Aktuelles an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/neuigkeiten/ Feed der OTH Amberg-Weiden de-de OTH Amberg-Weiden Aktuelles an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/assets/img/logo_oth-aw.png https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/neuigkeiten/ 144 72 Feed der OTH Amberg-Weiden Thu, 14 Nov 2019 02:14:30 +0100 Thu, 14 Nov 2019 02:14:30 +0100 news-5911 Wed, 13 Nov 2019 15:27:46 +0100 meetDIGITALS Inspiration & Startup Night https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911135911-meetdigitals-inspiration-startup-night/ „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten“, hat Willy Brandt gesagt. Oder Abraham Lincoln. Oder Joseph Beuys. Sicher dagegen ist: Die TeilnehmerInnen bei der meetDIGITALS Inspiration & Startup Night machten genau das – und nahmen die Zukunft in die eigene Hand. Inspiration plus Transpiration = Erfolg. Die Gleichung ging auf! Am 11. November brachte meetDIGITALS zum sechsten Mal InnovatorInnen an der OTH Amberg-Weiden am Standort Weiden zusammen. Die Veranstaltung richtete sich an alle, die ein Startup gründen möchten: SchülerInnen, Studierende oder Gründungsinteressierte mit einer guten Idee. Aber auch an etablierte StartupperInnen oder UnternehmerInnen, die ihr Wissen teilen oder ihr Netzwerk erweitern wollten.

Wie in den vorhergehenden Veranstaltungen setzten die Veranstalter auf das offene Barcamp-Format: Alle TeilnehmerInnen konnten Ideen, Themen oder Vorschläge einbringen. Dann wurde abgestimmt, welche Inhalte es auf den Veranstaltungsplan schaffen und wie diese behandelt werden: Workshop, Vortrag, offener Austausch oder Ideen-Pitch – vieles war erlaubt.

Vor den Barcamp-Sessions berichteten zwei Speaker von ihren Erfahrungen, lieferten Denkanstöße und Inspirationen: Thomas Grübler gab in seiner Keynote „NewSpace: Wie Startups den Weltraum erobern“ Einblicke in ein Münchner Startup, das mit einem Netzwerk aus kleinen Satelliten versucht, Waldbrände aus dem All zu erkennen. Thomas Grübler wurde dieses Jahr zusammen mit seinen Mitgründern in die Forbes 30U30 aufgenommen und teilte bei der Startup Night seine Erfahrungen zu Raumfahrt, Fundraising und Waldbranderkennung.

Der zweite Keynotespeaker war Norbert Samhammer, Gründer der Samhammer AG. Als mittelständischer Unternehmer gilt seine Leidenschaft heute anspruchsvollen Outsourcing Projekten im e-Commerce und der Gründung vielversprechender Startups. So rief er 2016 foryouehealth.de ins Leben – ein Unternehmen, das mit Selbsttests für Zuhause und individuell auf den Menschen zugeschnittenen Nahrungsergänzungsmitteln in den Markt gestartet ist.

In den anschließenden Barcamp-Sessions standen Themen wie „Scouting im Profifußball“, „Pitchen“, „New Work & Privacy“ und „Triathlon“ auf dem Programm.

Die Inspiration & Startup Night stellt meetDIGITALS in Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden und der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) auf die Beine. meetDIGITALS ist eine ehrenamtliche Initiative, die sich mit Digitalisierung und der Startup-Szene beschäftigt. Die Interessengemeinschaft will den Erfinder-, Entwickler- und Unternehmergeist in der Region fördern und ein Klima für Gründungen in der Nordoberpfalz schaffen.

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news-5913 Wed, 13 Nov 2019 15:07:00 +0100 Kooperation mit Japan und China: Amberger Forscher besuchen Hokkaido University und Jiangsu University https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911135913-kooperation-mit-japan-und-china-amberger-forscher-besuchen-hokkaido-university-und-jian/ Wie können Biogasanlagen einen Beitrag zur Netzstabilisierung leisten und welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? Diese Fragestellung untersuchen Amberger Forscher vom Kompetenzzentrum KWK (KoKWK) und dem Institut für Energietechnik (IfE) an der OTH Amberg-Weiden in einem Projekt mit der Hokkaido University in Sapporo, Japan. Bereits in 2018 und nochmals im August 2019 besuchte Prof. Shiho Ishikawa vom Power and Energy Systems Laboratory der Faculty of Information Science and Technology die OTH Amberg-Weiden für eine Messkampagne an Biogasanlagen in Deutschland. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stand dabei das Ansprech- und Lastaufschaltverhalten von Biogas-Blockheizkraftwerken im Vergleich zwischen Deutschland und Japan. Nun besuchten Raphael Lechner, M.Sc., Geschäftsführer des KoKWK, und Dipl.-Ing.(FH) Nicholas O’Connell, Projektleiter am IfE, die Hokkaido University zur Diskussion der Forschungsergebnisse und informierten sich über den Stand der Biogastechnik in Japan. Das Projekt knüpft an die Arbeiten im Verbundvorhaben „Optibiosy“ an, in dem die OTH Amberg-Weiden, die OTH Regensburg und das IfE kooperieren, um das Potential für Biogasanlagen im Stromsystem der Zukunft zu evaluieren. Im Rahmen einer Gastvorlesung an der Hokkaido University zum Thema „Current Research on Co-generation Technologies“ stellten die beiden Forscher die aktuellen Forschungsthemen des KoKWK vor. Der Austausch wird von der Bayerischen Forschungsallianz im Programm BayIntAn gefördert.

Den Besuch in Japan verknüpften die Forscher mit einem Abstecher an die Jiangsu University in Zhenjiang, China, an der Andreas Röll, M.Eng., vom Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung derzeit in einem kooperativen Verfahren mit der OTH Amberg-Weiden promoviert. Schwerpunkt der Kooperation mit School of Automotive and Traffic Engineering der Jiangsu University ist das Einspritzverhalten von synthetischen Kraftstoffen für die Nutzung in Dieselmotoren. Die aktuellen Arbeiten des KoKWK und IfE in diesem Bereich präsentierten Raphael Lechner und Nicholas O’Connell in einer Gastvorlesung „Current R&D on clean power production with modern engine technologies and next generation fuels“.

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news-5912 Wed, 13 Nov 2019 09:38:00 +0100 Physician Assistance: Exkursion zum Synlab MVZ Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911135912-physician-assistance-exkursion-zum-synlab-mvz-weiden/ Im Rahmen der Vorlesung Mikrobiologie und Hygiene besuchten Studierende des Studiengangs „Physician Assistance – Arztassistenz“ das Synlab MVZ in Weiden. Die Gruppe nahm die Labore in Augenschein und informierte sich in mehreren Vorträgen über die Abläufe und diagnostischen Methoden eines modernen Großlabors. Die Synlab Gruppe umfasst Niederlassungen in über 40 Ländern und ist Europas größter Labordienstleister für medizinische Diagnostik. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 20.000 MitarbeiterInnen und erstellt pro Jahr ca. 500 Millionen Testergebnisse. Das Labor in Weiden ist mit ca. 250 MitarbeiterInnen einer der größten Laborstandorte und umfasst eine Vielzahl der Analyseverfahren der Synlab Gruppe.

Unter der Leitung von Dr. Sebastian Buhl vertieften die Studierenden ihre Kenntnisse im Bereich Mikrobiologie und Hygiene. Außerdem nutzen sie die Gelegenheit, um mit Fachleuten aus den verschiedenen Abteilungen zu diskutieren.

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news-5910 Tue, 12 Nov 2019 16:42:35 +0100 Institut für Vorsorge und Finanzplanung vergibt Stipendium https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911125910-institut-fuer-vorsorge-und-finanzplanung-vergibt-stipendium1/ Seit zwölf Jahren vergibt das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ein Stipendium für Studierende an der Hochschule Amberg-Weiden (OTH). In diesem Semester fiel die Wahl auf Pius Stahl. Der 23-Jährige aus Flossenbürg studiert derzeit den Master of Taxation. „Wir vergeben jedes Semester ein Stipendium über 500 Euro, um junge wissenschaftliche Talente zu fördern“, sagt Prof. Michael Hauer, IVFP-Geschäftsführer. Mit dem Stipendium beabsichtigt das Institut, begabten jungen Menschen der Hochschule ein Forum für ihre berufliche Weiterentwicklung zu ermöglichen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, um im Fachbereich Finance und Steuerrecht besonders fähige Wissenschaftler zu fördern.

Bewerben können sich alle Studierenden der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre sowie Handels- und Dienstleistungsmanagement ab dem ersten Semester. Die Bewerbungsfrist für das Stipendium über 500 Euro läuft das ganze Jahr über. Die Entscheidung darüber, auf wen jeweils die Wahl fällt, trifft der Geschäftsführer Prof. Michael Hauer in Abstimmung mit dem Beirat des Instituts, Prof. Dr. Thomas Dommermuth.

Bewerbungen sind zu richten an:
Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH
Bewerbung um Stipendium
Auf der Haide 1
92665 Altenstadt/WN
E-Mail: info@ivfp.de

Über das Institut für Vorsorge und Finanzplanung

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ist eine unabhängige und inhabergeführte Gesellschaft mit den Geschäftsbereichen Akademie, Software und Rating. Im Jahr 2001 gegründet und mit Hauptsitz in Altenstadt/WN steht es unter der fachlichen Leitung von Prof. Michael Hauer und Prof. Dr. Thomas Dommermuth. Es vergleicht und bewertet Produkte sowie Beratungsprozesse, bietet Finanzdienstleistern fachliche und strategische Beratung sowie eine Vielzahl an Softwarelösungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Damit will das IVFP dazu beitragen, Vorsorge transparenter und verständlicher zu machen. Das IVFP-Team liefert bedarfsgerechte Lösungen für Marketing, Produktentwicklung, Vertrieb und Beratung. Zu seinen Kunden zählen zahlreiche namhafte Unternehmen aus der Banken- und Versicherungsbranche. Somit stellt das IVFP eine optimale Ergänzung zu den Geschäftsbereichen der ROKOCO GmbH dar.

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news-5904 Thu, 07 Nov 2019 15:46:43 +0100 25 Vorträge – 25 Orte: Ländliche Räume in Ostbayern https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911075904-25-vortraege-25-orte-laendliche-raeume-in-ostbayern/ „Ländliche Räume in Ostbayern: Aktuelle Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven im regionalen Management“ – so lautete der Titel des mit 25 ZuhörerInnen gut besuchten Vortrags von Dr. Wolfgang Weber im Innovativen LernOrt Kloster Speinshart im Rahmen der Reihe „25 Vorträge an 25 Orten“. Dr. Wolfgang Weber stellte heraus, dass nicht nur die Frage wichtig sei, wie eine Region aussieht, sondern vor allem, wie sie aussehen will. Dieser Ansatz einer regionalen Selbstverwirklichung und Aktivierung der endogenen Potentiale sei mit Fragen verbunden wie:

  • Wie entwickelten sich ländliche Räume bisher und warum?
  • Mit welchen Stärken sollten sie sich heute positionieren?
  • Was sind Alleinstellungen in einer regionalen Governance?
  • Welche Akteure und kreativen Milieus sind hierzu notwendig?
  • Sind die ländlichen Räume die wettbewerbsfähige und nachhaltige Raumkategorie?

Die Grundthese im Vortrag war, dass Ostbayern sich von einer Armuts- zu einer Chancen-Region entwickelte. Jedoch sei bis heute ein „Mainstream“ in der Raumordnung erkennbar, der die Bezeichnung „Peripherie“ ebenso verwendet wie Indikatoren der Typisierung von Raumkategorien in Deutschland, die meist auf die Bevölkerungsdichte zurückgreifen. Nur wenige Untersuchungen beziehen weit aussagekräftigere Variablen ein, die den Strukturwandel hin zu den Dienstleistungen, regionale Potentiale und damit auf die Zukunft gerichtete Positionen ausweisen. Hilfreich erscheinen daher komplexe Indices mit einer Komprimierung auf Hauptkomponenten regionaler Entwicklung.

Insgesamt weisen die Strukturdaten Ostbayerns auf einen nachhaltigen Aufschwung hin, mit Entwicklungsmöglichkeiten über alle Phasen des Lebenslaufes und damit auch eines Beitrages zur Verhinderung von Abwanderung. Als Belege für diesen Erfolg können ein Arbeitsmarkt nahe der Vollbeschäftigung, eine stabile KMU-Unternehmensstruktur, der Weg in Wachstumsbranchen sowie private und öffentliche Investitionen gelten.

In einer Analyse unterschiedlicher Dynamik in den 97 Raumordnungsregionen Deutschlands kommt ein Zusammenhang zum Ausdruck: Es tritt eine Korrelation zwischen der Entwicklung im Arbeitsmarkt und der Entwicklung der Bevölkerung zu Tage. Diese äußert sich darin, dass jene Regionen, die den Strukturwandel im Arbeitsmarkt gut bewältigen und hier Erfolge verzeichnen, gleichzeitig eine wachsende oder zumindest stabile Bevölkerungszahl aufweisen. Positioniert sich eine Region mit effizienten Instrumenten des regionalen Managements und über tragfähige Netzwerke, dann sei eine erhebliche Hebelwirkung für die Regionalstruktur im Sinne kreativer Milieus und eines innovationsorientierten Ansatzes gegeben.

Mit zehn Thesen zu Erfolgsfaktoren für die ländlichen Räume Ostbayerns heute und in der Zukunft rundete Dr. Wolfgang Weber seinen rund einstündigen Vortrag ab.

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news-5891 Wed, 06 Nov 2019 15:15:58 +0100 Nachhaltigkeit im bayerisch-tschechischen Grenzraum https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911065891-nachhaltigkeit-im-bayerisch-tschechischen-grenzraum/ Wettbewerbsfähigkeit 4.0 im ländlichen Raum bedarf nachhaltiger Konzepte in Wirtschaft und Gesellschaft. Deshalb machten sich Studierende der OTH Amberg-Weiden, der Technischen Hochschule Deggendorf, der FHWS Würzburg sowie der Westböhmischen Universität Pilsen in einer gemeinsamen Studienreise „Auf die Spuren der nachhaltigen Entwicklung im bayerisch-tschechischen Grenzraum“. Die Studierenden beider Länder gingen auf Entdeckungsreise durch die Oberpfalz. Den Anfang machten das Kloster Speinshart, ILO der OTH Weiden, die OTH Amberg-Weiden und die Jugendbildungsstätte in Waldmünchen. Die Orte boten nicht nur abwechslungsreiche Umgebungen, sondern auch die Möglichkeit, sich über die Herausforderungen einer nachhaltigen Zukunft auszutauschen.

Umwelt und Wirtschaft – wie passt das zusammen?

Diskussionsgrundlage boten die Impulse von Adidas, Neumarkter Lammsbräu und der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO). Adidas arbeitet mit externen Partnern an Ideen für zirkuläre Geschäftsmodelle, in denen die Rohstoffe ihrer Produkte mehrmals verwendet werden können. Klar ist auch, je mittelständischer das Unternehmen, desto einfacher ist das Thema Nachhaltigkeit in den Wertschöpfungsketten zu integrieren. So ist die Neumarkter Lammsbräu generationsübergreifend nachhaltig. Eindrucksvoll wurde gezeigt, wie die Werte von Lammsbräu strategisch ganzheitlich umgesetzt werden. Die Impulse wurden in Workshops vertieft, die Alexander Herzner und Dita Hommerova begleiteten.

Nachhaltig Gründen – von Anfang an!

Nachhaltigkeit fängt bei den Führungskräften an – egal ob ManagerInnen oder GründerInnen. „Das Thema Nachhaltigkeit sollte daher bereits bei Neugründungen eine entscheidende Rolle spielen“, sagt Alexander Herzner vom Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft der OTH Amberg-Weiden. Auch bei der Gründung eines Start-ups ist es von Vorteil, Themen wie Umweltschutz und soziale Aspekte von Beginn an mitzudenken. Nicht ohne Grund lernten die TeilnehmerInnen der Studienreise daher die „10 Prinzipien für verantwortungsvolle Start-ups“ kennen. Welchen Einfluss GründerInnen auf eine nachhaltige Entwicklung haben, zeigte Philipp Hermannsdörfer von der DGO, der Influencer aus der Szene vorstellte. Mit den richtigen Geschäftsmodellen könne Impact geschaffen werden – denn GründerInnen, die gezielt Potential aus den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN schöpfen, sind noch rar.

Nicht nur wurde den Teilnehmenden der grenzüberschreitenden Studienreise hilfreiches Handwerkszeug rund um das Thema „Nachhaltigkeit“ an die Hand gegeben – ganz nebenbei traten Studierende aus Bayern und Tschechien miteinander in Kontakt und hatten die Gelegenheit, die Kultur des Nachbarlandes näher kennenzulernen. Die Exkursion, unterstützt durch die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur und der Europaregion Donau-Moldau, ist Teil des Weiterbildungsprogramms „Zertifikat Ethik und Nachhaltigkeitsmanagement“ des Instituts für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft.

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news-5890 Wed, 06 Nov 2019 14:17:10 +0100 OTH Amberg-Weiden und TU Liberec tauschen Ideen für Partnerschaft aus https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911065890-oth-amberg-weiden-und-tu-liberec-tauschen-ideen-fuer-partnerschaft-aus/ Gemeinsame Interessen und Aktivitäten sind die Grundlage für eine konstruktive Hochschulkooperation – darin waren sich Dr. Miroslav Brzezina, Rektor der Technischen Universität Liberec, und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, einig. Beide hatten sich bereits bei den bayerisch-tschechischen Hochschulrektorentreffen kennengelernt – in der OTH Amberg-Weiden in Amberg tauschten sie jetzt Ideen für eine mögliche Partnerschaft aus. Um künftige Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren, war Dr. Miroslav Brzezina mit zwei Dekanen und einem Prodekan aus Liberec (Tschechien) angereist. Zur Delegation gehörten prof. Ing. Zdeněk Plíva, Ph.D. (Dekan der Fakultät für Mechatronik, Informatik und Interdisziplinäre Studien), prof. Ing. Miroslav Žižka, Ph.D. (Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) sowie doc. Ing. Petr Lepšík, Ph.D. (Prodekan der Fakultät für Maschinenbau).  

Nach der Begrüßung durch Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug und der Vorstellung der OTH Amberg-Weiden durch Vizepräsident Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Müller präsentierten Vertreter die vier Fakultäten der OTH Amberg-Weiden. Prof. Ing. Zdeněk Plíva, Ph.D. stellte anschließend die Technische Universität Liberec vor. Ansätze für eine Zusammenarbeit ergeben sich bei den Lehr- und Forschungsinhalten sowie durch die gemeinsamen Erfahrungen in grenzüberschreitenden Kooperationen. „Wir möchten keine Brieffreundschaft, sondern eine lebendige, intensive Zusammenarbeit“, sagte Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug.

Am Nachmittag teilte sich die Gruppe zu Laborbesichtigungen der Fakultäten Maschinenbau/Umwelttechnik und Elektrotechnik, Medien und Informatik, Projektvorstellungen, Einzelgesprächen und einer kurzen Besichtigung des Amberger Zentrums auf.  Dabei wurden konkrete Ansätze für eine zukünftige Zusammenarbeit besprochen, zum Beispiel Studierendenaustausch, Summer Schools, Joint bzw. Double Degree-Abkommen, die Kooperation bei PhD.-Programmen sowie die Teilnahme an Veranstaltungen wie dem Patenttag. 

Organisiert wurde der Delegationsbesuch vom OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa, das weitere Treffen und Projektanbahnungen zwischen der OTH Amberg-Weiden und der TU Liberec auch in Zukunft unterstützt. Seit April 2019 sind beide Hochschulen immerhin schon Partner im Rahmen EU-Programms Erasmus+.

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news-5892 Wed, 06 Nov 2019 09:38:00 +0100 Neueste tschechische Kunststoff-Turbinen im Prüfstand für Druckluftantriebe und -technik getestet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911065892-neueste-tschechische-kunststoff-turbinen-im-pruefstand-fuer-druckluftantriebe-und-techn/ Seit Januar 2018 arbeitet Prof. Dr. Andreas P. Weiß (Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung) und sein Team im Projekt „Low cost turboexpanders for decentralized energy applications – possibilities of 3D print manufacturing from modern plastic materials“ mit dem University Centre for Energy Efficient Buildings (UCEEB) an der TU in Prag zusammen. Das Projekt wird von der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA) mit 75.000 Euro über drei Jahre finanziert. Das Prager und das Amberger Team wollen gemeinsam Mikroexpansionsturbinen für die Energierückgewinnung mittels Organic Rankine Cycle (ORC) entwickeln, die ganz oder teilweise aus Kunststoffen additiv gefertigt werden. Nachdem das bayerisch-tschechische Team bereits im Frühjahr 2019 erste, vollkommen in Kunststoff gedruckte Turbinen testete und diese Ergebnisse auch schon auf der internationalen ORC-Konferenz im September 2019 in Athen gemeinsam veröffentlichte, brachten nun Projektleiter Ing. Václav Novotný/TU Prag zusammen mit seinem Mitarbeiter Bc. Jan špale eine ganze Reihe neuer Turbinenteile nach Amberg, um sie im Prüfstand für Druckluftantriebe und –technik (PDLT) im Labor für Strömungsmaschinen von Prof. Dr. Andreas P. Weiß zu testen. Beim UCEEB/TU Prag gibt es einen solchen Versuchsstand nicht.

Leider versagte recht bald die mitgebrachte Leistungselektronik der Belastungseinheit und die Versuche mussten abgebrochen werden. Die Prager kommen deshalb bereits im November wieder nach Amberg. Für 2020 ist wiederum eine gemeinsame, internationale Veröffentlichung der Entwicklungs- und Versuchsergebnisse geplant.

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news-5893 Wed, 06 Nov 2019 06:22:00 +0100 Auftaktveranstaltung: Mentoringprogramm „professional steps“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201911065893-auftaktveranstaltung-mentoringprogramm-professional-steps/ Erfahrene Ingenieurinnen unterstützen Studentinnen – unter diesem Motto startete das Mentoringprogramm „professional steps“ an der OTH in Amberg. Bei diesem Programm steht eine im Berufsleben stehende Ingenieurin einer oder mehreren Studentinnen für ein Jahr zur Seite und unterstützt sie bei ihrem Werdegang. Özlem Ajazaj, Projektkoordinatorin des Zentrums für Gender und Diversitybüros der OTH Amberg-Weiden, begrüßte die Teilnehmerinnen und gab ihnen einen kurzen Einblick in das Projekt BayernMentoring sowie in das umfassende Angebot.

Das Programm zielt darauf ab, Studentinnen während ihres Studiums in ihrer Entscheidung, einen technischen Studiengang gewählt zu haben, zu bestärken und durch regelmäßige Treffen optimal auf das bevorstehende Berufsleben vorzubereiten. Darüber hinaus profitieren die Studentinnen von einer Vielzahl an Workshops zu Themen wie „Achtsamkeit“, „Verhandlungsgeschick“ oder „NLP“.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde lernten sich die Mentorinnen und Studentinnen bei einem persönlichen Gespräch über ihre Erfahrungen und Erwartungen an das Mentoring-Programm besser kennen. Anschließend bildeten sie Tandems, bestehend aus einer erfahrenen Mentorin (Ingenieurin) und einer Mentee (Studentin), und hielten die Eckpunkte der Zusammenarbeit im Rahmen einer Mentoringvereinbarung fest.

Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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news-5879 Thu, 31 Oct 2019 23:41:00 +0100 KWK vor Ort: Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besichtigt BHKW-Anlage bei Ponnath https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910315879-kwk-vor-ort-wirtschaftsminister-hubert-aiwanger-besichtigt-bhkw-anlage-bei-ponnath/ Zum Auftakt der Roadshow „KWK vor Ort“ besuchte der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Ponnath DIE MEISTERMETZGER in Kemnath. Vor Ort informierte er sich über das innovative Blockheizkraftwerk (BHKW), das das Institut für Energietechnik IfE GmbH an der OTH Amberg-Weiden entwickelt hat. Die Anlage besteht aus einem Erdgas-BHKW, das über einen Abhitze-Dampfkessel Sattdampf produziert, der für die Fleisch- und Wurstproduktion benötigt wird. Gleichzeitig liefert eine Absorptionskälteanlage Temperaturen von bis zu -10 Grad Celsius – ausreichend Kälte, um Fleisch- und Wurstwaren einzufrieren. Mit ihrem hocheffizienten Betrieb bringt diese Anlage für den Betreiber auf lange Sicht nicht nur Energiekosteneinsparung. Sie ist mit rund 1.800 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr auch äußerst umwelteffizient. 2017 kürte die Fachjury der Zeitschrift „Energie & Management“ die Anlage zum BHKW des Jahres 2017, 2018 wurde sie mit dem bayerischen Energiepreis ausgezeichnet.

Nach der Anlagenbesichtigung bei Ponnath konnten sich Interessierte in der Mehrzweckhalle Kemnath über die Potentiale der Kraft-Wärme-Kopplung der Kraftwärmekopplung informieren. Hubert Aiwanger sprach über die „KWK als Säule der dezentralen Energieversorgung in Bayern“. Prof. Dr. -Ing. Markus Brautsch, Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung, OTH Amberg-Weiden, stellte das innovative KWK-Kälte Konzept bei Ponnath vor – M.Sc., Dipl. Ing. Raphael Lechner, Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung, OTH Amberg-Weiden, gab einen Einblick in aktuelle Rahmenbedingungen, Entwicklungen und Hemmnisse der KWK.

Mit der Roadshow „KWK vor Ort“ möchte das bayerische Wirtschaftsministerium auf die Chancen und Möglichkeiten der KWK-Technologie aufmerksam machen, die Bedeutung herausragender KWK betonen und bayernweit die Akteure in Industrie, Kommunen und Gewerbe mobilisieren.

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news-5877 Tue, 29 Oct 2019 20:10:39 +0100 Staunen, Mitmachen, Erleben: Nacht der Wissenschaft lockt Besucher https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910295877-staunen-mitmachen-erleben-nacht-der-wissenschaft-lockt-beuscher/ Das war mal eine Gute-Nacht-Geschichte! Am Freitag öffnete die OTH Amberg-Weiden an beiden Standorten ihre Türen zur Nacht der Wissenschaft. Unzählige BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, um die innovativen Labore sowie die verschiedenen Lehr- und Forschungsgebiete hautnah zu erleben. Auf dem Programm stand Wissenschaft live und in Farbe. Wer alle Programmpunkte sehen wollte, hatte es nicht leicht. Die Gäste konnten in den Laboren virtuelle Realitäten besuchen, digitale Zwillinge treffen, ihren Avatar bei einer Bewegungsanalyse kennenlernen, die Welt der Mikroalgen in Augenschein nehmen, im virtuellen Sandkasten spielen, in einen Altersanzug schlüpfen oder sich von einem Roboter Süßigkeiten servieren lassen. In ihren Vorträgen beleuchteten die Dozentinnen und Dozenten der OTH Amberg-Weiden aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, Quantencomputer, Biotechnologie, Eye Tracking, Energieeffizienz oder Datenvisualisierung.

Ein besonderes Highlight anlässlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums der OTH Amberg-Weiden war das Videomapping und die Fassadenillumination an beiden Standorten: FuxiKraxi – Videomapping „25 Jahre“, so der Titel des multimedialen Projekts, bei dem Studierende der Medientechnik und -Produktion der OTH Amberg-Weiden und der Fakultät für Design und Kunst der Westböhmischen Universität in Pilsen zusammenarbeiten. Gezeigt wurde das Videomapping an der Fassade des Hörsaalgebäudes am Standort Weiden, alle 30 Minuten.

Für das Videomapping am Standort Amberg kooperierten Medientechnikstudierende der OTH Amberg-Weiden mit der Firma pave GmbH. Das Ergebnis: Ein Highlight-Film, der alle 30 Minuten zu sehen war. Dazwischen erstrahlte die Fassade der Fakultät EMI bei einem sogenannten Ambient-Loop.

Auf die BesucherInnen wartete noch viel mehr: die Impro-Theater-Show „Die Nacht der Erkenntnisse“, das „Musical Tesla Coil“, Live-Musik oder der „Escape-Room – Jäger des verlorenen Buches.“ Außerdem konnten Rätselliebhaberinnen und -liebhaber beim Internationalen Welt-Quiz oder in der Campus-Rallye der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen unter Beweis stellen. Ambitionierte OTH Amberg-Weiden-Forscherinnen und -Forscher profitierten von hervorragenden Reisebedingungen – ein kostenloser Shuttlebus pendelte zwischen beiden Standorten.

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news-5873 Tue, 29 Oct 2019 18:22:46 +0100 Auftakt „firststeps“: Studentinnen helfen Studentinnen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910295873-auftakt-firststeps-studentinnen-helfen-studentinnen/ Die ersten Monate im Studium sind nicht immer leicht. Da ist es hilfreich, eine Studentin aus den höheren Semestern an der Seite zu haben. Das Mentoringprogramm „firststeps“ unterstützt Erstsemesterstudentinnen und vermittelt JuniorMentorinnen. Bei der Auftaktveranstaltung lernten sich die künftigen Tandems kennen. Özlem Ajazaj, Projektkoordinatorin des Gender- und Diversitybüros der OTH Amberg-Weiden, begrüßte die Teilnehmerinnen. Sie informierte diese über das Projekt BayernMentoring, die verschiedenen Programmstufen, sowie die Vorteile des Programms & Angebote wie Vorträge an denen teilgenommen werden kann.

Anschließend fanden sich die Tandems, bestehend aus einer JuniorMentorin (Studentin ab dem 3. Semester) und einer JuniorMentee (Studentin im 1. Semester) zusammen und in mehreren kurzen Speed-Dating-Runden lernten sich anschließend alle Teilnehmerinnen besser kennen. Die Eckpunkte der Zusammenarbeit wurden in einer gemeinsamen Mentoringvereinbarung festgelegt und unterzeichnet.

Ziel des Mentoringprogramms ist es Studienanfängerinnen eine Ansprechpartnerin zu vermitteln, um den JuniorMentees den Einstieg in den Studienalltag zu erleichtern. Regelmäßige Treffen sollen die Einstiegsphase erleichtern und Motivation und Rückhalt geben. JuniorMentorinnen können bei Fragen zum Studium und dem Studienablauf zu Rate gezogen werden. Des Weiteren profitieren die Programmteilnehmerinnen von einer Vielzahl an Workshops zu Themen wie „Achtsamkeit“, „Verhandlungsgeschick“ oder „NLP- Gebrauchsanweisung fürs Gehirn“.

Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind hier oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de)

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news-5875 Tue, 29 Oct 2019 14:58:00 +0100 Physical-Computing: Studierende präsentieren ihre Exponate beim „50+plus Fit und Aktiv Tag“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910295875-physical-computing-studierende-praesentieren-ihre-exponate-beim-50-plus-fit-und-aktiv-t/ Wie lässt sich Sensorik, Informations- und Kommunikationstechnik so verknüpfen, dass sie älteren Menschen im Alltag hilft? Im interdisziplinären Wahlfach „Physical Computing“ haben Studierende der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) der OTH Amberg-Weiden technische Assistenzlösungen im Alltag entwickelt, die sie beim „50+plus Fit und Aktiv Tag“ im Amberger Congress Centrum präsentiert haben. Am Ausstellungbereich der OTH Amberg-Weiden wurden die Besucher von Pepper begrüßt. Der humanoide Roboter übernahm auch die Vorstellung der Exponate:

  • Locatable KeyGuard: Das System verhindert über eine selbst entwickelte Indoor-Lokalisierungsfunktion eines Schlüsselanhängers, dass eine Person ohne einen Schlüssel den überwachten Raum/die Wohnung verlässt. Wird die Wohnung dennoch ohne den Schlüssel verlassen, ertönt ein akustischer Hinweis, der Türöffner wird für einige Sekunden betätigt, um ein Zurückkehren in die Wohnung zu ermöglichen.
  • Smarter Badezimmer-Spiegel: Der Spiegel ist gleichzeitig auch ein Display und erinnert an Termine, Medikamenteneinnahme etc. und lässt sich mit intuitiver Gestensteuerung interaktiv bedienen. Auch eine experimentelle Gesichts- und Emotionserkennung ist realisiert.
  • Automatischer Pillendosen-Bestücker: Zur sicheren Tabletten-Dosierung wird automatisch anhand von Benutzerprofilen die richtige Anzahl an Tabletten aus Magazinen ausgegeben. Mit Sprachausgabe wird die Bedienung sinnvoll ergänzt (z.B. Warnung, wenn ein Magazin leer läuft) und die Funktionsweise des Geräts ist durch eine Plexiglas-Ummantelung gut beobachtbar.
  • SmarTablett: Ein Smartes Tablett unterstützt mit Display, RFID-Technologie und automatischer Wiege-Einrichtung die wunschgemäße und korrekte Essensausgabe in Heimen, Krankenhäusern etc. auf Tabletts individuell.

Genaueren Einblick erhielten die Besucher von den 14 Studierenden, die während des Sommersemesters 2019 die technischen Assistenzlösungen im Alltag entwickelten. Dabei zeigten sie auch, welche digitalen Techniken uns in Zukunft erwarten könnten. Ergänzt wurde die Ausstellung durch eine 20-minütigen Präsentation im Vortragsraum von Prof. Dr. Ulrich Schäfer, die Lehrveranstaltung für Studierende der Medieninformatik, Industrie-4.0-Informatik, Elektro- und Informationstechnik sowie Medienproduktion und Medientechnik mit Prof. Martin Frey und Prof. Dr. Gerald Pirkl betreute.

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news-5880 Tue, 29 Oct 2019 08:35:00 +0100 25 Vorträge – 25 Orte: Das Wunder vom Han Fluss https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910295880-25-vortraege-25-orte-das-wunder-vom-han-fluss/ Der Han-Fluss ist die kulturelle und wirtschaftliche Lebensader Südkoreas. Was in der Bundesrepublik Deutschland das Wirtschaftswunder war, nennt man in Asien das Wunder vom Han-Fluss. In seinem Vortrag im Evangelischen Bildungswerk Hirschau verglich Prof. Dr.-Ing. Christoph Lindenberger die Entwicklung beider Länder. Prof. Dr.-Ing. Christoph Lindenberger hat als Vizepräsident des Busan Campus, einem Zweigcampus einer deutschen Universität in der zweitgrößten südkoreanischen Stadt, an der Zusammenarbeit beider Wirtschaftsnationen gearbeitet. Im Rahmen der Vortragsreihe „25 Vorträge – 25 Orte“ anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der OTH Amberg-Weiden stellte der Bioverfahrenstechnik-Professor an der OTH Amberg-Weiden die unscheinbare, aber wichtige Rolle der deutsch-koreanischen Beziehung vor.

 

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news-5862 Wed, 23 Oct 2019 11:37:01 +0200 2. Erfahrungsaustausch: Duales Studium https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910235862-2-erfahrungsaustausch-duales-studium/ Das duale Studium an der OTH Amberg-Weiden ist ein Erfolgsmodell: Nicht nur die Zahl der dual Studierenden, auch die der Kooperationsunternehmen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Bei einem Erfahrungsaustausch rund um das duale Studium sind VertreterInnen aus Unternehmen und der Hochschule zusammengekommen, um Wissen, Ideen und Anregungen auszutauschen. Nach der Begrüßung durch Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach stellte Sabine Märtin, Leiterin OTH Professional, die aktuellen Zahlen vor: Mehr als acht Prozent aller Studierenden an der OTH Amberg-Weiden studieren dual. Damit liegt die Hochschule über dem bayerischen Durchschnitt von 5,9 Prozent. Auch die Zahl der Partnerunternehmen hat sich gut entwickelt – insgesamt arbeiten zurzeit 118 Unternehmen mit der Hochschule zusammen.

Das Angebot an dualen Studiengängen ist ebenfalls gewachsen: Neu hinzugekommen sind Digital Healthcare Management, International Business, Logistik und Digitalisierung sowie Physician Assistance. Die bestehenden Studiengänge Internationales Technologiemanagement, Medizintechnik und Wirtschaftsingenieurwesen wurden um neue Vertiefungsrichtungen erweitert.

Auch die berufsbegleitenden Studiengänge werden weiterentwickelt: In Vorbereitung sind Digital Marketing, Management im Gesundheitswesen und Medizinrecht. Zudem arbeitet OTH Professional an ihrem Weiterbildungsportfolio: Fach- und Führungskräfte in der Region profitieren von modularen Weiterbildungen, unabhängigen Weiterbildungskursen und dem Angebot an Hochschulzertifikaten.

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news-5861 Tue, 22 Oct 2019 16:21:51 +0200 25 Jahre – 25 Orte: Digitalisierung – eine Chance für Frauen in der Arbeitswelt? https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910225861-25-jahre-25-orte-digitalisierung-eine-chance-fuer-frauen-in-der-arbeitswelt/ Die Digitalisierung stellt die Arbeitswelt auf den Kopf. Aber bringt sie auch mehr Gendergerechtigkeit? Im evangelischen Gemeindehaus in Vohenstrauß sprach Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin und Frauenbeauftragte an der OTH Amberg-Weiden, über Chancen und Risiken für Frauen in der Arbeitswelt 4.0. Frauen sind sehr gut ausgebildet. Dennoch arbeiten sie seltener in Führungspositionen als Männer, verdienen im Durchschnitt weniger und sind damit im Alter schlechter abgesichert. Die Digitalisierung und der damit einhergehende Strukturwandel in der Berufswelt könnten das ändern.

Die Digitalisierung mit ihren neuen Arbeitsformen kommen den Anforderungen nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie entgegen. Cloudwork (ortsunabhängige Dienstleistungen) oder Gigwork (ortsgebundene Dienstleistungen) ermöglichen Flexibilität in der Wahl der Arbeitszeit und des Arbeitsortes – und damit selbstbestimmtes, mobiles Arbeiten. Außerdem könnten Frauen von veränderten Rahmenbedingungen profitieren, u.a. von der abnehmenden Präsenzkultur, einer neuen, mit vernetztem Arbeiten einhergehenden Führungskultur oder der Aufwertung frauenspezifischer, kommunikativer und sozialer Kompetenzen.

Doch die Digitalisierung birgt auch Herausforderungen: Insgesamt liegen Frauen bei digitalen Kompetenzen weiterhin leicht hinter den Männern zurück. Sie werden bei betrieblicher Weiterbildung generell weniger berücksichtigt und erhalten von Arbeitgebern seltener notwendige Geräte und Systeme, um auch mobil arbeiten zu können. Außerdem passen eine uneingeschränkte zeitliche Verfügbarkeit und hohe Mobilitätsbereitschaft nicht zu allen Lebensentwürfen.

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news-5863 Tue, 22 Oct 2019 11:57:00 +0200 Stipendium des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung: Studierende der OTH Amberg-Weiden können sich das ganze Jahr bewerben https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910225863-institut-fuer-vorsorge-und-finanzplanung-studierende-der-oth-amberg-weiden-koennen-sich/ Ab dem ersten Semester können sich Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre sowie Handels- und Dienstleistungsmanagement, um ein Stipendium des unabhängigen Instituts für Vorsorge und Finanzplanung bewerben. Studierende der OTH Amberg-Weiden können sich das ganze Jahr über für das Stipendium bewerben. Vorausgesetzt wird  Interesse am Steuerrecht sowie an Finanz- und Versicherungsthemen. Das Stipendium in Höhe von 500 Euro wird einmal jährlich vergeben. Die Entscheidung über die Vergabe des Stipendiums trifft der Geschäftsführer Prof. Michael Hauer in Abstimmung mit dem Beirat des Instituts, Prof. Dr. Thomas Dommermuth.

Bewerbungen sind zu richten an:

Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH
Prof. Michael Hauer
Auf der Haide 1
92665 Altenstadt/WN
E-Mail: info@ivfp.de

Über das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP)

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) ist eine unabhängige und inhabergeführte Gesellschaft mit den Geschäftsbereichen Akademie, Software und Rating. Im Jahr 2001 gegründet und mit Hauptsitz in Altenstadt/WN steht es unter der fachlichen Leitung von Prof. Michael Hauer und Prof. Dr. Thomas Dommermuth. Es vergleicht und bewertet Produkte sowie Beratungsprozesse, bietet Finanzdienstleistern fachliche und strategische Beratung sowie eine Vielzahl an Softwarelösungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Damit will das IVFP dazu beitragen, Vorsorge transparenter und verständlicher zu machen. Das IVFP-Team liefert bedarfsgerechte Lösungen für Marketing, Produktentwicklung, Vertrieb und Beratung. Zu seinen Kunden zählen zahlreiche namhafte Unternehmen aus der Banken- und Versicherungsbranche. Somit stellt das IVFP eine optimale Ergänzung zu den Geschäftsbereichen der ROKOCO GmbH dar.

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news-5854 Fri, 18 Oct 2019 10:23:57 +0200 Duales Date IT https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910185854-duales-date-it0/ „Willkommen beim dualen Date IT“ hieß es für SchülerInnen und Studierende der ersten Semester am Dienstag. Im Rahmen der bayernweiten MINT-Woche 2019 stellten Unternehmen ihr duales Studienangebot in Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden und OTH Professional vor. An den Ausstellungsständen informierten sich Interessierte detailliert zu den jeweiligen Unternehmen selbst und zu den Konditionen für ein duales Studium. Ergänzt wurde das Angebot um Informationen zu den einschlägigen Studiengängen durch Prof. Dr.-Ing. Gerald Pirkl und Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schäfer von der Fakultät Elektrotechnik, Medien, Informatik. Für allgemeine Informationen rund um ein duales Studium an der OTH Amberg-Weiden waren Kathrin Morgenstern vom Studien- und Careerservice sowie Manuela Schneider, Sara Poppel und Sabine Märtin von OTH Professional vor Ort.

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news-5850 Thu, 17 Oct 2019 09:27:21 +0200 Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen: Zertifizierungskurs REFA-Grundausbildung 2.0 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910175850-studiengang-wirtschaftsingenieurwesen-zertifizierungskurs-refa-grundausbildung-2-0/ Der REFA-Grundschein ist eine in vielen Unternehmen anerkannte Grundlage für das Aufgabengebiet Industrial Engineering. Nach der erstmaligen Durchführung 2017 konnte dieser Zertifizierungskurs im September 2019 in Zusammenarbeit mit der Gliederung Amberg des REFA Bayern e.V. erneut an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden angeboten werden. 14 Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen nahmen erfolgreich an dem zwei-wöchigen Intensivkurs teil und konnten sich über die renommierte Urkunde „REFA-Grundschein Arbeitsorganisation“ freuen. Der Kurs wurde in enger Abstimmung zwischen Volker Simon (Lehrgangsleiter und stellv. Vorsitzender des Vorstands von REFA Bayern e.V.), Manfred Ederer (Stellv. Vorsitzender des Vorstands der REFA Gliederung Amberg) und Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner (OTH Amberg-Weiden) speziell auf Teilnehmer des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen zugeschnitten. Vorkenntnisse, u.a. aus den Vorlesungen Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation, werden als Zugangsvoraussetzungen genutzt, um einen zeitlich und finanziell auch für Studierende passenden Rahmen zu ermöglichen. Um den Studierenden die Teilnahme zusätzlich finanziell zu erleichtern, förderte die emz-Hanauer GmbH & Co. KGaA (Nabburg) den Kurs mit einem großzügigen Zuschuss, so dass sich die Kursgebühr für die Teilnehmer nochmals nicht unerheblich reduzierte.

Inhalt der ersten Kurswoche waren fachliche und methodische Grundlagen zur Gestaltung und Optimierung von Fertigungs- und Montagesystemen. Als Dozenten fungierten Fachleute mit langjähriger betrieblicher Erfahrung – getreu dem REFA-Motto „Aus der Praxis für die Praxis.“. In der zweiten Woche konnte das Erlernte in Teams an einem konkreten und durchgängigen Beispiel angewendet werden. Anhand eines Metallbau-LKWs erfolgte die umfassende Planung und Optimierung eines Montagesystems inkl. Zeitermittlung, Austaktung der Arbeitsinhalte, Kostenermittlung und Arbeitsplatzgestaltung. Besondere Herausforderung war dabei die Berücksichtigung von zwei Varianten: der LKW war als Pritschenwagen und als Abschleppwagen mit Kranaufbau zu montieren. Zudem mussten unterschiedliche Stückzahl-Szenarien betrachtet werden. Als zusätzliches technisches Highlight hatte Florian Walter, der Leiter dieser Praxiswoche, den Einsatz eines 3D-Druckers integriert. Damit konnten nach den Entwürfen der Kursteilnehmer spezifische Montagevorrichtungen erstellt werden.

Die Vorgehensweise und das Ergebnis wurden dann von jedem Team in einer Abschlusspräsentation vorgestellt. Neben den schriftlichen Prüfungen war auch diese Ausarbeitung und Präsentation Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats. Das abschließende Fazit der Teilnehmer war durchweg positiv: Denn durch die Kombination von Grundlagen-Vermittlung und durchgängiger Anwendung der fachlichen und methodischen Grundlagen mit dem Ziel aufgabenspezifischer Handlungskompetenz bietet dieser Kurs einen hohen Nutzwert für die spätere betriebliche Praxis.

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news-5849 Wed, 16 Oct 2019 16:58:41 +0200 W wie Wissenschaft: Kepler-Schülerinnen und -schüler schnuppern Campus-Luft https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910165849-w-wie-wissenschaft-kepler-schuelerinnen-und-schueler-schnuppern-campus-luft/ Ab in den Hörsaal! Dieses Motto gilt derzeit für elf SchülerInnen des Kepler-Gymnasiums Weiden. An mehreren Nachmittagen tauschen sie das Klassenzimmer mit einem Hörsaal am Campus der OTH in Amberg. Thema des diesjährigen Wissenschaftspropädeutischen Seminars, kurz W-Seminar, ist Elektronik. Dabei arbeiten Oberstufenkoordinator OStR Markus Koller und Prof. Matthias Söllner, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, Hand in Hand zusammen. Die elf SchülerInnen vertiefen sich in den nächsten Monaten in die „Elektronik“, um darüber ihre Seminararbeit zu schreiben. Dazu besuchten Prof. Matthias Söllner und Labormeister Günter Demleitner einen Kurs im Kepler-Gymnasium und führten in zwei Schulstunden in das Thema ein. In der Woche darauf fand der erste Gegenbesuch an der OTH Amberg-Weiden statt. Nach einem Rundgang über den Campus in Amberg bauten die SchülerInnen ein UKW-Radio und sammelten Erfahrungen im Empfang von Radiosendern. Unterstützt wurden sie dabei von Prof. Matthias Söllner, Günter Demleiter und Anna-Maria Reimer, einer Studentin der Elektrotechnik.

In zwei weiteren Versuchsnachmittagen im November kommen die SchülerInnen erneut nach Amberg, um einen Pulsmesser und eine Induktionsschleife aufzubauen. Anschließend starten die SchülerInnen mit ihrer Seminararbeit über Elektronik. Im Herbst nächsten Jahres werden die Arbeiten in der Hochschule präsentiert.

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news-5848 Wed, 16 Oct 2019 15:59:18 +0200 In der Region durchstarten: Kickoff des Zertifikats Grow4Digital https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910165848-in-der-region-durchstarten-info-lunches-des-zertifikats-grow4digital/ Digitalisierung, Innovation und Gründung leben nicht nur von fundiertem Fachwissen, sondern auch von praktischem Know-how. Daher gab es bei den Kickoffs des studienbegleitenden Zertifikats Grow4Digital neben fachlichem Input vor allem Berichte aus der Praxis. Dr. Bastian Vergnon, Projektkoordinator von Grow4Digital, und Philipp Hermannsdörfer, Digitale Gründerinitiative Oberpfalz (DGO), stellten den zahlreichen Interessierten das wachsende Angebot der OTH Amberg-Weiden in puncto Start-up vor.

Dr. Bastian Vergnon hob vor allem die Dozierenden der einzelnen Kurse hervor, die alle selbst praktische Erfahrungen in den Bereichen Selbstständigkeit, Gründung und Innovation haben. Ihr Wissen geben sie im Wintersemester in folgenden Modulen weiter:

  • Digitalisierung und digitale Gesellschaft
  • Methoden der digitalen Produktentwicklung
  • Entrepreneurship: Grundlagen und Cases zu Start-ups, Wachstum und Exits
  • Start-up Valuation, Evaluation, Financing and Financal Modeling
  • Verhandlungsführung und Moderation

Anschließend referierte Philipp Hermannsdörfer über die Aufgaben der DGO, in deren Räumlichkeiten in Weiden (e-house) und Amberg (Digitales Gründerzentrum an der Fleurystraße) die Info-Lunches stattfanden. Neben den dort beheimateten Coworking-Spaces stellte er besonders die zahlreichen Netzveranstaltungen heraus. Ziel sei es, dass Interessierte in der Region mit ihren Ideen durchstarten können. Als erfolgreiches Beispiel nannte er Brainjo, das als Gründung von Studierenden der OTH Amberg-Weiden in diesem Jahr sogar eine der wenigen EXIST-Gründerstipendien erhielt.

Aus der Praxis berichteten erfahrene GründerInnen: In Weiden schilderte Lisa Samhammer ihren Weg von einer Auslandsreise mit nur einem Koffer bis zu ihrem Start-up Second Life Fashion. Sie bezeichnete den Aufbau des Online-Shops für Secondhand-Kleidung als fließenden Übergang zwischen Hobby und Gewerbe. In Amberg erzählte der Gründer von Planery, Alexander Götz, über sein Deep Technology Start-up im Bereich KI für Bauen und Planen. Er hob hervor, dass gerade bei technisch komplexen Gründungen die „Story“ des Unternehmens besonders gut erzählt werden muss und potentielle Interessenten bei Netzwerkveranstaltungen abgeholt werden müssen.

Weitere Informationen zum Zertifikat finden Sie hier oder über den Projektkoordinator, Dr. Bastian Vergnon, unter +49 (961) 382-1915 oder b.vergnon@oth-aw.de.

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news-5845 Thu, 10 Oct 2019 16:48:39 +0200 Zweitägiger ANSYS Workshop für deutschsprachige Formula Student Teams an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910105845-zweitaegiger-ansys-workshop-fuer-deutschsprachige-formula-student-teams-an-der-oth-ambe/ Bereits eine Tradition: Seit elf Jahren laden die Firmen ANSYS und CADFEM deutschsprachige Formula Student Teams zu einem Workshop an der OTH Amberg-Weiden ein. 130 Studierende von insgesamt 32 Hochschulteams nahmen Ende September die Gelegenheit wahr, an der zweitägigen Schulung teilzunehmen. ANSYS bietet verschiedene Simulationsprogramme zur Überprüfung von Bauteilen. Durch die Anwendung der Software erlernen die Studenten realitätsnahe Abschätzungen über ihre Konstruktionen zu treffen. Dank der digitalen Überprüfungen lassen sich so zahlreiche Test-Prototypenbauten ersetzen und damit wertvolles Budget einsparen.

Bei dem Workshop wurden vier parallele Kurse – Festigkeitsanalysen (ANSYS Structural Mechanics), Strömungsanalysen (ANSYS Fluid Dynamics), Elektromagnetikanalysen (ANSYS Electromagnetics & Maxwell) und konstruktionsbegleitende Untersuchungen – des Pakets ANSYS Workbench von den Spezialisten der Fa. ANSYS und CADFEM angeboten. Die Referenten haben sich auf das Lösen linearer sowie nichtlinearer Probleme spezialisiert und sind damit ideale Ansprechpartner für die zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure. Durch die hohe Anzahl an interessierten Zuhörern ist der Workshop an der OTH Amberg-Weiden die größte Schulungsveranstaltung, die die Fa. ANSYS europaweit abhält.

In einer Abendveranstaltung wurden die Studierenden zusätzlich noch über die neuen Möglichkeiten des Simulationsprogramms aufgeklärt und weitere Perspektiven der Kooperation vermittelt. Ein gemeinsames Grillen, das von ANSYS und dem an der OTH Amberg-Weiden ansässigen Formula Student Projekt, Running Snail Racing Team, organisiert wurde, gab noch weitere Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch.

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news-5847 Thu, 10 Oct 2019 12:15:00 +0200 25 Vorträge – 25 Orte: Gebäude sind Schlüssel für Energie- und damit CO2-Ensparung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910105847-25-vortraege-25-orte-gebaeude-sind-schluessel-fuer-energie-und-damit-co2-ensparung/ Die Frage, was jede und jeder Einzelne für den Klimaschutz tun kann, stellen sich derzeit viele BürgerInnen. Die meisten nehmen sich vor, das Auto öfter in der Garage zu lassen und konsequent Strom zu sparen. Dabei steckt das größte Potential in der Heizung, wie Prof. Frank Späte von der OTH Amberg-Weiden in einem öffentlichen Vortrag an der Maximilian-Kolbe-Schule in Neumarkt erläuterte. Im Rahmen der Vortragsreihe „25 Jahre - 25 Orte“ anlässlich des 25jährigen Jubiläums der OTH Amberg-Weiden lud Schulleiter OStD Markus Domeier den Wissenschaftler an die FOS/BOS ein, um die Bedeutung von Gebäuden für den Klimawandel zu beleuchten.

In den 19 Millionen Wohngebäuden und etwa drei Millionen weiteren Gebäude wie Schulen, Schwimmbädern, Fabriken oder Verwaltungen verbringen typische BundesbürgerInnen 90 Prozent der Lebenszeit. Kein Wunder, dass ein Drittel des Endenergieverbrauchs in Deutschland auf diese Gebäude entfällt. „Und dort wiederum geht es vor allem um Wärmebereitstellung, also um Heizung und Warmwasser“, so Frank Späte. „Um den Energiebedarf und damit den CO2-Ausstoß zu reduzieren, haben wir also zwei Stellschrauben: den Wärmeschutz und die Heiztechnik.“

Obwohl in beiden Fällen enorme Fortschritte erzielt worden wären, sei eine nennenswerte CO2-Redution bisher nicht gelungen. Grund dafür sei beispielsweise, dass eine Person immer mehr Wohnfläche beanspruche. So würden Einspareffekte kompensiert. Deswegen müssten Sanierungen energisch vorangetrieben werden.  Prof. Späte riet zudem, auf natürliche Baustoffe aus der Region zu setzen: „Wer mit Holz baut, bindet auf lange Zeit CO2.“ Die Menschen sollten sich an Beispielen aus der Natur orientieren. Zwar bezweifelte Prof. Späte, dass Menschen so energieeffizient bauen könnten wie Termiten – „aber wir versuchen, durch Forschung und Ausbildung stetig besser zu werden“. Rund um möglichst energieeffiziente Gebäude böten sich beste Berufschancen. Wenn der Wind des Wandels wehe, dürfe man schließlich keine Mauern errichten, sondern müsse Windräder aufstellen, forderte der Professor. Die Ausbildung dafür ermögliche die Maschinenbau- und Umwelttechnik-Fakultät der OTH Amberg-Weiden.

Auch Markus Domeier verwies darauf, dass es nicht reichen werde, gemeinsam auf Plastiktüten zu verzichten: „Neben den Möglichkeiten der technischen Weiterentwicklung müssen wir alle unseren eigenen Lebensstil und unser eigenes Handeln überdenken!“ Der Schulleiter freute sich daher besonders über die Kooperation seiner Schule mit der OTH Amberg-Weiden. So bekämen Schülerinnen und Schüler Impulse, die über den regulären Unterricht hinausgingen. „Schließlich tragen die heute jungen Menschen morgen entscheidende Verantwortung“, so Domeier.

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news-5839 Wed, 09 Oct 2019 11:52:50 +0200 Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung am Tag der Umwelt in Wendelstein https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910095839-kompetenzzentrum-kraft-waerme-kopplung-am-tag-der-umwelt-in-wendelstein/ Über 3.000 Gäste besuchten den „Tag der Umwelt, Nachhaltigkeit und Energie“ der Marktgemeinde Wendelstein. Auch das Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung der OTH Amberg Weiden war mit einem Stand in der Hans-Seufert-Halle vertreten. M.Eng. Laura Weber und M.Eng. Michael Hebauer informierten über das  Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung und die vielfältigen Studienmöglichkeiten an der OTH Amberg-Weiden. Viele der BesucherInnen schätzen dabei die objektiv-wissenschaftliche Einschätzung der IngenieurInnen zu den Themen nachhaltige Energiewirtschaft und aktuelle Trends innerhalb der Energiewende. Dabei konnten die Ziele und die Forschungsfelder des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung nahe gebracht sowie interessante Kontakte zu AnwenderInnen aufgebaut werden.

Die Umweltmesse bot ein umfangreiches Angebot aus Informationsständen, Fachvorträgen und Beratungsangeboten. Viele Gäste nutzten dabei die Möglichkeit, sich umfassend über aktuelle, regionale Innovationen rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu informieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Gemeindewerke, die an ihren Info-Ständen alle Fragen rund um Trinkwasser und Stromversorgung beantworteten.

Außerdem trägt die Gemeinde Wendelstein mit den regionalen Projekten wie der Bürgerkraftwerks-GmbH, mit Car-Sharing-Angeboten, durch Kohlendioxideinsparung und einem Stromspeicherprojekt aktiv zur nachhaltigen Energieversorgung und zum Klimaschutz bei. Innerhalb der Klimaschutz-Bestrebungen ist der Markt Wendelstein ein wichtiger Partner des Kompetenzzentrums KWK.

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news-5838 Wed, 09 Oct 2019 09:56:24 +0200 25 Vorträge – 25 Orte: Gleiches muss gleich behandelt werden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910095838-gleiches-muss-gleich-behandelt-werden/ Eine Gesellschaft funktioniert nur dann für alle gut, wenn ihre Spielregeln für Gerechtigkeit und gleiche Möglichkeiten sorgen. Doch bis heute führen bisweilen Unterscheidungen zu Diskriminierungen – am Arbeitsplatz und der Gesellschaft allgemein. Den Status quo beleuchtete ein Vortrag von Prof. Dr. Ralf Krämer, Professor der OTH Amberg-Weiden. Gleichberechtigung und Gleichbehandlung sind in aller Munde. Die Lohnunterschiede bei weiblichen und männlichen Angestellten oder Aufstiegschancen in die Entscheidungsgremien der größten Firmen des Landes werden täglich von Politikerinnen und Politikern zum Thema gemacht. Durch das Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz werden u.a. Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts, des Alters, der sexuellen Orientierung, der Herkunft, der religiösen Anschauungen, von Sprache und Abstammung verboten.

Im Rahmen der Vortragsreihe „25 Vorträge – 25 Orte“ lotete Prof. Dr. Ralf Krämer die rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von Gleichbehandlung aus. Sein Vortrag beim Evangelischen Bildungswerk Oberpfalz in Waldsassen begann mit dem Betrachten der Wirklichkeit. „Wir Menschen unterscheiden uns eben teilweise von einander“, so Krämer. Deswegen versuchten in der Geschichte verschiedene Gesellschaftsentwürfe, für Gerechtigkeit, für einen gerechten Ausgleich der verschiedenen Interessen zu sorgen.

In manchen kommunistischen Ländern bedeutete Gleichbehandlung beispielsweise, für verschiedene Berufe gleiche Löhne zu zahlen. Im Neuen Testament sorgt die Auslegung des Gleichnisses der Arbeiter im Weinberg, die für unterschiedliche Arbeitszeit den gleichen Lohn erhielten, bis heute für Diskussionen. Diesen Gerechtigkeitsbegriffen stellte Prof. Dr. Krämer die bindenden rechtlichen Grundlagen des Grundgesetzes sowie des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes entgegen.

„Gleiche Sachverhalte sind gleich zu behandeln“, so Krämer. Eine Ungleichbehandlung könne aber durch tragfähige Sachgründe gerechtfertigt sein. So erlaube der Gesetzgeber im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz Ausnahmen, wenn es positive Maßnahmen betreffe, mit denen Nachteile ausgeglichen werden sollen. Außerdem können auch die beruflichen Anforderungen zu einer zulässigen unterschiedlichen Behandlung führen.

Trotz aller gesetzlichen Vorgaben und verschiedener weiterer Maßnahmen sei in einigen Bereichen noch keine wirksame Gleichbehandlung erreicht, bilanzierte Ralf Krämer. „Insbesondere, was die Entlohnung von Frauen oder deren Rentenansprüche angeht, ist noch einiges zu tun.“

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news-5840 Wed, 09 Oct 2019 07:06:00 +0200 Abschluss-Workshop von Studykom: „Dinge in Bewegung gesetzt“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910095840-abschluss-workshop-von-studykom-dinge-in-bewegung-gesetzt/ „Ich bin dankbar für dieses Projekt“, sagte Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden, zum Abschluss ihres Grußwortes. Als Projektleiterin hatte sie zwei Jahre lang gemeinsam mit Dr. Bastian Vergnon als Koordinator Studykom betreut. Ziel war es, Studierende mit Kompetenzen für den bayerisch-tschechischen Arbeitsmarkt auszustatten. Und dass das ist gelungen, darüber waren sich alle Beteiligten beim abschließenden Workshop in Pilsen einig. Mit Bezug auf den Veranstaltungsort, der Moving Station in Pilsen, einem restaurierten Bahnhof, sagte Prof. Dr. Christiane Hellbach: Durch Studykom seien „Dinge in Bewegung gesetzt worden“, vor allem durch den Fokus auf die so genannte ländliche Region. So sollten unterschiedliche Maßnahmen sowohl Studierende in der bayerisch-tschechischen Region halten als auch das große Potential des Grenzgebiets weiterentwickeln.  Beispiele dafür boten die Präsentationen der einzelnen Module durch Studierende der beteiligten vier Hochschulen: der OTH Amberg-Weiden, der TH Deggendorf, der Westböhmischen Universität (WBU) Pilsen und der Südböhmischen Universität (SBU) Budweis.

Für die OTH Amberg-Weiden stellten Vera Kaltenecker und Marco Greger ihre Erfahrungen aus dem Tschechisch-Sprachkurs an der WBU Pilsen vor:  „Man kriegt im Grenzgebiet wenig vom Nachbargebiet mit und lernt nicht automatisch Tschechisch.“ Durch den Blockkurs konnten sie ihre Erfahrungen erweitern und, da „relativ schnell ins kalte Wasser geworfen“, sofort Erfolgserlebnisse feiern. Besonders hoben sie die durch die tschechischen Partner organisierten Führungen sowie das eigene Erkunden der europäischen Kulturhauptstadt 2015 hervor. Am Ende empfahlen beide den Kurs als guten Einstieg in Sprache und Kultur.

In den nächsten Vorstellungen kamen die weiteren Aktivitäten von Studykom zur Sprache. So der Businessplan-Wettbewerb InvestDay an der SBU Budweis, bei dem die OTH Amberg-Weiden 2018 den 3. Platz und 2019 sogar den 2. Platz erreichte. Zudem stellte Prof. Dr. Christiane Hellbach Pläne der OTH Amberg-Weiden und der WBU Pilsen vor, einen gemeinsamen Master „International Management & Sustainability“ als Doube Degree anzubieten. Dieser soll die Studienfächer Internationales, Nachhaltigkeit und General Management mit Hilfe der unterschiedlichen Kompetenzen beider Hochschulen bündeln.

Zuletzt präsentierte Barbara Ableitner von der Europaregion Donau-Moldau eine mögliche Weiterförderung von einzelnen Modulen. Als Beispiel nannte sie gemeinsame Studienexkursionen zum Themen wie „Existenzgründung“ oder eine Übernahme von Fahrtkosten zu anderen Veranstaltungen.

