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Studium Internationales Technologiemanagement

Studienort: Weiden

你好, Hello, Здравствуйте, Dobrý den, ¡buenos días! – wir machen Sie fit fürs internationale Business! Verbinden Sie Sprachen, Management und Technik! Im Studiengang Internationales Technologiemanagement erwerben Sie drei Kompetenzen gleichzeitig – die Schlüsselqualifikationen im internationalen Management von Technik-Unternehmen!

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Der Studiengang Internationales Technologiemanagement ist deutschlandweit einmalig. Sie durchblicken komplexe Märkte, integrierte Geschäftsmodelle und international vernetzte Unternehmen. Zudem gewinnen Sie einen Einblick, wie sich internationale Märkte im Zeichen von Digitalisierung und Industrie 4.0 ändern. Mit diesem Know-how verstehen Sie technologisch anspruchsvolle Produkte und Dienstleistungen und lernen, diese erfolgreich zu vermarkten. Im Vertiefungsstudium, ab dem 6. Semester, können Sie individuelle Schwerpunkte setzen und sich für eine unserer vier neuen und hochaktuellen Vertiefungsrichtungen entscheiden:

Entdecken Sie die Welt - und den Studiengang Internationales Technologiemanagement!

Die Globalisierung schreitet voran – und deutsche Unternehmen reagieren auf diese Entwicklung mit guten, innovativen Lösungen. Denn ihr wirtschaftlicher Erfolg hängt maßgeblich von internationalen Aktivitäten und erfolgreichen Exportgeschäften ab.

Das gilt besonders für mittelständische Unternehmen. Auch diese sind heute im grenz- und kulturüberschreitenden Wirtschaftsleben aktiv, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Dabei setzen sie auf fachlich breit aufgestellte sowie international und interkulturell einsetzbare MitarbeiterInnen mit Expertise im internationalen Handels- und Technologiemanagement. Menschen wie Sie, nach Ihrem erfolgreichen Studium!

Der Bachelorstudiengang ist gekennzeichnet durch eine generalistische und interdisziplinäre Ausbildung für einen flexiblen Einsatz im Management internationaler, technologieorientierter Unternehmen. Die OTH Amberg-Weiden entwickelte den Studiengang in Zusammenarbeit mit zahlreichen Unternehmen. Ihr Vorteil als AbsolventIn: Sie lernen theoretisches Wissen und praktische Fertigkeiten, die tatsächlich gefragt sind – wertvolle Qualifikations- und Differenzierungsmerkmale fürs internationale Business!

Berufschancen

Unsere Unternehmenspartner, mit denen wir uns regelmäßig abstimmen, bestätigen, dass unsere breit ausgebildeten, international vielfältig einsetzbaren AbsolventInnen besonders gesucht sind.

Typische Berufsbilder und Einsatzbereiche sind

  • Technischer Vertrieb
  • Key Account Management
  • Qualitätsmanagement
  • Unternehmensberatung
  • Assistenz der Geschäftsführung
  • Technischer Einkauf
  • Vertriebsmanagement/Vertriebsleitung
  • Marketing
  • Werks-, Niederlassungs-, Fertigungsleitung
  • Forschung und Entwicklung
  • Standort- und Investitionsplanung
  • Human Resources Management
  • Internationales Projektmanagement
  • Logistikmanagement (Beschaffung, Verteilung, Service)

Sprachen

Englisch

„How well do you speak English?“ Englisch ist die Weltsprache unserer Gegenwart. Im Zuge der Globalisierung und der zunehmenden Digitalisierung hat sie sich überall durchgesetzt. Bei vielen Global Playern in Deutschland ist sogar die Firmensprache Englisch. Gute Englischkenntnisse sind heutzutage unverzichtbar!

Im Studiengang Internationales Technologiemanagement erwerben Sie genau die Sprachkompetenz, die im Berufsleben gefragt ist: Die Sprache Englisch belegen Sie grundsätzlich über fünf theoretische Semester. Zusätzlich ist im 1. Semester eine 2. Fremdsprache zu wählen, die über alle sechs theoretischen Semester belegt werden muss. Hier stehen Ihnen folgende Sprachen zur Auswahl:

Chinesisch

China ist das bevölkerungsreichste Land der Erde. Die chinesische Wirtschaft wächst ungebrochen, China ist inzwischen Exportweltmeister. Damit wird China zu einem der wichtigsten Standorte für künftige Investitionsentscheidungen. China nimmt damit auch für die deutsche Wirtschaft weiter an Bedeutung zu. Viele deutsche Firmen sind bereits in China präsent. Chinesische Geschäftsleute schätzen es sehr – obwohl Sie meist gut Englisch sprechen – wenn ihre Geschäftspartner der chinesischen Sprache mächtig sind. Somit kann man leichter eine persönliche Beziehung aufbauen und hat in Verhandlungen bessere Möglichkeiten für den geschäftlichen Erfolg.

Russisch

Russisch gehört zu einer der meistverbreiteten Sprachen Europas und der Welt. Über 210 Millionen Menschen kommunizieren durch Russisch. Mehr als 150 Millionen Menschen sprechen es als ihre Muttersprache. Aus diesem Grunde ist Russisch auch eine wichtige Basissprache für Wissenschaft, Technik und Kunst. 2013 wurde Russisch zur zweithäufigsten Sprache des Internets. Deutschland ist einer der wichtigsten Handelspartner Russlands. Heute sind allein in Moskau über 2700 deutsche Firmen ansässig.

Spanisch - NEU!

