ging in seinem kurzen Vortrag auf die Digitalisierung in der Bildung ein. Lernmanagementsysteme, Interaktion, Darstellung komplexer Zusammenhänge – Digitalisierung ist in der Lehre nicht Mittel zum Zweck, sondern ein Werkzeug.

    Da das EMI-Forum unter dem Motto „Spielen, testen, staunen – Digitalisierung gemeinsam erleben“ stand, blieb es nicht bei theoretischen Vorträgen, die zeigen, wie aktuelle Technologien für den Einsatz im Lehralltag, wie z.B. Makey Makey, VR Brillen Oculus Quest oder Augmented Reality Systeme, genutzt werden können. An diesem Abend wurde gemeinsam getestet und ausprobiert.

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    news-5983 Fri, 20 Dec 2019 06:10:00 +0100 Väterchen Frost an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912205983-vaeterchen-frost-an-der-oth-amberg-weiden/ Anders als in Deutschland werden in Russland Weihnachten und Silvester zusammen gefeiert. Der russische Weihnachtsmann heißt Ded Moroz (Väterchen Frost) und besuchte gestern die OTH Amberg-Weiden am Campus Weiden. Studierende des Kurses Russisch I haben gemeinsam mit ihrer Dozentin Svetlana Naumenko, Ded Moroz und seiner Enkelin Snegurotschka, das heißt übersetzt Schneemädchen oder auch Schneeflöckchen, schon mal vorgefeiert.

    Frohe Weihnachten! С Рождеством! 

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    news-5985 Thu, 19 Dec 2019 20:18:00 +0100 Sprachlich exzellent: Übergabe der UNIcert® III-Zertifikate https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912195985-sprachlich-exzellent-uebergabe-der-unicert-iii-zertifikate/ Das Sprachenzentrum der OTH Amberg-Weiden bietet Studierenden und externen TeilnehmerInnen viele Möglichkeiten, ihre Sprachkenntnisse auszubauen. Der Erwerb des UNIcert®-Zertifikats, das zu dem überregional anerkannten, praxisorientierten und anspruchsvollen Ausbildungs- und Prüfungsprogramm zählt, ist eines der erfolgreichsten Beispiele. Über die guten Ergebnisse freuen sich Studierende und Dozentinnen gleichermaßen. In diesem Wintersemester haben vierzehn Studierende das renommierte UNIcert® III-Zertifikat in Englisch und drei in Russisch verliehen bekommen. Die Dozentinnen Simone Orlowski, Dr. Lisa Mora und Svetlana Naumenko gratulierten ihren Russisch- bzw. Englisch-Studierenden, die mit einem UNIcert® III-Zertifikat das C1-Sprachniveau erreicht haben. Dieses Zertifikat bescheinigt ihnen nicht nur eine hohe Sprachkompetenz; es wird in vielen englischen Masterstudiengängen an diversen Hochschulen und Universitäten als Nachweis der sprachlichen Zulassungsvoraussetzung anerkannt.

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    news-5981 Thu, 19 Dec 2019 14:55:31 +0100 Kooperationsvertrag mit dem Paul-Pfinzing-Gymnasium Hersbruck https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912195981-kooperationsvertrag-mit-dem-paul-pfinzing-gymnasium-hersbruck/ Kurz vor Weihnachten konnte die OTH Amberg-Weiden mit dem Paul-Pfinzing-Gymnasium Hersbruck ihre 16. Kooperationsschule begrüßen – zugleich die erste Kooperationsschule außerhalb der Oberpfalz. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir damit unser Netzwerk mit Schulen in der Region noch weiter spannen können“, so Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden bei der Vertragsunterzeichnung in Hersbruck. Der Kontakt mit dem PPG Hersbruck kam über das MINT-Mädchen-Projekt der OTH Amberg-Weiden zustande, an dem im laufenden Projektjahr drei Schülerinnen des PPG teilnehmen.

    An der Hochschule wird die Kooperation fachlich betreut durch Prof. Dr.-Ing. Christoph Lindenberger aus dem Bereich Bio- und Umweltverfahrenstechnik, auf Seite der Schule von OStR Torsten Krämer. Die Organisation von überfachlichen Veranstaltungen und des allgemeinen informellen Austausches zwischen Schule und Hochschule, der ein wichtiges Anliegen der Kooperation ist, liegt in den Händen des Studien- und Career Service unter der Leitung von Dr. Kathrin Morgenstern. Im Rahmen der Vertragsunterzeichnung wurden von den Beteiligten bereits die ersten gemeinsamen Aktivitäten ins Auge gefasst.

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    news-5979 Thu, 19 Dec 2019 11:23:00 +0100 Gelebte Internationalisierung: Wienerin spricht auf Englisch über Rumänien https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912195979-gelebte-internationalisierung-wienerin-unterrichtet-auf-englisch-ueber-rumaenien/ Dr. Laura Balomiri besuchte drei Tage lang die OTH Amberg-Weiden am Campus Weiden. Die Wissenschaftlerin und Dozentin der Universität Wien informierte im Rahmen eines Lehrauftrags über ihr Fachgebiet: Rumänien. Im englischsprachigen Studiengang International Business referierte sie über landestypische Klischees – vom Schafhüter über Dracula bis hin zur allgegenwärtigen Korruption. Zurück bleibt der Eindruck von einem Land reich an Kultur und Idealismus mit einzelnen pulsierenden Zentren und viel Potential.

    Neben der Lehre trug die persönliche Begegnung zum Erfolg des Arbeitsbesuchs bei und eröffnete Möglichkeiten für neue Kooperationen und zukünftige Projekte.

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    news-5980 Thu, 19 Dec 2019 11:13:17 +0100 Wirtschaftsingenieurwesen: Exkursion zu IGZ Falkenberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912195980-wirtschaftsingenieurwesen-exkursion-zu-igz-falkenberg1/ Mit dem Logistik-Wahlpflichtmodul „SAP-Factory: Produktionssteuerung“ (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen) werden grundlegende Kenntnisse bzgl. der Abwicklung von Fertigungsaufträgen im ERP-System SAP vermittelt. Im Rahmen dieses Moduls konnte eine Gruppe von Studierenden gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH in Falkenberg besuchen – den Marktführer im deutschsprachigen Raum für SAP-Anwendungen in Produktion und Logistik. Nach einer kurzen Begrüßung durfte die Besuchergruppe zunächst die Vorzüge des unternehmenseigenen Betriebsrestaurants genießen. Bei dem gemeinsamen Mittagessen blieben kulinarisch keine Wünsche offen und es ergaben sich auch bereits erste Gespräche mit den Mitarbeiter(inne)n der IGZ Ingenieurgesellschaft.

    Anschließend stellte Lisa Biersack (Personalbetreuung) das Unternehmen mit seinen vier Leistungsbereichen Warehousing, Manufacturing, Transportation und Automation und den beiden Hauptstandorten in Falkenberg und Erbendorf vor. Dieser Überblick wurde – sehr gut passend zum Fokus Produktionssteuerung des Vorlesungsmoduls – von Marco Hirsch (Projektleiter Manufacturing) durch die Erläuterung eines konkreten Kundenprojekts ergänzt. Dabei wurden insbesondere die Möglichkeiten durch eine IT-gestützte Optimierung der Prozesse im Sinne von Industrie 4.0 deutlich.

    Nachdem auch Johann Zrenner, einer der beiden Inhaber und Geschäftsführer von IGZ, die Besuchergruppe kurz begrüßt hatte, gab Lisa Biersack einen Überblick zu den Beschäftigungsmöglichkeiten von Studierenden und Absolvent(inn)en bei IGZ. Roland König (Innovation & Competence Center) stellte dazu aktuelle Themen für Abschlussarbeiten vor und Peter Burger (Innovation & Competence Center) erläuterte das Trainee-Programm, das auch Nicht-Informatikern den Einstieg in die Software-Entwicklung ermöglicht. Andreas Schramek, selbst Absolvent des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen in Weiden, ergänzte dies aus Sicht eines aktuellen Trainees.

    Anschließend konnten die Besucher im Rahmen eines ausführlichen Betriebsrundgangs zwei Live-Vorführungen von SAP-Applikationen im Produktionsumfeld miterleben. Zunächst demonstrierte Martin Haas (Projektleiter Manufacturing) wie mit SAP MII Wiege- und Abfüllvorgänge in der Prozessindustrie digitalisiert gesteuert werden können. Marco Hirsch gab dann einen Einblick in die Technik „Assembly by Motion“, bei der manuelle Montageabläufe mit Hilfe von 3D-Kameras qualitätsgeprüft werden.  

    Bei dem Betriebsrundgang mit Lisa Biersack und Nicole Mertens (Personalbetreuung) konnte auch ein Blick auf die aktuell im Bau befindliche „Softwarescheune 5.0“ geworfen werden. Mit diesem auch architektonisch eindrucksvollen Gebäude entstehen weitere 250 Arbeitsplätze, der Einzug ist für Mai 2020 geplant. Damit wird eine wichtige Grundlage für ein weiteres Wachstum von IGZ in den nächsten Jahren geschaffen.

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    news-5976 Wed, 18 Dec 2019 11:16:32 +0100 Kaminkehrermeister absolvieren ersten Lehrgang im KoKWK https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912185976-kaminkehrermeister-absolvieren-ersten-lehrgang-im-kokwk/ Kooperation im Handwerk: Mit den Zielen, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Handwerk zu fördern und neue Wege im Bereich Energieeffizienz gemeinsam zu beschreiten, haben die OTH Amberg-Weiden und das Aus- und Fortbildungszentrum im Kaminkehrerhandwerk in Mühlbach im Juli 2019 eine Kooperation geschlossen. Der erste Meilenstein auf diesem Weg wurden im Herbst überschritten – 28 angehende Kaminkehrermeister absolvierten einen eintägigen, technischen Lehrgang im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung am Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) an der OTH Amberg-Weiden Standort Amberg. Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch und Kaminkehrermeister M.Eng. Michael Hebauer vom KoKWK bereiteten theorie- und praxisorientierte Lehreinheiten für die Abnahme und Prüfung von Blockheizkraftwerken für die Teilnehmenden vor. „Ein zukunftsweisender Schritt“, sagte Michael Hebauer, der beide Seiten, den Wissenschaftler und den Kaminkehrermeister in seinem Werdegang vereint. Das KaminkehrerInnenhandwerk währt eine Jahrhunderte alte Tradition die sich im stetigen Wandel befindet. „Kaum ein anderer Beruf behält eine Berufsbezeichnung über die Jahrhunderte“, so Obermeister Peter Wilhelm. „Das heißt aber nicht, dass wir altertümlich sind“, ergänzte Wilhelm im Nachgang. Kontinuierliche Veränderungen begleiten diesen Beruf. Dem traditionellen Schornsteinfegen seit dem 18. Jahrhundert folgte um die Jahrtausendwende die Energieberatung für Wohngebäude, Handwerksbetriebe und Industrie, bis hin zur heutigen Emissionsmessung an modernen Blockheizkraftwerken.

    Für das anstehende Jahr 2020 plant Michael Hebauer die erste Exkursion nach Mühlbach für die Studierenden aus dem Bereich Maschinenbau und Umwelttechnik. Die neuen Leitprüfstände des Aus- und Fortbildungszentrums in Mühlbach sind auf dem neuesten Stand der Technik. Die Studierenden haben somit die Möglichkeit spezielle Theorie aus ihrem Studiengang praktisch anzuwenden. Der Leiter des KoKWK Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch betont: „Parallelstrukturen aufbauen ist aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht falsch, unsere Gespräche, der Austausch und diese Kooperation bringen die Energiewende konstruktiv voran.“

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    news-5977 Wed, 18 Dec 2019 08:53:00 +0100 Grenzüberschreitendes Team plant bayerisch-tschechische Erasmus+ Staff Week https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912185977-grenzueberschreitendes-team-plant-bayerisch-tschechische-erasmus-staff-week/ Gäste aus Tschechien und der Welt besuchen im Mai 2020 die OTH Amberg-Weiden im Rahmen der Erasmus+ Staff Training Week. Veranstalter ist die Westböhmische Universität in Pilsen. Um die gemeinsame Kennlern- und Workshop-Woche für HochschulmitarbeiterInnen aus ganz Europa und darüber hinaus zu planen, kamen fünf Vertreterinnen des International Office aus Pilsen nach Amberg. „Wir haben bereits in diesem und im Vorjahr eine Staff Week an der Universität Pilsen organisiert und gute Erfahrungen damit gemacht. Den Vorschlag der Kolleginnen der OTH Amberg-Weiden, das Programm über die Grenze hinweg auszuweiten, haben wir gerne angenommen“, so Jana Ovsjanniková, Leiterin des International Office. Die Erasmuswochen, die von zahlreichen europäischen Universitäten und Hochschulen ausgerichtet werden, bieten den TeilnehmerInnen eine gute Gelegenheit, andere Einrichtungen kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und sich über fachliche Themen auszutauschen. 

    In der Woche vom 11. bis 15. Mai 2020 werden die TeilnehmerInnen die Westböhmische Universität in Pilsen und die OTH Amberg-Weiden an beiden Standorten kennenlernen. Fachlich wird es um die Internationalisierung der Hochschulen, die Integration ausländischer Studierender und Formen der Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gehen. Neben Stadtbesichtigungen in Pilsen und Amberg, dem Besuch der Brauerei Pilsner Urquell und einem bayerischen Unternehmen werden die TeilnehmerInnen die Möglichkeit zu Networking und Austausch haben. 

    „Für die OTH Amberg-Weiden ist dies eine tolle Möglichkeit, uns zu präsentieren und MitarbeiterInnen ausländischer Hochschulen persönlich kennenzulernen. Denn über direkte Kontakte funktioniert die Zusammenarbeit doch am besten“, so Marian Mure vom OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa (KOMO), das die Staff Week gemeinsam mit dem International Office organisiert. In das zweitägige Programm in Amberg und Weiden sollen auch die Internationalisierungsbeauftragten der einzelnen Fakultäten, interessierte ProfessorInnen und MitarbeiterInnen einbezogen werden.

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    news-5978 Tue, 17 Dec 2019 15:52:00 +0100 Wirtschaftsingenieurwesen: Exkursion zu Siemens Amberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912175978-wirtschaftsingenieurwesen-exkursion-zu-siemens-amberg/ Ein spannender Blick hinter die Kulissen: Acht Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen besuchten im Rahmen des Wahlpflichtmoduls Robotik Siemens in Amberg. In einer Präsentation informierte sich die Exkursionsgruppe über den Siemens-Produktionsstandort Amberg. Anschließenden besichtigten die Studierenden Fertigungszellen mit verschiedenen Robotersystemen im Elektronikwerk.

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    news-5970 Fri, 13 Dec 2019 15:12:08 +0100 Typisch Ungarisch?! - Gastprofessor aus Budapest zum interkulturellen Austausch in Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912135970-typisch-ungarisch-gastprofessor-aus-budapest-zum-interkulturellen-austausch-in-weiden/ Paprika, Gulasch, Balaton und Orban – viel mehr fällt den meisten nicht zu Ungarn ein. Um das zu ändern, hatte das OTH AW Kompetenzzentrum Bayern - Mittel-Osteuropa zum interkulturellen Austausch unter dem Motto „Typisch Ungarisch?!“ eingeladen. Auf amüsante und informative Weise berichtete Gastprofessor Dr. Endre Horváth, Wirtschaftswissenschaftler aus Budapest, über sein Heimatland. „Der Ungar ist wie du und ich. Nur ganz anders“, zitierte Horváth aus dem Buch „Ein Ungar kommt selten allein“ von Georg Kövary. Das Publikum erfuhr so viel Wissenswertes und Erheiterndes über das Land, seine Bewohner und Geschichte. Typisch Ungarisch sei Ungeduld und schnelles Fahren, Individualismus, Sprachgewandtheit und Bescheidenheit. „Den Deutschen fehlt ein konkretes Bild von Ungarn. Das Land wird selten thematisiert, die Berichterstattung ist negativ und oberflächlich“, so Prof. Laura Denise Fischer, die Dr. Horváth an die OTH Amberg-Weiden eingeladen hatte. Doch es gäbe viel mehr ungarische Spuren, als man wüsste. „Die Ungarn sind sehr assimiliert“, begründete Horváth. Nach dem zweiten Weltkrieg und dem Volksaufstand 1956 sind viele Ungarn ausgewandert und nun auf der ganzen Welt anzutreffen. Von den ungarischen Wurzeln von Filmstars wie Tony Curtis, Politikern wie Joschka Fischer oder auch OTH-MitarbeiterInnen ahnt kaum jemand etwas. Und so gab es in der Runde, an der auch Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Müller, Vizepräsident der OTH Amberg-Weiden, und Studierende teilnahmen viel zu diskutieren. Dabei durfte natürlich Fußball, Politik, Wirtschaft, Film und die Paprika nicht fehlen.

    Über den Wirtschaftsstandort Ungarn hatte Endre Horváth bereits am Vormittag vor Studierenden des Studiengangs „International Business“ referiert. Eine Vorlesung zum Thema „International Business Communication“ rundete den zweitägigen Aufenthalt des Wirtschaftswissenschaftlers von der Partnerhochschule Dennis Gabor in Budapest ab. Der Wirtschaftswissenschaftler mit internationaler Managementerfahrung war bereits zum dritten Mal an der OTH Amberg-Weiden. „Mit ausländischen Gastdozenten und Vertretern aus der Wirtschaft gestalten wir die Ländermodule des neuen komplett englischsprachigen Studienprogramms praxisnah, abwechslungsreich und international“, so Prof. Laura Denise Fischer, berufen für den Studiengang „International Business“. Doch nicht nur die Studierenden, sondern auch Lehrende und die Öffentlichkeit sollten mit dem Themennachmittag zu Ungarn auf das mitteleuropäische Land aufmerksam gemacht werden.
     

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    news-6024 Mon, 09 Dec 2019 14:18:00 +0100 20 Jahre Studiengang Patentingenieurwesen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912096024-20-jahre-studiengang-patentingenieurwesen/ Doppeltes Jubiläum: Die OTH Amberg-Weiden feiert in diesem Jahr nicht nur 25 Jahre Hochschule, sondern auch 20 Jahre Studiengang Patentingenieurwesen! Zum Wintersemester 1999/2000 ging der Studiengang PI mit 14 Studierenden an den Start. Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und Prof. Dr. Jürgen Koch, Dekan der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik, blickten bei der Begrüßung gemeinsam auf die Entwicklung des Studiengangs zurück. „Die Entwicklung des Studiengangs ist in den 20 Jahren seines Bestehens eine Erfolgsgeschichte. Und wir sehen die Erfolgsgeschichte des Studiengangs am besten an den zwischenzeitlich über 200 Absolventinnen und Absolventen, die stark am Arbeitsmarkt nachgefragt sind und unglaublich beeindruckende Karrieren gemacht haben.“

    Überraschungsgast Staatsminister a.D. und Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags Dr. Wolfgang Heubisch, der an diesem Tag an die OTH in Amberg zu einem Austauschgespräch gekommen ist, ließ es sich nicht nehmen, spontan die vielen ehemaligen PI-Studierenden zu begrüßen.

    Im Anschluss sprach Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts, über den Studiengang Patentingenieurwesen und seine Bedeutung im gewerblichen Rechtsschutz.

    Der Studiengang Patentingenieurwesen an der OTH Amberg-Weiden ist einzigartig in der deutschen Hochschullandschaft. Wie kein anderer verbindet er die Themengebiete Technik, Recht und Betriebswirtschaftslehre. In einer Talkrunde mit Rolf W. Einsele, Silvia Eschenwecker, Bruno Götz, Wolfgang Roidl, Cornelia Rudloff-Schäffer und Dr. Wolfgang Weber wurde über die Entwicklung der spannenden IP-Welt und über die Besonderheiten des Studiengangs aus der Perspektive von AbsolventInnen, Patentanwaltskanzleien und Unternehmen gesprochen.

    Zum Abschluss des Festaktes berichteten fünf Absolventinnen und Absolventen über ihre teilweise sehr unterschiedlichen Karrierewege. Im Anschluss wurde im Foyer des Siemens Innovatoriums das Wiedersehen gefeiert.

     

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    news-5959 Mon, 09 Dec 2019 04:25:00 +0100 Pädagogischer Tag der Südböhmischen Universität https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912095959-paedagogischer-tag-der-suedboehmischen-universitaet/ Die Pädagogische Fakultät der Südböhmischen Universität in České Budějovice veranstaltete einen „Pädagogischen Tag“, zu dem jeder Lehrstuhl ExpertInnen aus ganz Europa einlud. PaedDr. Ladislava Holubová besuchte die Veranstaltung für die OTH Amberg-Weiden. Ladislava Holubová hielt einen Gastvortrag und einen Workshop zum Thema „Tschechische Deklination der Substantive, Adjektive und Pronomina“. An der Veranstaltung nahmen die Master-Studierenden des Faches „Tschechisch als Fremdsprache“ und Kolleginnen von den Lehrstühlen Bohemistik und Russistik teil.

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    news-5961 Fri, 06 Dec 2019 15:55:00 +0100 Nordböhmische Technische Universität Liberec besucht OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912065961-nordboehmische-technischen-universitaet-liberec-besucht-oth-amberg-weiden/ Bereits im Oktober 2019 trafen sich die Hochschulleitungen der Technischen Universität Liberec und der OTH Amberg-Weiden zu einem ersten gemeinsamen Gespräch mit den Fakultätsvertretungen. Ziel war, sich kennenzulernen und gemeinsame Arbeitsgebiete auszuloten. Jetzt im Dezember besuchte Prof. Ing. Karel Fraňa Ph.D./TU Liberec seinen Fachkollegen Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß im Labor „Strömungsmaschinen“ an der OTH Amberg-Weiden am Campus Amberg. Beide Professoren sind Strömungsmechaniker und beschäftigen sich mit der Energietechnik der Zukunft. Prof. Fraňa ist Teammitglied im „Department of Power Engineering Equipment“ der Fakultät Maschinenbau an der TU Liberec. Die tschechischen KollegInnen arbeiten wie das Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung an Technologien für die Steigerung der Energieffizienz und die nachhaltige Bereitstellung von Wärme und Strom. Auch Marian Mure M.A., die Geschäftsführung des „Kompetenzzentrum Bayern – Mittel- und Osteuropa“,  fand Gelegenheit, mit Prof. Fraňa (Internationalisierungsbeauftragter seiner Fakultät) über die Möglichkeiten des Studierendenaustauschs zu sprechen.

    Die Amberger KollegInnen planen für das Frühjahr 2020 einen Gegenbesuch an der TU Liberec.

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    news-5971 Thu, 05 Dec 2019 15:19:00 +0100 Sommer, Sonne, Studienstart … https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912055971-sommer-sonne-studienstart/ Es gibt viele Gründe, sein Studium im Sommersemester zu beginnen ...

    Die Tage sind länger, die Campusse an beiden Standorten im Sonnenlicht noch schöner. Dazu kommen die Campusfeste in Amberg und Weiden oder die entspannte Wohnsituation. Das Wichtigste aber ist das erstklassige und umfangreiche Studienangebot zum Sommersemester 2020. Kurzentschlossene gehen ohne Umweg zur Online-Bewerbung. Wer mehr wissen will, verschafft sich hier einen Überblick.

    Orientierungsstudium

    Bachelor

    Vor einigen Monaten haben sich unsere Bachelorangebote als „Studiengänge der Woche“ selbst vorgestellt. Hier geht's zu den Interviews.

    Master

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    news-5956 Thu, 05 Dec 2019 11:11:00 +0100 Students for Future: Public Climate School an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912055956-students-for-future-public-climate-school-an-der-oth-amberg-weiden/ Students for Future: Letzte Woche kämpften Studierende auf der ganzen Welt für eine bessere Klimapolitik. Auch die Studierenden der OTH Amberg-Weiden veranstalteten eine Public Climate School mit Impulsvorträgen und einer Diskussion. Den Anfang machte Prof. Dr.-Ing. Stefan Beer mit einem Vortrag über Klimaschutz in Lehre und Forschung. Nach einer Bestandsaufnahme, in welchen Teilen der Welt die Menschen für den Ausstoß der meisten Treibhausgase pro Kopf verantwortlich sind, ging es um den Energiemix in Deutschland und wie fossile Energieträger ersetzt werden können.

    Anschließend referierte Prof. Frank Späte über Möglichkeiten zum Klimaschutz in der Praxis. Er stellte klar, dass bei Betrachtung der wichtigsten Hebel „Ernährung, Energieverbrauch und Transport“ kleine Änderungen auch große Wirkungen haben können. Jede und jeder einzelne könne seinen Teil beitragen, um seinen CO2-Fußabdruck auf ein klimagerechtes Maß zu reduzieren. Klimagerecht bedeutet, dass jedem Menschen auf der Erde nur eine Tonne CO2-Emissionen pro Jahr zustehen – denn nur diese Menge könne durch CO2-Senken wie Jung-Wälder oder Ackerbau kompensiert werden. So sei es möglich, die Erderwärmung auf das bekannte 2-Grad-Ziel zu beschränken.

    Darauf stellte Larissa Köster, Projektingenieurin am Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung, die dortigen Forschungsaktivitäten vor. Im Fokus stand ein für die Meistermetzgerei Ponnath umgesetztes Blockheizkraftwerk. Die Anlage erzeugt über einen Generator Strom und über einen Abhitze-Dampfkessel Heizwärme. Gleichzeitig liefert eine Absorptionskälteanlage Temperaturen von bis zu -10 Grad Celsius – ausreichend Kälte, um Fleisch- und Wurstwaren einzufrieren. Durch die gekoppelte Nutzung ergibt sich für diese Anwendung ein Gesamtwirkungsgrad von 84 Prozent.

    Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplungs-Anlagen können dezentral eingesetzt und bedarfsgerecht geregelt werden. Dies macht sie für den Ausgleich von Schwankungen im Stromnetz essentiell für die Energiewende. Darüber hinaus können sie mit erneuerbaren Kraftstoffen aus Reststoffen wie Klärschlamm oder mit Wasserstoff aus Power-to-Gas-Anlagen betrieben werden.

    Die Veranstaltung wurde mit einer offenen Diskussionsrunde abgeschlossen.

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    news-5951 Tue, 03 Dec 2019 19:55:35 +0100 Ostbayerns Hochschulen überwinden Raum und Zeit https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912035951-ostbayerns-hochschulen-ueberwinden-raum-und-zeit/ Beim ersten „Digitalen Trendtag“ experimentieren die Hochschulen in Amberg und Deggendorf mit Live-Streaming und App-Unterstützung, um eine innovative Veranstaltungsform zu etablieren. Ein Mix aus persönlicher Begegnung und Konferenzschaltung soll die Zukunft standortübergreifender Tagungstechnik sein. Mit dem Reden macht man’s aus – diese Volksweisheit trifft auch auf Wissenschaft und Forschung zu. Deswegen gibt es einen munteren Reigen großer Kongresse und Meetings, gerade auch auf medizinischem Gebiet, bei denen Theoretiker und Praktiker ihr Wissen austauschen. Für Forschende und Ärzte, die in ländlichen Regionen tätig sind, heißt das meist lange und beschwerliche Reisen. Selbst ein aktueller Vortrag in einer bayerischen Metropole bedeutet, dass Interessierte aus Ostbayern einen ganzen Tag „opfern“ müssen. Die OTH Amberg-Weiden und die Technische Hochschule Deggendorf schaffen nun mit einem neuen Veranstaltungsformat Abhilfe: Der „Digitale Trendtag für Ostbayern“ bietet Top-Vorträge aus den medizinischen Bereichen Orthopädie und Rehabilitation für wenig Aufwand. 

    „Das ist ganz klar eine Sternstunde der menschlichen Entwicklung“, lacht Prof. Dr. med. habil. Stefan Sesselmann von der OTH Amberg-Weiden. „Oberpfälzer und Niederbayern überwinden Zeit und Raum.“ Die ironische Überhöhung soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die beiden Hochschulen tatsächlich Neuland betreten. Gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr.-Ing. Thomas Spittler von der TH Deggendorf hat er vier Vorträge über Digitale Endoprothetik, Biomechanik in der Orthopädie, Nachbehandlungstechniken nach moderner Prothesenversorgung und Rehabilitation als Fortbildungsveranstaltung für Ärzte, Physiotherapeuten und Klinikmitarbeiter zusammengestellt.

    „Neu ist, dass diese Veranstaltung an zwei verschiedenen Orten in Niederbayern und der Oberpfalz gleichzeitig stattfindet“, erklärt Sesselmann. Die Vorträge und Fragerunden werden zwischen den Standorten Amberg und Pfarrkirchen hin- und hergestreamt. „Wer sich weiterbilden und austauschen will, muss also nicht durch ganz Ostbayern fahren, sondern kann sich den am günstigsten gelegenen Standort aussuchen“, ergänzt Thomas Spittler. Moderne Technik kann also die Nachteile im ländlichen Raum gegenüber den Metropolen ausgleichen. Der Pilotversuch, da sind sich beide Wissenschaftler einig, wird Maßstäbe setzen.

    Denn längst weiß man, dass die versprochenen Segnungen des Internets nicht eingetreten sind: Experten sitzen nicht auf einem Einödhof und tauschen sich mit anderen Experten rein virtuell aus. Es braucht persönliche Begegnungen, damit Kreatives oder Innovatives entstehen kann. Und deswegen zieht es Experten eben nach Berlin, Frankfurt am Main und München. Ist das ländliche Ostbayern also dazu verdammt, nicht zur absoluten Spitze aufschließen zu können? Ganz im Gegenteil, finden die beiden Professoren. „Wir kombinieren persönlichen Austausch und fernmündliche Kommunikation in einer idealen Weise“, sagt Sesselmann.

    Der besondere Vorteil sei, dass so auch echte Praktiker ihre Erfahrungen einbringen können. Denn Kongress-Debatten würden meist mit wenig Erdung geführt. Doch gerade der Praxisbezug ist die große Stärke der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Und so arbeiten neben der OTH Amberg-Weiden und der TH Deggendorf auch die OTH Regensburg, die HAW Landshut sowie die Universität Passau daran, den ostbayerischen Raum, insgesamt noch stärker zu vernetzen. Der Digitale Trendtag ist nämlich ein erster Großversuch im Rahmen des fünfjährigen Forschungsprojektes TRIO.

    Mittelfristig haben die Mitglieder des Vorhabens das Ziel, den Transfer zu stärken – also den Austausch und die Zusammenarbeit der Hochschulen mit Unternehmen oder gesellschaftlichen Akteuren in Ostbayern zu verstärken. Ziel ist es, deren Innovationskraft zu stärken. „Wenn wir zusammenarbeiten, dann sind wir ostbayerischen Hochschulen so leistungsfähig wie die großen Technischen Universitäten beispielsweise in München“, erklärt Professor Spittler selbstbewusst. Mit dem erfolgreichen ersten Digitalen Trendtag sind die Hochschulen ihrem Ziel ein Stückchen näher gekommen.

    30 Zuhörer im Siemens Innovatorium, dem großen Hörsaal des Amberger Campus, lauschen den Referenten aus Pfarrkirchen, die Vorträge aus Amberg werden wiederum nach Niederbayern gestreamt. Auch Fragen können über 180 Kilometer hinweg von einem Standort zum anderen gestellt werden. Zur Unterstützung wird außerdem eine App eingesetzt, die es dem Publikum ermöglicht, den Referenten ohne Störung zu signalisieren, wenn ein Punkt nochmals vertieft oder genauer erklärt werden muss.

    Die beiden Hochschulen experimentieren mit verschiedenen Technologien und Veranstaltungsformen, um die ideale standortübergreifende Tagung zu entwickeln. Für Stefan Sesselmann ein kleiner Schritt mit großer Wirkung: „Ein gemeinsamer ostbayerischer Wissensraum birgt enorme Potentiale.“ Irgendwann könnten an allen sechs Partnerhochschulen große Kongresse stattfinden – ohne dass sich die einzelnen Teilnehmer dafür stundenlang in die Bahn setzen müssen.

    Über TRIO

    TRIO steht für „Transfer und Innovation in Ostbayern“. Das Projekt der OTH Amberg-Weiden, der TH Deggendorf, der OTH Regensburg, der HAW Landshut sowie der Uni Passau wird durch die Förderinitiative Innovative Hochschule gefördert – dem Pendant zur Exzellenzinitiative für Spitzenforschung. Bei der Innovativen Hochschule geht es darum, den Austausch zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Hochschule zu optimieren, um die Innovationskraft einer Region zu stärken.

     

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    news-6160 Mon, 02 Dec 2019 13:10:00 +0100 Masterstudiengang Medientechnik und Medienproduktion: Neue innovative Vertiefungsrichtungen und vielfältige Wahlmöglichkeiten https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201912026160-master-medientechnik-medienproduktion-vertiefungsrichtungen-wahlmoeglichkeiten/ Seit dem Wintersemester 2019/2020 bietet der Masterstudiengang Medientechnik und Medienproduktion an der Fakultät EMI die neuen, insbesondere auch auf das Anforderungsprofil der digitalen Kommunikation zugeschnittenen Vertiefungsrichtungen „Medienproduktion“ und „Medieninformatik“ an. Die Vertiefungsrichtung „Medienproduktion" beinhaltet interessante Wahlpflichtmodule wie „Methoden der Visualisierung“, „Hör- und Psychoakustik“, „3D-Modellierung und Animation“, „Geschäftsmodellentwicklung und Entrepreneurship“, „Klangerzeugung und Klanggestaltung“. In der Vertiefungsrichtung „Medieninformatik“ werden Inhalte wie z.B. „Web Engineering“, „Moderne Anwendungen der Kryptographie“, „Geschäftsmodellentwicklung und Entrepreneurship“, „Ausgewählte Themen AR/VR“, „Ausgewählte Methoden der Künstlichen Intelligenz“ gelehrt.

    Die Wahl der Vertiefungsrichtungen erfolgt durch die MasterandInnen anhand der Belegung von Wahlpflichtmodulen im Laufe des dreisemestrigen Studiums; es muss damit nicht mehr, wie nach der früheren Studienordnung, eine Wahl zu Beginn des Masterstudiums getroffen werden. Eine weitere, für die Studierenden interessante Option besteht darin, dass beide Vertiefungsrichtungen parallel studier- und absolvierbar sind. Lediglich zwei Basismodule – „ Medientheorie und Medienmanagement“ sowie „Innovationsmanagement“ – sind verpflichtend für alle Studierenden, unabhängig von der gewählten Vertiefungsrichtung.

    Durch die Weiterentwicklung des Studiengangs ist ein konsekutives Studieren unmittelbar nach dem Abschluss sowohl im Bachelor Medienproduktion und Medientechnik als auch im Bachelor Medieninformatik an der OTH Amberg-Weiden möglich. Weitere Zugangsmöglichkeiten zum Masterstudium bestehen über Studienabschlüsse im Bereich Mediengestaltung und Medienmanagement. Das Studium kann auch nach einer Zeit der beruflichen Tätigkeit aufgenommen werden. Einzelne Module können auch als Zertifikate im Rahmen einer Weiterbildung belegt werden.

    Nähere Infos zum Masterstudiengang Medientechnik und Medienproduktion finden Sie auf der Studiengangsseite. Für Ihre Fragen steht Ihnen Studiengangsleiter  Prof. Dr. Dieter Meiller gerne zur Verfügung.

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    news-5944 Wed, 27 Nov 2019 16:35:17 +0100 Achtsamkeit – Workshop der Mentoring-Programme https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911275944-achtsamkeit-workshop-der-mentoring-programme/ Müssen gibt es nicht, aber ich darf, ich will, ich möchte und ich kann! Einer der Leitsätze aus dem Workshop „Achtsamkeit“, der für alle Mentorinnen und Mentees der Mentoring-Programme „first steps“ und „professional steps“ vom Zentrum für Gender und Diversity angeboten wurde. In dem Workshop zeigte Referentin Diana Eilert den Teilnehmerinnen, wie man mehr Achtsamkeit in seinen Alltag bringt. Denn eines ist klar: Burnout ist schon vorprogrammiert, wenn man sich und sein Umfeld nicht mehr richtig wahrnimmt.

    Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, mit dem Augenmerk, was das lustigste Ereignis der Teilnehmerinnen der letzten Woche war, wollte Diana Eilert bewusst zeigen, wie wenig wir positive Dinge im Leben richtig wahrnehmen und vieles für selbstverständlich halten.

    Diana Eilert machte auf Burnout-Symptome aufmerksam und erklärte, was in der Situation hilft. Die Teilnehmerinnen durften einen Persönlichkeitstest ausfüllen, der zeigte, worauf sie besonders mit Stress und Überförderung in bestimmten Situationen reagieren (sogenannte Trigger). Außerdem wurde aufgeklärt, wie sehr Achtsamkeit auch mit unserer Ernährung zusammenhängt. Denn ein gesunder Darm ist auch ein gesunder Geist, und viele Menschen essen nicht mehr achtsam. Mit Übungen lernten die Teilnehmerinnen, wie man bewusst und achtsam, schmeckt, hört, sieht und fühlt.