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news-5828 Fri, 04 Oct 2019 15:17:15 +0200 25 Jahre OTH Amberg-Weiden: Stadt Amberg lädt zum Empfang https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910045828-25-jahre-oth-amberg-weiden-stadt-amberg-laedt-zum-empfang/ Im Jahr 1994 traf das Bayerische Kabinett eine richtungsweisende Entscheidung für die Stadt Amberg und die gesamte Region. Amberg erhielt gemeinsam mit ihrer Nachbarstadt Weiden den Zuschlag für den Doppelstandort einer neuen Fachhochschule. Zum 25-jährigen Jubiläum der OTH Amberg-Weiden hat die Stadt Amberg zu einem Empfang ins Rathaus geladen. Zahlreiche Wegbegleiter sind der Einladung gefolgt. In einer von Dr. Wolfgang Weber moderierten Talkrunde mit Alt-OB Wolfgang Dandorfer, Präsident a.D. Prof. Dr. Erich Bauer, Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug und Oberbürgermeister Michael Cerny wurde auf die Anfänge und die Entwicklung zurückgeblickt.

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news-5825 Wed, 02 Oct 2019 14:06:09 +0200 OTH Amberg-Weiden auf der NOGEM https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910025825-oth-amberg-weiden-auf-der-nogem/ Medizin erleben und anfassen: Die Nordoberpfälzer Gesundheitsmesse (NOGEM) lockte rund 3.000 BesucherInnen in die Weidener Max-Reger-Halle. Die Gäste informierten sich über Gesundheit und Prävention – in begehbaren Organen sahen sie sich Arterien oder das Gehirn einmal ganz genau an. Auch die OTH Amberg-Weiden war mit einem Informationsstand vor Ort. Die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen informierte über ihr Studienangebot. Interessierte konnten per Alterssimulation erleben, wie sich schwindendes Seh- und Hörvermögen im Alltag bemerkbar macht. Das machbar Innovationslabor@OTH AW entführte die Gäste in virtuelle Realitäten und brachte mit seinen Wackelboards (FluidStances) Surf-Feeling in die Halle.

Prof. Dr. Peter Wiebe fragte in seinem Vortrag „Ab wann ist ein Roboter intelligent?“ und zeigt in einem Exponat, wie Muskel- und Hirnsignale eine Roboterhand steuern können.

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news-5822 Wed, 02 Oct 2019 11:13:46 +0200 Erstes Ziel ETZ-Projekt der OTH Amberg-Weiden erfolgreich beendet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910025822-erstes-ziel-etz-projekt-der-oth-amberg-weiden-erfolgreich-beendet/ Die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet stärken – das ist das Ziel des Ziel-ETZ-Projektes #53 „Grenzüberschreitendes F&I Netzwerk für Energieeffizienz und Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung“. Nach drei Jahren Projektlaufzeit ging nun Ende September das Projekt erfolgreich zu Ende. Zu dem letzten Netzwerktreffen sind die Projektpartner von der University of West Bohemia (UWB) aus Pilsen und den beteiligten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an die OTH Amberg-Weiden gekommen. Auch wenn dieses Projekt beendet ist, weitere Kooperationen und Projekte sind bereits geplant, denn darüber waren sich alle einig: Die fruchtbare Zusammenarbeit soll weitergehen. Durch das Programm des Netzwerktreffens führte Laura Weber, Projektkoordinatorin auf der bayerischen Seite. Sie begrüßte alle Teilnehmer und informierte über den aktuellen Stand des Projekts und über die noch ausstehenden Erfordernisse im Hinblick auf den bevorstehenden Projektabschluss. Darüber hinaus ließ sie die Aktivitäten der vergangenen Jahre Revue passieren, die im Wechsel auf bayerischer oder tschechischer Seite stattgefunden haben: Neben den 7 Netzwerktreffen waren zahlreiche Arbeitsgruppentreffen erforderlich. Außerdem wurden 4 öffentliche Workshops veranstaltet – zuletzt im Juni 2019 der erste ORC-Workshop der OTH Amberg Weiden unter Federführung von Prof. Dr. Andreas P. Weiß (KoKWK). Auch wurde eine Vielzahl von technischen Berichten über die Forschungsfortschritte bzw. -ergebnisse der Arbeitsgruppen erstellt, die teilweise auch schon veröffentlicht wurden.

Nach den allgemeinen Informationen stellten die verschiedenen Kooperationsteams den technischen Inhalt ihrer Zusammenarbeit vor. Ausgehend von praktischen Aufgabenstellungen der Industriepartner stand die Herausarbeitung von Optimierungspotentialen für KWK-Systeme und energietechnische Anlagen mit Hilfe moderner computergestützter Ingenieurmethoden im Fokus. Im Laufe des Projekts konnten u.a. eine Turbine simuliert und Optimierungspotentiale herausgearbeitet, stählerne Turbinenlaufräder mit einem 3D-Drucker hergestellt und die Strömungseigenschaften der Harnstoffeindüsung eines SCR-Katalysatorsystems von Blockheizkraftwerken simuliert werden.  Darüber hinaus wurden auch Materialien hinsichtlich ihrer Verträglichkeit gegenüber organischen Medien getestet, die bei ORC-Anlagen zum Einsatz kommen. Die Vertreter der beteiligten Unternehmen bestätigten allesamt den gewinnbringenden Output der Zusammenarbeit.
Nach der anschließenden Diskussion und dem abschließenden Projektrückblick ließen alle Beteiligten beim gemeinsamen Abendessen den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen.

Von Seiten der Industrie waren die AGO AG Energie und Anlagen (Kulmbach), die AM-C.M.E. s.r.o. (Přeštice), die Susteen Technologies GmbH (Sulzbach-Rosenberg), die UAS Messtechnik GmbH (Viechtach), das Institut für Energieverfahrenstechnik und Fluidmechanik GmbH (Schönsee) und das Institut für Energietechnik (Amberg) an der Kooperation beteiligt.

Das Projekt wurde im Rahmen der Strukturförderung der Europäischen Union Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit dem Gesamtfördervolumen von 1,41 Mio. Euro gefördert.
Dem Ziel ETZ-Projekt #53 folgten an der OTH Amberg-Weiden innerhalb der Förderperiode von 2014 bis 2020 noch drei weitere Ziel ETZ-Projekte.

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news-5824 Wed, 02 Oct 2019 06:25:00 +0200 OTH Amberg-Weiden baut Beziehung zu lettischen Hochschulen aus https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910025824-oth-amberg-weiden-baut-beziehung-zu-lettischen-hochschulen-aus/ Die OTH Amberg-Weiden vertieft die Beziehungen zu Hochschulen in Lettland. Prof. Dr. Clemens Bulitta, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, und Prof. Dr. Ralf Ringler, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und Leiter der Medizintechnik, besuchten zwei Universitäten in Riga, um Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten. In der Latvijas Lauksaimniecības universitātē (LLU) nahmen Prof. Dr. Clemens Bulitta und Prof. Dr. Ralf Ringler an einem Erfahrungsaustausch über simulationsbasierte Ausbildung teil, eine Aktivität der Doctors Safe Train Foundation. Außerdem stellten sie der  LLU-Rektorin Prof. Irina Pilvere Geschichte, Studienangebot und Forschungseinrichtungen der OTH Amberg-Weiden vor. Dabei erörterten sie Möglichkeiten, um die internationale Zusammenarbeit im Rahmen der simulationsbasierten Ausbildung voranzutreiben.

Mit VertreterInnen der Universität Rīga Stradiņš Universität (RSU) sprachen sie über Kooperationen in Bereichen wie Schüleraustauschprogramm, Sommer- und Winterschulen, Zusammenarbeit in der Assistenzarzt- und Krankenschwesterausbildung mit modernen Simulationstechnologien oder medizinische Ökonomie. Darüber hinaus diskutierten sie über die gemeinsame Teilnahme an internationalen Forschungsprojekten.

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news-5814 Tue, 01 Oct 2019 11:46:31 +0200 Medizintechnik auf der 5. International Conference on Prevention and Infection Control https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201910015814-medizintechnik-auf-der-5-international-conference-on-prevention-and-infection-control/ Alle zwei Jahre findet in Genf mit der International Conference on Prevention and Infection Control (ICPIC) eine der größten Fachveranstaltungen zum Thema „Infektionsprävention und -kontrolle“ statt. Bei der diesjährigen Konferenz war auch die Medizintechnik der OTH Amberg-Weiden vertreten. Prof. Dr. Clemens Bulitta, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, und Dr. Sebastian Buhl stellten auf mehreren Postern die aktuellen Aktivitäten dem Fachpublikum vor. Zwei der Arbeiten (Clinical validation of a temperature-controlled ventilation system (TAF) in the OR und Efficacy of Temperature controlled Airflow in the OR to reduce surgical site infections) erläuterten das Thema der Infektionsprävention durch Raumlufttechnische Anlagen im OP.

Zwei weitere Poster (Possible efficacy losses of antimicrobial surface technologies after reprocessing und Potential for improvement of medical devices through antimicrobial surface coating) beschäftigten sich mit dem Beitrag von antimikrobiellen Beschichtungen zur Verbesserung der Hygiene. Ein weiteres Poster gab einen Überblick über die Tätigkeiten des VDI-Fachausschusses „Management hygienisch relevanter Flächen in medizinischen Einrichtungen“.

Zwei der Arbeiten wurden als besondere Auszeichnung mit in die offizielle Poster-Tour der Veranstaltung aufgenommen. Bei den anschließenden Diskussionen und Gesprächen wurde deutlich, dass die Hochschule hier einen wichtigen Beitrag zur Klärung relevanter Fragestellungen im Umfeld der Infektionsprävention und -kontrolle leistet.

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news-5811 Fri, 27 Sep 2019 16:51:12 +0200 „25 Vorträge – 25 Orte“: Wenn die Verpackung mit Dir spricht https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909275811-25-vortraege-25-orte-wenn-die-verpackung-mit-dir-spricht1/ Nicht immer sind Verpackungen sinnvoll – keine Frage. Doch Verpackungen erfüllen oft wichtige Aufgaben: Sie schützen das Verpackte vor Transportschäden, Unwelteinflüssen oder Verunreinigungen. Ausgestattet mit Sensoren überwachen sie Produktionsprozesse und Lieferketten, kommunizieren mit der Umgebung und reagieren auf Umwelteinflüsse. Und sie können noch mehr. Im Rahmen der Vortragsreihe „25 Vorträge – 25 Orte“ hat Prof. Dr. Ing. Stephanie Abels-Schlosser, Studiengangsleiterin „Logistik & Digitalisierung“, in Sulzbach-Rosenberg die Möglichkeiten und Chancen Smarter Verpackungen vorgestellt. Aktive Verpackungen verbessern aktiv die Umgebungsbedingungen, vor allem für Lebensmittel. Zum Beispiel enthalten Folien für Bananen Ethylenabsorber, die den Reifeprozess verlangsamen. Aktive Verpackungen können auch das Wachstum von Keimen reduzieren.

Die klügere Verpackung denkt mit

Neben aktiven Verpackungen gibt es auch intelligente Verpackungen. Ein Beispiel hierfür sind Lebensmittelverpackungen mit Frische-Indikatoren. Intelligente Verpackungen können auch Informations- oder Schutzfunktionen erfüllen. Auf der Verpackung aufgedruckte Barcodes in Kombination mit einer App können zum Beispiel die Inhaltsstoffe auflisten oder die eingepackten Gegenstände verwalten. Medikamentenverpackungen mit eingebauten RFID-Chips,  LEDs und winzigen Lautsprechern registrieren die Pillenentnahme und lösen bei falscher Einnahme Alarm aus.
Die Digitalisierung in der industriellen Produktion treibt smarte Verpackungen voran, Stichwort automatisierte Lager- und Logistikzentren, und Künstliche Intelligenz ermöglicht der Verpackungsindustrie weitere Anwendungen, zum Beispiel individuelle Verpackungsdesigns, die auf Algorithmen basieren.

Die beste Verpackung ist keine Verpackung: auch auf das Thema nachhaltige Verpackung ging Prof. Dr. Ing. Stephanie Abels-Schlosser ein.

 

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news-5798 Wed, 25 Sep 2019 16:36:22 +0200 Fit ins Studium: Schlüsselkompetenzen für Studierende https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909255798-fit-ins-studium-schluesselkompetenzen-fuer-studierende/ Das Studium startet mit dem Vorlesungsbeginn am 1. Oktober? Nicht ganz. Rund 200 StudienanfängerInnen kamen schon heute an die OTH Amberg-Weiden, um sich fit zu machen fürs Studium. Der Workshoptag  an beiden Standorten umfasst vier Bausteine zu den Themen: Zeitmanagement, Lernmethoden, Wissenschaftliches Arbeiten und Literaturrecherche inklusive Bibliotheksführung. Mitarbeitende der OTH Amberg-Weiden und erfahrene TrainerInnen vermittelten in Workshops zentrale Kompetenzen für eine akademische Ausbildung. Wertvolles Know-how, mit dem die TeilnehmerInnen am Dienstag nächster Woche erfolgreich ins Studium starten werden.

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news-5797 Wed, 25 Sep 2019 16:06:10 +0200 Doppelt hält besser: KPI und OTH Amberg-Weiden bereiten Double Degree vor https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909255797-doppelt-haelt-besser-kpi-und-oth-amberg-weiden-bereiten-double-degree-vor/ Kiew ist eine attraktive, aufstrebende Metropole und Standort der renommierten Nationalen Technischen Universität „Kiewer Polytechnisches Institut Ihor Sikorskyj“, kurz: KPI. An der ist auch die deutsch-ukrainische Fakultät für Maschinenbau (GUDFM) angesiedelt, mit der die OTH Amberg-Weiden die Zusammenarbeit jetzt weiter vertiefen wird, vor allem in Sachen Double Degree. Um die guten Beziehungen zur GUDFM zu festigen, reisten Prof. Frank Späte, Internationalisierungsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau und Umwelttechnik, mit Marian Mure, Leiterin des Kompetenzzentrums Bayern-Mittel-Osteuropa, nach Kiew, um dort mit VertreterInnen der Fakultät und des International Office des KPI bei der Ausarbeitung des gemeinsamen Double Degrees voran zu schreiten. Geplant ist, dass deutsche und ukrainische Studierende ihren Bachelor gleichzeitig beginnen und sich von Anfang an für den Double Degree entscheiden, um nach vier Semestern an den deutschen Hochschulstandort zu wechseln. Zurzeit lernen rund 100 ukrainische Maschinenbaustudierende an der GUDFM in einem Zusatzstudium Deutsch auf dem Niveau B2 oder sogar C1.  

Ein anschließendes Treffen mit Dr. Gisela Zimmermann, Leiterin des DAADs in Kiew, und Dr. Michael Kleineberg, DAAD-Lektor, lieferte weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten für ukrainische Studierende und Visa-Regularien bei Studienaufenthalten in Deutschland. Beispielsweise erhalten ukrainische Studierende, die ein Jahr an einer ukrainischen Hochschule erfolgreich studiert haben, automatisch die deutsche Hochschulzugangsberechtigung. Dr. Zimmermann bestätigte, dass das Interesse an Deutschland groß sei. Allein in Kiew befinden sich 26 PASCH-Schulen, an denen Deutsch einen hohen Stellenwert hat.

Gemeinsam mit Dr. Oleh Levchenko, Dekan der GUDFM, und Olesia Lubianova, Leiterin IO, besichtigten Prof. Frank Späte und Marian Mure den KPI Campus sowie die ukrainische Hauptstadt, erfuhren mehr über deren Geschichte und überzeugten sich von der Schönheit der Stadt. Nach einer intensiven Projektbesprechung, haben die Partner noch einige administrative Fragen zu klären, bevor der Double Degree zur Unterschrift gegeben werden kann.

Wer jetzt schon an einem Studienaufenthalt oder Sommerschule in Kiew oder Czernowitz teilnehmen möchte, kann sich hierzu beim Kompetenzzentrum Bayern-Mittel-Osteuropa informieren.

Weiterführende Links
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news-5796 Wed, 25 Sep 2019 14:24:39 +0200 Kongress „Biogas in der Landwirtschaft – Stand und Perspektiven“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909255796-kongress-biogas-in-der-landwirtschaft-stand-und-perspektiven/ Gibt es eine Zukunft für die Biogasbranche und wenn ja, wohin geht die Reise? Mit diesen Fragen haben sich VertreterInnen aus der Branche beim Kongress „Biogas in der Landwirtschaft – Stand und Perspektiven“, in Leipzig beschäftigt. Mit auf dem Kongress, der vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) organisiert wurde, war das Projektteam „Optibiosy“. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie sich die Biogasbranche im künftigen Energiemarkt erfolgreich und im Einklang mit sich ändernden Rahmenbedingungen positionieren kann. Zunächst wurden die Perspektiven und Herausforderungen für die Bioenergie dargestellt, im Anschluss konnten verschiedenste Lösungsansätze präsentiert werden. Eine der vielversprechendsten davon – die Erbringung von Systemdienstleistungen – wird im Kooperationsprojekt „Optibiosy“ an den OTHs Regensburg und Amberg-Weiden erforscht. Erste Ergebnisse konnten vom Amberger Projektteam bei einer Postersession im Rahmen des Kongresses präsentiert und mit den TeilnehmerInnen diskutiert werden.

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news-5787 Mon, 23 Sep 2019 10:53:26 +0200 KoKWK auf der fünften internationalen ORC-Konferenz in Athen vertreten https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909235787-kokwk-auf-der-fuenten-internationalen-orc-konferenz-in-athen-vertreten/ Am Fuße der Akropolis in Athen fand vom 9. bis 11. September 2019 fand die fünfte internationale ORC-Konferenz (ORC = Organic Rankine Cycle) statt. Das Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) der OTH Amberg-Weiden war mit Tobias Popp, M. Eng. und Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß zum dritten Mal mit einem wissenschaftlichen Beitrag vertreten. Prof. Weiß referierte zusammen mit seinem tschechischen Kollegen Ing. Václav Novotný von der Technischen Universität in Prag zum Thema „Customized Small-Scale ORC Turbogenerators – Combining a 1D-Design Tool, a Micro-Turbine-Generator–Construction Kit and Potentials of 3D-Printing“. Mitautoren des gleichnamigen Aufsatzes sind Tobias Popp/KoKWK und Dipl.-Ing. (Univ.) Gerd Zinn/DEPRAG SCHULZ GMBH u. CO. sowie Prof. Ing. Michal Kolovratník CSc./TU in Prag. Das Forschungsprojekt, in dessen Rahmen die präsentierte Arbeit entstand, wird über drei Jahre (2018-2021) mit ingesamt 75.000 € von der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA) gefördert. Es trägt den Titel: „Low cost turboexpanders for decentralized energy applications – possibilities of 3D print manufacturing from modern plastic materials“.

Circa 280 WissenschaftlerInnen, EntwicklerInnen und AnwenderInnen der ORC-Technologie nahmen an der dreitägigen Konferenz teil. Tobias Popp und Prof. Weiß hörten 42 Vorträge, so dass für Sightseeingleider keine Zeit blieb. Da das Tagungshotel nur 20 min von der Akropolis entfernt lag, konnten die Amberger zumindest den Parthenon aus der Nähe bestaunen.

 

 

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news-5774 Thu, 19 Sep 2019 19:49:11 +0200 Wissenschaft trifft Wirtschaft https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909195774-wissenschaft-trifft-wirtschaft/ Wenn Hochschulen und Unternehmen kooperieren, dann profitieren beide Seiten davon. Schließlich sind Innovationen im Zuge der zunehmenden Digitalisierung und Globalisierung heute gefragter denn je. Welche Chancen und Mehrwerte eine solche Kooperation bietet und wie eine Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft konkret aussehen kann, stellen die ostbayerischen Hochschulen am Freitag, 27. September 2019, auf ihrer gemeinsamen Transferkonferenz TRIOKON an der OTH Regensburg vor. Veranstalter ist das Verbundprojekt TRIO (Transfer und Innovation Ostbayern), welches vergangenes Jahr mit dem Ziel gestartet ist, den Wissens- und Technologietransfer auszubauen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu stärken. Die Konferenz findet von 9.30  bis 17 Uhr statt, Anmeldungen sind noch bis einschließlich Sonntag, 22. September, unter www.transfer-und-innovation-ostbayern.de/triokon möglich.

Forschende und Unternehmen im Dialog

Unter dem Motto „Innovation durch Netzwerken“ steht auf der Konferenz der Dialog zwischen Hochschulen, Unternehmen, Politik und Gesellschaft im Mittelpunkt. Als Keynote Speaker stimmt Prof. Dr. Jürgen Mottok von der Fakultät Elektro- und Informationstechnik der OTH Regensburg auf das Thema Kooperation ein. Im Anschluss erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in parallelen Panels sowohl spannende Impulsvorträge mit Blick in die Zukunft als auch Einblicke in Best Practice Kooperationsprojekte und Laborführungen. Zudem erhalten Unternehmen Antworten auf ihre Fragen zu Möglichkeiten der Zusammenarbeit und zur Forschungsförderung sowie wertvolle Informationen zum Thema Intellectual Property. Dazwischen gibt es die Möglichkeit, beim Speednetworking neue Kontakte zu knüpfen und sich in persönlichen Gesprächen auszutauschen.

Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)

Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Projekt der sechs ostbayerischen Hochschulen. Das Projekt wird aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. TRIO sieht sich als Impulsgeber für Innovationen in Ostbayern. Ziel von TRIO ist es, Wissens- und Technologietransfer auszubauen und aktiv zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu verstärken. Die ostbayerischen Hochschulen planen dazu unter anderem, ihre Kompetenzen - schwerpunktmäßig im Bereich Digitalisierung – fächerübergreifend zu bündeln und transparent zu machen. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, außerdem die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut und die Universität Passau (wissenschaftliche Leitung); die Universität Regensburg ist Kooperationspartner.

 

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news-5773 Thu, 19 Sep 2019 18:01:11 +0200 Bayerische Vermessungsverwaltung besucht OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909195773-bayerische-vermessungsverwaltung-besucht-oth-amberg-weiden/ Die Bayerische Vermessungsverwaltung hat heute die OTH Amberg-Weiden besucht. Die Regionalabteilung Ost des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV, München) und ihrer Bezirkspersonalräte informierten sich am Campus in Amberg über den Studiengang Geoinformatik und Landmanagement. Studiengangsleiter Prof. Dr. Ralf Drescher und Dr. Wolfgang Weber, Leitung Grundsatzangelegenheiten und Hochschulentwicklung, empfingen die 13 Gäste aus der Oberpfalz und aus Niederbayern an der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik. Dr. Weber stellte in einer Präsentation die OTH Amberg-Weiden, insbesondere die Entwicklung des Standorts Amberg, vor – Prof. Dr. Drescher informierte über den Studiengang Geoinformatik und Landmanagement. Außerdem lernten die Gäste bei einer Führung den Campus kennen.

Johann Freund, Geschäftsführer der Regionalabteilung Ost, stellte die LDBV-Struktur in Ostbayern vor, die sich aus 13 Ämtern mit sieben Außenstellen bildet, in denen 580 MitarbeiterInnen beschäftigt sind. Besonders betont wurde auch von Joachim Gesierich, Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (ADBV) Amberg, die Bedeutung des Studiengangs für die Nachwuchsgewinnung in der Vermessungsverwaltung.

Vor diesem Hintergrund erfolgt – aufbauend auf der bereits engen Zusammenarbeit bei den Vorbereitungen zur Einführung des Studiengangs – auch eine personelle Unterstützung der Lehre, zum Beispiel bei Praktika in der Geodäsie. Eine Fachdiskussion rundete den dreistündigen Besuch ab.

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news-5770 Wed, 18 Sep 2019 16:00:58 +0200 Hospital Engineering Trends 2019: Architecture meets Technology https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909185770-hospital-engineering-trends-architecture-meets-technology-2019/ Der Kongress „Hospital Engineering Trends – Architecture meets Technology“ am Standort Weiden ist mittlerweile eine feste Größe im Veranstaltungsreigen der Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft. Auch dieses Jahr trafen sich knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über zehn Ländern am Campus Weiden, um über die Auswirkungen von Trends wie Urbanisierung und demografischem Wandel auf die Gesundheitsbranche zu diskutieren. Prof. Ulrich Müller, Vizepräsident der OTH Amberg-Weiden, begrüßte die internationalen Gäste an der Hochschule. Am 16. und 17. September 2019 wurden Innovationen für OPs, Patientenzimmer und Intensivstationen vorgestellt, Fördermöglichkeiten durch internationale Finanzierungsinstitutionen diskutiert und länderspezifische Rahmenbedingungen verglichen. Ein besonderer Schwerpunkt lag laut Konferenzleiter Prof. Dr. med. Clemens Bulitta auf dem Themenkomplex „Healing Architecture“ z.B. durch eine alters- und demenzsensible Architektur.

Grundsätzlich kann eine positive Patientenumgebung Heilungsprozesse unterstützen. Referenten aus Norwegen stellten neue Konzepte für Patientenbäder vor, eine österreichische Arbeitsgruppe berichtete über die Wirkung von Licht in Patientenzimmern. Projektbeispiele für neue Krankenhausarchitekturen aus Spanien und belgische „Netzwerk-Krankenhäuser“ rundeten das hochkarätige Vortragsprogramm ab.

Nach dem Konferenzteil auf dem Campus der OTH Amberg-Weiden in Weiden hatten die Gäste noch die Möglichkeit zum Besuch der HT Group in Heideck. Die HT Group ist nicht nur Mitglied im Partner Circle der Hochschule, sondern auch Kooperationspartner der Hospital Engineering Trends.

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news-5823 Wed, 18 Sep 2019 11:25:00 +0200 Sonderschulung für das neue Forschungs-BHKW https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909185823-sonderschulung-fuer-das-neue-forschungs-bhkw/ Nachdem das neue Forschungs-BHKW im Technikum des Kompetenzzentrums KWK die ersten Betriebsstunden absolviert hat, wurde im August die Basis für die anstehenden Forschungsarbeiten am Modul gelegt. In einer eigens für die Zwecke der Forschung zusammengestellten Sonderschulung wurden durch den Schulungsleiter Alexander Fiege vom 2G Trainingcenter in 3 Tagen die nötigen technischen Kenntnisse über Betrieb, Wartung und Vermessung des Erdgas-BHKW vermittelt. Zunächst in der Theorie, im Anschluss in der Praxis am Forschungsmotor selbst wurden verschiedene Software für die Motorsteuerung und Verbrennungsanalyse angewendet sowie Messungen von Zündspannungen, Zündwinkel, Klopfen sowie der Abgasemissionen durchgeführt. Die 4 Teilnehmer aus dem Forschungsteam des KoKWK sind nun in der Lage die für Messungen nötigen Einstellungen und Modifikationen am Motor vorzunehmen und einen reibungslosen Anlagenbetrieb sicher zu stellen. An dieser Stelle gilt unser Dank der 2G Energy AG, vor allem Herrn Fiege, für die Zusammenstellung der Schulungsinhalte und die punktgenaue und unkomplizierte Wissensvermittlung.

 

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news-5769 Fri, 13 Sep 2019 15:29:08 +0200 Netzwerkkonferenz Kommunale Energiewende https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909135769-netzwerkkonferenz-kommunale-energiewende/ Die Energiewende findet vor Ort statt. Eine eindrucksvolle Bestätigung dieser Erkenntnis lieferte die erste bayernweite Netzwerk-Konferenz des Instituts für Energietechnik IfE, An-Institut der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden. Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch und sein Team versammelten VertreterInnen ihrer Partner aus den Energieeffizienz-Netzwerken in ganz Bayern am Standort Amberg. Über zweihundert Kommunen, Institutionen, Diözesen und Unternehmen gehören mittlerweile zum Netzwerk, welches sich vom höchsten Norden des Freistaates bis in den tiefsten Süden erstreckt. „Was hier gemacht wird, das hat einen echten Mehrwert", sagte Albert Füracker, Staatsminister der Finanzen und für Heimat, in seinem Grußwort. Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, gab in ihrer Begrüßung zu erkennen, dass ihr der Titel Netzwerkkonferenz besser gefalle als die „neudeutsche“ Bezeichnung Cross-Clustering. Schließlich gehe es um konkrete, regionale Lösungen für grundlegende Probleme. Klug beklagte, dass die aktuelle Diskussion über Energieeinsparung und Klimaschutz meist nur theoretisch geführt werden. Davon setzten sich das Institut für Energietechnik und die OTH Amberg-Weiden ab, denn sie seien der Praxis verpflichtet.

Viele praktisch Beispiele lieferten dann auch die Projekt-Vorstellungen aus den einzelnen Netzwerken. Wie auch Energienutzungspläne von den Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren können, erläuterte Klimaschutzmanager Manuel Münch aus dem Berchtesgadener Land. Sein Kollege Robert Martin vom Landkreis Bamberg präsentierte Erfahrungen des dortigen E-Mobilitätskonzeptes. Wie innovative Ansätze in der Sektorkopplung den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch steigern können, zeigte Norbert Zösch von den Stadtwerken Haßfurt auf. Harald Kiesl von der Hersbrucker Energie- und Wasserversorgung betrachtete die Energieversorgung im ländlichen Raum unter den Bedingungen der Digitalisierung. 

Eine Podiumsdiskussion zwischen Bayernwerk Geschäftsbereichsleiter Ingo Schroers, dem Bayreuther Stadtwerkechef Jürgen Bayer, der Marktheidenfelder Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder, Michael Ascherl von Ponnath Meistermetzger sowie Präsidentin Klug beleuchtete aktuelle Energiepolitische Entwicklungen sowie die Chancen, welche die Zusammenarbeit der Partner aus Wirtschaft, Kommunen und Wissenschaft böte. Quasi nebenbei gewannen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in aktuelle Innovations- und Forschungsthemen der OTH Amberg-Weiden.

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news-5762 Mon, 09 Sep 2019 09:09:00 +0200 Studiengang der Woche: Mechatronik & digitale Automation https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909095762-studiengang-der-woche-mechatronik-digitale-automation0/ Auch nach dem offiziellen Bewerbungszeitraum können sich Interessierte noch für spannende Studiengänge an der OTH Amberg-Weiden bewerben. Zum Beispiel für das Bachelorangebot Mechatronik & digitale Automation. Hier stellt sich unser Studiengang der Woche persönlich vor ... Du bist jetzt seit rund einem Jahr an der Hochschule. Wie sind Deine Erfahrungen?

Ich glaub‘, es ist gut, dass ich an die OTH Amberg-Weiden gekommen bin. Denn die Digitalisierung verändert die Industrie fundamental – und das heißt: Auch die Ingenieurinnen und Ingenieure müssen sich ändern. Dabei unterstütze ich sie.

Was genau erwartet die Ingenieurinnen und Ingenieure von morgen?

Eine Menge spannender Aufgaben. Sie werden Dinge machen können, an die vor 20 Jahren noch keiner geglaubt hat: selbstfahrende Autos, präzise auf den Fuß abgestimmte Sportschuhe, Möbel, die haargenau auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten sind – individualisierte Produkte, aber in Massen-, nicht in Werkstattfertigung. Voraussetzung dafür sind Smart Factories, also intelligente Fabriken, in denen die Maschinen digital vernetzt sind. Im Idealfall, aber das ist noch Zukunftsmusik, steuern diese Fabriken die Produktion selbst – vom Auftrag über die Herstellung bis zur Auslieferung, ohne menschliche Eingriffe.

Damit verändert sich das Berufsbild einer Ingenieurin und eines Ingenieures grundlegend.

Genau. Gute Mechanik-Kenntnisse reichen nicht mehr aus, um moderne Produktionsanlagen, industrielle Maschinen oder smarte Konsumgeräte zu konzipieren, zu bauen oder zu warten – in der Industrie 4.0 verbindet sich traditionelle Ingenieurskunst mit dem Know-how in aktueller Informations- und Kommunikationstechnik. Und das holen sich Studierende bei mir, in Modulen über Informatik, Industrie 4.0, Digitaltechnik, Embedded Systems, mechatronische Systeme oder Automatisierung und Robotik. Später werden sie mit diesem Wissen komplexe Systeme und Anlagen planen, entwickeln und betreiben, und natürlich auch die dazugehörige Software programmieren und installieren.

Welche Studierenden sind bei Dir richtig?

Wichtig ist das Interesse an Naturwissenschaften, vor allem Mathematik und Physik. Außerdem sollten sie neugierig sein auf Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik – das ist Voraussetzung, um später einmal mechatronische Systeme zu konstruieren und umzusetzen. Ein Faible für betriebswirtschaftliches Denken schadet auch nicht, schließlich sollen die Absolventinnen und Absolventen gewinnbringend auf ihren jeweiligen Märkten arbeiten.

Was lernen Studierende bei Dir?

Ich biete Studierenden eine Ausbildung in drei Fachdisziplinen: Mechanik, Elektrotechnik und Elektronik sowie Informations- und Automatisierungstechnik. Rund die Hälfte der Studienzeit werden sie sich mit ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen und Ingenieuranwendungen beschäftigen. Außerdem stehen Mathematik, Naturwissenschaft, Informatik und Mechatronik auf dem Lehrplan. Für den wichtigen Blick über den Tellerrand sorgen die Kurse zu Schlüsselkompetenzen: Wissen über Betriebswirtschafts- und Industriebetriebslehre oder Präsentationstechniken kann jede Ingenieurin und jeder Ingenieur gut gebrauchen.

Wie sorgst Du für die nötige Praxisnähe?

Die Verbindung von Theorie und Praxis steht bei mir an oberster Stelle. Deswegen bieten wir unseren Studierenden von Anfang an die Möglichkeit, an aktuellen und spannenden Forschungsprojekten mitzuarbeiten. In unserem Robotik-Labor befassen sie sich vor allem mit der Programmierung und Automatisierung von Industrie-Robotern. Außerdem entwickeln und konstruieren sie unter anderem ein selbstbalancierendes Elektrofahrzeug, also so was ähnliches wie ein Segway. Weitere praktische Erfahrungen sammeln sie in Projekten der Fachgebiete Industrie 4.0 und Fahrzeugtechnik. Außerdem können sie sich im Running Snail Racing Team engagieren, ein Projekt der OTH Amberg-Weiden, in dem Studierende aller Fachrichtungen einen elektrischen Formula Student-Rennwagen planen und auf die Räder stellen. Das Team nimmt regelmäßig sehr erfolgreich an nationalen und internationalen Wettbewerben teil.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Mechatronik & digitale Automation.

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news-5756 Mon, 02 Sep 2019 17:00:00 +0200 Go global! International studieren an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909025756-go-global-internationalisierung-studieren-an-der-oth-amberg-weiden/ Die meisten Unternehmen sind heute global aufgestellt – ihr wirtschaftlicher Erfolg hängt maßgeblich von internationalen Aktivitäten und erfolgreichen Exportgeschäften ab. Wer im weltweiten Wettbewerb vorne mit dabei sein möchte, braucht die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, also Frauen und Männer mit einer fachlich breiten Ausbildung und interkulturellen Kompetenzen. Und die erhalten Studierende an der OTH Amberg-Weiden. Die OTH Amberg-Weiden macht Studierende fit für eine internationale Karriere. In verschiedenen Studiengängen erwerben sie wirtschaftliche, technische und kommunikative Kompetenzen, also interkulturelle Fertigkeiten für einen souveränen Auftritt auf dem internationalen Parkett. Dazu kommt die Möglichkeit, am Zentrum für Sprachen, Mittel- und Osteuropa Sprachkurse in Chinesisch, Englisch, Italienisch, Russisch, Spanisch oder Tschechisch zu belegen.

Außerdem können die Studierenden im Auslandssemester ihre Kommunikationsfähigkeiten verbessern und neue Menschen und Kulturen entdecken. Dieser Blick über den Tellerrand ist bereichernd für die persönliche Entwicklung. Außerdem werden bei uns am Campus oder in Arbeitsgruppen verschiedene Sprachen gesprochen, interkulturelle Zusammenarbeit in Kursen oder bei Referaten ist selbstverständlich. Im neuen Bachelorangebot International Business ist Englisch sogar alleine Unterrichtssprache.

Vom Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa an der OTH Amberg-Weiden profitieren Studierende, die sich für den attraktiven mittel- und osteuropäische Wirtschaftsraum interessieren. In diesen investieren zahlreiche Unternehmen, auch aus der Hochschulregion. Laut IHK Oberpfalz haben rund 140 Oberpfälzer Firmen Niederlassungen in Westböhmen, darunter Unternehmen wie die Grammer AG, BHS Corrugated oder Gerresheimer.

Internationalisierung studieren? Das geht. An der OTH Amberg-Weiden. Diese Studiengänge machen fit für eine weltweite Karriere.

Bachelor

Master

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news-5758 Mon, 02 Sep 2019 13:03:10 +0200 Studiengang der Woche: International Business https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909025758-studiengang-der-woche-international-business/ Auch nach dem offiziellen Bewerbungszeitraum können sich Interessierte noch für spannende Studiengänge an der OTH Amberg-Weiden bewerben. Zum Beispiel für das Bachelorangebot International Business. Hier stellt sich unser Studiengang der Woche persönlich vor ... Wollen wir das Interview auf Englisch oder Deutsch führen?

Wir können gerne deutsch reden. Aber eigentlich ist meine Unterrichtssprache Englisch. Das ist die Sprache global aufgestellter Unternehmen – und daher auch die Sprache in meinen Vorlesungen, Workshops, Gastvorträgen und Prüfungen. Wer im Studium englisch liest und spricht, auf Englisch arbeitet und lernt, kann später bei internationalen Geschäftsterminen oder in multikulturellen Teams auch selbstbewusst und kompetent auftreten.

Bei Dir können Studierende ihr Ticket für eine internationale Karriere lösen?

Ja. Denn die Welt der Wirtschaft und Industrie ändert sich rasant: Unternehmen stellen sich global auf, um im Wettbewerb die Nase vorn zu haben. Sie suchen dafür Fachkräfte, die sich souverän auf internationalem Parkett bewegen und gleichzeitig die komplexen Strukturen auf transnationaler Ebene durchblicken. Fachkräfte, die heute ein Meeting in Moskau besuchen, morgen die neue Produktlinie in Peking präsentieren und übermorgen ein multikulturelles Team in New York leiten können.

Die Kompetenzen dafür erhalten sie bei Dir?

Genau. Neben verhandlungssicherem Englisch lernen Studierende Hard und Soft Skills, die sie für eine Karriere auf globalen Märkten brauchen. Dazu gehören betriebswirtschaftliche Grundlagen wie Wirtschaftsmathematik, VWL, Marketing oder Wirtschaftsstatistik, also klassisches BWL-Know-how. Für den souveränen Auftritt auf internationalem Parkett sorgen interkulturelle Trainings: Die Studierenden erfahren, wie sie mit Geschäftspartnerinnen und -partnern sowie Kundinnen und Kunden aus anderen Kulturkreisen erfolgreich interagieren. Sie entwickeln Verständnis und Respekt für andere Kulturen, lernen auf verbale und nonverbale Kommunikation zu achten und angemessen auf verschiedene Situationen zu reagieren. Das erhöht die Chancen auf eine gute Zusammenarbeit und erfolgreiche Geschäftsabschlüsse.

Dabei liegt Dir der mittel- und osteuropäische Wirtschaftsraum besonders am Herzen …

In diesen Wirtschaftsraum investieren zahlreiche Unternehmen, auch aus der Hochschulregion. Laut IHK Oberpfalz haben rund 140 Oberpfälzer Firmen Niederlassungen in Westböhmen, darunter Unternehmen wie die Grammer AG, BHS Corrugated oder Gerresheimer. Ich möchte Studierende fit für diese attraktiven Märkte machen. In unserem Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa vertiefen sie ihre interkulturellen Kompetenzen und erlernen mindestens eine Fremdsprache aus diesem Kulturraum. Dabei gilt: Sprachen muss man sprechen – und das können Studierende auf Exkursionen, im obligatorischen Auslandspraktikum oder im freiwilligen Auslandssemester.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt International Business.

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news-5757 Mon, 02 Sep 2019 12:51:47 +0200 Messung an Biogasanlage mit japanischer Unterstützung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909025757-messung-an-biogasanlage-mit-japanischer-unterstuetzung/ Im Rahmen des Forschungsprojekts Optibiosy, in dem Forscher der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden sich mit dem Betrieb von Biogasanlagen im zukünftigen Stromsystem in Deutschland befassen, wurde an einer am Projekt beteiligten Anlage der Firma TheCH4 Schwandorf eine Messreihe durchgeführt. Hierfür war die Professorin Shiho Ishikawa von der Graduate School of Information Science and Technology der Hokkaido University aus Japan zu Gast, die dort am gleichen Thema forscht und aufgrund der messtechnischen Möglichkeiten mit dem Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung an der OTH Amberg-Weiden kooperiert.

Bei der Messung wurde in verschiedenen Leistungsstufen untersucht, inwiefern sich Schwankungen in der Biogasqualität auf die Leistungsabgabe und die Abgasemissionen des Blockheizkraftwerks auswirken. Dadurch soll in der weiteren Forschungsarbeit abgeschätzt werden können, ob Biogasanlagen in Zukunft als regelbare Kraftwerke das Stromsystem stabilisieren können und welche technischen Restriktionen dabei auftreten können.

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news-5755 Mon, 02 Sep 2019 11:55:00 +0200 Fit für 4.0? Studieren für die digitale Arbeitswelt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201909025755-fit-fuer-4-0-digitalisierung-studieren-an-der-oth-amberg-weiden/ Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Smart Factories, also vernetzte, sich selbst organisierende Fabriken, werden Realität: Werkzeuge, Anlagen, Produkte und Transportmittel kommunizieren miteinander – von der Entwicklung über die Herstellung bis zum Service sind alle Prozesse digital gesteuert. Die reale und virtuelle Welt, Industrie und Informatik wachsen immer mehr zusammen. Ganz klar, dass Informatikerinnen und Informatiker da extrem gefragt sind, schließlich ist die Industrie 4.0 und die Arbeitswelt 4.0 auf deren Know-how angewiesen. Aber auch Ingenieurinnen und Ingenieure brauchen Kompetenzen in aktueller Informations- und Kommunikationstechnik. Denn in der neuen, digital vernetzten Produktionswelt sind die Übergänge zwischen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik fließend. Dementsprechend breit muss die Ausbildung anlegt sein.

Die OTH Amberg-Weiden ist in puncto Digitalisierung gut aufgestellt. In den neuen und aktualisierten Studiengängen spiegeln sich viele Themen wider, die für Industrie 4.0 und Wirtschaft 4.0 relevant sind: Künstliche Intelligenz, cyberphysische Systeme, Sensoren-Aktoren-Netze, Mobile Computing, Embedded Systems und Internet of Things, Produktgedächtnisse, Big Data/Data Analytics, Intelligente Mensch-Maschine-Schnittstellen, Echtzeitbetriebssysteme, Informationssicherheit, Innovative Fabriksysteme sowie Fertigungsleittechnik.

Digitalisierung studieren? Das geht! An der OTH Amberg-Weiden. Diese Studiengänge führen in die Karriere 4.0.

Bachelor

Master

OTH Professional

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news-5745 Mon, 26 Aug 2019 09:13:11 +0200 Studiengang der Woche: Wirtschaftsingenieurwesen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908265745-studiengang-der-woche-wirtschaftsingenieurwesen/ Auch nach dem offiziellen Bewerbungszeitraum können sich Interessierte noch für spannende Studiengänge an der OTH Amberg-Weiden bewerben. Zum Beispiel für das Bachelorangebot Wirtschaftsingenieurwesen. Hier stellt sich unser Studiengang der Woche persönlich vor ... Studiengänge müssen sich neu erfinden, um jung und interessant zu bleiben. Das hast Du am Anfang des Jahres gemacht. Was hat sich geändert?

Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Smart Factories, also vernetzte, sich selbst organisierende Fabriken, werden Realität: Werkzeuge, Anlagen, Produkte und Transportmittel kommunizieren miteinander – von der Entwicklung über die Herstellung bis zum Service sind alle Prozesse digital gesteuert. Ich möchte Studierende gezielt auf die Industrie 4.0 und die Arbeitswelt 4.0 vorbereiten. Das spiegelt sich in meinen Studieninhalten, vor allem in den neuen Vertiefungsrichtungen, wider.

Um was geht’s in den neuen Vertiefungen?

Gute Ingenieurs- und Wirtschaftskenntnisse reichen heute nicht mehr aus – Know-how in Informations- und Kommunikationstechnik wird immer wichtiger. Das kommt vor allem in der Vertiefungsrichtung „Digitalisierung in Produktion und Logistik“ zum Ausdruck. Diese qualifiziert für Planung und Betrieb von Smart Factories. Dafür erwerben Studierende unter anderem Kompetenzen in SAP, Robotik, industrieller Bildverarbeitung, Automatisierungs- und Fertigungstechnik oder fahrerlosen Transportsystemen. Die Vertiefung „Mobilität und Nachhaltigkeit“ bereitet auf Aufgaben in der Automobilindustrie und Energieversorgung vor. Die dritte Vertiefungsrichtung „Digitale Produktentwicklung“ vermittelt das Know-how, um Produkte oder Fertigungsprozesse auf einem Rechner zu simulieren. Dadurch können bestehende Produkte virtuell verbessert oder neue Produkte optimiert werden.

Wann müssen sich die Studierenden für den Schwerpunkt entscheiden?

Das ist ein weiterer großer Vorteil bei mir. Die Studierenden müssen sich erst in der Vertiefungsphase entscheiden, also dann, wenn sie ihre Stärken und Interessen bereits kennen.

Dabei bietest Du nach wie vor auf eine breite, interdisziplinäre Ausbildung …

Ingenieurinnen und Ingenieure können die technischen Aspekte eines neuen Produkts beurteilen, Betriebswirtinnen und -wirte die ökonomischen Fragen. Dabei sprechen Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler nicht immer die gleiche Sprache wie Technikerinnen und Techniker. Hier kommen meine Absolventinnen und Absolventen ins Spiel. Sie überwinden mit ihrem breit aufgestellten Wissen Abteilungsgrenzen. Dafür besuchen sie Kurse in Mathematik, den Natur-, Ingenieurswissenschaften sowie der BWL. Die theoretischen Inhalte werden durch praktische Erfahrungen ergänzt. Auf dem Programm stehen u.a. Praktika, Projektarbeiten, Gastvorträge und Exkursionen.

Wo machen Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure Karriere?

Mit dieser vielseitigen, interdisziplinären Ausbildung stehen ihnen nach dem Studium alle Branchen offen. Zu den möglichen Tätigkeitsbereichen gehören Controlling, Entwicklung, Forschung, Logistik, Management, Marketing, Produktion und Vertrieb. Eigentlich arbeiten Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure überall, wo Brückenbauer mit dem wertvollen Schnittstellenwissen zwischen Technik und Wirtschaft gebraucht werden. Dabei gehören sie laut dem Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.V. zu den Top-Verdienern unter den Ingenieurinnen und Ingenieuren.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Wirtschaftsingenieurwesen.

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news-5742 Mon, 19 Aug 2019 10:12:00 +0200 Studiengang der Woche: Elektro- und Informationstechnik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908195742-studiengang-der-woche-elektro-und-informationstechnik0/ Auch nach dem offiziellen Bewerbungszeitraum können sich Interessierte noch für spannende Studiengänge an der OTH Amberg-Weiden bewerben. Zum Beispiel für das Bachelorangebot Elektro- und Informationstechnik. Hier stellt sich unser Studiengang der Woche persönlich vor ... Die Zukunft der Produktion liegt in Smart Factories, intelligenten Fabriken. Was genau ist darunter zu verstehen?

Die klügere Fabrik denkt mit: In Smart Factories sind die Maschinen digital vernetzt und koordinieren selbständig die Produktionsprozesse. Transport-Roboter regeln Logistik und Materialfluss, Montageroboter übernehmen anstrengende und monotone Arbeiten. Dabei entstehen ganz neue Wertschöpfungsketten, die es unter anderem erlauben, individualisierte Produkte herzustellen, aber in Massen-, nicht in Werkstattfertigung. So wird es zum Beispiel präzise auf den Fuß abgestimmte Sportschuhe oder Möbel geben, die haargenau auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten sind.

Also heißt es bald: Kollege Roboter, übernehmen Sie?

In gewisser Weise ja. Aber für Elektro- und Informationstechnikerinnen und -techniker wird es immer genug zu tun geben – irgendwer muss den Maschinen ja das Denken beibringen. Gemeinsam mit Informatikerinnen und Informatikern werden Elektroingenieurinnen und -ingenieure die Industrie digitalisieren und die Produktion smart machen. Was genau auf sie zukommt, ist heute noch schwer vorherzusagen. Doch eines ist sicher: Wer bei mir studiert, ist für die Zukunft gut aufgestellt.

Was lernen Studierende bei Dir?

Zu Beginn ihres Studiums lernen Studierende vor allem die naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Grundlagen: Auf dem Lehrplan stehen neben Mathematik und Physik auch Konstruktion, Informatik und Elektrotechnik. Im Laufe des Studiums können sie sich zwischen den Vertiefungsrichtungen Automatisierungstechnik, Energietechnik oder Industrielle Kommunikationstechnik entscheiden. Sie spezialisieren und fokussieren sich auf innovative, zukunftsträchtige Gebiete wie Prozessdatentechnik, Robotik oder elektrische Energietechnik.

Welche Karrieremöglichkeiten bieten sich?

Nach ihrem Abschluss stehen ihnen eine Vielzahl von Karrierewegen offen – sie sind in der Kommunikationsbranche genauso gefragt wie im Energiesektor und der Fahrzeugtechnik, im IT-Bereich oder der Medizintechnik. Zu ihren Aufgabengebieten gehören unter anderem Entwicklung, Fertigung und Qualitätsmanagement, aber auch Vertrieb, Service und Begutachtung.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Elektro- und Informationstechnik.

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news-5739 Wed, 14 Aug 2019 08:36:00 +0200 MINT-Mädchen: Abschlussveranstaltung des ersten Projektjahres in Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908145739-mint-maedchen-abschlussveranstaltung-des-ersten-projektjahres-in-weiden/ Im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung wurde an der OTH Amberg-Weiden das erste Projektjahr des MINT-Mädchen-Projekts beendet. Die Teilnehmerinnen erhielten von Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und Albert Rupprecht MdB ihre Teilnahmezertifikate. Prof. Dr. Andrea Klug verwies dabei auf den hohen Frauenanteil in einigen technischen Studiengängen an der OTH Amberg-Weiden, machte aber auch deutlich, dass gerade im MINT-Bereich mit seinem enormen Bedarf an Führungskräften der Frauenanteil noch immer niedrig sei: „Wir sehen, dass in diesem Bereich immer noch viel zu tun ist. Das ist ein Grund, warum das MINT-Mädchen-Projekt ins Leben gerufen wurde. Um sich für ein MINT-Fach als Beruf zu entscheiden, braucht es Vorbilder und Vernetzung. Beides konnten Sie, liebe Schülerinnen, in ihrem MINT-Mädchen-Jahr erfahren.“ Auch Projektleiterin Kathrin Morgenstern appellierte an die jungen Frauen: „Ihr habt im letzten Jahr viele verschiedene Einblicke in unterschiedliche MINT-Fächer erhalten. Bleibt neugierig, bewahrt Euch Euer Interesse an Naturwissenschaft und Technik – und vielleicht seid Ihr später dann einmal als Ingenieurinnen oder Wissenschaftlerinnen im MINT-Bereich tätig.“

Projektkoordinatorin Ágnes Wörster und einige der Teilnehmerinnen ließen die vergangenen Monate Revue passieren. Hier standen neben den fachlichen Workshops und Exkursionen auch Empowerment-Veranstaltungen im Mittelpunkt, in denen sich die Teilnehmerinnen mit ihrer Rolle als junge Frauen in der Gesellschaft und mit Geschlechterstereotypen auseinandersetzten. „Fachliches auch umsetzen können, an guten Ansätzen festhalten und aussichtsreiche Wege verfolgen – dies ist oft schwieriger als man denkt. In Mentoring, Begleitung und Empowerment bestehen realistische Perspektiven, junge Talente dauerhaft zu ermutigen. Das Projekt kann hier fordern, fördern und beraten“, erläuterte Wörster.
Im Anschluss an den offiziellen Teil kamen Teilnehmerinnen, Eltern und Gäste zu einem Get-together zusammen. Auch hier standen die gemeinsamen Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt im Mittelpunkt.

Das Vorhaben „Das MINT-Mädchen-Projekt: Ein dreiteiliges gender-didaktisches Instrument zur Gewinnung von jungen Frauen für MINT-Studiengänge“ wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 01FP1716 gefördert und richtet sich an MINT-talentierte Schülerinnen. Auch im kommenden Schuljahr werden junge Frauen aus der Hochschulregion am MINT-Mädchen-Projekt teilnehmen und so in ihrem Interesse an Naturwissenschaft und Technik unterstützt werden.

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news-5737 Tue, 13 Aug 2019 14:45:59 +0200 OTH Amberg-Weiden bleibt Fairtrade-University https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908135737-oth-amberg-weiden-bleibt-fairtrade-university/ Die OTH Amberg-Weiden war die erste angewandte Hochschule in Bayern und bundesweit die zehnte Hochschule, die den Titel Fairtrade University verliehen bekam. Nun wurde die OTH Amberg-Weiden erfolgreich rezertifiziert und darf den Titel für weitere zwei Jahre führen. Für die Verlängerung des Zertifikats mussten verschiedene Kriterien erfüllt werden:

Hochschulleitungsbeschluss, Fortführung der Steuerungsgruppe, Veranstaltungen und Projekte, sowie die Umstellung der Gastronomie auf faire Produkte. Alle Kriterien wurden wieder erfüllt.

Die OTH Amberg-Weiden möchte einen weiteren Schritt gehen: Neben den Mindestangebot in Mensa und bei Gremiensitzungen sollen zukünftig in noch mehr Büros und bei allen Veranstaltungen auf faire Produkte zurückgegriffen werden. Klassisch wird das mit Kaffee in Verbindung gebracht. Dazu gibt es seit Kurzem auch einen passenden Kaffee, der sehr gut zum Profil der Hochschule passt. Diesen spendierte das Institut für Nachhaltigkeit, das Zentrum für Gender und Diversity sowie das Projekt Grow4Digital zur Feier der Rezertifizierung. Auch in der Lehre findet das Thema Fairer Handel nun verstärkt Einzug. Zur Verstärkung des Teams ist seit dem Sommersemester 2019 Prof. Dr. Lisa Schöttl an der OTH Amberg-Weiden.

 

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news-5738 Tue, 13 Aug 2019 09:04:00 +0200 Ferientag: Mitmach-Experimente für Kinder und Jugendliche aus Neumarkt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908135738-ferientag-mitmach-experimente-fuer-kinder-und-jugendliche-aus-neumarkt/ Luft in Natur und Technik – unter diesem Motto stand der Ferientag, zum dem die OTH Amberg-Weiden und das Institut für Energietechnik (IfE) Kinder Jugendliche aus dem Neumarkter Landkreis eingeladen hatte. Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß und Dipl.-Phys. Manfred Bauer zeigten gemeinsam mit M.Eng. Ingo Endres vom IfE den 25 NachwuchsforscherInnen interessante Experimente zum Staunen und Mitmachen. Eine Kerze aus einer Distanz von rund sieben Metern löschen, geht das überhaupt? Ja, denn Luftdruck kann sehr stark sein. So stark sogar, dass er eine mit Wasserdampf gefüllte Stahltonne zusammendrücken kann. Ein weiteres Highlight des Ferientags war der Start einer selbstgebauten Wasserrakete aus einer gewöhnlichen 1,5 Liter Plastikflasche von Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß, die eine Höhe von rund 40 Meter erreichte.

Der Ferientag für Kinder und Jugendliche aus dem Neumarkter Landkreis an der OTH Amberg-Weiden wurde in diesem Jahr bereits zum fünften Mal durchgeführt.

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news-5736 Mon, 12 Aug 2019 13:32:25 +0200 Neuer Studiengang „Physician Assistance – Arztassistenz“: Vier Kliniken unterzeichnen Kooperationsvereinbarung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908125736-neuer-studiengang-physician-assistance-arztassistenz-vier-kliniken-unterzeichnen-kooper/ Zum Wintersemester startet der Bachelorstudiengang „Physician Assistance – Arztassistenz“. Für den sehr hohen Praxisanteil, der in diesem Studiengang bei über 30 Prozent liegt, arbeitet die OTH Amberg-Weiden mit vier klinischen Partnern zusammen: die Kliniken Nordoberpfalz AG, das Klinikum St. Marien in Amberg, die Kliniken des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. und dem Klinikum Passau. Die Kooperation ermöglicht den Studierenden, sich praktische Erfahrungen auf der Station, in der Notaufnahme, im OP-Saal, in der Allgemeinmedizin oder in der Endoskopie und Funktionsdiagnostik zu holen. Die Zusammenarbeit im Studiengang „Physician Assistance – Arztassistenz“ haben Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und die Vertreter der Kliniken durch die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung offiziell besiegeln. Der Alltag vieler ÄrztInnen ist geprägt durch Überstunden und 24-Stunden-Schichten. Physician Assistants entlasten sie spürbar, indem sie medizinische oder administrative Aufgaben übernehmen. ÄrztInnen können zum Beispiel Dokumentationsaufgaben, Visitenorganisation oder das OP-Management an ArztassistentInnen delegieren. Der Studiengang „Physician Assistance – Arztassistenz“ vermittelt auf der einen Seite die dafür notwendigen theoretischen Kompetenzen, auf der anderen Seite nimmt der Praxisanteil mit über 30 Prozent einen breiten Raum an. Künftig können 45 Studierende diese Praktika bei der Kliniken Nordoberpfalz AG, den Kliniken des Landkreises Neumarkt i.d.OPf, dem Klinikum St. Marien in Amberg und dem Klinikum Passau absolvieren.

Nach dem Studium haben die AbsolventInnen hervorragende Karriereaussichten: „Physician Assistance – Arztassistenz“ ist ein in Deutschland relativ neues Studium. Laut Gehaltsportal „gehalt.de“ zählt der medizinische Assistenzberuf zu den acht Trendberufen 2019 – ein Prädikat für eine besonders zukunftssichere Ausbildung. Zurzeit ist die OTH Amberg-Weiden die einzige staatliche Hochschule, an der „Physician Assistance – Arztassistenz“ grundständig, also ohne Gebühren und ohne vorherige medizinische Berufsausbildung, studiert werden kann.

 

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news-5712 Mon, 12 Aug 2019 09:09:00 +0200 Studiengang der Woche: Energietechnik und Energieeffizienz https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908125712-studiengang-der-woche-energietechnik-und-energieeffizienz0/ Auch nach dem offiziellen Bewerbungszeitraum können sich Interessierte noch für spannende Studiengänge an der OTH Amberg-Weiden bewerben. Zum Beispiel für das Bachelorangebot Energietechnik und Energieeffizienz. Hier stellt sich unser Studiengang der Woche persönlich vor ... Kannst Du für uns einen Blick in die Zukunft werfen. Wie wird sich die Energieversorgung in den kommenden Jahren entwickeln?

Die Energie kommt nach wie vor aus der Steckdose, aber sie stammt aus nachhaltigeren Quellen als heute. Die Trendwende zeichnet sich deutlich ab: Stromkundinnen und -kunden setzen zurzeit vermehrt auf Ökotarife – Medien sprechen von einem Greta-Effekt, benannt nach der schwedischen Fridays-for-Future-Aktivistin Greta Thunberg. Das zeigt: Das Bewusstsein für die Probleme, die Klimawandel und Erderwärmung mit sich bringen, ist deutlich gestiegen.

Wird die Energiewende gelingen?

Das hängt auch von politischen Weichenstellungen ab. Technisch ist vieles möglich. Nicht nur bei der klimafreundlichen Stromerzeugung haben wir große Fortschritte gemacht. Wenn in puncto Netzausbau und intelligente Netze die Energieproduktion und -verbrauch aufeinander abgestimmt werden, geht‘s vorwärts. Die Forschungen im Bereich der Speicherung regenerativer Energie – grundlegend für die Energiewende – werden massiv vorangetrieben und vom Wirtschaftsministerium gefördert. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende ist die Steigerung der Energieeffizienz. Denn Kraftstoff, Strom oder Wärme, die man nicht benötigt, müssen erst gar nicht produziert werden! Was wir jetzt brauchen, sind junge Frauen und Männer, die diese Ideen und Technologien weiterdenken und mit anpacken wollen – das Know-how dafür erhalten sie bei uns.

Was lernen sie bei Dir?

Bei mir erwerben Studierende das Wissen, um die Energieversorgung der Zukunft sicher und effizient zu gestalten sowie die Umweltbelastung bei der Energieerzeugung zu reduzieren. Die Basis dafür sind natur- und ingenieurwissenschaftliche Fächer wie Mathematik, Chemie und Werkstofftechnik. Im Laufe des Studiums vertiefen sie dann ihre ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen: Auf dem Lehrplan stehen unter anderem innovative Verfahren zur Bereitstellung von elektrischer und thermischer Energie mittels Kraft-Wärme-Kopplung oder Technologien zur Speicherung überschüssiger Energie.

Studieren ist mehr als graue Theorie. Wie bringst Du Farbe ins Studium?

An einer Technischen Hochschule geht Probieren oft über Studieren. Angehende Ingenieurinnen und Ingenieure wollen schon sehr früh praktisch arbeiten, eigene Ideen einbringen, umsetzen und testen. Das können sie bei mir in über 30 Hightech-Laboren, unter anderem in den Bereichen Energietechnik, Biotechnologie, Brennstoffzellentechnik, Turbinen- und Motorenprüfstände, Wind- und Solarenergie, Strömungsmaschinen oder Windkanal. Besonders stolz bin ich auf die Auszeichnung im CHE Hochschulranking: In der Kategorie „Ausstattung der Labore“ haben wir den Spitzenplatz erreicht.

Ein ganz besonderes Highlight ist unser Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), eine Technologie, die eine große Rolle in der Energiewende spielen könnte: KWK-Anlagen produzieren neben Strom auch Wärme, die in privaten Haushalten oder in der Industrie eingesetzt wird – der Brennstoff wird also doppelt und damit effizienter genutzt. Studierende können diese Zukunftstechnologie bei uns kennenlernen und selbst mit innovativen KWK-Systemen arbeiten. Das bieten nur wenige Hochschulen …

Außerdem arbeitest Du mit nationalen und internationalen Partnern zusammen …

Die Studierenden vertiefen und erweitern ihr Know-how bei Energieerzeugern und renommierten Unternehmen, indem sie regelmäßig an Exkursionen teilnehmen oder praktische Projekte bearbeiten, unter anderem zu und bei Energieproduzenten, Windparks und Biogasanlagen. Außerdem können die Studentinnen und Studenten auch ganz weit über den Tellerrand blicken und bei Hochschulpartnern weltweit Erfahrungen sammeln. Ein Beispiel hierfür ist der Austausch mit dem Zentrum für Erneuerbare Energien im Mithradham, einem innovativen LernOrt der OTH Amberg-Weiden in Indien. Studierende können hier im internationalen Austausch ihre an der Hochschule erworbenen Fähigkeiten im Bereich regenerativer Energien anwenden und weiter ausbauen.

Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach Ihrem Abschluss?

Erstklassige Berufsaussichten: Absolventinnen und Absolventen können zum Beispiel als Entwicklungsingenieurin und -ingenieur für energietechnische Anlagen arbeiten. Dort entwickeln, planen und betreiben sie neue Systeme zur Nutzung konventioneller und regenerativer Energiequellen wie Solaranlagen, geothermische Systeme oder Windkraftwerke. Oder sie werden Energieberaterin oder -berater und zeigen Sparpotenziale für Haushalte und Gewerbe auf. Auch der Weg in die Forschung steht ihnen offen – fast alle Industriebereiche setzen zunehmend auf eine ressourcenschonende Energieerzeugung.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Energietechnik und Energieeffizienz.

