Aktuelles an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/neuigkeiten/ Feed der OTH Amberg-Weiden de-de OTH Amberg-Weiden Aktuelles an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/assets/img/logo_oth-aw.png https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/neuigkeiten/ 144 72 Feed der OTH Amberg-Weiden Tue, 21 May 2019 19:02:39 +0200 Tue, 21 May 2019 19:02:39 +0200 news-5496 Tue, 21 May 2019 18:59:00 +0200 Fünf Jahre Innovative LernOrte (ILO) https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905215496-ole-ilo-fuenf-jahre-innovative-lernorte/ Wenn die richtigen Menschen am richtigen Ort zusammenkommen, ist vieles möglich. Die Innovativen LernOrte (ILO) sind solche Orte. Und vieles war möglich in den vergangenen fünf Jahren. Zeit für ein Netzwerktreffen mit Jubiläumsfeier und Premiere. Lerne lieber ungewöhnlich: ILO sind keine klassischen Außenstellen, sondern Orte der Kreativität, der Inspiration und der Innovation. Sie bieten Studierenden und DozentInnen außergewöhnliche Lernumgebungen, speziell ausgestattete Labore, attraktive Räumlichkeiten und personelle Kompetenzen  – Bedingungen, die Studium und Lehre bereichern.

Die Initiative „Innovative LernOrte“ wurde 2014 bewilligt und durch die Nordbayerninitiative gefördert. Erste ILO waren die Klöster Ensdorf, Plankstetten und Speinshart, mit der BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH kam bald der erste Unternehmens-ILO hinzu. Mittlerweile zählen 18 Innovative LernOrte zum Netzwerk. „Die Einrichtung eines ILOs verdeutlicht immer den engen Schulterschluss zwischen Hochschule und unternehmerischer Praxis“, sagte Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug in ihrem Grußwort. „Wir bündeln durch diese Initiative unsere gemeinsamen Kompetenzen und wir bringen diese Kompetenz in vielen gemeinsamen Projekten aus Lehre, Studium und angewandter Forschung vor Ort zum Ausdruck.“

Premiere: Erster ILO- Award geht an …

Die OTH Amberg-Weiden feiert heuer nicht nur fünf Jahre Innovative LernOrte, sondern auch 25 Jahre Hochschule. Zum doppelten Jubiläum wurde erstmals der ILO-Award verliehen: Prof. Frank Späte erhielt den Preis für seine „Indo-German Summer-Winter School“. Im Rahmen des Projekts treffen sich indische und deutsche Studierende für jeweils eine Woche in Indien bzw. in Deutschland. 2017/18 besuchten die Studierenden das Center for Renewable Energies“ (CRE) in Mithradham, übrigens auch ein ILO, 2018/19 das Malaviya National Institute of Technology (MNIT) in Jaipur. Die indischen KommilitonInnen kamen zum Gegenbesuch an die OTH Amberg-Weiden. Gemeinsam arbeiteten die Studierenden an Projekten zu Erneuerbaren Energien, Energieeffizienten Gebäuden und nachhaltiger Dorfentwicklung. Auch 2019/20 findet die Summer-Winter School wieder statt.

Neu im Netzwerk

In den vergangenen Monaten durfte die OTH Amberg-Weiden zwei neue LernOrte begrüßen: die IRS Systemtechnik GmbH und Siemens Amberg.

Die IRS Systemtechnik GmbH hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von Testsystemen spezialisiert, die unter anderem beim Testen von Prototypen, beim End-of-Line-Testing oder bei Lebensdauer-Tests zum Einsatz kommen. Siemens Amberg ist der erste ILO mit zwei Standorten: Ein Labor wird auf dem Campus der OTH in Amberg und das andere in dem digitalen Besucherzentrum der Siemens AG in Amberg entstehen. In den Laboren werden Siemens-MitarbeiterInnen und Studierende an Methoden zur Entwicklung digitaler Technologien arbeiten. Die WissenschaftlerInnen der Hochschule profitieren dabei von einer hochmodernen Forschungsumgebung – Studierende können die Hightech-Ausstattung für Projekt- oder Abschlussarbeiten nutzen.

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news-5497 Tue, 21 May 2019 15:30:28 +0200 InvestDay 2019: OTH Amberg-Weiden auf Platz 2 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905215497-investday-2019-oth-amberg-weiden-auf-platz-2/ Beim grenzüberschreitenden InvestDay bewertete dieses Jahr eine internationale Jury aus InvestorInnen, BranchenexpertInnen und Lehrpersonal zehn Geschäftsmodelle nach Originalität, Machbarkeit und Wachstumschancen. Der Businessplan-Wettbewerb fand zum zweiten Mal in Budweis statt, wo Studierende der Südböhmischen Universität Budweis, der Westböhmischen Universität Pilsen, der TH Deggendorf und der OTH Amberg-Weiden um mehrere Preise kämpften. Nach dem 3. Platz für die OTH Amberg-Weiden im letzten Jahr erreichte die Betriebswirtschaftsstudentin Katharina Stör mit ihrem Projekt „Gummibärchen-Konfigurator“ dieses Mal sogar den zweiten Platz. Auf einer Online-Plattform sollen potentielle KundInnen ihre Lieblingsgummibärchen selbst designen und bestellen können. Filtermöglichkeiten, zum Beispiel nach zucker- oder glutenfreien Varianten sowie verschiedene Geschmacksrichtungen sorgen neben Form und Größe für eine große Auswahl. Die ersten Prototypen erfreuten sich großer Beliebtheit.

Ebenfalls für die OTH Amberg-Weiden trat der Wirtschaftsingenieurstudent Christian Blank an und stellte seine App „Green Future“ vor, die Spenden von Firmen im Bereich Nachhaltigkeit transparent machen soll. Für ihn war die Veranstaltung vor allem wichtig, um Erfahrungen zu sammeln, zum Beispiel, wenn es darum geht, „den Pitch vor Leuten vorzubereiten, einen Businessplan zu schreiben oder sich generell auch mit den unangenehmen Arbeiten bei einer Gründung zu beschäftigen.“

Durch den Wettbewerb begleitete die Studierenden Start-up Coach Alexander Herzner aus dem Projekt „Grow4Digital“. Er resümierte, dass „dieser Erfolg zeigt, dass wir im Rahmen von „Grow4Digital“ die relevanten Inhalte lehren, um unsere Studierenden auf den späteren Gründerweg vorzubereiten.“

Der InvestDay ist Teil des ETZ Ziel Projekts Studykom zur Stärkung der beruflichen Chancen auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt. Das Projekt bietet zusätzlich Hilfe bei der Praktikumssuche in der Tschechischen Republik.

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news-5495 Tue, 21 May 2019 14:20:33 +0200 Von China in die Oberpfalz: Forschungssemester von Jin Tianyu am KoKWK https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905215495-von-china-in-die-oberpfalz-forschungssemester-von-jin-tianyu-am-kokwk/ Die OTH Amberg-Weiden und die Jiangsu University in Zhenjiang, China, blicken mittlerweile auf eine 16-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Im Jahr 2016 wurde als neue Plattform für gemeinsame Forschungsarbeiten und den Austausch von Professoren und Studierenden ein „Joint Laboratory on Combined Heat and Power” ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Kooperation verbringen jährlich Studierende der Jiangsu University ein halbes Forschungssemester am Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung der OTH Amberg-Weiden. In diesem Sommersemester unterstützt uns Jin Tianyu, B. Eng. von der School of Automotive and Traffic Engineering der Jiangsu University. Zusammen mit den Ingenieuren des KoKWK und des Instituts für Energietechnik untersucht Jin Tianyu das hydraulische Einspritzverhalten neuartiger synthetischer Kraftstoffe. Diese Kraftstoffe lassen sich über Power-to-X Konzepte aus regenerativen Energien herstellen und weisen zudem sehr günstige Verbrennungseigenschaften und Emissionscharakteristika auf. Die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für den Einsatz dieser Kraftstoffe in Dual-Fuel-Motoren für die Kraft-Wärme-Kopplung und sollen in gemeinsame Publikationen und künftige Projektanträge mit der Jiangsu University einfließen.

In der Vorlesung „Rationelle Energienutzung“ von Prof. Dr. Markus Brautsch konnte Jin Tianyu die Studienmöglichkeiten und Forschungsschwerpunkte der Jiangsu University vorstellen. Außerdem beschrieb er sehr anschaulich das studentische Leben und die kulturellen Besonderheiten in China. Jin Tianyu ist noch bis Ende Mai an der OTH AW und wird bei seiner Abschlusspräsentation am KoKWK die gemeinsam erbrachten Forschungsergebnisse der vergangenen Monate vorstellen.

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news-5499 Tue, 21 May 2019 09:40:00 +0200 Studierende besuchen Fachmesse für Medizintechnik in Stuttgart https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905215499-studierende-besuchen-fachmesse-fuer-medizintechnik-in-stuttgart/ Die T4M – Technology for Medical Devices öffnete zum ersten Mal ihre Tore in Stuttgart und zeigte den ganzen Pioniergeist der Medizintechnikbranche – das wollten sich auch Nachwuchstalente aus Weiden nicht entgehen lassen. 19 Studierende aus den Studiengängen Medizintechnik und Internationales Technologiemanagement lernten in Stuttgart, Firmen sowie deren Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich der Medizintechnik kennen. Moderne, attraktive Stände und spannende Exponate prägten das Bild der T4M. Das vielseitige Rahmenprogramm bestand aus Fachvorträgen, Guided Tours, Workshops und täglichem XING Breakfast. Zu den Highlights zählten auch die Präsentationen von mehr als 50 Nachwuchsunternehmern in der T4M-Startup World. Die Studierenden nahmen an der Führung „Kunststoffe in der Medizintechnik“ teil und hörten sich Vorträge zu den Themen Digitalisierung, personalisierte Medizin, Kunststoff, Reinigung und additive Fertigung an.

Die BME Hochschulgruppe hat die Fahrt organisiert. Dabei wurde sie von der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen finanziell unterstützt. Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) kooperierte erstmals mit einer Medizintechnikmesse und veranstaltete sein Format „BME-Forum Einkauf in der Medizintechnik“ samt angebundenen Workshop auf der T4M. Daher war es selbstverständlich, dass zwei der Mitglieder der Weidner BME Hochschulgruppe auch einmal in der BME Buyers Lounge vorbeischauten. 

Von den Studierenden gab es positives Feedback, die Messe hat ihnen einen sehr guten Überblick der Branche gegeben und war daher ein voller Erfolg.  

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news-5498 Tue, 21 May 2019 06:15:00 +0200 Chinesische Delegation an der OTH Amberg- Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905215498-chinesische-delegation-an-der-oth-amberg-weiden/ Vergangene Woche besuchte eine Delegation chinesischer RepräsentantInnen die OTH Amberg-Weiden. Die BesucherInnen kommen aus Bildungsinstitutionen, die in enger Kooperation zu Siemens Nürnberg (Digital Factory Division, Factory Automation) stehen. Die VertreterInnen der verschiedenen Hochschuleinrichtungen verschafften sich einen Überblick über die Hochschule in Amberg. Außerdem zeigte Dr. Annabelle Wolff, Leiterin des International Office, mögliche internationale Kooperationsmöglichkeiten auf. Hier zeigten einige der VertreterInnen großes Interesse an einer zukünftigen Zusammenarbeit mit der Hochschule.

Im Anschluss an die Präsentation der Hochschule besichtigte die Gruppe das Automatisierungstechnik- und Robotik-Labor von Prof. Dr.-Ing. Matthias Wenk und besuchte die verschiedenen Stände des am Campus in Amberg stattfindenden careerday.

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news-5491 Mon, 20 May 2019 14:41:11 +0200 Fakultät EMI verabschiedet 110 Studierende https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905205491-fakultaet-emi-verabschiedet-110-studierende/ Aller Abschied fällt schwer. Und bestimmt kullerte die ein oder andere Träne über die Wange, als die Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik 110 Absolvierende verabschiedete. Tränen der Rührung, Tränen vor Lachen. Denn so eine Veranstaltung ist ein emotionales Großereignis… Prof. Dr. Dipl.-Ing. Maximilian Kock, Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, stellte in seiner Rede die Frage, was einen Menschen antreibt. Geld, so seine Antwort, ist es in erster Linie nicht. Sondern „der Glaube an eine Sache, an eine Idee, an eine Überzeugung. Dies ist für viele Kritiker, die in den engen monetären Denkschulen aus Volks- und Betriebswirtschaftslehre verharren, häufig nur schwer nachzuvollziehen.“ Viele Projekte, fuhr Prof. Dr. Dipl.-Ing. Maximilian Kock fort, scheitern nicht an den technischen Möglichkeiten, sondern der schlechten Kommunikationsstrategie. Das heißt: Es gelingt nicht, die mit dem Projekt verbundenen Emotionen adäquat und überzeugend zu übermitteln. „Deswegen mein zweiter Appell an Sie: Investieren Sie Zeit in Ihr Gegenüber, hören Sie zu und bereichern Sie durch Ihr erworbenes Wissen und Ihre optimierten Fähigkeiten des kreativen Kommunizierens das Leben anderer Menschen mit neuen Ideen und innovativer Technik.“

Für Lachtränen sorgte Matthias Janko, der stellvertretend für die Studierenden gesprochen hat. „Sachen fallen runter und Strom schmeckt aua“, so die Quintessenz nach sieben bis neun Semestern Vorlesungen, Praktika und Übungen. Folgende Gründe gibt es in seinen Augen, Elektrotechnik zu studieren. „Die einen wollen einen sicheren Job mit guter Bezahlung, die anderen wollen den Iron Man-Anzug nachbauen. Aber jeder einzelne von uns hat studiert, um hier und jetzt, mit Stolz, und vor allem auch das erste Mal mit Recht, sagen zu können: Trust me I'm an engineer!“

Die OTH Amberg-Weiden freut sich auf den ersten Iron Man-Anzug aus der Oberpfalz und wünscht allen 110 Absolventinnen und Absolventen einen guten Start ins Berufsleben!

Ach ja: Absolvierende und Studierende, die das geheime Passwort kennen, können hier alle Bilder der Veranstaltung herunterladen und anschauen.

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news-5490 Mon, 20 May 2019 11:50:13 +0200 Herausforderungen der technologischen Voraussage https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905205490-herausforderungen-der-technologischen-voraussage/ Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Niemand weiß das besser als Bill Gates. Der Microsoft-Gründer orakelte, dass das Internet nur ein Hype und das Spam-Problem in zwei Jahren gelöst sei. Warum ist der Blick in die Zukunft so schwer? Und wie kann er trotzdem gelingen? Gute Fragen … ... gute Antworten gab Prof. Dr. Steffen Wettengl von der TH Ulm in der Vorlesung „Technologie- und Innovationsmanagement“ von Prof. Dr. Thomas Tiefel. Der Wissenschaftler referierte im Masterstudiengang Innovationsfokussierter Maschinenbau über Herausforderungen der technologischen Voraussage. Er zeigte, wie und warum sich radikale Systeminnovationen als Etappenprozess darstellen. Das veranschaulichte er anhand der Beispiele digitale Fotografie, Brennstoffzelle und autonomes Fahren.

Prof. Dr. Steffen Wettengl arbeitete auch heraus, welche Gefahren zu großer Technologieoptimismus oder -pessimismus für Unternehmen mit sich bringen. Dies verdeutlichte er am Beispiel der Elektromobilität, dem Internetprotokoll IPv6 und dem Transrapid. Abschließend wies er darauf hin, dass Innovationen nicht nur das Ergebnis technischer, sondern vor allem auch sozialer Prozesse sind und dabei die Dimensionen Mensch und Gesellschaft berücksichtigt werden müssen.

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news-5493 Mon, 20 May 2019 07:27:00 +0200 Schülergruppen aus Istanbul und Tallinn an der OTH Amberg- Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905205493-schuelergruppen-aus-istanbul-und-tallinn-an-der-oth-amberg-weiden/ Die OTH Amberg-Weiden arbeitet seit einigen Monaten mit der Organisation BayBIDS zusammen, die die Kooperation zwischen den bayerischen Hochschulen und den Deutschen Auslands- und Partnerschulen fördert. Im Rahmen der Zusammenarbeit besuchten zwei Schülergruppen die OTH Amberg-Weiden. Eine Gruppe kam aus einer deutschen Schule in Istanbul, die andere aus einer deutschen Schule in Tallinn. Beim Besuch der Hochschule erklärten MitarbeiterInnen des International Office, wie das Studium an der OTH Amberg-Weiden verläuft und welche begleitenden Maßnahmen es für internationale Studierende gibt. Außerdem nutzen die SchülerInnen die Möglichkeit, Labore am Campus in Amberg und in Weiden zu besichtigen. Das Programm wurde durch eine Stadtführung durch Amberg und Weiden abgerundet.

Ziel von BayBIDS ist es, SchülerInnen für ein Studium in Bayern zu gewinnen. Mit einem Besuch an verschiedenen bayerischen Hochschulen und Universitäten können sich Schülerinnen und Schüler von einer deutschen Schule im Ausland bereits frühzeitig ein Bild von einem Studium an einer der bayerischen Hochschulen machen und aus erster Hand den Studienalltag kennenlernen. Die SchülerInnen haben sehr gute deutsche Sprachkenntnisse, ein hohes Leistungsniveau und durch den Abschluss an einer deutschen Schule im Ausland auch eine direkte Hochschulzugangsberechtigung.

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news-5492 Fri, 17 May 2019 15:50:00 +0200 Antrittsbesuch: Dr. Rolf-Dieter Jungk informiert sich über die OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905175492-antrittsbesuch-dr-rolf-dieter-jungk-informiert-sich-ueber-die-oth-amberg-weiden/ Ministerialdirektor Dr. Rolf-Dieter Jungk, der neue Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, ist vergangene Woche an die OTH Amberg-Weiden gekommen. Gemeinsam mit Ministerialrätin Anita Bronberger tauschte er sich mit der Hochschulleitung über die Entwicklung der Hochschule, die neuen Studiengänge, die Forschungsbereiche und die Weiterbildung aus. Bei seinem Amtsantritt im Januar habe sich Ministerialdirektor Dr. Rolf-Dieter Jungk vorgenommen, in seinem ersten Amtsjahr alle bayerischen Hochschulen zu besuchen. „Das ist wichtig und wertvoll, denn über die Zukunft der Hochschulen kann man nur mitreden, wenn man sie gesehen und mit den Präsidentinnen und Präsidenten gesprochen hat“, so Jungk zu Beginn seines Besuchs. Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, berichtete dem Ministerialdirektor von der Entwicklung der OTH Amberg-Weiden und den aktuellen Neuerungen. Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach stellte den Weiterbildungsbereich vor und Vizepräsident Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Müller ging auf Studium und Lehre ein. Einen Überblick über die Forschung an der OTH Amberg-Weiden gab Vizepräsident Prof. Dr. Alfred Höß und Dr. Wolfgang Weber informierte über das Konzept der Innovativen LernOrte.

Im Anschluss konnte sich Dr. Rolf-Dieter Jungk bei einer Laborführung durch zwei Labore der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik und zwei Labore der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik einen praktischen Einblick in die Lehre und Forschung verschaffen.

 

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news-5474 Thu, 09 May 2019 13:52:47 +0200 Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung auf 9. Bamberger Energiemesse https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905095474-kompetenzzentrum-kraft-waerme-kopplung-auf-9-bamberger-energiemesse/ Die Energiemesse der Klima- und Energieagentur Bamberg gehört zu den bekanntesten Treffpunkten, wenn es um erneuerbare Energien, Energieeinsparung und Energieeffizienz geht – mehr als 60 nationale und internationale Aussteller präsentieren hier ihre Produkte. Auch das Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung der OTH Amberg-Weiden war vor Ort und stellte aktuelle Forschungsthemen vor. B. Eng. Laura Weber und M. Eng. Michael Hebauer sprachen mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern am Stand der OTH Amberg-Weiden. Sie informierten dabei über Ziele und Forschungsfelder des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung. Außerdem knüpften sie Kontakte zu Anwenderinnern und Anwendern.

Der Landkreis Bamberg ist ein wichtiger Partner des Kompetenzzentrums KWK für die Umsetzung der Forschungsergebnisse in die kommunale Praxis und einer der Vorreiter der Energiewende in Bayern. Das Engagement des Landkreises Bamberg im Klimaschutz wurde mit dem Bayerischen Energiepreis 2016 ausgezeichnet.

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news-5475 Wed, 08 May 2019 18:53:00 +0200 25 Jahre OTH Amberg-Weiden: Start ins Jubiläumsjahr! https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905085475-25-jahre-oth-amberg-weiden-start-ins-jubilaeumsjahr/ Die Gründung der Hochschule am Doppelstandort Amberg-Weiden am 1. Mai 1994 war und ist eine Erfolgsgeschichte. Die Anfänge mit zwei Studiengängen und 127 Studierenden noch klein, so entwickelte sich die damalige Fachhochschule Amberg-Weiden innerhalb von 25 Jahren zu einer Technischen Hochschule mit 32 Studiengängen an vier Fakultäten und über 3.000 Studierenden. „Hier werden die Fachkräfte, die unser Arbeitgeber vor Ort benötigen, fundiert ausgebildet“, bestätigte MdL Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, bei der Festveranstaltung Siemens Innovatorium. Vor 25 Jahren hat die gesamte Region die Herausforderung angenommen, eine Hochschule zu gründen. „Um eine Hochschule in einer Region zu etablieren, in der es bislang eine solche nicht gegeben hatte, dazu braucht es Menschen wie unseren Gründungspräsidenten August Behr, der die Ärmel hochkrempelt, der anpackt, der andere mitziehen kann, der überzeugt“, blickt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, in die Anfänge zurück.  „Ohne die Maurermeister Hans Zehetmair, August Behr und Erich Bauer hätte es das Fundament unserer Hochschule nie gegeben, sie haben nicht nur den Keller, sondern mindestens das Erdgeschoß und den ersten Stock gebaut.“ Und die Hochschule steht auf festen Füßen. „Die OTH Amberg-Weiden ist ein Innovationsmotor der Region und ein Partner der regionalen Betriebe. Die Professorinnen und Professoren forschen gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Studentinnen und Studenten mit starkem Anwendungsbezug. Dies dient auch den klein- und mittelständischen Unternehmen, die über keine eigenen großen Forschungsabteilungen verfügen“, würdigte Staatsminister Sibler das Engagement der OTH Amberg-Weiden.

Oberbürgermeister Michael Cerny, Stadt Amberg, gratulierte der OTH Amberg-Weiden nicht nur zum 25. Geburtstag, sondern zu dem, was durch sie in den 25 Jahren in den beiden Städten und der Region passiert ist. „Wir haben von der Hochschule profitiert! Die Gründung war für unsere Region ein Jahrhundertereignis.“
In einer Podiumsdiskussion mit Staatsminister Bernd Sibler, Staatsminister a. D. Dr. Hans Zehetmair, Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Stadt Weiden, und Dipl.-Kfm. Christian Engel, BHS Corrugated GmbH, wurde weit zurück in die Vergangenheit geblickt. Der ehemalige Wissenschaftsminister Hans Zehetmair erzählte, wie er den deutschen Wissenschaftsrat umstimmte, den Doppelstandort zu befürworten. Was hat die Hochschule für die Wirtschaft gebracht, was für die beiden Städte? Diese Fragen stellte Moderator Prof. Sigmund Gottlieb der Diskussionsrunde.

Franz Mende, Vorsitzender des Amberger Fördervereins, und Günther Kamm, Vorsitzender des Weidener Fördervereins, begrüßten die Gäste im Vorfeld der Festveranstaltung bei Empfang. Für einen Rückblick der etwas anderen Art sorgten Hubert Treml und Sepp Zauner.

Impressionen und ein Video, das Medientechnikstudierende zum 25-jährigen Jubiläum erstellt haben, sowie den Veranstaltungskalander im Jubiläumsjahr finden Sie hier.

 

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news-5467 Tue, 07 May 2019 11:32:37 +0200 Praktikum bei Škoda Auto a.s. in Tschechien https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905075467-praktikum-bei-skoda-auto-a-s-in-tschechien0/ Die OTH Amberg-Weiden pflegt seit mehreren Jahren enge Kontakte zu Škoda Auto a.s. in Tschechien. Jedes Jahr besuchen Škoda-MitarbeiterInnen die Hochschule. Sie stellen die Firma vor, führen Bewerbungsgespräche durch und wählen geeignete KandidatInnen für das Praktikum aus. Auch in diesem Jahr konnten sich Studierende der OTH Amberg-Weiden aller Studiengänge für ein Praktikum beim Autohersteller bewerben, vergangene Woche fanden die Vorstellungsgespräche statt. Die Auswahlgespräche plante und koordinieret Dr. Ladislava Holubová, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen.

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news-5465 Mon, 06 May 2019 18:30:00 +0200 Kooperationsvereinbarung: Siemens Amberg wird Innovativer LernOrt (ILO) https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905065465-kooperationsvereinbarung-siemens-amberg-wird-innovativer-lernort-ilo/ Siemens Amberg und die OTH Amberg-Weiden arbeiten und forschen seit vielen Jahren zusammen, vor allem in den Bereichen Automatisierungstechnik, Robotik und Digitalisierung in der Industrie. Die enge Kooperation bauen beide Partner jetzt weiter aus – Siemens Amberg wird Innovativer LernOrt (ILO) der Hochschule. Und dieser ILO wird etwas Besonderes werden, denn es wird der erste bilaterale ILO mit zwei Standorten sein: Ein Labor wird auf dem Campus der OTH in Amberg und das andere wird in dem digitalen Besucherzentrum der Siemens AG in Amberg entstehen. Am vergangenen Freitag haben Günter Jakesch, Sprecher der Betriebsleitung Siemens Amberg, Ramona Grosser, Personalleiterin Siemens Amberg, Dr. Gunter Beitinger, Betriebsleitung Siemens Amberg, und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, die Kooperationsvereinbarung unterschrieben.

„Unsere langjährige Zusammenarbeit zeichnet sich durch gegenseitiges Vertrauen und durch Innovation aus. Gerade in der Forschung arbeiten wir sehr eng zusammen und treiben viele Projekte gemeinsam voran. Wissenstransfer und Digitalisierung sind die Zukunftsfelder, die bei diesem LernOrt ausschlaggebend sind“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, bei der Vertragsunterzeichung. „Der Siemens-Standort Amberg gilt international als Vorzeigestandort für Industrie 4.0-Anwendungen“, so die Personalleiterin Ramona Grosser. „Digitalisierung erfordert nicht nur digitale Technologien, sondern auch neue Arbeitsweisen und digital geschulte Nachwuchskräfte. Hier arbeiten die OTH und Siemens Hand in Hand – sei es bei neuen Studienbildern, sei es bei der Vermittlung theoretischer und praktischer Lerninhalte.“

In den Laboren werden Siemens-MitarbeiterInnen und Studierende an Methoden zur Entwicklung digitaler Technologien arbeiten. Die WissenschaftlerInnen der Hochschule profitieren dabei von einer hochmodernen Forschungsumgebung – Studierende können die Hightech-Ausstattung für Projekt- oder Abschlussarbeiten nutzen. Die Labore sind ein wichtiger Bestandteil des Konzepts „Digitaler Campus“ an der OTH Amberg-Weiden. Und weil Siemens Amberg nicht nur der erste bilaterale ILO sein wird, sondern die Kooperation noch um den Aspekt der Weiterbildung für Siemens-MitarbeiterInnen erweitert wird, profitiert auch Siemens Amberg von der besondern Form der Kooperation im Rahmen der Innovativen LernOrte.

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news-5468 Mon, 06 May 2019 09:29:00 +0200 Krypto-Tag in Berlin: Netzwerk für Nachwuchswissenschaftler https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905065468-krypto-tag-in-berlin-netzwerk-fuer-nachwuchswissenschaftler/ Die angewandte Kryptographie spielt eine Schlüsselrolle beim Schutz vertraulicher Daten. Wer mit Cyberkriminellen Schritt halten will, muss up to date sein. Der Krypto-Tag bot Gelegenheit zum Wissensaustausch und Netzwerken. Die Veranstaltung ist eine zentrale Aktivität der GI-Fachgruppe Angewandte Kryptologie und wurde von Prof. Dr. Daniel Loebenberger, OTH Amberg-Weiden, mitorganisiert. Der Krypto-Tag richtet sich an NachwuchswissenschaftlerInnen im Bereich Kryptographie und IT-Sicherheit. Sie haben die Möglichkeit, Wissen auszutauschen sowie Kontakte zu Hochschulen und Industrie aufzubauen. Studierende, DoktorandenInnen und ForscherInnen stellen auf der Veranstaltung ihre Ideen und Forschungsergebnisse in Präsentationen vor. Thematisch wird dabei ein breites Spektrum aus dem Bereich der Kryptographie oder IT-Sicherheit abgedeckt.

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news-5471 Thu, 02 May 2019 13:45:00 +0200 Menschenkicker-Turnier: And the winner is … Captain Cock https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905025471-menschenkicker-turnier-and-the-winner-is-captain-cock/ Es ist weder ein Tischfußball, noch wird den Kickern auf den Kopf getippt, um den Ball zu schießen: Beim Menschenkicker klammern sich die SpielerInnen an die Stange, nur die Füße dürfen benutzt werden. Gar nicht so einfach, aber enorm spaßig! Diesen Spaß organisiert einmal im Jahr die Fachschaft Amberg. Beim diesjährigen Menschenkicker-Turnier sind sieben Mannschaften angetreten. Aufgeteilt in zwei Gruppen hieß es zunächst pro Gruppe Jeder gegen Jeden. Die beiden bestplatzierten Teams je Gruppe zogen direkt ins Halbfinale ein. Das Team von Technik ohne Grenzen sowie die Spieler von „Verhaftet wegen besoffen“ qualifizierten sich direkt für’s Halbfinale. Die Zweit- und Drittplatzierten spielten in einem Viertelfinale um den Einzug ins Halbfinale. Hier scheiterte die Hochschulverwaltung mit 1:5 gegen „Captain Cock und seine Pornopiraten“, Studierende des Running Snail Racing Teams. Die Fachschaft wiederum scheiterte in einer Golden-Goal-Verlängerung. Im Halbfinale trafen dann die Snails alias Captain Cock auf Technik ohne Grenzen und zeigte diesem Team die Grenzen. 6:2 war hier das Endergebnis. „Verhaftet wegen Besoffen“, im Halbfinale noch auf freiem Fuß, besiegte das Team Multivatimin. Im Finale besiegte Captain Cock  das „Verhaftet wegen Besoffen“-Team mit  einem spektakulären 5:0. Aber wie heißt es am Ende immer: Dabei sein ist alles!

Und ganz leer ging es dann doch nicht nach Hause: Alle SpielerInnen der Teams im Halbfinale bekamen ein Geschenk der Fachschaft: Sie konnten sich zwischen Kaffeebechern und Eintrittskarten für das Kurfürstenbad entscheiden.

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news-5436 Tue, 30 Apr 2019 17:08:56 +0200 Tradition trifft Zukunft: Innovationsprozesse bei STAEDTLER https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904305436-tradition-trifft-zukunft-innovationsprozesse-bei-staedtler/ Beim Schreibgerätehersteller STAEDTLER trifft Tradition auf Innovation. Wie, erklärte Dr. Alexander Vyhnal an der OTH Amberg-Weiden am Standort Amberg. Der Bereichsleiter Forschung & Entwicklung bei STAEDTLER besuchte die Hochschule auf Einladung von Prof. Dr. Thomas Tiefel. Im Rahmen der Vorlesung „Technologie- und Innovationsmanagement“ referierte er im Masterstudiengang „Innovationsfokussierter Maschinenbau“ zum Thema „Technologien, Produktinnovationen und Innovationsprozesse in der Schreibgeräteindustrie“. Dr. Alexander Vyhnal zeigte anschaulich, wie ein großes Traditionsunternehmen im angestammten Bereich der klassischen Schreibgeräte mittels Material- und Verfahrensinnovationen erfolgreich bleiben kann, wenn es gelingt, Produktinnovationen mit hohen Kundennutzen wie den WOPEX-Bleistift herzustellen.

Darüber hinaus erläuterte der Gastreferent, wie STAEDTLER seine spezifischen Kompetenzen im Zuge der digitalen Transformation nutzt. So wurde beispielsweise für Samsung in einem agilen Innovationsprozess innerhalb weniger Monate der Stift „Noris digital“ für das Schreiben auf Samsung-Geräten entwickelt.

Die Brücke zwischen analoger und digitaler Welt wurde auch mit neuartigen „Learn to write“-Systemen für Tablets geschlagen. Dies geschah in einer Kooperation mit der auf Bildungsmedien spezialisierten Firma Cornelsen. Als weitere Innovation ermöglicht STAEDTLER der Zielgruppe von Sechs- bis Zwölfjährigen ihre Füllfederhalter mittels der App 3Dsigner und der 3D-Drucktechnik zu individualisieren.

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news-5434 Tue, 30 Apr 2019 16:03:27 +0200 Austausch: University Center of Energy Efficient Buildings und Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904305434-austausch-university-center-of-energy-efficient-buildings-und-kompetenzzentrum-fuer-kra/ Das „University Center of Energy Efficient Buildings (UCEEB)“ an der Technischen Universität in Prag (CTU) und das Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) an der OTH Amberg-Weiden werden ihre Zusammenarbeit ausbauen – bei einem Treffen in Tschechien loteten sie entsprechende Möglichkeiten aus. Die beiden Hochschulen kooperieren seit 2018 im Rahmen des BTHA-Forschungsprojektes „Low cost turboexpanders for decentralized energy applications – possibilities of 3D print manufacturing from modern plastic materials“ zusammen. BTHA steht für Bayerisch-Tschechische-Hochschulagentur. Im Herbst letzten Jahres besuchte eine Delegation des UCEEB das Kompetenzzentrum KoKWK, um zukünftige Aufgaben für eine intensivierte Zusammenarbeit zu diskutieren. Vor wenigen Wochen kamen Dipl.-Ing.  Raphael Lechner M.Sc., Prof. Frank Späte und Prof. Dr. Andreas P. Weiß zum Gegenbesuch nach Tschechien. In der UCEEB am Stadtrand von Prag besichtigten sie die Forschungseinrichtungen und diskutierten mit den Prager KollegInnen weitere Kooperationsmöglichkeiten.

Die KollegInnen aus Tschechien wollen Projekte im Bereich Abwärmeverstromung mittels ORC (Organic Rankine Cycle) formulieren und dabei Prof. Dr. Andreas P. Weiß für die Turbinentechnik einbinden. Die vom Institut für Energietechnik (IfE) sehr erfolgreich betriebenen Energieeffizienz-Netzwerke sollen mittels UCEEB nach Möglichkeit nach Tschechien ausgeweitet bzw. „exportiert“ werden.

Auch im Bereich der Lehre und Ausbildung wird eine Zusammenarbeit angestrebt. Prof. Frank Späte wird bei einem tschechischen Programm zur Ausbildung von Gebäude-EnergieberaterInnen mitwirken. Auch die Durchführung von Praktika und Abschlussarbeiten am UCEEB soll für Studierende der OTH Amberg-Weiden möglich gemacht werden.

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news-5466 Tue, 30 Apr 2019 06:55:00 +0200 Kinder-Uni: Energie clever nutzen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904305466-kinder-uni-energie-clever-nutzen/ Alle reden vom Energiesparen. Aber kann man Energie wirklich sparen, also in guten Zeiten etwas zur Seite legen, um es bei Bedarf abzurufen? Ganz so einfach geht das nicht! Bei der Kinder-Uni wurde gezeigt, wie uns Energie im Alltag begegnet und wie man sinnvoll damit umgeht. Idealer Forschungsort für das Thema Energie ist der, wo die Energie herkommt. In Amberg sind das die Stadtwerke. Und so trafen sich die NachwuchsforscherInnen bei dieser Kinder-Uni bei den Stadtwerken Amberg. Prof. Dr. Frank Späte und Dipl.-Phys. Manfred Bauer machten unter anderem die Wärmeleitung „spürbar“ und auf dem Energiefahrrad wurde selbst Energie „erstrampelt“. Zum Abschluss können die TeilnehmerInnen sich an einem Modell-Dorf selbst als „Energiemanager“ erproben.
 

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news-5423 Mon, 29 Apr 2019 15:26:03 +0200 Volles Programm: Business Week und Sprachkurs in Pilsen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904295423-volles-programm-business-week-und-sprachkurs-in-pilsen/ Mehrere Studierende der OTH Amberg-Weiden nutzten im März die Semesterferien, um mit der Business Week und dem Sprachkurs Tschechisch für Anfänger an der Westböhmischen Universität Pilsen zwei Module des gemeinsamen Zertifikats „Studykom“ zu absolvieren. An diesem Projekt sind außerdem die Technische Hochschule Deggendorf und die Südböhmische Universität Budweis beteiligt. Zuerst beschäftigten sich Studierende aus vier Hochschulen in der Business Week eine Woche mit agilem Projektmanagement. „Vor allem die Vorträge zu Design Thinking und Zeitmanagement waren sehr interessant,“ erzählte der Wirtschaftsingenieurstudent Philipp Mattes: „Insgesamt war es ein volles Programm mit sehr guten Vorträgen.“ Exkursionen zur Pilsener Brauerei und VTP/Diebold Nixdorf rundeten das Programm ab.

Darauf folgte der einwöchige Sprachkurs Tschechisch für Anfänger. Dieser stieß bei den Studierenden ebenfalls auf positive Resonanz: „Der Unterricht mit drei Lehrern und ihren unterschiedlichen Ansätzen war sehr gut“, zog der Umwelttechnik-Student Maximilian Leitl sein Fazit. Einen Tag Freizeit nutzte die Gruppe aus Studierenden der OTH Amberg-Weiden und der TH Deggendorf, „um in die Stadt zu gehen“. Hier boten die Dozierenden Stadtführungen an, zum Beispiel durch den Pilsener Untergrund. Dabei konnten die Studierenden das Gelernte schon umsetzen: „Nach dem Weg fragen können wir jetzt,“ erklärte die Medientechnik-Studentin Vera Kaltenecker lachend.

Das Projekt Studykom fördert die Berufschancen im bayerisch-tschechischen Grenzraum. Zum Beispiel unterstützt das Projekt bei der Suche nach Praktika in der Tschechischen Republik. Bei Fragen wenden Sie sich an den Projektkoordinator, Dr. Bastian Vergnon.

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news-5425 Mon, 29 Apr 2019 10:24:00 +0200 Qualitätsmanagement in Unternehmen: Alumni der Medizintechnik berichten https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904295425-qualitaetsmanagement-in-unternehmen-alumni-der-medizintechnik-berichten/ Was sieht die praktische Arbeit von IngenieurInnen in der Wirtschaft aus? Diese Frage stellen sich viele Studierende, die nach ihrem Abschluss in einem Unternehmen in die Karriere starten möchten. Antworten erhielten sie von den Alumni Isabella Jentsch (M. Sc.) und Dominik Reiman (B. Eng.), die vom ihrem Berufseinstieg berichteten. Nach zwei Jahren Berufserfahrung bei der Gerresheimer Regensburg GmbH als Risk Managerin und FMEA-Moderatorin sowie als Quality Engineer haben beide bereits in verschiedenen Projekten Erfahrung gesammelt und konnten diese – zumindest in Teilen – an die Studierenden im 4. Semester Medizintechnik weitergeben.

Die Alumni gaben Einblicke in das Tages- und Projektgeschäft und verdeutlichten auch die Bedeutung ihrer Arbeit im Qualitätsmanagement eines Unternehmens, das Medizin- und Pharmaprodukte herstellt, allerdings nur in wenigen Fällen selber in Verkehr bringt. Für die Studierenden war insbesondere ein kleines Rollenspiel zur FMEA interessant, in das sie sich selber als ExpertInnen einbringen und die Methode ausprobieren konnten. Natürlich war auch Raum für persönliche Fragen an die Alumni, die zur eigenen Orientierung beitragen konnten.

Die Veranstaltung war in die Vorlesung „Qualitätsmanagement und Medizinische Zulassungen“ integriert und wurde von Prof. Burkhard Stolz organisiert: „Es freut mich ganz besonders, dass unsere Absolventinnen und Absolventen sehr gerne an die OTH Amberg-Weiden zurückkommen, um aus erster Hand über den Berufseinstieg und ihre Tätigkeitsbereiche zu berichten. Sie sind Rollenvorbilder für unsere Studierenden, die wir immer wieder gerne einladen.“ Ein Dank geht auch an die Gerresheimer Regensburg GmbH, die Veranstaltungen wie diese unterstützt.

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news-5384 Wed, 24 Apr 2019 10:21:35 +0200 Deutsch-Russisches Dialogprogramm in St. Petersburg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904245384-deutsch-russisches-dialogprogramm-in-st-petersburg/ Austausch zu „Erneuerbaren Energien als wichtiger Bestandteil klimapolitischer Konzepte“ – Das war das Thema der Konferenz des Deutsch-Russischen Dialogprogramms in St. Petersburg Anfang April. Auf Einladung des Instituts für Europäischen und Transatlantischen Dialog und von Jan Dresel, Leiter des Auslandsbüros der Hanns Seidel Stiftung in Moskau, hat Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch an der Konferenz teilgenommen. Am Beispiel eigener Forschungsprojekte am Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) der OTH Amberg-Weiden und dem Institut für Energietechnik IfE zu Wasserstofftechnologien, Zündstrahlverfahren,  Arealstromnetzen und hocheffizienten KWK-Systemen verdeutlichte Prof. Brautsch Modelle zur Berechnung von CO2-Vermeidungskosten und zeigte, wie Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen sind. Es folgte ein intensiver Austausch mit Kollegen der Universität St. Petersburg, dem Staatlichen Institut für Hydrologie der Russischen Akademie der Wissenschaften sowie dem Vorsitzenden des Energieausschusses der Stadtregierung von St. Petersburg.

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news-5378 Tue, 23 Apr 2019 16:36:11 +0200 Mit 40 Schlägen zum Gewinn: Minigolfturnier in Amberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904235378-mit-40-schlaegen-zum-gewinn-minigolfturnier-in-amberg/ Eine Minigolfanlage, 18 Bahnen und 54 begeisterte SpielerInnen: Die Studierendenvertretung lud ein zum Minigolfturnier in Amberg – mit vielen Preisen im Gepäck. Der Minigolfplatz in Amberg liegt günstig für die Studierenden, direkt zwischen Hochschule und Innenstadt. Dementsprechend hoch waren die Teilnahmezahlen: Trotz kühler Temperaturen nutzten 54 SpielerInnen aus verschiedensten Studiengängen die Möglichkeit, eine kostenlose Runde zu spielen und mit etwas Glück einen Preis zu gewinnen. Unter anderem gab es Eintrittskarten fürs  Kurfürstenbad in Amberg, einen Gutschein „Amberger Stadtgeld“, einen hochwertigen Mehrwegkaffeebecher und Freikarten für die Minigolfanlage.

Etwa zwei Stunden dauerte es, bis alle Bahnen bespielt waren. Gespannt warteten die TeilnehmerInnen, wer die Gewinne mit nach Hause nehmen durfte. Denn es war knapp: Die ersten acht Plätze lagen innerhalb einer Bandbreite von zehn Schlägen eng beieinander, mehrfach erzielten die SpielerInnen die gleiche Schlagzahl. Der Sieger benötigte für die 18 Bahnen nur 40 Schläge.

Die Preise wurden von der Studierendenvertretung, dem Stadtmarketing Amberg, den Stadtwerken Amberg und der Minigolfanlage in Amberg zur Verfügung gestellt.

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news-5373 Thu, 18 Apr 2019 10:46:08 +0200 Forschung und Entwicklung im bayerisch-tschechischen Grenzraum https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904185373-forschung-und-entwicklung-im-bayerisch-tschechischen-grenzraum/ Vier Ziel-ETZ-Projekte mit der Tschechischen Republik – vier unterschiedliche Forschungsschwerpunkte: Beim 3. Öffentlichen Workshops des Ziel-ETZ-Projekts #53 „Czech – Bavarian Conference for the exchange of knowledge and experience in research, development and innovation“ in Pilsen wurden die vielfältigen Forschungskooperationen im Grenzgebiet vorgestellt. Neben dem Projekt #53 kooperiert die OTH Amberg-Weiden noch in drei weiteren Ziel-ETZ-Projekten. Das Ziel-ETZ Projekt #53 „Grenzüberschreitendes F&I Netzwerk für Energieeffizienz und Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung“ hat die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Ziel. Kooperationspartner sind neben der OTH AW (Lead Partner) die Westböhmische Universität Pilsen (UWB) und sechs KMU aus der Grenzregion.

In den drei Jahren Projektlaufzeit (Oktober 2016 bis September 2019)  finden regelmäßig Arbeitsgruppentreffen, Netzwerktreffen und öffentliche Workshops statt. Die UWB hat nun zum 3. öffentlichen Workshop unter dem Motto „Czech – Bavarian Conference for the exchange of knowledge and experience in research, development and innovation“ nach Pilsen geladen. Knapp 20 grenzüberschreitende Projekte unterschiedlichster Forschungsschwerpunkte wurden auf dem Workshop vorgestellt. Dabei bekamen die Teilnehmer einen Einblick in die vielfältigen Netzwerk- und Forschungsaktivitäten, die im bayerisch - tschechischen Grenzraum stattfinden.

Bei der Vorstellung des Projekts #53 wurden neben den Netzwerkaktivitäten und Forschungsschwerpunkten der Hochschulen die Ergebnisse und Publikationen der KMU-Arbeitsgruppen präsentiert. Im Fokus standen dabei CFD-Simulationen und Optimierungen von Anlagenkomponenten. In Kooperation mit der AGO AG Energie und Anlagen (Kulmbach), mit der AM – C.M.E. s.r.o. (Přeštice), mit Susteen Technologies GmbH (Sulzbach-Rosenberg), mit der UAS Messtechnik GmbH (Viechtach), dem Institut für Energieverfahrenstechnik und Fluidmechanik GmbH (Schönsee) und dem Institut für Energietechnik (IfE) aus Amberg wurden dabei ausgehend von praktischen Aufgabenstellungen der KMU-Partner mit Hilfe moderner computergestützter Ingenieurmethoden Optimierungspotentiale für KWK-Systeme und energietechnische Anlagen herausgearbeitet.

Innerhalb des Ziel-ETZ-Projekts #90 „Erforschung und Entwicklung eines Schraubenmotors“ kooperieren die UWB als Lead Partner mit der OTH-AW und dem tschechischen Unternehmen ATMOS vývoj s.r.o. (Chrást). Dabei soll ein Schraubenexpander zur Nutzung von (bisher nicht genutzter) Abwärme industrieller Prozesse oder der Verbrennungswärme nachwachsender Rohstoffe mittels eines ORC-Prozesses entwickelt werden. Das Projekt läuft über drei Jahre noch bis einschließlich Januar 2021.

Die Kooperationspartner im Ziel-ETZ-Projekt #185 „3D COVER“ sind auf der tschechischen Seite die Forschungseinrichtung COMTES FHT a.s. (Lead Partner) aus Dobřany und auf der deutschen Seite das Fraunhofer Umsicht Institut (Sulzbach-Rosenberg) und die OTH AW. Ziel des Projekts ist, die mit der LPBF-Technologie (Laser Powder Bed Fusion) hergestellten Werkstoffe zu beschreiben und diese mit den konventionell hergestellten Werkstoffen zu vergleichen. Diese Technologie ermöglicht die Herstellung von Originalteilen, Prototypen und Proben mit komplizierter Geometrie, die schwierig mit konventionellen Methoden herstellbar sind. Die Laufzeit des Projekts (3 Jahre) endet  im Februar 2021.

Beim Ziel-ETZ-Projekt #192 stehen die Studenten der Grenzregion im Fokus. Das Projekt ermöglicht die Kompetenzsteigerung von Studenten für den Arbeitsmarkt im bayerisch-tschechischen Grenzraum, indem STUDYKOM-Wahlmodule absolviert werden. Dadurch können die Berufsaussichten über die Grenze hinaus erweitert werden. Vier Hochschulen, auf tschechischer Seite die UWB und die Südböhmische Universität Budweis, auf deutscher Seite die TH Deggendorf und die OTH Amberg-Weiden, kooperieren bei diesem Projekt, dass ebenfalls über drei Jahre läuft und am 01.09.2017 startete.

Weitere Informationen zu allen bayerisch-tschechischen Ziel-ETZ-Forschungsprojekten der OTH AW und auch einen Hinweis zum 4. Öffentlichen Workshop des Ziel-ETZ-Projekts #53 zum Thema ORC (Amberg) finden Sie hier.

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news-5455 Tue, 16 Apr 2019 16:14:00 +0200 Nachhaltiger leben: OTH Amberg-Weiden besucht Decker-Schulen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904165455-nachhaltiger-leben-oth-amberg-weiden-besucht-decker-schulen/ Alexander Herzner, Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft an der OTH Amberg-Weiden, besuchte die Decker-Schulen in Amberg. In seinem Vortrag informierte er die Schülerinnen über Klimaschutz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Der moderne, westliche Lebensstil, so Alexander Herzner, belastet die Erde in hohem Maß. Vor allem eine bewusstere und nachhaltigere Lebensweise würde ermöglichen, dass auch zukünftige Generationen noch auf dem Planeten leben können. Das veranschaulichte der Referent an mehreren Diagrammen und Rechenbeispielen, wobei er vor allem auf die Bereiche Artensterben, Klimakrise und Stickstoffkreislauf einging. Nach seinem Vortrag stellte sich Alexander Herzner der Diskussion mit den Schülerinnen.

Einen detaillierten Beitrag zu dieser Veranstaltung lesen Sie hier.

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news-5370 Tue, 16 Apr 2019 16:00:33 +0200 Forschungsbericht 2019 ist erschienen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904165370-forschungsbericht-2019-jetzt-erschienen/ Neben der Lehre betreibt die OTH Amberg-Weiden anwendungs- und lösungsorientierte Forschung. Einen Eindruck über die Vielfalt der Projekte der vier Fakultäten bietet der neue Forschungsbericht, der jetzt veröffentlicht wurde. Der neue Bericht behandelt 34 Forschungsthemen entlang der Schwerpunkte Energie und Mobilität, Information und Kommunikation, Produktion und Systeme sowie Lebenswissenschaften und Ethik. Die beiden Querschnittsthemen Digitalisierung und Sensorik runden das Themenspektrum ab.

Gerade das Querschnittsthema Digitalisierung prägt die Forschung der OTH Amberg-Weiden. Der Aufgabe, kleine und mittlere Unternehmen erfolgreich in die digitale Produktion zu integrieren, nimmt sich sehr erfolgreich das fakultätsübergreifende Projekt ISAC@OTH-AW an. Im Kontext europäischer Partner und zusammen mit Global Playern leisten die ForscherInnen einen Beitrag beim Vorankommen des autonomen Fahrens.

Aspekten des maschinellen Lernens und Fragen der künstlichen Intelligenz (KI) widmen sich weitere wesentliche Teile der Forschungsarbeit. Datenübertragung in Echtzeit, KI in dezentralen Anwendungen und maschinelles Lernen sind essenzielle Themen, die die Hochschule in Verbindung mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Daten und der Ethik in der Technologiefolgenforschung weiterentwickelt. Diese Inhalte verstärken zudem passgenau das erfolgreiche Konzept „Digitaler Campus“ – mit weiteren Bausteinen in der Lehre und Weiterbildung wie der Weiterführung der Kooperation mit der Fraunhofer Gesellschaft in unserem Lernlabor Cybersicherheit.

Die Beispiele aus der jüngsten Forschung zeigen, wie wichtig Wissenschaft und Forschung für die Gesellschaft ist. Dabei ist der Erkenntnisaustausch keine Einbahnstraße. Die Rückkopplung in die Lehre gewährleistet eine hoch qualifizierte und bedarfsgerechte Ausbildung und trägt wesentlich zur Sicherung des Fach- und Führungskräftenachwuchses bei.

Interessierte können sich hier selbst einen Eindruck über den aktuellen Forschungsbericht verschaffen.

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news-5369 Mon, 15 Apr 2019 17:56:00 +0200 UAS4EUROPE Conference 2019: OTH Amberg-Weiden stellt Forschungsprojekte vor https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904155369-uas4europe-conference-2019-oth-amberg-weiden-stellt-forschungsprojekte-vor/ Wie können sich Hochschulen für angewandte Wissenschaften an europäischen Förderprogrammen für Forschung und Innovation beteiligen? Über 200 TeilnehmerInnen aus zahlreichen europäischen Staaten fanden bei der UAS4EUROPE Conference 2019 in Brüssel Antworten auf diese Frage. Auch die OTH Amberg-Weiden war vor Ort – und stellte zwei aktuelle Forschungsprojekte vor. Die UAS4EUROPE (Universities of Applied Sciences for Europe) Conference war hochkarätig besetzt: Neben Bernd Sibler, dem bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, nahmen VertreterInnen der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments an der Veranstaltung teil. Ziel der Konferenz war es, die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) über aktuelle und künftige EU-Fördermöglichkeiten für innovative Forschungsvorhaben zu informieren, ihnen eine internationale Vernetzungsplattform zu bieten und sie zu neuen Forschungsprojekten und Kooperationen zu animieren. Außerdem hatten HAW-VertreterInnen und -WissenschaftlerInnen die Möglichkeit, eigene Forschungsvorhaben zu präsentieren.

Michael Tschapka, Referent für Forschung, Wissens- und Technologietransfer an der OTH Amberg-Weiden, nutzte diese Gelegenheit, um in einer Poster-Session die Projekte PRYSTINE und 1000kmPLUS vorzustellen, die beide von Vizepräsident Prof. Dr. Alfred Höß geleitet werden.

PRYSTINE steht für programmierbare Systeme für Intelligenz in Automobilen. Das europäische Forschungsprojekt will automatisiertes Fahren auf Landstraßen und in der Stadt voranbringen. Dafür soll eine Plattform entwickelt werden, die Informationen der Fahrzeugsensoren mit denen der hochgenauen digitalen Karte und den Daten, die über Kommunikation ins Fahrzeug gelangen, zusammenführt. Insgesamt arbeiten 59 Partner aus 14 Ländern an diesem Projekt – das Team der OTH Amberg-Weiden ist für die sichere Kommunikation über Mobilfunk (LTE) zuständig, speziell für KI-basierte Verfahren zur Sicherstellung bestmöglicher Verbindungsqualität.

Das EU-Projekt 1000kmPLUS will den Durchbruch für erschwingliche, benutzerfreundliche und sichere Elektromobilität auch für Langstrecken schaffen. Es geht um ein europaweites Netz zuverlässiger und leistungsstarker Ladestationen, hocheffiziente Antriebe und Autos, intelligente Navigations- und Kommunikationssysteme. Geschäfts- und Privatreisende sollen auch auf Langstrecken E-Autos nutzen können. Ein Projekt, um die europäische Automobilbranche zukunfts- und wettbewerbsfähig zu halten. Neben der OTH Amberg-Weiden beteiligen sich mehrere Unternehmen, das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme sowie die Universitäten aus Brünn und Dresden daran.

Die UAS4EUROPE Conference fand in diesem Jahr zum 2. Mal statt. Veranstalter war das europäische HAW-Netzwerk UAS4EUROPE, in Kooperation mit der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR). Gastgeber war die Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU.

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news-5361 Wed, 10 Apr 2019 18:43:39 +0200 Ostbayerisches ScienceCamp 2019: Selber forschen macht schlau! https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904105361-ostbayerisches-sciencecamp-2019-selber-forschen-macht-schlau/ Das gab’s noch nie beim ScienceCamp. Die 16 TeilnehmerInnen kamen alle aus einer anderen Schule. Doch wenn junge, neugierige Menschen die Köpfe zusammenstecken und miteinander forschen, geschieht etwas Großartiges. Dann werden aus Fremden starke Teams, aus SchülerInnen ForscherInnen, aus Ideen Experimente, aus Erkenntnissen Präsentationen. So macht Wissenschaft Spaß! Das Gute am Älterwerden ist… Es geht langsam, damit man sich daran gewöhnen kann. Anders im ScienceCamp. In einem besonders spektakulären Experiment packten sich die ZehntklässlerInnen in fünf Minuten 50 Lebensjahre auf den Buckel. Sie stiegen in einen Altersanzug, der mit Gewichten, Bandagen, Brillen und Ohrschutz die Einschränkungen älterer Menschen simuliert. Treppensteigen, Tippen, Liegestützen, Kniebeugen oder Hampelmann – alle Bewegungen gingen langsam und fielen schwer.

Gut, dass das nur ein Versuch war. Denn für das ScienceCamp werden geschickte Finger und flinke Köpfe benötigt. Vor allem in den Laboren. Dort sezierten die SchülerInnen Schweineherzen, führten EKG-Versuche und Cold Pressure Tests durch. Auch auf internationalem Parkett sind sie jetzt behände unterwegs – das Know-how dafür erwarben sie in einem Business-Knigge-Kurs mit anschließendem Abendessen.

Am letzten Tag stellten die SchülerInnen die Früchte ihrer Forschungen vor. In Vierer-Gruppen präsentierten sie die Ergebnisse ihrer Experimente eloquent und überzeugend vor großem Publikum. Die Vorträge beschäftigten sich mit der Physiologie des Alterns, Cold Pressure Tests oder EKG. Besonders überzeugte die zweite Präsentation über Physiologie im Wandel der Zeit. Die vier SchülerInnen nahmen Wahrnehmung und Motorik im Alter unter die Lupe – und holten sich damit den ersten Preis.

Das dreitägige ScienceCamp findet in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Forschung im Auftrag des Ministerialbeauftragten der Oberpfalz auf Initiative des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Schwandorf und mit Unterstützung der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden statt. Ziel des Camps ist, begabte und interessierte SchülerInnen der 10. Jahrgangsstufen im MINT-Bereich gezielt zu fördern.

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news-5354 Tue, 09 Apr 2019 20:25:11 +0200 TurboSmart: Staatsminister Füracker übergibt Förderbescheid für Entwicklung „schlauer“ Turbinen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904095354-turbosmart-staatsminister-fueracker-uebergibt-foerderbescheid-fuer-entwicklung-schlauer/ Abwärme von Blockheizkraftwerken oder von industriellen Prozessen soll mit einer neuartigen, intelligenten, sich selbst anpassenden Mikroexpansionsturbine nachverstromt werden. Das ist das neueste Forschungsprojekt, an dem die OTH Amberg-Weiden gemeinsam mit dem Zentrum für Energietechnik (ZET) der Universität Bayreuth und die DEPRAG SCHULZ GMBH u. Co. arbeitet. Die Bayerische Forschungsstiftung unterstützt das Forschungsvorhaben mit 347.000 Euro. Albert Füracker, Bayerischer Staatsminister der Finanzen und für Heimat, hat gestern den Förderbescheid übergeben. Ressourcenschonung sei ein wesentlicher Aspekt für eine erfolgreiche Energiewende. „Es freut mich besonders, dass wir hier in Nordostbayern mit den Hochschulen in Amberg-Weiden und in Bayreuth gleich zwei Leuchtturminstitute haben, die sich dieser Aufgabe annehmen und mit der regionalen Wirtschaft eng zusammenarbeiten“, sagte Heimatminister Albert Füracker. Die Forschung zur nachhaltigen Energieversorgung und zur Steigerung der Energieeffizienz ist eines der Kernarbeitsgebiete und gehört zu den Kernkompetenzen der OTH Amberg-Weiden. „Uns zeichnet im Bereich der Energie eine Forschung und eine Entwicklung am Puls der Zeit, eine enorme Einwerbung von Drittmitteln, viele internationale Aktivitäten und ein intensiver Wissens- und Technologietransfer aus. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass wir erreicht haben, mit dem Schwerpunkt „Energie und Ressourceneffizienz“ in die bundesweite Forschungslandkarte der HRK aufgenommen zu werden“, so Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden.

Enge Kooperation seit 2011

Das Projekt „TurboSmart – adaptive Mikroexpansionsturbine für die Energierückgewinnung“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß, Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung an der OTH Amberg-Weiden, ist bereits das dritte gemeinsames Energie-Forschungsprojekt der OTH Amberg-Weiden, dem ZET und der DEPRAG.

Das erste gemeinsame Projekt, das auch schon von der Bayerischen Forschungsstiftung gefördert wurde, hatte die Entwicklung eines ORC-Minikraftwerkes zur Abwärmenutzung zum Ziel. Dabei beschäftigte sich Prof. Dr.-Ing. Weiß intensiv mit der Entwicklung von Mikroexpansionsturbinen für organische Dämpfe und arbeitet an der Entwicklung bzw. Verbesserung eines Auslegungstools, mit dessen Hilfe Axial-, Radial- und Cantileverturbinen für ca. 350 unterschiedliche Gas und Dämpfe ausgelegt werden können. Im Rahmen dieses Projekts wurde eine ORC-Versuchsanlage am Zentrum für Energietechnik (ZET) der Universität Bayreuth unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dieter Brüggemann errichtet.

In einem zweiten gemeinsamen Projekt wurde ein „Baukastensystem“ für Mikroexpansionsturbinengeneratoren entwickelt und drei verschiedene Repräsentanten dieses Baukastens wurden in einer zweiten ORC-Anlage mit Hexamethyldisiloxan (MM) als Arbeitsmittel getestet. Aufgrund des sehr zuverlässig arbeitenden neuen ORC-Versuchskraftwerkes konnten die Turbinen nicht nur im Auslegungspunkt, sondern auch unter Teillast getestet und so die Betriebs- und Wirkungsgradcharakteristiken bestimmt werden. Die sorgfältige Analyse dieser wertvollen Daten zeigte auf, dass eine weitere Verbesserung der Effizienzbetrieben wird in der Energierückgewinnung durch eine sich selbstständig adaptierende Turbine mit variabler Geometrie erreicht werden kann.

Das TurboSmart-Projekt ist eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Projekte und greift auf die Ergebnisse der ersten zurück. Im neuen Projekt sollen im bereits existierenden Versuchskraftwerk in Bayreuth Turbinen mit variabler Geometrie neu entwickelt und getestet werden. Dadurch, dass sich die neuen Turbinen selbstständig – also „smart“ – an veränderte Betriebsbedingungen anpassen können, soll die Energieausbeute bei der Rückverstromung von Abwärme um 20 Prozent gesteigert werden.

„Wir ergänzen uns hervorragend. Die Bayreuther Kollegen Prof. Dr. Dieter Brüggemann und Dr. Florian Heberle sind die Spezialisten im Bereich der Thermodynamik des Prozesses, wir sind die Spezialisten für die Turbine und den Generator und bei der DEPRAG wird konstruiert, gebaut und weiterentwickelt“, sagt Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß über die erfolgreiche Zusammenarbeit.­

 

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news-5353 Tue, 09 Apr 2019 18:06:37 +0200 Neuer Förderpartner stärkt Deutschlandstipendium https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904095353-neuer-foerderpartner-staerkt-deutschlandstipendium/ Das Deutschlandstipendium berücksichtigt neben hervorragenden Leistungen im Studium auch das ehrenamtliche Engagement der Studierenden. Der seit Herbst laufende Förderdurchgang an der OTH Amberg-Weiden konnte nun durch einen neuen Förderpartner weiter gestärkt werden: das Unternehmen Ambros Schmelzer & Sohn GmbH & Co KG aus Waldershof. Damit unterstützen nun 29 Förderpartner 49 Stipendiatinnen und Stipendiaten. Helmut Keck, einer der beiden Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Schmelzer, kam an die OTH in Amberg, um gemeinsam mit der Hochschulleitung die Deutschlandstipendiumurkunde an „seine“ Stipendiatin Natalie Scheufler zu überreichen.