    Mehr mit sich im Einklang zu sein, und seinen Körper bewusst wahrzunehmen, hilft ungemein im Beruf. Achtsamkeit hilft seine eigenen Grenzen zu wissen und zu setzen, um Stress-Situationen besser gewachsen zu sein. Mit abwechslungsreichen Übungen wurden den Teilnehmerinnen daher gezeigt, wie man in emotionalen Situationen mehr Abstand gewinnt, sich selber weniger unter Druck setzt, wie man sich entspannen kann und wieder Kraft gewinnt.

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

     

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    news-5945 Tue, 26 Nov 2019 18:49:00 +0100 energy4kids 2019: Luftkunst erleben https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911265945-energy4kids-2019-luftkunst-erleben/ Man sieht ihn nicht und man spürt ihn nicht. Aber er kann ein Glas zerspringen lassen. Die Rede ist von Schall. Was Schall genau ist und wir er erzeugt wird, das wurde bei energy4kids erklärt. Gemeinsam mit den Stadtwerken Amberg lädt die OTH Amberg-Weiden jedes Jahr zur aktiven Lehrveranstaltung am unterrichtsfreien Buß- und Bettag ein. In diesem Jahr stand energy4kids unter dem Motto „Luftkunst!”. Alles, was wir hören, ist Schall. Die physikalischen Grundlagen erklärte Akustik-Experte Jürgen Schafberger vom Labor für Akustik und Schallanalyse (LAuS) den Kindern einfach und verständlich. Anhand praktischer Beispiele zeigte Jürgen Schafberger, was Schall bzw. Schallwellen bewirken können. In einem eindrucksvollen Versuch demonstrierte er, dass man mit Schallwellen sogar Glas zerstören kann.

    Nach der Kindervorlesung ging’s an die technische Bastelei. Unter Anleitung von Manfred Bauer und mit Unterstützung von Studierenden der OTH Amberg-Weiden und Auszubildenden der Stadtwerke bauten die Kinder ein „Schallerzeugungs-Gerät“, eine sogenannte Lochsirene.

    Vor dem Mittagessen konnten sich die Kinder sich Bewegung verschaffen und ausgelassen Seifenblasen in die Luft schicken.

    Zum Abschluss des Vormittagsprogramm wurde Hannes Demleitner das Kinder-Uni-Diplom überreicht. Der Schüler hat regelmäßig an den Kinderveranstaltungen der OTH Amberg-Weiden teilgenommen und fleißig Stempel gesammelt.

    Nachdem sich alle in der Mensa gestärkt hatten ging es zum Nachmittagsprogramm, zunächst in das Luftmuseum Amberg. Hier gibt es viele originelle und lustige Dinge rund um das Thema „Luft“ zu erleben. Dabei konnten die Kinder nicht nur viele Exponate ansehen, sondern bekamen sie auch erklärt. Nach dem luftigen Erleben im Luftmuseum, ging es weiter zum luftigen Spaß beim Spielen im Stadtwerke-Saal.

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    news-5939 Mon, 25 Nov 2019 17:54:00 +0100 campus4kids: Insektenhotel und Seifenblasen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911255939-campus4kids-insektenhotel-und-seifenblasen/ Am Buß- und Bettag haben die Schulen in Bayern geschlossen. Gottseidank gilt das nicht für Hochschulen. Und so erlebten rund 20 Kinder am vergangenen Mittwoch einen spannenden Tag an der OTH Amberg-Weiden am Campus Weiden. Bei campus4kids boten Dozierende und Studierende der OTH Amberg-Weiden ein abwechslungsreiches Programm für SchülerInnen. Zuerst informierten sie die kleinen BesucherInnen, was Schule und Hochschule unterscheidet. Dann ging’s auf in die Kinder-Uni. Das Thema des Tages: „Die Erde gehört uns allen: Schutz von Tieren und Pflanzen.“

    Welche Tiere und Pflanzen sind besonders in Gefahr? Wodurch wird die Artenvielfalt bedroht? Aber vor allem: Was können wir dagegen tun? Die Kinder überlegten gemeinsam, wie wir Um- und Tierwelt am besten schützen können. Eine konkrete Maßnahme setzten sie sofort um: Sie bastelten ein Insektenhotel mit Florfliegen-Suite.

    So viel Engagement musste belohnt werden. Die Kleinen erhielten ein Seifenblasen-Set, das sie sofort auf dem Campus in Weiden ausprobieren konnten.

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    news-5938 Mon, 25 Nov 2019 12:17:26 +0100 Energie: gestern, heute und morgen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911255938-energie-gestern-heute-und-morgen/ Wie hat sich die Energieversorgung in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt? Und wie sieht sie morgen aus? Die Studierenden Russisch VI und Russisch I im Internationalen Technologiemanagement wissen Bescheid. Bei der Veranstaltung „E wie Energie: gestern, heute und morgen“ warfen sie einen Blick auf verschiedene Energiequellen. Dafür arbeiteten die Studierenden Russisch VI mit ihrer Dozentin Anna Wiesmeier einen Präsentationsplan aus. Anschließend referierten sie in russischer Sprache zu den verschiedenen Themen:  

    • Energiequelle: Holz und Braunkohle
    • AG Gazprom
    • AG Gazprom in Europa
    • Wirtschaftssituation in Russland: Export und Import
    • Atomenergie: Vor- und Nachteile

    Die Studierenden berichteten über Energiearten, Nutzen, Vorteile sowie wirtschaftliche Aspekte und Einflüsse auf die Entwicklung der Gesellschaft in Deutschland und Russland.

    Zu Gast bei der Veranstaltung war Herr Windisch von der Bayernwerk Netz GmbH Regensburg. In seinem Vortrag über den Wandel der Stromversorgung und Stromerzeugung in Deutschland ging er auf die Bedeutung der Energie für die deutsche Wirtschaft ein. Dabei würden die Erneuerbaren Energiequellen eine wesentliche Rolle in der Energieversorgung von morgen spielen.

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    news-5940 Mon, 25 Nov 2019 07:34:00 +0100 Pädagogik am Buß- und Bettag https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911255940-paedagogik-am-buss-und-bettag/ In Bayern ist der Buß- und Bettag kein gesetzlicher Feiertag. Schülerinnen und Schüler haben frei, Lehrkräfte hingegen die Möglichkeit, sich weiterzubilden. Die FOSBOS Weiden und die OTH Amberg-Weiden haben diesen Tag für gemeinsame Fortbildungen genutzt. OTH Professional und das Projekt BRiNO (Bildungsregion Nordoberpfalz) organisierten drei Workshops im Bereich „digital unterstütztes Lehren und Lernen“. Insgesamt nahmen ca. 50 LehrerInnen und zehn wissenschaftliche MitarbeiterInnen am Pädagogischen Tag teil. Die Themen der Workshops:

    • Digitale Arbeitsblätter
    • From User to Creator (Videotutorials und Projektwebseiten im Unterricht nutzen)
    • Datenschutz (EU-DSGVO) Pragmatische Umsetzung im Lehralltag

    Für das kommende Jahr  sind weitere Veranstaltungen im Bereich der LehrerInnenbildung geplant. Mit einem Programm aus zehn verschiedenen Angeboten geht die OTH Amberg-Weiden zunächst an die Kooperationsschulen in der Oberpfalz.

    Weitere Informationen zum Fortbildungsprogramm erhalten Sie auf der Internetseite von OTH Professional.

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    news-5937 Thu, 21 Nov 2019 12:08:00 +0100 Antrittsbesuch: Kommissarische Ministerialbeauftragte für Realschulen Oberpfalz an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911215937-antrittsbesuch-kommissarische-ministerialbeauftragte-fuer-realschulen-oberpfalz-an-der/ Die OTH Amberg-Weiden arbeitet mit zahlreichen Realschulen in der Region zusammen: Die SchülerInnen besuchen die Labore, engagieren sich in der Sprachinitiative Tschechisch oder erleben bei der Girls’Day Akademie Hochschule hautnah. Von dieser lebendigen Zusammenarbeit konnte sich Realschuldirektorin Mathilde Eichhammer, kommissarische Ministerialbeauftragte für die Realschulen in der Oberpfalz, selbst überzeugen – bei ihrem Antrittsbesuch an der OTH Amberg-Weiden am Campus Weiden. Mathilde Eichhammer informierte sich über Entwicklung und Handlungsfelder der Hochschule, unter anderem über die Schulkooperationen, den Ausbau der Studiengänge, den Digitalen Campus, die Internationalisierung der Hochschule, die akademischen Weiterbildungsprogramme sowie die verschiedenen Programme zur Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Ausbildung wie BeVorStudium.

    Der Punkt „Third Mission, Ethik und Nachhaltigkeit“ war für die die kommissarische Ministerialbeauftragte besonders interessant: Gerade im Bereich Medienethik ergeben sich interessante Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

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    news-5936 Tue, 19 Nov 2019 12:49:00 +0100 „25 Vorträge – 25 Orte“: Die lange OTH Filmnacht https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911195936-25-vortraege-25-orte-die-lange-oth-filmnacht/ Sechs Stunden im Kino Filme schauen – nicht ungewöhnlich bei einem Filmfestival oder wenn eine Triologie am Stück gezeigt wird. Oder man geht auf die lange OTH Filmnacht. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „25 Vorträge – 25 Orte“ wurden im Amberger Ring-Theater Filmhighlights aus den Studiengängen Medienproduktion und -technik (Bachelor) und Medientechnik und -produktion (Master) präsentiert. Kurzfilme, Dokumentationen, Animations- und Imagefilme – Studierende produzieren während ihres Studiums Filme verschiedener Genres. So vielfältig wie die Genres sind auch die Eigenschaften der Filme: Sie reichen von witzig, kreativ über informativ bis hin zu tiefgründig und zum Nachdenken anregend. Aber eines haben sie gemeinsam: Meist bleiben sie einem großen Publikum vorenthalten. Bei der langen OTH Filmnacht standen diese Schätze im Mittelpunkt. Doch nicht nur Filmeschauen war an diesem Abend möglich. Weitere Medienprojekte aus den Medienstudiengängen konnten die Gäste bei einem Imbiss im Foyer des Amberger Ring-Theaters genießen und sich in familiärer Atmosphäre austauschen.

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    news-5920 Fri, 15 Nov 2019 16:57:40 +0100 Premiere des Dokumentarfilms „MAKAO – Mein Zuhause“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911155920-premiere-des-dokumentarfilms-makao-mein-zuhause/ Im Sommersemester 2019 starteten drei Medientechnikstudenten ein ambitioniertes Filmprojekt. Sie machten sich auf den langen Weg nach Kenia, um von der spannenden Geschichte und den Menschen eines ganz besonderen Ortes zu erzählen – dem Schul- und Waisenhaus Pehucci. Der Dokumentarfilm „MAKAO – Mein Zuhause“ feierte vergangene Woche Premiere. Rund 150 Gäste, unter ihnen auch Johann Fischer, Chefkameramann des Bayerischen Rundfunk und Gilbert Mburu Kabiru, Pfarrer aus Kenia, sind in das Ring-Theater Amberg gekommen. Der knapp halbstündige Dokumentarfilm „MAKAO – Mein Zuhause“ zeigt das Leben von fünf Personen, die durch dieses Waisenhaus miteinander verbunden sind. In einem Land voller Widersprüche wird von ihren Geschichten, Problemen und Träumen erzählt. Der emotionale Film wirft den Zuschauer in eine andere Welt – in die harte, aber oft auch magische Welt von Pehucci und Kenia. Die Resonanz auf den Dokumentarfilm war durchweg positiv. Vor allem die Nähe zu den Protagonisten und die bewegenden Geschichten über ihre Heimat Kenia und das Waisenhaus Pehucci berührte viele Zuschauer.

    Begleitet wurde die Filmvorführung von einem interessanten Austausch mit dem Filmteam, bei dem es Hintergrundinformationen und Anekdoten zum Dreh in Kenia gab. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Percussion Ensemble der OTH Regensburg, das die Zuschauer mit afrikanischen Klängen verzauberte.

    Im Foyer des Ring-Theaters zeigten die Studierenden und Filmemacher Felix Birkenseer und Fabian Knobloch eine Fotoausstellung, die ihre Eindrücke aus Kenia nicht nur mit der Filmkamera, sondern auch mit dem Fotoapparat festhielten.

    Bei der Premiere wurden Spenden gesammelt und Fotos der Fotoausstellung verkauft. Die Erlöse kommen vollständig dem Pehucci Children´s Home zugute, um die Vision der Gründerin Lucy, jedem Kind die Möglichkeit auf Bildung und ein Zuhause zu ermöglichen, zu unterstützen Weitere Informationen, auch zur Spendenmöglichkeit, finden Sie unter www.oth-aw.de/makao

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    news-5921 Fri, 15 Nov 2019 13:02:00 +0100 „Einmal mit allem, bitte!“ – Frauen in Führung, Frauen in Familie https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911155921-einmal-mit-allem-bitte-frauen-in-fu-hrung-frauen-in-familie/ Obwohl Frauen heute ebenso hochqualifiziert sind wie Männer, sind sie in den Führungspositionen, vor allem im Top-Management, deutlich unterrepräsentiert. Trotz Landes- und Bundesgleichstellungsgesetz dominieren noch immer Männer die Führungsetagen. Aber auf das Potential der Frauen kann nicht länger verzichtet werden – zudem schafft Vielfalt in der Führung auch einen unternehmerischen Wettbewerbsvorteil. Aber wie kann es grundsätzlich gelingen, das Fachkräftepotential von Frauen zu heben? Diese Frage ist der Themenabend „Einmal mit allem, bitte!“ – Frauen in Führung, Frauen in Familie“ nachgegangen. Prof. Dr. Carsten Wippermann, Soziologe und Experte für Gleichstellung vom DELTA-Institut für Sozial- und Ökologieforschung, stellte in seinem Vortrag „Frauen in Führungspositionen – Durchbruch der gläsernen Decke?“ Ergebnisse seiner Studie vor.

    Männer als Hüter der gläsernen Decke

    Dafür wurden männliche Führungskräfte von Männer befragt. Dabei zeigten sie zu Beginn des Gesprächs Akzeptanz und Wertschätzung gegenüber Frauen in Führungspositionen. Im weiteren Verlauf des Interviews allerdings zeichneten sich drei dominante Mentalitätsmuster ab, die Wippermann als „Hüter der gläsernen Decke“ bezeichnet: Konservative Exklusion, Emanzipierte Grundhaltung und Radikaler Individualismus. „Es sind um Jahrzehnte gewachsene, tief verwurzelte und selbst reproduzierende, kulturelle Muster. Um diese aufzubrechen, reichen Appelle nicht. Die Logik des Systems muss durchbrochen werden”, so Prof. Dr. Wippermann.

    Traditionelle Rollenverteilung im Haushalt

    Ein weiterer Grund, warum Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert sind, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Für die Zuhörerinnen wenig überraschend waren die Zahlen zu „Erledigung von Aufgaben im Haushalt – Frauen und Männer in Führungspositionen“. Bei einer Befragung von Männern in mittleren Führungspositionen ist das Ergebnis, dass ihre Frau die meisten Arbeiten im Haushalt erledige. Frauen, die ebenfalls in einer mittleren Führungsposition tätig waren, erledigten diese Arbeiten noch zusätzlich zum Job. Und sobald ein Kind ins Spiel kommt, setze eine Retraditionalisierung der Geschlechterrollen ein. So die Studie.

    Nach Prof. Dr. Carsten Wippermanns Vortrag berichteten erfolgreiche Frauen von ihren Erlebnissen. Prof. Dr. Andrea Klug, heute Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, setzt sie sich dafür ein, den Frauenanteil sowohl bei den Studierenden als auch in der Lehre zu erhöhen. Maria Obermeier, 27 Jahre, steht seit sieben Jahren an der Spitze ihres Familienunternehmens. Sie hat mit 20 Jahren den Baumaschinen-Handel ihres verstorbenen Vaters übernommen. Zu Beginn hatte die junge Frau viele Schwierigkeiten zu bewältigen, und dabei wenig Rückhalt aus dem Unternehmensumfeld. Aber sie hielt durch und konnte das Unternehmen sogar ausbauen. Mit auf dem Diskussionspodium standen Ramona Grosser, Personalleiterin Siemens Amberg und Cham, Nikola Heckmann, Geschäftsleiterin Korodur Westphal, und Dagmar Kierner, Vorsitzende des Wohnungsbau- und Siedlungswerk.

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    news-5917 Fri, 15 Nov 2019 09:55:37 +0100 TechnikForum: Das EU-Urheberrecht – Ein sinnvoller Schutz des geistigen Werks oder ein Hindernis für die Meinungsfreiheit? https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911155917-technikforum-das-eu-urheberrecht-ein-sinnvoller-schutz-des-geistigen-werks-oder-ein-hin/ Nach jahrelanger Diskussion in der Europäischen Union über eine Reform des Urheberrechts, haben die EU-Mitgliedsländer im April 2019 die EU-Urheberrechtsreform beschlossen. Ziel ist, das Urheberrecht an das digitale Zeitalter anzupassen. Musikverbände, Nachrichtenagenturen und Verleger sehen darin eine Chance für faire Vergütung. Gegner der Reform warnen vor Uploadfiltern und einer möglichen Einschränkung von freier Meinungsäußerung im Netz. Das TechnikForum hat die Frage, ob das EU-Urheberrecht ein sinnvoller Schutz des geistigen Werks oder ein Hindernis für die Meinungsfreiheit ist, in den Fokus genommen. Ein wesentlicher Teil des EU-Urheberrechts vor der Reform stammt aus dem Jahr 2001. Eine Anpassung ist durchaus angebracht. Deshalb stand beim TechnikForum weniger die Frage nach der Notwendigkeit im Mittelpunkt, sondern die Diskussion, welche Mittel dafür geeignet sind und wie sie funktionieren können. Denn „die Internetkonzerne konnten bis zum April diesen Jahres weltweit in einem quasi rechtsfreien Raum wirtschaften“, sagt Prof. Dr. Maximilian Kock, Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) bei seiner Einführung in das Thema.

    Ist die EU-Urheberrechtsreform ein Segen für Verlage? Jein, so die Antwort von Viola Vogelsang-Reichl, geschäftsführende Verlegerin von Oberpfalz-Medien. Generell würden die Zeitungsverlage der Reform positiv gegenüberstehen. „Qualitätsjournalismus kostet“ und nun biete sich durch Artikel 15 und 16 die Chance, mit den großen Technologie-Plattformen über die Nutzung der Inhalte zu einem fairen Preis zu verhandeln. Bisher bezog sich das Urheberrecht auf ganze Artikel. Das heißt, Nachrichtensuchmaschinen wie GoogleNews, die Beiträge aus verschiedenen Nachrichtenquellen zusammentragen, konnten Überschrift und Auszüge aus einem Artikel anzeigen, ohne einen Teil ihrer Einnahmen an die Urheber abzugeben.

    Neben Artikel 15 und 16 sorgt vor allem Artikel 17 in der Bevölkerung für heiße Diskussionen. Denn dieser regelt, dass viele der Plattformen, auf denen NutzerInnen Content hochladen können, zukünftig für Urheberrechtsverletzungen durch ihre Nutzer haften können. Um Rechteverletzungen zu verhindern sind Uploadfilter eine technische Lösungsmöglichkeit. Prof. Dr. Fabian Brunner, Fakultät EMI, erklärt, was Uploadfilter sind und wie sie funktionieren. „Ein Uploadfilter ist ein Mechanismus zur automatischen Erkennung bestimmter Inhalte beim Hochladen von Daten in das Internet. Im Prinzip funktioniert er wie ein Fingerabdruck in der Kriminalistik.“ Dem 1:1-Vergleich sind aber Grenzen gesetzt, da es nur ein einfacher Mustervergleich ist, der den Kontext nicht berücksichtigt. Deshalb ist ein Algorithmus notwendig, der die sogenannten Hash-Werte des urheberrechtlich geschützten Materials mit denen der hochgeladenen Daten vergleicht.

    Patrick Santy, B.Eng., Chief Technology Officer bei der Amberger Agentur bewegewas, stellt die Folgen der EU-Urheberrechtsreform dar. Große Plattformen beginnen, weniger News anzuzeigen und Newsaggregate nehmen nur die Textausausschnitte auf, mit deren Urhebern sie gute Preise ausgehandelt haben. Vor allem Kleinere und Unbekanntere können da nicht mithalten, und haben weniger Chancen prominent in der Suche zu erscheinen.

     

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    news-5916 Thu, 14 Nov 2019 14:29:02 +0100 Hol' dir den Pokal: Jetzt mitmachen und den Preis für Mittel-Osteuropa gewinnen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911145916-hol-dir-den-pokal-jetzt-mitmachen-und-den-preis-fuer-mittel-osteuropa-gewinnen/ Das OTH AW Kompetenzzentrum Bayern - Mittel-Osteuropa lobt erstmals den mit 1.000 Euro dotierten „Pohár – Preis für Mittel-Osteuropa“ aus. Ausgezeichnet werden kreative Projekte und Konzepte zum Thema Mittel-Osteuropa. Studierende können sich noch bis Sonntag, 24. November, bewerben. Der Preis würdigt Projekte, die dazu beitragen, Mittel-Osteuropa an der Hochschule bekannter und attraktiver zu machen. Sie sollen das Interesse für diese Region, ihre Vielfalt, ihre Sprachen und Potenziale wecken. Dafür werden kreative, aufmerksamkeitsstarke Ideen aus den Bereichen Marketing, Design/Gestaltung, Kunst oder Web gesucht.

    Also ran ans Werk! Hier geht's zur Ausschreibung von Pohár – Preis für Mittel-Osteuropa.

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    news-5950 Wed, 13 Nov 2019 19:40:00 +0100 Neue Wege in der Rekrutierung von Studierenden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911135950-neue-wege-in-der-rekrutierung-von-studierenden/ Um neue Wege in der Rekrutierung von internationalen Studierenden zu gehen, nahm die OTH Amberg-Weiden Anfang Oktober erstmals an der Bildungsmesse International Education Fair in Kasachstan teil. Innerhalb von 11 Tagen wurde in sechs Städten des zentralasiatischen Landes Station gemacht. Olga Axt präsentierte die Hochschule zwei Tage lang an einem Informationsstand in der Kongresshalle der Hauptstadt Nur-Sultan (vormals Astana). „Die Bevölkerung hier ist jung und wächst, überall wird modernisiert. Die Studierenden und Schüler haben großes Interesse an einem Studium in Deutschland gezeigt. Die meisten sprechen sehr gut Englisch, sind aber auch bereit Deutsch zu lernen“, so die OTH-Mitarbeiterin. Bisher für Europäer eher unbekannt, birgt Kasachstan viel Potenzial zur Zusammenarbeit. Dies zeigte auch die Teilnahme von 14 deutschen Bildungseinrichtungen wie der Universität und Hochschule Würzburg sowie Bremen, der TU Chemnitz, der Hochschule Hof und der Viadrina Frankfurt (Oder).

    Das kasachische Bildungssystem ist darauf ausgelegt, dass möglichst alle SchülerInnen ein Studium absolvieren. Momentan sind rund 120.000 Studierende aus Kasachstan an Universitäten und Hochschulen im Ausland eingeschrieben. Aufgrund des Bevölkerungswachstums ist zu erwarten, dass sich ihre Zahl in den nächsten fünf Jahren verdoppelt. Die Jugendlichen sind besonders in MINT-Fächern stark, haben ausgezeichnete Englischkenntnisse und interessieren sich für praktisch orientierte Studiengänge. Dies bestätigt auch Olga Axt: „Fragen kamen zu wirtschaftswissenschaftlichen Programmen, vor allem zum neuen Angebot International Business. Aber auch die Fächer Elektrotechnik, IT, Erneuerbare Energien und Umwelttechnik weckten Interesse.“ In Kasachstan gibt es 16 PASCH Schulen (Partnerschulen der Zukunft) mit vertieftem Deutschunterricht. 1999 wurde die Deutsch-Kasachische Universität gegründet, um Fachkräfte nach deutschem Standard auszubilden. Aktuell sind an der in der größten Stadt des Landes, Almaty, ansässigen Privatuniversität über 700 Studierende eingeschrieben. jh
    Olga Axt nutzte ihren Aufenthalt in Nur-Sultan auch, um die Stadt zwischen Tradition und Moderne zu erkunden. Sie besuchte das moderne Regierungsviertel, eine Moschee und wurde in eine traditionelle Jurte eingeladen. Die junge Frau war überrascht über die Sauberkeit, die Radwege und die Gastfreundschaft. "Die Menschen hier sind höflich, interessiert und sehr hilfsbereit."

    Für die OTH Amberg-Weiden war die Teilnahme an der Messe ein erster Test. "Wir haben im Nachgang zahlreiche Mailanfragen aus Kasachstan erhalten und sind sehr zufrieden mit den Rückmeldungen", so Marian Mure, Leiterin des OTH AW Kompetenzzentrums Bayern –Mittel-Osteuropa, das die Präsentation in Kasachstan initiiert und organisiert hatte. 

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    news-5911 Wed, 13 Nov 2019 15:27:46 +0100 meetDIGITALS Inspiration & Startup Night https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911135911-meetdigitals-inspiration-startup-night/ „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten“, hat Willy Brandt gesagt. Oder Abraham Lincoln. Oder Joseph Beuys. Sicher dagegen ist: Die TeilnehmerInnen bei der meetDIGITALS Inspiration & Startup Night machten genau das – und nahmen die Zukunft in die eigene Hand. Inspiration plus Transpiration = Erfolg. Die Gleichung ging auf! Am 11. November brachte meetDIGITALS zum sechsten Mal InnovatorInnen an der OTH Amberg-Weiden am Standort Weiden zusammen. Die Veranstaltung richtete sich an alle, die ein Startup gründen möchten: SchülerInnen, Studierende oder Gründungsinteressierte mit einer guten Idee. Aber auch an etablierte StartupperInnen oder UnternehmerInnen, die ihr Wissen teilen oder ihr Netzwerk erweitern wollten.

    Wie in den vorhergehenden Veranstaltungen setzten die Veranstalter auf das offene Barcamp-Format: Alle TeilnehmerInnen konnten Ideen, Themen oder Vorschläge einbringen. Dann wurde abgestimmt, welche Inhalte es auf den Veranstaltungsplan schaffen und wie diese behandelt werden: Workshop, Vortrag, offener Austausch oder Ideen-Pitch – vieles war erlaubt.

    Vor den Barcamp-Sessions berichteten zwei Speaker von ihren Erfahrungen, lieferten Denkanstöße und Inspirationen: Thomas Grübler gab in seiner Keynote „NewSpace: Wie Startups den Weltraum erobern“ Einblicke in ein Münchner Startup, das mit einem Netzwerk aus kleinen Satelliten versucht, Waldbrände aus dem All zu erkennen. Thomas Grübler wurde dieses Jahr zusammen mit seinen Mitgründern in die Forbes 30U30 aufgenommen und teilte bei der Startup Night seine Erfahrungen zu Raumfahrt, Fundraising und Waldbranderkennung.

    Der zweite Keynotespeaker war Norbert Samhammer, Gründer der Samhammer AG. Als mittelständischer Unternehmer gilt seine Leidenschaft heute anspruchsvollen Outsourcing Projekten im e-Commerce und der Gründung vielversprechender Startups. So rief er 2016 foryouehealth.de ins Leben – ein Unternehmen, das mit Selbsttests für Zuhause und individuell auf den Menschen zugeschnittenen Nahrungsergänzungsmitteln in den Markt gestartet ist.

    In den anschließenden Barcamp-Sessions standen Themen wie „Scouting im Profifußball“, „Pitchen“, „New Work & Privacy“ und „Triathlon“ auf dem Programm.

    Die Inspiration & Startup Night stellt meetDIGITALS in Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden und der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) auf die Beine. meetDIGITALS ist eine ehrenamtliche Initiative, die sich mit Digitalisierung und der Startup-Szene beschäftigt. Die Interessengemeinschaft will den Erfinder-, Entwickler- und Unternehmergeist in der Region fördern und ein Klima für Gründungen in der Nordoberpfalz schaffen.

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    news-5913 Wed, 13 Nov 2019 15:07:00 +0100 Kooperation mit Japan und China: Amberger Forscher besuchen Hokkaido University und Jiangsu University https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911135913-kooperation-mit-japan-und-china-amberger-forscher-besuchen-hokkaido-university-und-jian/ Wie können Biogasanlagen einen Beitrag zur Netzstabilisierung leisten und welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? Diese Fragestellung untersuchen Amberger Forscher vom Kompetenzzentrum KWK (KoKWK) und dem Institut für Energietechnik (IfE) an der OTH Amberg-Weiden in einem Projekt mit der Hokkaido University in Sapporo, Japan. Bereits in 2018 und nochmals im August 2019 besuchte Prof. Shiho Ishikawa vom Power and Energy Systems Laboratory der Faculty of Information Science and Technology die OTH Amberg-Weiden für eine Messkampagne an Biogasanlagen in Deutschland. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stand dabei das Ansprech- und Lastaufschaltverhalten von Biogas-Blockheizkraftwerken im Vergleich zwischen Deutschland und Japan. Nun besuchten Raphael Lechner, M.Sc., Geschäftsführer des KoKWK, und Dipl.-Ing.(FH) Nicholas O’Connell, Projektleiter am IfE, die Hokkaido University zur Diskussion der Forschungsergebnisse und informierten sich über den Stand der Biogastechnik in Japan. Das Projekt knüpft an die Arbeiten im Verbundvorhaben „Optibiosy“ an, in dem die OTH Amberg-Weiden, die OTH Regensburg und das IfE kooperieren, um das Potential für Biogasanlagen im Stromsystem der Zukunft zu evaluieren. Im Rahmen einer Gastvorlesung an der Hokkaido University zum Thema „Current Research on Co-generation Technologies“ stellten die beiden Forscher die aktuellen Forschungsthemen des KoKWK vor. Der Austausch wird von der Bayerischen Forschungsallianz im Programm BayIntAn gefördert.

    Den Besuch in Japan verknüpften die Forscher mit einem Abstecher an die Jiangsu University in Zhenjiang, China, an der Andreas Röll, M.Eng., vom Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung derzeit in einem kooperativen Verfahren mit der OTH Amberg-Weiden promoviert. Schwerpunkt der Kooperation mit School of Automotive and Traffic Engineering der Jiangsu University ist das Einspritzverhalten von synthetischen Kraftstoffen für die Nutzung in Dieselmotoren. Die aktuellen Arbeiten des KoKWK und IfE in diesem Bereich präsentierten Raphael Lechner und Nicholas O’Connell in einer Gastvorlesung „Current R&D on clean power production with modern engine technologies and next generation fuels“.

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    news-5912 Wed, 13 Nov 2019 09:38:00 +0100 Physician Assistance: Exkursion zum Synlab MVZ Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911135912-physician-assistance-exkursion-zum-synlab-mvz-weiden/ Im Rahmen der Vorlesung Mikrobiologie und Hygiene besuchten Studierende des Studiengangs „Physician Assistance – Arztassistenz“ das Synlab MVZ in Weiden. Die Gruppe nahm die Labore in Augenschein und informierte sich in mehreren Vorträgen über die Abläufe und diagnostischen Methoden eines modernen Großlabors. Die Synlab Gruppe umfasst Niederlassungen in über 40 Ländern und ist Europas größter Labordienstleister für medizinische Diagnostik. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 20.000 MitarbeiterInnen und erstellt pro Jahr ca. 500 Millionen Testergebnisse. Das Labor in Weiden ist mit ca. 250 MitarbeiterInnen einer der größten Laborstandorte und umfasst eine Vielzahl der Analyseverfahren der Synlab Gruppe.

    Unter der Leitung von Dr. Sebastian Buhl vertieften die Studierenden ihre Kenntnisse im Bereich Mikrobiologie und Hygiene. Außerdem nutzen sie die Gelegenheit, um mit Fachleuten aus den verschiedenen Abteilungen zu diskutieren.

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    news-5910 Tue, 12 Nov 2019 16:42:35 +0100 Institut für Vorsorge und Finanzplanung vergibt Stipendium https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911125910-institut-fuer-vorsorge-und-finanzplanung-vergibt-stipendium1/ Seit zwölf Jahren vergibt das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ein Stipendium für Studierende an der Hochschule Amberg-Weiden (OTH). In diesem Semester fiel die Wahl auf Pius Stahl. Der 23-Jährige aus Flossenbürg studiert derzeit den Master of Taxation. „Wir vergeben jedes Semester ein Stipendium über 500 Euro, um junge wissenschaftliche Talente zu fördern“, sagt Prof. Michael Hauer, IVFP-Geschäftsführer. Mit dem Stipendium beabsichtigt das Institut, begabten jungen Menschen der Hochschule ein Forum für ihre berufliche Weiterentwicklung zu ermöglichen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, um im Fachbereich Finance und Steuerrecht besonders fähige Wissenschaftler zu fördern.

    Bewerben können sich alle Studierenden der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre sowie Handels- und Dienstleistungsmanagement ab dem ersten Semester. Die Bewerbungsfrist für das Stipendium über 500 Euro läuft das ganze Jahr über. Die Entscheidung darüber, auf wen jeweils die Wahl fällt, trifft der Geschäftsführer Prof. Michael Hauer in Abstimmung mit dem Beirat des Instituts, Prof. Dr. Thomas Dommermuth.

    Bewerbungen sind zu richten an:
    Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH
    Bewerbung um Stipendium
    Auf der Haide 1
    92665 Altenstadt/WN
    E-Mail: info@ivfp.de

    Über das Institut für Vorsorge und Finanzplanung

    Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ist eine unabhängige und inhabergeführte Gesellschaft mit den Geschäftsbereichen Akademie, Software und Rating. Im Jahr 2001 gegründet und mit Hauptsitz in Altenstadt/WN steht es unter der fachlichen Leitung von Prof. Michael Hauer und Prof. Dr. Thomas Dommermuth. Es vergleicht und bewertet Produkte sowie Beratungsprozesse, bietet Finanzdienstleistern fachliche und strategische Beratung sowie eine Vielzahl an Softwarelösungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Damit will das IVFP dazu beitragen, Vorsorge transparenter und verständlicher zu machen. Das IVFP-Team liefert bedarfsgerechte Lösungen für Marketing, Produktentwicklung, Vertrieb und Beratung. Zu seinen Kunden zählen zahlreiche namhafte Unternehmen aus der Banken- und Versicherungsbranche. Somit stellt das IVFP eine optimale Ergänzung zu den Geschäftsbereichen der ROKOCO GmbH dar.

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    news-5904 Thu, 07 Nov 2019 15:46:43 +0100 25 Vorträge – 25 Orte: Ländliche Räume in Ostbayern https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911075904-25-vortraege-25-orte-laendliche-raeume-in-ostbayern/ „Ländliche Räume in Ostbayern: Aktuelle Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven im regionalen Management“ – so lautete der Titel des mit 25 ZuhörerInnen gut besuchten Vortrags von Dr. Wolfgang Weber im Innovativen LernOrt Kloster Speinshart im Rahmen der Reihe „25 Vorträge an 25 Orten“. Dr. Wolfgang Weber stellte heraus, dass nicht nur die Frage wichtig sei, wie eine Region aussieht, sondern vor allem, wie sie aussehen will. Dieser Ansatz einer regionalen Selbstverwirklichung und Aktivierung der endogenen Potentiale sei mit Fragen verbunden wie:

    • Wie entwickelten sich ländliche Räume bisher und warum?
    • Mit welchen Stärken sollten sie sich heute positionieren?
    • Was sind Alleinstellungen in einer regionalen Governance?
    • Welche Akteure und kreativen Milieus sind hierzu notwendig?
    • Sind die ländlichen Räume die wettbewerbsfähige und nachhaltige Raumkategorie?

    Die Grundthese im Vortrag war, dass Ostbayern sich von einer Armuts- zu einer Chancen-Region entwickelte. Jedoch sei bis heute ein „Mainstream“ in der Raumordnung erkennbar, der die Bezeichnung „Peripherie“ ebenso verwendet wie Indikatoren der Typisierung von Raumkategorien in Deutschland, die meist auf die Bevölkerungsdichte zurückgreifen. Nur wenige Untersuchungen beziehen weit aussagekräftigere Variablen ein, die den Strukturwandel hin zu den Dienstleistungen, regionale Potentiale und damit auf die Zukunft gerichtete Positionen ausweisen. Hilfreich erscheinen daher komplexe Indices mit einer Komprimierung auf Hauptkomponenten regionaler Entwicklung.

    Insgesamt weisen die Strukturdaten Ostbayerns auf einen nachhaltigen Aufschwung hin, mit Entwicklungsmöglichkeiten über alle Phasen des Lebenslaufes und damit auch eines Beitrages zur Verhinderung von Abwanderung. Als Belege für diesen Erfolg können ein Arbeitsmarkt nahe der Vollbeschäftigung, eine stabile KMU-Unternehmensstruktur, der Weg in Wachstumsbranchen sowie private und öffentliche Investitionen gelten.