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news-5735 Fri, 09 Aug 2019 14:13:31 +0200 Diplomverleihung zum MTM Junior Industrial Engineer 2019 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908095735-diplomverleihung-zum-mtm-junior-industrial-engineer-2019/ Der Maschinenbau gehört mit einer weltweit führenden Marktposition zu den größten Industriezweigen in Deutschland. Um auch künftig im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können, muss sich die Branche weiter erneuern und innovative Antworten auf die Herausforderungen der Globalisierung und Digitalisierung finden. Vier angehende Wirtschaftsingenieurinnen der OTH Amberg-Weiden sind mit der Zusatzausbildung zum MTM Junior Industrial Engineer gewappnet für die Zukunft. Vizepräsident Prof. Ulrich Müller, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und Initiator der MTM Zusatzausbildung, übereichte in der vergangenen Woche die Diplome. Die MTM-Ausbildung ist im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen verankert und der Weg zum MTM Junior Industrial Engineer hat viele Bausteine, die neben dem Studium absolviert werden: Der erste ist die Basic MTM-Ausbildung, bei dem die Studierenden einen Einblick in die MTM (Methods Time-Measurement)-Methodik, ein international anerkanntes Instrument zur Beschreibung, Strukturierung, Gestaltung und Planung von Arbeitssystemen mittels definierter Prozessbausteine und Normzeiten, erhalten. Ein weiterer Baustein ist das Ergonomic Assessement Work Sheet (EAWS), das MTM-Standardwerkzeug zur prospektiven Prozessbewertung. Um das MTM Junior Industrial Engineer Diplom zu bekommen, müssen die Studierenden neben dem Wahlfach Industrial Engineering zusätzlich eine Hausarbeit anfertigen. Jennifer Dretzke, Felicia Schmid, Julia Seegerer und Magdalena Zangl haben neben ihrem eigentlichen Studium viel Energie in die Ausbildung gesteckt. Dafür halten sie nun das Diplom der international renommierten MTM-Vereinigung in ihren Händen.

Die Ausbildung zum MTM Junior Industrial Engineer wird seit 2012 an der OTH Amberg-Weiden angeboten, seitdem erwarben 47 Studierende das Diplom.

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news-5732 Wed, 07 Aug 2019 18:28:25 +0200 Handel 4.0: Mehrwert von Big Data https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908075732-handel-4-0-mehrwert-von-big-data/ Der Handel befindet sich in einem fundamentalen Umbruch. Ob beim Bezahlvorgang an der Kasse, über Suchanfragen in Onlineshops oder Likes in Sozialen Netzwerken: Kunden generieren online wie offline durch eine Vielzahl an Berührungspunkten mit dem Handel täglich große Datenmengen. Welche (Kunden-)Daten sind für Händler relevant? Welche Schlüsse daraus für das Sortiment ziehen? Antworten auf diese Fragen gaben ExpertInnen und Händler aus der Region bei einer gemeinsamen Veranstaltung von IHK und OTH Amberg-Weiden an der Hochschule in Weiden. Digitale Hilfsmittel und Geschäftsmodelle werden die Zukunft des Handels prägen. Es geht jedoch nicht nur darum, kundenorientiert zu arbeiten, sondern möglichst frühzeitig die Wünsche der Kunden herauszufinden. Eine gute Datenbasis ist hierfür entscheidend. „Gerade für den Handel wird das Thema Big Data als größter Einschnitt seit Einführung der Selbstbedienung bezeichnet. Big Data an sich erzeugt jedoch noch keinen Mehrwert. Erst durch die Strukturierung und Analyse der gigantischen Datenmengen können diese nutzbar gemacht werden“, sagte Prof. Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin der OTH Amberg-Weiden.
„Es geht nicht darum, viele Daten zu sammeln, sondern jeder Händler sollte sich überlegen, wo er daraus einen Nutzen für sein Geschäftsmodell ziehen kann“, so Wolfgang Holzapfel, Vorsitzender des IHK-Handelsausschusses bei seiner Begrüßung.

Die Veranstaltung „Handel 4.0 – Big Data im Handel“ nahm die rund 100 TeilnehmerInnen mit auf die Reise, beginnend bei der Wissenschaft und endend bei konkreten Praxiseinsätzen. Prof. Dr. Christian Schieder und Prof. Dr. Marco Nirschl, beide OTH Amberg-Weiden, erklärten zunächst, was unter Big Data zu verstehen ist und wo Daten einen Mehrwert generieren können. Als Anwendungsbeispiel nannten sie sogenannte Smart Stores. „Big Data und künstliche Intelligenz ermöglichen für den Handel völlig neue Möglichkeiten, um individualisiert Produkte oder Werbemaßnahmen auszuspielen“, so Prof. Dr. Marco Nirschl. Dabei ginge es bei Big Data nicht nur um einen Mehrwert für Händler, sondern auch um den Kunden auf der Suche nach dem Wunschprodukt.

Für die Analyse der stetig wachsenden Datenberge brauche es Künstliche Intelligenz (KI), die Algorithmen für Entscheidungen erstelle. Wie KI eingesetzt werden kann, das zeigte Jan Lippert von der Prudsys AG in Chemnitz unter dem Stichwort „Dynamic Pricing“. Wie Datenanalyse auch im stationären Geschäft zum Erfolg führen kann, darüber sprach Oliver Gießübel, Inhaber der gleichnamigen Intersport-Geschäfte in Oberfranken und den neuen Bundesländern. Die Argusto GmbH setzt ebenfalls auf den Nutzen von Daten im stationären Geschäft. Das Erbendorfer Unternehmen entwickelte eine digitale Plattform, um Marktinformationen aus der Lebensmittelbranche im Bereich des Eigenmarken- und des Marken-Sortiments zu erheben. Darüber informieren sie ihre Kunden aus der Lebensmittelindustrie oder dem Handel in Echtzeit über Marktsortimente und deren Verkaufszahlen. Björn Eichler von Conrad SE berichtete, wie der Elektronikhändler mit verschiedenen Analysesystemen aus mehr als 55 Milliarden Datensätzen relevante Informationen herausfiltert.

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news-5725 Mon, 05 Aug 2019 14:10:21 +0200 Kooperationsabkommen mit vier tunesischen Hochschulen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908055725-kooperationsabkommen-mit-vier-tunesischen-hochschulen/ Die Suche nach einer Arbeitsstelle für junge AkademikerInnen gestaltet sich in Tunesien oftmals schwierig. Dabei befinden sich in Tunesien zahlreiche Unternehmen, darunter auch über 200 aus Deutschland, die auf hochqualifizierte Fachkräfte angewiesen sind. Im Rahmen eines Reformvorhabens des tunesischen Ministeriums für höhere Bildung und wissenschaftliche Forschung sind an vier ausgewählten Hochschulen in Béja, Jendouba, Nabeul und Sousse Karriere- und Berufsberatungszentren eingerichtet worden. Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die das Reformvorhaben in Tunesien unterstützte, hat Prof. Dr. Franz Seitz bei den Gebäudeeröffnungen die OTH Amberg-Weiden vorgestellt. In diesem Zusamenhang wurde mit den tunesischen Hochschulen ein Memorandum of Unterstanding unterzeichnet. Mit den neuen Karriere- und Berufsberatungszentren an den Hochschulen in Béja, Jendouba, Nabeul und Sousse wird unter anderem eine Vernetzung zwischen Wirtschaft und Hochschule angestrebt – auch international. Bei den Austauschgesprächen hat sich gezeigt, dass das tunesische Hochschulsystem sich verstärkt in Richtung einer praxisorientierten Ausbildung – ähnlich den deutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften – entwickelt. Deshalb könnte eine zukünftige Zusammenarbeit über einen internationalen Austausch hinaus bis hin zu einem internationalen dualen Studium und Double Degree reichen.

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news-5710 Mon, 05 Aug 2019 09:09:00 +0200 Studiengang der Woche: Logistik & Digitalisierung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908055710-studiengang-der-woche-logistik-digitalisierung/ Auch nach dem offiziellen Bewerbungszeitraum können sich Interessierte noch für spannende Studiengänge an der OTH Amberg-Weiden bewerben. Zum Beispiel für das Bachelorangebot Logistik & Digitalisierung. Hier stellt sich unser Studiengang der Woche persönlich vor ... Ein Klischee besagt: Die Logistikbranche ist altmodisch und männerdominiert. Ist da was dran?

Du denkst bei Logistik wohl auch an den Brummifahrer, der seinen 40-Tonner stoisch über leergefegte Straßen steuert und sich auf der Autobahn endlose Kopf-an-Kopf-Rennen mit anderen LKW liefert. Den grollenden Motor im einen und Truck Stop im anderen Ohr rollt er in den Sonnenuntergang ... Trucker-Romantik in allen Ehren – doch Logistik ist sehr viel mehr als ein dröhnender Dreiachser. Logistik ist unheimlich spannend, smart und komplex. Dabei meist unsichtbar und überall.

Unsichtbar und überall?

Ja. So wie der Strom. Für die meisten Menschen kommt er aus der Steckdose – niemand macht sich groß Gedanken, wo und wie er produziert wird. Und für viele Kundinnen und Kunden kommt die Milch aus dem Supermarkt und der Schuh aus dem Online-Shop. Wie die Produkte den Weg in den Verkauf und von da zu ihnen finden, interessiert sie in der Regel nicht. Der eigentliche Logistikprozess ist unsichtbar – und doch überall präsent.

Wer Dich studiert, lernt, hinter die Kulissen zu blicken?

Ja. Zwischen „gestern bestellt“, „heute gefertigt“ und „morgen da“ laufen hochkomplexe Prozesse ab. Die stellen sicher, dass die richtigen Waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu den richtigen Kosten in der richtigen Menge mit der richtigen Qualität sind. Heute geht das nur mit den richtigen Daten und Prozessen. Denn Digitalisierung und Automatisierung revolutionieren die Logistikbranche. Logistik 4.0 vernetzt Prozesse, Produkte und Lieferketten – verbindet Herstellerinnen und Hersteller, Händlerinnen und Händler, Kundinnen und Kunden. Die Anforderungen an Logistikerinnen und Logistiker verändern sich dadurch grundlegend.

Und Du bereitest Studierende auf die Logistik 4.0 vor?

In Modulen wie Digitale  Logistik, Innovative Beschaffung und E-Procurement, Logistik im Unternehmen, Supply Chain Management (Versorgungsmanagement),  oder Logistikmanagement holen sie sich das Know-how für die neue Logistikwelt. Dazu kommen betriebswirtschaftliche Basics und logistisches Grundlagenwissen: Auf dem Studienplan stehen unter anderem Produktion und Logistik, Informationsmanagement, Personalmanagement, Marketing, Organisation, Recht, Finanz- und Investitionswirtschaft. Darüber hinaus eignen sie sich Skills in der Personalführung und interkulturelle Kompetenzen an. Am Ende ihres Studiums wissen meine Studentinnen und Studenten, wie agile Logistiksysteme im internationalen Umfeld gestaltet werden, wie smarte Beschaffung und eProcurement funktionieren, Logistikkonzepte praktisch umgesetzt werden und vieles mehr.

Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach dem Studium?

Mit ihrem Abschluss sind sie gefragte Fachkräfte – Logistik zählt zu den Boom-Branchen schlechthin in Deutschland. Sie können ihr Wissen unter anderem bei Herstellern logistischer Anlagen, in der Betreuung logistischer Softwaresysteme, im Versandhandel, bei Produktionsunternehmen oder in der Dienstleistungsbranche einbringen. Oder sie bleiben noch ein paar Semester an der OTH Amberg-Weiden und hängen den Master dran. Auch das ist ab diesem Wintersemester bei uns möglich.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Logistik & Digitalisierung.

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news-5728 Fri, 02 Aug 2019 17:00:00 +0200 25 Vorträge – 25 Orte: Vortrag zur Cybersicherheit in Neumarkt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201908025728-25-vortraege-25-orte-vortrag-zur-cybersicherheit-in-neumarkt/ Pishing, Malware, Botnets, Doxxing … Die immer tiefere Verzahnung der Gesellschaft mit digitalen Technologien führt zu neuen Angriffsflächen, die findige Angreifer nutzen können, um private Daten oder Geld zu stehlen, Geschäftsprozesse zu unterminieren oder – im schlimmsten Fall – ganze politische Systeme zu Fall zu bringen. Prof. Dr. Daniel Loebenberger, Professor für Cybersicherheit an der OTH Amberg-Weiden und Leiter des Fraunhofer-Institutes für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC am Standort in Weiden, stellte in dem Auftaktvortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „25 Vorträge – 25 Orte“ anlässlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums der OTH Amberg-Weiden das Thema Cybersicherheit in den Mittelpunkt. Im BayernLab in Neumarkt gab er Einblicke in die Methoden der Hacker und zeigte, was wir dagegen tun können. Digitalisierung durchdringt immer weiter alle Bereiche des privaten und beruflichen Lebens: Die Vernetzung und Automatisierung nimmt stärker zu, Möglichkeiten eröffnen sich, die noch vor wenigen Jahren unrealistisch erschienen. In der Kommunikation, im Versandhandel, IT-Produkte und Dienstleistungen, Reisebuchungen usw. – die Digitalisierung kann unser Leben erleichtern. Jedoch hat die schöne neue Welt auch Schattenseiten. Cyberkriminalität ist ein weltweites Problem, das keine Landesgrenzen kennt und sich nicht vor verschlossenen Türen abschrecken lässt. Sie kann überall stattfinden, wo Menschen Computer, Smartphones und andere IT-Geräte benutzen. Doch man ist ihr nicht schutzlos ausgeliefert. Zur Abwehr von „Cyber-Angriffe“ existieren heute schon technische Methoden. Techniken der IT-Sicherheit oder, viel fundamentaler, der Kryptographie erlauben die Absicherung unserer digitalen Welt und setzen letztlich die Latte für potenzielle Angriffe höher. Prof. Dr. Daniel Loebenberger erörterte in seinem Vortrag „Chancen und Risiken der Digitalisierung: von Cyber-Angriffen und deren Abwehr“ die grundlegende Methodologien, die einen effektiven Schutz gewährleisten können.

„25 Vorträge – 25 Orte”

Aus der Region für die Region, aus der Praxis für die Praxis – so der Gründungsauftrag der OTH Amberg-Weiden. Im Rahmen der 25-jährigen Gründungsjubiläums möchte die OTH Amberg-Weiden mit der Veranstaltungsreihe „25 Vorträge – 25 Orte“ in die Region gehen, um wissenschaftliche Themen der breiten Öffentlichkeit anschaulich vorzustellen.

Die Vortragsreihe „25 Vorträge – 25 Orte” wird im September fortgesetzt. Themen wie Intelligente Verpackung, Energieeffizienz, Klimaschutz und Digitalisierung stehen in verschiedenen Vorträgen an verschiedenen Orten in der ostbayerischen Region im Mittelpunkt.

Alle Veranstaltungen im Jubiläumsjahr sind auch auf der Jubiläumsseite der OTH Amberg-Weiden zu finden.

 

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news-5711 Mon, 29 Jul 2019 09:09:00 +0200 Studiengang der Woche: Internationales Technologiemanagement https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907295711-studiengang-der-woche-internationales-technologiemanagement0/ Auch nach dem offiziellen Bewerbungszeitraum können sich Interessierte noch für spannende Studiengänge an der OTH Amberg-Weiden bewerben. Zum Beispiel für das Bachelorangebot Internationales Technologiemanagement. Hier stellt sich unser Studiengang der Woche persönlich vor ... Du bist der Globetrotter unter den Studiengängen …

Ja! Wer mich studiert, kann was von der Welt sehen. Als interdisziplinärer Studiengang biete ich eine vielseitige Ausbildung in Sprachen, Management und Technik. So mache ich die Studierenden fit fürs internationale Parkett und für eine Karriere auf der ganzen Welt.

Um was geht es bei Dir genau?

Die meisten Unternehmen sind heute global aufgestellt – ihr wirtschaftlicher Erfolg hängt maßgeblich von internationalen Aktivitäten und erfolgreichen Exportgeschäften ab. Wer im weltweiten Wettbewerb vorne mit dabei sein möchte, braucht die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, also Frauen und Männer mit einer fachlich breiten Ausbildung und interkulturellen Kompetenzen. Und die bekommen Studierende bei mir. Während ihres Studiums erwerben sie wirtschaftliche, technische und kommunikative Kompetenzen, also interkulturelle Fertigkeiten sowie fundierte Kenntnisse in Business und Technical English und mindestens einer zweiten Fremdsprache: Das können Chinesisch, Russisch oder Tschechisch sein. Oder ganz neu ab diesem Wintersemester: die Weltsprache Spanisch, der Türöffner für eine Karriere in vielen mittel- und südamerikanischen Ländern und natürlich in Spanien.

Aber Spanisch ist nicht die einzige Neuerung bei Dir?

Nein. Genauso wie Menschen müssen sich auch Studiengänge immer wieder mal neu erfinden, um jung, interessant und spannend zu bleiben. Und das habe ich in den vergangenen Monaten getan. Ich biete jetzt vier neue Vertiefungsrichtungen, die präzise auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt und der Digitalisierung zugeschnitten sind.

Der Schwerpunkt „Product Life Cycle Management“ beschäftigt sich mit dem Lebenszyklus eines Produkts – von der Entwicklung und Konstruktion über das nutzerfreundliche Engineering bis zur Vermarktung und Einbettung in die Technologiestrategie und das Innovationsmanagement. In „Global Procurement & Sales” bereiten sich Studierende auf Aufgaben im globalen Einkauf und Vertrieb vor. Die Vertiefungsrichtung „Digital Production & Logistics” geht Industrie 4.0 international an. Wer sich dafür entscheidet, kann global aufgestellte Unternehmen unterstützen, digitale Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Der Schwerpunkt „International Management & Languages“ befasst sich mit Kommunikationsfähigkeiten und internationalen Managementaufgaben.

Wann müssen sich die Studierenden für den Schwerpunkt entscheiden?

Das ist ein weiterer großer Vorteil bei mir. Die Studierenden müssen sich erst in der Vertiefungsphase entscheiden, also dann, wenn sie ihre Stärken und Interessen bereits kennen. Außerdem haben wir die Studienpläne flexibilisiert. Dadurch können Studierende ihren jeweiligen Studienplan an die individuelle Lebenssituation anpassen und zum Beispiel auch in Teilzeit studieren.

Was für Studierende wünschst Du Dir?

Ich wünsche mir neugierige Menschen, die wissen wollen, was das Leben zu bieten hat – an Erfahrungen, Begegnungen, Wissen und Erfolgen. Menschen, die aufgeschlossen, interessiert und mutig in die Welt gehen. Menschen, die Lust haben, auf fremde Kulturen und abwechslungsreiche Aufgaben. Denn genau darauf bereite ich meine Studierenden vor. Neben Wirtschaftswissenschaften, industriebezogenen Technikfächern und Sprachen lernen sie bei mir auch Know-how und Softskills für eine Karriere in internationalen Unternehmen, zum Beispiel in Kursen über Marketingkommunikation oder interkulturellem Verhaltenstraining. So treten sie souverän und selbstbewusst bei kulturübergreifenden Business Meetings oder in interkulturellen Teams auf.

Außerdem bauen sie ihre Sprachkenntnisse systematisch aus …

Sprachen muss man sprechen – und am besten macht man das mit Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern. Deshalb unterrichten bei uns nur Native Speaker. Zudem können die Studierenden bei ihrem Auslandssemester ihre Kommunikationsfähigkeiten verbessern und neue Menschen und Kulturen entdecken. Dieser Blick über den Tellerrand ist bereichernd für die persönliche Entwicklung. Außerdem werden bei uns am Campus oder in Arbeitsgruppen verschiedene Sprachen gesprochen, interkulturelle Zusammenarbeit in Kursen oder bei Referaten ist selbstverständlich. Übrigens: Muttersprachlerinnen und Muttersprachler können ihr Vorwissen und ihre Kompetenzen bei mir einbringen.

Wo arbeiten Absolventinnen und Absolventen des Internationalen Technologiemanagements?

Mit ihrem Abschluss sind die Studierenden fit für internationale Führungs- und Fachmanagementaufgaben, zum Beispiel im Human Resource Management, Qualitätsmanagement, Internationalen Produktmanagement, Marketing und vielem mehr. Einigen von ihnen gefällt es an der OTH Amberg-Weiden so gut, dass sie sich weiterqualifizieren wollen. Dafür bieten wir den Master „Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement“.

Warum sollte man an der OTH Amberg-Weiden studieren?

Der wichtigste Grund bin natürlich ich: Ich bin deutschlandweit einzigartig – mich kann man nur in der OTH Amberg-Weiden studieren. Aber auch darüber hinaus spricht viel für meine Hochschule: kurze Wege zu Dozentinnen und Dozenten, kleine Arbeitsgruppen, familiäre Atmosphäre, unkomplizierte Abläufe. Außerdem lernen und arbeiten Studierende bei uns in hochmodernen Laboren. Die umfangreiche Geräteausstattung bietet ihnen hervorragende Bedingungen für Studium und anwendungsorientierte Forschung.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, kann Internationales Technologiemanagement klicken.

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news-5704 Fri, 26 Jul 2019 06:42:00 +0200 Runder Tisch der HRK: Internationalisierung in der Hochschulregion https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907265704-runder-tisch-der-hrk-herausforderungen-der-internationalisierung/ Die deutsche Wirtschaft ist auf Zuwanderung von Fachkräften angewiesen. Gerade international Studierende bringen gute Voraussetzungen für den Arbeitsmarkt mit: Sie kennen Sprache und Kultur und verfügen über einen anerkannten Hochschulabschluss. Doch wie gelingt es, international Studierende zu gewinnen und für eine Karriere in Deutschland zu begeistern? Eine HRK-Veranstaltung an der OTH Amberg-Weiden fand erste Antworten für die Hochschulregion. Der runde Tisch der Hochschulrektorenkonferenz, kurz HRK, brachte ExpertInnen aus Bildung, Wirtschaft und Stadtverwaltung zusammen – eine Studentin und ein internationaler Student aus Ecuador brachten den studentischen Blickwinkel mit ein. Im sogenannten World Café diskutierten und brainstormten sie zu drei Themenblöcken: Recruiting von International Studierenden, Soziokulturelle Integration sowie Vorbereitung auf und Integration in den Arbeitsmarkt. In anderen Worten: Die TeilnehmerInnen nahmen die idealtypische Reise eines international Studierenden in den Blick: aus der Welt auf den Campus der OTH Amberg-Weiden und von da in die Unternehmen in der Hochschulregion.

Beim Thema „Recruiting“ standen zwei Leitfragen im Vordergrund: Was zeichnet die OTH Amberg-Weiden und die Hochschulregion aus? Wie können Stadt, Wirtschaft und OTH Amberg-Weiden international Studierende gewinnen? Neben guten Studienbedingungen und dem attraktiven Lebensumfeld gehören die Stärke der Wirtschaftsregion und der florierende Arbeitsmarkt zu den Pfunden, mit denen die nördliche Oberpfalz wuchern kann.

Bei der „soziokulturellen Integration“ fragten sich die TeilnehmerInnen, wie man das kulturelle Angebot der Stadt/Region/Hochschule internationaler gestalten und den Austausch zwischen internationalen und deutschen Studierenden verbessern könne. Der Themenblock „Vorbereitung auf und Integration in den Arbeitsmarkt“ kreiste um die Leitfragen: Wie kann der (Erst-)Kontakt mit den Unternehmen gefördert werden? Welche Kompetenzen müssen international Studierende für die Integration in Unternehmen mitbringen?

Der runde Tisch zeigte: Wenn ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen und Branchen ihre Köpfe zusammenstecken, ist vieles möglich. Denn gemeinsam entwickelten sie gute, kreative und praxisnahe Ideen. In einem nächsten Schritt werden die TeilnehmerInnen die Ideen systematisch ausarbeiten und eine gemeinsame Handlungsstrategie entwerfen. Denn internationales Fachkräfte- und Studierendenmarketing ist nur erfolgreich, wenn Hochschule, Wirtschaft und Region an einem Strang ziehen.

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news-5709 Thu, 25 Jul 2019 15:56:59 +0200 Den Abschluss in der Tasche … https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907255709-den-abschluss-in-der-tasche/ 162 Menschen, ein Gefühl: die Freude, einen wichtigen Meilenstein im Leben erreicht zu haben, gepaart mit dem Stolz, den Abschluss der OTH Amberg-Weiden in den Händen zu halten. Das alles unter dem Dach des Hörsaalgebäudes am Campus in Weiden, bei der feierlichen Urkunden-Übergabe der Fakultät Betriebswirtschaft. 6.300 Stunden, umgerechnet 262,5 Tage am Stück, investierten die Bachelorstudierenden durchschnittlich in ihr Studium. Macht in Summe: Jede Menge Gründe zu feiern!

Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach sagte in ihrer Rede, wie stolz sie auf die AbsolventInnen ist. Auch Prof. Dr. Bernt Mayer, Dekan der Fakultät Betriebswirtschaft, würdigte ihre enorme Leistung. Musste auch während der Klausurphasen so manches Opfer gebracht werden, waren die Studierenden mit Freude und Leistungsbereitschaft bei der Sache.

77 Studierende schlossen mit einem Bachelor in Betriebswirtschaft (BW), 73 in Handels- und Dienstleistungsmanagement (HD) und vier im berufsbegleitenden Studiengang Handels- und Dienstleistungsmanagement (HB) ab. Außerdem durfte die Fakultät zum allerersten Mal acht junge Absolventen im konsekutiven Master Digital Business verabschieden. Die Urkunden überreichten die betreuenden ProfessorInnen.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Streicherinnen-Terzett Rosemann und vom Streichquartett des Max-Reger-Gymnasiums in Amberg. Die Jahrgangsbesten wurden wie jedes Jahr besonders geehrt. Sie bekamen Urkunden und Geschenke. In diesem Jahr lag der beste Notendurchschnitt bei 1,19. Nach der Veranstaltung wurden Gruppenfotos geschossen, Luftballons fliegen gelassen und am Ende gab es lockere Gespräche bei Getränken, einem Fingerfood-Buffet und viele lustige Erinnerungen aus der Fotobox.  

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news-5708 Thu, 25 Jul 2019 09:08:00 +0200 Zwei Tage Industrie 4.0 im Industriemuseum Lauf https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907255708-zwei-tage-industrie-4-0-im-industriemuseum-lauf/ Am Anfang stand die Dampfmaschine und sie machte der Industrialisierung „Dampf“. Heute sind wir im Zeitalter „Industrie 4.0“ der digitalen Vernetzung angekommen. Bei der Industrie 4.0 Spring School der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) der OTH Amberg-Weiden sind Vergangenheit und Gegenwart zusammengekommen: Im Industriemuseum Lauf den Pegnitz befassten sich 15 Studierende der OTH Amberg-Weiden und 11 Studierende der Shanghai Normal University zwei Tage mit Themen wie Industrie 4.0, Kommunikation, Datenerfassung, Datenverarbeitung im industriellen Umfeld. Die industrielle Produktion soll mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik verzahnt werden, um weitestgehend selbstorganisierte Produktion möglich zu machen. Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren in der Industrie 4.0 direkt miteinander. Die Bezeichnung „Industrie 4.0“ soll diese Neugestaltung der Industrie zum Ausdruck bringen. Bei der studiengangsübergreifenden Spring School wurden Theorie, Hardware und Software rund um das Thema Industrie 4.0 in kreativen Projekten verknüpft. Ziel des zweitägigen Kurses war es, Einblicke in die Fabrik der Zukunft zu erlangen und an praktischen Aufgabenstellungen umzusetzen.

Neben Vorträgen zu Steuerung und Sensorik im industriellen Internet der Dinge mit MQTT (Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schäfer), Einführung in Data Science mit Schwerpunkt auf Visual Analytics (Prof. Dr. Dieter Meiller), Aufbau eines Sensornetzwerks mit Adafruit Feather M0 – LoRa (Prof. Dr.-Ing. Gerald Pirkl) und über Industrielle Kommunikationstechnik und das Industrial Ethernet (Prof. Dr.-Ing. Hans Peter Schmidt) konnten sich die Studierenden bei einer Führung nicht nur ein Bild von der Vergangenheit machen, einige ließen sich sogar von der  historischen Umgebung im Museum für ihre Industrie 4.0-Projekte anregen: Das Mühlrad inspirierte zur Mikrocontroller- und sensorbasierten Geschwindigkeitsmessung, die ehemalige Fabrikhalle mit den noch wahrnehmbaren Ölgerüchen zur elektronischen Lüftungssteuerung per Luftqualitätsmessung und ein studentisches Arbeitsteam hatte durch die Vielzahl der Motoren die Idee zur Musikerzeugung durch Motorgeräusche bzw. Funkenstrecke(!). Am Ende wurden die Projekte in Science-Slam-artigen Präsentationen vorgestellt.

Dr. Rainer Rohmfeld, Head of Technical IT, EMUGE-Werk Richard Glimpel GmbH & Co. KG, und Sebastian Renner, MSc, OTH Regensburg, ergänzten das Programm mit weiteren Vorträgen.

Neben den tollen Projekten freuten sich die Professoren der Fakultät EMI vor allen darüber, dass die chinesischen Austauschstudentinnen und -studenten gut in die Projektteams integriert waren und sogar Teile der Science-Slam-Präsentationen in deutscher Sprache übernahmen!

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news-5706 Thu, 25 Jul 2019 08:35:00 +0200 trendence-Studierendenbefragung 2019: Attraktive Studienbedingungen an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907255706-trendence-studierendenbefragung-2019-attraktive-studienbedingungen-an-der-oth-amberg-we/ Die OTH Amberg-Weiden bietet attraktive Studienbedingungen. Das bestätigte auch das renommierte Berliner Marktforschungsinstitut Trendence. Für sein Absolventenbarometer befragte es 55.000 Studierende an rund 200 Hochschulen – an der OTH Amberg-Weiden machten rund 340 Studierende aus allen vier Fakultäten mit. Die Ergebnisse zeigen: Die große Mehrheit studiert gerne an der OTH Amberg-Weiden. Die Studierenden sind mit den wichtigsten Aspekten der Studienqualität zufrieden. Sehr guten Bewertungen gab’s für die DozentInnen, den Praxisbezug sowie Arbeitsplätze und digitales Lernen. Die Qualität und Aktualität der Bibliotheken an beiden Standorten erzielte Best-Noten, nicht zuletzt dank der 24-Stunden-Bib. Insgesamt liegt die Gesamtzufriedenheit bei 2,2 bei den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen bzw. 2,1 bei den den ingenieurstechnischen Studiengängen.

Luft nach oben sahen die Studierenden bei der Internationalität der OTH Amberg-Weiden. Doch da ist die Hochschule dran. Siehe hier...

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news-5707 Thu, 25 Jul 2019 06:11:00 +0200 Ostbayerisches ScienceCamp 2019: Nachwachsende Rohstoffe hautnah erleben https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907255707-ostbayerisches-sciencecamp-2019-nachwachsende-rohstoff-hautnah-erleben/ Pflanzenöl, Stärke und Zucker kennt man aus der Küche. Doch was kann man in Laboren damit machen? Im ScienceCamp an der OTH Amberg-Weiden am Standort Amberg holten sich 16 SchülerInnen aus Oberpfälzer Gymnasien Antworten auf diese und viele weiteren Fragen. Drei Tage lang stürzten sie sich ins Abenteuer Wissenschaft und erlebten Forschung hautnah. Pflanzenöle sind Energiespeicher – nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Kraftstoff in Motoren. Wie Öle charakterisiert und zu Biodiesel verarbeitet werden, war ein fachlicher Schwerpunkt der Veranstaltung.

Den zweiten Schwerpunkt bildeten die Kohlenhydrate. Wie können diese Stoffe nachgewiesen werden, z.B. Stärke in Analog-Käse oder Zucker in Wurst? Was ist Stärke? Wie kann sie in Zucker umgewandelt oder zu Folie verarbeitet werden? Mit solchen Fragen beschäftigten sich die SchülerInnen theoretisch im Hörsaal und in eigenen praktischen Versuchen in den Laboren der Hochschulen.

Forschen – nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern im Austausch mit anderen: Die SchülerInnen hatten sichtlich Spaß, denn auch das Rahmenprogramm passte. Eine Stadtführung mit Besichtigung des Glockenturms, Grillen auf dem Campus mit dem Running Snail-Team der OTH Amberg-Weiden, Kurse zum Zeitmanagement, gemeinsames Kochen u.v.m. bereicherten die Veranstaltung.

Zum Abschluss präsentierten die Schülerinnen in mehreren Gruppen die Früchte ihrer Forschungsarbeit. Neben Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und dem Ministerialbeauftragten Franz X. Huber waren zahlreiche SchulleiterInnen und LehrerInnen angereist, um die starken Leistungen ihrer SchülerInnen mitzuerleben.

Über das Ostbayerische ScienceCamp

Das ScienceCamp wird seit 2017 auf Initiative des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Schwandorf mit Unterstützung der OTH Amberg-Weiden und in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus durchgeführt. Es werden begabte und interessierte SchülerInnen der 10. Jahrgangsstufen im MINT-Bereich gefördert. Das Ostbayerische Science Camp wird jährlich an beiden Hochschulstandorten durchgeführt.

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news-5703 Wed, 24 Jul 2019 16:49:58 +0200 13. Wissenschaftstag: Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907245703-13-wissenschaftstag-wirtschaft-und-wissenschaft-im-dialog/ Treffpunkt für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Bildung: Rund 850 Gäste haben sich zum Wissenschaftstag der Metropolregion angemeldet. Unter dem Motto „Gateway ländliche Räume“ wurden am 19. Juli 2019 in der Max-Reger-Halle Weiden Kernthemen der Metropolregion in Fachvorträgen diskutiert: Arbeit und Bildung 4.0, Logistik, Gesundheit, Gateway Mittel- und Osteuropa, Energie, Technologie und Nachhaltigkeit. Der 13. Wissenschaftstag wurde von der OTH Amberg-Weiden, der Stadt Weiden, und den Landkreisen Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth ausgerichtet. Den Auftakt bildete eine hochkarätig besetzte Talkrunde, die Denkanstöße zur Bildungslandschaft, zur Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft und der Kooperation zwischen Tschechien und der Bundesrepublik gab. Auf dem Podium: Dr. Karel Havlíček, Vizepremier der Tschechischen Republik, Minister für Industrie und Handel und stellvertretender Vorsitzender des Rates für Forschung, Entwicklung und Innovation, Dr. Florian Herrmann, MdL, als Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien sowie die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, Prof. Dr. Andrea Klug.

Strategien für die Zukunft

Für den Keynote-Vortrag konnte der gebürtige Oberpfälzer Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, gewonnen werden. Er sprach über Strategien für die digitale Zukunft und betonte: „Für ein innovationsgetriebenes Unternehmen wie Siemens ist die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen essenziell. Gerade die Metropolregion Nürnberg mit ihrer exzellenten Forschungslandschaft bietet ideale Voraussetzungen für vielfältige Kooperationen mit allen naturwissenschaftlichen Disziplinen. Ein ebenso wichtiges Thema für Unternehmen und Forschung ist qualifizierter Nachwuchs. Deshalb haben wir innerhalb der Metropolregion die Initiative „Innovationskunst“ ins Leben gerufen, an der sich Unternehmen vom Mittelstand bis zum Global Player aktiv beteiligen wollen. Unser Ziel: Wir wollen talentierte Menschen zum Leben und Arbeiten hier in der Metropolregion begeistern und deutlich machen, welche hohe Attraktivität die Metropolregion hat. Und heute starten wir damit!“

Fachpanels

Nach der Eröffnung teilten sich die Gäste in die fünf Fachpanels auf: „Arbeit und Bildung 4.0“, „Logistik und E-Commerce“, „Gesundheit als Chance für Versorgung und Wirtschaft“. „Gateway Mittel- und Osteuropa“ und „Energie, Technologie und Nachhaltigkeit“. Neben den Panels boten auch 42 Informationsstände im Ausstellungsbereich die Möglichkeit, mehr über die wissenschaftlichen Kompetenzen in der Metropolregion Nürnberg zu erfahren und ins Gespräch zu kommen. Hochschulen und ausgewählte Forschungseinrichtungen der Region, aber auch Partner des Wissenschaftstags informierten über Kompetenzzentren und unternehmerische Aktivitäten.

Übergabe Staffelstab

Zum Abschluss wurde der Staffelstab weitergegeben an die Ausrichter des Wissenschaftstags 2020 in Ansbach. Entgegen genommen wurde er von Prof. Dr. Ute Ambrosius, Präsidentin der Hochschule Ansbach, und der Ansbacher Oberbürgermeisterin Carda Seidel.

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news-5727 Mon, 22 Jul 2019 15:38:00 +0200 Memorandum of Understanding für mehr Nachhaltigkeit unterzeichnet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907225727-memorandum-of-understanding-fuer-mehr-nachhaltigkeit-unterzeichnet/ Nachhaltigkeit ist in! Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in der Gesellschaft zunehmend an Bedeutung, die OTH Amberg-Weiden beschäftigt sich mit Ethik und Nachhaltigkeit schon viel länger und ist auch von Anfang an im Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern aktiv. So ist sie unter anderem zusammen mit drei anderen Hochschulen Pilothochschule für das Projekt „Nachhaltige Hochschule: Kriterien zur Bestandsaufnahme“ (KriNaHoBay) des Bayersiche Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Beim vergangenen Netzwerktreffen gaben 14 Hochschulen aus Bayern bekannt, dass sie ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet haben. Basierend auf einem gemeinsamen Nachhaltigkeitsverständnis, wollen sich die Hochschulen zu mehr Nachhaltigkeit verpflichten und ihre Kräfte bündeln, um Nachhaltigkeit gesamtinstitutionell in den Handlungsfeldern Forschung, Lehre, Betrieb, Governance, Transfer und Studierendeninitiativen zu forcieren.

An der OTH Amberg-Weiden wird dies gelebt zum Beispiel in der Arbeitsgruppe Zertifikate, die von Alxander Herzner, Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft, geleitet wird. Hier werden Formate entwickelt, die zukünftige Kompetenzen ausbilden und stärken wollen.

 

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news-5688 Mon, 22 Jul 2019 09:09:00 +0200 Studiengang der Woche: Industrie-4.0-Informatik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907225688-studiengang-der-woche-industrie-4-0-informatik0/ Auch nach dem offiziellen Bewerbungszeitraum können sich Interessierte noch für spannende Studiengänge an der OTH Amberg-Weiden bewerben. Zum Beispiel für das Bachelorangebot Industrie-4.0-Informatik. Hier stellt sich unser Studiengang der Woche persönlich vor ... Warum sind Informatikerinnen und Informatiker heute gefragter denn je?

Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Smart Factories, also vernetzte, sich selbst organisierende Fabriken, werden Realität: Werkzeuge, Anlagen, Produkte und Transportmittel kommunizieren miteinander – von der Entwicklung über die Herstellung bis zum Service sind alle Prozesse digital gesteuert. Die reale und virtuelle Welt, Industrie und Informatik wachsen immer mehr zusammen. Ganz klar, dass Informatikerinnen und Informatiker da extrem gefragt sind, schließlich ist die Industrie 4.0 auf deren Know-how angewiesen. Und dieses Know-how erhalten junge Menschen bei mir!

Was unterscheidet Dich von einem klassischen Informatik-Studium?

Ich bereite Studierende gezielt auf die Industrie 4.0 vor: In der neuen, digital vernetzten Produktionswelt sind die Übergänge zwischen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik fließend. Dementsprechend breit muss die Ausbildung anlegt sein. Deshalb lernen sie bei mir nicht nur die Grundlagen der Kerninformatik wie Mathematik oder Programmierung, sondern erhalten vor allem Einblicke in Themengebiete, die für den Bereich Industrie 4.0 besonders relevant sind: cyberphysische Systeme, Sensoren-Aktoren-Netze, Mobile Computing, Embedded Systems und Internet of Things, Produktgedächtnisse, Big Data/Data Analytics, Intelligente Mensch-Maschine-Schnittstellen, Echtzeitbetriebssysteme, Informationssicherheit, Innovative Fabriksysteme sowie Fertigungsleittechnik. Die Informatik-Grundlagen kommen dabei auch nicht zu kurz, zum Beispiel Algorithmen und Datenstrukturen, Datenbanken, Projektmanagement oder Computernetzwerke.

Ihre theoretischen Kenntnisse vertiefen Studierende in umfangreichen und spannenden Praxis- und Projektarbeiten: Dabei entwickeln sie unter anderem interaktive Fabrik-Apps oder entwerfen einen instrumentierten Industrie-4.0-Handarbeitsplatz.

Was erwartet Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss?

Wie gesagt: Industrie-Informatikerinnen und -Informatiker werden händeringend gesucht. Denn als Informatik-Spezialistinnen und -Spezialisten mit breiten Ingenieurs-Hintergrund sprechen sie die Sprache der Industrie und Wirtschaft. Sie entwerfen anspruchsvolle Software-Systeme, programmieren in Teams unter Einsatz moderner Entwicklungswerkzeuge und integrieren Soft- und Hardware zu robusten Gesamtsystemen. Sie können in fast allen Technologie-Bereichen in ihre Karriere starten oder in die Forschung gehen.

Welche Studierenden wünschst Du Dir?

Grundsätzlich sollten sie Spaß an der Arbeit mit Computern haben. Außerdem sollte sie Interesse an Naturwissenschaften, vor allem Mathematik und Physik, mitbringen. Das ist wichtig, nicht zuletzt für die ingenieurswissenschaftlichen Aspekte des Studiums. Auch technisches Interesse schadet nicht, schließlich müssen angehende Informatikerinnen und Informatiker verstehen, wie ein Rechner aufgebaut ist oder wie Datenbanken funktionieren.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Industrie-4.0-Informatik.

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news-5692 Thu, 18 Jul 2019 15:29:00 +0200 Masterarbeit: Die Sopranblockflöte als Lehrinstrument https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907185692-masterarbeit-die-sopranblockfloete-als-lehrinstrument/ Das Zentrum für Medienkompetenz in der Frühpädagogik (ZMF) wurde im Juli 2018 in Amberg neu gegründet. Von Beginn an arbeitete die OTH Amberg-Weiden eng mit der Einrichtung zusammen, denn es gibt es viele Anknüpfungspunkte zu Forschung und Lehre an der Hochschule: Didaktik, Lehrmethoden, digitale Lern- und Lehrmittel, Evaluationen und Erfolgskontrolle. Diese Themen spielten auch im ersten gemeinsamen Projekt eine wichtige Rolle: der Abschlussarbeit von Susanne Hutzler. Die Studentin im Masterstudiengang „Medientechnik und Medienproduktion“ beschäftigte sich mit der „Sopranblockflöte als Lehrinstrument“. Konkret fragte sie sich in ihrer Arbeit, wie sich das „problematische“ Image der Blockflöte als musikalisches Lehrinstrument verbessern lässt. Dafür konzipierte Susanne Hutzler nach einer umfangreichen historischen, klangtechnischen und musikwissenschaftlichen Analyse ein modernes und innovatives E-Learning-Angebot, das helfen wird, die Blockflöte wieder als ansprechendes, vielseitiges und dabei leicht zu erlernendes Musikinstrument neu kennenzulernen. Sie entwickelte im Rahmen ihrer Masterarbeit auch eine Homepage zur praktischen Umsetzung des Konzeptes.

Die Masterarbeit wurde mit „sehr gut“ bewertet. Zweitkorrektorin war Dr. Christine Tschöll, Leiterin des ZMF, Erstkorrektor Prof. Dr. Dipl.-Ing. Maximilian Kock.

Das Zentrum für Medienkompetenz in der Frühpädagogik (ZMF) wurde als nachgeordnete Behörde des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) gegründet. Es wird schrittweise für pädagogische Fachkräfte im Praxisfeld der Kindertageseinrichtungen und weiterer Handlungsfelder der Kinder- und Jugendhilfe, Eltern und Interessenten innovative E- und Blended-Learning-Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz mittels Online-Plattform bündeln, entwickeln und durchführen.

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news-5689 Thu, 18 Jul 2019 13:37:00 +0200 Fridays for Future: Netzwerktreffen des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907185689-fridays-for-future-netzwerktreffen-des-netzwerks-hochschule-und-nachhaltigkeit-bayern/ „Fridays for Future“ rüttelt Menschen auf der ganzen Welt wach: SchülerInnen und Studierende machen mit ihrem Engagement auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. An der OTH Amberg-Weiden setzt sich unter anderem Studentin Aziza Ernst für die Ziele der weltweiten Bewegung ein. Details ihres Projektes präsentierte sie an der Hochschule München beim Netzwerktreffen des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern. Im Pitch stellten die AktivistInnen auch konkrete Forderungen an die Hochschulen selbst.

Themenschwerpunkt des Netzwerktreffens war das studentische Engagement: Wie können Studierende bei der Gestaltung einer Kultur der Nachhaltigkeit an Hochschulen mitwirken? Was können Hochschulleitungen und Studierende gemeinsam zur Überwindung der gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts beitragen? Welchen Gestaltungsfreiraum wünschen sich Studierende und welche Form der Unterstützung können Hochschulen und Politik bieten?

In mehreren Arbeitsgruppen tauschten sich die TeilnehmerInnen zu diesen Fragen aus. Für die OTH Amberg-Weiden suchten Prof. Lisa Schöttl und Alexander Herzner, Institut für Nachhaltigkeit, nach praxisnahen Lösungen.

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news-5685 Thu, 18 Jul 2019 08:02:00 +0200 Lehrveranstaltung „Finanzmärkte“: Börsenspiel 2019 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907185685-lehrveranstaltung-finanzmaerkte-boersenspiel-2019/ Seit fünfzehn Jahren veranstaltet Prof. Michael Hauer im Rahmen seiner Vorlesung „Finanzmärkte“ an der OTH Amberg-Weiden in Weiden das Börsenspiel. Den ersten Preis in Höhe von 100 Euro sponsert seit Einführung des Börsenspiels die Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz. In diesem Jahr belegte den 1. Platz Leonard Denk mit einem beachtlichen Depotstand von 55.445,01 Euro. Aufgrund schwieriger Börsenzeiten war es eine echte Herausforderung für die TeilnehmerInnen des Studiengangs Finance, das Startkapitel in Höhe von 50.000 Euro in die Gewinnzonne zu führen. Um so beachtenswerter ist die Leistung von Leonard Denk, dem es gelang, seinen Depotbestands um 10,89 % zu steigern.

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news-5683 Wed, 17 Jul 2019 14:40:25 +0200 Weidener Seifenkistenrennen: OTH Amberg-Weiden holt 1. Platz https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907175683-3-weidener-seifenkistenrennen-oth-amberg-weiden-holt-1-platz/ Geschwindigkeit ist keine Hexerei, sondern Wissenschaft. Bester Beweis: das Weidener Seifenkistenrennen am vergangenen Sonntag. Das Team „Zero Emission“ der OTH Amberg-Weiden erkistelte sich souverän den ersten Platz. Kein Wunder: In dem Boliden mit Haifischmaul steckt das geballte Know-how von russischen und deutschen Studierenden. Die 45 Teams kamen aus verschiedenen Organisationen, Unternehmen oder Vereinen. Es galt, die 330 Meter lange Rennstrecke so schnell wie möglich zu bewältigen. Jedes Team hatte dafür drei Durchgänge – der beste Versuch zählte. Der Hochschulflitzer rollte nach nicht einmal 25 Sekunden über die Ziellinie.

Sicher war der Sieg nicht. Denn beim letzten Wettbewerb holte sich das Team der OTH Amberg-Weiden gerade Platz 11. Das entfachte den Ehrgeiz der Ingenieurinnen und Ingenieure der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Deshalb jagten sie den Boliden durch den virtuellen Strömungskanal: Mit einer Strömungssimulation auf dem Computer berechneten sie den Reibungswiderstand und optimierten die Seifenkiste. Verdienter Lohn: der erste Platz und 400 Euro Preisgeld.

An der Seifenkiste bauten und schraubten russische und deutsche Studierende im Rahmen der Russian-German Summer School, die in diesem Jahr das 5. Jubiläum feierte. Bei dem internationalen Projekt arbeiten und forschen Studierende aus beiden Ländern zum Thema „Energie- und Ressourceneffizienz“. Dabei werden sie von Strobel Quarzsand unterstützt. Das Unternehmen begleitet die Kooperation in einzigartiger Weise, durch Projektarbeiten vor Ort oder einfach durch die Möglichkeit, bei Besichtigungen Prozesse zu verstehen und zu bilanzieren. Ohne Strobel Quarzsand hätten die Studierenden auch die wettbewerbsfähige Seifenkiste nicht auf die Räder stellen können. Denn im Chassis aus Hochleistungsbeton steckt auch Sand aus den Produktionsanlagen des Unternehmens.

Das Weidener Seifenkistenrennen wird vom Stadtjugendring Weiden veranstaltet. Es wirbt für die Werte unseres Aktionsbündnisses „Weiden ist bunt“.

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news-5680 Tue, 16 Jul 2019 18:34:47 +0200 Spritzen, Flaschen und Tiegel aus Glas – Gerresheimer Regensburg GmbH weiß wie es geht https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907165680-spritzen-flaschen-und-tiegel-aus-glas-gerresheimer-regensburg-gmbh-weiss-wie-es-geht/ Gerresheimer ist nicht nur ein weltweit führender Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie, sondern auch ein langjähriger Partner der OTH Amberg-Weiden im PartnerCircle. Im Rahmen dessen hat Gerresheimer zum 3. PartnerForum eingeladen und die aktuellen Herausforderungen vorgestellt und diskutiert. Die Glasproduktion für die Medizintechnik war bereits Kerngeschäft der Wilden AG in den 90er Jahren, aus der die heutige Gerresheimer Regensburg GmbH hervorging. Mit rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird derzeit weltweit an rund 40 Standorten produziert; in Stückzahlen von bis zu 500 Stück pro Sekunde. Die Primärverpackung aus Glas ist auch heute auf Zuwachs ausgerichtet. Die beiden wesentlichen Bereiche sind dabei Tubular Glas, z. B. Spritzenkörper und Ampulen, und Moulded Glas, also beispielsweise Tropfflaschen oder Tablettengläser. Stark im Wachstum sind auch Glasverpackungen in der Kosmetikindustrie – Nachhaltigkeit und Wiederverwertbarkeit sind hier die wesentlichen Stickpunkte. Hauptaugenmerk bei der Produktentwicklung im Haus Gerresheimer ist immer der Kunde. „Nur unter Einbeziehung der Wünsche und Anforderungen des Kunden können Ideen zu erfolgreichen Produkten entwickelt werden“, so Manfred Baumann, Global Executive Vice President Sales & Marketing Administration & TCC Management Board der Gerresheimer Regensburg GmbH. Produktenwicklung erfordert aber auch die Zusammenarbeit mit der Forschung. Gleich ob gemeinsame Forschungsprojekte, Innovativer Lernort, Duales Studium oder PartnerCircle: gemeinsam mit der OTH Amberg-Weiden sind viele Erfolgsgeschichten zu erzählen. Als nur ein Indikator von Vielen mag sein, dass etwa 1/3 der Studierenden, die ihre Abschlussarbeit bei oder mit Gerresheimer erarbeitet haben, heute gefragte Mitarbeiter sind.

Auf eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit blickte auch Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, zurück. Bereits vor 15 Jahren wurden gemeinsame Projekte realisiert und die Gerresheimer GmbH hat die Einwicklung der Hochschule von der Fachhochschule über die Hochschule für Angewandte Wissenschaften bis hin zur Ostbayerischen Technischen Hochschule kontinuierlich begleitet. Beständigkeit und Innovation schließen sich jedoch nicht aus. Ganz im Gegenteil. Bei der Zusammenarbeit mit Gerresheimer – sowohl im Bereich Studium, Lehre als auch im Bereich Forschung oder Transfer– „bei Gerresheimer gibt es immer etwas Neues“, so die persönliche Erfahrung. Und so ist die Führung durch das neue Technologiecenter Wackersdorf mit den Bereichen Automation, Werkzeugbau und Small Batch Produktion, die erst kommenden Oktober in Produktion geht, eine konsequente Folge dessen.

Einen kurzen Einblick in das „was die Primärverpackungen für die Pharmazie ausmacht“ gab Dr. Wenzel Novak, Global Senior Director Business Development. Die Kernthemen waren Sauberkeit, vor allem von Silikonen, die die Handhabbarkeit vereinfachen, die Funktionalität, gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Selbstmedikation, sowie die Langzeitlagerung, die eine Stabilität und gleichbleibende Qualität der Inhalte über mehrere Jahre hinweg garantiert. Neue Komponenten, wie ein Schutz, der anderweitige Verletzungen durch die Spritzennadel verhindert, sind die neuesten Entwicklungen. Dem dabei geltenden Preisdruck hält Gerresheimer mit Qualität in hoher Quantität dagegen.

„Glas ist ein besonderer Werkstoff“, so Prof. Dr. Franz Magerl, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Aufgrund der Viskoelastizität ist die Umformung von Glas nicht ganz einfach. Kommt die Anforderung von sehr schneller Verarbeitung aufgrund hoher Stückzahlen dazu, ist eine Simulation der entscheidenden Faktoren Temperatur und Spannung hilfreich. Die Ergebnisse der Simulierung der Gruppe an der OTH Amberg-Weiden zeigen sehr gute Übereinstimmungen mit der Realität. Damit können über das ganzheitliche Verständnis der Vorgänge im Material Glas Optimierungsparameter erarbeitet werden.

Ein Höhepunkt des PartnerForums war die Führung durch das neue und noch nicht ganz fertige Technologiecenter am Standort. Nach dem Baubeginn im Juni 2018 ist die Aufnahme der Produktion im Herbst 2019 vorgesehen. Um die Mitarbeiter optimal auf diesen Um- und Ausbau vorzubereiten, wurden und werden verschiedene Maßnahmen sehr erfolgreich durchgeführt. Schulungen, intern wie extern, gezielte Neueinstellungen und die Zusammenarbeit mit Hochschulen sind essentiell. Denn im Rahmen des PartnerForums sind sich alle einig: Innovationen und Erfolge basieren immer auf hervorragend ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern. Dies bestätigte auch die abschließende Diskussion bei Fingerfood.

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news-5679 Tue, 16 Jul 2019 09:58:43 +0200 Energieeffizienz & Medizintechnik: Neues Forschungsprojekt bewilligt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907165679-energieeffizienz-medizintechnik-neues-forschungsprojekt-bewilligt/ Im Rahmen der zweiten Förderrunde der Bayerischen Forschungsstiftung (BFS) 2019 wird Forschungsprojekt „Energieeffiziente Aufbereitung von Medizinprodukten“ (effAEMP) mit rund 295.000 Euro gefördert. Das Projekt wird an der OTH Amberg-Weiden von Prof. Dr. med. Clemens Bulitta (Federführung für den Teil Hygiene) vom Institut für Medizintechnik (IfMZ) und Prof. Dr.-Ing. Stefan Beer (Federführung für den Teil Energietechnik) vom Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) durchgeführt. Von Seiten der Industrie sind die Firmen MMM Group München/Stadlern und Speck Pumpen aus Roth beteiligt. Ziel des Projektes ist die Erstellung eines Konzepts zum Management der Energieströme, um die Energieeffizienz bei der Aufbereitung von medizinischen Produkten in sog. Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte (AEMP) zu erhöhen. Ausgehend von der Analyse der Ist-Situation werden technische Maßnahmen zur Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz abgeleitet, wobei stets Werkzeuge zur Prozess- und Strömungssimulation zum Einsatz kommen und die geforderten Hygienestandards nie außer Acht gelassen werden dürfen. Betrachtet werden hierbei Konzepte zur Wärmerückgewinnung, die Integration von sensiblen und latenten Wärmespeichern, die Verwendung von Nieder- und Hochtemperaturwärmepumpen ebenso wie die Effizienzsteigerung der Vakuumbereitstellung. Basierend auf den Ergebnissen der simulativen Untersuchung soll eine Versuchsanlage aufgebaut werden, um die erzielte Effizienzsteigerung und die Gewährleistung der Hygieneanforderungen messtechnisch nachweisen zu können.

Das Gesamtforschungsbudget der zweiten Förderrunde 2019 der BFS  beträgt 4,3 Millionen Euro, zehn Technologieprojekte – unter anderem aus der angewandten Gesundheitsforschung, den Produktions- und Prozesstechnologien und den Energie- und Umwelttechnologien – werden damit bezuschusst. Insgesamt sind daran 22 Unternehmen beteiligt, darunter elf kleine und mittelständische Unternehmen und weitere zwei mittlere Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten. Der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, der die Sitzung des Stiftungsrats der BFS erstmals leitete, zeigte sich beeindruckt von der „Vielfalt der Themen, an denen in Bayern am aktuellen Rand von Wissenschaft und Technologie geforscht wird.“

 

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news-5684 Mon, 15 Jul 2019 08:57:00 +0200 Zockerabend: 3 Games, 16 Spieler und jede Menge Spaß https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907155684-zockerabend-3-games-16-spieler-und-jede-menge-spass/ Eine Minute Zeit zu trainieren und faire Verhältnisse da unbekannte Spiele. Unter diesen Bedingungen traten 16 Spieler beim Zockerabend der Studierendenvertretung gegeneinander an. Gespielt wurden drei verschiedene Minigames, die vor Ort live ausgelost wurden. Das Prinzip ganz simpel: Jeder, der eine Runde gewinnt, rückt im Turnierbaum eins weiter. Und bei jedem Spiel werden Punkte gesammelt, so dass man in der Spielertabelle immer weiter nach oben kommt. Doch das Besondere an dem Turnier: die Lower Bracket! Die SpielerInnen, die in der ersten Runde den Kürzeren zogen, waren weiterhin im Spiel und konnten sich wieder hochkämpfen und letztendlich sogar im Rundenfinale teilnehmen.

In der ersten Runde spielte jeder gegen jeden. Dafür wurden vor Spielbeginn jeweils vier Vierer-Grüppchen ausgelost und, nach einem kurzen Erklärungsvideo und Warmspielen, auch schon losgezockt. Das Los fiel hier auf „Gentleman“. Nach einer kurzen Pizza- und/oder Bierpause ging es mit Runde 2 – Stikbold – weiter. Diesmal allerdings in gelosten Zweierteams. Daraus ergaben sich bunte Studiengangs-Mischungen und lustige Konversationen.

In der finalen Runde hieß es dann wieder jeder gegen jeden. In „8bit Fiesta“ lieferten sich die TeilnehmerInnen nochmal einen erbitterten Wettkampf, bei dem keiner nachgab. Die bereits ausgeschiedenen SpielerInnen fieberten im Zuschauerraum mit. Am Ende stand dann auch ein Gewinner fest und wurde für seinen Sieg mit einem entsprechenden Preis belohnt. Natürlich gingen auch die Zweit- und Drittplatzierten nicht leer aus.

Das Fazit der Fachschaft: Das Turnier hat euch hoffentlich genauso viel Spaß gemacht wie uns und vielleicht sehen wir uns beim nächsten Zockerturnier wieder. Was sind eure Wünsche? Wollt ihr vielleicht einen Mario-Kart-Abend? Oder eine Smash-Night? Oder etwas ganz anderes? Meldet euch gerne einfach bei eurer Fachschaft!

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news-5673 Mon, 15 Jul 2019 05:55:00 +0200 Studiengang der Woche: Kunststofftechnik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907155673-studiengang-der-woche-kunststofftechnik0/ In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Wie findet man da das Studium, das zu einem passt? Am besten hört man sich einmal an, was so ein Studiengang selbst zu erzählen hat. In dieser Woche haben wir das Bachelorangebot Kunststofftechnik zum Gespräch gebeten. Du bist Trabi-Fan?

Ja, denn in gewisser Weise war der Trabant seiner Zeit voraus. Die leichte Kunststoff-Karosserie war damals innovativ und einzigartig, auch wenn sie dem Fahrzeug Spitznamen wie Rennpappe oder Duroplastbomber einbrachte. Heute glaubt keiner mehr, dass die Mobilität der Zukunft aus Stahl und Aluminium gebaut wird. Gerade die schnellsten Autos, die Formel 1-Boliden, bestehen zum überwiegenden Teil aus Hochleistungskunststoffen. Auch Sportwagen im Luxussegment setzen auf Leichtbau-Produkte aus Kunststoff.

Ist Kunststoff das Material der Zukunft?

Hochleistungskunststoffe machen Fahrzeuge leichter – dadurch steigt ihre Energieeffizienz. Das ist besonders in der E-Mobilität wichtig, um die Reichweite und Geschwindigkeit der Autos zu erhöhen. Doch auch Luft- und Schifffahrt setzen auf Leichtbau mit faserverstärkten Kunststoffen – so werden der Kraftstoffverbrauch reduziert und kostbare fossile Energieträger geschont. Kunststoffe spielen also im Kampf gegen den Klimawandel eine entscheidende Rolle – und Kunststofftechnikerinnen und -techniker leisten einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und Erhalt der natürlichen Ressourcen. Übrigens: Anders als die Duroplaste beim Trabi erfüllen moderne Kunststoffe alle Ansprüche an Festigkeit oder Stabilität. Also bitte keine Witze über Plastikautos – die fahren ihren Kollegen aus traditionellen Werkstoffen eine gute Nasenlänge voraus.

Welche Branchen setzen darüber hinaus auf Kunststoffe?

So ziemliche alle innovativen Branchen nutzen Kunststoffe – kein Material ist so flexibel und vielfältig. Der Werkstoff steckt in Smartphones, filigraner Medizintechnik, innovativen Sportartikeln, Raumfahrttechnik, und, und, und. Das ist gut für unsere Absolventinnen und Absolventen – sie können sich eine Branche aussuchen, die sie interessiert und haben gute Chancen, einen attraktiven Job zu bekommen. Denn Kunststofftechnikerinnen und -techniker sind gefragt wie nie!

Was für Studierende wünschst Du Dir?

Wichtig ist das Interesse an Naturwissenschaften, also Mathematik, Chemie und Physik. Außerdem sollten sie neugierig auf Kunststoffe sein, auf ihre Herstellung, ihre Funktionalität und die Möglichkeiten, den Werkstoff immer weiter zu optimieren. Ein Faible für betriebswirtschaftliches Denken schadet auch nicht – schließlich sollen Kunststofftechnikerinnen und -techniker gewinnbringend auf ihren jeweiligen Märkten arbeiten.

Was lernen Studierende bei Dir?

Eine Menge. Von der Entwicklung innovativer Hightech-Werkstoffe über den Werkzeugbau bis hin zu den vielfältigen Verarbeitungsverfahren deckt das Studium alle Anforderungen ab, die zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieuren der Kunststofftechnik im Job begegnen werden. Dazu kommen ingenieurwissenschaftliche Grundlagen, unter anderem in den Fächern Mathematik, Physik, Werkstofftechnik und Konstruktion. Im weiteren Studienverlauf vertiefen die Studierenden ihre ingenieurtechnischen Kenntnisse und spezialisieren sich im kunststofftechnischen Bereich. Spezifische Verarbeitungstechnologien von Kunststoffen sind dann ebenso Thema wie spezielle Aspekte der Konstruktion und des Werkzeugbaus.

Grau ist alle Theorie. Wie sorgst Du für die nötige Praxisnähe?

Neben den Vorlesungen an der Hochschule nehmen unsere Studierenden an Exkursionen teil. Sie besuchen zum Beispiel Betriebe der kunststoffverarbeitenden Industrie oder Lieferanten von Zubehör. Außerdem profitieren sie von einer praxisnahen Ausbildung in unseren Laboren aus den Bereichen Kunststofftechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik. So lernen die Studierenden an hochmodernen Maschinen, Kunststoffe herzustellen und zu verarbeiten. Im Rahmen ihrer Praktika und Projektarbeiten nutzen sie diese Ausstattung auch, um ihre Ideen zu überprüfen und praktisch umsetzen.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, klickt Kunststofftechnik.

