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Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Der Masterstudiengang Digital Entrepreneurship erfordert das Bestehen einer Eignungsprüfung. Sie können sich für einen Studienplatz innerhalb des Bewerbungszeitraumes im Bewerbungsportal der OTH-Amberg-Weiden bewerben. 

Um für den Masterstudiengang Digital Entrepreneurship zugelassen zu werden, sollten Sie folgende Voraussetzungen erfüllen (Auszüge aus §5 und §6 der zur Genehmigung vorgelegten Studien- und Prüfungsordnung des Studiengangs): 

 

§ 5 Zulassungsvoraussetzungen

(1) Qualifikationsvoraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang Digital Entrepreneurship sind:

1.    Ein erfolgreich abgeschlossenes, mindestens sechs theoretische Studiensemester umfassendes Hochschulstudium oder ein gleichwertiger Abschluss, dessen Umfang in der Regel 210 ECTS-Credits, mindestens jedoch 180 ECTS-Credits umfasst. 

2.   1Der Hochschulabschluss nach Abs. 1 muss mit einer Gesamtnotprüfungsleistung von „gut“ oder besser abgeschlossen sein. ²Soweit aufgrund abweichender Notensysteme eine Umrechnung der Gesamt-note erforderlich ist, erfolgt diese nach der sogenannten „modifizierten bayerischen Formel“ nach den Vorgaben der allgemeinen Prüfungsordnung der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Wei-den. ³Einem Bewerber mit einem Studienabschluss an einer ausländischen Hochschule wird empfohlen, bis zum Ende des Bewerbungszeitraums einen Anerkennungsbescheid des Studienabschlusses, ausge-stellt durch eine zertifizierte Einrichtung (z. B. uni-assist) vorzulegen. 4Die Entscheidung über die Zulas-sung zum Studium trifft die Prüfungskommission. 5Alternativ ist die Anforderung auch durch Nachweis darüber erfüllt, dass die vorgelegte Abschlussnote im Erststudiengang im Prozentrang der Abschlüsse des Studiengangs an der jeweiligen Hochschule in die Gruppe der 60 %-Besten fällt. 

3.    Der Nachweis der studiengangsspezifischen Eignung gemäß § 6.

(2)   1AbsolventInnen eines Bachelorstudiengangs mit weniger als 210 (aber mindestens 180) ECTS-Leistungspunkten erhalten die Möglichkeit, fehlende theoretische Kompetenzen durch den erfolgreichen Ab-schluss von Modulen aus dem grundständigen Studienangebot der Ostbayerischen Technischen Hoch-schule Amberg-Weiden nachzuweisen. ²Die Prüfungskommission legt bei fehlenden Credits zu Beginn des Studiums die zusätzlich zu erbringenden Studien- und Prüfungsleistungen fest, die innerhalb eines Jahres nach Aufnahme des Studiums nachgewiesen werden müssen. 4Fehlende praktische Kompetenzen können durch berufspraktische Tätigkeiten, die den Anforderungen des praktischen Studiensemesters in den grundständigen Studiengängen entsprechen, nachgewiesen werden.  

(3) 1Anträge auf Zulassung zum Masterstudium für einen Studienbeginn im Sommersemester sind bis zum 15. Januar, für einen Studienbeginn im Wintersemester bis zum 15. Juli des betreffenden Jahres an die Hochschule zu stellen. ²Die Hochschule kann diese Fristen bei Bedarf verlängern.

(4) 1Bewerber für das Masterstudium, die zum Zeitpunkt des Bewerbungsschlusses für den Masterstudiengang noch kein Prüfungsgesamtergebnis vorweisen können, jedoch einen erfolgreichen ersten Studien-abschluss bis zum Beginn des Masterstudiengangs glaubhaft machen, werden unter der Auflage zum Studium zugelassen, dass sie innerhalb eines Jahres nach Aufnahme des Studiums die erforderlichen Nachweise beibringen. ²Die Glaubhaftmachung des Studienabschlusses erfolgt durch Vorlage eines No-tennachweises (z.B. Transcript of Records), der die Erbringung aller für den erfolgreichen Studienab-schluss erforderlicher Studienleistungen bescheinigt. 

(5) Bewerber, die weder einen Erstabschluss, noch die Hochschulzugangsberechtigung in deutscher Sprache erworben haben, müssen den Nachweis ausreichender Kenntnisse der deutschen Sprache gemäß § 3 Absatz 3 der Satzung über das Immatrikulationsverfahren der Ostbayerischen Technischen Hochschule erbringen. 