Spanisch wird von rund 570 Mio. Menschen gesprochen und liegt somit auch auf Platz 2 der meistgesprochenen Sprachen. Es ist die offizielle Amtssprache in 21 Ländern auf drei Kontinenten, hat einen offiziellen Status in New Mexico (USA) und ist außerdem eine anerkannte Minderheitensprache in Marokko und auf den Philippinen. Spanisch ist zudem offizielle Sprache vieler internationaler Organisationen (UNESCO, WHO u.a.), die dritthäufigste Sprache im Internet und sogar die zweithäufigste in sozialen Netzwerken.

Tschechisch

Tschechisch ist seit Mai 2004 eine offizielle Amtssprache der EU. Deutschland und Tschechien waren über viele Jahrhunderte und sind immer noch kulturell und wirtschaftlich eng miteinander verbunden. Der Außenhandel zwischen Tschechien und Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt. So ist Tschechien bereits heute wichtigster Handelspartner Bayerns unter den mittel- und osteuropäischen Staaten – und zugleich einer der wichtigsten Handelspartner Bayerns insgesamt. Es gibt viele deutsche und österreichische Firmen, die Niederlassungen in Tschechien haben.Betrachtet man die wachsende wirtschaftliche Verflechtung zwischen Deutschland und Tschechien, dann wird verständlich, dass immer mehr Firmen Mitarbeiter*innen suchen, die Tschechisch sprechen. Tschechisch-Kenntnisse stellen somit insbesondere für Bewerber in Bayern eine wertvolle Zusatzqualifikation dar.

UNIcert® Ausbildung

Im Rahmen der Sprachen Tschechisch und Russisch besteht die Möglichkeit, das hochschulspezifische Fremdsprachenzertifikat UNIcert® zu erwerben. Das UNIcert® Programm ist ein überregional anerkanntes, praxisorientiertes und anspruchsvolles Ausbildungs- und Prüfungssystem, das sprach- und institutionsübergreifend gültig ist. Alle Informationen zu UNIcert® finden Sie auf der Seite der UNIcert® Ausbildung.

Für Muttersprachler

Falls Studierende über muttersprachliche Vorkenntnisse verfügen bzw. einen herkunftssprachlichen Hintergrund haben oder bereits entsprechende Sprachkenntnisse anhand von Sprachkursen erworben haben, so besteht seit dem Wintersemester 2018/2019 die Möglichkeit, die vorhandenen bzw. bereits erworbenen Kompetenzen anhand einer freiwilligen Eingangsprüfung anerkennen zu lassen. Voraussetzung für die Anerkennung: Die Eingangsprüfung muss im jeweiligen Semester, in dem die 2. Fremdsprache angeboten wird, abgelegt und insgesamt (schriftlich und mündlich) bestanden werden. Beispiel: Sie befinden sich im 1. Semester und legen somit auch die Eingangsprüfung für das 1. Semester für Ihre 2. Fremdsprache ab. Nachfolgende Grafik dient zur besseren Veranschaulichung:

Bei Rückfragen oder Unklarheiten ist unsere Studiengangsleiterin M.A. (USA) Amy De Vour-Schön gerne für Sie da.

Studienmodelle

Teilzeitstudium - NEU

Ab dem Wintersemester 2020/2021 kann der Studiengang Internationales Technologiemanagement auch in Teilzeit studiert werden. Alle wichtigen Informationen zum Teilzeitstudium Internationales Technologiemanagement finden Sie unter „Studium Internationales Technologiemanagement in Teilzeit“.

Duales Studium

Neben dem reinen Studium besteht auch die Möglichkeit, im Rahmen eines sog. „Dualen Studiums“ das Studium an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden mit noch intensiveren praktischen Anteilen in einem ausgewählten Kooperationsunternehmen zu kombinieren.

Mehr Informationen zu den Dualen Studienmodellen und einem Einstieg über eine Berufsausbildung erhalten Sie unter www.oth-professional.de

Orientierungsstudium prepareING

Welches MINT-Studium passt zu mir? Wie viel Mathe steckt in den Studiengängen? Und wie geht eigentlich Hochschule? Gute Fragen – gute Antworten gibt dir prepareING. Stelle die OTH Amberg-Weiden auf die Probe, schnuppere Campusluft und teste deinen Wunschstudiengang!

Zum Orientierungsstudium prepareING

Bewerbung

Studienstart
Im Studiengang Internationales Technologiemanagement ist nur ein Studienbeginn zum Wintersemester möglich.

Bewerbungszeiträume

  • Bewerbungszeitraum für das Wintersemester: 01. Mai bis 20. August für alle Studiengänge (Ausgewählte Master bis 15. Juni). In Ausnahmefällen verlängern wir die Bewerbungsfristen einzelner Studiengänge. Ob Sie sich für diesen Studiengang noch bewerben können, erfahren Sie im Bewerberportal.
  • Regulärer Bewerbungszeitraum für das Sommersemester: 15. November bis 15. Januar jeden Jahres

Zulassungsvoraussetzungen
Sie wollen sich für den Studiengang Internationales Technologiemanagement bewerben? Für die Zulassung an der OTH Amberg-Weiden brauchen Sie die allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Zudem ist eine Zulassung über den beruflichen Hochschulzugang möglich.
Weitere Zulassungsbeschränkungen (z. B. Numerus Clausus) können je nach Nachfragesituation zusätzlich zur Anwendung kommen: Beachten Sie diesbezüglich bitte die aktuellen Ankündigungen im Rahmen des Bewerbungsverfahrens.

Ausführlichere Informationen zur Bewerbung und Einschreibung.

