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Viele Wege führen an die OTH Amberg-Weiden...

Was benötigen Sie, um an der OTH Amberg-Weiden zu studieren? Welche Zeugnisse werden anerkannt? Wann ist ein Vorpraktikum nötig? Hier erfahren Sie mehr... Natürlich informieren wir Sie gerne auch persönlich über unsere Zulassungsvoraussetzungen. Wenden Sie sich einfach an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Studienbüro.

Allgemeine Voraussetzung für die Zulassung zum Studium an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH)

Für die Aufnahme eines Studiums in einem Bachelorstudiengang an der OTH Amberg-Weiden, gibt es verschiedene Wege. Die Studienbewerber/Innen können eine schulische Hochschulzugangsberechtigung (Abitur- bzw. Fachabiturzeugnis) nachweisen. Seit einigen Jahren hat der Gesetzgeber den Hochschulzugang für Studienbewerber/Innen eröffnet, die aus dem beruflichen Umfeld heraus ein Studium aufnehmen wollen, ohne eine schulische Hochschulzugangsberechtigung nachweisen zu können.

Schulische Hochschulzugangsberechtigung

Die StudienbewerberInnen legen bei der OTH ein Abschlusszeugnis der allgemeinen Hochschulreife, der fachgebundenen Hochschulreife, der Fachhochschulreife oder der fachgebundenen Fachhochschulreife in amtlich beglaubigter Ablichtung vor. Die genannten Abschlusszeugnisse müssen den Vorschriften der "Verordnung über die Qualifikation für ein Studium an den Hochschulen des Freistaates Bayern und den staatlich anerkannten nichtstaatlichen Hochschulen (Qualifikationsverordnung QualV)" entsprechen. Insbesondere muss auf dem Zeugnis der Vermerk angebracht sein, dass es zum Studium in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland an Hochschulen berechtigt.

Beruflicher Hochschulzugang

Der Hochschulzugang wird je nach persönlicher Qualifikation eröffnet. Entweder der allgemeine Hochschulzugang (§ 29 QualV) oder der fachgebundene Hochschulzugang (§ 30 QualV).

Allgemeiner Hochschulzugang (§ 29 QualV)

Der allgemeine Hochschulzugang wird nachgewiesen durch die Vorlage des amtlich beglaubigten Abschlusszeugnisses

  • der Meisterprüfung nach dem Berufsbildungsgesetz
  • einer sonstigen beruflichen Fortbildungsprüfung (z.B. Technikerschule)
  • einer staatlich anerkannten Fachschule oder Fachakademie
  • einer Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie
  • über die bestandene Prüfung zum Verwaltungsfachwirt/ Fachprüfung II der bayerischen Verwaltungsschule

Jeder Bewerber/In muss darüber hinaus den Nachweis eines absolvierten Beratungsgespräches, mit dem zuständigen Studienfachberater, vorlegen. Ein abgelegtes Beratungsgespräch wird von den Hochschulen gegenseitig anerkannt.

Fachgebundener Hochschulzugang (§ 30 QualV)

Der fachgebundene Hochschulzugang wird unter folgender Voraussetzung eröffnet

  • erfolgreich abgeschlossene, auf den gewählten Studiengang bezogene, mindestens 2-jährige Ausbildung
  • eine mindestens 3-jährige fachlich bezogene Tätigkeit in diesem Ausbildungsberuf und bezogen auf den Studiengang
  • Bestehen des an der OTH Amberg-Weiden für qualifizierte Berufstätige vorgesehene Probestudium (§ 32 QualV). Das Probestudium entfällt, wenn der Studienbewerber/In eine bestandene Hochschulzugangsprüfung gemäß Art. 45 Absatz 2 Satz 1 des Bayer. Hochschulgesetzes in Verbindung mit § 31a QualV nachweisen kann.
  • Nachweis über ein absolviertes Beratungsgespräch mit dem zuständigen Studienfachberater. Ein abgelegtes Beratungsgespräch wird von den Hochschulen gegenseitig anerkannt

Vorpraktikum vor Studienbeginn

Wenn Sie sich für einen technischen Studiengang interessieren, müssen Sie vor Studienbeginn den Abschluss einer entsprechenden fachpraktischen Ausbildung oder mindestens eine dem gewählten Studiengang entsprechende praktische Tätigkeit (= Vorpraktikum) nachweisen.