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news-5352 Tue, 09 Apr 2019 13:35:58 +0200 eCommerce Nacht 2019: Alexa, kauf‘ mir ein Puppenhaus https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904095352-ecommerce-nacht-2019-alexa-kauf-mir-ein-puppenhaus/ Alexa ist keine gute Fee. Doch der sechsjährigen Megan aus Texas erfüllte sie prompt einen Wunsch. Kaum hatte das Mädchen den magischen Satz „Alexa hat mir ein Puppenhaus bestellt“ gesagt, lieferte das sprachgesteuerte Wunderwesen das begehrte Spielzeug Frei Haus. Natürlich gegen Rechnung. Und bei dem einen Puppenhaus blieb es nicht... Ein Fall für die eCommerce Nacht 2019. Wer Alexa, den Sprachassistenten vom Amazon verstehen will, muss die Basics über künstliche Intelligenz (KI) im Kopf haben. Zurzeit schwirren zahllose Begriffe durch die Netzwelt: Machine Learning, Internet of Things, Big Data, Edge Computing oder Natural Language Processing. Dr. Matthias Bauch, Key Account Manager bei der Synnotech AG in Regensburg, nahm die Schlagwörter unter die Lupe. Er erklärte, wie Wurfroboter und Gurkensortiermaschinen, aber auch Sprachbots wie Siri oder Alexa ticken. Den Siegeszug der Algorithmen im eCommerce diskutierte er differenziert.

Ralf Mager, Head of eCommerce/Online Marketing bei Lodenfrey München, erklärte, wie es ist, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, der mit Vollgas über die Gleise brettert. Das Modehaus mit 177-jähriger Tradition entschloss sich erst 2010, also relativ spät, einen Online-Store zu eröffnen. In seinem Vortrag blickte er auf neun Jahre digitale Transformation zurück und gab Tipps für den erfolgreichen e-Shop. Unter anderem sollten Anbieter alle Kommunikationskanäle bedienen und keine Angst vor neuen Technologien haben, zum Beispiel Voice-Commerce. Allerdings biete Lodenfrey noch keine Bestellung über Sprachassistenten.

Anders Amazon: Mit digitaler Unterstützung konnte nicht nur die kleine Megan das Puppenhaus bestellen, sondern – unfreiwillig – auch viele TV-ZuschauerInnen: Als ein Nachrichtensprecher auf dem Bildschirm über das Mädchen berichtete, hörte Alexa mit – und legte los. Kilian Kost, Rechtsanwalt der Kanzlei Wilde Beuger Solmecke, wies mit der Geschichte auf die Tücken des Voice-Commerce hin. Der Umgang mit den Verbraucherrechten sei nicht geklärt, nötige Informationen wie Produktmerkmale, Gesamtpreis oder Versand- und Zusatzkosten könne ein Sprachassistent nur umständlich übermitteln. Wer will schon „Gesetzliche Pflichtinformationen für Verbraucher“ hören? In seinem Vortrag führte der Rechtsanwalt die ZuhörerInnen durch den Dschungel der verschiedenen Gesetze, den Vorgaben der EU und den zahllosen relevanten Urteilen zu Internet und Recht. Neben Voice-Commerce standen Social Media Marketing, Markenrecht und Abmahnung auf dem Programm.

Die eCommerce Nacht richtet sich an alle, die mehr über Onlinemarketing und Onlinehandel erfahren möchten. Sie wird von fotopuzzle.de und der OTH Amberg-Weiden in Kooperation veranstaltet. Der Termin für die Veranstaltung im kommenden Jahr steht bereits fest. Es ist der 27. April 2020. Also gleich Alexa, Siri und Co. Bescheid sagen – die digitalen Assistenten reservieren diesen Termin gern.

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news-5348 Mon, 08 Apr 2019 19:17:14 +0200 Staatsminister Füracker gibt Startschuss für BayernWLAN https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904085348-staatsminister-fueracker-gibt-startschuss-fuer-bayernwlan/ Kostenfrei, rund um die Uhr und ohne Begrenzung im Internet surfen – Albert Füracker, Staatsminister der Finanzen und für Heimat, hat heute gemeinsam mit Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug die BayerWLAN-Hotspots an der OTH Amberg-Weiden offiziell freigeschaltet. Damit steht nun Studierenden, MitarbeiterInnen und Besucher der Hochschule ein offenes und kostenfreies WLAN-Angebot zu Verfügung. Insgesamt sind an beiden Standorten 174 Hotspots in das kostenlose BayernWLAN-Netz eingebunden. „Gemeinsam mit der Hochschule schaffen wir hier ein tolles Angebot“, hob Staatsminister Füracker hervor. „Die OTH Amberg-Weiden stellt hierfür 91 Hotspots am Standort Amberg und 83 am Standort Weiden zur Verfügung. Damit sind alle Gebäude der Hochschule und auch die Studierendenwohnheime Eisberg in Amberg und Am Postkeller in Weiden ausgestattet“, so Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden.

Bayern soll das erste Bundesland mit einem eigenen WLAN-Netz werden. Mehr als 18.800 Hotspots sind bereits verfügbar. Auf allen BayernWLAN-Hotspots steht auch das weltweite Wissenschaftsnetz „eduroam“ für mobiles Arbeiten zur Verfügung. Somit ist es allen Studierenden und WissenschaftlerInnen der Universitäten und Hochschulen möglich, sich an allen BayernWLAN-Standorten auch in das Wissenschaftsnetz „eduroam“ einzuloggen. Der Einstieg in das freie BayernWLAN ist leicht und praktisch: Jeder Hotspot heißt „@BayernWLAN“. Es sind keine Registrierung, Passwörter oder Anmeldedaten erforderlich.

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news-5339 Fri, 05 Apr 2019 12:52:50 +0200 Meine Welt – Deine Welt: Entwicklungszusammenarbeit statt Entwicklungshilfe https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904055339-meine-welt-deine-welt-entwicklungszusammenarbeit-statt-entwicklungshilfe/ Der frühere Begriff „Entwicklungshilfe“ wurde schon vor vielen Jahren durch „Entwicklungszusammenarbeit“ ersetzt und das aus gutem Grund. Denn, es geht dabei nicht um eine einseitige Hilfe von uns für Bedürftige, sondern um eine Zusammenarbeit, von der alle Beteiligten profitieren. Wir haben nur eine Erde und viele globale Herausforderungen müssen gemeistert werden. Wichtige Kernthemen sind dabei der Klimaschutz, umweltfreundliche Energieerzeugung und effizienter Einsatz der begrenzt vorhandenen Ressourcen, alles Themen mit denen sich die OTH Amberg-Weiden auseinandersetzt. Das zweite TechnikForum an der OTH Amberg Weiden hat an drei Beispielen deutlich gemacht, was Entwicklungszusammenarbeit konkret bedeutet und warum sie für eine Hochschule, aber auch für uns als Gesellschaft wichtig und wertvoll ist.

Dass Energieeffizienz auch außerhalb von  Deutschland ein zunehmend wichtiges Thema ist, zeigte Dr. Bärbel Schwaiger, Programmleiterin Infrastruktur, Ukraine, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, in ihrem Vortrag „Energieeffizienz und Klimaschutz“ in der Ukraine auf. Durch fehlende Kompetenzen im Land, politische Instabilität und wenig Interesse in der Bevölkerung, da die Energieversorgung stark vom Staat subventioniert wird, wurde dort Energie über lange Jahre regelrecht verschwendet. Aufgrund schlechter Bauausführung sind viele Gebäude gar nicht oder nur mangelhaft gedämmt. Die GIZ engagiert sich deshalb auf kommunaler Ebene in den Bereichen Beratung und Ausbildung. Im Jahr 2004 startete in vier Pilotstädten die Etablierung eines Energiemonitorings, im Jahr 2017 nutzen 153 Städte dieses System. Auch in Zukunft wird die GIZ durch ihr Engagement die Ukraine auf Ihrem Weg zu einem energieeffizienten und klimafreundlichen Land begleiten.

In dem Vortrag „Das Wunder vom Han Fluss“ erläuterte Prof. Dr.-Ing. Christoph Lindenberger die Entwicklung Südkoreas von dem 1960 noch sehr armen Land hin zu einer modernen und exportstarken Industrienation. Sehr anschaulich erläuterte Lindenberger die einzelnen Stationen der Entwicklung, den Einfluss Deutschlands und die aktuellen Probleme im Land. So fehlen dort Facharbeiter, da über 75 % der 25- bis 35- Jährigen ein Studium mit einem Bachelor abgeschlossen haben. In aktuellen Themen der Entwicklungszusammenarbeit wird in Südkorea versucht, eine duale Ausbildung, wie in Deutschland bekannt, zu etablieren.

Im dritten Vortrag sprach Florian Wachler, Regionalgruppenleiter bei „Technik ohne Grenzen“, über das Thema Nachhaltigkeit von Entwicklungszusammenarbeit. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Planung und Steuerung von Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit, um dort langfristige Nachhaltigkeit zu gewährleisten.  Adelheid Gonschorek, Projektleiterin bei „Technik ohne Grenzen“, zeigte dann an einem konkreten Projektbeispiel, dem Bau einer Toilettenanlage in Gambia auf, wie ein solches Projekt im Rahmen ihrer Tätigkeit umgesetzt wurde. Das es wichtig ist, sich als westliche Nation in solchen Projekten zu engagieren, stand nach dem Vortrag für alle außer Frage. Die Frage nach der Nachhaltigkeit von solchen Projekten konnte aber abschließend nicht vollkommen geklärt werden.

Das TechnikForum ist eine Veranstaltung der Fakultäten „Maschinenbau/Umwelttechnik“ und „Elektrotechnik, Medien und Informatik“ und richtet sich an alle Interessierten – auch aus Industrie, Wirtschaft und Bevölkerung. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Stadt Amberg.

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news-5340 Fri, 05 Apr 2019 12:43:00 +0200 Mehr als nur ein Lauf: Laufsymposium zum Nofi-Lauf 2019 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904055340-mehr-als-nur-ein-lauf-laufsymposium-zum-nofi-lauf-2019/ Der Nofi-Lauf und die OTH Amberg-Weiden haben Gemeinsamkeiten: beide haben die Region bewegt, beide feiern in diesem Jahr ein Jubiläum. Die Kick-off-Veranstaltung zum Nordoberpfälzer Firmenlauf Lauf 2019 lieferte beim Laufsymposium zahlreiche Argumenten für den Laufsport. Vom Runner’s high, über den inneren Schweinehund, bis hin zu den Kräften, die beim Laufen auf dem Körper wirken – ein motivierender Abend. „Sport ist Mord“ – ja, aber nur extreme sportliche Aktivitäten. Ansonsten gilt: Wer Sport treibt, lebt länger. Denn regelmäßige sportliche Aktivität, stärkt Herz und Kreislauf, Sehnen und Muskeln. Hier kommt dem Menschen zu Gute, dass er für die Bewegung geschaffen ist. „Wir kommen aus der Steinzeit, in der der Mensch Jäger und Sammler war. Heute sind wir Sitzer,“ so Prof. Dr. Robert Schwinger, Kardiologe und Chefarzt am Klinikum Weiden in seinem Vortrag „Herzensangelegenheit Laufen“.

„Joggen macht den Kopf frei“ – ja, denn beim Laufen wird die Endorphinausschüttung erhöht und das hilft, Stress abzubauen. Laufen kann sogar Schmerzen lindern. Elisabeth Eißner, Chefärztin der Orthopädischen Rehabilitation Waldsassen, sieht eine Parallele zwischen den Wirkungen einer Schmerzbehandlung und denen der beim Laufen entstehenden Endorphine. Aber nicht für jeden ist Laufen die richtige Sportart. Diplom-Psychologe Jörg Oppitz, Kliniken Nordoberpfalz AG, ergänzt den Vortrag über die „Psychologie des Laufens“ um die Punkte Motive zu Laufen. „Viele Läufer nennen das Naturerleben als das Motiv, das sie zum Laufen bringt.“

„Ohne Ziele fehlt die Motivation zum Laufen“ – ja, denn sie helfen, fokussiert zu bleiben. Allerdings sollten die Ziele nicht zu hochgesteckt sein. Holly Zimmermann, vierfache Mutter und Ultramarathonläuferin, empfiehlt, dass vor allem LaufanfängerInnen über ihre Ziele sprechen sollen. „Ist das Ziel gegenüber anderen geäußert, hilft es, das Laufen durchzuhalten.“

„Auf das richtige Schuhwerk kommt es“ – ja, denn beim Laufen wirkt ein Vielfaches des Körpergewichtes auf dem Fuß. Christopher Fleischmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der OTH Amberg-Weiden, erläutert in seinem Vortrag „Biomechanik des Laufens“, welche Kräfte auf den Körper wirken. Je härter der Boden, umso belastender für die Gelenke.

Am Ende des Laufsymposiums blieben für NichtläuferInnen nicht mehr viele Argumente übrig, was gegen Laufen spricht. Und für Spätentschlossen ist es für den Nofi-Lauf noch nicht zu spät: Wer jetzt mit dem Laufen anfängt, dreimal die Woche trainiert und sich dabei langsam steigert, kann am 29. Mai die 7,7 Kilometer lange Strecke durchlaufen.

Der Nofi-Lauf ist ein Event, bei dem die OTH Amberg-Weiden mit einem möglichst großen Team an den Start gehen möchte. Wer mitlaufen möchte, kann sich hier anmelden. Gemeinsam mit unseren Sponsoren übernehmen wir die Gebühren – und spendieren ein fesches Laufshirt im Jubiläumsdesign der OTH Amberg-Weiden.

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news-5335 Thu, 04 Apr 2019 15:29:05 +0200 Stimmungsbarometer: Vorfahrt für Nachhaltigkeit https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904045335-stimmungsbarometer-vorfahrt-fuer-nachhaltigkeit/ An der OTH Amberg-Weiden hat Nachhaltigkeit Vorfahrt – in der Lehre, Forschung und im täglichen Betrieb. Was läuft gut? Wo ist noch Luft nach oben? Jetzt haben die Studierenden das Wort. Auf dem „Stimmungsbarometer“ können sie zurzeit Feedback geben und Wünsche äußern. Die Ergebnisse fließen in die Nachhaltigkeitsstrategie der Hochschule ein. Am Campus in Weiden steht das Stimmungsbarometer vor der Bibliothek, am Campus in Amberg im Eingangsbereich der Mensa. Die Umfrage wird vom Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft durchgeführt – Studierende können noch bis 15. April mitmachen.

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news-5333 Thu, 04 Apr 2019 12:22:42 +0200 Eröffnung: Kompetenzzentrum für Gesundheit im ländlichen Raum und Medical Valley Center https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904045333-eroeffnung-kompetenzzentrum-fuer-gesundheit-im-laendlichen-raum-und-medical-valley-cent/ Die Gesundheitsversorgung in ländlichen Räumen wie der nördlichen Oberpfalz steht vor großen Herausforderungen – überkommene Strukturen, Kostendruck oder Fachkräftemangel können in naher Zukunft zu Engpässen führen. Innovative Lösungen sind gefragt, um die wohnortnahe medizinische Versorgung sicherzustellen. Genau dafür werden unter dem Dach der OTH Amberg-Weiden Aktivitäten der Gesundheitswirtschaft in der Region gebündelt. In einer Kick-off-Veranstaltung wurde das virtuelle „Kompetenzzentrum für Gesundheit im ländlichen Raum“ eröffnet. Es vereint die Aktivitäten des neu gegründeten Medical Valley Centers Weiden, der Gesundheitsregionplus Nordoberpfalz, des Gesundheits- und Medizintechnikcampus der OTH Amberg-Weiden und der regionalen Gesundheitswirtschaft. Dabei bildet das Medical Valley Center einen wichtigen Knotenpunkt zum Spitzencluster Medical Valley der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN).

Das Kompetenzzentrum bringt Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Das Ziel: Die AkteurInnen vernetzen, um innovative Versorgungskonzepte und Versorgungsformen zu entwickeln. Schwerpunkt ist dabei die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, entlang der gesamten Versorgungskette „Prävention – Diagnostik – Therapie – Reha“ sollen (digitale) Lösungen erarbeitet werden. Im Vordergrund stehen dabei die vier Aktivitätsfelder: Wissenschaftsvernetzung und Akquisition von Fördergeldern, Aus- und Weiterbildung, Unterstützung von Start-ups und Umsetzung von Innovationen.

Für die anstehenden Aufgaben ist die OTH Amberg-Weiden gut aufgestellt. Bereits in den vergangenen Jahren hat die Hochschule neue und zusätzliche Professuren geschaffen, unter anderem im Bereich „Digitale Prozessketten in der Medizintechnik“. Dazu kommen, vorbehaltlich der Zustimmung durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die zwei neuen Studiengänge „Physician Assistance – Arztassistenz“ und „Digital Healthcare Management“, die beide bundesweit zum ersten Mal angeboten werden. Außerdem wird das Weiterbildungsangebot erweitert und berufsbegleitende Studienmöglichkeiten eingerichtet.

Prof. Dr. Steffen Hamm, OTH Amberg-Weiden, ist Geschäftsführer der Gesundheitsregionplus. Die Gesamtleitung des neuen Zentrums liegt bei Prof. Dr. Clemens Bulitta, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen.

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news-5332 Wed, 03 Apr 2019 11:32:00 +0200 We are European: Tschechische Studierende zu Besuch https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904035332-we-are-european-tschechische-studierende-zu-besuch/ „We are European!“ – so lautete das Statement der Studierenden aus den Universitäten Pardubice und Pilsen bei ihrem Besuch an der OTH Amberg-Weiden. In einem gemeinsamen Workshop tauschten sie sich zum Thema Europa aus. Außerdem lernte sie die Hochschule und die beiden Hochschulstandorte kennen. „Ich bin in der Studentenorganisation Erasmus Student Network aktiv und betreue Erasmus-Studierende an unserer Universität“, erklärte die 22-Jährige Monika Snítilá. Vier Tage verbrachte die Studentin der Verkehrswissenschaften aus dem ostböhmischen Pardubice mit ihren neun KommilitonInnen in Amberg und Weiden. Betreut wurde die Gruppe von Marian Mure, Maika Victor-Ustohal und Ladislava Holubová vom Sprachen- und Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa der OTH Amberg-Weiden. Sie hatten ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Die TeilnehmerInnen lernten die Hochschule und ihre beiden Standorte Amberg und Weiden kennen. Außerdem besuchten sie das Berufsinformationszentrum Weiden und das Druckzentrum der Tageszeitung Neuer Tag. Mit Studierenden der OTH Amberg-Weiden trafen sie beim Tschechisch-Kurs zusammen und unternahmen am Abend gemeinsam etwas.  

Die zehn Studierenden der Germanistik der Westböhmischen Universität in Pilsen, die zum Workshop angereist waren, nutzen am darauffolgenden Tag die Möglichkeit, an einer Vorlesung zur internationalen Unternehmenskommunikation teilzunehmen. Die Gruppe warf auch einen Blick in das neue Innovationslabor „machbar“ und zeigte sich vom modernen Weidener Campus beeindruckt.

Die OTH Amberg-Weiden und die Westböhmische Universität im benachbarten Pilsen verbindet eine über 20-jährige Partnerschaft.  Die Kooperation mit der Universität in Pardubice ist noch frisch. Seit dem vergangenen Jahr findet ein Studierendenaustausch statt. Momentan wird ein Erasmus-Antrag vorbereitet.  Der Workshop fand im Rahmen eines Studierendenaufenthalts und in Vorbereitung auf die Podiumsdiskussion „Sprechen wir über Europa!“ statt.

Die Exkursion der Studierendengruppe aus Pilsen und die Veranstaltung wurden aus Mitteln der Euregio Egrensis aus dem Programm Ziel ETZ Freistaat Bayern – Tschechische Republik 2014-2020 gefördert.

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news-5327 Tue, 02 Apr 2019 15:41:11 +0200 Auf dem Weg zum anderen Ende der Welt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904025327-auf-dem-weg-zum-anderen-ende-der-welt/ Bayern ist nicht nur für Touristen aus der ganzen Welt reizvoll, auch als Studienort ist Bayern eine gute Wahl. VertreterInnen der OTH Amberg- Weiden machten sich auf den Weg nach Chile, um dort die OTH Amberg-Weiden als spannenden Hochschulstandort vorzustellen. An vier verschiedenen Deutschen Schulen, mitunter im Süden Chiles in Frutillar und Osorno, wie aber auch in Santiago, stellten Dr. Annabelle Wolff und Cornelia Eichinger vom International Office gemeinsamt mit Vizepräsident Prof. Ulrich Müller und einer Vertreterin von BayBIDS aus Bamberg (Bayerische BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und Partner Schulen) die OTH Amberg- Weiden vor vielen teilnehmenden SchülerInnen aus den Klassen 10 bis 12 vor und brachten ihnen die Möglichkeiten eines Studiums in Bayern näher. Die SchülerInnen der deutschen Schulen verfügen nach ihrem Schulabschluss in Chile über gute Deutschkenntnisse, interkulturelle Kompetenz und haben oft auch ein deutsches Abitur. Als einzige Hürde zur Entscheidung ein Studium in Bayern anzufangen, bleibt nur die Entfernung, die überwunden werden muss.

Mit INSALCO, ein kaufmännisches Berufsbildungszentrum in Santiago, das mit Unterstützung der Deutsch-Chilenischen Industrie- u. Handelskammer Ausbildungsgänge im dualen System nach den deutschen dualen Standards anbietet, unterschrieb Prof. Müller einen Kooperationsvertrag zur engeren Zusammenarbeit. Auch hier waren die Schülerinnen und Schüler sehr an einem Studium in Bayern interessiert, und bereits kurz nach der Rückkehr erhielt das International Office unserer Hochschule die ersten Anfragen von Studieninteressierten!

In der Hauptstadt Santiago wurde zudem die Partneruniversität Finis Terrae besucht, um sich persönlich einen Eindruck von dem schönen Campus mitten in der Stadt, interessanten Studienmöglichkeiten und einer sehr guten und freundlichen Betreuung der internationalen Gaststudierenden zu überzeugen.

Interessenten an einem Studienaufenthalt in Chile können sich jederzeit im International Office melden.

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news-5324 Tue, 02 Apr 2019 11:08:12 +0200 Die Leuchttürme von ECSEL und die OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904025324-die-leuchttuerme-von-ecsel-und-die-oth-amberg-weiden/ Das ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership) Joint Undertaking in Brüssel arbeitet an drei Leuchttürmen, also Themenfeldern, die für die Zukunft Europas entscheidend sind. An zwei der sogenannten Lighthouses baut die OTH Amberg-Weiden mit… Die drei Leitprojekte beschäftigen sich mit E-Health (POSITION-II), E-Mobility (AutoDrive) und Industrie 4.0 (Productive4.0). Die OTH Amberg-Weiden ist in den letzten beiden Bereichen aktiv. Bereits im Februar hat an der Hochschule in Amberg eine Konsortium-Konferenz zum Projekt AutoDrive stattgefunden – vor wenigen Wochen stellten die ExpertInnen bei einer Konferenz in Budapest ihre Ergebnisse zu Productive4.0 vor.

Productive4.0 hat etwa zwei Drittel der Projektlaufzeit hinter sich. Daher konnten sich die 190 TeilnehmerInnen erste reale Ergebnisse in 30 Demonstratoren sehen und in 60 Poster-Präsentationen detailliert erläutern lassen. Neben Lighthouse- und Demonstrator-Sessions bildete das General Assembly Meeting einen Höhepunkt der dreitägigen Konferenz.

Intelligentere und flexiblere Produktion, sparsamer Einsatz von Ressourcen, neue Standards sowie eine grundlegend sich ändernde Arbeitswelt sind nur einige Aspekte, die mit Industrie 4.0 in Verbindung gebracht werden. Die digitale Transformation wird praktisch alle Bereiche der Industrie und des täglichen Lebens beeinflussen. Obwohl der Terminus Digitale Transformation zwischenzeitlich populär geworden ist, hat die Industrie noch ein großes Stück Weg vor sich. Die Verbindung von realer und digitaler Welt erfordert mehr als das Hinzufügen von Hard- und Software. Vielen Unternehmen fehlen die benötigten Grundlagen. Praxisorientierte Ansätze, Referenz-Implementierungen und maßgeschneiderte Lösungen sind erforderlich, die die wichtigen Themen Digitale Produktion, Supply Chain Networks und Product Lifecycle Management beinhalten.

Das Projekt Productive4.0 setzt auf praxistaugliche Lösungen als Türöffner für Europas Digitale Industrie. So fokussiert das Projekt auf praktische Implementierungen, die unter anderem Pilotanlagen, Prüfumgebungen und das weitere industrielle Umfeld in verschiedenen für Europa relevanten Industriezweigen involvieren. Insgesamt werden die entwickelten Lösungen in 33 industriellen Anwendungsgebieten erprobt (z.B. in der Halbleiterfertigung, der Automobilindustrie, aber auch der mechanischen oder chemischen Produktion).

Im Lauf des Projekts werden Referenzimplementierungen realisiert. So werden etwa kundenspezifische Produktionseinrichtungen oder selbstlernende Robotersysteme von den spezifischen technologischen und konzeptionellen Ansätzen in Productive4.0 profitieren. Dies sind z.B. der Bereich Service-orientierte Architekturen (SoA), IoT-Komponenten und Infrastrukturen, Prozess-Virtualisierung oder auch Standardisierung. Der wichtigste Punkt im Projekt ist jedoch die klare Ausrichtung auf die Implementierung der drei Säulen: Digitale Produktion (DP), Netzwerke von Lieferketten (SCN: Supply Chain Networks) und das Management des gesamten Produkt-Lebenszyklus (PLM: Product Lifecycle Management).

Nach der erfolgreichen Konferenz in Budapest biegt Productive4.0 in die Zielgerade ein. Im Juni 2020 wird die Abschlussveranstaltung in Zusammenarbeit mit der ICPS 2020 Conference in Tampere, Finnland, stattfinden.

Mit 109 Partnern aus 19 Ländern, mehr als 570 ProjektmitarbeiterInnen sowie einem Budget von 106 Millionen Euro ist Productive4.0 das größte europäische Forschungs- und Innovations­projekt. Seine Zielsetzung ist die signifikante Verbesserung der Europäischen Industrie im Bereich Digitalisierung durch Elektronik in Verbindung mit Informations- und Kommunikationstechnologien.

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news-5322 Mon, 01 Apr 2019 16:54:03 +0200 Neues Energieeffizienz-Netzwerk „OBEN STEIN PAPIER CHEMIE“ gegründet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904015322-neues-energieeffizienz-netzwerk-oben-stein-papier-chemie-gegruendet/ Den Energieverbrauch in Industriebetrieben senken – Dieses Ziel haben zehn ostbayerische Firmen aus den Branchen Stein, Papier und Chemie. Sie haben sich zusammengeschlossen und an der OTH Amberg-Weiden gemeinsam mit dem Institut für Energietechnik IfE GmbH als Netzwerkträger das OBEN STEIN PAPIER CHEMIE Energieeffizienz-Netzwerk gegründet. Die Abkürzung OBEN steht für Ostbayerisches Energieeffizienz-Netzwerk. Ziel ist die Senkung des Energieverbrauchs in den beteiligten Industriebetrieben. Das IfE wird in den kommenden drei Jahren als Organisator und Moderator der vorgesehenen Netzwerktreffen fungieren und die Unternehmen in energietechnischen Fragestellungen beraten. Jährlich werden vier Netzwerktreffen stattfinden und insbesondere für kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern sorgen. Zudem erfolgen Besichtigungen von Best-Practice-Beispielen in teilnehmenden Unternehmen. Ein Energieeffizienz-Netzwerk hat viele Vorteile und gleichermaßen gibt es den Teilnehmern die Möglichkeit, branchenübergreifend über den Tellerrand zu blicken.

Initiiert wurde das Energieeffizienz-Netzwerk von den Verbänden VCI Bayern – Verband der Chemischen Industrie e.V. Landesverband Bayern, Verband Kommunaler Unternehmen e.V. Landesgruppe Bayern, BayPapier Die Arbeitgeber der Papier- und Verpackungsindustrie sowie Bayerischer Industrieverband Baustoffe, Steine und Erden e.V..

Bei der Auftaktveranstaltung dankte Prof. Markus Brautsch (IfE), den Verbänden für ihre Unterstützung. Dr. Rupert Pritzl vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Markus Erlewein vov BayPapier sowie und Dr. Bernhard Kling vom Bayerischen Industrieverband Baustoffe, Steine und Erden e.V. waren sich einig: Ein Energieeffizienz-Netzwerk bringt für alle Teilnehmer einen Mehrwert, in Form von regelmäßigen Erfahrungsaustausch, das so ohnedies nicht erlangt werden kann. Die Unternehmen profitieren vom Wissenstransfer und können diesen für ihr eigenes Unternehmen nutzen.

Die am Energieeffizienz-Netzwerk „OBEN STEIN PAPIER CHEMIE“ teilnehmenden Unternehmen sind:

  • Hartsteinwerke Schicker OHG,
  • Fluorchemie Stulln GmbH,
  • HeidelbergCement AG,
  • Hermann Trollius GmbH Kalk & Dolomit,
  • Kalkwerk Rygol GmbH & Co. KG,
  • Karl Schwinger GmbH & Co. KG,
  • MD Papier GmbH (UPM Plattling),
  • Pfleiderer Teisnach GmbH & Co. KG,
  • Sebald Zement GmbH
  • Wolfgang Endress Kalk und Schotterwerk GmbH & Co. KG)

Das Institut für Energietechnik IfE GmbH betreut bayernweit fünf Unternehmensnetzwerke sowie ca. 19 kommunale Netzwerke mit über 120 teilnehmenden Kommunen. In den letzten Jahren haben sich die regelmäßigen Netzwerktreffen so effektiv gezeigt, dass die Teilnehmer trotz Ablauf der Förderphase sich bereit erklärt haben, die Netzwerktreffen fortzuführen.

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news-5317 Thu, 28 Mar 2019 12:59:02 +0100 Girls’Day: Mehr Mädchen für MINT! https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903285317-girls-day-mehr-maedchen-fuer-mint0/ Auf die Plätze, Technik, los: 34 Schülerinnen besuchten heute den Girls´Day-Mädchenzukunftstag an der OTH Amberg-Weiden am Campus Weiden. Sie erlebten Hochschule zum Anfassen, Experimente zum Staunen und Wissen zum Mitmachen. Vielleicht warfen die Mädchen auch schon mal einen Blick auf ihr zukünftiges Studium? Denn dieser Tag machte Lust auf die Welt der Ingenieurinnen, auf MINT-Studiengänge – und auf die OTH Amberg-Weiden. Nach der Begrüßung, einem Kurzvortrag über „Frauen in technischen Studiengängen“ und die vielfältigen Angebote des Zentrums für Gender und Diversity zum Mentoring wurden die technischen Studiengänge vorgestellt. Studentinnen informierten die jungen Besucherinnen aus erster Hand über ein technisches Studium und die Vorteile von Frauen in technischen Studiengängen an der OTH Amberg-Weiden.

Anschließend gingen die Schülerinnen selbst ans Werk: Im Mitmachpraktikum besichtigten sie die Laborräume und durften nach kurzer Einweisung die Geräte ausprobieren. Auf dem Programm standen unter anderem ein Test der Luftabfuhr in OP-Sälen mithilfe einer Nebelmaschine und das Einfärben von (ungefährlichen) Bakterien zur Definition ihrer Eigenschaften.

Mittags ging es dann auf Erkundungsrallye über den Campus. So sollten sie herausfinden, wann die Grundsteinlegung der OTH in Weiden war, welche Sprachen man im Sprachenzentrum lernen kann oder wo sich bestimmte Bücher in der Bibliothek befinden. Nachdem alle Gruppen erfolgreich ans Ziel gekommen waren, führte der Weg in die Mensa, wo die Schülerinnen zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen wurden. Zum Abschluss bekamen die Teilnehmerinnen alle ein Zertifikat.  

Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity gibts auf der Homepage oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de).

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news-5316 Wed, 27 Mar 2019 20:27:00 +0100 Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen: BME-Hochschulgruppe gegründet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903275316-fakultaet-wirtschaftsingenieurwesen-erste-bme-hochschulgruppe-in-der-metropolregion-nue/ Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik, kurz BME, ist der Fachverband für Einkäufer, Supply Chain Manager und Logistiker in Deutschland und Kontinentaleuropa. Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer oder Zusammenarbeit in Aus- und Weiterbildung gehören zu den wichtigsten Zielen der Gemeinschaft. Schon während des Studiums können sich Studierende im BME einbringen – an der OTH Amberg-Weiden gründeten Studentinnen und Studenten des Internationalen Technologiemanagements jetzt eine BME-Hochschulgruppe.  „Da ich bereits während meiner Berufsausbildung in den Bereichen Einkauf und Logistik tätig sein durfte, war für mich schnell klar, dass ich auch in meiner zukünftigen Karriere in diesem Geschäftsfeld arbeiten möchte“, sagt Max Frank, Gründungsmitglied der Gruppe. „Als sich die Chance bot, an unserer Hochschule eine Studierendengruppe des BME zu gründen, wollte ich unbedingt ein Teil dieser Gruppe sein. Was mich letztendlich überzeugt hat, der Gruppe beizutreten, ist die Möglichkeit, als Mitglied einer Hochschulgruppe mit anderen gleichgesinnten Studierenden an interessanten Themen zu arbeiten und dabei Kontakte mit Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft zu knüpfen.“

Wie das geht, erklärte Alina Tillmann, Leiterin Services Personal und Karriere, in ihrem Vortrag. Der Hochschulgruppe stände ein jährliches Budget zur Verfügung, das sie selbstbestimmt nutzen könne, zum Beispiel für eine Exkursion zum Symposium Einkauf und Logistik nach Berlin. „Das Event ist optimale Möglichkeit zum Netzwerken“, betonte Tillmann. Das Geld könne alternativ aber auch für die Organisation von Kaminabenden mit ExpertInnen ausgegeben werden. Des Weiteren bestünde die Möglichkeit, sich mit anderen Hochschulgruppen zusammenzuschließen, um gemeinsam ein großes Event zu organisieren. Zudem sei die Gruppe Teil des BME-Netzwerkes – die Geschäftsstelle unterstütze die Studierenden bei ihren Tätigkeiten.

„Durch die Gründung einer BME-Hochschulgruppe in Weiden erhalten wir die Möglichkeit, frühzeitig Kontakte mit der Wirtschaft zu knüpfen und potenzielle Arbeitgeber kennen zu lernen“, sagt Gründungsmitglied Tanja Thurn. „Neben den theoretischen Eindrücken aus unserem Studium erhalten wir damit intensive Einblicke in die Praxis und können uns so frühzeitig mit zukunftsrelevanten Themen auseinandersetzen. Ob nun über praxisnahe Vorträge, Fortbildungen oder aber auch den Austausch mit Studierenden anderer Hochschulen und Young Professionals – die Hochschulgruppe bietet uns zahlreiche Optionen, unser Netzwerk auszubauen und uns weiterzuentwickeln.” 

Auch die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen freut sich über das Engagement der Studierenden. Zurzeit werden die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Internationales Technologiemanagement neu aufgestellt. Die Lehrpläne werden um Themen wie technischer Einkauf oder operativer und strategischer Einkauf erweitert, hinzukommen Vertiefungsrichtungen wie „Global Procurement and Sales“, „Digital Production & Logistics“ oder „Digitalisierung in Produktion und Logistik“. Zudem machten AbsolventInnen zunehmend in den Bereichen Einkauf und Logistik Karriere, sagt Prof. Dr. Julia Heigl, die als Hochschullehrerin die Gruppe betreut. Die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen könne auf diesen Gebieten von der Zusammenarbeit mit BME profitieren.

Die BME-Hochschulgruppe wurde von Studierenden des Internationalen Technologiemanagements ins Leben gerufen. Die Gründungsmitglieder sind: Melissa Kick, Julia Lindemann, Lisa Wandhoff, Max Matthey, Frederick Niederländer, Lukas Metzenroth, Max Frank, Tanja Thurn, Max Panzer, Angelo Pazulinec und Philipp Lipinski. 

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news-5314 Wed, 27 Mar 2019 17:34:09 +0100 Ausstellung: Mütter des Grundgesetzes https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903275314-ausstellung-muetter-des-grundgesetzes/ Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Helene Wessel und Helene Weber sind die vier Mütter des Grundgesetzes. Sie haben sich vor 60 Jahren dafür stark gemacht, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ins Grundgesetz geschrieben wurde. Eine Ausstellung an der OTH Amberg-Weiden am Campus in Weiden würdigt ihr politisches Engagement. Die vier weiblichen Mitglieder des Parlamentarischen Rates kämpften 1949 dafür, dass Art. 3, Abs. 2, „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ im Grundgesetz verankert wurde. Die Ausstellung zeigt die Lebensbilder der Politikerinnen. Sie findet anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Frauenwahlrecht“ und ist noch für ca. drei Wochen vor der Bibliothek der OTH in Weiden zu besichtigen.

 

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news-5312 Wed, 27 Mar 2019 10:15:00 +0100 Grow4Digital: Gründen im geschützten Raum https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903275312-grow4digital-gruenden-im-geschuetzten-raum/ „Lernt Scheitern, lernt Einstecken, dann lernt ihr für das Leben.“ Der mehrfache Gründer Christian Hubmann wiederholte diese Aussagen bei seinem Vortrag häufig. Bei den Infoabenden über das studienbegleitende Zertifikat für Digitalisierung, Innovation und Gründungsqualifikation, Grow4Digital, sprach er in Amberg vor interessierten Studierenden. Bereits zwei Tage vorher gab es die Veranstaltung für Studierende, HochschulmitarbeiterInnen und andere Interessierte in Weiden: Nach einer Einführung zur Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) sowie in das Zertifikatsprogramm stellten die Dozierenden ihre Kurse vor. In einem Workshop unterrichten GründerInnen und Selbstständige im Sommersemester 2019 neben „Methoden der digitalen Produktentwicklung“ noch zu den Themen „Entrepreneurship: Grundlagen und Cases zu Start-ups, Wachstum und Exits“, „Start-up Valuation, Evaluation, Financing and Financal Modeling“ sowie „Verhandlungsführung und Moderation“.

Danach folgten Vorträge von Gründern: In Weiden stellte Christian Gnerlich, Absolvent der OTH Amberg-Weiden, seine Gründung „brainjo“ vor. Bei diesem Projekt will er mit Hilfe von Neurofeedback ein „Fitnessstudio fürs Gehirn“ aufbauen. In Amberg skizzierte Christian Hubmann seinen Lebensweg vom ersten Hack während seiner Lehre bis zu seiner heutigen Tätigkeit als Consultant und Geschäftsführer der Innovationsagentur zeigewas. Er riet den Studierenden, die Angebote an der OTH Amberg-Weiden anzunehmen, auch wenn sie selbst nicht gründen wollen: „Nur so entwickelt ihr euch auch weiter. Vor allem, wenn ihr im geschützten Bereich der Hochschule üben könnt.“

Bevor im April die Kurse starten, geht es bei Grow4Digital mit den Ideenworkshops weiter. In diesen können Freiwillige mit einem moderierten Brainstorming neue Ideen schaffen und konkret ausformulieren. Die Termine dafür sind in Weiden am 29. März, 14 Uhr, im Hörsaal des E-House sowie in Amberg am 3. April, 14 Uhr, im Hörsaal 221 (Gebäude MB/UT).

Weitere Informationen zum Zertifikat finden Sie unter hier oder über den Projektkoordinator, Dr. Bastian Vergnon, unter +49 (961) 382-1915 oder b.vergnon@oth-aw.de.

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news-5308 Wed, 27 Mar 2019 09:39:08 +0100 Kooperationsgespräche in Serbien und Ungarn https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903275308-kooperationsgespraeche-in-serbien-und-ungarn/ Seit Januar 2019 hat Serbien den Erasmusstatus vom Partner- zum Programmland gewechselt, was neue Möglichkeiten für die Kooperation und Austausch eröffnet. Da die Fakultät Betriebswirtschaft gleichzeitig den ersten englischsprachigen Bachelor an der OTH Amberg-Weiden gestartet hat, flogen Studiengangsleiterin, Dr. Gabriele Murry und die Leiterin des Kompetenzzentrums Bayern-Mittel-/Osteuropa, Marian Mure, nach Serbien, um den Studiengang und die Hochschule im Rahmen einer nationalen Studienmesse zu bewerben und neue Kontakte für Kooperationsprojekte und den Studierendenaustausch zu knüpfen. Das Feedback auf der Messe zeigte: Das Interesse an einem Studium in Deutschland ist sehr groß. Im Anschluss an die Messe besuchten Dr. Gabriele Murry und Marian Mure die ökonomische Fakultät der Universität Novi Sad (zweitgrößte staatliche Universität Serbiens mit ca. 50.000 Studierenden) am Standort Subotica und überquerten daraufhin die Grenze nach Ungarn ins nahegelegene Szeged für ein weiteres Treffen mit VertreterInnen der ökonomischen Fakultät der Universität Szeged (ca. 21.000 Studierende). Zurück in Belgrad fand noch ein Treffen mit Dr. Ivanovic von der ökonomischen Fakultät der Universität Kragujevac (ca. 20.000 Studierende) statt. In einem abschließenden Treffen mit der DAAD-Leiterin, Dr. Heine, wurden die zahlreichen Fördermöglichkeiten für Kooperationsprojekte mit serbischen Hochschulpartnern besprochen.

Für die Zukunft sind Gegenbesuche beziehungsweise Gastvorlesungen der serbischen und ungarischen Partner geplant. Gelegenheit zu einem erneuten Treffen und einer Vertiefung der Gespräche bietet der bayerisch-serbische Hochschultag in Bamberg am 24./25. September. Mit der ökonomischen Fakultät der Universität Szeged ist bereits ein Erasmusvertrag in Bearbeitung, mit der Universität Kragujevac wird an einem Kooperationsvertrag und einem Antrag auf DAAD-Ostpartnerschaft gearbeitet.

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news-5311 Wed, 27 Mar 2019 08:41:00 +0100 Podiumsdiskussion: Sprechen wir über Europa! https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903275311-podiumsdiskussion-sprechen-wir-ueber-europa0/ Zum Thema Europa gibt es momentan viel zu sagen. Das zeigte auch die Podiumsdiskussion, zu der die OTH Amberg-Weiden den früheren tschechischen Kulturminister Daniel Herman und Matthias Riedl, Professor an der Central European University (CEU) in Budapest, eingeladen hatte. „Wir wollen Fragen diskutieren, die die Menschen, vor allem die jungen, bewegen“, begrüßte die Präsidentin Prof. D.r Andrea Klug die Gäste. Das Europagespräch hatten das neue Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa und die Fakultät für Betriebswirtschaft organisiert. Gekommen war ein bunt gemischtes Publikum – Interessierte aus der Öffentlichkeit, VertreterInnen der Stadt Weiden und der Kooperationspartner, der Volkshochschule Weiden-Neustadt und dem Centrum Bavaria Bohmia (CeBB) in Schönsee, Studierende der OTH Amberg-Weiden sowie von den tschechischen Hochschulen Pardubice und Pilsen. Diese hatten sich bereits am Vormittag im Rahmen einer Exkursion an die OTH Amberg-Weiden mit EU- und Europathemen beschäftigt, eigene Botschaften formuliert und medial umgesetzt.

„Wir gehören zusammen – trotz vieler Bedrohungen und Herausforderungen“, sprach sich Daniel Herman als überzeugter Europäer aus. Der ehemalige Minister und laisierte Priester betonte die historischen Verbindungen und die Rolle der Religion für die kulturelle Identität Europas. Im Gegensatz dazu lenkte Matthias Riedl, der aus der Oberpfalz stammt, die Diskussion auf die aktuellen Probleme des Staatenverbundes. „Die Dauerkrise, die wir erleben, hat viele Gründe und Aspekte. Das Hauptproblem liegt aber nicht in der Brüssler Bürokratie, sondern bei den einzelnen Nationalstaaten“, so der Leiter des Zentrums für Religionsstudien der CEU, der seit zwölf Jahren in Ungarn lebt und lehrt. Europa müsse gestärkt und wieder handlungsfähig gemacht werden. Ein Verzicht auf das Einstimmigkeitsprinzip in Handels- und Außenpolitik, Englisch als einzige Amtssprache und mehr Wissen über die Nachbarländer nannte Riedl als Lösungsmöglichkeiten. „Es wird zu viel kritisiert und zu wenig geschätzt, was die EU ermöglicht hat.“ Die Renovierung historischer Innenstädte oder das Erasmus-Programm, das Tausenden Studierenden Auslandserfahrung ermöglicht, seien nur einige Beispiele.

„Wir sollten nicht darüber diskutieren, was uns trennt, sondern darüber, was uns eint“, sagte Prof. Dr. Bernt Mayer, der als Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaft die Diskussionsrunde moderierte. Gerade junge Menschen seien auf der Suche und benötigten Orientierung. „Da sollten die Kirchen eine größere Rolle spielen“, so Mayer. Nach einigen Beiträgen aus dem Publikum fasste Daniel Herman treffend zusammen: „Ich glaube, es gibt keine Alternative zu Europa. Aber wir brauchen den Dialog. Wir müssen gemeinsam diskutieren, wie wir das Projekt der europäischen Einigung verbessern können.“

Die Veranstaltung wurde aus Mitteln der Euregio Egrensis aus dem Programm Ziel ETZ Freistaat Bayern – Tschechische Republik 2014-2020 gefördert.

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news-5313 Mon, 25 Mar 2019 16:26:00 +0100 Neues Mastermodul: Weiden – Würzburg – Princeton https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903255313-neues-mastermodul-weiden-wuerzburg-princeton/ Einmal die Luft an einer Elite-Universität wie Princeton schnuppern? Mit dem Master Digital Business an der Fakultät Betriebswirtschaft wird das möglich – zumindest virtuell. Denn dort können Studierende der OTH Amberg-Weiden den Online-Kurs Werte- und Wertemanagement besuchen, der Fragen der Ethik zu aktuellen digitalen Trends diskutiert. Der Kurs basiert auf den Inhalten von Prof. Dr. Harald Bolsinger, FHWS Würzburg, behandelt aber speziell werteorientierte Fragestellungen, die die Digitalisierung mit sich bringt. Das Erlernte können die Studierenden in den Case Studis der Princeton University anwenden. An die Erfordernisse angepasst haben den Kurs Prof. Dr. Wolfgang Renninger, Kurt Freudentaler und Alexander Herzner vom Institut für Nachhaltigkeit. Der Kurs gibt es im Blended- und Flipped Classroomformat und besteht aus digitalen Vorlesungen mit Präsenz für vertiefte Diskussionen.

„Gerade bei der Digitalisierung laufen wir blind der Technologie hinterher, ohne den tatsächlichen gesellschaftlichen Mehrwert zu hinterfragen“, sagt Alexander Herzner. „Dafür aber ist eine Werte-Argumentation notwendig, die man nur führen kann, wenn man sich auch vertieft mit Werten- und Werthaltungen auseinandersetzt“, ergänzt Prof. Dr. Harald Bolsinger, der die Online-Lerneinheiten zur Verfügung stellt.

„Der Praxisbezug kommt durch die Fallstudien dazu“ ergänzt Kurt Freudentaler. „Und um beides zu verbinden, bieten die abwechselnden Online- und Präsenzphasen genau die Balance zwischen online und offline“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Renninger. Das Modul wird jetzt zum zweiten Mal angeboten, das Format entwickelt sich stetig weiter.

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news-5297 Thu, 21 Mar 2019 15:17:34 +0100 eCommerce Nacht 2019: Ausblick in die Zukunft des Handels https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903215297-ecommerce-nacht-2019-ausblick-in-die-zukunft-des-handels/ Ein Abend, drei Vorträge: Bei der eCommerce Nacht 2019 blicken die Gäste schon heute in die Handelswelt von morgen. Drei renommierte Experten sprechen über künstliche Intelligenz, Internet- und Wettbewerbsrecht sowie die digitale Transformation. Am 8. April an der OTH Amberg-Weiden am Campus Weiden. Was steckt hinter Schlagworten wie „Internet of Things“ oder „Micropayment“? Und vor allem: Was ist wichtig für den Handel und welche Aufgaben stehen an? Dr. Matthias Bauch, Key Account Manager bei der Synnotech AG, beantwortet Fragen wie diese in seinem Vortrag über Künstliche Intelligenz und Co.

Kilian Kost, Rechtsanwalt der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE, referiert über „Internet und Recht“. Unternehmen, die ihre Aktivitäten im Netz rechtssicher gestalten möchten, zeigt er einen Weg durch den Dschungel der verschiedenen Gesetze, den Vorgaben der EU und den zahllosen relevanten Urteilen. Denn Online-Handel im „Land der Abmahner“ rechtssicher zu gestalten, ist keine kleine Kunst.

Ganz praktisch wird’s bei Ralf Mager. Der Head of eCommerce/Online Marketing bei LODENFREY Verkaufshaus München zeigt, wie die digitale Transformation in einem 176 Jahre alten Traditionsunternehmen wie LODENFREY gelingt. Dabei gibt er Tipps zur Bewältigung der Digitalisierung mit Beispielen aus dem Geschäftsleben.

Die eCommerce Nacht richtet sich an alle, die mehr über Onlinemarketing und Onlinehandel erfahren möchten. Sie wird von fotopuzzle.de und der OTH Amberg-Weiden in Kooperation veranstaltet. Weitere Informationen gibt es hier. Dort können Sie sich auch anmelden.

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news-5298 Thu, 21 Mar 2019 11:57:00 +0100 Semmelweis Kongress: Auszeichnung für Medizintechnik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903215298-semmelweis-kongress-auszeichnung-fuer-die-medizintechnik/ In der vergangenen Woche fand in Wien der dritte Semmelweis Kongress „CEE Conference on Hospital Hygiene and Patient Safety“ statt. Dabei wurde die Medizintechnik der OTH Amberg-Weiden ausgezeichnet. Dieses Jahr stand die Konferenz unter dem Motto „Silo Busting - We urgently need more interdisciplinarity in our fragmented healthcare system“. Das Gipfeltreffen für ExpertInnen aus der Krankenhaushygiene und Infektionsverhütung ist die ideale Plattform um VertreterInnen der Politik, Wirtschaft und dem Gesundheitsbereich aus ganz Europa zusammenzubringen.

Die Arbeitsgruppe Hygiene und Medizintechnik der OTH Amberg-Weiden war mit einem Poster zum Thema „OR ventilation a relevant factor in prevention of surgical site infections“ vertreten, das von Prof. Dr. Clemens Bulitta vorgestellt wurde. Diese Arbeit wurde sehr positiv bewertet, so dass sich die Autoren Prof. Dr. Clemens Bulitta und Dr. Sebastian Buhl bei den Auszeichnungen für die besten Poster über den 2. Platz freuen durften. Ein Bestandteil des Preises ist die Übernahme der Kosten für die Reise und Teilnahme an der International Conference on Prevention & Infection Control im September in Genf, bei der die OTH Amberg-Weiden weitere Forschungsarbeiten vorstellen wird.

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news-5299 Thu, 21 Mar 2019 10:24:00 +0100 Workshop: Wer bin ich? https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903215299-workshop-wer-bin-ich/ Warum verhalte ich mich gerade so? Wo liegen meine Stärken und Schwächen? Zu welchen Persönlichkeitstypen gehöre ich? Diese und weitere Fragen wurden beim Workshop „Wer bin ich?“ beantwortet, der vom Zentrum für Gender und Diversity veranstaltet wurde. Referentin Ilse Schoell-Mohr zeigte den Teilnehmerinnen, wie man individuelle Verhaltensweisen entdecken und sich besser verstehen kann. Mit dem persolog®Persönlichkeits-Modell wurde das Verhalten der Teilnehmerinnen in konkreten Situationen gemessen. Basierend auf den Ergebnissen wurden daraus Persönlichkeitsprofile erstellt. Das Profil ist ein Mittel, sich selbst und andere zu verstehen. Dieses Wissen hilft, sich in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen bewusst und sicher zu verhalten.

Während des Workshops erfuhren die Teilnehmerinnen, zu welchen Typen sie gehören und was die vier Buchstaben D, I, S und G bedeuten. Sie lernten, wie sich diese Typen im Leben und Beruf auswirken und wie sie ihr Leben mit dem Persönlichkeitsprofil besser gestalten können.

Nähere Informationen zu den Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind auf der Homepage oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversitybüro (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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news-5300 Wed, 20 Mar 2019 09:51:00 +0100 Arbeitsgruppe Nachhaltigkeitskompetenz und Zertifikate https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903205300-arbeitsgruppe-nachhaltigkeitskompetenz-und-zertifikate/ Immer mehr Unternehmen setzen auf Nachhaltigkeit. Dafür brauchen sie Fachkräfte mit Zusatzqualifikation. Eine Arbeitsgruppe möchte deshalb ein hochschulübergreifendes oder sogar bayernweites Zertifikat entwickeln – jetzt trafen sich die Mitglieder zu einem Workshop an der OTH Amberg-Weiden am Campus Weiden. Die Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeitskompetenz und Zertifikate“ wird von Alexander Herzner, Referent für Nachhaltigkeitsmanagement an der OTH Amberg-Weiden, geleitet. In der ersten Stufe legt sie die Inhalte des Zertifikats fest. Die Leitfrage dabei: Welche Kompetenzen benötigen Studierende, um den Herausforderungen der Nachhaltigkeit zu begegnen? Die Vorarbeit dafür hat Alexander Herzner geleistet – sein UN PRME Helix Model wird in den kommenden Monaten ausgearbeitet. Im zweiten Schritt entwirft die Arbeitsgruppe frei verwendbare Lehrformate, die in Stufe Drei zu einem hochschulübergreifenden Zertifikat zusammengeführt werden. Die Arbeitsgruppe trifft sich ab jetzt regelmäßig und plant eine Summerschool sowie weitere Angebote.

Der „Arbeitskreis Zertifikat“ wurde von NachhaltigkeitsexpertInnen aus bayerischen Hochschulen unter dem Dach des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern ins Leben gerufen. Neben der OTH Amberg-Weiden beteiligen sich u.a. die Hochschule München, die TH Nürnberg, die Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt an diesem Projekt. Die Gründung erfolgte auf Initiative von Prof. Dr. Harald Bolsinger von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt im Rahmen des Netzwerks Nachhaltigkeit und Hochschule Bayern, dem inzwischen fast alle bayerischen Hochschulen angehören.

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news-5291 Tue, 19 Mar 2019 15:26:44 +0100 9. Wissenschaftskongress Abfall- und Ressourcenwirtschaft https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903195291-9-wissenschaftskongress-abfall-und-ressourcenwirtschaft1/ „Wirtschaft trifft Wissenschaft“: Die OTH Amberg-Weiden war in diesem Jahr Gastgeberin des Wissenschaftskongresses „Abfall- und Ressourcenwirtschaft“ der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW). Viele VertreterInnen der Recyclingwirtschaft nutzen die Chance, sich über Neuigkeiten aus Wissenschaft und Forschung zu informieren, aber auch, um Kontakte zu den besten Kandidaten für offene Positionen im Unternehmen zu knüpfen. Neben der Vorstellung der neuesten Forschungsergebnisse aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungsinstituten wurden Preise und Stipendien zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergeben. Was gab es Neues aus der Forschung?

Die Vortragsblöcke befassten sich mit den Themen „Digitale Prozesse in der Abfallwirtschaft“, „Thermische Verfahren“, „Methodenentwicklung und Charakterisierung“, „Stoffströme“, „Recycling“ und „Biologische Verfahren“. Eine Fachjury wählte den aus Expertensicht besten Vortrag, der zum Abschluss des Kongresses mit dem begehrten und mit 1.000 Euro dotierten „DGAW-Wissenschaftspreis“ gekürt wurde. Der mit 500 Euro dotierte Publikumspreis für den besten Vortrag wurde wurde in diesem Jahr zum ersten Mal per E-Voting gewählt. Publikum und Fachjury waren sich einig, sodass der Vortrag zum Thema „Circular System Design – A Case study on Insulation Material in Switzerland“ von Maja Wiprächtiger (ETH Zürich) beide Preise auf sich vereinigen konnte.

Neben den Vorträgen wurden rund 30 Poster vorgestellt und ebenfalls von der Expertenjury bewertet. Als bestes Poster kürte die Jury das Projekt „Ressourceneffizienz von Verbundkonstruktionen“ von Franziska Meyer (FH Münster). Die Gewinnerin kann sich ebenfalls über 500 Euro freuen.

Das Programm wurde durch zwei Gastvorträge bereichert. Prof. Dr. jur. Helmut Maurer von der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission nahm differenziert zu Inhalt und Umsetzung des EU-Kreislaufwirtschaftspakets Stellung. Bruno Götz (TÜV Rheinland) informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den Wert und den Schutz von Patenten in der Abfallwirtschaft.

Zahlreiche Sponsoren ermöglichten erneut durch ihre großzügige Unterstützung die Vergabe von Preisen und Stipendien zur Förderung der jungen Wissenschaftler. Stipendien erhielten in diesem Jahr Marco Küppers (Universität Duisburg-Essen), Lukas Stumpf (Universität Graz), Aleksander Jandric (BOKU Wien) sowie Julia Mohr (Hochschule Darmstadt). Mit den Stipendien wird der Erwerb von Geräten, Software und eine Ukraine-Reise zur Projektpräsentation unterstützt.

Im kommenden Jahr findet der 10. DGAW Wissenschaftskongress „Abfall- und Ressourcenwirtschaft“ vom 19. bis 20. März 2020 in Dresden statt.

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news-5280 Thu, 14 Mar 2019 09:00:39 +0100 Studieninfotag: Hochschule präsentiert Studienangebot https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903145280-studieninfotag-hochschule-praesentiert-studienangebot/ Die Studienlandschaft in Deutschland ist bunt und vielfältig. Allein in Deutschland gibt es 19.000 Studiengänge. Wie finde ich den richtigen für mich? Für welche Hochschule soll ich mich entscheiden. Gute Fragen. Gute Antworten holten sich 990 SchülerInnen beim Studientag der OTH Amberg-Weiden. Die Gäste kamen aus Gymnasien, FOS/BOS und Realschulen der Region nach Amberg und Weiden. Sie informierten sich über Klassiker wie BWL , Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen oder Patentingenieurwesen, aber auch über neue Studiengänge wie Logistik & Digitalisierung, International Business, Industrie-4.0-Informatik, Mechatronik & digitale Automation oder Geoinformatik und Landmanagement. In Weiden konnten die BesucherInnen bereits einen ersten Blick auf neue Studienangebote im Gesundheitswesen werfen.

An beiden Standorten nutzen die BesucherInnen die Möglichkeit, Fragen direkt an ProfessorInnen zu stellen oder sich mit Studierenden zu unterhalten. Besonderes Highlight ist dabei jedes Jahr der Blick hinter die Kulissen und in die Labore: Hier wird experimentiert, es werden Maschinen vorgeführt und die Theorie in der Praxis angewendet. Das betonte auch Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidenten der OTH Amberg-Weiden, die die SchülerInnen in Amberg begrüßte: „Sie besuchen heute eine Hochschule, die keine Elfenbeintürme baut. An unserer Hochschule wird die praxisnahe Ausbildung auf akademischem Niveau großgeschrieben. Sie, liebe Schülerinnen und Schüler, können das heute hautnah erleben.“ Detailliert beschrieb die Präsidentin, wie sich das Thema Klima- und Umweltschutz in Bachelorstudiengängen wie Bio- und Umweltverfahrenstechnik sowie Energietechnik und Energieeffizienz widerspiegele.

Auch Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach ging in ihrem Grußwort in Weiden auf „Nachhaltigkeit“ und die Bewegung „Fridays for future“ ein. Sie wies dabei auf das Institut für Nachhaltigkeit hin, das wichtige Aspekte wie nachhaltige Unternehmensführung oder verantwortungsbewussten Umgang mit Daten und Informationen in die Studiengänge einbringe.

Neben den Studieninhalten und den Laboren werden beim Studieninformationstag auch weitere Angebote vorgestellt: etwa, wie ein duales Studium aufgebaut ist, welche Möglichkeiten es zur Studienfinanzierung gibt oder welche Unterstützung es im Studium für Studierende mit Kind oder mit Erkrankungen gibt. MitarbeiterInnen des Studien- und Career Service, des International Office, des Studienbüros, der Hochschulseelsorge, des Zentrums für Gender und Diversity, des Zentrums für Ethik und Nachhaltigkeit sowie der Fakultäten informierten vor Ort.

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news-5279 Wed, 13 Mar 2019 17:24:21 +0100 Duales Studium Betriebswirtschaft in Kooperation mit Ziegler Group https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903135279-duales-studium-betriebswirtschaft-in-kooperation-mit-ziegler-group0/ Die OTH Amberg-Weiden arbeitet im Dualen Studium jetzt auch mit der Ziegler Group zusammen. Den Anfang macht ein duales Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre mit einem zusätzlichen Ausbildungsabschluss als Industriekauffrau/Industriekaufmann. Am Montag unterzeichneten Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und Andreas Sandner, Prokurist der Ziegler Holzindustrie GmbH & Co. KG, den Kooperationsvertrag. Das Familienunternehmen Ziegler Group ist in vier Geschäftszweigen erfolgreich aufgestellt: Holzverarbeitung, Holzbearbeitung, Logistik und Dekoration. Dabei ist der Logistikbereich besonders interessant. Denn die Branche boomt, ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in Deutschland und gewinnt in Zeiten der Industrie 4.0 weiter an Bedeutung.

Die OTH Amberg-Weiden bildet die LogistikerInnen von morgen aus. Das Studienangebot „Logistik & Supply Chain Management“ im Studiengang Betriebswirtschaft vermittelt Kenntnisse, die zum Managen effizienter unternehmensinterner und -übergreifender Güter- und Informationsflüsse benötigt werden. Außerdem gehören Aspekte der Digitalisierung sowie der Prozessgestaltung und -optimierung zum Studieninhalt. Das neue Studienangebot „Logistik & Digitalisierung“ bereitet Studierende gezielt auf die Logistik 4.0 vor. Es startet in diesem Sommersemester.

Prof. Dr. Stephanie Abels-Schlosser, Lehr- und Forschungsgebiet Logistik, stellte die Studienangebote im Rahmen der Vertragsunterzeichnung vor – Sabine Märtin von OTH Professional informierte über das duale Studienangebot der OTH Amberg-Weiden. Die Beteiligten waren sich einig: Mit dem dualen Studienangebot erhalten junge Menschen eine optimale Ausbildung vor Ort – so beuge man auch dem Fachkräftemangel in der Region vor. Weitere Kooperationen könnten folgen, zum Beispiel im Bereich Maschinenbau.

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news-5271 Fri, 08 Mar 2019 11:40:48 +0100 Erste Promotion am neu eingerichteten BayWISS Verbundkolleg Energie https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903085271-erste-promotion-am-neu-eingerichteten-baywiss-verbundkolleg-energie/ Studentin, Diplomingenieurin und nun der Doktortitel: Dipl.-Ing. (FH) Stefanie Reil, M.Sc., trat als eine der ersten Promovierenden im Jahr 2017 dem neu gegründeten BayWISS Verbundkolleg Energie bei. Nun legte sie ihre Promotionsprüfung an der Technischen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg zur Erlangung des Doktorgrades „Doktor-Ingenieur“ erfolgreich ab. Das Thema ihrer Dissertation „Zur Biomassevergasung in „stratified downdraft“ Reaktoren und deren Prozessstabilisierung” resultiert aus dem Forschungsschwerpunkt Nutzung biogener Energieträger in KWK-Prozessen für Kraft-Wärme-Kopplung des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung an der OTH Amberg-Weiden. Stefanie Reil studierte Umwelttechnik an der OTH Amberg-Weiden und Energietechnik an der Universität Kassel. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr.-Ing. Stefan Beer und ist Lehrbeauftragte an der OTH-Amberg Weiden für das Fach „Energetische Nutzung von Biomasse“ im Masterstudiengang Umwelttechnologie. Ihre Verbundpromotion wurde gemeinsam von Prof. Dr.-Ing. Stefan Beer (OTH Amberg-Weiden) und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Karl (FAU) betreut.