Qualität mit Auszeichnung

Der Studiengang ist ein durch die Akkreditierungsagentur AQAS e.V. akkreditierter Studiengang. Durch die Auszeichnung mit diesem Prüfsiegel können Sie als Studierende/r darauf vertrauen, dass unsere Hochschule kontinuierlich im Hinblick auf die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in unseren Studiengängen überprüft wird. So kontrolliert die Akkreditierungsagentur beispielsweise

  • die Studieninhalte
  • die Studierbarkeit der Studiengänge
  • die Rahmenbedingungen (z.B. die Studien- und Prüfungsordnung, eingesetzte Ressourcen, u.a.)
  • die Qualität des Studiums (Transparenz gegenüber Studierenden, etc.) sowie
  • das Vorhandensein von Rückkopplungsprozessen (wie z.B. der Evaluierung).

Erfahrungen aus erster Hand

Hier erhalten Sie Informationen und Eindrücke aus erster Hand - von denen, die es wissen müssen: unseren Absolventinnen und Absolventen und unseren Studierenden.

Steckbrief Herr Stark
Abschlussjahr 2013
Praktika USA und Shanghai
Arbeitgeber Scherdel AG
Jobtitel Global Key Account Manager

„Das Studium bietet eine gute Basis, die man mit der Zeit weiterentwickelt“

Sie haben an der OTH Amberg-Weiden "Internationales Technologiemanagement (TM)" studiert. Warum hatten Sie sich für diesen Studiengang entschieden?

Ich wollte mehr technische Inhalte als beim reinen BWL-Studium und interessiere mich für auch sehr Sprachen.

Welche Studieninhalte haben Sie besonders angesprochen?

Die praxisnahen Fächer wie Logistik oder Vertriebsmanagement, außerdem die Sprachen.

Wie praxisnah ist das TM-Studium?

Sehr! Viele Inhalte kann ich im Berufsleben immer wieder brauchen.

Hatten Sie auch ein Auslandssemester gemacht?

Ja, in New York. Auch wenn ich heute nicht mehr in dem Bereich arbeite, in dem das Praktikum stattfand, so sind die interkulturellen Erfahrungen, die ich dabei machte, Gold wert.

Welche Vorteile bietet das Studium an einer relativ kleinen Hochschule wie der OTH Amberg-Weiden?

Kleine Gruppe, Nähe zum Professor (man kann auch mal nachfragen/ die Betreuung ist intensiver)

Wie starteten Sie nach Ihrem Abschluss in die Karriere? Wie gestaltete sich die Jobsuche?

Bei einem Auslandspraktikum in Shanghai lernte ich einen der Geschäftsführer meines jetzigen Arbeitgebers kennen. Wir kamen schnell ins Gespräch und gleich nach meiner Rückkehr nach Deutschland stieg ich in das Unternehmen ein. Die Job-chancen für TM-Absolventen schätze ich generell als sehr gut ein, meine ehemaligen Studienkollegen/-innen haben alle gute Jobs gefunden.

Was denken Sie: Für welche Menschen ist ein TM-Studium besonders geeignet? Welche Interesse oder Eigenschaften sollte ein TM-Studierender mitbringen?

Für Menschen, die Interesse an Wirtschaft mitbringen, aber denen ein W.Ing. Studium mathematisch zu anspruchsvoll und einseitig ist und die besser über den Tellerrand blicken können wollen als reine BWLer.

Steckbrief Herr Schädler
Abschlussjahr 2011
Praktika Tschechien
Jobtitel Business Development Manager

„TM war der richtige Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Karriere.“

Sie haben an der OTH Amberg-Weiden "Internationales Technologiemanagement (TM)" studiert. Warum hatten Sie sich für diesen Studiengang entschieden?

Die Inhalte von TM bauten auf meine Schulausbildung konsekutiv auf. Außerdem war/ist das Studienangebot einzigartig in Deutschland – und das hat mich neugierig gemacht.

Welche Studieninhalte haben Sie besonders angesprochen?

Fächer wie interkulturelle Kommunikation, Projekt- und Qualitätsmanagement oder auch Innovationsmanagement haben mich getriggert.

Wie praxisnah ist das TM-Studium?

Das gesamte Studium bereits exzellent auf die berufliche Praxis vor. Von daher würde ich sagen, liegt die Praxisnähe bei über 90%.

Hatten Sie auch ein Auslandssemester gemacht?

Ja, ich war währen des Praktikumssemesters in Tschechien. Eine tolle Zeit, die mich fachlich und persönlich stark voran gebracht hat.

Welche Vorteile bietet das Studium an einer relativ kleinen Hochschule wie der OTH Amberg-Weiden?

Die Überschaubarkeit in allen Bereichen ist vorteilhaft – keine „Massen-Vorlesungen“, einfache Erreichbarkeit von Professoren, eine Administration mit hands-on-Mentalität. All das findet man nur an kleinen Hochschulen.

Wie starteten Sie nach Ihrem Abschluss in die Karriere? Wie gestaltete sich die Jobsuche?

Ich habe als Key Account Manager in der Automobilzulieferindustrie gestartet. Über die Jahre hinweg bin ich im Vertrieb geblieben, heute bin ich allerdings mehr im Business Development Bereich tätig. Die Job-Suche gestaltete sich eigentlich sehr einfach. Die Vielfalt in meiner Studienausbildung hat potenzielle Arbeitgeber sehr interessiert. Man sah und sieht in mir einen versierten Allrounder, der sowohl mit technischen Fachabteilungen als auch mit den kaufmännischen Bereichen Gespräche auf Augenhöhe führen kann.