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news-5670 Thu, 11 Jul 2019 13:01:22 +0200 Jubiläum: Fünf Jahre Russian-German Summer School https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907115670-jubilaeum-fuenf-jahre-russian-german-summer-school/ Klimawandel, Nachhaltigkeit oder Digitalisierung sind grenzüberschreitende Themen. Deshalb darf auch Forschung keine Grenzen kennen, und kennt sie auch nicht an der OTH Amberg-Weiden Die Hochschule arbeitet mit Partnerhochschulen auf der ganzen Welt zusammen, eine besonders erfolgreiche Beziehung verbindet sie mit der Staatlichen Technischen Universität Tambow (TSTU) in Russland. Gemeinsam feierten VertreterInnen beider Standorte jetzt ein kleines Jubiläum – an dem Empfang nahm auch Attaché Ivan Baltin als Vertreter des Generalkonsulats der Russischen Föderation teil. „Unsere Partnerschaft kann auf fünf Jahre der Zusammenarbeit zurückblicken“, sagte Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden. „Fünf Jahre, die geprägt waren von einem engen und kontinuierlichen Austausch von Studierenden, von Dozierenden und von gemeinsamen Projekten. Fünf Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit sowie gegenseitiges Kennenlernen und Wertschätzen.“

Ein Highlight der fünfjährigen Kooperation sind die Russian-German Summer Schools, bei der Studierende aus beiden Ländern zusammenkommen, um gemeinsam zum Thema „Energie- und Ressourceneffizienz“ zu arbeiten und zu forschen. In diesem Jahr stehen „High Performance Materials – Applications“ auf dem Programm. Außerdem lernen die russischen Gäste in ihrer Freizeit Land und Leute kennen. Sie besuchen unter anderem Nürnberg und nehmen am Sonntag mit ihren deutschen KommilitonInnen am Seifenkisten-Rennen in Weiden teil. „Zero Emission“ heißt das Team, und der Name ist Programm. Der Hochleistungsbeton, aus dem der Bolide gebaut wurde, ist CO2-ärmer als Normalbeton.

Prof. Dr. Elena Mishchenko, Vizepräsidentin der TSTU, und Prof. Dr. Magnus Jaeger, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, riefen die Summer School 2014 ins Leben und leiten sie bis heute. Gemeinsam warfen sie einen Blick zurück. Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags fiel ins Entstehungsjahr der Krimkrise. Wenn die Politik sprachlos ist, muss wenigstens die Wissenschaft miteinander sprechen, so die Motivation beim Start der Zusammenarbeit.

Nach ersten Gesprächen im Sommer 2014 besuchte durch Prof. Dr. Magnus Jaeger Anfang November Tambov. Dort zeigte sich schnell: Die beiden Hochschulen stimmten bei den Zielsetzungen für die angestrebte Kooperation überein, die AnsprechpartnerInnen waren sich sympathisch.  Im Dezember 2014 reisten Rektor Prof. Dr. Michael Krasniyanskij und die für Internationalisierung zuständige Vize-Rektorin Prof. Dr. Elena Mishchenko für die Vertragsunterzeichnung nach Weiden.

Begleitet wurde die Hochschulleitung der TSTU von einer Gruppe russischer Studierender, für die ein drei-tägiges Programm zum Thema Energie- und Ressourceneffizienz veranstaltet wurde. Basisinhalte und Erkenntnisse aus diesem ersten Programm dienten als Blaupause für die Entwicklung der in den Folgejahren mindestens zwei Mal pro Jahr durchgeführten, etwa zehn-tägigen Summer Schools mit Studierenden beider Hochschulen.

Schon im Folgejahr 2015 wurde diese erfolgreich gestartete deutsch-russische Kooperation mit dem Kontakt zu der Siberian Federal University (SFU), Krasnojarsk, ausgeweitet. Für die Studierenden an der OTH und den in Tambov (400 km südöstlich von Moskau gelegen) sowie in Kransnojarsk (östlich des Urals in Zentralsibirien gelegen) eingeschriebenen Studierenden besteht somit seit 2015 die Möglichkeit zur Teilnahme an internationalen Summer Schools.

Die TeilnehmerInnen feierten beim gestrigen Empfang ein doppeltes Jubiläum: Die Kooperation zwischen OTH Amberg-Weiden und der TSTU wird fünf, die  Hochschule 25 Jahre alt. Happy birthday Summer School, happy birthday OTH Amberg-Weiden.

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news-5672 Thu, 11 Jul 2019 08:15:00 +0200 Siemens Kemnath: Studierende entwickeln Lösungen für die Produktion https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907115672-siemens-kemnath-studierende-entwickeln-loesungen-fuer-die-produktion/ Siemens Kemnath ist ein Innovativer LernOrt (ILO) der OTH Amberg-Weiden – und innovativ war auch, was 20 Studierende in diesem Semester dort auf die Beine gestellt haben. Sie besuchten die Vorlesungen im Wahlfach Industrial Engineering an der Hochschule, parallel dazu arbeiteten sie vor Ort an ihren Projekten bei Siemens. In vier Teams erforschten sie technische Möglichkeiten, um die Potentiale der Industrie 4.0 auszuschöpfen. Die vier Projekte drehten sich um Produktion und Montage bei Siemens Healthineers in Kemnath. Die erste Gruppe beschäftige sich mit Technologien zur Verfolgung von Materialwagen im gesamten Versorgungsprozess und der Wahl geeigneter Lösungsalternativen. Team zwei entwickelte einen modularen, standardisierten Arbeitsplatz und testete ihn anhand aktueller Kleinbaugruppen. Im dritten Projekt konzipierten die Studierenden ein Lösungskonzept für einen automatisierten Montageprozess, die vierte Gruppe lotete die Transportmöglichkeiten von Nicht-Standard-Gebinden mit einem fahrerlosen Transportsystem aus.

Zu ihren Lösungen gelangten die Studierenden systematisch und strukturiert. Sie setzten sich klare Ziele, recherchierten den aktuellen Stand der Technik und Wissenschaft. Darauf führten sie u.a. Labormessungen durch, erforschten Störgrößen und weitere Einflussfaktoren. Zudem entwarfen sie Studien zu Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Dabei wurden sie von den MitarbeiterInnen von Siemens Healthineers unterstützt. Dabei arbeiteten die Studierenden nicht für den Papierkorb: Siemens will einige der Ideen aufgreifen und weiterentwickeln.

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news-5674 Wed, 10 Jul 2019 16:04:00 +0200 Vorstellung: Neuer Master Digital Entrepreneurship https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907105674-vorstellung-neuer-master-digital-entrepreneurship/ Was steckt hinter dem Master Digital Entrepreneurship? Mehrere Studieninteressierte informierten sich im E-House über das neue Angebot. Das Projekt Grow4Digital lud zur Informationsveranstaltung. Dabei diskutierten die BesucherInnen auch darüber, wie Studierende zukünftig noch besser eigene Ideen und Projekte an der OTH Amberg-Weiden verwirklichen können. Daher ging es nach einer kurzen Vorstellung des Masters und der darauffolgenden Fragerunde direkt in die Diskussion zu den Themen Digitalisierung, Innovation und Entrepreneurship. Daraus entwickelte sich ein offener Austausch, da von allgemein Interessierten bis erfahrenen Gründern eine bunte Mischung den Workshop besuchten.


Wichtig war den Gästen vor allem, dass es im Master neben der Theorie einen hohen Praxisanteil, zum Beispiel durch Input von erfahrenen GründerInnen, gibt. Auch eine bessere Vernetzung von bereits bestehenden Veranstaltungen, der Standorte Amberg und Weiden sowie aller am Thema Entrepreneurship Interessierten waren den Studierenden ein großes Anliegen.


Der Input fließt ab dem Sommer in eine einheitliche Strategie ein. Als erstes soll der ab dem Wintersemester 2019/2020 startende Master „Digital Entrepreneurship“ diese Anregungen in seinen Kursen umsetzen. Eine Bewerbung für diesen ist noch bis 15. Juli möglich.

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news-5668 Wed, 10 Jul 2019 09:23:00 +0200 Gäste aus Tschechien und Ungarn zu Austausch und Lehre an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907105668-gaeste-aus-tschechien-und-ungarn-zu-austausch-und-lehre-an-der-oth-amberg-weiden/ Internationalisierung lebt durch persönliche Kontakte – ob bei Auslandsaufenthalten oder durch internationale Studierende auf dem Campus. Aber auch MitarbeiterInnen ausländischer Hochschulen, die die OTH Amberg-Weiden besuchen, sorgen für ein europäisches Flair. Fünf Angehörige von Universitäten aus Tschechien und Ungarn kamen an die Hochschule, um das Lehrangebot zu ergänzen, Fachwissen und Länderinformationen an die Studierenden zu vermitteln sowie Prozesse in der Verwaltung kennenzulernen. Betreut wurden die Gäste vom OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa sowie dem Sprachenzentrum. Mgr. Richard Říha von der privaten Hochschule für europäische und regionale Studien in České Budějovice / Budweis coachte das Running Snail-Team für englischsprachige Präsentationen ihres neuen Rennwagens. Außerdem referierte der Leiter des Zentrums für angewandte Sprachen der südböhmischen Hochschule über „Intellectual Property“ sowie zur politischen und wirtschaftlichen Situation in Tschechien. Die Studierenden der Studiengänge Internationales Technologiemanagement und Betriebswirtschaft konnten im Anschluss ihre Erfahrungen aus dem Praktikum im Nachbarland Tschechien in die Diskussion einbringen.  

Die Personalreferentin und Leiterin des Studienbüros der ungarischen Universität Szeged Dr. Judit Boros war zum ERASMUS-Weiterbildungsaufenthalt an die OTH Amberg-Weiden gekommen, um die administrative Prozesse rund um Kursorganisation und Prüfungsplanung im Studienbüro und der Fakultät Betriebswirtschaft kennenzulernen und zu vergleichen. Außerdem absolvierte sie Stationen im Personalreferat und bei OTH Professional. „Mich interessiert, wie die Studierenden hier ihr Studium organisieren, welche Systeme verwendet werden und welche Herausforderungen es gibt. Außerdem freut es mich, dass ich mein Deutsch etwas auffrischen kann“, so Judit Boros.

Auch Mgr. Blanka Blažková und Mgr. Eva Kahounová, Lektorinnen für Deutsch am Sprachenzentrum der Westböhmischen Universität in Pilsen, waren an die OTH Amberg-Weiden gekommen, um sich im Kollegenkreis über neue Entwicklungen im Fremdsprachenunterricht auszutauschen und ihr Netzwerk auszuweiten. Die beiden Pilsnerinnen hospitierten im Deutschkurs für Geflüchtete in Amberg und in einem der Tschechischkurse von Akad. Oberrätin PaedDr. Ladislava Holubová.        

Seine Erfahrungen, die er als Automobildesigner bei ŠKODA AUTO sammelte und in Forschungsprojekten an der ŠKODA AUTO University Mladá Boleslav vertiefte, konnte Ing. Josef Bradáč, Ph.D. während seines ERASMUS-Aufenthaltes an die OTH-Studierenden und Lehrenden weitergeben. Er diskutierte mit dem Running Snail-Team das aktuellste Rennwagenmodell und hielt eine Vorlesung zu neuen Materialien im Automobildesign bei Prof. Dr. Jakub Rosenthal und Prof. Dr.-Ing Horst Rönnebeck. Außerdem nahm er am ORC-Workshop teil, um sich über Forschungsprojekte und Anwendungen in diesem Bereich zu informieren. 

„Die EU-Programme zur Unterstützung der Mitarbeitermobilität bieten fachlichen Austausch und neue Perspektiven für das Hochschulpersonal. Und sie tragen natürlich zur internationalen Ausrichtung unserer Hochschule bei. Es freut mich, dass die Gäste von den OTH-Angehörigen so herzlichen aufgenommen und begleitet wurden“, so Marian Mure, die als Leiterin des Sprachen- und Kompetenzzentrums die Gastaufenthalte organisiert hatte. 

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news-5660 Mon, 08 Jul 2019 13:08:44 +0200 Studiengang der Woche: Handels- und Dienstleistungsmanagement https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907085660-studiengang-der-woche-handels-und-dienstleistungsmanagement0/ Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule... Doch welches Studium passt zu mir? Eine gute Frage, auf die wir viele gute Antworten haben. Und deshalb darf sich einmal pro Woche ein interessanter Studiengang selbst vorstellen. Dieses Mal haben wir den Bachelor Handels- und Dienstleistungsmanagement interviewt. Kannst Du für uns einen Blick in die Zukunft werfen? Wie sieht die Handels- und Dienstleistungsbranche von morgen aus?

Die Kundinnen oder Kunden bummeln mit einer VR-Brille über die digitale Einkaufsmeile. Vielleicht möchten sie eine Jeans kaufen? Dann können sie die Hose in der virtuellen Umkleidekabine anprobieren – eine Software simuliert auf der Basis von Körpergröße, Gewicht und Brustumfang die Figur. Oder sie interessieren sich für Sportschuhe mit einer optimal auf den Fuß abgestimmten Dämpfung? Dann fertigt ein 3D-Drucker Laufschuhe nach Maß an. Bei dieser virtuellen Shopping-Tour steht den Kundinnen und Kunden ein Avatar zur Seite, denn die meisten Support- oder Service-Anfragen übernimmt die künstliche Intelligenz. Nach dem Einkauf bringt ein autonom fahrender Roboter das Paket vorbei, natürlich noch am Tag der Bestellung.

Das ist Science Fiction …

Nicht ganz. Diese Technologien sind ja alle bereits bekannt, es geht nur darum, wie schnell sie flächendeckend eingesetzt werden, ob sie zuverlässig funktionieren, ob sie alle Anforderungen an den Datenschutz erfüllen, und, und, und. Die Digitalisierung hat die Handel- und die Dienstleistungsbranche erfasst – traditionelle Geschäftsmodelle verschwinden, neue Märkte und Herausforderungen entstehen. Und ein Studiengang wie ich muss sich in so einer Zeit immer wieder neu erfinden, um Studierenden das Wissen zu vermitteln, das sie für die Handel- und Dienstleistungswelt 4.0 brauchen.

Wie genau machst Du das?

Ganz allgemein gilt: Die OTH Amberg-Weiden möchte die Studierenden bestmöglich auf die Lebens- und Arbeitswelt von morgen vorbereiten. Deswegen aktualisiert die Hochschule ihre Studiengänge kontinuierlich, richtet sie am aktuellen Wissensstand aus, entwickelt sie weiter. Ich persönlich mache die Studentinnen und Studenten mit drei innovative Studienangeboten fit für die Zukunft: E-Commerce & Retail-Management, Service- & Innovation Management und Finance & Economics. Bei mir profitieren sie von einer fundierten wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung und spezialisieren sich zusätzlich für eine von drei zukunftsträchtigen Branchen. So starten sie ohne Umwege in die Karriere.

Um was geht es bei E-Commerce & Retail-Management?

Im E-Commerce & Retail-Management holen sich Studierende das Know-how für den Online-Handel. Sie lernen, worauf es im E-Business ankommt. Wie entwickelt man Vertriebsstrategien 4.0? Wie funktioniert Multi-Channel-Management? Wie führt man ein Unternehmen in die digitale Welt? Das sind ein paar der Fragen, mit denen sie sich beschäftigen werden. Nach ihrer Ausbildung bringen sie in Unternehmen das Marketing, den Einkauf oder den Vertrieb voran. Auf unserer digitalen Einkaufsmeile würden sie zum Beispiel Werbemaßnahmen konzipieren oder virtuellen Shops ausstatten.

Womit beschäftigen sich angehende Service- & Innovation Managerinnen und Manager?

Wer Produkte oder Dienstleistungen in einer vernetzten Welt entwickeln möchte, trifft mit dem Studienangebot Service- & Innovation Management eine gute Entscheidung. Studierende lernen hier die neuesten Werkzeuge rund um Innovation, Agilität und Digitalisierung kennen – und wenden diese in Praxisprojekten bei Top-Arbeitgebern aus der Region an. Ein wichtiges Thema: Denn die Bedeutung industrieller Serviceleistungen nimmt weiter zu – der Anteil der Unternehmen, die mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes mit Serviceleistungen erwirtschaften wollen, wird sich verdoppeln. Daher ist es wichtig, innovative Produkte herzustellen, aber gleichzeitig hochwertige Services anzubieten, um sich am Markt zu differenzieren – vor allen in Hochlohnländern.

Was erwartet Studierende bei Finance & Economics?

Hier erfahren Studierende mehr über Kapitalmärkte, Geldwirtschaft, Mikroökonomie, Außenhandel und Fiskalpolitik. Außerdem beschäftigen sie sich mit Investitions- und Finanzierungsvorhaben unter Risiko- und Ertragsgesichtspunkten, das alles vor dem Hintergrund aktueller finanz- und wirtschaftspolitischer Vorgänge.

Welche Karrierewege schlagen deine Absolventinnen und Absolventen ein?

Nach dem Abschuss steht ihnen die Welt offen: Meine Absolventinnen und Absolventen können in nahezu allen Branchen und Unternehmen arbeiten – das ist der Vorteil an einem breit angelegten Studium. Außerdem erwartet sie eine Vielzahl spannender Einsatzgebiete, zum Beispiel im E-Commerce, Handel, Finanzwirtschaft und, und, und. Das hängt auch von der Wahl ihres Schwerpunkts ab …

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Handels- und Dienstleistungsmanagement.

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news-5659 Mon, 08 Jul 2019 11:11:15 +0200 TRIO: Ostbayerischer Hochschulverbund geht mit eigener Website online https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907085659-trio-ostbayerischer-hochschulverbund-geht-mit-eigener-website-online/ Seit Anfang Juli hat der ostbayerische Hochschulverbund „Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)“ eine eigene Website – www.transfer-und-innovation-ostbayern.de. Zu finden sind dort alle Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekte des Hochschulverbunds, wie zum Beispiel Informationen zu den neuen Innovationslaboren an der OTH Regensburg und an der OTH Amberg-Weiden. Die Website gibt auch Aufschluss über die Struktur des Verbunds mit mehr als 30 Mitarbeitern, verteilt auf die insgesamt sechs beteiligten ostbayerischen Hochschulen – die OTH Regensburg, OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Hochschule Landshut, Universität Passau und als Kooperationspartner die Universität Regensburg. Seit 2018 vernetzt der Hochschulverbund Personen von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft mit dem Ziel, sich über Wissen und Technologie auszutauschen und verstärkt zu kooperieren. Alle relevanten Ansprechpartner des Verbunds sind nun auch auf der Website zu finden.

Am 27. September 2019 findet zudem die erste Konferenz „TRIOKON“ des Hochschulverbunds an der OTH Regensburg statt. Die Anmeldung läuft online über die neue Website. Auch die digitale Version der ersten Ausgabe des eigenen Magazins „TRIOLOG“ zum Schwerpunktthema „Kooperation“ ist in Kürze auf der Website zu finden. Geplant ist zudem noch ein Blog, welchen Wissenschaftler und TRIO-Mitarbeiter nutzen können, um über eigene Forschungsthemen zu berichten.

Website Hochschulverbund „Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)“

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news-5651 Fri, 05 Jul 2019 12:35:20 +0200 ORTHO – Kongress der Master: Orthopädie 4.0 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907055651-ortho-kongress-der-master0/ Die Digitalisierung in der Medizin birgt enormes Potential, auch für die Endoprothetik: Bilddaten optimieren Vorbereitung und Ablauf der OP. Roboter unterstützen OperateurInnen beim Einsatz der künstlichen Gelenke, die übrigens aus dem 3D-Drucker kommen – passgenau abgestimmt auf den Patienten. Zukunftsmusik? Aber in Hörweite. Schon heute setzen ÄrztInnen auf computerassistierte Chirurgie, auch Implantate aus dem 3D-Druck sind keine Fiktion mehr. Was ist möglich? Was wird möglich sein? Antworten gab’s auf dem zweiten ORTHO – Kongress der Master an der OTH in Weiden. Thema: Orthopädie 4.0. In vier Sessions beschäftigten sich die Studierenden und GastrednerInnen mit Orthopädie 4.0. Der erste Block behandelte „Moderne Röntgenbildgebung in der Orthopädie“, der zweite „Orthopädische Spezialimplantate“. Die dritte Session rückte „Gewebeersatzverfahren in der Orthopädie“ in den Mittelpunkt, die vierte drehte sich um „Prothetik und Orthetik“.

Rund 100 TeilnehmerInnen besuchten die Veranstaltung: Sie informierten sich nicht nur in den Vorträgen, sondern auch in einer Poster- und Industrieausstellung über neueste Trends der digitalen Endoprothetik.

Das Besondere an ORTHO – Kongress der Master: Die Veranstaltung wird vollständig von Studierenden des Masterstudiengangs Medizintechnik geplant und realisiert. Dafür setzten sie sich mit aktuellen Branchenthemen auseinander, betrieben Recherchen, führten Nutzerbefragungen durch oder nahmen Kontakt zu ExpertInnen der Orthopädie und Endoprothetik auf. Das Ergebnis: durchdachte und aufschlussreiche Vorträge für ein fachkundiges Publikum.

Begleitend zum Kongress schrieb die OTH Amberg-Weiden den Posterpreis der Deutschen Arthrose-Hilfe e. V. aus. Die Beiträge sollten sich passend zum Thema „Orthopädie 4.0“ mit innovativen Themen in der Orthopädie beschäftigen. Die drei besten wissenschaftlichen Poster wurden mit einem Preisgeld ausgezeichnet:

  • 1. Preis: Juliana Klein, Markus Zrenner, Burkhard Dümler und Björn Eskofier – Thema: Development of Algorithms for Computing Knee Stability Parameters Using a Sensor Equipped Knee Sleeve
  • 2. Preis: Christoph Luckner, Magdalena Herbst, Michael Fuhrmann, Ludwig Ritschl, Andreas Maier und Steffen Kappler – Thema: Fusing 2-D and 3-D X-ray weight-bearing images for implant planning: A feasibility study
  • 3. Preis: Anastasia Rakow, Sven Geissler, Sophie Wallner, Wera Pustlauk, Georg Duda, Carsten Perka und Janosch Schoon – Thema: Wear and corrosion induced local hypophosphatasia fosters periprosthetic bone loss

Bei den Vorbereitungen und der Umsetzung der Veranstaltung wurden die Studierenden von Prof. Dr. med. Stefan Sesselmann, dem Ärztlichen Kursleiter, unterstützt.

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news-5650 Fri, 05 Jul 2019 11:27:52 +0200 Internationales Videomapping-Projekt: Kreativität kennt keine Grenzen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907055650-internationales-videomapping-projekt-kreativitaet-kennt-keine-grenzen/ Ein Treffen mit TeilnehmerInnen der Westböhmischen Universität Pilsen und der OTH Amberg-Weiden an den Standorten Weiden und Amberg gab den Startschuss für ein besonderes Projekt zum 25-jährigen Jubiläum der Hochschule. Zur „Nacht der Wissenschaft“ am 25.10.19 ist in den Abendstunden eine Videoprojektion auf das Hörsaalgebäude in Weiden geplant, die auch das Publikum interaktiv einbinden soll. An der Realisierung werden in den nächsten Monaten Studierende der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) und der Ladislav Sutnar-Fakultät für Design und Kunst in Pilsen arbeiten. Initiiert wurde das Vorhaben vom OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa. Diesem gelang es auch, für das grenzüberschreitende Kooperationsprojekt im Bereich Multimedia erfolgreich eine Förderung bei der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA) zu beantragen. „Die Pilsner Designfakultät bietet mit ihrem kreativen, fachlich starken Team und gut ausgestatteten Ateliers tolle Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit“, sagt Projektmanagerin Maika Victor-Ustohal.

Nach einem Vorbereitungstreffen im Mai mit MgA. Jan Morávek und MgA. Lukáš Kellner, Mitarbeiter des Pilsner Multimedia-Ateliers, Mgr. Tomáš Chochole, Ph.D., Prodekan für Projekte und Entwicklung, und MgA. Vojtěch Aubrecht, Prodekan für Außen- und internationale Beziehungen der „Sutnarka“ genannten Fakultät sowie Prof. Dipl.-Des. Karlheinz Müller konnte Mitte Juni der kreative Prozess mit den Studierenden beginnen. Neben sechs Studierenden der Studiengänge Medienproduktion- und Medientechnik sowie Medien- und Wirtschaftsinformatik nahmen drei Studierende aus Pilsen an dem Treffen teil. Diese hatten Marian Mure und Maika Victor-Ustohal vom Kompetenzzentrum MOE vorbereitet.

Das Innovationslabor am Standort Weiden bot eine inspirierende Umgebung für ein erstes Kennenlernen und kreatives Brainstorming, bei dem auch das Smart Board und die Balance Boards ausprobiert wurden. Bei der Ortsbegehung rund um das Hörsaalgebäude zeigten sich die Pilsner begeistert. „Der Bau ist durch seine Offenheit und die doppelte Fläche der Arkaden eine spannende Herausforderung für uns“, sagt Jan Morávek, Leiter des Multilabs.

Zum gemeinsamen Mittagessen ging es dann an die OTH in Amberg. Dort begrüßte Prof. Dr. Dipl.-Ing. Maximilian Kock, Dekan der EMI-Fakultät, die Gruppe, stellte die Fakultät vor und führte durch die Medienlabore. Prof. Dipl.-Des. Karlheinz Müller leitete im Anschluss eine Planungsrunde an, in der die ersten Ideen diskutiert und weitere Schritte besprochen wurden. Die vielfältigen und kreativen Ansätze werden von den Studierenden in den nächsten Wochen weiterentwickelt und digital kommuniziert.

Die Umsetzung erfolgt Ende Juli während der Summer School „ArtCamp“ in Pilsen. Im Rahmen des Projekts haben die sechs Studierenden der OTH Amberg-Weiden Robert Sötz, Vincent Struck, Saja Al-Motori, Caroline Bengart, Fabian Knobloch und Stefan Braunreuther die Möglichkeit, in internationaler, inspirierender Atmosphäre unter fachlicher Anleitung ihr Know-how zu erweitern und im deutsch-tschechischen Team an der Realisierung des Videomappings zu arbeiten. „Wir sind eine tolle Gruppe, die gut zusammenpasst“, urteilt der Student Ondřej Líbal. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

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news-5652 Fri, 05 Jul 2019 07:50:00 +0200 Ringvorlesung: Healing Architecture und Bautechnik in Gesundheitseinrichtungen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907055652-ringvorlesung-healing-architecture-und-bautechnik-in-gesundheitseinrichtungen/ Steigende Ansprüche an Funktionalität, Effizienz und Hygiene spielen eine immer wichtigere Rolle in der Krankenhausbautechnik. Neben rein mechanischen und bautechnischen Rahmenbedingungen wird die Architektur zunehmend mit Herausforderungen wie dem Pflegekräftemangel, Platzmangel und der Ressourcenknappheit konfrontiert. Wie greifen ArchitektInnen diese verschiedenen Anforderungen in ihren Konzepten auf? Antworten gab’s in der Ringvorlesung Medizintechnik der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Johannes Schmalzl, Teamleitung HT Control Hospital bei der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH – a member of HT Group, referierte zunächst über das Konzept der modularen Bauweise im Krankenhausumfeld. Darauf ging der ehemalige Medizintechnik-Student der OTH Amberg-Weiden detailliert auf die Bautechnik ein, u.a. auf den mechanischen Raumaufbau, die Elektrotechnik in medizinisch genutzten Räumen, die Lüftungstechnik und die medizinische Gasversorgung. Außerdem beschäftigte sich sein Vortrag mit HT Control (Steuerungs-/Regelungstechnik in OP und Patientenzimmer), HT Cover (Beleuchtungslösung für Patientenräume zur Simulation von Tagesverläufen) und Deckenliftsystemen für die Patientenlagerung/Patiententransport.

Die Ringvorlesung Medizintechnik ist eine feste Institution im Studiengang Medizintechnik. Studierende und Interessierte informieren sich hier über aktuelle Trends und Entwicklungen im Gesundheitswesen. Erfahrene PraktikerInnen und renommierte WissenschaftlerInnen berichten im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe über Innovationen und neue Technologien sowie wegweisende Projekte.

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news-5649 Fri, 05 Jul 2019 05:43:00 +0200 Internationales Technologiemanagement: Exkursion nach Kiew https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907055649-internationales-technologiemanagement-exkursion-nach-kiew/ Russisch lernen und neue Horizonte entdecken: Elf Studierende des Studiengangs Internationales Technologiemanagement (TM) unternahmen zusammen mit Studierenden der Fakultät Elektrotechnik, Medien & Informatik und Dozentin Anna Wiesmeier eine Exkursion nach Kiew (Ukraine). Der Lehrausflug startete mit dem Besuch der Festo AG & Co. KG – einer Unternehmensgruppe für Steuerungs- und Automatisierungstechnik. Weltweit gibt es eigenständige Vertriebs- und Produktionsgesellschaften in 61 Ländern sowie rund 250 Niederlassungen.

Darauf ging es in die Nationale Technische Universität „Kiewer Polytechnisches Institut Ihor Sikorskyj“. Sie ist mit rund 25.000 Studierenden die führende technische Universität der Ukraine und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Besonderes Interesse lag an dem Austausch mit den Studierenden der deutsch-ukrainischen Fakultät für Maschinenbau. In einem Workshop präsentierten die deutschen und ukrainischen Studierenden in beiden Sprachen ihr Studium und dessen Zukunftsperspektiven. Außerdem bearbeiteten sie gemeinsam eine technische Aufgabe.

Natürlich sahen sich die Studierenden auch Kiew ab. Die 3-Millionen-Stadt gilt als wichtiger Bildungs- und Industriestandort. Die täglichen U-Bahnfahrten, Spaziergänge am Dnepr-Ufer und breite Boulevards waren beeindruckend. Aufgrund der historischen Bedeutung als Mittelpunkt der Kiewer Rus trägt die Stadt oft den Beinamen "Mutter aller russischen Städte".

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news-5645 Wed, 03 Jul 2019 20:23:54 +0200 Wirtschaftsingenieurwesen: Exkursion zu IGZ Falkenberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907035645-wirtschaftsingenieurwesen-exkursion-zu-igz-falkenberg0/ Mit dem Wahlpflichtmodul „SAP-Anwendungsentwicklung für Logistik 4.0“ (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen) wird den TeilnehmerInnen durch den Lehrbeauftragten Martin Steinkohl (IGZ, Falkenberg) das erforderliche Fachwissen vermittelt, um einfache Anwendungen mit den SAP-Programmiersprachen ABAP bzw. ABAP Objects selbständig zu entwerfen und im hochschuleigenen SAP-System zu implementieren. Im Rahmen dieses Kurses konnte die Gruppe die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH kürzlich in Falkenberg besuchen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Betriebsrestaurant wurden zunächst die Geschäftsfelder Logistik, Produktion und Automation der IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH erläutert. Von der Planung über die Realisierung der SAP-Kundenlösungen für automatisierte Lager- und Materialflusssysteme sowie für die effiziente Anbindung von Produktion, Fertigung und Montage bis hin zum Lifecycle-Support gilt IGZ als Marktführer im deutschsprachigen Raum.

Anschließend wurden verschiedene Angebote für eine Beschäftigung bei IGZ vorgestellt: Neben Themen für Abschlussarbeiten lag ein weiterer Schwerpunkt auf dem Einstieg als Trainee in der SAP-Softwareentwicklung zum April sowie September jeden Jahres. Die Studierenden erhielten dazu Informationen und Erfahrungswerte von aktuellen IGZ-Trainees und damit aus erster Hand. Die Trainees stellten das Programm, die Einarbeitungszeit, ihre ersten Aufgaben und Einsatzgebiete vor. Dazu zogen sie für die Studierenden auch Parallelen aus der angewendeten Praxis und den im Wahlpflichtmodul vermittelten Kenntnissen.

Ein besonderes Highlight bildeten die technischen Demonstrationen im IGZ-eigenen Innovation-Center. Dort konnten die TeilnehmerInnen z. B. moderne Kommissioniertechniken wie „Pick-by-Vision“ kennenlernen und die dazugehörigen Datenbrillen selbst testen. Mit Datenbrillen, sogenannten Smart Glasses, ist es unterschiedlichen Technikanbietern gelungen, eine Brille als Multifunktionsgerät für Tätigkeiten im Bereich der Lagerlogistik zu etablieren. Die Kommissionierung mit Datenbrillen und dem SAP-Lagerverwaltungssystem EWM (SAP Extended Warehouse Management) wurde durch IGZ bereits bei ausgewählten Pilotkunden erfolgreich implementiert.

Die Studierenden konnten so vielfältige Eindrücke gewinnen, wie Logistik 4.0 in der betrieblichen Praxis aussehen kann und welches Zusammenspiel zwischen Software und Hardware-Komponenten dazu erforderlich ist.

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news-5641 Tue, 02 Jul 2019 14:49:14 +0200 TechnikForum: Herausforderungen Klimawandel https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907025641-technik-forum-herausforderung-klimawandel/ Passend zu den aktuellen Schlagzeilen über den heißesten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen widmete sich die Veranstaltungsreihe TechnikForum dem Klimawandel. Renommierte ExpertInnen und engagierte junge Erwachsene lieferten den Gästen spannende Fakten, aktuelle Prognosen und interessante Einblicke in ihre Aktivitäten. Moderiert wurde der Abend von Prof. Dr. Martin Frey. Unter dem Motto „Nobody ist too small to make a differnce“ stellten die beiden Studierenden der OTH Amberg-Weiden, Larissa Köster und Aziza Ernst, zusammen mit den Gymnasiasten Lena Ibler und Benedikt Lueger die Ziele von „Fridays for future“ und ihre Aktivitäten vor. Sie fordern beispielsweise eine autofreie Amberger Innenstadt und die Umsetzung des 2017 beschlossenen Fahrradverkehrskonzeptes, das das Radfahren sicher und attraktiv machen soll.

Maximal 1,5 Grad Erderwärmung – dieses Ziel wurde beim Pariser Klimaschutzabkommen vorgegeben, um gefährliche Auswirkungen und damit eventuell verbundene Kettenreaktionen zu vermeiden. Prof. Dr.-Ing. Stefan Beer erläuterte auf der Basis der Datenlage des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) die aktuelle Situation und die möglichen Entwicklungen, wobei eventuell auftretende, schwer absehbare Rückkopplungseffekte Prognosen schwierig machen. Derzeit steigen die CO2-Emissionen weltweit immer noch an – vor allem in Asien und Ozeanien. Eine Verringerung ist durch eine Veränderung des Primärenergieverbrauchs möglich, zum Beispiel durch den vermehrten Einsatz von regenerativen Energieformen. Hierzu zählen Sonnen- und Windenergie, die großes Energiepotenzial haben, aber im Tagesverlauf nicht konstant zur Verfügung stehen. Um diese Energiequellen auch zur Deckung der Grundlast nutzen zu können, müssen geeignete Speichermöglichkeiten entwickelt werden. Im Bereich Verkehr sieht Prof. Dr.-Ing. Stefan Beer die Zukunft im Wasserstoff.

Aber was kann ich persönlich zum Klimaschutz beitragen? Dieser Frage ging Prof. Frank Späte nach. Seine Empfehlung: Suffizienz – das Bemühen um einen möglichst geringen Rohstoff- und Energieverbrauch. Hier geht es also um die Frage des Lifestyles. Muss es die Flugananas sein oder kann ich nicht auch so weit wie möglich saisonale und regionale Lebensmittel verwenden und meinen Fleischkonsum reduzieren? Fliege ich viel oder lasse ich vielleicht sogar das Auto stehen und nehme das Rad? Bevorzuge ich ein Stein-/Betonhaus mit viel Wohnfläche oder fühle ich mich in einem kleinen Passiv-Holzhaus vielleicht wohler? Eines ist sicher – es gibt für jeden Möglichkeiten, seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern und damit aktiv Klimaschutz zu betreiben. Prof. Frank Späte unterstrich seinen Vortrag mit einem chinesischen Sprichwort: „Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen“.

Corinna Loewert (Klimaschutzmanagerin) stellte die Klimaschutz-Aktivitäten der Stadt Amberg vor. Im Zeitraum von 2010 bis 2030 wird eine Energieeinsparung von 30 % angestrebt, 1,5 % pro Jahr. So wurden bisher beispielsweise die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt, städtischen Immobilien saniert, der Ausbau der Erneuerbaren Energien vorangetrieben, das Fernwärmenetz erweitert und die E-Mobilität gefördert. Ein aktueller Themenschwerpunkt ist die Umsetzung des Radverkehrskonzepts und im Bereich Öffentlichkeitsarbeit werden die BürgerInnen durch Mitmachaktionen und Infoveranstaltungen für das Thema Klimaschutz sensibilisiert.

In der Diskussionsrunde und dem abschließenden Get-Together bot sich den Gästen die Möglichkeit, ihre Fragen an die ExpertInnen zu richten, wobei noch einige interessante Aspekte beleuchtet wurden. Und eine gute Nachricht gab es auch noch: Das 1,5 Grad Ziel ist laut Meinung der Experten keine Utopie. Aber dafür sollte jeder von uns etwas tun.

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news-5640 Tue, 02 Jul 2019 14:32:38 +0200 Wirtschaftsingenieurwesen: Exkursion zur FörderAnlagen Systeme GmbH (FAS) https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907025640-wirtschaftsingenieurwesen-exkursion-zur-foerderanlagen-systeme-gmbh-fas/ Die TeilnehmerInnen des Wahlpflichtmoduls „Logistik II: Materialflusstechnik“ (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen) hatten im Rahmen einer Exkursion zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner Gelegenheit, die FörderAnlagen Systeme GmbH (FAS) in Parkstein kennenzulernen. Dabei konnten Komponenten der innerbetrieblichen Lager-/Fördertechnik im Live-Betrieb beobachtet werden. Zudem waren detaillierte Einblicke in die Produktionsabläufe für derartige automatisierte Fördertechnik-Komponenten möglich. Nach einer kurzen Begrüßung stellte Theo Zeitler (Personalleiter der WITRON-Gruppe) zunächst die Unternehmensgruppe vor. Die FAS ist ein 100%iges Tochter-Unternehmen der WITRON Logistik + Informatik GmbH, welche als Gruppe ca. 3.500 Mitarbeiter beschäftigt und einen Umsatz von 546 Mio. EUR erwirtschaftete (jeweils Stand Ende 2018). Das Leistungsspektrum des familiengeführten Unternehmens reicht von der Planung über die Realisierung bis zu Betrieb und Customer Support von Hochleistungs-Kommissioniersystemen.   

Anschließend stellte Martin Kremer (Projektmanagement WITRON) – ein Absolvent der OTH Amberg-Weiden im Studiengang Betriebswirtschaft – sehr anschaulich ausgewählte WITRON-Systeme vor: vom Efficient Mobile Picking (EMP) mit „Mann-zur-Ware“-Kommissionierung unter Nutzung des autonomen Fahrzeugs WIBOT bis zum Order Picking Machinery (OPM)-System für das vollautomatische Kommissionieren im Lebensmitteleinzelhandel. Ergänzend stellte er noch einige interessante Trends der Zukunft insbesondere im Bereich e-Commerce vor.

In dem von Melanie Käs (Personalabteilung WITRON-Gruppe) zusammengestellten Programm folgte nun ein ausführlicher Rundgang durch die Fertigungshallen der FAS in Parkstein. Auf insgesamt ca. 60.000 m² werden Elemente zum automatisierten Transport von Behältern und Paletten produziert wie z.B. Rollen- und Kettenförderer, Heber und Querverfahrwagen. Die Führung übernahmen Johannes Gäbelein (Leiter Arbeitsvorbereitung FAS) und Andreas Strobl (Arbeitsvorbereitung FAS), welche beide selbst Wirtschaftsingenieurwesen an der OTH in Weiden studiert hatten. Gerne gingen sie  detailliert auf die Fragen der Studierenden ein. Besonders interessant waren verschiedene Testanlagen, wo man einige der Komponenten in Aktion erleben konnte. Auch die FAS-eigenen Lagerbereiche mit automatisierten Regalbediengeräten konnten besichtigt werden.

Beim abschließenden Mittagsimbiss hatten die Studierenden nochmal die Gelegenheit, Fragen zu stellen, u.a. zu Beschäftigungsmöglichkeiten bei WITRON bzw. FAS im Rahmen von Abschlussarbeiten oder als Berufseinsteiger.

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news-5639 Tue, 02 Jul 2019 14:18:08 +0200 Internationaler Workshop „Recent ORC Research and Application in Central and Eastern Europe“ https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907025639-internationaler-workshop-recent-orc-research-and-application-in-central-and-eastern-eur/ Bereits seit 2011 forscht Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß an Mikroturbinen für die Abwärmeverstromung mittels ORC (= Organic Rankine Cycle) und für die Energiespeicherung – seit 2012 unter dem Dach des OTH-AW Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK). Von Anfang an arbeitete er eng zusammen mit Partnern aus der Industrie wie z. B. der DEPRAG SCHULZ GMBH u. CO. in Amberg und anderen Forschungseinrichtungen wie dem Zentrum für Energietechnik (ZET) an der Universität Bayreuth (Prof. Dr. Dieter Brüggemann). Mit der Durchführung des ersten internationalen Workshops „Czech Bavarian Workshop on Combined Heat and Power Systems & Renewable Energies“ im Jahr 2015 wuchs das ORC-Netzwerk schnell auch nach Tschechien und weiter Richtung Osten. Am 27. und 28. Juni trafen sich nun ORC-ForscherInnen und -AnwenderInnen zu einem zweitägigen Wissens- und Erfahrungsaustausch. Zu diesem Worskhop „Recent Resarch and Application in Central and Eastern Europe“ hatte das neue OTH-AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel- und Osteuropa (KoMOE, Leitung M. Mure M.A.) eingeladen. Neben dem KoMOE fungierten auch die Ziel-ETZ-Projekte #53 (Prof. Dr. Andreas P. Weiß) und #90 (Prof. Dr. Marco Taschek) als Gast- und Geldgeber.

Die Amberger KollegInnen des Organisationsteams freuten sich über die mehr als 50 Gäste aus Bayern, Tschechien, Polen, Slowakei und Ukraine. Sehr erfreulich waren neben den vielen KollegInnen aus dem Hochschulbereich auch die RepräsentantInnen von acht Industrieunternehmen.

 

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news-5637 Mon, 01 Jul 2019 10:28:35 +0200 prepareING: Finde dein Superstudium! https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907015637-prepareing-finde-dein-superstudium/ Superstars gibt es viele. Aber ist es wirklich wichtig, wer topmodelt, von Dieters Gnaden Superstar wird oder im Dschungel campt? Entscheidend ist, dass du dein Superstudium findest. Also mach mit bei prepareING! Wer sitzt in der Jury?

Die Jury ist hochkarätig besetzt – und zwar ganz allein mit dir. Du weißt am besten, was dich interessiert, was du spannend findest und was du aus deinem Leben machen willst. Also weißt du auch am besten, welcher Studiengang zu dir passt. Oder findest es an der OTH Amberg-Weiden heraus. Du hast dafür ein oder zwei Semester Zeit.

Wie läuft prepareING ab?

Du schreibst dich einfach an der OTH Amberg-Weiden ein. Im Laufe des Semesters lernst du verschiedene Bachelor kennen. Keine Sorge. Studiengänge – keine TV-Schnösel. Du kannst Module belegen und Vorlesungen besuchen, die dich interessieren, du kannst in den Laboren lernen, du kannst mit ProfessorInnen, DozentInnen und Studierenden reden. Den Studien- und Stundenplan stellst du dir nach eigenen Wünschen und Interessen zusammen. So verschaffst du dir ein umfassendes Bild von den Studienangeboten.

Welche Kandidatinnen und Kandidaten stehen zur Auswahl?

Du bist kein Mitläufer, du bist MINT-Läufer – und interessierst dich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik? Dann darfst du dich auf diese Kandidatinnen und Kandidaten freuen:

Wo lerne ich die Studiengänge kennen?

An der OTH in Weiden und/oder in Amberg. Das kommt auf die Studiengänge an, für die du dich entscheidest. Am besten besuchst du beide Standorte, schnupperst Campusluft, beteiligst dich am Studierendenleben. Schließlich willst du an der Hochschule nicht nur studieren, sondern Leute kennenlernen, Spaß haben, den Horizont erweitern.

Muss ich eigentlich auch Prüfungen schreiben?

Müssen musst du nichts, aber dürfen darfst du viel. Wenn du ein Modul besucht hast, kannst du darin auch eine Prüfung ablegen. Falls du Erfolg hast, können dir diese Leistungen angerechnet werden – und du startest geschmeidig ins Studium.

Was habe ich sonst noch für Vorteile?

Am Ende von prepareING kennst du Hochschule und Studiengänge. Die optimale Grundlage für eine kluge Wahl des Studiengangs und deinen Studienerfolg. Außerdem kannst du verschiedene prepareING-Module besuchen und Studienkompetenzen erwerben: Recherche, wissenschaftliches Schreiben oder Lerntechniken. Dieses Know-how trägt dich durchs Studium und später auch durchs Berufsleben. Noch ein Vorteil: Die Dauer von prepareING wird nicht auf die Regelstudienzeit deines nachfolgenden Bachelors angerechnet – so studierst du entspannter.

Das klingt gut. Wie kann ich mich bewerben?

Für prepareING brauchst du nur eine Hochschulreife oder einen beruflichen Hochschulzugang. Zulassungsbeschränkt ist das Angebot nicht. Ausführliche Informationen bekommst du auf unserer Homepage. Melde dich an – und finde dein Superstudium.

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news-5636 Mon, 01 Jul 2019 09:33:02 +0200 Studiengang der Woche: Medizintechnik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907015636-studiengang-der-woche-medizintechnik0/ Was haben Menschen und Studiengänge gemeinsam? Sie müssen sich regelmäßig neu erfinden, um jung und interessant zu bleiben. Das Bachelorangebot Medizintechnik hat sich in den vergangenen Monaten komplett neu aufgestellt. Im Interview spricht es über Digitalisierung und vier aktuelle Vertiefungsrichtungen. Du hast Dich in den vergangenen Monaten intensiv mit Digitalisierung auseinandergesetzt. Warum?

Die Zukunft der Gesundheit ist digital. Bilddaten optimieren Vorbereitung und Ablauf der Operation. Roboter unterstützen Chirurginnen und Chirurgen bei der Herz-OP, manövrieren das Messer an die optimale Stelle, schneiden präzise ohne das geringste Zittern. Künstliche Organe oder Prothesen werden aus dem 3D-Drucker kommen – exakt abgestimmt auf die Anforderungen der Patientin oder des Patienten. Das alles ist Science, ohne Fiction. Schon heute setzen Ärztinnen und Ärzte auf computerassistierte Chirurgie, auch Implantate aus dem 3D-Druck gibt es bereits. Als verantwortungsbewusster Studiengang möchte ich, dass meine Studierenden von topaktuellem Fachwissen profitieren und optimale Karrierechancen haben. Und Digitalisierung ist in der Medizintechnik ein ganz großes Thema!

Wie zeichnet sich das in den Studieninhalten an?

Ein Megatrend wie Digitalisierung spiegelt sich in vielen meiner Module wider, ganz besonders aber in einer meiner vier neuen Vertiefungsrichtungen: der digitalen Medizintechnik. Studierende, die sich dafür entscheiden, beschäftigen sich mit Mustererkennung in der medizinischen Bildverarbeitung, zum Beispiel mit Diagnose-Software, die die Ärztin oder den Arzt bei der Bestimmung einer Krankheit unterstützt. Oder mit medizinischen Informationssystemen wie einer digital geführten Patientenakte und Krankenhausinformationssystemen. Außerdem auf dem Studienprogramm: Usability Engineering, Datenbank-Analyse oder System- und Signaltheorie in der Medizintechnik.

Du hast von vier neuen Vertiefungen gesprochen. Um was geht es bei den drei anderen?

Der Schwerpunkt „Medizinische Physik“ ist an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft und Heilkunde angesiedelt. Fachkräfte mit entsprechenden Kenntnissen sind in Gesundheitseinrichtungen oder in der Forschung sehr gefragt. Denn viele medizinische Großgeräte in der Strahlentherapie oder Lasermedizin benötigen das interdisziplinäre Know-how aus Physik und Medizin, um sie optimal betreiben zu können. Die Vertiefungsrichtung „Application & Service“ orientiert sich am Schwerpunkt „Medizinische Physik“ mit einem besonderen Akzent auf den Bereich Service. Denn die Nachfrage nach Serviceingenieurinnen und -ingenieuren sowie Applikations-Spezialistinnen und -spezialisten wächst zunehmend: Absolventinnen und Absolventen können dann zum Beispiel für nationale und internationale Medizintechnik-Unternehmen arbeiten – sie unterstützen Kundinnen und Kunden beim Aufbau, der Einrichtung oder Wartung der Geräte. „Medizinische Produktentwicklung und Regulatory Affairs“ spricht für sich. Wer diesen Schwerpunkt wählt, kann im Berufsleben die Zulassung von Medizinprodukten betreuen. Auch ein Bereich, in dem Fachkräfte gesucht sind.

Was für Studierende wünscht Du Dir?

Bei mir kommen Ingenieurswissenschaften und Medizin zusammen. Wer neugierig ist und Spaß daran hat, interdisziplinär zu denken und zu arbeiten, kommt bei mir voll auf seine Kosten. Auf dem Studienprogramm stehen naturwissenschaftliche, feinwerktechnische, elektrotechnische und medizintechnische Kurse. Außerdem Module über Physiologie oder Anatomie. In den Integrationsmodulen erhalten Studierende zudem Schlüsselqualifikationen, die sie für ihre spätere Karriere brauchen.

Wie bringst Du Praxis und Theorie zusammen?

Wie es sich für eine Hochschule für angewandte Wissenschaften gehört, bringen Praktika, Projektarbeiten, Gastvorträge und Exkursionen Farbe in Studium. Dafür arbeiten wir mit innovativen LernOrten wie der Kliniken Nordoberpfalz AG und dem Klinikum St. Marien in Amberg zusammen. Außerdem lernen und forschen die Studierenden bei uns in hochmodernen Laboren: ein Reinraum der ISO-Klasse 7, ein Radiologie-Nuklearmedizinbereich und der innovative Lehr- und Forschungs-OP gehören zu unseren Ausstattungs-Highlights.

Was erwartet die Absolventinnen und Absolventen nach Ihrem Abschluss?

Der Gesundheitsmarkt boomt. Allein in Deutschland arbeiten rund sieben Millionen Menschen in der Gesundheitswirtschaft. Tendenz steigend. Nach ihrem Abschluss stehen den Studierenden viele Karrierewege offen: Sie können in Krankenhäusern, in der medizinischen Industrie oder in Forschungsinstituten arbeiten. Die Einsatzgebiete: Entwicklung und Konstruktion von Medizinprodukten, Design und Betreuung von medizinischen Geräten, Vertrieb, Beratung, Qualitätssicherung und vieles mehr. Sie können sich aber auch weiter qualifizieren und den Master machen. Den bekommen sie auch bei uns!

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt Medizintechnik.

 

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news-5638 Mon, 01 Jul 2019 09:03:00 +0200 Campus, Kirche, Sang & Klang https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201907015638-campus-kirche-sang-klang0/ Man fühlt sich fast nach Italien versetzt beim exklusiven Musikabend vor dem Vorplatz des Kirchturms von St. Georg. Der Hochschulchor, der gemeinsam mit dem CVJM-Posaunenchor Rosenberg Musik rund um das Leben, die Liebe und die Freude, zum Besten gab, lockte zahlreiche BesucherInnen an. Von Klassisch bis modern – die Musikauswahl versetzte das Publikum in eine entspannte und lockere Stimmung. Veranstaltet haben das Freiluftkonzert die KHG & ESG Amberg, die ökumenische Hochschulseelsorge an der OTH Amberg-Weiden.

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news-5633 Fri, 28 Jun 2019 12:33:14 +0200 Hochschulwahlen 2019: Neue Studierendenvertretung steht fest https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906285633-hochschulwahlen-2019-neue-studierendenvertretung-steht-fest/ Hochschule aktiv mitgestalten – Der neu gewählte Konvent traf am 27. Juni erstmals zur konstituierenden Sitzung zusammen. Sophie Spies, die bereits im Vorjahr den Vorsitz dieses Gremiums innehatte, wurde auch dieses Jahr wieder zur Vorsitzenden gewählt. „Die bisherige Arbeit mit der Hochschulleitung war immer sehr angenehm und konstruktiv“, meint sie im Hinblick auf ihre bisherige Arbeit und blickt mit Stolz auf das mit viel Mühe Erreichte zurück. Daniel Schultes wurde zu ihrem Stellvertreter gewählt. Er ist der neuen Aufgabe gegenüber ebenfalls sehr positiv eingestellt. Der studentische Konvent, das höchste studentisches Gremium, wird von allen Studierenden gewählt. Als „Parlament“ vertritt er die Interessen und Belange von Studierenden aller Fakultäten. Die Mitglieder der Studierendenvertretung werden bei vielen Entscheidungen mit einbezogen und können in fast allen Bereichen mitreden. Durch die Ausübung eines Amtes können Studierende also vieles bewegen und selbst beeinflussen, wie das Leben am Campus aussieht.

„Wir setzen einen Leberkäsautomat in Weiden durch“, meint z.B. Falco Bauer, der als Vertreter der Fachschaft Wirtschaftsingenieurwesen in das Konvent gewählt wurde. Die Fachschaft EMI wird von Stefan Ries, der bereits seit einem Jahr die Klozeitung in Amberg betreut, vertreten. „Ich wollte meine Mithilfe jetzt mal offiziell machen und auch in anderen Bereichen einfach mal reinschnuppern“, sagt er bei der Vorstellungsgrunde.

In diesem Studienjahr besteht der Konvent aus zehn Mitgliedern. Sophie Spies (Angewandte Informatik) und Isabella Bäumler (Medizintechnik) sind als studentische Vertreterinnen des Senats Teil des Konvents. Als weitere Sprecherräte wurden gewählt: Jan Misak (Maschinenbau), Stefan Ries (Industrie-4.0-Informatik), Falco Bauer (Wirtschaftsingenieurwesen), und Michael Irrgang (Handels- und Dienstleistungsmanagment). Die weiteren Mitglieder des Konvents sind: Daniel Schultes (Medienproduktion und Medientechnik), Theresa Simbeck (Patentingenieurwesen), Hümmer Viola (Medienproduktion und Medientechnik) und Maximilian Plischke (Betriebswirtschaft).

Bei den Hochschulwahlen Anfang Juni beteiligten sich 554 Studierende. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 20,2 Prozent.

Informationen zu den Hochschulwahlen und den KandidatInnen sind auf der Hochschulwahlseite der Studierendenvertretung zu finden. Allgemeine Informationen zur Studierendenvertretung, den Aufgaben und Projekten sind auf der Seite der Studierendenvertretung nachzulesen.

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news-5622 Thu, 27 Jun 2019 12:07:50 +0200 KoKWK auf der Power System Engineering Conference 2019 an der UWB Pilsen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906275622-kokwk-auf-der-power-system-engineering-conference-2019-an-der-uwb-pilsen/ Die Power System Engineering Concerence an der Westböhmischen Universität Pilsen ist jedes Jahr Treffpunkt für WissenschaftlerInnen, die im Bereich Energie forschen. Bei der 18. Konferenz war das Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) der OTH Amberg-Weiden zum fünften Mal in Folge vertreten. Projektingenieur Philipp Streit M.Eng. berichtete über seine Simulationsrechnungen an ORC-Turbinen im Rahmen des ZIEL-ETZ-Projektes „Grenzüberschreitendes F&I Netzwerk für Energieeffizienz und Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung“.  Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß moderierte die Session als Chairman

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news-5620 Wed, 26 Jun 2019 12:06:32 +0200 Das erste Einhorn: ABOUT YOU zu Besuch an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906265620-das-erste-einhorn-about-you-zu-besuch-an-der-oth-amberg-weiden/ Als Unicorns, deutsch: Einhörner, bezeichnet man digitale Start-ups mit einem Unternehmenswert von über einer Milliarde Dollar. Das erste Einhorn Hamburgs heißt ABOUT YOU und galoppierte vergangene Woche in die OTH Amberg-Weiden. Die ABOUT YOU-Gründer Tarek Müller und Sebastian Betz stellten ihr Unternehmen vor. Wie wird man eines der am schnellsten wachsenden Fashion-Tech-Start-ups? Die Antwort darauf holten sich über 200 BesucherInnen an der OTH in Weiden. Tarek Müller und Sebastian Betz sprachen über die Erfolgsgeschichte von ABOUT YOU, ein Online-Versandhändler für Schuhe und Mode. Die beiden gründeten das Unternehmen 2014 mit der Idee, einer jüngeren Zielgruppe zum digitalen Einkaufsbummel einzuladen. Heute gehört es zu den umsatzstärksten Online-Shops Deutschlands.

Sie zeigten, wie es ihnen gelang, Investoren wie die Otto Group oder die Beststeller-Group zu gewinnen. Außerdem gaben sie Tipps, wie es gelingt, mit relativ geringen Mitteln die Bekanntheit schnell zu steigern.

Die Veranstaltung wurde von der Witt-Gruppe, der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) und der OTH Amberg-Weiden organsiert. Neben Studierenden waren viele regionale Partner und Unternehmen aus dem DGO-Netzwerk vertreten, die sich im Nachgang des Vortrags bei einem Get-Together vernetzen und austauschen konnten.

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news-5621 Wed, 26 Jun 2019 08:23:00 +0200 Forum Zukunftssicherung: Konkrete Lösungen für die Altersvorsorge https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906265621-forum-zukunftssicherung-konkrete-loesungen-fuer-die-altersvorsorge0/ Die Lebenserwartung in Deutschland steigt – und damit auch die Zeit, die Menschen im Ruhestand verbringen. Viele stellen sich die Frage: „Was kann ich heute tun, um im Alter meinen gewohnten Lebensstandard zu halten?“ Beim Wirtschaftsforum „Forum Zukunftssicherung: Altersarmut, Grundrente, Niedrigzinsphase – konkrete Lösungen zu Ihrer Absicherung“ gaben drei renommierte Experten Antworten. Mit Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen nahm ein deutschlandweit bekannter Rentenfachmann am Forum teil. Der Wirtschaftswissenschaftler ist Professor an der Universität Bergen und an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er war langjähriger Berater der Bundesregierung und ist gefragter TV-Experte für Rententhemen. In seinem Vortrag sprach er über „Altersversorgung zwischen Armutsbekämpfung und Lebensstandardsicherung: Wohin geht der Weg?“.

Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen war einen Blick auf die Rentenpolitik der vergangenen Jahre, beginnend bei Norbert Blüm. Mit dem Paradigmenwechsel unter der Agenda 2010 hätten Kanzler Gerhard Schröder und der damalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester den richtigen Weg eingeschlagen. Die vom derzeitigen Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil geplante Grundrente kritisierte er dagegen scharf. Es gebe in Deutschland nicht in erster Linie ein Altersarmutsproblem, sondern ein Lebensstandardssicherungsproblem.

Konkrete Lösungsvorschläge gaben die darauffolgenden Redner: Prof. Michael Hauer, OTH Amberg-Weiden sowie Institut für Vorsorge und Finanzplanung, stellte das Thema „Strategien und Lösungen in der Altersvorsorge für Gutverdiener und 50plus“ in den Mittelpunkt. Anschließend referierte Prof. Dr. Thomas Dommermuth, OTH Amberg-Weiden, über die „Geschickte Nutzung staatlicher Vorsorge-Förderung für ArbeitnehmerInnen“.

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news-5632 Tue, 25 Jun 2019 11:36:00 +0200 EMI-Forum: Die Vermessung der Welt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906255632-emi-forum-die-vermessung-der-welt0/ Geodäsie – die Ursprünge gehen bis ins Altertum zurück. Heute ist die Geodäsie weit mehr als Landvermessung. Das EMI-Forum unter dem Motto „Die Vermessung der Welt“ hat die Geodäsie, die Geoinformatik und die aktuellen Herausforderungen für den ländlichen Raum in den Fokus genommen. Passend zum Thema fand das EMI-Forum diesmal im Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE), ein Innovativer LernOrt der OTH Amberg-Weiden, in Tirschenreuth statt. Die nördliche Oberpfalz ist mit den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung und dem Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE) ein Geoschwerpunkt. Ein Baustein des Schwerpunkts ist der Bachelorstudiengang Geoinformatik und Landmanagement, der seit dem Wintersemesters 2018/2019 an der OTH Amberg-Weiden angeboten wird. Prof. Dr. Ralf Drescher und Prof. Dr. Ulf Kreuziger gaben in ihren Vorträgen einen Überblick, was unter Geodäsie zu verstehen ist, wie sich die Geowissenschaften entwickelt haben und mit welchen Teilbereichen Studierende im Studiengang „Geoinformatik und Landmanagement“ zu tun haben werden.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE) ist nicht nur ein möglicher Arbeitgeber für die Absolventinnen und Absolventen, sondern bereits während des Studiums ein Lernort, der in die Ausbildung eingebunden wird. Thomas Gollwitzer, Leiter Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, stellte die aktuellen Herausforderungen für den ländlichen Raum und die Antworten des ALE Oberpfalz vor. Gollwitzer betonte, dass bei allen Vorhaben der Bürger im Mittelpunkt stehe. Denn „nur wenn die Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung ihres Lebensraumes mitwirken können, identifizieren sie sich mit dem Ergebnis.“

Die nördliche Oberpfalz hat sich im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte sehr positiv entwickelt. Dr. Wolfgang Weber ging in seinem Vortrag „Ländliche Räume in Ostbayern: Aktuelle Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven im regionalen Management“ auf zahlreiche Fakten ein. Auch die aktuellen und zukünftigen regionalen Herausforderungen in Ostbayern wurden beleuchtet.

 

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news-5617 Mon, 24 Jun 2019 15:41:50 +0200 Studiengang der Woche: Geoinformatik und Landmanagement https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906245617-studiengang-der-woche-geoinformatik-und-landmanagement0/ In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Wie findet man da das Studium, das zu einem passt? Am besten hört man sich einmal an, was so ein Studiengang selbst zu erzählen hat. In dieser Woche haben wir das Bachelorangebot Geoinformatik und Landmanagement zum Gespräch gebeten. Du bist gerade zwei Semester alt. Wie gefiel Dir das erste Jahr an der OTH Amberg-Weiden?

Am Anfang hatte ich ein wenig Lampenfieber, aber das gab sich schnell. Es läuft ja ziemlich gut für mich an der Hochschule. Rund 40 Studentinnen und Studenten studieren im Moment Geoinformatik und Landmanagement. Nicht schlecht für einen neuen Studiengang wie mich!

Was ist das Geheimnis Deines Erfolgs?

Ich bin ein spannender und abwechslungsreicher Studiengang für alle Menschen, die was von der Welt sehen wollen – vom Boden, aus der Luft oder dem Weltall. Denn angehende Geoinformatikerinnen und -informatiker arbeiten mit Satellitenaufnahmen oder Luftbildern ebenso wie mit klassischen Vermessungsinstrumenten. Ihr Arbeitsplatz ist die ganze Welt. Was Schöneres gibt’s doch eigentlich nicht. Außerdem biete ich gute Dozentinnen und Dozenten, spannende Inhalte und mit dem Amt für Ländliche Entwicklung in Tirschenreuth einen starken Partner.

Um was geht es bei Dir genau?