Die OTH Amberg-Weiden ist eine der drei Trägerhochschulen des Verbundkollegs des Bayerischen Wissenschaftsforums (BayWISS) mit dem Schwerpunkt Energie. Ziel des Verbundkollegs Energie ist, herausragende Absolvierende von Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) im Themenfeld Energie noch besser bei der Promotion zu unterstützen.

 

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news-5265 Thu, 07 Mar 2019 09:24:00 +0100 Industrie 4.0 an der OTH Amberg-Weiden: Das UFO ist gelandet! https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903075265-industrie-4-0-an-der-oth-amberg-weiden-das-ufo-ist-gelandet/ Bitte nicht erschrecken: Auf dem Weg durch die Flure der OTH Amberg-Weiden in Weiden kann einem seit kurzem ein „UFO“ begegnen – ein Unbemanntes Förder-Objekt. Seit letzter Woche bewegt sich ein solches Fahrerloses Transportfahrzeug (FTF) – im aktuellen Sprachgebrauch der Industrie 4.0 oft auch als mobiler Transportroboter bezeichnet – im Laborbereich der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Das Fahrzeug vom Typ MiR 100 von der JUGARD+KÜNSTNER GmbH ist klein und wendig, kann Lasten bis 100 kg tragen und mit dem Hook-Aufsatz bis 300 kg ziehen. Die Anschaffung erfolgte auf Initiative von Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner (Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Fachgebiet Integrierte Logistiksysteme) und wurde ermöglicht durch eine interdisziplinäre Co-Finanzierung mit Mittel aus dem Projekt SAP-Factory, dem Fachgebiet Fabrikplanung, dem Gesundheits- und Medizintechnik-Campus (Healthcare Logistics) sowie der Kooperations-Strategie Innovative LernOrte (ILO).

Die erste Inbetriebnahme (vorerst noch ohne den Hook-Aufsatz) war nochmal deutlich einfacher als bereits erhofft. Innerhalb kürzester Zeit konnte der erste Fahrkurs mit der integrierten 3D-Kamera automatisch kartiert werden und spezielle Zonen (Sperrzonen, geschwindigkeitsreduzierte Zonen, …) manuell ergänzt werden. Damit konnten dann auch schon erste „Missionen“ (so heißen die Fahraufträge) im Automatikmodus erstellt werden.

Die weitere ausführliche Inbetriebnahme, Tests und Analysen erfolgen voraussichtlich im Rahmen einer Bachelorarbeit. Neben dem Einsatz des sehr flexiblen Hook-Aufsatzes zur Ankopplung von Rollbehältern u.ä. ist es dabei auch ein wesentliches Ziel, das Fahrzeug mit Unterstützung durch die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH (Falkenberg) an das SAP-System des Projektes SAP-Factory anzubinden, so dass die Transportbefehle für das FTF direkt aus diesem übergeordneten System gesendet werden können – ganz im Sinne von Industrie 4.0.

Damit können dann unseren Studierenden im Rahmen vielfältiger Vorlesungen und Kurse entsprechende Kompetenzen zu dieser Schlüsseltechnologie vermittelt werden.

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news-5262 Wed, 06 Mar 2019 15:09:29 +0100 Klärschlammverwertung – Anforderungen, Lösungen, Praxis https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903065262-klaerschlammverwertung-anforderungen-loesungen-praxis0/ Die Zukunft der Energie ist innovativ, vielfältig und riecht manchmal streng. Klärschlamm zum Beispiel, aus dem lässt sich hervorragend Strom oder Kohle gewinnen. Welche Methoden gibt es? Welche Verfahren sind geeignet? Antworten gab das Cluster-Forum „Klärschlammverwertung – Anforderungen, Lösungen, Praxis“ an der OTH Amberg-Weiden in Amberg. Jährlich entstehen in Bayern mehr als eine Million Tonnen entwässerter Klärschlamm, und die Kommunen stehen vor der Frage: „Wohin damit?“ Verfeuern? Nicht mehr so einfach. Der Kohleausstieg ist absehbar. Also auf die Felder? Nein. Landwirte können den Schlamm als Düngemittel auch nicht mehr gebrauchen, die Düngevorschriften sind strenger geworden. Als Königsweg gilt die thermische Klärschlammbehandlung mit Phosphorrückgewinnung – aus dem dem Problemstoff sollen Energie und Rohstoffe entstehen.

Was das genau heißt und welche Ansätze es gibt, diskutierten die ExpertInnen in drei Blöcken. Der erste umfasste Vorträge zum Thema „Abwasser- und Klärschlammverwertung – Rahmenbedingungen, Energieeffizienz, Systemlösungen“, der zweite beschäftigte sich mit „Thermischer und stofflicher Klärschlammverwertung – Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis“. Im dritten Block stellten TechnikerInnen und PraktikerInnen „Innovative Anwendungen in Industrie und kommunaler Versorgung“ vor.

Zu Beginn der Veranstaltung sprach Robert Götz, leitender Ministerialdirektor im bayerischen Wirtschaftsministerium, über die Bedeutung der energetischen Klärschlammverwertung für die bayerische Energieversorgung. Dabei gab er auch einen Überblick über erneuerbare Energien in Bayern. Anschließend verschaffte er sich im Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung einen lebendigen Eindruck, was die OTH Amberg-Weiden in diesem Bereich bereits leistet. Prof. Dr. Markus Brautsch und Raphael Lechner, beide Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik, stellten gemeinsam mit ihrem Team vier Referenzprojekte zur Optimierung der Energieeffizienz vor.

Das Cluster-Forum wurde von der Bayern Innovativ GmbH organisiert. Über 120 TeilnehmerInnen haben die Veranstaltung besucht.

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news-5255 Mon, 04 Mar 2019 11:26:21 +0100 Vortragsreihe Logistik: Ausgewählte Logistikprozesse der HAMM AG und deren Abbildung in SAP https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903045255-vortragsreihe-logistik-ausgewaehlte-logistikprozesse-der-hamm-ag-und-deren-abbildung-in/ Die Reihe der Gastvorträge zu Themen der Logistik im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen wurde in diesem Semester durch Harald Prölß (Leiter Informationsmanagement der HAMM AG, Tirschenreuth) und seine Teamkollegin Verena Kopatsch fortgesetzt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Initiator dieser Vortragsreihe, Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner, gewährten die Referenten einen tiefen Einblick in die Finessen einer SAP-gestützten Optimierung von unternehmensspezifischen Logistikprozessen. Zunächst stellte Harald Prölß kurz das Unternehmen vor. Er schilderte die Entwicklung von der Firmengründung 1878 über die Einbindung in die WIRTGEN GROUP bis zu deren Kauf durch John Deere. Die HAMM AG als Weltmarkführer für Walzen im Straßen- und Erdbau ist damit Bestandteil eines starken weltweiten Unternehmensverbunds. 

Zu Beginn des ersten fachlichen Vortragsteils betonte Harald Prölß die stark gestiegene Produktvarianz der HAMM-Walzen: es gibt mehr Konfigurationsmöglichkeiten als bei der PKW-Produktion, was jede Walze einzigartig macht und im Rahmen der kundenspezifischen Produktion aber eine besondere Herausforderung darstellt. Anschließend stellte er ausführlich vor, wie die HAMM AG durch individuelle Anwendungsentwicklungen im SAP die Produktionsplanung und -steuerung so optimiert hat, dass durch die erreichte hohe Flexibilität schnell und noch in einer weit fortgeschrittenen Phase des Auftrags auf Kundenwünsche reagiert werden kann. Auf diese Weise wird ein nicht unerheblicher Marktvorteil erzielt.

Im zweiten fachlichen Teil erläuterte Verena Kopatsch – selbst eine Absolventin der OTH in Weiden – das Projekt zur Optimierung der Produktionsversorgung von der Ausgangssituation, über die Zielsetzung und die Definition der Soll-Prozesse bis zur Umsetzung u.a. mit Automatischen Kleinteilelager (AKL), Routenzug und SAP WM. Dabei wurden auch die hohe Komplexität und die Vielzahl der erforderlichen Aufgaben dieses Projektes zur mengen- und zeitgerechten Versorgung der Montagebänder deutlich. Nicht zuletzt eine weitgehende Digitalisierung der Prozesse im Sinne von Industrie 4.0 (z.B. RFID-gestütztes Kanban, Kommissioniersteuerung mit Funkterminals) führte letztlich zu der gewünschten Prozessoptimierung.

Dadurch dass viele der ZuhörerInnen neben der Pflichtvorlesung Logistik in diesem Semester auch das Wahlpflichtmodul SAP-Factory besucht hatten, war dieser Gastvortrag – auch durch die sehr anschauliche Aufbereitung und die detaillierten Erläuterungen der Vortragenden – in doppelter Hinsicht eine hervorragende Ergänzung aus der Praxis.

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news-5251 Tue, 26 Feb 2019 17:42:47 +0100 Gelebter, grenzüberschreitender Wissens- und Technologietransfer https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902265251-gelebter-grenzueberschreitender-wissens-und-technologietransfer/ „Grenzüberschreitendes F&I Netzwerk für Energieeffizienz und Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung“ – zwei Drittel der Laufzeit des Ziel-ETZ-Projekt Nr. 53 sind vorüber. Zeit für eine Zwischenbilanz. Und die fällt positiv aus! Durch die Zusammenarbeit der renommierten Westböhmischen Universität Pilsen (UWB) und der OTH Amberg-Weiden erhalten sechs teilnehmende kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die beiderseits der Grenze Maschinen und Anlagen für die umweltgerechte Energieerzeugung sowie die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) entwickeln und produzieren, Unterstützung und Zugang zu den grundlagenorientierten Simulationskompetenzen der Universität wie auch zu den praxisorientierten Entwicklungskompetenzen und Versuchsanlagen der Technischen Hochschule. „Das Projekt hat die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet zum Ziel. Die Kolleginnen und Kollegen der Westböhmischen Universität Pilsen und unseres  Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung haben die teilnehmenden Partnerunternehmen in den vergangenen beiden Jahren bei ihren Entwicklungsaufgaben im Bereich Energietechnik Hilfestellung gegeben. Dabei erlangten die KMUs Zugang zu den forschrittlichsten Werkzeugen, Messeinrichtungen und Entwicklungsmethoden an beiden Hochschulen“, sagt Prof. Dr.-Ing Andreas P. Weiß, Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) an der OTH Amberg-Weiden.

Auch das zweite wichtige Ziel Projektes ist bereits erreicht: Ein grenzüberschreitendes Netzwerk von WissenschaftlerInnen und EntwicklerInnen, die gemeinsam an den Aufgabenstellungen der nachhaltigen Energietechnik für unser gemeinsame Zukunft arbeiten. Bereits Routine sind die gegenseitigen Arbeitsbesuche und Besprechungen in Pilsen und in Amberg. So trafen sich vergangene Woche vier Kollegen des New Technology Research Centre (NTC) der UWB mit Laura Weber B.Eng., Tobias Popp M.Eng. und Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß vom KoKWK, um die weiteren Aufgaben im letzen Projektjahr zu besprechen.

Ein weiteres wichtiges Ziel des Projektes ist es auch, das Kompetenznetzwerk sowohl qualitativ und quantitativ über die Projektlaufzeit weiterzuentwickeln. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war deshalb der Besuch beim Zentrum für Energietechnik (ZET) der Universität Bayreuth, mit dem Prof. Weiß bereit seit gut acht Jahren im Bereich Organic Rankine Cycle (ORC) zusammenarbeit. Dr. Florian Heberle, Geschäftsführer des ZET, empfing die bayerisch-tschechische Delegation und stellte das ZET vor und führte durch die Versuchseinrichtungen. Die Diskussion über mögliche Felder der Zusammenarbeit schloss den interessanten Besuch ab.

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news-5247 Mon, 25 Feb 2019 13:50:37 +0100 Wie Biogasanlagen auch ohne EEG-Zuschüsse wirtschaftlich betrieben werden können https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902255247-wie-biogasanlagen-auch-ohne-eeg-zuschuesse-wirtschaftlich-betrieben-werden-koennen/ Ein neues Forschungsprojekt für Biogasanlagen ist gestartet: In „OPTIBIOSY“ befasst sich ein interdisziplinäres Team der OTH Regensburg und der OTH Amberg-Weiden mit der Untersuchung der Potenziale und der Entwicklung eines Optimierungsmodells für Biogasanlagen. Das dreijährige Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ mit rund 714.000 EUR, davon 429.000 EUR an der OTH Regensburg, gefördert. Die OTH Amberg-Weiden und ihr An-Institut für Energietechnik erhalten in Summe 285.000 EUR. Hintergrund des Projekts sind die sich am 31. Dezember 2020 ändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für viele Biogasanlagen-Betreiber: Für alle Anlagen, die vor dem Jahr 2000 in Betrieb genommen wurden, endet dann nämlich der gesetzliche Vergütungszeitraum von 20 Jahren, das heißt, ab diesem Zeitpunkt bekommen sie keine staatlichen Zuschüsse mehr aus dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG). „Für die meisten Anlagen ist aber nur durch diese staatliche Förderung überhaupt ein wirtschaftlicher Betrieb möglich“, sagt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl von der OTH Regensburg. Laut Prof. Dr. Brückl sind deshalb viele dieser Anlagen unmittelbar von einer Stilllegung bedroht. Da jedoch Biogasanlagen einen wichtigen Beitrag für einen stabilen Betrieb der Stromnetze im Rahmen der Energiewende leisten könnten, geht es in „OPTIBIOSY“ vor allem um die Frage, wie Biogasanlagen nach dem Auslaufen der EEG-Zuschüsse noch wirtschaftlich betrieben werden können. Dazu wird eine Bestandsanalyse der derzeit installierten Technologien sowie der genutzten Vermarktungsstrategien durchgeführt. Außerdem werden die Bedarfe, die monetären Werte und die technischen Anforderungen an die Anlagen der verschiedenen Systemdienstleistungen untersucht sowie deren Nutzen für den Netzbetreiber analysiert. Dazu sind vier Biogasanlagenbetreiber aus dem Landkreis Cham beteiligt, zudem werden Anlagenkonfigurationen von weiteren Biogasanlagen aus der Region Landshut einbezogen. Als Ergebnis soll ein Optimierungsmodell entwickelt werden, welches für verschiedene Biogasanlagentypen die optimale Auslegung und Marktteilnahmestrategien ermittelt.

Beteiligt an „OPTIBIOSY“ ist der Bereich Motorentechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Rabl (Labor für Verbrennungsmotoren) an der OTH Regensburg, der Bereich Netztechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl (Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher) und der Bereich der Verfahrenstechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch vom Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung an der OTH Amberg-Weiden sowie das Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden. Unterstützt wird das Forscherteam durch die Assoziation der Unternehmen Holding 2G Energy AG, AWITE Bioenergie GmbH, des Energieunternehmens Lechwerke und des Stromnetzbetreibers LEW Verteilnetz GmbH sowie durch das Regensburg Center of Energy and Resources (RCER) der OTH Regensburg. Projektträger ist die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

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news-5244 Fri, 22 Feb 2019 14:11:34 +0100 Wer hat’s erfunden? Arbeitnehmererfindungsrecht im Fokus des 14. Amberger Patenttages https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902225244-wer-hat-s-erfunden-arbeitnehmererfindungsrecht-im-fokus-des-14-amberger-patenttages/ Deutschland – Land der Dichter und der Denker. Und Land der Erfinder, vor allem wenn man sich an den Zahlen der Patentanmeldungen orientiert. 2017 wurden beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) rund 68.000 Patente angemeldet, Firmen wie Bosch und Schaeffler Technologies AG sind die Spitzenreiter beim DPMA. Hinter den Firmen stehen Menschen, die Einfälle haben. Menschen, die bei ihrer täglichen Arbeit auf Probleme stoßen und hierfür technische Lösungen entdecken – Einfälle, die regelmäßig im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses entstanden sind. Wem gehören die Rechte an Erfindungen, die am Arbeitsplatz entstehen? Beim 14. Amberger Patenttag der OTH Amberg-Weiden stand das Spannungsverhältnis zwischen dem Arbeitsrecht und dem Recht am geistigen Eigentum in den Mittelpunkt. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, führten Beate Schmidt, Präsidentin des Bundespatentgerichts, und Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin des Deutsches Patent- und Markenamts, mit ihren Auftaktvorträgen in das Thema „Arbeitnehmererfindungsrecht“ ein.

„95 Prozent der Erfindungen sind von Arbeitnehmern. Schon alleine diese Zahlen lassen erahnen, welche Bedeutung dem Arbeitnehmererfindungsrecht in unserer heutigen Zeit zukommt“, so Cornelia Rudloff-Schäffer. Die gesetzliche Regulierung von Arbeitnehmererfindungen seien notwendig, da hier zwei Interessen kollidieren: das Arbeitsrecht und das Recht des geistigen Eigentums. Das Arbeitnehmererfindungsgesetz schafft einen Interessensausgleich zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer.

Vergütungsansprüche

Eine Erfindung, die während der Arbeitszeit in der Firma entsteht, gehört erstmal dem Arbeitgeber. Möchte der Arbeitgeber die Erfindung verwerten, dann hat der Arbeitnehmer einen Vergütungsanspruch, zusätzlich zum Arbeitsentgelt. Dirk-Herwig Rabe, leitender Regierungsdirektor des Deutschen Patent- und Markenamts, erläuterte in seinem Vortrag die Grundlagen des Arbeitnehmererfindungsrechts und der Erfindungsvergütung.

Die Vergütung der Arbeitnehmererfindungen erfolgt nach einem bestimmten System. Dr. Kurt Bartenbach, Rechtsanawalt und Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Arbeitsrecht bei CBH Rechtsanwälte Köln, stellte Abkauf-und Vergütungssysteme in der betrieblichen Praxis dar. „Es gibt einen bunten Strauß von Vereinbarungen. Ein Unternehmen muss prüfen, was für dieses das Richtige ist.“

Wie die Berechnung der Vergütung im Falle der Auslizenzierung erfolgt und was bei Kreuz- und Konzernlizenzen gilt, darauf ging Dr. Tobias Wuttke, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz bei Meissner Bolte, ein.

Praxisbeispiele

Wie AUDI mit Arbeitnehmererfindungen umgeht, davon berichtete Thomas Reichert, ein Absolvent des Studiengangs Patentingenieurwesens an der OTH Amberg-Weiden und inzwischen Syndikuspatentanwalt. AUDI regelt Rechteabkauf und Vergütungsansprüche in einem Inanspruchnahmeschreiben. Detailliert stellte Herr Reichert die Regelungen vor und ging auf mögliche Schwachstellen ein.

Sinah-Nikola Käfferlein, ebenfalls eine Absolventin des Patentingenieurwesen an der OTH Amberg-Weiden, hatte in ihrem Vortrag die Einführung der elektronischen Erfindungsmeldung bei Festo im Fokus. Sehr praxisnah ging Kerstin Single, Leiterin Intellectual Property bei Festo AG & Co. KG, auf die Arbeitnehmervergütung und Innovationsförderung ein und stellte die Fördermaßnahmen im Rahmen des Innovationsmanagements von Festo vor.

Sind die deutschen Vergütungssystem auch im Ausland anwendbar? Michael Lang, Patentanwalt bei BSH Hausgeräte GmbH, erläuterte die Erfindervergütungssystem im internationalen Konzernumfeld und gab den Zuhörerinnen und Zuhörern Umsetzungsempfehlungen an die Hand.

Am Ende des 14. Amberger Patenttags ging Wolf Hoefler, Justitiar bei der Bayerischen Patentallianz GmbH, auf die Besonderheiten bei Erfindungen in der Hochschulforschung ein.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Diskussionsrunde. Rolf W. Einsele, der gemeinsam mit Prof. Dr. Andrea Klug den Patenttag moderierte, bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch einmal die Möglichkeit, abschließende Fragen an die Referentinnen und Referenten zu richten.

Der Amberger Patenttag an der OTH Amberg-Weiden ist in der Patenfachwelt zu einer Marke geworden. Sein Markenzeichen: Wissenstransfer durch hochkarätige Referentinnen und Referenten mit aktuellen Themen aus der Patentwelt – inklusive Gelegenheit zur Vernetzung. Weitere Infos hier. 

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news-5252 Fri, 22 Feb 2019 10:48:00 +0100 Personalisierte Medizin: Möglichkeiten der Strahlentherapie https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902225252-personalisierte-medizin-moeglichkeiten-der-strahlentherapie/ Im Rahmen der Vorlesung Personalisierte Medizin im Studiengang Master Medizintechnik war Stefan Ueltzhöffer, Geschäftsführer der Firma Euromechanics Medical GmbH, zu Gast bei Prof. Dr. Ralf Ringler. Er sprach über Möglichkeiten der Strahlentherapie in der Personalisierten Medizin. Die Euromechanics Medical GmbH ist ein feinmechanischer Spezial-Fertigungsbetrieb für hochkomplexe Medizinprodukte in der Strahlentherapie und Röntgendiagnostik. Entwicklungen von Euromechanics sind in diesem Sektor wegweisend in der medizinischen Physik und entsprechen dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik.

Ein besonderes Augenmerk bei der Bestrahlung liegt in der Entwicklung und Konstruktion der Multi-Leaf-Kollimator (MLC). Durch die vielen Blenden ist es möglich, den Tumor im Patienten exakt zu bestrahlen und gesundes Gewebe so gut wie möglich zu schonen. Neben dem großen MLC im Standard Linear-Beschleuniger gibt es auch den kleinen Bruder, den Mikro-MLC, der zur Behandlung von kleinen Tumoren oder Metastasen bei Patienten zum Einsatz kommen kann. Hier zeigte Stefan Ueltzhöffer die Komplexität der Entwicklung sowie den Weg der Zulassung als Medizinprodukt auf.

Neben der Feinmechanik von diesen Entwicklungen ist die Lagerung des Patienten eine zentrale Komponente. Mit der Firma LAP-Laser hat Euromechanics einen kompetenten Partner mit zahlreichen Lagerungslasern, um eine sichere Bestrahlung zu ermöglichen. Ergänzt wird das Spektrum von Euromechanics durch Dosis-Mess-Equipment, das eine Verifikation der Dosis von Geräten in Diagnostik und Therapie ermöglicht.

Prof. Dr. Ringler dankt Alexander Rossbach, Leiter im Verkauf bei Euromechanics, und Stefan Ueltzhöffer für Ihr Engagement an der OTH Amberg-Weiden

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news-5242 Thu, 21 Feb 2019 17:32:18 +0100 Akademie Ostbayern-Böhmen: Zukunftsperspektiven für ländliche Räume https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902215242-akademie-ostbayern-boehmen-zukunftsperspektiven-fuer-laendliche-raeume/ Landlust oder Landfrust? Ländliche Idylle oder schnöde Provinz? Eine Veranstaltungsreihe der Akademie Ostbayern-Böhmen zeigte Perspektiven für ländliche Räume auf. Den Auftakt bildete ein Symposium an der OTH in Weiden. Vier Hochschuldozenten referierten über Zukunftsperspektiven für ländliche Räume. Prof. em. Dr. Jörg Maier und Dr. Wolfgang Weber, Leiter Grundsatzangelegenheiten und Hochschulentwicklung an der OTH Amberg-Weiden, gingen auf die ländlichen Räume in Ostbayern ein. Dabei beschäftigten sie sich mit neueren Ansätzen für vorhandene und zukünftige Herausforderungen. Jaroslav Dokoupil, Westböhmische Universität in Pilsen, warf einen Blick auf den ländlichen Raum in Böhmen/Westböhmen.

Dr. Manuel Trummer, Universität Regensburg, holte weiter aus. Unter dem Titel „Idylle, Utopie, Problemregion“ skizzierte er Grundzüge des Wandels ländlicher Regionen in Deutschland seit 1945.

Die Veranstaltungsreihe wird am 14. März an der OTH Regensburg fortgesetzt. Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-5237 Tue, 19 Feb 2019 15:41:34 +0100 Autonomes Fahren – so sicher wie Fliegen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902195237-autonomes-fahren-so-sicher-wie-fliegen/ ExpertenInnen aus der gesamten EU trafen sich auf Einladung von Prof. Dr. Alfred Höß in Amberg, um die Mission des EU-Projektes „AutoDrive“ sowie die damit verbundenen Herausforderungen rund um das automatisierte Fahren zu erörtern. Wirklich große Forschungsprojekte erkennt man daran, dass sie ganz einfach klingende Namen tragen, hinter denen sich weitreichende Vorhaben verbergen. SETI ist so ein Beispiel – hier geht es um die Suche nach extraterrestrischer Intelligenz. Oder eben AutoDrive. Dabei geht es um die „Entwicklung von fehlererkennenden, ausfallsicheren und fehlertoleranten integrierten elektronischen Komponenten, Architekturen und Softwaresystemen für hoch- und voll-automatisiertes Fahren, um die zukünftige Mobilität sicher, effizient und erschwinglich und somit für den Benutzer akzeptabel zu gestalten“. Kurz gesagt: Die Partner wollen das selbstfahrende Auto so sicher wie ein Flugzeug machen.

Dass sich 58 verschiedene Partnerfirmen, Unis, Hochschulen und Institute aus der EU und Taiwan beteiligen, zeigt schon, dass es um mehr als um einen Baukasten für das Auto der Zukunft geht. Die Partner wollen verstehen, wie genau die Entwicklungs- und Produktionsprozesse ineinandergreifen müssen, welche Wechselwirkungen zu berücksichtigen sind und welche Bedeutung jeder Komponente in dem Gesamtsystem zukommt. Nur dann können sie ihr Portfolio entsprechend ausbilden und das „richtige“ Produkt oder die benötigte Dienstleistung anbieten.

So soll das Projekt nicht nur dem hoch- und vollautomatisierten Fahren den Weg bahnen, sondern hochqualifizierte Arbeitsplätze sichern und neu schaffen. Die OTH Amberg-Weiden ist dafür verantwortlich, dass das Fahrzeug Daten innerhalb seines Systems und zu externen Systemen übertragen kann. Vor allem sollen die Fahrzeuge untereinander kommunizieren, um so Unfälle zu vermeiden. Diese Datenverbindungen müssen nicht nur schnell, sondern auch sicher und zuverlässig funktionieren.

Die beim Projekt gewonnenen Erkenntnisse fließen wiederum in die Lehre der OTH Amberg-Weiden ein oder werden bei Nachfolgeprojekten erweitert. Insgesamt ist AutoDrive in zehn umfassende Arbeitsbereiche aufgeteilt. M. Eng. Heike Lepke leitet zusammen mit TTTech, Österreich, die Supply Chain "Safe, secure and low latency communication" mit, M. Sc. Josef Schmid und M. Eng. Mathias Schneider beschäftigen sich unter der Leitung von Prof. Dr. Alfred Höß mit „Network Data  Transmission - Traffic Shaping und Map Data Providing“. Nicholas Jäger entwickelt zusammen mit Prof. Dr. Andreas Aßmuth „Secure Athentication Systems“.

Die TeilnehmerInnen aus der gesamten EU, von Schweden und Litauen über Tschechien und Österreich bis Frankreich und Spanien zeigten sich von der oberpfälzischen Gastfreundschaft begeistert.

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news-5239 Tue, 19 Feb 2019 11:11:00 +0100 Der Weg des Medizinproduktes in die Cloud https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902195239-der-weg-des-medizinproduktes-in-die-cloud/ Personalisierte Medizin ist eine Kernkompetenz, die Diagnostik und Therapie in den nächsten Jahren stark verändern wird. Digitalisierung ist dabei der Schlüssel. Viele Medizinprodukten sind nur dann zukunftsfähig, wenn Daten einfach, schnell und sicher zur Verfügung stehen. Was bedeutet das für die Medizintechnik von morgen? Dr. Christoph Beck, Gründer und CEO der mdeg digital GmbH, blickte an der OTH Amberg-Weiden in die Zukunft – und weckte im Masterstudiengang Medizintechnik Neugierde auf neue Technologien und Innovationen. Die Kernkompetenzen von mdeg digital sind Cloud Solutions für Medizinprodukte aller Art. Das mdeg Interface Board bietet eine geräteunabhängige Schnittstelle zur sicheren Anbindung medizinischer Geräte an die digitale Welt. Daten von Medizinprodukten können somit in die Cloud fließen und in Dashboards einfach analysiert werden. Zudem können bei entsprechend konfigurierten Medizinprodukten auch der Service und die Sicherheit des Gerätes über die Cloud garantiert werden.

Erst die Theorie, dann die Praxis: Nach dem Vortrag erarbeiteten die Studierenden zwei Szenarien für Medizinprodukte. Das erste beschäftigte sich mit „Medizin vor Ort – Ländliche Versorgung“, das zweite mit „Home Care – Cloudbasierte Lösungen“. Diesen Themen gingen die Studierenden auch in den kommenden Wochen nach. Dafür erhielten sie weiteren Input in Skype-Sessions mit Dr. Christoph Beck und Daniel Ziegelmayer, Leiter Vertrieb und Marketing mdeg digital GmbH, der sie über die Finanzwelt informierte, inklusive Marktanalysen, Business Modellen und Deployment.

Basierend auf diesem Auftakt im Masterstudiengang Medizintechnik planen Dr. Christoph Beck und Prof. Dr. Ralf Ringler eine gemeinsame Kooperation, um die Ideen der Studierenden weiterzuentwickeln.

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news-5266 Mon, 18 Feb 2019 17:40:00 +0100 Interkultureller und fachlicher Austausch: 2. Indo-German Summer-Winter School an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902185266-interkultureller-und-fachlicher-austausch-2-indo-german-summer-winter-school-an-der-oth/ Über 6.000 Kilometer trennen die OTH Amberg-Weiden und das MNIT Malaviya National Institute of Technology (Jaipur, Indien). Im Rahmen der Indo-German Summer-Winter School sind bereits im September acht Studierende der OTH Amberg-Weiden nach Indien gereist, um gemeinsam mit Studierenden des MNIT an einem Projekt zum Klimawandel zu arbeiten. Nun sind die indischen Studierenden im Gegenzug an die OTH Amberg-Weiden gekommen. In der Woche in Amberg ging es vor allem um die Themen Recycling, Windkraft, Wasseraufbereitung und solarthermische Anlagen. „Für die Studierenden ist es eine einmalige Gelegenheit, mit jungen Menschen aus Indien zusammenzukommen, die kulturellen Unterschiede kennenzulernen und voneinander zu lernen“, so Prof. Frank Späte, Internationalisierungsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik.

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news-5240 Fri, 15 Feb 2019 17:00:00 +0100 LEARNTEC 2019: Erfolgsmodell aus der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902155240-learntec-2019-erfolgsmodell-aus-der-oth-amberg-weiden/ Die LEARNTEC ist Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung und digitales Lernen. Rund 10.000 Entscheider besuchten Ende Januar die Messe im Karlsruhe – 300 Aussteller aus 14 Nationen informieren über Bildungslösungen für Schule, Hochschule und Beruf. Auch Prof. Dr. Stefan Sesselmann von der OTH Amberg-Weiden war dabei. Prof. Dr. Stefan Sesselmann stellte seinen Kurs „CLASSIC vhb: Medizin und Medizintechnik – interdisziplinär lehren und lernen“ als Best practice-Beispiel vor. Das Lernangebot richtet sich vor allem an Studierende der Humanmedizin und Medizintechnik, aber auch der Materialwissenschaften, des Wirtschaftsingenieurwesens und der Mechatronik. Es wird über die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) angeboten.

Einen ausführlichen Bericht über die LEARNTEC 2019 finden Sie hier.

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news-5232 Fri, 15 Feb 2019 13:10:30 +0100 OTH Amberg-Weiden auf dem deutsch-tschechischen Tag für angewandte Forschung in Prag https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902155232-oth-amberg-weiden-auf-dem-deutsch-tschechischen-tag-fuer-angewandte-forschung-in-prag/ VertreterInnen aus Forschung, Unternehmen und Verwaltung aus Tschechien und Deutschland sind in Prag zum „Czech-German Day of Applied Science“ zusammengekommen. Neben der Vermittlung allgemeiner Informationen über die künftige Ausrichtung der Forschungs- und Innovationslandschaft in der Tschechischen Republik stand die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen und die Netzwerkarbeit der TeilnehmerInnen im Vordergrund. Auf Einladung der deutschen Botschaft in Prag vertrat Prof. Dr.-Ing. Jürgen Koch (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik) die OTH Amberg-Weiden. Das Hauptprogramm wurde durch Workshops ergänzt, in denen der Technologie-Transfer sowie die Fördermöglichkeiten in den Programmen „Horizon 2020“, „Interreg“ und durch die „Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur“ (BTHA) thematisiert wurden. Bereichert wurden die Workshops durch Projektbeispiele.

In diesem Rahmen stellte Prof. Dr. Koch den von ihm geleiteten Forschungsverbund 9 „Neue Materialien für die additive Fertigung“ vor, der durch die BTHA gefördert und vom Bayerischen Staatsministerium für Finanzen und Heimat getragen wird. Dieser Forschungsverbund steht als Best Practice Beispiel erfolgreicher Zusammenarbeit: Aus dem Forschungsverbund, bei dem die OTH Amberg-Weiden mit der Westböhmischen Universität Pilsen, der Technischen Universität Ostrava und dem Fraunhofer Institut Umsicht in Sulzbach-Rosenberg zusammenarbeitet, ist inzwischen ein im Programm ZIEL-ETZ gefördertes Projekt hervorgegangen. Neben weiteren grenzübergreifenden gemeinsamen Aktivitäten wurden auch zwei kooperative Promotionen mit der Westböhmischen Universität Pilsen initiiert.

Prof. Dr. Koch nutzte den Workshops auch, um dem aus der gesamten Tschechischen Republik angereisten Publikum die OTH Amberg-Weiden und ihre Studienangebote vorzustellen.

Weitere Informationen und Impressionen zum deutsch-tschechischen Tag der angewandten Forschung sind auf der Webseite der deutschen Botschaft in der Tschechischen Republik zu finden.

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news-5227 Tue, 12 Feb 2019 15:27:35 +0100 Wirtschaftsingenieurwesen: Exkursion zu IGZ Falkenberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902125227-wirtschaftsingenieurwesen-exkursion-zu-igz-falkenberg/ Im Rahmen des Logistik-Wahlpflichtfaches „SAP-Factory: Produktionssteuerung“ (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen) besuchte eine Gruppe von Studierenden gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH in Falkenberg – den Marktführer im deutschsprachigen Raum für SAP-Anwendungen in Produktion und Logistik. Das IGZ-Team um Lisa Biersack (Personalbetreuung) gewährte dabei einen umfassenden Einblick in den Standort, die Firmenkultur und die fachlichen Aufgabenbereiche. Mit der Vorstellung des Unternehmens wurde der Fokus auf die Planung und Realisierung SAP-basierter Kundenlösungen für automatisierte Lager- und Materialfluss-Systeme und für effiziente Anbindungen von Produktionsmaschinen erläutert.

Die folgende allgemeine Darstellung der Leistungsbereiche Warehousing, Manufacturing, Transportation und Automation wurde dann durch die ausführliche Vorstellung eines konkreten Kundenprojekts ergänzt. Dabei wurden insbesondere die Möglichkeiten durch eine IT-gestützte Optimierung der Prozesse im Sinne von Industrie 4.0 deutlich.

Anschließend konnten die BesucherInnen im Rahmen eines ausführlichen Betriebsrundgangs neben einem Blick auf die Baustelle der aktuell laufenden Standort-Erweiterung insbesondere mehrere Live-Vorführungen im IGZ-eigenen Innovation-Center miterleben. Die Studierenden lernten dabei modernste Technologien kennen wie z.B. den Einsatz von 3D-Kameras zur Gestensteuerung und Bewegungskontrolle bei Kommissionierung und Montage und konnten dies auch selbst ausprobieren.

Darauf stellte Lisa Biersack noch verschiedene Angebote für eine Beschäftigung bei IGZ vor: von Praktika über Abschlussarbeiten bis hin zum neuen Angebot eines Trainee-Berufseinstiegs zum 1.4. und 1.9. jeden Jahres. Zum Abschluss durfte die Besuchergruppe auch noch das  Mittagsbuffet im Betriebsrestaurant genießen und konnte dabei im persönlichen Gespräch mit dem IGZ-Team weitere Informationen gewinnen.

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news-5219 Wed, 06 Feb 2019 12:57:20 +0100 Nachhaltigkeitskompetenz: Arbeitskreis entwickelt bayernweites Hochschulzertifikat https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902065219-bayernweites-hochschulzertifikat-fuer-nachhaltigkeitskompetenz/ Nachhaltigkeit entwickelt sich zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Immer mehr Unternehmen setzen auf eine verantwortungsvolle Geschäftsstrategie und brauchen dafür Fachkräfte mit Zusatzqualifikation. Schon jetzt bieten viele bayerische Hochschulen entsprechende Kurse für Studierende an, ein bayernweites Zertifikat gibt es allerdings nicht. Noch nicht. Denn der „Arbeitskreis Zertifikat“ wird das ändern… Die OTH Amberg-Weiden gehört zu den Gründungsmitgliedern dieser Arbeitsgruppe. Gemeinsam mit mehreren bayerischen Hochschulen will sie ein bayernweites Zertifikat entwickeln, das den Erwerb von Nachhaltigkeitskompetenz belegt. Die Grundlagen dafür werden in einem Drei-Stufen-Plan entwickelt.

In der ersten Stufe legt der Arbeitskreis die Inhalte des Zertifikats fest. Die Leitfrage dabei: Welche Kompetenzen benötigen Studierende, um den Herausforderungen der Nachhaltigkeit zu begegnen? Die Vorarbeit dafür hat Alexander Herzner vom Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft an der OTH Amberg-Weiden geleistet – sein Modell wird in den kommenden Monaten ausgearbeitet. Im zweiten Schritt entwirft die Arbeitsgruppe frei verwendbare Lehrformate, die in Stufe Drei zu einem hochschulübergreifenden Zertifikat zusammengeführt werden.

„Bisher hat jede Hochschule ihren eigenen Weg verfolgt“, sagt Alexander Herzner. „Jetzt bündeln wir unsere Kompetenzen und Erfahrungen. So machen wir die Zusatzqualifikation für Studierende nach attraktiver und stärken gleichzeitig das Thema Nachhaltigkeit an den teilnehmenden Hochschulen.“

Der „Arbeitskreis Zertifikat“ wurde von NachhaltigkeitsexpertInnen aus bayerischen Hochschulen unter dem Dach des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern ins Leben gerufen. Neben der OTH Amberg-Weiden beteiligen sich u.a. die Hochschule München, die TH Nürnberg, die Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt an diesem Projekt. Der Kreis ist offen für Fachlehrpersonal aller bayerischer Hochschulen und Universitäten, die einen Beitrag leisten wollen.

Die Arbeitsgruppe leitet Alexander Herzner, der für die OTH Amberg-Weiden bereits das Zertifikat Ethik und Nachhaltigkeitsmanagement mitentwickelt und umgesetzt hat. 

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news-5218 Tue, 05 Feb 2019 09:46:18 +0100 Lernort Abfallverwertung für Studierende https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902055218-lernort-abfallverwertung-fuer-studierende/ Einblick in die Anlagen zur Entsorgung von Haus- und Gewerbeabfällen für mehr als ein Fünftel Bayerns: Auch im Wintersemester 2018/19 fand mit den Studierenden des Bachelor-Studiengangs Umwelttechnik wieder eine Exkursion der praxisorientierten Vorlesung Umweltrecht des Lehrbeauftragten und früheren Amberger Umweltreferenten Prof. Dr. Otto K. Dietlmeier zum Zweckverband Müllverwertung Schwandorf, einem Innovativen LernOrt (ILO) der OTH Amberg-Weiden statt. Der Geschäftsleiter des Zweckverbandes, Verbandsdirektor Thomas Knoll, gab eine ausführliche Darstellung und Erläuterung der gegenwärtigen technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Entsorgungssituation sowie der Zukunftsperspektiven der Abfallwirtschaft. Beeindruckend für die TeilnehmerInnen waren die auf neuestem technologischen Stand arbeitenden Anlagen des Zweckverbandes, vor allem die Logistik der hocheffizienten thermischen Verwertung und Behandlung von Haus- und Gewerbeabfällen aus dem Verbandsgebiet unter gleichzeitiger Erzeugung von Grünstrom, Fernwärme für die Stadt Schwandorf sowie Prozessdampf für das benachbarte Unternehmen Nabaltec.

Die Studierenden erhielten Einblick in die vielfältige Tätigkeit des Zweckverbandes, die alle Phasen der Abfallwirtschaft – von der Sammlung in den Umladestationen über den Bahntransport mit eigenen Schienenfahrzeugen und Presscontainern, die Behandlung und Lagerung der Abfälle zur Verwertung und Beseitigung bis hin zur Rauchgasreinigung mit der bestverfügbaren Technik weit unter den geltenden Grenzwerten – umfasst und die umweltgerechte Deponierung der Reststoffe und Entsorgung der Filterstäube einschließt. In einer Führung durch die Einrichtungen wurde den Studierenden auch der hochmoderne Leitstand zur Steuerung der technischen Anlagen vorgeführt und ein Blick in die Verbrennungsanlagen ermöglicht.

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news-5229 Mon, 04 Feb 2019 10:21:00 +0100 Lehren und Teilen im digitalen Hochschulzeitalter – Virtuelle Hochschule Bayern https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902045229-lehren-und-teilen-im-digitalen-hochschulzeitalter-virtuelle-hochschule-bayern/ Welche Möglichkeiten gibt es, als Hochschullehrende die Entwicklung von Kursen und digitalen Lerneinheiten fördern zu lassen? Wie funktioniert die Betreuung? Wie können Blended Learning Einheiten erstellt und Angebote anderer Hochschullehrender in die Präsenzlehre integriert werden? Antworten auf diese und weitere Fragen bekamen die TeilnehmerInnen beim 12. DidaktikForum der OTH Amberg-Weiden, das als Leitthema „Die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb): Einsatzmöglichkeiten in der Lehre und Förderkonzepte“ hatte. „Im Zuge der Digitalisierung nimmt die Bedeutung der Online-Lehre einen immer höheren Stellenwert ein. Dieser Entwicklung möchte auch die Hochschule Rechnung tragen und ihren Lehrenden bei der Konzeption und dem Angebot von digitalen Lerneinheiten unterstützen“, erläuterte Prof. Ulrich Müller in seinen Eingangsworten. Sein Dank galt auch Prof. Dr. Franz Seitz, vhb-Beauftragter an der Hochschule, der den Stellvertetenden Geschäftsführer der Virtuellen Hochschule Bayern, Dr. Holger Kächelein als Referenten gewinnen konnte.

Lehren ist das Teilen von Wissen. Die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) als  Verbundeinrichtung von 31 Hochschulen in Bayern geht noch einen Schritt weiter: Seit dem Jahr 2000 verfolgt sie den Gedanken des Teilens und Vernetzens von digitaler Lehre. Die vhb  fördert und unterstützt die Entwicklung digitaler Lehreinheiten und setzt sich vor allem für einen Austausch und eine hochschulübergreifende Nutzung ein. Alle Kurse werden von Professorinnen und Professoren der Trägerhochschulen entwickelt und sind über Hochschulgrenzen hinweg nutzbar. 

In den Fokus seines Vortrages stellte Dr. Kächelein die Förder- und Nutzungsmöglichkeiten von Kursen und Lerneinheiten in der Online-Lehre: Die CLASSIC vhb-Kurse, die SMARTvhb (Blended Learning –Einheiten) und demnächst neu OPEN vhb, ein Kursangebote, das von jeder und jedem genutzt werden kann, ohne an einer Hochschule eingeschrieben sein zu müssen.

Und, wie sieht dann die gelungene Umsetzung einer Digitalen Lerneinheit aus? Dies zeigte Prof. Dr. Stefan Sesselmann, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, im Anschluss an den Vortrag mit einer von ihm entwickelten Online-Lerneinheit aus der Medizintechnik.

Die Zahlreiche Fragen und die regen Diskussionen während und nach den Vorträgen spiegelten das große Interesse der Professorinnen und Professoren an dem Thema Digitale Lehre und an der Virtuellen Hochschule Bayern wider.

Die Veranstaltung war ein weiterer Baustein der Vortragsreihe zum Thema „Digitalisierung der Lehre“ an der OTH Amberg-Weiden.

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news-5224 Mon, 04 Feb 2019 09:32:00 +0100 Gemeinsam zum Wohl der Studierenden – Austausch mit Gert Wölfel https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902045224-gemeinsam-zum-wohl-der-studierenden-austausch-mit-gert-woelfel/ Bildung und Wirtschaft gemeinsam zum Wohl der Studierenden – dieses Motto prägt bis heute das Leben von Gert Wölfel. Der studierte Betriebswirt bringt seit Jahrzehnten Hochschule und Unternehmen zusammen. Seine Erfahrungen teilte er mit Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug und Dr. Wolfgang Weber, Leiter Grundsatzangelegenheiten und Hochschulentwicklung, in der OTH Amberg-Weiden. Gert Wölfel rief 1999 die Stiftung zur Förderung der Hochschule Regensburg ins Leben, aus deren Mitteln Stipendien vergeben und Promotionen unterstützt werden. Zudem vergibt die Stiftung mehrere Preise, unter anderem für gute Lehre oder besondere Leistungen bei der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Außerdem fördert sie Kooperationen und Partnerschaften mit Hochschulen im Ausland, insbesondere in mittel- und osteuropäischen Staaten.

Im Gespräch mit Prof. Dr. Andrea Klug und Dr. Wolfgang Weber berichtete Gert Wölfel von seinen Erfahrungen mit der Akquise von Unterstützern aus der Wirtschaft und Einsatzmöglichkeiten der Fördergelder. Der Ehrensenator der OTH Regensburg lobte vor allem das Verbundstudium als herausragendes Bildungsangebot, von dem Studierende, Wirtschaft und Region gleichermaßen profitieren.

Gert Wölfel nutzte den Termin auch, um sein Buch über die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf vorzustellen. Der ehemalige DWK-Vorstand dokumentiert darin mit Co-Autor Dr. Reinhard Proske das WAA-Projekt. Zwei Exemplare seines Werks hat er der OTH Amberg-Weiden gespendet.

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news-5214 Thu, 31 Jan 2019 12:01:32 +0100 Abfahren auf PRYSTINE: Internationales Konsortium tagt in Amberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901315214-abfahren-auf-prystine-internationales-konsortium-tagt-in-amberg/ In den Medien taucht es derzeit noch regelmäßiger auf als Nessie, das Ungeheuer von Loch Ness: das selbstfahrende Auto. Den einen gilt es als Schreckgespenst, andere wiederum erträumen sich einen reibungslosen Science Fiction-Verkehr. Alle reden vom automatisierten Fahren, an der OTH Amberg-Weiden arbeitet man daran, dass diese Vision Wirklichkeit wird. Schon seit über zehn Jahren engagiert sich die Hochschule in mehreren europäischen Konsortien. In der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik arbeitet Prof. Dr. Alfred Höß zusammen mit „seinen“ wissenschaftlichen MitarbeiterInnen Heike Lepke, Josef Schmid und Mathias Schneider sowie unter Einbindung mehrerer Studierender an derzeit drei EU-Projekte auf den Gebieten Autonomes Fahren und Elektromobilität, ein viertes wird Anfang Mai 2019 starten.

Eines dieser Europäischen Forschungsprojekte ist PRYSTINE – das steht für programmierbare Systeme für Intelligenz in Automobilen. In PRYSTINE arbeitet seit Mai 2018 ein Konsortium von insgesamt 59 Partnern aus 14 Ländern (EU, Israel und der Türkei), das Projektbudget umfasst ca. 51 Mio. Euro und finanziert zum Teil die 260 am Projekt beteiligten WissenschaftlerInnen. Deren gemeinsame Mission: automatisiertes Fahren auf Landstraßen und in der Stadt voranbringen.

Gerade komplexe, urbane Umgebungen sind im Gegensatz zu Autobahnen häufig wenig strukturiert, z.B. im Hinblick auf die Fahrbahnmarkierungen, so dass neben regelbasierten Signalverarbeitungsalgorithmen Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) in die Steuerungen integriert werden müssen. Dies gilt insbesondere für die Situationsinterpretation. PRYSTINE trägt diesen Forderungen mit der leistungsfähigen Plattform FUSION („fail-operational urban surround perception“) Rechnung. Die im Projekt zu entwickelnde Plattform führt die Informationen der Fahrzeugsensoren (Radar, Lidar, Kamera) mit denen der hochgenauen digitalen Karte und den Daten, die über Kommunikation ins Fahrzeug gelangen, zusammen. Dies schafft Performanz, Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit.

Das Team der OTH Amberg-Weiden ist für die sichere Kommunikation über Mobilfunk (LTE) zuständig, speziell für KI-basierte Verfahren zur Sicherstellung bestmöglicher Verbindungsqualität.

PRYSTINE wird die erreichten Ergebnisse in insgesamt 22 Demonstratoren nachweisen: Im Nutzfahrzeugbereich (LKW: Ford Otosan, Scania, TTS; Bus: Irizar), im PKW-Bereich (BMW, Maserati, CRF) sowie für die Arbitrierung von Fahrer und Automatisierung bei gemeinsamer Fahrzeugsteuerung. Hier wiederum realisiert das Team der OTH Amberg-Weiden in Kooperation u.a. mit den niederländischen Unternehmen AnyWi und dem israelischen Partner Starhome einen Demonstrator, welcher eine ausfallsichere Kommunikation von Fahrzeug und Server gewährleistet.

Am 24. und 25. Januar 2019 beherbergte Prof. Dr. Alfred Höß, Vizepräsident der OTH Amberg-Weiden, die ca. 30 Personen des PRYSTINE-Steuerkreises und ausgewählter weiterer europäischer Partner am Campus in Amberg. Während der Treffen in Amberg, an denen weitere Partner online beteiligt waren, wurden der Projektfortschritt auf Arbeitspaket- und Supply Chain Ebene evaluiert sowie Schnittstellenthemen erörtert. Die Treffen finden im Sinne der Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit „reihum“ bei den beteiligten Projektpartnern statt. Die nächsten Treffen werden in Helsinki (April), Vilnius (Mai/Juni) stattfinden. Zudem wird das erste Review seitens des europäischen Fördergebers im Juli in Brüssel abgehalten.

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news-5196 Wed, 23 Jan 2019 15:19:59 +0100 „Technoptikum“ weckt Neugier https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901235196-technoptikum-weckt-neugier/ „Darf ich das zum Nachbauen fotografieren?“ „Aus welchem Material ist das?“ – Beim Techniktag für die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe der Naabtal-Realschule Nabburg löste die Technikausstellung „Technoptikum“ von Dipl.-Phys. Manfred Bauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter der OTH Amberg-Weiden, lebhaftes Interesse aus. SchülerInnen für MINT-Themen begeistern und im MINT-Bereich fördern – beim Techniktag erhielten die SchülerInnen einen Einblick in die Fächer Physik, Chemie, Robotik sowie Technik. Mit Funktionsmodellen aus den Bereichen Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie und weiteren erklärte Manfred Bauer sehr anschaulich, wie die jeweilige Technik funktioniert. Viele der Versuchsaufbauten sind aus Alltagsgegenständen entstanden und regen zum Nachmachen an.

Zum Abschluss des gelungenen Techniktags ließ Manfred Bauer eine Wasserrakete auf dem Sportplatz für alle SchülerInnen der Schule in Luft steigen.

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news-5190 Mon, 21 Jan 2019 13:51:17 +0100 Datenanalyse rettet Leben https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901215190-datenanalyse-rettet-leben/ Daten sind heute für die Wirtschaft so bedeutend wie Öl. Aus Daten gewinnt man Informationen, aus Informationen Wissen – und Wissen bedeutet bekanntermaßen Macht und Geld. „Die Frage ist nur: Wie können wir alle davon profitieren?“, so Prof. Dr. Steffen Hamm. Am 11. Kaminabend Medizintechnik im Hörsaalgebäude der OTH in Weiden sollten darauf erste Antworten gefunden werden. Die IT-Herausforderungen, die beim sektorübergreifenden Patientenmanagement bewältigt werden müssen, sind auf jeden Fall enorm. Andreas Dobler, Geschäftsführer der Telepaxx Medical Archiving GmbH, kritisierte in seinem Statement den Umgang mit den enormen Datenmengen, die tagtäglich bei 154.000 niedergelassenen Ärzten und 1.942 Kliniken anfallen. Dies beginne damit, dass PatientInnen bei jeder Anlaufstelle des Gesundheitssystems unter anderen Identifikationsnummern geführt würden. Die Patientendaten würden zudem in verschiedensten Formaten gespeichert – teilweise so, dass sie nicht von jeder Hardware genützt werden können. Sichere Übertragungswege bestünden kaum. Dobler warb für eine interoperable Herangehensweise. Vermutlich würden Patientendaten auch künftig an mehr als einer Stelle gespeichert. Daher sollten zumindest Format-Standards festgelegt werden. Die PatientInnen entschieden, ob und in welchem Umfang sie ÄrztInnen und Kassen Zugriff auf ihre Daten gewährten.

Das relevante Daten heute nicht zum nötigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle zur Verfügung stehen, führt zu erheblichen Gefährdungen. Dr. Josef Scheiber, Geschäftsführer der BioVariance GmbH, zeigte auf, was dies allein beim Verschreiben und Einnehmen von Medikamenten bedeute: 30.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland, weil sie falsche Medikamente einnehmen, beinahe doppelt so viele werden Opfer unerwünschter Wechselwirkungen. Datenanalyse könne bei der richtigen Medikamentengabe helfen und Leben retten. Scheiber zeigte auf, dass letztlich PatientInnen, Kassen, ÄrztInnen und Krankenhäuser profitieren würden. Wie fundierte Daten heute schon dazu beitragen, Krankheiten besser zu verstehen und stärker fokussierte Medikamente zu entwickeln, erläuterte Scheiber am Beispiel der Krebsbehandlung. Er hoffe, dass auch die deutschen PatientInnen künftig mehr Daten zu Forschungszwecken zur Verfügung stellten.

Der Autor und Blogger Jörg Schiemann nahm sich des Themas aus der Perspektive der PatientInnen an. APPs unterstützten bei Medikamenten und Abrechnungen. Allerdings behinderten das schlechte Datenmanagement und der mangelhafte Austausch erheblich. eRezepte, also elektronische Rezepte, die zentral abgerufen werden und von ÄrztInnen, Apotheken und Kassen bearbeitet werden können, wären beispielsweise hilfreich. Insgesamt handele es sich aber weniger um IT-Fragen, als vielmehr um organisatorische Probleme. Letztlich fehle schlicht der politische Wille, etwas zu ändern – beispielsweise an der Trennung der Sektoren. „Die Patienten stehen zu wenig im Mittelpunkt der Überlegungen und sie werden zu wenig die die Entwicklung eingebunden“, beklagte Schiemann.

Prof. Dr. Clemens Bulitta mahnte daher, die PatientInnen müssten die PolitikerInnen nachdrücklicher dazu auffordern, Antworten zu finden. Sie sollten sich aber auch grundsätzlicher mit der eigenen Gesundheit und dem eigenen Körper beschäftigen. Zu viele seien „gesundheitliche Analphabeten“, so Bulitta. Mangelndes Interesse an den Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen führe dazu, dass sich die Menschen zu stark verunsichern ließen, was ihre Daten angehe. Ja, es gäbe Fälle von Datenmissbrauch. „Mehr Menschen kommen aber zu Schaden, weil Daten nicht zur Verfügung stehen“, sagte der Leiter des Instituts für Medizintechnik.

Wie die Digitalisierung, wie aufbereitete Daten ÄrztInnen in der täglichen Arbeit helfen, stellte Prof. Dr. Anton Scharl, Leitender Chefarzt der Frauenklinik Amberg-Tirschenreuth-Weiden, dar. Die einzelnen Tools funktionierten gut, es hapere jedoch an der Verlinkung. Dabei böten sich gerade in der Vorsorge große Chancen. Doch wie sollen die Kosten der Digitalisierung verteilt werden? Aus Sicht Dr. Thomas Eggingers, des Ärztlichen Direktors der Kliniken Nordoberpfalz AG, sei klar: „Wir brauchen Geld.“ Neue Software erfordere oftmals neue Hardware, diese Kosten würden den Kliniken heute nicht erstattet. Sein Haus arbeite an digitalen Strategien. Als erstes werde man die Schnittstelle zum Rettungsdienst herstellen, der bereits weitgehend digitalisiert sei. Dann könnten dort aufgenommene Daten gleich im Klinikbetrieb genutzt werden.

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news-5191 Mon, 21 Jan 2019 08:59:00 +0100 Sprachlich exzellent: Übergabe der UNIcert® III- und HSK-Zertifikate https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901215191-sprachlich-exzellent-uebergabe-der-unicert-iii-und-hsk-zertifikate/ Das Sprachenzentrum der OTH Amberg-Weiden bietet Studierenden und externen TeilnehmerInnen viele Möglichkeiten, ihre Sprachkenntnisse auszubauen. Der Erwerb des UNIcert®Zertifikats, das zu dem überregional anerkannten, praxisorientierten und anspruchsvollen Ausbildungs- und Prüfungsprogramm zählt, ist ein Erfolgserlebnis für Studierende und Dozenten. In diesem Wintersemester haben acht Studierende das renommierte UNIcert® III-Zertifikat in Englisch und sechs in Russisch verliehen bekommen. Die Dozentinnen Simone Orlowski, Anna Wiesmeier und Svetlana Naumenko und gratulierten ihren Russisch- bzw. Englisch-Studierenden, die mit einem UNIcert® III-Zertifikat das C1-Sprachniveau erreicht haben. Das Englisch UNIcert® III-Zertifikat wird in vielen englischen Masterstudiengängen an diversen Hochschulen und Universitäten als Nachweis der sprachlichen Zulassungsvoraussetzung anerkannt.

Das Sprachenzentrum ermöglicht auch den Erwerb des HSK-Zertifikats, das als Nachweis der chinesischen Sprachfähigkeit dient. Die Chinesisch-Dozentin Hui Weber freute sich, dass sie die HSK-Zertifikate an fünf Studierende verleihen konnte.

UNIcert®-Angebot

Insgesamt haben seit Einführung des UNIcert®-Angebots über 5200 Sprachlernende (Studierende und externe TeilnehmerInnen) an der OTH Amberg-Weiden einen UNIcert®-Kurs belegt. Bis dato wurden insgesamt 1116 Zertifikate vergeben: 194 für die Vorstufe Basis, 303 für die Stufe I, 385 für die Stufe II in Sprachen Englisch, Polnisch, Russisch und Tschechisch und 234 für die Stufe III in Sprachen Englisch, Russisch und Tschechisch.

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news-5187 Thu, 17 Jan 2019 15:30:20 +0100 Doppelt gut: OTH Amberg-Weiden und WBU Pilsen entwickeln Double Degree https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901175187-doppelt-gut-oth-amberg-weiden-und-wbu-pilsen-entwickeln-double-degree/ Doppelt hält besser: Die Westböhmische Universität (WBU) Pilsen und die OTH Amberg-Weiden arbeiten an einem Double Degree-Programm, bei dem Studierende gleichzeitig einen deutschen und tschechischen Abschluss erwerben können. In einem gemeinsamen Workshop an der OTH in Weiden stimmten sich VertreterInnen beider Hochschulen über die Konzeption des Programms und mögliche Studiengänge ab. Nach einer kurzen Begrüßung durch Vizepräsidentin, Prof. Christiane Hellbach stellten Prof. Frank Späte und Dr. Jan Tlučhoř ihre Vorschläge vor. Das Modell von Prof. Späte sieht eine Blaupause für einen Double Degree im Bachelor vor. Der Vorteil darin liegt in einer klaren Aufteilung der Kurse an beiden Hochschulen sowie des nötigen Sprachunterrichts, weshalb sich die Änderungen in bestehenden Studiengängen in engen Grenzen halten und das Modell auf viele verschiedene Fächer übertragbar ist.

Dr. Jan Tlučhoř berichtete über die Voraussetzungen für Double Degrees auf tschechischer Seite und die bisherigen Erfahrungen mit anderen Hochschulen. Interessant waren vor allem die Berichte der bisher Studierenden: Sie lobten durchgängig die deutliche Verbesserung des eigenen Sprachniveaus durch das Studium im Ausland sowie die wertvollen Erfahrungen durch das Studien- und Arbeitsleben auf der anderen Seite der Grenze.

Im Anschluss arbeiteten die TeilnehmerInnen in zwei getrennten Workshops mögliche Studiengänge aus. Eine Gruppe um Prof. Dr. Frank Späte und Dr. Jan Michalík entwickelte einem gemeinsamen Bachelor zum Thema Erneuerbare Energien, während das zweite Team um Prof. Christiane Hellbach und Dr. Jan Tlučhoř einen Master of International and Sustainable Management konzipierte. Beide Gruppenleiter stellten ihre Ergebnisse dem kompletten Plenum vor.

In den nächsten Schritten entwickeln die Teams ihre Konzepte weiter. Die Ergebnisse stellen sie am 27. September 2019 auf einer gemeinsamen Konferenz des Projektes Studykom in Pilsen vor.

Studykom ist ein Gemeinschaftsprojekt der OTH Amberg-Weiden und der TH Deggendorf auf bayerischer, der Westböhmischen Universität Pilsen und der Südböhmischen Universität Budweis auf tschechischer Seite. Es fördert noch in diesem Jahr die Qualifikation für den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt, unter anderem durch Sprachkurse, eine Existenzgründerwoche und einen gemeinsamen Businessplan-Wettbewerb.

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news-5184 Tue, 15 Jan 2019 09:18:00 +0100 Institut für Vorsorge und Finanzplanung vergibt Stipendium https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901155184-institut-fuer-vorsorge-und-finanzplanung-vergibt-stipendium0/ Seit nunmehr elf Jahren vergibt das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ein Stipendium für Studierende an der OTH Amberg-Weiden. In diesem Semester fiel die Wahl auf Martin Heinemann. Der 26-Jährige aus Wackersdorf studiert derzeit im Studiengang Betriebswirtschaftslehre. „Wir vergeben jedes Semester ein Stipendium über 500 Euro, um junge wissenschaftliche Talente zu fördern“, sagt Prof. Michael Hauer, IVFP-Geschäftsführer. Mit dem Stipendium beabsichtigt das Institut, begabten jungen Menschen der Hochschule ein Forum für ihre berufli­che Weiter­entwicklung zu ermöglichen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, um im Fachbereich Finance und Steuerrecht beson­ders fähige Wissenschaftler zu fördern. 

Bewerben können sich alle Studierenden der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre sowie Handels- und Dienstleistungsmanagement ab dem ersten Semester. Die Bewerbungsfrist für das Stipendium über 500 Euro läuft das ganze Jahr über. Die Entscheidung darüber, auf wen jeweils die Wahl fällt, treffen die Geschäftsführer Prof. Michael Hauer und Frank Nobis in Abstimmung mit dem Beirat des Instituts, Prof. Dr. Thomas Dommermuth.

Hier geht's zur Bewerbung.

