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Impulse für einen gesunden Start ins Lauftraining

Auch eine gemeinsame Laufrunde war Teil der Veranstaltung
Auch eine gemeinsame Laufrunde war Teil der Veranstaltung

„Ich hatte einfach Lust zu laufen.“ Mit dieser einfachen Motivation aus Forrest Gump startete auch die Veranstaltung Fit Together an der OTH Amberg-Weiden in Weiden. Ein bekannter Satz, der perfekt zu dem passt, was viele sich vornehmen: mehr Bewegung im Alltag und vielleicht sogar die Teilnahme am NOFI-Lauf im Mai.

Auch eine gemeinsame Laufrunde war Teil der Veranstaltung
Auch eine gemeinsame Laufrunde war Teil der Veranstaltung

Gemeinsam mit Partnern wie der Community of Practice Prävention und Gesundheitsförderung des Medical Valley EMN, der AOK Weiden, der VR Bank Nordoberpfalz mit GEPVONA sowie der DJK Weiden und Lifestyle Weiden wurden praxisnahe Impulse für einen gesunden und nachhaltigen Einstieg ins Laufen vermittelt.

Bewegung: Kleine Schritte, große Wirkung

So zum Beispiel auch, dass regelmäßige Bewegung nicht kompliziert sein muss. Schon kurze Einheiten von fünf bis zehn Minuten täglich zeigen messbare Effekte auf Gesundheit und Wohlbefinden. Wer es schafft, etwa 50 Minuten pro Woche aktiv zu sein, legt bereits eine solide Basis. Noch besser sind rund drei Stunden Bewegung, angepasst an das eigene Tempo und die persönliche Fitness.

Diese Grundlagen vermittelte Matthias Spickenreuther von der AOK Weiden und zeigte, wie niedrigschwellig Bewegung in den Alltag integriert werden kann. Entscheidend ist weniger die Intensität als die Kontinuität. Abwechslung im Training hilft zusätzlich, den Körper zu fordern und motiviert zu bleiben.

Ernährung: Energie für den Alltag und das Training

Ulrike Rauch, ebenfalls von der AOK Weiden, ging auf das Thema ausgewogene Ernährung ein und wie diese nicht nur die Gesundheit unterstützt, sondern auch die Leistungsfähigkeit beim Laufen. Sie machte deutlich, wie wichtig eine pflanzenbetonte und abwechslungsreiche Ernährung ist. Das Essen sollte möglichst „so bunt wie ein Regenbogen“ sein.

Obst und Gemüse liefern wertvolle Nährstoffe, komplexe Kohlenhydrate sorgen für stabile Energie und hochwertige Eiweißquellen unterstützen die Regeneration. Letztere könnten etwa auch Kartoffeln, Getreideprodukte oder Hülsenfrüchte in Kombination mit Eiern oder Milchprodukten sein und dann als ebenso gute Proteinquelle dienen wie Fleisch. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel der Lebensmittel im Alltag.

Ausrüstung: Funktional statt kompliziert

Auch die passende Kleidung und Ausrüstung tragen dazu bei, motiviert zu bleiben. Triathlet Markus Legat von Lifestyle Weiden brachte zahlreiche Beispiele zum Anfassen mit und zeigte, worauf es bei funktionaler Laufbekleidung ankommt.

Atmungsaktive Materialien, angepasste Kleidung und gut sitzende Laufschuhe sind entscheidend für ein angenehmes Laufgefühl. Eine individuelle Laufanalyse hilft dabei, die richtige Wahl zu treffen und Verletzungen vorzubeugen. Besonders wichtig sei eine Kopfbedeckung, da der Körper hier im Winter am meisten Wärme verliert und im Sommer der Sonne ausgeliefert ist. Um Blasen an den Füßen vorzubeugen empfiehlt Legat Funktionsmaterial, nahtarme und gerne auch eine Nummer zu kleine Socken.

Gemeinschaft: Gemeinsam laufen, leichter dranbleiben

Wie wichtig zudem Austausch und Vernetzung für nachhaltige Gesundheitsförderung sind, zeigte Christine Raps von der OTH Amberg-Weiden im Rahmen der Community of Practice. Hier kommen Akteurinnen und Akteure aus verschiedenen Bereichen – vor allem Wissenschaft, Praxis und Politik – zusammen, um gemeinsam Gesundheitsangebote zu entwickeln und umzusetzen, um Krankheiten vorzubeugen und Eigenverantwortung sowie Gesundheitskompetenzen zu stärken.

Gerade beim Laufen spielt Gemeinschaft eine große Rolle. Laufgruppen und Initiativen in der Region bieten Motivation, Struktur und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Das erleichtert den Einstieg und hilft dabei, langfristig dranzubleiben. Deswegen laden die DJK Weiden und der TB Weiden zu regelmäßigen Lauftreffs ein. Aber auch an der Hochschule gibt es für Mitarbeitende und Studierende die Möglichkeit gemeinsam mit anderen ins Lauftraining einzusteigen, beispielsweise im WIG Cares Team der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheit oder beim Nofi-Lauf im Mai.

Einfach anfangen

Am Ende bleibt die Erkenntnis, die schon zu Beginn im Raum stand: Es braucht keinen perfekten Plan, um loszulegen. Oft reicht der erste Schritt. Wer Bewegung, Ernährung und Gemeinschaft in den Alltag integriert, schafft die besten Voraussetzungen für mehr Gesundheit und vielleicht auch für die Teilnahme am NOFI-Lauf. Oder, um es mit Forrest Gump zu sagen: Manchmal muss man einfach anfangen zu laufen.

Mehrer Vorträge deckten das Thema Laufen aus verschiedenen Perspektiven ab
Mehrer Vorträge deckten das Thema Laufen aus verschiedenen Perspektiven ab
Grundidee der Veranstaltung: Gemeinsam zu laufen fällt leichter und macht mehr Spaß als alleine mit dem Sport anzufangen
Grundidee der Veranstaltung: Gemeinsam zu laufen fällt leichter und macht mehr Spaß als alleine mit dem Sport anzufangen
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