Bei mir dreht sich alles um Daten, genauer gesagt: Geodaten. Die spielen z.B. als digitale Landkarten bei wirtschaftlichen oder politischen Entscheidungen eine wichtige Rolle. Ob ein Oberbürgermeister Sozialwohnungen baut oder eine Flottenmanagerin internationale Logistikketten konzipiert, ohne Geodaten könnten Sie keine erfolgreichen Projekte planen und umsetzen. Autobauer brauchen die Informationen, wenn Sie autonome Fahrzeuge auf die Räder stellen wollen – Klimaforscherinnen und -forscher verlassen sich auf die Daten, wenn Sie den Anstieg des Meeresspiegels auf den Millimeter genau berechnen. Ohne Geoinformationen würden Schülerinnen und Schüler nicht im Weltatlas blättern oder Geocacherinnen und Geocacher nicht auf GPS-Schnitzeljagd gehen. Wer mich studiert, lernt, diese Daten zu erstellen, sammeln, analysieren und visualisieren.

Welche Studieninhalte bietest Du genau?

Als interdisziplinärer Studiengang biete ich fundiertes Wissen in allen relevanten Disziplinen: Vermessungskunde, Geodäsie, Geographische Informationssysteme, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Landmanagement und vieles mehr. Außerdem bekommen Studierende bei mir die optimale Mischung aus Hörsaal und Natur, zwischen Drinnen und Draußen. Denn Geoinformatik lernt man auch vor Ort – in Exkursionen zu oder Projekten mit Partnern wie dem Amt für Ländliche Entwicklung.

Wo arbeiten Absolventinnen und Absolventen der Geoinformatik?

Wer bei mir einen Abschluss macht, hat auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen – denn Geoinformatikerinnen und -informatiker werden überall gebraucht. Klassische Arbeitgeber sind der öffentliche Dienst, Vermessungs- oder Ingenieurbüros, Softwarehäuser und die Immobilienwirtschaft. Aber auch in der Geographische Informationssysteme-, IT- oder Luft- und Raumfahrt-Branche stehen zahlreiche Karrierewege offen. Gerade die Digitalisierung hat uns viele neue Aufgabengebiete gebracht. Zum Beispiel greifen die Navigationsgeräte in den PKW auf unsere Daten zurück, auch beim automatisierten Fahren werden unsere Geoinformationen gebraucht.

Was spricht außer den guten Karrierechancen für Dich?

Der Standort: Der Campus in Amberg ist ein Studium wert! Er gehört zu den schönsten in Bayern, als Experte für Geoinformationen muss ich das wissen. Weitere Vorteile einer kleineren Hochschulstadt sind attraktive Mieten und günstige Lebenshaltungskosten. Studieninteressierte kommen am besten einfach mal vorbei und schauen sich Stadt und Hochschule an.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Wer mehr über mich erfahren möchte, findet Informationen auf der Homepage unter Geoinformatik und Landmanagement, beim Studien- und Career-Service sowie bei der Informationsveranstaltung „Bayerische Woche der Geodäsie“ am 17. Juli von 9 bis 13:30 Uhr am Campus in Amberg. Der liegt am Breitengrad 49.444878 Nord und Längengrad 11.8473735 Ost oder 49° 26' 41.561" N und 11° 50' 50.544" O. Die UTM-Koordinaten sind: Zone 32U E: 706389.887 N: 5480810.605. Wer lieber eine Adresse möchte: OTH Amberg-Weiden, Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg. Ich freue mich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher!

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news-5619 Mon, 24 Jun 2019 15:09:00 +0200 Exkursion zur FIT AG: Additive Fertigung in höchster Vollendung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906245619-exkursion-zur-fit-ag-additive-fertigung-in-hoechster-vollendung/ Mit welchen Verfahren können Prototypen hergestellt werden und welche Potentiale bieten die unterschiedlichen additiven Fertigungsverfahren? Mit diesen und weiteren Fragestellungen rund um das spannende Thema „3D-Druck“ beschäftigten sich die Studierenden des Wahlpflichtmoduls „Rapid Prototyping“ von Prof. Dr. Franz Magerl. Praxisnahe und kompetente Antworten erhielten die Studierenden im Rahmen der Exkursion zum Unternehmen FIT AG in Lupburg. Die FIT AG ist ein internationaler Markführer im Bereich der additiven Fertigung. Sie hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1995 durch Dipl.-Ing (TU) Carl Fruth zu einer international agierenden Unternehmensgruppe mit 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette und reicht von Rapid Prototyping über Sonder- und Vorserien bis zur Serienfertigung mittels Additiver Fertigung – einschließlich additiv gerechtem Produktdesign und Beratung. Zum umfangreichen Portfolio gehören auch konventionelle Fertigungsverfahren, Nachbearbeitungsverfahren und modernste Mess- und Prüftechnologien.

Umfassende und fundierte Informationen über additive Fertigungstechnologien, die eingesetzte Werkstoffvielfalt und den aktuellen Stand der Entwicklung erhielten die Studierenden in einem spannenden Vortrag von Dr. Elisabeth Bauer, verantwortlich für PR und Marketing. Nach der Vorstellung der beeindruckenden Erfolgsgeschichte und der Strategie des Unternehmens wurde den Studierenden in einem ausführlichen Rundgang durch den Fertigungsbereich mit einer einzigartigen Vielfalt von additiven Fertigungsverfahren die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmens anschaulich dargestellt.

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news-5616 Fri, 21 Jun 2019 12:29:35 +0200 15 Jahre Running Snail Racing Team: Enthüllung RS19 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906215616-15-jahre-running-snail-racing-team-enthuellung-rs19/ 22.000 Arbeitsstunden, Ingenieurskunst und viel Leidenschaft stecken in dem neuen Rennwagen des Running Snail Racing Teams der OTH Amberg-Weiden. Stolz präsentierten die Studierenden des Formula Student Teams das Ergebnis ihrer harter Arbeit bei der Enthüllung. Wesentliche Neuerungen: 16 Zoll-Reifen, optimierte Aerodynamik und selbstentwickelte reine, einteilige Karbonfelge. Die Gesamtleistung des RS19 beträgt 140 kW. Insgesamt stecken 2.800 elektrische und 2.000 mechanische Bauteile, 216 LEDs, 196 Sicherungen und 150 Meter Kabel in dem Rennwagen. In diesem Jahr treffen an der OTH Amberg-Weiden zwei Jubiläen aufeinander: Die Hochschule feiert ihren 25. Geburtstag, das Running Snail Racing Team ihren 15. Rennwagen. Prof. Dr.-Ing. Horst Rönnebeck initiierte das Rennwagenprojekt 2004. „Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass wir hier einmal 15 Autos stehen haben“.

Vieles hat sich in den 15 Jahren Running Snail getan: Umstieg von Verbrennermotoren auf Elektroantrieb, eine ausgeklügelte Aerodynamik, und auch die Baustoffe selbst: Während das erste Auto noch einen geschweißten Gitterrohrrahmen hatte, besteht das Monocoque heute aus Kohlefaser.

Zwar hat sich über die Jahre der Rennwagen verändert, aber eines ist immer geblieben: die Leidenschaft der Studierenden. Dies in Kombination mit Teamgeist und Ingenieur-Know-how haben auch bei der Formula Student für viele Erfolge in den vergangenen Jahren gesorgt, wobei der zweite Platz auf der Weltrangliste der Formula Student Electric in der vergangenen Rennsaison bisher der größte Erfolg für das Rennwagenteam der OTH Amberg-Weiden ist.

Und diese Saison? Das Team tritt bei den Formula Student Rennen in Hockenheim, Most und Barcelona an. Dann wird sich zeigen, ob die Running Snails an die Erfolge anknüpfen können. Gewonnen haben die Snails aber auf jeden Fall: „Die Studierenden in diesem Projekt lernen schon während des Studiums kennen, was Ingenieurarbeit und Zeitdruck bedeuten“, so Prof. Dr.-Ing. Horst Rönnebeck.

 

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news-5613 Wed, 19 Jun 2019 17:48:54 +0200 Auf die Kohle, fertig, los – Speedgrillen am Campus in Amberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906195613-auf-die-kohle-fertig-los-speedgrillen-am-campus-in-amberg/ Sechs Getränke, zwei Personen, ein Grill und ein Ziel – die perfekte Wurst, und das in möglichst kurzer Zeit. Zum 25-jährigen Jubiläum der OTH Amberg-Weiden hat sich die Studierendenvertretung etwas besonderes einfallen lassen. Das Speedgrillen, nichts für schwache Nerven. Beim Speedgrillen oder auch Wettkampfgrillen konnten die GrillmeisterInnen der Hochschule ihr Können unter Beweis stellen und zeigen, dass neben Fingerspitzengefühl auch Teamwork und Trinkfreudigkeit zu ihren Spezialgebieten zählt.

Der Wettkampfplan
Nachdem alle Teams anwesend und die Regeln erklärt waren, konnte der Wettkampf beginnen. Während der Start-Phase mussten alle Teams ihre Grillutensilien (unter anderem Grill, Grillzange, Grillanzünder und Streichholz) zusammenpacken und zur Grill-Arena laufen. Die anschließende Aufbau-Phase bestand darin, den Grill ohne Anleitung korrekt zusammenzubauen und ein Getränk zu trinken. Erst nachdem die Getränke von jedem Teammitglied geleert waren, konnten die Grillkohle und neue Getränke abgeholt werden. Während der Befeuerungs-Phase hatten die TeilnehmerInnen die Aufgabe, die Grillkohle möglichst effizient zu verwerten. Die geleerten Getränke wurden nun gegen das Grillgut und weitere Getränke getauscht. Bei der darauf folgenden Wurst-Phase musste die Bratwurst verzehrfertig gemacht werden. Die abschließende Präsentations-Phase startete, als die letzten Getränke geleert waren. Nun konnte das fertige Grillgut der Jury präsentiert und die Zeit gestoppt werden.

Die Herausforderung war also nicht nur, auf möglichst kurze Zeit eine perfekte Wurst zu grillen, jedes Teammitglied musste dabei auch noch 1,5 Liter von einem alkoholhaltigen/-freien Getränk trinken.

Trust me, I‘m an Engineer ...
… oder auch nicht, was die Bewertung und Siegerehrung am Ende gezeigt hat. Aufgrund eines fehlerhaft zusammengebauten Grills wurde ein Team mit einer saftigen Zeitstrafe belegt, was es umgehend auf den letzten Platz katapultierte. Sieger der Herzen war das einzige reine Frauenteam, das mit dem Ziel an den Start ging, nicht letzter zu werden. Durch die ruhige Herangehensweise und einer ausgedehnten Grillzeit von 48 Minuten und 54 Sekunden sorgten sie für die perfekte Wurst des Tages. Den dritten Platz belegten die „Langsamgriller“ mit einer Zeit von 27:35 Minuten. Mit der besten Grillzeit (24:45 Minuten) und einer Gesamtzeit von 26:15 Minuten belegte das Team „08/15-BBQ“ Platz 2, da es aufgrund der „nicht perfekten“ Wurst eine Zeitstrafe hinnehmen musste. Somit hat das Team „Für Amberg reicht's“ mit einer Zeit von 25:50 Minuten das Speedgrillen zum 25-jährigen Jubiläum gewonnen, da hier das Gesamtpaket perfekt zusammengepasst hat.

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news-5612 Wed, 19 Jun 2019 17:11:36 +0200 Master-Studiengang Umwelttechnologie: Exkursion zur Wertstoff-Sortieranlage Bergler https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906195612-master-studiengang-umwelttechnologie-exkursion-wertstoff-sortieranlage/ Im Rahmen einer Exkursion der Vorlesung Europarecht/Europäisches Umweltrecht des Lehrbeauftragten und früheren Amberger Umweltreferenten Prof. Dr. jur. Otto K. Dietlmeier konnten die Studierenden des Master-Studiengangs Umwelttechnologie der OTH Amberg-Weiden die Wertstoff-Sortieranlage des zertifizierten Entsorgungsfachbetriebs Bergler in Steinfels, Gemeinde Mantel, besichtigen. Unter fachkundiger Leitung der Geschäftsführerin Marion Bergler erhielten die TeilnehmerInnen praktischen Einblick in die Sortierabläufe von der Anlieferung Gelber Säcke bis zu der mit hohem Aufwand verbundenen Trennung der Inhaltsstoffe unter anderem durch den Einsatz von Sortiertrommeln, Windsichtern und Spezial-Lasern in stofflich wiederverwertbare oder energetisch als Ersatzbrennstoff für fossile Energieträger in der Industrie einsetzbare Wertstoff-Fraktionen.

Das Unternehmen sammelt und verwertet auch Weiß-, Braun- und Grünglas zu sortenreinen Fraktionen für Glasfabriken, unbehandeltes Altholz zu Hackschnitzeln und Gartenabfälle in hoch aufgeschichteten sogenannten Mieten zu hochwertigem Kompost. Im Anschluss an die Führung durch die Anlagen wurden die technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen und die Zukunftsperspektiven der Wertstoffentsorgung nach dem Verpackungsgesetz ausführlich diskutiert. Übereinstimmung unter den TeilnehmerInnen herrschte darüber, dass eine stoffliche Vereinheitlichung der Verkaufsverpackungen für die jeweiligen Produkte Voraussetzung für höhere Recyclingquoten sortenreiner Wertstoffe sei.

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news-5585 Mon, 17 Jun 2019 14:44:40 +0200 Mikroskopie-Praktikum: So sehen Bakterien aus https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906175585-mikroskopie-praktikum-so-sehen-bakterien-aus/ Wie sehen eigentlich Bakterien aus? Die 6. Klasse der Mittelschule Pirk besuchte gemeinsam mit ihrem Lehrer Manfred Kutschker die OTH Amberg-Weiden in Weiden. In der KinderUni nahmen die SchülerInnen Bakterien unter die Lupe beziehungsweise unter das Mikroskop. Dr. Sebastian Buhl erklärte den SchülerInnen, wie ein Mikroskop aufgebaut ist und warum es vor allem in der Medizintechnik ein wichtiges Arbeitsgerät ist. Anschließend durften sie unter Anleitung selbstständig Präparate von Bakterien herstellen und unter dem Mikroskop betrachten. Das Interesse der SchülerInnen war groß. Das zeigte auch die rege Mitarbeit und zahlreichen Fragen während des Praktikums.

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news-5582 Mon, 17 Jun 2019 11:54:26 +0200 Studiengang der Woche: Patentingenieurwesen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906175582-studiengang-der-woche-patentingenieurwesen/ In Deutschland gibt es rund 20.000 Studiengänge. Wie findet man da das Studium, das zu einem passt? Am besten hört man sich einmal an, was so ein Studiengang selbst zu erzählen hat. In dieser Woche im Interview: das Bachelorangebot Patentingenieurwesen. Warum gibt es so viele Filme und Serien über Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger – und fast keine über Patentrecht?

Das weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Denn das Patentrecht könnte Stoff für spannende Drehbücher und Serienhits liefern. Ich denke da an die großen Patentschlachten zwischen Apple und Samsung oder Nike und Adidas. Auch die Diskussion um die Patentierung von Saatgut wäre ideal für ein oscarverdächtiges Filmdrama. Brandaktuell sind die Patentstreitigkeiten rund um autonomes Fahren. Hier spitzt sich zurzeit ein Konflikt zwischen Autoherstellern, Zulieferern und Mobilfunkindustrie zu. Wer muss die Lizenzgebühren für den Mobilfunk zahlen, der für automatisiertes Fahren notwendig ist? Der Autobauer? Oder der Zulieferer, der das Fahrerassistenzsystem hergestellt hat? Wie stellen wir sicher, dass Zukunftstechnologien nicht durch Patentklagen blockiert werden? Spannende Themen…

Auch für Patentingenieurinnen und -ingenieure?

Natürlich. Deutschland ist eine Exportnation, die von den Ideen ihrer Ingenieurinnen und Ingenieure lebt – und den Produkten, die daraus entstehen. Das gilt besonders für die Automobilindustrie. Doch langfristig erfolgreich ist nur, wer seine Innovationen vor nationalen und internationalen Nachahmern schützt und verteidigt. Und hier komme ich ins Spiel, beziehungsweise meine Absolventinnen und Absolventen. Denn die können Unternehmen oder Patentanwaltskanzleien professionell unterstützen, zum Beispiel bei der Durchführung von Patentrecherchen, Prüfung der Schutzfähigkeit, der Verteidigung eigener Schutzrechte und vielem mehr.

Was für Studierende wünschst Du Dir?

Patentingenieurinnen und -ingenieure arbeiten an der Schnittstelle zwischen Ingenieurwissenschaft und Recht: Spaß und Interesse an Technik schadet also nicht. Gleichzeitig sollten Studieninteressierte analytisch denken und schlüssig argumentieren können – wichtige Voraussetzungen für die spätere Arbeit im gewerblichen Rechtschutz. Diese Fähigkeiten und Interessen bauen sie bei mir systematisch aus. Am Ende ihres Studiums verfügen sie über umfangreiches Wissen in Maschinenbau und Elektrotechnik – notwendige Voraussetzung, um technische Innovationen zu beurteilen. Außerdem blicken sie durch im Privatrecht, öffentlichem Recht, dem deutschen, europäischen und internationalen Patentrecht und vielem mehr. Darüber hinaus sind Patentingenieurinnen und -ingenieure in zahlreichen weiteren Fachgebieten zuhause.

Zum Beispiel?

Die Studierenden besuchen unter anderem Kurse zur Betriebswirtschaftslehre, verbessern ihre Kommunikationsfähigkeiten und erwerben Kompetenzen im Innovationsmanagement. Außerdem lernen sie technisches und juristisches Englisch. So sind sie möglichst breit aufgestellt und können viele erfolgversprechende Karrierewege einschlagen.

Wo arbeiten Absolventinnen und Absolventen des Patentingenieurwesens?

Auf Patentingenieurinnen und -ingenieure warten eine Menge spannende Aufgaben: In Unternehmen arbeiten sie eng mit Erfinderinnen und Erfindern zusammen. Sie unterstützen und beraten diese bis zur Anmeldung des Patents. Als Innovationsmanagerinnen und -manager unterstützen sie die Geschäftsführung bei strategischen und operativen Aufgaben wie Technologieanalysen oder Patentstrategieentwicklungen. In der Forschungs- und Entwicklungsabteilung sind sie Mittler zur Patentabteilung oder das Bindeglied zu Patentanwälten. Sie verwalten auch bestehende Patente eines Unternehmens und verfolgen die technische Entwicklung der Wettbewerber, vor allem im Hinblick auf mögliche Patentverletzungen.

Warum sollte man an der OTH Amberg-Weiden studieren?

Ich weiß, ich bin da voreingenommen. Aber allein der wunderschöne Campus in Amberg ist ein Studium wert. Hinzu kommen kleine Studiengruppen und kurze Kommunikationswege zu Dozentinnen und Dozenten. Aber das wichtigste Argument ist: Man kann mich nur hier studieren – keine andere Hochschule bietet Patentingenieurwesen an. Deshalb mein Tipp an die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr ihren Abschluss in den Händen halten: Kommt an die OTH in Amberg – und werdet mit Recht erfolgreich!

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer erst einmal etwas über mich lesen möchte, klickt Patentingenieurwesen.

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news-5584 Mon, 17 Jun 2019 09:09:00 +0200 Sprichst du MATLAB? https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906175584-sprichst-du-matlab/ Wer im Studium und im Berufsleben mithalten will, braucht in der global vernetzten Arbeitswelt vor allem Fremdsprachenkenntnisse. Englisch, ganz klar. Aber mindestens ebenso wichtig sind Programmiersprachen. Studierende der OTH Amberg-Weiden lernten kürzlich den Umgang mit MATLAB. MATLAB ist eine leicht zu erlernende Syntax, um Daten zu analysieren, Algorithmen zu entwickeln und Modelle zu erzeugen. Die Software kombiniert eine Desktop-Umgebung für Analysen und Entwicklungsprozesse.

Während des zweitägigen Kurses am Standort Weiden lernten die Studierenden mit der MATLAB-Oberfläche zu arbeiten, Vektoren und Matrizen zu analysieren, die Visualisierung von Daten,  IF-Else Bedingungen zu programmieren , For- und While-Schleifen zu erstellen und Funktionen zu programmieren. Das erlernte Wissen stellten sie schließlich in einer Klausur unter Beweis.

Die beiden Kursleiterinnen Larissa Blümlein und Sabrina Reiml sind zufrieden: „Es hat sehr viel Spaß gemacht, den Studierenden MATLAB zu lehren.“ Aufgrund der hohen Nachfrage wird auch in den nächsten Semestern ein entsprechender Kurs angeboten. Infos dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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news-5586 Mon, 17 Jun 2019 08:08:00 +0200 Abschlussveranstaltung der Mentoring-Programme „first steps“ und professional steps“ auf dem Erlebnisbauernhof https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906175586-abschlussveranstaltung-der-mentoring-programme-first-steps-und-professional-steps-auf-d/ Das Mentoring-Programm 2018/19 endete mit einem Töpferkurs auf dem Erlebnisbauernhof Brunner in Richt. In entspannter Runde tauschten die zehn Teilnehmerinnen und die beiden Organisatorinnen Özlem Ajazaj und Christina Renner ihre Erfahrungen aus. Außerdem diskutierten sie Vorschläge für den kommenden Durchgang. Bevor es ans Töpfern ging, führte Katharina Brunner die Teilnehmerinnen durch den Hof. Anschließend gab die Gastgeberin eine kurze Einweisung in das Töpfern, zum Beispiel wie man mit verschiedenen Techniken Gefäße, Namensschilder, Schalen usw. herstellen kann.

Jede Teilnehmerin durfte dann selbst Hand anlegen und den Ton in Form bringen. Für einige war das Töpfern eine neue Erfahrung. Am Ende waren alle stolz auf ihre getöpferten Unikate. Den Abschluss bildete das „Tandemtöpfern“, wobei der Mentee erraten musste, was die Mentorin aus Ton geformt hat.

Alle waren sich darüber einig, dass der Töpferworkshop eine gelungene, etwas andere Abschlussveranstaltung war. Viele Teilnehmerinnen werden auch im kommenden Durchgang wieder mit dabei sein.

Weitere Information und einen Ausblick auf den kommenden Durchgang WS 19/20 und SS 20 finden Sie auf den Webseiten des Zentrums für Gender und Diversity.

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news-5587 Mon, 17 Jun 2019 07:07:00 +0200 Ein Cocktail-Dozent ist nicht genug ... https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906175587-ein-cocktail-dozent-ist-nicht-genug/ Ein Cocktail-Dozent ist nicht genug, dachte sich die Studierendenvertretung und hat zur obligatorischen Cocktailforschung zwei Profis von der Amberger Cocktailbar „Das Eisenherz“ eingeladen, um den Studierenden fachlich hochwertiges Wissen rund um fruchtige und sommerliche Cocktails beizubringen Für viele sind gut gemachte und qualitativ hochwertige Cocktails ein Genussmittel, auch um einen lauen Sommerabend mit Freunden zu verbringen. Damit man gute Cocktails aber nicht nur in der Bar ums Eck, sondern auch zu Hause genießen kann, hat die Studierendenvertretung wieder die beliebte „Angewandte Cocktailforschung“ organisiert.

Wie man einen guten Cocktail zubereitet, das haben in diesem Semester zwei Profis der Amberger Cocktailbar „Das Eisenherz“ den Kursteilnehmern erklärt. Nicht nur in der Lehre ist der Studierendenvertretung ein enger Kontakt zu den Dozenten und kleine Gruppengrößen wichtig, auch bei der Cocktailforschung zahlt das aus. Und da die Barkeeper auch auf internationalen Wettbewerben unterwegs sind und mittelfristig mit ihrer Bar zu den Top 100 Bars weltweit aufsteigen wollen, wurde an die Studierenden ein entsprechend hoher Anspruch gestellt. Dies führte, durch mangelnde Erfahrung und Praxis der Studierenden, zu dem einen oder anderen Lacher. Mal fehlte (für viele das Wichtigste) der Schnaps, das andere Mal hat man den Shaker nicht mehr öffnen können.

Gelernt haben die KursteilnehmerInnen während des Abends so einiges. Nicht nur wissenswertes über die Arbeitsgeräte wurde den Studierenden beigebracht, auch die wichtigsten Informationen zum Thema Hygiene kamen an dem Abend nicht zu kurz. Mit dabei waren aber immer wieder nette und lustige Anekdoten aus über 16 Jahren regionaler und internationaler Gastronomie-Erfahrung.

Ganz im Mittelpunkt standen aber die fünf Cocktails: „Pepino Sour“, „Gin Fizz, the real one“ mit Eiweiß, „Mai Tai“, „Mezcal fucking sunrise“ und zum Schluss ein „Old Fashioned“. Am Ende des Abends hatten alle nach ausgiebigen Testen und Verkosten noch die Möglichkeit, ihren Cocktail des Abends noch einmal zu mixen und in gemütlicher Runde zusammenzusitzen. 

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news-5588 Mon, 17 Jun 2019 06:06:00 +0200 Virtuelle Produktentwicklung – Leichtbau durch Topologie- und Formoptimierung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906175588-virtuelle-produktentwicklung-leichtbau-durch-topologie-und-formoptimierung/ Ein wichtiger Schritt zur Gestaltung von umweltfreundlicheren Produkten erfolgt durch Leichtbau mit einer Optimierung des Werkstoffeinsatzes – unter den weiteren Zielvorgaben Qualität, Kosten und Zeit. Hierbei besteht die zu lösende Herausforderung, das optimale Material am richtigen Ort einzusetzen. Damit kann der Energieeinsatz mit einer verbundenen CO2-Reduktion für die Herstellung des Werkstoffes und insbesondere für die Betriebsdauer deutlich verbessert werden. Mit der Softwarepalette des Unternehmens Altair können unterschiedlichste Aufgabenstellungen zur Strukturanalyse, -bewertung und -optimierung durchgeführt werden. Neben der professionellen Optimierungssoftware Optistruct ist das Softwarepaket solidThinking Inspire ein hervorragendes Tool zum Einstieg in die Welt der Optimierung. Im Rahmen der Vorlesung „Rapid Prototyping“ von Prof. Dr. Franz Magerl wurde solidThinking Inspire den Studierenden des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen das Potential vorgestellt. An praxisnahen Aufgabenstellungen werden die Studierenden in die Philosophie des Leichtbaus mit der Software solidThinking Inspire basierend auf einem bionischen Ansatz zur Bauteiloptimierung unterwiesen.

„solidThinking Inspire®“ ist ein Softwarepaket für die Konzeptphase, mit dem Bauteilentwürfe unter Berücksichtigung von Randbedingungen (Belastungen, Lagerungen, Vorgaben für Gewicht und Verformung) durch die Topologieoptimierung generiert werden. Sie dient dazu, dass die Bauteilstrukturen hinsichtlich Gewicht, Festigkeit oder Lebensdauer optimiert werden. Somit ist der Entwicklungsingenieur nicht auf umfangreiche Erfahrungen angewiesen, sondern durch einen iterativen Prozess wird automatisch in kurzer Zeit eine optimierte Bauteilstruktur vorgeschlagen. Dazu werden biologische Prozesse, wie z. B beim Knochenwachstum, in mathematische Algorithmen umgesetzt. Um ein Verständnis für die Arbeitsweise zu erreichen, wurden zahlreiche Beispiele aus der Industrie dargestellt. Es wurde gezeigt, dass auch bei ausgereiften Serienbauteilen durch Topologie- und Formoptimierung eine erhebliche Gewichts- und Spannungsreduzierung erreicht werden kann.

Durch die intuitive Benutzeroberfläche ist die Software auch für Anfänger einfach zu bedienen. So konnten die Studierenden ohne aufwändige Schulung in kurzer Zeit Ergebnisse erzielen.

Insbesondere durch generative Fertigungsmethoden, wie dem 3D-Druck, kann das Optimierungspotential umgesetzt werden. Durch die Kombination aus optimierten Bauteilstrukturen und 3D-Druck eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten im Bereich des Leichtbaus.

Für die Vorlesungen wurden von Altair sowohl die Software als auch die Beispiele kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hierfür möchten wir uns im Namen der Studierenden bei der Firma Altair und insbesondere bei unserem Ansprechpartner Herrn Dipl.-Ing. Jan Grasmannsdorf bedanken.

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news-5576 Fri, 14 Jun 2019 13:26:52 +0200 13. Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg im Juli in Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906145576-13-wissenschaftstag-der-metropolregion-nuernberg-im-juli-in-weiden/ Unter dem Motto „Gateway ländliche Räume“ versammeln sich am 19. Juli in der Max-Reger-Halle in Weiden EntscheiderInnen und MultiplikatorInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Bildung. Eine Talkrunde mit dem Tschechischen Vizepremier Dr. Karel Havlíček, Staatsminister Dr. Florian Herrmann und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, gibt Einblicke in die deutsch-tschechische Zusammenarbeit. Der gebürtige Oberpfälzer Klaus Helmrich spricht als Vorstandsmitglied der Siemens AG über „Strategien für die digitale Zukunft“. Anschließend widmen sich fünf Fachpanels den Themen Arbeit und Bildung 4.0, Logistik und E-Commerce, Gesundheit als Chance für Versorgung und Wirtschaft, Gateway Mittel- und Osteuropa und Energie, Technologie und Nachhaltigkeit. Gastgeber sind neben der OTH Amberg-Weiden und der Stadt Weiden die Landkreise Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth. Das „wissenschaftliche Schaufenster“ Nordbayerns – veranstaltet vom Forum Wissenschaft der Metropolregion Nürnberg – tourt durch die regionalen Hochschulstandorte und findet nun erneut in der Oberpfalz statt, nach einem Gastspiel in Amberg 2009. „Dass es zum 25. Jubiläum der OTH Amberg-Weiden gelungen ist, den Wissenschaftstag nach Weiden zu holen, passt hervorragend“, freut sich Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, auch Ehrensenator der OTH Amberg-Weiden, über die Premiere. Er lobt die Zusammenarbeit mit den Landkreisen Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth, die sich nicht zuletzt in der gemeinsamen Gastgeberschaft niederschlägt.
Besonders erfreut zeigt sich OB Kurt Seggewiß über die fruchtbare Partnerschaft mit der Wirtschaft: Ermöglicht wird der Wissenschaftstag auch dieses Jahr allen voran durch den Premiumpartner Siemens AG; als Sponsor engagiert sich Witron Logistik + Informatik GmbH. Lokale Unterstützer sind Arbeit und Leben gGmbH, die Barmer, Bayernwerk AG, BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH, der Förderverein der OTH Amberg-Weiden e.V., foryou eHealth GmbH, die Kliniken Nordoberpfalz AG, die Sparkasse Oberpfalz Nord und die Stadtwerke Weiden i.d.OPf. AöR. Medienpartner sind Oberpfalz Medien und Oberpfalz TV.

Talk zum Auftakt: Politik, Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Podium

Den Auftakt bildet eine hochkarätig besetzte Talkrunde aus Politik und Wissenschaft. Auf dem Podium: Dr. Karel Havlíček, Vizepremier der Tschechischen Republik, Minister für Industrie und Handel und stellvertretender Vorsitzender des Rates für Forschung, Entwicklung und Innovation, Dr. Florian Herrmann, MdL, als Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien sowie die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden Prof. Dr. Andrea Klug. Unter der Moderation von Sigmund Gottlieb, dem langjährigen Chefredakteur des Bayerisches Fernsehens, werden die drei über „Gateway ländliche Räume“, die Bildungslandschaft, die Zusammenarbeit von Politik und Wissenschaft sowie die bilaterale Kooperation zwischen Tschechien und der Bundesrepublik diskutieren.

Fünf Fachpanels: Vielfältige Kompetenz in der Region

Allein die Ausrichtung der fünf Panels zeigt die enorme Themenfülle der Region und der Technischen Hochschule. „Die OTH Amberg-Weiden ist ein Innovationsmotor der nördlichen und mittleren Oberpfalz. Das gelingt uns durch die Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft. Unsere Forschung ist anwendungsorientiert und praxisbezogen. Die Themen der Panels spiegeln die Kerngebiete und Kompetenzen der OTH Amberg-Weiden wider und sind die Zukunftsfelder, auf denen unser Schwerpunkt liegt“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der Hochschule. Die wissenschaftliche Leistungsschau versammelt Vortragende von bayerischen und tschechischen Hochschuleinrichtungen, Unternehmen, Behörden und kommunalen Betrieben, Kliniken und Krankenkassen, Stiftungen und regionalen Medien und zeigt einmal mehr die regionale Verankerung der Hochschule in der Region und darüber hinaus.
Neben den Fachpanels bieten Informationsstände BesucherInnen die Möglichkeit, mehr über die wissenschaftlichen Kompetenzen in der Metropolregion zu erfahren. Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region, aber auch die Sponsoren des Wissenschaftstags informieren hier über wissenschaftliche Kompetenzzentren und unternehmerische Aktivitäten.

Nach den Fachpanels lädt die Metropolregion Nürnberg zum gemeinsamen Ausklang des Wissenschaftstags. Dabei ziehen die drei Sprecher des Forums Wissenschaft Landrat Gerhard Wägemann, Prof. Dr. Godehard Ruppert als Präsident der Bamberger Otto-Friedrich-Universität und der Fürther Wirtschaftsreferent Horst Müller ein Resümee des Wissenschaftstags, bevor der Staffelstab an die Gastgeber des Wissenschaftstags 2020 übergeben wird. Mit „Metropolregion 2030 im Hyperloop“ leiten der Ratsvorsitzende, Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, und Wirtschaftsvorsitzender Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst zum Ratsempfang über: Zum Ausklang der Veranstaltung lassen sich in ungezwungener Atmosphäre Kontakte knüpfen oder vertiefen.

Die Teilnahme am Wissenschaftstag ist kostenfrei, die Anmeldung bis Montag, 8. Juli ist jedoch erforderlich. Mehr Informationen zur Veranstaltung, das Programm und das Anmeldeformular zum 13. Wissenschaftstag finden Sie auf der Website des Wissenschaftstages.

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news-5552 Wed, 12 Jun 2019 10:15:10 +0200 Tschechische Turbine im Prüfstand für Druckluftantriebe und –technik (PDLT) erfolgreich getestet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906125552-tschechische-turbine-im-pruefstand-fuer-druckluftantriebe-und-technik-pdlt-erfolgreich/ Seit fast eineinhalb Jahren arbeitet Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß (Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Koppung (KoKWK) im Projekt „Low cost turboexpanders for decentralized energy applications – possibilities of 3D print manufacturing from modern plastic materials“ mit dem University Centre for Energy Efficient Buildings (UCEEB) an der Technischen Universität Prag zusammen. Ihr Ziel: Gemeinsam Mikroexpansionsturbinen für die Energierückgewinnung mittels Organic Rankine Cycle (ORC) entwickeln, die ganz oder teilweise aus Kunststoffen additiv gefertigt werden. Die ersten Tests verliefen vielversprechend. Projektleiter Ing. Václav Novotný (TU Prag) brachte zusammen mit seinem Mitarbeiter Bc. Jan špale die ersten vollkommen in Kunststoff gedruckte Turbinen an die OTH Amberg-Weiden, um sie im Prüfstand für Druckluftantriebe und –technik (PDLT) im Labor für Strömungsmaschinen von Prof. Weiß zu testen.
Die Tests verliefen sehr erfolgreich und ohne Schäden an den Turbinen. Neben zwei Kunststoff-Exemplaren testete das internationale Ingenieurteam auch eine in Metall gedruckte Variante. Jetzt steht die Auswertung und Analyse der ermittelten Turbinenkennfelder an.

Das Projekt wird durch die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur aus Mitteln der Bayerischen Staatskanzlei mit 75.000 € über drei Jahre gefördert.

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news-5573 Tue, 11 Jun 2019 14:04:00 +0200 CampusFESTival Weiden: Hochschulgelände wird Partyzone https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906115573-campusfestival-weiden-hochschulgelaende-wird-partyzone/ Der Campus bebt – Beim Campus FESTival in Weiden sind Freunde elektronischer Musik, Black Beats und Charts voll auf ihre Kosten gekommen. Los ging das Line-up mit Chris Klyde! Sein musikalischer Stil ist charakterisiert durch den besten aktuellen Club-Sound und Retro Ausflügen zu den Classics der 90er und 2000er Jahren, sowie durch Einflüsse aus dem Electro Swing. Weiter ging`s mit tanzbarem House. Der Lieblingsidiot brachte sein Publikum in Bewegung mit feinstem Deep House, treibendem Techhouse und Einflüssen von Oldschool House. DJ Maximal und Prime 23, besser bekannt als das Duo "Maximale Primetime", wissen, wie eine ordentliche Party zu laufen hat! Die beiden Legenden aus dem 12zehn in Weiden heizten im Anschluss ein.

Hip-Hop-Fans kam ab 21 Uhr ihren Geschmack: DJ Dollar Bill kombiniert grandiosen Old-School-Sound mit den besten und aktuellen Hip-Hop-Tracks und sanfter R’n’B-Music.

Ab 22 Uhr stand DJ 2Ruff auf der Mainstage. Der Opening DJ für Acts wie unter anderem Pitbull, Lil John, Soulja Boy und Bushido spielte dieses Jahr das letzte Set auf der großen Bühne. Wer danach immer noch nicht genug hatte, feierte in der Mensa bei der Afterparty weiter!

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news-5539 Mon, 10 Jun 2019 09:09:00 +0200 Studiengang der Woche: Digital Entrepreneurship https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906105539-studiengang-der-woche-digital-entrepreneurship/ Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule... Doch welches Studium passt zu mir? Eine gute Frage, auf die wir viele gute Antworten haben. Und deshalb darf sich einmal pro Woche ein interessanter Studiengang selbst vorstellen. Dieses Mal der neue Master Digital Entrepreneurship. Warum Entrepreneurship, und nicht einfach Unternehmertum?

Weil da ein Unterschied ist. Klassische Unternehmerinnen und Unternehmer segeln in vertrauten Gewässern. Sie bestellen und bauen ihre Märkte aus, optimieren Produkte oder Services, erzielen Gewinne. Entrepreneurinnen und Entrepreneure ticken anders. Sie machen sich auf zu neuen Ufern, brechen verkrustete Strukturen auf, denken innovativ und kreativ. Sie sind bereit, Unsicherheiten und Risiken in Kauf zu nehmen, um sich ihren Traum zu erfüllen.

Muss man als Entrepreneurin oder Entrepreneur immer ein Unternehmen gründen?

Nein. Die Geisteshaltung, das Mindset, ist entscheidend. Oft ist es leichter, neue Ideen in einem neuen Unternehmen umzusetzen. Aber auch Traditionsunternehmen brauchen Entrepreneurinnen oder Entrepreneure in der Führungsetage. Gerade jetzt, zu einer Zeit, in der sich viele Firmen fit machen für die Digitalisierung. Denn neugierige, mutige Köpfe mit Interesse an neuen Technologien und ungewöhnlichen Lösungen, sorgen dafür, dass sowohl neu gegründete als auch etablierte Unternehmen für die Arbeits-, Service- und Produktwelt 4.0 gut aufgestellt sind.

Und bei Dir kann man das Digital Mindset lernen?

Ich tue mein Bestes. Bei mir gibt’s Wissen zum Aufbau von Start-ups, zu Neugründung von Geschäftsbereichen oder zur Identifikation und Umsetzung von Innovationen, auch in etablierten Unternehmen. Studierende lernen, innovativ zu denken und zu handeln – als Entrepreneurinnen und Entrepreneure im eigenen Start-up oder als Intrapreneurinnen und Intrapreneure in bestehenden Unternehmen. Außerdem auf dem Studienplan: Innovationsmanagement, digitale Technologien, Methodenkompetenz oder soziale Kompetenzen. So ziemlich alles, was man braucht, um ein Unternehmen zu gründen oder Führungsaufgaben zu übernehmen.

Dabei begleitest Du Studierende auf ihrem Weg zum eigenen Projekt oder Start-up…

Wer schon immer eine Idee umsetzen wollte, ist bei mir richtig. Bei mir erhalten Studierende im ersten Drittel praxisnahes Gründungswissen – von der Ideenfindung über Prototyping zum fertigen Businessplaning. In einem weiteren Drittel setzen sie die neuen Kenntnisse um und arbeiten am eigenen Projekt. Das nötige Fachwissen dafür, technisch oder betriebswirtschaftlich, holen sich die Studierenden individuell im letzten Drittel. Am Ende sind sie mit der Masterarbeit in der Lage, aus ihrem Projekt sogar ein Start-up zu machen.

Und wer keine Lust auf Gründen hat?

Kein Problem. Auch etablierte Unternehmen suchen Leute, die innovative Projekte und Prozesse anstoßen und selbstständig managen. Alles, was Studierende bei mir lernen, können sie dort auch einsetzen. Statt eines Gründungsprojekts können Studierende ein eigenes Innovatives Projekt bis zur Masterarbeit aufbauen, das sie dann in die Firma mitnehmen. Oder die Hochschule vermittelt ein Unternehmen, das Lösungen für eine bestimmte Herausforderung sucht – Studierende können dieses Projekt dann im Laufe des Studiums bearbeiten.

Was für Studierende wünschst Du Dir?

Mitmachen kann jeder, der bereit ist, über den Tellerrand zu schauen, und eigene Ideen verwirklichen will. Da Projekte am besten in möglichst gemischten Teams erfolgreich sind, sind alle Bachelor-Studierenden, von Betriebswirtschaft über Maschinenbau bis zum Mediendesign willkommen. 

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, am besten direkt beim Projektkoordinator Dr. Bastian Vergnon. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt auf Digital Entrepreneurship.

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news-5541 Thu, 06 Jun 2019 15:00:00 +0200 Ich sehe was, was du nicht siehst – Hans-Schelter-Grundschule Weiden besucht KinderUni https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906065541-ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst-hans-schelter-grundschule-weiden-besucht-kinderuni/ Was haben schlecht gewaschene Hände und Blickverläufe gemein? Man kann sie mit Hilfe von Geräten sichtbar machen. Diese und weitere überraschende Erkenntnisse gab es für die vierten Klassen der Hans-Schelter-Grundschule aus Weiden bei ihrem Besuch der KinderUni an der OTH Amberg-Weiden am Standort Weiden. Nach einer kurzen Einführung zu den Unterschieden zwischen Schule und Hochschule ging es schnell zur Sache. Im Labor simulierten die jungen StudentInnen, wie sich Bakterien verbreiten und was man dagegen tun kann. Unter der Anleitung von Jeannine Vogt und Alexander Stich, IngenieurInnen im Bereich Medizintechnik der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, verteilten die SchülerInnen zunächst per Handschlag „Bakterien“ in Form von fluoreszierender Creme. Wie kann man diese bekämpfen? Ganz klar: mit Händewaschen. Doch war dabei jede und jeder wirklich gründlich? Im Selbsttest ermittelten die kleinen Forscher die Sauberkeit ihrer Hände, indem sie die mit Creme „verschmutzen“ Finger vor und nach dem Waschen unters UV-Licht hielten.

Zurück im Hörsaal erwartete Prof. Dr. Julia Heigl die Kinder mit einer Variante des Spiels „ich sehe was, was du nicht siehst“. Mittels Eyetracking konnte man ohne Tipps erraten, was die Kleinen auf dem Wimmelbild fokussiert hatten. Auch das in der Kaufverhaltensforschung berühmte Coca-Cola-Experiment konnten sie ausprobieren. Die SchülerInnen waren überrascht, dass Coca-Cola im Blindtest schlechter schmeckt als unter Kenntnis der Marke. Anhand dieser Experimente und weiterer Beispiele erklärte Prof. Dr. Julia Heigl, wie Marken und Produktplatzierungen unsere Entscheidungen beeinflussen und auf welche Tricks die Kinder beim nächsten Einkauf achten sollten.

Nach so viel Forschung hatten sich die kleinen StudentInnen eine Stärkung in der Mensa verdient. Zum Abschluss überreichte Prof. Dr. Julia Heigl feierlich das KinderUni-Diplom und freute sich sehr, über die musikalische Danksagung der Kinder, die ihr Schullied zum Besten gaben.

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news-5543 Thu, 06 Jun 2019 13:35:00 +0200 Gesundheitsmanagement an der OTH Amberg-Weiden: BARMER Campus-Coach gibt Tipps für den gesunden Studienalltag https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906065543-gesundheitsmanagement-an-der-oth-amberg-weiden-barmer-campus-coach-gibt-tipps-fuer-den/ Seit Wochen nur Fertigpizza. In der Spüle stapeln sich Kaffeetassen, über den Boden huschen Staubmäuse, die Augen bleiben kaum noch auf. Prüfungszeit. Stresszeit? Ungesunde Zeit? Muss nicht sein. Der BARMER Campus-Coach hat die OTH Amberg-Weiden besucht, gestern in Amberg, heute in Weiden. Mit Gesundheitstests und vielen Tipps im Gepäck. Der Campus-Coach war heuer zum ersten Mal in der Hochschule. Dabei handelt es sich um ein Gesundheitsprogramm, das Studierenden die Möglichkeiten aufzeigt, den Lebensstil zu optimieren, insbesondere in den Bereichen Fitness, Ernährung, Stress und Sucht. Denn nur wer sich wohlfühlst, kann sich voll auf sein Studium konzentrieren.

Deshalb brachte der Campus-Coach allen Studentinnen und Studenten der Hochschule ein kleines Geschenk mit: Sie können mit der App 7Mind ihre mentale Gesundheit stärken und Achtsamkeit lernen, zwölf Monate lang kostenfrei. So kommt man entspannt durch die Prüfungszeit.

Gesundheitsmanagement ist ein zentraler Baustein in den Aufgaben einer Hochschule. An der OTH Amberg-Weiden sind eine Vielzahl von Handlungsfeldern und Maßnahmen für die Studierenden und MitarbeiterInnen bereits vorhanden, zum Beispiel Hochschulsport, Präventionskurse und die OTHealthy-Aktionstage.

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news-5536 Thu, 06 Jun 2019 09:33:11 +0200 Gesagt, gepflanzt: Hochschulseelsorge spendet Ginkgobaum https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906065536-gesagt-gepflanzt-hochschulseelsorge-spendet-ginkgobaum/ Gesagt, gepflanzt: Bei der Einweihung im vergangenen Herbst versprachen die Hochschulseelsorger Hans-Martin Meuß und Markus Lommer, dem neuen Parkgelände einen Baum zu spendieren. Gestern pflanzten sie ihr Versprechen ein. Der neue Ginkgobaum schlägt bei den Fahrradständern, unmittelbar vor den neuen Parkplätzen, Wurzeln. Er kann bis zu 40 Meter hoch und 1000 Jahre alt werden. Das Besondere an ihm: Er ist als einziger existenter Vertreter der Ginkgoales ein lebendes Fossil – alle anderen Arten starben während der Kreidezeit aus.

Auch als Heilpflanze ist der Ginko nicht zu unterschätzen: Seine Früchte und Blätter sollen die Konzentration und geistige Performance verbessern. Der richtige Baum am richtigen Ort zur richtigen Zeit. In einem Monat starten die Prüfungen…

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news-5549 Thu, 06 Jun 2019 06:34:00 +0200 Projektteam Optibiosy nimmt am 1. Bayerischen Biogas-Branchentreff teil https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906065549-projektteam-optibiosy-nimmt-am-1-bayerischen-biogas-branchentreff-teil/ Wo liegt die Zukunft der Bioenergie? Verschiedenste Antworten auf diese Frage wurden auf dem 1. Bayerischen Biogas-Branchentreff in Straubing beantwortet. Vor allem die Themen Anlagenflexibilisierung und Optimierungsmöglichkeiten für Anlagenbetrieb und Wärmenutzung wurden anhand interessanter Vorträge und Diskussionsrunden behandelt. Das Team des Verbundprojekts „Optibiosy“ war vor Ort. Ziel der eintägigen Fachveranstaltung ist es neueste Trends, Entwicklungen und Herausforderungen zum Thema Biogas kompakt Fachbesuchern und weiteren Interessenten zu vermitteln. Das Projekt „Optibiosy“ betrachtet das Potential der Biogasanlagen für einen stabilen Betrieb des zukünftigen Stromsystems. Über die Erbringung von Systemdienstleistungen könnte ein erheblicher Beitrag für das Gelingen der Energiewende geleistet und gleichzeitig ein wirtschaftlicher Betrieb der Anlagen nach Auslaufen der EEG-Vergütung gewährleistet werden.

„Optibiosy“ ist ein Projekt vom Institut für Energietechnik (IfE) und den Ostbayerischen Technischen Hochschulen Amberg-Weiden und Regensburg.

Projekt Optibiosy

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news-5537 Thu, 06 Jun 2019 06:18:00 +0200 machbar Innovationslabor präsentiert sich auf internationaler Messe https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906065537-machbar-innovationslabor-praesentiert-sich-auf-internationaler-messe/ Exakt 4.573 BesucherInnen aus 50 Ländern trafen sich auf der Fachmesse MedtecLIVE in Nürnberg. Im Messezentrum mit dabei waren Prof. Dr. Clemens Bulitta und das Team vom machbar Innovationslabor der OTH Amberg-Weiden. Im Rahmen eines Gemeinschaftsstands von „Bayern Innovativ“ präsentierten sie die frisch eröffnete Einrichtung. „Im machbar Innovationslabor erforschen wir, wie Innovationsstrukturen im ländlichen Raum etabliert werden können – und zwar am Beispiel der Medizintechnik. Deswegen ist es für uns sozusagen Ehrensache, bei diesem zweitgrößten Branchentreffen dabei zu sein“, erklärte Prof. Dr. Clemens Bulitta. Trends und Herausforderungen könne man dort am besten nachspüren. 

Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen stießen die machbar-Angebote auf Interesse. Aber auch Medizintechnik-Studierende aus Weiden nutzten den Messestand als Anlaufpunkt. Für das machbar-Team bot die Messe vor allem die Chance, die Anforderungen der Kunden noch detaillierter zu verstehen, das Netzwerk zu erweitern und konkrete Kooperationen anzubahnen.

Das machbar Innovationslabor entsteht im Rahmen des Projekts „Transfer und Innovation Ostbayern“ (TRIO). Im Rahmen der Initiative „Innovative Hochschule“ fördern Bund und Länder dabei gezielt die Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen. Im TRIO-Verbund kooperieren die Hochschulen in Amberg-Weiden, Regensburg, Landshut und Deggendorf sowie die Universitäten Passau und Regensburg. 

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news-5548 Tue, 04 Jun 2019 14:48:00 +0200 Fakultät EMI bei der Konferenz „Cloud Computing 2019“ in Venedig https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906045548-fakultaet-emi-bei-der-konferenz-cloud-computing-2019-in-venedig/ Die Internationale Konferenz über Cloud Computing, GRIDS und Virtualisierung stellt unter anderem neue Trends, herausfordernde Funktionen, Cloud Computing, Grid-Netzwerke, Dienste und Anwendungen, Plattformen, Infrastrukturen und Anwendungen vor. Bei der vergangenen Konferenz im Mai war die Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik der OTH Amberg-Weiden mit mehreren Beiträgen beteiligt. Prof. Dr. Andreas Aßmuth hatte für die diesjährige Konferenz den Special Track „Cloud Computing: Security Challenges and Solutions“ organisiert und fungierte vor Ort als Chairman. Die beiden Studenten Fabian Süß (Master Applied Research in Engineering Sciences) und Marco Freimuth (Bachelor Medienproduktion und Medientechnik) hatten maßgeblich an einem Paper mit dem Titel „Cloud Security and Security Challenges Revisited" mitgearbeitet, das Fabian Süß vor Ort auch vorstellte. An diesem Aufsatz waren außer der OTH Amberg-Weiden auch Dr. George Weir (University of Strathclyde, Glasgow, Schottland) und Dr. Bob Duncan (University of Aberdeen, Schottland) beteiligt, mit denen die Fakultät EMI bereits seit einigen Jahren eine aktive Forschungskooperation unterhält. In seinem Vortrag bewertete Fabian Süß bekannt gewordene Angriffe gegen Cloud-Infrastrukturen mittels des sog. Common Vulnerability Scoring Systems (CVSS). Für IT-Verantwortliche lässt sich anhand dieser Scores die Gefahr für eine individuelle Sicherheitsbedrohung bezüglich verschiedener Schutzziele und Auswirkungen ablesen, um beispielsweise Gegenmaßnahmen priorisieren zu können. In seinem Vortrag stellte Fabian Süß auch dar, dass altbekannte Bedrohungen, wie Malware, aber auch unautorisierte Datenzugriffe immer noch zu den Angriffen mit dem höchsten Bedrohungspotenzial zählen.

Prof. Dr. Aßmuth gehörte bei der diesjährigen Konferenz zu den eingeladenen Keynote Speaker und stellte in seinem Vortrag „Risks and Challenges in Digitisation“, ausgewählte Risiken und Herausforderungen der Digitalisierung dar. Wie verbreitet Cloud Computing mittlerweile ist, belegten die Beiträge anderer internationaler Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die beispielsweise von der „Stadt der Zukunft“ über moderne Methoden der Virtualisierung und „Künstliche Intelligenz in der Cloud“ bis hin zur Cloud-gestützten Erkennung von „Fake News“ reichten.

Neben den Vertretern der OTH Amberg-Weiden stellten auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der OTH Regensburg und der TH Nürnberg aktuelle Ergebnisse ihrer jeweiligen Forschungsarbeiten vor, so dass die Region insgesamt sehr gut vertreten war. Die Konferenzteilnehmer nutzten die Gelegenheit, mit verschiedenen internationalen Kolleginnen und Kollegen neue Ideen zu weiteren gemeinsamen Forschungsvorhaben und Publikationen zu diskutieren, Kontakte zu schließen und auszubauen.

Prof. Dr. Aßmuth und Fabian Süß bedanken sich herzlich für die finanzielle Unterstützung der Konferenzreise beim Technologie-Transferzentrum Amberg sowie beim Institut für Angewandte Forschung.

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news-5525 Mon, 03 Jun 2019 10:36:00 +0200 Studiengang der Woche: Physician Assistance https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906035525-studiengang-der-woche-physician-assistance/ Abschluss geschafft! Und jetzt ab an die Hochschule... Doch welches Studium passt zu mir? Eine gute Frage, auf die wir viele gute Antworten haben. Und deshalb darf sich einmal pro Woche ein interessanter Studiengang selbst vorstellen. Dieses Mal haben wir das neue Bachelorangebot Physician Assistance interviewt. Das ist Dein erstes Semester. Bist Du aufgeregt?

Ein wenig Lampenfieber habe ich schon. Ich bin ja ganz neu an der Hochschule – in diesem Wintersemester kann man mich zum ersten Mal hier studieren. Aber ich biete gute Dozentinnen und Dozenten, spannende Inhalte und eine Ausbildung mit besten Zukunftsaussichten. Außerdem ist die OTH Amberg-Weiden die einzige staatliche Hochschule, an der man mich grundständig studieren kann. Heißt im Klartext: Es fallen keine Studiengebühren an. Läuft!

Um was geht es bei Dir genau?

Physician Assistants sind so etwas wie die rechte Hand von Ärztinnen und Ärzten, welche bestimmte Aufgaben an sie delegieren können. Arztassistentinnen und -assistenten bereiten unter anderem Visiten vor, arbeiten im OP-Management, führen kleinere Eingriffe wie Wundversorgungen durch, wirken bei der Erstellung von Diagnosen mit und vieles mehr. Typische Einsatzbereiche sind Organisation und Assistenz im OP, Administration im Krankenhaus oder anderen Gesundheitseinrichtungen, Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten im niedergelassenen Bereich und in der ländlichen Gesundheitsversorgung sowie Notfallmedizin und Medizintechnik.

Was für Studierende wünschst Du Dir?

Wer mich studiert, wird später einmal Patientinnen und Patienten betreuen und sich mit ihrer Krankengeschichte beschäftigen. Freude am Kontakt mit Menschen und Einfühlungsvermögen sind also Grundvoraussetzung. Dazu kommt ein Interesse am menschlichen Körper und an der Medizin – der Großteil der Kurse beschäftigt sich mit medizinischen Grundlagen wie Anatomie, Physiologie, Orthopädie, Unfallchirurgie, Anamnese, Chirurgie oder Notfallmedizin. Im zweiten Bereich geht es um „Prozess- und Qualitätsmanagement“. Hier stehen Themen wie Gesundheitsökonomie, Krankenhausmanagement, Epidemiologie oder Case Management auf dem Programm. Der dritte Themenblock behandelt „System- und Methodenkompetenz“. Dazu gehören Medizinethik und -recht, Medizintechnik, E-Health und M-Health, Projektmanagement oder Präsentation und Kommunikation. Die letzten beiden Themenbereiche setzen ein Interesse an sozialen, wirtschaftswissenschaftlichen und ethischen Fragen voraus.

Physician Assistance wird man nicht allein im Hörsaal…

Nein. Schwimmen lernt man im Wasser – und medizinische Praxis holt man sich in Krankenhäusern oder Praxen. Deshalb sind über 30 Prozent der Lehre praktisch. Wir arbeiten dafür mit der Kliniken Nordoberpfalz AG und dem Klinikum St. Marien in Amberg zusammen. Studierende holen sich praktische Erfahrung auf der Station, in der Notaufnahme, im OP-Saal, in der Allgemeinmedizin oder in der Endoskopie und Funktionsdiagnostik. Zukünftig können sie ihre klinisch-praktische Fähigkeiten auch in unserem SkillsLab üben, das wir einrichten werden. Dort werden wir unter anderem VR-Brillen oder Augmented Reality einsetzen. Außerdem können wir auf die komplette Labor-Ausstattung der Medizintechnik an unserer Hochschule zurückgreifen.    

Wie sehen die Berufsaussichten für Arztassistentinnen und -assistenten aus?

Das Berufsbild ist in Deutschland noch ziemlich neu. Doch in England, den USA oder den Niederlanden sind Physician Assistants fest etabliert, vor allem in Krankenhäusern. Bei uns gibt es erst einige hundert Arztassistentinnen und -assistenten – und alle arbeiten in attraktiven Jobs. Und in Zukunft werden die Berufsaussichten sogar noch besser. Denn der Alltag vieler Ärztinnen und Ärzte ist geprägt durch Stress, Überstunden oder 24-Stunden-Schichten. Physician Assistants können sie spürbar entlasten, schon allein, indem sie komplexe Dokumentations- und Managementprozesse oder Organisationsarbeit übernehmen. Also Daumen hoch für die Karriereaussichten! Sage nicht nur ich, sondern auch die Experten von gehalt.de, die Physician Assistance zu einem der Trendberufe 2019 erkoren haben – ein Prädikat für besonders zukunftssichere Berufe.

Wo kann man Dich kennenlernen?

Natürlich an der OTH Amberg-Weiden, im Studien- und Career-Service. Wer sich vorab über mich informieren möchte, klickt hier: Physician Assistance.

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news-5532 Mon, 03 Jun 2019 08:43:00 +0200 SAP-Factory: Exkursion zur HORSCH Maschinen GmbH in Schwandorf https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906035532-sap-factory-exkursion-zur-horsch-maschinen-gmbh-in-schwandorf/ Im Sommersemester 2019 wurden auf der Lehr- und Forschungsplattform SAP-Factory der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen wieder zwei Kurse angeboten: zur „Prozesskette Beschaffung“ und zur „SAP-Anwendungsentwicklung für Logistik 4.0“. Als ergänzender Einblick in die betriebliche Praxis wurde in diesem Zusammenhang von Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner eine Exkursion zur HORSCH Maschinen GmbH in Schwandorf organisiert. Vorträge zur SAP-basierten Beschaffung sowie eine Betriebsbesichtigung bildeten die Schwerpunkte dieser Exkursion. Zunächst stellte Frederike Igl (Personalentwicklung) das Unternehmen vor. Sie schilderte, wie die HORSCH Maschinen GmbH 1984 am Standort Sitzenhof in Schwandorf gegründet wurde und sich aus einem Landwirtschaftsbetrieb zu einem der führenden Hersteller von Bodenbearbeitung, Sätechnik und Pflanzenschutz entwickelt hat. Neben Entwicklung, Produktmanagement, Einkauf und weiteren Zentralbereichen sind eine Lackierung, die Endmontage von Kleinserien und Prototypen sowie ein Logistikzentrum in Sitzenhof angesiedelt. Insgesamt sind an den drei Produktionsstandorten Schwandorf, Ronneburg und Landau a.d. Isar sowie den weltweiten Vertriebs- und Serviceniederlassungen ca. 1.600 Mitarbeiter beschäftigt. Zusammen mit einem aktuellen Praktikanten, Tobias Grünwald (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen), stellte Frederike Igl noch die Einsatzmöglichkeiten für Studierende dar.

Anschließend erläuterte Dr. Johann Neidl die Organisation, den Beschaffungsumfang und den vielfältigen Aufgabenbereich des von ihm geleiteten Bereichs Beschaffung & Lieferantenmanagement. Sehr anschaulich stellte er den Bezug zwischen den „theoretischen“ Grundlagen dieses Fachgebietes und der praktischen Umsetzung bei HORSCH dar. Zudem gewährt er eine hochinteressante Vorschau in die für die nächsten Jahre geplante Roadmap zur weiteren Optimierung dieses Bereiches.  

Im nächsten Teil der Exkursion stellten Nicole Herrmann (Beschaffung & Lieferantenmanagement, selbst eine Absolventin der OTH in Weiden) und Matthias Spork (IT) live im SAP-Entwicklungssystem ausgewählte Prozessschritte der Beschaffung vor – u.a. mit beeindruckenden Anwendungen zur digitalen Vernetzung mit den Lieferanten. Zudem zeigten sie auch das in Entwicklung befindliche neue Lieferantenportal der HORSCH Maschinen GmbH. Dabei wurde auch deutlich, wie wichtig für derartige Prozessoptimierungen eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Fachbereich und der IT ist. Ergänzend erläuterte Matthias Spork noch die Möglichkeiten im SAP zur Integration unternehmensspezifischer Anwendungen – inkl. live-Demo eines kleinen ABAP-Programmierbeispiels. Da die teilnehmenden Studierenden im Laufe des Semesters selbst mit SAP gearbeitet hatten, waren natürlich gerade diese verschiedenen Einblicke ins SAP-System eine hervorragende Ergänzung zu den beiden Kursen. 

Ein Rundgang durch das weitläufige Betriebsgelände bildete den nächsten Programmpunkt. Christian Wolf (Marketing) erläuterte ausführlich die Arbeitsschritte u.a. zur Lackierung, Vormontage und in den Montagelinien. Auch das im Jahr 2011 gebaute Logistikzentrum mit Automatischen Kleinteilelager (AKL) und Hochregallager (HRL) zur Ersatzteilversorgung konnte dabei besichtigt werden.

Auch beim abschließenden gemeinsamen Mittagessen gab es die Möglichkeit für Gespräche mit den HORSCH-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, so dass auch hier noch Eindrücke und Fragen diskutiert werden konnten.

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news-5533 Mon, 03 Jun 2019 06:45:00 +0200 Internationales Technologiemanagement: Exkursion nach Tschechien https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201906035533-internationales-technologiemanagement-exkursion-nach-tschechien/ Auch in diesem Jahr unternahmen Studierende des Studiengangs Internationales Technologiemanagement (TM) mit ihrer Dozentin PaedDr. Ladislava Holubová eine Exkursion nach Tschechien. Der erste Programmpunkt war die Prager Burg. Auf Einladung von Lydie Holinková, der ehemaligen tschechischen Konsulin in München,  kam die Studierendengruppe zu Černín Palais, wo sich das Tschechische Außenministerium befindet. Nach dem Aufenthalt in Prag ging es weiter nach Pardubice. Dort nahmen Ilona Bourová und Šárka Zikešová vom Sprachenzentrum der Universität Pardubice und tschechische Studierende die Gäste aus Deutschland in Empfang.

An den folgenden drei Tagen organisierten die MitarbeiterInnen vom Sprachenzentrum der Universität Pardubice die  „Interkulturelle studentische Woche“, an der sich tschechische, deutsche und schwedische Studierende beteiligten . Das Ziel dieser Veranstaltung war, die Studierenden in Workshops und mit gemeinsamen Aktivitäten interkulturell auszubilden.

Die Exkursion nach Tschechien wurde durch die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur (BTHA) mit Mitteln des Kleinprojektefonds gefördert.