Was denken Sie: Für welche Menschen ist ein TM-Studium besonders geeignet? Welche Interesse oder Eigenschaften sollte ein TM-Studierender mitbringen?

Wer TM studieren will, muss vielfältiges Interesse sowie Begeisterung für Menschen und Sprachen mitbringen. Mit diesen Eigenschaften in petto wird man das Studium meistern!

Land, Ort Serbien, Kragujevac
Firma Wacker Neuson Kragujevac
Zeitraum des Aufenthalts 24.09.2019 – 01.03.2020
Drei schlagkräftige Adjektive zum Praktikum

Gastfreundlich, spannend, chancenreich!

Endlich angekommen! – Mein erster Tag…

An einem sonnigen Herbsttag bin ich am Flughafen in Belgrad gelandet. Für die erste Woche hatte ich mir einen Mietwagen gebucht, da einerseits die Züge von Belgrad nach Kragujevac unregelmäßig fahren und ich andererseits die erste Woche nutzen wollte, um mir die Stadt anzusehen. Nachdem ich nach einer zweistündigen Autofahrt in Kragujevac angekommen bin, habe ich den restlichen Tag genutzt und mir die Innenstadt ein wenig angeschaut. In Kragujevac gibt es eine Menge an Restaurants und Cafés, die auch unter der Woche gut besucht sind. Zudem kann man alles sehr gut zu Fuß erreichen, da viele Geschäfte und Sehenswürdigkeiten zentral liegen. Abends bin ich in ein Restaurant gegangen. Ich war sehr begeistert von dem guten Essen. Außerdem sind die Preise sehr viel niedriger als in Deutschland. Am Ende des Tages war ich erschöpft, aber auch froh, einiges gesehen zu haben.

Welche Funktionen bzw. welche Aufgaben habe ich übernommen?

Zu Beginn meines Praktikums wurde ich in die alltäglichen Arbeitsabläufe der verschiedenen Abteilungen eingeführt, um so einen groben Überblick zu bekommen. Dazu hatte ich Meetings mit Mitarbeitern der einzelnen Abteilungen am Produktionsstandort. Sehr schnell habe ich mich in das Unternehmen eingefunden, da ich von Anfang an von jedem nett und hilfsbereit empfangen wurde. Nach der einwöchigen Kennenlernphase erhielt ich Aufgaben von der LEAN Abteilung. Meine Hauptaufgabe war es, die Produktionsprozesse zu standardisieren und danach zu visualisieren. Dabei war es wichtig, alle verantwortlichen Abteilungen mit einzubeziehen, um schließlich ein optimales Ergebnis zu erhalten. Danach wurde ich der MTM (methods time measurement) Abteilung zugeteilt. MTM ist ein Verfahren zur Analyse von Arbeitsschritten. Nach der Einführung in die Prozesssprache von MTM habe ich die Aufgabe erhalten, eine Produktionslinie zu analysieren. Es war wichtig unterscheiden zu können, welche Arbeitsschritte erforderlich sind und welche verbessert werden können. Nach der Fertigstellung meiner Analyse habe ich meine Verbesserungen präsentiert. Schließlich habe ich noch Aufgaben von der Produktionsplanung übernommen. Meine Aufgabe war die in der Produktion verwendeten Kanban Karten auf die aktuelle Menge anzupassen.

Wie sah mein typischer Alltag aus?

Das Unternehmen war ungefähr drei Kilometer von meiner Wohnung entfernt. Bei schlechten Wetterbedingungen hatte ich die Möglichkeit einen Firmenwagen zu nehmen, jedoch konnte man das Unternehmen auch sehr gut zu Fuß erreichen. Meine Arbeitszeit war von 8 bis 16 Uhr. Meine Aufgaben wurden mir zu Beginn erklärt, die ich im Anschluss selbständig umsetzen sollte. Außerdem hatte ich regelmäßig Meetings, an denen ich teilnehmen durfte. In der Mittagspause haben meine Kollegen und ich uns oft etwas von außerhalb bestellt.

Wie habe ich meine Freizeit gestaltet?

Unter der Woche bin ich nach der Arbeit ins CrossFit gegangen. Das war ein sehr guter Ausgleich zu meinem Berufsalltag. An den Wochenenden habe ich die freie Zeit genutzt und habe Kragujevac erkundet. Es gibt in Kragujevac einen Badesee, den man von der Innenstadt zu Fuß sehr gut erreichen kann. Dort bin ich im Oktober oft hingegangen, da die Temperaturen häufig über 25 °C lagen. Das Nachtleben in Kragujevac ist sehr spannend. An den Wochenenden gibt es in fast jeder Bar Live Musik und die Serben singen sehr lustig und fröhlich mit. Zudem haben meine Arbeitskollegen viel mit mir unternommen, über sie habe ich viele neue Leute kennengelernt. An einem Wochenende sind wir in die Hauptstadt Belgrad gefahren und haben uns die Stadt angeschaut. Belgrad hat eine schöne Innenstadt mit vielen historischen Gebäuden. Darüber hinaus bin ich an einem Wochenende mit meinen Arbeitskollegen nach Budapest gefahren. Dort waren wir auf einem Weihnachtsmarkt. Wir haben zu Fuß viele Sehenswürdigkeiten angeschaut und abends eine Bootsfahrt über die Donau gemacht. Besonders beeindruckend war das Parlamentsgebäude, das nachts sehr schön beleuchtet wird.