Dies gilt für folgende Studiengänge:

  • Angewandte Informatik / Elektro- und Informationstechnik / Medienproduktion und  Medientechnik( Beschreibung siehe unten)
    • Dauer: 6 Wochen
    • Frist: Ende 2. Semester
    • Studierende mit einschlägiger abgeschlossener Berufsausbildung in einem technischen Beruf müssen kein Vorpraktikum ableisten, falls der Praktikumsbeauftragte der Fakultät Elektro- und Informationstechnik die Ausbildung anerkennt
  • Erneuerbare Energien / Kunststofftechnik / Maschinenbau / Patentingenieurwesen
    • Dauer: 12 Wochen
    • Frist: Ende 3. Semester
    • Studierende der FOS Technik können sich 6 Wochen Praktikum auf das Vorpraktikum anrechnen lassen
    • Studierende mit einschlägiger abgeschlossener Berufsausbildung in einem technischen Beruf müssen kein Vorpraktikum ableisten, falls der Praktikumsbeauftragte der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik die Ausbildung anerkennt.
  • Umwelttechnik
    • Dauer: 12 Wochen
    • Frist: Ende 4. Semester
    • Studierende der FOS Technik können sich 6 Wochen Praktikum auf das Vorpraktikum anrechnen lassen
    • Studierende mit einschlägiger abgeschlossener Berufsausbildung in einem technischen Beruf müssen kein Vorpraktikum ableisten, falls der Praktikumsbeauftragte der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik die Ausbildung anerkennt.
  • Medizintechnik / Sprachen, Management und Technologie jetzt Internationales Technologiemanagement / Wirtschaftsingenieurwesen
    • Dauer: 6 Wochen
    • Frist: Ende 2. Semester
    • Studierende, die bereits über einen technischen Bildungshintergrund verfügen - ob Ausbildungsrichtung Technik oder aber berufliche Vorkenntnisse im technischen Bereich - müssen kein Vorpraktikum absolvieren.

Sie müssen das Vorpraktikum vor Beginn oder bis spätestens zum Fristende für den jeweiligen Studiengang absolviert haben. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Ihr Vorpraktikum möglichst zusammenhängend abgeleistet wird. Nach Abschluss Ihres Vorpraktikums müssen Sie dieses durch ein Praktikumszeugnis nachweisen.

Praxisinhalt

Während Ihrer fachpraktischen Ausbildung sollen Sie konkrete Vorstellungen und praktische Kenntnisse sammeln. Wir bilden nicht nach Branchen, sondern nach Funktionsbereichen aus, daher sollten Sie innerhalb der einzelnen Praxisstellen auch einen Einblick in verschiedenen Funktionsbereiche erhalten haben. Nach unseren Vorgaben eignet sich ein Ferienarbeitsplatz nicht.

Praxisstellen und konkrete Inhalte

Die Stellen für Ihr Vorpraktikum sollten Ihnen folgende Punkte ermöglichen:

  • Einblick in die Arbeitsweisen und Abläufe der technischen Bereiche von Unternehmen der Elektrotechnik, des Maschinenbaus, der Kunststofftechnik, der Verfahrens- und Umwelttechnik oder der Medizintechnik.
  • Selbständige Anwendung grundlegender Verfahren der Metall- oder Kunststoffverarbeitung und Einblicke in die Bearbeitungsverfahren, wie beispielsweise. Drehen, Fräsen, Schleifen, Bohren, Hobeln soll hierbei vermittelt werden. Zusätzlich soll ein exemplarischer Überblick über die verschiedenen Verbindungstechniken wie z. B. Löten, Schweißen, Nieten, Schrauben und in die Fertigungsverfahren, wie z.B. Gießen, Schmieden, Blechverarbeitung, gewonnen werden
  • Medienproduktion und Medientechnik: muss in einem Betrieb/ einer Institution absolviert werden, in dem bzw. in der Medienproduktion und Medientechnik eine Rolle spielt, z. B. Print-, Audio-, neue Medien. Also etwa bei Kommunikationsagenturen, Rundfunkanstalten, Verlagen oder ähnlichem
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