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news-5553 Fri, 31 May 2019 10:36:00 +0200 Erste-Hilfe-Fresh-Up https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905315553-erste-hilfe-fresh-up/ Erste Hilfe bei Notfällen spielt im täglichen Leben eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund hatten die Studierenden der OTH in Amberg die Möglichkeit ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse kostenlos aufzufrischen und zu verbessern. Unter Anleitung eines ehrenamtlichen Angestellten des Bayerieschen Roten Kreuzes wurden viele Varianten von Erste-Hilfe-Maßnahmen besprochen und anschließend praktisch geübt. Ein ehemaliger und weiterhin engagierter Wachmeister des BRK Amberg- Sulzbach leitete den Kurs und sorgte schon zu Beginn für lockere Stimmung. Gut kam bei den TeilnehmerInnen an, dass das gerade Gelernte gleich an den Mitstudierenden ausprobiert werden konnte. Druckverbände für tiefe Schnittwunden, Herz-Lungen-Massage, wenn kein Puls mehr fühlbar ist oder auch grundlegende Handgriffe wie die stabile Seitenlage standen auf dem Programm. An Paradebeispielen aus dem echten Dienstleben mangelte es nicht und sorgten auch für die gewisse Ernsthaftigkeit in dem Kurs. Auch die gefürchtete Helmabnahme wurde intensiv besprochen und anschließend an den KursteilnehmerInnen selbst durchgeführt. Das Angebot, den Fachmann mit Fragen zu löchern, wurde aktiv genutzt.

Die Studierendenvertretung setzt sich nicht nur für die Lehrsituation an der Hochschule ein, sondern fördert die überfachliche Weiterbildung der Studierenden in verschiedensten  Bereichen. Aus diesem Grund wurde der FreshUp-Kurs zusammen mit dem BRK organisiert und finanziert.

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news-5516 Wed, 29 May 2019 10:04:59 +0200 Spende: Stiftung des NORMA-Gründers fördert Forschung und Lehre https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905295516-spende-stiftung-des-norma-gruenders-foerdert-forschung-und-lehre/ Die Stiftung des NORMA-Gründers Manfred Roth unterstützt die OTH Amberg-Weiden mit 5.000 Euro. Anton Gleixner, Niederlassungsleiter der NORMA-Niederlassung Regenstauf, übergab die Spende an Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach. Die Summe fließt in die Weiterentwicklung der Forschung und Lehre der Fakultät Betriebswirtschaft, unter anderem in die Entwicklung neuer Studienangebote oder die technische Forschungsausstattung. Das Geld kommt an, sagte Michael Irrgang, Student Handels- und Dienstleistungsmanagement. Die Eye-Tracker, die aus vorhergehenden NORMA-Spenden finanziert wurden, setze man erfolgreich in Vorlesungen und Projekten ein. Anton Gleixner betonte, wie wichtig NORMA die Förderung von sozialen, kulturellen, bildungsfördernden und wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland sei. Auch medizinische Einrichtungen wie das Uniklinikum Regensburg werden durch das Unternehmen unterstützt.

Die NORMA-Niederlassung Regenstauf und die OTH Amberg-Weiden verbindet eine erfolgreiche Kooperation im dualen Studium. Seit 2012 profitieren junge Menschen von der akademischen Lehre an der Hochschule und der praktischen Ausbildung beim Lebensmittel-Discounter. Auch für NORMA lohnt sich die Zusammenarbeit: Sie erhält hochqualifizierte Fachkräfte, deren Know-how auf den Betrieb zugeschnitten ist – erste duale AbsolventInnen der OTH Amberg-Weiden arbeiten bereits im Unternehmen.

Bereits in den vergangenen beiden Jahren unterstützte die Stiftung die Hochschule mit 5.000 Euro. Die Spenden flossen unter anderem in das neue Business-Lab der Fakultät Betriebswirtschaft, das im E-House am Weidener Campus eingerichtet wurde.

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news-5519 Wed, 29 May 2019 09:29:00 +0200 Zwei Hochschulen, drei Länder, eine Staff Week https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905295519-zwei-hochschulen-drei-laender-eine-staff-week/ Bei der ersten deutsch-tschechischen Staff Week im Rahmen des Programms Erasmus+ war die OTH Amberg-Weiden auch dabei. Die Hochschule hat mittlerweile sieben Partneruniversitäten im Nachbarland Tschechien. Erst vor kurzem wurde eine Erasmusvereinbarung mit der Technischen Universität Liberec unterzeichnet. Und gerade diese hatte HochschulmitarbeiterInnen aus Abteilungen mit internationalen Kontakten Mitte Mai zu einer Kennlern- und Workshop-Woche eingeladen – in enger Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz. Unter den TeilnehmerInnen der „First Ever Czech-German Erasmus+ Staff Training Week“ aus elf Ländern wie Russland, Türkei, Spanien, Rumänien und auch Japan war Maika Victor-Ustohal. „Die Woche war eine tolle Gelegenheit, andere Hochschulen kennenzulernen, persönliche Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen“, so die Projektmitarbeiterin am OTH AW Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa. Ein Grund für die Teilnahme war für Maika Victor-Ustohal der grenzüberschreitende Charakter der Staff Week und die Möglichkeit, neben der neuen Partneruniversität in Liberec auch die Hochschule Zittau/Görlitz zu besuchen. „Die sächsische Hochschule und die OTH Amberg-Weiden haben viele Gemeinsamkeiten – die Anzahl der Studierenden ist ähnlich, beide haben einen Doppelstandort in einer eher ländlich geprägten Region in Grenznähe, in der die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern eine große Rolle spielt und Potenzial bietet.“

Auf dem abwechslungsreichen Programm, das sich im Dreiländereck Nordböhmen - Sachsen - Polen abspielte, standen neben Führungen über den Campus und durch die Labore der Universität Liberec und der Hochschule Zittau/Görlitz Workshops zum Thema Notfallpläne, Mobilitätsmanagement und Marketingstrategien. Die TeilnehmerInnen stellten ihre Universitäten untereinander in kurzen Präsentationen vor. Bei „Mini-Erasmus+-Messen“ in Liberec und Zittau hatten die Studierenden die Möglichkeit, sich direkt mit den Verantwortlichen ausländischer Hochschuleinrichtungen auszutauschen und Informationen für ihren Erasmusaufenthalt zu erhalten. Als großes Plus im Wettbewerb um internationale Studierende stellte sich auch hier das Angebot an englischsprachigen Studiengängen heraus. Die OTH Amberg-Weiden kann diesem nun mit dem neuen Programm "International Business Studies" begegnen, somit zukünftig mehr Studierende aus dem Ausland gewinnen und die Internationalisierung vorantreiben.

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news-5515 Tue, 28 May 2019 13:07:14 +0200 Netzwerktreffen Deutschlandstipendium bei NETZSCH https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905285515-netzwerktreffen-deutschlandstipendium-bei-netzsch/ Der Netzwerkgedanke ist eines der zentralen Motive im Deutschlandstipendium an der OTH Amberg-Weiden. Neben der finanziellen Unterstützung durch Partner und Bund soll mit Veranstaltungen im Laufe des Förderjahres das Miteinander von Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft im Rahmen des Deutschlandstipendiums gefördert werden. So organisiert die Hochschule einmal jährlich ein Netzwerktreffen für Stipendiatinnen und Stipendiaten, Förderpartner und Hochschule. Die Erich NETZSCH GmbH & Co. Holding KG, seit dem Durchgang 2018/19 Förderpartner im Deutschlandstipendium an der OTH Amberg-Weiden, war in diesem Jahr Gastgeber und konnte sich mit dem Standort in Selb dem Förderkreis vorstellen.

Der Fokus lag dabei auf der Sparte „Analysieren und Prüfen“, die Dr. Thomas Denner, Geschäftsführer der dafür zuständigen NETZSCH-Gerätebau GmbH, eindrucksvoll präsentieren konnte. Dieser Bereich der NETZSCH-Gruppe beinhaltet beispielsweise Forschung und Qualitätskontrolle für unterschiedliche Bereiche wie den Kunststoffsektor oder die chemische Industrie sowie die Entwicklung von Geräten zur Bestimmung thermophysikalischer Eigenschaften an Feststoffen, Schmelzen und Flüssigkeiten. Nach einer Werksführung kamen die Studierenden mit den Förderpartnerinnen und Förderpartnern bei einem Empfang ins Gespräch.

Das Deutschlandstipendium zählt zu den tragenden Säulen der Begabtenförderung an der OTH Amberg-Weiden. Dank zahlreicher engagierter Unterstützer aus Wirtschaft, sozialen Institutionen und Vereinen sowie Privatpersonen konnte die OTH Amberg-Weiden im laufenden Förderjahr mit insgesamt 49 Stipendien einen Rekord in der Historie dieses Stipendienprogramms an der Hochschule verzeichnen. Gefördert werden Studierende beider Hochschulstandorte, die sich durch herausragende Studienleistungen auszeichnen. Bei der Vergabe wird auch ein besonderes Augenmerk auf die familiären Umstände oder ein ehrenamtliches Engagement der Studierenden gelegt.

Der neue Förderdurchgang des Deutschlandstipendiums an der OTH Amberg-Weiden steht bereits in den Startlöchern: Im September 2019 startet die Bewerbung für das akademische Jahr 2019/20.

Weitere Infos hierzu sind auf der Hochschul-Webseite erhältlich. 

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news-5508 Mon, 27 May 2019 14:08:11 +0200 Aufenthalt von Professor Dr. Jean-François COULON an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905275508-aufenthalt-von-professor-dr-jean-francois-coulon-an-der-oth-amberg-weiden/ Im Rahmen der internationalen Ausrichtung kooperiert die OTH Amberg-Weiden u. a. mit der Ecole Louis de Broglie in Rennes/Bretagne. Die private Hochschule Ecole Louis de Broglie wurde 1991 gegründet und weist eine ähnliche Struktur und Ausrichtung wie die Hochschule Amberg-Weiden auf und bietet somit ideale Voraussetzungen für eine internationale Hoch-schulkooperation. Die Kooperation zwischen den beiden Hochschulen wird durch den Austausch von Studierenden und Professoren aktiv gelebt. Im Rahmen eines Praxissemesters können die Studierenden mit jeweils einem französischen Studierenden ein Projekt in einem Industrieunternehmen in Rennes bearbeiten. Alternativ können auch die Vorlesungen an der Ecole Louis de Broglie besucht werden.

Professor Dr. Jean-François COULON besuchte vom 21. bis 24. Mai 2019 die OTH Amberg-Weiden und unterrichte 45 Studierenden des 2. Semesters Wirtschaftsingenieurwesen in englischer Sprache im Fach Werkstofftechnik. Im Rahmen der Praktikumsvorlesungen kooperierte er mit Prof. Dr. Franz Magerl und führte die Studierenden in die Potentiale der Rasterelektronenmikroskopie und der Elektronenstrahlmikrobereichsanalyse während des dreitägigen Praktikums ein. Neben den fachlichen Eindrücken konnten die Studierenden auch die Gelegenheit nutzen, die erworbenen englischen Sprachkenntnisse einzusetzen und internationales Flair zu schnuppern.

Neben der Vorlesungstätigkeit wurden auch mit Prof. Dr. Franz Magerl Gespräche geführt, um die Zusammenarbeit zwischen der OTH Amberg-Weiden und der Ecole de Broglie durch den bilateralen Studenten- und Professorenaustausch und gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Tribologie von Kunststoffen fortzusetzen.

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news-5517 Mon, 27 May 2019 06:25:00 +0200 6. Netzwerktreffen im bayerisch-tschechischen Kooperationsprojekt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905275517-6-netzwerktreffen-im-bayerisch-tschechischen-kooperationsprojekt/ Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit stehen im Fokus des Ziel-ETZ Projekts #53 „Grenzüberschreitendes F&I Netzwerk für Energieeffizienz und Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung“. Dieses geht nun in die letzte Runde. Die 3-jährige Projektlaufzeit endet im September 2019. Beim 6. Netzwerktreffen in Pilsen kamen jetzt die Kooperationspartner der Hochschulen und KMU aus Bayern und Tschechien zusammen und diskutierten die Fortschritte und Entwicklungen innerhalb der  Arbeitsgruppen. Die Beteiligten konnten dabei auf eine fruchtbare Zusammenarbeit zurückschauen und auch viele, teils schon veröffentlichte, Ergebnisse präsentieren. Unter anderem stellten Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß von der OTH Amberg-Weiden, Herr O`Connell vom Institut für Energietechnik und Herr Sedláček von der University of West Bohemia (UWB) den aktuellen Stand ihrer Forschungsarbeiten in Kooperation mit den KMU vor. Die Optimierung von KWK-Anlagenkomponenten durch innovative Ingenieurmethoden steht dabei stets im Fokus der Forschungsarbeiten. Laura Weber und Herr Volf, Projektkoordinatoren auf der bayerischen und tschechischen Seite, moderierten die Veranstaltung und informierten über den aktuellen Stand des Gesamtprojektes. Es wurden außerdem neue Projektideen besprochen, da die Kooperationspartner die gewinnbringende Zusammenarbeit, auch über die Förderlaufzeit hinaus, noch weiter ausbauen wollen.

Am nächsten Tag besuchte die Delegation aus Amberg die Labore des New Technologies Research Centre (NTC) der UWB. Dabei wurden noch konkretere Pläne für die zukünftige Zusammenarbeit besprochen.

Am 27. und 28. Juni kommen die Projektpartner zur öffentlichen Veranstaltung „Recent ORC Research and Applications in Central and Eastern Europe“ unter der Federführung von Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß in Amberg zusammen. Das Kompetenzzentrum für Mittel- und Osteuropa (KoMOE) ist daran außerdem maßgeblich beteiligt. Das abschließende Netzwerktreffen des Ziel ETZ-Projekts im September findet ebenfalls in Amberg statt. 

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news-5506 Fri, 24 May 2019 14:03:40 +0200 Forschungsprojekt zur verbesserten Ansteuerung von Sanftstartern https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905245506-forschungsprojekt-zur-verbesserten-ansteuerung-von-sanftstartern/ Drehstrommaschinen sind gefragt, wenn höhere Leistung gefordert wird und finden meist Einsatz in industriellen Anlagen. Dieser Elektromotor ist zwar eine günstige Antriebslösung, hat aber einen Nachteil: Beim Einschalten steigen Strombelastung und Drehmoment an, was zu Störungen im angeschlossenen Prozess führen kann und im schlimmsten Fall Schäden an der Maschine verursacht. Sanftstarter sind eine Lösung. Ein neues Forschungsprojekt, bei dem die Siemens AG Industriepartner ist, will die Ansteuerung von Sanftstartern verbessern. Der Startschuss für das Forschungsprojekt fiel im Labor für Elektrische Maschinen und Antriebe der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI). Im Beisein unter anderem der beiden Siemens-Vertreter, Stefan Beyer und Joachim Seidl, sowie Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, erläuterten M.Sc. Hauke Nannen, wissenschaftlicher Mitarbeiter, und Prof. Dr.-Ing. Heiko Zatocil Inhalte und Meilensteine des dreijährigen Industrieprojekts.

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines neuen Ansteuerverfahrens für Drehstrommaschinen am Sanftstarter. Dieser wird als kostengünstiges Schaltgerät für den Anlauf von Drehstrommaschinen genutzt und mindert Drehmomentspitzen und hohe Anlaufströme. Durch das neue Ansteuerverfahren sollen weitere Zusatzfunktionen ermöglicht werden. Im Rahmen einer Kooperation mit der TU Darmstadt erhält der wissenschaftliche Mitarbeiter Hauke Nannen die Möglichkeit der Promotion auf diesem Forschungsgebiet (kooperative Promotion).

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news-5502 Thu, 23 May 2019 16:43:44 +0200 „Jede Frau kann eine Gründerin sein“: Vorträge und Podiumsdiskussion zu Chefinnen in der Nordoberpfalz https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905235502-jede-frau-kann-eine-gruenderin-sein-vortraege-und-podiumsdiskussion-zu-chefinnen-in-der/ Junge Frauen sind gut qualifiziert, leistungsstark und karriereorientiert. Wenig überraschend stellen sie über die Hälfte der Hochschulabsolvierenden. Allerdings sind sie sowohl in den Führungspositionen der deutschen Wirtschaft als auch bei Unternehmensgründungen stark unterrepräsentiert. Mit diesen Problemen, die Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug in ihrem Grußwort erläuterte, beschäftigten sich bei „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz“ zwei Vorträge und eine Podiumsdiskussion an der OTH Amberg-Weiden. Zuerst stellte Anna Meyer das Projekt „Inspire Us! Women Entrepreneurs“ vor: Dieses beschäftigt sich im Rahmen einer internationalen Studie mit den Erfahrungen von Frauen, die gegründet haben, und solchen, die es noch wollen. Als Hürden machte die Studie vor allem Probleme bei der Finanzierung, fehlenden Mut, die Rolle der Frau in der Gesellschaft und fehlende Planungssicherheit aus. Hilfreich für Gründerinnen seien dagegen der Erfahrungsaustausch in Netzwerken, Vorbilder, die Unterstützung aus dem persönlichem Umfeld sowie professionelle Förder- und Beratungsprogramme. Sie betonte, dass Frauen ihre Gründungen sehr gut vorbereiten würden und schloss mit dem Fazit: „Jede Frau kann eine Gründerin sein“.

Darauf aufbauend erzählte Laura Berg von ihren Erfahrungen: Sie hat vor vier Jahren das Unternehmen KEKSZauber gegründet, obwohl eine Manufaktur zur Herstellung von individuellen Keksen zuerst nicht Teil ihrer Lebensplanung war. „Doch die Idee hat mich nicht mehr losgelassen“ und bereits am Anfang produzierte sie 60.000 Kekse pro Monat. Sie berichtete von vielen Tiefen und Höhepunkten, die sie sowohl als Gründerin als auch als Chefin erlebte, und empfahl jungen Frauen mit entsprechenden Plänen immer auch den Worst Case einzuplanen. Ihr hatten besonders die Teilnahme an zahlreichen Weiterbildungsangeboten sowie Businessplan-Wettbewerben geholfen, um Feedback und Kontakte zu bekommen. Auch den Wert von eigenen Netzwerken betonte sie: „Gründerinnen haben als Einzelunternehmerinnen häufig die gleichen Probleme, also sollten sie sich gegenseitig unterstützen.“

Anschließend ging es in die Podiumsdiskussion, an der sich noch die Landtagsabgeordnete Annette Karl, die Amberger Gründerin Verena Fitzgerald und Prof. Dr. Christoph Hachmöller für die OTH Amberg-Weiden beteiligten. In dieser stellten sich vor allem die fehlende Sozialversicherung für Gründerinnen als großes Problem heraus, insbesondere bei Schwangerschaft sowie später bei der Rente. Von der Hochschule wünschte sich die Runde vor allem eine stärkere Förderung von Veranstaltungen, Netzwerken sowie mehr praxisnahe Qualifikationsangebote für Kompetenzen wie Präsentieren und Verhandeln. An die Wirtschaft ging die Aufforderung, sich familiengerechter zu organisieren: Nicht nur, damit mehr Frauen Chefinnen werden können, sondern auch damit insgesamt Familie und Beruf besser vereinbar werden.

Organisiert und moderiert wurde die Veranstaltung vom Zentrum für Gender und Diversity der OTH Amberg-Weiden sowie von Grow4Digital, dem studienbegleitenden Zertifikat für Digitalisierung, Innovation und Gründung. Bei Fragen zur Veranstaltung steht Ihnen Projektkoordinator Dr. Bastian Vergnon unter b.vergnon@oth-aw.de oder +49 (961) 382-1915 zur Verfügung.

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news-5503 Thu, 23 May 2019 04:55:00 +0200 Neues Forschungs-BHKW nimmt Betrieb auf https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905235503-neues-forschungs-bhkw-nimmt-betrieb-auf/ Ein weiterer Meilenstein im Technikum des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung: Nach intensiven Vorbereitungen wurde das neue Forschungs-BHKW in Betrieb genommen. Mit der Installation des Forschungs-Blockheizkraftwerks an einem bereits dafür vorgesehenen Prüfplatz wird die Ausstattung des Technikums vervollständigt und die Infrastruktur für geplante Forschungsvorhaben in folgenden Bereichen geschaffen:

  • Untersuchung von gasmotorischen Brennverfahren
  • Erprobung von KWK-Komponenten (Aufladung, Gemischbildung, Zündsysteme, Wärmetauscher, Katalysatorsysteme, …)
  • Erprobung des flexiblen BHKW-Betriebs und verschiedener BHKW-Betriebsstrategien
  • Erprobung gekoppelter Systeme, z.B. Nachverstromung

Um den aktuellen Stand der Technik abzubilden, sollte das Aggregat hierfür unter anderem folgende Spezifikationen erfüllen: Gas-Otto-Motor mit einer elektrischen Leistung von ca. 250 kW mit Magerbrennverfahren, Turboaufladung und Gemischkühlung.

Das Aggregat vom Typ agenitor 406 wurde von der 2G Energy AG geliefert und für die Forschungsarbeiten am Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung speziell ausgerüstet. Nach Installation und erfolgreicher Inbetriebnahme im April wird die Anlage nun in den nächsten Monaten sukzessive mit Messtechnik ausgestattet und in den Forschungsbetrieb überführt.

Wer das Forschungs-BHKW besichtigen möchte, kann gerne mit Projektingenieur Max Becker Kontakt aufnehmen.

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news-5500 Wed, 22 May 2019 11:13:17 +0200 careerday: 106 Firmen auf der Suche nach Nachwuchskräften https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905225500-careerday-106-firmen-auf-der-suche-nach-nachwuchskraeften/ Praktika, Abschlussarbeiten, Berufseinstieg – beim careerday präsentieren sich regionale und überregionale Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen. Ihr Ziel: qualifizierte Nachwuchskräfte finden. Mit 106 Firmenanmeldungen verzeichnete die Karrieremesse der OTH Amberg-Weiden in diesem Jahr erneut einen Aussteller-Rekord. Junge Menschen mit einer akademischen Ausbildung, die fundierte und gefestigte Fachkenntnisse mitbringen, die im Studium bereits die Theorie mit der Praxis verzahnen, die sich in Projekten und Praktika ausprobiert, ihre Stärken erkannt und an ihren Schwächen gearbeitet haben, sind bei Unternehmen gefragt. Beim careerday hatten Studierende die Chance, attraktive Arbeitgeber persönlich zu treffen und sich über Einstiegsmöglichkeiten zu informieren. Aber auch Abschlussarbeiten und Stellen für ein Praxissemester wurden angeboten.

Der careerday wird jedes Jahr von einem Studierendenteam unter Leitung von Uwe Stiegler organisiert. Mit viel Engagement und Einsatz arbeitete dieses Team seit Oktober vergangenen Jahres an den Vorbereitungen für diesen Tag. Die Schirmherrschaft für den careerday 2019 hat Thomas Regnet von der Firma SCHERDEL INNOTEC Forschungs- und Entwicklungs-GmbH übernommen. Die Scherdel Gruppe ist seit Jahren mit der OTH Amberg-Weiden eng verbunden.

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news-5496 Tue, 21 May 2019 18:59:00 +0200 Fünf Jahre Innovative LernOrte (ILO) https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905215496-ole-ilo-fuenf-jahre-innovative-lernorte/ Wenn die richtigen Menschen am richtigen Ort zusammenkommen, ist vieles möglich. Die Innovativen LernOrte (ILO) sind solche Orte. Und vieles war möglich in den vergangenen fünf Jahren. Zeit für ein Netzwerktreffen mit Jubiläumsfeier und Premiere. Lerne lieber ungewöhnlich: ILO sind keine klassischen Außenstellen, sondern Orte der Kreativität, der Inspiration und der Innovation. Sie bieten Studierenden und DozentInnen außergewöhnliche Lernumgebungen, speziell ausgestattete Labore, attraktive Räumlichkeiten und personelle Kompetenzen  – Bedingungen, die Studium und Lehre bereichern.

Die Initiative „Innovative LernOrte“ wurde 2014 bewilligt und durch die Nordbayerninitiative gefördert. Erste ILO waren die Klöster Ensdorf, Plankstetten und Speinshart, mit der BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH kam bald der erste Unternehmens-ILO hinzu. Mittlerweile zählen 18 Innovative LernOrte zum Netzwerk. „Die Einrichtung eines ILOs verdeutlicht immer den engen Schulterschluss zwischen Hochschule und unternehmerischer Praxis“, sagte Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug in ihrem Grußwort. „Wir bündeln durch diese Initiative unsere gemeinsamen Kompetenzen und wir bringen diese Kompetenz in vielen gemeinsamen Projekten aus Lehre, Studium und angewandter Forschung vor Ort zum Ausdruck.“

Premiere: Erster ILO- Award geht an …

Die OTH Amberg-Weiden feiert heuer nicht nur fünf Jahre Innovative LernOrte, sondern auch 25 Jahre Hochschule. Zum doppelten Jubiläum wurde erstmals der ILO-Award verliehen: Prof. Frank Späte erhielt den Preis für seine „Indo-German Summer-Winter School“. Im Rahmen des Projekts treffen sich indische und deutsche Studierende für jeweils eine Woche in Indien bzw. in Deutschland. 2017/18 besuchten die Studierenden das Center for Renewable Energies“ (CRE) in Mithradham, übrigens auch ein ILO, 2018/19 das Malaviya National Institute of Technology (MNIT) in Jaipur. Die indischen KommilitonInnen kamen zum Gegenbesuch an die OTH Amberg-Weiden. Gemeinsam arbeiteten die Studierenden an Projekten zu Erneuerbaren Energien, Energieeffizienten Gebäuden und nachhaltiger Dorfentwicklung. Auch 2019/20 findet die Summer-Winter School wieder statt.

Neu im Netzwerk

In den vergangenen Monaten durfte die OTH Amberg-Weiden zwei neue LernOrte begrüßen: die IRS Systemtechnik GmbH und Siemens Amberg.

Die IRS Systemtechnik GmbH hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von Testsystemen spezialisiert, die unter anderem beim Testen von Prototypen, beim End-of-Line-Testing oder bei Lebensdauer-Tests zum Einsatz kommen. Siemens Amberg ist der erste ILO mit zwei Standorten: Ein Labor wird auf dem Campus der OTH in Amberg und das andere in dem digitalen Besucherzentrum der Siemens AG in Amberg entstehen. In den Laboren werden Siemens-MitarbeiterInnen und Studierende an Methoden zur Entwicklung digitaler Technologien arbeiten. Die WissenschaftlerInnen der Hochschule profitieren dabei von einer hochmodernen Forschungsumgebung – Studierende können die Hightech-Ausstattung für Projekt- oder Abschlussarbeiten nutzen.

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news-5497 Tue, 21 May 2019 15:30:28 +0200 InvestDay 2019: OTH Amberg-Weiden auf Platz 2 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905215497-investday-2019-oth-amberg-weiden-auf-platz-2/ Beim grenzüberschreitenden InvestDay bewertete dieses Jahr eine internationale Jury aus InvestorInnen, BranchenexpertInnen und Lehrpersonal zehn Geschäftsmodelle nach Originalität, Machbarkeit und Wachstumschancen. Der Businessplan-Wettbewerb fand zum zweiten Mal in Budweis statt, wo Studierende der Südböhmischen Universität Budweis, der Westböhmischen Universität Pilsen, der TH Deggendorf und der OTH Amberg-Weiden um mehrere Preise kämpften. Nach dem 3. Platz für die OTH Amberg-Weiden im letzten Jahr erreichte die Betriebswirtschaftsstudentin Katharina Stör mit ihrem Projekt „Gummibärchen-Konfigurator“ dieses Mal sogar den zweiten Platz. Auf einer Online-Plattform sollen potentielle KundInnen ihre Lieblingsgummibärchen selbst designen und bestellen können. Filtermöglichkeiten, zum Beispiel nach zucker- oder glutenfreien Varianten sowie verschiedene Geschmacksrichtungen sorgen neben Form und Größe für eine große Auswahl. Die ersten Prototypen erfreuten sich großer Beliebtheit.

Ebenfalls für die OTH Amberg-Weiden trat der Wirtschaftsingenieurstudent Christian Blank an und stellte seine App „Green Future“ vor, die Spenden von Firmen im Bereich Nachhaltigkeit transparent machen soll. Für ihn war die Veranstaltung vor allem wichtig, um Erfahrungen zu sammeln, zum Beispiel, wenn es darum geht, „den Pitch vor Leuten vorzubereiten, einen Businessplan zu schreiben oder sich generell auch mit den unangenehmen Arbeiten bei einer Gründung zu beschäftigen.“

Durch den Wettbewerb begleitete die Studierenden Start-up Coach Alexander Herzner aus dem Projekt „Grow4Digital“. Er resümierte, dass „dieser Erfolg zeigt, dass wir im Rahmen von „Grow4Digital“ die relevanten Inhalte lehren, um unsere Studierenden auf den späteren Gründerweg vorzubereiten.“

Der InvestDay ist Teil des ETZ Ziel Projekts Studykom zur Stärkung der beruflichen Chancen auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt. Das Projekt bietet zusätzlich Hilfe bei der Praktikumssuche in der Tschechischen Republik.

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news-5495 Tue, 21 May 2019 14:20:33 +0200 Von China in die Oberpfalz: Forschungssemester von Jin Tianyu am KoKWK https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905215495-von-china-in-die-oberpfalz-forschungssemester-von-jin-tianyu-am-kokwk/ Die OTH Amberg-Weiden und die Jiangsu University in Zhenjiang, China, blicken mittlerweile auf eine 16-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Im Jahr 2016 wurde als neue Plattform für gemeinsame Forschungsarbeiten und den Austausch von Professoren und Studierenden ein „Joint Laboratory on Combined Heat and Power” ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Kooperation verbringen jährlich Studierende der Jiangsu University ein halbes Forschungssemester am Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung der OTH Amberg-Weiden. In diesem Sommersemester unterstützt uns Jin Tianyu, B. Eng. von der School of Automotive and Traffic Engineering der Jiangsu University. Zusammen mit den Ingenieuren des KoKWK und des Instituts für Energietechnik untersucht Jin Tianyu das hydraulische Einspritzverhalten neuartiger synthetischer Kraftstoffe. Diese Kraftstoffe lassen sich über Power-to-X Konzepte aus regenerativen Energien herstellen und weisen zudem sehr günstige Verbrennungseigenschaften und Emissionscharakteristika auf. Die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für den Einsatz dieser Kraftstoffe in Dual-Fuel-Motoren für die Kraft-Wärme-Kopplung und sollen in gemeinsame Publikationen und künftige Projektanträge mit der Jiangsu University einfließen.

In der Vorlesung „Rationelle Energienutzung“ von Prof. Dr. Markus Brautsch konnte Jin Tianyu die Studienmöglichkeiten und Forschungsschwerpunkte der Jiangsu University vorstellen. Außerdem beschrieb er sehr anschaulich das studentische Leben und die kulturellen Besonderheiten in China. Jin Tianyu ist noch bis Ende Mai an der OTH AW und wird bei seiner Abschlusspräsentation am KoKWK die gemeinsam erbrachten Forschungsergebnisse der vergangenen Monate vorstellen.

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news-5499 Tue, 21 May 2019 09:40:00 +0200 Studierende besuchen Fachmesse für Medizintechnik in Stuttgart https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905215499-studierende-besuchen-fachmesse-fuer-medizintechnik-in-stuttgart/ Die T4M – Technology for Medical Devices öffnete zum ersten Mal ihre Tore in Stuttgart und zeigte den ganzen Pioniergeist der Medizintechnikbranche – das wollten sich auch Nachwuchstalente aus Weiden nicht entgehen lassen. 19 Studierende aus den Studiengängen Medizintechnik und Internationales Technologiemanagement lernten in Stuttgart, Firmen sowie deren Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich der Medizintechnik kennen. Moderne, attraktive Stände und spannende Exponate prägten das Bild der T4M. Das vielseitige Rahmenprogramm bestand aus Fachvorträgen, Guided Tours, Workshops und täglichem XING Breakfast. Zu den Highlights zählten auch die Präsentationen von mehr als 50 Nachwuchsunternehmern in der T4M-Startup World. Die Studierenden nahmen an der Führung „Kunststoffe in der Medizintechnik“ teil und hörten sich Vorträge zu den Themen Digitalisierung, personalisierte Medizin, Kunststoff, Reinigung und additive Fertigung an.

Die BME Hochschulgruppe hat die Fahrt organisiert. Dabei wurde sie von der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen finanziell unterstützt. Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) kooperierte erstmals mit einer Medizintechnikmesse und veranstaltete sein Format „BME-Forum Einkauf in der Medizintechnik“ samt angebundenen Workshop auf der T4M. Daher war es selbstverständlich, dass zwei der Mitglieder der Weidner BME Hochschulgruppe auch einmal in der BME Buyers Lounge vorbeischauten. 

Von den Studierenden gab es positives Feedback, die Messe hat ihnen einen sehr guten Überblick der Branche gegeben und war daher ein voller Erfolg.  

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news-5498 Tue, 21 May 2019 06:15:00 +0200 Chinesische Delegation an der OTH Amberg- Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905215498-chinesische-delegation-an-der-oth-amberg-weiden/ Vergangene Woche besuchte eine Delegation chinesischer RepräsentantInnen die OTH Amberg-Weiden. Die BesucherInnen kommen aus Bildungsinstitutionen, die in enger Kooperation zu Siemens Nürnberg (Digital Factory Division, Factory Automation) stehen. Die VertreterInnen der verschiedenen Hochschuleinrichtungen verschafften sich einen Überblick über die Hochschule in Amberg. Außerdem zeigte Dr. Annabelle Wolff, Leiterin des International Office, mögliche internationale Kooperationsmöglichkeiten auf. Hier zeigten einige der VertreterInnen großes Interesse an einer zukünftigen Zusammenarbeit mit der Hochschule.

Im Anschluss an die Präsentation der Hochschule besichtigte die Gruppe das Automatisierungstechnik- und Robotik-Labor von Prof. Dr.-Ing. Matthias Wenk und besuchte die verschiedenen Stände des am Campus in Amberg stattfindenden careerday.

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news-5491 Mon, 20 May 2019 14:41:11 +0200 Fakultät EMI verabschiedet 110 Studierende https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905205491-fakultaet-emi-verabschiedet-110-studierende/ Aller Abschied fällt schwer. Und bestimmt kullerte die ein oder andere Träne über die Wange, als die Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik 110 Absolvierende verabschiedete. Tränen der Rührung, Tränen vor Lachen. Denn so eine Veranstaltung ist ein emotionales Großereignis… Prof. Dr. Dipl.-Ing. Maximilian Kock, Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, stellte in seiner Rede die Frage, was einen Menschen antreibt. Geld, so seine Antwort, ist es in erster Linie nicht. Sondern „der Glaube an eine Sache, an eine Idee, an eine Überzeugung. Dies ist für viele Kritiker, die in den engen monetären Denkschulen aus Volks- und Betriebswirtschaftslehre verharren, häufig nur schwer nachzuvollziehen.“ Viele Projekte, fuhr Prof. Dr. Dipl.-Ing. Maximilian Kock fort, scheitern nicht an den technischen Möglichkeiten, sondern der schlechten Kommunikationsstrategie. Das heißt: Es gelingt nicht, die mit dem Projekt verbundenen Emotionen adäquat und überzeugend zu übermitteln. „Deswegen mein zweiter Appell an Sie: Investieren Sie Zeit in Ihr Gegenüber, hören Sie zu und bereichern Sie durch Ihr erworbenes Wissen und Ihre optimierten Fähigkeiten des kreativen Kommunizierens das Leben anderer Menschen mit neuen Ideen und innovativer Technik.“

Für Lachtränen sorgte Matthias Janko, der stellvertretend für die Studierenden gesprochen hat. „Sachen fallen runter und Strom schmeckt aua“, so die Quintessenz nach sieben bis neun Semestern Vorlesungen, Praktika und Übungen. Folgende Gründe gibt es in seinen Augen, Elektrotechnik zu studieren. „Die einen wollen einen sicheren Job mit guter Bezahlung, die anderen wollen den Iron Man-Anzug nachbauen. Aber jeder einzelne von uns hat studiert, um hier und jetzt, mit Stolz, und vor allem auch das erste Mal mit Recht, sagen zu können: Trust me I'm an engineer!“

Die OTH Amberg-Weiden freut sich auf den ersten Iron Man-Anzug aus der Oberpfalz und wünscht allen 110 Absolventinnen und Absolventen einen guten Start ins Berufsleben!

Ach ja: Absolvierende und Studierende, die das geheime Passwort kennen, können hier alle Bilder der Veranstaltung herunterladen und anschauen.

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news-5490 Mon, 20 May 2019 11:50:13 +0200 Herausforderungen der technologischen Voraussage https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905205490-herausforderungen-der-technologischen-voraussage/ Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Niemand weiß das besser als Bill Gates. Der Microsoft-Gründer orakelte, dass das Internet nur ein Hype und das Spam-Problem in zwei Jahren gelöst sei. Warum ist der Blick in die Zukunft so schwer? Und wie kann er trotzdem gelingen? Gute Fragen … ... gute Antworten gab Prof. Dr. Steffen Wettengl von der TH Ulm in der Vorlesung „Technologie- und Innovationsmanagement“ von Prof. Dr. Thomas Tiefel. Der Wissenschaftler referierte im Masterstudiengang Innovationsfokussierter Maschinenbau über Herausforderungen der technologischen Voraussage. Er zeigte, wie und warum sich radikale Systeminnovationen als Etappenprozess darstellen. Das veranschaulichte er anhand der Beispiele digitale Fotografie, Brennstoffzelle und autonomes Fahren.

Prof. Dr. Steffen Wettengl arbeitete auch heraus, welche Gefahren zu großer Technologieoptimismus oder -pessimismus für Unternehmen mit sich bringen. Dies verdeutlichte er am Beispiel der Elektromobilität, dem Internetprotokoll IPv6 und dem Transrapid. Abschließend wies er darauf hin, dass Innovationen nicht nur das Ergebnis technischer, sondern vor allem auch sozialer Prozesse sind und dabei die Dimensionen Mensch und Gesellschaft berücksichtigt werden müssen.

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news-5493 Mon, 20 May 2019 07:27:00 +0200 Schülergruppen aus Istanbul und Tallinn an der OTH Amberg- Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905205493-schuelergruppen-aus-istanbul-und-tallinn-an-der-oth-amberg-weiden/ Die OTH Amberg-Weiden arbeitet seit einigen Monaten mit der Organisation BayBIDS zusammen, die die Kooperation zwischen den bayerischen Hochschulen und den Deutschen Auslands- und Partnerschulen fördert. Im Rahmen der Zusammenarbeit besuchten zwei Schülergruppen die OTH Amberg-Weiden. Eine Gruppe kam aus einer deutschen Schule in Istanbul, die andere aus einer deutschen Schule in Tallinn. Beim Besuch der Hochschule erklärten MitarbeiterInnen des International Office, wie das Studium an der OTH Amberg-Weiden verläuft und welche begleitenden Maßnahmen es für internationale Studierende gibt. Außerdem nutzen die SchülerInnen die Möglichkeit, Labore am Campus in Amberg und in Weiden zu besichtigen. Das Programm wurde durch eine Stadtführung durch Amberg und Weiden abgerundet.

Ziel von BayBIDS ist es, SchülerInnen für ein Studium in Bayern zu gewinnen. Mit einem Besuch an verschiedenen bayerischen Hochschulen und Universitäten können sich Schülerinnen und Schüler von einer deutschen Schule im Ausland bereits frühzeitig ein Bild von einem Studium an einer der bayerischen Hochschulen machen und aus erster Hand den Studienalltag kennenlernen. Die SchülerInnen haben sehr gute deutsche Sprachkenntnisse, ein hohes Leistungsniveau und durch den Abschluss an einer deutschen Schule im Ausland auch eine direkte Hochschulzugangsberechtigung.

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news-5492 Fri, 17 May 2019 15:50:00 +0200 Antrittsbesuch: Dr. Rolf-Dieter Jungk informiert sich über die OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905175492-antrittsbesuch-dr-rolf-dieter-jungk-informiert-sich-ueber-die-oth-amberg-weiden/ Ministerialdirektor Dr. Rolf-Dieter Jungk, der neue Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, ist am 14. Mai 2019 an die OTH Amberg-Weiden gekommen. Das Programm des rund dreistündigen Austausches umfasste neben der Diskussion mit der Hochschulleitung die Vorstellung der Kompetenzen mit dem Schwerpunkt Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, verbunden mit einer Präsentation ausgewählter Labore der Fakultäten Elektrotechnik, Medien und Informatik sowie Maschinenbau/Umwelttechnik auf dem Campus Amberg. Bei seinem Amtsantritt im Januar habe sich Ministerialdirektor Dr. Rolf-Dieter Jungk vorgenommen, in seinem ersten Amtsjahr alle bayerischen Hochschulen zu besuchen. „Das ist wichtig und wertvoll, denn über die Zukunft der Hochschulen kann man nur mitreden, wenn man sie gesehen und mit den Präsidentinnen und Präsidenten gesprochen hat“, so Jungk zu Beginn seines Besuchs.

Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug betonte bei ihrer Begrüßung des hochrangigen Gastes aus München in einer Darstellung der aktuellen Entwicklungen sowie Strategien zusammen mit den weiteren Mitgliedern der Hochschulleitung den Fokus auf die Qualität in Kernaufgaben, die Herausforderungen heute und in Zukunft sowie die hiermit verbundenen, definierten Handlungsfelder. So kann die Hochschule auf 25 Jahre ihrer Gründung zurückblicken, mit einem heutigen Angebot von 32 Studiengängen, in die aktuell rund 3.000 Studierende eingeschrieben sind. Im Rückblick und auch Ausblick bestehen die aktuellen Herausforderungen der Hochschule und ihrer Region in der demographischen Entwicklung, im Standort in einem ländlichen Raum, in der Digitalisierung, Globalisierung und dem Erfordernis der Nachhaltigkeit. „Unsere Strategie umfasst daher insbesondere die Themenfelder Studium und Lehre, Angewandte Forschung und Transfer, Weiterbildung, die Bildungs-, Wissens- und Technologieregion Oberpfalz sowie unsere Sichtbarkeit“, so Präsidentin Prof. Dr. Klug.

Im Rahmen von Laborführungen auf dem Campus bei Prof. Dr. Matthias Wenk, Prof. Dr. Markus Brautsch (Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung), Prof. Dr. Daniel Loebenberger und Vizepräsident Prof. Dr. Alfred Höß – jeweils mit MitarbeiterInnen –  wurden die Kernfelder der weiteren Positionierung bis hin zu den Alleinstellungen der OTH Amberg-Weiden vorgestellt.

Vor diesem Hintergrund wurden mit Ministerialdirektor Dr. Jungk Strategieansätze im Rahmen der weiteren Schärfung des Profils der OTH Amberg-Weiden bis hin zu einer Verankerung individueller Initiativen in den neuen Zielvereinbarungen 2019 – 2022 der bayerischen Hochschulen mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst diskutiert. Eine zentrale Rolle besitzt hierbei das Konzept „Digitaler Campus“ der OTH Amberg-Weiden, das in vier Ausbaustufen mit finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Bayern in Personal und Investitionsmitteln diesen Weg in die digitale Gesellschaft vorbereitet und in den kommenden Jahren umsetzen wird.

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news-5474 Thu, 09 May 2019 13:52:47 +0200 Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung auf 9. Bamberger Energiemesse https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905095474-kompetenzzentrum-kraft-waerme-kopplung-auf-9-bamberger-energiemesse/ Die Energiemesse der Klima- und Energieagentur Bamberg gehört zu den bekanntesten Treffpunkten, wenn es um erneuerbare Energien, Energieeinsparung und Energieeffizienz geht – mehr als 60 nationale und internationale Aussteller präsentieren hier ihre Produkte. Auch das Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung der OTH Amberg-Weiden war vor Ort und stellte aktuelle Forschungsthemen vor. B. Eng. Laura Weber und M. Eng. Michael Hebauer sprachen mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern am Stand der OTH Amberg-Weiden. Sie informierten dabei über Ziele und Forschungsfelder des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung. Außerdem knüpften sie Kontakte zu Anwenderinnern und Anwendern.

Der Landkreis Bamberg ist ein wichtiger Partner des Kompetenzzentrums KWK für die Umsetzung der Forschungsergebnisse in die kommunale Praxis und einer der Vorreiter der Energiewende in Bayern. Das Engagement des Landkreises Bamberg im Klimaschutz wurde mit dem Bayerischen Energiepreis 2016 ausgezeichnet.

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news-5475 Wed, 08 May 2019 18:53:00 +0200 25 Jahre OTH Amberg-Weiden: Start ins Jubiläumsjahr! https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905085475-25-jahre-oth-amberg-weiden-start-ins-jubilaeumsjahr/ Die Gründung der Hochschule am Doppelstandort Amberg-Weiden am 1. Mai 1994 war und ist eine Erfolgsgeschichte. Die Anfänge mit zwei Studiengängen und 127 Studierenden noch klein, so entwickelte sich die damalige Fachhochschule Amberg-Weiden innerhalb von 25 Jahren zu einer Technischen Hochschule mit 32 Studiengängen an vier Fakultäten und über 3.000 Studierenden. „Hier werden die Fachkräfte, die unser Arbeitgeber vor Ort benötigen, fundiert ausgebildet“, bestätigte MdL Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, bei der Festveranstaltung Siemens Innovatorium. Vor 25 Jahren hat die gesamte Region die Herausforderung angenommen, eine Hochschule zu gründen. „Um eine Hochschule in einer Region zu etablieren, in der es bislang eine solche nicht gegeben hatte, dazu braucht es Menschen wie unseren Gründungspräsidenten August Behr, der die Ärmel hochkrempelt, der anpackt, der andere mitziehen kann, der überzeugt“, blickt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, in die Anfänge zurück.  „Ohne die Maurermeister Hans Zehetmair, August Behr und Erich Bauer hätte es das Fundament unserer Hochschule nie gegeben, sie haben nicht nur den Keller, sondern mindestens das Erdgeschoß und den ersten Stock gebaut.“ Und die Hochschule steht auf festen Füßen. „Die OTH Amberg-Weiden ist ein Innovationsmotor der Region und ein Partner der regionalen Betriebe. Die Professorinnen und Professoren forschen gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Studentinnen und Studenten mit starkem Anwendungsbezug. Dies dient auch den klein- und mittelständischen Unternehmen, die über keine eigenen großen Forschungsabteilungen verfügen“, würdigte Staatsminister Sibler das Engagement der OTH Amberg-Weiden.

Oberbürgermeister Michael Cerny, Stadt Amberg, gratulierte der OTH Amberg-Weiden nicht nur zum 25. Geburtstag, sondern zu dem, was durch sie in den 25 Jahren in den beiden Städten und der Region passiert ist. „Wir haben von der Hochschule profitiert! Die Gründung war für unsere Region ein Jahrhundertereignis.“
In einer Podiumsdiskussion mit Staatsminister Bernd Sibler, Staatsminister a. D. Dr. Hans Zehetmair, Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Stadt Weiden, und Dipl.-Kfm. Christian Engel, BHS Corrugated GmbH, wurde weit zurück in die Vergangenheit geblickt. Der ehemalige Wissenschaftsminister Hans Zehetmair erzählte, wie er den deutschen Wissenschaftsrat umstimmte, den Doppelstandort zu befürworten. Was hat die Hochschule für die Wirtschaft gebracht, was für die beiden Städte? Diese Fragen stellte Moderator Prof. Sigmund Gottlieb der Diskussionsrunde.

Franz Mende, Vorsitzender des Amberger Fördervereins, und Günther Kamm, Vorsitzender des Weidener Fördervereins, begrüßten die Gäste im Vorfeld der Festveranstaltung bei Empfang. Für einen Rückblick der etwas anderen Art sorgten Hubert Treml und Sepp Zauner.

Impressionen und ein Video, das Medientechnikstudierende zum 25-jährigen Jubiläum erstellt haben, sowie den Veranstaltungskalander im Jubiläumsjahr finden Sie hier.

 

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news-5467 Tue, 07 May 2019 11:32:37 +0200 Praktikum bei Škoda Auto a.s. in Tschechien https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905075467-praktikum-bei-skoda-auto-a-s-in-tschechien0/ Die OTH Amberg-Weiden pflegt seit mehreren Jahren enge Kontakte zu Škoda Auto a.s. in Tschechien. Jedes Jahr besuchen Škoda-MitarbeiterInnen die Hochschule. Sie stellen die Firma vor, führen Bewerbungsgespräche durch und wählen geeignete KandidatInnen für das Praktikum aus. Auch in diesem Jahr konnten sich Studierende der OTH Amberg-Weiden aller Studiengänge für ein Praktikum beim Autohersteller bewerben, vergangene Woche fanden die Vorstellungsgespräche statt. Die Auswahlgespräche plante und koordinieret Dr. Ladislava Holubová, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen.

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news-5465 Mon, 06 May 2019 18:30:00 +0200 Kooperationsvereinbarung: Siemens Amberg wird Innovativer LernOrt (ILO) https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905065465-kooperationsvereinbarung-siemens-amberg-wird-innovativer-lernort-ilo/ Siemens Amberg und die OTH Amberg-Weiden arbeiten und forschen seit vielen Jahren zusammen, vor allem in den Bereichen Automatisierungstechnik, Robotik und Digitalisierung in der Industrie. Die enge Kooperation bauen beide Partner jetzt weiter aus – Siemens Amberg wird Innovativer LernOrt (ILO) der Hochschule. Und dieser ILO wird etwas Besonderes werden, denn es wird der erste bilaterale ILO mit zwei Standorten sein: Ein Labor wird auf dem Campus der OTH in Amberg und das andere wird in dem digitalen Besucherzentrum der Siemens AG in Amberg entstehen. Am vergangenen Freitag haben Günter Jakesch, Sprecher der Betriebsleitung Siemens Amberg, Ramona Grosser, Personalleiterin Siemens Amberg, Dr. Gunter Beitinger, Betriebsleitung Siemens Amberg, und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, die Kooperationsvereinbarung unterschrieben.

„Unsere langjährige Zusammenarbeit zeichnet sich durch gegenseitiges Vertrauen und durch Innovation aus. Gerade in der Forschung arbeiten wir sehr eng zusammen und treiben viele Projekte gemeinsam voran. Wissenstransfer und Digitalisierung sind die Zukunftsfelder, die bei diesem LernOrt ausschlaggebend sind“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, bei der Vertragsunterzeichung. „Der Siemens-Standort Amberg gilt international als Vorzeigestandort für Industrie 4.0-Anwendungen“, so die Personalleiterin Ramona Grosser. „Digitalisierung erfordert nicht nur digitale Technologien, sondern auch neue Arbeitsweisen und digital geschulte Nachwuchskräfte. Hier arbeiten die OTH und Siemens Hand in Hand – sei es bei neuen Studienbildern, sei es bei der Vermittlung theoretischer und praktischer Lerninhalte.“

In den Laboren werden Siemens-MitarbeiterInnen und Studierende an Methoden zur Entwicklung digitaler Technologien arbeiten. Die WissenschaftlerInnen der Hochschule profitieren dabei von einer hochmodernen Forschungsumgebung – Studierende können die Hightech-Ausstattung für Projekt- oder Abschlussarbeiten nutzen. Die Labore sind ein wichtiger Bestandteil des Konzepts „Digitaler Campus“ an der OTH Amberg-Weiden. Und weil Siemens Amberg nicht nur der erste bilaterale ILO sein wird, sondern die Kooperation noch um den Aspekt der Weiterbildung für Siemens-MitarbeiterInnen erweitert wird, profitiert auch Siemens Amberg von der besondern Form der Kooperation im Rahmen der Innovativen LernOrte.

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news-5468 Mon, 06 May 2019 09:29:00 +0200 Krypto-Tag in Berlin: Netzwerk für Nachwuchswissenschaftler https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905065468-krypto-tag-in-berlin-netzwerk-fuer-nachwuchswissenschaftler/ Die angewandte Kryptographie spielt eine Schlüsselrolle beim Schutz vertraulicher Daten. Wer mit Cyberkriminellen Schritt halten will, muss up to date sein. Der Krypto-Tag bot Gelegenheit zum Wissensaustausch und Netzwerken. Die Veranstaltung ist eine zentrale Aktivität der GI-Fachgruppe Angewandte Kryptologie und wurde von Prof. Dr. Daniel Loebenberger, OTH Amberg-Weiden, mitorganisiert. Der Krypto-Tag richtet sich an NachwuchswissenschaftlerInnen im Bereich Kryptographie und IT-Sicherheit. Sie haben die Möglichkeit, Wissen auszutauschen sowie Kontakte zu Hochschulen und Industrie aufzubauen. Studierende, DoktorandenInnen und ForscherInnen stellen auf der Veranstaltung ihre Ideen und Forschungsergebnisse in Präsentationen vor. Thematisch wird dabei ein breites Spektrum aus dem Bereich der Kryptographie oder IT-Sicherheit abgedeckt.

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news-5471 Thu, 02 May 2019 13:45:00 +0200 Menschenkicker-Turnier: And the winner is … Captain Cock https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201905025471-menschenkicker-turnier-and-the-winner-is-captain-cock/ Es ist weder ein Tischfußball, noch wird den Kickern auf den Kopf getippt, um den Ball zu schießen: Beim Menschenkicker klammern sich die SpielerInnen an die Stange, nur die Füße dürfen benutzt werden. Gar nicht so einfach, aber enorm spaßig! Diesen Spaß organisiert einmal im Jahr die Fachschaft Amberg. Beim diesjährigen Menschenkicker-Turnier sind sieben Mannschaften angetreten. Aufgeteilt in zwei Gruppen hieß es zunächst pro Gruppe Jeder gegen Jeden. Die beiden bestplatzierten Teams je Gruppe zogen direkt ins Halbfinale ein. Das Team von Technik ohne Grenzen sowie die Spieler von „Verhaftet wegen besoffen“ qualifizierten sich direkt für’s Halbfinale. Die Zweit- und Drittplatzierten spielten in einem Viertelfinale um den Einzug ins Halbfinale. Hier scheiterte die Hochschulverwaltung mit 1:5 gegen „Captain Cock und seine Pornopiraten“, Studierende des Running Snail Racing Teams. Die Fachschaft wiederum scheiterte in einer Golden-Goal-Verlängerung. Im Halbfinale trafen dann die Snails alias Captain Cock auf Technik ohne Grenzen und zeigte diesem Team die Grenzen. 6:2 war hier das Endergebnis. „Verhaftet wegen Besoffen“, im Halbfinale noch auf freiem Fuß, besiegte das Team Multivatimin. Im Finale besiegte Captain Cock  das „Verhaftet wegen Besoffen“-Team mit  einem spektakulären 5:0. Aber wie heißt es am Ende immer: Dabei sein ist alles!

Und ganz leer ging es dann doch nicht nach Hause: Alle SpielerInnen der Teams im Halbfinale bekamen ein Geschenk der Fachschaft: Sie konnten sich zwischen Kaffeebechern und Eintrittskarten für das Kurfürstenbad entscheiden.

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news-5436 Tue, 30 Apr 2019 17:08:56 +0200 Tradition trifft Zukunft: Innovationsprozesse bei STAEDTLER https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904305436-tradition-trifft-zukunft-innovationsprozesse-bei-staedtler/ Beim Schreibgerätehersteller STAEDTLER trifft Tradition auf Innovation. Wie, erklärte Dr. Alexander Vyhnal an der OTH Amberg-Weiden am Standort Amberg. Der Bereichsleiter Forschung & Entwicklung bei STAEDTLER besuchte die Hochschule auf Einladung von Prof. Dr. Thomas Tiefel. Im Rahmen der Vorlesung „Technologie- und Innovationsmanagement“ referierte er im Masterstudiengang „Innovationsfokussierter Maschinenbau“ zum Thema „Technologien, Produktinnovationen und Innovationsprozesse in der Schreibgeräteindustrie“. Dr. Alexander Vyhnal zeigte anschaulich, wie ein großes Traditionsunternehmen im angestammten Bereich der klassischen Schreibgeräte mittels Material- und Verfahrensinnovationen erfolgreich bleiben kann, wenn es gelingt, Produktinnovationen mit hohen Kundennutzen wie den WOPEX-Bleistift herzustellen.

Darüber hinaus erläuterte der Gastreferent, wie STAEDTLER seine spezifischen Kompetenzen im Zuge der digitalen Transformation nutzt. So wurde beispielsweise für Samsung in einem agilen Innovationsprozess innerhalb weniger Monate der Stift „Noris digital“ für das Schreiben auf Samsung-Geräten entwickelt.

Die Brücke zwischen analoger und digitaler Welt wurde auch mit neuartigen „Learn to write“-Systemen für Tablets geschlagen. Dies geschah in einer Kooperation mit der auf Bildungsmedien spezialisierten Firma Cornelsen. Als weitere Innovation ermöglicht STAEDTLER der Zielgruppe von Sechs- bis Zwölfjährigen ihre Füllfederhalter mittels der App 3Dsigner und der 3D-Drucktechnik zu individualisieren.

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news-5434 Tue, 30 Apr 2019 16:03:27 +0200 Austausch: University Center of Energy Efficient Buildings und Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904305434-austausch-university-center-of-energy-efficient-buildings-und-kompetenzzentrum-fuer-kra/ Das „University Center of Energy Efficient Buildings (UCEEB)“ an der Technischen Universität in Prag (CTU) und das Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) an der OTH Amberg-Weiden werden ihre Zusammenarbeit ausbauen – bei einem Treffen in Tschechien loteten sie entsprechende Möglichkeiten aus. Die beiden Hochschulen kooperieren seit 2018 im Rahmen des BTHA-Forschungsprojektes „Low cost turboexpanders for decentralized energy applications – possibilities of 3D print manufacturing from modern plastic materials“ zusammen. BTHA steht für Bayerisch-Tschechische-Hochschulagentur. Im Herbst letzten Jahres besuchte eine Delegation des UCEEB das Kompetenzzentrum KoKWK, um zukünftige Aufgaben für eine intensivierte Zusammenarbeit zu diskutieren. Vor wenigen Wochen kamen Dipl.-Ing.  Raphael Lechner M.Sc., Prof. Frank Späte und Prof. Dr. Andreas P. Weiß zum Gegenbesuch nach Tschechien. In der UCEEB am Stadtrand von Prag besichtigten sie die Forschungseinrichtungen und diskutierten mit den Prager KollegInnen weitere Kooperationsmöglichkeiten.

Die KollegInnen aus Tschechien wollen Projekte im Bereich Abwärmeverstromung mittels ORC (Organic Rankine Cycle) formulieren und dabei Prof. Dr. Andreas P. Weiß für die Turbinentechnik einbinden. Die vom Institut für Energietechnik (IfE) sehr erfolgreich betriebenen Energieeffizienz-Netzwerke sollen mittels UCEEB nach Möglichkeit nach Tschechien ausgeweitet bzw. „exportiert“ werden.

Auch im Bereich der Lehre und Ausbildung wird eine Zusammenarbeit angestrebt. Prof. Frank Späte wird bei einem tschechischen Programm zur Ausbildung von Gebäude-EnergieberaterInnen mitwirken. Auch die Durchführung von Praktika und Abschlussarbeiten am UCEEB soll für Studierende der OTH Amberg-Weiden möglich gemacht werden.

Das Projekt wird durch die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur aus Mitteln der Bayerischen Staatskanzlei mit 75.000 € über drei Jahre gefördert.

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news-5466 Tue, 30 Apr 2019 06:55:00 +0200 Kinder-Uni: Energie clever nutzen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904305466-kinder-uni-energie-clever-nutzen/ Alle reden vom Energiesparen. Aber kann man Energie wirklich sparen, also in guten Zeiten etwas zur Seite legen, um es bei Bedarf abzurufen? Ganz so einfach geht das nicht! Bei der Kinder-Uni wurde gezeigt, wie uns Energie im Alltag begegnet und wie man sinnvoll damit umgeht. Idealer Forschungsort für das Thema Energie ist der, wo die Energie herkommt. In Amberg sind das die Stadtwerke. Und so trafen sich die NachwuchsforscherInnen bei dieser Kinder-Uni bei den Stadtwerken Amberg. Prof. Dr. Frank Späte und Dipl.-Phys. Manfred Bauer machten unter anderem die Wärmeleitung „spürbar“ und auf dem Energiefahrrad wurde selbst Energie „erstrampelt“. Zum Abschluss können die TeilnehmerInnen sich an einem Modell-Dorf selbst als „Energiemanager“ erproben.
 

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news-5423 Mon, 29 Apr 2019 15:26:03 +0200 Volles Programm: Business Week und Sprachkurs in Pilsen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904295423-volles-programm-business-week-und-sprachkurs-in-pilsen/ Mehrere Studierende der OTH Amberg-Weiden nutzten im März die Semesterferien, um mit der Business Week und dem Sprachkurs Tschechisch für Anfänger an der Westböhmischen Universität Pilsen zwei Module des gemeinsamen Zertifikats „Studykom“ zu absolvieren. An diesem Projekt sind außerdem die Technische Hochschule Deggendorf und die Südböhmische Universität Budweis beteiligt. Zuerst beschäftigten sich Studierende aus vier Hochschulen in der Business Week eine Woche mit agilem Projektmanagement. „Vor allem die Vorträge zu Design Thinking und Zeitmanagement waren sehr interessant,“ erzählte der Wirtschaftsingenieurstudent Philipp Mattes: „Insgesamt war es ein volles Programm mit sehr guten Vorträgen.“ Exkursionen zur Pilsener Brauerei und VTP/Diebold Nixdorf rundeten das Programm ab.

Darauf folgte der einwöchige Sprachkurs Tschechisch für Anfänger. Dieser stieß bei den Studierenden ebenfalls auf positive Resonanz: „Der Unterricht mit drei Lehrern und ihren unterschiedlichen Ansätzen war sehr gut“, zog der Umwelttechnik-Student Maximilian Leitl sein Fazit. Einen Tag Freizeit nutzte die Gruppe aus Studierenden der OTH Amberg-Weiden und der TH Deggendorf, „um in die Stadt zu gehen“. Hier boten die Dozierenden Stadtführungen an, zum Beispiel durch den Pilsener Untergrund. Dabei konnten die Studierenden das Gelernte schon umsetzen: „Nach dem Weg fragen können wir jetzt,“ erklärte die Medientechnik-Studentin Vera Kaltenecker lachend.

Das Projekt Studykom fördert die Berufschancen im bayerisch-tschechischen Grenzraum. Zum Beispiel unterstützt das Projekt bei der Suche nach Praktika in der Tschechischen Republik. Bei Fragen wenden Sie sich an den Projektkoordinator, Dr. Bastian Vergnon.

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news-5425 Mon, 29 Apr 2019 10:24:00 +0200 Qualitätsmanagement in Unternehmen: Alumni der Medizintechnik berichten https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904295425-qualitaetsmanagement-in-unternehmen-alumni-der-medizintechnik-berichten/ Was sieht die praktische Arbeit von IngenieurInnen in der Wirtschaft aus? Diese Frage stellen sich viele Studierende, die nach ihrem Abschluss in einem Unternehmen in die Karriere starten möchten. Antworten erhielten sie von den Alumni Isabella Jentsch (M. Sc.) und Dominik Reiman (B. Eng.), die vom ihrem Berufseinstieg berichteten. Nach zwei Jahren Berufserfahrung bei der Gerresheimer Regensburg GmbH als Risk Managerin und FMEA-Moderatorin sowie als Quality Engineer haben beide bereits in verschiedenen Projekten Erfahrung gesammelt und konnten diese – zumindest in Teilen – an die Studierenden im 4. Semester Medizintechnik weitergeben.