(6) 1Bei Nichtzulassung eines Bewerbers wird ihm dies mit einer Begründung schriftlich mitgeteilt. ²Eine erneute Bewerbung ist nur zweimal und frühestens im folgenden Bewerbungszeitraum wieder möglich. ³Eine Zulassung behält ihre Gültigkeit bis zu einer wesentlichen Änderung des Studiengangs. 

 

§ 6 Nachweis der studiengangspezifischen Eignung

(1) Voraussetzung für die Teilnahme am Eignungsverfahren ist die form- und fristgerechte sowie vollständige Vorlage der geforderten Bewerbungsunterlagen.

2) Zum Nachweis der studiengangspezifischen Eignung wird die erfolgreiche Vorlage eines schriftlichen Aufsatzes gefordert, dessen organisatorische Rahmenbedingungen und dessen Aus- und Abgabetermin die Auswahlkommission festlegt. 
Gegenstand des Aufsatzes sind die drei Themenfelder: 

  1. Digitale Technologien,
  2. Unternehmensgründung,
  3. Innovation

Vorgaben für den Aufsatz sind:

  • Der Aufsatz ist in deutscher Sprache abzufassen und umfasst mindestens 1 800 und maxi-mal 2 500 Wörter.
  • Das Thema umfasst eine Fallanalyse, die gute Grundlagenkenntnisse zu den drei benannten Themenfeldern erfordert.
  • Die Bearbeitungszeit beträgt zwei Wochen ab dem Zeitpunkt der Ausgabe. Die Arbeit ist vor Ablauf der Bearbeitungszeit online an der Fakultät Betriebswirtschaft einzureichen.
  • Hinzugezogene Quellen und Hilfsmittel sind anzugeben.
  • Es ist ein Formblatt beizulegen, in dem bestätigt wird, dass der Aufsatz eigenständig erstellt wurde.

Bei der Bewertung des Aufsatzes gehen die Themenfelder unter Nr. 1 bis 2 zu je 25 %, das Themenfeld unter der Nr. 3 zu 20 % in die Punktebewertung nach § 6 Abs. 3 ein. 

(3) 1Auf Basis der Ergebnisse des Aufsatzes gemäß Abs. 2 sowie der Abschlussnote des Erststudiums erfolgt eine differenzierte Bewertung mit Punkten. ²Insgesamt können 100 Punkte erreicht werden, davon 70 Punkte aus dem Aufsatz und 30 Punkte aus dem Erststudium. ³Das Bestehen des Eignungstests er-fordert das Erreichen von mindestens 65 Punkten. 4Die Abschlussnote des Erststudiums wird folgender-maßen in Punkte umgerechnet: Für die Note 4,0 werden 0 Punkte vergeben, für die Note 1,0 werden 30 Punkte vergeben. 5Für jedes Zehntel besser als die Note 4,0 wird 1 Punkt vergeben. 

4) 1Erzielt der Bewerber im Eignungsverfahren das Ergebnis „nicht bestanden“, ist die Bewerbung zu einem weiteren Termin möglich. ²Eine dritte Bewerbung ist ausgeschlossen. 3Das Ergebnis des Eignungs-verfahrens für den jeweiligen Masterstudiengang wird durch schriftlichen Bescheid mitgeteilt.  

(5) Der Nachweis der studiengangspezifischen Eignung ist bei Bewerbern, die ihr einschlägiges Erststudium mit der Gesamtnote „besser als 1,3“ abgeschlossen haben oder im Prozentrang der Abschlüsse ihres Studiengangs nachweislich zu den 10 % Besten gehören, erbracht. 

(6) 1Das Eignungsverfahren wird von einer Auswahlkommission durchgeführt, die sich aus zwei vom Fakultätsrat der jeweiligen Fakultät bestellten Professoren oder Professorinnen und dem bestellten vorsitzen-den Mitglied der Prüfungskommission des Masterstudiengangs zusammensetzt. ²Die Mitglieder der Auswahlkommission bestellen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden oder eine Vorsitzende. ³Die Amtszeit der Mitglieder der Auswahlkommission beträgt drei Jahre, eine Wiederbestellung ist zulässig. 4Der oder die Frauenbeauftragte der jeweiligen Fakultät kann beratend in der Auswahlkommission mitwirken. 

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