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news-5185 Tue, 15 Jan 2019 04:10:00 +0100 Interkultureller Austausch: Indo-German Summer-Winter School 2018/19 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901155185-interkultureller-austausch-indo-german-summer-winter-school-2018-19/ Vielfalt verbindet. Bei der Indo-German Summer-Winter School kommen indische und deutsche Studierende zusammen, um gemeinsam zu arbeiten und zu forschen. Bereits im vergangenen Jahr trafen sich die TeilnehmerInnen in der Drei-Millionen-Stadt Jaipur, genauer: am Malaviya National Institute of Technology (MNIT). Die Studierenden arbeiteten dort an einem Projekt zum Klimawandel. In zwei interkulturellen Gruppen beschäftigen sie sich mit den Lebensumständen in jeweils einem fiktiven deutschen und indischen Dorf mit 1.000 Einwohnern. Wie läuft die Müllentsorgung? Wie viele Autos fahren über die Straßen? Wie sieht der Wasser- und Energieverbrauch aus? Mit den Ergebnissen legten sie Ziele für eine nachhaltige Entwicklung fest. Die Leitfrage dabei: Welchen Beitrag gegen den Klimawandel können die Dörfer leisten?

Neben der eigentlichen Projektarbeit standen Führungen durch die Labore der Universität, Firmenbesichtigungen und ein Besuch im Freizeitpark auf dem Programm. Außerdem mehrere Besuche der Märkte und Sehenswürdigkeiten der Pink City Jaipur.

Fortsetzung folgt. Die Studierenden der Indo-German Summer-Winter-School treffen sich im Februar zum zweiten Mal, diesmal an der OTH in Amberg, um ihre Arbeit am Klimaprojekt fortzusetzen.

In unserem Auslandsblog Zugvögel lesen Sie den ausführlichen Bericht über die Indienreise.

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news-5148 Mon, 14 Jan 2019 13:54:17 +0100 Internationaler Workshop: Nachhaltig in die Zukunft https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901145148-internationaler-workshop-nachhaltig-in-die-zukunft/ Nachhaltig reden ist einfach: Schlagworte wie Fair Trade, Bio oder Öko-Tourismus gehen leicht über die Lippen. Schwieriger ist es, nachhaltig zu handeln. Dazu braucht es, neben gutem Willen, innovative Konzepte und Ideen. Tschechische und deutsche Studierende haben an der OTH in Weiden eine Brücke zwischen Reden und Handeln geschlagen… 19 Studierende der Westböhmischen Universität Pilsen (WBU) und 24 Studierende der OTH Amberg-Weiden setzten sich auf dem internationalen Workshop in Weiden intensiv mit dem Thema der nachhaltigen Entwicklung auseinander. Dabei unterstützten sie die WBU-Dozentinnen Dr. Andrea Königsmarková, Dr. Helena Horová und Dr. Dita Hommerová sowie Prof. Dr. Julia Heigl und Alexander Herzner von der OTH Amberg-Weiden.

Alexander Herzner, Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft, leitete die eintägige Veranstaltung mit einem Spiel ein. Mit Lego Serious Play-Steinen bauten die Studierenden gemeinsam und strukturiert eine nachhaltige Zukunft. Anschließend präsentierten und diskutierten sie unter Moderation von Prof. Dr. Julia Heigl ihre Ergenisse zu Themen wie nachhaltige Mode, Abfalltrennung, Nachhaltigkeit an den Hochschulen, nachhaltige Handelskonzepte wie Uber und AirBNB oder Fair Trade. Langweilig war es dabei nicht: Die TeilnehmerInnen stellten unter anderem in spannenden Fotoinstallationen touristische Werbe-Fotos und Wirklichkeit gegenüber oder demonstrierten Dummy-Versionen ihrer selbstentwickelten Ridesharing- und Parkplatz-App für die OTH Amberg-Weiden. 

Den Nachmittag läutete Alexander Herzner mit einem anregenden Impulsvortrag ein, bevor es in die zweite Präsentationsrunde ging. Darauf besuchten die Studierenden den Eine-Welt-Laden in Weiden, wo die Geschäftsführerin unter anderem über Fair Trade informierte. Zum Abschluss winkte noch ein „Zuckerl“: In Kombination mit dem Besuch des EthikForums und Studientags erwarben die 19 tschechischen Studierenden ein internationales ETHNA-Zertifikat.

Der internationale Workshop war Teil einer durch das BTHA geförderten Veranstaltungsreihe im Projekt „Internationalisierung der Nachhaltigkeits- und Ethikforschung und Lehre im bayerisch-tschechischen Grenzraum“ gefördert.

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news-5150 Mon, 14 Jan 2019 08:02:00 +0100 Exkursion: Einblicke bei Siemens Healthineers in Erlangen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901145150-exkursion-einblicke-bei-siemens-healthineers-in-erlangen/ Die Bachelor-Studierenden Medizintechnik und Internationales Technologiemanagement informierten sich in Erlangen über neue Entwicklungen in ihrem Fachgebiet. Bei Siemens Healthineers blickten sie hinter die Kulissen eines der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Dr. Klaus Wecker von Siemens Healthineers präsentierte der Gruppe das Unternehmen. Bei der Besichtigung des Siemens Training Center wurde den Studierenden die Internationalität des Unternehmens verdeutlicht. Zudem nahmen sie an einer Systemvorführung teil, bei der sie selbstständig das neuste Angiographie System bedienen durften. Darüber hinaus erhielten die Studierenden Einblicke in logistische Abläufe des Unternehmens und wurden in einem kleinen Workshop mit den Anforderungen einer effizienten Kundenbetreuung vertraut gemacht.

Die Exkursion wurde von Prof. Dr. Christoph Hachmöller organisiert – begleitet wurde die Gruppe von Dr. Sebastian Buhl aus dem Fachbereich Medizintechnik.

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news-5144 Thu, 10 Jan 2019 11:33:48 +0100 Austausch: Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Oetzinger besucht Hochschule https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901105144-austausch-landsabgeordneter-dr-stephan-oetzinger-besucht-hochschule/ Die Welt von morgen vorhersehen und möglich machen, das ist eine der Kernaufgaben innovativer Hochschulen wie der OTH Amberg-Weiden. Denn es geht um viel: gute Bildung, Forschung, Wissenstransfer, um die Zukunft der Region. Gut, dass die OTH Amberg-Weiden auch viel dafür tut. Dr. Stephan Oetzinger, Abgeordneter des bayerischen Landtags, hat sich gestern davon überzeugt. Die Hochschule ist kein Elfenbeinturm – das machte der Austausch deutlich. Wer in die Zukunft denkt, muss mit beiden Beinen in der Gegenwart stehen: Die OTH Amberg-Weiden greift die Anforderungen von Unternehmen auf und gießt sie in innovative Studiengänge. Deshalb profitiert die Logistikregion Nordoberpfalz jetzt vom neuen Bachelorstudiengang „Logistik und Digitalisierung“, der in diesem Sommersemester startet. Unternehmen wie Witt oder Witron können also bald auf gut ausgebildete Fachkräfte aus der Region zählen.

Digitaler Campus: Know-how für die digitale Gesellschaft

Das neue Bachelorangebot ist nur ein Beispiel, wie die OTH Amberg-Weiden das Megathema Digitalisierung aufgreift. Mit Studiengängen wie Industrie-4.0-Informatik, Mechatronik und digitale Automation, Geoinformatik und Landmanagement oder Medieninformatik macht sie Studierende fit für die Arbeitswelt 4.0. Weitere Ausbaustufen folgen: digitale Bildung, digitale Medien, digitale Modellfabrik, digitale Pädagogik, Weiterbildung Digital – viel Know-how für den Weg in die digitale Gesellschaft.

Die durchgeführten und geplanten Maßnahmen finden unter dem Dach des Kompetenzzentrums „Digitaler Campus“ statt, einem Zukunftsprojekt an der OTH Amberg-Weiden, das vom Freistaat Bayern gefördert wird.

Arbeitswelt 4.0

Die Digitalisierung revolutioniert nicht nur technische Wissenschaften und Ingenieurwissenschaften, auch die Industrie- und Handelswelt verändert sich grundlegend. Das zeigt das hohe Interesse an der Vertiefungsrichtung E-Commerce & Retail-Management in betriebswirtschaftlichen Studiengängen. Ein Angebot, das zukünftig, auch im dualen Studium, ausgebaut werden soll.

Ein weiteres Bildungsangebot auf dem Weg in die Arbeitswelt 4.0 ist der Studiengang „International Business“. Er ist Teil des vom Freistaat Bayern geförderten Projekts Kompetenzzentrum Bayern-Mittel-/Osteuropa (MOE) ist und wird komplett in englischer Sprache angeboten. AbsolventInnen profitieren nach ihrer Ausbildung von exzellenten Englischkenntnissen, betriebswirtschaftlichem Know-how und interkultureller Handlungskompetenz. Für die Zukunft sind weitere Studiengänge zu nachhaltigen Management und digital Entrepreneurship geplant.

Mit seinem Antrittsbesuch möchte Dr. Stephan Oetzinger in einen regelmäßigen Austausch mit der Hochschule treten. Als Mitglied in den Landtagsausschüssen für Wissenschaft und Kunst sowie Medizin und Gesundheit interessieren ihn insbesondere die Lehr- und Forschungsgebiete der OTH Amberg-Weiden.

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news-5143 Tue, 08 Jan 2019 14:33:56 +0100 Neu erschienen: Die Kultmarke – Das einzigartige Momentum in der Markenentwicklung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901085143-neu-erschienen-die-kultmarke-das-einzigartige-momentum-in-der-markenentwicklung/ Kultmarke ist ein schillernder Begriff – bunt wie ein Papagei, wandelbar wie ein Chamäleon, fintenreich wie ein Fuchs. Ein Wundertier aus der Marketing-Welt, das schwer zu fangen und noch schwerer zu erklären ist. Prof. Dr. Wolfram von Rhein hat es dennoch versucht. Mit Erfolg! Seine Erkenntnisse veröffentlichte er jetzt in dem Buch „Die Kultmarke – Das einzigartige Momentum in der Markenentwicklung“. Was haben Apple, Jägermeister oder Capri-Sonne gemein? Sie alle gelten als Kultmarke. Doch was begründet diesen Status? Prof. Dr. Wolfram von Rhein geht dem Phänomen auf die Spur. Er untersucht, was Markenfans begeistert, welche Voraussetzung Kultmarken erfüllen müssen und was diese auszeichnet.

Aus diesen Ergebnissen entwickelt Prof. Dr. Wolfram von Rhein einen Werkzeugkasten mit Handlungsparametern und Tools. Mit dem können Unternehmen ihre Markenentwicklung vorantreiben, den Nährboden für eine Kultmarke bereiten oder den bestehenden Kultstatus bewahren. 

Prof. Dr. Wolfram von Rhein arbeitete drei Jahre lang an diesem Buch. Mit Hilfe empirischer Befragungen, ExpertInnen-Interviews und aktueller Literatur gelang es ihm, die Diskussion zu vertiefen und der „Kultmarke“ einen eindeutigen Platz in der Markentypologie zuzuweisen. Das Werk erschien Ende 2018 bei Springer Gabler.

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news-5137 Mon, 07 Jan 2019 12:14:56 +0100 Rein ins Labor: Schönwerth Realschule besucht OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901075137-rein-ins-labor-schoenwerth-realschule-besucht-oth-amberg-weiden/ Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Labor: 60 SchülerInnen der Franz-Xaver-von-Schönwerth Realschule (SRS) Amberg besuchten die Labore der OTH Amberg-Weiden am Standort Amberg. Gemeinsam mit SemR J. Ringer, dem verantwortlichen MINT-Lehrer, machten sie sich einen lebendigen Eindruck von den Forschungseinrichtungen der Hochschule. Genau zur richtigen Zeit … Denn die RealschülerInnen der sechsten Klasse müssen sich am Ende des Schuljahres für einen Bildungszweig entscheiden: Naturwissenschaft? Sprache? Wirtschaft? Musisch? Gut möglich, dass viele der Mädchen und Jungen jetzt die Naturwissenschaften wählen. Denn der Tag an der Hochschule überzeugte mit einem abwechslungsreichen Programm.

Prof. Dr. Dipl.-Ing. Maximilian Kock (Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik) lud die BesucherInnen ins Tonstudio ein, Prof. Dr. Franz Klug (Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik) erklärte, was das mit dem Strom auf sich hat und Prof. Dr. Dieter Meiller (Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik) machte Computerkunst.

In der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik besuchten die jungen ForscherInnen Dipl.-Ing. (FH) Juergen Schafberger im „LAuS“ (Labor für Akustik und Schallanalyse“) und wurden von Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß in die Geheimnisses des Wasserdampfes eingeweiht.

Unterstützt wurde die gemeinsame Aktion der beiden Amberger Fakultäten durch den Studienservice, namentlich von den Studierenden Frau Hallmann und Herrn Strobach.

Bereits seit 2012 sind die SRS Amberg und die OTH Amberg-Weiden Kooperationspartner. Diese Partnerschaft existiert nicht nur auf dem Papier, sondern in mehreren Projekten und Veranstaltungen. So eröffneten SchülerInnen der SRS das diesjährige „Lernlabor Technikland“ an der OTH Amberg-Weiden.

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news-5141 Mon, 07 Jan 2019 09:50:00 +0100 Wirtschaft und Verantwortung: Institut für Nachhaltigkeit auf internationalen Veranstaltungen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901075141-wirtschaft-und-verantwortung-institut-fuer-nachhaltigkeit-auf-internationalen-veranstal/ „Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun“, schrieb der französische Schriftsteller Molière. Das gilt angesichts knapper werdender Ressourcen und dramatischer Umweltprobleme auch für die Wirtschaft. Nachhaltiges Management ist für viele Unternehmen und Bildungseinrichtungen ein wichtiges Thema geworden. An der OTH Amberg-Weiden setzt sich vor allem das Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft dafür ein – nicht nur vor Ort an der Hochschule, sondern auch auf der ganzen Welt. 5. UN Responsible Management Conference

Die nächste Generation an Führungskräften steht in den Startlöchern – und mit ihnen die Hoffnung auf eine nachhaltige Entwicklung, die uns und den zukünftigen Generationen eine lebenswerte Welt ermöglicht. Für die Ausbildung dieser Führungs- und Fachkräfte machen sich die UN Principles for Responsible Managemet Education stark, ein weltweit agierendes Netzwerk der Vereinten Nationen für Hochschulen. Die OTH Amberg-Weiden zählt nicht nur zu den Erstunterzeichnern des UN PRME Chapter DACHs, sondern setzt sich aktiv für dessen Ziele ein.

Daher war es selbstverständlich, dass Alexander Herzner vom Institut für Nachhaltigkeit an der 5. UN Responsible Management Conference referierte und die Jury mit dem Kompetenzmodell für verantwortungsvolle Manager überzeugte. Das von Alexander Herzner und der UN PRME Chapter DACH Arbeitsgruppe entwickelte Modell dient jetzt der gesamten Community als Beispiel und Hilfestellung.

World Summit

Die UNESCO, UNODC und das Aqdar-Program der Vereinigten Arabischen Emirate sind die Veranstalter des zweiten World Summits. Thema in diesem Jahr: Role of Human Empowerment in Developing Stable Societies: Sustainable Development.

Leitthema der internationalen Veranstaltung war die Frage, wie wir wissende Gesellschaften bilden können, die in der Lage sind, nachhaltig zu existieren. Themen wie Gender-Equality, Terrorismusprävention, Smart Infrastructure oder die Rolle von Bildungsinstitutionen standen auf der Agenda.

Alexander Herzner referierte in seinem Vortrag über die Rolle und Verantwortung der Hochschulen (Third Mission). Die OTH Amberg-Weiden konnte dabei der Weltgemeinschaft als gutes Beispiel gezeigt werden, immerhin beschäftigt sich die Hochschule seit langem mit dem Wissenstransfer hinein in die Gesellschaft, vor allem mit Bezug auf Nachhaltige Entwicklung.

Die Impulse, die Alexander Herzner setzen konnte, beeindruckten, sodass sich der Major General Alraisi persönlich bedankte. „Was wir am Institut für Nachhaltigkeit in Bayern und Deutschland gestalten in diesen Regionen vorstellen zu können, ist schon etwas Besonderes und zeigt, was wir bereits Einzigartiges geschaffen haben“, sagt Alexander Herzner.

8. International Conference on Sustainability & Responsiblity

Wie wird Nachhaltigkeit im Wirtschaftsleben selbstverständlich? Wie muss mit disruptiven Ideen, Digitalisierung und nachhaltiger Entwicklung umgegangen werden? Darüber diskutierten über 400 TeilnehmerInnen aus 42 Ländern bei der 8. International Conference on Sustainability & Responsiblity. Alexander Herzner referierte er in diesem Zusammenhang über Strategien und Managementsysteme, die Unternehmen bei diesen Aufgaben unterstützen können.

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news-5139 Mon, 07 Jan 2019 08:23:00 +0100 Projekt „Cross-Cultural Management“ erfolgreich abgeschlossen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201901075139-projekt-cross-cultural-management-erfolgreich-abgeschlossen/ Wirtschaft kennt keine Grenzen, vor allem nicht im Zeitalter von Globalisierung und Digitalisierung. Wer auf der ganzen Welt erfolgreich unterwegs sein möchte, muss über nationale und kulturelle Barrieren hinaus denken und agieren können. Interkulturelles Management wird immer wichtiger. Tschechische und deutsche Studierende haben sich jetzt damit beschäftigt. Bei dem Projekt „Cross-Cultural Management“ arbeiteten die Westböhmische Universität Pilsen und die OTH Amberg-Weiden zusammen. 15 tschechische Studierende der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Pilsen und 15 deutsche Studierende der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge in Weiden beschäftigten sich in sechs interkulturellen Gruppen mit aktuellen Themen aus den Bereichen Cross-Cultural und Human Ressource Management. Bei der Bearbeitung der Themenstellungen kommunizierten die Studierenden vorwiegend über soziale Medien, die Arbeitssprache war Englisch.

Den Abschluss des Projektes bildeten die Präsentationen und Diskussion der Ergebnisse sowie ein gemeinsamer Report je Gruppe. Die Reports finden Eingang in einer Textsammlung, die veröffentlicht und mit einer ISBN versehen wird.

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news-5114 Thu, 27 Dec 2018 13:32:00 +0100 Positionstausch an der Spitze des Amberger Fördervereins: Franz Mende übernimmt Vorsitz https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812275114-positionstausch-an-der-spitze-des-amberger-foerdervereins-franz-mende-uebernimmt-vorsit/ Nach neun Jahren an der Spitze des Fördervereins Amberger Freunde der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden e. V. hat Prof. Dr. Erich Voss das Amt des Vorsitzenden abgegeben. Nachfolger wird Franz Mende, Werkleiter bei der Siemens AG in Amberg. Erich Voss übernimmt nun den stellvertretenden Vorsitz, den bisher Franz Mende innehatte. „Deutschland hat nicht viele Bodenschätze“, sagt Franz Mende. „Unser Kapital sind die klugen Köpfe. Mit meiner Arbeit möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass möglichst viele davon aus der OTH Amberg-Weiden kommen“. Der 56-Jährige leitet das Gerätewerk bei der Siemens AG in Amberg. Im Förderverein engagiert er sich seit vielen Jahren, seit 2015 als stellvertrender Vorsitzender. Wie sein Vorgänger will er das hohe Ausbildungsniveau der Hochschule durch finanzielle Unterstützung sichern und weiterentwicklen. Außerdem möchte er die Zusammenarbeit der OTH Amberg-Weiden mit der regionalen Wirtschaft fördern und das Wirken der Hochschule in die Gesellschaft weiter vorantreiben.

Prof. Dr. Erich Voss darf nach den vergangenen neun Jahren eine positive Bilanz ziehen. In seiner Amtszeit stieg die Zahl der Mitglieder von 220 auf 320 Personen. Luft nach oben ist allerdings immer – Voss setzt deshalb auf das Engagement der Freunde der Hochschule, neue Mitglieder aus ihrem Bekanntenkreis zu gewinnen. Schließlich sei die OTH Amberg-Weiden „der Leuchtturm für die Ausbildung der Region. Unsere Mitgliedschaft unterstreicht die Bedeutung dieser Institution, der geringe Jahresbeitrag sollte da wahrlich kein Hindernis sein.“

In seiner Rede dankt er zudem seinen Vorgängern im Vorstandsvorsitz Walter Herding, Georg Grammer und Peter Neumann, auf deren Arbeit er aufbauen konnte, und den Sponsoren, die viele kleine und größere Projekte möglich gemacht haben. Auf eines davon blickt er mit besonderer Freude zurück: das Deutschlandstipendium. Als Vorsitzender unterstützte er 2011 maßgeblich die Einführung des Stipendienprogramms an der OTH Amberg-Weiden, seitdem hat es sich sehr erfolgreich entwickelt. Die Hochschule erreicht heute eine Förderquote von 1,53 Prozent und liegt somit bundesweit in der Spitzengruppe. Insgesamt 48 Stipendienurkunden – und damit fünf mehr als noch im Vorjahr – wurden in diesem Herbst vergeben.

 

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news-5120 Fri, 21 Dec 2018 18:16:26 +0100 Weihnachtsvorlesung 2018 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812215120-weihnachtsvorlesung-2018/ Spektakuläres und Unterhaltsames aus Wissenschaft und Technik – auch in diesem Wintersemester startete die zweijährlich stattfindende Weihnachtsvorlesung. Seit über zehn Jahren besteht diese und sorgte auch im Wintersemester 2018 für ordentlich Zündstoff. Am Freitag vor Weihnachten lockte die diesjährige Weihnachtsvorlesung, organisiert von Professor Dr. Matthias Mändl, mit spannenden, lustigen und ungewöhnlichen Versuchsaufbauten zahlreiche Studierende ins Siemens Innovatorium der OTH Amberg-Weiden. Weihnachten steht vor der Tür – doch was ist, wenn man keinen passenden Weihnachtsbaum mehr findet? Als Kunststofftechniker kein Problem und so „schäumte“ sich Prof. Dr. Tim Jüntgen seinen ganz eigenen Weihnachtsbaum zusammen, natürlich inklusive Christbaumkugeln und Lametta.

Spektakulär ging es auch bei Prof. Robert Queitsch weiter, der mit seinen Versuchsaufbauten zu „Thermo- und Wirbelströmen“ die Studierenden begeisterte. Passend zum Thema Weihnachten brachte er mit heißem Glühwein die Adventslichter zum Brennen. So sieht also Weihnachten bei einem Physiker aus.

Praxisnahe Weihnachts-Tipps gab es von Prof. Joachim Hummich mit den Themen „Der Roadbag, wenn es etwas schneller gehen muss!“ und „Silberputzen leicht gemacht“. Wenn im alljährlichen Weihnachtsstau keine Toilette in Sicht ist, gibt der „Roadbag“ Abhilfe. Wie das genau funktioniert, führte Prof. Joachim Hummich den Studierenden vor. Zudem zeigte er, wie mit einfachen Haushaltsmitteln das gute alte Silberbesteck an Weihnachten wieder glänzt.  

Schwindelerregend ging es bei Prof. Dr. Horst Rönnebeck zum Thema „Kreisel einmal anders“ weiter. Er faszinierte mit drehenden Eiern und Tellern die Studierenden.

Aus der Abteilung Weiden kam Prof. Dr. Stefan Sesselmann, als Weihnachtsmann verkleidet, mit seinem „Krampus“-Avatar und führte die Studierenden durch spannende Themen der Biomechanik. Mit Hilfe eines Kinematik - Anzuges konnte der Avatar die Bewegungen von Prof. Dr. Stefan Sesselmann übernehmen.

„Kann ich meinen Augen trauen?“ Prof. Dr.-Ing. Marco Taschek präsentierte den Studierenden spannende Illusionen. Anhand von zahlreichen Beispielen zeigte er, dass nicht alles so ist, wie es zu sein scheint.

Zuletzt gab es im wahrsten Sine des Wortes „noch was auf die Ohren“.  Prof. Dr. Matthias Mändl führte gemeinsam mit Dipl.-Ing. (FH) Juergen Schafberger den spannenden Versuchsaufbau zum Thema „Zerbrechliche Gläser und zarte Kringel“ durch und sprengten ein Glas allein durch Töne. Am Schluss blieb ein Scherbenhaufen, aber Scherben bringen bekanntlich Glück!

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news-5116 Thu, 20 Dec 2018 14:12:33 +0100 Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik: Absolvierendenverabschiedung im Wintersemester 2018/19 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812205116-absolventenverabschiedung-der-fakultaet-maschinenbau-umwelttechnik-im-wintersemester-20/ Digitalisierung, Klimawandel, autonome Mobilität, Globalisierung, Nachhaltigkeit – das sind die Herausforderungen für Ingenieurinnen und Ingenieure, die ins Berufsleben starten. Diesen Ausblick rückte Prof. Dr. Burkhard Berninger, Dekan der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik, in den Mittelpunkt seiner Begrüßung der Absolventinnen und Absolventen sowie ihrer Angehörigen im vollbesetzten Audimax an der OTH in Amberg. Dabei sprach er sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit den sich bietenden Technologien aus. Nicht immer seien ingenieurtechnische Entwicklungen nur positiv zu bewerten, man denke beispielsweise an Hackerangriffe oder Schummelsoftware. Letztendlich müsse das aber jeder selbst mit seinem Gewissen vereinbaren. „Die Zukunft war früher auch einmal besser“ – mit diesem Zitat von Karl Valentin drückte der Dekan mit einem leichten Augenzwinkern aus, dass der Eintritt in das Berufsleben schon immer eine Herausforderung darstellte.

Die Übergabe der Bachelorurkunden leitete B.Eng. Justine Bidermann mit ihrer Rede ein. Basierend auf der Aussage „Ich bin heilfroh, das alles geschafft zu haben und hier zu stehen“ erzählte die frischgebackene Ingenieurin von ihren anfänglichen Ängsten und Zweifeln, die sich aber durch neue Freundschaften und zunehmender Kenntniss der Abläufe an der Hochschule recht schnell in Luft auflösten. Nur in den Prüfungszeiten war der Kriegsbaumeister, die herkömmliche Bedeutung des Wortes „Ingenieur“, noch zu spüren. „Da mussten, bombardiert von Formeln und Definitionen, so einige harte Kriege ausgefochten werden.“

Stellvertretend für die Absolventinnen und Absolventen der Masterstudiengänge blickte M.Eng. Florian Wachler auf seine Studienzeit zurück. Anfangs stellte er die Frage „Was lief besonders gut?“ Angeführt wurden unter anderem die Kursgröße, das familiäre Klima, der gute Zusammenhalt und sehr oft die Menschlichkeit statt fester Regeln. Eine Person hob Florian Wachler besonders hervor: Manfred Drescher, die gute Seele der Studentenverwaltung, der seine „Schäfchen“ immer wieder auf den richtigen Weg bringt. Für den Geheimtipp, seinen Master an der OTH in Amberg zu machen, ist er im Nachhinein sehr dankbar. Seine Rede schloss der Masterabsolvent mit den Worten „Am Ende wird alles gut und. Und wenn es nicht gut wird, ist es nicht das Ende".

Nina Häring, Sinah Käfferlein und Florian Wachler bekamen mit ihrer Abschlussurkunde noch eine weitere Auszeichnung ausgehändigt. Der Studiengangsleiter Prof. Dr. Werner Prell bedankte sich bei den Dreien für ihr besonderes soziales Engagement, das weit über den normalen Studienbetrieb hinausging. So unterstützten sie beispielsweise bei Veranstaltungen, übernahmen Tutorien oder engagierten sich beim Verein „Technik ohne Grenzen“.

Im Anschluss an den Festakt, der musikalisch von Mackl & Friends untermalt wurde, gab es Gelegenheit, noch einmal die Kontaktdaten auszutauschen und mit einem Glas Sekt auf den Studienerfolg anzustoßen.

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news-5115 Thu, 20 Dec 2018 13:43:11 +0100 Duales Studium: Industrie-4.0-Informatik in Kooperation mit Siemens https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812205115-duales-studium-industrie-4-0-informatik-in-kooperation-mit-siemens0/ Zwischen der OTH Amberg-Weiden und der Siemens AG Standort Amberg besteht bereits seit zehn Jahren eine erfolgreiche Kooperation im Bereich des dualen Studiums. Die Kombination aus fundierter wissenschaftlicher und praktischer Ausbildung wird in den Studiengängen Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau und Medizintechnik angeboten. Nun kommt ein weiteres duales Studienangebot hinzu: das Bachelor-Studium Industrie-4.0-Informatik mit der Ausbildung zur/zum Elektroniker/-in für Geräte und Systeme. „Digitalisierung ist das Megathema  und die OTH Amberg-Weiden ist für die Digitalisierung bestens gerüstet. Im Rahmen des „Digitalen Campus“ haben wir unser Portfolio erweitert, abgestimmt mit und ausgerichtet auf die Bedarfe unserer Partner in der Industrie. Deshalb freut es mich, dass wir nun mit der Siemens AG Amberg auch im Studiengang Industrie-4.0-Informatik koopererieren und ein duales Studium anbieten“, so Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, bei der Unterzeichung des Kooperationsvertrags.

Cloud-Computing, Robotik, Data Science, Künstliche Intelligenz – dahinter verbergen sich viele Technologien. Auf der anderen Seite werden die Fertigungen immer digitaler und komplexer und es gibt immer weniger Personen, die das ganze überblicken. „Wir brauchen Menschen, die sich schnell und agil den Herausforderungen stellen und sich einarbeiten. Mit der OTH Amberg-Weiden haben wir einen Partner gefunden, der mit dem Bachelorstudiengang Industrie-4.0-Informatik viele unterschiedlichen Themen abdeckt“, sagt Dr. Jürgen Hollatz, Regionalleiter Siemens Professional Education Süddeutschland.

Das duale Studium Industrie-4.0-Informatik in der Kombination mit der Ausbildung zur/zum Elektroniker/-in für Geräte und Systeme bietet viele Vorteile. Die Studentinnen und Studenten erhalten eine praxisnahe Ausbildung mit einem anerkannten Ausbildungsabschluss und gleichzeitig den Bachelorabschluss.

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news-5113 Wed, 19 Dec 2018 17:05:00 +0100 Moin Moin – Studierendenvertretung organisiert Fahrt nach Hamburg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812195113-moin-moin-studierendenvertretung-organisiert-fahrt-nach-hamburg/ Kleine Entspannung vor dem Endspurt in der Lernphase: Vergangenes Wochenende verbrachte eine Gruppe der Hochschule drei aufregende und spannende Tage im Norden, genauer gesagt in Hamburg. Organisiert wurde die Freizeitfahrt von der Studierendenvertretung. Trotz der für Studierende sehr ungewöhnlichen – wenn nicht sogar studentenfeindlichen – Zeit waren Freitag früh um 6 Uhr bzw. 6.45 Uhr alle pünktlich in Amberg bzw. Weiden am Treffpunkt, sodass die Reise problemlos starten konnte.

Nur kein Stress!  Deshalb gab es nur wenige vorgegebene Programmpunkte und somit konnten alle Mitreisenden die Stadt auf eigene Faust erkunden und ihre Zeit auf ihre persönlichen Highlights konzentrieren. So teilte sich die Gruppe nach dem Check-In im Hotel in verschiedene Richtungen auf – die einen in Richtung Sternschanze, andere zum Hafen, in die Speicherstadt oder auf Sankt Pauli.

Am Samstag stand für alle nach dem Frühstück erstmal eine Stadtführung auf dem Programm, in der unserer Gruppe die großen Hamburger Sehenswürdigkeiten wie der Michel oder die Elbphilharmonie ebenso nähergebracht wurden wie einige Geheimtipps der Stadt. Vom Endpunkt in der Speicherstadt aus konnte sich dann wieder jeder den eigenen Interessen widmen – manche verschlug es auf eine Rundfahrt im Hafen, andere zum Zauber der Weihnachtsparaden oder zu den Schrecken im Dungeon.

Nach einem gemütlichen Tagesausklang und der pünktlichen Abfahrt am Sonntag erreichte die Gruppe dann abends wohlbehalten, aber geschafft die Heimat.

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news-5110 Tue, 18 Dec 2018 14:02:00 +0100 Feier zum Start des Bayerischen Kompetenzzentrums für Mittel- und Osteuropa an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812185110-feier-zum-start-des-bayerischen-kompetenzzentrums-fuer-mittel-und-osteuropa-an-der-oth/ Verankert in der Region, vernetzt mit der Welt: Die OTH Amberg-Weiden pflegt gute, internationale Beziehungen. Besonders intensiv ist der Austausch mit Hochschulen aus Mittel- und Osteuropa (MOE), rund 50 Prozent der Partner kommen aus Ländern wie Tschechien, Polen, Russland oder der Ukraine. So schlägt die OTH Amberg-Weiden eine Brücke in die MOE-Region, die sie jetzt weiter ausbaut. Vergangene Woche eröffnete die Hochschule das Bayerische Kompetenzzentrum für Mittel- und Osteuropa. Ostbayern und Mittel- und Osteuropa verbindet eine lange Geschichte – und eine große Zukunft. Vielen Unternehmen richten den Blick in die MOE-Länder, sei es, um neue Absatzmärkte zu generieren, Produktionsstandorte zu finden oder um Fachkräfte zu gewinnen. Diese Unternehmen brauchen MitarbeiterInnen mit MOE-Expertise, sprachlich und kulturell. Diese auszubilden und zu fördern ist das Ziel des neuen Kompetenzzentrums.

Mit zahlreichen Aktivitäten und Projekten wird das Zentrum das bestehende MOE-Netzwerk der OTH Amberg-Weiden ausweiten und vertiefen. Studierende sollen, unter anderem durch Auslandsaufenthalte und neue Studienangebote, ihre sprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten weiterentwickeln. Auch in Forschung und Lehre wird die Kooperation mit der MOE-Region intensiviert.

Internationaler Auftakt

Über 20 ProfessorInnen von Partnerhochschulen aus sechs MOE-Ländern und mehr als 30 VertreterInnen der OTH Amberg-Weiden feierten den Launch des Kompetenzzentrums in Amberg. Nach einem Videogrußwort von Bernd Sibler (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst) stellten die Organisatoren Prof. Dr. Andreas P. Weiß (Mittel-/Osteuropabeauftragter der Hochschule) und Marian Mure (Geschäftsführerin des neuen Kompetenzzentrums und des Sprachenzentrums) das neue Zentrum vor.

Die Gastredner Wolfgang Schmitt (Abteilungsdirektor der Regierung der Opf.), Dr. Markus Ehm (Leiter des Europa-Büros der Hanns-Seidel-Stiftung in Brüssel) sowie Prof. Dr. Franz-Lothar Altmann von der Universität Bukarest wiesen auf die Herausforderungen und Vorteile der Kooperation mit MOE hin. Vertrauen – hier waren sich alle einig – ist ein wichtiges Moment in der Zusammenarbeit. Das große Potential der Region MOE bezeugten nicht nur die Gastredner, sondern auch zahlreiche Best Practice-Beispiele der bestehenden Kooperationen.

Bei so viel guten Ideen traf es sich gut, dass auch das Thema Fördermöglichkeiten auf der Agenda stand. Dr. Riemann von BAYFOR stellte verschiedene EU-Förderprogramme zusammen mit dem Service der BAYFOR vor. Im Anschluss erhielten die TeilnehmerInnen im Worldcafé Informationen zu weiteren Fördermöglichkeiten und Netzwerkorganisationen.

Kommende Veranstaltungen
  • 20. März 2019: Europagespräch mit Daniel Herman und Prof. Dr. Matthias Riedl, Central European University in Budapest
  • 27./28. Juni 2019: Recent ORC Research and Application in Central and Eastern Europe (CEE)
  • 19. Juli 2019: 13. Wissenschaftstag der Europ. Metropolregion Nürnberg: Panel Gateway Mittel und Osteuropa (MOE)
TV-Beitrag zum Launch des Kompetenzzentrums

Den OTV-Beitrag zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

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news-5111 Tue, 18 Dec 2018 08:22:00 +0100 TCST18: Erfolg bei Best Poster Award in Hamburg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812185111-tcst18-erfolg-bei-best-poster-award-in-hamburg/ Innovativ sein, genügt nicht. PatientInnen müssen neue Medizinprodukte auch akzeptieren, damit sie sich am Gesundheitsmarkt durchsetzen. Aber auf was kommt es an, dass Menschen medizinische Hilfsmittel anwenden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die „Transdisziplinäre Konferenz – Technische Unterstützungssysteme, die die Menschen wirklich wollen 2018“, kurz TCST18. Auch Prof. Dr. med. Stefan Sesselmann von der OTH Amberg-Weiden hat sich an der Veranstaltung beteiligt. Mit großem Erfolg. Prof. Dr. med. Stefan Sesselmann hat gemeinsam mit Dipl.-Ing. In Seong Yoo, Prof. Dr.-Ing. Jörg Franke und Ellen Scheithauer, alle drei von der Friedrich‐Alexander‐Universität Erlangen‐Nürnberg, einen Posterbeitrag erstellt. Thema: „Entwicklung und Erprobung einer kosten- und funktionsoptimierten, mechatronischen Unterarmprothese“. Für diese Arbeit wurden die vier WissenschaftlerInnen mit dem Best Poster Award ausgezeichnet.

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news-5107 Mon, 17 Dec 2018 08:01:00 +0100 „Wissen gehört in die Gesellschaft“ – Prof. Dr. Steffen Hamm im Interview https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812175107-wissen-gehoert-in-die-gesellschaft-prof-dr-steffen-hamm-im-interview/ Prof. Dr. Steffen Hamm wurde im April 2018 an die OTH Amberg-Weiden berufen. Der gebürtige Kulmbacher studierte Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth, wo er summa cum laude promovierte. Er lehrte an mehreren Hochschulen und arbeitete u. a. im Medical Valley in Erlangen. Im Interview spricht er über sein Lehrgebiet und die Zukunft der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Sie wurden für das Lehrgebiet Gesundheitswirtschaft berufen. Was reizt Sie an dieser Aufgabe?

Die Gesundheitswirtschaft ist für mich der Wachstumsmarkt schlechthin, er wird uns allerdings nicht einfach so auf dem Silbertablett serviert. Neue Technologien wie E-Health oder Big Data-Anwendungen bergen enorme Potentiale. Andererseits stehen wir gerade in Deutschland vor hohen regulatorischen Hürden – Datenschutzgesetze, Medizinproduktgesetz oder Richtlinien zur Sicherung der Behandlungsqualität müssen eingehalten werden. Dazu kommen der Kostendruck im Gesundheitswesen, der Fachkräftemangel und demografische Herausforderungen. Besonders in ländlichen Regionen wie der nördlichen Oberpfalz sind Engpässe in der Gesundheitsversorgung zu erwarten.

Wie kann die Gesundheitswirtschaft darauf reagieren?

Die größte Schwachstelle im deutschen Gesundheitswesen ist die sektorale Trennung in ambulant und stationär – dadurch ist die Patientenversorgung oft aufwändig und unkoordiniert. Speziell für ländliche Regionen gilt es daher, neue, sektorenübergreifende Organisationsformen zu entwickeln. Braucht man unbedingt ein Krankenhaus, um die medizinische Versorgung sicher zu stellen? Oder kann ein ambulantes Gesundheitszentrum diese Aufgabe genauso gut erfüllen? Lässt sich die Patientenversorgung auf dem Land mit telemedizinischen Angeboten verbessern? Welche Potenziale liegen in E-Health und Digitalisierung? Für diese und weitere Herausforderungen werden wir Lösungen entwickeln.

Und dafür setzt die OTH Amberg-Weiden auf drei Säulen …

Genau, Wissenschaft, Versorgung und Wirtschaft. Unter der Führung unseres Gesundheits- und Medizintechnik-Campus, der eng an uns angebundenen Gesundheitsregionplus Nordoberpfalz und dem bei uns angesiedelten Medical Valley Center Weiden entsteht aktuell ein Kompetenzzentrum für Gesundheit im ländlichen Raum. Die Gesundheitsregionplus – ein Konzept des bayerischen Gesundheitsministeriums mit dem Ziel, die Akteurinnen und Akteure vor Ort zu vernetzen, um passgenaue Versorgungskonzepte und Versorgungsformen zu entwickeln – ist dabei ebenso ein wichtiger Partner wie das Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg, mit dem wir kürzlich einen Kooperationsvertrag abgeschlossen und das international ein führender Cluster im Bereich Medizintechnik, Medizin und Gesundheit ist.

Sie haben selbst mehrere Jahre in eben diesem Medical Valley Clustermanagment gearbeitet. Welche Erfahrungen bringen Sie mit an die OTH Amberg-Weiden?

Ich war dort verantwortlich für Digital Health sowie Entrepreneurship und habe zahlreiche Start-ups auf dem Weg von der Idee zur Lösung in der Gesundheitsversorgung begleitet. Über die Zweigstelle in Weiden freue ich mich besonders, denn ich bin stark vom transdisziplinären Ansatz des Medical Valley überzeugt, also der Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, um die Gesundheitsversorgung effizienter und patientenorientierter zu gestalten. Diese Erfahrungen bringe ich hier an der Hochschule ein. Außerdem habe ich im Medical Valley gelernt, dass Wissen nicht in den vielbeschworenen Elfenbeinturm gehört, sondern in die Anwendung und Versorgung, in die Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Denn nur wenn Wissen auf Praxis trifft, lassen sich konkrete Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung erzielen.

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news-5106 Mon, 17 Dec 2018 07:48:00 +0100 Kompetenz aus Indien: Prof. Dr. Bansal an der OTH in Amberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812175106-kompetenz-aus-indien-prof-dr-bansal-an-der-oth-in-amberg/ Prof. Dr. Narendra Bansal ist ein international renommierter Energieexperte. Der indische Wissenschaftler erlangte mit seinen Forschungsbeiträgen und Fachbüchern internationale Anerkennung und gilt als Grandseigneur der Erneuerbaren Energien. Für drei Tage besuchte der 74-Jährige die OTH in Amberg besucht und führte mit Prof. Frank Späte das Blockseminar „Integrierte Energiekonzepte“ für Studierende im Studiengang „Erneuerbare Energien“ durch. Prof. Dr. Narendra Bansal arbeitete viele Jahre als Professor am Indian Institute of Technology in New Delhi, einer der Elite-Universitäten Indiens. In dieser Zeit war er immer mal wieder zu Forschungsaufenthalten in Deutschland, vornehmlich am Forschungszentrum Jülich und am Solar-Institut Jülich, wo er und Prof. Frank Späte sich vor mehr als 30 Jahren bei gemeinsamen Forschungsaktivitäten kennenlernten.

Nach seiner Emeritierung baute er als Gründungsrektor eine neue Universität im Norden Indiens auf. Derzeit hält er eine für ihn eingerichtete Stiftungsprofessur und ist in vielen Gremien als Berater für Ministerien und Unternehmen aktiv.

 

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news-5099 Thu, 13 Dec 2018 20:23:00 +0100 Hochschule zum Mitmachen: Get-together mit Präsidentin https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812135099-hochschule-zum-mitmachen-get-together-mit-praesidentin/ Wo drückt der Schuh? Wo brennt’s? Was liegt auf der Seele? Diese Fragen könnten von SchusterInnen, Feuerwehrleuten oder PastorInnen stammen. Tatsächlich stellte sie Prof. Dr. Andrea Klug. Die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden traf sich in den vergangenen Wochen mit Studierenden der Hochschule zum Austausch. Das Ergebnis in Kürze: viel Lob, auch Kritik und jede Menge durchdachte Ideen. Hier die Langversion… Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind große Themen, für die man auch im Kleinen viel tun kann. Konkrete Vorschläge haben die Studierenden beim Get-together in Amberg gemacht. Sie regten ein Car- und Bike-Sharing als klimafreundliche Mobilitätsalternative an. Außerdem Fahrradständer, für alle, die ihre Drahtesel auch bei Regen im Trockenen abstellen wollen. Ein einheitliches Mülltrennungssystem könnte für Durchblick beim Abfalleimer-Durcheinander sorgen. Zurzeit haben Papier-, Bio- und Restmüllkörbe nicht durchgehend gleiche Farben.

Außerdem auf der studentischen Wunschliste: Eine Sporthalle, die auch in den Ferien geöffnet ist, am besten mit einer großen Uhr. Denn die fehlt noch. Schön wäre auch eine Kooperation mit einem Fitness-Studio, das studierendengerechte Verträge bietet. Gelobt wurden die bezahlbaren Wohnmöglichkeiten in der Stadt und den Studierendenwohnanlagen. Größere Wohnungen zu bezahlbaren Preisen außerhalb einer WG sind Mangelware.

Mit den Weidender Studierenden traf sich die Präsidentin eine gute Woche später in der Coffee Lounge. Auch hier war „Müll“ ein Thema, genauer gesagt: die zu geringe Zahl von Aschenbechern und Mülleimern auf dem Campusgelände. Außerdem brachten die TeilnehmerInnen konkrete Vorschläge, den Campus zu verschönern oder die Hochschule komfortabler zu machen: Die Ideen reichten von der Renovierung einiger Hörsäle und des Verwaltungsgebäudes bis zur Anbringung von Desinfektionsmittelspendern. Viel Lob gab es für die neuen Parkplätze.

Die Studierenden erklärten sich auch bereit, die Hochschule bei ihren verschiedenen Kommunikationsaktivitäten weiter zu unterstützen, zum Beispiel um die OTH Amberg-Weiden authentisch auf Messen und in Schulen zu vertreten. Außerdem werden sie Marketin-Ideen beisteuern.

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news-5100 Thu, 13 Dec 2018 11:57:04 +0100 Virtuelle Produktentwicklung: Leichtbau durch Topologie- und Formoptimierung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812135100-virtuelle-produktentwicklung-leichtbau-durch-topologie-und-formoptimierung/ Ein wichtiger Schritt zur Gestaltung von umweltfreundlicheren Produkten erfolgt durch Leichtbau mit einer Optimierung des Werkstoffeinsatzes – unter den weiteren Zielvorgaben Qualität, Kosten und Zeit. Hierbei besteht die zu lösende Herausforderung, das optimale Material am richtigen Ort einzusetzen. Damit kann der Energieeinsatz mit einer verbundenen CO2-Reduktion für die Herstellung des Werkstoffes und insbesondere für die Betriebsdauer deutlich verbessert werden. Mit der Softwarepalette des Unternehmens Altair können unterschiedlichste Aufgabenstellungen zur Strukturanalyse, -bewertung und -optimierung durchgeführt werden. Neben der professionellen Optimierungssoftware Optistruct ist das Softwarepaket solidThinking Inspire ein hervorragendes Tool zum Einstieg in die Welt der Optimierung. Im Rahmen der Vorlesung „CAE“ von Prof. Dr. Franz Magerl wurde solidThinking Inspire den Studierenden der Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Medizintechnik das Potential vorgestellt. An praxisnahen Aufgabenstellungen werden die Studierenden in die Philosophie des Leichtbaus mit der Software solidThinking Inspire basierend auf einem bionischen Ansatz zur Bauteiloptimierung unterwiesen.

solidThinking Inspire® ist ein Softwarepaket für die Konzeptphase, mit dem Bauteilentwürfe unter Berücksichtigung von Randbedingungen (Belastungen, Lagerungen, Vorgaben für Gewicht und Verformung) durch die Topologieoptimierung generiert werden. Sie dient dazu, dass die Bauteilstrukturen hinsichtlich Gewicht, Festigkeit oder Lebensdauer optimiert werden. Somit ist der Entwicklungsingenieur nicht auf umfangreiche Erfahrungen angewiesen, sondern durch einen iterativen Prozess wird automatisch in kurzer Zeit eine optimierte Bauteilstruktur vorgeschlagen. Dazu werden biologische Prozesse, wie z. B beim Knochenwachstum, in mathematische Algorithmen umgesetzt. Um ein Verständnis für die Arbeitsweise zu erreichen, wurden zahlreiche Beispiele aus der Industrie dargestellt. Es wurde gezeigt, dass auch bei ausgereiften Serienbauteilen durch Topologie- und Formoptimierung eine erhebliche Gewichts- und Spannungsreduzierung erreicht werden kann.

Durch die intuitive Benutzeroberfläche ist die Software auch für Anfänger einfach zu bedienen. So konnten die Studierenden auch ohne aufwendige Schulung in kurzer Zeit Ergebnisse erzielen.

Insbesondere durch generative Fertigungsmethoden, wie dem 3D-Druck, kann das Optimierungspotential umgesetzt werden. Durch die Kombination aus optimierten Bauteilstrukturen und 3D-Druck eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten im Bereich des Leichtbaus.

Für die Vorlesungen wurden von Altair sowohl die Software als auch die Beispiele kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hierfür möchten wir uns im Namen der Studierenden bei der Firma Altair und insbesondere bei unserem Ansprechpartner Dipl.-Ing. Jan Grasmannsdorf bedanken.

 

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news-5102 Thu, 13 Dec 2018 06:09:00 +0100 LEARNTEC: Best practice aus der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812135102-learntec-best-practice-aus-der-oth-amberg-weiden/ Die LEARNTEC ist Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung und digitales Lernen. Rund 10.000 Entscheider besuchen die Messe im Karlsruhe – 300 Aussteller aus 14 Nationen informieren dort über Bildungslösungen für Schule, Hochschule und Beruf. Auch Prof. Dr. Stefan Sesselmann von der OTH Amberg-Weiden ist im Januar 2019 mit dabei. Prof. Dr. Stefan Sesselmann wird am 30.01.2019 auf der LEARNTEC seinen Kurs „Angewandte Medizintechnik in der Orthopädie“ als Best practice-Beispiel vorstellen. Das Lernangebot richtet sich vor allem an Studierende der Humanmedizin und Medizintechnik, aber auch der Materialwissenschaften, des Wirtschaftsingenieurwesens und der Mechatronik. Es wird über die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) angeboten.

Der innovative Kurs „Angewandte Medizintechnik in der Orthopädie“ hat es übrigens auch auf die Digital Learning Map geschafft – eine Datenbank, auf der Projekte des digitalen Lernens und der digitalen Hochschullehre vorgestellt werden.

 

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news-5074 Mon, 10 Dec 2018 14:21:09 +0100 Sounddesign: Prof. Dr. Maximilian Kock veröffentlicht Fachbuch https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812105074-sounddesign-prof-dr-maximilian-kock-veroeffentlicht-fachbuch/ Zuerst lernten die Bilder laufen, dann sprechen, musizieren und Geräusche machen. Was 1927 mit dem ersten Tonfilm The Jazz Singer holprig begann, wurde bald perfektioniert. Heute verschmelzen Bild und Ton zu einer vollendeten Illusion. Gemeinsam ziehen sie das Publikum in ihren Bann, erzeugen Spannung, wecken Emotionen. Doch welche Rolle spielt die Audiogestaltung dabei genau? Prof. Dr. Maximilian Kock, Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, geht dem Phänomen in seinem neu erschienenen Fachbuch „Der Einfluss unterschiedlicher Audiogestaltung bei gleichem Bewegtbild“ auf die Spur. Das Buch beschäftigt sich mit dem Einfluss unterschiedlicher Audiogestaltung bei gleichem Bewegtbild. Die konkrete Frage dabei: Wie ändert sich das Filmerlebnis, wenn ein Video in verschiedenen Audio- Varianten rezipiert wird? Um das herauszubekommen, stellte Prof. Dr. Maximilian Kock einen breit angelegten Hörversuch an. 240 ProbandInnen betrachteten einen der beiden Filme: den Animationsfilm „Samuel Goldenberg und Schmuyle“ (107 Sekunden) oder den Realfilm „Die Katakomben“ (72 Sekunden).

Dabei hörten sie über Kopfhörer eine von vier Audiospuren: ohne Ton, mit Soundeffekten, mit Musik oder mit Sounddesign (Musik und Soundeffekte). Ihre dabei empfundenen Eindrücke in puncto Immersion und Spannung markierten sie auf einem Tablet, das mit einer speziell adaptierten Software zur Auswertung der emotionalen Reaktion der VersuchsteilnehmerInnen ausgestattet war. Auf demselben Tablet wurde auch das Video gezeigt. So wurden die Emotionen unmittelbar während des Filmerlebnisses abgebildet.

Das Ergebnis: Die empfundene Immersion wird durch die Tonspur erhöht – Musik und/ oder Soundeffekte erlauben es dem Betrachter, intensiver in das Geschehen einzutauchen. Das Maß der Erhöhung hängt von Film- und Audiotyp ab, zum Beispiel steigert Musik die empfundene Immersion beim Animationsfilm um das Drei-, beim Realfilm um das Zweifache. Spannung hängt dagegen eher vom Bildgeschehen ab. Soundeffekte allein erhöhen die Werte nicht signifikant, erst Sounddesign, also Musik und Soundeffekte in Kombination, steigert die Spannung.

Für das praktische Sounddesign ergeben sich daraus mehrere Schlussfolgerungen: Die immersive Kraft der Musik wird vermutlich überschätzt. Im Gegensatz dazu sollte der Einfluss von Soundeffekten auf die Immersion stärker berücksichtigt werden. Besonders die Kombination aus Musik und Geräuschen erhöht anscheinend Immersion und Spannung. Daher sollte das Sounddesign eines Films eher dem Konzept eines visuell unabhängigen Hörspiels folgen. So gelingt es, ZuschauerInnen intensiver einzubinden und stärkere Emotionen auszulösen.

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news-5073 Mon, 10 Dec 2018 14:16:15 +0100 Südkorea und zurück – Prof. Dr. Lindenberger verstärkt Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812105073-suedkorea-und-zurueck-prof-dr-lindenberger-verstaerkt-fakultaet-maschinenbauumwelttech/ Einmal um die Welt und zurück: Prof. Dr. Christoph Lindenberger führte sein Karriereweg aus Sulzbach-Rosenberg über Erlangen-Nürnberg und die Schweiz nach Südkorea. Seit Oktober ist er zurück in der Oberpfalz und verstärkt die Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik im Bereich Bioverfahrenstechnik. Der 42-Jährige studierte Bioingenieurwesen an der FAU Erlangen-Nürnberg im Fachbereich Chemie- und Bioingenieurwesen. Anschließend arbeitete er bei der Novartis AG in Basel, bevor er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Bioverfahrenstechnik in Erlangen wurde. 2010 promovierte er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Mit dem Doktortitel in der Tasche ging’s nach Südkorea, zunächst als wissenschaftlicher Leiter des Bereichs Bioverfahrenstechnik an der FAU Busan GmbH in Busan – der zweitgrößten Stadt Südkoreas. Zuletzt war Prof. Dr. Christoph Lindenberger Vize Präsident des FAU Busan Campus.

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news-5147 Fri, 07 Dec 2018 13:14:00 +0100 Studientag: Die dunkle Seite des digitalen Konsums https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812075147-studientag-die-dunkle-seite-des-digitalen-konsums/ Bereits zum 5. Mal fand Ende November der vom OTH-Forschungscluster „Ethik, Technologiefolgenforschung und Nachhaltige Unternehmensführung“ (ETN) ausgerichtete jährliche Studientag statt. Das Thema: digitaler Konsum und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft. Der Studientag entstand im Rahmen der Forschungsaktivitäten des OTH Forschungsclusters „Ethik, Technologiefolgenforschung und Nachhaltige Unternehmensführung“ (ETN). Ziel ist es, einen interdisziplinären und internationalen Austausch über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung zwischen Studierenden der OTH Amberg-Weiden, der OTH Regensburg und der Westböhmischen Universität Pilsen zu ermöglichen. Dieses Jahr wurde der Studientag auch im Rahmen des BTHA-AP-2018-25-Projektes „Internationalisierung der Nachhaltigkeits- und Ethikforschung und Lehre im bayerisch-tschechischen Grenzraum“ gefördert.

Die Nachfrage war sehr groß: Rund 90 Teilnehmende fanden sich ein, um sich über „Die dunkle Seite des digitalen Konsums“ zu informieren und sich über mögliche gesellschaftliche Folgen auszutauschen.

Interdisziplinärer Ansatz

Um einen möglichst breiten Einblick in den aktuellen Stand der Digitalisierung im Konsum geben zu können, wurde das Programm interdisziplinär und interaktiv gestaltet. Die Begrüßung erfolgte durch die Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden und aktuellen Clustersprecherin Prof. Dr. Christiane Hellbach, die die Relevanz des Themas an der OTH Amberg-Weiden, auch mit Bezug zum derzeitigen „Black Friday“,  betonte, sowie durch die stellverstretende Clustersprecherin Prof. Dr. Sonja Haug der OTH Regensburg. Den weiteren Vormittag füllten drei Impulsvorträge: Dr. Helmut Kollhof (Zukunftsakademie) zum Thema „Die Gestaltung der digitalen Technologien für eine nachhaltige Zukunft“, Maximilian Lukesch, M.Sc. (Universität Regensburg) über die „E-Commerce-Logistik: die Beziehung von Angebot und Kaufverhalten“ und Prof. Dr. Marco Nirschl (OTH Amberg-Weiden) zum Thema „Unsere Spuren im Netz: Was Online-Shops & Co. über uns wissen“. Prof. Dr. Christiane Hellbach führte als ETN-Clustersprecherin durch die Veranstaltung.

Rege Diskussion zwischen den Teilnehmenden – internationale Arbeitsgruppen

Am Nachmittag hatten die Studierenden die Möglichkeit, aktiv die weitere Diskussion zu gestalten. In insgesamt sechs Themengruppen zu je einer konkreten Digitalisierungsfolge diskutierten die Teilnehmenden die jeweils ethischen, sozialen und legalen Herausforderungen, die mit dieser einhergehen könnte. Bei der Vorstellung ihrer Ergebnisse im Plenum entwickelte sich eine rege Diskussion zwischen den Studierenden. Am Ende des Tages stand eines fest: die Digitalisierung im Handel ist in vollem Gange und bestimmt zunehmend das Konsumverhalten. Inwieweit hier soziale oder ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt werden, ist eine Frage, die sich alle stellen müssen.

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news-5069 Thu, 06 Dec 2018 13:40:58 +0100 AUSGEZEICHNET mit Stern(en): Feierliche Preisvergabe https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812065069-ausgezeichnet-mit-sternen-feierliche-preisvergabe/ An diesem Abend waren die Sterne in Griffweite. Buchstäblich, weil Prof. Dr. Matthias Mändl in seinem Festvortrag Planeten, Sonnen und Galaxien in den Hörsaal holte. Und im übertragenen Sinne: Denn die Ausgezeichneten haben in der und für die OTH Amberg-Weiden nach den Sternen gegriffen und das Campusleben bereichert. Ihre Leistungen wurden am vergangenen Dienstag AUSGEZEICHNET! Vizepräsident Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Müller und Kurt Seggewiß, Oberbürgermeister der Stadt Weiden, begrüßten die Gäste. Anschließend nahm Prof. Dr. Matthias Mändl die TeilnehmerInnen mit auf eine Reise durch fremde Welten und weit entfernte Galaxien: Das Publikum erfuhr, wie Planeten geboren werden und sterben, dass es im Universum so viele Sterne wie Luftmoleküle in zwei Maß Bier (nämlich 1022) gibt und dass wir Menschen aus Sternenstaub gemacht sind. Nicht so poetisch ist die Tatsache, dass Sternenstaub wiederum aus Kohlen-, Wasser- und Stickstoff besteht.

Nachdem die ZuhörerInnen sicher aus der Reise durchs All zurückgekehrt waren, prämierte die OTH Amberg-Weiden Studierende, DozentInnen und MitarbeiterInnen, die sich mit innovativen Ideen für die Hochschule einsetzen.

Ausgezeichnete Menschen!

Der Preis „Engagiert. In der Lehre“ wird für innovative Lehr-/Lern- und Prüfungskonzepte vergeben, die durch didaktische Neuansätze und Ideen den Kompetenzerwerb der Studierenden fördern und so zu deren Studienerfolg beitragen. In diesem Jahr ging er an Prof. Dr. Julia Heigl von der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Sie möchte mit Studierenden nachweisen und dokumentieren, wie Elektromobilität im Alltag nutzbar gemacht werden kann.

Die Auszeichnung „Engagiert. Auf dem Campus“ wird an Studierende verliehen, die sich in herausragender und vorbildlicher Weise für Ihre KommilitonInnen und das Miteinander am Campus einsetzen. Steven Lauenroth darf sich über den Preis freuen, denn er hat mit seinen Kursen „Hip Hop für Anfänger“ und „Fit und Funky“ den Campus bewegt.

Der Preis „Engagiert. Im Service“ honoriert Projekte und Konzepte, die dazu beitragen, die Betreuung und Beratung der MitarbeiterInnen und Studierenden weiter zu entwickeln. Er ging an Erwin Wittmann und sein Team vom Referat Technik und Umwelt. Dank ihres effizienten Umweltmanagements gelang es, nachhaltiger und ressourcenschonender zu wirtschaften. Ein wichtiges Projekt, passend zum Jahresmotto der Hochschule „Energie- und Ressourceneffizienz“.

Den Preis für Internationalisierung erhielten Prof. Dr.-Ing. Magnus Jaeger und die Studenten Jegor Kern und Peter Grädler. Prämiert wurde ihr russisch-australisch-deutsches Gemeinschaftsprojekt zum Thema Hochleistungsbeton.

Für die Durchführung besonders beispielhafter Projekte in Forschung und Lehre wird der Preis „best project“ vergeben. Ausgezeichnet wurde Prof. Dr. Bernt Mayer, Dekan der Fakultät Betriebswirtschaft, für seine „Business School Amberg-Weiden“.

Neben den Hochschul-Auszeichnungen erhielten neun AbsolventInnen mit hervorragenden Abschlussarbeiten Förderpreise. Finanziert werden diese Preise von  Partnern der OTH Amberg-Weiden.

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news-5066 Tue, 04 Dec 2018 13:49:06 +0100 Running Snail Sponsorenabend: Von Stromtierchen und Eisenschweinen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812045066-running-snail-sponsorenabend-von-stromtierchen-und-eisenschweinen/ Ein fantastisches Jahr für das Running Snail Racing Team! In Hockenheim und Spanien holte es sich dritte Plätze, in Tschechien fuhr es Platz 2 ein. Drei gute Gründe zu feiern und den Unterstützern zu danken – eine gute Gelegenheit dazu bot der Sponsorenabend. Es ist enorm, was in dem RS 18, dem Elektroflitzer der vergangenen Saison, so alles steckt: fast 3.000 Teile, 22.000 Stunden Arbeit und 15.000 Mails. Leider gibt es keine Einheit für Leidenschaft und Begeisterung, man würde Rekordwerte messen. Dafür es gibt gute Geschichten, die vom Enthusiasmus der Snails berichten. Eine davon erzählte Faculty Advisor Prof. Dr.-Ing. Horst Rönnebeck in seiner Rede.

In Hockenheim waren am dritten Eventtag die Bremsen verschlissen und keine Ersatzteile mehr an Bord. Aufgeben war keine Option – die Snails verloren keine Minute. Einige Teammitglieder fuhren zurück an die OTH in Amberg, fertigten über Nacht die Ersatzteile an und kamen gegen Morgengrauen zurück an den Hockenheimring. Dort bauten sie die Teile ein, starteten pünktlich in den Wettbewerb und holten sich den 3. Platz.

Diese Erfolge hätte vor 15 Jahren niemand für möglich gehalten: 2004 bauten die Snails aus jeder Menge Schrott den ersten Rennwagen, liebevoll „Eisenschwein“ genannt. Das schluckte kalorienreichen Superkraftstoff und brachte rund 350 Kilo auf die Waage. Der aktuelle Flitzer ist 198 Kilo schlank: ein windschnittiges, elektrobetriebenes Kraftpaket aus Carbon, in dem sich Stromtierchen ziemlich wohlfühlen.

