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Studium Medizintechnik

Die Marktperspektiven für medizintechnische Produkte vergrößern sich in den Industrieländern durch die demographische Entwicklung, in Schwellenländern durch die zunehmende Industrialisierung und mit den wachsenden Ansprüchen an das Gesundheitssystem. Deutsche Medizintechnik erfährt im In- und Ausland hohe Akzeptanz, die Auslandsumsätze sind in den Jahren 2009 bis 2012 von 11,43 Mrd. Euro auf 15,1 Mrd. Euro gestiegen (Betriebe ab 50 Beschäftigte, Quelle: Spectaris, Statistisches Bundesamt). Dies verdanken viele deutsche Unternehmen neben der Produktion größtenteils den vielen Neu- und Weiterentwicklungen von medizinischen Produkten.

Medizintechnik ist grundsätzlich eine innovative Zukunftsbranche.  Betrachtet man alleine die Zahl der Anmeldungen beim Patentamt, liegt die Medizintechnik  vor Bereichen wie beispielsweise elektrische Bauteile oder Fahrzeugtechnik.

Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, ist die Fähigkeit zur ständigen technologischen Innovation für Deutschland von großer Bedeutung. 

Die Situation in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt – sowohl im regionalen als auch überregionalen Raum der Hochschulregion – wird den Absolventen sehr gute berufliche Perspektiven in einem zukunftsträchtigen Arbeitsumfeld bieten.

Studienziel und Abschluss

Das Studium vermittelt die Fähigkeit, in national und international tätigen Unternehmen der Medizintechnik Aufgaben in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen  zu übernehmen.

Mit erfolgreichem Abschluss des Studiengangs wird der akademische Grad Master of Science (M. Sc.) verliehen.

Berufschancen

Den Ingenieuren der Medizintechnik steht nach Abschluss ihres Studiums ein breites Spektrum an Betätigungsfeldern offen. Das Studium des Master Medizintechnik vermittelt die Fähigkeit, in international tätigen Unternehmen mit Forschung, Entwicklung, Produktion und Service in der Medizintechnik Aufgaben mit Führungsverantwortung in verschiedenen Tätigkeitsbereichen zu übernehmen.

Zu den Tätigkeitsbereichen gehören:

  • Entwicklungs- und Innovationsmanagement
  • Systementwicklung und Medizintechnikmanagement
  • IT- und bildgebende Verfahren
  • Entwicklung und Forschung in der Medizintechnik
  • simulationsbasierte Entwicklungsprozesse
  • Diagnostik
  • Prozess- und Qualitätsmanagement

Die Absolventen und Absolventinnen sind in der Lage, in Gruppen oder Organisationen herausgehobene Verantwortung zu übernehmen, diese bei komplexen Aufgabenstellungen zu leiten und die fachliche Entwicklung von Teammitgliedern gezielt zu fördern. Im Weiteren erstreckt sich die Qualifikation im Master Medizintechnik auf anwendungs- oder forschungsorientierte Aufgaben und Projekte. Die erworbenen Kompetenzen im Masterstudiengang Medizintechnik qualifizieren zur Übernahme komplexer Fach- und Führungsaufgaben und können als Basis für die wissenschaftliche Weiterqualifizierung in einem anschließenden kooperativen Promotionsverfahren dienen oder die Arbeit in wissenschaftlichen Einrichtungen ermöglichen.

Bewerbung

Studienstart
Im Masterstudiengang Medizintechnik ist ein Studienbeginn sowohl im Sommersemester als auch im Wintersemester möglich.

Studienstandort
Mit der Bewerbung an der OTH Amberg-Weiden entscheiden Sie sich für den Schwerpunkt „Technologien und Systeme“ am Standort Weiden. 

Bewerbungszeitraum
Bewerbungszeitraum für das Wintersemester: 01. Mai bis 15. Juni jeden Jahres
Bewerbungszeitraum für das Sommersemester: 15. November bis 15. Januar jeden Jahres
Wichtiger Hinweis: Der Bewerbungszeitraum für das Sommersemester 2017 wird bis zum 15. Februar 2017 verlängert!             

Zulassungsvoraussetzungen
a) Ein erfolgreich abgeschlossenes, mindestens sechs theoretische Studiensemester umfassendes Hochschulstudium in einem einschlägigen Studiengang oder ein gleichwertiger in- oder ausländischer Abschluss, dessen Umfang in der Regel 210 ECTS-Credits, mindestens jedoch 180 Credits umfasst. Als einschlägig gelten Studiengänge, die auf Grundlagen aus der Ingenieur- und Naturwissenschaft sowie der Medizin aufbauen, z.B. Biomedical Engineering, Medizintechnik oder Medizinische Physik.

b) Der Nachweis einer besonderen Qualifikation durch einen Abschluss nach a) mit einer Gesamtnote „gut“ (Notenwert mindestens 2,5) oder besser. Ist diese Gesamtnote nicht erreicht, kann der Bewerber oder die Bewerberin durch das erfolgreiche Absolvieren eines Eignungstests die studiengangsspezifische Eignung nachweisen.

Voraussetzung für die Teilnahme am Eignungsverfahren ist eine form - und fristgerechte Bewerbung. Bei  Vorliegen  der  Qualifikationsvoraussetzungen  erhalten  Sie  nach  Ihrer  Bewerbung  entweder  einen Zulassungsbescheid oder eine Einladung zum Eignungstest.

Sie haben Interesse und wollen sich bewerben? Hier geht’s zur Online Bewerbung:

Für Unternehmen

Um den Studierenden eine praxisorientierte Ausbildung zu ermöglichen und Hochschule und Wirtschaft optimal zu vernetzen, sind wir stets bestrebt, Beziehungen zu herausragenden Unternehmen aufzubauen und zu pflegen. Ziel unserer Kooperation mit regionalen Unternehmen ist es, nachhaltig Synergieeffekte zu schaffen. Die Studierenden profitieren von dem wertvollen Praxis-Know-how, die Unternehmen von den konzeptionellen und operativen Hilfen der OTH Amberg-Weiden mit ihren Professorinnen, Professoren und Studierenden. Mehr zu unseren Partnern finden Sie hier.

So wurden in der Planungsphase des Studienganges mehrere Gesprächsrunden mit Unternehmen der Medizintechnik und Kliniken durchgeführt. Die Rückmeldungen und Diskussionsergebnisse wurden in der Gestaltung des Fächerkanons berücksichtigt. Die befragten Unternehmen stehen auch als Kooperationspartner im Rahmen von Projektarbeiten, Praktika, Abschlussarbeiten und als potentieller Arbeitgeber zur Verfügung.

Kooperationspartner im Bereich Medizintechnik

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