Lustige Erlebnisse

In Serbien ist es typisch sich in der Mittagspause ein Sandwich oder eine Pizza zu bestellen und dazu ein Joguhrt zu trinken. Diese Kombination war für mich völlig neu und als ich meinen Kollgen erzählt habe, dass ich noch nie zuvor einen Joghurt zu meiner Pizza getrunken habe, waren die fragenden Blicke meiner Kollgen ziemlich witzig. Mir wurde daraufhin erklärt, dass es in Serbien sehr geläufig ist, zu einer Mahlzeit einen Joghurt zu trinken.

Meine Tipps

Das Wichtigste ist, dass man ganz neutral und offen an die neuen Herausforderungen im Ausland herangeht und bereit ist, sich auf die andere Kultur einzulassen. Ich kam auch ohne große serbische Sprachkenntnisse zurecht, da die meisten Serben auch ein bisschen Englisch sprechen. Falls es trotzdem zu Schwierigkeiten in der Kommunikation im Alltag kam, haben mir meine Arbeitskollegen immer geholfen.

Mein Fazit

Es war eine sehr schöne Zeit, in der ich viel dazu gelernt habe. Ich bin sehr froh, dass mir Wacker Neuson die Möglichkeit gegeben hat, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren. Durch die verschiedenen Abteilungen und die Vielfalt an Aufgaben konnte ich viel für mein zukünftiges Berufsleben dazu lernen. Ich kann nur jedem empfehlen ein Semester im Ausland zu verbringen, da man über sich hinauswächst und die Chance hat, Dinge von einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Außerdem bin ich dankbar für die zahlreichen Erlebnisse und all die netten Leute, die ich kennen lernen durfte. Ich würde jeder Zeit nochmal ein Praktikum in Serbien machen.

Land, Ort Indien, Bangalore
Firma VDMA India
Zeitraum des Aufenthalts 05.08.2019 – 30.12.2019
Drei schlagkräftige Adjektive zum Praktikum

Aufregend, ereignisreich, außergewöhnlich!

Endlich angekommen! – Mein erster Tag…

Bei der Fahrt mit dem Taxi zur Unterkunft erlebte ich meinen ersten kleinen Kulturschock, denn der Verkehr in Indien ist wirklich nicht ohne. Mit der Zeit habe ich mich jedoch ganz gut daran gewöhnt. Ich hatte den Vorteil, dass ein weiterer Student aus Deutschland das Praktikum beim VDMA absolvierte. Da wir am Freitag angekommen sind, hatten wir das ganze Wochenende, um die Umgebung und Teile der Innenstadt zu sehen. Frische Kokosnussmilch kann man in Indien übrigens an nahezu jeder großen Straße kaufen und es ist echt lecker und gesund!

Welche Funktionen bzw. welche Aufgaben habe ich übernommen?

Die Aufgaben haben stark variiert, dadurch konnte ich Einblicke in verschiedene Themen erhalten. Zu einigen VDMA - Studien musste ich einen Artikel und eine Präsentation vorbereiten. Die Artikel wurden später in einer Zeitschrift des VDMA India veröffentlicht. Die Präsentationen habe ich den Kollegen über eine Telefonkonferenz vorgestellt. Ein anderes Projekt, war ein Interkultureller Workshop zu dem ca. 10 Firmen aus Bangalore eingeladen waren (z.B. Lufthansa, Krones). Im Übrigen konnte ich an vielen weiteren Events mitwirken und mich z.B. um die Teilnehmer kümmern. Ansonsten half ich meinen Kollegen, bei anderen Übersetzungen und Präsentationen.

Wie sah mein typischer Alltag aus?

Das Büro ist ca. 30 min zu Fuß entfernt, wobei ich den morgendlichen Spaziergang immer ganz entspannt fand. Zum Mittagessen habe ich mir das Essen liefern lassen, da wir zusammen mit den Kollegen auf dem Balkon gegessen haben. Wir haben oft über die kulturellen Unterschiede oder Sehenswürdigkeiten in Indien und Umgebung gesprochen. Die Lieferdienste und das Essen sind in Indien extrem günstig und unglaublich lecker. Hin und wieder gab es auch Konferenzen, Messen oder ähnliche Veranstaltungen zu denen ich mit meinem Chef oder meinen Kollegen gefahren bin.

Wie habe ich meine Freizeit gestaltet?

Unter der Woche hatte ich nahezu keine Zeit für Freizeitaktivitäten, dafür habe ich das Wochenende umso mehr genossen. Durch gute Busverbindungen konnte ich auch einige Wochenendtrips in andere Städte machen. Auf dem Bild bin ich in Chennai, an der Ostküste. Ansonsten war ich jeden Sonntag beim Gottesdienst in einer baptistischen Gemeinde, welche aus einer Kirche und einem christlichen College mit ca. 400 Studenten besteht. Dort habe ich schnell viele Freunde gefunden und konnte einen umfassenden Einblick in die indische Kultur bekommen. Die Menschen in Indien sind sehr offen und sehr freundlich. Im Allgemeinen ist es nicht schwer neue Leute kennenzulernen. Ich denke, man wird in jedem Fall relativ leicht neue Freunde finden, wenn man sich selbst offen und freundlich verhält.

Lustige Erlebnisse

Viele Gerichte werden in Indien mit den Händen gegessen, jedoch wird dabei nur die rechte Hand benutzt. Ein Freund hat mir am Anfang gesagt ich kann auch beide Hände benutzen… Jedoch würde ich ausschauen wie ein kleines Kind, dass sich nicht auskennt. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber auch daran.