    In einer Analyse unterschiedlicher Dynamik in den 97 Raumordnungsregionen Deutschlands kommt ein Zusammenhang zum Ausdruck: Es tritt eine Korrelation zwischen der Entwicklung im Arbeitsmarkt und der Entwicklung der Bevölkerung zu Tage. Diese äußert sich darin, dass jene Regionen, die den Strukturwandel im Arbeitsmarkt gut bewältigen und hier Erfolge verzeichnen, gleichzeitig eine wachsende oder zumindest stabile Bevölkerungszahl aufweisen. Positioniert sich eine Region mit effizienten Instrumenten des regionalen Managements und über tragfähige Netzwerke, dann sei eine erhebliche Hebelwirkung für die Regionalstruktur im Sinne kreativer Milieus und eines innovationsorientierten Ansatzes gegeben.

    Mit zehn Thesen zu Erfolgsfaktoren für die ländlichen Räume Ostbayerns heute und in der Zukunft rundete Dr. Wolfgang Weber seinen rund einstündigen Vortrag ab.

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    news-5891 Wed, 06 Nov 2019 15:15:58 +0100 Nachhaltigkeit im bayerisch-tschechischen Grenzraum https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911065891-nachhaltigkeit-im-bayerisch-tschechischen-grenzraum/ Wettbewerbsfähigkeit 4.0 im ländlichen Raum bedarf nachhaltiger Konzepte in Wirtschaft und Gesellschaft. Deshalb machten sich Studierende der OTH Amberg-Weiden, der Technischen Hochschule Deggendorf, der FHWS Würzburg sowie der Westböhmischen Universität Pilsen in einer gemeinsamen Studienreise „Auf die Spuren der nachhaltigen Entwicklung im bayerisch-tschechischen Grenzraum“. Die Studierenden beider Länder gingen auf Entdeckungsreise durch die Oberpfalz. Den Anfang machten das Kloster Speinshart, ILO der OTH Weiden, die OTH Amberg-Weiden und die Jugendbildungsstätte in Waldmünchen. Die Orte boten nicht nur abwechslungsreiche Umgebungen, sondern auch die Möglichkeit, sich über die Herausforderungen einer nachhaltigen Zukunft auszutauschen.

    Umwelt und Wirtschaft – wie passt das zusammen?

    Diskussionsgrundlage boten die Impulse von Adidas, Neumarkter Lammsbräu und der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO). Adidas arbeitet mit externen Partnern an Ideen für zirkuläre Geschäftsmodelle, in denen die Rohstoffe ihrer Produkte mehrmals verwendet werden können. Klar ist auch, je mittelständischer das Unternehmen, desto einfacher ist das Thema Nachhaltigkeit in den Wertschöpfungsketten zu integrieren. So ist die Neumarkter Lammsbräu generationsübergreifend nachhaltig. Eindrucksvoll wurde gezeigt, wie die Werte von Lammsbräu strategisch ganzheitlich umgesetzt werden. Die Impulse wurden in Workshops vertieft, die Alexander Herzner und Dita Hommerova begleiteten.

    Nachhaltig Gründen – von Anfang an!

    Nachhaltigkeit fängt bei den Führungskräften an – egal ob ManagerInnen oder GründerInnen. „Das Thema Nachhaltigkeit sollte daher bereits bei Neugründungen eine entscheidende Rolle spielen“, sagt Alexander Herzner vom Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft der OTH Amberg-Weiden. Auch bei der Gründung eines Start-ups ist es von Vorteil, Themen wie Umweltschutz und soziale Aspekte von Beginn an mitzudenken. Nicht ohne Grund lernten die TeilnehmerInnen der Studienreise daher die „10 Prinzipien für verantwortungsvolle Start-ups“ kennen. Welchen Einfluss GründerInnen auf eine nachhaltige Entwicklung haben, zeigte Philipp Hermannsdörfer von der DGO, der Influencer aus der Szene vorstellte. Mit den richtigen Geschäftsmodellen könne Impact geschaffen werden – denn GründerInnen, die gezielt Potential aus den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN schöpfen, sind noch rar.

    Nicht nur wurde den Teilnehmenden der grenzüberschreitenden Studienreise hilfreiches Handwerkszeug rund um das Thema „Nachhaltigkeit“ an die Hand gegeben – ganz nebenbei traten Studierende aus Bayern und Tschechien miteinander in Kontakt und hatten die Gelegenheit, die Kultur des Nachbarlandes näher kennenzulernen. Die Exkursion, unterstützt durch die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur und der Europaregion Donau-Moldau, ist Teil des Weiterbildungsprogramms „Zertifikat Ethik und Nachhaltigkeitsmanagement“ des Instituts für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft.

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    news-5890 Wed, 06 Nov 2019 14:17:10 +0100 OTH Amberg-Weiden und TU Liberec tauschen Ideen für Partnerschaft aus https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911065890-oth-amberg-weiden-und-tu-liberec-tauschen-ideen-fuer-partnerschaft-aus/ Gemeinsame Interessen und Aktivitäten sind die Grundlage für eine konstruktive Hochschulkooperation – darin waren sich Dr. Miroslav Brzezina, Rektor der Technischen Universität Liberec, und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, einig. Beide hatten sich bereits bei den bayerisch-tschechischen Hochschulrektorentreffen kennengelernt – in der OTH Amberg-Weiden in Amberg tauschten sie jetzt Ideen für eine mögliche Partnerschaft aus. Um künftige Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren, war Dr. Miroslav Brzezina mit zwei Dekanen und einem Prodekan aus Liberec (Tschechien) angereist. Zur Delegation gehörten prof. Ing. Zdeněk Plíva, Ph.D. (Dekan der Fakultät für Mechatronik, Informatik und Interdisziplinäre Studien), prof. Ing. Miroslav Žižka, Ph.D. (Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) sowie doc. Ing. Petr Lepšík, Ph.D. (Prodekan der Fakultät für Maschinenbau).  

    Nach der Begrüßung durch Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug und der Vorstellung der OTH Amberg-Weiden durch Vizepräsident Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Müller präsentierten Vertreter die vier Fakultäten der OTH Amberg-Weiden. Prof. Ing. Zdeněk Plíva, Ph.D. stellte anschließend die Technische Universität Liberec vor. Ansätze für eine Zusammenarbeit ergeben sich bei den Lehr- und Forschungsinhalten sowie durch die gemeinsamen Erfahrungen in grenzüberschreitenden Kooperationen. „Wir möchten keine Brieffreundschaft, sondern eine lebendige, intensive Zusammenarbeit“, sagte Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug.

    Am Nachmittag teilte sich die Gruppe zu Laborbesichtigungen der Fakultäten Maschinenbau/Umwelttechnik und Elektrotechnik, Medien und Informatik, Projektvorstellungen, Einzelgesprächen und einer kurzen Besichtigung des Amberger Zentrums auf.  Dabei wurden konkrete Ansätze für eine zukünftige Zusammenarbeit besprochen, zum Beispiel Studierendenaustausch, Summer Schools, Joint bzw. Double Degree-Abkommen, die Kooperation bei PhD.-Programmen sowie die Teilnahme an Veranstaltungen wie dem Patenttag. 

    Organisiert wurde der Delegationsbesuch vom OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa, das weitere Treffen und Projektanbahnungen zwischen der OTH Amberg-Weiden und der TU Liberec auch in Zukunft unterstützt. Seit April 2019 sind beide Hochschulen immerhin schon Partner im Rahmen EU-Programms Erasmus+.

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    news-5892 Wed, 06 Nov 2019 09:38:00 +0100 Neueste tschechische Kunststoff-Turbinen im Prüfstand für Druckluftantriebe und -technik getestet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911065892-neueste-tschechische-kunststoff-turbinen-im-pruefstand-fuer-druckluftantriebe-und-techn/ Seit Januar 2018 arbeitet Prof. Dr. Andreas P. Weiß (Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung) und sein Team im Projekt „Low cost turboexpanders for decentralized energy applications – possibilities of 3D print manufacturing from modern plastic materials“ mit dem University Centre for Energy Efficient Buildings (UCEEB) an der TU in Prag zusammen. Das Projekt wird von der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA) mit 75.000 Euro über drei Jahre finanziert. Das Prager und das Amberger Team wollen gemeinsam Mikroexpansionsturbinen für die Energierückgewinnung mittels Organic Rankine Cycle (ORC) entwickeln, die ganz oder teilweise aus Kunststoffen additiv gefertigt werden. Nachdem das bayerisch-tschechische Team bereits im Frühjahr 2019 erste, vollkommen in Kunststoff gedruckte Turbinen testete und diese Ergebnisse auch schon auf der internationalen ORC-Konferenz im September 2019 in Athen gemeinsam veröffentlichte, brachten nun Projektleiter Ing. Václav Novotný/TU Prag zusammen mit seinem Mitarbeiter Bc. Jan špale eine ganze Reihe neuer Turbinenteile nach Amberg, um sie im Prüfstand für Druckluftantriebe und –technik (PDLT) im Labor für Strömungsmaschinen von Prof. Dr. Andreas P. Weiß zu testen. Beim UCEEB/TU Prag gibt es einen solchen Versuchsstand nicht.

    Leider versagte recht bald die mitgebrachte Leistungselektronik der Belastungseinheit und die Versuche mussten abgebrochen werden. Die Prager kommen deshalb bereits im November wieder nach Amberg. Für 2020 ist wiederum eine gemeinsame, internationale Veröffentlichung der Entwicklungs- und Versuchsergebnisse geplant.

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    news-5893 Wed, 06 Nov 2019 06:22:00 +0100 Auftaktveranstaltung: Mentoringprogramm „professional steps“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911065893-auftaktveranstaltung-mentoringprogramm-professional-steps/ Erfahrene Ingenieurinnen unterstützen Studentinnen – unter diesem Motto startete das Mentoringprogramm „professional steps“ an der OTH in Amberg. Bei diesem Programm steht eine im Berufsleben stehende Ingenieurin einer oder mehreren Studentinnen für ein Jahr zur Seite und unterstützt sie bei ihrem Werdegang. Özlem Ajazaj, Projektkoordinatorin des Zentrums für Gender und Diversitybüros der OTH Amberg-Weiden, begrüßte die Teilnehmerinnen und gab ihnen einen kurzen Einblick in das Projekt BayernMentoring sowie in das umfassende Angebot.

    Das Programm zielt darauf ab, Studentinnen während ihres Studiums in ihrer Entscheidung, einen technischen Studiengang gewählt zu haben, zu bestärken und durch regelmäßige Treffen optimal auf das bevorstehende Berufsleben vorzubereiten. Darüber hinaus profitieren die Studentinnen von einer Vielzahl an Workshops zu Themen wie „Achtsamkeit“, „Verhandlungsgeschick“ oder „NLP“.

    Nach einer kurzen Vorstellungsrunde lernten sich die Mentorinnen und Studentinnen bei einem persönlichen Gespräch über ihre Erfahrungen und Erwartungen an das Mentoring-Programm besser kennen. Anschließend bildeten sie Tandems, bestehend aus einer erfahrenen Mentorin (Ingenieurin) und einer Mentee (Studentin), und hielten die Eckpunkte der Zusammenarbeit im Rahmen einer Mentoringvereinbarung fest.

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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    news-5879 Thu, 31 Oct 2019 23:41:00 +0100 KWK vor Ort: Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besichtigt BHKW-Anlage bei Ponnath https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910315879-kwk-vor-ort-wirtschaftsminister-hubert-aiwanger-besichtigt-bhkw-anlage-bei-ponnath/ Zum Auftakt der Roadshow „KWK vor Ort“ besuchte der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Ponnath DIE MEISTERMETZGER in Kemnath. Vor Ort informierte er sich über das innovative Blockheizkraftwerk (BHKW), das das Institut für Energietechnik IfE GmbH an der OTH Amberg-Weiden entwickelt hat. Die Anlage besteht aus einem Erdgas-BHKW, das über einen Abhitze-Dampfkessel Sattdampf produziert, der für die Fleisch- und Wurstproduktion benötigt wird. Gleichzeitig liefert eine Absorptionskälteanlage Temperaturen von bis zu -10 Grad Celsius – ausreichend Kälte, um Fleisch- und Wurstwaren einzufrieren. Mit ihrem hocheffizienten Betrieb bringt diese Anlage für den Betreiber auf lange Sicht nicht nur Energiekosteneinsparung. Sie ist mit rund 1.800 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr auch äußerst umwelteffizient. 2017 kürte die Fachjury der Zeitschrift „Energie & Management“ die Anlage zum BHKW des Jahres 2017, 2018 wurde sie mit dem bayerischen Energiepreis ausgezeichnet.

    Nach der Anlagenbesichtigung bei Ponnath konnten sich Interessierte in der Mehrzweckhalle Kemnath über die Potentiale der Kraft-Wärme-Kopplung der Kraftwärmekopplung informieren. Hubert Aiwanger sprach über die „KWK als Säule der dezentralen Energieversorgung in Bayern“. Prof. Dr. -Ing. Markus Brautsch, Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung, OTH Amberg-Weiden, stellte das innovative KWK-Kälte Konzept bei Ponnath vor – M.Sc., Dipl. Ing. Raphael Lechner, Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung, OTH Amberg-Weiden, gab einen Einblick in aktuelle Rahmenbedingungen, Entwicklungen und Hemmnisse der KWK.

    Mit der Roadshow „KWK vor Ort“ möchte das bayerische Wirtschaftsministerium auf die Chancen und Möglichkeiten der KWK-Technologie aufmerksam machen, die Bedeutung herausragender KWK betonen und bayernweit die Akteure in Industrie, Kommunen und Gewerbe mobilisieren.

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    news-5877 Tue, 29 Oct 2019 20:10:39 +0100 Staunen, Mitmachen, Erleben: Nacht der Wissenschaft lockt Besucher https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910295877-staunen-mitmachen-erleben-nacht-der-wissenschaft-lockt-beuscher/ Das war mal eine Gute-Nacht-Geschichte! Am Freitag öffnete die OTH Amberg-Weiden an beiden Standorten ihre Türen zur Nacht der Wissenschaft. Unzählige BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, um die innovativen Labore sowie die verschiedenen Lehr- und Forschungsgebiete hautnah zu erleben. Auf dem Programm stand Wissenschaft live und in Farbe. Wer alle Programmpunkte sehen wollte, hatte es nicht leicht. Die Gäste konnten in den Laboren virtuelle Realitäten besuchen, digitale Zwillinge treffen, ihren Avatar bei einer Bewegungsanalyse kennenlernen, die Welt der Mikroalgen in Augenschein nehmen, im virtuellen Sandkasten spielen, in einen Altersanzug schlüpfen oder sich von einem Roboter Süßigkeiten servieren lassen. In ihren Vorträgen beleuchteten die Dozentinnen und Dozenten der OTH Amberg-Weiden aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, Quantencomputer, Biotechnologie, Eye Tracking, Energieeffizienz oder Datenvisualisierung.

    Ein besonderes Highlight anlässlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums der OTH Amberg-Weiden war das Videomapping und die Fassadenillumination an beiden Standorten: FuxiKraxi – Videomapping „25 Jahre“, so der Titel des multimedialen Projekts, bei dem Studierende der Medientechnik und -Produktion der OTH Amberg-Weiden und der Fakultät für Design und Kunst der Westböhmischen Universität in Pilsen zusammenarbeiten. Gezeigt wurde das Videomapping an der Fassade des Hörsaalgebäudes am Standort Weiden, alle 30 Minuten.

    Für das Videomapping am Standort Amberg kooperierten Medientechnikstudierende der OTH Amberg-Weiden mit der Firma pave GmbH. Das Ergebnis: Ein Highlight-Film, der alle 30 Minuten zu sehen war. Dazwischen erstrahlte die Fassade der Fakultät EMI bei einem sogenannten Ambient-Loop.

    Auf die BesucherInnen wartete noch viel mehr: die Impro-Theater-Show „Die Nacht der Erkenntnisse“, das „Musical Tesla Coil“, Live-Musik oder der „Escape-Room – Jäger des verlorenen Buches.“ Außerdem konnten Rätselliebhaberinnen und -liebhaber beim Internationalen Welt-Quiz oder in der Campus-Rallye der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen unter Beweis stellen. Ambitionierte OTH Amberg-Weiden-Forscherinnen und -Forscher profitierten von hervorragenden Reisebedingungen – ein kostenloser Shuttlebus pendelte zwischen beiden Standorten.

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    news-5873 Tue, 29 Oct 2019 18:22:46 +0100 Auftakt „firststeps“: Studentinnen helfen Studentinnen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910295873-auftakt-firststeps-studentinnen-helfen-studentinnen/ Die ersten Monate im Studium sind nicht immer leicht. Da ist es hilfreich, eine Studentin aus den höheren Semestern an der Seite zu haben. Das Mentoringprogramm „firststeps“ unterstützt Erstsemesterstudentinnen und vermittelt JuniorMentorinnen. Bei der Auftaktveranstaltung lernten sich die künftigen Tandems kennen. Özlem Ajazaj, Projektkoordinatorin des Gender- und Diversitybüros der OTH Amberg-Weiden, begrüßte die Teilnehmerinnen. Sie informierte diese über das Projekt BayernMentoring, die verschiedenen Programmstufen, sowie die Vorteile des Programms & Angebote wie Vorträge an denen teilgenommen werden kann.

    Anschließend fanden sich die Tandems, bestehend aus einer JuniorMentorin (Studentin ab dem 3. Semester) und einer JuniorMentee (Studentin im 1. Semester) zusammen und in mehreren kurzen Speed-Dating-Runden lernten sich anschließend alle Teilnehmerinnen besser kennen. Die Eckpunkte der Zusammenarbeit wurden in einer gemeinsamen Mentoringvereinbarung festgelegt und unterzeichnet.

    Ziel des Mentoringprogramms ist es Studienanfängerinnen eine Ansprechpartnerin zu vermitteln, um den JuniorMentees den Einstieg in den Studienalltag zu erleichtern. Regelmäßige Treffen sollen die Einstiegsphase erleichtern und Motivation und Rückhalt geben. JuniorMentorinnen können bei Fragen zum Studium und dem Studienablauf zu Rate gezogen werden. Des Weiteren profitieren die Programmteilnehmerinnen von einer Vielzahl an Workshops zu Themen wie „Achtsamkeit“, „Verhandlungsgeschick“ oder „NLP- Gebrauchsanweisung fürs Gehirn“.

    Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de)

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    news-5875 Tue, 29 Oct 2019 14:58:00 +0100 Physical-Computing: Studierende präsentieren ihre Exponate beim „50+plus Fit und Aktiv Tag“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910295875-physical-computing-studierende-praesentieren-ihre-exponate-beim-50-plus-fit-und-aktiv-t/ Wie lässt sich Sensorik, Informations- und Kommunikationstechnik so verknüpfen, dass sie älteren Menschen im Alltag hilft? Im interdisziplinären Wahlfach „Physical Computing“ haben Studierende der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) der OTH Amberg-Weiden technische Assistenzlösungen im Alltag entwickelt, die sie beim „50+plus Fit und Aktiv Tag“ im Amberger Congress Centrum präsentiert haben. Am Ausstellungbereich der OTH Amberg-Weiden wurden die Besucher von Pepper begrüßt. Der humanoide Roboter übernahm auch die Vorstellung der Exponate:

    • Locatable KeyGuard: Das System verhindert über eine selbst entwickelte Indoor-Lokalisierungsfunktion eines Schlüsselanhängers, dass eine Person ohne einen Schlüssel den überwachten Raum/die Wohnung verlässt. Wird die Wohnung dennoch ohne den Schlüssel verlassen, ertönt ein akustischer Hinweis, der Türöffner wird für einige Sekunden betätigt, um ein Zurückkehren in die Wohnung zu ermöglichen.
    • Smarter Badezimmer-Spiegel: Der Spiegel ist gleichzeitig auch ein Display und erinnert an Termine, Medikamenteneinnahme etc. und lässt sich mit intuitiver Gestensteuerung interaktiv bedienen. Auch eine experimentelle Gesichts- und Emotionserkennung ist realisiert.
    • Automatischer Pillendosen-Bestücker: Zur sicheren Tabletten-Dosierung wird automatisch anhand von Benutzerprofilen die richtige Anzahl an Tabletten aus Magazinen ausgegeben. Mit Sprachausgabe wird die Bedienung sinnvoll ergänzt (z.B. Warnung, wenn ein Magazin leer läuft) und die Funktionsweise des Geräts ist durch eine Plexiglas-Ummantelung gut beobachtbar.
    • SmarTablett: Ein Smartes Tablett unterstützt mit Display, RFID-Technologie und automatischer Wiege-Einrichtung die wunschgemäße und korrekte Essensausgabe in Heimen, Krankenhäusern etc. auf Tabletts individuell.

    Genaueren Einblick erhielten die Besucher von den 14 Studierenden, die während des Sommersemesters 2019 die technischen Assistenzlösungen im Alltag entwickelten. Dabei zeigten sie auch, welche digitalen Techniken uns in Zukunft erwarten könnten. Ergänzt wurde die Ausstellung durch eine 20-minütigen Präsentation im Vortragsraum von Prof. Dr. Ulrich Schäfer, die Lehrveranstaltung für Studierende der Medieninformatik, Industrie-4.0-Informatik, Elektro- und Informationstechnik sowie Medienproduktion und Medientechnik mit Prof. Martin Frey und Prof. Dr. Gerald Pirkl betreute.

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    news-5880 Tue, 29 Oct 2019 08:35:00 +0100 25 Vorträge – 25 Orte: Das Wunder vom Han Fluss https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910295880-25-vortraege-25-orte-das-wunder-vom-han-fluss/ Der Han-Fluss ist die kulturelle und wirtschaftliche Lebensader Südkoreas. Was in der Bundesrepublik Deutschland das Wirtschaftswunder war, nennt man in Asien das Wunder vom Han-Fluss. In seinem Vortrag im Evangelischen Bildungswerk Hirschau verglich Prof. Dr.-Ing. Christoph Lindenberger die Entwicklung beider Länder. Prof. Dr.-Ing. Christoph Lindenberger hat als Vizepräsident des Busan Campus, einem Zweigcampus einer deutschen Universität in der zweitgrößten südkoreanischen Stadt, an der Zusammenarbeit beider Wirtschaftsnationen gearbeitet. Im Rahmen der Vortragsreihe „25 Vorträge – 25 Orte“ anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der OTH Amberg-Weiden stellte der Bioverfahrenstechnik-Professor an der OTH Amberg-Weiden die unscheinbare, aber wichtige Rolle der deutsch-koreanischen Beziehung vor.

     

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    news-5862 Wed, 23 Oct 2019 11:37:01 +0200 2. Erfahrungsaustausch: Duales Studium https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910235862-2-erfahrungsaustausch-duales-studium/ Das duale Studium an der OTH Amberg-Weiden ist ein Erfolgsmodell: Nicht nur die Zahl der dual Studierenden, auch die der Kooperationsunternehmen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Bei einem Erfahrungsaustausch rund um das duale Studium sind VertreterInnen aus Unternehmen und der Hochschule zusammengekommen, um Wissen, Ideen und Anregungen auszutauschen. Nach der Begrüßung durch Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach stellte Sabine Märtin, Leiterin OTH Professional, die aktuellen Zahlen vor: Mehr als acht Prozent aller Studierenden an der OTH Amberg-Weiden studieren dual. Damit liegt die Hochschule über dem bayerischen Durchschnitt von 5,9 Prozent. Auch die Zahl der Partnerunternehmen hat sich gut entwickelt – insgesamt arbeiten zurzeit 118 Unternehmen mit der Hochschule zusammen.

    Das Angebot an dualen Studiengängen ist ebenfalls gewachsen: Neu hinzugekommen sind Digital Healthcare Management, International Business, Logistik und Digitalisierung sowie Physician Assistance. Die bestehenden Studiengänge Internationales Technologiemanagement, Medizintechnik und Wirtschaftsingenieurwesen wurden um neue Vertiefungsrichtungen erweitert.

    Auch die berufsbegleitenden Studiengänge werden weiterentwickelt: In Vorbereitung sind Digital Marketing, Management im Gesundheitswesen und Medizinrecht. Zudem arbeitet OTH Professional an ihrem Weiterbildungsportfolio: Fach- und Führungskräfte in der Region profitieren von modularen Weiterbildungen, unabhängigen Weiterbildungskursen und dem Angebot an Hochschulzertifikaten.

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    news-5861 Tue, 22 Oct 2019 16:21:51 +0200 25 Jahre – 25 Orte: Digitalisierung – eine Chance für Frauen in der Arbeitswelt? https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910225861-25-jahre-25-orte-digitalisierung-eine-chance-fuer-frauen-in-der-arbeitswelt/ Die Digitalisierung stellt die Arbeitswelt auf den Kopf. Aber bringt sie auch mehr Gendergerechtigkeit? Im evangelischen Gemeindehaus in Vohenstrauß sprach Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin und Frauenbeauftragte an der OTH Amberg-Weiden, über Chancen und Risiken für Frauen in der Arbeitswelt 4.0. Frauen sind sehr gut ausgebildet. Dennoch arbeiten sie seltener in Führungspositionen als Männer, verdienen im Durchschnitt weniger und sind damit im Alter schlechter abgesichert. Die Digitalisierung und der damit einhergehende Strukturwandel in der Berufswelt könnten das ändern.

    Die Digitalisierung mit ihren neuen Arbeitsformen kommen den Anforderungen nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie entgegen. Cloudwork (ortsunabhängige Dienstleistungen) oder Gigwork (ortsgebundene Dienstleistungen) ermöglichen Flexibilität in der Wahl der Arbeitszeit und des Arbeitsortes – und damit selbstbestimmtes, mobiles Arbeiten. Außerdem könnten Frauen von veränderten Rahmenbedingungen profitieren, u.a. von der abnehmenden Präsenzkultur, einer neuen, mit vernetztem Arbeiten einhergehenden Führungskultur oder der Aufwertung frauenspezifischer, kommunikativer und sozialer Kompetenzen.

    Doch die Digitalisierung birgt auch Herausforderungen: Insgesamt liegen Frauen bei digitalen Kompetenzen weiterhin leicht hinter den Männern zurück. Sie werden bei betrieblicher Weiterbildung generell weniger berücksichtigt und erhalten von Arbeitgebern seltener notwendige Geräte und Systeme, um auch mobil arbeiten zu können. Außerdem passen eine uneingeschränkte zeitliche Verfügbarkeit und hohe Mobilitätsbereitschaft nicht zu allen Lebensentwürfen.

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    news-5863 Tue, 22 Oct 2019 11:57:00 +0200 Stipendium des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung: Studierende der OTH Amberg-Weiden können sich das ganze Jahr bewerben https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910225863-institut-fuer-vorsorge-und-finanzplanung-studierende-der-oth-amberg-weiden-koennen-sich/ Ab dem ersten Semester können sich Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre sowie Handels- und Dienstleistungsmanagement, um ein Stipendium des unabhängigen Instituts für Vorsorge und Finanzplanung bewerben. Studierende der OTH Amberg-Weiden können sich das ganze Jahr über für das Stipendium bewerben. Vorausgesetzt wird  Interesse am Steuerrecht sowie an Finanz- und Versicherungsthemen. Das Stipendium in Höhe von 500 Euro wird einmal jährlich vergeben. Die Entscheidung über die Vergabe des Stipendiums trifft der Geschäftsführer Prof. Michael Hauer in Abstimmung mit dem Beirat des Instituts, Prof. Dr. Thomas Dommermuth.

    Bewerbungen sind zu richten an:

    Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH
    Prof. Michael Hauer
    Auf der Haide 1
    92665 Altenstadt/WN
    E-Mail: info@ivfp.de

    Über das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP)

    Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ist eine unabhängige und inhabergeführte Gesellschaft mit den Geschäftsbereichen Akademie, Software und Rating. Im Jahr 2001 gegründet und mit Hauptsitz in Altenstadt/WN steht es unter der fachlichen Leitung von Prof. Michael Hauer und Prof. Dr. Thomas Dommermuth. Es vergleicht und bewertet Produkte sowie Beratungsprozesse, bietet Finanzdienstleistern fachliche und strategische Beratung sowie eine Vielzahl an Softwarelösungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Damit will das IVFP dazu beitragen, Vorsorge transparenter und verständlicher zu machen. Das IVFP-Team liefert bedarfsgerechte Lösungen für Marketing, Produktentwicklung, Vertrieb und Beratung. Zu seinen Kunden zählen zahlreiche namhafte Unternehmen aus der Banken- und Versicherungsbranche. Somit stellt das IVFP eine optimale Ergänzung zu den Geschäftsbereichen der ROKOCO GmbH dar.

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    news-5854 Fri, 18 Oct 2019 10:23:57 +0200 Duales Date IT https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910185854-duales-date-it0/ „Willkommen beim dualen Date IT“ hieß es für SchülerInnen und Studierende der ersten Semester am Dienstag. Im Rahmen der bayernweiten MINT-Woche 2019 stellten Unternehmen ihr duales Studienangebot in Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden und OTH Professional vor. An den Ausstellungsständen informierten sich Interessierte detailliert zu den jeweiligen Unternehmen selbst und zu den Konditionen für ein duales Studium. Ergänzt wurde das Angebot um Informationen zu den einschlägigen Studiengängen durch Prof. Dr.-Ing. Gerald Pirkl und Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schäfer von der Fakultät Elektrotechnik, Medien, Informatik. Für allgemeine Informationen rund um ein duales Studium an der OTH Amberg-Weiden waren Kathrin Morgenstern vom Studien- und Careerservice sowie Manuela Schneider, Sara Poppel und Sabine Märtin von OTH Professional vor Ort.

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    news-5850 Thu, 17 Oct 2019 09:27:21 +0200 Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen: Zertifizierungskurs REFA-Grundausbildung 2.0 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910175850-studiengang-wirtschaftsingenieurwesen-zertifizierungskurs-refa-grundausbildung-2-0/ Der REFA-Grundschein ist eine in vielen Unternehmen anerkannte Grundlage für das Aufgabengebiet Industrial Engineering. Nach der erstmaligen Durchführung 2017 konnte dieser Zertifizierungskurs im September 2019 in Zusammenarbeit mit der Gliederung Amberg des REFA Bayern e.V. erneut an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden angeboten werden. 14 Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen nahmen erfolgreich an dem zwei-wöchigen Intensivkurs teil und konnten sich über die renommierte Urkunde „REFA-Grundschein Arbeitsorganisation“ freuen. Der Kurs wurde in enger Abstimmung zwischen Volker Simon (Lehrgangsleiter und stellv. Vorsitzender des Vorstands von REFA Bayern e.V.), Manfred Ederer (Stellv. Vorsitzender des Vorstands der REFA Gliederung Amberg) und Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner (OTH Amberg-Weiden) speziell auf Teilnehmer des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen zugeschnitten. Vorkenntnisse, u.a. aus den Vorlesungen Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation, werden als Zugangsvoraussetzungen genutzt, um einen zeitlich und finanziell auch für Studierende passenden Rahmen zu ermöglichen. Um den Studierenden die Teilnahme zusätzlich finanziell zu erleichtern, förderte die emz-Hanauer GmbH & Co. KGaA (Nabburg) den Kurs mit einem großzügigen Zuschuss, so dass sich die Kursgebühr für die Teilnehmer nochmals nicht unerheblich reduzierte.

    Inhalt der ersten Kurswoche waren fachliche und methodische Grundlagen zur Gestaltung und Optimierung von Fertigungs- und Montagesystemen. Als Dozenten fungierten Fachleute mit langjähriger betrieblicher Erfahrung – getreu dem REFA-Motto „Aus der Praxis für die Praxis.“. In der zweiten Woche konnte das Erlernte in Teams an einem konkreten und durchgängigen Beispiel angewendet werden. Anhand eines Metallbau-LKWs erfolgte die umfassende Planung und Optimierung eines Montagesystems inkl. Zeitermittlung, Austaktung der Arbeitsinhalte, Kostenermittlung und Arbeitsplatzgestaltung. Besondere Herausforderung war dabei die Berücksichtigung von zwei Varianten: der LKW war als Pritschenwagen und als Abschleppwagen mit Kranaufbau zu montieren. Zudem mussten unterschiedliche Stückzahl-Szenarien betrachtet werden. Als zusätzliches technisches Highlight hatte Florian Walter, der Leiter dieser Praxiswoche, den Einsatz eines 3D-Druckers integriert. Damit konnten nach den Entwürfen der Kursteilnehmer spezifische Montagevorrichtungen erstellt werden.

    Die Vorgehensweise und das Ergebnis wurden dann von jedem Team in einer Abschlusspräsentation vorgestellt. Neben den schriftlichen Prüfungen war auch diese Ausarbeitung und Präsentation Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats. Das abschließende Fazit der Teilnehmer war durchweg positiv: Denn durch die Kombination von Grundlagen-Vermittlung und durchgängiger Anwendung der fachlichen und methodischen Grundlagen mit dem Ziel aufgabenspezifischer Handlungskompetenz bietet dieser Kurs einen hohen Nutzwert für die spätere betriebliche Praxis.

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    news-5849 Wed, 16 Oct 2019 16:58:41 +0200 W wie Wissenschaft: Kepler-Schülerinnen und -schüler schnuppern Campus-Luft https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910165849-w-wie-wissenschaft-kepler-schuelerinnen-und-schueler-schnuppern-campus-luft/ Ab in den Hörsaal! Dieses Motto gilt derzeit für elf SchülerInnen des Kepler-Gymnasiums Weiden. An mehreren Nachmittagen tauschen sie das Klassenzimmer mit einem Hörsaal am Campus der OTH in Amberg. Thema des diesjährigen Wissenschaftspropädeutischen Seminars, kurz W-Seminar, ist Elektronik. Dabei arbeiten Oberstufenkoordinator OStR Markus Koller und Prof. Matthias Söllner, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, Hand in Hand zusammen. Die elf SchülerInnen vertiefen sich in den nächsten Monaten in die „Elektronik“, um darüber ihre Seminararbeit zu schreiben. Dazu besuchten Prof. Matthias Söllner und Labormeister Günter Demleitner einen Kurs im Kepler-Gymnasium und führten in zwei Schulstunden in das Thema ein. In der Woche darauf fand der erste Gegenbesuch an der OTH Amberg-Weiden statt. Nach einem Rundgang über den Campus in Amberg bauten die SchülerInnen ein UKW-Radio und sammelten Erfahrungen im Empfang von Radiosendern. Unterstützt wurden sie dabei von Prof. Matthias Söllner, Günter Demleiter und Anna-Maria Reimer, einer Studentin der Elektrotechnik.

    In zwei weiteren Versuchsnachmittagen im November kommen die SchülerInnen erneut nach Amberg, um einen Pulsmesser und eine Induktionsschleife aufzubauen. Anschließend starten die SchülerInnen mit ihrer Seminararbeit über Elektronik. Im Herbst nächsten Jahres werden die Arbeiten in der Hochschule präsentiert.

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    news-5848 Wed, 16 Oct 2019 15:59:18 +0200 In der Region durchstarten: Kickoff des Zertifikats Grow4Digital https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910165848-in-der-region-durchstarten-info-lunches-des-zertifikats-grow4digital/ Digitalisierung, Innovation und Gründung leben nicht nur von fundiertem Fachwissen, sondern auch von praktischem Know-how. Daher gab es bei den Kickoffs des studienbegleitenden Zertifikats Grow4Digital neben fachlichem Input vor allem Berichte aus der Praxis. Dr. Bastian Vergnon, Projektkoordinator von Grow4Digital, und Philipp Hermannsdörfer, Digitale Gründerinitiative Oberpfalz (DGO), stellten den zahlreichen Interessierten das wachsende Angebot der OTH Amberg-Weiden in puncto Start-up vor.

    Dr. Bastian Vergnon hob vor allem die Dozierenden der einzelnen Kurse hervor, die alle selbst praktische Erfahrungen in den Bereichen Selbstständigkeit, Gründung und Innovation haben. Ihr Wissen geben sie im Wintersemester in folgenden Modulen weiter:

    • Digitalisierung und digitale Gesellschaft
    • Methoden der digitalen Produktentwicklung
    • Entrepreneurship: Grundlagen und Cases zu Start-ups, Wachstum und Exits
    • Start-up Valuation, Evaluation, Financing and Financal Modeling
    • Verhandlungsführung und Moderation

    Anschließend referierte Philipp Hermannsdörfer über die Aufgaben der DGO, in deren Räumlichkeiten in Weiden (e-house) und Amberg (Digitales Gründerzentrum an der Fleurystraße) die Info-Lunches stattfanden. Neben den dort beheimateten Coworking-Spaces stellte er besonders die zahlreichen Netzveranstaltungen heraus. Ziel sei es, dass Interessierte in der Region mit ihren Ideen durchstarten können. Als erfolgreiches Beispiel nannte er Brainjo, das als Gründung von Studierenden der OTH Amberg-Weiden in diesem Jahr sogar eine der wenigen EXIST-Gründerstipendien erhielt.