Ja, richtig gelesen. Stromtierchen! Die werden an der OTH Amberg-Weiden liebevoll gezüchtet, aufgezogen, hingebungsvoll gehegt und gepflegt. In der kommenden Saison nimmt sich Sebastian Ulrich als Leiter der E-Technik ihrer an. In seiner Präsentation zeigte er, mit welcher Technik er die knuffigen Strom-Schlemmer verwöhnen will. Es gibt es neue Akkus, Platinen und Kabelbäume. Auch Timo Englhard, Leiter Mechanik, war einen Blick in die Zukunft, unter anderem auf die neuen Reifen und die Motorleistung. Fortsetzung rollt ... Viel Erfolg für 2019!

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news-5060 Mon, 03 Dec 2018 07:56:00 +0100 Ministerialdirigent Christian Schoppik: Besuch an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812035060-ministerialdirigent-christian-schoppik-besuch-an-der-oth-amberg-weiden/ Ministerialdirigent Christian Schoppik, Leiter der Abteilung H (Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Regionalisierung) im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, stattete am 21. November 2018 der OTH Amberg-Weiden einen Antrittsbesuch in Amberg ab. Das Programm des rund sechsstündigen Austausches umfasste neben der Diskussion mit der Hochschulleitung auch die Vorstellung der Kompetenzen aller vier Fakultäten, verbunden mit einer Präsentation ausgewählter Labore in den Fakultäten Elektrotechnik, Medien und Informatik sowie Maschinenbau/Umwelttechnik auf dem Campus Amberg. Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug betonte bei ihrer Begrüßung des hochrangigen Gastes aus München und in einer Darstellung der aktuellen Entwicklungen sowie Strategien zusammen mit den weiteren Mitgliedern der Hochschulleitung den Fokus auf die Qualität in Kernaufgaben, die Herausforderungen heute und in Zukunft sowie die hiermit verbundenen, definierten Handlungsfelder. So kann die Hochschule im kommenden Jahr auf 25 Jahre ihrer Gründung zurückblicken, mit einem heutigen Angebot von 27 Studiengängen, in die aktuell über 3.100 Studierende eingeschrieben sind. Die Passgenauigkeit dieses Portfolios auf die Veränderung in Wirtschaft und Gesellschaft hin zu Digitalisierung, Industrie 4.0, und in einem Arbeitsmarkt mit hohen Qualifikationsanforderungen wird durch die steigende Zahl an Erstsemestern (977 StudienanfängerInnen im WS 2018/2019) belegt. Im Rückblick und auch Aus-blick bestehen die aktuellen Herausforderungen der Hochschule und ihrer Region in der demographischen Entwicklung, im Standort in einem ländlichen Raum, in der Digitalisierung, Globalisierung und dem Erfordernis der Nachhaltigkeit. „Unsere Strategie 2020 umfasst daher insbesondere die Themenfelder Studium und Lehre, Angewandte Forschung, Gesell-schaftlicher Wandel, Ethik und Nachhaltigkeit, die Bildungs-, Wissens- und Technologieregion Oberpfalz sowie unsere Sichtbarkeit“, so Präsidentin Prof. Dr. Klug.

Im Rahmen der Vorstellungen der vier Fakultäten über Laborführungen auf dem Campus, einschließlich der 24-Stunden-Bibliothek, und Präsentationen im Senatssaal der Hochschule wurden die Kernfelder der weiteren Positionierung bis hin zu den Alleinstellungen der OTH Amberg-Weiden diskutiert. Hierzu gehören insbesondere die Sicherung und der Ausbau der Studierendenzahl, die Ermöglichung von Studium und Lehre 4.0, die erfolgte und weiterhin geplante Einführung neuer Studiengänge, die Begleitung des Studienerfolgs, die Internationalisierung, die Ansprache zusätzlicher Zielgruppen etwa in der Weiterbildung, die Kooperationsansätze mit Partnern auf verschiedensten Ebenen und vor allem auch die Intensivierung des Marketing.

Vor diesem Hintergrund wurden mit Ministerialdirigenten Schoppik Strategieansätze im Rahmen der weiteren Schärfung des Profils der OTH Amberg-Weiden, die Definition einer Markenbotschaft, der Aufbau eines Daten-Cockpits, Evaluationsansätze auch über Befragungen bis hin zu einer Verankerung übergeordneter, bayernweiter Ziele und individueller Perspektiven in den neuen Zielvereinbarungen 2019 – 2022 der bayerischen Hochschulen mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst diskutiert. Eine zentrale Rolle besitzt hierbei das Konzept „Digitaler Campus“ der OTH Amberg-Weiden, das in vier Ausbaustufen mit finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Bayern in Personal und Investitionsmitteln diesen Weg in die digitale Gesellschaft vorbereitet und in den kommenden Jahren in Studi-um und Lehre, angewandter Forschung, Wissens- und Technologietransfer sowie in der Weiterbildung umsetzen wird.

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news-5062 Mon, 03 Dec 2018 07:46:00 +0100 Deutsch-tschechische Teamarbeit: Fachexkursion zum Thema Glas https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201812035062-deutsch-tschechische-teamarbeit-fachexkursion-zum-thema-glas/ Die Glasindustrie hat in der bayerisch-tschechischen Grenzregion nicht nur eine lange Tradition, sondern auch eine Menge Zukunft. Das können Studierende von vier Partneruniversitäten bestätigen – sie wandelten auf den Spuren der böhmischen und bayerischen Glashütten. Ziel dieser Fachexkursion im Projekt Studykom war das Beleuchten des Themas Glas aus verschiedenen Blickwinkeln: Technik, Design, Handel und Wirtschaft. Darüber hinaus sollten die Studierenden der OTH Amberg-Weiden, der TH Deggendorf, der Westböhmischen Universität Pilsen und der Südböhmischen Universität Budweis auch das Grenzgebiet kennen lernen. Daher hielt Jaroslava Pongratz, die Netzwerkmanagerin Bayern-Böhmen für die Donau-Moldau-Region, am ersten Abend einen kurzen Vortrag zur aktuellen Situation im Grenzgebiet. Ihr Fazit: „Es ist eine gute Zeit, hier zu studieren, da auf beiden Seiten Fachkräftemangel herrscht.“

Die Fachexkursion begann mit einer kurzen Führung über den Campus der Technischen Hochschule und durch die Altstadt von Deggendorf. Danach folgten an vier Tagen Unternehmensbesichtigungen, zum Beispiel beim Brillenhersteller Rodenstock in Klatovy und der Glashütte Theresienthal. Für den Maschinenbaustudenten Thomas Beimler war interessant, dass einige Studierende dabei „selbst Glaskugeln blasen oder Glastiere basteln konnten.“ Hinzu kamen Rundgänge, etwa durch die Katakomben unterhalb der Jesuitenkirche von Klatovy mit Krypten und mumifizierten Verstorbenen sowie eine Stadtführung in Passau zum Ende der Exkursion.

Um die Gruppen zu durchmischen, teilten die Organisatoren die Studierenden von Anfang an in internationale Teams aus Deutschen und Tschechen ein, die am Ende einen Projektbericht schreiben und ein Planspiel absolvieren sollten. Teil des Projektberichts war zum Beispiel eine Einschätzung von kulturellen Unterschieden zwischen beiden Nationen.

Im Planspiel ging es um den Fall eines Glasunternehmens, das sich im deutsch-tschechischen Grenzraum neu positionieren musste. Die Teams sollten dazu neue Visionen entwickeln, die sie am letzten Abend präsentierten. Hier war „die Zusammenarbeit sehr gut, aber sprachlich eine Herausforderung“, so der Student des Internationalen Technologiemanagements Marek Popp. Sein Team schlug zum Beispiel eine Erweiterung des Sortiments auf Glaspokale vor. Die Sieger konnten sich am Ende über tschechische Spezialitäten freuen.

Das Projekt Studykom fördert die Berufschancen im bayerisch-tschechischen Grenzraum. Neben der Exkursion sind dazu in den Semesterferien ein Besuch der Existenzgründerwoche sowie ein Tschechisch-Sprachkurs für Anfänger in Pilsen geplant. Ebenso unterstützt Studykom bei der Suche nach Praktika in der Tschechischen Republik. Bei Fragen wenden Sie sich an den Projektkoordinator, Dr. Bastian Vergnon, unter b.vergnon@oth-aw.de oder +49 (961) 382-1915.

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news-5058 Thu, 29 Nov 2018 18:29:42 +0100 123Mainz https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811295058-123mainz/ Mit dem Zweiten sieht man Besser – davon haben sich am vergangenen Mittwoch 19 Studierende des Studiengangs Medienproduktion und Medientechnik der OTH Amberg-Weiden überzeugt. Die Studierenden bekamen im Rahmen des Projekts „123campus“ eine speziell auf Medientechniker zugeschnittene Führung durch das Sendezentrum des ZDF. Dabei rückte besonders die eingesetzte Studiotechnik, des in Mainz ansässigen TV-Senders, in den Fokus des Rundgangs. Geschäftsbereichsleiter Produktions- und Sendebetrieb, Wolfgang Flothow, begrüßte die Amberger Studentinnen und Studenten im Studio 3 des ZDF und beschrieb ihnen Berufsmöglichkeiten für Medientechniker bei dem Mainzer Sender. Im Anschluss führte der Leiter Studiobetrieb, Karsten Hammer, die Studierenden durch Produktionsstudios und zugehörigen Regieräumen von „drehscheibe“, den 3sat Sendungen „Kulturzeit“ und „nano“ sowie dem „aktuellen Sportstudio“. Das Highlight der Führung war der Besuch in der „grünen Hölle“, dem virtuellen Nachrichtenstudio des ZDF. Seit 2009 produziert der Sender dort Nachrichtenmagazine wie heute, heute journal oder heute plus. Durch moderne Computertechnik wird die grüne Farbe einer Hintergrundwand durch eine virtuelle Grafik ersetzt. Zwei speziell für dieses Studio entwickelte Kameraroboter erlauben automatisierte Kamerafahrten, die über Tracking-Sensoren mit der virtuellen Welt verbunden werden. Diese spezielle Technik macht es möglich, dreidimensionale Grafikelemente mit dem Realbild zu verbinden und darin Kamerabewegung durchzuführen.

Nach einem Besuch in der hauseigenen Kantine und dem Mainzelmännchen-Fanshop führte der Weg zur Tochterfirma ZDF digital. Die Studierenden erwartete dort ein Rundumschlag durch die Medienwelt: Von Videotext und Social Media, über Untertitelung und Audiodeskription beschäftigt sich ZDF Digital mit 360°-Produktionen. Dabei verbinden die Mainzer Animation mit realen Videoaufnahmen, erstellen 360°-Audio und bewerben ihre Produktion durch eigene Kampagnen. So entstehen Produktionen von der ersten Idee bis zur finalen Veröffentlichung unter einem Dach. Die Studierenden erhielten einen exklusiven Einblick in das Projekt „History 360°“, das im Dezember veröffentlicht wird. Dafür erstellte das Team der ZDF-Tochter 360°-Dokumentationsvideos, die Nutzerinnen und Nutzer über VR-Brillen, am Computer oder ihre mobilen Endgeräte abrufen und genießen können. Begleitet werden die Videos durch ein VR-Spiel, das ebenso ab Dezember verfügbar sein wird.

Nicht nur dieser Bereich war für die angehenden Medienmacher aus Amberg ein interessanter Blick über den Tellerrand. Die Exkursion, die unter Leitung der Projektverantwortlichen Sonja Wiesel und Stefan Breunig durchgeführt wurde, zeigte den Studierenden von „123campus“ wie „großes“ Fernsehen gemacht wird. Darüber hinaus bekamen sie einen Eindruck, wie verschiedene Disziplinen der Medienproduktion und Medientechnik zeitgemäß miteinander verknüpft werden.

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news-5053 Tue, 27 Nov 2018 16:02:21 +0100 energy4kids und campus4kids: Wasser marsch und Riesenroboter https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811275053-energy4kids-und-campus4kids-wasser-marsch-und-riesenroboter/ Was tun besonders beflissene SchülerInnen, wenn sie mal einen Tag schulfrei haben? Sie strömen stante pede in die Hochschule. Denn die hatte auf – auch am Buß- und Bettag in der vergangenen Woche. Kids zwischen 6 und 13 Jahren besuchten die OTH Amberg-Weiden an beiden Standorten. Auf dem Programm standen riesige Roboter, kleine Krankmacher und Wissenswertes ums Wasser. energy4kids in Amberg

„Wasser marsch!“ lautete das Motto in Amberg. Von 8 bis 16:30 Uhr dreht sich alles um Spiel und Spaß mit kühlem Nass. Dozierende der Hochschule und Fachleute der Stadtwerke Amberg verquirlten bei energy4kids Fun und Facts zu einem spannenden Tag. Auf dem Programm standen Vorlesungen, Experimente, technische Basteleien und ein Erlebnisnachmittag bei der Freiwilligen Feuerwehr Amberg inklusive Wasserspiele, Feuer löschen, Fahrt im Drehleiterkorb und Besichtigung des Atemschutzübungsparcours.

Übrigens: energy4kids, ein Teamangebot der OTH Amberg-Weiden und den Stadtwerken Amberg, gab‘s heuer zum zehnten Mal. Wie in den Jahren zuvor sollten berufstätige Eltern und Studierende am Buß- und Bettag mit einer Ganztagsbetreuung unterstützt werden.

campus4kids in Weiden: Große Roboter, kleine Krankmacher

Gleiches Spiel, andere Themen in Weiden: Bei campus4kids boten Dozierende der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen ein spannendes Programm für Kinder. Prof. Dr. Julia Heigl informierte die kleinen BesucherInnen, was die Schule und Hochschule unterscheidet. Darauf brachten mit Unterstützung des Studenten Thomas Spies einem Roboter das Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielen bei. Im Labor sahen sie anschließend zu, wie der Roboter gegen sich selbst spielt. Zum Dank für die Aufmerksamkeit servierte die Maschine am Ende Schokobons.

Kleine Erreger, großer Wirkung: Dr. Sebastian Buhl, Sabine Gruber, Jeannine Vogt zeigten anhand von Plüschtieren, wie Viren und Bakterien Krankheiten auslösen. Dagegen hilft Hygiene. Deshalb gab’s Tipps zum richtigen Händewaschen, wobei ein anschließender Fluoreszenztest den Erfolg veranschaulichte. Im Labor Biomechanik analysierten sie Bewegungen und sahen sich die Ergebnisse auf dem Bildschirm an.

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news-5052 Tue, 27 Nov 2018 14:13:53 +0100 MINT-Mädchen erkunden MINT-Berufswelt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811275052-mint-maedchen-erkunden-mint-berufswelt/ Die Herbstferien sind zum Faulenzen da? Nicht so bei den MINT-Mädchen der OTH Amberg-Weiden! Sie besuchten Technikunternehmen in der Region und tauchten in verschiedene MINT-Berufswelten ein. Der erste Tag führte die Mädchen zu IGZ nach Falkenberg, wo sich alles um die Software SAP dreht. Die Schülerinnen konnten einen Einblick in gestengesteuerte Kommissionierung mit PICK-BY-MOTION sowie das Tragen einer VR-Brille gewinnen. Eine Projektleiterin im Bereich Software-entwicklung berichtete über ihre Karriere, die mit einer Ausbildung begann und bis zu einer führenden Position mit Personalverantwortung führte.
Am nächsten Tag ging es nach Weiherhammer zu BHS Corrugated. Nach dem Rundgang durch das beeindruckende Firmengelände des Weltmarktführers für Wellpappanlagen stellten die Teilnehmerinnen ihre eigenen Handyhalterungen aus Metall her und lernten dabei auch ein CAD-Programm zur virtuellen Planung ihrer Konstruktion kennen.
Am dritten Tag stand dann Witron in Parkstein auf dem Programm, wodurch ein Einlick in die Welt der Lagerlogistik ermöglicht wurde. Als besonderes Highlight zeigte sich der Austausch der Schülerinnen mit einer Studentin der OTH Amberg-Weiden, die bei Witron ihr duales Studium der Elektrotechnik absolviert. Die junge Frau wurde erst kürzlich bayernweit als beste Auszubildende ihre Faches ausgezeichnet, was die Schülerinnen spürbar beeindruckte. Dass Frauen und MINT perfekt zusammenpassen, wurde bei diesem Treffen somit deutlich.
Nach einer Verschnaufpause an Allerheiligen kamen die MINT-Mädchen am Freitag der Herbstferien an der OTH in Amberg für einen Empowerment-Workshop zusammen. Dabei wurden Rollenzuschreibungen diskutiert, eigene Erfahrungen diesbezüglich ausgetauscht und die Dar-stellung von Geschlechtern in den Medien kritisch hinterfragt.

„Ich freue mich, dass die Angebote so zahlreich und motiviert angenommen werden. Die Mädchen konnten ganz neue Erfahrungen im MINT-Bereich sammeln und sehen, dass auch Frauen in diesen zwar immer noch männlich dominierten Berufen Karriere machen und ihren Platz finden“, so Stephanie Schönfeld, Projektkoordinatorin des MINT-Mädchen-Projekts. „Einige der Schülerinnen haben sich bei mir bereits erkundigt, ob ein Praktikum in einem der Unternehmen möglich ist. Dass das Interesse geweckt wurde, ist ein toller Erfolg“, so Schönfeld weiter.

Das Programm für die MINT-Mädchen geht am schulfreien Buß- und Bettag weiter. In einem Forschungsworkshop an der OTH in Weiden wird Prof. Dr.-Ing. Manfred Beham den Schülerinnen die Visualisierung von Musik anhand von Programmierung näher bringen.

Das MINT-Mädchen-Projekt richtet sich an MINT-talentierte Schülerinnen und zielt darauf ab, diese für ein MINT-Studium oder einen MINT-Beruf zu gewinnen. Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 01FP1716 gefördert.

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news-5051 Tue, 27 Nov 2018 13:37:24 +0100 Workshop Improvisation https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811275051-workshop-improvisation/ Die Improvisation ist eine Kunst, die gelernt sein will. Menschen strukturieren Arbeit und Alltag. Unerwartete Ereignisse machen diesen Plänen dann oft einen Strich durch die Rechnung. Wie kann man auf solche Überraschungen reagieren? Mit Flexibilität und Kreativität! Das Zentrum für Gender und Diversity hat Studentinnen eingeladen, in einem Workshop mit Referentin Kerstin Eicker Improvisation zu trainieren. Nach der Vorstellungsrunde ging es um die Frage, was diese Fähigkeit für jeden Einzelnen bedeutet. Ein paar Übungen machten anschließend klar, wie schwer oder leicht es der einzelnen Teilnehmerin fällt, zu improvisieren. Anhand von zusammenhangslosen Begriffen wurden sie dazu aufgefordert, aus dem Stegreif eine komplett erfundene Geschichte zu erzählen. Hier war Phantasie und Kreativität gefragt.

Nach der Mittagspause ging es weiter mit vielen  Gruppenübungen, darunter einige Wahrnehmungsspiele. Die Teilnehmerinnen sollten auf das achten, was sie hören, sehen, riechen und schmecken. Diese Beobachtungen flossen dann in eine Teamarbeit ein. In der Abschlussrunde stellten die Teilnehmerinnen sich gegenseitig „positive Namenszettel“ aus, die sie als Motivationshilfe mit nach Hause nahmen.

Nähere Informationen zu allen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity gibts auf der Homepage oder persönlich beim Zentrum für Gender und Diversitybüro (genderbuero@oth-aw.de).

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news-5061 Mon, 26 Nov 2018 14:34:00 +0100 Wissenschaftstag 2019: Kick-off-Veranstaltung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811265061-wissenschaftstag-2019-kick-off-veranstaltung/ Der Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) ist eine zentrale Präsentations-Plattform der gesamten Metropolregion. Gastgeber für den 13. Wissenschaftstag am 19. Juli 2019 ist die Stadt Weiden mit Unterstützung der OTH Amberg-Weiden. Im e-house in Weiden fand für dieses Ereignis nun die Kick-off-Veranstaltung mit Podiumsdiskussion statt. Der Wissenschaftstag steht 2019 unter dem Motto „Gateway-Funktion ländlicher Räume“. „Im Mittelpunkt stehen die Zukunftsthemen, die unsere Region stark betreffen und die weit über die Region hinausstrahlen. Dabei werden aktuelle Herausforderungen im Rahmen des Trends der Digitalisierung in Industrie und Arbeit 4.0 aufgegriffen und auch die Zusammenarbeit mit Mittel-Osteuropa wird ein Thema sein“, sagte Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden bei der Kick-off-Veranstaltung. Der Wissenschaftstag ist für die Stadt Weiden und die nördliche Oberpfalz eine Chance zu zeigen, welches Innovationspotenzial in der Region steckt.

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news-5046 Mon, 26 Nov 2018 10:51:19 +0100 Internationales Technologiemanagement: Symposium Einkauf und Logistik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811265046-internationales-technologiemanagement-symposium-einkauf-und-logistik/ „Transformation jetzt!“ lautete das Motto des 53. BME-Symposium Einkauf und Logistik in Berlin. Die TeilnehmerInnen beschäftigten sich mit Fragen wie: Wohin steuern die Märkte? Wie beherrsche ich Risiken? Was sind die richtigen Strategien und Organisationsformen? Und welche Unterstützung bieten neue Technologien? Fünf Studierende des Studiengangs Internationales Technologiemanagement an der OTH Amberg-Weiden suchten und fanden Antworten auf der Veranstaltung. Es gab Fachausstellungen zu den Themen „Einkauf & SCM 2025“, „Supply Networks“, „Business Analytics“, „Risiken managen“, „Bots, KI & Co“ sowie Fachvorträge, interaktive Sessions und Diskussionsrunden mit Fach- und Führungskräften aus Einkauf, Supply Chain Management und Projektmanagement.

Die Studierenden hatten neben dem umfangreichen Programm auch die Möglichkeit einer Karriereberatung sowie eines professionellen Bewerbungsfotoshooting. Beim Speed Dating der Young Professionals konnten sie innerhalb kürzester Zeit viele neue Kontakte zu anderen Studierenden und Absolventinnen knüpfen.

Veranstaltet wurde das Symposium vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). Es ist mit rund 2.000 TeilnehmerInnen, 100 Ausstellern und 100 ReferentInnen einer der größten Kongresse für Einkauf & Supply Management. Grund für die Teilnahme war die Idee, eine BME-Hochschulgruppe zu gründen. Die Gründungsmitglieder trafen in Berlin ihre Ansprechpersonen sowie andere Hochschulgruppen und holten sich Tipps und Anregungen. Das Kick-Off Meeting zur Gründung ist nun in Planung. Finanzielle Unterstützung bekamen die Studierenden von der Hochschule.

Wer Interesse an den Themen Einkauf, Supply Chain Management und Logistik hat, kann der Hochschulgruppe beitreten. Einfach melden bei Prof. Dr. Julia Heigl.

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news-5041 Thu, 22 Nov 2018 18:53:00 +0100 Dynafill – Die Revolution in der Bierabfüllung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811225041-dynafill-die-revolution-in-der-bierabfuellung/ Füllen und Verschließen geschehen bei Dynafill in einer Funktionseinheit. Als die Entwickler Dynafill auf der drinctec, der größten Getränkefachmesse in München vorstellten, absolvierte Alexander Sperber gerade sein Praxissemester bei KRONES und bekam hautnah mit, wie diese Innovation entscheidend die Abfüllprozesse verändern wird. Seine Erfahrungen aus dem Praxissemester schilderte Alexander Sperber, inzwischen im siebten Semester im Studiengang Patentingenieurwesen, nun Studierenden des dritten Semesters. Auch Verena Gulitsch, ebenfalls im siebten Semester im PI-Studiengang, berichtete über ihr Praxissemester in der Patentanwaltskanzlei Patentmanufaktur in Nürnberg. Außerdem berichtete Praktikumsbeauftragte Prof. Dr. Ursula Versch über die nötigen Voraussetzungen und die anfallenden Tätigkeiten in einer Industriepatentabteilung oder Patentanwaltskanzlei.
Bewerbung, Vorgehensweise, Anschreiben und Bewerbungsgespräch waren die Themen, auf die im Abschluss die Diplompatentingenieurin Veronika Bauer von der Siemens AG Amberg verstärkt einging. Sie informierte über ihre Erfahrungen mit BewerberInnen aus dem Studiengang Patentingenieurwesen, gab Tipps und Tricks und beschrieb anschaulich wie das richtige Vorgehen zum Erfolg führt. Auch ist ihrer Meinung nach die Frage nach dem Gehalt während des Vorstellungsgespräches durchaus legitim und verständlich. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Studierenden nun gut vorbereitet aktiv werden können, um sich für einen zu ihnen passenden Praktikumsplatz zu bewerben. Vielleicht erleben sie auch eine Neuentwicklung mit, die revolutioniert.

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news-5040 Thu, 22 Nov 2018 16:46:14 +0100 Selbstverteidigungskurs für Frauen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811225040-selbstverteidigungskurs-fuer-frauen/ Selbstsicherheit, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein – Um aus der Opferrolle zu schlüpfen, reicht das Erlernen von Techniken zur Selbstverteidigung für Frauen meist nicht aus. Der Selbstverteidigungskurs, der vom Zentrum für Gender und Diversity aller zwei Jahre organisiert wird, beschränkt sich daher nicht nur auf Kampfsport oder Kampfkunst, sondern er besteht auch aus mentalen Übungen. Klaus Inderst von der Kampfkunstschule Amberg führte die Teilnehmerinnen in richtiges Konfliktverhalten und Selbstverteidigungstechniken ein. Er zeigte den Frauen, wie sie sich nicht nur körperlich, sondern auch mental gegen einen möglichen Angreifer zur Wehr setzen können. Die Teilnehmerinnen lernen Risikosituationen schnell zu erkennen und dementsprechend zu handeln. So kann selbst im Ernstfall eine Chance bestehen, sich als Frau gegen einen körperlich überlegenen Gegner zur Wehr zu setzen.

Im April 2019 ist ein Kurs in Weiden geplant.

Nähere Informationen zu allen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind auf der Homepage oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de und familienbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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news-5057 Wed, 21 Nov 2018 10:20:00 +0100 EthikForum: Wehret Hass und Hetze – Quellen und Formen von Extremismus https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811215057-ethikforum-wehret-hass-und-hetze-quellen-und-formen-von-extremismus/ Extremismus hat viele Gesichter: Rechtsextremismus, Linksextremismus oder Islamismus stehen für Ideologien, die Rechtsstaat und Demokratie ablehnen. Der Rechtsextremismus hat sich verändert, ausdifferenziert und professionalisiert. Die Neue Rechte hat Eingang in die Mitte der Gesellschaft gefunden. Das EthikForum „Wehret Hass und Hetze“ an der OTH Amberg-Weiden in Amberg ist den verschiedenen Quellen und Formen des Extremismus auf den Grund gegangen. Hass und Hetze sind kein neue Phänomen und kein nur deutsches Phänomen und Hass und Hetze kommt nicht aus dem Internet, sondern aus den Köpfen. Franz Schindler, MdL a. D. und Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses, referierte über die politische und verfassungsrechtliche Dimension von Extremismus. In seinem Impulsvortrag beschäftigte er sich unter anderem mit radikalen Weltanschauungen in Deutschland und die Gefährdung, die von ihnen ausgeht. „Hass und Hetze sind kein neues und kein nur deutsches Phänomen. Der Nährboden ist nicht nur an den Rändern der Gesellschaft zu finden“, so Schindler. Deshalb sei es wichtig, immer noch und schon wieder gegen Hass und Hetze aufzustehen. „Das ist nicht so schwer, denn wir sind die Mehrheit!“

Elias Dray, Gemeinderabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Amberg, schilderte, wie sich Extremismus im Alltag widerspiegelt. Lügen, Gerüchte und Falschmeldungen haben mit den sozialen Medien eine neue Dimension erreicht. Und „durch Social Media ist es heute leichter, in extreme Gruppe zu geraten. Denn Algorithmen treffen eine Auswahl der Nachrichten, die die Nutzer auf ihrer Startseite bekommen.“

Das EthikForum bildete den Abschluss des gemeinschaftlichen Leseprojekts gegen Rechtsextremismus zwischen der OTH Amberg-Weiden und dem Max-Reger-Gymnasium Amberg, das durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Klaus Tschira Stiftung in Kooperation mit dem ZEIT-Verlag im Rahmen der Initiative „Eine Uni - ein Buch" gefördert wird.

Die SchülerInnen des Max-Reger-Gymnasiums diskutieren mit den beiden Gastrednern über Extremismus auf dem Schulhof und wie SchülerInnen oder LehrerInnen darauf reagieren sollten.

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news-5030 Fri, 16 Nov 2018 09:38:00 +0100 TechnikForum: Ver(sch)wenden – Energie und Rohstoffe effizient nutzen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811165030-technikforum-verschwenden-energie-und-rohstoffe-effizient-nutzen/ Wir befinden uns in einem stetig wachsenden technologischen Wandel. Zukunftstechnologien verändern unsere Arbeitswelt und unseren Alltag. Das TechnikForum, eine neue gemeinsame Veranstaltungsreihe der „Fakultäten Elektrotechnik, Medien und Informatik“ und „Maschinenbau/ Umwelttechnik“, will durch spannende Vorträge aktuelle Entwicklungen, Fortschritte und Lösungen im technischen Bereich beleuchten. Den Auftakt machte das TechnikForum am 14. November 2018 mit dem Thema „Ver(sch)wenden – Energie und Rohstoffe effizient nutzen“. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, führten Prof. Dr. Dipl.-Ing. Maximilian Kock und Prof. Dr.-Ing. Burkhard Berninger, Dekane der „Fakultäten Elektrotechnik, Medien und Informatik“ und „Maschinenbau/Umwelttechnik“, in das Themengebiet der Ressourcen- und Energieeffizienz ein.

Was wird aus meinem alten Handy? Woraus besteht es eigentlich und woher kommen die Rohstoffe? Mit diesen und weiteren Fragen zum Thema Handy-Recycling beschäftigte sich Prof. Dr. Mario Mocker von der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik in seinem Vortrag. Nicht nur „Handy-Sammler“, sondern auch der normale Haushalt besitzt oft mehrere ungenutzte Handys. In Deutschland werden circa 124 Millionen Stück ungenutzt als Zweit- oder Ersatzhandy aufbewahrt und so nicht dem Recycling zugeführt. Enthalten doch viele moderne Smartphones wertvolle und zum Teil seltene Edelmetalle, deren Wiederverwendung im Hinblick auf die Rohstoffverknappung zunehmend bedeutsam wird. Anhand von aktuellen Themen, wie dem neuen Recycling-Roboter „Daisy“ – entwickelt von Apple, um das Recycling von iPhones zu unterstützen – werden auch positive Entwicklungen im Handy-Recycling aufgezeigt. Prof. Dr. Mocker zeigte auf, dass die Bedingungen, unter denen diese Metalle als Rohstoffe gewonnen und recycelt werden, durchaus auch ethische Fragen aufwerfen können.

Spannend ging es auch im zweiten Vortrag von Dr. Gerhard Saller von der Saller GmbH Siegen weiter. Anhand von Darstellungen wurde erklärt wie Energiekosten in der Industrie clever gesenkt werden können. Unter die Lupe wurde nicht nur die Energieeffizienz genommen, sondern auch die Material- und Prozesseffizienz. „Warum wird in Firmen an Wochenenden oder über Nacht überhaupt weiterhin Energie verbraucht?“ Mit solchen Fragen beschäftigt sich Herr Dr. Saller in seinem Berufsalltag. Dabei könnte allein durch das Ausschalten der Geräte über Nacht und an den Wochenenden bis zu 20% Energie eingespart werden!

Abgeschlossen wurde das TechnikForum mit einem Vortrag über elektrische Antriebe. Eine 100 Jahre alte Technologie – Was gibt es denn da noch neues zu berichten? So einiges: Elektrische Antriebe ermöglichen modernste Energieeffizienz! Dr. Ralf Fischer von der Siemens AG Nürnberg berichtet über die Change für eine höhere Energieeffizienz. Vom typischen Wirkungsgrad bis hin zu den verschiedenen Motortechnologien erfahren die ZuhörerInnen viel neues über die Möglichkeiten des elektrischen Antriebs. Die abschließenden Worte von Dr. Ralf Fischer leiteten die Fragerunde ein, bei der die Referenten die Fragen des Publikums beantworteten.

Das TechnikForum ist öffentlich und richtet sich an Studierende und an die interessierte Öffentlichkeit. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Stadt Amberg.

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news-5024 Tue, 13 Nov 2018 17:16:12 +0100 Film ab: Studierende schauen „Masaryk – Der Sohn des Präsidenten“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811135024-film-ab-studierende-schauen-masaryk-der-sohn-des-praesidenten/ Am 28. Oktober 1918 wurde die Tschechoslowakei gegründet. Trotz der Trennung in Tschechische und Slowakische Republik 1993 feiern Tschechen und Slowaken in diesem Jahr das 100-jährige Jubiläum. Dazu wurden auch in Bayern zahlreiche Veranstaltungen organisiert. Eine davon besuchten die Studierenden des Studiengangs Internationales Technologiemanagement unter der Leitung von PaedDr. Ladislava Holubová, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Die Studierenden nahmen am Bohemicum – Center for Czech Studies der Universität Regensburg an der Filmvorführung von „Masaryk – Der Sohn des Präsidenten“ teil. Der mehrfach ausgezeichnete tschechische Film zeigt die Lebensgeschichte Jan Masaryks, des bezaubernden, extravaganten, aber innerlich zerrissenen Sohns des ersten tschechoslowakischen Präsidenten T. G. Masaryk.

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news-5023 Tue, 13 Nov 2018 16:44:00 +0100 meetDIGITALS Inspiration & Startup Night: Zielpiraten, Hinterzimmer und eine Menge innovative Ideen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811135023-meetdigitals-inspiration-startup-night-zielpiraten-hinterzimmer-und-eine-menge-inno/ Erfolg ist Inspiration plus Transpiration. Das weiß das Team von meetDIGITALS. Deshalb gab’s bei der Inspiration & Startup Night beides: inspirierende Speaker und die Möglichkeit, an der eigenen Gründungsidee zu arbeiten. Über 200 Gäste sorgten für einen prall gefüllten Hörsaal – und eine knisternde Atmosphäre voller Energie, innovativer Ideen und digitaler Aufbruchsstimmung. Dr. Werner Conrad, Verwaltungsratsvorsitzender von Conrad Electronics, beschäftigte sich mit digitalen Transformationen in Traditionsunternehmen. Er spazierte mit den ZuhörerInnen durch die fast hundertjährige Geschichte von Conrad Electronics und zeigte, wie sich das Unternehmen erfolgreich im E-Commerce etabliert hat. Das Ziel ist, so Conrad, bis 2020 zu den Top-3-Technikplattformen zu gehören. Dafür setzt der Elektronikhändler auf innovative Produkte wie Omni-Channel, Market Place oder IoT.

Leinen los und volle Kraft voraus: Speakerin und Coach Claudia Hupprich nahm die Gäste mit auf eine Success Journey: Wer mit klarem Ziel vor Augen die Segen setzt, hat gute Chancen, es zu erreichen. Allerdings ist auf dem Weg zum Erfolg mit Zielpiraten zu rechnen, die den Wind aus den Segeln nehmen, Ideen madig machen und Tatendrang in Keim zu ersticken suchen. Was tun gegen Motivationspiraterie? Die ZuhörerInnen wissen Bescheid.

Eine ganz neue Welt tat sich den ZuhörerInnen beim dritten Vortrag auf: Felix Hötzinger sprach über seine Erfahrungen mit Initial Coin Offering, kurz ICO, einer innovativen Methode zur Finanzierung von Startups mit Kryptowährung. Er berichtete von risikofreudigen Geldgebern, schnellen Geschäftsabschlüssen per Smartphone und Geldkoffern in schummrigen Hinterzimmern. Das Resümee des Vortrags: ICO ist ein interessanter Weg zur Finanzierung von Blockchain-Projekten – auch ohne gekoffertes Geld.

Von der Inspiration zur Transpiration: Schon am Beginn der Veranstaltung hatten mehrere TeilnehmerInnen Themenvorschläge eingebracht und darüber abstimmen lassen. Nach den Vorträgen standen unter anderem offene Workshops auf dem Programm zu „Grow4Digital in der Gründerlandschaft“, „eSports bei WITT“, „Regensburg Regional Städte-Marketing“ oder „KI für jedermann“.

Die Inspiration & Startup Night stellt meetDIGITALS in Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden und der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) auf die Beine. meetDIGITALS ist eine ehrenamtliche Initiative, die sich mit Digitalisierung und der Startup-Szene beschäftigt. Die Interessengemeinschaft will den Erfinder-, Entwickler- und Unternehmergeist in der Region fördern und ein Klima für Gründungen in der Nordoberpfalz schaffen.

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news-5022 Tue, 13 Nov 2018 16:32:42 +0100 Studierende erkunden die Welt des Stroms https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811135022-studierende-erkunden-die-welt-des-stroms/ Hinter die Kulissen eines Energieversorgers blicken, das konnten Studierende der Fakultät Maschinebau/Umwelttechnik bei einem Besuch der Stadtwerke Ambger, einem Innovativen LernOrt (ILO) der OTH Amberg-Weiden. Prof. Dr. Stephan Prechtl, Geschäftsführer der Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH, begrüßte Prof. Frank Späte und die Studierenden und leitete den interessanten Vormittag ein. Danach übernahmen die Mitarbeiter Wolfgang Hüttner, Hans-Peter Schlosser und Werner Rubenbauer die Führung in die Welt des Stroms der Stadtwerke Amberg. Angefangen von der Netzleitwarte, Trafostation bis hin zur Strom-Fehlersuche zeigten die Fachleute alles Wichtige und beantworteten den Studierenden alle Fragen.

Einen Einblick und Anregung zum Mitmachen gab im Anschluss der Stadtwerke-Energieberater Thomas Großer im Energiespardorf Bayern. Hier konnten die Studierenden selbst energiewirtschaftliche Themen am Beispiel einer Modellgemeinde/-stadt durchspielen.

Exkursionen in die Welt der Energie, zu der Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH, sind inzwischen zu regelmäßigen Einrichtungen im Rahmen des ILO Stadtwerke Amberg geworden.

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news-5021 Tue, 13 Nov 2018 15:58:15 +0100 Energiesysteme der Zukunft https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811135021-energiesysteme-der-zukunft/ Was ist Kraft-Wärme-Kopplung? Wie sieht fortschrittliche Energieversorgung in den Kommunen aus? Was versteht man unter einer digitalen Energieplanung? Beim Themenabend der Akademie Ostbayern – Böhmen an der OTH Amberg-Weiden drehte sich alles um „Das Energiesystem der Zukunft“. Rapahel Lechner, Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) an der OTH Amberg-Weiden, stellte zunächst in seinem Vortrag innovative Energieversorgung in Kommunen und Industrie mit Modellprojekten für die Energiezukunft vor. Im Anschluss informierte Dipl-Ing.(FH) Max Conrad, Institut für Energieinformatik (IEI) an der OTH Amberg-Weiden, informierte über „Digitale Energieplanung und smarte Sensorinfrastrukturen als Grundlage für die Energiezukunft in Städten und Gemeinden“. Abschließend folgte ein Rundgang im KWK-Technikum mit Vorstellung aktueller Forschungsthemen des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung.

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news-4972 Mon, 12 Nov 2018 13:55:27 +0100 Feierliche Eröffnung: 150 neue Parkplätze an der OTH in Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811124972-feierliche-eroeffnung-150-neue-parkplaetze-an-der-oth-in-weiden/ Fast pünktlich zum Start ins Wintersemester hat sich die Parkplatzsuche an der OTH Amberg-Weiden am Standort Weiden entspannt. Die Hochschule hat 150 neue Stellplätze geschaffen, die in östlicher Richtung an den bestehenden Parkplatz anschließen. Seit Mitte Oktober nutzen Studierende den neuen Parkraum – heute wurde er offiziell eingeweiht. Parkplätze waren an der OTH in Weiden zuletzt Mangelware. Zum einen, weil die Studierendenzahlen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen sind, zum anderen, weil die Stellplätze am ehemaligen Volksfestplatz gegenüber der Hochschule nicht mehr genutzt werden konnten.

„Ich freue mich, dass sich für die Studierenden seit ein paar Wochen durch die neuen Parkplätze schon die Parkplatzsuche deutlich entspannt hat“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden. „Als Hochschule in der Region und für die Region betrifft uns dieses Thema nämlich ganz besonders. Wir haben zahlreiche Studierende, die in den benachbarten Landkreisen und Regierungsbezirken wohnen und die nicht zu Fuß oder mit dem Rad zur Vorlesung kommen können. Für diese Studierenden war der Weg zum Campus oft mit der Herausforderung verbunden, einen Parkplatz zu finden – denn die Parkplätze waren rar.“

Dass sich das gebessert hat, ist auch der Studierendenvertretung der Hochschule zu verdanken, die sich stark für die neuen Parkplätze eingesetzt hat. Außerdem dem Kanzler Ludwig von Stern, vielen MitarbeiterInnen der Hochschule sowie der Stadt Weiden und dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach.

Die Baumaßnahmen auf dem rund 2.000 m2 großen Gelände begannen im Frühjahr, der Großteil wurde in der vorlesungsfreien Zeit im August und September durchgeführt. Mit dem neuen Parkraum stehen Studierenden und MitarbeiterInnen insgesamt rund 400 Stellplätze zur Verfügung. Die Gesamtkosten des Bauprojekts liegen bei 850.000 Euro.

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news-4981 Mon, 12 Nov 2018 08:56:00 +0100 Erfahrungsaustausch: Duales Studium https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811124981-erfahrungsaustausch-duales-studium/ Das duale Studium an der OTH Amberg-Weiden ist ein Erfolgsmodell: Nicht nur die Zahl der dual Studierenden, auch die der Kooperationsunternehmen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Bei einem Erfahrungsaustausch rund um das duale Studium sind VertreterInnen aus 18 Unternehmen, fünf kooperierenden Berufsschulen aus dem Projekt „Oberpfalz dual“ und der Hochschule zusammengekommen, um Wissen, Ideen und Anregungen auszutauschen. Nach der Begrüßung durch Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach stellte Sabine Märtin, Leiterin OTH Professional, die aktuellen Zahlen vor: Mehr als sieben Prozent aller Studierenden an der OTH Amberg-Weiden studieren dual. Damit liegt die Hochschule über dem bayerischen Durchschnitt von 5,3 Prozent. Auch die Zahl der Partnerunternehmen hat sich gut entwickelt – insgesamt arbeiten zurzeit 110 Unternehmen mit der Hochschule zusammen.

Im Anschluss gaben die Dekane und StudiengangsleiterInnen Einblicke in die Forschungsprojekte und Veranstaltungen ihrer Fakultät – von der optischen Sortierung von Verpackungsstoffen über hochautomatisiertes Fahren und Personalwesen in der Region bis zum TechDay.

Da der Erfahrungsaustausch immer und in erster Linie dem Gespräch untereinander und Kennenlernen der AkteurInnen auf Unternehmens- und auf Hochschulseite dient, hatten die VertreterInnen der Unternehmen und der Hochschule im Anschluss an den Vortrag ausführlich Gelegenheit, sich in Gesprächen zu begegnen.

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news-4958 Tue, 06 Nov 2018 12:28:01 +0100 Hot-Spot für Finanzinnovation: Neues Institut „3+3=7“ für Verhaltensökonomie, Personal- und Prozessmanagement https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811064958-hot-spot-fuer-finanzinnovation-neues-institut-3-37-fuer-verhaltensoekonomie-personal/ Die OTH Amberg-Weiden baut ihre An-Institute aus: Heute wurde das Institut 3+3=7 für Verhaltensökonomie, Personal- und Prozessmanagement gegründet. Das Institut erforscht die Wirkungszusammenhänge zwischen operativen Managementbereichen und der Verhaltensökonomie der Menschen vor einem sich ständig verändernden Anforderungsprofil in Unternehmen und Kreditinstituten. Die wissenschaftliche Leitung obliegt Professor Dr. Bernt Mayer, Dekan der Fakultät Betriebswirtschaft an der OTH Amberg-Weiden. Premiumpartner sind die Sparkasse Oberpfalz Nord und das Edelmetallhandelshaus pro aurum. Das „3+3=7 Institut für Verhaltensökonomie, Personal- und Prozessmanagement“ ist die neueste Forschungseinrichtung an der OTH Amberg-Weiden, das als sogenanntes An-Institut mit Partnern aus der Unternehmerwelt kooperiert. Das Institut verknüpft als bis dato einziges Lehrinstitut die drei Säulen Verhaltensökonomie, Personalmanagement und Prozesse und erforscht ihre interdisziplinären Wirkungszusammenhänge. Das Ziel des Instituts ist es, Unternehmen und Kreditinstitute in den Bereichen Entscheidungsfindung, Strategieentwicklung, Operatives Management und Forschung zu beraten. „Mit der Institutsgründung von 3+3=7 entwickelt sich die Region zu einem Hot-Spot für Finanzkompetenz – Praxiswissen wird mit Forschung flankiert“, freut sich die Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden, Professor Dr. Christiane Hellbach.

Wissenschaftliche Leitung und Team

Professor Dr. Bernt Mayer, Dekan der Fakultät Betriebswirtschaft an der OTH Amberg-Weiden, verantwortet die Geschäftsführung sowie die wissenschaftliche Leitung des neuen Instituts 3+3=7. „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“, betont Mayer und zitiert Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.), den ersten großen Systematiker unter den Philosophen und Begründer der abendländischen Wissenschaft. Von diesem Grundgedanken leitet sich auch der Name des Instituts, 3+3=7, ab, dessen Forschungsleitung bei Dr. Gabriele M. Murry, stellvertretende Frauenbeauftragte und Wirtschaftspsychologin an der OTH Amberg-Weiden, liegt. Die Disziplinen Makroökonomie, Personalmanagement und Prozesse haben Uwe Bergold, Anton Schilcher und Johann Gess inne. Bergold und Schilcher sind Lehrbeauftragte an der OTH Amberg-Weiden und Beratungsdienstleister für die Wirtschaft. Johann Gess ist Mitglied der Geschäftsleitung bei pro aurum.

Für das Team von 3+3=7 steht fest: Die Welt verändert sich in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit mit gleichzeitig ungeahnter Vernetzungsdichte. Die Psyche der Menschen ist darauf nicht vorbereitet, die Komplexität der Dinge gänzlich zu erfassen. Bestehende Prozesse und IT-Systeme sind leistungsfähig, müssen aber reflexionsfähiger und Empathie fähiger werden.

Premiumpartner Sparkasse Oberpfalz Nord und pro aurum Consulting

Mit den Premiumpartnern Sparkasse Oberpfalz Nord und pro aurum Consulting stehen der OTH Amberg-Weiden zwei renommierte Unternehmen aus der Finanz- und Kreditwirtschaft zur Seite, die mit herausragenden Innovationen und einem hohen Spezialistentum in der Branche beispielgebend sind. So präsentiert die Sparkasse Oberpfalz Nord mit dem Business Unit S@on im ehouse Weiden, wie Smart-Banking nicht nur gelingen, sondern sich als zukunftsweisendes Prinzip erweisen kann. pro aurum Consulting ist seit Mitte Oktober Mitglied im ParnerCircle der OTH Amberg-Weiden. Der Münchner Edelmetalldienstleister begleitet Kreditinstitute im deutschsprachigen Raum bei der Implementierung von Gold- und Silber-Investments im Rahmen der bedarfsorientierten, ganzheitlichen Beratungen.

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news-4957 Tue, 06 Nov 2018 11:34:03 +0100 Auftaktveranstaltung: Mentoringprogramm ,,firststeps“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811064957-auftaktveranstaltung-mentoringprogramm-firststeps/ Erfahrene Studentinnen unterstützen Erstsemester-Studentinnen – unter diesem Motto startete das Mentoringprogramm „firststeps“ an der OTH in Amberg. Bei diesem Programm steht eine Studentin aus einem höheren Semester einer oder mehreren Erstsemesterstudentinnen zur Seite. Özlem Ajazaj, Projektkoordinatorin des Gender- und Familienbüros der OTH Amberg-Weiden, begrüßte die Teilnehmerinnen und gab ihnen einen Einblick in das Projekt BayernMentoring sowie seine verschiedenen Programmstufen.

In einer kurzen Vorstellungsrunde lernten sich die Studentinnen kennen. Anschließend bildeten sie Tandems, bestehend aus einer erfahrenen JuniorMentorin (Studentin ab dem 3. Semester) und einer JuniorMentee (Studentin im 1. Semester). Die Eckpunkte der Zusammenarbeit wurden in einer Mentoringvereinbarung festgelegt und unterzeichnet.

Das Programm zielt darauf ab, in der Anfangsphase des Studiums die JuniorMentees zu unterstützen und durch regelmäßige Treffen die ersten Hürden des Studiums zu meistern. Dabei steht den Studienanfängerinnen immer eine Ansprechpartnerin bei Fragen zum Studium und Studienablauf zur Seite. Darüber hinaus profitieren die Studentinnen von einer großen Anzahl an Workshops zu Themen wie ,,Improvisation“ und „Wer bin ich – Persönlichkeitsprofil“.

Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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news-4959 Tue, 06 Nov 2018 08:04:00 +0100 4. Projekttreffen: University Center of Energy Efficient Buildings und Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811064959-4-projekttreffen-university-center-of-energy-efficient-buildings-und-kompetenzzentrum/ Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr trafen sich Mitarbeiter des „University Center of Energy Efficient Buildings (UCEEB)“ an der Technischen Universität in Prag (CTU) und des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) an der OTH Amberg-Weiden. Beide Hochschulen arbeiten im Rahmen des BTHA-Forschungsprojektes „Low cost turboexpanders for decentralized energy applications – possibilities of 3D print manufacturing from modern plastic materials“ zusammen. BTHA steht für Bayerisch-Tschechische-Hochschulagentur. Bei diesem Treffen standen aber nicht die aktuellen Projektarbeiten und -ergebnisse im Fokus, sondern die Möglichkeiten, die Zusammenarbeit von UCEEB und KoKWK zukünftig zu erweitern und zu vertiefen. Beide Institutionen befassen sich mit KWK, Abwärmeverstromung mittels ORC (Organic Rankine Cycle) und Energieeffizienztechnologien. Da das UCEEB auf Gebäude fokussiert, liegen die Anwendungen hier im einstelligen kW-Bereich, beim KoKWK, aufgrund der Industrieanwendungen eher im zwei bis dreistelligen kW-Bereich. So ergänzen sich die Expertisen beider Institute ideal.

Im nächsten Schritt lädt die Prager Delegation, bestehend aus prof. ing. M. Kolovratník CSc., ing. J. Maščuch Ph.D. und ing. Novotný die Amberger Kollegen nach Prag ein. Bis dahin sollen Projektvorschläge auf dem Gebiet der ORC-Mikroturbinen, Waste Heat Recovery, Absorbtionskältemaschinen und CO2-Einsparung im Allgemeinen erarbeitet werden, die dann Prag diskutiert und konkretisiert werden.

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news-4954 Mon, 05 Nov 2018 14:36:03 +0100 Promotionsarbeit: Bessere Gesundheitsversorgung durch Datenanalyse https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201811054954-promotionsarbeit-bessere-gesundheitsversorgung-durch-datenanalyse/ Kliniken auf der ganzen Welt erheben Tag für Tag zahlreiche Daten über Patienten und ihre Aufenthalte im Krankenhaus. Dazu gehören Informationen über Diagnosen, Medikamente, Allergien und vieles mehr. Diese Daten, systematisch ausgewertet, können die Gesundheitsversorgung verbessern. Oliver Haas, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der OTH Amberg-Weiden, beschäftigt sich in seiner Doktorarbeit mit diesem Thema. Der Doktorand nutzt dafür Graphdatenbanken – eine spezielle Datenbank-Technologie, die eine Art Netzwerk mit Knoten und Verbindungen speichert. Damit sollen verschiedene Datenquellen verbunden und einheitlich abrufbar gemacht werden, um Arbeitsabläufe in der Klinik zu verbessern und einen einfacheren Zugriff auf die Daten der Patienten zu ermöglichen.

Darüber hinaus können mit dieser Technologie auch Zusammenhänge zwischen Daten gefunden werden, die vorher in getrennten Datenbanken nicht sichtbar waren. Durch die Möglichkeit, verschiedene Datenquellen flexibel zu verknüpfen, können bestehende klinische Daten und Informationen aus modernen Technologien wie digitalen Herzschrittmachern und Wearables eingebunden werden.

Seit 1. Oktober 2018 ist Oliver Haas als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der OTH Amberg-Weiden angestellt. Er promoviert in Kooperation mit der FAU Erlangen-Nürnberg bei Prof. Dr.-Ing. Eva Rothgang und Prof. Dr.-Ing. habil. Andreas Maier. Unterstützt wird er dabei vom Zentrum Digitalisierung.Bayern, einer Forschungs-, Kooperations- und Gründungsplattform, die bayernweit Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich Digitalisierung unterstützt. Er wurde als einer von zehn ZD.B Fellows ausgewählt, um sich voll seiner Promotion widmen zu können.

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news-4952 Wed, 31 Oct 2018 12:37:46 +0100 Neu in Weiden: Prof. Dr. Christoph Hachmöller https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810314952-neu-in-weiden-prof-dr-christoph-hachmoeller/ „He verdeent sin Geld mit Schnacken.“ So beschreiben die Leute in seiner oldenburgischen Heimat kurz und knapp auf Plattdeutsch die Arbeit von Christoph Hachmöller. Findet sich der neue Professor für Marketing und Entrepreneurship in der Medizintechnik an der OTH Amberg-Weiden damit gut getroffen? Hachmöllers Antwort verrät, dass er sich in der Oberpfalz schon ein ganz klein wenig heimisch fühlt. „Passt schon.“ An der Aussprache muss der Cloppenburger zwar noch ein wenig arbeiten, ansonsten hat er den Draht zu den Studierenden in Weiden schon gefunden. Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. Hachmöller bringt Praxiswissen aus erster Hand mit. Sein Werdegang zeigt die breite Themenpalette, die er abdeckt. Noch während des E-Technik-Studiums in Aachen schreibt er sich zusätzlich in Medizin ein. Seit 2001 ist der Diplom-Ingenieur auch Arzt. Es folgen Stationen als Marketingmanager bei Siemens Healthcare und bei der Carl Zeiss Meditec AG in Jena. Die Erfahrung in diesen weltweit agierenden Konzernen ergänzt Christoph Hachmöller seit 2015 durch seine Arbeit beim Medizintechnik-Startup avatera.

„Wenn man sagt ‚Ich mach Marketing‘, dann denken die Leute in Deutschland an Prospekte und Fernsehwerbung“, so Hachmöllers Erfahrung. In Wirklichkeit geht es darum, ein Produkt von Beginn an so zu entwickeln und im Markt zu positionieren, dass es erfolgreich sein kann. „Es beginnt damit, dass man die Welt der Ingenieure mit der Welt der Kunden zusammenbringt“, erklärt der Professor. Ein Ingenieur kann sich dafür begeistern, wenn ein Produkt ein Tausendstel schneller ist als früher oder schmäler gebaut werden kann. Aber hat ein Kunde davon schon einen wirklichen Nutzen, der ihn dazu bringt, das neue Gerät zu kaufen?

Darüber hinaus beschäftigt sich Christoph Hachmöller mit Entrepreneurship, also dem Unternehmergeist: Wie baut man ein Unternehmen auf und schafft nachhaltiges Wachstum? Wie können Dienstleistungen effizient und in bester Qualität erbracht werden? Grundlage für gutes Management ist eine gelungene Kommunikation. „Deswegen stimmt es schon: Bei meiner Arbeit muss man viel schnacken – mitnänner schnacken“, lacht Hachmöller. Oder wie man hierzulande sagt: Mim Redn macht mas aus.

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news-4949 Tue, 30 Oct 2018 15:19:00 +0100 International Afternoon: Studium und Praktikum im Ausland https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810304949-international-afternoon-studium-und-praktikum-im-ausland/ Die Studienzeit ist ideal, um ins Ausland zu gehen, neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Doch wie geht Studium und Praktikum im Ausland? Welche Länder stehen Studierenden offen? Was müssen sie beachten? Antworten fanden über 100 Interessierte beim International Afternoon an der OTH in Weiden. Die TeilnehmerInnen informierten sich an 15 Ständen über die vielfältigen Möglichkeiten für einen Studienaufenthalt, ein Praktikum und das Schreiben einer Abschlussarbeit im europäischen oder nicht-europäischen Ausland. Außerdem erfuhren sie mehr über Fördermöglichkeiten und Versicherungsschutz. Erfahrungsberichte und Tipps gab’s von Studierenden, die bereits im Ausland waren. Darüber hinaus standen VertreterInnen bayerischer Hochschulzentren und weiterer (internationaler) Organisationen mit Rat und Tat zur Seite. Vor Ort waren auch das Running Snail Racing Team und die einzelnen Fakultäten.

Ein Highlight der Veranstaltung war der Fotowettbewerb: Studierende konnten die besten Bilder aus ihrem Auslandsaufenthalt einreichen und von den Gästen bewerten lassen. Die Gewinnerin war Christina Hermann (TM), 4. Semester, Studienaufenthalt im Wintersemester 2018/19 an der Jiangsu University, in Zhenjiang, China.

Der International Afternoon wurde vom International Office der OTH Amberg-Weiden organisiert und durchgeführt.

Wer hat noch nicht? Wer will noch mehr Informationen?

Das International Office führt im November zwei weitere Veranstaltungen durch:

  • Infoveranstaltung: Go Out! in Amberg
    Mittwoch, 07.11.18 15.30 – 17.00 Uhr , OTH in Amberg, 111 MB/UT
    Vortrag: International Education Center zu Studienmöglichkeiten in Kanada
  • Infoveranstaltung: Go Out! in Weiden
    Donnerstag, 08.11.18, 17.15 – 18.45 Uhr, OTH in Weiden, BW/WI 127
    Vortrag des International Student Office zu Studienmöglichkeiten in Sydney, Vancouver, San Diego, Wilmington, NC
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news-4948 Tue, 30 Oct 2018 11:34:42 +0100 Workshop „Quo vadis, AM?“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810304948-workshop-quo-vadis-am/ Additive Fertigung – Die als 3D-Druck bekannte Technik bietet nicht nur neue Möglichkeiten für Konstrukteure und Einsparungspotenzial in kritischen Anwendungsfällen, sondern bringt auch neue Fragestellungen im Bereich der Materialforschung mit sich. Bei einem internationalen Workshop unter dem Motto „Quo vadis, additive manufacturing?“ haben sich 23 Teilnehmer aus Industrie und Forschung an der OTH Amberg-Weiden über die neuesten Entwicklungen der additiven Fertigung informiert. Sieben Referenten, sieben Schwerpunkte – In den Vorträgen wurden beispielsweise die Topologieoptimierung von Bauteilen, die Werkstoffprüfung im Kontext des schichtweisen Aufbaus und die Qualitätssicherung in der additiven Fertigung von Metallteilen thematisiert.

Der internationale Workshop fand im Rahmen eines Forschungsprojektes der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA) statt, in dem neue Materialien in der additiven Fertigung erforscht werden. Beteiligt sind an diesem Projekt UWB Pilsen, die TU Ostrava, Fraunhofer UMSICHT und die OTH Amberg-Weiden. Neben der Forschung wird in dem BTHA-Projekt auch der grenzüberschreitende wissenschaftlichen Austausch gestärkt. Mit dem Workshop wurde darüber hinaus die additive Fertigung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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news-4946 Mon, 29 Oct 2018 16:39:21 +0100 Auf dem Surfbrett ins Start-up https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810294946-auf-dem-surfbrett-ins-start-up/ Nieselregen, graue Wolken und kalter Wind in der Oberpfalz – das sind gleich drei gute Gründe, sein Glück im sonnigen Kalifornien zu suchen. Studierende der OTH Amberg-Weiden haben genau das gemacht, zumindest im Kopf. In drei Teams rangen sie letzte Woche um die Vormachtstellung am fiktiven Surfbrettermarkt von Santa Beach beim Campus Cup Planspielwettbewerb. Geleitet und betreut wurde der Wettbewerb von Prof. Dr. Josef Duttle und Maritha Wagner von der OTH Regensburg sowie Prof. Dr. Julia Heigl von der OTH Amberg-Weiden. Wo eine Welle ist, ist auch ein Weg: Beim Planspielwettbewerb starten vor allem Studierende technischer Fachrichtungen. Deshalb ging es zunächst einmal darum, Grundlagen der BWL im wahrsten Sinne des Wortes zu „begreifen“. Dabei half das haptische Gründungs-Planspiels SEED. Hier spielten die TeilnehmerInnen zunächst verschiedene einfache Geschäftsvorfälle von Einzahlung des Gründungs-Stammkapitals über Warenkäufe, Lohnzahlungen, Fertigung bis zum Verkauf der Waren an den Kunden und Einzahlung von Forderungen durch. Dabei lernten sie auch Kassenbuch zu führen und Inventar, Bilanz und GuV zu erstellen.

Dieses Wissen konnten sie gut gebrauchen, denn nach der Mittagspause ging es ans Eingemachte. Im computergestützten Planspiel easyStartup versuchten sich die Teams aus den Studiengängen Internationales Technologiemanagement und Wirtschaftsingenieurwesen am fiktiven Markt „Santa Beach“ als Surfbrett-Hersteller.

Schon bei der Gründung der Surfbrett-Firmen gab es viel zu bedenken – ein ansprechender Name, die Kompetenzen der Gründer, die Höhe der Venture Capital Beteiligung und nicht zuletzt ein strategisch schlüssiger und detailliert ausgeplanter Businessplan. Damit ging es dann in die „Höhle der Löwen“ – Prof. Dr. Josef Duttle und Prof. Dr. Julia Heigl zeigten sich aber zahm und konnten die Teams nicht nur mit dem gewünschten Kapital, sondern auch hilfreichen Tipps versorgen.

Nun war es an den Teams, ihre Pläne auch umzusetzen. In sechs Spielperioden waren eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen – von Absatzplanung, Preisstellung und Marketingausgaben über Produktionsplanung, Einkauf und Personalbedarf hin zu Liquiditätsplanung und Kreditaufnahme. Die Auswirkungen der getroffenen Entscheidungen auf Marktwachstum, Marktanteile, Lageraufbau und nicht zuletzt Betriebsergebnis und Periodenüberschuss wurden nach jeder Runde in der Planspiel-Software simuliert und im Plenum besprochen.

Damit es nicht langweilig wurde, hielt jede einzelne Spielperiode Überraschungen bereit: saisonale Schwankungen, Nachfragekrisen, variierende Einkaufspreise, Fluktuation oder Fachkräftemangel – die Spielleitung stellte die Teams vor immer neue, durchaus realitätsnahe Herausforderungen. Verständlich, dass es nicht für alle Teams immer nur rosig lief. Doch in der letzten Periode konnten alle Teams ein positives Periodenergebnis verbuchen. Dementsprechend begeistert und überzeugend präsentierten die Teams am Ende ihre Ergebnisse und gaben den „Investoren“ Prof. Dr. Josef Duttle und Prof. Dr. Julia Heigl einen Ausblick auf die kommenden Perioden.

Aus Businessplan, Spielergebnis und Präsentation wurden abschließend die GewinnerInnen ermittelt. Zum Abschluss hatte Prof. Dr. Josef Duttle noch eine Überraschung parat: Alle TeilnehmerInnen sind für den Masters-Cup im kommenden Jahr bei Siemens Healtheneers in Kemnath qualifiziert und werden die OTH Amberg-Weiden im Wettbewerb gegen andere Hochschulen vertreten.