Meine Tipps

Ein Auslandspraktikum bietet nicht nur einen guten Einblick in die Arbeitswelt, sondern bringt auch eine große persönliche Bereicherung mit sich. Bangalore bietet eine perfekte Balance zwischen Silicon Valley von Indien und einer Stadt der kulturellen Vielfalt. Man sollte sich aber auch bewusst sein, dass es eine komplett andere Welt mit einem komplett anderen Lebensstandard ist. Die ersten 2 Wochen hatten ich und mein Kollege keine Dusche und mussten uns aus einem Eimer waschen. Der Vermieter der Unterkunft war jedoch so freundlich und hat nach einiger Zeit eine Dusche installiert. Wenn man sich darauf einlässt, gewöhnt man sich sehr gut an die Unterschiede und genießt den Aufenthalt sehr. Letztendlich ist eine wirklich unglaubliche Chance und jeder sollte diese nutzen. Besonders in einem Studiengang, der auf eine internationale Zukunft abzielt, sollte man ins Ausland gehen, um die kulturellen Unterschiede live zu erleben.

Mein Fazit

Das Auslandspraktikum war für mich eine unglaubliche Zeit, welche sehr große Eindrücke hinterlassen hat. Viele Dinge betrachte ich nun anders und bin sehr froh, dass ich das Praktikum bei einer so vielfältigen Organisation wie dem VDMA absolvieren konnte. Ich habe viele Menschen kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen. Man lernt mit schwierigen und ungewohnten Situationen umzugehen und erweitert seinen Horizont. Das hängt vor allem mit den Unterschieden zu Deutschland zusammen, die teilweise schon wirklich massiv sind. Ich kann Indien jedem nur wärmstens empfehlen und mir hat es in Bangalore sehr gefallen. Da es viele internationale Firmen in der Stadt gibt, kommt man mit Menschen aus den verschiedensten Kulturen in Kontakt und lernt mit den Unterschieden richtig umzugehen.

Land, Ort China, Shanghai
Firma BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH
Zeitraum des Aufenthalts 03.10.2019 – 10.12.2019
Drei schlagkräftige Adjektive zum Praktikum

Aufregend, abenteuerlich, abgefahren!

Endlich angekommen! - Mein erster Tag…

Noch bevor ich richtig in mein Hotel einchecken konnte, haben mich meine Arbeitskollegen mit dem Nachtleben von Shanghai vertraut gemacht. Im ersten Moment sind vor allem die vielen Eindrücke der Umgebung überwältigend. Man gewinnt den Eindruck, dass sich die Welt hier sehr viel schneller dreht. Hochhäuser soweit das Auge reicht. Vieles wirkt hier größer und lauter. Auch am Abend drängen sich die Menschen zu hunderttausenden durch die Straßen dieser Metropole

Welche Funktionen bzw. welche Aufgaben habe ich übernommen?

Gemäß der Natur unseres Studien-gangs war es meine Aufgabe, als Mediator eine Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen. Im Verlauf internationaler Projektarbeit der Forschung und Entwicklung, vermittelte ich zwischen Parteien. Während unseres Studiums treffen wir immer wieder auf die Begriffe „High-Context“ bzw. „Low-Context“ Kommunikation. Was es damit auf sich hat und welche Heraus-forderungen sich daraus auf die standortübergreifende Zusammen-arbeit ergeben, konnte ich so aus erster Hand erfahren.

Wie sah mein typischer Alltag aus?

„Kultur frisst Struktur zum Frühstück“
Jeden Tag offenbarte sich mir die chinesische Kultur in einer anderen Art und Weise. Arbeits- und Führungsstile die für uns selbst-verständlich wirken, erweisen sich in China nicht automatisch als erfolgssicher. Die Methodik, mit der in China nach Lösungen für Probleme gesucht wird, steht nicht selten im heftigen Gegensatz zu unserer westlichen Herangehensweise. So bestimmte das Aufarbeiten dieser kulturellen Unterschiede -in Kooperation mit deutschen wie chinesischen Kollegen, meine tägliche Arbeit.

Wie habe ich meine Freizeit gestaltet?

Wann immer Zeit war, habe ich mich mit Frederik und Max -meinen Kommilitonen aus dem Studium, getroffen. Es war ein schöner Zufall, dass sich unsere Zeit in China so überschnitten hat. Wenn man schon in Shanghai lebt und arbeitet, möchte man schließlich auch herausfinden, was so eine Großstadt zu bieten hat. Wir haben dabei sehr schnell Anschluss zu anderen Expats gefunden. Es ist viel leichter mit dem Kulturschock umzugehen, wenn man auf Menschen trifft, mit denen man sich austauschen und seine Erfahrungen teilen kann.

Lustige Erlebnisse

Die Art und Weise, wie meine chinesischen Arbeitskollegen mit kulturellen Unterschieden um-gegangen sind, hat mir mehrfach ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die chinesischen Mitarbeiter der BHS Shanghai zeigen sich begeistert gegenüber unserer modernen Interpretation des Weihnachtsfestes. Ganze Abteilungen wurden mit Weihnachtsdekoration geschmückt und versanken in einem Meer aus Christbaumkugeln und Lametta. Auch wurden klassische chinesische Grußformen wie „Nĭhăo“ und „Zàijiàn“ in dieser Zeit einfach ersetzt. Stellt euch den Anblick vor, wie sich zwei chinesische Geschäfts-leute im Anzug, professionell und mit Handschlag, durch ein „Merry Christmas“ begrüßen und verabschieden.