    Aus der Praxis berichteten erfahrene GründerInnen: In Weiden schilderte Lisa Samhammer ihren Weg von einer Auslandsreise mit nur einem Koffer bis zu ihrem Start-up Second Life Fashion. Sie bezeichnete den Aufbau des Online-Shops für Secondhand-Kleidung als fließenden Übergang zwischen Hobby und Gewerbe. In Amberg erzählte der Gründer von Planery, Alexander Götz, über sein Deep Technology Start-up im Bereich KI für Bauen und Planen. Er hob hervor, dass gerade bei technisch komplexen Gründungen die „Story“ des Unternehmens besonders gut erzählt werden muss und potentielle Interessenten bei Netzwerkveranstaltungen abgeholt werden müssen.

    Weitere Informationen zum Zertifikat finden Sie hier oder über den Projektkoordinator, Dr. Bastian Vergnon, unter +49 (961) 382-1915 oder b.vergnon@oth-aw.de.

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    news-5845 Thu, 10 Oct 2019 16:48:39 +0200 Zweitägiger ANSYS Workshop für deutschsprachige Formula Student Teams an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910105845-zweitaegiger-ansys-workshop-fuer-deutschsprachige-formula-student-teams-an-der-oth-ambe/ Bereits eine Tradition: Seit elf Jahren laden die Firmen ANSYS und CADFEM deutschsprachige Formula Student Teams zu einem Workshop an der OTH Amberg-Weiden ein. 130 Studierende von insgesamt 32 Hochschulteams nahmen Ende September die Gelegenheit wahr, an der zweitägigen Schulung teilzunehmen. ANSYS bietet verschiedene Simulationsprogramme zur Überprüfung von Bauteilen. Durch die Anwendung der Software erlernen die Studenten realitätsnahe Abschätzungen über ihre Konstruktionen zu treffen. Dank der digitalen Überprüfungen lassen sich so zahlreiche Test-Prototypenbauten ersetzen und damit wertvolles Budget einsparen.

    Bei dem Workshop wurden vier parallele Kurse – Festigkeitsanalysen (ANSYS Structural Mechanics), Strömungsanalysen (ANSYS Fluid Dynamics), Elektromagnetikanalysen (ANSYS Electromagnetics & Maxwell) und konstruktionsbegleitende Untersuchungen – des Pakets ANSYS Workbench von den Spezialisten der Fa. ANSYS und CADFEM angeboten. Die Referenten haben sich auf das Lösen linearer sowie nichtlinearer Probleme spezialisiert und sind damit ideale Ansprechpartner für die zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure. Durch die hohe Anzahl an interessierten Zuhörern ist der Workshop an der OTH Amberg-Weiden die größte Schulungsveranstaltung, die die Fa. ANSYS europaweit abhält.

    In einer Abendveranstaltung wurden die Studierenden zusätzlich noch über die neuen Möglichkeiten des Simulationsprogramms aufgeklärt und weitere Perspektiven der Kooperation vermittelt. Ein gemeinsames Grillen, das von ANSYS und dem an der OTH Amberg-Weiden ansässigen Formula Student Projekt, Running Snail Racing Team, organisiert wurde, gab noch weitere Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch.

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    news-5847 Thu, 10 Oct 2019 12:15:00 +0200 25 Vorträge – 25 Orte: Gebäude sind Schlüssel für Energie- und damit CO2-Ensparung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910105847-25-vortraege-25-orte-gebaeude-sind-schluessel-fuer-energie-und-damit-co2-ensparung/ Die Frage, was jede und jeder Einzelne für den Klimaschutz tun kann, stellen sich derzeit viele BürgerInnen. Die meisten nehmen sich vor, das Auto öfter in der Garage zu lassen und konsequent Strom zu sparen. Dabei steckt das größte Potential in der Heizung, wie Prof. Frank Späte von der OTH Amberg-Weiden in einem öffentlichen Vortrag an der Maximilian-Kolbe-Schule in Neumarkt erläuterte. Im Rahmen der Vortragsreihe „25 Jahre - 25 Orte“ anlässlich des 25jährigen Jubiläums der OTH Amberg-Weiden lud Schulleiter OStD Markus Domeier den Wissenschaftler an die FOS/BOS ein, um die Bedeutung von Gebäuden für den Klimawandel zu beleuchten.

    In den 19 Millionen Wohngebäuden und etwa drei Millionen weiteren Gebäude wie Schulen, Schwimmbädern, Fabriken oder Verwaltungen verbringen typische BundesbürgerInnen 90 Prozent der Lebenszeit. Kein Wunder, dass ein Drittel des Endenergieverbrauchs in Deutschland auf diese Gebäude entfällt. „Und dort wiederum geht es vor allem um Wärmebereitstellung, also um Heizung und Warmwasser“, so Frank Späte. „Um den Energiebedarf und damit den CO2-Ausstoß zu reduzieren, haben wir also zwei Stellschrauben: den Wärmeschutz und die Heiztechnik.“

    Obwohl in beiden Fällen enorme Fortschritte erzielt worden wären, sei eine nennenswerte CO2-Redution bisher nicht gelungen. Grund dafür sei beispielsweise, dass eine Person immer mehr Wohnfläche beanspruche. So würden Einspareffekte kompensiert. Deswegen müssten Sanierungen energisch vorangetrieben werden.  Prof. Späte riet zudem, auf natürliche Baustoffe aus der Region zu setzen: „Wer mit Holz baut, bindet auf lange Zeit CO2.“ Die Menschen sollten sich an Beispielen aus der Natur orientieren. Zwar bezweifelte Prof. Späte, dass Menschen so energieeffizient bauen könnten wie Termiten – „aber wir versuchen, durch Forschung und Ausbildung stetig besser zu werden“. Rund um möglichst energieeffiziente Gebäude böten sich beste Berufschancen. Wenn der Wind des Wandels wehe, dürfe man schließlich keine Mauern errichten, sondern müsse Windräder aufstellen, forderte der Professor. Die Ausbildung dafür ermögliche die Maschinenbau- und Umwelttechnik-Fakultät der OTH Amberg-Weiden.

    Auch Markus Domeier verwies darauf, dass es nicht reichen werde, gemeinsam auf Plastiktüten zu verzichten: „Neben den Möglichkeiten der technischen Weiterentwicklung müssen wir alle unseren eigenen Lebensstil und unser eigenes Handeln überdenken!“ Der Schulleiter freute sich daher besonders über die Kooperation seiner Schule mit der OTH Amberg-Weiden. So bekämen Schülerinnen und Schüler Impulse, die über den regulären Unterricht hinausgingen. „Schließlich tragen die heute jungen Menschen morgen entscheidende Verantwortung“, so Domeier.

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    news-5839 Wed, 09 Oct 2019 11:52:50 +0200 Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung am Tag der Umwelt in Wendelstein https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910095839-kompetenzzentrum-kraft-waerme-kopplung-am-tag-der-umwelt-in-wendelstein/ Über 3.000 Gäste besuchten den „Tag der Umwelt, Nachhaltigkeit und Energie“ der Marktgemeinde Wendelstein. Auch das Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung der OTH Amberg Weiden war mit einem Stand in der Hans-Seufert-Halle vertreten. M.Eng. Laura Weber und M.Eng. Michael Hebauer informierten über das  Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung und die vielfältigen Studienmöglichkeiten an der OTH Amberg-Weiden. Viele der BesucherInnen schätzen dabei die objektiv-wissenschaftliche Einschätzung der IngenieurInnen zu den Themen nachhaltige Energiewirtschaft und aktuelle Trends innerhalb der Energiewende. Dabei konnten die Ziele und die Forschungsfelder des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung nahe gebracht sowie interessante Kontakte zu AnwenderInnen aufgebaut werden.

    Die Umweltmesse bot ein umfangreiches Angebot aus Informationsständen, Fachvorträgen und Beratungsangeboten. Viele Gäste nutzten dabei die Möglichkeit, sich umfassend über aktuelle, regionale Innovationen rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu informieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Gemeindewerke, die an ihren Info-Ständen alle Fragen rund um Trinkwasser und Stromversorgung beantworteten.

    Außerdem trägt die Gemeinde Wendelstein mit den regionalen Projekten wie der Bürgerkraftwerks-GmbH, mit Car-Sharing-Angeboten, durch Kohlendioxideinsparung und einem Stromspeicherprojekt aktiv zur nachhaltigen Energieversorgung und zum Klimaschutz bei. Innerhalb der Klimaschutz-Bestrebungen ist der Markt Wendelstein ein wichtiger Partner des Kompetenzzentrums KWK.

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    news-5838 Wed, 09 Oct 2019 09:56:24 +0200 25 Vorträge – 25 Orte: Gleiches muss gleich behandelt werden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910095838-gleiches-muss-gleich-behandelt-werden/ Eine Gesellschaft funktioniert nur dann für alle gut, wenn ihre Spielregeln für Gerechtigkeit und gleiche Möglichkeiten sorgen. Doch bis heute führen bisweilen Unterscheidungen zu Diskriminierungen – am Arbeitsplatz und der Gesellschaft allgemein. Den Status quo beleuchtete ein Vortrag von Prof. Dr. Ralf Krämer, Professor der OTH Amberg-Weiden. Gleichberechtigung und Gleichbehandlung sind in aller Munde. Die Lohnunterschiede bei weiblichen und männlichen Angestellten oder Aufstiegschancen in die Entscheidungsgremien der größten Firmen des Landes werden täglich von Politikerinnen und Politikern zum Thema gemacht. Durch das Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz werden u.a. Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts, des Alters, der sexuellen Orientierung, der Herkunft, der religiösen Anschauungen, von Sprache und Abstammung verboten.

    Im Rahmen der Vortragsreihe „25 Vorträge – 25 Orte“ lotete Prof. Dr. Ralf Krämer die rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von Gleichbehandlung aus. Sein Vortrag beim Evangelischen Bildungswerk Oberpfalz in Waldsassen begann mit dem Betrachten der Wirklichkeit. „Wir Menschen unterscheiden uns eben teilweise von einander“, so Krämer. Deswegen versuchten in der Geschichte verschiedene Gesellschaftsentwürfe, für Gerechtigkeit, für einen gerechten Ausgleich der verschiedenen Interessen zu sorgen.

    In manchen kommunistischen Ländern bedeutete Gleichbehandlung beispielsweise, für verschiedene Berufe gleiche Löhne zu zahlen. Im Neuen Testament sorgt die Auslegung des Gleichnisses der Arbeiter im Weinberg, die für unterschiedliche Arbeitszeit den gleichen Lohn erhielten, bis heute für Diskussionen. Diesen Gerechtigkeitsbegriffen stellte Prof. Dr. Krämer die bindenden rechtlichen Grundlagen des Grundgesetzes sowie des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes entgegen.

    „Gleiche Sachverhalte sind gleich zu behandeln“, so Krämer. Eine Ungleichbehandlung könne aber durch tragfähige Sachgründe gerechtfertigt sein. So erlaube der Gesetzgeber im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz Ausnahmen, wenn es positive Maßnahmen betreffe, mit denen Nachteile ausgeglichen werden sollen. Außerdem können auch die beruflichen Anforderungen zu einer zulässigen unterschiedlichen Behandlung führen.

    Trotz aller gesetzlichen Vorgaben und verschiedener weiterer Maßnahmen sei in einigen Bereichen noch keine wirksame Gleichbehandlung erreicht, bilanzierte Ralf Krämer. „Insbesondere, was die Entlohnung von Frauen oder deren Rentenansprüche angeht, ist noch einiges zu tun.“

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    news-5840 Wed, 09 Oct 2019 07:06:00 +0200 Abschluss-Workshop von Studykom: „Dinge in Bewegung gesetzt“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910095840-abschluss-workshop-von-studykom-dinge-in-bewegung-gesetzt/ „Ich bin dankbar für dieses Projekt“, sagte Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden, zum Abschluss ihres Grußwortes. Als Projektleiterin hatte sie zwei Jahre lang gemeinsam mit Dr. Bastian Vergnon als Koordinator Studykom betreut. Ziel war es, Studierende mit Kompetenzen für den bayerisch-tschechischen Arbeitsmarkt auszustatten. Und dass das ist gelungen, darüber waren sich alle Beteiligten beim abschließenden Workshop in Pilsen einig. Mit Bezug auf den Veranstaltungsort, der Moving Station in Pilsen, einem restaurierten Bahnhof, sagte Prof. Dr. Christiane Hellbach: Durch Studykom seien „Dinge in Bewegung gesetzt worden“, vor allem durch den Fokus auf die so genannte ländliche Region. So sollten unterschiedliche Maßnahmen sowohl Studierende in der bayerisch-tschechischen Region halten als auch das große Potential des Grenzgebiets weiterentwickeln.  Beispiele dafür boten die Präsentationen der einzelnen Module durch Studierende der beteiligten vier Hochschulen: der OTH Amberg-Weiden, der TH Deggendorf, der Westböhmischen Universität (WBU) Pilsen und der Südböhmischen Universität (SBU) Budweis.

    Für die OTH Amberg-Weiden stellten Vera Kaltenecker und Marco Greger ihre Erfahrungen aus dem Tschechisch-Sprachkurs an der WBU Pilsen vor:  „Man kriegt im Grenzgebiet wenig vom Nachbargebiet mit und lernt nicht automatisch Tschechisch.“ Durch den Blockkurs konnten sie ihre Erfahrungen erweitern und, da „relativ schnell ins kalte Wasser geworfen“, sofort Erfolgserlebnisse feiern. Besonders hoben sie die durch die tschechischen Partner organisierten Führungen sowie das eigene Erkunden der europäischen Kulturhauptstadt 2015 hervor. Am Ende empfahlen beide den Kurs als guten Einstieg in Sprache und Kultur.

    In den nächsten Vorstellungen kamen die weiteren Aktivitäten von Studykom zur Sprache. So der Businessplan-Wettbewerb InvestDay an der SBU Budweis, bei dem die OTH Amberg-Weiden 2018 den 3. Platz und 2019 sogar den 2. Platz erreichte. Zudem stellte Prof. Dr. Christiane Hellbach Pläne der OTH Amberg-Weiden und der WBU Pilsen vor, einen gemeinsamen Master „International Management & Sustainability“ als Doube Degree anzubieten. Dieser soll die Studienfächer Internationales, Nachhaltigkeit und General Management mit Hilfe der unterschiedlichen Kompetenzen beider Hochschulen bündeln.

    Zuletzt präsentierte Barbara Ableitner von der Europaregion Donau-Moldau eine mögliche Weiterförderung von einzelnen Modulen. Als Beispiel nannte sie gemeinsame Studienexkursionen zum Themen wie „Existenzgründung“ oder eine Übernahme von Fahrtkosten zu anderen Veranstaltungen.

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    news-5828 Fri, 04 Oct 2019 15:17:15 +0200 25 Jahre OTH Amberg-Weiden: Stadt Amberg lädt zum Empfang https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910045828-25-jahre-oth-amberg-weiden-stadt-amberg-laedt-zum-empfang/ Im Jahr 1994 traf das Bayerische Kabinett eine richtungsweisende Entscheidung für die Stadt Amberg und die gesamte Region. Amberg erhielt gemeinsam mit ihrer Nachbarstadt Weiden den Zuschlag für den Doppelstandort einer neuen Fachhochschule. Zum 25-jährigen Jubiläum der OTH Amberg-Weiden hat die Stadt Amberg zu einem Empfang ins Rathaus geladen. Zahlreiche Wegbegleiter sind der Einladung gefolgt. In einer von Dr. Wolfgang Weber moderierten Talkrunde mit Alt-OB Wolfgang Dandorfer, Präsident a.D. Prof. Dr. Erich Bauer, Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug und Oberbürgermeister Michael Cerny wurde auf die Anfänge und die Entwicklung zurückgeblickt.

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    news-5825 Wed, 02 Oct 2019 14:06:09 +0200 OTH Amberg-Weiden auf der NOGEM https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910025825-oth-amberg-weiden-auf-der-nogem/ Medizin erleben und anfassen: Die Nordoberpfälzer Gesundheitsmesse (NOGEM) lockte rund 3.000 BesucherInnen in die Weidener Max-Reger-Halle. Die Gäste informierten sich über Gesundheit und Prävention – in begehbaren Organen sahen sie sich Arterien oder das Gehirn einmal ganz genau an. Auch die OTH Amberg-Weiden war mit einem Informationsstand vor Ort. Die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen informierte über ihr Studienangebot. Interessierte konnten per Alterssimulation erleben, wie sich schwindendes Seh- und Hörvermögen im Alltag bemerkbar macht. Das machbar Innovationslabor@OTH AW entführte die Gäste in virtuelle Realitäten und brachte mit seinen Wackelboards (FluidStances) Surf-Feeling in die Halle.

    Prof. Dr. Peter Wiebe fragte in seinem Vortrag „Ab wann ist ein Roboter intelligent?“ und zeigt in einem Exponat, wie Muskel- und Hirnsignale eine Roboterhand steuern können.

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    news-5822 Wed, 02 Oct 2019 11:13:46 +0200 Erstes Ziel ETZ-Projekt der OTH Amberg-Weiden erfolgreich beendet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910025822-erstes-ziel-etz-projekt-der-oth-amberg-weiden-erfolgreich-beendet/ Die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet stärken – das ist das Ziel des Ziel-ETZ-Projektes #53 „Grenzüberschreitendes F&I Netzwerk für Energieeffizienz und Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung“. Nach drei Jahren Projektlaufzeit ging nun Ende September das Projekt erfolgreich zu Ende. Zu dem letzten Netzwerktreffen sind die Projektpartner von der University of West Bohemia (UWB) aus Pilsen und den beteiligten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an die OTH Amberg-Weiden gekommen. Auch wenn dieses Projekt beendet ist, weitere Kooperationen und Projekte sind bereits geplant, denn darüber waren sich alle einig: Die fruchtbare Zusammenarbeit soll weitergehen. Durch das Programm des Netzwerktreffens führte Laura Weber, Projektkoordinatorin auf der bayerischen Seite. Sie begrüßte alle Teilnehmer und informierte über den aktuellen Stand des Projekts und über die noch ausstehenden Erfordernisse im Hinblick auf den bevorstehenden Projektabschluss. Darüber hinaus ließ sie die Aktivitäten der vergangenen Jahre Revue passieren, die im Wechsel auf bayerischer oder tschechischer Seite stattgefunden haben: Neben den 7 Netzwerktreffen waren zahlreiche Arbeitsgruppentreffen erforderlich. Außerdem wurden 4 öffentliche Workshops veranstaltet – zuletzt im Juni 2019 der erste ORC-Workshop der OTH Amberg Weiden unter Federführung von Prof. Dr. Andreas P. Weiß (KoKWK). Auch wurde eine Vielzahl von technischen Berichten über die Forschungsfortschritte bzw. -ergebnisse der Arbeitsgruppen erstellt, die teilweise auch schon veröffentlicht wurden.

    Nach den allgemeinen Informationen stellten die verschiedenen Kooperationsteams den technischen Inhalt ihrer Zusammenarbeit vor. Ausgehend von praktischen Aufgabenstellungen der Industriepartner stand die Herausarbeitung von Optimierungspotentialen für KWK-Systeme und energietechnische Anlagen mit Hilfe moderner computergestützter Ingenieurmethoden im Fokus. Im Laufe des Projekts konnten u.a. eine Turbine simuliert und Optimierungspotentiale herausgearbeitet, stählerne Turbinenlaufräder mit einem 3D-Drucker hergestellt und die Strömungseigenschaften der Harnstoffeindüsung eines SCR-Katalysatorsystems von Blockheizkraftwerken simuliert werden.  Darüber hinaus wurden auch Materialien hinsichtlich ihrer Verträglichkeit gegenüber organischen Medien getestet, die bei ORC-Anlagen zum Einsatz kommen. Die Vertreter der beteiligten Unternehmen bestätigten allesamt den gewinnbringenden Output der Zusammenarbeit.
    Nach der anschließenden Diskussion und dem abschließenden Projektrückblick ließen alle Beteiligten beim gemeinsamen Abendessen den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen.

    Von Seiten der Industrie waren die AGO AG Energie und Anlagen (Kulmbach), die AM-C.M.E. s.r.o. (Přeštice), die Susteen Technologies GmbH (Sulzbach-Rosenberg), die UAS Messtechnik GmbH (Viechtach), das Institut für Energieverfahrenstechnik und Fluidmechanik GmbH (Schönsee) und das Institut für Energietechnik (Amberg) an der Kooperation beteiligt.

    Das Projekt wurde im Rahmen der Strukturförderung der Europäischen Union Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit dem Gesamtfördervolumen von 1,41 Mio. Euro gefördert.
    Dem Ziel ETZ-Projekt #53 folgten an der OTH Amberg-Weiden innerhalb der Förderperiode von 2014 bis 2020 noch drei weitere Ziel ETZ-Projekte.

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    news-5824 Wed, 02 Oct 2019 06:25:00 +0200 OTH Amberg-Weiden baut Beziehung zu lettischen Hochschulen aus https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910025824-oth-amberg-weiden-baut-beziehung-zu-lettischen-hochschulen-aus/ Die OTH Amberg-Weiden vertieft die Beziehungen zu Hochschulen in Lettland. Prof. Dr. Clemens Bulitta, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, und Prof. Dr. Ralf Ringler, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und Leiter der Medizintechnik, besuchten zwei Universitäten in Riga, um Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten. In der Latvijas Lauksaimniecības universitātē (LLU) nahmen Prof. Dr. Clemens Bulitta und Prof. Dr. Ralf Ringler an einem Erfahrungsaustausch über simulationsbasierte Ausbildung teil, eine Aktivität der Doctors Safe Train Foundation. Außerdem stellten sie der  LLU-Rektorin Prof. Irina Pilvere Geschichte, Studienangebot und Forschungseinrichtungen der OTH Amberg-Weiden vor. Dabei erörterten sie Möglichkeiten, um die internationale Zusammenarbeit im Rahmen der simulationsbasierten Ausbildung voranzutreiben.

    Mit VertreterInnen der Universität Rīga Stradiņš Universität (RSU) sprachen sie über Kooperationen in Bereichen wie Schüleraustauschprogramm, Sommer- und Winterschulen, Zusammenarbeit in der Assistenzarzt- und Krankenschwesterausbildung mit modernen Simulationstechnologien oder medizinische Ökonomie. Darüber hinaus diskutierten sie über die gemeinsame Teilnahme an internationalen Forschungsprojekten.

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    news-5814 Tue, 01 Oct 2019 11:46:31 +0200 Medizintechnik auf der 5. International Conference on Prevention and Infection Control https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910015814-medizintechnik-auf-der-5-international-conference-on-prevention-and-infection-control/ Alle zwei Jahre findet in Genf mit der International Conference on Prevention and Infection Control (ICPIC) eine der größten Fachveranstaltungen zum Thema „Infektionsprävention und -kontrolle“ statt. Bei der diesjährigen Konferenz war auch die Medizintechnik der OTH Amberg-Weiden vertreten. Prof. Dr. Clemens Bulitta, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, und Dr. Sebastian Buhl stellten auf mehreren Postern die aktuellen Aktivitäten dem Fachpublikum vor. Zwei der Arbeiten (Clinical validation of a temperature-controlled ventilation system (TAF) in the OR und Efficacy of Temperature controlled Airflow in the OR to reduce surgical site infections) erläuterten das Thema der Infektionsprävention durch Raumlufttechnische Anlagen im OP.

    Zwei weitere Poster (Possible efficacy losses of antimicrobial surface technologies after reprocessing und Potential for improvement of medical devices through antimicrobial surface coating) beschäftigten sich mit dem Beitrag von antimikrobiellen Beschichtungen zur Verbesserung der Hygiene. Ein weiteres Poster gab einen Überblick über die Tätigkeiten des VDI-Fachausschusses „Management hygienisch relevanter Flächen in medizinischen Einrichtungen“.

    Zwei der Arbeiten wurden als besondere Auszeichnung mit in die offizielle Poster-Tour der Veranstaltung aufgenommen. Bei den anschließenden Diskussionen und Gesprächen wurde deutlich, dass die Hochschule hier einen wichtigen Beitrag zur Klärung relevanter Fragestellungen im Umfeld der Infektionsprävention und -kontrolle leistet.

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    news-5811 Fri, 27 Sep 2019 16:51:12 +0200 „25 Vorträge – 25 Orte“: Wenn die Verpackung mit Dir spricht https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909275811-25-vortraege-25-orte-wenn-die-verpackung-mit-dir-spricht1/ Nicht immer sind Verpackungen sinnvoll – keine Frage. Doch Verpackungen erfüllen oft wichtige Aufgaben: Sie schützen das Verpackte vor Transportschäden, Unwelteinflüssen oder Verunreinigungen. Ausgestattet mit Sensoren überwachen sie Produktionsprozesse und Lieferketten, kommunizieren mit der Umgebung und reagieren auf Umwelteinflüsse. Und sie können noch mehr. Im Rahmen der Vortragsreihe „25 Vorträge – 25 Orte“ hat Prof. Dr. Ing. Stephanie Abels-Schlosser, Studiengangsleiterin „Logistik & Digitalisierung“, in Sulzbach-Rosenberg die Möglichkeiten und Chancen Smarter Verpackungen vorgestellt. Aktive Verpackungen verbessern aktiv die Umgebungsbedingungen, vor allem für Lebensmittel. Zum Beispiel enthalten Folien für Bananen Ethylenabsorber, die den Reifeprozess verlangsamen. Aktive Verpackungen können auch das Wachstum von Keimen reduzieren.

    Die klügere Verpackung denkt mit

    Neben aktiven Verpackungen gibt es auch intelligente Verpackungen. Ein Beispiel hierfür sind Lebensmittelverpackungen mit Frische-Indikatoren. Intelligente Verpackungen können auch Informations- oder Schutzfunktionen erfüllen. Auf der Verpackung aufgedruckte Barcodes in Kombination mit einer App können zum Beispiel die Inhaltsstoffe auflisten oder die eingepackten Gegenstände verwalten. Medikamentenverpackungen mit eingebauten RFID-Chips,  LEDs und winzigen Lautsprechern registrieren die Pillenentnahme und lösen bei falscher Einnahme Alarm aus.
    Die Digitalisierung in der industriellen Produktion treibt smarte Verpackungen voran, Stichwort automatisierte Lager- und Logistikzentren, und Künstliche Intelligenz ermöglicht der Verpackungsindustrie weitere Anwendungen, zum Beispiel individuelle Verpackungsdesigns, die auf Algorithmen basieren.

    Die beste Verpackung ist keine Verpackung: auch auf das Thema nachhaltige Verpackung ging Prof. Dr. Ing. Stephanie Abels-Schlosser ein.

     

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    news-5798 Wed, 25 Sep 2019 16:36:22 +0200 Fit ins Studium: Schlüsselkompetenzen für Studierende https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909255798-fit-ins-studium-schluesselkompetenzen-fuer-studierende/ Das Studium startet mit dem Vorlesungsbeginn am 1. Oktober? Nicht ganz. Rund 200 StudienanfängerInnen kamen schon heute an die OTH Amberg-Weiden, um sich fit zu machen fürs Studium. Der Workshoptag  an beiden Standorten umfasst vier Bausteine zu den Themen: Zeitmanagement, Lernmethoden, Wissenschaftliches Arbeiten und Literaturrecherche inklusive Bibliotheksführung. Mitarbeitende der OTH Amberg-Weiden und erfahrene TrainerInnen vermittelten in Workshops zentrale Kompetenzen für eine akademische Ausbildung. Wertvolles Know-how, mit dem die TeilnehmerInnen am Dienstag nächster Woche erfolgreich ins Studium starten werden.

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    news-5797 Wed, 25 Sep 2019 16:06:10 +0200 Doppelt hält besser: KPI und OTH Amberg-Weiden bereiten Double Degree vor https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909255797-doppelt-haelt-besser-kpi-und-oth-amberg-weiden-bereiten-double-degree-vor/ Kiew ist eine attraktive, aufstrebende Metropole und Standort der renommierten Nationalen Technischen Universität „Kiewer Polytechnisches Institut Ihor Sikorskyj“, kurz: KPI. An der ist auch die deutsch-ukrainische Fakultät für Maschinenbau (GUDFM) angesiedelt, mit der die OTH Amberg-Weiden die Zusammenarbeit jetzt weiter vertiefen wird, vor allem in Sachen Double Degree. Um die guten Beziehungen zur GUDFM zu festigen, reisten Prof. Frank Späte, Internationalisierungsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau und Umwelttechnik, mit Marian Mure, Leiterin des Kompetenzzentrums Bayern-Mittel-Osteuropa, nach Kiew, um dort mit VertreterInnen der Fakultät und des International Office des KPI bei der Ausarbeitung des gemeinsamen Double Degrees voran zu schreiten. Geplant ist, dass deutsche und ukrainische Studierende ihren Bachelor gleichzeitig beginnen und sich von Anfang an für den Double Degree entscheiden, um nach vier Semestern an den deutschen Hochschulstandort zu wechseln. Zurzeit lernen rund 100 ukrainische Maschinenbaustudierende an der GUDFM in einem Zusatzstudium Deutsch auf dem Niveau B2 oder sogar C1.  

    Ein anschließendes Treffen mit Dr. Gisela Zimmermann, Leiterin des DAADs in Kiew, und Dr. Michael Kleineberg, DAAD-Lektor, lieferte weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten für ukrainische Studierende und Visa-Regularien bei Studienaufenthalten in Deutschland. Beispielsweise erhalten ukrainische Studierende, die ein Jahr an einer ukrainischen Hochschule erfolgreich studiert haben, automatisch die deutsche Hochschulzugangsberechtigung. Dr. Zimmermann bestätigte, dass das Interesse an Deutschland groß sei. Allein in Kiew befinden sich 26 PASCH-Schulen, an denen Deutsch einen hohen Stellenwert hat.

    Gemeinsam mit Dr. Oleh Levchenko, Dekan der GUDFM, und Olesia Lubianova, Leiterin IO, besichtigten Prof. Frank Späte und Marian Mure den KPI Campus sowie die ukrainische Hauptstadt, erfuhren mehr über deren Geschichte und überzeugten sich von der Schönheit der Stadt. Nach einer intensiven Projektbesprechung, haben die Partner noch einige administrative Fragen zu klären, bevor der Double Degree zur Unterschrift gegeben werden kann.

    Wer jetzt schon an einem Studienaufenthalt oder Sommerschule in Kiew oder Czernowitz teilnehmen möchte, kann sich hierzu beim Kompetenzzentrum Bayern-Mittel-Osteuropa informieren.

    Weiterführende Links
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    news-5796 Wed, 25 Sep 2019 14:24:39 +0200 Kongress „Biogas in der Landwirtschaft – Stand und Perspektiven“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909255796-kongress-biogas-in-der-landwirtschaft-stand-und-perspektiven/ Gibt es eine Zukunft für die Biogasbranche und wenn ja, wohin geht die Reise? Mit diesen Fragen haben sich VertreterInnen aus der Branche beim Kongress „Biogas in der Landwirtschaft – Stand und Perspektiven“, in Leipzig beschäftigt. Mit auf dem Kongress, der vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) organisiert wurde, war das Projektteam „Optibiosy“. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie sich die Biogasbranche im künftigen Energiemarkt erfolgreich und im Einklang mit sich ändernden Rahmenbedingungen positionieren kann. Zunächst wurden die Perspektiven und Herausforderungen für die Bioenergie dargestellt, im Anschluss konnten verschiedenste Lösungsansätze präsentiert werden. Eine der vielversprechendsten davon – die Erbringung von Systemdienstleistungen – wird im Kooperationsprojekt „Optibiosy“ an den OTHs Regensburg und Amberg-Weiden erforscht. Erste Ergebnisse konnten vom Amberger Projektteam bei einer Postersession im Rahmen des Kongresses präsentiert und mit den TeilnehmerInnen diskutiert werden.

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    news-5787 Mon, 23 Sep 2019 10:53:26 +0200 KoKWK auf der fünften internationalen ORC-Konferenz in Athen vertreten https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909235787-kokwk-auf-der-fuenten-internationalen-orc-konferenz-in-athen-vertreten/ Am Fuße der Akropolis in Athen fand vom 9. bis 11. September 2019 fand die fünfte internationale ORC-Konferenz (ORC = Organic Rankine Cycle) statt. Das Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) der OTH Amberg-Weiden war mit Tobias Popp, M. Eng. und Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß zum dritten Mal mit einem wissenschaftlichen Beitrag vertreten. Prof. Weiß referierte zusammen mit seinem tschechischen Kollegen Ing. Václav Novotný von der Technischen Universität in Prag zum Thema „Customized Small-Scale ORC Turbogenerators – Combining a 1D-Design Tool, a Micro-Turbine-Generator–Construction Kit and Potentials of 3D-Printing“. Mitautoren des gleichnamigen Aufsatzes sind Tobias Popp/KoKWK und Dipl.-Ing. (Univ.) Gerd Zinn/DEPRAG SCHULZ GMBH u. CO. sowie Prof. Ing. Michal Kolovratník CSc./TU in Prag. Das Forschungsprojekt, in dessen Rahmen die präsentierte Arbeit entstand, wird über drei Jahre (2018-2021) mit ingesamt 75.000 € von der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA) gefördert. Es trägt den Titel: „Low cost turboexpanders for decentralized energy applications – possibilities of 3D print manufacturing from modern plastic materials“.

    Circa 280 WissenschaftlerInnen, EntwicklerInnen und AnwenderInnen der ORC-Technologie nahmen an der dreitägigen Konferenz teil. Tobias Popp und Prof. Weiß hörten 42 Vorträge, so dass für Sightseeingleider keine Zeit blieb. Da das Tagungshotel nur 20 min von der Akropolis entfernt lag, konnten die Amberger zumindest den Parthenon aus der Nähe bestaunen.

     

     

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    news-5774 Thu, 19 Sep 2019 19:49:11 +0200 Wissenschaft trifft Wirtschaft https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909195774-wissenschaft-trifft-wirtschaft/ Wenn Hochschulen und Unternehmen kooperieren, dann profitieren beide Seiten davon. Schließlich sind Innovationen im Zuge der zunehmenden Digitalisierung und Globalisierung heute gefragter denn je. Welche Chancen und Mehrwerte eine solche Kooperation bietet und wie eine Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft konkret aussehen kann, stellen die ostbayerischen Hochschulen am Freitag, 27. September 2019, auf ihrer gemeinsamen Transferkonferenz TRIOKON an der OTH Regensburg vor. Veranstalter ist das Verbundprojekt TRIO (Transfer und Innovation Ostbayern), welches vergangenes Jahr mit dem Ziel gestartet ist, den Wissens- und Technologietransfer auszubauen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu stärken. Die Konferenz findet von 9.30  bis 17 Uhr statt, Anmeldungen sind noch bis einschließlich Sonntag, 22. September, unter www.transfer-und-innovation-ostbayern.de/triokon möglich.

    Forschende und Unternehmen im Dialog

    Unter dem Motto „Innovation durch Netzwerken“ steht auf der Konferenz der Dialog zwischen Hochschulen, Unternehmen, Politik und Gesellschaft im Mittelpunkt. Als Keynote Speaker stimmt Prof. Dr. Jürgen Mottok von der Fakultät Elektro- und Informationstechnik der OTH Regensburg auf das Thema Kooperation ein. Im Anschluss erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in parallelen Panels sowohl spannende Impulsvorträge mit Blick in die Zukunft als auch Einblicke in Best Practice Kooperationsprojekte und Laborführungen. Zudem erhalten Unternehmen Antworten auf ihre Fragen zu Möglichkeiten der Zusammenarbeit und zur Forschungsförderung sowie wertvolle Informationen zum Thema Intellectual Property. Dazwischen gibt es die Möglichkeit, beim Speednetworking neue Kontakte zu knüpfen und sich in persönlichen Gesprächen auszutauschen.

    Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)

    Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Projekt der sechs ostbayerischen Hochschulen. Das Projekt wird aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. TRIO sieht sich als Impulsgeber für Innovationen in Ostbayern. Ziel von TRIO ist es, Wissens- und Technologietransfer auszubauen und aktiv zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu verstärken. Die ostbayerischen Hochschulen planen dazu unter anderem, ihre Kompetenzen - schwerpunktmäßig im Bereich Digitalisierung – fächerübergreifend zu bündeln und transparent zu machen. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, außerdem die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut und die Universität Passau (wissenschaftliche Leitung); die Universität Regensburg ist Kooperationspartner.

     

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    news-5773 Thu, 19 Sep 2019 18:01:11 +0200 Bayerische Vermessungsverwaltung besucht OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909195773-bayerische-vermessungsverwaltung-besucht-oth-amberg-weiden/ Die Bayerische Vermessungsverwaltung hat heute die OTH Amberg-Weiden besucht. Die Regionalabteilung Ost des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV, München) und ihrer Bezirkspersonalräte informierten sich am Campus in Amberg über den Studiengang Geoinformatik und Landmanagement. Studiengangsleiter Prof. Dr. Ralf Drescher und Dr. Wolfgang Weber, Leitung Grundsatzangelegenheiten und Hochschulentwicklung, empfingen die 13 Gäste aus der Oberpfalz und aus Niederbayern an der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik. Dr. Weber stellte in einer Präsentation die OTH Amberg-Weiden, insbesondere die Entwicklung des Standorts Amberg, vor – Prof. Dr. Drescher informierte über den Studiengang Geoinformatik und Landmanagement. Außerdem lernten die Gäste bei einer Führung den Campus kennen.

