Promotion: Gemeinsames Qualifizierungsprogramm der OTH Amberg-Weiden und Hochschule Ansbach

16.04.2024

Wer an der OTH Amberg-Weiden promoviert, soll nicht nur einen Doktortitel erwerben, sondern auch das Beste für sich und seine Arbeit herausholen. Deshalb haben sich jetzt Verantwortliche der OTH Amberg-Weiden und der Hochschule Ansbach zusammengetan, um ein gemeinsames Qualifizierungsprogramm für das Promotionskolleg „REDIG - Ressourceneffizienz und Digitalisierung“ auf die Beine zu stellen.

Fundierte Qualifizierung für Promovierende

„Wir wollen unsere Doktorandinnen und Doktoranden umfassend auf ihre wissenschaftlichen Aufgaben vorbereiten“, sagt Dr. Markus Ringer, Leiter des Promotionszentrums an der OTH Amberg-Weiden. „Die Promovierenden sollen sowohl fachlich als auch methodisch optimal auf ihre Dissertation vorbereitet werden und darüber hinaus aktiv am wissenschaftlichen Diskurs in ihrem Fachgebiet mitwirken.“ Dazu nehmen sie an verschiedenen Modulen teil, wie zum Beispiel Reseach Ethics, Writing Scientific Publications, Data Analysis, Multimediadidaktik und einigen mehr.

Gemeinsames Programm mit der Hochschule Ansbach

Das Qualifizierungsprogramm wird gemeinsam von der OTH Amberg-Weiden und der Hochschule Ansbach angeboten. Die Doktoranden schreiben sich an der Hochschule ihres Erstbetreuers ein, können aber Module an beiden Hochschulen belegen. „Mit dieser Kooperation fördern wir den Austausch zwischen den Hochschulen, bieten unseren Doktorandinnen und Doktoranden ein breiteres Spektrum an Wissen und Möglichkeiten und schaffen nicht zuletzt eine Infrastruktur, von der beide Hochschulen profitieren“, resümiert Prof. Dr. Wolfgang Weber, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung, Transfer an der OTH Amberg-Weiden das erfolgreiche Treffen mit den Verantwortlichen aus Ansbach.

Ihre Promotion an der OTH Amberg-Weiden

Promotionszentrum an der OTH Amberg-Weiden startet

15.04.2024

Im September 2023 erhielt die OTH Amberg-Weiden das Promotionsrecht. Damit gelang ihr nach umfangreicher Antragstellung ein Meilenstein für die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Forschung und Entwicklung. Nun geht die Hochschule den nächsten Schritt: Unter Leitung von Dr. Markus Ringer startete im Institut für Angewandte Forschung nun das Promotionszentrum als zentrale Geschäfts- und Anlaufstelle an der OTH Amberg-Weiden.

Ziel des Promotionszentrums ist es einerseits die in zwei Promotionsordnungen geregelten Verfahren zum Weg in die Promotion als zentrale Einheit umzusetzen. Andererseits arbeitet es in engem Kontakt mit den betreuenden Professorinnen und Professoren an der Hochschule, mit den eingerichteten Gremien wie dem Promotionsausschuss und den Partnerhochschulen in Ansbach, Neu-Ulm und Landshut. Gemeinsam mit diesen Hochschulen können Interessierte in der OTH Amberg-Weiden jetzt in den beiden Bereichen „Ressourceneffizienz und Digitalisierung” sowie „Digitale Innovationen für die sich wandelnde Gesellschaft” promovieren.

„An der OTH Amberg-Weiden ist mit dem Promotionsrecht nun die Durchlässigkeit vom Bachelor über den Master hin zur Option einer Promotion gesichert, ein enorm bedeutender Faktor der Attraktivität für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs und die gesamte Hochschule“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Weber, Vizepräsident der OTH Amberg-Weiden für Forschung, Entwicklung und Transfer sowie Leiter des Instituts für Angewandte Forschung (IAF), in dem das Promotionszentrum verankert ist. Er freut sich zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen im IAF, Dr. Markus Ringer für die Leitung des Promotionszentrums gewonnen zu haben.

Markus Ringer bringt einen breiten Hintergrund aus dem hochschulischen und bildungspolitischen Bereich mit, und sieht vor allem auch in einer engen Vernetzung innerhalb und außerhalb der Hochschule im Rahmen des Promotionsrechts viele Potenziale. „Die Leitung des Promotionszentrums im IAF ist für mich eine spannende Aufgabe, die ich mit großer Begeisterung angehe“, sagt Ringer. Er werde sich engagiert einbringen, um die exzellente Forschungslandschaft der OTH Amberg-Weiden weiter auszubauen und Absolvierenden die Möglichkeit zu bieten, sich in der Region weiter zu qualifizieren.

„Eine erste Bewerbung für ein Verfahren aus der Umwelt- und Energietechnik ist im Promotionszentrum bereits eingegangen, die wir nun in einem nächsten Schritt in den Promotionsausschuss geben", so Prof. Dr. Weber.