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news-4947 Mon, 29 Oct 2018 14:23:00 +0100 Kinder-Uni: Kunststoff-Wissen für Kids https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810294947-kinder-uni-kunststoff-wissen-fuer-kids/ Erst staunen, dann wissen: Rund 50 SchülerInnen der Grundschule Luhe-Wildenau schnupperten Campus-Luft in Amberg. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften informierten sich die Dritt- und Viertklässler über Herstellung, Eigenschaften und Verarbeitung des vielseitigen Werkstoffs – bei der Kinder-Uni an der OTH Amberg-Weiden am Standort Amberg. Wie geht Hochschule? Uwe Stiegler, Studien- und Career Service, erklärte in einem kurzen, kindgerechten Vortrag, wie die OTH Amberg-Weiden aufgebaut ist und funktioniert. Gleich darauf reisten die SchülerInnen mit Prof. Joachim Hummich in die Welt der Kunststoffe. Anhand einiger Experimente erklärte er Aufbau und Eigenschaften von Kunststoff. Unter anderem veranschaulichte er das Prinzip ihrer Weichmachung mit gekochten und erkalteten Spaghetti sowie Olivenöl. Wie Kunststoff weiterverarbeitet wird, erläuterte Prof. Dr.-Ing. Tim Jüntgen anschließend am Beispiel einer Zahnbürste.

Im Anschluss ging es ins Kunststofftechnik-Labor: An drei Stationen konnten die SchülerInnen unter Anleitung der Professoren Jüntgen und Hummich sowie Laboringenieurin Josefa Lobinger verschiedene Geräte ausprobieren: Spritzgießen, Tiefziehen, und Tampondruck. Vor allem die Spritzgießmaschine, auf der Frisbees produziert wurden, faszinierte die jungen BesucherInnen.

Am Ende nutzten die SchülerInnen die Gelegenheit, sich mit Hochschul-Give-aways auszustatten. Mit Stehauf-Kreiseln, Autos, Frisbees und Zahnbürsten in den Händen traten sie den Rückweg in die Schule an.

Weitere Informationen zur Kinder-Uni und kommenden Veranstaltungen finden Sie hier.

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news-4940 Tue, 23 Oct 2018 12:28:00 +0200 EU-Projekt 3Ccar: Abschlussveranstaltung in Graz https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810234940-eu-projekt-3ccar-abschlussveranstaltung-in-graz/ Elektromobilität auf ein neues technisches Niveau bringen und die Relevanz der E-Fahrzeuge im Markt erhöhen – das ist das Ziel des EU-Projekts 3Ccar. Die OTH Amberg-Weiden hat daran mit 50 Partnern unter der Leitung von Infineon mitgearbeitet. Im Oktober, rund 3,5 Jahre nach dem Start des Projekts, trafen sich die Beteiligten zur Abschlussveranstaltung in der TU Graz. An dem Treffen nahmen neben allen Projektpartnern auch die Projektverantwortlichen, VertreterInnen von ECSEL JU sowie der nationalen und lokalen Regierungen teil. Die LeiterInnen aller Supply Chains und Arbeitspakete des Projekts präsentierten an der TU-Graz die erzielten Ergebnisse, Leistungen und Meilensteine. Unter anderem diskutieren sie Pläne für die Wertschöpfungskette der technologischen Ergebnisse von 3Ccar, um den Weg für eine erfolgreiche Markteinführung zu ebnen. Darüber hinaus stellten die Projektpartner vor, wie die im Rahmen von 3Ccar erzielten Entwicklungen in zukünftige Kooperationen integriert und wie sie sich auf die Zukunft der Mobilität und der europäischen Wirtschaft auswirken werden.

Erfolgreich abgeschlossen: Supply Chain „High-Speed Communication SC5“

Für die OTH Amberg-Weiden betreute Vizepräsident Prof. Dr. Alfred Höß das 3Ccar-Projekt in der Supply Chain „High-Speed Communication SC5“, die von Heike Lepke, OTH Amberg-Weiden, gemeinsam mit dem Unternehmen TTTech geleitet wurde. Insgesamt haben neun EU-Partner daran teilgenommen: NXP und TU Eindhofen, Niederlande, Tenneco, OnSemi, Belgien, der Fa. Ficosa AAA, Spanien und den Instituten Tecnalia, Spanien und IMA, Tschechien.

Sebastian Wieland und Stefan Stiegler, OTH Amberg-Weiden, präsentierten das Ergebnis. Sie zeigten einen Teilbereich der Entwicklungen am Demonstratorstand „Routing for E-Vehicles“. Dabei wurde ein servergesteuertes Routingsystem vorgestellt, bei dem Fahrstrecken berechnet werden, die speziell auf Elektrofahrzeuge zugeschnitten sind. Eine umfangreiche und abschließende Demonstratorsession wurde auch in den Veranstaltungshöhepunkt integriert, der Networking-Veranstaltung „ECA2030 Graz“, die im Rahmen der Abschlussveranstaltung stattfand.

ECA2030 Graz – Electric Connected Automated Cars invented for the 2030 Customer

Die Veranstalter Prof. Georg List, AVL List GmbH VP Corporate Strategy, und Prof. Helmut List, CEO der AVL List GmbH, begrüßten die TeilnehmerInnen. Mag. Alexandra Pichler-Jessenko, Abgeordnete des Steirischen Landtages, informierte in ihrem Vortrag über die Gastgeberstadt Graz und die Bedeutung einer innovationsorientierten Wirtschaft. Dr. Anton Chichkov informierte anschließend in seiner Rede über die Leuchtturminitiative Mobility.E das vom Cluster-Projekt AutoDrive angetrieben wird. Ein weiteres Highlight war die Keynote von Dr. Sabine Herlitschka, Vorsitzende des ECSEL Joint Undertaking Governing Board, CEO und CTO von Infineon Technologies Austria. Sie stellte Erfolge der ECSEL JU-Projekte vor und ermutigte zu weiteren Kooperationen in diesem Bereich.

Im Anschluss hatten die Grazer ECA2030-TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich mit den zahlreichen technologischen Demonstratoren von 3Ccar und dem innovativen Flugzeug ANTARES E2 vertraut zu machen, das von Lange Aviation vorgestellt wurde.

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news-4941 Mon, 22 Oct 2018 15:41:00 +0200 Erster Kooperationsvertrag mit einer Hochschule in Korea https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810224941-erster-kooperationsvertrag-mit-einer-hochschule-in-korea/ Auslandssemester in Südkorea: In die Liste ihrer rund 50 Partnerhochschulen konnte die OTH Amberg –Weiden vor Kurzem die Catholic University of Korea als Kooperationspartner aufnehmen. Damit konnte nicht nur die älteste Hochschule Südkoreas als neuen Kooperationspartner gewonnen werden, sondern auch die Internationalisierung der Hochschulbildung wurde weiter ausgebaut. Durch das umfangreiche Lehrangebot der südkoreanischen Universität haben vor allem Studierenden der Fakultäten BW, WI und EMI die Möglichkeit, im Rahmen eines Auslandssemesters dort englischsprachige Lehrveranstaltungen ihrer Fachrichtung zu besuchen. Des Weiteren sind Personalmobilität der MitarbeiterInnen und Lehrenden sowie gemeinsame Forschungsprojekte Teil der Kooperationsvereinbarung.

Studierende, die Interesse an einem Semester Abroad in Korea haben, können sich ab sofort im International Office der OTH Amberg-Weiden unter informieren.

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news-4937 Fri, 19 Oct 2018 13:56:39 +0200 Kepler-Schüler im Hörsaal: Kooperationsprojekt mit OTH Amberg-Weiden erneut gestartet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810194937-kepler-schueler-im-hoersaal-kooperationsprojekt-mit-oth-amberg-weiden-erneut-gestartet/ Ab in den Hörsaal! Dieses Motto gilt derzeit für 15 Schülerinnen und Schüler des Kepler-Gymnasiums Weiden an jedem Montagnachmittag. Dann tauschen sie nämlich ihr Klassenzimmer gegen einen der großen Hörsäle am Campus der OTH in Weiden und hören die Vorlesung „Energiebereitstellung und E-Mobilität“ von Prof. Dr. Magnus Jaeger, die er eigentlich für Studierende aus dem Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen hält. „Mit diesem Projekt bieten wir den Kepler-Schülern einen Einblick in ein hochaktuelles Forschungsfeld und sie können gleichzeitig die Erfahrung machen, wie Lehren und Lernen im Studium abläuft“, so Dr. Carolin Wagner, Leiterin des Studien- und Career Service.

Dabei hören die Schülerinnen und Schüler die Vorlesung natürlich nicht ohne fachliche Begleitung. „Studierende müssen die Vorlesungen im Studium immer vor- und nachbereiten und zwar in Eigenregie oder durch selbst initiierte Lerngruppen. Das ist sehr wichtig, da der Vorlesungsstoff deutlich schneller vermittelt wird als in der Schule“, erläutert Wagner. Aus diesem Grund ist der Vorlesungsbesuch für die Schüler mit einem W-Seminar gekoppelt. Um dies zu ermöglichen, hat Prof. Dr. Jaeger seinen Zeitplan der Vorlesung an den Stundenplan des Kepler-Gymnasiums angepasst.

Studienrat Jürgen Heiß leitet das W-Seminar und begleitet die Schülergruppe fachlich. Am Ende des Semesters können die Schülerinnen und Schüler freiwillig die Prüfung zur Vorlesung an der Hochschule ablegen. Wer diese besteht, hat schon seine erste Studienleistung im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen in der Tasche.

Die Kooperation zwischen der OTH Amberg-Weiden und dem Kepler-Gymnasium Weiden besteht seit 2016. Neben fachlichen Projekten vernetzen sich beide Partner auch informell und unterstützen sich gegenseitig, insb. im Bereich der Berufs- und Studienorientierung in der Oberstufe.

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news-4936 Fri, 19 Oct 2018 13:46:36 +0200 Orientation Days https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810194936-orientation-days/ Studienstart in einer fremden Stadt, das ist für deutsche Studierende schon nicht ganz einfach. Für internationale Studierende kommen noch weitere Herausforderungen hinzu. Damit den rund 50 Studierenden aus aller Welt, die sich zum Wintersemester 2018/2019 für ein Studium an der OTH in Amberg und Weiden eingeschrieben haben, der Start gelingt, bot das International Office „Orientation Days“ an. Hilfreichen Tipps und Infos zu Hochschule, Studienalltag und Hochschulstandort, aber auch ein vielfältiges Freizeitprogramm zum Kennenlernen standen im Mittelpunkt der „Orientation Days“. Das Programm umfasste beispielsweise eine lustige Bowling-Runde und einen internationalen Kochabend, bei dem die Studierenden gemeinsam abwechslungsreiche Gerichte aus ihren Heimatländern zubereiteten. Auch der kulturelle Aspekt kam bei den Einführungstagen nicht zu kurz. Ein spannendes interkulturelles Training, eine Stadtführung in der Weidener Altstadt und eine muntere Plättenfahrt durch die Vilsstadt Amberg sorgten dafür, dass sich die Gruppe nicht nur untereinander kennenlernte, sondern die internationalen Studieren konnten sich auch bereits einen tollen ersten Eindruck von ihrem neuen Studienort verschaffen. Ein gemeinsamer Ausflug nach Nürnberg, bei dem die Studierenden die historische Altstadt in einer Führung näher kennenlernen durften, bildete den Abschluss der Orientierungstage.

Von den rund 50 internationalen Studierenden plant der Großteil, ihr ganzes Studium an der OTH Amberg-Weiden zu absolvieren. Für ein Auslandssemester an der Hochschule entschieden haben sich fünf Austauschstudierende des Erasmus+ Programms aus den Ländern Italien, Belgien, Frankreich sowie ein Studierender der Deutsch-Jordanischen Partner-Universität in Amman.

 

 

 

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news-4934 Fri, 19 Oct 2018 07:12:00 +0200 Neues Forschungsprojekt für Biogasanlagen gestartet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810194934-neues-forschungsprojekt-fuer-biogasanlagen-gestartet/ Wie können Biogasanlagen nach dem Auslaufen des EEG noch wirtschaftlich betrieben werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich seit September 2018 ein interdisziplinäres Forscherteam der OTH Regensburg, der OTH Amberg-Weiden und des Instituts für Energietechnik IfE GmbH im Rahmen des Projektes OPTIBIOSY. Bislang profitieren Biogasanlagen stark von den Förderungen aus dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz. Für die meisten Anlagen ist nur durch die staatlichen Zuschüsse ein wirtschaftlicher Betrieb möglich. Durch die sinkenden Strompreise an der Börse können nicht mehr genügend Gewinne erwirtschaftet werden, sodass möglicherweise viele Anlagen nach der 20-jährigen Förderphase stillgelegt werden müssen.

Insbesondere für einen stabilen Betrieb der Stromnetze im Rahmen der Energiewende könnten die Biogasanlagen aber einen wichtigen Beitrag leisten. Verschiedene Systemdienstleistungen, welche bislang aus konventionellen Großkraftwerken erbracht wurden, müssen fortan durch alternative Technologien bereitgestellt werden. Im Projekt OPTIBIOSY wird deshalb die Erbringung von Momentanreserve (Schwungmasse), Blindleistung, die Unterstützung beim Engpassmanagement der Netzbetreiber und ein Beitrag zum zukünftigen Netzwiederaufbaukonzept durch Biogasanlagen untersucht. In dem interdisziplinären Forscherteam arbeiten Mitarbeiter aus dem Bereich Motorentechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Rabl (Labor für Verbrennungsmotoren), aus dem Bereich Netztechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl (Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher) und aus dem Bereich der Verfahrenstechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch vom Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) an der OTH Amberg-Weiden sowie dem Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden zusammen.

In der ersten Projektphase wird eine Bestandsanalyse der derzeitig installierten Technologien sowie der genutzten Vermarktungsstrategien durchgeführt. Außerdem werden die Bedarfe, die monetären Werte und die technischen Anforderungen an die Anlagen der verschiedenen Systemdienstleistungen untersucht sowie deren Nutzen für den Netzbetreiber analysiert. Als Ergebnis soll im Projekt ein Optimierungsmodell entwickelt werden, welches für verschiedene Biogasanlagentypen die optimale Auslegung und Marktteilnahmestrategien für einen wirtschaftlichen Betrieb ermittelt. Unterstützt wird das Forscherteam durch die Assoziation der Unternehmen 2G Drives GmbH, AWITE Bioenergie GmbH, Lechwerke AG und LEW Verteilnetz GmbH.

Das dreijährige Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ mit rund 715.000 Euro, davon ca. 162.000 Euro an der OTH Amberg-Weiden, gefördert. Projektträger ist die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

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news-4928 Thu, 18 Oct 2018 18:45:00 +0200 Management-Cup Bayern: Vierter Platz bei Planspielwettbewerb https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810184928-management-cup-bayern-vierter-platz-bei-planspielwettbewerb/ Wer nicht lernen will, muss spielen, am besten Unternehmensplanspiele. Studierende schulen ihr strategisches Denken, trainieren Führungskompetenzen – und haben Spaß dabei. So auch beim Management-Cup, einem bayernweiten Planspielwettbewerb, bei dem ein Team der OTH Amberg-Weiden ganz vorne mit dabei war. Bei Planspielen geht es um mehr, als die Schlossallee zu kaufen und auf dem Weg ins Gefängnis nicht über Los zu gehen. Ein Wettbewerb wie der Management-Cup Bayern trainiert Unternehmensgründung, Unternehmensführung oder Unternehmensnachfolge. Die TeilnehmerInnen stehen vor komplexen Entscheidungen und müssen mit Unsicherheiten umgehen. Sie wenden Instrumente der Kosten- und Erfolgsrechnung sowie der Produktkalkulation an oder simulieren Entscheidungen mit computergestützten Planungsmodellen.

Beim Management-Cup Bayern machen das jährlich über 1.000 Studierende aus bis zu 30 bayerischen Hochschulen. Fünf davon kamen aus der OTH Amberg-Weiden – ein Team aus Studierenden der Studiengänge Medizintechnik (Bachelor/Master) und Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor): Franziska Irlbacher, Franziska Nickl, Christine Kurtz, Andreas Pöll und Matthias Pirner. Außerdem mit dabei: Coach und Betreuerin Prof. Dr. Julia Heigl, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen.

Die beiden Qualifikationsrunden gewann die Gruppe spielend: Der Campus-Cup (Runde 1) wurde an der OTH Amberg-Weiden ausgetragen – für den Master-Cup (Runde 2) ging’s nach Kemnath zu Siemens Healthcare. Beim Champions-Cup (Final-Runde) trafen die zehn besten Teams dann bei der IHK Regensburg aufeinander.

Zwei Tage, fünf Spielrunden, eine Sonderaufgabe und eine Firmenpräsentation später war klar – fürs Finale und Siegertreppchen hat es nicht ganz gereicht. Allerdings überzeugte das Team die aus ProfessorInnen und PraxisvertreterInnen zusammengesetzte Jury vor allem bei der Präsentation. Das Ergebnis: ein hochverdienter vierter Platz!

Nach dem Management-Cup ist vor dem Management-Cup: Am 26. und 27. Oktober geht’s an der OTH in Weiden in die erste Qualifikationsrunde, den Campus-Cup. Interessierte melden sich per Mail an k.obendorfer@oth-aw.de an.

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news-4929 Thu, 18 Oct 2018 11:49:05 +0200 EUREGIO EGRENSIS: Mitgliederversammlung an der OTH in Amberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810184929-euregio-egrensis-mitgliederversammlung-an-der-oth-in-amberg/ Grenzüberschreitender Austausch zwischen Tschechien und Deutschland – das ist ein gemeinsames Ziel der EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Bayern e. V. und der OTH Amberg-Weiden. So passte es gut, dass die turnusmäßige Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft in diesem Jahr in der Hochschule am Standort Amberg stattfand. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Andrea Klug, Mitglied im Präsidium der Euregio, begrüßte die VersammlungsteilnehmerInnen. In ihrer Ansprache stellte sie die OTH Amberg-Weiden vor und ging dabei auf das Kompetenzzentrum Bayern – Mittelosteuropa (MOE) ein, das mit Unterstützung des Freistaats Bayern an der Hochschule eingerichtet wird.

Gastrednerin war Generalkonsulin Kristina Larischová. Sie beschrieb die derzeitigen bayerisch-tschechischen Beziehungen als robust, vertrauensvoll und nachhaltig. Bayern und Tschechien seien wichtige Wirtschaftspartner. In Bezug auf die vergangenen Jahre sprach sie von einer „Ära der Wertschätzung und Freundschaft“. Wichtig sei vor allem die praktische Zusammenarbeit auf kommunaler und regionaler Ebene. Die EUREGIO EGRENSIS sei in diesem Zusammenhang ein bedeutender Akteur, da sie die Zusammenarbeit freiwillig und partnerschaftlich gestalte.

Zuvor hatte Euregio-Präsidentin Dr. Birgit Seelbinder ihren Rechenschaftsbericht zur Euregio-Arbeit der letzten Monate vorgetragen und ist dabei auch auf das 25-jährige Jubiläum der EUREGIO EGRENSIS eingegangen. Regierungsvizepräsident Christoph Reichert überbrachte die Grüße der Regierung der Oberpfalz.

Einen detaillierten Bericht über die Mitgliederversammlung finden Sie hier.

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news-4931 Wed, 17 Oct 2018 17:36:00 +0200 ETHNA-Workshop: Zukunft denken – Zukunft gestalten https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810174931-ethna-workshop-zukunft-denken-zukunft-gestalten/ Ohne Nachhaltigkeit keine Zukunft – deshalb haben Studierende der OTH Amberg-Weiden schon früh die Möglichkeit, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Denn die Hochschule bietet das fakultätsübergreifende Zertifikat Ethik und Nachhaltigkeitsmanagement (ETHNA) an. Beim Blockseminar „Angewandte Ethik und Nachhaltigkeit“ im Kloster Speinshart stand „Nachhaltige Führung“ im Mittelpunkt. Neben den ethischen Grundlagen diskutierten die Studierenden vor allem, wie sie als zukünftige Führungskräfte und Change-Agents eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen können. Mit innovativen Methoden wurden auch Modelle einer lebenswerten Zukunft gestaltet und Strategien und Wege ausgelotet, wie diese Zukunft erreicht werden kann.

Die OTH Amberg-Weiden bietet nicht nur eine fachspezifische Ausbildung, sondern bereitet auch auf nachhaltiges Wirtschaften und Management vor. Dieses Know-how wird mehr denn je von AbsolventInnen erwartet – immer mehr Unternehmen legen Wert auf „Sustainable Leadership“.

Im November finden ein weiterer Zukunftsworkshop, der Studientag und das EthikForum statt. Mehr Infos zu ETHNA finden Sie hier.

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news-4927 Wed, 17 Oct 2018 15:06:15 +0200 Kunststofftechnik: Von der Idee zum Frisbee-Spritzgießwerkzeug https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810174927-kunststofftechnik-von-der-idee-zum-frisbee-spritzgiesswerkzeug/ Die Praxis bringt’s – das gilt für den Studiengang Kunststofftechnik ganz besonders. Deshalb können Studierende in den Laboren schon früh ihre Ideen ausprobieren und umsetzen. Oft mit erstaunlichen Ergebnissen. So haben drei angehende Ingenieure eine „fliegende Untertasse“ konstruiert. Genauer gesagt: ein komplett funktionstüchtiges und serientaugliches Spritzgießwerkzeug zur Produktion von Frisbee-Scheiben. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die sich Maximilian Marburger, Thomas Mayer und Marcus Kraus für ihre Projektarbeit im sechsten Semester gesetzt haben. Aber machbar – denn an der OTH in Amberg stehen ihnen moderne Hightech-Labore und der hilfreiche Rat der Kunststofftechnik-Fachleute zur Verfügung. So konnten sich die drei angehenden Ingenieure auf die Unterstützung erfahrener ExpertInnen verlassen: Prof. Dr.-Ing. Tim Jüntgen, Prof. Dipl.-Ing. Joachim Hummich und Laboringenieurin Dipl.-Ing. (FH) Josefa Lobinger standen ihnen im Laufe der Projektarbeit als Ansprechperson, IdeengeberIn oder MotivatorIn zur Seite.

Die drei Studierenden starteten mit der kunststoffgerechten Artikelkonstruktion, die durch ausführliche Füll-Simulationen geprüft und ausgelegt wurde. Sie entwickelten die Frisbee-Scheibe so, dass sie auf der ARBURG Spritzgießmaschine im Kunststofftechnik-Labor gefertigt werden kann. Nach mehrwöchiger Werkzeugauslegung und Überprüfung verschiedenster Varianten entschieden sie sich nach Rücksprache mit ihrem betreuenden Professor, Tim Jüntgen, für ein 3-Platten-Werkzeug mit Abstreiferplatte und rückseitigem Anspritzkonzept.

Mit Abgabe der Konstruktionsarbeit war der theoretische und konstruktive Teil für das Projektteam abgeschlossen. Im Anschluss kümmerte sich Maximilian Marburger, der durch seine Ausbildung als Werkzeugmechaniker im Einsatzgebiet Formentechnik bereits einige Erfahrungen im Werkzeug- und Formenbau sammeln konnte, um die Fertigung des Spritzgießwerkzeugs.

Seit der erfolgreichen Bemusterung und Inbetriebnahme des Spritzgießwerkzeugs fliegen heute die selbst produzierten Frisbees über die Campusse der OTH Amberg-Weiden – sie sind gefragte Give-aways auf den Veranstaltungen der Hochschule.

Ein herzlicher Dank für die Unterstützung der Projektarbeit geht an:

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news-4932 Wed, 17 Oct 2018 14:24:00 +0200 Fairtrade: Mehr als nur ein fairer Preis? https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810174932-fairtrade-mehr-als-nur-ein-fairer-preis/ Fair geht vor: Vom Discounter bis zum Fachhandel – nachhaltige und biologisch hergestellte Produkte haben Hochkonjunktur. Doch wie fair ist fairer Handel eigentlich? Was bewirkt Fairtraide in Entwicklungs- und Schwellenländern? Alexander Herzner, Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft, beschäftigte sich auf der Fachtagung „Mehr als nur ein fairer Preis?“ mit diesen Fragen. Die Veranstaltung fand am Global South Studies Center der Uni Köln und Transfair Deutschland e.V. statt. Sie hatte zum Ziel, möglichst viele Fachrichtungen zu vernetzten und das Thema „Fairen Handel“ aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Neben dem fairen Handel in der öffentlichen Beschaffung wurde die ländliche Entwicklung von Obst bis Gold, von Textilien bis Rosen mit Studien und Projektberichten aus erster Hand diskutiert. Welche Rolle die Konsumenten dabei spielen, war Gegenstand eines eigenen Panels. Dabei referierte Alexander Herzner in seinem Vortrag über Verantwortung zwischen Produzenten und Konsumenten.

Die OTH Amberg-Weiden zählt zu den ersten Fairtrade Universities in Bayern und Deutschland. Zudem beschäftigt sich die Hochschule im Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft intensiv mit ethischen Fragen in der Gesellschaft, Ökologie und Ökonomie. Auch in der Lehre werden diese Themen aufgegriffen.

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news-4926 Tue, 16 Oct 2018 08:27:00 +0200 5. Projekttreffen STUDYKOM: Exkursion im November https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810164926-5-projekttreffen-studykom-exkursion-im-november/ Wie bekommen Studierende die nötigen Kenntnisse, um auf dem bayerisch-tschechischen Arbeitsmarkt zu bestehen? Dieser Frage widmete sich das Projekttreffen von STUDYKOM an der OTH in Weiden. Gemeinsam diskutierten die VertreterInnen der OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Westböhmischer Universität Pilsen und Südböhmischer Universität Budweis über die vergangenen Veranstaltungen – und legten weitere Projektaktivitäten fest. Zuerst berichtete der Projektkoordinator der OTH Amberg-Weiden, Dr. Bastian Vergnon, vom erfolgreichen Deutsch-Sprachkurs in Weiden, den tschechische Studierende im Juli abgeschlossen hatten. Danach diskutierte die Runde über neue Projekte für die kommenden Semester: So soll es auch im nächsten Jahr einen hochschulübergreifenden Businessplan-Wettbewerb geben, bei dem Studierende ihre Gründungsideen vor einer internationalen Jury präsentieren. Dabei stehen ihnen ExpertInnen der Projektpartner aller vier Hochschulen zur Seite.

Im Anschluss an das Treffen führte Dr. Bastian Vergnon die VertreterInnen der Projektpartner durch das neu eröffnete E-House an der OTH Amberg-Weiden und erläuterte die Gründungsförderung der Hochschule sowie der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz.

Zusätzliche Veranstaltungen im Wintersemester 2018/2019

  • 8. bis 11. November 2018: Gemeinsame Fachexkursion unter dem Motto „Auf den Spuren der bayerischen und böhmischen Glashütten“ –  Anmeldung  bis 25. Oktober 2018 per Mail an b.vergnon@oth-aw.de
  • 4. bis 8. März 2019: Existenzgründerwoche die Westböhmischen Universität Pilsen
  • 10. bis 16. März 2019:  Tschechisch-Anfängerkurs für Studierende in Pilsen
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news-4923 Mon, 15 Oct 2018 17:19:24 +0200 Von der Ideenfindung zur Gründungsidee: Grow4Digital-Kickoffs in Amberg und Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810154923-von-der-ideenfindung-zur-gruendungsidee-grow4digital-kickoffs-in-amberg-und-weiden/ Big Data, Innovationsmanagement oder Web 2.0 – für GründerInnen sind das keine theoretischen Schlagwörter, sondern Kompetenzen auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Der Zertifikatslehrgang Grow4Digital bietet Skills für Start-ups im Bereich Digitalisierung. Er begann vergangene Woche mit zwei Kickoff-Veranstaltungen in Amberg und Weiden. In Amberg stellte Dr. Bastian Vergnon, Koordinator des Projekts, zuerst das Zertifikat und die einzelnen Kurse vor. Im Anschluss sprachen die TeilnehmerInnen über ihre Motivation zum Besuch des Lehrgangs – von eigenen Gründungsideen bis zu einem generellen Interesse an den Bereichen Selbstständigkeit und Start-ups war alles dabei. Darüber hinaus schilderte mit Alexander Götz ein erfahrener Gründer seinen Weg. Sein Fazit: „Als Gründer braucht ihr unterschiedliche Kompetenzen, denn ihr seid mehr als nur ein Geschäftsführer. Ihr seid auch Teamleiter nach innen und gegenüber Dritten Verkäufer in eigener Sache.“

Auch in Weiden war die Interessenlage der Studierenden bunt gemischt. Während einige noch nach geeigneten Ideen suchten, hatten andere bereits konkrete Pläne. Viele wollten in bestehenden Firmen Digitalisierung und Innovation vorantreiben, um dort so etwas wie Startup-Feeling zu entwickeln. Neben Dr. Bastian Vergnon beantworteten hier die drei Lehrkräfte Klaus Dörrzapf (Start-up Valuation, Evaluation, Financing and Financal Modeling), Cornelia Schäfer (Verhandlungsführung und Moderation) und Tobias Walbert (Methoden der digitalen Produktentwicklung) die Fragen aus dem Publikum.

„Wichtig sind Ideen, die man selbst weiterentwickeln kann“, so das Fazit der DozentInnen, „denn zum Beispiel verhandelt man ganz anders, wenn man die eigene Idee vertritt.“ Deshalb bieten Cornelia Schäfer und Tobias Walbert für alle Interessenten noch vor dem Start der Kurse einen Ideenworkshop an. Dieser findet am Donnerstag, den 18. Oktober 2018, ab 15 Uhr im e-House in Weiden statt. Bei Fragen dazu genügt eine E-Mail an b.vergnon@oth-aw.de.

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news-4905 Mon, 01 Oct 2018 13:00:00 +0200 Fünftes Netzwerktreffen im bayerisch-tschechischen Kooperationsprojekt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810014905-fuenftes-netzwerktreffen-im-bayerisch-tschechischen-kooperationsprojekt/ Aufbau eines grenzüberschreitenden Forschungs- und Innovationsnetzwerk zur Einführung moderner Ingenieurmethoden in der KWK-Entwicklung – daran arbeitet das Ziel-ETZ Projekt #53 „Grenzüberschreitendes F&I Netzwerk für Energieeffizienz und Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung“. Dafür kooperieren die OTH Amberg-Weiden und die Westböhmische Universität in Pilsen (UWB) mit sechs kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus Bayern und Tschechien. Am 27.09.18 kam das Projektkonsortium zum fünften internen Netzwerktreffen an der UWB zusammen. Zunächst informierten die beiden Projektkoordinatoren Barbora Benešová und Tobias Popp über die administrativen Aktivitäten im Projekt. Daraufhin wurden die Forschungserkenntnisse des letzten halben Jahres in den grenzüberschreitenden Arbeitsgruppen präsentiert. Von den KollegInnen aus Pilsen wurden vor allem Ergebnisse der dreidimensionalen Strömungssimulation von komplexen Strömungsvorgängen vorgestellt.

Seitens der OTH Amberg-Weiden wurden neuste Erkenntnisse aus der anwendungsnahen Entwicklung und aus experimentellen Untersuchungen im Themenfeld Kraft-Wärme-Kopplung gezeigt. In einer offenen Diskussionsrunde gaben die Projektmitglieder ein sehr positives Feedback zur grenzüberscheidenden Kooperation. Hier wurden auch die Pläne zu zwei weiteren öffentlichen Workshops im Projekt konkretisiert. Die bayerisch-tschechische Zusammenarbeit wird von den Projektmitgliedern mittlerweile als Selbstverständlichkeit gesehen, die sicherlich auch nach dem offiziellen Projektende weitergeführt wird.

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news-4910 Mon, 01 Oct 2018 09:45:00 +0200 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201810014910-52-jahrestagung-der-deutschen-gesellschaft-fuer-biomedizinische-technik-dgbmt/ Auf der 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) in Aachen traf sich die Fachwelt der Biomedizintechnik-Branche. Die Jahrestagung der DGBMT ist mit mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wichtigste Forschungstagung der Medizintechnik im deutschsprachigen Raum. Im Mittelpunkt steht die gesamte Bandbreite innovativer Medizintechnik – von der Forschung bis hin zur klinischen Anwendung. Expertinnen und Experten aus Medizin, Naturwissenschaft und Technik tauschten sich über aktuelle Trends und Entwicklungen auf ihrem Fachgebiet aus. Auch ein Team der OTH Amberg-Weiden war vor Ort. Prof. Dr. Stefan Sesselmann referierte über Möglichkeiten der digitalen Lehre anhand von elektronischem Unterricht in der Medizintechnik. Dr. Sebastian Buhl stellte in zwei Vorträgen die neusten Forschungsergebnisse der Hochschule im Bereich neuartiger Lüftungssysteme für den OP und Testmethoden antimikrobieller Oberflächen vor.

Zudem war die OTH Amberg-Weiden in der Poster-Ausstellung der Tagung durch Prof. Dr. Eva Rothgang vertreten, die ein Poster zum Thema „Digital products and processes in dental technology“ vorstellte.

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news-4907 Fri, 28 Sep 2018 16:52:00 +0200 你好! Привет! Ahoj! – Warum Chinesisch, Russisch oder Tschechisch lernen? https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201809284907-%E4%BD%A0%E5%A5%BD-privet-ahoj-warum-chinesisch-russisch-oder-tschechisch-lernen/ Russland, China und unser Nachbar Tschechien sind die wichtigsten Handelspartner Deutschlands und dennoch vielen weniger bekannt als Frankreich oder Spanien. Sprachlich fit für das Geschäft mit China, Russland und Tschechien machen die Sprachkurse des Zentrums für Sprachen, Mittel- und Osteuropa der OTH Amberg-Weiden. Das Angebot wurde bei einem interkulturellen Ländernachmittag vorgestellt. Die Sprachdozentinnen Dr. Ladislava Holubová, Hui Weber und Anna Wiesmeier erläuterten die Reize und auch die interkulturellen Hintergründe der jeweiligen Sprachen. Chinesich, Russisch und Tschechisch wird an der OTH Amberg-Weiden als Pflichtfach im Studiengang Internationaler Technologiemanagement (TM) angeboten. Studierende anderer Fakultäten und Studiengängen haben die Möglichkeit, die Sprachkurse als Abendkurse zu belegen und sich diese als Studienleistung bei manchen Studiengängen anrechnen lassen. Bei weiteren Fragen steht das Sprachenzentrum-Team unter sprachenzentrum@oth-aw.de zu Verfügung.

Zur Online-Anmeldung für Studierende geht es hier.

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news-4933 Fri, 28 Sep 2018 16:00:00 +0200 DGO: Innovation und digitaler Fortschritt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201809284933-dgo-innovation-und-digitaler-fortschritt/ Der digitale Wandel birgt ein enormes Potential für Unternehmen, auch in der Oberpfalz. Doch wie sehen die Geschäftsmodelle der Zukunft aus? Welches Know-how brauchen die Fachkräfte von morgen? Und wie entsteht eine blühende Start-up-Kultur in der Region? Antworten gab die Podiumsdiskussion „Innovation und digitaler Fortschritt“ im Digitalen Gründerzentrum der OTH Amberg-Weiden am Standort Amberg. Beim Thema Digitalisierung rede jeder mit. Doch die meisten Manager und Mitarbeiter hätten keine klare Vorstellung davon, was Digitalisierung für sie bedeute und was digitale Kompetenzen seien. In seinem Impulsreferat betrachtete Dr. Philipp Ramin, CEO & Co-Founder Innovationszentrum für Industrie 4.0, welche Verschiebungen durch Industrie 4.0 entstehen, die nicht rein technologisch gelöst werden können.

Anschließend diskutierte er mit Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, Karlheinz Brandelik, Wirtschaftsförderung der Stadt Amberg, Christian Hubmann, Geschäftsführer Innovationsagentur zeigewas, sowie Johann Schmalzl, IHK-Geschäftsstelle Amberg-Sulzbach, über den digitalen Wandel in Industrie und Gesellschaft. Moderiert wurde die Veranstaltung von Philipp Hermannsdörfer, Digitale Gründerinitiative Oberpfalz (DGO).

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news-4892 Thu, 27 Sep 2018 09:33:10 +0200 Lernlabor Technikland: Kinder für Wissenschaft begeistern https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201809274892-lernlabor-technikland-kinder-fuer-wissenschaft-begeistern/ Kinder sind von Natur aus neugierig, stellen Fragen und wollen alles ausprobieren. Das Lernlabor Technikland – staunen @ lernen bietet SchülerInnen die Möglichkeit, naturwissenschaftliche und technische Themen spielerisch zu erforschen. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr ist die Mitmachausstellung nun zum zweiten Mal an der OTH Amberg-Weiden in Amberg. Am vergangenen Montag wurde die Ausstellung offiziell eröffnet. Kinder werden römische Brückenbaumeister. Mit Hilfe von Polfiltern werden sie unsichtbar und machen mit Polarisationsfilter Unsichtbares sichtbar. Sie bewegen einen Magnetwagen und erfahren, wie ein Elektromotor funktioniert. Im Lernlabor Technikland am Campus der OTH Amberg-Weiden in Amberg gehen die SchülerInnen naturwissenschaftliche Phänomene aus dem Alltag auf den Grund.

Mitmachausstellung – Anfassen ausdrücklich erlaubt!

Ahs und Ohs, dazwischen immer wieder „Voll cool!“ – Die Klassen 7a und 7b der Schönwerth-Realschule Amberg sind die ersten Schulklassen, die am Eröffnungstag die 30 Experimentierstationen durchlaufen. Und sie sind begeistert! Die eineinhalb Stunden vergehen wie im Flug. „Ich hab sehr viel Neues gesehen und fand’s schön. Am besten hat mir der Schokokuss im Vakuum gefallen“, sagt der 12-jährige Florian. Auch Samira (12 Jahre) und Lena (11 Jahre), zwei der drei Mädchen, die den naturwissenschaftlichen Zweig besuchen, hatten Spaß in der Ausstellung. „Es war spannend und man lernt viel Neues“, so Samira. „Cool ist, dass wir alles ausprobieren können“, ergänzt Lena.

Über die strahlenden Gesichter der Kinder freut sich Michael Tschapka, Referent für Forschung, Wissens- und Technologietransfer am Institut für Angewandte Forschung (IAF), der die Ausstellung an der OTH in Amberg federführend organisiert. „Im Technikland steckt viel Arbeit, sowohl im Vorfeld als auch während der Ausstellungszeit. Ohne die Unterstützung der Hochschulmitarbeiter und Studierenden, die die Schulklassen und Besucher am Wochenende betreuen, wäre das Lernlabor Technikland nicht möglich.“

Kinder für Wissenschaft begeistern

„Hemmungen gegenüber der Technik werden am besten abgebaut durch Anfassen und Ausprobieren. Die OTH Amberg-Weiden möchte mit vielfältigen Aktionen Schülerinnen und Schüler möglichst früh an die Technik heranführen und Begeisterung dafür wecken. Dieses Ziel verfolgt auch diese Ausstellung und deshalb passt das Lernlabor Technikland hervorragend zu unseren Aktivitäten im Rahmen der Jungen Hochschule”, sagte Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden, bei der offiziellen Eröffnung.

„Im Mittelpunkt steht die Vermittlung von Interesse und Freude an Naturwissenschaft und Technik. Dabei ist das ‚Staunen @ Lernen‘ Programm. Spielerisch werden naturwissenschaftliche Phänomene intuitiv greifbar und begreifbar gemacht und ihr Bezug zur technischen Umsetzung in Unternehmen und bei den ganz alltäglichen Dingen aufgezeigt,“ erläuterte Prof. Dr. Wilhelm Schwieger, Mitglied des Vorstandes Förderkreis Ingenieurstudium e.V., die Ziele des Projektes, das unter der Marke Technikland – staunen @ lernen Aktivitäten der vier Kooperationspartner Förderkreis Ingenieurstudium e. V., Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg/Schulmuseum Nürnberg, Museen der Stadt Nürnberg/Museum Industriekultur und webec - physikalisches Spielzeug zusammenfasst. Unterstützt wird die Ausstellung an der OTH Amberg-Weiden in Amberg von der Stadt Amberg.

Was passiert mit einem Schokokuss im Vakuum?

Wie funktioniert ein Flaschenzug? Kann man Wärme sehen? Antworten gibt das Lernlabor Technikland noch bis zum 21. Oktober. Zwar sind die Termine für die Schulklassen schon ausgebucht, aber Familien können das Lernlabor an den Wochenenden von 14 – 17 Uhr an folgenden Tagen besuchen:

Sonntag, 30.09.2018
Samstag, 06.10.2018
Samstag, 13.10.2018
Sonntag, 21.10.2018

Der Eintritt ist frei!

Nähere Informationen über das Lernlabor Technikland – staunen @ lernen® finden Sie hier.

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news-4893 Thu, 27 Sep 2018 07:37:00 +0200 10 Jahre Sprachinitiative Tschechisch an den Realschulen in Ostbayern https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201809274893-10-jahre-sprachinitiative-tschechisch-an-den-realschulen-in-ostbayern/ „Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet“, schrieb der Schriftsteller Frank Harris. In diesem Sinne haben die InitiatorInnen der „Sprachinitiative Tschechisch an den Realschulen in Ostbayern“ in den vergangenen zehn Jahren viele tausend Fenster geöffnet und Brücken zwischen Bayern und Böhmen gebaut. Ein guter Grund zum Feiern ... Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt. (Wilhelm von Humboldt)

Die Sprache eröffnet neue Perspektiven, betonte Kultusminister Bernd Sibler beim Festakt an der OTH in Weiden. Dank Fremdsprachenkenntnissen bieten sich Schülerinnen und Schüler im vereinten Europa hervorragende berufliche Chancen und Möglichkeiten, bei kulturellen Begegnungen den eigenen Horizont zu erweitern. „Gerade enge Nachbarn wie Bayern und Böhmen müssen zusammenarbeiten“, sagte Bernd Sibler. „Schlagen wir auch in den nächsten Jahrzehnten Brücken zwischen Sprachen und Kulturen, Brücken zwischen Nachbarn und Freunden!“

Eine andere Sprache ist eine andere Sicht auf das Leben. (Federico Fellini)

Auch Dipl.-Ing. Kristina Larischová, Generalkonsulin der Tschechischen Republik in München und Schirmherrin des Festaktes, betonte in ihrem Grußwort die verbindende Wirkung von Sprachkenntnissen. Darüber hinaus ging sie auf die Bedeutung der deutsch-tschechischen bzw. bayerisch-tschechischen Wirtschaftsbeziehungen ein. Die Kenntnis der jeweiligen Nachbarsprache sei dafür eine Schlüsselkompetenz.

PaedDr. Ladislava Holubová, Dozentin für Tschechisch an der OTH Amberg-Weiden, blickte in ihrem Vortrag auf zehn Jahre Sprachinitiative zurück, von den ersten Fortbildungen der Lehrkräfte über die Ausarbeitung der Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien bis zu den zertifizierten Prüfungen. Eine Erfolgsgeschichte! Von allen teilnehmenden SchülerInnen erhalten 90 Prozent das Zertifikat.

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt. (Ludwig Wittgenstein)

Und wie man diese Grenzen überwindet, zeigten die SchülerInnen der Grundschule Konnersreuth, der Realschule Vohenstrauß und der Realschule Auerbach. In zweisprachigen Theaterstücken oder Sketchen brachten sie tschechische und deutsche Sprache, tschechische und deutsche Kultur zusammen. So spielend kann man Grenzen überschreiten. Eine gute Nachricht für das Zusammenarbeiten, Zusammenwachsen und Zusammenleben in der Kulturregion Böhmen-Bayern – für die Gegenwart und die Zukunft.

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news-4890 Wed, 26 Sep 2018 16:24:01 +0200 Vizepräsidenten im Amt bestätigt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201809264890-vizepraesidenten-im-amt-bestaetigt/ Der Hochschulrat der OTH Amberg-Weiden hat die VizepräsidentInnen im Amt bestätigt: Prof. Dr. Christiane Hellbach, Prof. Dr. Alfred Höß und Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Müller werden auch in den kommenden drei Jahren Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug bei den Leitungsaufgaben der Hochschule unterstützen. Die neue Amtszeit beginnt mit dem Wintersemester 2018/19. Prof. Dr. Christiane Hellbach ist für die Bereiche Nachhaltigkeit, Vielfalt und Weiterbildung zuständig – Prof. Dr. Alfred Höß hat seine Schwerpunkte auf die Gebiete Forschung und Technologietransfer gelegt. Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Müller kümmert sich um Studium, Lehre und Internationales.

Die VizepräsidentInnen wurden auf Vorschlag der Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug gewählt. Mit ihrer Wiederwahl ist Kontinuität bei den anstehenden Herausforderungen in der Hochschulentwicklung gesichert.

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news-4886 Mon, 24 Sep 2018 15:09:05 +0200 Bayerischer Bibliothekstag in Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201809244886-bayerischer-bibliothekstag-in-weiden/ Ist das wahr oder kann das weg? In Zeiten von Fake News geht die Wahrheit schon mal zwischen echten und alternativen Fakten verloren. Bibliotheken sind ein Bollwerk gegen manipulierte, vorgetäuschte Informationen und ein Hort für profundes, differenziertes Wissen. Das zeigte vergangene Woche der 27. Bayerische Bibliothekstag in Weiden. Die zweitägige Veranstaltung stand unter dem Motto „Kernorte der Kultur und des kulturellen Erbes: Bibliotheken“. Dieses Erbe gilt es zu bewahren und zukünftigen Generationen zur Verfügung zu stellen. Die Digitalisierung bietet hier neue Möglichkeiten und Perspektiven – das machten die ReferentInnen im 1. Themenkreis der Veranstaltung deutlich. Dr. Klaus Ceynowa, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, stellte das Bavarikon vor – eine digitale Plattform, die es NutzerInnen erlaubt, die Kultur- und Wissensschätze Bayerns virtuell zu heben. Als interessantes Beispiel für die Digitalisierung in Bibliotheken wurde die digitale Erschließung einer Briefsammlung mittels des Tools Kitodo vorgestellt.

Trotz des digitalen Angebots: Bibliothek wird auch in Zukunft nicht ausschließlich und in erster Linie im virtuellen Raum stattfinden. Bibliotheken bleiben Räume zum Lesen und Arbeiten – und wandeln sich dabei immer mehr zu attraktiven Aufenthaltsorten, die den vielfältigen Anforderungen der NutzerInnen entgegenkommen. Das wurde im Themenkreis 2 deutlich: Die Universitätsbibliothek der LMU München präsentierte ihr neues Raum- und Zonierungskonzept.

In Heilbronn werden erstmals drei Hochschulbibliotheken zu einer zusammengefasst – wie das geht, erläuterte Michael Schanbacher. Sabine Guhl, Regionalbibliothek Weiden, und Stephanie Grimm, stellvertretende Leiterin der Hochschulbibliothek Amberg-Weiden, stellten ihre Rund-um-die-Uhr-Services vor. Dabei blickte Stephanie Grimm auf die zehnjährige Erfahrung mit der 24-Stunden-Bibliothek an der OTH Amberg-Weiden zurück.

Der dritte Themenkreis stellte die Bibliothek als kulturellen Raum in den Mittelpunkt. So plant die Stadtbücherei Würzburg eine neue Stadtteilbücherei in enger Abstimmung mit BürgerInnen und BenutzerInnen. Wie Edutainment und Serious Adventure in zielgruppenorientierten Schulungen zum Einsatz kommen, zeigten Kerstin Kornhoff und Dr. Hans-Günter Schmidt. Ein außergewöhnliches Beispiel für die erfolgreiche kulturelle Arbeit, die ausnahmsweise nichts mit Büchern zu tun hat, ist die inklusive Artothek Bayreuth – Jörg Weinreich berichtete aus der Praxis. Stephan Ligl von der Kreisbücherei Pfaffenhofen stellte ein niedrigschwelliges Kulturangebot namens „Brezenrunde“ vor.

Der Bayerische Bibliothekstag ist die größte bibliothekarische Fachveranstaltung in Bayern. Er wird vom Bayerischen Bibliotheksverband (BBV) im zweijährigen Turnus an wechselnden Standorten organisiert. Die Veranstaltung an der OTH Amberg-Weiden in Weiden besuchten rund 200 BibliothekarInnen.

Bernd Sibler, Staatsminister und 1. Vorsitzender des Bayerischen Bibliotheksverbands, eröffnete den Bibliothekstag. Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden, und Kurt Seggewiß, Oberbürgermeister der Stadt Weiden, begrüßten die Gäste. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Ferdinand Kramer, Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, zum Thema: Europäisches Kulturerbe und Bayern.

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news-4887 Mon, 24 Sep 2018 10:05:00 +0200 Die Zukunft der Versorgung im ländlichen Raum https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201809244887-die-zukunft-der-versorgung-im-laendlichen-raum/ Ländliche Räume sind besonders gefordert, wenn es um die künftige Gesundheitsversorgung geht. Die OTH Amberg-Weiden arbeitet mit einem großen Netzwerk von Kommunen, Unternehmen und weiteren Partnern daran, diese Zukunft aktiv zu gestalten. Das kam auch bei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gut an, der im Rahmen des Informationstages „Gesundheit in der Region“ im Klinikum Weiden mit Bürgerinnen und Bürgern über aktuelle gesundheitspolitische Themen diskutierte. Informationstag: Gesund leben in der Region

Wenn es um Visionen, Konzepte und konkrete Maßnahmen geht, wie die Zukunft der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum gestaltet und gesichert werden kann, ist die nördliche Oberpfalz eine der führenden Regionen: Die Landkreise Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth bilden seit knapp einem Jahr mit der Stadt Weiden die GesundheitsregionPLUS, um gemeinsam Rahmenbedingungen für eine optimale wohnortnahe Gesundheitsprävention und -versorgung zu schaffen. Dazu entwickelt sich ein immer stärkeres Netzwerk aller Akteure im Gesundheitswesen. Beim Informationstag präsentierten sich mit der OTH Amberg-Weiden und den Kliniken Nordoberpfalz AG zwei zentrale Partner dieses regionalen Kompetenzzentrums.

Im Mittelpunkt stand eine Diskussionsrunde zwischen den Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch und Albert Rupprecht, Josef Götz, Vorstand der Kliniken Nordoberpfalz AG, Prof. Dr. Anton Scharl, Direktor der Frauenklinik Amberg-Tirschenreuth-Weiden, und Moderator Prof. Dr. Steffen Hamm, OTH Amberg-Weiden. Dabei zeigte sich: Die Schwierigkeit, ambulante Dienste, Versorgungszentren in der Fläche, niedergelassene ÄrztInnen und zentrale Kliniken als Anker des Gesundheitsnetzes effektiv miteinander zu verknüpfen, liegt im Detail. Erfolg werde man nur haben, wenn man sich die Frage stelle, was zur Aufrechterhaltung einer Spitzenversorgung nötig sei. Bisher orientierten sich Verantwortliche zu oft daran, wie sie das halten können, was sie haben.

An Ständen präsentierten die Kliniken Nordoberpfalz AG und die OTH Amberg-Weiden kleine Ausschnitte Ihrer Forschungsarbeit. Prof. Dr. Hamid Hossain, Chefarzt für Mikrobiologie am Klinikum Weiden, und sein Team erklärten anhand von präparierten Petrischalen, wie aus ursprünglich nützlichen oder „guten“ Keimen tödliche multiresistente Erreger werden können. Wie eine ordentliche Desinfektion stattfindet, probierte auch Bundesminister Jens Spahn. Außerdem lernte er alterbedingte Beschwerden am eigenen Leib kennen – MitarbeiterInnen des Institut für Medizintechnik an der OTH Amberg-Weiden haben Tremor-Handschuhe mitgebracht, die Alterszittern simulieren.

Bürgerdialog mit Jens Spahn: Gesund leben in Europa

Eigentlicher Grund für Spahns Besuch war aber der Bürgerdialog „Gesund leben in Europa“, den die Kliniken Nordoberpfalz AG und die Hochschule in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung ausrichteten. Im Bürgerdialog sollen die Berliner Kabinettsmitglieder die Meinung der Bevölkerung zu Europa hören, aber natürlich wollten die gut 50 eingeladenen Bürger vom Gesundheitsminister auch etwas zu den aktuellen Herausforderungen in Pflege und Krankenversorgung erfahren. Jens Spahn ging auf Kritiker ein und verteidigte seine Politik.

Bei einigen Themen riskierte er einen Blick in die Zukunft. So könne ärztliche Beratung bald stärker digital durchgeführt werden. „Das Handy ersetzt natürlich nicht den Direktkontakt, der ist Goldstandard“, so Spahn. Aber es gebe durchaus Situationen, in denen Patient, Hausarzt und Facharzt online sprechen könnten. Für ihn sei klar, dass die Entwicklung so kommen werde: „Es darum sicherzustellen, dass man auch auf Deutsch diese Beratung bekommt und nicht nur auf Englisch.“ Auch im Kampf gegen die Bürokratie setzt der Bundesgesundheitsminister auf den technologischen Fortschritt. Künftig könnte eine Sprachsoftware erkennen, was Ärztin oder Pfleger mit einem Patienten besprächen und automatisiert eine Checkliste befüllen. „In fünf Jahren ist die Software soweit“, zeigte sich Spahn optimistisch.

Für weitere Projekte wie die Gesundheitsregion NordoberpfalzPLUS versprach der Minister, den Investitionsfonds des Bundesgesundheitsministeriums aufzustocken, der vor allem neue Versorgungsprojekte finanziert.

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news-4883 Fri, 21 Sep 2018 11:07:33 +0200 KoKWK bei der 8. Heat Power Cycles Conference an der Universität Bayreuth stark vertreten https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201809214883-kokwk-bei-der-8-heat-power-cycles-conference-an-der-universitaet-bayreuth-stark-vertret/ Technologien und Prozesse, die für die Energieversorgung eine nicht zu unterschätzende Bedeutung haben, standen bei der internationalen Konferenz „Heat Power Cycles (HPC)“ im Mittelpunkt. Die Konferenz fand bereits zum achten Mal statt und wurde dieses Jahr vom Zentrum für Energietechnik (ZET) an der Universität Bayreuth organsiert und durchgeführt. Das Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) der OTH Amberg-Weiden arbeitet seit vielen mit dem ZET erfolgreich zusammen und so war es klar, dass sich das KoKWK mit eigenen Forschungsbeiträgen auf der HPC 2018 präsentieren wird. M.Eng. Michael Steiner vom KoKWK referierte über „Ultra-clean Biomass Gasification/Combustion Unit for Micro CHP based on a Stirling Engine“ (Koautoren: Prof. Dr.-Ing. S. Beer und M.Sc. D. Hummel M.Sc., beide KoKWK). Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß (KoKWK) stellte „A Micro-Turbine-Generator-Construction-Kit (MTG-c-kit) for Small-Scale Waste Heat Recovery ORC-Plants“ vor, der gemeinsam mit dem Zentrum für Energietechnik und der Fa. DEPRAG SCHULZ GMBH u. CO. in Amberg entwickelt wurde (Koautoren: Prof. Dr.-Ing. D. Brüggemann (ZET), Prof. Dr.-Ing. M. Preißinger (FH Voralberg), Dipl.-Ing. G. Zinn(DEPRAG) und M.Eng. T. Popp (KoKWK)).

Die rund 90 Tagungsteilnehmer aus der ganzen Welt diskutierten rege miteinander und nahmen auch die Gelegenheit war, die Versuchseinrichtungen am ZET zu besichtigen.

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news-4888 Thu, 13 Sep 2018 07:50:00 +0200 Keine Angst vor Exzellenz und Technikfolgen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201809134888-keine-angst-vor-exzellenz-und-technikfolgen/ Zu einem Fachgespräch über den „Digitalen Campus“ und grundsätzliche Fragen der Hochschulentwicklung empfing die Hochschulleitung den stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst im Bayerischen Landtag, MdL Oliver Jörg. Dieser war einer Einladung von MdL Dr. Harald Schwartz gefolgt. Den Beitrag der Hochschulen für angewandte Wissenschaften zur Situation der bayerischen Wirtschaft und des Arbeitsmarktes könne man gar nicht hoch genug einschätzen, betonte Oliver Jörg. Daher müsse der Schwerpunkt der Förderung auch weiterhin bei ihnen liegen. „Wir werden nicht nur die Exzellenz-Unis unterstützen“, so der Landtagsabgeordnete.

Ein Versprechen, das Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny gerne aufgriff. Er erinnerte daran, dass in den kommenden Jahren in der Nachbarstadt Nürnberg eine neue Exzellenz-Uni hochgezogen werde. Der Anspruch, sich beständig weiterzuentwickeln und neue Studiengänge und Forschungsschwerpunkte auf den Weg zu bringen, nehme damit nochmals zu.

„Die Herausforderungen, die auf uns zukommen, sind für uns kein Grund zum Jammern“, stellte Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, klar. Wie dynamisch die Hochschule sei, zeige der Zuwachs an Studienangeboten in den letzten Jahren. Man werde sich weiter an den Anforderungen der Betriebe in der Region orientieren. Dass der Kontakt zur Wirtschaft sehr eng sei, belege auch das stetig wachsende Forschungsbudget. Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden, gab einen Ausblick, was sich hinsichtlich berufsbegleitender Studienangebote entwickle. Ziel sei es, das Angebot an Abschlüssen und Weiterqualifizierungen auszuweiten.

Das Megathema „Digitalisierung“, welches derzeit über allem schwebe, werde auch eine weitere Seite der OTH Amberg-Weiden sichtbarer machen, die in der öffentlichen Wahrnehmung oft hinter dem Praxisbezug zurückstehe. Dabei sei klar, so Prof. Dr. Andrea Klug, dass neben der Neuentwicklung auch die Folgenabschätzung an der OTH Amberg-Weiden verankert sei: „Das liegt in unserer DNA.“ Ethisch verantwortliches wie nachhaltiges Forschen und Arbeiten sei immer geboten. Da die Digitalisierung aber einen enormen Umbruch der Lebensverhältnisse und Lebensweise darstelle, erwarte die Bevölkerung zu recht von der Wissenschaft, mögliche negative Folgen rechtzeitig zu identifizieren, damit diese bestenfalls vermieden werden können.

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news-4874 Wed, 12 Sep 2018 13:32:43 +0200 Die Welt der Stromspeicher https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201809124874-die-welt-der-stromspeicher/ „Elektrochemische Speicher: Superkondensatoren, Batterien, Elektrolyse-Wasserstoff, rechtliche Rahmenbedingungen“ – Drei Jahre nach der Erstauflage präsentieren die Autoren Prof. Dr. Peter Kurzweil und Prof. und Dr. jur. Otto K. Dietlmeier die umfassend aktualisierte und erweitere Neuauflage des Lehr- und Fachbuches, das rechtzeitig zum Wintersemester 2018/19 im Verlag Springer Vieweg erschienen ist. Für Studierende und Anwender erschließt das Werk die Welt der elektrochemischen Speicher von heutigen und künftigen Batterien, bis zu Superkondensatoren und Konzepten, die Fotosynthese der Pflanzen technisch nachzubilden. Elektrochemische Speicher bieten trotz der bislang unbefriedigenden Energiedichte universelle Vorteile für unzählige Anwendungen in der Elektro-, Energie- und Automobilindustrie. Der Fachtext erhellt die Speicherung überschüssiger Wind- und Sonnenergie und erläutert die chemische Speicherform Wasserstoff aus nicht-fossilen Ressourcen. Jeder Themenbereich behandelt die physikalischen, chemischen, ingenieurtechnischen und materialwissenschaftlichen Grundlagen und gibt eine interdisziplinäre Sicht auf den aktuellen Entwicklungsstand neuartiger Speicherkomponenten. Eine Übersicht der rechtlichen Rahmenbedingungen nach dem neuesten Stand der Gesetzgebung rundet den Inhalt ab. Übungsbeispiel und Rechenaufgaben erlauben ein fundiertes Selbststudium.

Bibliografische Daten: P. Kurzweil, O. K. Dietlmeier, Elektrochemische Speicher: Superkondensatoren, Elektrolyse-Wasserstoff, Rechtliche Rahmenbedingungen, Springer Vieweg, Wiesbaden, .2. Auflage, 632 Seiten, ISBN 978-3-658-21828-7

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news-4889 Tue, 11 Sep 2018 11:35:00 +0200 Digitalisierung strategisch und konkret https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201809114889-digitalisierung-strategisch-und-konkret/ Der digitale Wandel verändert Lehren und Lernen. Was bedeutet das für die Bildung der Zukunft? Und wie wird Digitalisierung an der OTH Amberg-Weiden konkret gelebt? FDP-Bildungsexpertin Britta Hundesrügge besuchte mit einer Delegation die Hochschule in Amberg und holte sich in einem Fachgespräch mit der Hochschulleitung Antworten. Die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, Prof. Dr. Andrea Klug, begrüßte die Gäste und stellte Daten zur Hochschulentwicklung vor. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildete das strategische Ziel, Studium und Lehre auf die Erfordernisse der Digitalisierung einzustellen und weiterzuentwickeln. Dabei, so Prof. Dr. Andrea Klug, habe man bereits erste Meilensteine gesetzt, beispielsweise durch die Einführung neuer Studiengänge wie Mechatronik und Digitale Automation, Digital Business oder Industrie-4.0-Informatik.

Mit dem Leuchtturmprojekt Digitaler Campus, für das die bayerische Staatsregierung die Schaffung von über 30 neuen Stellen und 360 neuen Studienplätzen in Aussicht gestellt hat, werde man einen weiteren großen Schritt nach vorne tun. „Das stärkt die gesamte Region, denn wir bilden die hochspezialisierten Fachkräfte aus, die viele mittelständische Unternehmen brauchen, um auf dem Weltmarkt bestehen zu können“, erklärte Prof. Dr. Andrea Klug.

Wie Digitalisierung praktisch gelebt wird, zeigte die anschließende Führung durch das Fraunhofer Lernlabor Cybersicherheit. Die OTH Amberg-Weiden ist in einem Verbundprojekt beteiligt, in dem Schulungen zu aktuellen Themen der Cybersicherheit für Fach- und Führungskräfte aus der Industrie sowie Behörden entwickelt werden.

Adrian Zimmermann und Sandra Hildebrandt, beide Absolventen des Amberger Master-Studiengangs Medientechnik und Medienproduktion, entwickeln und produzieren im Amberger Labor moderne E-Learning-Inhalte in Form von Videos oder Lernapplikationen.

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news-4868 Fri, 07 Sep 2018 12:23:37 +0200 Buchveröffentlichungen: Ingenieurmathematik Schritt für Schritt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201809074868-buchveroeffentlichungen-ingenieurmathematik-schritt-fuer-schritt/ Eine Brücke von der Theorie zur Anwendung bauen zwei neue Mathematik-Lehrbücher von Prof. Dr. Harald Schmid (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik, die diese Woche im Springer Verlag erschienen sind. „Elementare Technomathematik“ und „Höhere Technomathematik“ verfolgen zwei Ziele: Sie sollen einerseits anhand zahlreicher Anwendungsbeispiele wichtige Rechen- und Lösungsverfahren aufzeigen und andererseits die dafür benötigten mathematischen Zusammenhänge bereitstellen. Der Band „Elementare Technomathematik“ vertieft die Schulmathematik und baut diese Grundlagen soweit aus, dass im Band „Höhere Technomathematik“ auch weiterführende Themen aus der Ingenieurmathematik behandelt werden können. Das Buch eignet sich als Begleitlektüre zu den Mathematik-Vorlesungen und zur Prüfungsvorbereitung. Aufgrund der vielen Übungsaufgaben ist es auch sehr gut zum Selbststudium geeignet.