    Johann Freund, Geschäftsführer der Regionalabteilung Ost, stellte die LDBV-Struktur in Ostbayern vor, die sich aus 13 Ämtern mit sieben Außenstellen bildet, in denen 580 MitarbeiterInnen beschäftigt sind. Besonders betont wurde auch von Joachim Gesierich, Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (ADBV) Amberg, die Bedeutung des Studiengangs für die Nachwuchsgewinnung in der Vermessungsverwaltung.

    Vor diesem Hintergrund erfolgt – aufbauend auf der bereits engen Zusammenarbeit bei den Vorbereitungen zur Einführung des Studiengangs – auch eine personelle Unterstützung der Lehre, zum Beispiel bei Praktika in der Geodäsie. Eine Fachdiskussion rundete den dreistündigen Besuch ab.

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    news-5770 Wed, 18 Sep 2019 16:00:58 +0200 Hospital Engineering Trends 2019: Architecture meets Technology https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909185770-hospital-engineering-trends-architecture-meets-technology-2019/ Der Kongress „Hospital Engineering Trends – Architecture meets Technology“ am Standort Weiden ist mittlerweile eine feste Größe im Veranstaltungsreigen der Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft. Auch dieses Jahr trafen sich knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über zehn Ländern am Campus Weiden, um über die Auswirkungen von Trends wie Urbanisierung und demografischem Wandel auf die Gesundheitsbranche zu diskutieren. Prof. Ulrich Müller, Vizepräsident der OTH Amberg-Weiden, begrüßte die internationalen Gäste an der Hochschule. Am 16. und 17. September 2019 wurden Innovationen für OPs, Patientenzimmer und Intensivstationen vorgestellt, Fördermöglichkeiten durch internationale Finanzierungsinstitutionen diskutiert und länderspezifische Rahmenbedingungen verglichen. Ein besonderer Schwerpunkt lag laut Konferenzleiter Prof. Dr. med. Clemens Bulitta auf dem Themenkomplex „Healing Architecture“ z.B. durch eine alters- und demenzsensible Architektur.

    Grundsätzlich kann eine positive Patientenumgebung Heilungsprozesse unterstützen. Referenten aus Norwegen stellten neue Konzepte für Patientenbäder vor, eine österreichische Arbeitsgruppe berichtete über die Wirkung von Licht in Patientenzimmern. Projektbeispiele für neue Krankenhausarchitekturen aus Spanien und belgische „Netzwerk-Krankenhäuser“ rundeten das hochkarätige Vortragsprogramm ab.

    Nach dem Konferenzteil auf dem Campus der OTH Amberg-Weiden in Weiden hatten die Gäste noch die Möglichkeit zum Besuch der HT Group in Heideck. Die HT Group ist nicht nur Mitglied im Partner Circle der Hochschule, sondern auch Kooperationspartner der Hospital Engineering Trends.

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    news-5823 Wed, 18 Sep 2019 11:25:00 +0200 Sonderschulung für das neue Forschungs-BHKW https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909185823-sonderschulung-fuer-das-neue-forschungs-bhkw/ Nachdem das neue Forschungs-BHKW im Technikum des Kompetenzzentrums KWK die ersten Betriebsstunden absolviert hat, wurde im August die Basis für die anstehenden Forschungsarbeiten am Modul gelegt. In einer eigens für die Zwecke der Forschung zusammengestellten Sonderschulung wurden durch den Schulungsleiter Alexander Fiege vom 2G Trainingcenter in 3 Tagen die nötigen technischen Kenntnisse über Betrieb, Wartung und Vermessung des Erdgas-BHKW vermittelt. Zunächst in der Theorie, im Anschluss in der Praxis am Forschungsmotor selbst wurden verschiedene Software für die Motorsteuerung und Verbrennungsanalyse angewendet sowie Messungen von Zündspannungen, Zündwinkel, Klopfen sowie der Abgasemissionen durchgeführt. Die 4 Teilnehmer aus dem Forschungsteam des KoKWK sind nun in der Lage die für Messungen nötigen Einstellungen und Modifikationen am Motor vorzunehmen und einen reibungslosen Anlagenbetrieb sicher zu stellen. An dieser Stelle gilt unser Dank der 2G Energy AG, vor allem Herrn Fiege, für die Zusammenstellung der Schulungsinhalte und die punktgenaue und unkomplizierte Wissensvermittlung.

     

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    news-5769 Fri, 13 Sep 2019 15:29:08 +0200 Netzwerkkonferenz Kommunale Energiewende https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909135769-netzwerkkonferenz-kommunale-energiewende/ Die Energiewende findet vor Ort statt. Eine eindrucksvolle Bestätigung dieser Erkenntnis lieferte die erste bayernweite Netzwerk-Konferenz des Instituts für Energietechnik IfE, An-Institut der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden. Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch und sein Team versammelten VertreterInnen ihrer Partner aus den Energieeffizienz-Netzwerken in ganz Bayern am Standort Amberg. Über zweihundert Kommunen, Institutionen, Diözesen und Unternehmen gehören mittlerweile zum Netzwerk, welches sich vom höchsten Norden des Freistaates bis in den tiefsten Süden erstreckt. „Was hier gemacht wird, das hat einen echten Mehrwert", sagte Albert Füracker, Staatsminister der Finanzen und für Heimat, in seinem Grußwort. Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, gab in ihrer Begrüßung zu erkennen, dass ihr der Titel Netzwerkkonferenz besser gefalle als die „neudeutsche“ Bezeichnung Cross-Clustering. Schließlich gehe es um konkrete, regionale Lösungen für grundlegende Probleme. Klug beklagte, dass die aktuelle Diskussion über Energieeinsparung und Klimaschutz meist nur theoretisch geführt werden. Davon setzten sich das Institut für Energietechnik und die OTH Amberg-Weiden ab, denn sie seien der Praxis verpflichtet.

    Viele praktisch Beispiele lieferten dann auch die Projekt-Vorstellungen aus den einzelnen Netzwerken. Wie auch Energienutzungspläne von den Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren können, erläuterte Klimaschutzmanager Manuel Münch aus dem Berchtesgadener Land. Sein Kollege Robert Martin vom Landkreis Bamberg präsentierte Erfahrungen des dortigen E-Mobilitätskonzeptes. Wie innovative Ansätze in der Sektorkopplung den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch steigern können, zeigte Norbert Zösch von den Stadtwerken Haßfurt auf. Harald Kiesl von der Hersbrucker Energie- und Wasserversorgung betrachtete die Energieversorgung im ländlichen Raum unter den Bedingungen der Digitalisierung. 

    Eine Podiumsdiskussion zwischen Bayernwerk Geschäftsbereichsleiter Ingo Schroers, dem Bayreuther Stadtwerkechef Jürgen Bayer, der Marktheidenfelder Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder, Michael Ascherl von Ponnath Meistermetzger sowie Präsidentin Klug beleuchtete aktuelle Energiepolitische Entwicklungen sowie die Chancen, welche die Zusammenarbeit der Partner aus Wirtschaft, Kommunen und Wissenschaft böte. Quasi nebenbei gewannen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in aktuelle Innovations- und Forschungsthemen der OTH Amberg-Weiden.

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    news-5762 Mon, 09 Sep 2019 09:09:00 +0200 Studiengang der Woche: Mechatronik & digitale Automation https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909095762-studiengang-der-woche-mechatronik-digitale-automation0/ Auch nach dem offiziellen Bewerbungszeitraum können sich Interessierte noch für spannende Studiengänge an der OTH Amberg-Weiden bewerben. Zum Beispiel für das Bachelorangebot Mechatronik & digitale Automation. Hier stellt sich unser Studiengang der Woche persönlich vor ... Du bist jetzt seit rund einem Jahr an der Hochschule. Wie sind Deine Erfahrungen?

    Ich glaub‘, es ist gut, dass ich an die OTH Amberg-Weiden gekommen bin. Denn die Digitalisierung verändert die Industrie fundamental – und das heißt: Auch die Ingenieurinnen und Ingenieure müssen sich ändern. Dabei unterstütze ich sie.

    Was genau erwartet die Ingenieurinnen und Ingenieure von morgen?

    Eine Menge spannender Aufgaben. Sie werden Dinge machen können, an die vor 20 Jahren noch keiner geglaubt hat: selbstfahrende Autos, präzise auf den Fuß abgestimmte Sportschuhe, Möbel, die haargenau auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten sind – individualisierte Produkte, aber in Massen-, nicht in Werkstattfertigung. Voraussetzung dafür sind Smart Factories, also intelligente Fabriken, in denen die Maschinen digital vernetzt sind. Im Idealfall, aber das ist noch Zukunftsmusik, steuern diese Fabriken die Produktion selbst – vom Auftrag über die Herstellung bis zur Auslieferung, ohne menschliche Eingriffe.

    Damit verändert sich das Berufsbild einer Ingenieurin und eines Ingenieures grundlegend.

    Genau. Gute Mechanik-Kenntnisse reichen nicht mehr aus, um moderne Produktionsanlagen, industrielle Maschinen oder smarte Konsumgeräte zu konzipieren, zu bauen oder zu warten – in der Industrie 4.0 verbindet sich traditionelle Ingenieurskunst mit dem Know-how in aktueller Informations- und Kommunikationstechnik. Und das holen sich Studierende bei mir, in Modulen über Informatik, Industrie 4.0, Digitaltechnik, Embedded Systems, mechatronische Systeme oder Automatisierung und Robotik. Später werden sie mit diesem Wissen komplexe Systeme und Anlagen planen, entwickeln und betreiben, und natürlich auch die dazugehörige Software programmieren und installieren.

    Welche Studierenden sind bei Dir richtig?

    Wichtig ist das Interesse an Naturwissenschaften, vor allem Mathematik und Physik. Außerdem sollten sie neugierig sein auf Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik – das ist Voraussetzung, um später einmal mechatronische Systeme zu konstruieren und umzusetzen. Ein Faible für betriebswirtschaftliches Denken schadet auch nicht, schließlich sollen die Absolventinnen und Absolventen gewinnbringend auf ihren jeweiligen Märkten arbeiten.

    Was lernen Studierende bei Dir?

    Ich biete Studierenden eine Ausbildung in drei Fachdisziplinen: Mechanik, Elektrotechnik und Elektronik sowie Informations- und Automatisierungstechnik. Rund die Hälfte der Studienzeit werden sie sich mit ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen und Ingenieuranwendungen beschäftigen. Außerdem stehen Mathematik, Naturwissenschaft, Informatik und Mechatronik auf dem Lehrplan. Für den wichtigen Blick über den Tellerrand sorgen die Kurse zu Schlüsselkompetenzen: Wissen über Betriebswirtschafts- und Industriebetriebslehre oder Präsentationstechniken kann jede Ingenieurin und jeder Ingenieur gut gebrauchen.

    Wie sorgst Du für die nötige Praxisnähe?

    Die Verbindung von Theorie und Praxis steht bei mir an oberster Stelle. Deswegen bieten wir unseren Studierenden von Anfang an die Möglichkeit, an aktuellen und spannenden Forschungsprojekten mitzuarbeiten. In unserem Robotik-Labor befassen sie sich vor allem mit der Programmierung und Automatisierung von Industrie-Robotern. Außerdem entwickeln und konstruieren sie unter anderem ein selbstbalancierendes Elektrofahrzeug, also so was ähnliches wie ein Segway. Weitere praktische Erfahrungen sammeln sie in Projekten der Fachgebiete Industrie 4.0 und Fahrzeugtechnik. Außerdem können sie sich im Running Snail Racing Team engagieren, ein Projekt der OTH Amberg-Weiden, in dem Studierende aller Fachrichtungen einen elektrischen Formula Student-Rennwagen planen und auf die Räder stellen. Das Team nimmt regelmäßig sehr erfolgreich an nationalen und internationalen Wettbewerben teil.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Mechatronik & digitale Automation.

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    news-5756 Mon, 02 Sep 2019 17:00:00 +0200 Go global! International studieren an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909025756-go-global-internationalisierung-studieren-an-der-oth-amberg-weiden/ Die meisten Unternehmen sind heute global aufgestellt – ihr wirtschaftlicher Erfolg hängt maßgeblich von internationalen Aktivitäten und erfolgreichen Exportgeschäften ab. Wer im weltweiten Wettbewerb vorne mit dabei sein möchte, braucht die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, also Frauen und Männer mit einer fachlich breiten Ausbildung und interkulturellen Kompetenzen. Und die erhalten Studierende an der OTH Amberg-Weiden. Die OTH Amberg-Weiden macht Studierende fit für eine internationale Karriere. In verschiedenen Studiengängen erwerben sie wirtschaftliche, technische und kommunikative Kompetenzen, also interkulturelle Fertigkeiten für einen souveränen Auftritt auf dem internationalen Parkett. Dazu kommt die Möglichkeit, am Zentrum für Sprachen, Mittel- und Osteuropa Sprachkurse in Chinesisch, Englisch, Italienisch, Russisch, Spanisch oder Tschechisch zu belegen.

    Außerdem können die Studierenden im Auslandssemester ihre Kommunikationsfähigkeiten verbessern und neue Menschen und Kulturen entdecken. Dieser Blick über den Tellerrand ist bereichernd für die persönliche Entwicklung. Außerdem werden bei uns am Campus oder in Arbeitsgruppen verschiedene Sprachen gesprochen, interkulturelle Zusammenarbeit in Kursen oder bei Referaten ist selbstverständlich. Im neuen Bachelorangebot International Business ist Englisch sogar alleine Unterrichtssprache.

    Vom Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa an der OTH Amberg-Weiden profitieren Studierende, die sich für den attraktiven mittel- und osteuropäische Wirtschaftsraum interessieren. In diesen investieren zahlreiche Unternehmen, auch aus der Hochschulregion. Laut IHK Oberpfalz haben rund 140 Oberpfälzer Firmen Niederlassungen in Westböhmen, darunter Unternehmen wie die Grammer AG, BHS Corrugated oder Gerresheimer.

    Internationalisierung studieren? Das geht. An der OTH Amberg-Weiden. Diese Studiengänge machen fit für eine weltweite Karriere.

    Bachelor

    Master

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    news-5758 Mon, 02 Sep 2019 13:03:10 +0200 Studiengang der Woche: International Business https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909025758-studiengang-der-woche-international-business/ In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Wie findet man da das passende Studium? Am besten hört man sich an, was so ein Studiengang zu erzählen hat. In dieser Woche im Interview: das Bachelorangebot International Business. Wollen wir das Interview auf Englisch oder Deutsch führen?

    Wir können gerne deutsch reden. Aber eigentlich ist meine Unterrichtssprache Englisch. Das ist die Sprache global aufgestellter Unternehmen – und daher auch die Sprache in meinen Vorlesungen, Workshops, Gastvorträgen und Prüfungen. Wer im Studium englisch liest und spricht, auf Englisch arbeitet und lernt, kann später bei internationalen Geschäftsterminen oder in multikulturellen Teams auch selbstbewusst und kompetent auftreten.

    Bei Dir können Studierende ihr Ticket für eine internationale Karriere lösen?

    Ja. Denn die Welt der Wirtschaft und Industrie ändert sich rasant: Unternehmen stellen sich global auf, um im Wettbewerb die Nase vorn zu haben. Sie suchen dafür Fachkräfte, die sich souverän auf internationalem Parkett bewegen und gleichzeitig die komplexen Strukturen auf transnationaler Ebene durchblicken. Fachkräfte, die heute ein Meeting in Moskau besuchen, morgen die neue Produktlinie in Peking präsentieren und übermorgen ein multikulturelles Team in New York leiten können.

    Die Kompetenzen dafür erhalten sie bei Dir?

    Genau. Neben verhandlungssicherem Englisch lernen Studierende Hard und Soft Skills, die sie für eine Karriere auf globalen Märkten brauchen. Dazu gehören betriebswirtschaftliche Grundlagen wie Wirtschaftsmathematik, VWL, Marketing oder Wirtschaftsstatistik, also klassisches BWL-Know-how. Für den souveränen Auftritt auf internationalem Parkett sorgen interkulturelle Trainings: Die Studierenden erfahren, wie sie mit Geschäftspartnerinnen und -partnern sowie Kundinnen und Kunden aus anderen Kulturkreisen erfolgreich interagieren. Sie entwickeln Verständnis und Respekt für andere Kulturen, lernen auf verbale und nonverbale Kommunikation zu achten und angemessen auf verschiedene Situationen zu reagieren. Das erhöht die Chancen auf eine gute Zusammenarbeit und erfolgreiche Geschäftsabschlüsse.

    Dabei liegt Dir der mittel- und osteuropäische Wirtschaftsraum besonders am Herzen …

    In diesen Wirtschaftsraum investieren zahlreiche Unternehmen, auch aus der Hochschulregion. Laut IHK Oberpfalz haben rund 140 Oberpfälzer Firmen Niederlassungen in Westböhmen, darunter Unternehmen wie die Grammer AG, BHS Corrugated oder Gerresheimer. Ich möchte Studierende fit für diese attraktiven Märkte machen. In unserem Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa vertiefen sie ihre interkulturellen Kompetenzen und erlernen mindestens eine Fremdsprache aus diesem Kulturraum. Dabei gilt: Sprachen muss man sprechen – und das können Studierende auf Exkursionen, im obligatorischen Auslandspraktikum oder im freiwilligen Auslandssemester.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt International Business.

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    news-5757 Mon, 02 Sep 2019 12:51:47 +0200 Messung an Biogasanlage mit japanischer Unterstützung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909025757-messung-an-biogasanlage-mit-japanischer-unterstuetzung/ Im Rahmen des Forschungsprojekts Optibiosy, in dem Forscher der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden sich mit dem Betrieb von Biogasanlagen im zukünftigen Stromsystem in Deutschland befassen, wurde an einer am Projekt beteiligten Anlage der Firma TheCH4 Schwandorf eine Messreihe durchgeführt. Hierfür war die Professorin Shiho Ishikawa von der Graduate School of Information Science and Technology der Hokkaido University aus Japan zu Gast, die dort am gleichen Thema forscht und aufgrund der messtechnischen Möglichkeiten mit dem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung an der OTH Amberg-Weiden kooperiert.

    Bei der Messung wurde in verschiedenen Leistungsstufen untersucht, inwiefern sich Schwankungen in der Biogasqualität auf die Leistungsabgabe und die Abgasemissionen des Blockheizkraftwerks auswirken. Dadurch soll in der weiteren Forschungsarbeit abgeschätzt werden können, ob Biogasanlagen in Zukunft als regelbare Kraftwerke das Stromsystem stabilisieren können und welche technischen Restriktionen dabei auftreten können.

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    news-5755 Mon, 02 Sep 2019 11:55:00 +0200 Fit für 4.0? Studieren für die digitale Arbeitswelt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909025755-fit-fuer-4-0-digitalisierung-studieren-an-der-oth-amberg-weiden/ Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Smart Factories, also vernetzte, sich selbst organisierende Fabriken, werden Realität: Werkzeuge, Anlagen, Produkte und Transportmittel kommunizieren miteinander – von der Entwicklung über die Herstellung bis zum Service sind alle Prozesse digital gesteuert. Die reale und virtuelle Welt, Industrie und Informatik wachsen immer mehr zusammen. Ganz klar, dass Informatikerinnen und Informatiker da extrem gefragt sind, schließlich ist die Industrie 4.0 und die Arbeitswelt 4.0 auf deren Know-how angewiesen. Aber auch Ingenieurinnen und Ingenieure brauchen Kompetenzen in aktueller Informations- und Kommunikationstechnik. Denn in der neuen, digital vernetzten Produktionswelt sind die Übergänge zwischen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik fließend. Dementsprechend breit muss die Ausbildung anlegt sein.

    Die OTH Amberg-Weiden ist in puncto Digitalisierung gut aufgestellt. In den neuen und aktualisierten Studiengängen spiegeln sich viele Themen wider, die für Industrie 4.0 und Wirtschaft 4.0 relevant sind: Künstliche Intelligenz, cyberphysische Systeme, Sensoren-Aktoren-Netze, Mobile Computing, Embedded Systems und Internet of Things, Produktgedächtnisse, Big Data/Data Analytics, Intelligente Mensch-Maschine-Schnittstellen, Echtzeitbetriebssysteme, Informationssicherheit, Innovative Fabriksysteme sowie Fertigungsleittechnik.

    Digitalisierung studieren? Das geht! An der OTH Amberg-Weiden. Diese Studiengänge führen in die Karriere 4.0.

    Bachelor

    Master

    OTH Professional

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    news-5745 Mon, 26 Aug 2019 09:13:11 +0200 Studiengang der Woche: Wirtschaftsingenieurwesen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908265745-studiengang-der-woche-wirtschaftsingenieurwesen/ In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Wie findet man da das passende Studium? Am besten hört man sich an, was so ein Studiengang zu erzählen hat. In dieser Woche im Interview: das Bachelorangebot Wirtschaftsingenieurwesen. Studiengänge müssen sich neu erfinden, um jung und interessant zu bleiben. Das hast Du am Anfang des Jahres gemacht. Was hat sich geändert?

    Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Smart Factories, also vernetzte, sich selbst organisierende Fabriken, werden Realität: Werkzeuge, Anlagen, Produkte und Transportmittel kommunizieren miteinander – von der Entwicklung über die Herstellung bis zum Service sind alle Prozesse digital gesteuert. Ich möchte Studierende gezielt auf die Industrie 4.0 und die Arbeitswelt 4.0 vorbereiten. Das spiegelt sich in meinen Studieninhalten, vor allem in den neuen Vertiefungsrichtungen, wider.

    Um was geht’s in den neuen Vertiefungen?

    Gute Ingenieurs- und Wirtschaftskenntnisse reichen heute nicht mehr aus – Know-how in Informations- und Kommunikationstechnik wird immer wichtiger. Das kommt vor allem in der Vertiefungsrichtung „Digitalisierung in Produktion und Logistik“ zum Ausdruck. Diese qualifiziert für Planung und Betrieb von Smart Factories. Dafür erwerben Studierende unter anderem Kompetenzen in SAP, Robotik, industrieller Bildverarbeitung, Automatisierungs- und Fertigungstechnik oder fahrerlosen Transportsystemen. Die Vertiefung „Mobilität und Nachhaltigkeit“ bereitet auf Aufgaben in der Automobilindustrie und Energieversorgung vor. Die dritte Vertiefungsrichtung „Digitale Produktentwicklung“ vermittelt das Know-how, um Produkte oder Fertigungsprozesse auf einem Rechner zu simulieren. Dadurch können bestehende Produkte virtuell verbessert oder neue Produkte optimiert werden.

    Wann müssen sich die Studierenden für den Schwerpunkt entscheiden?

    Das ist ein weiterer großer Vorteil bei mir. Die Studierenden müssen sich erst in der Vertiefungsphase entscheiden, also dann, wenn sie ihre Stärken und Interessen bereits kennen.

    Dabei bietest Du nach wie vor auf eine breite, interdisziplinäre Ausbildung …

    Ingenieurinnen und Ingenieure können die technischen Aspekte eines neuen Produkts beurteilen, Betriebswirtinnen und -wirte die ökonomischen Fragen. Dabei sprechen Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler nicht immer die gleiche Sprache wie Technikerinnen und Techniker. Hier kommen meine Absolventinnen und Absolventen ins Spiel. Sie überwinden mit ihrem breit aufgestellten Wissen Abteilungsgrenzen. Dafür besuchen sie Kurse in Mathematik, den Natur-, Ingenieurswissenschaften sowie der BWL. Die theoretischen Inhalte werden durch praktische Erfahrungen ergänzt. Auf dem Programm stehen u.a. Praktika, Projektarbeiten, Gastvorträge und Exkursionen.

    Wo machen Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure Karriere?

    Mit dieser vielseitigen, interdisziplinären Ausbildung stehen ihnen nach dem Studium alle Branchen offen. Zu den möglichen Tätigkeitsbereichen gehören Controlling, Entwicklung, Forschung, Logistik, Management, Marketing, Produktion und Vertrieb. Eigentlich arbeiten Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure überall, wo Brückenbauer mit dem wertvollen Schnittstellenwissen zwischen Technik und Wirtschaft gebraucht werden. Dabei gehören sie laut dem Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.V. zu den Top-Verdienern unter den Ingenieurinnen und Ingenieuren.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Wirtschaftsingenieurwesen.

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    news-5742 Mon, 19 Aug 2019 10:12:00 +0200 Studiengang der Woche: Elektro- und Informationstechnik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908195742-studiengang-der-woche-elektro-und-informationstechnik0/ Auch nach dem offiziellen Bewerbungszeitraum können sich Interessierte noch für spannende Studiengänge an der OTH Amberg-Weiden bewerben. Zum Beispiel für das Bachelorangebot Elektro- und Informationstechnik. Hier stellt sich unser Studiengang der Woche persönlich vor ... Die Zukunft der Produktion liegt in Smart Factories, intelligenten Fabriken. Was genau ist darunter zu verstehen?

    Die klügere Fabrik denkt mit: In Smart Factories sind die Maschinen digital vernetzt und koordinieren selbständig die Produktionsprozesse. Transport-Roboter regeln Logistik und Materialfluss, Montageroboter übernehmen anstrengende und monotone Arbeiten. Dabei entstehen ganz neue Wertschöpfungsketten, die es unter anderem erlauben, individualisierte Produkte herzustellen, aber in Massen-, nicht in Werkstattfertigung. So wird es zum Beispiel präzise auf den Fuß abgestimmte Sportschuhe oder Möbel geben, die haargenau auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten sind.

    Also heißt es bald: Kollege Roboter, übernehmen Sie?

    In gewisser Weise ja. Aber für Elektro- und Informationstechnikerinnen und -techniker wird es immer genug zu tun geben – irgendwer muss den Maschinen ja das Denken beibringen. Gemeinsam mit Informatikerinnen und Informatikern werden Elektroingenieurinnen und -ingenieure die Industrie digitalisieren und die Produktion smart machen. Was genau auf sie zukommt, ist heute noch schwer vorherzusagen. Doch eines ist sicher: Wer bei mir studiert, ist für die Zukunft gut aufgestellt.

    Was lernen Studierende bei Dir?

    Zu Beginn ihres Studiums lernen Studierende vor allem die naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Grundlagen: Auf dem Lehrplan stehen neben Mathematik und Physik auch Konstruktion, Informatik und Elektrotechnik. Im Laufe des Studiums können sie sich zwischen den Vertiefungsrichtungen Automatisierungstechnik, Energietechnik oder Industrielle Kommunikationstechnik entscheiden. Sie spezialisieren und fokussieren sich auf innovative, zukunftsträchtige Gebiete wie Prozessdatentechnik, Robotik oder elektrische Energietechnik.

    Welche Karrieremöglichkeiten bieten sich?

    Nach ihrem Abschluss stehen ihnen eine Vielzahl von Karrierewegen offen – sie sind in der Kommunikationsbranche genauso gefragt wie im Energiesektor und der Fahrzeugtechnik, im IT-Bereich oder der Medizintechnik. Zu ihren Aufgabengebieten gehören unter anderem Entwicklung, Fertigung und Qualitätsmanagement, aber auch Vertrieb, Service und Begutachtung.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Elektro- und Informationstechnik.

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    news-5739 Wed, 14 Aug 2019 08:36:00 +0200 MINT-Mädchen: Abschlussveranstaltung des ersten Projektjahres in Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908145739-mint-maedchen-abschlussveranstaltung-des-ersten-projektjahres-in-weiden/ Im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung wurde an der OTH Amberg-Weiden das erste Projektjahr des MINT-Mädchen-Projekts beendet. Die Teilnehmerinnen erhielten von Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und Albert Rupprecht MdB ihre Teilnahmezertifikate. Prof. Dr. Andrea Klug verwies dabei auf den hohen Frauenanteil in einigen technischen Studiengängen an der OTH Amberg-Weiden, machte aber auch deutlich, dass gerade im MINT-Bereich mit seinem enormen Bedarf an Führungskräften der Frauenanteil noch immer niedrig sei: „Wir sehen, dass in diesem Bereich immer noch viel zu tun ist. Das ist ein Grund, warum das MINT-Mädchen-Projekt ins Leben gerufen wurde. Um sich für ein MINT-Fach als Beruf zu entscheiden, braucht es Vorbilder und Vernetzung. Beides konnten Sie, liebe Schülerinnen, in ihrem MINT-Mädchen-Jahr erfahren.“ Auch Projektleiterin Kathrin Morgenstern appellierte an die jungen Frauen: „Ihr habt im letzten Jahr viele verschiedene Einblicke in unterschiedliche MINT-Fächer erhalten. Bleibt neugierig, bewahrt Euch Euer Interesse an Naturwissenschaft und Technik – und vielleicht seid Ihr später dann einmal als Ingenieurinnen oder Wissenschaftlerinnen im MINT-Bereich tätig.“

    Projektkoordinatorin Ágnes Wörster und einige der Teilnehmerinnen ließen die vergangenen Monate Revue passieren. Hier standen neben den fachlichen Workshops und Exkursionen auch Empowerment-Veranstaltungen im Mittelpunkt, in denen sich die Teilnehmerinnen mit ihrer Rolle als junge Frauen in der Gesellschaft und mit Geschlechterstereotypen auseinandersetzten. „Fachliches auch umsetzen können, an guten Ansätzen festhalten und aussichtsreiche Wege verfolgen – dies ist oft schwieriger als man denkt. In Mentoring, Begleitung und Empowerment bestehen realistische Perspektiven, junge Talente dauerhaft zu ermutigen. Das Projekt kann hier fordern, fördern und beraten“, erläuterte Wörster.
    Im Anschluss an den offiziellen Teil kamen Teilnehmerinnen, Eltern und Gäste zu einem Get-together zusammen. Auch hier standen die gemeinsamen Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt im Mittelpunkt.

    Das Vorhaben „Das MINT-Mädchen-Projekt: Ein dreiteiliges gender-didaktisches Instrument zur Gewinnung von jungen Frauen für MINT-Studiengänge“ wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 01FP1716 gefördert und richtet sich an MINT-talentierte Schülerinnen. Auch im kommenden Schuljahr werden junge Frauen aus der Hochschulregion am MINT-Mädchen-Projekt teilnehmen und so in ihrem Interesse an Naturwissenschaft und Technik unterstützt werden.

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    news-5737 Tue, 13 Aug 2019 14:45:59 +0200 OTH Amberg-Weiden bleibt Fairtrade-University https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908135737-oth-amberg-weiden-bleibt-fairtrade-university/ Die OTH Amberg-Weiden war die erste angewandte Hochschule in Bayern und bundesweit die zehnte Hochschule, die den Titel Fairtrade University verliehen bekam. Nun wurde die OTH Amberg-Weiden erfolgreich rezertifiziert und darf den Titel für weitere zwei Jahre führen. Für die Verlängerung des Zertifikats mussten verschiedene Kriterien erfüllt werden:

    Hochschulleitungsbeschluss, Fortführung der Steuerungsgruppe, Veranstaltungen und Projekte, sowie die Umstellung der Gastronomie auf faire Produkte. Alle Kriterien wurden wieder erfüllt.

    Die OTH Amberg-Weiden möchte einen weiteren Schritt gehen: Neben den Mindestangebot in Mensa und bei Gremiensitzungen sollen zukünftig in noch mehr Büros und bei allen Veranstaltungen auf faire Produkte zurückgegriffen werden. Klassisch wird das mit Kaffee in Verbindung gebracht. Dazu gibt es seit Kurzem auch einen passenden Kaffee, der sehr gut zum Profil der Hochschule passt. Diesen spendierte das Institut für Nachhaltigkeit, das Zentrum für Gender und Diversity sowie das Projekt Grow4Digital zur Feier der Rezertifizierung. Auch in der Lehre findet das Thema Fairer Handel nun verstärkt Einzug. Zur Verstärkung des Teams ist seit dem Sommersemester 2019 Prof. Dr. Lisa Schöttl an der OTH Amberg-Weiden.

     

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    news-5738 Tue, 13 Aug 2019 09:04:00 +0200 Ferientag: Mitmach-Experimente für Kinder und Jugendliche aus Neumarkt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908135738-ferientag-mitmach-experimente-fuer-kinder-und-jugendliche-aus-neumarkt/ Luft in Natur und Technik – unter diesem Motto stand der Ferientag, zum dem die OTH Amberg-Weiden und das Institut für Energietechnik (IfE) Kinder Jugendliche aus dem Neumarkter Landkreis eingeladen hatte. Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß und Dipl.-Phys. Manfred Bauer zeigten gemeinsam mit M.Eng. Ingo Endres vom IfE den 25 NachwuchsforscherInnen interessante Experimente zum Staunen und Mitmachen. Eine Kerze aus einer Distanz von rund sieben Metern löschen, geht das überhaupt? Ja, denn Luftdruck kann sehr stark sein. So stark sogar, dass er eine mit Wasserdampf gefüllte Stahltonne zusammendrücken kann. Ein weiteres Highlight des Ferientags war der Start einer selbstgebauten Wasserrakete aus einer gewöhnlichen 1,5 Liter Plastikflasche von Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß, die eine Höhe von rund 40 Meter erreichte.

    Der Ferientag für Kinder und Jugendliche aus dem Neumarkter Landkreis an der OTH Amberg-Weiden wurde in diesem Jahr bereits zum fünften Mal durchgeführt.

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    news-5736 Mon, 12 Aug 2019 13:32:25 +0200 Neuer Studiengang „Physician Assistance – Arztassistenz“: Vier Kliniken unterzeichnen Kooperationsvereinbarung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908125736-neuer-studiengang-physician-assistance-arztassistenz-vier-kliniken-unterzeichnen-kooper/ Zum Wintersemester startet der Bachelorstudiengang „Physician Assistance – Arztassistenz“. Für den sehr hohen Praxisanteil, der in diesem Studiengang bei über 30 Prozent liegt, arbeitet die OTH Amberg-Weiden mit vier klinischen Partnern zusammen: die Kliniken Nordoberpfalz AG, das Klinikum St. Marien in Amberg, die Kliniken des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. und dem Klinikum Passau. Die Kooperation ermöglicht den Studierenden, sich praktische Erfahrungen auf der Station, in der Notaufnahme, im OP-Saal, in der Allgemeinmedizin oder in der Endoskopie und Funktionsdiagnostik zu holen. Die Zusammenarbeit im Studiengang „Physician Assistance – Arztassistenz“ haben Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und die Vertreter der Kliniken durch die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung offiziell besiegeln. Der Alltag vieler ÄrztInnen ist geprägt durch Überstunden und 24-Stunden-Schichten. Physician Assistants entlasten sie spürbar, indem sie medizinische oder administrative Aufgaben übernehmen. ÄrztInnen können zum Beispiel Dokumentationsaufgaben, Visitenorganisation oder das OP-Management an ArztassistentInnen delegieren. Der Studiengang „Physician Assistance – Arztassistenz“ vermittelt auf der einen Seite die dafür notwendigen theoretischen Kompetenzen, auf der anderen Seite nimmt der Praxisanteil mit über 30 Prozent einen breiten Raum an. Künftig können 45 Studierende diese Praktika bei der Kliniken Nordoberpfalz AG, den Kliniken des Landkreises Neumarkt i.d.OPf, dem Klinikum St. Marien in Amberg und dem Klinikum Passau absolvieren.

    Nach dem Studium haben die AbsolventInnen hervorragende Karriereaussichten: „Physician Assistance – Arztassistenz“ ist ein in Deutschland relativ neues Studium. Laut Gehaltsportal „gehalt.de“ zählt der medizinische Assistenzberuf zu den acht Trendberufen 2019 – ein Prädikat für eine besonders zukunftssichere Ausbildung. Zurzeit ist die OTH Amberg-Weiden die einzige staatliche Hochschule, an der „Physician Assistance – Arztassistenz“ grundständig, also ohne Gebühren und ohne vorherige medizinische Berufsausbildung, studiert werden kann.

     

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    news-5712 Mon, 12 Aug 2019 09:09:00 +0200 Studiengang der Woche: Energietechnik und Energieeffizienz https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908125712-studiengang-der-woche-energietechnik-und-energieeffizienz0/ Auch nach dem offiziellen Bewerbungszeitraum können sich Interessierte noch für spannende Studiengänge an der OTH Amberg-Weiden bewerben. Zum Beispiel für das Bachelorangebot Energietechnik und Energieeffizienz. Hier stellt sich unser Studiengang der Woche persönlich vor ... Kannst Du für uns einen Blick in die Zukunft werfen. Wie wird sich die Energieversorgung in den kommenden Jahren entwickeln?

    Die Energie kommt nach wie vor aus der Steckdose, aber sie stammt aus nachhaltigeren Quellen als heute. Die Trendwende zeichnet sich deutlich ab: Stromkundinnen und -kunden setzen zurzeit vermehrt auf Ökotarife – Medien sprechen von einem Greta-Effekt, benannt nach der schwedischen Fridays-for-Future-Aktivistin Greta Thunberg. Das zeigt: Das Bewusstsein für die Probleme, die Klimawandel und Erderwärmung mit sich bringen, ist deutlich gestiegen.

