Internationale Konferenz zu nachhaltiger Transformation bringt Wissenschaft und Praxis in Amberg zusammen
Vom 10. bis 12. Juni 2026 war die OTH Amberg-Weiden Gastgeberin der vierten Economy for the Common Good International Conference (ECGIC 2026). Unter dem Leitthema „Transforming towards a Fair and Sustainable Economy – Shared Responsibility of Science and Practice“ kamen Forschende, Praktikerinnen und Praktiker, Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft in Amberg zusammen, um aktuelle Herausforderungen nachhaltiger Transformation zu diskutieren.
Gemeinsam mit ihren Partnern, der Westböhmischen Universität Pilsen, dem Zentrum Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern (BayZeN) sowie dem internationalen Verband der Gemeinwohl-Ökonomie (ECOnGOOD), konnte die OTH Amberg-Weiden zahlreiche Gäste aus Deutschland, Europa und darüber hinaus begrüßen. Die Konferenz bot Raum für wissenschaftlichen Austausch, praxisnahe Diskussionen und die Entwicklung neuer Perspektiven auf eine nachhaltige und gerechte Wirtschaft.
Im Mittelpunkt standen Themen wie regionale Transformation und Resilienz, nachhaltige Managementstrategien, Konsumentenverhalten, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Landwirtschaft und Ernährung sowie Fragen rund um planetare Grenzen und Postwachstum. Internationale Keynote-Speakerinnen und -Speaker aus Wissenschaft und Praxis lieferten wichtige Impulse für die Diskussionen und zeigten unterschiedliche Wege auf, wie nachhaltige Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft gestaltet werden kann.
Besonders wertvoll war dabei die enge Verbindung von Forschung und Praxis. In Vorträgen, Workshops, einer Podiumsdiskussion und informellen Gesprächen wurden Erfahrungen aus verschiedenen Regionen und Ländern geteilt, Herausforderungen diskutiert und mögliche Lösungsansätze gemeinsam reflektiert. Die Konferenz verdeutlichte einmal mehr, dass nachhaltige Transformation nur im Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure gelingen kann.
Für die OTH Amberg-Weiden unterstreicht die erfolgreiche Ausrichtung der Konferenz ihre Rolle als international vernetzte Hochschule für angewandte Wissenschaften. Nachhaltigkeit, Forschung, Transfer und gesellschaftliche Verantwortung sind zentrale Bestandteile ihres Profils. Die ECGIC 2026 bot die Gelegenheit, bestehende Kooperationen zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft weiter auszubauen.
Auch die Region profitierte von der internationalen Veranstaltung. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, Amberg und die Oberpfalz kennenzulernen und sich mit regionalen Beteiligten auszutauschen. Themen wie Strukturwandel, Energieversorgung und regionale Resilienz, die die Region bereits heute beschäftigen, standen dabei ebenso im Fokus wie internationale Perspektiven auf nachhaltige Entwicklung.
Mit dem Abschluss der Konferenz endet der Austausch jedoch nicht. Zahlreiche Gespräche, neue Kontakte und gemeinsame Ideen werden die Beteiligten auch über die Veranstaltung hinaus begleiten. Die Ergebnisse und Eindrücke der Konferenz werden in den kommenden Wochen aufbereitet und auf den Kommunikationskanälen zur ECGIC 2026 sowie der OTH Amberg-Weiden sichtbar gemacht.
Der Tagungsband zur ECGIC 2026 ist ab sofort frei zugänglich im Open Access verfügbar. Er bündelt ausgewählte Forschungs- und Praxisbeiträge sowie zentrale Impulse der Konferenz.





