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research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL

Was ist research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL?

Die Fakultät Betriebswirtschaft heißt seit Beginn des Wintersemesters 20/21 WEIDEN BUSINESS SCHOOL. Internationalisierung, Digitalisierung und Diversifizierung – das sind nur einige der Gründe warum die OTH Amberg-Weiden die WEIDEN BUSINESS SCHOOL ins Leben gerufen hat. Insbesondere die fortschreitende Internationalisierung und das Aufgreifen digitaler Zukunftsthemen sowie aktueller Forschungsergebnisse werden damit nach außen sichtbarer.

Statt einer feierlichen Umbenennung, die coronabedingt nicht mit ruhigem Gewissen umsetzbar wäre, feiert die Fakultät ihren neuen Namen mit einer virtuellen Vortragsreihe. Bei research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL stellen Masterstudierende ihre Abschluss- und Forschungsarbeiten vor und geben darüber hinaus interessante Einblicke in Ihre Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse.

Die Vortragsreihe startete im Januar 2021 und wird mit einer Veranstaltung pro Monat fortgeführt. Der virtuelle Besuch steht allen Interessierten offen. Die Teilnehmerzahl ist allerdings auf 120 virtuelle Plätze beschränkt. Informieren Sie sich also gerne auf dieser Seite und melden Sie sich im Anschluss über das untenstehende Anmeldeformular an. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. 

Programm am 27. April 2021

Prof. Dr. Bernt Mayer, Dekan der WEIDEN BUSINESS SCHOOL und Organisations- und Wirtschaftspsychologe, sowie Prof. Dr. Gabriele M. Murry, Studiengangsleiterin im Masterstudiengang Angewandte Wirtschaftspsychologie und Professorin für Wirtschaftspsychologie, heißen Sie zu Beginn der Veranstaltung herzlich willkommen. 

Stefanie Kiesl, ehemalige Masterandin im Studiengang Angewandte Wirtschaftspsychologie, referiert über ihre Masterarbeit zum Thema „Möglichkeiten und Grenzen von Active Sourcing in sozialen Medien – eine empirische Analyse der aktiven Personalgewinnung“.

Zusammenfassung der Masterthesis:

Ziel der Arbeit war es herauszufinden wie mittels Active Sourcing neue qualifizierte Fach- und Führungspersonen in Zeiten des Fachkräftemangels identifiziert und für das Unternehmen rekrutiert werden können und an welche Grenzen Unternehmen bei der Direktansprache von Talenten stoßen. Im Vorfeld wurden vier Forschungsfragen formuliert: 

  • Welche Möglichkeiten und Grenzen von Active Sourcing in sozialen Medien gibt es, um potenzielle Kandidaten für das Unternehmen gewinnen zu können?
  •  Welche Rolle spielt Active Sourcing in Unternehmen?
  • Welche Strategie müssen Unternehmen für eine erfolgreiche Umsetzung von Active Sourcing in sozialen Medien entwickeln?

Auf Grundlage von qualitativer und quantitativer Forschung und der theoretischen Grundlagen wurden Ergebnisse festgehalten. Anschließend wurden entsprechende Handlungsempfehlungen formuliert. 

Frau Kiesl beantwortet nach dem Vortrag gerne Ihre Fragen, welche Sie während des Vortrags per Chatfunktion oder im Anschluss an den Vortrag per Mikrofon stellen können. Sie sind herzlich eingeladen, sich bei der Diskussion zu den Erkenntnissen einzubringen. 

Pia D’Ascanio, ehemalige Masterstudierende aus dem Studiengang Digital Business, referiert über ihre Masterarbeit „Being real in the digital age: How storytelling leverages the strategical implementation of employer branding for career websites using the example of Omniga GmbH & Co. KG“ und die daraus gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Zusammenfassung der Masterarbeit:

Employer Branding ist aktuell ein sehr populäres Thema, sowohl in Bezug auf Forschung als auch in Bezug auf die Geschäftspraxis. Der zunehmende Fachkräftemangel verstärkt die Notwendigkeit für Unternehmen, sich optimal und authentisch auf dem Arbeitgebermarkt zu positionieren und sich von Wettbewerbern abzuheben. Seit seiner Gründung vor 20 Jahren war das IT-Unternehmen Omniga immer ein Hidden Champion und hat nur wenige Aktivitäten durchgeführt, um sich extern als „Arbeitgeber erster Wahl“ zu positionieren. Doch heute sieht auch dieses Unternehmen die Notwendigkeit, mehr in die den Außenauftritt zu investieren und aus dem Schatten hervorzutreten. Daher wurde im September 2019 der Employer Branding-Prozess bei Omniga gestartet mit dem Ziel, sich auf einer neu gestalteten Karriere-Website so authentisch und attraktiv wie möglich zu präsentieren. Doch wie kann dies realisiert werden? Ein entscheidender Punkt hierfür stellt die strategische Implementierung bei bestehenden Mitarbeitern dar - denn eine Arbeitgebermarke wächst von innen nach außen. Da Authentizität durch die reale Repräsentation der Organisationskultur geschaffen wird, ist Storytelling hierfür eine sehr beliebte Methode. Im Rahmen dieser Arbeit wurde untersucht, wie Storytelling die strategische Implementierung der Arbeitgebermarke in Bezug auf die neu gestaltete Karriere-Website unterstützen kann. Um den Erfolg dieses internen Prozesses zu messen, wurden Tendenzen des affektiven Engagements, der Wahrnehmung sinnvoller Arbeit und des Wohlbefindens der Mitarbeiter vor und nach der Einführung entworfener und umgesetzter Storytelling-Maßnahmen bewertet. Die signifikanten Ergebnisse veranschaulichen die Kraft des Storytellings im Kontext des internen Employer Brandings, das die Grundlage für eine authentische externe Präsentation bildet. 

Anschließend beantwortet Frau D’Ascanio Ihre Fragen, welche Sie während des Vortrags per Chatfunktion oder im Anschluss an den Vortrag per Mikrofon stellen können. 

Informationen zu den ReferentInnen vom 27.04.21

Die aus Nürnberg stammende Stefanie Kiesl machte nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau ihr Fachabitur an der Berufsoberschule nach. Danach absolvierte sie ihr Bachelorstudium im Gesundheitsmanagement an der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth. Für das Masterstudium der Angewandten Wirtschaftspsychologie kam sie an die WEIDEN BUSINESS SCHOOL der Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden und schloss dieses vor Kurzem ab. Seit Januar 2021 ist sie als HR Specialist bei der immowelt AG tätig und sorgt dort für eine reibungslose Umsetzung der Stellenanzeigen, unterstützt im gesamten Bewerbermanagementprozess, im Onboarding und beim Active Sourcing. Zudem ist sie mit der (Weiter-)Entwicklung und Standardisierung von Personalprozessen,-systemen und -instrumenten mit Blick auf die Candidate Experience sowie den Employee Life Cycle betraut. 

Nach ihrem Bachelor (B.A.) im Bereich BWL mit Schwerpunkt Marketing an der OTH Regensburg arbeitete Pia D’Ascanio vier Jahre lang in den Bereichen Public Relations und Kommunikation. Schließlich entschied sie sich, das Studium noch einmal aufzunehmen und schrieb sich im Masterstudiengang Digital Business (M.Sc.) an der OTH Amberg-Weiden ein. Das Masterstudium schloss sie durch Abgabe ihrer Masterarbeit mit dem Titel:„Being real in the digital age: How storytelling leverages the strategical implementation of employer branding for career websites using the example of Omniga GmbH & Co. KG“ erfolgreich im November 2020 ab.  
Im Rahmen der Arbeit wurde die Storytelling-Methode genutzt, um die neu konzipierte Arbeitgebermarke der Omniga GmbH & Co. KG strategisch bei den bestehenden Mitarbeitern zu implementieren, bevor diese extern veröffentlicht und beworben wurde. Seit Abschluss der Masterarbeit arbeitet Fr. D’Ascanio nun in Festanstellung bei Omniga im Bereich Brand Marketing.

Anmeldung zur Teilnahme an research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL am 27. April 2021

Weitere Termine aus der Veranstaltungsreihe

25. Mai 21, 18:00 Uhr
29. Juni 21, 18:00 Uhr
27. Juli 21, 18.00 Uhr

In Kürze erhalten Sie hier Informationen zu den Referenten und deren Masterarbeitsthemen. 

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