Meine Tipps

Für mich war es bereits das zweite Mal, dass ich China erleben und entdecken durfte. Ich kann jeden nur dazu ermutigen, sich mit diesem Land und seiner Kultur einmal näher zu beschäftigen. Es war ein richtiges Abenteuer. Ich war der Überzeugung, dass nicht wenige Chinesen, mir -als „Langnase“ gegenüber, Vorurteile haben. Tatsächlich habe ich mich von meiner eigenen Voreingenommenheit blenden lassen. In dieser großartigen Stadt leben mehr als 24 Millionen Menschen und es wäre naiv zu glauben, dass man hier mit Schubladendenken weiterkommt. Offenheit gegenüber Unterschieden, Vertrauen und Durchhaltevermögen sind der Garant für nachhaltige „Guānxi“.

Mein Fazit

Shanghai bietet weit mehr als nur ein interessantes Praktikum oder eine "geile" Zeit. Jede Ecke dieser Stadt erzählt von der Geschichte erfolgreicher, internationaler Zusammenarbeit. Insbesondere Studenten, die sich für eine Karriere im Ausland begeistern können, empfehle ich Chinas Business-Kultur als waschechte Herausforderung. Ich selbst habe mich in dieser lehrreichen Zeit verändert und bin als reiferer Mensch zurückgekehrt. Ich muss auch gestehen, mir hat es derart gut gefallen, das ich gar nicht mehr nach Hause wollte. Klar, der Schweinebraten schmeckt bei Mutti immer noch am besten und doch hat es mir an nichts gefehlt. Jeden Tag, hat man in Shanghai die Möglichkeit einfach alles zu tun. Daran gewöhnt man sich und so fällt es schwer - loszulassen.

Land, Ort Türkei, Aydın/Söke
Firma Noordzee Su Ürünleri San. Tic. A.Ş.
Zeitraum des Aufenthalts 13.08.2018 – 28.12.2018
Drei schlagkräftige Adjektive zum Praktikum

Gastfreundlich, unbeschreiblich, unvergesslich!

Endlich angekommen! – Mein erster Tag…

An meinem ersten Arbeitstag wurde ich von jedem sehr offen und herzlich empfangen und direkt integriert. Nach einem Rundgang mit dem Fabrikleiter und der Qualitätsbeauftragten durch die Firma und nach den Besprechungen über den Ablauf des Praktikums haben sie mir bei 40°C die schönsten Orte der Stadt Söke und Umgebung gezeigt. Danach sind wir gemeinsam zur Familie des Fabrikleiters gefahren, die mich schon erwartet haben und mich wie die eigene Tochter behandelt haben. Gemeinsam haben wir zu Abend gegessen und haben viel miteinander ausgetauscht. Direkt schon am ersten Tag hat mich die Offenheit, Gastfreundschaft, Herzlichkeit und die Wärme geprägt.

Welche Funktionen bzw. welche Aufgaben habe ich übernommen?

Ich war in vielen Abteilungen mit eingebunden, wie z.B. die Einkaufsabteilung, Produktionsabteilung, Logistikabteilung und Buchhaltung. Ich hatte auch sehr viele verantwortungsvolle Aufgaben, dafür bin ich auch jedem Mitarbeiter dankbar für die ganze Mühe mir gegenüber, weil ich dadurch sehr viel dazugelernt habe. Ich war zuständig für die Auswahl der Lieferanten, Angebotsanalysen, Bestandskontrollen, Erstellung von Versanddokumenten und Tourenplanungen, Lohnbuchhaltung und andere kleine Tätigkeiten, die dennoch ziemlich zeitaufwändig waren.

Wie sah mein typischer Alltag aus?

Den Arbeitstag startete ich immer um 6 Uhr und das mit viel Sonnenlicht, dadurch fühlte sich alles immer entspannter und leichter an. Um 7 Uhr wurde ich immer in der Nähe von meiner Haustür vom Bus-Service der Firma abgeholt und auf dem Weg zur Arbeit haben wir oft genug angehalten, so dass ich mir mein Frühstück an einem der Bäckereien gekauft und zusammen mit meinen Arbeitskollegen am Arbeitsplatz mit viel türkischem Tee getrunken und gefrühstückt haben. Um 12 Uhr begann die einstündige Mittagspause, die ich gemeinsam mit allen Mitarbeitern in der Kantine verbracht habe, aber durch den familiären Umgang des Managementteams und den Mitarbeitern ist die Pausenzeit leider immer sehr schnell verflogen. Um 18 Uhr holte uns das Bus-Service wieder ab und fuhr uns bis zu unserem Wunschort hin, ich bin öfters vor dem Fitnessstudio ausgestiegen und zu Hause angekommen habe ich täglich mit meinen Eltern kommuniziert.

Wie habe ich meine Freizeit gestaltet?

Unter der Woche hatte ich nicht viel Zeit etwas zu unternehmen, dafür hatte ich mir die Wochenenden immer gut verplant, da auch an Sonntagen alle Geschäfte immer offen haben. Manchmal war ich mit meinen Arbeitskolleginnen unterwegs und manchmal mit meiner Familie oder Bekannten, die mich oft genug besucht haben, da die Heimatstadt meiner Eltern nur 150 km von meinem Arbeitsort entfernt ist. Ich war fast jedes Wochenende am Strand und habe an vielen Bootstouren teilgenommen, um die Sonne in vollen Zügen zu genießen. Meine Arbeitskollegen haben mich sehr oft zum Frühstück oder zum Abendessen eingeladen und ich mich manchmal zu Hochzeiten mitgenommen. Ich habe auch viele Städte besucht, wie z.B. Izmir, Antalya, Didim, Marmaris und Denizli. PS: Man sollte natürlich nicht mit den Shoppingtouren übertreiben, da man ansonsten ein „kleines“ Kofferproblem am Ende des Praktikums hat :P

Lustige Erlebnisse

Es hört sich eventuell etwas kindisch an aber als ich in der Produktionsabteilung gearbeitet habe, haben manche Mitarbeiter und ich öfters andere Mitarbeiter „geprankt“, die es auch immer mit Humor genommen haben, da sie sehr lebensfrohe Menschen waren. Ein weiteres lustiges Erlebnis war für mich, dass ich dem türkischen Schlagerstar Ibrahim Tatlıses begegnet bin, der nur ein Tisch weiter im Restaurant neben mir saß. Ich war so aufgeregt und glücklich, mit so einer großen Persönlichkeit in Ruhe reden zu können.