    Wird die Energiewende gelingen?

    Das hängt auch von politischen Weichenstellungen ab. Technisch ist vieles möglich. Nicht nur bei der klimafreundlichen Stromerzeugung haben wir große Fortschritte gemacht. Wenn in puncto Netzausbau und intelligente Netze die Energieproduktion und -verbrauch aufeinander abgestimmt werden, geht‘s vorwärts. Die Forschungen im Bereich der Speicherung regenerativer Energie – grundlegend für die Energiewende – werden massiv vorangetrieben und vom Wirtschaftsministerium gefördert. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende ist die Steigerung der Energieeffizienz. Denn Kraftstoff, Strom oder Wärme, die man nicht benötigt, müssen erst gar nicht produziert werden! Was wir jetzt brauchen, sind junge Frauen und Männer, die diese Ideen und Technologien weiterdenken und mit anpacken wollen – das Know-how dafür erhalten sie bei uns.

    Was lernen sie bei Dir?

    Bei mir erwerben Studierende das Wissen, um die Energieversorgung der Zukunft sicher und effizient zu gestalten sowie die Umweltbelastung bei der Energieerzeugung zu reduzieren. Die Basis dafür sind natur- und ingenieurwissenschaftliche Fächer wie Mathematik, Chemie und Werkstofftechnik. Im Laufe des Studiums vertiefen sie dann ihre ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen: Auf dem Lehrplan stehen unter anderem innovative Verfahren zur Bereitstellung von elektrischer und thermischer Energie mittels Kraft-Wärme-Kopplung oder Technologien zur Speicherung überschüssiger Energie.

    Studieren ist mehr als graue Theorie. Wie bringst Du Farbe ins Studium?

    An einer Technischen Hochschule geht Probieren oft über Studieren. Angehende Ingenieurinnen und Ingenieure wollen schon sehr früh praktisch arbeiten, eigene Ideen einbringen, umsetzen und testen. Das können sie bei mir in über 30 Hightech-Laboren, unter anderem in den Bereichen Energietechnik, Biotechnologie, Brennstoffzellentechnik, Turbinen- und Motorenprüfstände, Wind- und Solarenergie, Strömungsmaschinen oder Windkanal. Besonders stolz bin ich auf die Auszeichnung im CHE Hochschulranking: In der Kategorie „Ausstattung der Labore“ haben wir den Spitzenplatz erreicht.

    Ein ganz besonderes Highlight ist unser Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), eine Technologie, die eine große Rolle in der Energiewende spielen könnte: KWK-Anlagen produzieren neben Strom auch Wärme, die in privaten Haushalten oder in der Industrie eingesetzt wird – der Brennstoff wird also doppelt und damit effizienter genutzt. Studierende können diese Zukunftstechnologie bei uns kennenlernen und selbst mit innovativen KWK-Systemen arbeiten. Das bieten nur wenige Hochschulen …

    Außerdem arbeitest Du mit nationalen und internationalen Partnern zusammen …

    Die Studierenden vertiefen und erweitern ihr Know-how bei Energieerzeugern und renommierten Unternehmen, indem sie regelmäßig an Exkursionen teilnehmen oder praktische Projekte bearbeiten, unter anderem zu und bei Energieproduzenten, Windparks und Biogasanlagen. Außerdem können die Studentinnen und Studenten auch ganz weit über den Tellerrand blicken und bei Hochschulpartnern weltweit Erfahrungen sammeln. Ein Beispiel hierfür ist der Austausch mit dem Zentrum für Erneuerbare Energien im Mithradham, einem innovativen LernOrt der OTH Amberg-Weiden in Indien. Studierende können hier im internationalen Austausch ihre an der Hochschule erworbenen Fähigkeiten im Bereich regenerativer Energien anwenden und weiter ausbauen.

    Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach Ihrem Abschluss?

    Erstklassige Berufsaussichten: Absolventinnen und Absolventen können zum Beispiel als Entwicklungsingenieurin und -ingenieur für energietechnische Anlagen arbeiten. Dort entwickeln, planen und betreiben sie neue Systeme zur Nutzung konventioneller und regenerativer Energiequellen wie Solaranlagen, geothermische Systeme oder Windkraftwerke. Oder sie werden Energieberaterin oder -berater und zeigen Sparpotenziale für Haushalte und Gewerbe auf. Auch der Weg in die Forschung steht ihnen offen – fast alle Industriebereiche setzen zunehmend auf eine ressourcenschonende Energieerzeugung.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Energietechnik und Energieeffizienz.

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    news-5735 Fri, 09 Aug 2019 14:13:31 +0200 Diplomverleihung zum MTM Junior Industrial Engineer 2019 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908095735-diplomverleihung-zum-mtm-junior-industrial-engineer-2019/ Der Maschinenbau gehört mit einer weltweit führenden Marktposition zu den größten Industriezweigen in Deutschland. Um auch künftig im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können, muss sich die Branche weiter erneuern und innovative Antworten auf die Herausforderungen der Globalisierung und Digitalisierung finden. Vier angehende Wirtschaftsingenieurinnen der OTH Amberg-Weiden sind mit der Zusatzausbildung zum MTM Junior Industrial Engineer gewappnet für die Zukunft. Vizepräsident Prof. Ulrich Müller, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und Initiator der MTM Zusatzausbildung, übereichte in der vergangenen Woche die Diplome. Die MTM-Ausbildung ist im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen verankert und der Weg zum MTM Junior Industrial Engineer hat viele Bausteine, die neben dem Studium absolviert werden: Der erste ist die Basic MTM-Ausbildung, bei dem die Studierenden einen Einblick in die MTM (Methods Time-Measurement)-Methodik, ein international anerkanntes Instrument zur Beschreibung, Strukturierung, Gestaltung und Planung von Arbeitssystemen mittels definierter Prozessbausteine und Normzeiten, erhalten. Ein weiterer Baustein ist das Ergonomic Assessement Work Sheet (EAWS), das MTM-Standardwerkzeug zur prospektiven Prozessbewertung. Um das MTM Junior Industrial Engineer Diplom zu bekommen, müssen die Studierenden neben dem Wahlfach Industrial Engineering zusätzlich eine Hausarbeit anfertigen. Jennifer Dretzke, Felicia Schmid, Julia Seegerer und Magdalena Zangl haben neben ihrem eigentlichen Studium viel Energie in die Ausbildung gesteckt. Dafür halten sie nun das Diplom der international renommierten MTM-Vereinigung in ihren Händen.

    Die Ausbildung zum MTM Junior Industrial Engineer wird seit 2012 an der OTH Amberg-Weiden angeboten, seitdem erwarben 47 Studierende das Diplom.

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    news-5732 Wed, 07 Aug 2019 18:28:25 +0200 Handel 4.0: Mehrwert von Big Data https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908075732-handel-4-0-mehrwert-von-big-data/ Der Handel befindet sich in einem fundamentalen Umbruch. Ob beim Bezahlvorgang an der Kasse, über Suchanfragen in Onlineshops oder Likes in Sozialen Netzwerken: Kunden generieren online wie offline durch eine Vielzahl an Berührungspunkten mit dem Handel täglich große Datenmengen. Welche (Kunden-)Daten sind für Händler relevant? Welche Schlüsse daraus für das Sortiment ziehen? Antworten auf diese Fragen gaben ExpertInnen und Händler aus der Region bei einer gemeinsamen Veranstaltung von IHK und OTH Amberg-Weiden an der Hochschule in Weiden. Digitale Hilfsmittel und Geschäftsmodelle werden die Zukunft des Handels prägen. Es geht jedoch nicht nur darum, kundenorientiert zu arbeiten, sondern möglichst frühzeitig die Wünsche der Kunden herauszufinden. Eine gute Datenbasis ist hierfür entscheidend. „Gerade für den Handel wird das Thema Big Data als größter Einschnitt seit Einführung der Selbstbedienung bezeichnet. Big Data an sich erzeugt jedoch noch keinen Mehrwert. Erst durch die Strukturierung und Analyse der gigantischen Datenmengen können diese nutzbar gemacht werden“, sagte Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden.
    „Es geht nicht darum, viele Daten zu sammeln, sondern jeder Händler sollte sich überlegen, wo er daraus einen Nutzen für sein Geschäftsmodell ziehen kann“, so Wolfgang Holzapfel, Vorsitzender des IHK-Handelsausschusses bei seiner Begrüßung.

    Die Veranstaltung „Handel 4.0 – Big Data im Handel“ nahm die rund 100 TeilnehmerInnen mit auf die Reise, beginnend bei der Wissenschaft und endend bei konkreten Praxiseinsätzen. Prof. Dr. Christian Schieder und Prof. Dr. Marco Nirschl, beide OTH Amberg-Weiden, erklärten zunächst, was unter Big Data zu verstehen ist und wo Daten einen Mehrwert generieren können. Als Anwendungsbeispiel nannten sie sogenannte Smart Stores. „Big Data und künstliche Intelligenz ermöglichen für den Handel völlig neue Möglichkeiten, um individualisiert Produkte oder Werbemaßnahmen auszuspielen“, so Prof. Dr. Marco Nirschl. Dabei ginge es bei Big Data nicht nur um einen Mehrwert für Händler, sondern auch um den Kunden auf der Suche nach dem Wunschprodukt.

    Für die Analyse der stetig wachsenden Datenberge brauche es Künstliche Intelligenz (KI), die Algorithmen für Entscheidungen erstelle. Wie KI eingesetzt werden kann, das zeigte Jan Lippert von der Prudsys AG in Chemnitz unter dem Stichwort „Dynamic Pricing“. Wie Datenanalyse auch im stationären Geschäft zum Erfolg führen kann, darüber sprach Oliver Gießübel, Inhaber der gleichnamigen Intersport-Geschäfte in Oberfranken und den neuen Bundesländern. Die Argusto GmbH setzt ebenfalls auf den Nutzen von Daten im stationären Geschäft. Das Erbendorfer Unternehmen entwickelte eine digitale Plattform, um Marktinformationen aus der Lebensmittelbranche im Bereich des Eigenmarken- und des Marken-Sortiments zu erheben. Darüber informieren sie ihre Kunden aus der Lebensmittelindustrie oder dem Handel in Echtzeit über Marktsortimente und deren Verkaufszahlen. Björn Eichler von Conrad SE berichtete, wie der Elektronikhändler mit verschiedenen Analysesystemen aus mehr als 55 Milliarden Datensätzen relevante Informationen herausfiltert.

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    news-5725 Mon, 05 Aug 2019 14:10:21 +0200 Kooperationsabkommen mit vier tunesischen Hochschulen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908055725-kooperationsabkommen-mit-vier-tunesischen-hochschulen/ Die Suche nach einer Arbeitsstelle für junge AkademikerInnen gestaltet sich in Tunesien oftmals schwierig. Dabei befinden sich in Tunesien zahlreiche Unternehmen, darunter auch über 200 aus Deutschland, die auf hochqualifizierte Fachkräfte angewiesen sind. Im Rahmen eines Reformvorhabens des tunesischen Ministeriums für höhere Bildung und wissenschaftliche Forschung sind an vier ausgewählten Hochschulen in Béja, Jendouba, Nabeul und Sousse Karriere- und Berufsberatungszentren eingerichtet worden. Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die das Reformvorhaben in Tunesien unterstützte, hat Prof. Dr. Franz Seitz bei den Gebäudeeröffnungen die OTH Amberg-Weiden vorgestellt. In diesem Zusamenhang wurde mit den tunesischen Hochschulen ein Memorandum of Unterstanding unterzeichnet. Mit den neuen Karriere- und Berufsberatungszentren an den Hochschulen in Béja, Jendouba, Nabeul und Sousse wird unter anderem eine Vernetzung zwischen Wirtschaft und Hochschule angestrebt – auch international. Bei den Austauschgesprächen hat sich gezeigt, dass das tunesische Hochschulsystem sich verstärkt in Richtung einer praxisorientierten Ausbildung – ähnlich den deutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften – entwickelt. Deshalb könnte eine zukünftige Zusammenarbeit über einen internationalen Austausch hinaus bis hin zu einem internationalen dualen Studium und Double Degree reichen.

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    news-5710 Mon, 05 Aug 2019 09:09:00 +0200 Studiengang der Woche: Logistik & Digitalisierung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908055710-studiengang-der-woche-logistik-digitalisierung/ In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Wie findet man da das passende Studium? Am besten hört man sich an, was so ein Studiengang zu erzählen hat. In dieser Woche im Interview: das Bachelorangebot Logistik & Digitalisierung. Ein Klischee besagt: Die Logistikbranche ist altmodisch und männerdominiert. Ist da was dran?

    Du denkst bei Logistik wohl auch an den Brummifahrer, der seinen 40-Tonner stoisch über leergefegte Straßen steuert und sich auf der Autobahn endlose Kopf-an-Kopf-Rennen mit anderen LKW liefert. Den grollenden Motor im einen und Truck Stop im anderen Ohr rollt er in den Sonnenuntergang ... Trucker-Romantik in allen Ehren – doch Logistik ist sehr viel mehr als ein dröhnender Dreiachser. Logistik ist unheimlich spannend, smart und komplex. Dabei meist unsichtbar und überall.

    Unsichtbar und überall?

    Ja. So wie der Strom. Für die meisten Menschen kommt er aus der Steckdose – niemand macht sich groß Gedanken, wo und wie er produziert wird. Und für viele Kundinnen und Kunden kommt die Milch aus dem Supermarkt und der Schuh aus dem Online-Shop. Wie die Produkte den Weg in den Verkauf und von da zu ihnen finden, interessiert sie in der Regel nicht. Der eigentliche Logistikprozess ist unsichtbar – und doch überall präsent.

    Wer Dich studiert, lernt, hinter die Kulissen zu blicken?

    Ja. Zwischen „gestern bestellt“, „heute gefertigt“ und „morgen da“ laufen hochkomplexe Prozesse ab. Die stellen sicher, dass die richtigen Waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu den richtigen Kosten in der richtigen Menge mit der richtigen Qualität sind. Heute geht das nur mit den richtigen Daten und Prozessen. Denn Digitalisierung und Automatisierung revolutionieren die Logistikbranche. Logistik 4.0 vernetzt Prozesse, Produkte und Lieferketten – verbindet Herstellerinnen und Hersteller, Händlerinnen und Händler, Kundinnen und Kunden. Die Anforderungen an Logistikerinnen und Logistiker verändern sich dadurch grundlegend.

    Und Du bereitest Studierende auf die Logistik 4.0 vor?

    In Modulen wie Digitale  Logistik, Innovative Beschaffung und E-Procurement, Logistik im Unternehmen, Supply Chain Management (Versorgungsmanagement),  oder Logistikmanagement holen sie sich das Know-how für die neue Logistikwelt. Dazu kommen betriebswirtschaftliche Basics und logistisches Grundlagenwissen: Auf dem Studienplan stehen unter anderem Produktion und Logistik, Informationsmanagement, Personalmanagement, Marketing, Organisation, Recht, Finanz- und Investitionswirtschaft. Darüber hinaus eignen sie sich Skills in der Personalführung und interkulturelle Kompetenzen an. Am Ende ihres Studiums wissen meine Studentinnen und Studenten, wie agile Logistiksysteme im internationalen Umfeld gestaltet werden, wie smarte Beschaffung und eProcurement funktionieren, Logistikkonzepte praktisch umgesetzt werden und vieles mehr.

    Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach dem Studium?

    Mit ihrem Abschluss sind sie gefragte Fachkräfte – Logistik zählt zu den Boom-Branchen schlechthin in Deutschland. Sie können ihr Wissen unter anderem bei Herstellern logistischer Anlagen, in der Betreuung logistischer Softwaresysteme, im Versandhandel, bei Produktionsunternehmen oder in der Dienstleistungsbranche einbringen. Oder sie bleiben noch ein paar Semester an der OTH Amberg-Weiden und hängen den Master dran. Auch das ist ab diesem Wintersemester bei uns möglich.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Logistik & Digitalisierung.

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    news-5728 Fri, 02 Aug 2019 17:00:00 +0200 25 Vorträge – 25 Orte: Vortrag zur Cybersicherheit in Neumarkt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908025728-25-vortraege-25-orte-vortrag-zur-cybersicherheit-in-neumarkt/ Pishing, Malware, Botnets, Doxxing … Die immer tiefere Verzahnung der Gesellschaft mit digitalen Technologien führt zu neuen Angriffsflächen, die findige Angreifer nutzen können, um private Daten oder Geld zu stehlen, Geschäftsprozesse zu unterminieren oder – im schlimmsten Fall – ganze politische Systeme zu Fall zu bringen. Prof. Dr. Daniel Loebenberger, Professor für Cybersicherheit an der OTH Amberg-Weiden und Leiter des Fraunhofer-Institutes für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC am Standort in Weiden, stellte in dem Auftaktvortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „25 Vorträge – 25 Orte“ anlässlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums der OTH Amberg-Weiden das Thema Cybersicherheit in den Mittelpunkt. Im BayernLab in Neumarkt gab er Einblicke in die Methoden der Hacker und zeigte, was wir dagegen tun können. Digitalisierung durchdringt immer weiter alle Bereiche des privaten und beruflichen Lebens: Die Vernetzung und Automatisierung nimmt stärker zu, Möglichkeiten eröffnen sich, die noch vor wenigen Jahren unrealistisch erschienen. In der Kommunikation, im Versandhandel, IT-Produkte und Dienstleistungen, Reisebuchungen usw. – die Digitalisierung kann unser Leben erleichtern. Jedoch hat die schöne neue Welt auch Schattenseiten. Cyberkriminalität ist ein weltweites Problem, das keine Landesgrenzen kennt und sich nicht vor verschlossenen Türen abschrecken lässt. Sie kann überall stattfinden, wo Menschen Computer, Smartphones und andere IT-Geräte benutzen. Doch man ist ihr nicht schutzlos ausgeliefert. Zur Abwehr von „Cyber-Angriffe“ existieren heute schon technische Methoden. Techniken der IT-Sicherheit oder, viel fundamentaler, der Kryptographie erlauben die Absicherung unserer digitalen Welt und setzen letztlich die Latte für potenzielle Angriffe höher. Prof. Dr. Daniel Loebenberger erörterte in seinem Vortrag „Chancen und Risiken der Digitalisierung: von Cyber-Angriffen und deren Abwehr“ die grundlegende Methodologien, die einen effektiven Schutz gewährleisten können.

    „25 Vorträge – 25 Orte”

    Aus der Region für die Region, aus der Praxis für die Praxis – so der Gründungsauftrag der OTH Amberg-Weiden. Im Rahmen der 25-jährigen Gründungsjubiläums möchte die OTH Amberg-Weiden mit der Veranstaltungsreihe „25 Vorträge – 25 Orte“ in die Region gehen, um wissenschaftliche Themen der breiten Öffentlichkeit anschaulich vorzustellen.

    Die Vortragsreihe „25 Vorträge – 25 Orte” wird im September fortgesetzt. Themen wie Intelligente Verpackung, Energieeffizienz, Klimaschutz und Digitalisierung stehen in verschiedenen Vorträgen an verschiedenen Orten in der ostbayerischen Region im Mittelpunkt.

    Alle Veranstaltungen im Jubiläumsjahr sind auch auf der Jubiläumsseite der OTH Amberg-Weiden zu finden.

     

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    news-6255 Mon, 29 Jul 2019 09:09:00 +0200 Studiengang der Woche: Internationales Technologiemanagement https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907296255-studiengang-der-woche-internationales-technologiemanagement00/ In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Wie findet man da das passende Studium? Am besten hört man sich an, was so ein Studiengang zu erzählen hat. In dieser Woche im Interview: das Bachelorangebot Internationales Technologiemanagement. Du bist der Globetrotter unter den Studiengängen …

    Ja! Wer mich studiert, kann was von der Welt sehen. Als interdisziplinärer Studiengang biete ich eine vielseitige Ausbildung in Sprachen, Management und Technik. So mache ich die Studierenden fit fürs internationale Parkett und für eine Karriere auf der ganzen Welt.

    Um was geht es bei Dir genau?

    Die meisten Unternehmen sind heute global aufgestellt – ihr wirtschaftlicher Erfolg hängt maßgeblich von internationalen Aktivitäten und erfolgreichen Exportgeschäften ab. Wer im weltweiten Wettbewerb vorne mit dabei sein möchte, braucht die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, also Frauen und Männer mit einer fachlich breiten Ausbildung und interkulturellen Kompetenzen. Und die bekommen Studierende bei mir. Während ihres Studiums erwerben sie wirtschaftliche, technische und kommunikative Kompetenzen, also interkulturelle Fertigkeiten sowie fundierte Kenntnisse in Business und Technical English und mindestens einer zweiten Fremdsprache: Das können Chinesisch, Russisch oder Tschechisch sein. Oder ganz neu ab diesem Wintersemester: die Weltsprache Spanisch, der Türöffner für eine Karriere in vielen mittel- und südamerikanischen Ländern und natürlich in Spanien.

    Aber Spanisch ist nicht die einzige Neuerung bei Dir?

    Nein. Genauso wie Menschen müssen sich auch Studiengänge immer wieder mal neu erfinden, um jung, interessant und spannend zu bleiben. Und das habe ich in den vergangenen Monaten getan. Ich biete jetzt vier neue Vertiefungsrichtungen, die präzise auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt und der Digitalisierung zugeschnitten sind.

    Der Schwerpunkt „Product Life Cycle Management“ beschäftigt sich mit dem Lebenszyklus eines Produkts – von der Entwicklung und Konstruktion über das nutzerfreundliche Engineering bis zur Vermarktung und Einbettung in die Technologiestrategie und das Innovationsmanagement. In „Global Procurement & Sales” bereiten sich Studierende auf Aufgaben im globalen Einkauf und Vertrieb vor. Die Vertiefungsrichtung „Digital Production & Logistics” geht Industrie 4.0 international an. Wer sich dafür entscheidet, kann global aufgestellte Unternehmen unterstützen, digitale Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Der Schwerpunkt „International Management & Languages“ befasst sich mit Kommunikationsfähigkeiten und internationalen Managementaufgaben.

    Wann müssen sich die Studierenden für den Schwerpunkt entscheiden?

    Das ist ein weiterer großer Vorteil bei mir. Die Studierenden müssen sich erst in der Vertiefungsphase entscheiden, also dann, wenn sie ihre Stärken und Interessen bereits kennen. Außerdem haben wir die Studienpläne flexibilisiert. Dadurch können Studierende ihren jeweiligen Studienplan an die individuelle Lebenssituation anpassen und zum Beispiel auch in Teilzeit studieren.

    Was für Studierende wünschst Du Dir?

    Ich wünsche mir neugierige Menschen, die wissen wollen, was das Leben zu bieten hat – an Erfahrungen, Begegnungen, Wissen und Erfolgen. Menschen, die aufgeschlossen, interessiert und mutig in die Welt gehen. Menschen, die Lust haben, auf fremde Kulturen und abwechslungsreiche Aufgaben. Denn genau darauf bereite ich meine Studierenden vor. Neben Wirtschaftswissenschaften, industriebezogenen Technikfächern und Sprachen lernen sie bei mir auch Know-how und Softskills für eine Karriere in internationalen Unternehmen, zum Beispiel in Kursen über Marketingkommunikation oder interkulturellem Verhaltenstraining. So treten sie souverän und selbstbewusst bei kulturübergreifenden Business Meetings oder in interkulturellen Teams auf.

    Außerdem bauen sie ihre Sprachkenntnisse systematisch aus …

    Sprachen muss man sprechen – und am besten macht man das mit Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern. Deshalb unterrichten bei uns nur Native Speaker. Zudem können die Studierenden bei ihrem Auslandssemester ihre Kommunikationsfähigkeiten verbessern und neue Menschen und Kulturen entdecken. Dieser Blick über den Tellerrand ist bereichernd für die persönliche Entwicklung. Außerdem werden bei uns am Campus oder in Arbeitsgruppen verschiedene Sprachen gesprochen, interkulturelle Zusammenarbeit in Kursen oder bei Referaten ist selbstverständlich. Übrigens: Muttersprachlerinnen und Muttersprachler können ihr Vorwissen und ihre Kompetenzen bei mir einbringen.

    Wo arbeiten Absolventinnen und Absolventen des Internationalen Technologiemanagements?

    Mit ihrem Abschluss sind die Studierenden fit für internationale Führungs- und Fachmanagementaufgaben, zum Beispiel im Human Resource Management, Qualitätsmanagement, Internationalen Produktmanagement, Marketing und vielem mehr. Einigen von ihnen gefällt es an der OTH Amberg-Weiden so gut, dass sie sich weiterqualifizieren wollen. Dafür bieten wir den Master „Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement“.

    Warum sollte man an der OTH Amberg-Weiden studieren?

    Der wichtigste Grund bin natürlich ich: Ich bin deutschlandweit einzigartig – mich kann man nur in der OTH Amberg-Weiden studieren. Aber auch darüber hinaus spricht viel für meine Hochschule: kurze Wege zu Dozentinnen und Dozenten, kleine Arbeitsgruppen, familiäre Atmosphäre, unkomplizierte Abläufe. Außerdem lernen und arbeiten Studierende bei uns in hochmodernen Laboren. Die umfangreiche Geräteausstattung bietet ihnen hervorragende Bedingungen für Studium und anwendungsorientierte Forschung.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, kann Internationales Technologiemanagement klicken.

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    news-5704 Fri, 26 Jul 2019 06:42:00 +0200 Runder Tisch der HRK: Internationalisierung in der Hochschulregion https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907265704-runder-tisch-der-hrk-herausforderungen-der-internationalisierung/ Die deutsche Wirtschaft ist auf Zuwanderung von Fachkräften angewiesen. Gerade international Studierende bringen gute Voraussetzungen für den Arbeitsmarkt mit: Sie kennen Sprache und Kultur und verfügen über einen anerkannten Hochschulabschluss. Doch wie gelingt es, international Studierende zu gewinnen und für eine Karriere in Deutschland zu begeistern? Eine HRK-Veranstaltung an der OTH Amberg-Weiden fand erste Antworten für die Hochschulregion. Der runde Tisch der Hochschulrektorenkonferenz, kurz HRK, brachte ExpertInnen aus Bildung, Wirtschaft und Stadtverwaltung zusammen – eine Studentin und ein internationaler Student aus Ecuador brachten den studentischen Blickwinkel mit ein. Im sogenannten World Café diskutierten und brainstormten sie zu drei Themenblöcken: Recruiting von International Studierenden, Soziokulturelle Integration sowie Vorbereitung auf und Integration in den Arbeitsmarkt. In anderen Worten: Die TeilnehmerInnen nahmen die idealtypische Reise eines international Studierenden in den Blick: aus der Welt auf den Campus der OTH Amberg-Weiden und von da in die Unternehmen in der Hochschulregion.

    Beim Thema „Recruiting“ standen zwei Leitfragen im Vordergrund: Was zeichnet die OTH Amberg-Weiden und die Hochschulregion aus? Wie können Stadt, Wirtschaft und OTH Amberg-Weiden international Studierende gewinnen? Neben guten Studienbedingungen und dem attraktiven Lebensumfeld gehören die Stärke der Wirtschaftsregion und der florierende Arbeitsmarkt zu den Pfunden, mit denen die nördliche Oberpfalz wuchern kann.

    Bei der „soziokulturellen Integration“ fragten sich die TeilnehmerInnen, wie man das kulturelle Angebot der Stadt/Region/Hochschule internationaler gestalten und den Austausch zwischen internationalen und deutschen Studierenden verbessern könne. Der Themenblock „Vorbereitung auf und Integration in den Arbeitsmarkt“ kreiste um die Leitfragen: Wie kann der (Erst-)Kontakt mit den Unternehmen gefördert werden? Welche Kompetenzen müssen international Studierende für die Integration in Unternehmen mitbringen?

    Der runde Tisch zeigte: Wenn ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen und Branchen ihre Köpfe zusammenstecken, ist vieles möglich. Denn gemeinsam entwickelten sie gute, kreative und praxisnahe Ideen. In einem nächsten Schritt werden die TeilnehmerInnen die Ideen systematisch ausarbeiten und eine gemeinsame Handlungsstrategie entwerfen. Denn internationales Fachkräfte- und Studierendenmarketing ist nur erfolgreich, wenn Hochschule, Wirtschaft und Region an einem Strang ziehen.

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    news-5709 Thu, 25 Jul 2019 15:56:59 +0200 Den Abschluss in der Tasche … https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907255709-den-abschluss-in-der-tasche/ 162 Menschen, ein Gefühl: die Freude, einen wichtigen Meilenstein im Leben erreicht zu haben, gepaart mit dem Stolz, den Abschluss der OTH Amberg-Weiden in den Händen zu halten. Das alles unter dem Dach des Hörsaalgebäudes am Campus in Weiden, bei der feierlichen Urkunden-Übergabe der Fakultät Betriebswirtschaft. 6.300 Stunden, umgerechnet 262,5 Tage am Stück, investierten die Bachelorstudierenden durchschnittlich in ihr Studium. Macht in Summe: Jede Menge Gründe zu feiern!

    Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach sagte in ihrer Rede, wie stolz sie auf die AbsolventInnen ist. Auch Prof. Dr. Bernt Mayer, Dekan der Fakultät Betriebswirtschaft, würdigte ihre enorme Leistung. Musste auch während der Klausurphasen so manches Opfer gebracht werden, waren die Studierenden mit Freude und Leistungsbereitschaft bei der Sache.

    77 Studierende schlossen mit einem Bachelor in Betriebswirtschaft (BW), 73 in Handels- und Dienstleistungsmanagement (HD) und vier im berufsbegleitenden Studiengang Handels- und Dienstleistungsmanagement (HB) ab. Außerdem durfte die Fakultät zum allerersten Mal acht junge Absolventen im konsekutiven Master Digital Business verabschieden. Die Urkunden überreichten die betreuenden ProfessorInnen.

    Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Streicherinnen-Terzett Rosemann und vom Streichquartett des Max-Reger-Gymnasiums in Amberg. Die Jahrgangsbesten wurden wie jedes Jahr besonders geehrt. Sie bekamen Urkunden und Geschenke. In diesem Jahr lag der beste Notendurchschnitt bei 1,19. Nach der Veranstaltung wurden Gruppenfotos geschossen, Luftballons fliegen gelassen und am Ende gab es lockere Gespräche bei Getränken, einem Fingerfood-Buffet und viele lustige Erinnerungen aus der Fotobox.  

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    news-5708 Thu, 25 Jul 2019 09:08:00 +0200 Zwei Tage Industrie 4.0 im Industriemuseum Lauf https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907255708-zwei-tage-industrie-4-0-im-industriemuseum-lauf/ Am Anfang stand die Dampfmaschine und sie machte der Industrialisierung „Dampf“. Heute sind wir im Zeitalter „Industrie 4.0“ der digitalen Vernetzung angekommen. Bei der Industrie 4.0 Spring School der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) der OTH Amberg-Weiden sind Vergangenheit und Gegenwart zusammengekommen: Im Industriemuseum Lauf den Pegnitz befassten sich 15 Studierende der OTH Amberg-Weiden und 11 Studierende der Shanghai Normal University zwei Tage mit Themen wie Industrie 4.0, Kommunikation, Datenerfassung, Datenverarbeitung im industriellen Umfeld. Die industrielle Produktion soll mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik verzahnt werden, um weitestgehend selbstorganisierte Produktion möglich zu machen. Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren in der Industrie 4.0 direkt miteinander. Die Bezeichnung „Industrie 4.0“ soll diese Neugestaltung der Industrie zum Ausdruck bringen. Bei der studiengangsübergreifenden Spring School wurden Theorie, Hardware und Software rund um das Thema Industrie 4.0 in kreativen Projekten verknüpft. Ziel des zweitägigen Kurses war es, Einblicke in die Fabrik der Zukunft zu erlangen und an praktischen Aufgabenstellungen umzusetzen.

    Neben Vorträgen zu Steuerung und Sensorik im industriellen Internet der Dinge mit MQTT (Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schäfer), Einführung in Data Science mit Schwerpunkt auf Visual Analytics (Prof. Dr. Dieter Meiller), Aufbau eines Sensornetzwerks mit Adafruit Feather M0 – LoRa (Prof. Dr.-Ing. Gerald Pirkl) und über Industrielle Kommunikationstechnik und das Industrial Ethernet (Prof. Dr.-Ing. Hans Peter Schmidt) konnten sich die Studierenden bei einer Führung nicht nur ein Bild von der Vergangenheit machen, einige ließen sich sogar von der  historischen Umgebung im Museum für ihre Industrie 4.0-Projekte anregen: Das Mühlrad inspirierte zur Mikrocontroller- und sensorbasierten Geschwindigkeitsmessung, die ehemalige Fabrikhalle mit den noch wahrnehmbaren Ölgerüchen zur elektronischen Lüftungssteuerung per Luftqualitätsmessung und ein studentisches Arbeitsteam hatte durch die Vielzahl der Motoren die Idee zur Musikerzeugung durch Motorgeräusche bzw. Funkenstrecke(!). Am Ende wurden die Projekte in Science-Slam-artigen Präsentationen vorgestellt.

    Dr. Rainer Rohmfeld, Head of Technical IT, EMUGE-Werk Richard Glimpel GmbH & Co. KG, und Sebastian Renner, MSc, OTH Regensburg, ergänzten das Programm mit weiteren Vorträgen.

    Neben den tollen Projekten freuten sich die Professoren der Fakultät EMI vor allen darüber, dass die chinesischen Austauschstudentinnen und -studenten gut in die Projektteams integriert waren und sogar Teile der Science-Slam-Präsentationen in deutscher Sprache übernahmen!

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    news-5706 Thu, 25 Jul 2019 08:35:00 +0200 trendence-Studierendenbefragung 2019: Attraktive Studienbedingungen an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907255706-trendence-studierendenbefragung-2019-attraktive-studienbedingungen-an-der-oth-amberg-we/ Die OTH Amberg-Weiden bietet attraktive Studienbedingungen. Das bestätigte auch das renommierte Berliner Marktforschungsinstitut Trendence. Für sein Absolventenbarometer befragte es 55.000 Studierende an rund 200 Hochschulen – an der OTH Amberg-Weiden machten rund 340 Studierende aus allen vier Fakultäten mit. Die Ergebnisse zeigen: Die große Mehrheit studiert gerne an der OTH Amberg-Weiden. Die Studierenden sind mit den wichtigsten Aspekten der Studienqualität zufrieden. Sehr guten Bewertungen gab’s für die DozentInnen, den Praxisbezug sowie Arbeitsplätze und digitales Lernen. Die Qualität und Aktualität der Bibliotheken an beiden Standorten erzielte Best-Noten, nicht zuletzt dank der 24-Stunden-Bib. Insgesamt liegt die Gesamtzufriedenheit bei 2,2 bei den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen bzw. 2,1 bei den den ingenieurstechnischen Studiengängen.

    Luft nach oben sahen die Studierenden bei der Internationalität der OTH Amberg-Weiden. Doch da ist die Hochschule dran. Siehe hier...

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    news-5707 Thu, 25 Jul 2019 06:11:00 +0200 Ostbayerisches ScienceCamp 2019: Nachwachsende Rohstoffe hautnah erleben https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907255707-ostbayerisches-sciencecamp-2019-nachwachsende-rohstoff-hautnah-erleben/ Pflanzenöl, Stärke und Zucker kennt man aus der Küche. Doch was kann man in Laboren damit machen? Im ScienceCamp an der OTH Amberg-Weiden am Standort Amberg holten sich 16 SchülerInnen aus Oberpfälzer Gymnasien Antworten auf diese und viele weiteren Fragen. Drei Tage lang stürzten sie sich ins Abenteuer Wissenschaft und erlebten Forschung hautnah. Pflanzenöle sind Energiespeicher – nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Kraftstoff in Motoren. Wie Öle charakterisiert und zu Biodiesel verarbeitet werden, war ein fachlicher Schwerpunkt der Veranstaltung.

    Den zweiten Schwerpunkt bildeten die Kohlenhydrate. Wie können diese Stoffe nachgewiesen werden, z.B. Stärke in Analog-Käse oder Zucker in Wurst? Was ist Stärke? Wie kann sie in Zucker umgewandelt oder zu Folie verarbeitet werden? Mit solchen Fragen beschäftigten sich die SchülerInnen theoretisch im Hörsaal und in eigenen praktischen Versuchen in den Laboren der Hochschulen.

    Forschen – nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern im Austausch mit anderen: Die SchülerInnen hatten sichtlich Spaß, denn auch das Rahmenprogramm passte. Eine Stadtführung mit Besichtigung des Glockenturms, Grillen auf dem Campus mit dem Running Snail-Team der OTH Amberg-Weiden, Kurse zum Zeitmanagement, gemeinsames Kochen u.v.m. bereicherten die Veranstaltung.

