Exkursion: Beeindruckender Einblick in ein Amberger Traditionsunternehmen
Wie entsteht eigentlich ein Gussteil und welche Rolle spielt dabei moderner Klimaschutz? Diesen Fragen gingen Studierende der Bio- und Umweltverfahrenstechnik bei einem Besuch der Luitpoldhütte in Amberg nach. Dabei sie erhielten Einblicke in ein Unternehmen mit über 140 Jahren Geschichte.
Organisiert von Professor Burkhard Berninger und Professorin Simone Meuler-List bot die Exkursion die Gelegenheit, eine der traditionsreichsten Gießereien der Region zu erleben. Vom ersten Schritt in der Kernmacherei über den Schmelzbetrieb bis hin zur Endbehandlung der fertigen Gussteile konnten die Studierenden den gesamten Produktionsprozess nachvollziehen.
Es wurde auch deutlich vor welch großen Herausforderungen ein solches Unternehmen heutzutage im Umwelt- und Klimaschutz steht. Die Luitpoldhütte begegnet diesen jedoch mit gezielten Zukunftsinvestitionen: etwa in zwei Elektro-Induktionsöfen, die unter anderem den CO2-Ausstoß reduzieren, oder in den Test von 3D‑Sanddruckverfahren für die Kernfertigung. Das Unternehmen punktet mit komplexen und kernintensiven Gussteilen hoher Qualität. Zudem ist die Luitpoldhütte nach DIN EN ISO 9001, 14001 und 50001 zertifiziert.