Inhalt „Elementare Technomathematik“:
Arithmetik und Trigonometrie – Gleichungen und Matrizen – Vektoren und Transformationen – Funktionen und Grenzwerte – Komplexe Zahlen – Differentialrechnung – Integralrechnung

Themen in „Höhere Technomathematik“:
Partielle Ableitungen – Komplexe Funktionen – Mehrdimensionale Integrale – Vektoranalysis – Differentialgleichungen – Reihenentwicklungen – Stochastik

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news-4865 Wed, 05 Sep 2018 15:10:49 +0200 Internationale Perspektiven zur Cyberkriminalität https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201809054865-internationale-perspektiven-zur-cyberkriminalitaet/ Hackerangriffe auf Autos – Durch die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Automobilen können Hackerangriffe zukünftig ein Problem werden. Dabei machen die Gefahren nicht vor Landesgrenzen halt. Auf dem Symposium und der anschließenden Summer School zum Thema „International Perspectives on Cybercrime“ an der Strathclyde Universität in Glasgow hatten Tobias Nickl und Nicholas Jäger von der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) die Gelegenheit, ihre Forschungsthemen „Scheduling-based Attacks on Cars“ und „Security Aspects in Automomous Driving Scenarios“ vor einem internationalen Publikum präsentieren zu können. Theoretisch als auch praktisch haben sie die Gefahren von modernen vernetzten Automobilen, sowie autonomer Mobilität bezüglich „Hackbarkeit“ aufgewiesen und thematisiert. Mitarbeiter und ausgewählte Studierende der OTH Amberg-Weiden reisten Ende August nach Schottland, um an dem Symposium und der Summer School „International Perspectives on Cybercrime“ teilzunehmen. Neben den Vorträgen von Tobias Nickl und Nicholas Jäger bot das Symposiun ein breites Themenspektrum: „Fake News and Information Warfare“, „Cybercrime and the Usage of Cloud“ oder „Smart Cities. Dabei wurden Fragestellungen erörtert, wie heutzutage gezielt Falschmeldungen durch Botnetze in Socialmedia-Plattformen wie Twitter und Facebook verbreitet werden, um Meinungen und Stimmungen zu beeinflussen, welche beispielsweise ganze Wahlergebnisse ändern können.

Leichtes Leben für Hacker?

Im Zusammenhang mit der Nutzung von Clouddiensten, wie beispielsweise Apples iCloud, Google Drive und DropBox, wurde die Frage erörtert, ob es User durch die Nutzung dieser Dienste eventuellen Hackern nicht leichter machen, um gezielt an personenbezogene Daten zu gelangen. Nicht zuletzt wurde über die Gefahren von sogenannten „Smart Cities“ gesprochen und abgewogen, ob der Zugewinn von Komfort und Nutzen einer vernetzten und überwachten Stadt nicht auch ein großes und vor allem leichtes Angriffsziel für Cyberterroristen darstellt, wenn sicherheitsrelevante Vorkehrungen für kritische Bereiche, wie beispielsweise die Stromversorgung oder Überwachungskameras, falsch implementiert oder gar nicht vorhanden sind.
Am Ende des ersten Tages wurden die internationalen VeranstaltungsteilnehmerInnen aus Großbritannien, Kanada, Malaysia, Saudi Arabien, Thailand, der Türkei und Deutschland noch von der Stadt Glasgow zu einem Empfang in das Rathaus eingeladen.

Internationale Zusammenarbeit bei Bekämpfung von Cybercrime

In der darauffolgenden viertägigen Summer School gehörten zu den untersuchten Themen vorrangig die Fragestellungen: „Wie umgehen Hacker die Grenzen der Rechtsprechung?“, „Wie erfolgt deren internationale Zusammenarbeit?“ und „Welche internationalen Herausforderungen liegen für die Strafverfolgung bei diesen Delikten vor?“. Auch die neuen Regelungen durch die europäische Datenschutz-Grundverordnung war immer wieder Thema. Die Vorträge wurden an diesen Tagen auch von den Studenten der Simon Fraser University aus Kanada gestaltet. Die genannten Herausforderungen wurden in unterschiedlichen Kontexten wie Malware, Banking-Trojaner, Human Trafficking und Cryptojacking betrachtet. Die Ergebnisse dieser Forschungen waren, dass „Hacker“ scheinbar den Betroffenen, der Gesetzgebung und ihren Verfolgern immer einen Schritt voraus zu sein scheinen und mehr internationale Zusammenarbeit und Abbau von Bürokratie bei der Bekämpfung bestehen muss.

Zusätzlich gab es zu den Betrachtungen der theoretischen Fragestellungen noch Workshops, die unter anderem von Prof. Dr. Andreas Aßmuth (OTH Amberg-Weiden, Fakultät EMI) durchgeführt wurden. Hier wurde ein Einblick in die Grundlagen der Kryptografie gegeben und zudem eindrucksvoll das Eindringen, Übernehmen und Steuern eines fremden PC-Systems anhand einer kompromittierten PC-Funktastatur vorgeführt.

Organisiert wurde das Symposium mit der anschließenden Summer School von Dr. George Weir (University of Strathclyde, Schottland), Dr. Barry Cartwright und Dr. Richard Frank (beide Simon Fraser University, Kanada) sowie Prof. Dr. Andreas Aßmuth (OTH Amberg-Weiden, Fakultät EMI). Das Resümee der TeilnehmerInnen: Eine sehr lehrreiche Veranstaltung, die für alle Beteiligte neue interessante Impulse und Ansichten näherbringen konnte, auch in Themengebieten, die nicht zur allgemeinen Tagesordnung gehören. Am Ende der Woche waren alle TeilnehmerInnen für die Gefahren und nötigen Voraussetzungen bei der Bekämpfung von „Cybercrime“ sensibilisiert.

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news-4861 Wed, 29 Aug 2018 15:26:13 +0200 Unterwegs im Reich der Mitte https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808294861-unterwegs-im-reich-der-mitte/ Elf Tage im Reich der Mitte: Zwölf Studierende des Studiengangs Internationales Technologiemanagement und zwei Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen besuchten China, genauer gesagt: die Beijing Foreign Studies University (BFSU) in Peking. Auf dem Vormittagsprogramm standen Vorlesungen in Englisch und Deutsch zu verschiedenen Themengebieten, unter anderem chinesische Politik, Wirtschaft, Geschichte, Bildungssystem und Religion, immer mit Bezug zu den Verhältnissen in der westlichen Welt.

Am Nachmittag ging’s aus der Theorie in die Praxis: Die Studierenden schnupperten Kultur, besuchten Stadt und Umland. Dabei lernten sie Sehenswürdigkeiten kennen wie die Verbotene Stadt, den Platz des himmlischen Friedens, die Große Mauer und das zentrale Konfuzius-Institut Hanba“. Außerdem konnte die Exkursionsgruppe die chinesische Wirtschaft am Beispiel der Autoindustrie beobachten und ihre Sprachkenntnisse im Alltag anwenden und ausbauen.

Die Studierenden empfanden diese Reise als großen Erfolg, vor allem, weil sie neue Erfahrungen sammeln, die chinesische Lebenswese besser verstehen und Brücken nach Fernost bauen konnten. Einige von ihnen wollen jetzt ihr praktisches Auslandssemester in China absolvieren.

Der Aufenthalt in China wurde durch das zentrale Konfuzius-Institut Hanban finanziell unterstützt und vom Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, der Beijing Foreign Studies University und der Chinesisch-Dozentin Hui Weber von der OTH Amberg-Weiden organisiert und koordiniert.

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news-4860 Wed, 29 Aug 2018 06:40:00 +0200 Jahrestagung der Bayerischen Gesellschaft für Nuklearmedizin https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808294860-jahrestagung-der-bayerischen-gesellschaft-fuer-nuklearmedizin/ Die 39. Jahrestagung der Bayerischen Gesellschaft für Nuklearmedizin fand in diesem Jahr in Nürnberg statt. Zahlreiche ExpertInnen aus der Nuklearmedizin berichteten unter anderem über ihre aktuellen Forschungsprojekte. Für eines der Highlights sorgte die OTH Amberg-Weiden. Prof. Dr. Ralf Ringler, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, war einer der Organisatoren und Leiter des physikalisch-technische Programms. Unter dem Motto „Aktuelles aus Physik, Technik und dem neuen Strahlenschutzgesetz“ wurden vor allem Fragen aus der Medizinischen Physik und der Medizintechnik angesprochen. Auch Laboringenieurin M. Sc. Larissa Blümlein vertrat die OTH Amberg-Weiden mit einem Vortrag über den Einfluss offener radioaktiver Stoffe auf die Funktionssicherheit bei aktiven medizischen Implantaten. Ein weiteres Thema auf dem Kongress: das neue Strahlenschutzgesetzes, das ab dem nächsten Jahr in Kraft treten wird.

Interessante Vorträge gab es darüber hinaus zum Gebiet der diagnostischen Möglichkeiten in der Nuklearmedizin bei Demenz. Auch die Qualitätssicherung der einzelnen nuklearmedizinischen Modalitäten stand im Mittelpunkt der Tagung. Im Zuge der fachspezifischen Vorträge kamen MedizinphysikexpertInnen, FachärztInnen oder Medizinisch-Technische RadiologieassistentInnen auf ihre Kosten.

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news-4863 Tue, 28 Aug 2018 17:49:00 +0200 Medizintechnik-Exkursion zum Forschungsreaktor in Garching https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808284863-medizintechnik-exkursion-zum-forschungsreaktor-in-garching/ Medizintechnik kennt keine Grenzen: Unter diesem Motto führte Prof. Dr. Ralf Ringler, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, die Studierenden der Medizintechnik der OTH Amberg-Weiden aus den Semestern zwei bis sechs zu einem Besuch an den Forschungsreaktor FRM-II in Garching. Was haben Medizintechnik und ein Forschungsreaktor gemeinsam? Antworten auf die Frage erhielten die Studierenden der Medizintechnik von MitarbeiterInnen des Forschungsreaktors in anschaulicher Weise. Am Forschungsrektor in Garching kann im Rahmen der Patientenversorgung eine spezielle Tumor-Therapie unter Verwendung von Neutronen durchgeführt werden. Zudem wird der Reaktor zur Produktion von offenen radioaktiven Stoffen für Diagnostik und Therapie in der Nuklearmedizin verwendet.

Therapeutisch können vor allem oberflächennahe Tumorformen, die durch die konventionelle Strahlentherapie mit Photonen und Elektronen nur schwer behandelt werden können, in Garching erfolgreich therapiert werden. Zu dieser speziellen Therapieform haben aufgrund der beschränkten Anzahl an Neutronenreaktoren allerdings nur wenige Patienten Zugang.

Eine weitere, auch für Studierende der Medizintechnik interessante Technik (auch, wenn sie nicht an Patienten angewandt werden kann), ist die Bildgebung mit Hilfe von Neutronen. Dabei verhalten sich die ungeladenen Neutronen anders als z.B. Röntgenstrahlen. Metalle sind für Neutronen quasi durchsichtig, da die Neutronen nicht wie Röntgenstrahlen abhängig von der Dichte sind, sondern durch Stoßprozesse geschwächt werden. Der Einsatz der Bildgebung mit Hilfe von Neutronen ist breit gefächert, so werden beispielsweise historische, vor allem metallische Fundstücke untersucht, ohne sie beschädigen zu müssen oder laufende Motoren „gefilmt“, um die Prozesse im Inneren verstehen und nachvollziehen zu können. Das primäre Forschungsziel ist allerdings die Untersuchung supraleitender Materialien.

Des Weiteren beschäftigen sich die WissenschaftlerInnen des Heinz Maier-Leibnitz Zentrums (MLZ), die am FRM-II arbeiten, mit der Neutronenanalytik. Dabei werden durch elementare analytische Anwendungen kleinste Spurenelementgehalte verschiedenster Materialen auf atomarer Ebene bestimmt. Aus dem entstehenden Spektrum kann die Elementkonzentration der Probe bestimmt werden. Die Bandbreite der untersuchten Proben reicht von prähistorischen Fundstücken bis zu Materialien für die Halbleitertechnik.

Ein Blick in das Reaktorbecken von oben und die weitläufige Experimentierhalle mit langsamen Neutronen zeigte den Studierenden die weitläufigen Ausmaße der Anlage und die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen, die zum sicheren Betrieb der Anlage unabdingbar sind.

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news-4864 Tue, 28 Aug 2018 05:13:00 +0200 Medizintechnik: Exkursion in die Kliniken Nordoberpfalz AG https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808284864-medizintechnik-exkursion-in-die-kliniken-nordoberpfalz-ag/ Mit den Studierenden der Medizintechnik des zweiten Semesters unternahm Prof. Dr. Ralf Ringler eine Exkursion zu der Kliniken Nordoberpfalz AG. Im Rahmen der Vorlesung Biophysik sollten sie die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten eines Medizintechnikers im klinischen Alltag kennen lernen. Empfangen wurde die Gruppe von der Referentin des Ärztlichen Direktors der Klinik, Dr. Susanne Holzgartner. In einer übersichtlichen Darstellung zeigte sie die Entwicklung des Klinikums Weiden und den Konsolidierungsprozess mit den umliegenden Krankenhäusern zur Aktiengesellschaft in der heutigen Form auf. Die Anpassung der Dienstleistungen der einzelnen Krankenhäuser führte zu einem positiven Wachstum, der betriebswirtschaftlich notwendig ist, um im hart umkämpften Gesundheitsmarkt zu überleben.

Im Anschluss an den Vortrag von Dr. Susanne Holzgartner wurden die Studierenden vom Leiter der Medizintechnik, Herrn Woppert, in die Welt der Medizintechnik im klinischen Betrieb eingeführt. Die Medizintechnik verwaltet den gesamten Park an Medizinprodukten der Kliniken Nordoberpfalz AG. Neben fundierten technischen und physikalischen Kenntnissen eines Medizintechnikers/einer Medizintechnikerin muss dieser/diese auch profunde Kenntnisse im Bereich der gesetzlichen Regelungen haben.

Hr. Woppert ging von den vielen Bereichen eines Medizintechnikers/einer Medizintechnikerin im Klinikalltag exemplarisch genauer auf den Bereich „Reparatur und Service“ ein. Er zeigte anhand eines Beispiels wie die Vorgänge im Falle eines Defekts und einer notwendigen Reparatur ablaufen. Außerdem stellte er einen Sevicevertrag mit der Firma Philips vor, die somit für einen großen Bereich des Services und der Instandhaltung zuständig ist.

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news-4857 Thu, 23 Aug 2018 14:00:43 +0200 Fünf Tage Zukunft: Internationale Projektwoche bei BHS Weiherhammer https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808234857-fuenf-tage-zukunft-internationale-projektwoche-bei-bhs-weiherhammer/ Hand in Hand im Namen der Wissenschaft. Mitte August trafen sich Studierende aus verschiedenen Nationen und Studiengängen in der Oberpfalz. Ihr Ziel: das BHS Innovision Center in Weiherhammer. Ihre Mission: einen Blick werfen ins Jahr 2040. Das Ergebnis: tiefe Einblicke in Industrie-Trends der Zukunft. Die 14 TeilnehmerInnen führten ihre Mission im BHS Innovision Center durch, einem Innovativen LernOrt (ILO) der OTH Amberg-Weiden. Neun von ihnen kamen aus der OTH Amberg-Weiden, zwei international Studierende aus Malaysia und fünf von der Westböhmischen Universität in Pilsen. Bunt gemischt auch die Studienrichtungen: Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, BWL, Anthropologie, Energietechnik und Internationales Technologiemanagement – also viele verschiedene Blickwinkel, aus denen die Herausforderungen von Morgen betrachtet und angegangen werden konnten. Konkret waren das: Personal im Jahr 2040, Logistik im Jahr 2040 und Energieeffizienz in produzierenden Unternehmen.

Bei „Logistik im Jahr 2040“ diskutierten sie den Einsatz von Robotern und Drohnen sowie die Digitalisierung der gesamten logistischen Wertschöpfungskette einschließlich der Lieferanten – beim „Personal 2040“ standen der demografische Wandel in der Region oder Werteveränderungen bei ArbeitnehmerInnen (Generation Y, Z, Alpha) im Mittelpunkt: Die TeilnehmerInnen beschäftigten sich mit den Auswirkungen dieser Trends auf die Personalarbeit bei BHS. Schwerpunkt Nummer 3 dreht sich um Energieeffizienz und Energiesparen in produzierenden Unternehmen, auch mit konkreten Vorschlägen und Ideen für die BHS.

Input holten sich die Studierenden nicht nur bei den verschiedenen Workshops, sondern auch bei Exkursionen zur IGZ Falkenberg oder dem Liebensteiner Kartonagenwerk. Auf dem Programm standen außerdem eine Besichtigung der BHS und der OTH Amberg-Weiden, insbesondere der Labore.

Das Resümee nach fünf Tagen: Mission erfüllt! Die TeilnehmerInnen präsentierten nicht nur gute Lösungen, sondern haben interdisziplinär zusammengearbeitet, ihre Sprachkenntnisse verbessert, zielgerichtet über Fachgrenzen hinaus kommuniziert, Verständnis für andere wissenschaftliche Disziplinen entwickelt – und Motivation für das erste oder nächste Auslandssemester geschöpft.

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news-4852 Mon, 20 Aug 2018 11:35:54 +0200 Studiengang der Woche: Industrie-4.0-Informatik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808204852-studiengang-der-woche-industrie-40-informatik/ Spät ist immer noch früh genug! Kurzentschlossene können sich auch nach der offiziellen Frist noch um einen Studienplatz bewerben. Zum Beispiel für das Bachelorangebot Industrie-4.0-Informatik. Hier stellt sich unser Studiengang der Woche persönlich vor ... Warum sind Informatikerinnen und Informatiker heute gefragter denn je?

Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Smart Factories, also vernetzte, sich selbst organisierende Fabriken, werden Realität: Werkzeuge, Anlagen, Produkte und Transportmittel kommunizieren miteinander – von der Entwicklung über die Herstellung bis zum Service sind alle Prozesse digital gesteuert. Die reale und virtuelle Welt, Industrie und Informatik wachsen immer mehr zusammen. Ganz klar, dass Informatikerinnen und Informatiker da extrem gefragt sind, schließlich ist die Industrie 4.0 auf deren Know-how angewiesen. Und dieses Know-how erhalten junge Menschen bei mir!

Was unterscheidet Dich von einem klassischen Informatik-Studium?

Ich bereite Studierende gezielt auf die Industrie 4.0 vor: In der neuen, digital vernetzten Produktionswelt sind die Übergänge zwischen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik fließend. Dementsprechend breit muss die Ausbildung anlegt sein. Deshalb lernen sie bei mir nicht nur die Grundlagen der Kerninformatik wie Mathematik oder Programmierung, sondern erhalten vor allem Einblicke in Themengebiete, die für den Bereich Industrie 4.0 besonders relevant sind: cyberphysische Systeme, Sensoren-Aktoren-Netze, Mobile Computing, Embedded Systems und Internet of Things, Produktgedächtnisse, Big Data/Data Analytics, Intelligente Mensch-Maschine-Schnittstellen, Echtzeitbetriebssysteme, Informationssicherheit, Innovative Fabriksysteme sowie Fertigungsleittechnik. Die Informatik-Grundlagen kommen dabei auch nicht zu kurz, zum Beispiel Algorithmen und Datenstrukturen, Datenbanken, Projektmanagement oder Computernetzwerke.

Ihre theoretischen Kenntnisse vertiefen Studierende in umfangreichen und spannenden Praxis- und Projektarbeiten: Dabei entwickeln sie unter anderem interaktive Fabrik-Apps oder entwerfen einen instrumentierten Industrie-4.0-Handarbeitsplatz.

Was erwartet Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss?

Wie gesagt: Industrie-Informatikerinnen und -Informatiker werden händeringend gesucht. Denn als Informatik-Spezialistinnen und -Spezialisten mit breiten Ingenieurs-Hintergrund sprechen sie die Sprache der Industrie und Wirtschaft. Sie entwerfen anspruchsvolle Software-Systeme, programmieren in Teams unter Einsatz moderner Entwicklungswerkzeuge und integrieren Soft- und Hardware zu robusten Gesamtsystemen. Sie können in fast allen Technologie-Bereichen in ihre Karriere starten oder in die Forschung gehen.

Welche Studierenden wünschst Du Dir?

Grundsätzlich sollten sie Spaß an der Arbeit mit Computern haben. Außerdem sollte sie Interesse an Naturwissenschaften, vor allem Mathematik und Physik, mitbringen. Das ist wichtig, nicht zuletzt für die ingenieurswissenschaftlichen Aspekte des Studiums. Auch technisches Interesse schadet nicht, schließlich müssen angehende Informatikerinnen und Informatiker verstehen, wie ein Rechner aufgebaut ist oder wie Datenbanken funktionieren.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt hier.

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news-4848 Mon, 13 Aug 2018 14:25:59 +0200 Studiengang der Woche: Elektro- und Informationstechnik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808134848-studiengang-der-woche-elektro-und-informationstechnik/ Noch keinen Studienplatz? Die OTH Amberg-Weiden hat die Bewerbungsfrist für ausgewählte Studiengänge verlängert, darunter das Bachelorangebot „Elektro- und Informationstechnik“. Hier stellt sich der innovative Studiengang der Woche persönlich vor … Die Zukunft der Produktion liegt in Smart Factories, intelligenten Fabriken. Was genau ist darunter zu verstehen?

Die klügere Fabrik denkt mit: In Smart Factories sind die Maschinen digital vernetzt und koordinieren selbständig die Produktionsprozesse. Transport-Roboter regeln Logistik und Materialfluss, Montageroboter übernehmen anstrengende und monotone Arbeiten. Dabei entstehen ganz neue Wertschöpfungsketten, die es unter anderem erlauben, individualisierte Produkte herzustellen, aber in Massen-, nicht in Werkstattfertigung. So wird es zum Beispiel präzise auf den Fuß abgestimmte Sportschuhe oder Möbel geben, die haargenau auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten sind.

Also heißt es bald: Kollege Roboter, übernehmen Sie?

In gewisser Weise ja. Aber für Elektro- und Informationstechnikerinnen und -techniker wird es immer genug zu tun geben – irgendwer muss den Maschinen ja das Denken beibringen. Gemeinsam mit Informatikerinnen und Informatikern werden Elektroingenieurinnen und -ingenieure die Industrie digitalisieren und die Produktion smart machen. Was genau auf sie zukommt, ist heute noch schwer vorherzusagen. Doch eines ist sicher: Wer bei mir studiert, ist für die Zukunft gut aufgestellt.

Was lernen Studierende bei Dir?

Zu Beginn ihres Studiums lernen Studierende vor allem die naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Grundlagen: Auf dem Lehrplan stehen neben Mathematik und Physik auch Konstruktion, Informatik und Elektrotechnik. Im Laufe des Studiums können sie sich zwischen den Vertiefungsrichtungen Automatisierungstechnik, Energietechnik oder Industrielle Kommunikationstechnik entscheiden. Sie spezialisieren und fokussieren sich auf innovative, zukunftsträchtige Gebiete wie Prozessdatentechnik, Robotik oder elektrische Energietechnik.

Welche Karrieremöglichkeiten bieten sich?

Nach ihrem Abschluss stehen ihnen eine Vielzahl von Karrierewegen offen – sie sind in der Kommunikationsbranche genauso gefragt wie im Energiesektor und der Fahrzeugtechnik, im IT-Bereich oder der Medizintechnik. Zu ihren Aufgabengebieten gehören unter anderem Entwicklung, Fertigung und Qualitätsmanagement, aber auch Vertrieb, Service und Begutachtung.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt hier.

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news-4858 Mon, 13 Aug 2018 11:57:00 +0200 Amberger Zukunftskongress: fair.handeln. https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808134858-amberger-zukunftskongress-fairhandeln/ Wie können wir gemeinsam eine lebenswerte und friedliche Zukunft gestalten? Wie stellen wir uns die Welt von Morgen vor und wie kommen wir dahin? Das sind die Fragen, welche sich die Zukunftsakademie, die OTH Amberg-Weiden und die Fairtrade Stadt Amberg als Veranstalter am 2. Amberger Zukunftskongresses stellten. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, erwartete die rund 150 BesucherInnen auf dem Campus in Amberg ein breites Informationsangebot zum Thema „fair.handeln.“ In Vorträgen, Workshops oder Kurzfilmen konnten sie sich mit Nachhaltigkeit und Fairness im Hinblick auf unsere Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft beschäftigen.

Auf dem Programm standen unter anderem Vorträge über solidarische Landwirtschaft, Klimawandel, Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene oder Tiefenökologie. Die Ausstellung „Schwarz ist der Ozean“ zeigte, wie Kolonialismus und Fluchtbewegungen nach Europa zusammenhängen. Darüber hinaus informierten verschiedene Anbieter über Themen wie E-Mobilität oder regionale Nahrungsmittel.

Der Zukunftskongress wurde von Dr. Gabi Neugebauer, Heike von Eyb und Barbara Diener-Hönle organisiert. Er wird voraussichtlich im September 2019 wiederholt.

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news-4840 Wed, 08 Aug 2018 10:56:58 +0200 „Innovationsbündnis Hochschule 4.0“ unterzeichnet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808084840-innovationsbuendnis-hochschule-40-unterzeichnet/ Gemeinsam mit den 31 bayerischen Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten unterzeichneten Prof. Dr. Andrea Klug, Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Wissenschaftsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle das Innovationsbündnis Hochschule 4.0 im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei. Seit 2005 schließt der Freistaat Bayern mit den bayerischen Hochschulen Innovationsbündnisse ab. Das aktuelle Innovationsbündnis Hochschule 2018 läuft Ende 2018 aus. Das neue Innovationsbündnis Hochschule 4.0 ist auf den Zeitraum 2019 bis 2022 angelegt. Mit dem Innovationsbündnis gewährt der Freistaat den Hochschulen finanzielle Planungssicherheit über den aktuellen Doppelhaushalt hinaus. Im Gegenzug verpflichten sich die Hochschulen auf die Erreichung hochschulpolitischer Ziele und sichern u. a. die erforderlichen Ausbildungskapazitäten und ein diversifiziertes Studienangebot ebenso wie eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und die Stärkung der Forschungsstrukturen zu. Das neue Innovationsbündnis Hochschule 4.0 sieht – für die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Technischen Hochschulen sehr positiv – vor, dass der Innovationsfonds für Fachhochschulen von 2,2 Millionen Euro auf 17,0 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt wird.

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news-4839 Tue, 07 Aug 2018 17:15:23 +0200 Handel im Wandel: Markenbildung in digitalen Zeiten https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808074839-handel-im-wandel-markenbildung-in-digitalen-zeiten/ Das eigene Handelsunternehmen bestmöglich am Markt zu platzieren bringt in Zeiten der Digitalisierung zunehmend neue Herausforderungen mit sich. Wie Markenbildung trotz der Veränderungen erfolgreich gelingt, darüber diskutierten Experten und Praktiker bei der Tagung „Handel 4.0“, eine Veranstaltung der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim in Kooperation mit der Bayern Design GmbH und der OTH Amberg-Weiden. „Anstelle der klassischen Handelsparameter ‚Preis‘ und ‚Sortiment‘ rücken andere Aspekte der Profilgebung in den Mittelpunkt. Händler müssen neben dem Service vor allem über die Marke beim Kunden Emotionen und Bindung erzeugen“, sagte der im Juli neu gewählte IHK-Präsident Michael Matt. Die Herausforderung dabei: Die Marke herauszuarbeiten und über verschiedene Kanäle zum Kunden zu transportieren. Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden, weiß: „Nicht mehr das Produkt alleine entscheidet. Die Unternehmensmarke steht für den Kunden im Vordergrund.“ Wie erfolgreiches Markendesign funktionieren kann, zeigten Referenten aus der Praxis.

Digitales Ladengeschäft

Josef Kürner, geschäftsführender Gesellschafter der Panzer Shopconcept GmbH & Co. KG, ist sich sicher: „Die stationären Läden werden nicht aussterben, jedoch werden nur Händler mit professionellen und neuen Konzepten überleben.“ Einen Laden mit Markenbotschaft und Einkauferlebnis für den Kunden zu schaffen sei essentiell. Dafür müssten sowohl analoge Bausteine, wie Aufenthaltszonen, als auch digitale Bausteine, wie Tablets als digitale Beratertools, kombiniert werden. Jan Domin von der Schmidhuber Brand Experience GmbH aus München zeigte, wie diese Kombination gelingen und die Digitalisierung die Beratung im Ladengeschäft verändern kann. Neben den klassischen Ausstellungsflächen kann sich der Kunde Produkte, selbst wenn sie nicht im Laden stehen, auf sogenannten Mediawalls ansehen und nach seinen Wünschen direkt konfigurieren. Die Digitalisierung führt dazu, dass der Kunde weniger Produkte im Laden vorfindet, die Auswahl durch digitale Features aber deutlich steigt – der Begriff des Showrooms nimmt im Handel langsam konkrete Gestalt an.

Kommunikation und Qualität entscheidend

Max Otto, Werbeleiter der Witt-Gruppe in Weiden, betonte: „In der Markenkommunikation ist es wichtig, dass alles zusammenpasst – online und offline.“ Neben dem Image der Marke brauche es auch immer eine Story, die an den Kunden kommuniziert werden könne. „Eine etablierte Marke dient zur Händlerdifferenzierung und reduziert die Austauschbarkeit des Produkts. Gerade im Onlinegeschäft ist dies mit Blick auf große Marktplätzen wie Amazon entscheidend“, sagte Alexander Hofmann, Geschäftsführer von ecomparo.de aus Neustadt a.d. Waldnaab. Durch die Transparenz im Onlinegeschäft seien Kundenbewertungen entscheidend für den Markenaufbau. Auch Ramin Morady von 1001 Frucht aus Regensburg setzt ebenfalls auf Weiterempfehlung. Qualität ist entscheidend: „Für mich ist wichtig, dass der Kunde wiederkommt, nicht die Ware.“ Zudem nehme er Anregungen der Kunden gerne mit auf. Eine Frage, die heute einen Kunden beschäftige, stehe kurz danach als Blogbeitrag auf der Unternehmenshomepage auch anderen Interessierten zur Verfügung.

„Am Ende geht es immer um ein erfolgreiches Zusammenspiel aus Markenidentität, Markenpositionierung und Markenarchitektur“, fasste IHK-Handelsexperte Dr. Matthias Segerer zusammen.

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news-4838 Tue, 07 Aug 2018 14:36:35 +0200 Studiengang der Woche: Medizintechnik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808074838-studiengang-der-woche-medizintechnik/ Noch keinen Studienplatz? Die OTH Amberg-Weiden hat die Bewerbungsfrist für ausgewählte Studiengänge verlängert, darunter das Bachelorangebot „Medizintechnik“. Hier stellt sich der Studiengang der Woche persönlich vor … Techniktrends wie Digitalisierung oder 3D-Druck ändern die Medizin grundlegend. Was bringt die Zukunft?

Die Digitalisierung in der Medizin birgt enormes Potential. Bilddaten optimieren Vorbereitung und Ablauf der Operation. Ein Roboter unterstützt den Chirurgen bei der Herz-OP, manövriert das Messer an die optimale Stelle, schneidet präzise ohne das geringste Zittern. Künstliche Organe oder Prothesen könnten aus dem 3D-Drucker kommen – exakt abgestimmt auf die Anforderungen der Patientin oder des Patienten. Science Fiction? Nicht wirklich! Schon heute setzen Ärztinnen und Ärzte auf computerassistierte Chirurgie, auch Implantate aus dem 3D-Druck sind keine Fiktion mehr. Die Technik in der Medizin wird immer komplexer – und ich bilde die Medizintechnikerinnen und Medizintechniker aus, die diese Technologie anwenden, betreiben oder erfinden werden.

Was lernen sie bei Dir?

Vom Hörgerät zum Herzschrittmacher, vom MRT zum Hightech-Operationssaal mit Roboterassistenz, von der Hygiene zur Laboranalyse, von elektronischen Implantaten zu neurotechnischen Arm- und Beinprothesen – überall stecken das Wissen, die Erfahrung und Innovationskraft von Medizintechnikerinnen und -technikern drin. Dafür brauchen sie ein breites, interdisziplinäres Know-how, vor allem in den Ingenieurswissenschaften und in der Medizin. Das bekommen sie bei mir! Auf dem Studienprogramm stehen naturwissenschaftliche, feinwerktechnische, elektrotechnische und medizintechnische Kurse. Außerdem Module über Physiologie oder Anatomie. In den Integrationsmodulen erhalten Studierende zudem Schlüsselqualifikationen, die sie für ihre spätere Karriere brauchen.

Wie bringst Du Praxis und Theorie zusammen?

Wie es sich für eine Hochschule für angewandte Wissenschaften gehört, bringen Praktika, Projektarbeiten, Gastvorträge und Exkursionen Farbe in Studium. Dafür arbeiten wir mit innovativen LernOrten wie der Kliniken Nordoberpfalz AG und dem Klinikum St. Marien in Amberg zusammen. Außerdem lernen und forschen die Studierenden bei uns in hochmodernen Laboren: ein Reinraum der ISO-Klasse 7, ein Radiologie-Nuklearmedizinbereich und der innovative Lehr- und Forschungs-OP gehören zu unseren Ausstattungs-Highlights.

Deine Studierende engagieren sich auch bei verschiedenen Veranstaltungen ...

Vielen Medizintechnik-Studierenden ist das Pflichtprogramm zu wenig, sie bringen sich auf Veranstaltungen wie OTHealthy oder ORTHO – Kongress der Master ein, die fast vollständig von ihnen geplant und umgesetzt werden. Ein Team, an dem vier Medizintechnik-Studierende beteiligt sind, hat beim Hackathon Rural Health an der OTH in Weiden zwei Auszeichnungen erhalten: den Preis für den innovativsten Vorschlag und den Publikumspreis. Ihre Geschäftsidee: ein Sprachroboter, der Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Brückenzeit zwischen stationärer und ambulanter Therapie unterstützen soll. Mit dieser Idee basteln sie zurzeit an ihrem Start-up.

Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach Ihrem Abschluss?

Der Gesundheitsmarkt boomt. Allein in Deutschland arbeiten rund sieben Millionen Menschen in der Gesundheitswirtschaft. Tendenz steigend. Nach ihrem Abschluss stehen den Studierenden deshalb viele Karrierewege offen: Sie können in Krankenhäusern, in der medizinischen Industrie oder in Forschungsinstituten arbeiten. Die Einsatzgebiete: Entwicklung und Konstruktion von Medizinprodukten, Design und Betreuung von medizinischen Geräten, Vertrieb, Beratung, Qualitätssicherung und vieles mehr. Sie können sich aber auch weiter qualifizieren und den Master machen. Den bekommen sie auch bei uns! Wo kann man Dich kennenlernen? Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt hier.

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news-4842 Mon, 06 Aug 2018 14:09:00 +0200 Forscherinnen-Camp: Schülerinnen digitalisieren Messstation https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808064842-forscherinnen-camp-schuelerinnen-digitalisieren-messstation/ An technischen Problemen tüfteln, bis man zu einer Lösung kommt – programmieren, analysieren. Kurz: Einfach mal selbst ausprobieren – ein gutes Gefühl. Eines, das zwölf Schülerinnen aus ganz Bayern im Forscherinnen-Camp der Bildungs¬initiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 bei der BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau, beim Überbetrieblichen Bildungszentrum in Ostbayern und an der OTH Amberg-Weiden vergangene Woche erlebt haben. Beim Forscherauftrag für die 15- bis 18-jährigen Projektteilnehmerinnen ging es darum, einen so genannten Proben-Applikator im 3D-Druck herzustellen. Außerdem sollten sie einen Roboter, der Messdaten zur Qualitätsprüfung von Wellpappe erhebt, sowie die dazugehörige Messdatenanalyse programmieren. Hilfe bekamen sie bei dieser Aufgabe von Dozenten und Dozentinnen, Studierenden der Hochschule sowie Ingenieurinnen des Unternehmens. Am Ende der Woche stellten die 13 Schülerinnen ihre Ergebnisse bei einer Abschlussveranstaltung vor.

Im Camp unter der Trägerschaft des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) erhalten die Mädchen einen realistischen Einblick in den Berufsalltag einer Ingenieurin. Ganz nebenbei geht es auch um andere Qualifikationen, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind, wie Präsentationskompetenz und Teamfähigkeit. Betreut wurden die Schülerinnen von Seiten der OTH Amberg-Weiden von Prof. Dr. Mario Mocker und seinem Team sowie vom Zentrum für Gender und Diversity.

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news-4845 Fri, 03 Aug 2018 15:44:00 +0200 Patentstrategien & LegalTech https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808034845-patentstrategien-legaltech/ Eine intensive Auseinandersetzung und Beratung mit Schutzrechtsstrategien ist gerade in der Startup-Szene von Bedeutung. Die Digitalisierung und die Vernetzung von Produkten bringt es mit sich, dass zunehmend neue Spieler in die bestehenden Märkte drängen. Doch wie können wertvolle Innovationen und Patente identifiziert werden und wie kann ich mein Know-How schützen? Die Veranstaltung der OTH Amberg-Weiden in Kooperation mit der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) zu „Patentstrategien & LegalTech“ brachte Licht ins Dunkle. Die Gründerszene hat sich gemeinsam mit Patentanwälten an der OTH in Amberg getroffen. Themenschwerpunkt waren die Entwicklungen und Potentiale von künstlicher Intelligenz und Schwarmintelligenz im Patentwesen. Impulse lieferten zwei Münchner Startups (GoodIP & octimine) die mit ihren Plattformen und Dienstleistungen bereits am Markt aktiv sind.

GründerInnen und Studierende des Studiengangs Patentingenieurwesen nutzten die Gelegenheit, sich mit den Fachleuten (z.B. Anwaltskanzlei Meissner Bolte) auszutauschen. Auch namhafte Player aus der Region – von BHS über Siemens und die Volks-und Raiffeisenbanken – informierten sich über die digitalen Trends.

Im zweiten Teil der Veranstaltung bestand im Rahmen einer Paneldiskussion die Möglichkeit, mit GoodIP, Octimine und weiteren Experten zu diskutieren und Fragen aus der Praxis einzubringen. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden. Eine gelungene Auftaktveranstaltung der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz in Zusammenarbeit mit dem Amberger Patenttag und GoodIP. Das Format wird zukünftig auch in Nürnberg und Regensburg angeboten, das spricht für seine Qualität und wir freuen uns schon auf den Herbst, wenn es bei uns mit der Innovation Challenge an konkrete Anwendungsfelder bei der Patentverwertung geht.

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news-4847 Fri, 03 Aug 2018 13:04:00 +0200 Ostbayerisches ScienceCamp 2018: Eintauchen in die Welt der nachwachsenden Rohstoffe https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808034847-ostbayerisches-sciencecamp-2018-eintauchen-in-die-welt-der-nachwachsenden-rohstoffe/ Rapsöl enthält viele Nährstoffe, Mineralien und gesunde Fettsäuren. Doch kann man aus Rapsöl Biodiesel herstellen? Maisstärke wird beim Kochen verwendet, um die richtige Konsistenz von Suppen oder Pudding zu erhalten. Doch kann man aus ihr auch Tüten herstellen? Diesen und anderen Fragen gingen 16 SchülerInnen aus ostbayerischen Gymnasien beim Ostbayerischen ScienceCamp 2018 an der OTH in Amberg nach. Drei Tage forschten sie in dem Bereich „Energie- und Ressourceneffizienz“. Wissenschaft und Forschung sind nicht statisch. Wissenschaft und Forschung sind auch Abenteuer und Erleben. Das zeigte das ScienceCamp. Die SchülerInnen erlebten Forschung hautnah und tauchten tief in die Welt der nachwachsenden Rohstoffe ein. Nach einer fachlichen Einführung in die Themengebiete Oleo-Chemie und Polysaccharide ging es am zweiten Tag in das Labor von Prof. Dr.-Ing. Werner Prell, Experte unter anderem in den Bereichen Verfahrenstechnik und biogene Rohstoffe. Selber forschen und experimentieren, der Neugier freien Lauf lassen und dabei Wissen erwerben – aufgeteilt in vier Gruppen gingen die SchülerInnnen den Forschungsthemen Biodiesel und Thermoplastische Stärke nach.

Forschen – nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern im Austausch mit anderen: Die SchülerInnen hatten sichtlich Spaß. Am dritten Tag wartete dann eine Jury auf sie: In Vierer-Gruppen präsentierten sie ihre Ergebnisse. Im Publikum: Neben Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden war auch der Ministerialbeauftragte Franz X. Huber und zahlreiche LeiterInnen und LehrerInnen der beteiligten Schulen. Überzeugt haben alle Forschergruppe. Der erste Preis für die beste Präsentation ging an die Gruppe, die sich mit Kohlenhydrat-Nachweise beschäftigte.

Über das Ostbayerische ScienceCamp

Das ScienceCamp wird auf Initiative des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Schwandorf mit Unterstützung der OTH Amberg-Weiden und in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus durchgeführt. Mit der Veranstaltung werden begabte und interessierte SchülerInnen der 10. Jahrgangsstufen im MINT-Bereich gezielt gefördert. Das Ostbayerische Science Camp wird jährlich an beiden Hochschulstandorten durchgeführt – vom 27. Februar bis 1. März 2018 fand das ScienceCamp bereits in Weiden statt.

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news-4836 Thu, 02 Aug 2018 13:28:00 +0200 Medienkunstausstellung „Nah & Fern“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808024836-medienkunstausstellung-nah-fern/ „Nah & Fern“ ist eine Begriffskombination, die in unserem heutigen digitalen Zeitalter sofort eine Fülle an Assoziationen auslöst, die weit über den räumlichen Aspekt hinausgehen. Studierende im Masterstudiengang „Medientechnik und Medienproduktion“ an der OTH Amberg-Weiden haben sich mit diesem Begriffspaar technisch künstlerisch auseinandergesetzt. Die Ergebnisse waren in der Medienkunstausstellung im Amberger Ringtheater zu sehen. Durch die globale Vernetzung der Menschen wird die Wahrnehmung von Raum und Zeit neu definiert, Distanzen aller Art werden aufgehoben, die Welt wird zusammengezogen. Das Internet hat begonnen, an den Unterscheidungen zwischen innerem Raum und äußerem Raum zu rütteln, indem es den Unterschied zwischen Hiersein und Dortsein verwischt. So zum Beispiel bei der Bekleidung: Kaufen kann man sie vor Ort, doch produziert werden sie tausende Kilometer entfernt. Auf die Arbeitsbedingungen in der Textilherstellung mach „Grow or Glow“ aufmerksam. Mit diesem Kunstprojekt hat das Studententeam 80 Euro für die „Kampagne für saubere Kleidung“ gesammelt und gespendet.

Kriegsszenen aus fernen Ländern – „Racism is a dancer“ nimmt Bezug auf die Flüchtlingskrise. Derr Konflikt ist fern, die Auswirkungen sind bei uns spürbar. Die Studentengruppe geht der Frage nach, wie nah bzw. persönlich trifft mich das Thema.

Ein weiteres Projekt stellt die Kommunikation durch die neuen Medien kritisch in den Mittelpunkt. „Digital & Nirgends“ zeigt, dass Menschen sich durch neue Medien zwar so nah wie noch nie sind, dadurch aber einen höheren Stressfaktor erfahren. Es treten mehr Komplikationen in der Kommunikation auf und die Bedeutung der Gespräche sinkt.

Auch das Kunstprojekt „Televator“ nimmt Bezug auf die digitale Zeit. Inspiriert durch den „Fluxus Zug“ von dem Künstler Wolf Vostell möchte das Studententeam aktuelles Zeitgeschehen und Strömungen mittel erlebbaren Environments thematisieren. Anstelle eines Zuges haben sie sich als „Transportmittel“ für einen Aufzug entschieden. In dem Aufzug wird das Phänomen Reizüberflutung durch die digitalen Medien, Textnachrichten oder Live-Nachrichten erfahrbar.

Die Medienkunstausstellung ist der Höhepunkt der Studienveranstaltung „Medienkunst“ im Masterstudiengang „Medientechnik und Medienproduktion“ an der OTH Amberg-Weiden, das von den Professoren Dipl.-Des. Karlheinz Müller und Dr. Dieter Meiller betreut wird.

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news-4825 Wed, 01 Aug 2018 12:30:15 +0200 Trinkwasserspender für Studierende https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201808014825-trinkwasserspender-fuer-studierende/ Der große Wunsch der Studierenden nach dem gesunden Lebensmittel und Getränk „Wasser“ ist jetzt in Erfüllung gegangen. In der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik der OTH in Amberg wurde der erste Trinkwasserspender mit und ohne Kohlensäure aufgestellt. Die Stadtwerke Amberg haben rund 2.500 Euro investiert und dafür gesorgt, dass die Studierenden künftig das qualitativ hochwertige und für das Lernen wichtige Trinkwasser nutzen können. „Die Stadtwerke Amberg und die OTH Amberg-Weiden sind seit Jahren in vielfältiger Weise verbunden: Wir kooperieren in Lehre und Forschung, die Stadtwerke Amberg sind Mitglied im PartnerCircle und sie sind auch ein Innovativer LernOrt der OTH Amberg-Weiden. Als nachhaltige Hochschule freuen wir uns, dass die Stadtwerke uns auch in diesem Bereich unterstützen. Vom Trinkwasserspender können Hochschulangehörige frisches Wasser holen und tragen so dazu bei, Müll in Form von Plastikflachen zu vermeiden“, sagt Ludwig von Stern, Kanzler der OTH Amberg-Weiden.

Stefan Stiegler von der Studierendenvertretung der OTH Amberg-Weiden freut sich über frisches Trinkwasser: „Ein Frischwasserspender war schon seit längerem der Wunsch der Studierenden. Durch die Unterstützung der Stadtwerke Amberg gibt es nun die Möglichkeit jederzeit kühles, prickelndes, frisches und gutes Wasser an der OTH Amberg-Weiden zu erhalten. Da viele Studierende auch die Kosten im Blick haben und somit Wasser in Einwegflaschen kaufen, wird mit dem neuen Wasserspender auch noch etwas Gutes für die Umwelt getan.“

Viele Studien zum Thema „Wasser“ zeigen auf, wie wichtig es für die Gesundheit ist, gutes Wasser zu trinken. Die Leistungsfähigkeit und Abwehrkraft soll sich steigern und auch Übergewicht kann durch den Konsum des kalorienarmen Trunks verhindert werden. Das kostenlose Wasser steht allen Studentinnen, Studenten, Mitarbeiterinnen/n, Professorinnen/en und Besuchern der OTH Amberg-Weiden zur Verfügung. Becher oder Flaschen mitbringen, auffüllen und schon kann umweltfreundlich genossen werden.

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news-4824 Tue, 31 Jul 2018 14:41:51 +0200 Studiengang der Woche: Energietechnik und Energieeffizienz https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807314824-studiengang-der-woche-energietechnik-und-energieeffizienz/ Die OTH Amberg-Weiden hat die Bewerbungsfrist für ausgewählte Studiengänge verlängert, Studieninteressierte können sich noch Last Minute bewerben, zum Beispiel für Energietechnik und Energieeffizienz, unseren Studiengang der Woche ... Kannst Du für uns einen Blick in die Zukunft werfen. Wie wird sich die Stromversorgung in den kommenden Jahren entwickeln?

Der Strom kommt nach wie vor aus der Steckdose, aber er stammt aus nachhaltigeren Quellen als heute. Die Trendwende hat sich in den ersten Monaten dieses Jahres deutlich abgezeichnet: Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse waren erstmals die wichtigsten Stromquellen Deutschlands – die Erneuerbaren haben mehr Energie produziert als Braun- und Steinkohlekraftwerke zusammen. Bis 2025 sollen nachhaltige Energieträger ca. 45 Prozent, bis 2050 sogar 80 Prozent des Stroms erzeugen. Die geschieht in u.a. in vielen kleineren und dezentralen Kraftwerken, die geschickt in deutsche Verteilernetze integriert werden müssen.

Wird die Energiewende gelingen?

Das hängt auch von politischen Weichenstellungen ab. Technisch ist vieles bereits möglich. Nicht nur bei der klimafreundlichen Stromerzeugung haben wir große Fortschritte gemacht. Wenn in puncto Netzausbau und intelligente Netze die Energieproduktion und -verbrauch aufeinander abgestimmt werden, geht‘s vorwärts. Die Forschungen im Bereich der Speicherung regenerativer Energie – grundlegend für die Energiewende – werden massiv vorangetrieben und vom Wirtschaftsministerium gefördert. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende ist die Steigerung der Energieeffizienz. Denn Kraftstoff, Strom oder Wärme, die man nicht benötigt, müssen erst gar nicht produziert werden! Was wir jetzt brauchen, sind junge Frauen und Männer, die diese Ideen und Technologien weiterdenken und mit anpacken wollen – das Know-how dafür erhalten Sie bei uns.

Was lernen sie bei Dir?

Bei mir erwerben Studierende das Know-how, um die Energieversorgung der Zukunft sicher und effizient zu gestalten sowie die Umweltbelastung bei der Energieerzeugung zu reduzieren. Die Basis dafür sind natur- und ingenieurwissenschaftliche Fächer wie Mathematik, Chemie und Werkstofftechnik. Im Laufe des Studiums vertiefen sie dann ihr ingenieurwissenschaftliches Wissen: Auf dem Lehrplan stehen unter anderem innovative Verfahren zur Bereitstellung von elektrischer und thermischer Energie mittels Kraft-Wärme-Kopplung oder Technologien zur Speicherung überschüssiger Energie.

Studieren ist mehr als graue Theorie. Wie bringst Du Farbe ins Studium?

An einer Technischen Hochschule geht Probieren oft über Studieren. Angehende Ingenieurinnen und Ingenieure wollen schon sehr früh praktisch arbeiten, eigene Ideen einbringen, umsetzen und testen. Das können sie bei mir in über 30 Hightech-Laboren, unter anderem in den Bereichen Energietechnik, Biotechnologie, Brennstoffzellentechnik, Turbinen- und Motorenprüfstände, Wind- und Solarenergie, Strömungsmaschinen oder Windkanal. Besonders stolz bin ich auf die Auszeichnung im CHE Hochschulranking: In der Kategorie „Ausstattung der Labore“ haben wir den Spitzenplatz erreicht.

Ein ganz besonderes Highlight ist unser Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), eine Technologie, die eine große Rolle in der Energiewende spielen könnte: KWK-Anlagen produzieren neben Strom auch Wärme, die in privaten Haushalten oder in der Industrie eingesetzt wird – der Brennstoff wird also doppelt, und damit effizienter genutzt. Studierende können diese Zukunftstechnologie bei uns kennenlernen und selbst mit innovativen KWK-Systemen arbeiten. Das bieten nur wenige Hochschulen …

Außerdem arbeitest Du mit nationalen und internationalen Partnern zusammen …

Die Studierenden vertiefen und erweitern ihr Know-how bei Energieerzeugern und renommierten Unternehmen, indem sie regelmäßig an Exkursionen teilnehmen oder praktische Projekte bearbeiten, unter anderem zu und bei Energieproduzenten, Windparks und Biogasanlagen. Außerdem können die Studentinnen und Studenten auch ganz weit über den Tellerrand blicken und bei Hochschulpartnern weltweit Erfahrungen sammeln. Ein Beispiel hierfür ist der Austausch mit dem Zentrum für Erneuerbare Energien im Mithradham, einem innovativen LernOrt der OTH Amberg-Weiden in Indien. Studierende können hier im internationalen Austausch im Bereich regenerativer Energien ihre an der Hochschule erworbenen Fähigkeiten anwenden und weiter ausbauen.

Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach Ihrem Abschluss?

Erstklassige Berufsaussichten: Absolventinnen und Absolventen können zum Beispiel als Entwicklungsingenieurin und -ingenieur für energietechnische Anlagen arbeiten. Dort entwickeln, planen und betreiben sie neue Systeme zur Nutzung konventioneller und regenerativer Energiequellen wie Solaranlagen, geothermische Systeme oder Windkraftwerke. Oder sie werden Energieberaterin oder -berater und zeigen Sparpotenziale für Haushalte und Gewerbe auf. Auch der Weg in die Forschung steht ihnen offen – fast alle Industriebereiche setzen zunehmend auf eine ressourcenschonende Energieerzeugung.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt hier.

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news-4823 Tue, 31 Jul 2018 11:39:16 +0200 Nachwuchsforscher an der Hochschule: VDI-Schülerforum lockt Schülerteams an die OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807314823-nachwuchsforscher-an-der-hochschule-vdi-schuelerforum-lockt-schuelerteams-an-die-oth-amb/ Vom Bau eines Energiesparhauses über die Hyperlooptechnologie bis hin zur Stromgewinnung durch Farbe – das VDI-Schülerforum an der OTH Amberg-Weiden lockte auch dieses Jahr wieder zahlreiche Jungforscherinnen und Jungforscher an die Hochschule, um ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse und Experimente vorzustellen. Am 26. Juli stellten 10 Schülerteams von der 5. bis zur 11. Jahrgangsstufe einer Fachjury ihre monatelang vorbereiteten Experimente und Vorträge aus Naturwissenschaft und Technik zu dem diesjährigen Motto „Energie- und Ressourceneffizienz“ vor. Mit dem VDI-Schülerforum als Angebot vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH) erreichen die Veranstalter ihr gemeinsames Ziel: „Wir wollen Schülerinnen und Schüler für Technik und Wissenschaft begeistern. Sie tüfteln gemeinsam im Klassenverbund an Experimenten, sie erarbeiten Lösungen und stellen ihre Ergebnisse am Ende vor einer Jury vor – damit führen wir die Schüler an das wissenschaftliche Arbeiten und an die Ingenieurwelt heran. Das macht jedes Mal sehr viel Spaß – nicht nur den Schülerinnen und Schülern, sondern auch uns Professoren und VDI-Mitgliedern hier an der OTH Amberg-Weiden“, so Prof. Dr.-Ing. Werner Prell, der als Vorsitzender der VDI-Bezirksgruppe in Amberg-Weiden und Professor an der OTH Amberg-Weiden das VDI-Schülerforum fachlich leitet.

Nach einer Begrüßung der teilnehmenden Schülerteams durch die Präsidentin der Hochschule ging es für die Vortragsgruppen ab in die Hörsäle. In jeweils 10 Minuten stellten die Schülerteams ihre erarbeiteten Projekte und Themen vor und beantworteten Fragen einer Fachjury. Aus drei Altersgruppen wurden nach Abschluss der Präsentationen die jeweiligen Siegerteams im Siemens Innovatorium der Hochschule gekürt.

Gleich zwei Siegerteams konnte das St. Gotthard Gymnasium aus Niederalteich für sich verzeichnen. Die Schülerinnen und Schüler waren mit ihrer Lehrkraft extra aus dem Landkreis Deggendorf nach Amberg gereist, um an dem Junior-Science-Slam teilzunehmen. In der Altersgruppe der 5./6. Jahrgangsstufe überzeugte die niederbayerische Schülergruppe mit dem Vortrag „Ab in die Zukunft, Mister Daniell“ über das Daniell-Element als ein Sonderfall des Galvanischen Elements, die der Stromerzeugung dienen und die Grundlage von Batterien darstellen. Die zweite Gruppe aus Niederalteich konnte sich die begehrte Siegesprämie in Höhe von 300 Euro in der Altersgruppe der Jahrgangsstufen 9.-11. mit dem Vortrag „Strom durch Farbstoffe“ sichern, in dem fünf Schülerinnen anschaulich die Funktionsweise einer Grätzel-Zelle darstellten, anhand derer, ähnlich einer Solarzelle, Lichtenergie in elektrische Energie umgewandelt werden kann.

In der Mittelstufen-Gruppe setzte sich ein Schülerteam des Gregor-Mendel-Gymnasiums Amberg erfolgreich durch. Mit ihrem Vortrag „Die Hyperlooptechnologie - Energie sparen durch Vakuum?“ griffen die Schülerinnen und Schüler ein brandaktuelles Technik-Thema auf, das derzeit im Fokus von Wissenschaft und Entwicklung steht. Ein Hyperloop ist ein Hochgeschwindigkeitstransportsystem, das im Vakuum mit stark verringerten Reibungswiderständen funktioniert und eine mögliche Transporttechnologie der Zukunft darstellt.

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news-4814 Fri, 27 Jul 2018 13:23:00 +0200 PropädeutikumPLUS: Mit C 1.1 in der Tasche auf ins Studium! https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807274814-propaedeutikumplus-mit-c-11-in-der-tasche-auf-ins-studium/ Erst die Sprache, dann das Studium: Nach dem erfolgreich bestandenen B2-Kurs im Wintersemester, haben 12 Geflüchtete weitergemacht und im Sommersemester den C 1.1 Deutschkurs in Vollzeit besucht. Am Ende legten sechs TeilnehmerInnen erfolgreich die Prüfung ab. Zur Abschlussfeier mit Barbecue kamen auch ein paar ehemalige Teilnehmer, die bereits ihre ersten Studiensemester an der OTH Amberg-Weiden hinter sich haben. Die KursteilnehmerInnen sind überwiegend aus Syrien nach Deutschland gekommen. Im PropädeutikumPLUS C1.1 bildeten sie sich intensiv in Deutsch C1.1 fort, ein Semester lang, 24 Stunden pro Woche. „Die Teilnehmer machen das C1.1-Niveau freiwillig, denn für das Studium an der OTH Amberg-Weiden reicht das B2-Niveau. „Unsere Teilnehmer haben erkannt, dass eine erfolgreiche Integration und Karriere mit der Perfektionierung der Deutschkenntnisse zusammen hängt und wir freuen uns jetzt gemeinsam über die tollen Ergebnisse“ sagt Marian Mure, Geschäftsführerin des Zentrums für Sprachen, Mittel- und Osteuropa.

Abgesehen vom Deutschkurs hatten die TeilnehmerInnen zusätzliche Tutorien, Bewerbungschecks, Präsentationstraining und extra curriculare Angebote, wie den Ausflug mit internationalen Studierenden zum Hochseilgarten oder die Teilnahme beim menschlichen Kickerturnier.

PropädeutikumPLUS auch im Wintersemester 2018/19

Die OTH Amberg-Weiden bietet auch im kommenden Wintersemester wieder für studierfähige Flüchtlinge den Vorbereitungskurs PropädeutikumPLUS B2 an. Für die studierfähigen Geflüchteten ist der Kurs kostenlos. Möglich macht dies das Programm Integra des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), das mit rund 27.300 Euro das PropädeutikumPLUS an der OTH Amberg-Weiden fördert. Das bundesweite Programm, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird, zielt darauf ab, die Hochschulen bei der Integration von Flüchtlingen ins Studium zu unterstützen.

Nähere Informationen zum nächsten Kurs hier: www.oth-aw.de/gefluechtete

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news-4846 Fri, 27 Jul 2018 11:25:00 +0200 Kunststoffe – Mythen, Recycling und Alltagsbegleiter https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807274846-kunststoffe-mythen-recycling-und-alltagsbegleiter/ Die Welt der Kunststoffe ist vielfältig. Von den Begriffen wie Monomer, Polymer und Makromoleküle haben die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 11 des Erasmus-Gymnasiums Amberg schon im Chemieunterricht gehört. Den praktischen Bezug zur Kunststoffverarbeitung und zum Kunststoffrecycling lernten sie bei einem Besuch an der OTH Amberg-Weiden kennen. Gestartet wurde der Besuch mit einer Vorlesung. Prof. Dr. Tim Jüntgen gab den SchülerInnen einen Einblick in die Welt der Kunststoffe: Kunststoff ist ein Alltagsbegleiter, Mythen rund um Kunststoffe gibt es viele. Doch eine Welt ohne Plastik ist nicht möglich. Deshalb ist das Thema Verwertung und Recycling von Kunststoffen wichtig.

Im Anschluss an die Vorlesung besichtigten die SchülerInnen die Labore für Kunststofftechnik und Recycling. Laboringenieurin Josefa Lobinger zeigte, wie Stehaufkreisel im Spritzgussverfahren hergestellt werden und bedruckt werden. Das Thermoformen konnten die SchülerInnen an der Laboranlage dann selbst ausprobieren: Sie stellten Schraubensortierkästen her.

Im Gelben Sack landen unter anderem Joghurtbecher, Milchtüten, Aluminiumdeckel. Doch wie wird der Abfall sortiert und getrennt? Das zeigte Laboringenieur Helmut Mayer. Er erklärte im Recyclinglabor die Verpackungssortierung mit der Nahinfrarottechnik. Dabei wurde den meisten SchülerInnen bewusst, dass es zwar richtig ist, den Joghurtbecher im Gelben Sack zu entsorgen, eine Trennung aber schwierig wird, wenn zum Beispiel der Deckel noch auf dem Becher ist.

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news-4808 Tue, 24 Jul 2018 08:37:37 +0200 Schmitz erstrahlt in goldenem Glanz https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807244808-schmitz-erstrahlt-in-goldenem-glanz/ „Nun muss es also Gold sein.“ Mit diesen Worten eröffnete Prof. Dr. Michael Thiermeyer am vergangenen Donnerstag das Release-Event der achten Schmitz-Ausgabe. Gäste und VertreterInnen aus Hochschule, Wirtschaft und Stadt erfuhren im vollbesetzten Wintergarten der OTH Amberg-Weiden in Amberg mehr über die Entstehung des Magazins. Projektleiter Prof. Dr. Thiermeyer blickte auf die sieben bereits erschienenen Ausgaben zurück: „Nach Weiß, Schwarz, Rot, Grün, Blau, Gelb und Silber – präsentieren wir die achte Ausgabe unseres Magazins: Schmitz Gold.“ Jede Ausgabe spiegelt die jeweilige Mottofarbe inhaltlich und gestalterisch wieder. Gold symbolisiert das Edelmetall als Rohstoff, ebenso Reichtum und Wohlstand, Glück und Kreativität. Die Studierenden recherchierten für diese Ausgabe auf der ganzen Welt: Geschichten aus Indien erzählen über die Suche nach einem heiligen, vor wenigen Jahren erst wiederentdeckten Schatzes. In Prag folgten die Studierenden den Spuren einer alten Handelsroute, der golden Straße; in Niederbayern verbrachten sie einen Tag mit einer Einsiedlerin, die das Mainstream-Leben verabschiedet hat. „Für mich ist es immer wieder etwas Besonderes: Am Anfang ist nichts und dann entsteht ein Magazin mit fast zweihundert Seiten und dreißig Beiträgen. Das ist das, was meine Arbeit, unsere Arbeit so schön macht“, berichtet Prof. Thiermeyer über die Arbeit am Schmitz-Projekt.

Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, hielt das neue Magazin als Erste in ihren Händen. Sie lobte das Projekt als ein Aushängeschild der Hochschule: „Auf ihre Leistung können Sie alle sehr stolz sein! Denn Schmitz ist anderes, Schmitz ist ausgefallen, und dies in Design und Druck“, so die Präsidentin.

Das Projekt ist inzwischen mehr als „nur“ ein Magazin. Fast 40 Studentinnen und Studenten arbeiten unter Leitung von Prof. Dr. Thiermeyer und Laboringenieur Fabian Baumgartner in den klassischen Magazin-Teams Redaktion, Fotografie und Layout; zusätzlich entstehen im Video-Team pro Semester mehrere Trailer und Image-Spots und auf dem Schmitz-Blog können Interessenten neben den vergangenen Ausgaben auch die aktuellen Arbeitsschritte aus dem Projekt entdecken. Das Marketing-Team initiierte etliche Veranstaltungen, um das Magazin über die Hochschule hinaus bekannter zu machen: Die Studierenden präsentierten ihr Projekt eine Woche lang in einem Pop-up Store in der Amberger Innenstadt, stellten Schmitz im Regensburger Literaturcafé vor und nahmen auf der Regionalbuchmesse Oberpfalz in Sulzbach-Rosenberg teil.