    Zum Abschluss präsentierten die Schülerinnen in mehreren Gruppen die Früchte ihrer Forschungsarbeit. Neben Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und dem Ministerialbeauftragten Franz X. Huber waren zahlreiche SchulleiterInnen und LehrerInnen angereist, um die starken Leistungen ihrer SchülerInnen mitzuerleben.

    Über das Ostbayerische ScienceCamp

    Das ScienceCamp wird seit 2017 auf Initiative des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Schwandorf mit Unterstützung der OTH Amberg-Weiden und in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus durchgeführt. Es werden begabte und interessierte SchülerInnen der 10. Jahrgangsstufen im MINT-Bereich gefördert. Das Ostbayerische Science Camp wird jährlich an beiden Hochschulstandorten durchgeführt.

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    news-5703 Wed, 24 Jul 2019 16:49:58 +0200 13. Wissenschaftstag: Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907245703-13-wissenschaftstag-wirtschaft-und-wissenschaft-im-dialog/ Treffpunkt für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Bildung: Rund 850 Gäste haben sich zum Wissenschaftstag der Metropolregion angemeldet. Unter dem Motto „Gateway ländliche Räume“ wurden am 19. Juli 2019 in der Max-Reger-Halle Weiden Kernthemen der Metropolregion in Fachvorträgen diskutiert: Arbeit und Bildung 4.0, Logistik, Gesundheit, Gateway Mittel- und Osteuropa, Energie, Technologie und Nachhaltigkeit. Der 13. Wissenschaftstag wurde von der OTH Amberg-Weiden, der Stadt Weiden, und den Landkreisen Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth ausgerichtet. Den Auftakt bildete eine hochkarätig besetzte Talkrunde, die Denkanstöße zur Bildungslandschaft, zur Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft und der Kooperation zwischen Tschechien und der Bundesrepublik gab. Auf dem Podium: Dr. Karel Havlíček, Vizepremier der Tschechischen Republik, Minister für Industrie und Handel und stellvertretender Vorsitzender des Rates für Forschung, Entwicklung und Innovation, Dr. Florian Herrmann, MdL, als Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien sowie die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, Prof. Dr. Andrea Klug.

    Strategien für die Zukunft

    Für den Keynote-Vortrag konnte der gebürtige Oberpfälzer Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, gewonnen werden. Er sprach über Strategien für die digitale Zukunft und betonte: „Für ein innovationsgetriebenes Unternehmen wie Siemens ist die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen essenziell. Gerade die Metropolregion Nürnberg mit ihrer exzellenten Forschungslandschaft bietet ideale Voraussetzungen für vielfältige Kooperationen mit allen naturwissenschaftlichen Disziplinen. Ein ebenso wichtiges Thema für Unternehmen und Forschung ist qualifizierter Nachwuchs. Deshalb haben wir innerhalb der Metropolregion die Initiative „Innovationskunst“ ins Leben gerufen, an der sich Unternehmen vom Mittelstand bis zum Global Player aktiv beteiligen wollen. Unser Ziel: Wir wollen talentierte Menschen zum Leben und Arbeiten hier in der Metropolregion begeistern und deutlich machen, welche hohe Attraktivität die Metropolregion hat. Und heute starten wir damit!“

    Fachpanels

    Nach der Eröffnung teilten sich die Gäste in die fünf Fachpanels auf: „Arbeit und Bildung 4.0“, „Logistik und E-Commerce“, „Gesundheit als Chance für Versorgung und Wirtschaft“. „Gateway Mittel- und Osteuropa“ und „Energie, Technologie und Nachhaltigkeit“. Neben den Panels boten auch 42 Informationsstände im Ausstellungsbereich die Möglichkeit, mehr über die wissenschaftlichen Kompetenzen in der Metropolregion Nürnberg zu erfahren und ins Gespräch zu kommen. Hochschulen und ausgewählte Forschungseinrichtungen der Region, aber auch Partner des Wissenschaftstags informierten über Kompetenzzentren und unternehmerische Aktivitäten.

    Übergabe Staffelstab

    Zum Abschluss wurde der Staffelstab weitergegeben an die Ausrichter des Wissenschaftstags 2020 in Ansbach. Entgegen genommen wurde er von Prof. Dr. Ute Ambrosius, Präsidentin der Hochschule Ansbach, und der Ansbacher Oberbürgermeisterin Carda Seidel.

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    news-5727 Mon, 22 Jul 2019 15:38:00 +0200 Memorandum of Understanding für mehr Nachhaltigkeit unterzeichnet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907225727-memorandum-of-understanding-fuer-mehr-nachhaltigkeit-unterzeichnet/ Nachhaltigkeit ist in! Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in der Gesellschaft zunehmend an Bedeutung, die OTH Amberg-Weiden beschäftigt sich mit Ethik und Nachhaltigkeit schon viel länger und ist auch von Anfang an im Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern aktiv. So ist sie unter anderem zusammen mit drei anderen Hochschulen Pilothochschule für das Projekt „Nachhaltige Hochschule: Kriterien zur Bestandsaufnahme“ (KriNaHoBay) des Bayersiche Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Beim vergangenen Netzwerktreffen gaben 14 Hochschulen aus Bayern bekannt, dass sie ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet haben. Basierend auf einem gemeinsamen Nachhaltigkeitsverständnis, wollen sich die Hochschulen zu mehr Nachhaltigkeit verpflichten und ihre Kräfte bündeln, um Nachhaltigkeit gesamtinstitutionell in den Handlungsfeldern Forschung, Lehre, Betrieb, Governance, Transfer und Studierendeninitiativen zu forcieren.

    An der OTH Amberg-Weiden wird dies gelebt zum Beispiel in der Arbeitsgruppe Zertifikate, die von Alxander Herzner, Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft, geleitet wird. Hier werden Formate entwickelt, die zukünftige Kompetenzen ausbilden und stärken wollen.

     

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    news-5688 Mon, 22 Jul 2019 09:09:00 +0200 Studiengang der Woche: Industrie-4.0-Informatik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907225688-studiengang-der-woche-industrie-4-0-informatik0/ Auch nach dem offiziellen Bewerbungszeitraum können sich Interessierte noch für spannende Studiengänge an der OTH Amberg-Weiden bewerben. Zum Beispiel für das Bachelorangebot Industrie-4.0-Informatik. Hier stellt sich unser Studiengang der Woche persönlich vor ... Warum sind Informatikerinnen und Informatiker heute gefragter denn je?

    Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Smart Factories, also vernetzte, sich selbst organisierende Fabriken, werden Realität: Werkzeuge, Anlagen, Produkte und Transportmittel kommunizieren miteinander – von der Entwicklung über die Herstellung bis zum Service sind alle Prozesse digital gesteuert. Die reale und virtuelle Welt, Industrie und Informatik wachsen immer mehr zusammen. Ganz klar, dass Informatikerinnen und Informatiker da extrem gefragt sind, schließlich ist die Industrie 4.0 auf deren Know-how angewiesen. Und dieses Know-how erhalten junge Menschen bei mir!

    Was unterscheidet Dich von einem klassischen Informatik-Studium?

    Ich bereite Studierende gezielt auf die Industrie 4.0 vor: In der neuen, digital vernetzten Produktionswelt sind die Übergänge zwischen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik fließend. Dementsprechend breit muss die Ausbildung anlegt sein. Deshalb lernen sie bei mir nicht nur die Grundlagen der Kerninformatik wie Mathematik oder Programmierung, sondern erhalten vor allem Einblicke in Themengebiete, die für den Bereich Industrie 4.0 besonders relevant sind: cyberphysische Systeme, Sensoren-Aktoren-Netze, Mobile Computing, Embedded Systems und Internet of Things, Produktgedächtnisse, Big Data/Data Analytics, Intelligente Mensch-Maschine-Schnittstellen, Echtzeitbetriebssysteme, Informationssicherheit, Innovative Fabriksysteme sowie Fertigungsleittechnik. Die Informatik-Grundlagen kommen dabei auch nicht zu kurz, zum Beispiel Algorithmen und Datenstrukturen, Datenbanken, Projektmanagement oder Computernetzwerke.

    Ihre theoretischen Kenntnisse vertiefen Studierende in umfangreichen und spannenden Praxis- und Projektarbeiten: Dabei entwickeln sie unter anderem interaktive Fabrik-Apps oder entwerfen einen instrumentierten Industrie-4.0-Handarbeitsplatz.

    Was erwartet Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss?

    Wie gesagt: Industrie-Informatikerinnen und -Informatiker werden händeringend gesucht. Denn als Informatik-Spezialistinnen und -Spezialisten mit breiten Ingenieurs-Hintergrund sprechen sie die Sprache der Industrie und Wirtschaft. Sie entwerfen anspruchsvolle Software-Systeme, programmieren in Teams unter Einsatz moderner Entwicklungswerkzeuge und integrieren Soft- und Hardware zu robusten Gesamtsystemen. Sie können in fast allen Technologie-Bereichen in ihre Karriere starten oder in die Forschung gehen.

    Welche Studierenden wünschst Du Dir?

    Grundsätzlich sollten sie Spaß an der Arbeit mit Computern haben. Außerdem sollte sie Interesse an Naturwissenschaften, vor allem Mathematik und Physik, mitbringen. Das ist wichtig, nicht zuletzt für die ingenieurswissenschaftlichen Aspekte des Studiums. Auch technisches Interesse schadet nicht, schließlich müssen angehende Informatikerinnen und Informatiker verstehen, wie ein Rechner aufgebaut ist oder wie Datenbanken funktionieren.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Industrie-4.0-Informatik.

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    news-5692 Thu, 18 Jul 2019 15:29:00 +0200 Masterarbeit: Die Sopranblockflöte als Lehrinstrument https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907185692-masterarbeit-die-sopranblockfloete-als-lehrinstrument/ Das Zentrum für Medienkompetenz in der Frühpädagogik (ZMF) wurde im Juli 2018 in Amberg neu gegründet. Von Beginn an arbeitete die OTH Amberg-Weiden eng mit der Einrichtung zusammen, denn es gibt es viele Anknüpfungspunkte zu Forschung und Lehre an der Hochschule: Didaktik, Lehrmethoden, digitale Lern- und Lehrmittel, Evaluationen und Erfolgskontrolle. Diese Themen spielten auch im ersten gemeinsamen Projekt eine wichtige Rolle: der Abschlussarbeit von Susanne Hutzler. Die Studentin im Masterstudiengang „Medientechnik und Medienproduktion“ beschäftigte sich mit der „Sopranblockflöte als Lehrinstrument“. Konkret fragte sie sich in ihrer Arbeit, wie sich das „problematische“ Image der Blockflöte als musikalisches Lehrinstrument verbessern lässt. Dafür konzipierte Susanne Hutzler nach einer umfangreichen historischen, klangtechnischen und musikwissenschaftlichen Analyse ein modernes und innovatives E-Learning-Angebot, das helfen wird, die Blockflöte wieder als ansprechendes, vielseitiges und dabei leicht zu erlernendes Musikinstrument neu kennenzulernen. Sie entwickelte im Rahmen ihrer Masterarbeit auch eine Homepage zur praktischen Umsetzung des Konzeptes.

    Die Masterarbeit wurde mit „sehr gut“ bewertet. Zweitkorrektorin war Dr. Christine Tschöll, Leiterin des ZMF, Erstkorrektor Prof. Dr. Dipl.-Ing. Maximilian Kock.

    Das Zentrum für Medienkompetenz in der Frühpädagogik (ZMF) wurde als nachgeordnete Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) gegründet. Es wird schrittweise für pädagogische Fachkräfte im Praxisfeld der Kindertageseinrichtungen und weiterer Handlungsfelder der Kinder- und Jugendhilfe, Eltern und Interessenten innovative E- und Blended-Learning-Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz mittels Online-Plattform bündeln, entwickeln und durchführen.

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    news-5689 Thu, 18 Jul 2019 13:37:00 +0200 Fridays for Future: Netzwerktreffen des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907185689-fridays-for-future-netzwerktreffen-des-netzwerks-hochschule-und-nachhaltigkeit-bayern/ „Fridays for Future“ rüttelt Menschen auf der ganzen Welt wach: SchülerInnen und Studierende machen mit ihrem Engagement auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. An der OTH Amberg-Weiden setzt sich unter anderem Studentin Aziza Ernst für die Ziele der weltweiten Bewegung ein. Details ihres Projektes präsentierte sie an der Hochschule München beim Netzwerktreffen des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern. Im Pitch stellten die AktivistInnen auch konkrete Forderungen an die Hochschulen selbst.

    Themenschwerpunkt des Netzwerktreffens war das studentische Engagement: Wie können Studierende bei der Gestaltung einer Kultur der Nachhaltigkeit an Hochschulen mitwirken? Was können Hochschulleitungen und Studierende gemeinsam zur Überwindung der gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts beitragen? Welchen Gestaltungsfreiraum wünschen sich Studierende und welche Form der Unterstützung können Hochschulen und Politik bieten?

    In mehreren Arbeitsgruppen tauschten sich die TeilnehmerInnen zu diesen Fragen aus. Für die OTH Amberg-Weiden suchten Prof. Lisa Schöttl und Alexander Herzner, Institut für Nachhaltigkeit, nach praxisnahen Lösungen.

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    news-5685 Thu, 18 Jul 2019 08:02:00 +0200 Lehrveranstaltung „Finanzmärkte“: Börsenspiel 2019 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907185685-lehrveranstaltung-finanzmaerkte-boersenspiel-2019/ Seit fünfzehn Jahren veranstaltet Prof. Michael Hauer im Rahmen seiner Vorlesung „Finanzmärkte“ an der OTH Amberg-Weiden in Weiden das Börsenspiel. Den ersten Preis in Höhe von 100 Euro sponsert seit Einführung des Börsenspiels die Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz. In diesem Jahr belegte den 1. Platz Leonard Denk mit einem beachtlichen Depotstand von 55.445,01 Euro. Aufgrund schwieriger Börsenzeiten war es eine echte Herausforderung für die TeilnehmerInnen des Studiengangs Finance, das Startkapitel in Höhe von 50.000 Euro in die Gewinnzonne zu führen. Um so beachtenswerter ist die Leistung von Leonard Denk, dem es gelang, seinen Depotbestands um 10,89 % zu steigern.

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    news-5683 Wed, 17 Jul 2019 14:40:25 +0200 Weidener Seifenkistenrennen: OTH Amberg-Weiden holt 1. Platz https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907175683-3-weidener-seifenkistenrennen-oth-amberg-weiden-holt-1-platz/ Geschwindigkeit ist keine Hexerei, sondern Wissenschaft. Bester Beweis: das Weidener Seifenkistenrennen am vergangenen Sonntag. Das Team „Zero Emission“ der OTH Amberg-Weiden erkistelte sich souverän den ersten Platz. Kein Wunder: In dem Boliden mit Haifischmaul steckt das geballte Know-how von russischen und deutschen Studierenden. Die 45 Teams kamen aus verschiedenen Organisationen, Unternehmen oder Vereinen. Es galt, die 330 Meter lange Rennstrecke so schnell wie möglich zu bewältigen. Jedes Team hatte dafür drei Durchgänge – der beste Versuch zählte. Der Hochschulflitzer rollte nach nicht einmal 25 Sekunden über die Ziellinie.

    Sicher war der Sieg nicht. Denn beim letzten Wettbewerb holte sich das Team der OTH Amberg-Weiden gerade Platz 11. Das entfachte den Ehrgeiz der Ingenieurinnen und Ingenieure der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Deshalb jagten sie den Boliden durch den virtuellen Strömungskanal: Mit einer Strömungssimulation auf dem Computer berechneten sie den Reibungswiderstand und optimierten die Seifenkiste. Verdienter Lohn: der erste Platz und 400 Euro Preisgeld.

    An der Seifenkiste bauten und schraubten russische und deutsche Studierende im Rahmen der Russian-German Summer School, die in diesem Jahr das 5. Jubiläum feierte. Bei dem internationalen Projekt arbeiten und forschen Studierende aus beiden Ländern zum Thema „Energie- und Ressourceneffizienz“. Dabei werden sie von Strobel Quarzsand unterstützt. Das Unternehmen begleitet die Kooperation in einzigartiger Weise, durch Projektarbeiten vor Ort oder einfach durch die Möglichkeit, bei Besichtigungen Prozesse zu verstehen und zu bilanzieren. Ohne Strobel Quarzsand hätten die Studierenden auch die wettbewerbsfähige Seifenkiste nicht auf die Räder stellen können. Denn im Chassis aus Hochleistungsbeton steckt auch Sand aus den Produktionsanlagen des Unternehmens.

    Das Weidener Seifenkistenrennen wird vom Stadtjugendring Weiden veranstaltet. Es wirbt für die Werte unseres Aktionsbündnisses „Weiden ist bunt“.

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    news-5680 Tue, 16 Jul 2019 18:34:47 +0200 Spritzen, Flaschen und Tiegel aus Glas – Gerresheimer Regensburg GmbH weiß wie es geht https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907165680-spritzen-flaschen-und-tiegel-aus-glas-gerresheimer-regensburg-gmbh-weiss-wie-es-geht/ Gerresheimer ist nicht nur ein weltweit führender Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie, sondern auch ein langjähriger Partner der OTH Amberg-Weiden im PartnerCircle. Im Rahmen dessen hat Gerresheimer zum 3. PartnerForum eingeladen und die aktuellen Herausforderungen vorgestellt und diskutiert. Die Glasproduktion für die Medizintechnik war bereits Kerngeschäft der Wilden AG in den 90er Jahren, aus der die heutige Gerresheimer Regensburg GmbH hervorging. Mit rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird derzeit weltweit an rund 40 Standorten produziert; in Stückzahlen von bis zu 500 Stück pro Sekunde. Die Primärverpackung aus Glas ist auch heute auf Zuwachs ausgerichtet. Die beiden wesentlichen Bereiche sind dabei Tubular Glas, z. B. Spritzenkörper und Ampulen, und Moulded Glas, also beispielsweise Tropfflaschen oder Tablettengläser. Stark im Wachstum sind auch Glasverpackungen in der Kosmetikindustrie – Nachhaltigkeit und Wiederverwertbarkeit sind hier die wesentlichen Stickpunkte. Hauptaugenmerk bei der Produktentwicklung im Haus Gerresheimer ist immer der Kunde. „Nur unter Einbeziehung der Wünsche und Anforderungen des Kunden können Ideen zu erfolgreichen Produkten entwickelt werden“, so Manfred Baumann, Global Executive Vice President Sales & Marketing Administration & TCC Management Board der Gerresheimer Regensburg GmbH. Produktenwicklung erfordert aber auch die Zusammenarbeit mit der Forschung. Gleich ob gemeinsame Forschungsprojekte, Innovativer Lernort, Duales Studium oder PartnerCircle: gemeinsam mit der OTH Amberg-Weiden sind viele Erfolgsgeschichten zu erzählen. Als nur ein Indikator von Vielen mag sein, dass etwa 1/3 der Studierenden, die ihre Abschlussarbeit bei oder mit Gerresheimer erarbeitet haben, heute gefragte Mitarbeiter sind.

    Auf eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit blickte auch Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, zurück. Bereits vor 15 Jahren wurden gemeinsame Projekte realisiert und die Gerresheimer GmbH hat die Einwicklung der Hochschule von der Fachhochschule über die Hochschule für Angewandte Wissenschaften bis hin zur Ostbayerischen Technischen Hochschule kontinuierlich begleitet. Beständigkeit und Innovation schließen sich jedoch nicht aus. Ganz im Gegenteil. Bei der Zusammenarbeit mit Gerresheimer – sowohl im Bereich Studium, Lehre als auch im Bereich Forschung oder Transfer– „bei Gerresheimer gibt es immer etwas Neues“, so die persönliche Erfahrung. Und so ist die Führung durch das neue Technologiecenter Wackersdorf mit den Bereichen Automation, Werkzeugbau und Small Batch Produktion, die erst kommenden Oktober in Produktion geht, eine konsequente Folge dessen.

    Einen kurzen Einblick in das „was die Primärverpackungen für die Pharmazie ausmacht“ gab Dr. Wenzel Novak, Global Senior Director Business Development. Die Kernthemen waren Sauberkeit, vor allem von Silikonen, die die Handhabbarkeit vereinfachen, die Funktionalität, gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Selbstmedikation, sowie die Langzeitlagerung, die eine Stabilität und gleichbleibende Qualität der Inhalte über mehrere Jahre hinweg garantiert. Neue Komponenten, wie ein Schutz, der anderweitige Verletzungen durch die Spritzennadel verhindert, sind die neuesten Entwicklungen. Dem dabei geltenden Preisdruck hält Gerresheimer mit Qualität in hoher Quantität dagegen.

    „Glas ist ein besonderer Werkstoff“, so Prof. Dr. Franz Magerl, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Aufgrund der Viskoelastizität ist die Umformung von Glas nicht ganz einfach. Kommt die Anforderung von sehr schneller Verarbeitung aufgrund hoher Stückzahlen dazu, ist eine Simulation der entscheidenden Faktoren Temperatur und Spannung hilfreich. Die Ergebnisse der Simulierung der Gruppe an der OTH Amberg-Weiden zeigen sehr gute Übereinstimmungen mit der Realität. Damit können über das ganzheitliche Verständnis der Vorgänge im Material Glas Optimierungsparameter erarbeitet werden.

    Ein Höhepunkt des PartnerForums war die Führung durch das neue und noch nicht ganz fertige Technologiecenter am Standort. Nach dem Baubeginn im Juni 2018 ist die Aufnahme der Produktion im Herbst 2019 vorgesehen. Um die Mitarbeiter optimal auf diesen Um- und Ausbau vorzubereiten, wurden und werden verschiedene Maßnahmen sehr erfolgreich durchgeführt. Schulungen, intern wie extern, gezielte Neueinstellungen und die Zusammenarbeit mit Hochschulen sind essentiell. Denn im Rahmen des PartnerForums sind sich alle einig: Innovationen und Erfolge basieren immer auf hervorragend ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern. Dies bestätigte auch die abschließende Diskussion bei Fingerfood.

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    news-5679 Tue, 16 Jul 2019 09:58:43 +0200 Energieeffizienz & Medizintechnik: Neues Forschungsprojekt bewilligt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907165679-energieeffizienz-medizintechnik-neues-forschungsprojekt-bewilligt/ Im Rahmen der zweiten Förderrunde der Bayerischen Forschungsstiftung (BFS) 2019 wird Forschungsprojekt „Energieeffiziente Aufbereitung von Medizinprodukten“ (effAEMP) mit rund 295.000 Euro gefördert. Das Projekt wird an der OTH Amberg-Weiden von Prof. Dr. med. Clemens Bulitta (Federführung für den Teil Hygiene) vom Institut für Medizintechnik (IfMZ) und Prof. Dr.-Ing. Stefan Beer (Federführung für den Teil Energietechnik) vom Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) durchgeführt. Von Seiten der Industrie sind die Firmen MMM Group München/Stadlern und Speck Pumpen aus Roth beteiligt. Ziel des Projektes ist die Erstellung eines Konzepts zum Management der Energieströme, um die Energieeffizienz bei der Aufbereitung von medizinischen Produkten in sog. Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte (AEMP) zu erhöhen. Ausgehend von der Analyse der Ist-Situation werden technische Maßnahmen zur Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz abgeleitet, wobei stets Werkzeuge zur Prozess- und Strömungssimulation zum Einsatz kommen und die geforderten Hygienestandards nie außer Acht gelassen werden dürfen. Betrachtet werden hierbei Konzepte zur Wärmerückgewinnung, die Integration von sensiblen und latenten Wärmespeichern, die Verwendung von Nieder- und Hochtemperaturwärmepumpen ebenso wie die Effizienzsteigerung der Vakuumbereitstellung. Basierend auf den Ergebnissen der simulativen Untersuchung soll eine Versuchsanlage aufgebaut werden, um die erzielte Effizienzsteigerung und die Gewährleistung der Hygieneanforderungen messtechnisch nachweisen zu können.

    Das Gesamtforschungsbudget der zweiten Förderrunde 2019 der BFS  beträgt 4,3 Millionen Euro, zehn Technologieprojekte – unter anderem aus der angewandten Gesundheitsforschung, den Produktions- und Prozesstechnologien und den Energie- und Umwelttechnologien – werden damit bezuschusst. Insgesamt sind daran 22 Unternehmen beteiligt, darunter elf kleine und mittelständische Unternehmen und weitere zwei mittlere Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten. Der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, der die Sitzung des Stiftungsrats der BFS erstmals leitete, zeigte sich beeindruckt von der „Vielfalt der Themen, an denen in Bayern am aktuellen Rand von Wissenschaft und Technologie geforscht wird.“

     

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    news-5684 Mon, 15 Jul 2019 08:57:00 +0200 Zockerabend: 3 Games, 16 Spieler und jede Menge Spaß https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907155684-zockerabend-3-games-16-spieler-und-jede-menge-spass/ Eine Minute Zeit zu trainieren und faire Verhältnisse da unbekannte Spiele. Unter diesen Bedingungen traten 16 Spieler beim Zockerabend der Studierendenvertretung gegeneinander an. Gespielt wurden drei verschiedene Minigames, die vor Ort live ausgelost wurden. Das Prinzip ganz simpel: Jeder, der eine Runde gewinnt, rückt im Turnierbaum eins weiter. Und bei jedem Spiel werden Punkte gesammelt, so dass man in der Spielertabelle immer weiter nach oben kommt. Doch das Besondere an dem Turnier: die Lower Bracket! Die SpielerInnen, die in der ersten Runde den Kürzeren zogen, waren weiterhin im Spiel und konnten sich wieder hochkämpfen und letztendlich sogar im Rundenfinale teilnehmen.

    In der ersten Runde spielte jeder gegen jeden. Dafür wurden vor Spielbeginn jeweils vier Vierer-Grüppchen ausgelost und, nach einem kurzen Erklärungsvideo und Warmspielen, auch schon losgezockt. Das Los fiel hier auf „Gentleman“. Nach einer kurzen Pizza- und/oder Bierpause ging es mit Runde 2 – Stikbold – weiter. Diesmal allerdings in gelosten Zweierteams. Daraus ergaben sich bunte Studiengangs-Mischungen und lustige Konversationen.

    In der finalen Runde hieß es dann wieder jeder gegen jeden. In „8bit Fiesta“ lieferten sich die TeilnehmerInnen nochmal einen erbitterten Wettkampf, bei dem keiner nachgab. Die bereits ausgeschiedenen SpielerInnen fieberten im Zuschauerraum mit. Am Ende stand dann auch ein Gewinner fest und wurde für seinen Sieg mit einem entsprechenden Preis belohnt. Natürlich gingen auch die Zweit- und Drittplatzierten nicht leer aus.

    Das Fazit der Fachschaft: Das Turnier hat euch hoffentlich genauso viel Spaß gemacht wie uns und vielleicht sehen wir uns beim nächsten Zockerturnier wieder. Was sind eure Wünsche? Wollt ihr vielleicht einen Mario-Kart-Abend? Oder eine Smash-Night? Oder etwas ganz anderes? Meldet euch gerne einfach bei eurer Fachschaft!

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    news-5673 Mon, 15 Jul 2019 05:55:00 +0200 Studiengang der Woche: Kunststofftechnik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907155673-studiengang-der-woche-kunststofftechnik0/ In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Wie findet man da das Studium, das zu einem passt? Am besten hört man sich einmal an, was so ein Studiengang selbst zu erzählen hat. In dieser Woche haben wir das Bachelorangebot Kunststofftechnik zum Gespräch gebeten. Du bist Trabi-Fan?

    Ja, denn in gewisser Weise war der Trabant seiner Zeit voraus. Die leichte Kunststoff-Karosserie war damals innovativ und einzigartig, auch wenn sie dem Fahrzeug Spitznamen wie Rennpappe oder Duroplastbomber einbrachte. Heute glaubt keiner mehr, dass die Mobilität der Zukunft aus Stahl und Aluminium gebaut wird. Gerade die schnellsten Autos, die Formel 1-Boliden, bestehen zum überwiegenden Teil aus Hochleistungskunststoffen. Auch Sportwagen im Luxussegment setzen auf Leichtbau-Produkte aus Kunststoff.

    Ist Kunststoff das Material der Zukunft?

    Hochleistungskunststoffe machen Fahrzeuge leichter – dadurch steigt ihre Energieeffizienz. Das ist besonders in der E-Mobilität wichtig, um die Reichweite und Geschwindigkeit der Autos zu erhöhen. Doch auch Luft- und Schifffahrt setzen auf Leichtbau mit faserverstärkten Kunststoffen – so werden der Kraftstoffverbrauch reduziert und kostbare fossile Energieträger geschont. Kunststoffe spielen also im Kampf gegen den Klimawandel eine entscheidende Rolle – und Kunststofftechnikerinnen und -techniker leisten einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und Erhalt der natürlichen Ressourcen. Übrigens: Anders als die Duroplaste beim Trabi erfüllen moderne Kunststoffe alle Ansprüche an Festigkeit oder Stabilität. Also bitte keine Witze über Plastikautos – die fahren ihren Kollegen aus traditionellen Werkstoffen eine gute Nasenlänge voraus.

    Welche Branchen setzen darüber hinaus auf Kunststoffe?

    So ziemliche alle innovativen Branchen nutzen Kunststoffe – kein Material ist so flexibel und vielfältig. Der Werkstoff steckt in Smartphones, filigraner Medizintechnik, innovativen Sportartikeln, Raumfahrttechnik, und, und, und. Das ist gut für unsere Absolventinnen und Absolventen – sie können sich eine Branche aussuchen, die sie interessiert und haben gute Chancen, einen attraktiven Job zu bekommen. Denn Kunststofftechnikerinnen und -techniker sind gefragt wie nie!

    Was für Studierende wünschst Du Dir?

    Wichtig ist das Interesse an Naturwissenschaften, also Mathematik, Chemie und Physik. Außerdem sollten sie neugierig auf Kunststoffe sein, auf ihre Herstellung, ihre Funktionalität und die Möglichkeiten, den Werkstoff immer weiter zu optimieren. Ein Faible für betriebswirtschaftliches Denken schadet auch nicht – schließlich sollen Kunststofftechnikerinnen und -techniker gewinnbringend auf ihren jeweiligen Märkten arbeiten.

    Was lernen Studierende bei Dir?

    Eine Menge. Von der Entwicklung innovativer Hightech-Werkstoffe über den Werkzeugbau bis hin zu den vielfältigen Verarbeitungsverfahren deckt das Studium alle Anforderungen ab, die zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieuren der Kunststofftechnik im Job begegnen werden. Dazu kommen ingenieurwissenschaftliche Grundlagen, unter anderem in den Fächern Mathematik, Physik, Werkstofftechnik und Konstruktion. Im weiteren Studienverlauf vertiefen die Studierenden ihre ingenieurtechnischen Kenntnisse und spezialisieren sich im kunststofftechnischen Bereich. Spezifische Verarbeitungstechnologien von Kunststoffen sind dann ebenso Thema wie spezielle Aspekte der Konstruktion und des Werkzeugbaus.

    Grau ist alle Theorie. Wie sorgst Du für die nötige Praxisnähe?

    Neben den Vorlesungen an der Hochschule nehmen unsere Studierenden an Exkursionen teil. Sie besuchen zum Beispiel Betriebe der kunststoffverarbeitenden Industrie oder Lieferanten von Zubehör. Außerdem profitieren sie von einer praxisnahen Ausbildung in unseren Laboren aus den Bereichen Kunststofftechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik. So lernen die Studierenden an hochmodernen Maschinen, Kunststoffe herzustellen und zu verarbeiten. Im Rahmen ihrer Praktika und Projektarbeiten nutzen sie diese Ausstattung auch, um ihre Ideen zu überprüfen und praktisch umsetzen.

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, klickt Kunststofftechnik.

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    news-5670 Thu, 11 Jul 2019 13:01:22 +0200 Jubiläum: Fünf Jahre Russian-German Summer School https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907115670-jubilaeum-fuenf-jahre-russian-german-summer-school/ Klimawandel, Nachhaltigkeit oder Digitalisierung sind grenzüberschreitende Themen. Deshalb darf auch Forschung keine Grenzen kennen, und kennt sie auch nicht an der OTH Amberg-Weiden Die Hochschule arbeitet mit Partnerhochschulen auf der ganzen Welt zusammen, eine besonders erfolgreiche Beziehung verbindet sie mit der Staatlichen Technischen Universität Tambow (TSTU) in Russland. Gemeinsam feierten VertreterInnen beider Standorte jetzt ein kleines Jubiläum – an dem Empfang nahm auch Attaché Ivan Baltin als Vertreter des Generalkonsulats der Russischen Föderation teil. „Unsere Partnerschaft kann auf fünf Jahre der Zusammenarbeit zurückblicken“, sagte Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden. „Fünf Jahre, die geprägt waren von einem engen und kontinuierlichen Austausch von Studierenden, von Dozierenden und von gemeinsamen Projekten. Fünf Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit sowie gegenseitiges Kennenlernen und Wertschätzen.“

    Ein Highlight der fünfjährigen Kooperation sind die Russian-German Summer Schools, bei der Studierende aus beiden Ländern zusammenkommen, um gemeinsam zum Thema „Energie- und Ressourceneffizienz“ zu arbeiten und zu forschen. In diesem Jahr stehen „High Performance Materials – Applications“ auf dem Programm. Außerdem lernen die russischen Gäste in ihrer Freizeit Land und Leute kennen. Sie besuchen unter anderem Nürnberg und nehmen am Sonntag mit ihren deutschen KommilitonInnen am Seifenkisten-Rennen in Weiden teil. „Zero Emission“ heißt das Team, und der Name ist Programm. Der Hochleistungsbeton, aus dem der Bolide gebaut wurde, ist CO2-ärmer als Normalbeton.

    Prof. Dr. Elena Mishchenko, Vizepräsidentin der TSTU, und Prof. Dr. Magnus Jaeger, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, riefen die Summer School 2014 ins Leben und leiten sie bis heute. Gemeinsam warfen sie einen Blick zurück. Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags fiel ins Entstehungsjahr der Krimkrise. Wenn die Politik sprachlos ist, muss wenigstens die Wissenschaft miteinander sprechen, so die Motivation beim Start der Zusammenarbeit.

    Nach ersten Gesprächen im Sommer 2014 besuchte durch Prof. Dr. Magnus Jaeger Anfang November Tambov. Dort zeigte sich schnell: Die beiden Hochschulen stimmten bei den Zielsetzungen für die angestrebte Kooperation überein, die AnsprechpartnerInnen waren sich sympathisch.  Im Dezember 2014 reisten Rektor Prof. Dr. Michael Krasniyanskij und die für Internationalisierung zuständige Vize-Rektorin Prof. Dr. Elena Mishchenko für die Vertragsunterzeichnung nach Weiden.

    Begleitet wurde die Hochschulleitung der TSTU von einer Gruppe russischer Studierender, für die ein drei-tägiges Programm zum Thema Energie- und Ressourceneffizienz veranstaltet wurde. Basisinhalte und Erkenntnisse aus diesem ersten Programm dienten als Blaupause für die Entwicklung der in den Folgejahren mindestens zwei Mal pro Jahr durchgeführten, etwa zehn-tägigen Summer Schools mit Studierenden beider Hochschulen.

    Schon im Folgejahr 2015 wurde diese erfolgreich gestartete deutsch-russische Kooperation mit dem Kontakt zu der Siberian Federal University (SFU), Krasnojarsk, ausgeweitet. Für die Studierenden an der OTH und den in Tambov (400 km südöstlich von Moskau gelegen) sowie in Kransnojarsk (östlich des Urals in Zentralsibirien gelegen) eingeschriebenen Studierenden besteht somit seit 2015 die Möglichkeit zur Teilnahme an internationalen Summer Schools.

    Die TeilnehmerInnen feierten beim gestrigen Empfang ein doppeltes Jubiläum: Die Kooperation zwischen OTH Amberg-Weiden und der TSTU wird fünf, die  Hochschule 25 Jahre alt. Happy birthday Summer School, happy birthday OTH Amberg-Weiden.

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    news-5672 Thu, 11 Jul 2019 08:15:00 +0200 Siemens Kemnath: Studierende entwickeln Lösungen für die Produktion https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907115672-siemens-kemnath-studierende-entwickeln-loesungen-fuer-die-produktion/ Siemens Kemnath ist ein Innovativer LernOrt (ILO) der OTH Amberg-Weiden – und innovativ war auch, was 20 Studierende in diesem Semester dort auf die Beine gestellt haben. Sie besuchten die Vorlesungen im Wahlfach Industrial Engineering an der Hochschule, parallel dazu arbeiteten sie vor Ort an ihren Projekten bei Siemens. In vier Teams erforschten sie technische Möglichkeiten, um die Potentiale der Industrie 4.0 auszuschöpfen. Die vier Projekte drehten sich um Produktion und Montage bei Siemens Healthineers in Kemnath. Die erste Gruppe beschäftige sich mit Technologien zur Verfolgung von Materialwagen im gesamten Versorgungsprozess und der Wahl geeigneter Lösungsalternativen. Team zwei entwickelte einen modularen, standardisierten Arbeitsplatz und testete ihn anhand aktueller Kleinbaugruppen. Im dritten Projekt konzipierten die Studierenden ein Lösungskonzept für einen automatisierten Montageprozess, die vierte Gruppe lotete die Transportmöglichkeiten von Nicht-Standard-Gebinden mit einem fahrerlosen Transportsystem aus.