Meine Tipps

Wenn man sich für ein Praktikum in der Türkei entscheidet, sollte man offen sein für Kultur- und Humorunterschiede. Und wie in jedem Land, sollte man bereit sein ohne Vorurteile und Klischees sich an Menschen zu nähern.

Mein Fazit

Es war und bleibt für mich eine lehrreiche, unbeschreibliche und unvergessliche Zeit. Wenn ich die Gelegenheit noch einmal hätte, würde ich meine Entscheidung mein Auslandspraktikum in der Türkei zu machen, sofort wieder treffen. Es war eine tolle Erfahrung, auf eigenen Beinen zu stehen und sich in einer ganz neuen Umgebung zurechtzufinden, da man aus sich hinauswächst. Eine weitere prägende Erfahrung war für mich die unglaubliche Gastfreundschaft und die Herzlichkeit. Ich bin jedem einzelnen Mitarbeiter sehr dankbar für die ganze Mühe und Unterstützung mir gegenüber, ohne die mein Praktikumssemester nur halb so schön geworden wäre. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten waren auch eine Bereicherung für mein Leben.

Land, Ort USA, Dallas, TX
Firma Briggs Freeman Sotheby’s International Realty
Zeitraum des Aufenthalts 124.08.2015 – 12.02.2016
Drei schlagkräftige Adjektive zum Praktikum

Interessant, außergewöhnlich, begeisternd!

Endlich angekommen! – Mein erster Tag…

Mein erster Arbeitstag begann, wie jeder andere Tag auch, um 9 Uhr morgens. Ich war natürlich sehr aufgeregt und freudig gespannt was mich erwartet. Nach der Einführung und des Einrichten meines Arbeitsplatzes ging es gleich weiter in das montägliche Marketing Meeting. In diesem wurden die Aufgaben der Woche besprochen und ich erfuhr was von mir erwartet wird.

Welche Funktionen bzw. welche Aufgaben habe ich übernommen?

Ich war vor allem in den Bereichen in den Bereichen Social Media und Video tätig. Das bedeutet ich habe Beiträge auf Facebook gepostet, Blog Posts geschrieben und Videos für die Immobilien erstellt.

Wie sah mein typischer Alltag aus?

Mein Wecker klingelte an einem normalen Tag um 7 Uhr und um 8:45 Uhr begab ich mich dann auf den Weg in die Arbeit. Glücklicherweise war meine Arbeitsstelle nur 15 Gehminuten von meinem Zuhause entfernt. Meine Arbeitszeit war von 9 - 17 Uhr. In meiner Mittagspause bin ich entweder in eines der nahegelegenen Restaurants gegangen, oder habe mir einen Salat bei Trader Joe’s geholt. Wieder daheim habe ich die Hunde meiner Gastfamilie gefüttert, etwas zum Abendessen gemacht und sehr oft mit meinem Gastvater über die derzeitige Politische Lage diskutiert und welchen Präsidentschaftskandidaten wir am besten finden - Beide sind wir der Meinung, Trump ist nicht wirklich optimal.

Wie habe ich meine Freizeit gestaltet?

Meine Gastfamilie ist schon sehr lange mit meiner Familie befreundet und ich wurde sofort in deren große Familie aufgenommen. Meine Freizeit bestand deshalb unter anderem aus gemeinsamen Football Abenden und Familienfeiern. Meine Freizeit habe ich wahrscheinlich anders gestaltet, als die meisten es tun würden. Meine Gasteltern sind Unterstützer des Dallas Symphony Orchesters und allgemein sehr Kulturbegeistert. Deshalb sind wir ins Theater, die Oper, Museen und vor allem in die Symphonie gegangen. Meine Wochenenden verbrachte ich am See und mit Reisen. Und anders, als in Deutschland, schließen Bars und Clubs in Texas schon um 2 Uhr morgens.

Lustige Erlebnisse

Zu meinen lustigsten Erlebnissen zählt auf jeden Fall der Besuch der Texas State Fair. Dort gab es alles Mögliche: eine Truck Show, Fahrgeschäfte, und das größte und schwerste Schwein Amerikas. Aber was mir von diesem Tag wohl am längsten im Gedächtnis bleiben wird, ist das Essen dort. Neben den obligatorischen Corn Dogs und Funnel Cake, gab es verschiedene frittierten Sachen, wie Double Stuffed Fried Oreos, Fried Pumpkin Pie, oder Fried Guacamole, welche nicht einmal so schlecht war.

Meine Tipps

Alle waren mir außerordentlich freundlich gegenüber. Wenn man selbst auch offen und freundlich ist und versucht die Kultur zu verstehen, sollte es keine Probleme geben. Weitere Tipps sind: Vornamen nennen, Small Talk führen und lachen.

Mein Fazit

Es war eine unglaubliche Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe und über mich hinausgewachsen bin. Ich bin dankbar für die vielen Erlebnisse und all die interessanten Leute, die ich kennen lernen durfte. Ich würde jeder Zeit wieder ein Praktikum in den USA machen.

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