Schmitz Gold entdecken: schmitz.oth-aw.de

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news-4797 Mon, 23 Jul 2018 09:33:44 +0200 Studiengang der Woche: Mechatronik & digitale Automation https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807234797-studiengang-der-woche-mechatronik-digitale-automation/ Last Minute in ein spannendes Studium? Die OTH Amberg-Weiden hat die Bewerbungsfrist für ausgewählte Studiengänge verlängert, auch für das Bachelorangebot „Mechatronik & digitale Automation“. Hier stellt sich der Studiengang persönlich vor: sieben Fragen – sieben Antworten … Du bist neu an der Hochschule. Kannst Du Dich kurz vorstellen?

Man kann mich in diesem Wintersemester zum ersten Mal studieren. Und ich glaub‘, es ist gut, dass ich jetzt an der OTH Amberg-Weiden bin. Denn die Digitalisierung verändert die Industrie fundamental – und das heißt: Auch die Ingenieurinnen und Ingenieure müssen sich ändern. Dafür bin ich da!

Was genau erwartet die Ingenieurinnen und Ingenieure von morgen?

Eine Menge spannender Aufgaben. Sie werden Dinge machen können, an die vor 20 Jahren noch keiner geglaubt hat: selbstfahrende Autos, präzise auf den Fuß abgestimmte Sportschuhe, Möbel, die haargenau auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten sind – individualisierte Produkte, aber in Massen-, nicht in Werkstattfertigung. Voraussetzung dafür sind Smart Factories, also intelligente Fabriken, in denen die Maschinen digital vernetzt sind. Im Idealfall, aber das ist noch Zukunftsmusik, steuern diese Fabriken die Produktion selbst – vom Auftrag über die Herstellung bis zur Auslieferung, ohne menschliche Eingriffe.

Damit verändert sich das Berufsbild einer Ingenieurin und eines Ingenieures grundlegend.

Genau. Gute Mechanik-Kenntnisse reichen nicht mehr aus, um moderne Produktionsanlagen, industrielle Maschinen oder smarte Konsumgeräte zu konzipieren, zu bauen oder zu warten – in der Industrie 4.0 verbindet sich traditionelle Ingenieurskunst mit dem Know-how in aktueller Informations- und Kommunikationstechnik. Und das holen sich Studierende bei mir, in Modulen über Informatik, Industrie 4.0, Digitaltechnik, Embedded Systems, mechatronische Systeme oder Automatisierung und Robotik. Später werden sie mit diesem Wissen komplexe Systeme und Anlagen planen, entwickeln und betreiben, und natürlich auch die dazugehörige Software programmieren und installieren.

Welche Studierenden sind bei Dir richtig?

Wichtig ist das Interesse an Naturwissenschaften, vor allem Mathematik und Physik. Außerdem sollten sie neugierig sein auf Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik – das ist Voraussetzung, um später einmal mechatronische Systeme zu konstruieren und umzusetzen. Ein Faible für betriebswirtschaftliches Denken schadet auch nicht, schließlich sollen die Absolventinnen und Absolventen gewinnbringend auf ihren jeweiligen Märkten arbeiten.

Was lernen Studierende bei Dir?

Ich biete Studierenden eine Ausbildung in drei Fachdisziplinen: Mechanik, Elektrotechnik und Elektronik sowie Informations- und Automatisierungstechnik. Rund die Hälfte der Studienzeit werden sie sich mit ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen und Ingenieuranwendungen beschäftigen. Außerdem stehen Mathematik, Naturwissenschaft, Informatik und Mechatronik auf dem Lehrplan. Für den wichtigen Blick über den Tellerrand sorgen die Kurse zu Schlüsselkompetenzen: Wissen über Betriebswirtschafts- und Industriebetriebslehre oder Präsentationstechniken kann jede Ingenieurin und jeder Ingenieur gut gebrauchen.

Wie sorgst Du für die nötige Praxisnähe?

Die Verbindung von Theorie und Praxis steht bei mir an oberster Stelle. Deswegen bieten wir unseren Studierenden von Anfang an die Möglichkeit, an aktuellen und spannenden Forschungsprojekten mitzuarbeiten. In unserem Robotik-Labor befassen sie sich vor allem mit der Programmierung und Automatisierung von Industrie-Robotern. Außerdem entwickeln und konstruieren sie unter anderem ein selbstbalancierendes Elektrofahrzeug, also so was ähnliches wie ein Segway. Weitere praktische Erfahrungen sammeln sie in Projekten der Fachgebiete Industrie 4.0 und Fahrzeugtechnik. Außerdem können sie sich im Running Snail Racing Team engagieren, ein Projekt der OTH Amberg-Weiden, in dem Studierende aller Fachrichtungen einen elektrischen Formula Student-Rennwagen planen und auf die Räder stellen. Das Team nimmt regelmäßig sehr erfolgreich an nationalen und internationalen Wettbewerben teil.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt hier.

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news-4805 Mon, 23 Jul 2018 08:55:00 +0200 Vertreter der Hokkaido University zu Gast an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807234805-vertreter-der-hokkaido-university-zu-gast-an-der-oth-amberg-weiden/ Japan baut die Biomasse-Kapazität stark aus. Dabei blicken sie auch in andere Länder, um von erfolgreichen Projekten zu lernen. Anfang Juli folgten Prof. Shiho Ishikawa und Prof. Kazunori Iwabuchi von der Hokkaido University in Japan einer Einladung von Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch an die OTH Amberg-Weiden. Sie wurden von Raphael Lechner und Tobias Popp vom Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung sowie von Dr. Annabelle Wolff vom International Office in Empfang genommen. Nach einer Vorstellung der OTH Amberg-Weiden und ihrer Auslandsaktivitäten tauschten sich die Forscher über die jeweiligen Arbeitsschwerpunkte und die Kooperationsmöglichkeiten auf wissenschaftlicher Ebene aus. Shiho Ishikawa untersucht an einer Demonstrationsanlage der Hokkaido Universität derzeit das dynamische Verhalten von Biogas-Blockheizkraftwerken, u. a. mit dem Ziel, nach Katastrophenfällen einen Wiederaufbau der Energieversorgung über Bioenergie sicherzustellen. Prof. Iwabuchi beschäftigt sich mit der Herstellung von Biokohle aus Biomasse, insbesondere durch natürliche Pyrolyse bei niedrigen Temperaturen (Torrefizierung). In beiden Forschungsbereichen gibt es Schnittmengen mit den Arbeitsgebieten der OTH Amberg-Weiden, weshalb nun die Möglichkeiten für eine weitergehende Zusammenarbeit ausgelotet werden sollen.

Die Hokkaido Universität in Sapporo blickt auf eine über 100jährige Geschichte zurück und gilt als eine der angesehensten Universitäten Japans. Im Rahmen der „Graduate School of Information Science and Technology“ mit ihrer „Division of Systems Science and Informatics“ betreibt die Hokkaido Universität ein „Power and Energy Systems Lab“ und eine „Power-to-Heat Demonstration Site“ in dem komplexe Energieversorgungsstrukturen mit hohem Anteil Erneuerbarer Energien und Sektorkopplung im Realmaßstab untersucht werden können. Die OTH Amberg-Weiden verfolgt mit ihrem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung und dem An-Institut für Energietechnik einen ähnlichen Forschungsansatz, ausgehend von „Reallaboren“, die im Rahmen von Demonstrationsprojekten in Kooperation mit bayerischen Unternehmen und Kommunen aufgebaut werden und als Grundlage für die Forschung unter Praxisbedingungen dienen.

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news-4795 Wed, 18 Jul 2018 15:22:00 +0200 Läuft! Team der OTH Amberg-Weiden beim Firmenlauf Amberg-Sulzbach https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807184795-laeuft-team-der-oth-amberg-weiden-beim-firmenlauf-amberg-sulzbach/ Der Firmenlauf Amberg-Sulzbach fand heuer zum zehnten Mal statt. Seit einiger Zeit ist auch die OTH Amberg-Weiden mit am Start, in diesem Jahr mit 13 Läuferinnen und Läufern. Die rund sechs Kilometer lange Strecke führte die Sportlerinnen und Sportler durch Sulzbach-Rosenberg. Schnellster Läufer im Team war Gerd Mandel, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik. Er erreichte das Ziel nach 25 Minuten und 15 Sekunden. Susanne Bradfish, Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik, war die schnellste Läuferin der Hochschule: Eine halbe Stunde benötigte sie für die Strecke.

Die drei Hochschulmannschaften erreichten bei 428 teilnehmenden Teams sehr respektable Plätze: Platz 19, Platz 75 und Platz 181.

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news-4806 Wed, 18 Jul 2018 09:47:00 +0200 Hochschule würdigt beste Seminararbeiten an Kooperationsschulen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807184806-hochschule-wuerdigt-beste-seminararbeiten-an-kooperationsschulen/ Das Netzwerk mit den 16 Kooperationsschulen der OTH Amberg-Weiden ist lebendig und vielfältig. Neben Praxistagen in den Laboren, Führungen an der Hochschule oder Austauschtreffen mit Lehrkräften ist die Würdigung besonderer Leistungen in den schriftlichen Seminararbeiten aus den Fächern Technik oder Wirtschaft seit drei Jahren ein fester Bestandteil der Kooperationsaktivitäten. Diese Würdigungen wurden bei den feierlichen Verabschiedungen der Abschlussjahrgänge an den jeweiligen Schulen durch die KooperationsprofessorInnen oder durch Vertretungen vorgenommen. Die PreisträgerInnen erhielten eine Würdigung der OTH Amberg-Weiden für ihre hervorragenden Leistungen in der schriftlichen Arbeit sowie als kleines Präsent ein Exemplar des Buches „Ein deutsches Mädchen“ von Heidi Benneckenstein – mit diesem Buch hatte sich die OTH Amberg-Weiden in diesem Jahr erfolgreich im Stifterverbandswettbewerb „Eine Uni – Ein Buch“ durchgesetzt.

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news-4792 Wed, 18 Jul 2018 09:45:50 +0200 Wanderausstellung Entwicklungsland D: Fairtrade als Entwicklungshilfe? https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807184792-wanderausstellung-entwicklungsland-d-fairtrade-als-entwicklungshilfe/ Deutschland ein Entwicklungsland? Mit dieser These provozierte "Eine Welt Netzwerk Bayern e.V." die BesucherInnen der Wanderausstellung „Entwicklungsland D“ in der OTH Amberg-Weiden am Standort Weiden. Und ganz so falsch ist die These nicht. Denn ich Sachen Fairtrade hat Deutschland tatsächlich Nachholbedarf. Das zeigten die Aussteller, auf denen Fakten aus dem bundesdeutschen Alltag mit Szenen aus ärmeren Ländern kontrastieren. Dieser Gegensatz zwischen Industrie- und Entwicklungsland, zwischen großen Überfluss und absolutem Mangel rüttelte auf und machte bewusst: Der Reichtum des einen bedingt oft die Armut des anderen Landes – eine Tatsache, die mit Konflikten und Problemen auf der Welt einhergeht.

Neben der Ausstellung waren ökologische und ökonomische Fußstapfen für Handy, Kaffee, Schokolade oder Fußball zu sehen. So konnte man sich mit der Produktionsweise von Fußbällen vertraut machen und selbst versuchen einen zu nähen. Auch die Rohstoffe, die für ein Handy notwendig sind, konnten begutachtet werden. Gleiches galt für Kaffee und Schokolade.

Alexander Herzner, Institut für Nachhaltigkeit, eröffnete die Ausstellung. Dabei verwies er auf das hohe Engagement der OTH Amberg-Weiden und der Fairtrade Stadt Weiden für fairen Handel. Die Ausbildung der Studierenden der OTH Amberg-Weiden umfasse auch das wichtige Thema Verantwortung und Nachhaltigkeit. Auf die Verbindung zum Studium ging auch Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach ein. Ihr Fachgebiet des Handels sei gerade prädestiniert für Fairtrade. Sie hob auch die wichtige Bedeutung der OTH Amberg-Weiden für die Region und das Engagements für den Fairtrade hervor. Schließlich ist die OTH Amberg-Weiden erste Fairtrade Hochschule in Bayern. Auch Bürgermeister Lothar Höher überbrachte Grußworte und spannte einen historischen Bogen zur die Europabewegung. Er ließ auch Themen der Globalisierung und eines gerechten Miteinanders nicht aus.

Die OTH Amberg-Weiden war die erste Station der Wanderausstellung in der Region. Anschließend zog sie weiter zur Sophie-Scholl-Realschule, Lobkowitz Realschule Neustadt/WN und zum Augustinus-Gymnasium in Weiden.

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news-4766 Mon, 16 Jul 2018 14:51:00 +0200 Studiengang der Woche: Handels- und Dienstleistungsmanagement https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807164766-studiengang-der-woche-handels-und-dienstleistungsmanagement/ Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule! Doch welches Studium passt zu mir? Eine gute Frage, auf die wir viele gute Antworten haben. Und deshalb darf sich einmal pro Woche ein interessanter Studiengang selbst vorstellen: Wir haben dem Bachelorangebot „Handels- und Dienstleistungsmanagement“ sieben Fragen gestellt. Hier sind die Antworten ... Kannst Du für uns einen Blick in die Zukunft werfen? Wie sieht die Handels- und Dienstleitungsbranche von morgen aus?

Die Kundinnen oder Kunden werden mit einer VR-Brille über die digitale Einkaufsmeile bummeln. Vielleicht möchten sie eine Jeans kaufen? Dann können sie die Hose in der virtuellen Umkleidekabine anprobieren – eine Software simuliert auf der Basis von Körpergröße, Gewicht und Brustumfang die Figur. Oder sie interessieren sich für Sportschuhe mit einer optimal auf den Fuß abgestimmten Dämpfung? Dann fertigt ein 3D-Drucker Laufschuhe nach Maß an. Bei dieser virtuellen Shopping-Tour steht den Kundinnen und Kunden ein Avatar zu Seite, denn die meisten Support- oder Service-Anfragen übernimmt die künstliche Intelligenz. Nach dem Einkauf bringt ein autonom fahrender Roboter das Paket vorbei, natürlich noch am Tag der Bestellung.

Das ist Science Fiction …

Nur Science, ohne Fiction. Denn diese Technologien sind ja alle bereits bekannt, es geht nur darum, wie schnell sie flächendeckend eingesetzt werden, ob sie zuverlässig funktionieren, ob sie alle Anforderungen an den Datenschutz erfüllen, und, und, und. Die Digitalisierung hat die Handel- und die Dienstleistungsbranche erfasst – traditionelle Geschäftsmodelle verschwinden, neue Märkte und Herausforderungen entstehen. Und ein Studiengang wie ich muss sich in so einer Zeit immer wieder neu erfinden, um Studierenden das Wissen zu vermitteln, das sie für die Handel- und Dienstleistungswelt 4.0 brauchen.

Wie genau machst Du das?

Ganz allgemein gilt: Die OTH Amberg-Weiden möchte die Studierenden bestmöglich auf die Lebens- und Arbeitswelt von Morgen vorbereiten. Deswegen aktualisiert die Hochschule ihre Studiengänge kontinuierlich, richtet sie am aktuellen Wissensstand aus, entwickelt sie weiter. Ich persönlich mache die Studentinnen und Studenten mit drei innovative Studienangeboten fit für die Zukunft: E-Commerce & Retail-Management, Service- & Innovation Management und Finance & Economics. Bei mir profitieren sie von einer fundierten wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung und spezialisieren zusätzlich sich für eine von drei zukunftsträchtigen Branchen. So starten sie ohne Umwege in die Karriere!

Um was geht es in deinen Studienangeboten genau?

Im E-Commerce & Retail-Management holen sich Studierende das Know-how für den Online-Handel. Sie lernen, worauf es im E-Business ankommt. Wie entwickelt man Vertriebsstrategien 4.0? Wie funktioniert Multi-Channel-Management? Wie führt man ein Unternehmen in die digitale Welt? Das sind ein paar der Fragen, mit denen sie sich beschäftigen werden. Nach ihrer Ausbildung bringen sie in Unternehmen das Marketing, den Einkauf oder den Vertrieb voran. Auf unserer digitalen Einkaufsmeile würden sie zum Beispiel Werbemaßnahmen konzipieren oder virtuellen Shops ausstatten.

Wer Produkte oder Dienstleistungen in einer vernetzten Welt entwickeln möchte, trifft mit dem Studienangebot Service- & Innovation Management eine gute Entscheidung. Studierende lernen hier die neuesten Werkzeuge rund um Innovation, Agilität und Digitalisierung kennen – und wenden diese in Praxisprojekten bei Top-Arbeitgebern aus der Region an. Ein wichtiges Thema: Denn die Bedeutung industrieller Serviceleistungen nimmt weiter zu – der Anteil der Unternehmen, die mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes mit Serviceleistungen erwirtschaften wollen, wird sich verdoppeln. Daher ist es wichtig, innovative Produkte herzustellen, aber gleichzeitig hochwertige Services anzubieten, um sich am Markt zu differenzieren – vor allen in Hochlohnländern.

Und Finance & Economics?

Hier erfahren Studierende mehr über Kapitalmärkte, Geldwirtschaft, Mikroökonomie, Außenhandel und Fiskalpolitik. Außerdem beschäftigen sie sich mit Investitions- und Finanzierungsvorhaben unter Risiko- und Ertragsgesichtspunkten, das alles vor dem Hintergrund aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Vorgänge.

Welche Karrierewege schlagen deine Absolventinnen und Absolventen ein?

Nach dem Abschuss steht ihnen die Welt offen: Meine Absolventinnen und Absolventen können in nahezu allen Branchen und Unternehmen arbeiten – das ist der Vorteil an einem breit angelegten Studium. Außerdem erwartet sie eine Vielzahl spannender Einsatzgebiete, zum Beispiel im E-Commerce, Handel, Finanzwirtschaft und, und, und. Das hängt auch von der Wahl ihres Schwerpunkts ab …

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt hier.

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news-4767 Mon, 16 Jul 2018 13:21:00 +0200 Fast wie Urlaub: Studierende aus Tschechien besuchen Sprachkurs an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807164767-fast-wie-urlaub-studierende-aus-tschechien-besuchen-sprachkurs-an-der-oth-amberg-weide/ Um ihre Kenntnisse der deutschen Sprache zu verbessern und die Nordoberpfalz genauer kennen zu lernen, nahmen elf Teilnehmer aus Pilsen und Budweis an einem Intensiv-Kurs an der OTH in Weiden teil. Eine Woche lang diskutierten und arbeiteten sie mit deutschen Muttersprachlern – nicht nur in Klassenzimmern, sondern auch dem Campus oder bei einem Stadtbesuch. Die meisten BesucherInnen verfügten über Deutschkenntnisse auf B1-Niveau, einige von ihnen hatten sogar ein Auslandssemester in Deutschland absolviert. Aber auch für letztere war die Woche lehrreich. „Es ist immer gut, Ausdrücke von deutschen Muttersprachlern zu hören,“ sagt Aneta Peterova von der Westböhmischen Universität Pilsen, „denn das hilft mehr als theoretische Grammatikübungen.“ „Man passt mehr auf beim Schreiben,“ ergänzt Nadiya Symovonyk von der Südböhmischen Universität Budweis, „und auch die Wiederholungen helfen immer.“

Daneben hatte die OTH Amberg-Weiden im Rahmen des Projektes Studykom ein umfangreiches Programm organisiert. Zuerst bekamen die tschechischen Gäste auf Deutsch eine Campus- und eine Stadtführung in Weiden. „Uns war wichtig, dass sie nicht nur  im Klassenzimmer Deutsch pauken, sondern auch ihr Wissen in der konkreten Situation vor Ort testen und anwenden,“ erklärt Dr. Bastian Vergnon, der als Projektkoordinator an der OTH Amberg-Weiden das Programm zusammenstellte. Deshalb besichtigte die Gruppe die Volksbank Nordoberpfalz und das Druckerzentrum der Oberpfalzmedien. Auch die Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz, die Labore der OTH Amberg-Weiden und das Innovation Lab der Sparkasse Weiden stellten sich vor. Zuletzt rundete die Ausstellung „Entwicklungsland D“, in der sich die TeilnehmerInnen mit den Themen Nachhaltigkeit und Fairtrade an den Beispielen Schokolade, Kaffee, Fußbällen und Smartphones beschäftigten, die Woche ab.

Insgesamt war das Fazit der Teilnehmer sehr positiv. Auch Weiden wird ihnen in guter Erinnerung bleiben: „Am Abend am Unteren Markt zu sitzen, war fast wie Urlaub,“ so das fast einhellige Resümee.

Durch Sprachkurse,  Exkursionen und Praktika fördert das Projekt Studykom auch Studierende der OTH Amberg-Weiden, damit sie Kompetenzen für den deutsch-tschechischen Arbeitsmarkt erwerben können. Näheres erfahren Sie auf der eigenen Projektseite und bei Projektkoordinator Dr. Bastian Vergnon.

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news-4769 Mon, 16 Jul 2018 09:20:00 +0200 SAP-Factory: Zertifizierungskurs „Prozesskette Beschaffung“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807164769-sap-factory-zertifizierungskurs-prozesskette-beschaffung/ Mit dem Projekt „SAP-Factory“ soll an der OTH Amberg-Weiden unter Einsatz des marktführenden ERP-Systems SAP eine Lehr- und Forschungsplattform zur integrativen Abbildung betrieblicher Kernfunktionen aufgebaut werden. Eine Zielsetzung dieses Projektes ist es, möglichst vielen Studierenden die Chance zu geben, Erfahrung mit dem ERP-System SAP ECC 6.07 zu sammeln. Um dieses Ziel zu erreichen, werden auch Kurse angeboten, bei denen die Studierenden im Eigenstudium mit dem System arbeiten können. Im Sommersemester 2018 wurde ein entsprechender Kurs zur „Prozesskette Beschaffung“ angeboten. Lehrziel dieses Zertifizierungskurses, der für Studierende verschiedener Weidener Studiengänge zugänglich war, ist das Kennenlernen der einzelnen Ablaufschritte in einem ERP-System zum Auslösen und Abschließen einer Bestellung: vom Anlegen der Stammdaten über die Erstellung einer Bestellung bis zur Buchung des Wareneingangs mit abschließender Rechnungsprüfung.

Nach einer Initialveranstaltung durch Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner (Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen) konnten sich die Teilnehmer(innen) bei freier Zeiteinteilung unter Nutzung umfangreicher projektspezifischer Schulungsunterlagen mit den fachlichen Grundlagen, den erforderlichen Transaktionen sowie mit der Benutzeroberfläche und der Navigation im SAP-System vertraut machen. Die Kompetenzkontrolle erfolgte im Laufe des Semesters durch mehrere Aufgabenstellungen direkt im SAP-System und wurde von zwölf Teilnehmer(innen) erfolgreich gemeistert, so dass sie das zugehörige Zertifikat in Empfang nehmen können.

Weitere Informationen zum Projekt „SAP-Factory“ finden Sie hier.

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news-4760 Fri, 13 Jul 2018 14:11:47 +0200 Innovationspreis: Vier Ideen werden ausgezeichnet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807134760-innovationspreis-vier-ideen-werden-ausgezeichnet/ Laden beim Parken, eine Schwimmbeckenüberlaufturbine, der Energie-Mix einer autarken Siedlung und effiziente Straßenbeleuchtung – diese vier Arbeiten wurden mit den Anerkennungspreisen zum Innovationspreis der Stadtwerke Amberg ausgezeichnet. Der Einsatz innovativer Technologien und Konzepte – hierauf legen die Stadtwerke Amberg ein großes Augenmerk. Vor diesem Hintergrund ist die Ausschreibung und Vergabe des Innovationspreises seit Jahren als Anreiz zu sehen, Potentiale für neue Ideen ausfindig zu machen und deren Entwicklung zu fördern. In der Region soll durch diesen Preis die vorhandene Innovationskraft für eine praktische Umsetzung in der Wirtschaft verfügbar gemacht werden.

Die Jury, bestehend aus den OTH-Professoren Prof. Dr.-Ing. Stefan Beer, Prof. Dr.-Ing. Magnus Jaeger, dem Referatsleiter Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Amberg, Dr. Bernhard Mitko sowie Prof. Dr. Stephan Prechtl und Dipl. Ing. (FH) Martin Malitzke (Stadtwerke Amberg), hat sich entschieden, alle eingereichten Arbeiten mit einem Anerkennungspreis zu würdigen. Das Engagement neben den Anforderungen des regulären Studiums wird mit einem Preisgeld von 250 € pro eingereichter Arbeit honoriert. Die Preisträger sind:

  • Lorenz Lutz, Andreas Kraus, Sven Mindel, Nico Giesen – Thema: „Laden beim Parken“
  • Marco Held, Maximilian Spieß, Benjamin Hirschmann – Thema: „Energieerzeugung, Erneuerbare Energien, Energieverteilung, Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit/Betriebswirtschaft, Versorgungstechnik, Klima- und Umweltschutz“
  • Andreas Mark – Thema: „Idee Straßenbeleuchtung“
  • Sophie Scharpe – Thema: „Schwimmbeckenüberlaufturbine“
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news-4810 Fri, 13 Jul 2018 09:43:00 +0200 Last Minute ins Studium: OTH Amberg-Weiden verlängert Bewerbungsfrist für ausgewählte Studiengänge https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807134810-last-minute-ins-studium-oth-amberg-weiden-verlaengert-bewerbungsfrist-fuer-ausgewaehlte-s/ Diese Last Minute-Reise führt in eine erfolgreiche Zukunft: Die OTH Amberg-Weiden verlängert die Bewerbungsfrist für ausgewählte Studiengänge. Spätentschlossene haben jetzt noch die Möglichkeit, sich für ein Studium im kommenden Wintersemester 2018/19 zu entscheiden. Dies ist auch die Chance auf einen Studienplatz, falls man einen Ablehnungsbescheid für einen Studiengang mit Numerus Clausus erhalten hat. Studieninteressierte können sich jetzt noch für ein Last Minute-Studium im kommenden Wintersemester (Beginn: 1. Oktober 2018) anmelden. Für diese Studiengänge ist eine Bewerbung möglich:

Bachelor

Master

Wer noch unschlüssig über die Studienwahl ist, kann sich vom Studien- und Career Service beraten lassen – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne alle Fragen zu Studiengängen und Studienvoraussetzungen. Kommende Studierende finden in diesen Gesprächen schnell heraus, welches Studium ihren Interessen und Neigungen entspricht. Konkrete Fragen zum Bewerbungsprozess beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Studienbüro.

Also noch schnell das Last Minute-Ticket lösen – diese Reise in die Zukunft lohnt sich!

Hier geht's zur Bewerbung

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news-4754 Thu, 12 Jul 2018 16:04:37 +0200 Kinder-Uni: Die wunderbare Welt der Kunststoffe https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807124754-kinder-uni-die-wunderbare-welt-der-kunststoffe/ Wissen macht Wow: Rund 90 SchülerInnen der Max-Josef-Grundschule Amberg reisten in die wunderbare Welt der Kunststoffe. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften staunten die Drittklässler über Herstellung, Eigenschaften und Verarbeitung des vielseitigen Werkstoffs – bei der Kinder-Uni an der OTH Amberg-Weiden am Standort Amberg. Wie geht Hochschule? Carolin Wagner, Leiterin Studien- und Career Service, erklärte in einem kurzen, kindgerechten Vortrag, wie die OTH Amberg-Weiden aufgebaut ist und funktioniert. Gleich darauf erfuhren die SchülerInnen bei Prof. Joachim Hummich, wie spannend und abwechslungsreich Vorlesungen sein können – anhand einiger Experimente erklärte er Aufbau und die Eigenschaften von Kunststoff. Unter anderem veranschaulichte er das Prinzip ihrer Weichmachung mit gekochten und erkalteten Spaghetti sowie Olivenöl. Wie Kunststoff weiterverarbeitet wird, erläuterte Prof. Dr.-Ing. Tim Jüntgen dann am Beispiel einer Zahnbürste.

Den Abschluss bildete die Besichtigung des Labors Kunststofftechnik: Hier staunten die Kinder vor allem über die Spritzgießmaschine, mit der Stehaufkreisel live herstellt, veredelt und bedruckt wurden. Außerdem nutzten die SchülerInnen die Gelegenheit, sich mit Hochschul-Give-aways auszustatten. Bewaffnet mit Stehauf-Kreiseln, Autos, Frisbees und Zahnbürsten holten sie sich bei Manfred Bauer ihren Stempel für den Kinder-Uni-Ausweis, bevor sie mit vielen neuen Eindrücken den Rückweg zur Max-Josef-Schule antraten.

Weitere Informationen zur Kinder-Uni und kommenden Veranstaltungen finden Sie hier.

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news-4755 Thu, 12 Jul 2018 08:33:00 +0200 Gelebte Partnerschaft: Studienarbeit bei Gerresheimer Regensburg GmbH https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807124755-gelebte-partnerschaft-studienarbeit-bei-gerresheimer-regensburg-gmbh/ „Es hat Spaß gemacht. Und wir sind über uns hinausgewachsen.“ – Dieses Statement eines Studenten zeigt, was die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Hochschule bewirken kann. In den vergangenen Wochen gewannen Studierende im 6. Semester Medizintechnik Einblicke in die Gerresheimer Regensburg GmbH, einem Innovativen Lernort (ILO) der OTH Amberg-Weiden. Sie lernten dabei vor allem die Automatisierung von Montagprozessen kennen und erlebten Projektmanagement in der Praxis. Als Studienarbeit durften die Studierenden Konzepte für eine automatische Montageanlage eines Medizinproduktes auf Basis eines realen Produktes entwerfen und diese auch im Unternehmen der Fachabteilung präsentieren. Die MitarbeiterInnen des Technical Competence Centers der Gerresheimer Regensburg GmbH in Wackersdorf hatten hierzu ein Fallbeispiel ausgewählt, Informationen aufbereitet und Musterteile bereitgestellt. Innerhalb von zwei Wochen wurden auf dieser Basis unterschiedliche Lösungsansätze skizziert, bewertet und schließlich präsentiert.

Dieses Vorgehen entspricht in weiten Zügen der Unternehmenspraxis. Auch die MitarbeiterInnen der Gerresheimer Regensburg GmbH stehen vor der Herausforderung, innerhalb von wenigen Tagen Kundenanfragen auf Basis weniger Informationen mit ersten Konzepten zu beantworten. Besonders wertvoll war hier auch das professionelle Feedback von Christian Lanzl und Reinhold Hösl, die beide im Bereich der Automatisierung tätig sind. Ergänzt wurde die Konzeptarbeit durch Fachvorträge zu den Themen Industrielle Bildverarbeitung und Qualifizierung von Montageautomaten in Verbindung mit praktischen Übungseinheiten. Anna Weidner, selbst Absolventin des Bachelorstudiengangs Medizintechnik, berichtete nicht nur über ihre Arbeitsinhalte der Qualifizierung von Anlagen, sondern konnte auch gute Tipps für die Bewerbung nach dem Studium und den Berufseinstieg geben.

„Projektmanagement in der Praxis“ lautete der Titel eines Übersichtsvortrages, der auch genau diesen Anspruch erfüllte. Wie geht ein Projektleiter mit Änderungen um, welche Zusagen können getroffen werden oder wie hoch ist der Druck im Projektmanagement? Viele Fragen rund um das spannende Thema Projektmanagement konnten die Studierenden mit den Referenten Wolfgang Kern und Thomas Dauerer diskutieren.

Besonderer Dank gilt Richard Kiener und Wolfgang Kern für die Bereitschaft zur Durchführung dieser Veranstaltungen im laufenden Semester. Workshop und Vorträge waren Teil der Module „Handhabungs- und Verpackungstechnik“ sowie „Betriebsorganisation und Projektmanagement“ bei Prof. Burkhard Stolz.

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news-4746 Tue, 10 Jul 2018 09:24:00 +0200 Diplom-Verleihung: MTM Junior Industrial Engineer 2018 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807104746-diplom-verleihung-mtm-junior-industrial-engineer-2018/ Der Maschinenbau in Deutschland ist ein exportstarker Industriesektor – „Made in Germany“ steht nach wie vor international hoch im Kurs. Um auch künftig im Wettbewerb zu bestehen, muss sich die Branche weiter erneuern und innovative Antworten auf die Herausforderungen der Industrie 4.0 finden. Sechs (angehende) WirtschaftsingenieurInnen sind darauf besonders gut vorbereitet – sie absolvierten die Zusatzausbildung zum MTM Junior Industrial Engineer. Vizepräsident Prof. Ulrich Müller, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und Initiator der MTM Zusatzausbildung, übereichte in der vergangenen Woche die Diplome. In der Zusatzqualifikation zum Junior Industrial Engineer lernten die TeilnehmerInnen Wissen und Methoden, um Arbeitssysteme und -prozesse schneller und effizienter zu gestalten. Dafür investierten sie neben ihrem eigentlichen Studium viel Energie in die Ausbildung: Sie besuchten die Kurse über mehrere Semester hinweg in der vorlesungsfreien Zeit.

Das erworbene Wissen floss am Ende in eine Studienarbeit, die sie in einem Unternehmen durchführten. Dabei galt: aus der Praxis für die Praxis. Die Studierenden optimierten Arbeitsumgebungen, reduzierten Arbeitswege oder verkürzten Produktionszeiten. Ihre Lösungen machen die beteiligten Unternehmen effizienter, wirtschaftlich erfolgreicher, schaffen Mehrwert.

MTM (Methods-Time Measurement) verfolgt das Ziel, Arbeitssysteme und -prozesse zu verbessern, um die Qualität und Effizienz eines Unternehmens zu erhöhen, sowie gesunde, sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen. In der Ausbildung lernen die Studierenden, ganzheitlich zu denken, komplexe Systeme zu analysieren und Veränderungsprozesse erfolgreich zu gestalten. Um eine hohe Ausbildungsqualität zu gewährleisten, arbeitet die OTH Amberg-Weiden mit dem renommierten MTM-Institut zusammen. Dieses unterstützt zahlreiche Unternehmen dabei, Produktivitätspotenziale zu erschließen und Arbeitsprozesse zu verbessern. Die Studierenden erhalten also Wissen aus erster Hand, von erfahrenen MTM-Praktikern.

Die Ausbildung zum MTM Junior Industrial Engineer wird seit 2012 an der OTH Amberg-Weiden angeboten, seitdem erwarben 43 Studierende das Diplom. Das bundesweit einmalige Qualifikationsangebot besteht aus mehreren aufeinander aufbauenden Kursen, die von den Studierenden im Laufe mehrerer Semester besucht werden. Den Abschluss bildet eine praxisnahe Studienarbeit.

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news-4750 Tue, 10 Jul 2018 08:58:00 +0200 Die datengetriebene Produktion https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807104750-die-datengetriebene-produktion/ Auf Einladung des Standortleiters Alfred Koch von Siemens Healthineers und Prof. Dr. Franz Magerl referierte Prof. Dr.-Ing. Stefan Braunreuther, Professor für Fabrikbetrieb und Produktion an der Hochschule Augsburg und Abteilungsleiter bei Fraunhofer IGCV in Augsburg, in den Räumen des Innovativen LernOrtes der Hochschule am Siemens Healthineers Standort in Kemnath zum Themenschwerpunkt „Die datengetriebene Produktion“. 80 Gäste verfolgten gespannt den Vortrag von Prof. Stefan Braunreuther, einem gebürtigen Kemnather. Umfragen zeigen, dass trotz des heterogenen Begriffsverständnisses in der Welt eine hohe Er-wartungshaltung mit dem Einsatz von Industrie 4.0 verbunden ist. Industrie 4.0 ist eine Schnittmenge zum Internet der Dinge und zum Internet des Service. Aktuell liegt der große Fokus auf der vernetzten Industrie und intelligenten Stadtstrukturen. Prof. Stefan Braunreuther erwähnte in seinen einleitenden Worten, dass Deutschland der Initiator und Treiber für Industrie 4.0 war – die anderen Industrieländer jedoch enorm aufgeholt haben. Voraussetzung für die Anwendung von Industrie 4.0 ist die Definition von Kommunikationsstrukturen und Standards, die mit dem Referenzarchitekturmodell RAMI 4.0 aktuell umgesetzt werden.

Im industriellen Umfeld werden folgende Themen umgesetzt: Digitalisierung der Lieferketten, Cyberphysikalische Systeme, intelligente Sensornetzwerke, Assistenzsysteme für die variantenreiche Produktion, der digitale Zwilling und natürlich die umfassende Datensammlung (Big Data) und Datenanalyse (Data Mining). Hierbei sind angepasste Methoden erforderlich, um die große Datenmenge zu erfassen, diese komplexen Zusammenhänge zielgerichtet und schnell zu analysieren sowie anwendergerecht aufzubereiten, damit wertvolle Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für die Entscheider generiert werden können. Dieses Potential demonstrierte Prof. Braunreuther beispielhaft bei der Batterieproduktion und der Kohlefaserverbundfertigung.

Im Abschluss seines beeindruckenden Vortrages wies er auf den anwesenden Mittelstand-4.0-Truck der Fraunhofer Gesellschaft hin, in dem aktuellste Anwendungsfelder zur Industrie prä-sentiert wurden. Damit die Produktion mit der Informations- und Kommunikationstechnik ver-knüpft werden kann, damit die Kunden- und die Maschinendaten miteinander kommunizieren, Werkstücke und Maschinen selbstständig die Produktion steuern – flexibel, effizient, ressour-censchonend – bedarf es der erwähnten Voraussetzungen und ist nicht von heute auf morgen zu vollziehen.

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news-4745 Mon, 09 Jul 2018 10:33:06 +0200 Studiengang der Woche: Geoinformatik und Landmanagement https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807094745-studiengang-der-woche-geoinformatik-und-landmanagement/ Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule! Doch welches Studium passt zu mir? Eine gute Frage, auf die wir viele gute Antworten haben. Und deshalb darf sich einmal pro Woche ein interessanter Studiengang selbst vorstellen: Wir haben dem Bachelorangebot „Geoinformatik und Landmanagement“ sieben Fragen gestellt. Hier sind die Antworten ... Das ist Dein erstes Semester. Bist Du aufgeregt?

Ein wenig Lampenfieber habe ich schon. Ich bin ja ganz neu an der OTH Amberg-Weiden – in diesem Wintersemester kann man mich zum ersten Mal hier studieren. Aber ich biete gute Dozentinnen und Dozenten, spannende Inhalte und mit dem Amt für Ländliche Entwicklung in Tirschenreuth einen starken Partner … Läuft!

Um was geht es bei Dir genau?

Eigentlich dreht sich bei mir alles um Daten. Denn bei fast allen wirtschaftlichen oder politischen Entscheidungen spielen Geoinformationen eine entscheidende Rolle. Ob ein Oberbürgermeister Sozialwohnungen baut oder eine Konzernmanagerin internationale Logistikketten konzipiert – ohne Geodaten können sie keine erfolgreichen Projekte planen und umsetzen. Wer mich studiert, lernt, diese Daten zu erstellen, sammeln, analysieren und visualisieren.

Was für Studierende wünschst Du Dir?

Ich bin ein Studiengang für Menschen, die was von der Welt sehen wollen – vom Boden, aus der Luft oder dem Weltall. Denn angehende Geoinformatikerinnen und -informatiker arbeiten mit Satellitenaufnahmen oder Luftbildern ebenso wie mit klassischen Vermessungsinstrumenten. Ihr Arbeitsplatz ist die ganze Welt. Was Schöneres gibt’s doch eigentlich nicht.

Und was kann man bei Dir lernen?

Eine Menge. Denn als interdisziplinärer Studiengang biete ich fundiertes Wissen in allen relevanten Disziplinen: Vermessungskunde, Geodäsie, Geographischen Informationssysteme, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Landmanagement und vieles mehr. Außerdem bekommen Studierende bei mir die optimale Mischung aus Hörsaal und Natur, zwischen Drinnen und Draußen. Denn Geoinformatik lernt man auch vor Ort – in Exkursionen zu oder Projekten mit Partnern wie dem Amt für Ländliche Entwicklung.

Wo arbeiten Absolventinnen und Absolventen der Geoinformatik?

Wer bei mir einen Abschluss macht, hat auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen – denn Geoinformatikerinnen und -informatiker werden überall gebraucht. Klassische Arbeitgeber sind der öffentliche Dienst, die Immobilienwirtschaft oder Logistikunternehmen. Aber auch in der Geographische Informationssysteme-, IT- oder Luft- und Raumfahrt-Branche stehen dir viele Karrierewege offen. Gerade die Digitalisierung hat uns viele neue Aufgabengebiete gebracht. Zum Beispiel greifen die Navigationsgeräte in den PKW auf unsere Daten zurück, auch beim automatisierte Fahren werden unsere Geoinformationen gebraucht.

Hast Du ein Vorbild?

Ich habe sogar zwei. Carl Friedrich Gauß. Der war nicht nur ein großer Mathematiker, sondern leistete auch wichtige Pionierarbeit in der Geodäsie, also in der Landvermessung und Vermessungstechnik. Und Alexander von Humboldt, weil er die Geographie als empirische Wissenschaft etabliert hat. Jetzt wisst ihr auch, welches mein Lieblingsbuch ist …

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, kann hier klicken.

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news-4747 Mon, 09 Jul 2018 07:37:00 +0200 Start it up: So geht Unternehmensgründung! https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807094747-start-it-up-so-geht-unternehmensgruendung/ Gute Ideen haben viele. Nur wenige machen was daraus, noch weniger sind damit richtig erfolgreich. Florian Hagn und Lisa Samhammer gehören zu der kleinen Gruppe der richtig Erfolgreichen – bei der Veranstaltung „Start-it-Up!“ an der OTH in Weiden berichteten sie von ihrer Unternehmensgründung. Florian Hagn, Absolvent des Studiengangs „Internationales Technologiemanagement“, und Lisa Samhammer gründeten vor über zwei Jahren Second Life Fashion GmbH, ein Online-Shop für Kleidung aus zweiter Hand. Zu dieser Zeit steckten beide noch mitten in ihrem Studium – doch trotz Belastung durch Prüfungen, Vorlesungen und Seminaren stellten sie ihr eigenes Unternehmen auf die Beine.

In ihrem Vortrag skizzierten sie ihren Weg von der Geschäftsidee, über Marktforschung, und Konzepttesting bis zum Launch. So zeigten sie den ZuhörerInnen, wie man mit einer guten Ausbildung, viel Leidenschaft und harter Arbeit seine Ziele erreichen kann.

M.A. (USA) Amy De Vour, Studiengangsleiterin des Bachelorstudiengangs Internationales Technologiemanagement, hat die Veranstaltung organisiert.

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news-4743 Fri, 06 Jul 2018 14:03:53 +0200 So geht Prozessoptimierung und -datenauswertung – Die OTH Amberg-Weiden zu Gast bei der Lippert GmbH & Co. KG https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807064743-so-geht-prozessoptimierung-und-datenauswertung-die-oth-amberg-weiden-zu-gast-bei-der/ Dass die Prozess-Optimierung verbunden mit der Datenauswertung auch in der keramischen Industrie zunehmend an Bedeutung gewinnt, steht außer Frage. Wie der aktuelle Stand ist, wo die Forschung und Lehre dazu steht und dass man das Thema nur gemeinsam „erfolgreich meistern kann“, waren die Themen des zweiten PartnerForums der OTH Amberg-Weiden. Dazu hatte die LIPPERT GmbH & Co. KG die OTH Amberg-Weiden und deren PartnerCircle nach Pressath eingeladen. Im PartnerCircle ist der Austausch zwischen der Wirtschaft und der Wissenschaft seit vielen Jahren bereits sehr intensiv. Im PartnerForum laden die Unternehmen zu sich ein und ermöglichen so einen noch besseren Austausch zu Themen, bei denen „der Schuh drückt“. Dass LIPPERT eingeladen hat, ist sehr erfreulich, denn es gibt viele Parallelen zwischen der Hochschule und dem Unternehmen, so Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden. Beispiele dafür sind: beide sind in der nördlichen Oberpfalz fest verankert, beide sind im Ausbau und beiden ist klar – nur gemeinsam kann man die Herausforderungen, die die Prozessoptimierung durch Digitalisierung mit sich bringt, erfolgreich meistern. Ein wichtiger Baustein hierfür ist der neue Studiengang „Mechatronik und digitale Automation“, der im Wintersemester 2018/19 startet. Hier werden Fachkräfte gezielt ausgebildet für das komplexe Zusammenspiel zwischen mechanischen und elektronischen Komponenten mit leistungsfähiger Datenverarbeitung, auf das auch die Anlagen und Maschinen in der keramischen Industrie aufbauen.

Von Pressath in die weite Welt

Die keramische Industrie ist ein Standbein der LIPPERT GmbH & Co. KG, ein unabhängiges Familienunternehmen seit mehr als 60 Jahren. Von Pressath aus werden weltweit Anlagen mit einem Automatisierungsgrad von bis zu 95 % für die keramische Industrie (Geschirr, Sanitär- und Industriekeramik), Förderautomatisierungstechnik (z.B. Sortieranlagen für Pakete) sowie Trocknungsanlagen für Keramikprodukte vertrieben. Besonderen Wert legt LIPPERT auf eine möglichst hohe Fertigungstiefe im eigenen Haus, mit wenig Zulieferteilen, um möglichst das gesamte Know-How und den damit verbundenen Vorsprung auf dem Weltmarkt im eigenen Haus zu halten. „Nur so ist das Motto ‚Alles aus einer Hand‘ und der resultierende Erfolg realisierbar“, erläutert CEO Hubert Schug.

Ganz konkreter Entwicklungsbedarf zeigt sich in einer Trocknungsanlage für Keramiken. Je nach Kunde erfordert das Material, d.h. die zu trocknenden Teile, unterschiedliche Prozessparameter also Temperaturverlauf, Dauer und damit Durchsatz. Diese Anlagen so zu automatisieren, dass sie die optimalen Prozessparameter selbständig ermitteln, einstellen und bei Bedarf nachjustieren wäre der konsequente nächste Entwicklungsschritt hin zu einer Self-Learning-Maschine.

Smarte Fabrikstrukturen

Die Gestaltung automatisierter, d.h. smarter Fabriken, ist ein Teil der Ausbildung im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der OTH Amberg-Weiden. Anhand des Beispielprojekts der Fertigung von Schreibtisch-Organizern in verschiedenen Varianten lernen die Studierenden die Fabrikplanung aus mehreren Perspektiven. Lean Factory, 3D Layout-Planung oder die SAP-Modellfabrik sind nur wenige Stichworte, die Prof. Ulrich Müller, Vizepräsident für Studium und Lehre in seinem Beitrag vorstellt. Die Prozessdatenerfassung und deren optimale Auswertung sind dabei eingeschlossen.

Eine hochinteressante Betriebsbesichtigung zeigte den Teilnehmern eindrucksvoll die hohe Fertigungstiefe und die ausgefeilten Fertigungsverfahren im Haus LIPPERT. In der abschließenden Diskussion bei bayerischem Fingerfood wurde nochmals deutlich: die nördliche Oberpfalz mit ihren Besonderheiten als ländliche Region, muss und kann „zusammenrücken“ um die Aufgaben der Zukunft gemeinsam anzugehen: Prozessdatenauswertung, neue Technologien und ein Höchstmaß an Automatisierung einschließlich Logistik bis hin zur künstlichen Intelligenz. Diese Entwicklung wird auch seitens der Bayerischen Regierung begrüßt und massiv unterstützt. Im Rahmen der Zukunftsinitiative Künstliche Intelligenz wird in der Region ein KI-Zentrum für Infrastruktur, Forschung, Innovation und Ausbildung aufgebaut und die OTH Amberg-Weiden mit vier neuen Professuren auf diesem Gebiet weiterhin verstärkt.

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news-4740 Thu, 05 Jul 2018 16:54:03 +0200 Medizintechnik: Praxisnah studieren https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807054740-medizintechnik-praxisnah-studieren/ Der Studiengang Medizintechnik setzt auf Praxisnähe: Die Studierenden profitieren deshalb von der Zusammenarbeit mit renommierten Unternehmen aus der Region. In den vergangenen Wochen standen eine Exkursion zur Notaufnahme des Klinikums Weiden und ein Dialyse-Praktikum auf dem Programm. Im Klinikum lernten die Studierenden die Datenbanksysteme und den typischen Workflow einer Medizinischen Notaufnahme kennen – von der Patientenanmeldung über den pflegerischen Erstkontakt, von der ärztlichen Anamnese und Untersuchung bis zur medizinischen Diagnostik und aller weiteren Schritte. Vielen Dank an Dr. Roman Wijenayake, der als Leiter der zentralen Notaufnahme diesen Besuch ermöglicht hat.

Theoretische und praktische Einblicke in die Blutreinigung erhielten die Studierenden bei einem Dialyse-Praktikum. Dr. med. Franz Hermann Beckmann, ärztlicher Leiter des MVZ KfH-Gesundheitszentrums in Weiden, berichtete in seiner Vorlesung über die Entwicklung und die Theorie der Dialyse. Im Praktikum, das an der OTH Amberg-Weiden und im KfH stattfand, erlebten die Studierenden die Technik live und sahen bei einer Behandlung zu.

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news-4736 Wed, 04 Jul 2018 16:17:22 +0200 Digitalisierung: Know-how von morgen, heute gedacht https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807044736-digitalisierung-know-how-von-morgen-heute-gedacht/ Von Weiden bis nach Krems, von Altötting bis Jihlava erstreckt sich die Europaregion Donau-Moldau (EDM). Die seit 2012 verpartnerten Regionen weisen ähnliche, ländlich geprägte Strukturen auf – und stehen damit vor ähnlichen Herausforderungen. Es ist deshalb eine gute Idee, gemeinsam Erfahrungen auszutauschen und Lösungen zu erarbeiten. Die gute Gelegenheit dazu gab’s bei der EDM-Veranstaltung „Digitalisierung – Chance für die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum“ an der OTH in Weiden. Der Workshop brachte Forschende und Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft am Weidener Campus zusammen. Das Thema: Digitalisierung und Chancen, die daraus für die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum erwachsen. Das facettenreiche Programm haben Iris Reingruber, Ingrid Linhartova und Barbara Stadler von der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur und vom Bezirk Oberpfalz zusammengestellt, assistiert durch Prof. Dr. Clemens Bulitta und Sabrina Reiml vom Institut für Medizintechnik.

Vom App-Einsatz in der Arzt-Patienten-Kommunikation über Big Data oder Trends in der Telematik bis hin zum Einsatz von Virtual Reality in der Therapie oder smarte Textilien schlug die Veranstaltung den thematischen Bogen. Zu Wort kamen aber auch die besten TeilnehmerInnen des ersten „innovate.healthcare“-Hackathons an der OTH Amberg-Weiden. Die im März entwickelten Ideen werden soeben validiert und zur Produktreife weiterentwickelt. Die HAW Landshut stellte ein Projekt zur IT-Unterstützung bei einem Massenanfall von Verletzten vor – wozu noch ein unterstützender Projektpartner gesucht wird. Als Moderator führte Clemens Bulitta, Leiter des Instituts für Medizintechnik der OTH AW, durch das Programm.

„Im Rahmen der Weiterentwicklung der Europaregion Donau-Moldau wurde das Thema ‚Personalisierte Medizin/Telemedizin/E-Health“ von Expertinnen und Experten aus allen sieben Regionen als eines der fünf Technologiethemen mit höchstem Potential für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit herausgearbeitet“, sagt Iris Reingruber, Managerin der Wissensplattform „Unternehmenskooperation und Cluster“. „Die heutige Veranstaltung trifft also den Nerv der Zeit. Als Highlight empfinde ich die Erkenntnis, das neue Technologien im medizinischen Bereich die Menschlichkeit und persönliche Begegnung in der Gesundheitsversorgung nicht verdrängen, sondern zum Wohle des Patienten sinnvoll ergänzen.“

Der Bezirkstagspräsident der Oberpfalz, Franz Löffler, hob die Bedeutung des Wissens- und Technologietransfers für die Europaregion hervor: „Wir hätten uns niemals so positiv entwickeln können, wenn die Wissenschaft nicht in der Fläche Innovationsförderung betreiben würde.“ Trotz niedrigster Arbeitslosigkeit und auf dem Weltmarkt erfolgreicher Unternehmen, stünde die Region vor großen Herausforderungen wie dem Demografischen Wandel, dem Fachkräftemangel sowie der Digitalisierung. Gerade letztere bedinge geradezu ein grenzüberschreitendes Herangehen. Dabei zeigte sich Löffler überzeugt: „Es steckt noch viel Zukunftsmusik drin.“ Insbesondere was die Bewusstseinsbildung anbelange, habe man noch viel zu leisten.

Prof. Dr. Andrea Klug, die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, beschäftigte sich in ihrem Grußwort mit der Bedeutung starker Netzwerke. Der grenzüberschreitende Workshop am Standort Weiden belege, „dass die europäische Idee lebt“ – was angesichts der seit längerem andauernden Krise der EU herauszuheben sei. Dass sich Unternehmer, Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft aus drei Ländern darüber austauschten, wie vor dem Hintergrund des Megatrends Digitalisierung eine der großen Herausforderungen der Zukunft bewältigt werden könne, nämlich die Sicherstellung einer medizinisch bestmöglichen und ökonomisch erfolgversprechenden Gesundheitsversorgung, zeige die Stärke solcher Netzwerke. „Unsere Hochschule, die OTH Amberg-Weiden, leistet einen wichtigen Beitrag in und aus der Medizintechnik“, bilanzierte Klug.

Auch Barbara Stadler, Managerin der Wissensplattform „Forschung und Innovation“ zog ein positives Resümee: „Um die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitsbereich zu meistern, leisten Hochschulen und Unternehmen wichtige Beiträge, liefern Lösungen und neue Technologien. Viele dieser Ansätze hat die heutige Veranstaltung vorgestellt. Es wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, Kompetenzen zu bündeln und Netzwerke zu knüpfen.“

Den Abschuss des inhaltlichen Teils des Workshops bildete eine Podiumsdiskussion mit und zwischen Tina Hawel von der youtoo GmbH aus Österreich, Jan Karasek vom Gesundheitsamt Pilsen, ärztlichem Direktor Thomas Egginger (Kliniken Nordoberpfalz AG) und Steffen Hamm, Geschäftsführer der GesundheitsregionPlus Nordoberpfalz. Clemens Bulitta zog ein positives Fazit des Tages: „Die Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung sind vielfältig und nur interdisziplinär mit innovativen Konzepten und Technologien zu bewältigen. Die Digitalisierung bietet, wie man auf der Tagung sehen konnte, faszinierende Möglichkeiten diese Probleme zu lösen.“

Durch die medizintechnischen Labore am Weidener Campus führten die Workshop-TeilnehmerInnen schließlich Dr. Sebastian Buhl und Prof. Dr. Ralf Ringler.

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news-4735 Wed, 04 Jul 2018 10:14:11 +0200 Netzwerktreffen Deutschlandstipendium bei BHS Corrugated https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807044735-netzwerktreffen-deutschlandstipendium-bei-bhs-corrugated/ Geld ist nicht alles. Neben einer finanziellen Förderung steht der Netzwerkgedanke beim Deutschlandstipendium im Fokus. Hierfür organisiert die OTH Amberg-Weiden jährlich ein Netzwerktreffen zwischen den Stipendiatinnen und Stipendiaten und dem Förderkreis. In diesem Jahr sind Förderer, Hochschule und Studierende bei den Förderpartnern BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH und der Lars und Christian Engel Stiftung in Weiherhammer zusammengekommen. Bei dem Besuch des Firmengeländes erhielten die Studierenden und die anderen Förderpartner eindrucksvolle Einblicke in die hochmoderne Ausstattung des Weltmarktführers für Wellpappenanlagen aus der Nordoberpfalz. Insbesondere das neu errichtete Lifecycle Building, das neben einer modernen Montagehalle und einer Riffelwalzenfertigung auch ein Restaurant für Mitarbeitende und Gäste beheimatet, ließ die Besuchergruppe staunen. Nach der Werksführung kamen die Studierenden mit den Förderpartnerinnen und Förderpartnern bei einem Empfang ins Gespräch.

Das Deutschlandstipendium zählt zu den tragenden Säulen der Begabtenförderung an der OTH Amberg-Weiden. Dank zahlreicher engagierter Unterstützer aus Wirtschaft, sozialen Institutionen und Vereinen sowie Privatpersonen konnte die OTH Amberg-Weiden im laufenden Förderjahr mit insgesamt 43 Stipendien einen Rekord in der Historie dieses Stipendienprogramms an der Hochschule verzeichnen. Gefördert werden Studierende beider Hochschulstandorte, die sich durch herausragende Studienleistungen auszeichnen. Bei der Vergabe wird auch ein besonderes Augenmerk auf die familiären Umstände oder ein ehrenamtliches Engagement der Studierenden gelegt.

Der neue Förderdurchgang des Deutschlandstipendiums an der OTH Amberg-Weiden steht unmittelbar in den Startlöchern: Seit Mitte Juni ist für alle immatrikulierten Studierenden eine Bewerbung für das Förderjahr 2018/19 möglich. Erstsemesterstudierenden wird ein Bewerbungszeitraum im Oktober zur Verfügung stehen.

Weitere Infos zum Deutschlandstipendium an der OTH Amberg-Weiden sind hier erhältlich.

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news-4734 Tue, 03 Jul 2018 18:08:24 +0200 Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen: Absolvierendenverabschiedung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807034734-fakultaet-wirtschaftsingenieurwesen-absolvierendenverabschiedung/ 6.240 Stunden oder 780 achtstündige Arbeitstage, das ist die Zeit, die Bachelor-Studierende in ihr Studium investieren – bei drei Studienjahren und 40-Stunden-Wochen. Zugegeben: Ein hoher Aufwand, der sich aber mehr als lohnt. Denn am Ende erwartet die Absolventinnen und Absolventen ein Abschluss der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und damit der Start in eine vielversprechende Karriere. In diesem Jahr erhielten 134 Studierende ihren Hochschulabschluss. Bei der Absolventenverabschiedung in Weiden überreichten die Studiengangsleiterinnen und -leiter die Bachelor- und Master-Urkunden. Die besten Absolventinnen und Absolventen eines jeden Studiengangs wurden zusätzlich mit einer Urkunde und einem Präsent geehrt.

59 Absolventinnen und Absolventen der Bachelor-Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen (WI) und Medizintechnik (MZ) erhielten den akademischen Titel „Bachelor of Engineering“. Die Jahrgangsbesten waren Larissa Fuchs (WI) und Annika Dausend (MZ). Sechs Studierende haben den Master of Science Medizintechnik erworben – Sebastian Moser war bester Absolvent.

43 Studierende des Internationalen Technologiemanagement (TM) dürfen sich jetzt „Bachelor of Arts“ nennen. 26 junge Menschen haben ihren Abschluss im Masterstudiengang Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement (IM) erhalten und führen jetzt den Titel „Master of Arts“. Als Jahrgangsbeste wurden Elena Kurtwarth (TM) und Simone Ries (IM) ausgezeichnet.

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news-4727 Mon, 02 Jul 2018 09:29:00 +0200 Studiengang der Woche: Kunststofftechnik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201807024727-studiengang-der-woche-kunststofftechnik/ Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule! Doch welches Studium passt zu mir? Eine gute Frage, auf die wir viele gute Antworten haben. Und deshalb darf sich einmal pro Woche ein interessanter Studiengang selbst vorstellen. Dieses Mal haben wir das Bachelorangebot „Kunststofftechnik“ interviewt und sieben Fragen gestellt. Hier sind die Antworten ... Du bist Trabi-Fan?

Ja, denn in gewisser Weise war der Trabant seiner Zeit voraus. Die leichte Kunststoff-Karosserie war damals innovativ und einzigartig, auch wenn sie dem Wagen Spitznamen wie Rennpappe oder Duroplastbomber einbrachte. Heute glaubt keiner mehr, dass die Mobilität der Zukunft aus Stahl und Aluminium gebaut wird. Gerade die schnellsten Autos, die Formel 1-Boliden, bestehen zum überwiegenden Teil aus Hochleistungskunststoffen. Auch Sportwagen im Luxussegment setzen auf Leichtbau-Produkte aus Kunststoff.

Ist Kunststoff das Material der Zukunft?

Hochleistungskunststoffe machen Fahrzeuge leichter – dadurch steigt ihre Energieeffizienz. Das ist besonders in der E-Mobilität wichtig, um die Reichweite und Geschwindigkeit der Autos zu erhöhen. Doch auch Luft- und Schifffahrt setzen auf Leichtbau mit faserverstärkten Kunststoffen – so werden der Kraftstoffverbrauch reduziert und kostbare fossile Energieträger geschont. Kunststoffe spielen also im Kampf gegen den Klimawandel eine entscheidende Rolle – und Kunststofftechnikerinnen und -techniker leisten einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und Erhalt der natürlichen Ressourcen. Übrigens: Anders als die Duroplaste beim Trabi erfüllen moderne Kunststoffe alle Ansprüche an Festigkeit oder Stabilität. Also bitte keine Witze über Plastikautos – die fahren ihren Kollegen aus traditionellen Werkstoffen eine gute Nasenlänge voraus.

Welche Branchen setzen darüber hinaus auf Kunststoff?

So ziemliche alle innovativen Branchen nutzen Kunststoffe – kein Material ist so flexibel und vielfältig. Der Werkstoff steckt in Smartphones, filigraner Medizintechnik, innovativen Sportartikeln, Raumfahrttechnik, und, und, und. Das ist gut für unsere Absolventinnen und Absolventen – sie können sich eine Branche aussuchen, die sie interessiert und haben gute Chancen, einen attraktiven Job zu bekommen. Denn Kunststofftechnikerinnen und -techniker sind gefragt wie nie!

Was für Studierende wünschst Du Dir?

Wichtig ist das Interesse an Naturwissenschaften, also Mathematik, Chemie und Physik. Außerdem sollten sie neugierig auf Kunststoffe sein, auf ihre Herstellung, ihre Funktionalität und die Möglichkeiten, den Werkstoff immer weiter zu optimieren. Ein Faible für betriebswirtschaftliches Denken schadet auch nicht – schließlich sollen Kunststofftechnikerinnen und -techniker gewinnbringend auf ihren jeweiligen Märkten arbeiten.

Was lernen Studierende bei Dir?

Eine Menge. Von der Entwicklung innovativer Hightech-Werkstoffe über den Werkzeugbau bis hin zu den vielfältigen Verarbeitungsverfahren deckt das Studium alle Anforderungen ab, die zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieuren der Kunststofftechnik im Job begegnen werden. Dazu kommen ingenieurwissenschaftliche Grundlagen, unter anderem in den Fächern Mathematik, Physik, Werkstofftechnik und Konstruktion. Im weiteren Studienverlauf vertiefen die Studierenden ihre ingenieurtechnischen Kenntnisse und spezialisieren sich im kunststofftechnischen Bereich. Spezifische Verarbeitungstechnologien von Kunststoffen sind dann ebenso Thema wie spezielle Aspekte der Konstruktion und des Werkzeugbaus.

Grau ist alle Theorie. Wie sorgst Du für die nötige Praxisnähe?

Neben den Vorlesungen an der Hochschule nehmen unsere Studierenden an Exkursionen teil. Sie besuchen zum Beispiel Betriebe der kunststoffverarbeitenden Industrie oder Lieferanten von Zubehör. Außerdem profitieren sie von einer praxisnahmen Ausbildung in unseren Laboren aus den Bereichen Kunststofftechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik. So lernen die Studierenden an hochmodernen Maschinen, Kunststoffe herzustellen und zu verarbeiten. Im Rahmen ihrer Praktika und Projektarbeiten nutzen sie diese Ausstattung auch, um ihre Ideen zu überprüfen und praktisch umsetzen.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, klickt hier.

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