Die Alumni gaben Einblicke in das Tages- und Projektgeschäft und verdeutlichten auch die Bedeutung ihrer Arbeit im Qualitätsmanagement eines Unternehmens, das Medizin- und Pharmaprodukte herstellt, allerdings nur in wenigen Fällen selber in Verkehr bringt. Für die Studierenden war insbesondere ein kleines Rollenspiel zur FMEA interessant, in das sie sich selber als ExpertInnen einbringen und die Methode ausprobieren konnten. Natürlich war auch Raum für persönliche Fragen an die Alumni, die zur eigenen Orientierung beitragen konnten.

Die Veranstaltung war in die Vorlesung „Qualitätsmanagement und Medizinische Zulassungen“ integriert und wurde von Prof. Burkhard Stolz organisiert: „Es freut mich ganz besonders, dass unsere Absolventinnen und Absolventen sehr gerne an die OTH Amberg-Weiden zurückkommen, um aus erster Hand über den Berufseinstieg und ihre Tätigkeitsbereiche zu berichten. Sie sind Rollenvorbilder für unsere Studierenden, die wir immer wieder gerne einladen.“ Ein Dank geht auch an die Gerresheimer Regensburg GmbH, die Veranstaltungen wie diese unterstützt.

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news-5384 Wed, 24 Apr 2019 10:21:35 +0200 Deutsch-Russisches Dialogprogramm in St. Petersburg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904245384-deutsch-russisches-dialogprogramm-in-st-petersburg/ Austausch zu „Erneuerbaren Energien als wichtiger Bestandteil klimapolitischer Konzepte“ – Das war das Thema der Konferenz des Deutsch-Russischen Dialogprogramms in St. Petersburg Anfang April. Auf Einladung des Instituts für Europäischen und Transatlantischen Dialog und von Jan Dresel, Leiter des Auslandsbüros der Hanns Seidel Stiftung in Moskau, hat Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch an der Konferenz teilgenommen. Am Beispiel eigener Forschungsprojekte am Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) der OTH Amberg-Weiden und dem Institut für Energietechnik IfE zu Wasserstofftechnologien, Zündstrahlverfahren,  Arealstromnetzen und hocheffizienten KWK-Systemen verdeutlichte Prof. Brautsch Modelle zur Berechnung von CO2-Vermeidungskosten und zeigte, wie Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen sind. Es folgte ein intensiver Austausch mit Kollegen der Universität St. Petersburg, dem Staatlichen Institut für Hydrologie der Russischen Akademie der Wissenschaften sowie dem Vorsitzenden des Energieausschusses der Stadtregierung von St. Petersburg.

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news-5378 Tue, 23 Apr 2019 16:36:11 +0200 Mit 40 Schlägen zum Gewinn: Minigolfturnier in Amberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904235378-mit-40-schlaegen-zum-gewinn-minigolfturnier-in-amberg/ Eine Minigolfanlage, 18 Bahnen und 54 begeisterte SpielerInnen: Die Studierendenvertretung lud ein zum Minigolfturnier in Amberg – mit vielen Preisen im Gepäck. Der Minigolfplatz in Amberg liegt günstig für die Studierenden, direkt zwischen Hochschule und Innenstadt. Dementsprechend hoch waren die Teilnahmezahlen: Trotz kühler Temperaturen nutzten 54 SpielerInnen aus verschiedensten Studiengängen die Möglichkeit, eine kostenlose Runde zu spielen und mit etwas Glück einen Preis zu gewinnen. Unter anderem gab es Eintrittskarten fürs  Kurfürstenbad in Amberg, einen Gutschein „Amberger Stadtgeld“, einen hochwertigen Mehrwegkaffeebecher und Freikarten für die Minigolfanlage.

Etwa zwei Stunden dauerte es, bis alle Bahnen bespielt waren. Gespannt warteten die TeilnehmerInnen, wer die Gewinne mit nach Hause nehmen durfte. Denn es war knapp: Die ersten acht Plätze lagen innerhalb einer Bandbreite von zehn Schlägen eng beieinander, mehrfach erzielten die SpielerInnen die gleiche Schlagzahl. Der Sieger benötigte für die 18 Bahnen nur 40 Schläge.

Die Preise wurden von der Studierendenvertretung, dem Stadtmarketing Amberg, den Stadtwerken Amberg und der Minigolfanlage in Amberg zur Verfügung gestellt.

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news-5373 Thu, 18 Apr 2019 10:46:08 +0200 Forschung und Entwicklung im bayerisch-tschechischen Grenzraum https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904185373-forschung-und-entwicklung-im-bayerisch-tschechischen-grenzraum/ Vier Ziel-ETZ-Projekte mit der Tschechischen Republik – vier unterschiedliche Forschungsschwerpunkte: Beim 3. Öffentlichen Workshops des Ziel-ETZ-Projekts #53 „Czech – Bavarian Conference for the exchange of knowledge and experience in research, development and innovation“ in Pilsen wurden die vielfältigen Forschungskooperationen im Grenzgebiet vorgestellt. Neben dem Projekt #53 kooperiert die OTH Amberg-Weiden noch in drei weiteren Ziel-ETZ-Projekten. Das Ziel-ETZ Projekt #53 „Grenzüberschreitendes F&I Netzwerk für Energieeffizienz und Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung“ hat die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Ziel. Kooperationspartner sind neben der OTH AW (Lead Partner) die Westböhmische Universität Pilsen (UWB) und sechs KMU aus der Grenzregion.

In den drei Jahren Projektlaufzeit (Oktober 2016 bis September 2019)  finden regelmäßig Arbeitsgruppentreffen, Netzwerktreffen und öffentliche Workshops statt. Die UWB hat nun zum 3. öffentlichen Workshop unter dem Motto „Czech – Bavarian Conference for the exchange of knowledge and experience in research, development and innovation“ nach Pilsen geladen. Knapp 20 grenzüberschreitende Projekte unterschiedlichster Forschungsschwerpunkte wurden auf dem Workshop vorgestellt. Dabei bekamen die Teilnehmer einen Einblick in die vielfältigen Netzwerk- und Forschungsaktivitäten, die im bayerisch - tschechischen Grenzraum stattfinden.

Bei der Vorstellung des Projekts #53 wurden neben den Netzwerkaktivitäten und Forschungsschwerpunkten der Hochschulen die Ergebnisse und Publikationen der KMU-Arbeitsgruppen präsentiert. Im Fokus standen dabei CFD-Simulationen und Optimierungen von Anlagenkomponenten. In Kooperation mit der AGO AG Energie und Anlagen (Kulmbach), mit der AM – C.M.E. s.r.o. (Přeštice), mit Susteen Technologies GmbH (Sulzbach-Rosenberg), mit der UAS Messtechnik GmbH (Viechtach), dem Institut für Energieverfahrenstechnik und Fluidmechanik GmbH (Schönsee) und dem Institut für Energietechnik (IfE) aus Amberg wurden dabei ausgehend von praktischen Aufgabenstellungen der KMU-Partner mit Hilfe moderner computergestützter Ingenieurmethoden Optimierungspotentiale für KWK-Systeme und energietechnische Anlagen herausgearbeitet.

Innerhalb des Ziel-ETZ-Projekts #90 „Erforschung und Entwicklung eines Schraubenmotors“ kooperieren die UWB als Lead Partner mit der OTH-AW und dem tschechischen Unternehmen ATMOS vývoj s.r.o. (Chrást). Dabei soll ein Schraubenexpander zur Nutzung von (bisher nicht genutzter) Abwärme industrieller Prozesse oder der Verbrennungswärme nachwachsender Rohstoffe mittels eines ORC-Prozesses entwickelt werden. Das Projekt läuft über drei Jahre noch bis einschließlich Januar 2021.

Die Kooperationspartner im Ziel-ETZ-Projekt #185 „3D COVER“ sind auf der tschechischen Seite die Forschungseinrichtung COMTES FHT a.s. (Lead Partner) aus Dobřany und auf der deutschen Seite das Fraunhofer Umsicht Institut (Sulzbach-Rosenberg) und die OTH AW. Ziel des Projekts ist, die mit der LPBF-Technologie (Laser Powder Bed Fusion) hergestellten Werkstoffe zu beschreiben und diese mit den konventionell hergestellten Werkstoffen zu vergleichen. Diese Technologie ermöglicht die Herstellung von Originalteilen, Prototypen und Proben mit komplizierter Geometrie, die schwierig mit konventionellen Methoden herstellbar sind. Die Laufzeit des Projekts (3 Jahre) endet  im Februar 2021.

Beim Ziel-ETZ-Projekt #192 stehen die Studenten der Grenzregion im Fokus. Das Projekt ermöglicht die Kompetenzsteigerung von Studenten für den Arbeitsmarkt im bayerisch-tschechischen Grenzraum, indem STUDYKOM-Wahlmodule absolviert werden. Dadurch können die Berufsaussichten über die Grenze hinaus erweitert werden. Vier Hochschulen, auf tschechischer Seite die UWB und die Südböhmische Universität Budweis, auf deutscher Seite die TH Deggendorf und die OTH Amberg-Weiden, kooperieren bei diesem Projekt, dass ebenfalls über drei Jahre läuft und am 01.09.2017 startete.

Weitere Informationen zu allen bayerisch-tschechischen Ziel-ETZ-Forschungsprojekten der OTH AW und auch einen Hinweis zum 4. Öffentlichen Workshop des Ziel-ETZ-Projekts #53 zum Thema ORC (Amberg) finden Sie hier.

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news-5455 Tue, 16 Apr 2019 16:14:00 +0200 Nachhaltiger leben: OTH Amberg-Weiden besucht Decker-Schulen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904165455-nachhaltiger-leben-oth-amberg-weiden-besucht-decker-schulen/ Alexander Herzner, Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft an der OTH Amberg-Weiden, besuchte die Decker-Schulen in Amberg. In seinem Vortrag informierte er die Schülerinnen über Klimaschutz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Der moderne, westliche Lebensstil, so Alexander Herzner, belastet die Erde in hohem Maß. Vor allem eine bewusstere und nachhaltigere Lebensweise würde ermöglichen, dass auch zukünftige Generationen noch auf dem Planeten leben können. Das veranschaulichte der Referent an mehreren Diagrammen und Rechenbeispielen, wobei er vor allem auf die Bereiche Artensterben, Klimakrise und Stickstoffkreislauf einging. Nach seinem Vortrag stellte sich Alexander Herzner der Diskussion mit den Schülerinnen.

Einen detaillierten Beitrag zu dieser Veranstaltung lesen Sie hier.

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news-5370 Tue, 16 Apr 2019 16:00:33 +0200 Forschungsbericht 2019 ist erschienen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904165370-forschungsbericht-2019-jetzt-erschienen/ Neben der Lehre betreibt die OTH Amberg-Weiden anwendungs- und lösungsorientierte Forschung. Einen Eindruck über die Vielfalt der Projekte der vier Fakultäten bietet der neue Forschungsbericht, der jetzt veröffentlicht wurde. Der neue Bericht behandelt 34 Forschungsthemen entlang der Schwerpunkte Energie und Mobilität, Information und Kommunikation, Produktion und Systeme sowie Lebenswissenschaften und Ethik. Die beiden Querschnittsthemen Digitalisierung und Sensorik runden das Themenspektrum ab.

Gerade das Querschnittsthema Digitalisierung prägt die Forschung der OTH Amberg-Weiden. Der Aufgabe, kleine und mittlere Unternehmen erfolgreich in die digitale Produktion zu integrieren, nimmt sich sehr erfolgreich das fakultätsübergreifende Projekt ISAC@OTH-AW an. Im Kontext europäischer Partner und zusammen mit Global Playern leisten die ForscherInnen einen Beitrag beim Vorankommen des autonomen Fahrens.

Aspekten des maschinellen Lernens und Fragen der künstlichen Intelligenz (KI) widmen sich weitere wesentliche Teile der Forschungsarbeit. Datenübertragung in Echtzeit, KI in dezentralen Anwendungen und maschinelles Lernen sind essenzielle Themen, die die Hochschule in Verbindung mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Daten und der Ethik in der Technologiefolgenforschung weiterentwickelt. Diese Inhalte verstärken zudem passgenau das erfolgreiche Konzept „Digitaler Campus“ – mit weiteren Bausteinen in der Lehre und Weiterbildung wie der Weiterführung der Kooperation mit der Fraunhofer Gesellschaft in unserem Lernlabor Cybersicherheit.

Die Beispiele aus der jüngsten Forschung zeigen, wie wichtig Wissenschaft und Forschung für die Gesellschaft ist. Dabei ist der Erkenntnisaustausch keine Einbahnstraße. Die Rückkopplung in die Lehre gewährleistet eine hoch qualifizierte und bedarfsgerechte Ausbildung und trägt wesentlich zur Sicherung des Fach- und Führungskräftenachwuchses bei.

Interessierte können sich hier selbst einen Eindruck über den aktuellen Forschungsbericht verschaffen.

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news-5369 Mon, 15 Apr 2019 17:56:00 +0200 UAS4EUROPE Conference 2019: OTH Amberg-Weiden stellt Forschungsprojekte vor https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904155369-uas4europe-conference-2019-oth-amberg-weiden-stellt-forschungsprojekte-vor/ Wie können sich Hochschulen für angewandte Wissenschaften an europäischen Förderprogrammen für Forschung und Innovation beteiligen? Über 200 TeilnehmerInnen aus zahlreichen europäischen Staaten fanden bei der UAS4EUROPE Conference 2019 in Brüssel Antworten auf diese Frage. Auch die OTH Amberg-Weiden war vor Ort – und stellte zwei aktuelle Forschungsprojekte vor. Die UAS4EUROPE (Universities of Applied Sciences for Europe) Conference war hochkarätig besetzt: Neben Bernd Sibler, dem bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, nahmen VertreterInnen der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments an der Veranstaltung teil. Ziel der Konferenz war es, die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) über aktuelle und künftige EU-Fördermöglichkeiten für innovative Forschungsvorhaben zu informieren, ihnen eine internationale Vernetzungsplattform zu bieten und sie zu neuen Forschungsprojekten und Kooperationen zu animieren. Außerdem hatten HAW-VertreterInnen und -WissenschaftlerInnen die Möglichkeit, eigene Forschungsvorhaben zu präsentieren.

Michael Tschapka, Referent für Forschung, Wissens- und Technologietransfer an der OTH Amberg-Weiden, nutzte diese Gelegenheit, um in einer Poster-Session die Projekte PRYSTINE und 1000kmPLUS vorzustellen, die beide von Vizepräsident Prof. Dr. Alfred Höß geleitet werden.

PRYSTINE steht für programmierbare Systeme für Intelligenz in Automobilen. Das europäische Forschungsprojekt will automatisiertes Fahren auf Landstraßen und in der Stadt voranbringen. Dafür soll eine Plattform entwickelt werden, die Informationen der Fahrzeugsensoren mit denen der hochgenauen digitalen Karte und den Daten, die über Kommunikation ins Fahrzeug gelangen, zusammenführt. Insgesamt arbeiten 59 Partner aus 14 Ländern an diesem Projekt – das Team der OTH Amberg-Weiden ist für die sichere Kommunikation über Mobilfunk (LTE) zuständig, speziell für KI-basierte Verfahren zur Sicherstellung bestmöglicher Verbindungsqualität.

Das EU-Projekt 1000kmPLUS will den Durchbruch für erschwingliche, benutzerfreundliche und sichere Elektromobilität auch für Langstrecken schaffen. Es geht um ein europaweites Netz zuverlässiger und leistungsstarker Ladestationen, hocheffiziente Antriebe und Autos, intelligente Navigations- und Kommunikationssysteme. Geschäfts- und Privatreisende sollen auch auf Langstrecken E-Autos nutzen können. Ein Projekt, um die europäische Automobilbranche zukunfts- und wettbewerbsfähig zu halten. Neben der OTH Amberg-Weiden beteiligen sich mehrere Unternehmen, das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme sowie die Universitäten aus Brünn und Dresden daran.

Die UAS4EUROPE Conference fand in diesem Jahr zum 2. Mal statt. Veranstalter war das europäische HAW-Netzwerk UAS4EUROPE, in Kooperation mit der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR). Gastgeber war die Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU.

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news-5361 Wed, 10 Apr 2019 18:43:39 +0200 Ostbayerisches ScienceCamp 2019: Selber forschen macht schlau! https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904105361-ostbayerisches-sciencecamp-2019-selber-forschen-macht-schlau/ Das gab’s noch nie beim ScienceCamp. Die 16 TeilnehmerInnen kamen alle aus einer anderen Schule. Doch wenn junge, neugierige Menschen die Köpfe zusammenstecken und miteinander forschen, geschieht etwas Großartiges. Dann werden aus Fremden starke Teams, aus SchülerInnen ForscherInnen, aus Ideen Experimente, aus Erkenntnissen Präsentationen. So macht Wissenschaft Spaß! Das Gute am Älterwerden ist… Es geht langsam, damit man sich daran gewöhnen kann. Anders im ScienceCamp. In einem besonders spektakulären Experiment packten sich die ZehntklässlerInnen in fünf Minuten 50 Lebensjahre auf den Buckel. Sie stiegen in einen Altersanzug, der mit Gewichten, Bandagen, Brillen und Ohrschutz die Einschränkungen älterer Menschen simuliert. Treppensteigen, Tippen, Liegestützen, Kniebeugen oder Hampelmann – alle Bewegungen gingen langsam und fielen schwer.

Gut, dass das nur ein Versuch war. Denn für das ScienceCamp werden geschickte Finger und flinke Köpfe benötigt. Vor allem in den Laboren. Dort sezierten die SchülerInnen Schweineherzen, führten EKG-Versuche und Cold Pressure Tests durch. Auch auf internationalem Parkett sind sie jetzt behände unterwegs – das Know-how dafür erwarben sie in einem Business-Knigge-Kurs mit anschließendem Abendessen.

Am letzten Tag stellten die SchülerInnen die Früchte ihrer Forschungen vor. In Vierer-Gruppen präsentierten sie die Ergebnisse ihrer Experimente eloquent und überzeugend vor großem Publikum. Die Vorträge beschäftigten sich mit der Physiologie des Alterns, Cold Pressure Tests oder EKG. Besonders überzeugte die zweite Präsentation über Physiologie im Wandel der Zeit. Die vier SchülerInnen nahmen Wahrnehmung und Motorik im Alter unter die Lupe – und holten sich damit den ersten Preis.

Das dreitägige ScienceCamp findet in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Forschung im Auftrag des Ministerialbeauftragten der Oberpfalz auf Initiative des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Schwandorf und mit Unterstützung der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden statt. Ziel des Camps ist, begabte und interessierte SchülerInnen der 10. Jahrgangsstufen im MINT-Bereich gezielt zu fördern.

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news-5354 Tue, 09 Apr 2019 20:25:11 +0200 TurboSmart: Staatsminister Füracker übergibt Förderbescheid für Entwicklung „schlauer“ Turbinen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904095354-turbosmart-staatsminister-fueracker-uebergibt-foerderbescheid-fuer-entwicklung-schlauer/ Abwärme von Blockheizkraftwerken oder von industriellen Prozessen soll mit einer neuartigen, intelligenten, sich selbst anpassenden Mikroexpansionsturbine nachverstromt werden. Das ist das neueste Forschungsprojekt, an dem die OTH Amberg-Weiden gemeinsam mit dem Zentrum für Energietechnik (ZET) der Universität Bayreuth und die DEPRAG SCHULZ GMBH u. Co. arbeitet. Die Bayerische Forschungsstiftung unterstützt das Forschungsvorhaben mit 347.000 Euro. Albert Füracker, Bayerischer Staatsminister der Finanzen und für Heimat, hat gestern den Förderbescheid übergeben. Ressourcenschonung sei ein wesentlicher Aspekt für eine erfolgreiche Energiewende. „Es freut mich besonders, dass wir hier in Nordostbayern mit den Hochschulen in Amberg-Weiden und in Bayreuth gleich zwei Leuchtturminstitute haben, die sich dieser Aufgabe annehmen und mit der regionalen Wirtschaft eng zusammenarbeiten“, sagte Heimatminister Albert Füracker. Die Forschung zur nachhaltigen Energieversorgung und zur Steigerung der Energieeffizienz ist eines der Kernarbeitsgebiete und gehört zu den Kernkompetenzen der OTH Amberg-Weiden. „Uns zeichnet im Bereich der Energie eine Forschung und eine Entwicklung am Puls der Zeit, eine enorme Einwerbung von Drittmitteln, viele internationale Aktivitäten und ein intensiver Wissens- und Technologietransfer aus. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass wir erreicht haben, mit dem Schwerpunkt „Energie und Ressourceneffizienz“ in die bundesweite Forschungslandkarte der HRK aufgenommen zu werden“, so Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden.

Enge Kooperation seit 2011

Das Projekt „TurboSmart – adaptive Mikroexpansionsturbine für die Energierückgewinnung“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß, Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung an der OTH Amberg-Weiden, ist bereits das dritte gemeinsames Energie-Forschungsprojekt der OTH Amberg-Weiden, dem ZET und der DEPRAG.

Das erste gemeinsame Projekt, das auch schon von der Bayerischen Forschungsstiftung gefördert wurde, hatte die Entwicklung eines ORC-Minikraftwerkes zur Abwärmenutzung zum Ziel. Dabei beschäftigte sich Prof. Dr.-Ing. Weiß intensiv mit der Entwicklung von Mikroexpansionsturbinen für organische Dämpfe und arbeitet an der Entwicklung bzw. Verbesserung eines Auslegungstools, mit dessen Hilfe Axial-, Radial- und Cantileverturbinen für ca. 350 unterschiedliche Gas und Dämpfe ausgelegt werden können. Im Rahmen dieses Projekts wurde eine ORC-Versuchsanlage am Zentrum für Energietechnik (ZET) der Universität Bayreuth unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dieter Brüggemann errichtet.

In einem zweiten gemeinsamen Projekt wurde ein „Baukastensystem“ für Mikroexpansionsturbinengeneratoren entwickelt und drei verschiedene Repräsentanten dieses Baukastens wurden in einer zweiten ORC-Anlage mit Hexamethyldisiloxan (MM) als Arbeitsmittel getestet. Aufgrund des sehr zuverlässig arbeitenden neuen ORC-Versuchskraftwerkes konnten die Turbinen nicht nur im Auslegungspunkt, sondern auch unter Teillast getestet und so die Betriebs- und Wirkungsgradcharakteristiken bestimmt werden. Die sorgfältige Analyse dieser wertvollen Daten zeigte auf, dass eine weitere Verbesserung der Effizienzbetrieben wird in der Energierückgewinnung durch eine sich selbstständig adaptierende Turbine mit variabler Geometrie erreicht werden kann.

Das TurboSmart-Projekt ist eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Projekte und greift auf die Ergebnisse der ersten zurück. Im neuen Projekt sollen im bereits existierenden Versuchskraftwerk in Bayreuth Turbinen mit variabler Geometrie neu entwickelt und getestet werden. Dadurch, dass sich die neuen Turbinen selbstständig – also „smart“ – an veränderte Betriebsbedingungen anpassen können, soll die Energieausbeute bei der Rückverstromung von Abwärme um 20 Prozent gesteigert werden.

„Wir ergänzen uns hervorragend. Die Bayreuther Kollegen Prof. Dr. Dieter Brüggemann und Dr. Florian Heberle sind die Spezialisten im Bereich der Thermodynamik des Prozesses, wir sind die Spezialisten für die Turbine und den Generator und bei der DEPRAG wird konstruiert, gebaut und weiterentwickelt“, sagt Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß über die erfolgreiche Zusammenarbeit.­

 

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news-5353 Tue, 09 Apr 2019 18:06:37 +0200 Neuer Förderpartner stärkt Deutschlandstipendium https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904095353-neuer-foerderpartner-staerkt-deutschlandstipendium/ Das Deutschlandstipendium berücksichtigt neben hervorragenden Leistungen im Studium auch das ehrenamtliche Engagement der Studierenden. Der seit Herbst laufende Förderdurchgang an der OTH Amberg-Weiden konnte nun durch einen neuen Förderpartner weiter gestärkt werden: das Unternehmen Ambros Schmelzer & Sohn GmbH & Co KG aus Waldershof. Damit unterstützen nun 29 Förderpartner 49 Stipendiatinnen und Stipendiaten. Helmut Keck, einer der beiden Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Schmelzer, kam an die OTH in Amberg, um gemeinsam mit der Hochschulleitung die Deutschlandstipendiumurkunde an „seine“ Stipendiatin Natalie Scheufler zu überreichen.

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news-5352 Tue, 09 Apr 2019 13:35:58 +0200 eCommerce Nacht 2019: Alexa, kauf‘ mir ein Puppenhaus https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904095352-ecommerce-nacht-2019-alexa-kauf-mir-ein-puppenhaus/ Alexa ist keine gute Fee. Doch der sechsjährigen Megan aus Texas erfüllte sie prompt einen Wunsch. Kaum hatte das Mädchen den magischen Satz „Alexa hat mir ein Puppenhaus bestellt“ gesagt, lieferte das sprachgesteuerte Wunderwesen das begehrte Spielzeug Frei Haus. Natürlich gegen Rechnung. Und bei dem einen Puppenhaus blieb es nicht... Ein Fall für die eCommerce Nacht 2019. Wer Alexa, den Sprachassistenten vom Amazon verstehen will, muss die Basics über künstliche Intelligenz (KI) im Kopf haben. Zurzeit schwirren zahllose Begriffe durch die Netzwelt: Machine Learning, Internet of Things, Big Data, Edge Computing oder Natural Language Processing. Dr. Matthias Bauch, Key Account Manager bei der Synnotech AG in Regensburg, nahm die Schlagwörter unter die Lupe. Er erklärte, wie Wurfroboter und Gurkensortiermaschinen, aber auch Sprachbots wie Siri oder Alexa ticken. Den Siegeszug der Algorithmen im eCommerce diskutierte er differenziert.

Ralf Mager, Head of eCommerce/Online Marketing bei Lodenfrey München, erklärte, wie es ist, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, der mit Vollgas über die Gleise brettert. Das Modehaus mit 177-jähriger Tradition entschloss sich erst 2010, also relativ spät, einen Online-Store zu eröffnen. In seinem Vortrag blickte er auf neun Jahre digitale Transformation zurück und gab Tipps für den erfolgreichen e-Shop. Unter anderem sollten Anbieter alle Kommunikationskanäle bedienen und keine Angst vor neuen Technologien haben, zum Beispiel Voice-Commerce. Allerdings biete Lodenfrey noch keine Bestellung über Sprachassistenten.

Anders Amazon: Mit digitaler Unterstützung konnte nicht nur die kleine Megan das Puppenhaus bestellen, sondern – unfreiwillig – auch viele TV-ZuschauerInnen: Als ein Nachrichtensprecher auf dem Bildschirm über das Mädchen berichtete, hörte Alexa mit – und legte los. Kilian Kost, Rechtsanwalt der Kanzlei Wilde Beuger Solmecke, wies mit der Geschichte auf die Tücken des Voice-Commerce hin. Der Umgang mit den Verbraucherrechten sei nicht geklärt, nötige Informationen wie Produktmerkmale, Gesamtpreis oder Versand- und Zusatzkosten könne ein Sprachassistent nur umständlich übermitteln. Wer will schon „Gesetzliche Pflichtinformationen für Verbraucher“ hören? In seinem Vortrag führte der Rechtsanwalt die ZuhörerInnen durch den Dschungel der verschiedenen Gesetze, den Vorgaben der EU und den zahllosen relevanten Urteilen zu Internet und Recht. Neben Voice-Commerce standen Social Media Marketing, Markenrecht und Abmahnung auf dem Programm.

Die eCommerce Nacht richtet sich an alle, die mehr über Onlinemarketing und Onlinehandel erfahren möchten. Sie wird von fotopuzzle.de und der OTH Amberg-Weiden in Kooperation veranstaltet. Der Termin für die Veranstaltung im kommenden Jahr steht bereits fest. Es ist der 27. April 2020. Also gleich Alexa, Siri und Co. Bescheid sagen – die digitalen Assistenten reservieren diesen Termin gern.

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news-5348 Mon, 08 Apr 2019 19:17:14 +0200 Staatsminister Füracker gibt Startschuss für BayernWLAN https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904085348-staatsminister-fueracker-gibt-startschuss-fuer-bayernwlan/ Kostenfrei, rund um die Uhr und ohne Begrenzung im Internet surfen – Albert Füracker, Staatsminister der Finanzen und für Heimat, hat heute gemeinsam mit Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug die BayerWLAN-Hotspots an der OTH Amberg-Weiden offiziell freigeschaltet. Damit steht nun Studierenden, MitarbeiterInnen und Besucher der Hochschule ein offenes und kostenfreies WLAN-Angebot zu Verfügung. Insgesamt sind an beiden Standorten 174 Hotspots in das kostenlose BayernWLAN-Netz eingebunden. „Gemeinsam mit der Hochschule schaffen wir hier ein tolles Angebot“, hob Staatsminister Füracker hervor. „Die OTH Amberg-Weiden stellt hierfür 91 Hotspots am Standort Amberg und 83 am Standort Weiden zur Verfügung. Damit sind alle Gebäude der Hochschule und auch die Studierendenwohnheime Eisberg in Amberg und Am Postkeller in Weiden ausgestattet“, so Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden.

Bayern soll das erste Bundesland mit einem eigenen WLAN-Netz werden. Mehr als 18.800 Hotspots sind bereits verfügbar. Auf allen BayernWLAN-Hotspots steht auch das weltweite Wissenschaftsnetz „eduroam“ für mobiles Arbeiten zur Verfügung. Somit ist es allen Studierenden und WissenschaftlerInnen der Universitäten und Hochschulen möglich, sich an allen BayernWLAN-Standorten auch in das Wissenschaftsnetz „eduroam“ einzuloggen. Der Einstieg in das freie BayernWLAN ist leicht und praktisch: Jeder Hotspot heißt „@BayernWLAN“. Es sind keine Registrierung, Passwörter oder Anmeldedaten erforderlich.

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news-5339 Fri, 05 Apr 2019 12:52:50 +0200 Meine Welt – Deine Welt: Entwicklungszusammenarbeit statt Entwicklungshilfe https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904055339-meine-welt-deine-welt-entwicklungszusammenarbeit-statt-entwicklungshilfe/ Der frühere Begriff „Entwicklungshilfe“ wurde schon vor vielen Jahren durch „Entwicklungszusammenarbeit“ ersetzt und das aus gutem Grund. Denn, es geht dabei nicht um eine einseitige Hilfe von uns für Bedürftige, sondern um eine Zusammenarbeit, von der alle Beteiligten profitieren. Wir haben nur eine Erde und viele globale Herausforderungen müssen gemeistert werden. Wichtige Kernthemen sind dabei der Klimaschutz, umweltfreundliche Energieerzeugung und effizienter Einsatz der begrenzt vorhandenen Ressourcen, alles Themen mit denen sich die OTH Amberg-Weiden auseinandersetzt. Das zweite TechnikForum an der OTH Amberg Weiden hat an drei Beispielen deutlich gemacht, was Entwicklungszusammenarbeit konkret bedeutet und warum sie für eine Hochschule, aber auch für uns als Gesellschaft wichtig und wertvoll ist.

Dass Energieeffizienz auch außerhalb von  Deutschland ein zunehmend wichtiges Thema ist, zeigte Dr. Bärbel Schwaiger, Programmleiterin Infrastruktur, Ukraine, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, in ihrem Vortrag „Energieeffizienz und Klimaschutz“ in der Ukraine auf. Durch fehlende Kompetenzen im Land, politische Instabilität und wenig Interesse in der Bevölkerung, da die Energieversorgung stark vom Staat subventioniert wird, wurde dort Energie über lange Jahre regelrecht verschwendet. Aufgrund schlechter Bauausführung sind viele Gebäude gar nicht oder nur mangelhaft gedämmt. Die GIZ engagiert sich deshalb auf kommunaler Ebene in den Bereichen Beratung und Ausbildung. Im Jahr 2004 startete in vier Pilotstädten die Etablierung eines Energiemonitorings, im Jahr 2017 nutzen 153 Städte dieses System. Auch in Zukunft wird die GIZ durch ihr Engagement die Ukraine auf Ihrem Weg zu einem energieeffizienten und klimafreundlichen Land begleiten.

In dem Vortrag „Das Wunder vom Han Fluss“ erläuterte Prof. Dr.-Ing. Christoph Lindenberger die Entwicklung Südkoreas von dem 1960 noch sehr armen Land hin zu einer modernen und exportstarken Industrienation. Sehr anschaulich erläuterte Lindenberger die einzelnen Stationen der Entwicklung, den Einfluss Deutschlands und die aktuellen Probleme im Land. So fehlen dort Facharbeiter, da über 75 % der 25- bis 35- Jährigen ein Studium mit einem Bachelor abgeschlossen haben. In aktuellen Themen der Entwicklungszusammenarbeit wird in Südkorea versucht, eine duale Ausbildung, wie in Deutschland bekannt, zu etablieren.

Im dritten Vortrag sprach Florian Wachler, Regionalgruppenleiter bei „Technik ohne Grenzen“, über das Thema Nachhaltigkeit von Entwicklungszusammenarbeit. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Planung und Steuerung von Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit, um dort langfristige Nachhaltigkeit zu gewährleisten.  Adelheid Gonschorek, Projektleiterin bei „Technik ohne Grenzen“, zeigte dann an einem konkreten Projektbeispiel, dem Bau einer Toilettenanlage in Gambia auf, wie ein solches Projekt im Rahmen ihrer Tätigkeit umgesetzt wurde. Das es wichtig ist, sich als westliche Nation in solchen Projekten zu engagieren, stand nach dem Vortrag für alle außer Frage. Die Frage nach der Nachhaltigkeit von solchen Projekten konnte aber abschließend nicht vollkommen geklärt werden.

Das TechnikForum ist eine Veranstaltung der Fakultäten „Maschinenbau/Umwelttechnik“ und „Elektrotechnik, Medien und Informatik“ und richtet sich an alle Interessierten – auch aus Industrie, Wirtschaft und Bevölkerung. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Stadt Amberg.

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news-5340 Fri, 05 Apr 2019 12:43:00 +0200 Mehr als nur ein Lauf: Laufsymposium zum Nofi-Lauf 2019 https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904055340-mehr-als-nur-ein-lauf-laufsymposium-zum-nofi-lauf-2019/ Der Nofi-Lauf und die OTH Amberg-Weiden haben Gemeinsamkeiten: beide haben die Region bewegt, beide feiern in diesem Jahr ein Jubiläum. Die Kick-off-Veranstaltung zum Nordoberpfälzer Firmenlauf Lauf 2019 lieferte beim Laufsymposium zahlreiche Argumenten für den Laufsport. Vom Runner’s high, über den inneren Schweinehund, bis hin zu den Kräften, die beim Laufen auf dem Körper wirken – ein motivierender Abend. „Sport ist Mord“ – ja, aber nur extreme sportliche Aktivitäten. Ansonsten gilt: Wer Sport treibt, lebt länger. Denn regelmäßige sportliche Aktivität, stärkt Herz und Kreislauf, Sehnen und Muskeln. Hier kommt dem Menschen zu Gute, dass er für die Bewegung geschaffen ist. „Wir kommen aus der Steinzeit, in der der Mensch Jäger und Sammler war. Heute sind wir Sitzer,“ so Prof. Dr. Robert Schwinger, Kardiologe und Chefarzt am Klinikum Weiden in seinem Vortrag „Herzensangelegenheit Laufen“.

„Joggen macht den Kopf frei“ – ja, denn beim Laufen wird die Endorphinausschüttung erhöht und das hilft, Stress abzubauen. Laufen kann sogar Schmerzen lindern. Elisabeth Eißner, Chefärztin der Orthopädischen Rehabilitation Waldsassen, sieht eine Parallele zwischen den Wirkungen einer Schmerzbehandlung und denen der beim Laufen entstehenden Endorphine. Aber nicht für jeden ist Laufen die richtige Sportart. Diplom-Psychologe Jörg Oppitz, Kliniken Nordoberpfalz AG, ergänzt den Vortrag über die „Psychologie des Laufens“ um die Punkte Motive zu Laufen. „Viele Läufer nennen das Naturerleben als das Motiv, das sie zum Laufen bringt.“

„Ohne Ziele fehlt die Motivation zum Laufen“ – ja, denn sie helfen, fokussiert zu bleiben. Allerdings sollten die Ziele nicht zu hochgesteckt sein. Holly Zimmermann, vierfache Mutter und Ultramarathonläuferin, empfiehlt, dass vor allem LaufanfängerInnen über ihre Ziele sprechen sollen. „Ist das Ziel gegenüber anderen geäußert, hilft es, das Laufen durchzuhalten.“

„Auf das richtige Schuhwerk kommt es“ – ja, denn beim Laufen wirkt ein Vielfaches des Körpergewichtes auf dem Fuß. Christopher Fleischmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der OTH Amberg-Weiden, erläutert in seinem Vortrag „Biomechanik des Laufens“, welche Kräfte auf den Körper wirken. Je härter der Boden, umso belastender für die Gelenke.

Am Ende des Laufsymposiums blieben für NichtläuferInnen nicht mehr viele Argumente übrig, was gegen Laufen spricht. Und für Spätentschlossen ist es für den Nofi-Lauf noch nicht zu spät: Wer jetzt mit dem Laufen anfängt, dreimal die Woche trainiert und sich dabei langsam steigert, kann am 29. Mai die 7,7 Kilometer lange Strecke durchlaufen.

Der Nofi-Lauf ist ein Event, bei dem die OTH Amberg-Weiden mit einem möglichst großen Team an den Start gehen möchte. Wer mitlaufen möchte, kann sich hier anmelden. Gemeinsam mit unseren Sponsoren übernehmen wir die Gebühren – und spendieren ein fesches Laufshirt im Jubiläumsdesign der OTH Amberg-Weiden.

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news-5335 Thu, 04 Apr 2019 15:29:05 +0200 Stimmungsbarometer: Vorfahrt für Nachhaltigkeit https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904045335-stimmungsbarometer-vorfahrt-fuer-nachhaltigkeit/ An der OTH Amberg-Weiden hat Nachhaltigkeit Vorfahrt – in der Lehre, Forschung und im täglichen Betrieb. Was läuft gut? Wo ist noch Luft nach oben? Jetzt haben die Studierenden das Wort. Auf dem „Stimmungsbarometer“ können sie zurzeit Feedback geben und Wünsche äußern. Die Ergebnisse fließen in die Nachhaltigkeitsstrategie der Hochschule ein. Am Campus in Weiden steht das Stimmungsbarometer vor der Bibliothek, am Campus in Amberg im Eingangsbereich der Mensa. Die Umfrage wird vom Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft durchgeführt – Studierende können noch bis 15. April mitmachen.

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news-5333 Thu, 04 Apr 2019 12:22:42 +0200 Eröffnung: Kompetenzzentrum für Gesundheit im ländlichen Raum und Medical Valley Center https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904045333-eroeffnung-kompetenzzentrum-fuer-gesundheit-im-laendlichen-raum-und-medical-valley-cent/ Die Gesundheitsversorgung in ländlichen Räumen wie der nördlichen Oberpfalz steht vor großen Herausforderungen – überkommene Strukturen, Kostendruck oder Fachkräftemangel können in naher Zukunft zu Engpässen führen. Innovative Lösungen sind gefragt, um die wohnortnahe medizinische Versorgung sicherzustellen. Genau dafür werden unter dem Dach der OTH Amberg-Weiden Aktivitäten der Gesundheitswirtschaft in der Region gebündelt. In einer Kick-off-Veranstaltung wurde das virtuelle „Kompetenzzentrum für Gesundheit im ländlichen Raum“ eröffnet. Es vereint die Aktivitäten des neu gegründeten Medical Valley Centers Weiden, der Gesundheitsregionplus Nordoberpfalz, des Gesundheits- und Medizintechnikcampus der OTH Amberg-Weiden und der regionalen Gesundheitswirtschaft. Dabei bildet das Medical Valley Center einen wichtigen Knotenpunkt zum Spitzencluster Medical Valley der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN).

Das Kompetenzzentrum bringt Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Das Ziel: Die AkteurInnen vernetzen, um innovative Versorgungskonzepte und Versorgungsformen zu entwickeln. Schwerpunkt ist dabei die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, entlang der gesamten Versorgungskette „Prävention – Diagnostik – Therapie – Reha“ sollen (digitale) Lösungen erarbeitet werden. Im Vordergrund stehen dabei die vier Aktivitätsfelder: Wissenschaftsvernetzung und Akquisition von Fördergeldern, Aus- und Weiterbildung, Unterstützung von Start-ups und Umsetzung von Innovationen.

Für die anstehenden Aufgaben ist die OTH Amberg-Weiden gut aufgestellt. Bereits in den vergangenen Jahren hat die Hochschule neue und zusätzliche Professuren geschaffen, unter anderem im Bereich „Digitale Prozessketten in der Medizintechnik“. Dazu kommen, vorbehaltlich der Zustimmung durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die zwei neuen Studiengänge „Physician Assistance – Arztassistenz“ und „Digital Healthcare Management“, die beide bundesweit zum ersten Mal angeboten werden. Außerdem wird das Weiterbildungsangebot erweitert und berufsbegleitende Studienmöglichkeiten eingerichtet.

Prof. Dr. Steffen Hamm, OTH Amberg-Weiden, ist Geschäftsführer der Gesundheitsregionplus. Die Gesamtleitung des neuen Zentrums liegt bei Prof. Dr. Clemens Bulitta, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen.

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news-5332 Wed, 03 Apr 2019 11:32:00 +0200 We are European: Tschechische Studierende zu Besuch https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904035332-we-are-european-tschechische-studierende-zu-besuch/ „We are European!“ – so lautete das Statement der Studierenden aus den Universitäten Pardubice und Pilsen bei ihrem Besuch an der OTH Amberg-Weiden. In einem gemeinsamen Workshop tauschten sie sich zum Thema Europa aus. Außerdem lernte sie die Hochschule und die beiden Hochschulstandorte kennen. „Ich bin in der Studentenorganisation Erasmus Student Network aktiv und betreue Erasmus-Studierende an unserer Universität“, erklärte die 22-Jährige Monika Snítilá. Vier Tage verbrachte die Studentin der Verkehrswissenschaften aus dem ostböhmischen Pardubice mit ihren neun KommilitonInnen in Amberg und Weiden. Betreut wurde die Gruppe von Marian Mure, Maika Victor-Ustohal und Ladislava Holubová vom Sprachen- und Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa der OTH Amberg-Weiden. Sie hatten ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Die TeilnehmerInnen lernten die Hochschule und ihre beiden Standorte Amberg und Weiden kennen. Außerdem besuchten sie das Berufsinformationszentrum Weiden und das Druckzentrum der Tageszeitung Neuer Tag. Mit Studierenden der OTH Amberg-Weiden trafen sie beim Tschechisch-Kurs zusammen und unternahmen am Abend gemeinsam etwas.  

Die zehn Studierenden der Germanistik der Westböhmischen Universität in Pilsen, die zum Workshop angereist waren, nutzen am darauffolgenden Tag die Möglichkeit, an einer Vorlesung zur internationalen Unternehmenskommunikation teilzunehmen. Die Gruppe warf auch einen Blick in das neue Innovationslabor „machbar“ und zeigte sich vom modernen Weidener Campus beeindruckt.

Die OTH Amberg-Weiden und die Westböhmische Universität im benachbarten Pilsen verbindet eine über 20-jährige Partnerschaft.  Die Kooperation mit der Universität in Pardubice ist noch frisch. Seit dem vergangenen Jahr findet ein Studierendenaustausch statt. Momentan wird ein Erasmus-Antrag vorbereitet.  Der Workshop fand im Rahmen eines Studierendenaufenthalts und in Vorbereitung auf die Podiumsdiskussion „Sprechen wir über Europa!“ statt.

Die Exkursion der Studierendengruppe aus Pilsen und die Veranstaltung wurden aus Mitteln der Euregio Egrensis aus dem Programm Ziel ETZ Freistaat Bayern – Tschechische Republik 2014-2020 gefördert.

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news-5327 Tue, 02 Apr 2019 15:41:11 +0200 Auf dem Weg zum anderen Ende der Welt https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904025327-auf-dem-weg-zum-anderen-ende-der-welt/ Bayern ist nicht nur für Touristen aus der ganzen Welt reizvoll, auch als Studienort ist Bayern eine gute Wahl. VertreterInnen der OTH Amberg- Weiden machten sich auf den Weg nach Chile, um dort die OTH Amberg-Weiden als spannenden Hochschulstandort vorzustellen. An vier verschiedenen Deutschen Schulen, mitunter im Süden Chiles in Frutillar und Osorno, wie aber auch in Santiago, stellten Dr. Annabelle Wolff und Cornelia Eichinger vom International Office gemeinsamt mit Vizepräsident Prof. Ulrich Müller und einer Vertreterin von BayBIDS aus Bamberg (Bayerische BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und Partner Schulen) die OTH Amberg- Weiden vor vielen teilnehmenden SchülerInnen aus den Klassen 10 bis 12 vor und brachten ihnen die Möglichkeiten eines Studiums in Bayern näher. Die SchülerInnen der deutschen Schulen verfügen nach ihrem Schulabschluss in Chile über gute Deutschkenntnisse, interkulturelle Kompetenz und haben oft auch ein deutsches Abitur. Als einzige Hürde zur Entscheidung ein Studium in Bayern anzufangen, bleibt nur die Entfernung, die überwunden werden muss.

Mit INSALCO, ein kaufmännisches Berufsbildungszentrum in Santiago, das mit Unterstützung der Deutsch-Chilenischen Industrie- u. Handelskammer Ausbildungsgänge im dualen System nach den deutschen dualen Standards anbietet, unterschrieb Prof. Müller einen Kooperationsvertrag zur engeren Zusammenarbeit. Auch hier waren die Schülerinnen und Schüler sehr an einem Studium in Bayern interessiert, und bereits kurz nach der Rückkehr erhielt das International Office unserer Hochschule die ersten Anfragen von Studieninteressierten!

In der Hauptstadt Santiago wurde zudem die Partneruniversität Finis Terrae besucht, um sich persönlich einen Eindruck von dem schönen Campus mitten in der Stadt, interessanten Studienmöglichkeiten und einer sehr guten und freundlichen Betreuung der internationalen Gaststudierenden zu überzeugen.

Interessenten an einem Studienaufenthalt in Chile können sich jederzeit im International Office melden.

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news-5324 Tue, 02 Apr 2019 11:08:12 +0200 Die Leuchttürme von ECSEL und die OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904025324-die-leuchttuerme-von-ecsel-und-die-oth-amberg-weiden/ Das ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership) Joint Undertaking in Brüssel arbeitet an drei Leuchttürmen, also Themenfeldern, die für die Zukunft Europas entscheidend sind. An zwei der sogenannten Lighthouses baut die OTH Amberg-Weiden mit… Die drei Leitprojekte beschäftigen sich mit E-Health (POSITION-II), E-Mobility (AutoDrive) und Industrie 4.0 (Productive4.0). Die OTH Amberg-Weiden ist in den letzten beiden Bereichen aktiv. Bereits im Februar hat an der Hochschule in Amberg eine Konsortium-Konferenz zum Projekt AutoDrive stattgefunden – vor wenigen Wochen stellten die ExpertInnen bei einer Konferenz in Budapest ihre Ergebnisse zu Productive4.0 vor.

Productive4.0 hat etwa zwei Drittel der Projektlaufzeit hinter sich. Daher konnten sich die 190 TeilnehmerInnen erste reale Ergebnisse in 30 Demonstratoren sehen und in 60 Poster-Präsentationen detailliert erläutern lassen. Neben Lighthouse- und Demonstrator-Sessions bildete das General Assembly Meeting einen Höhepunkt der dreitägigen Konferenz.

Intelligentere und flexiblere Produktion, sparsamer Einsatz von Ressourcen, neue Standards sowie eine grundlegend sich ändernde Arbeitswelt sind nur einige Aspekte, die mit Industrie 4.0 in Verbindung gebracht werden. Die digitale Transformation wird praktisch alle Bereiche der Industrie und des täglichen Lebens beeinflussen. Obwohl der Terminus Digitale Transformation zwischenzeitlich populär geworden ist, hat die Industrie noch ein großes Stück Weg vor sich. Die Verbindung von realer und digitaler Welt erfordert mehr als das Hinzufügen von Hard- und Software. Vielen Unternehmen fehlen die benötigten Grundlagen. Praxisorientierte Ansätze, Referenz-Implementierungen und maßgeschneiderte Lösungen sind erforderlich, die die wichtigen Themen Digitale Produktion, Supply Chain Networks und Product Lifecycle Management beinhalten.

Das Projekt Productive4.0 setzt auf praxistaugliche Lösungen als Türöffner für Europas Digitale Industrie. So fokussiert das Projekt auf praktische Implementierungen, die unter anderem Pilotanlagen, Prüfumgebungen und das weitere industrielle Umfeld in verschiedenen für Europa relevanten Industriezweigen involvieren. Insgesamt werden die entwickelten Lösungen in 33 industriellen Anwendungsgebieten erprobt (z.B. in der Halbleiterfertigung, der Automobilindustrie, aber auch der mechanischen oder chemischen Produktion).

Im Lauf des Projekts werden Referenzimplementierungen realisiert. So werden etwa kundenspezifische Produktionseinrichtungen oder selbstlernende Robotersysteme von den spezifischen technologischen und konzeptionellen Ansätzen in Productive4.0 profitieren. Dies sind z.B. der Bereich Service-orientierte Architekturen (SoA), IoT-Komponenten und Infrastrukturen, Prozess-Virtualisierung oder auch Standardisierung. Der wichtigste Punkt im Projekt ist jedoch die klare Ausrichtung auf die Implementierung der drei Säulen: Digitale Produktion (DP), Netzwerke von Lieferketten (SCN: Supply Chain Networks) und das Management des gesamten Produkt-Lebenszyklus (PLM: Product Lifecycle Management).

Nach der erfolgreichen Konferenz in Budapest biegt Productive4.0 in die Zielgerade ein. Im Juni 2020 wird die Abschlussveranstaltung in Zusammenarbeit mit der ICPS 2020 Conference in Tampere, Finnland, stattfinden.

Mit 109 Partnern aus 19 Ländern, mehr als 570 ProjektmitarbeiterInnen sowie einem Budget von 106 Millionen Euro ist Productive4.0 das größte europäische Forschungs- und Innovations­projekt. Seine Zielsetzung ist die signifikante Verbesserung der Europäischen Industrie im Bereich Digitalisierung durch Elektronik in Verbindung mit Informations- und Kommunikationstechnologien.

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news-5322 Mon, 01 Apr 2019 16:54:03 +0200 Neues Energieeffizienz-Netzwerk „OBEN STEIN PAPIER CHEMIE“ gegründet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201904015322-neues-energieeffizienz-netzwerk-oben-stein-papier-chemie-gegruendet/ Den Energieverbrauch in Industriebetrieben senken – Dieses Ziel haben zehn ostbayerische Firmen aus den Branchen Stein, Papier und Chemie. Sie haben sich zusammengeschlossen und an der OTH Amberg-Weiden gemeinsam mit dem Institut für Energietechnik IfE GmbH als Netzwerkträger das OBEN STEIN PAPIER CHEMIE Energieeffizienz-Netzwerk gegründet. Die Abkürzung OBEN steht für Ostbayerisches Energieeffizienz-Netzwerk. Ziel ist die Senkung des Energieverbrauchs in den beteiligten Industriebetrieben. Das IfE wird in den kommenden drei Jahren als Organisator und Moderator der vorgesehenen Netzwerktreffen fungieren und die Unternehmen in energietechnischen Fragestellungen beraten. Jährlich werden vier Netzwerktreffen stattfinden und insbesondere für kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern sorgen. Zudem erfolgen Besichtigungen von Best-Practice-Beispielen in teilnehmenden Unternehmen. Ein Energieeffizienz-Netzwerk hat viele Vorteile und gleichermaßen gibt es den Teilnehmern die Möglichkeit, branchenübergreifend über den Tellerrand zu blicken.

Initiiert wurde das Energieeffizienz-Netzwerk von den Verbänden VCI Bayern – Verband der Chemischen Industrie e.V. Landesverband Bayern, Verband Kommunaler Unternehmen e.V. Landesgruppe Bayern, BayPapier Die Arbeitgeber der Papier- und Verpackungsindustrie sowie Bayerischer Industrieverband Baustoffe, Steine und Erden e.V..

Bei der Auftaktveranstaltung dankte Prof. Markus Brautsch (IfE), den Verbänden für ihre Unterstützung. Dr. Rupert Pritzl vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Markus Erlewein vov BayPapier sowie und Dr. Bernhard Kling vom Bayerischen Industrieverband Baustoffe, Steine und Erden e.V. waren sich einig: Ein Energieeffizienz-Netzwerk bringt für alle Teilnehmer einen Mehrwert, in Form von regelmäßigen Erfahrungsaustausch, das so ohnedies nicht erlangt werden kann. Die Unternehmen profitieren vom Wissenstransfer und können diesen für ihr eigenes Unternehmen nutzen.

Die am Energieeffizienz-Netzwerk „OBEN STEIN PAPIER CHEMIE“ teilnehmenden Unternehmen sind:

  • Hartsteinwerke Schicker OHG,
  • Fluorchemie Stulln GmbH,
  • HeidelbergCement AG,
  • Hermann Trollius GmbH Kalk & Dolomit,
  • Kalkwerk Rygol GmbH & Co. KG,
  • Karl Schwinger GmbH & Co. KG,
  • MD Papier GmbH (UPM Plattling),
  • Pfleiderer Teisnach GmbH & Co. KG,
  • Sebald Zement GmbH
  • Wolfgang Endress Kalk und Schotterwerk GmbH & Co. KG)

Das Institut für Energietechnik IfE GmbH betreut bayernweit fünf Unternehmensnetzwerke sowie ca. 19 kommunale Netzwerke mit über 120 teilnehmenden Kommunen. In den letzten Jahren haben sich die regelmäßigen Netzwerktreffen so effektiv gezeigt, dass die Teilnehmer trotz Ablauf der Förderphase sich bereit erklärt haben, die Netzwerktreffen fortzuführen.

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news-5317 Thu, 28 Mar 2019 12:59:02 +0100 Girls’Day: Mehr Mädchen für MINT! https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903285317-girls-day-mehr-maedchen-fuer-mint0/ Auf die Plätze, Technik, los: 34 Schülerinnen besuchten heute den Girls´Day-Mädchenzukunftstag an der OTH Amberg-Weiden am Campus Weiden. Sie erlebten Hochschule zum Anfassen, Experimente zum Staunen und Wissen zum Mitmachen. Vielleicht warfen die Mädchen auch schon mal einen Blick auf ihr zukünftiges Studium? Denn dieser Tag machte Lust auf die Welt der Ingenieurinnen, auf MINT-Studiengänge – und auf die OTH Amberg-Weiden. Nach der Begrüßung, einem Kurzvortrag über „Frauen in technischen Studiengängen“ und die vielfältigen Angebote des Zentrums für Gender und Diversity zum Mentoring wurden die technischen Studiengänge vorgestellt. Studentinnen informierten die jungen Besucherinnen aus erster Hand über ein technisches Studium und die Vorteile von Frauen in technischen Studiengängen an der OTH Amberg-Weiden.

Anschließend gingen die Schülerinnen selbst ans Werk: Im Mitmachpraktikum besichtigten sie die Laborräume und durften nach kurzer Einweisung die Geräte ausprobieren. Auf dem Programm standen unter anderem ein Test der Luftabfuhr in OP-Sälen mithilfe einer Nebelmaschine und das Einfärben von (ungefährlichen) Bakterien zur Definition ihrer Eigenschaften.

Mittags ging es dann auf Erkundungsrallye über den Campus. So sollten sie herausfinden, wann die Grundsteinlegung der OTH in Weiden war, welche Sprachen man im Sprachenzentrum lernen kann oder wo sich bestimmte Bücher in der Bibliothek befinden. Nachdem alle Gruppen erfolgreich ans Ziel gekommen waren, führte der Weg in die Mensa, wo die Schülerinnen zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen wurden. Zum Abschluss bekamen die Teilnehmerinnen alle ein Zertifikat.  

Nähere Informationen hierzu und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity gibts auf der Homepage oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de).

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news-5316 Wed, 27 Mar 2019 20:27:00 +0100 Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen: BME-Hochschulgruppe gegründet https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903275316-fakultaet-wirtschaftsingenieurwesen-erste-bme-hochschulgruppe-in-der-metropolregion-nue/ Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik, kurz BME, ist der Fachverband für Einkäufer, Supply Chain Manager und Logistiker in Deutschland und Kontinentaleuropa. Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer oder Zusammenarbeit in Aus- und Weiterbildung gehören zu den wichtigsten Zielen der Gemeinschaft. Schon während des Studiums können sich Studierende im BME einbringen – an der OTH Amberg-Weiden gründeten Studentinnen und Studenten des Internationalen Technologiemanagements jetzt eine BME-Hochschulgruppe.  „Da ich bereits während meiner Berufsausbildung in den Bereichen Einkauf und Logistik tätig sein durfte, war für mich schnell klar, dass ich auch in meiner zukünftigen Karriere in diesem Geschäftsfeld arbeiten möchte“, sagt Max Frank, Gründungsmitglied der Gruppe. „Als sich die Chance bot, an unserer Hochschule eine Studierendengruppe des BME zu gründen, wollte ich unbedingt ein Teil dieser Gruppe sein. Was mich letztendlich überzeugt hat, der Gruppe beizutreten, ist die Möglichkeit, als Mitglied einer Hochschulgruppe mit anderen gleichgesinnten Studierenden an interessanten Themen zu arbeiten und dabei Kontakte mit Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft zu knüpfen.“

Wie das geht, erklärte Alina Tillmann, Leiterin Services Personal und Karriere, in ihrem Vortrag. Der Hochschulgruppe stände ein jährliches Budget zur Verfügung, das sie selbstbestimmt nutzen könne, zum Beispiel für eine Exkursion zum Symposium Einkauf und Logistik nach Berlin. „Das Event ist optimale Möglichkeit zum Netzwerken“, betonte Tillmann. Das Geld könne alternativ aber auch für die Organisation von Kaminabenden mit ExpertInnen ausgegeben werden. Des Weiteren bestünde die Möglichkeit, sich mit anderen Hochschulgruppen zusammenzuschließen, um gemeinsam ein großes Event zu organisieren. Zudem sei die Gruppe Teil des BME-Netzwerkes – die Geschäftsstelle unterstütze die Studierenden bei ihren Tätigkeiten.

„Durch die Gründung einer BME-Hochschulgruppe in Weiden erhalten wir die Möglichkeit, frühzeitig Kontakte mit der Wirtschaft zu knüpfen und potenzielle Arbeitgeber kennen zu lernen“, sagt Gründungsmitglied Tanja Thurn. „Neben den theoretischen Eindrücken aus unserem Studium erhalten wir damit intensive Einblicke in die Praxis und können uns so frühzeitig mit zukunftsrelevanten Themen auseinandersetzen. Ob nun über praxisnahe Vorträge, Fortbildungen oder aber auch den Austausch mit Studierenden anderer Hochschulen und Young Professionals – die Hochschulgruppe bietet uns zahlreiche Optionen, unser Netzwerk auszubauen und uns weiterzuentwickeln.” 

Auch die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen freut sich über das Engagement der Studierenden. Zurzeit werden die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Internationales Technologiemanagement neu aufgestellt. Die Lehrpläne werden um Themen wie technischer Einkauf oder operativer und strategischer Einkauf erweitert, hinzukommen Vertiefungsrichtungen wie „Global Procurement and Sales“, „Digital Production & Logistics“ oder „Digitalisierung in Produktion und Logistik“. Zudem machten AbsolventInnen zunehmend in den Bereichen Einkauf und Logistik Karriere, sagt Prof. Dr. Julia Heigl, die als Hochschullehrerin die Gruppe betreut. Die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen könne auf diesen Gebieten von der Zusammenarbeit mit BME profitieren.

Die BME-Hochschulgruppe wurde von Studierenden des Internationalen Technologiemanagements ins Leben gerufen. Die Gründungsmitglieder sind: Melissa Kick, Julia Lindemann, Lisa Wandhoff, Max Matthey, Frederick Niederländer, Lukas Metzenroth, Max Frank, Tanja Thurn, Max Panzer, Angelo Pazulinec und Philipp Lipinski. 

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news-5314 Wed, 27 Mar 2019 17:34:09 +0100 Ausstellung: Mütter des Grundgesetzes https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903275314-ausstellung-muetter-des-grundgesetzes/ Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Helene Wessel und Helene Weber sind die vier Mütter des Grundgesetzes. Sie haben sich vor 60 Jahren dafür stark gemacht, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ins Grundgesetz geschrieben wurde. Eine Ausstellung an der OTH Amberg-Weiden am Campus in Weiden würdigt ihr politisches Engagement. Die vier weiblichen Mitglieder des Parlamentarischen Rates kämpften 1949 dafür, dass Art. 3, Abs. 2, „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ im Grundgesetz verankert wurde. Die Ausstellung zeigt die Lebensbilder der Politikerinnen. Sie findet anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Frauenwahlrecht“ und ist noch für ca. drei Wochen vor der Bibliothek der OTH in Weiden zu besichtigen.

 

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news-5312 Wed, 27 Mar 2019 10:15:00 +0100 Grow4Digital: Gründen im geschützten Raum https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903275312-grow4digital-gruenden-im-geschuetzten-raum/ „Lernt Scheitern, lernt Einstecken, dann lernt ihr für das Leben.“ Der mehrfache Gründer Christian Hubmann wiederholte diese Aussagen bei seinem Vortrag häufig. Bei den Infoabenden über das studienbegleitende Zertifikat für Digitalisierung, Innovation und Gründungsqualifikation, Grow4Digital, sprach er in Amberg vor interessierten Studierenden. Bereits zwei Tage vorher gab es die Veranstaltung für Studierende, HochschulmitarbeiterInnen und andere Interessierte in Weiden: Nach einer Einführung zur Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz (DGO) sowie in das Zertifikatsprogramm stellten die Dozierenden ihre Kurse vor. In einem Workshop unterrichten GründerInnen und Selbstständige im Sommersemester 2019 neben „Methoden der digitalen Produktentwicklung“ noch zu den Themen „Entrepreneurship: Grundlagen und Cases zu Start-ups, Wachstum und Exits“, „Start-up Valuation, Evaluation, Financing and Financal Modeling“ sowie „Verhandlungsführung und Moderation“.

Danach folgten Vorträge von Gründern: In Weiden stellte Christian Gnerlich, Absolvent der OTH Amberg-Weiden, seine Gründung „brainjo“ vor. Bei diesem Projekt will er mit Hilfe von Neurofeedback ein „Fitnessstudio fürs Gehirn“ aufbauen. In Amberg skizzierte Christian Hubmann seinen Lebensweg vom ersten Hack während seiner Lehre bis zu seiner heutigen Tätigkeit als Consultant und Geschäftsführer der Innovationsagentur zeigewas. Er riet den Studierenden, die Angebote an der OTH Amberg-Weiden anzunehmen, auch wenn sie selbst nicht gründen wollen: „Nur so entwickelt ihr euch auch weiter. Vor allem, wenn ihr im geschützten Bereich der Hochschule üben könnt.“

Bevor im April die Kurse starten, geht es bei Grow4Digital mit den Ideenworkshops weiter. In diesen können Freiwillige mit einem moderierten Brainstorming neue Ideen schaffen und konkret ausformulieren. Die Termine dafür sind in Weiden am 29. März, 14 Uhr, im Hörsaal des E-House sowie in Amberg am 3. April, 14 Uhr, im Hörsaal 221 (Gebäude MB/UT).

Weitere Informationen zum Zertifikat finden Sie unter hier oder über den Projektkoordinator, Dr. Bastian Vergnon, unter +49 (961) 382-1915 oder b.vergnon@oth-aw.de.