    Zu ihren Lösungen gelangten die Studierenden systematisch und strukturiert. Sie setzten sich klare Ziele, recherchierten den aktuellen Stand der Technik und Wissenschaft. Darauf führten sie u.a. Labormessungen durch, erforschten Störgrößen und weitere Einflussfaktoren. Zudem entwarfen sie Studien zu Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Dabei wurden sie von den MitarbeiterInnen von Siemens Healthineers unterstützt. Dabei arbeiteten die Studierenden nicht für den Papierkorb: Siemens will einige der Ideen aufgreifen und weiterentwickeln.

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    news-5674 Wed, 10 Jul 2019 16:04:00 +0200 Vorstellung: Neuer Master Digital Entrepreneurship https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907105674-vorstellung-neuer-master-digital-entrepreneurship/ Was steckt hinter dem Master Digital Entrepreneurship? Mehrere Studieninteressierte informierten sich im E-House über das neue Angebot. Das Projekt Grow4Digital lud zur Informationsveranstaltung. Dabei diskutierten die BesucherInnen auch darüber, wie Studierende zukünftig noch besser eigene Ideen und Projekte an der OTH Amberg-Weiden verwirklichen können. Daher ging es nach einer kurzen Vorstellung des Masters und der darauffolgenden Fragerunde direkt in die Diskussion zu den Themen Digitalisierung, Innovation und Entrepreneurship. Daraus entwickelte sich ein offener Austausch, da von allgemein Interessierten bis erfahrenen Gründern eine bunte Mischung den Workshop besuchten.


    Wichtig war den Gästen vor allem, dass es im Master neben der Theorie einen hohen Praxisanteil, zum Beispiel durch Input von erfahrenen GründerInnen, gibt. Auch eine bessere Vernetzung von bereits bestehenden Veranstaltungen, der Standorte Amberg und Weiden sowie aller am Thema Entrepreneurship Interessierten waren den Studierenden ein großes Anliegen.


    Der Input fließt ab dem Sommer in eine einheitliche Strategie ein. Als erstes soll der ab dem Wintersemester 2019/2020 startende Master „Digital Entrepreneurship“ diese Anregungen in seinen Kursen umsetzen. Eine Bewerbung für diesen ist noch bis 15. Juli möglich.

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    news-5668 Wed, 10 Jul 2019 09:23:00 +0200 Gäste aus Tschechien und Ungarn zu Austausch und Lehre an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907105668-gaeste-aus-tschechien-und-ungarn-zu-austausch-und-lehre-an-der-oth-amberg-weiden/ Internationalisierung lebt durch persönliche Kontakte – ob bei Auslandsaufenthalten oder durch internationale Studierende auf dem Campus. Aber auch MitarbeiterInnen ausländischer Hochschulen, die die OTH Amberg-Weiden besuchen, sorgen für ein europäisches Flair. Fünf Angehörige von Universitäten aus Tschechien und Ungarn kamen an die Hochschule, um das Lehrangebot zu ergänzen, Fachwissen und Länderinformationen an die Studierenden zu vermitteln sowie Prozesse in der Verwaltung kennenzulernen. Betreut wurden die Gäste vom OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa sowie dem Sprachenzentrum. Mgr. Richard Říha von der privaten Hochschule für europäische und regionale Studien in České Budějovice / Budweis coachte das Running Snail-Team für englischsprachige Präsentationen ihres neuen Rennwagens. Außerdem referierte der Leiter des Zentrums für angewandte Sprachen der südböhmischen Hochschule über „Intellectual Property“ sowie zur politischen und wirtschaftlichen Situation in Tschechien. Die Studierenden der Studiengänge Internationales Technologiemanagement und Betriebswirtschaft konnten im Anschluss ihre Erfahrungen aus dem Praktikum im Nachbarland Tschechien in die Diskussion einbringen.  

    Die Personalreferentin und Leiterin des Studienbüros der ungarischen Universität Szeged Dr. Judit Boros war zum ERASMUS-Weiterbildungsaufenthalt an die OTH Amberg-Weiden gekommen, um die administrative Prozesse rund um Kursorganisation und Prüfungsplanung im Studienbüro und der Fakultät Betriebswirtschaft kennenzulernen und zu vergleichen. Außerdem absolvierte sie Stationen im Personalreferat und bei OTH Professional. „Mich interessiert, wie die Studierenden hier ihr Studium organisieren, welche Systeme verwendet werden und welche Herausforderungen es gibt. Außerdem freut es mich, dass ich mein Deutsch etwas auffrischen kann“, so Judit Boros.

    Auch Mgr. Blanka Blažková und Mgr. Eva Kahounová, Lektorinnen für Deutsch am Sprachenzentrum der Westböhmischen Universität in Pilsen, waren an die OTH Amberg-Weiden gekommen, um sich im Kollegenkreis über neue Entwicklungen im Fremdsprachenunterricht auszutauschen und ihr Netzwerk auszuweiten. Die beiden Pilsnerinnen hospitierten im Deutschkurs für Geflüchtete in Amberg und in einem der Tschechischkurse von Akad. Oberrätin PaedDr. Ladislava Holubová.        

    Seine Erfahrungen, die er als Automobildesigner bei ŠKODA AUTO sammelte und in Forschungsprojekten an der ŠKODA AUTO University Mladá Boleslav vertiefte, konnte Ing. Josef Bradáč, Ph.D. während seines ERASMUS-Aufenthaltes an die OTH-Studierenden und Lehrenden weitergeben. Er diskutierte mit dem Running Snail-Team das aktuellste Rennwagenmodell und hielt eine Vorlesung zu neuen Materialien im Automobildesign bei Prof. Dr. Jakub Rosenthal und Prof. Dr.-Ing Horst Rönnebeck. Außerdem nahm er am ORC-Workshop teil, um sich über Forschungsprojekte und Anwendungen in diesem Bereich zu informieren. 

    „Die EU-Programme zur Unterstützung der Mitarbeitermobilität bieten fachlichen Austausch und neue Perspektiven für das Hochschulpersonal. Und sie tragen natürlich zur internationalen Ausrichtung unserer Hochschule bei. Es freut mich, dass die Gäste von den OTH-Angehörigen so herzlichen aufgenommen und begleitet wurden“, so Marian Mure, die als Leiterin des Sprachen- und Kompetenzzentrums die Gastaufenthalte organisiert hatte. 

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    news-5660 Mon, 08 Jul 2019 13:08:44 +0200 Studiengang der Woche: Handels- und Dienstleistungsmanagement https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907085660-studiengang-der-woche-handels-und-dienstleistungsmanagement0/ Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule... Doch welches Studium passt zu mir? Eine gute Frage, auf die wir viele gute Antworten haben. Und deshalb darf sich einmal pro Woche ein interessanter Studiengang selbst vorstellen. Dieses Mal haben wir den Bachelor Handels- und Dienstleistungsmanagement interviewt. Kannst Du für uns einen Blick in die Zukunft werfen? Wie sieht die Handels- und Dienstleistungsbranche von morgen aus?

    Die Kundinnen oder Kunden bummeln mit einer VR-Brille über die digitale Einkaufsmeile. Vielleicht möchten sie eine Jeans kaufen? Dann können sie die Hose in der virtuellen Umkleidekabine anprobieren – eine Software simuliert auf der Basis von Körpergröße, Gewicht und Brustumfang die Figur. Oder sie interessieren sich für Sportschuhe mit einer optimal auf den Fuß abgestimmten Dämpfung? Dann fertigt ein 3D-Drucker Laufschuhe nach Maß an. Bei dieser virtuellen Shopping-Tour steht den Kundinnen und Kunden ein Avatar zur Seite, denn die meisten Support- oder Service-Anfragen übernimmt die künstliche Intelligenz. Nach dem Einkauf bringt ein autonom fahrender Roboter das Paket vorbei, natürlich noch am Tag der Bestellung.

    Das ist Science Fiction …

    Nicht ganz. Diese Technologien sind ja alle bereits bekannt, es geht nur darum, wie schnell sie flächendeckend eingesetzt werden, ob sie zuverlässig funktionieren, ob sie alle Anforderungen an den Datenschutz erfüllen, und, und, und. Die Digitalisierung hat die Handel- und die Dienstleistungsbranche erfasst – traditionelle Geschäftsmodelle verschwinden, neue Märkte und Herausforderungen entstehen. Und ein Studiengang wie ich muss sich in so einer Zeit immer wieder neu erfinden, um Studierenden das Wissen zu vermitteln, das sie für die Handel- und Dienstleistungswelt 4.0 brauchen.

    Wie genau machst Du das?

    Ganz allgemein gilt: Die OTH Amberg-Weiden möchte die Studierenden bestmöglich auf die Lebens- und Arbeitswelt von morgen vorbereiten. Deswegen aktualisiert die Hochschule ihre Studiengänge kontinuierlich, richtet sie am aktuellen Wissensstand aus, entwickelt sie weiter. Ich persönlich mache die Studentinnen und Studenten mit drei innovative Studienangeboten fit für die Zukunft: E-Commerce & Retail-Management, Service- & Innovation Management und Finance & Economics. Bei mir profitieren sie von einer fundierten wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung und spezialisieren sich zusätzlich für eine von drei zukunftsträchtigen Branchen. So starten sie ohne Umwege in die Karriere.

    Um was geht es bei E-Commerce & Retail-Management?

    Im E-Commerce & Retail-Management holen sich Studierende das Know-how für den Online-Handel. Sie lernen, worauf es im E-Business ankommt. Wie entwickelt man Vertriebsstrategien 4.0? Wie funktioniert Multi-Channel-Management? Wie führt man ein Unternehmen in die digitale Welt? Das sind ein paar der Fragen, mit denen sie sich beschäftigen werden. Nach ihrer Ausbildung bringen sie in Unternehmen das Marketing, den Einkauf oder den Vertrieb voran. Auf unserer digitalen Einkaufsmeile würden sie zum Beispiel Werbemaßnahmen konzipieren oder virtuellen Shops ausstatten.

    Womit beschäftigen sich angehende Service- & Innovation Managerinnen und Manager?

    Wer Produkte oder Dienstleistungen in einer vernetzten Welt entwickeln möchte, trifft mit dem Studienangebot Service- & Innovation Management eine gute Entscheidung. Studierende lernen hier die neuesten Werkzeuge rund um Innovation, Agilität und Digitalisierung kennen – und wenden diese in Praxisprojekten bei Top-Arbeitgebern aus der Region an. Ein wichtiges Thema: Denn die Bedeutung industrieller Serviceleistungen nimmt weiter zu – der Anteil der Unternehmen, die mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes mit Serviceleistungen erwirtschaften wollen, wird sich verdoppeln. Daher ist es wichtig, innovative Produkte herzustellen, aber gleichzeitig hochwertige Services anzubieten, um sich am Markt zu differenzieren – vor allen in Hochlohnländern.

    Was erwartet Studierende bei Finance & Economics?

    Hier erfahren Studierende mehr über Kapitalmärkte, Geldwirtschaft, Mikroökonomie, Außenhandel und Fiskalpolitik. Außerdem beschäftigen sie sich mit Investitions- und Finanzierungsvorhaben unter Risiko- und Ertragsgesichtspunkten, das alles vor dem Hintergrund aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Vorgänge.

    Welche Karrierewege schlagen deine Absolventinnen und Absolventen ein?

    Nach dem Abschuss steht ihnen die Welt offen: Meine Absolventinnen und Absolventen können in nahezu allen Branchen und Unternehmen arbeiten – das ist der Vorteil an einem breit angelegten Studium. Außerdem erwartet sie eine Vielzahl spannender Einsatzgebiete, zum Beispiel im E-Commerce, Handel, Finanzwirtschaft und, und, und. Das hängt auch von der Wahl ihres Schwerpunkts ab …

    Wo kann man Dich kennenlernen?

    Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Handels- und Dienstleistungsmanagement.

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    news-5659 Mon, 08 Jul 2019 11:11:15 +0200 TRIO: Ostbayerischer Hochschulverbund geht mit eigener Website online https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907085659-trio-ostbayerischer-hochschulverbund-geht-mit-eigener-website-online/ Seit Anfang Juli hat der ostbayerische Hochschulverbund „Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)“ eine eigene Website – www.transfer-und-innovation-ostbayern.de. Zu finden sind dort alle Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekte des Hochschulverbunds, wie zum Beispiel Informationen zu den neuen Innovationslaboren an der OTH Regensburg und an der OTH Amberg-Weiden. Die Website gibt auch Aufschluss über die Struktur des Verbunds mit mehr als 30 Mitarbeitern, verteilt auf die insgesamt sechs beteiligten ostbayerischen Hochschulen – die OTH Regensburg, OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Hochschule Landshut, Universität Passau und als Kooperationspartner die Universität Regensburg. Seit 2018 vernetzt der Hochschulverbund Personen von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft mit dem Ziel, sich über Wissen und Technologie auszutauschen und verstärkt zu kooperieren. Alle relevanten Ansprechpartner des Verbunds sind nun auch auf der Website zu finden.

    Am 27. September 2019 findet zudem die erste Konferenz „TRIOKON“ des Hochschulverbunds an der OTH Regensburg statt. Die Anmeldung läuft online über die neue Website. Auch die digitale Version der ersten Ausgabe des eigenen Magazins „TRIOLOG“ zum Schwerpunktthema „Kooperation“ ist in Kürze auf der Website zu finden. Geplant ist zudem noch ein Blog, welchen Wissenschaftler und TRIO-Mitarbeiter nutzen können, um über eigene Forschungsthemen zu berichten.

    Website Hochschulverbund „Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)“

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    news-5651 Fri, 05 Jul 2019 12:35:20 +0200 ORTHO – Kongress der Master: Orthopädie 4.0 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907055651-ortho-kongress-der-master0/ Die Digitalisierung in der Medizin birgt enormes Potential, auch für die Endoprothetik: Bilddaten optimieren Vorbereitung und Ablauf der OP. Roboter unterstützen OperateurInnen beim Einsatz der künstlichen Gelenke, die übrigens aus dem 3D-Drucker kommen – passgenau abgestimmt auf den Patienten. Zukunftsmusik? Aber in Hörweite. Schon heute setzen ÄrztInnen auf computerassistierte Chirurgie, auch Implantate aus dem 3D-Druck sind keine Fiktion mehr. Was ist möglich? Was wird möglich sein? Antworten gab’s auf dem zweiten ORTHO – Kongress der Master an der OTH in Weiden. Thema: Orthopädie 4.0. In vier Sessions beschäftigten sich die Studierenden und GastrednerInnen mit Orthopädie 4.0. Der erste Block behandelte „Moderne Röntgenbildgebung in der Orthopädie“, der zweite „Orthopädische Spezialimplantate“. Die dritte Session rückte „Gewebeersatzverfahren in der Orthopädie“ in den Mittelpunkt, die vierte drehte sich um „Prothetik und Orthetik“.

    Rund 100 TeilnehmerInnen besuchten die Veranstaltung: Sie informierten sich nicht nur in den Vorträgen, sondern auch in einer Poster- und Industrieausstellung über neueste Trends der digitalen Endoprothetik.

    Das Besondere an ORTHO – Kongress der Master: Die Veranstaltung wird vollständig von Studierenden des Masterstudiengangs Medizintechnik geplant und realisiert. Dafür setzten sie sich mit aktuellen Branchenthemen auseinander, betrieben Recherchen, führten Nutzerbefragungen durch oder nahmen Kontakt zu ExpertInnen der Orthopädie und Endoprothetik auf. Das Ergebnis: durchdachte und aufschlussreiche Vorträge für ein fachkundiges Publikum.

    Begleitend zum Kongress schrieb die OTH Amberg-Weiden den Posterpreis der Deutschen Arthrose-Hilfe e. V. aus. Die Beiträge sollten sich passend zum Thema „Orthopädie 4.0“ mit innovativen Themen in der Orthopädie beschäftigen. Die drei besten wissenschaftlichen Poster wurden mit einem Preisgeld ausgezeichnet:

    • 1. Preis: Juliana Klein, Markus Zrenner, Burkhard Dümler und Björn Eskofier – Thema: Development of Algorithms for Computing Knee Stability Parameters Using a Sensor Equipped Knee Sleeve
    • 2. Preis: Christoph Luckner, Magdalena Herbst, Michael Fuhrmann, Ludwig Ritschl, Andreas Maier und Steffen Kappler – Thema: Fusing 2-D and 3-D X-ray weight-bearing images for implant planning: A feasibility study
    • 3. Preis: Anastasia Rakow, Sven Geissler, Sophie Wallner, Wera Pustlauk, Georg Duda, Carsten Perka und Janosch Schoon – Thema: Wear and corrosion induced local hypophosphatasia fosters periprosthetic bone loss

    Bei den Vorbereitungen und der Umsetzung der Veranstaltung wurden die Studierenden von Prof. Dr. med. Stefan Sesselmann, dem Ärztlichen Kursleiter, unterstützt.

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    news-5650 Fri, 05 Jul 2019 11:27:52 +0200 Internationales Videomapping-Projekt: Kreativität kennt keine Grenzen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907055650-internationales-videomapping-projekt-kreativitaet-kennt-keine-grenzen/ Ein Treffen mit TeilnehmerInnen der Westböhmischen Universität Pilsen und der OTH Amberg-Weiden an den Standorten Weiden und Amberg gab den Startschuss für ein besonderes Projekt zum 25-jährigen Jubiläum der Hochschule. Zur „Nacht der Wissenschaft“ am 25.10.19 ist in den Abendstunden eine Videoprojektion auf das Hörsaalgebäude in Weiden geplant, die auch das Publikum interaktiv einbinden soll. An der Realisierung werden in den nächsten Monaten Studierende der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) und der Ladislav Sutnar-Fakultät für Design und Kunst in Pilsen arbeiten. Initiiert wurde das Vorhaben vom OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa. Diesem gelang es auch, für das grenzüberschreitende Kooperationsprojekt im Bereich Multimedia erfolgreich eine Förderung bei der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA) zu beantragen. „Die Pilsner Designfakultät bietet mit ihrem kreativen, fachlich starken Team und gut ausgestatteten Ateliers tolle Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit“, sagt Projektmanagerin Maika Victor-Ustohal.

    Nach einem Vorbereitungstreffen im Mai mit MgA. Jan Morávek und MgA. Lukáš Kellner, Mitarbeiter des Pilsner Multimedia-Ateliers, Mgr. Tomáš Chochole, Ph.D., Prodekan für Projekte und Entwicklung, und MgA. Vojtěch Aubrecht, Prodekan für Außen- und internationale Beziehungen der „Sutnarka“ genannten Fakultät sowie Prof. Dipl.-Des. Karlheinz Müller konnte Mitte Juni der kreative Prozess mit den Studierenden beginnen. Neben sechs Studierenden der Studiengänge Medienproduktion- und Medientechnik sowie Medien- und Wirtschaftsinformatik nahmen drei Studierende aus Pilsen an dem Treffen teil. Diese hatten Marian Mure und Maika Victor-Ustohal vom Kompetenzzentrum MOE vorbereitet.

    Das Innovationslabor am Standort Weiden bot eine inspirierende Umgebung für ein erstes Kennenlernen und kreatives Brainstorming, bei dem auch das Smart Board und die Balance Boards ausprobiert wurden. Bei der Ortsbegehung rund um das Hörsaalgebäude zeigten sich die Pilsner begeistert. „Der Bau ist durch seine Offenheit und die doppelte Fläche der Arkaden eine spannende Herausforderung für uns“, sagt Jan Morávek, Leiter des Multilabs.

    Zum gemeinsamen Mittagessen ging es dann an die OTH in Amberg. Dort begrüßte Prof. Dr. Dipl.-Ing. Maximilian Kock, Dekan der EMI-Fakultät, die Gruppe, stellte die Fakultät vor und führte durch die Medienlabore. Prof. Dipl.-Des. Karlheinz Müller leitete im Anschluss eine Planungsrunde an, in der die ersten Ideen diskutiert und weitere Schritte besprochen wurden. Die vielfältigen und kreativen Ansätze werden von den Studierenden in den nächsten Wochen weiterentwickelt und digital kommuniziert.

    Die Umsetzung erfolgt Ende Juli während der Summer School „ArtCamp“ in Pilsen. Im Rahmen des Projekts haben die sechs Studierenden der OTH Amberg-Weiden Robert Sötz, Vincent Struck, Saja Al-Motori, Caroline Bengart, Fabian Knobloch und Stefan Braunreuther die Möglichkeit, in internationaler, inspirierender Atmosphäre unter fachlicher Anleitung ihr Know-how zu erweitern und im deutsch-tschechischen Team an der Realisierung des Videomappings zu arbeiten. „Wir sind eine tolle Gruppe, die gut zusammenpasst“, urteilt der Student Ondřej Líbal. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

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    news-5652 Fri, 05 Jul 2019 07:50:00 +0200 Ringvorlesung: Healing Architecture und Bautechnik in Gesundheitseinrichtungen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907055652-ringvorlesung-healing-architecture-und-bautechnik-in-gesundheitseinrichtungen/ Steigende Ansprüche an Funktionalität, Effizienz und Hygiene spielen eine immer wichtigere Rolle in der Krankenhausbautechnik. Neben rein mechanischen und bautechnischen Rahmenbedingungen wird die Architektur zunehmend mit Herausforderungen wie dem Pflegekräftemangel, Platzmangel und der Ressourcenknappheit konfrontiert. Wie greifen ArchitektInnen diese verschiedenen Anforderungen in ihren Konzepten auf? Antworten gab’s in der Ringvorlesung Medizintechnik der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Johannes Schmalzl, Teamleitung HT Control Hospital bei der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH – a member of HT Group, referierte zunächst über das Konzept der modularen Bauweise im Krankenhausumfeld. Darauf ging der ehemalige Medizintechnik-Student der OTH Amberg-Weiden detailliert auf die Bautechnik ein, u.a. auf den mechanischen Raumaufbau, die Elektrotechnik in medizinisch genutzten Räumen, die Lüftungstechnik und die medizinische Gasversorgung. Außerdem beschäftigte sich sein Vortrag mit HT Control (Steuerungs-/Regelungstechnik in OP und Patientenzimmer), HT Cover (Beleuchtungslösung für Patientenräume zur Simulation von Tagesverläufen) und Deckenliftsystemen für die Patientenlagerung/Patiententransport.

    Die Ringvorlesung Medizintechnik ist eine feste Institution im Studiengang Medizintechnik. Studierende und Interessierte informieren sich hier über aktuelle Trends und Entwicklungen im Gesundheitswesen. Erfahrene PraktikerInnen und renommierte WissenschaftlerInnen berichten im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe über Innovationen und neue Technologien sowie wegweisende Projekte.

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    news-5649 Fri, 05 Jul 2019 05:43:00 +0200 Internationales Technologiemanagement: Exkursion nach Kiew https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907055649-internationales-technologiemanagement-exkursion-nach-kiew/ Russisch lernen und neue Horizonte entdecken: Elf Studierende des Studiengangs Internationales Technologiemanagement (TM) unternahmen zusammen mit Studierenden der Fakultät Elektrotechnik, Medien & Informatik und Dozentin Anna Wiesmeier eine Exkursion nach Kiew (Ukraine). Der Lehrausflug startete mit dem Besuch der Festo AG & Co. KG – einer Unternehmensgruppe für Steuerungs- und Automatisierungstechnik. Weltweit gibt es eigenständige Vertriebs- und Produktionsgesellschaften in 61 Ländern sowie rund 250 Niederlassungen.

    Darauf ging es in die Nationale Technische Universität „Kiewer Polytechnisches Institut Ihor Sikorskyj“. Sie ist mit rund 25.000 Studierenden die führende technische Universität der Ukraine und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Besonderes Interesse lag an dem Austausch mit den Studierenden der deutsch-ukrainischen Fakultät für Maschinenbau. In einem Workshop präsentierten die deutschen und ukrainischen Studierenden in beiden Sprachen ihr Studium und dessen Zukunftsperspektiven. Außerdem bearbeiteten sie gemeinsam eine technische Aufgabe.

    Natürlich sahen sich die Studierenden auch Kiew ab. Die 3-Millionen-Stadt gilt als wichtiger Bildungs- und Industriestandort. Die täglichen U-Bahnfahrten, Spaziergänge am Dnepr-Ufer und breite Boulevards waren beeindruckend. Aufgrund der historischen Bedeutung als Mittelpunkt der Kiewer Rus trägt die Stadt oft den Beinamen "Mutter aller russischen Städte".

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    news-5645 Wed, 03 Jul 2019 20:23:54 +0200 Wirtschaftsingenieurwesen: Exkursion zu IGZ Falkenberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907035645-wirtschaftsingenieurwesen-exkursion-zu-igz-falkenberg0/ Mit dem Wahlpflichtmodul „SAP-Anwendungsentwicklung für Logistik 4.0“ (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen) wird den TeilnehmerInnen durch den Lehrbeauftragten Martin Steinkohl (IGZ, Falkenberg) das erforderliche Fachwissen vermittelt, um einfache Anwendungen mit den SAP-Programmiersprachen ABAP bzw. ABAP Objects selbständig zu entwerfen und im hochschuleigenen SAP-System zu implementieren. Im Rahmen dieses Kurses konnte die Gruppe die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH kürzlich in Falkenberg besuchen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Betriebsrestaurant wurden zunächst die Geschäftsfelder Logistik, Produktion und Automation der IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH erläutert. Von der Planung über die Realisierung der SAP-Kundenlösungen für automatisierte Lager- und Materialflusssysteme sowie für die effiziente Anbindung von Produktion, Fertigung und Montage bis hin zum Lifecycle-Support gilt IGZ als Marktführer im deutschsprachigen Raum.

    Anschließend wurden verschiedene Angebote für eine Beschäftigung bei IGZ vorgestellt: Neben Themen für Abschlussarbeiten lag ein weiterer Schwerpunkt auf dem Einstieg als Trainee in der SAP-Softwareentwicklung zum April sowie September jeden Jahres. Die Studierenden erhielten dazu Informationen und Erfahrungswerte von aktuellen IGZ-Trainees und damit aus erster Hand. Die Trainees stellten das Programm, die Einarbeitungszeit, ihre ersten Aufgaben und Einsatzgebiete vor. Dazu zogen sie für die Studierenden auch Parallelen aus der angewendeten Praxis und den im Wahlpflichtmodul vermittelten Kenntnissen.

    Ein besonderes Highlight bildeten die technischen Demonstrationen im IGZ-eigenen Innovation-Center. Dort konnten die TeilnehmerInnen z. B. moderne Kommissioniertechniken wie „Pick-by-Vision“ kennenlernen und die dazugehörigen Datenbrillen selbst testen. Mit Datenbrillen, sogenannten Smart Glasses, ist es unterschiedlichen Technikanbietern gelungen, eine Brille als Multifunktionsgerät für Tätigkeiten im Bereich der Lagerlogistik zu etablieren. Die Kommissionierung mit Datenbrillen und dem SAP-Lagerverwaltungssystem EWM (SAP Extended Warehouse Management) wurde durch IGZ bereits bei ausgewählten Pilotkunden erfolgreich implementiert.

    Die Studierenden konnten so vielfältige Eindrücke gewinnen, wie Logistik 4.0 in der betrieblichen Praxis aussehen kann und welches Zusammenspiel zwischen Software und Hardware-Komponenten dazu erforderlich ist.

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    news-5641 Tue, 02 Jul 2019 14:49:14 +0200 TechnikForum: Herausforderungen Klimawandel https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907025641-technik-forum-herausforderung-klimawandel/ Passend zu den aktuellen Schlagzeilen über den heißesten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen widmete sich die Veranstaltungsreihe TechnikForum dem Klimawandel. Renommierte ExpertInnen und engagierte junge Erwachsene lieferten den Gästen spannende Fakten, aktuelle Prognosen und interessante Einblicke in ihre Aktivitäten. Moderiert wurde der Abend von Prof. Dr. Martin Frey. Unter dem Motto „Nobody ist too small to make a differnce“ stellten die beiden Studierenden der OTH Amberg-Weiden, Larissa Köster und Aziza Ernst, zusammen mit den Gymnasiasten Lena Ibler und Benedikt Lueger die Ziele von „Fridays for future“ und ihre Aktivitäten vor. Sie fordern beispielsweise eine autofreie Amberger Innenstadt und die Umsetzung des 2017 beschlossenen Fahrradverkehrskonzeptes, das das Radfahren sicher und attraktiv machen soll.

    Maximal 1,5 Grad Erderwärmung – dieses Ziel wurde beim Pariser Klimaschutzabkommen vorgegeben, um gefährliche Auswirkungen und damit eventuell verbundene Kettenreaktionen zu vermeiden. Prof. Dr.-Ing. Stefan Beer erläuterte auf der Basis der Datenlage des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) die aktuelle Situation und die möglichen Entwicklungen, wobei eventuell auftretende, schwer absehbare Rückkopplungseffekte Prognosen schwierig machen. Derzeit steigen die CO2-Emissionen weltweit immer noch an – vor allem in Asien und Ozeanien. Eine Verringerung ist durch eine Veränderung des Primärenergieverbrauchs möglich, zum Beispiel durch den vermehrten Einsatz von regenerativen Energieformen. Hierzu zählen Sonnen- und Windenergie, die großes Energiepotenzial haben, aber im Tagesverlauf nicht konstant zur Verfügung stehen. Um diese Energiequellen auch zur Deckung der Grundlast nutzen zu können, müssen geeignete Speichermöglichkeiten entwickelt werden. Im Bereich Verkehr sieht Prof. Dr.-Ing. Stefan Beer die Zukunft im Wasserstoff.

    Aber was kann ich persönlich zum Klimaschutz beitragen? Dieser Frage ging Prof. Frank Späte nach. Seine Empfehlung: Suffizienz – das Bemühen um einen möglichst geringen Rohstoff- und Energieverbrauch. Hier geht es also um die Frage des Lifestyles. Muss es die Flugananas sein oder kann ich nicht auch so weit wie möglich saisonale und regionale Lebensmittel verwenden und meinen Fleischkonsum reduzieren? Fliege ich viel oder lasse ich vielleicht sogar das Auto stehen und nehme das Rad? Bevorzuge ich ein Stein-/Betonhaus mit viel Wohnfläche oder fühle ich mich in einem kleinen Passiv-Holzhaus vielleicht wohler? Eines ist sicher – es gibt für jeden Möglichkeiten, seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern und damit aktiv Klimaschutz zu betreiben. Prof. Frank Späte unterstrich seinen Vortrag mit einem chinesischen Sprichwort: „Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen“.

    Corinna Loewert (Klimaschutzmanagerin) stellte die Klimaschutz-Aktivitäten der Stadt Amberg vor. Im Zeitraum von 2010 bis 2030 wird eine Energieeinsparung von 30 % angestrebt, 1,5 % pro Jahr. So wurden bisher beispielsweise die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt, städtischen Immobilien saniert, der Ausbau der Erneuerbaren Energien vorangetrieben, das Fernwärmenetz erweitert und die E-Mobilität gefördert. Ein aktueller Themenschwerpunkt ist die Umsetzung des Radverkehrskonzepts und im Bereich Öffentlichkeitsarbeit werden die BürgerInnen durch Mitmachaktionen und Infoveranstaltungen für das Thema Klimaschutz sensibilisiert.

    In der Diskussionsrunde und dem abschließenden Get-Together bot sich den Gästen die Möglichkeit, ihre Fragen an die ExpertInnen zu richten, wobei noch einige interessante Aspekte beleuchtet wurden. Und eine gute Nachricht gab es auch noch: Das 1,5 Grad Ziel ist laut Meinung der Experten keine Utopie. Aber dafür sollte jeder von uns etwas tun.

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    news-5640 Tue, 02 Jul 2019 14:32:38 +0200 Wirtschaftsingenieurwesen: Exkursion zur FörderAnlagen Systeme GmbH (FAS) https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907025640-wirtschaftsingenieurwesen-exkursion-zur-foerderanlagen-systeme-gmbh-fas/ Die TeilnehmerInnen des Wahlpflichtmoduls „Logistik II: Materialflusstechnik“ (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen) hatten im Rahmen einer Exkursion zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner Gelegenheit, die FörderAnlagen Systeme GmbH (FAS) in Parkstein kennenzulernen. Dabei konnten Komponenten der innerbetrieblichen Lager-/Fördertechnik im Live-Betrieb beobachtet werden. Zudem waren detaillierte Einblicke in die Produktionsabläufe für derartige automatisierte Fördertechnik-Komponenten möglich. Nach einer kurzen Begrüßung stellte Theo Zeitler (Personalleiter der WITRON-Gruppe) zunächst die Unternehmensgruppe vor. Die FAS ist ein 100%iges Tochter-Unternehmen der WITRON Logistik + Informatik GmbH, welche als Gruppe ca. 3.500 Mitarbeiter beschäftigt und einen Umsatz von 546 Mio. EUR erwirtschaftete (jeweils Stand Ende 2018). Das Leistungsspektrum des familiengeführten Unternehmens reicht von der Planung über die Realisierung bis zu Betrieb und Customer Support von Hochleistungs-Kommissioniersystemen.   

    Anschließend stellte Martin Kremer (Projektmanagement WITRON) – ein Absolvent der OTH Amberg-Weiden im Studiengang Betriebswirtschaft – sehr anschaulich ausgewählte WITRON-Systeme vor: vom Efficient Mobile Picking (EMP) mit „Mann-zur-Ware“-Kommissionierung unter Nutzung des autonomen Fahrzeugs WIBOT bis zum Order Picking Machinery (OPM)-System für das vollautomatische Kommissionieren im Lebensmitteleinzelhandel. Ergänzend stellte er noch einige interessante Trends der Zukunft insbesondere im Bereich e-Commerce vor.

    In dem von Melanie Käs (Personalabteilung WITRON-Gruppe) zusammengestellten Programm folgte nun ein ausführlicher Rundgang durch die Fertigungshallen der FAS in Parkstein. Auf insgesamt ca. 60.000 m² werden Elemente zum automatisierten Transport von Behältern und Paletten produziert wie z.B. Rollen- und Kettenförderer, Heber und Querverfahrwagen. Die Führung übernahmen Johannes Gäbelein (Leiter Arbeitsvorbereitung FAS) und Andreas Strobl (Arbeitsvorbereitung FAS), welche beide selbst Wirtschaftsingenieurwesen an der OTH in Weiden studiert hatten. Gerne gingen sie  detailliert auf die Fragen der Studierenden ein. Besonders interessant waren verschiedene Testanlagen, wo man einige der Komponenten in Aktion erleben konnte. Auch die FAS-eigenen Lagerbereiche mit automatisierten Regalbediengeräten konnten besichtigt werden.

    Beim abschließenden Mittagsimbiss hatten die Studierenden nochmal die Gelegenheit, Fragen zu stellen, u.a. zu Beschäftigungsmöglichkeiten bei WITRON bzw. FAS im Rahmen von Abschlussarbeiten oder als Berufseinsteiger.

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    news-5639 Tue, 02 Jul 2019 14:18:08 +0200 Internationaler Workshop „Recent ORC Research and Application in Central and Eastern Europe“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907025639-internationaler-workshop-recent-orc-research-and-application-in-central-and-eastern-eur/ Bereits seit 2011 forscht Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß an Mikroturbinen für die Abwärmeverstromung mittels ORC (= Organic Rankine Cycle) und für die Energiespeicherung – seit 2012 unter dem Dach des OTH-AW Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK). Von Anfang an arbeitete er eng zusammen mit Partnern aus der Industrie wie z. B. der DEPRAG SCHULZ GMBH u. CO. in Amberg und anderen Forschungseinrichtungen wie dem Zentrum für Energietechnik (ZET) an der Universität Bayreuth (Prof. Dr. Dieter Brüggemann). Mit der Durchführung des ersten internationalen Workshops „Czech Bavarian Workshop on Combined Heat and Power Systems & Renewable Energies“ im Jahr 2015 wuchs das ORC-Netzwerk schnell auch nach Tschechien und weiter Richtung Osten. Am 27. und 28. Juni trafen sich nun ORC-ForscherInnen und -AnwenderInnen zu einem zweitägigen Wissens- und Erfahrungsaustausch. Zu diesem Worskhop „Recent Resarch and Application in Central and Eastern Europe“ hatte das neue OTH-AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel- und Osteuropa (KoMOE, Leitung M. Mure M.A.) eingeladen. Neben dem KoMOE fungierten auch die Ziel-ETZ-Projekte #53 (Prof. Dr. Andreas P. Weiß) und #90 (Prof. Dr. Marco Taschek) als Gast- und Geldgeber.

    Die Amberger KollegInnen des Organisationsteams freuten sich über die mehr als 50 Gäste aus Bayern, Tschechien, Polen, Slowakei und Ukraine. Sehr erfreulich waren neben den vielen KollegInnen aus dem Hochschulbereich auch die RepräsentantInnen von acht Industrieunternehmen.

     

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