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news-5308 Wed, 27 Mar 2019 09:39:08 +0100 Kooperationsgespräche in Serbien und Ungarn https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903275308-kooperationsgespraeche-in-serbien-und-ungarn/ Seit Januar 2019 hat Serbien den Erasmusstatus vom Partner- zum Programmland gewechselt, was neue Möglichkeiten für die Kooperation und Austausch eröffnet. Da die Fakultät Betriebswirtschaft gleichzeitig den ersten englischsprachigen Bachelor an der OTH Amberg-Weiden gestartet hat, flogen Studiengangsleiterin, Dr. Gabriele Murry und die Leiterin des Kompetenzzentrums Bayern-Mittel-/Osteuropa, Marian Mure, nach Serbien, um den Studiengang und die Hochschule im Rahmen einer nationalen Studienmesse zu bewerben und neue Kontakte für Kooperationsprojekte und den Studierendenaustausch zu knüpfen. Das Feedback auf der Messe zeigte: Das Interesse an einem Studium in Deutschland ist sehr groß. Im Anschluss an die Messe besuchten Dr. Gabriele Murry und Marian Mure die ökonomische Fakultät der Universität Novi Sad (zweitgrößte staatliche Universität Serbiens mit ca. 50.000 Studierenden) am Standort Subotica und überquerten daraufhin die Grenze nach Ungarn ins nahegelegene Szeged für ein weiteres Treffen mit VertreterInnen der ökonomischen Fakultät der Universität Szeged (ca. 21.000 Studierende). Zurück in Belgrad fand noch ein Treffen mit Dr. Ivanovic von der ökonomischen Fakultät der Universität Kragujevac (ca. 20.000 Studierende) statt. In einem abschließenden Treffen mit der DAAD-Leiterin, Dr. Heine, wurden die zahlreichen Fördermöglichkeiten für Kooperationsprojekte mit serbischen Hochschulpartnern besprochen.

Für die Zukunft sind Gegenbesuche beziehungsweise Gastvorlesungen der serbischen und ungarischen Partner geplant. Gelegenheit zu einem erneuten Treffen und einer Vertiefung der Gespräche bietet der bayerisch-serbische Hochschultag in Bamberg am 24./25. September. Mit der ökonomischen Fakultät der Universität Szeged ist bereits ein Erasmusvertrag in Bearbeitung, mit der Universität Kragujevac wird an einem Kooperationsvertrag und einem Antrag auf DAAD-Ostpartnerschaft gearbeitet.

Weiterführende Links:

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news-5311 Wed, 27 Mar 2019 08:41:00 +0100 Podiumsdiskussion: Sprechen wir über Europa! https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903275311-podiumsdiskussion-sprechen-wir-ueber-europa0/ Zum Thema Europa gibt es momentan viel zu sagen. Das zeigte auch die Podiumsdiskussion, zu der die OTH Amberg-Weiden den früheren tschechischen Kulturminister Daniel Herman und Matthias Riedl, Professor an der Central European University (CEU) in Budapest, eingeladen hatte. „Wir wollen Fragen diskutieren, die die Menschen, vor allem die jungen, bewegen“, begrüßte die Präsidentin Prof. D.r Andrea Klug die Gäste. Das Europagespräch hatten das neue Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-Osteuropa und die Fakultät für Betriebswirtschaft organisiert. Gekommen war ein bunt gemischtes Publikum – Interessierte aus der Öffentlichkeit, VertreterInnen der Stadt Weiden und der Kooperationspartner, der Volkshochschule Weiden-Neustadt und dem Centrum Bavaria Bohmia (CeBB) in Schönsee, Studierende der OTH Amberg-Weiden sowie von den tschechischen Hochschulen Pardubice und Pilsen. Diese hatten sich bereits am Vormittag im Rahmen einer Exkursion an die OTH Amberg-Weiden mit EU- und Europathemen beschäftigt, eigene Botschaften formuliert und medial umgesetzt.

„Wir gehören zusammen – trotz vieler Bedrohungen und Herausforderungen“, sprach sich Daniel Herman als überzeugter Europäer aus. Der ehemalige Minister und laisierte Priester betonte die historischen Verbindungen und die Rolle der Religion für die kulturelle Identität Europas. Im Gegensatz dazu lenkte Matthias Riedl, der aus der Oberpfalz stammt, die Diskussion auf die aktuellen Probleme des Staatenverbundes. „Die Dauerkrise, die wir erleben, hat viele Gründe und Aspekte. Das Hauptproblem liegt aber nicht in der Brüssler Bürokratie, sondern bei den einzelnen Nationalstaaten“, so der Leiter des Zentrums für Religionsstudien der CEU, der seit zwölf Jahren in Ungarn lebt und lehrt. Europa müsse gestärkt und wieder handlungsfähig gemacht werden. Ein Verzicht auf das Einstimmigkeitsprinzip in Handels- und Außenpolitik, Englisch als einzige Amtssprache und mehr Wissen über die Nachbarländer nannte Riedl als Lösungsmöglichkeiten. „Es wird zu viel kritisiert und zu wenig geschätzt, was die EU ermöglicht hat.“ Die Renovierung historischer Innenstädte oder das Erasmus-Programm, das Tausenden Studierenden Auslandserfahrung ermöglicht, seien nur einige Beispiele.

„Wir sollten nicht darüber diskutieren, was uns trennt, sondern darüber, was uns eint“, sagte Prof. Dr. Bernt Mayer, der als Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaft die Diskussionsrunde moderierte. Gerade junge Menschen seien auf der Suche und benötigten Orientierung. „Da sollten die Kirchen eine größere Rolle spielen“, so Mayer. Nach einigen Beiträgen aus dem Publikum fasste Daniel Herman treffend zusammen: „Ich glaube, es gibt keine Alternative zu Europa. Aber wir brauchen den Dialog. Wir müssen gemeinsam diskutieren, wie wir das Projekt der europäischen Einigung verbessern können.“

Die Veranstaltung wurde aus Mitteln der Euregio Egrensis aus dem Programm Ziel ETZ Freistaat Bayern – Tschechische Republik 2014-2020 gefördert.

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news-5313 Mon, 25 Mar 2019 16:26:00 +0100 Neues Mastermodul: Weiden – Würzburg – Princeton https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903255313-neues-mastermodul-weiden-wuerzburg-princeton/ Einmal die Luft an einer Elite-Universität wie Princeton schnuppern? Mit dem Master Digital Business an der Fakultät Betriebswirtschaft wird das möglich – zumindest virtuell. Denn dort können Studierende der OTH Amberg-Weiden den Online-Kurs Werte- und Wertemanagement besuchen, der Fragen der Ethik zu aktuellen digitalen Trends diskutiert. Der Kurs basiert auf den Inhalten von Prof. Dr. Harald Bolsinger, FHWS Würzburg, behandelt aber speziell werteorientierte Fragestellungen, die die Digitalisierung mit sich bringt. Das Erlernte können die Studierenden in den Case Studis der Princeton University anwenden. An die Erfordernisse angepasst haben den Kurs Prof. Dr. Wolfgang Renninger, Kurt Freudentaler und Alexander Herzner vom Institut für Nachhaltigkeit. Der Kurs gibt es im Blended- und Flipped Classroomformat und besteht aus digitalen Vorlesungen mit Präsenz für vertiefte Diskussionen.

„Gerade bei der Digitalisierung laufen wir blind der Technologie hinterher, ohne den tatsächlichen gesellschaftlichen Mehrwert zu hinterfragen“, sagt Alexander Herzner. „Dafür aber ist eine Werte-Argumentation notwendig, die man nur führen kann, wenn man sich auch vertieft mit Werten- und Werthaltungen auseinandersetzt“, ergänzt Prof. Dr. Harald Bolsinger, der die Online-Lerneinheiten zur Verfügung stellt.

„Der Praxisbezug kommt durch die Fallstudien dazu“ ergänzt Kurt Freudentaler. „Und um beides zu verbinden, bieten die abwechselnden Online- und Präsenzphasen genau die Balance zwischen online und offline“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Renninger. Das Modul wird jetzt zum zweiten Mal angeboten, das Format entwickelt sich stetig weiter.

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news-5297 Thu, 21 Mar 2019 15:17:34 +0100 eCommerce Nacht 2019: Ausblick in die Zukunft des Handels https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903215297-ecommerce-nacht-2019-ausblick-in-die-zukunft-des-handels/ Ein Abend, drei Vorträge: Bei der eCommerce Nacht 2019 blicken die Gäste schon heute in die Handelswelt von morgen. Drei renommierte Experten sprechen über künstliche Intelligenz, Internet- und Wettbewerbsrecht sowie die digitale Transformation. Am 8. April an der OTH Amberg-Weiden am Campus Weiden. Was steckt hinter Schlagworten wie „Internet of Things“ oder „Micropayment“? Und vor allem: Was ist wichtig für den Handel und welche Aufgaben stehen an? Dr. Matthias Bauch, Key Account Manager bei der Synnotech AG, beantwortet Fragen wie diese in seinem Vortrag über Künstliche Intelligenz und Co.

Kilian Kost, Rechtsanwalt der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE, referiert über „Internet und Recht“. Unternehmen, die ihre Aktivitäten im Netz rechtssicher gestalten möchten, zeigt er einen Weg durch den Dschungel der verschiedenen Gesetze, den Vorgaben der EU und den zahllosen relevanten Urteilen. Denn Online-Handel im „Land der Abmahner“ rechtssicher zu gestalten, ist keine kleine Kunst.

Ganz praktisch wird’s bei Ralf Mager. Der Head of eCommerce/Online Marketing bei LODENFREY Verkaufshaus München zeigt, wie die digitale Transformation in einem 176 Jahre alten Traditionsunternehmen wie LODENFREY gelingt. Dabei gibt er Tipps zur Bewältigung der Digitalisierung mit Beispielen aus dem Geschäftsleben.

Die eCommerce Nacht richtet sich an alle, die mehr über Onlinemarketing und Onlinehandel erfahren möchten. Sie wird von fotopuzzle.de und der OTH Amberg-Weiden in Kooperation veranstaltet. Weitere Informationen gibt es hier. Dort können Sie sich auch anmelden.

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news-5298 Thu, 21 Mar 2019 11:57:00 +0100 Semmelweis Kongress: Auszeichnung für Medizintechnik https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903215298-semmelweis-kongress-auszeichnung-fuer-die-medizintechnik/ In der vergangenen Woche fand in Wien der dritte Semmelweis Kongress „CEE Conference on Hospital Hygiene and Patient Safety“ statt. Dabei wurde die Medizintechnik der OTH Amberg-Weiden ausgezeichnet. Dieses Jahr stand die Konferenz unter dem Motto „Silo Busting - We urgently need more interdisciplinarity in our fragmented healthcare system“. Das Gipfeltreffen für ExpertInnen aus der Krankenhaushygiene und Infektionsverhütung ist die ideale Plattform um VertreterInnen der Politik, Wirtschaft und dem Gesundheitsbereich aus ganz Europa zusammenzubringen.

Die Arbeitsgruppe Hygiene und Medizintechnik der OTH Amberg-Weiden war mit einem Poster zum Thema „OR ventilation a relevant factor in prevention of surgical site infections“ vertreten, das von Prof. Dr. Clemens Bulitta vorgestellt wurde. Diese Arbeit wurde sehr positiv bewertet, so dass sich die Autoren Prof. Dr. Clemens Bulitta und Dr. Sebastian Buhl bei den Auszeichnungen für die besten Poster über den 2. Platz freuen durften. Ein Bestandteil des Preises ist die Übernahme der Kosten für die Reise und Teilnahme an der International Conference on Prevention & Infection Control im September in Genf, bei der die OTH Amberg-Weiden weitere Forschungsarbeiten vorstellen wird.

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news-5299 Thu, 21 Mar 2019 10:24:00 +0100 Workshop: Wer bin ich? https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903215299-workshop-wer-bin-ich/ Warum verhalte ich mich gerade so? Wo liegen meine Stärken und Schwächen? Zu welchen Persönlichkeitstypen gehöre ich? Diese und weitere Fragen wurden beim Workshop „Wer bin ich?“ beantwortet, der vom Zentrum für Gender und Diversity veranstaltet wurde. Referentin Ilse Schoell-Mohr zeigte den Teilnehmerinnen, wie man individuelle Verhaltensweisen entdecken und sich besser verstehen kann. Mit dem persolog®Persönlichkeits-Modell wurde das Verhalten der Teilnehmerinnen in konkreten Situationen gemessen. Basierend auf den Ergebnissen wurden daraus Persönlichkeitsprofile erstellt. Das Profil ist ein Mittel, sich selbst und andere zu verstehen. Dieses Wissen hilft, sich in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen bewusst und sicher zu verhalten.

Während des Workshops erfuhren die Teilnehmerinnen, zu welchen Typen sie gehören und was die vier Buchstaben D, I, S und G bedeuten. Sie lernten, wie sich diese Typen im Leben und Beruf auswirken und wie sie ihr Leben mit dem Persönlichkeitsprofil besser gestalten können.

Nähere Informationen zu den Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind auf der Homepage oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversitybüro (genderbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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news-5300 Wed, 20 Mar 2019 09:51:00 +0100 Arbeitsgruppe Nachhaltigkeitskompetenz und Zertifikate https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903205300-arbeitsgruppe-nachhaltigkeitskompetenz-und-zertifikate/ Immer mehr Unternehmen setzen auf Nachhaltigkeit. Dafür brauchen sie Fachkräfte mit Zusatzqualifikation. Eine Arbeitsgruppe möchte deshalb ein hochschulübergreifendes oder sogar bayernweites Zertifikat entwickeln – jetzt trafen sich die Mitglieder zu einem Workshop an der OTH Amberg-Weiden am Campus Weiden. Die Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeitskompetenz und Zertifikate“ wird von Alexander Herzner, Referent für Nachhaltigkeitsmanagement an der OTH Amberg-Weiden, geleitet. In der ersten Stufe legt sie die Inhalte des Zertifikats fest. Die Leitfrage dabei: Welche Kompetenzen benötigen Studierende, um den Herausforderungen der Nachhaltigkeit zu begegnen? Die Vorarbeit dafür hat Alexander Herzner geleistet – sein UN PRME Helix Model wird in den kommenden Monaten ausgearbeitet. Im zweiten Schritt entwirft die Arbeitsgruppe frei verwendbare Lehrformate, die in Stufe Drei zu einem hochschulübergreifenden Zertifikat zusammengeführt werden. Die Arbeitsgruppe trifft sich ab jetzt regelmäßig und plant eine Summerschool sowie weitere Angebote.

Der „Arbeitskreis Zertifikat“ wurde von NachhaltigkeitsexpertInnen aus bayerischen Hochschulen unter dem Dach des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern ins Leben gerufen. Neben der OTH Amberg-Weiden beteiligen sich u.a. die Hochschule München, die TH Nürnberg, die Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt an diesem Projekt. Die Gründung erfolgte auf Initiative von Prof. Dr. Harald Bolsinger von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt im Rahmen des Netzwerks Nachhaltigkeit und Hochschule Bayern, dem inzwischen fast alle bayerischen Hochschulen angehören.

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news-5291 Tue, 19 Mar 2019 15:26:44 +0100 9. Wissenschaftskongress Abfall- und Ressourcenwirtschaft https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903195291-9-wissenschaftskongress-abfall-und-ressourcenwirtschaft1/ „Wirtschaft trifft Wissenschaft“: Die OTH Amberg-Weiden war in diesem Jahr Gastgeberin des Wissenschaftskongresses „Abfall- und Ressourcenwirtschaft“ der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW). Viele VertreterInnen der Recyclingwirtschaft nutzen die Chance, sich über Neuigkeiten aus Wissenschaft und Forschung zu informieren, aber auch, um Kontakte zu den besten Kandidaten für offene Positionen im Unternehmen zu knüpfen. Neben der Vorstellung der neuesten Forschungsergebnisse aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungsinstituten wurden Preise und Stipendien zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergeben. Was gab es Neues aus der Forschung?

Die Vortragsblöcke befassten sich mit den Themen „Digitale Prozesse in der Abfallwirtschaft“, „Thermische Verfahren“, „Methodenentwicklung und Charakterisierung“, „Stoffströme“, „Recycling“ und „Biologische Verfahren“. Eine Fachjury wählte den aus Expertensicht besten Vortrag, der zum Abschluss des Kongresses mit dem begehrten und mit 1.000 Euro dotierten „DGAW-Wissenschaftspreis“ gekürt wurde. Der mit 500 Euro dotierte Publikumspreis für den besten Vortrag wurde wurde in diesem Jahr zum ersten Mal per E-Voting gewählt. Publikum und Fachjury waren sich einig, sodass der Vortrag zum Thema „Circular System Design – A Case study on Insulation Material in Switzerland“ von Maja Wiprächtiger (ETH Zürich) beide Preise auf sich vereinigen konnte.

Neben den Vorträgen wurden rund 30 Poster vorgestellt und ebenfalls von der Expertenjury bewertet. Als bestes Poster kürte die Jury das Projekt „Ressourceneffizienz von Verbundkonstruktionen“ von Franziska Meyer (FH Münster). Die Gewinnerin kann sich ebenfalls über 500 Euro freuen.

Das Programm wurde durch zwei Gastvorträge bereichert. Prof. Dr. jur. Helmut Maurer von der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission nahm differenziert zu Inhalt und Umsetzung des EU-Kreislaufwirtschaftspakets Stellung. Bruno Götz (TÜV Rheinland) informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den Wert und den Schutz von Patenten in der Abfallwirtschaft.

Zahlreiche Sponsoren ermöglichten erneut durch ihre großzügige Unterstützung die Vergabe von Preisen und Stipendien zur Förderung der jungen Wissenschaftler. Stipendien erhielten in diesem Jahr Marco Küppers (Universität Duisburg-Essen), Lukas Stumpf (Universität Graz), Aleksander Jandric (BOKU Wien) sowie Julia Mohr (Hochschule Darmstadt). Mit den Stipendien wird der Erwerb von Geräten, Software und eine Ukraine-Reise zur Projektpräsentation unterstützt.

Im kommenden Jahr findet der 10. DGAW Wissenschaftskongress „Abfall- und Ressourcenwirtschaft“ vom 19. bis 20. März 2020 in Dresden statt.

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news-5280 Thu, 14 Mar 2019 09:00:39 +0100 Studieninfotag: Hochschule präsentiert Studienangebot https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903145280-studieninfotag-hochschule-praesentiert-studienangebot/ Die Studienlandschaft in Deutschland ist bunt und vielfältig. Allein in Deutschland gibt es 19.000 Studiengänge. Wie finde ich den richtigen für mich? Für welche Hochschule soll ich mich entscheiden. Gute Fragen. Gute Antworten holten sich 990 SchülerInnen beim Studientag der OTH Amberg-Weiden. Die Gäste kamen aus Gymnasien, FOS/BOS und Realschulen der Region nach Amberg und Weiden. Sie informierten sich über Klassiker wie BWL , Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen oder Patentingenieurwesen, aber auch über neue Studiengänge wie Logistik & Digitalisierung, International Business, Industrie-4.0-Informatik, Mechatronik & digitale Automation oder Geoinformatik und Landmanagement. In Weiden konnten die BesucherInnen bereits einen ersten Blick auf neue Studienangebote im Gesundheitswesen werfen.

An beiden Standorten nutzen die BesucherInnen die Möglichkeit, Fragen direkt an ProfessorInnen zu stellen oder sich mit Studierenden zu unterhalten. Besonderes Highlight ist dabei jedes Jahr der Blick hinter die Kulissen und in die Labore: Hier wird experimentiert, es werden Maschinen vorgeführt und die Theorie in der Praxis angewendet. Das betonte auch Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidenten der OTH Amberg-Weiden, die die SchülerInnen in Amberg begrüßte: „Sie besuchen heute eine Hochschule, die keine Elfenbeintürme baut. An unserer Hochschule wird die praxisnahe Ausbildung auf akademischem Niveau großgeschrieben. Sie, liebe Schülerinnen und Schüler, können das heute hautnah erleben.“ Detailliert beschrieb die Präsidentin, wie sich das Thema Klima- und Umweltschutz in Bachelorstudiengängen wie Bio- und Umweltverfahrenstechnik sowie Energietechnik und Energieeffizienz widerspiegele.

Auch Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach ging in ihrem Grußwort in Weiden auf „Nachhaltigkeit“ und die Bewegung „Fridays for future“ ein. Sie wies dabei auf das Institut für Nachhaltigkeit hin, das wichtige Aspekte wie nachhaltige Unternehmensführung oder verantwortungsbewussten Umgang mit Daten und Informationen in die Studiengänge einbringe.

Neben den Studieninhalten und den Laboren werden beim Studieninformationstag auch weitere Angebote vorgestellt: etwa, wie ein duales Studium aufgebaut ist, welche Möglichkeiten es zur Studienfinanzierung gibt oder welche Unterstützung es im Studium für Studierende mit Kind oder mit Erkrankungen gibt. MitarbeiterInnen des Studien- und Career Service, des International Office, des Studienbüros, der Hochschulseelsorge, des Zentrums für Gender und Diversity, des Zentrums für Ethik und Nachhaltigkeit sowie der Fakultäten informierten vor Ort.

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news-5279 Wed, 13 Mar 2019 17:24:21 +0100 Duales Studium Betriebswirtschaft in Kooperation mit Ziegler Group https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903135279-duales-studium-betriebswirtschaft-in-kooperation-mit-ziegler-group0/ Die OTH Amberg-Weiden arbeitet im Dualen Studium jetzt auch mit der Ziegler Group zusammen. Den Anfang macht ein duales Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre mit einem zusätzlichen Ausbildungsabschluss als Industriekauffrau/Industriekaufmann. Am Montag unterzeichneten Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, und Andreas Sandner, Prokurist der Ziegler Holzindustrie GmbH & Co. KG, den Kooperationsvertrag. Das Familienunternehmen Ziegler Group ist in vier Geschäftszweigen erfolgreich aufgestellt: Holzverarbeitung, Holzbearbeitung, Logistik und Dekoration. Dabei ist der Logistikbereich besonders interessant. Denn die Branche boomt, ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in Deutschland und gewinnt in Zeiten der Industrie 4.0 weiter an Bedeutung.

Die OTH Amberg-Weiden bildet die LogistikerInnen von morgen aus. Das Studienangebot „Logistik & Supply Chain Management“ im Studiengang Betriebswirtschaft vermittelt Kenntnisse, die zum Managen effizienter unternehmensinterner und -übergreifender Güter- und Informationsflüsse benötigt werden. Außerdem gehören Aspekte der Digitalisierung sowie der Prozessgestaltung und -optimierung zum Studieninhalt. Das neue Studienangebot „Logistik & Digitalisierung“ bereitet Studierende gezielt auf die Logistik 4.0 vor. Es startet in diesem Sommersemester.

Prof. Dr. Stephanie Abels-Schlosser, Lehr- und Forschungsgebiet Logistik, stellte die Studienangebote im Rahmen der Vertragsunterzeichnung vor – Sabine Märtin von OTH Professional informierte über das duale Studienangebot der OTH Amberg-Weiden. Die Beteiligten waren sich einig: Mit dem dualen Studienangebot erhalten junge Menschen eine optimale Ausbildung vor Ort – so beuge man auch dem Fachkräftemangel in der Region vor. Weitere Kooperationen könnten folgen, zum Beispiel im Bereich Maschinenbau.

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news-5271 Fri, 08 Mar 2019 11:40:48 +0100 Erste Promotion am neu eingerichteten BayWISS Verbundkolleg Energie https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903085271-erste-promotion-am-neu-eingerichteten-baywiss-verbundkolleg-energie/ Studentin, Diplomingenieurin und nun der Doktortitel: Dipl.-Ing. (FH) Stefanie Reil, M.Sc., trat als eine der ersten Promovierenden im Jahr 2017 dem neu gegründeten BayWISS Verbundkolleg Energie bei. Nun legte sie ihre Promotionsprüfung an der Technischen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg zur Erlangung des Doktorgrades „Doktor-Ingenieur“ erfolgreich ab. Das Thema ihrer Dissertation „Zur Biomassevergasung in „stratified downdraft“ Reaktoren und deren Prozessstabilisierung” resultiert aus dem Forschungsschwerpunkt Nutzung biogener Energieträger in KWK-Prozessen für Kraft-Wärme-Kopplung des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung an der OTH Amberg-Weiden. Stefanie Reil studierte Umwelttechnik an der OTH Amberg-Weiden und Energietechnik an der Universität Kassel. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr.-Ing. Stefan Beer und ist Lehrbeauftragte an der OTH-Amberg Weiden für das Fach „Energetische Nutzung von Biomasse“ im Masterstudiengang Umwelttechnologie. Ihre Verbundpromotion wurde gemeinsam von Prof. Dr.-Ing. Stefan Beer (OTH Amberg-Weiden) und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Karl (FAU) betreut.

Die OTH Amberg-Weiden ist eine der drei Trägerhochschulen des Verbundkollegs des Bayerischen Wissenschaftsforums (BayWISS) mit dem Schwerpunkt Energie. Ziel des Verbundkollegs Energie ist, herausragende Absolvierende von Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) im Themenfeld Energie noch besser bei der Promotion zu unterstützen.

 

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news-5265 Thu, 07 Mar 2019 09:24:00 +0100 Industrie 4.0 an der OTH Amberg-Weiden: Das UFO ist gelandet! https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903075265-industrie-4-0-an-der-oth-amberg-weiden-das-ufo-ist-gelandet/ Bitte nicht erschrecken: Auf dem Weg durch die Flure der OTH Amberg-Weiden in Weiden kann einem seit kurzem ein „UFO“ begegnen – ein Unbemanntes Förder-Objekt. Seit letzter Woche bewegt sich ein solches Fahrerloses Transportfahrzeug (FTF) – im aktuellen Sprachgebrauch der Industrie 4.0 oft auch als mobiler Transportroboter bezeichnet – im Laborbereich der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Das Fahrzeug vom Typ MiR 100 von der JUGARD+KÜNSTNER GmbH ist klein und wendig, kann Lasten bis 100 kg tragen und mit dem Hook-Aufsatz bis 300 kg ziehen. Die Anschaffung erfolgte auf Initiative von Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner (Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Fachgebiet Integrierte Logistiksysteme) und wurde ermöglicht durch eine interdisziplinäre Co-Finanzierung mit Mittel aus dem Projekt SAP-Factory, dem Fachgebiet Fabrikplanung, dem Gesundheits- und Medizintechnik-Campus (Healthcare Logistics) sowie der Kooperations-Strategie Innovative LernOrte (ILO).

Die erste Inbetriebnahme (vorerst noch ohne den Hook-Aufsatz) war nochmal deutlich einfacher als bereits erhofft. Innerhalb kürzester Zeit konnte der erste Fahrkurs mit der integrierten 3D-Kamera automatisch kartiert werden und spezielle Zonen (Sperrzonen, geschwindigkeitsreduzierte Zonen, …) manuell ergänzt werden. Damit konnten dann auch schon erste „Missionen“ (so heißen die Fahraufträge) im Automatikmodus erstellt werden.

Die weitere ausführliche Inbetriebnahme, Tests und Analysen erfolgen voraussichtlich im Rahmen einer Bachelorarbeit. Neben dem Einsatz des sehr flexiblen Hook-Aufsatzes zur Ankopplung von Rollbehältern u.ä. ist es dabei auch ein wesentliches Ziel, das Fahrzeug mit Unterstützung durch die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH (Falkenberg) an das SAP-System des Projektes SAP-Factory anzubinden, so dass die Transportbefehle für das FTF direkt aus diesem übergeordneten System gesendet werden können – ganz im Sinne von Industrie 4.0.

Damit können dann unseren Studierenden im Rahmen vielfältiger Vorlesungen und Kurse entsprechende Kompetenzen zu dieser Schlüsseltechnologie vermittelt werden.

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news-5262 Wed, 06 Mar 2019 15:09:29 +0100 Klärschlammverwertung – Anforderungen, Lösungen, Praxis https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903065262-klaerschlammverwertung-anforderungen-loesungen-praxis0/ Die Zukunft der Energie ist innovativ, vielfältig und riecht manchmal streng. Klärschlamm zum Beispiel, aus dem lässt sich hervorragend Strom oder Kohle gewinnen. Welche Methoden gibt es? Welche Verfahren sind geeignet? Antworten gab das Cluster-Forum „Klärschlammverwertung – Anforderungen, Lösungen, Praxis“ an der OTH Amberg-Weiden in Amberg. Jährlich entstehen in Bayern mehr als eine Million Tonnen entwässerter Klärschlamm, und die Kommunen stehen vor der Frage: „Wohin damit?“ Verfeuern? Nicht mehr so einfach. Der Kohleausstieg ist absehbar. Also auf die Felder? Nein. Landwirte können den Schlamm als Düngemittel auch nicht mehr gebrauchen, die Düngevorschriften sind strenger geworden. Als Königsweg gilt die thermische Klärschlammbehandlung mit Phosphorrückgewinnung – aus dem dem Problemstoff sollen Energie und Rohstoffe entstehen.

Was das genau heißt und welche Ansätze es gibt, diskutierten die ExpertInnen in drei Blöcken. Der erste umfasste Vorträge zum Thema „Abwasser- und Klärschlammverwertung – Rahmenbedingungen, Energieeffizienz, Systemlösungen“, der zweite beschäftigte sich mit „Thermischer und stofflicher Klärschlammverwertung – Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis“. Im dritten Block stellten TechnikerInnen und PraktikerInnen „Innovative Anwendungen in Industrie und kommunaler Versorgung“ vor.

Zu Beginn der Veranstaltung sprach Robert Götz, leitender Ministerialdirektor im bayerischen Wirtschaftsministerium, über die Bedeutung der energetischen Klärschlammverwertung für die bayerische Energieversorgung. Dabei gab er auch einen Überblick über erneuerbare Energien in Bayern. Anschließend verschaffte er sich im Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung einen lebendigen Eindruck, was die OTH Amberg-Weiden in diesem Bereich bereits leistet. Prof. Dr. Markus Brautsch und Raphael Lechner, beide Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik, stellten gemeinsam mit ihrem Team vier Referenzprojekte zur Optimierung der Energieeffizienz vor.

Das Cluster-Forum wurde von der Bayern Innovativ GmbH organisiert. Über 120 TeilnehmerInnen haben die Veranstaltung besucht.

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news-5255 Mon, 04 Mar 2019 11:26:21 +0100 Vortragsreihe Logistik: Ausgewählte Logistikprozesse der HAMM AG und deren Abbildung in SAP https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201903045255-vortragsreihe-logistik-ausgewaehlte-logistikprozesse-der-hamm-ag-und-deren-abbildung-in/ Die Reihe der Gastvorträge zu Themen der Logistik im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen wurde in diesem Semester durch Harald Prölß (Leiter Informationsmanagement der HAMM AG, Tirschenreuth) und seine Teamkollegin Verena Kopatsch fortgesetzt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Initiator dieser Vortragsreihe, Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner, gewährten die Referenten einen tiefen Einblick in die Finessen einer SAP-gestützten Optimierung von unternehmensspezifischen Logistikprozessen. Zunächst stellte Harald Prölß kurz das Unternehmen vor. Er schilderte die Entwicklung von der Firmengründung 1878 über die Einbindung in die WIRTGEN GROUP bis zu deren Kauf durch John Deere. Die HAMM AG als Weltmarkführer für Walzen im Straßen- und Erdbau ist damit Bestandteil eines starken weltweiten Unternehmensverbunds. 

Zu Beginn des ersten fachlichen Vortragsteils betonte Harald Prölß die stark gestiegene Produktvarianz der HAMM-Walzen: es gibt mehr Konfigurationsmöglichkeiten als bei der PKW-Produktion, was jede Walze einzigartig macht und im Rahmen der kundenspezifischen Produktion aber eine besondere Herausforderung darstellt. Anschließend stellte er ausführlich vor, wie die HAMM AG durch individuelle Anwendungsentwicklungen im SAP die Produktionsplanung und -steuerung so optimiert hat, dass durch die erreichte hohe Flexibilität schnell und noch in einer weit fortgeschrittenen Phase des Auftrags auf Kundenwünsche reagiert werden kann. Auf diese Weise wird ein nicht unerheblicher Marktvorteil erzielt.

Im zweiten fachlichen Teil erläuterte Verena Kopatsch – selbst eine Absolventin der OTH in Weiden – das Projekt zur Optimierung der Produktionsversorgung von der Ausgangssituation, über die Zielsetzung und die Definition der Soll-Prozesse bis zur Umsetzung u.a. mit Automatischen Kleinteilelager (AKL), Routenzug und SAP WM. Dabei wurden auch die hohe Komplexität und die Vielzahl der erforderlichen Aufgaben dieses Projektes zur mengen- und zeitgerechten Versorgung der Montagebänder deutlich. Nicht zuletzt eine weitgehende Digitalisierung der Prozesse im Sinne von Industrie 4.0 (z.B. RFID-gestütztes Kanban, Kommissioniersteuerung mit Funkterminals) führte letztlich zu der gewünschten Prozessoptimierung.

Dadurch dass viele der ZuhörerInnen neben der Pflichtvorlesung Logistik in diesem Semester auch das Wahlpflichtmodul SAP-Factory besucht hatten, war dieser Gastvortrag – auch durch die sehr anschauliche Aufbereitung und die detaillierten Erläuterungen der Vortragenden – in doppelter Hinsicht eine hervorragende Ergänzung aus der Praxis.

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news-5251 Tue, 26 Feb 2019 17:42:47 +0100 Gelebter, grenzüberschreitender Wissens- und Technologietransfer https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902265251-gelebter-grenzueberschreitender-wissens-und-technologietransfer/ „Grenzüberschreitendes F&I Netzwerk für Energieeffizienz und Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung“ – zwei Drittel der Laufzeit des Ziel-ETZ-Projekt Nr. 53 sind vorüber. Zeit für eine Zwischenbilanz. Und die fällt positiv aus! Durch die Zusammenarbeit der renommierten Westböhmischen Universität Pilsen (UWB) und der OTH Amberg-Weiden erhalten sechs teilnehmende kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die beiderseits der Grenze Maschinen und Anlagen für die umweltgerechte Energieerzeugung sowie die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) entwickeln und produzieren, Unterstützung und Zugang zu den grundlagenorientierten Simulationskompetenzen der Universität wie auch zu den praxisorientierten Entwicklungskompetenzen und Versuchsanlagen der Technischen Hochschule. „Das Projekt hat die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet zum Ziel. Die Kolleginnen und Kollegen der Westböhmischen Universität Pilsen und unseres  Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung haben die teilnehmenden Partnerunternehmen in den vergangenen beiden Jahren bei ihren Entwicklungsaufgaben im Bereich Energietechnik Hilfestellung gegeben. Dabei erlangten die KMUs Zugang zu den forschrittlichsten Werkzeugen, Messeinrichtungen und Entwicklungsmethoden an beiden Hochschulen“, sagt Prof. Dr.-Ing Andreas P. Weiß, Kompetenzzentrum für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) an der OTH Amberg-Weiden.

Auch das zweite wichtige Ziel Projektes ist bereits erreicht: Ein grenzüberschreitendes Netzwerk von WissenschaftlerInnen und EntwicklerInnen, die gemeinsam an den Aufgabenstellungen der nachhaltigen Energietechnik für unser gemeinsame Zukunft arbeiten. Bereits Routine sind die gegenseitigen Arbeitsbesuche und Besprechungen in Pilsen und in Amberg. So trafen sich vergangene Woche vier Kollegen des New Technology Research Centre (NTC) der UWB mit Laura Weber B.Eng., Tobias Popp M.Eng. und Prof. Dr.-Ing. Andreas P. Weiß vom KoKWK, um die weiteren Aufgaben im letzen Projektjahr zu besprechen.

Ein weiteres wichtiges Ziel des Projektes ist es auch, das Kompetenznetzwerk sowohl qualitativ und quantitativ über die Projektlaufzeit weiterzuentwickeln. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war deshalb der Besuch beim Zentrum für Energietechnik (ZET) der Universität Bayreuth, mit dem Prof. Weiß bereit seit gut acht Jahren im Bereich Organic Rankine Cycle (ORC) zusammenarbeit. Dr. Florian Heberle, Geschäftsführer des ZET, empfing die bayerisch-tschechische Delegation und stellte das ZET vor und führte durch die Versuchseinrichtungen. Die Diskussion über mögliche Felder der Zusammenarbeit schloss den interessanten Besuch ab.

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news-5247 Mon, 25 Feb 2019 13:50:37 +0100 Wie Biogasanlagen auch ohne EEG-Zuschüsse wirtschaftlich betrieben werden können https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902255247-wie-biogasanlagen-auch-ohne-eeg-zuschuesse-wirtschaftlich-betrieben-werden-koennen/ Ein neues Forschungsprojekt für Biogasanlagen ist gestartet: In „OPTIBIOSY“ befasst sich ein interdisziplinäres Team der OTH Regensburg und der OTH Amberg-Weiden mit der Untersuchung der Potenziale und der Entwicklung eines Optimierungsmodells für Biogasanlagen. Das dreijährige Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ mit rund 714.000 EUR, davon 429.000 EUR an der OTH Regensburg, gefördert. Die OTH Amberg-Weiden und ihr An-Institut für Energietechnik erhalten in Summe 285.000 EUR. Hintergrund des Projekts sind die sich am 31. Dezember 2020 ändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für viele Biogasanlagen-Betreiber: Für alle Anlagen, die vor dem Jahr 2000 in Betrieb genommen wurden, endet dann nämlich der gesetzliche Vergütungszeitraum von 20 Jahren, das heißt, ab diesem Zeitpunkt bekommen sie keine staatlichen Zuschüsse mehr aus dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG). „Für die meisten Anlagen ist aber nur durch diese staatliche Förderung überhaupt ein wirtschaftlicher Betrieb möglich“, sagt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl von der OTH Regensburg. Laut Prof. Dr. Brückl sind deshalb viele dieser Anlagen unmittelbar von einer Stilllegung bedroht. Da jedoch Biogasanlagen einen wichtigen Beitrag für einen stabilen Betrieb der Stromnetze im Rahmen der Energiewende leisten könnten, geht es in „OPTIBIOSY“ vor allem um die Frage, wie Biogasanlagen nach dem Auslaufen der EEG-Zuschüsse noch wirtschaftlich betrieben werden können. Dazu wird eine Bestandsanalyse der derzeit installierten Technologien sowie der genutzten Vermarktungsstrategien durchgeführt. Außerdem werden die Bedarfe, die monetären Werte und die technischen Anforderungen an die Anlagen der verschiedenen Systemdienstleistungen untersucht sowie deren Nutzen für den Netzbetreiber analysiert. Dazu sind vier Biogasanlagenbetreiber aus dem Landkreis Cham beteiligt, zudem werden Anlagenkonfigurationen von weiteren Biogasanlagen aus der Region Landshut einbezogen. Als Ergebnis soll ein Optimierungsmodell entwickelt werden, welches für verschiedene Biogasanlagentypen die optimale Auslegung und Marktteilnahmestrategien ermittelt.

Beteiligt an „OPTIBIOSY“ ist der Bereich Motorentechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Rabl (Labor für Verbrennungsmotoren) an der OTH Regensburg, der Bereich Netztechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl (Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher) und der Bereich der Verfahrenstechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch vom Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung an der OTH Amberg-Weiden sowie das Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden. Unterstützt wird das Forscherteam durch die Assoziation der Unternehmen Holding 2G Energy AG, AWITE Bioenergie GmbH, des Energieunternehmens Lechwerke und des Stromnetzbetreibers LEW Verteilnetz GmbH sowie durch das Regensburg Center of Energy and Resources (RCER) der OTH Regensburg. Projektträger ist die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

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news-5244 Fri, 22 Feb 2019 14:11:34 +0100 Wer hat’s erfunden? Arbeitnehmererfindungsrecht im Fokus des 14. Amberger Patenttages https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902225244-wer-hat-s-erfunden-arbeitnehmererfindungsrecht-im-fokus-des-14-amberger-patenttages/ Deutschland – Land der Dichter und der Denker. Und Land der Erfinder, vor allem wenn man sich an den Zahlen der Patentanmeldungen orientiert. 2017 wurden beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) rund 68.000 Patente angemeldet, Firmen wie Bosch und Schaeffler Technologies AG sind die Spitzenreiter beim DPMA. Hinter den Firmen stehen Menschen, die Einfälle haben. Menschen, die bei ihrer täglichen Arbeit auf Probleme stoßen und hierfür technische Lösungen entdecken – Einfälle, die regelmäßig im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses entstanden sind. Wem gehören die Rechte an Erfindungen, die am Arbeitsplatz entstehen? Beim 14. Amberger Patenttag der OTH Amberg-Weiden stand das Spannungsverhältnis zwischen dem Arbeitsrecht und dem Recht am geistigen Eigentum in den Mittelpunkt. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, führten Beate Schmidt, Präsidentin des Bundespatentgerichts, und Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin des Deutsches Patent- und Markenamts, mit ihren Auftaktvorträgen in das Thema „Arbeitnehmererfindungsrecht“ ein.

„95 Prozent der Erfindungen sind von Arbeitnehmern. Schon alleine diese Zahlen lassen erahnen, welche Bedeutung dem Arbeitnehmererfindungsrecht in unserer heutigen Zeit zukommt“, so Cornelia Rudloff-Schäffer. Die gesetzliche Regulierung von Arbeitnehmererfindungen seien notwendig, da hier zwei Interessen kollidieren: das Arbeitsrecht und das Recht des geistigen Eigentums. Das Arbeitnehmererfindungsgesetz schafft einen Interessensausgleich zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer.

Vergütungsansprüche

Eine Erfindung, die während der Arbeitszeit in der Firma entsteht, gehört erstmal dem Arbeitgeber. Möchte der Arbeitgeber die Erfindung verwerten, dann hat der Arbeitnehmer einen Vergütungsanspruch, zusätzlich zum Arbeitsentgelt. Dirk-Herwig Rabe, leitender Regierungsdirektor des Deutschen Patent- und Markenamts, erläuterte in seinem Vortrag die Grundlagen des Arbeitnehmererfindungsrechts und der Erfindungsvergütung.

Die Vergütung der Arbeitnehmererfindungen erfolgt nach einem bestimmten System. Dr. Kurt Bartenbach, Rechtsanawalt und Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Arbeitsrecht bei CBH Rechtsanwälte Köln, stellte Abkauf-und Vergütungssysteme in der betrieblichen Praxis dar. „Es gibt einen bunten Strauß von Vereinbarungen. Ein Unternehmen muss prüfen, was für dieses das Richtige ist.“

Wie die Berechnung der Vergütung im Falle der Auslizenzierung erfolgt und was bei Kreuz- und Konzernlizenzen gilt, darauf ging Dr. Tobias Wuttke, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz bei Meissner Bolte, ein.

Praxisbeispiele

Wie AUDI mit Arbeitnehmererfindungen umgeht, davon berichtete Thomas Reichert, ein Absolvent des Studiengangs Patentingenieurwesens an der OTH Amberg-Weiden und inzwischen Syndikuspatentanwalt. AUDI regelt Rechteabkauf und Vergütungsansprüche in einem Inanspruchnahmeschreiben. Detailliert stellte Herr Reichert die Regelungen vor und ging auf mögliche Schwachstellen ein.

Sinah-Nikola Käfferlein, ebenfalls eine Absolventin des Patentingenieurwesen an der OTH Amberg-Weiden, hatte in ihrem Vortrag die Einführung der elektronischen Erfindungsmeldung bei Festo im Fokus. Sehr praxisnah ging Kerstin Single, Leiterin Intellectual Property bei Festo AG & Co. KG, auf die Arbeitnehmervergütung und Innovationsförderung ein und stellte die Fördermaßnahmen im Rahmen des Innovationsmanagements von Festo vor.

Sind die deutschen Vergütungssystem auch im Ausland anwendbar? Michael Lang, Patentanwalt bei BSH Hausgeräte GmbH, erläuterte die Erfindervergütungssystem im internationalen Konzernumfeld und gab den Zuhörerinnen und Zuhörern Umsetzungsempfehlungen an die Hand.

Am Ende des 14. Amberger Patenttags ging Wolf Hoefler, Justitiar bei der Bayerischen Patentallianz GmbH, auf die Besonderheiten bei Erfindungen in der Hochschulforschung ein.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Diskussionsrunde. Rolf W. Einsele, der gemeinsam mit Prof. Dr. Andrea Klug den Patenttag moderierte, bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch einmal die Möglichkeit, abschließende Fragen an die Referentinnen und Referenten zu richten.

Der Amberger Patenttag an der OTH Amberg-Weiden ist in der Patenfachwelt zu einer Marke geworden. Sein Markenzeichen: Wissenstransfer durch hochkarätige Referentinnen und Referenten mit aktuellen Themen aus der Patentwelt – inklusive Gelegenheit zur Vernetzung. Weitere Infos hier. 

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news-5252 Fri, 22 Feb 2019 10:48:00 +0100 Personalisierte Medizin: Möglichkeiten der Strahlentherapie https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902225252-personalisierte-medizin-moeglichkeiten-der-strahlentherapie/ Im Rahmen der Vorlesung Personalisierte Medizin im Studiengang Master Medizintechnik war Stefan Ueltzhöffer, Geschäftsführer der Firma Euromechanics Medical GmbH, zu Gast bei Prof. Dr. Ralf Ringler. Er sprach über Möglichkeiten der Strahlentherapie in der Personalisierten Medizin. Die Euromechanics Medical GmbH ist ein feinmechanischer Spezial-Fertigungsbetrieb für hochkomplexe Medizinprodukte in der Strahlentherapie und Röntgendiagnostik. Entwicklungen von Euromechanics sind in diesem Sektor wegweisend in der medizinischen Physik und entsprechen dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik.

Ein besonderes Augenmerk bei der Bestrahlung liegt in der Entwicklung und Konstruktion der Multi-Leaf-Kollimator (MLC). Durch die vielen Blenden ist es möglich, den Tumor im Patienten exakt zu bestrahlen und gesundes Gewebe so gut wie möglich zu schonen. Neben dem großen MLC im Standard Linear-Beschleuniger gibt es auch den kleinen Bruder, den Mikro-MLC, der zur Behandlung von kleinen Tumoren oder Metastasen bei Patienten zum Einsatz kommen kann. Hier zeigte Stefan Ueltzhöffer die Komplexität der Entwicklung sowie den Weg der Zulassung als Medizinprodukt auf.

Neben der Feinmechanik von diesen Entwicklungen ist die Lagerung des Patienten eine zentrale Komponente. Mit der Firma LAP-Laser hat Euromechanics einen kompetenten Partner mit zahlreichen Lagerungslasern, um eine sichere Bestrahlung zu ermöglichen. Ergänzt wird das Spektrum von Euromechanics durch Dosis-Mess-Equipment, das eine Verifikation der Dosis von Geräten in Diagnostik und Therapie ermöglicht.

Prof. Dr. Ringler dankt Alexander Rossbach, Leiter im Verkauf bei Euromechanics, und Stefan Ueltzhöffer für Ihr Engagement an der OTH Amberg-Weiden

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news-5242 Thu, 21 Feb 2019 17:32:18 +0100 Akademie Ostbayern-Böhmen: Zukunftsperspektiven für ländliche Räume https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902215242-akademie-ostbayern-boehmen-zukunftsperspektiven-fuer-laendliche-raeume/ Landlust oder Landfrust? Ländliche Idylle oder schnöde Provinz? Eine Veranstaltungsreihe der Akademie Ostbayern-Böhmen zeigte Perspektiven für ländliche Räume auf. Den Auftakt bildete ein Symposium an der OTH in Weiden. Vier Hochschuldozenten referierten über Zukunftsperspektiven für ländliche Räume. Prof. em. Dr. Jörg Maier und Dr. Wolfgang Weber, Leiter Grundsatzangelegenheiten und Hochschulentwicklung an der OTH Amberg-Weiden, gingen auf die ländlichen Räume in Ostbayern ein. Dabei beschäftigten sie sich mit neueren Ansätzen für vorhandene und zukünftige Herausforderungen. Jaroslav Dokoupil, Westböhmische Universität in Pilsen, warf einen Blick auf den ländlichen Raum in Böhmen/Westböhmen.

Dr. Manuel Trummer, Universität Regensburg, holte weiter aus. Unter dem Titel „Idylle, Utopie, Problemregion“ skizzierte er Grundzüge des Wandels ländlicher Regionen in Deutschland seit 1945.

Die Veranstaltungsreihe wird am 14. März an der OTH Regensburg fortgesetzt. Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-5237 Tue, 19 Feb 2019 15:41:34 +0100 Autonomes Fahren – so sicher wie Fliegen https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902195237-autonomes-fahren-so-sicher-wie-fliegen/ ExpertenInnen aus der gesamten EU trafen sich auf Einladung von Prof. Dr. Alfred Höß in Amberg, um die Mission des EU-Projektes „AutoDrive“ sowie die damit verbundenen Herausforderungen rund um das automatisierte Fahren zu erörtern. Wirklich große Forschungsprojekte erkennt man daran, dass sie ganz einfach klingende Namen tragen, hinter denen sich weitreichende Vorhaben verbergen. SETI ist so ein Beispiel – hier geht es um die Suche nach extraterrestrischer Intelligenz. Oder eben AutoDrive. Dabei geht es um die „Entwicklung von fehlererkennenden, ausfallsicheren und fehlertoleranten integrierten elektronischen Komponenten, Architekturen und Softwaresystemen für hoch- und voll-automatisiertes Fahren, um die zukünftige Mobilität sicher, effizient und erschwinglich und somit für den Benutzer akzeptabel zu gestalten“. Kurz gesagt: Die Partner wollen das selbstfahrende Auto so sicher wie ein Flugzeug machen.

Dass sich 58 verschiedene Partnerfirmen, Unis, Hochschulen und Institute aus der EU und Taiwan beteiligen, zeigt schon, dass es um mehr als um einen Baukasten für das Auto der Zukunft geht. Die Partner wollen verstehen, wie genau die Entwicklungs- und Produktionsprozesse ineinandergreifen müssen, welche Wechselwirkungen zu berücksichtigen sind und welche Bedeutung jeder Komponente in dem Gesamtsystem zukommt. Nur dann können sie ihr Portfolio entsprechend ausbilden und das „richtige“ Produkt oder die benötigte Dienstleistung anbieten.

So soll das Projekt nicht nur dem hoch- und vollautomatisierten Fahren den Weg bahnen, sondern hochqualifizierte Arbeitsplätze sichern und neu schaffen. Die OTH Amberg-Weiden ist dafür verantwortlich, dass das Fahrzeug Daten innerhalb seines Systems und zu externen Systemen übertragen kann. Vor allem sollen die Fahrzeuge untereinander kommunizieren, um so Unfälle zu vermeiden. Diese Datenverbindungen müssen nicht nur schnell, sondern auch sicher und zuverlässig funktionieren.

Die beim Projekt gewonnenen Erkenntnisse fließen wiederum in die Lehre der OTH Amberg-Weiden ein oder werden bei Nachfolgeprojekten erweitert. Insgesamt ist AutoDrive in zehn umfassende Arbeitsbereiche aufgeteilt. M. Eng. Heike Lepke leitet zusammen mit TTTech, Österreich, die Supply Chain "Safe, secure and low latency communication" mit, M. Sc. Josef Schmid und M. Eng. Mathias Schneider beschäftigen sich unter der Leitung von Prof. Dr. Alfred Höß mit „Network Data  Transmission - Traffic Shaping und Map Data Providing“. Nicholas Jäger entwickelt zusammen mit Prof. Dr. Andreas Aßmuth „Secure Athentication Systems“.

Die TeilnehmerInnen aus der gesamten EU, von Schweden und Litauen über Tschechien und Österreich bis Frankreich und Spanien zeigten sich von der oberpfälzischen Gastfreundschaft begeistert.

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news-5239 Tue, 19 Feb 2019 11:11:00 +0100 Der Weg des Medizinproduktes in die Cloud https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902195239-der-weg-des-medizinproduktes-in-die-cloud/ Personalisierte Medizin ist eine Kernkompetenz, die Diagnostik und Therapie in den nächsten Jahren stark verändern wird. Digitalisierung ist dabei der Schlüssel. Viele Medizinprodukten sind nur dann zukunftsfähig, wenn Daten einfach, schnell und sicher zur Verfügung stehen. Was bedeutet das für die Medizintechnik von morgen? Dr. Christoph Beck, Gründer und CEO der mdeg digital GmbH, blickte an der OTH Amberg-Weiden in die Zukunft – und weckte im Masterstudiengang Medizintechnik Neugierde auf neue Technologien und Innovationen. Die Kernkompetenzen von mdeg digital sind Cloud Solutions für Medizinprodukte aller Art. Das mdeg Interface Board bietet eine geräteunabhängige Schnittstelle zur sicheren Anbindung medizinischer Geräte an die digitale Welt. Daten von Medizinprodukten können somit in die Cloud fließen und in Dashboards einfach analysiert werden. Zudem können bei entsprechend konfigurierten Medizinprodukten auch der Service und die Sicherheit des Gerätes über die Cloud garantiert werden.

Erst die Theorie, dann die Praxis: Nach dem Vortrag erarbeiteten die Studierenden zwei Szenarien für Medizinprodukte. Das erste beschäftigte sich mit „Medizin vor Ort – Ländliche Versorgung“, das zweite mit „Home Care – Cloudbasierte Lösungen“. Diesen Themen gingen die Studierenden auch in den kommenden Wochen nach. Dafür erhielten sie weiteren Input in Skype-Sessions mit Dr. Christoph Beck und Daniel Ziegelmayer, Leiter Vertrieb und Marketing mdeg digital GmbH, der sie über die Finanzwelt informierte, inklusive Marktanalysen, Business Modellen und Deployment.

Basierend auf diesem Auftakt im Masterstudiengang Medizintechnik planen Dr. Christoph Beck und Prof. Dr. Ralf Ringler eine gemeinsame Kooperation, um die Ideen der Studierenden weiterzuentwickeln.

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news-5266 Mon, 18 Feb 2019 17:40:00 +0100 Interkultureller und fachlicher Austausch: 2. Indo-German Summer-Winter School an der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902185266-interkultureller-und-fachlicher-austausch-2-indo-german-summer-winter-school-an-der-oth/ Über 6.000 Kilometer trennen die OTH Amberg-Weiden und das MNIT Malaviya National Institute of Technology (Jaipur, Indien). Im Rahmen der Indo-German Summer-Winter School sind bereits im September acht Studierende der OTH Amberg-Weiden nach Indien gereist, um gemeinsam mit Studierenden des MNIT an einem Projekt zum Klimawandel zu arbeiten. Nun sind die indischen Studierenden im Gegenzug an die OTH Amberg-Weiden gekommen. In der Woche in Amberg ging es vor allem um die Themen Recycling, Windkraft, Wasseraufbereitung und solarthermische Anlagen. „Für die Studierenden ist es eine einmalige Gelegenheit, mit jungen Menschen aus Indien zusammenzukommen, die kulturellen Unterschiede kennenzulernen und voneinander zu lernen“, so Prof. Frank Späte, Internationalisierungsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik.

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news-5240 Fri, 15 Feb 2019 17:00:00 +0100 LEARNTEC 2019: Erfolgsmodell aus der OTH Amberg-Weiden https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902155240-learntec-2019-erfolgsmodell-aus-der-oth-amberg-weiden/ Die LEARNTEC ist Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung und digitales Lernen. Rund 10.000 Entscheider besuchten Ende Januar die Messe im Karlsruhe – 300 Aussteller aus 14 Nationen informieren über Bildungslösungen für Schule, Hochschule und Beruf. Auch Prof. Dr. Stefan Sesselmann von der OTH Amberg-Weiden war dabei. Prof. Dr. Stefan Sesselmann stellte seinen Kurs „CLASSIC vhb: Medizin und Medizintechnik – interdisziplinär lehren und lernen“ als Best practice-Beispiel vor. Das Lernangebot richtet sich vor allem an Studierende der Humanmedizin und Medizintechnik, aber auch der Materialwissenschaften, des Wirtschaftsingenieurwesens und der Mechatronik. Es wird über die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) angeboten.

Einen ausführlichen Bericht über die LEARNTEC 2019 finden Sie hier.

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news-5232 Fri, 15 Feb 2019 13:10:30 +0100 OTH Amberg-Weiden auf dem deutsch-tschechischen Tag für angewandte Forschung in Prag https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902155232-oth-amberg-weiden-auf-dem-deutsch-tschechischen-tag-fuer-angewandte-forschung-in-prag/ VertreterInnen aus Forschung, Unternehmen und Verwaltung aus Tschechien und Deutschland sind in Prag zum „Czech-German Day of Applied Science“ zusammengekommen. Neben der Vermittlung allgemeiner Informationen über die künftige Ausrichtung der Forschungs- und Innovationslandschaft in der Tschechischen Republik stand die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen und die Netzwerkarbeit der TeilnehmerInnen im Vordergrund. Auf Einladung der deutschen Botschaft in Prag vertrat Prof. Dr.-Ing. Jürgen Koch (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik) die OTH Amberg-Weiden. Das Hauptprogramm wurde durch Workshops ergänzt, in denen der Technologie-Transfer sowie die Fördermöglichkeiten in den Programmen „Horizon 2020“, „Interreg“ und durch die „Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur“ (BTHA) thematisiert wurden. Bereichert wurden die Workshops durch Projektbeispiele.

In diesem Rahmen stellte Prof. Dr. Koch den von ihm geleiteten Forschungsverbund 9 „Neue Materialien für die additive Fertigung“ vor, der durch die BTHA gefördert und vom Bayerischen Staatsministerium für Finanzen und Heimat getragen wird. Dieser Forschungsverbund steht als Best Practice Beispiel erfolgreicher Zusammenarbeit: Aus dem Forschungsverbund, bei dem die OTH Amberg-Weiden mit der Westböhmischen Universität Pilsen, der Technischen Universität Ostrava und dem Fraunhofer Institut Umsicht in Sulzbach-Rosenberg zusammenarbeitet, ist inzwischen ein im Programm ZIEL-ETZ gefördertes Projekt hervorgegangen. Neben weiteren grenzübergreifenden gemeinsamen Aktivitäten wurden auch zwei kooperative Promotionen mit der Westböhmischen Universität Pilsen initiiert.

Prof. Dr. Koch nutzte den Workshops auch, um dem aus der gesamten Tschechischen Republik angereisten Publikum die OTH Amberg-Weiden und ihre Studienangebote vorzustellen.

Weitere Informationen und Impressionen zum deutsch-tschechischen Tag der angewandten Forschung sind auf der Webseite der deutschen Botschaft in der Tschechischen Republik zu finden.

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news-5227 Tue, 12 Feb 2019 15:27:35 +0100 Wirtschaftsingenieurwesen: Exkursion zu IGZ Falkenberg https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902125227-wirtschaftsingenieurwesen-exkursion-zu-igz-falkenberg/ Im Rahmen des Logistik-Wahlpflichtfaches „SAP-Factory: Produktionssteuerung“ (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen) besuchte eine Gruppe von Studierenden gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH in Falkenberg – den Marktführer im deutschsprachigen Raum für SAP-Anwendungen in Produktion und Logistik. Das IGZ-Team um Lisa Biersack (Personalbetreuung) gewährte dabei einen umfassenden Einblick in den Standort, die Firmenkultur und die fachlichen Aufgabenbereiche. Mit der Vorstellung des Unternehmens wurde der Fokus auf die Planung und Realisierung SAP-basierter Kundenlösungen für automatisierte Lager- und Materialfluss-Systeme und für effiziente Anbindungen von Produktionsmaschinen erläutert.

Die folgende allgemeine Darstellung der Leistungsbereiche Warehousing, Manufacturing, Transportation und Automation wurde dann durch die ausführliche Vorstellung eines konkreten Kundenprojekts ergänzt. Dabei wurden insbesondere die Möglichkeiten durch eine IT-gestützte Optimierung der Prozesse im Sinne von Industrie 4.0 deutlich.

Anschließend konnten die BesucherInnen im Rahmen eines ausführlichen Betriebsrundgangs neben einem Blick auf die Baustelle der aktuell laufenden Standort-Erweiterung insbesondere mehrere Live-Vorführungen im IGZ-eigenen Innovation-Center miterleben. Die Studierenden lernten dabei modernste Technologien kennen wie z.B. den Einsatz von 3D-Kameras zur Gestensteuerung und Bewegungskontrolle bei Kommissionierung und Montage und konnten dies auch selbst ausprobieren.

Darauf stellte Lisa Biersack noch verschiedene Angebote für eine Beschäftigung bei IGZ vor: von Praktika über Abschlussarbeiten bis hin zum neuen Angebot eines Trainee-Berufseinstiegs zum 1.4. und 1.9. jeden Jahres. Zum Abschluss durfte die Besuchergruppe auch noch das  Mittagsbuffet im Betriebsrestaurant genießen und konnte dabei im persönlichen Gespräch mit dem IGZ-Team weitere Informationen gewinnen.

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news-5219 Wed, 06 Feb 2019 12:57:20 +0100 Nachhaltigkeitskompetenz: Arbeitskreis entwickelt bayernweites Hochschulzertifikat https://www.oth-aw.de/informieren-und-entdecken/aktuelles/news/201902065219-bayernweites-hochschulzertifikat-fuer-nachhaltigkeitskompetenz/ Nachhaltigkeit entwickelt sich zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Immer mehr Unternehmen setzen auf eine verantwortungsvolle Geschäftsstrategie und brauchen dafür Fachkräfte mit Zusatzqualifikation. Schon jetzt bieten viele bayerische Hochschulen entsprechende Kurse für Studierende an, ein bayernweites Zertifikat gibt es allerdings nicht. Noch nicht. Denn der „Arbeitskreis Zertifikat“ wird das ändern… Die OTH Amberg-Weiden gehört zu den Gründungsmitgliedern dieser Arbeitsgruppe. Gemeinsam mit mehreren bayerischen Hochschulen will sie ein bayernweites Zertifikat entwickeln, das den Erwerb von Nachhaltigkeitskompetenz belegt. Die Grundlagen dafür werden in einem Drei-Stufen-Plan entwickelt.

In der ersten Stufe legt der Arbeitskreis die Inhalte des Zertifikats fest. Die Leitfrage dabei: Welche Kompetenzen benötigen Studierende, um den Herausforderungen der Nachhaltigkeit zu begegnen? Die Vorarbeit dafür hat Alexander Herzner vom Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft an der OTH Amberg-Weiden geleistet – sein Modell wird in den kommenden Monaten ausgearbeitet. Im zweiten Schritt entwirft die Arbeitsgruppe frei verwendbare Lehrformate, die in Stufe Drei zu einem hochschulübergreifenden Zertifikat zusammengeführt werden.

„Bisher hat jede Hochschule ihren eigenen Weg verfolgt“, sagt Alexander Herzner. „Jetzt bündeln wir unsere Kompetenzen und Erfahrungen. So machen wir die Zusatzqualifikation für Studierende nach attraktiver und stärken gleichzeitig das Thema Nachhaltigkeit an den teilnehmenden Hochschulen.“

Der „Arbeitskreis Zertifikat“ wurde von NachhaltigkeitsexpertInnen aus bayerischen Hochschulen unter dem Dach des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern ins Leben gerufen. Neben der OTH Amberg-Weiden beteiligen sich u.a. die Hochschule München, die TH Nürnberg, die Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt an diesem Projekt. Der Kreis ist offen für Fachlehrpersonal aller bayerischer Hochschulen und Universitäten, die einen Beitrag leisten wollen.

Die Arbeitsgruppe leitet Alexander Herzner, der für die OTH Amberg-Weiden bereits das Zertifikat Ethik und Nachhaltigkeitsmanagement mitentwickelt und umgesetzt hat. 

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