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OTH-Student gestaltet deutsch-indischen Dialog in Berlin mit

Nikil mit anderen Studiereden während der Diskussion

Wie können Deutschland und Indien künftig enger zusammenarbeiten – in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft? Beim ersten Indo-German Student Dialogue in Berlin diskutierten 30 ausgewählte Studierende genau diese Fragen. Mit dabei ein Masterstudent der OTH Amberg-Weiden, der seine Perspektive aktiv einbrachte.

Nikil mit anderen Studiereden während der Diskussion

Vier Tage lang brachte der erste Indo-German Student Dialogue 2026 in Berlin 30 Studierende aus Indien und Deutschland zusammen. Die Teilnehmenden aus unterschiedlichen Fachrichtungen diskutierten aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der deutsch-indischen Beziehungen – von Politik und Diplomatie über Wirtschaft bis hin zu Medien und Gesellschaft.

Unter ihnen war auch Nikil Sharad Bansode, Masterstudent im Studiengang International Energy Engineering an der OTH Amberg-Weiden. Als internationaler Studierender brachte er seine Perspektive in die Diskussionen ein und nutzte die Gelegenheit, sich mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft zu vernetzen. Besonders in den Themenfeldern Nachhaltigkeit und internationale Zusammenarbeit setzte er inhaltliche Impulse.

Politik und Diplomatie im Fokus

Die ersten beiden Veranstaltungstage standen im Zeichen internationaler Beziehungen. Unter der Leitfrage „A New Era of Indo-German Relations?“ diskutierten die Studierenden unter anderem über das geplante EU-India Free Trade Agreement, Arbeitsmobilität, Investitionsbedingungen sowie den akademischen Austausch zwischen beiden Ländern.

Ein zentraler Bestandteil des Programms war der Besuch politischer und diplomatischer Institutionen in Berlin. Im Deutschen Bundestag tauschten sich die Teilnehmenden über die Rolle junger Fachkräfte für die Zukunft der bilateralen Beziehungen aus.

Im Auswärtigen Amt standen Studierendenmobilität und akademischer Austausch im Mittelpunkt. Diskutiert wurden sowohl bestehende Chancen als auch strukturelle Hürden, die internationale Bildungswege weiterhin erschweren.

Weitere Einblicke in die diplomatische Praxis erhielten die Studierenden bei einem Besuch der indischen Botschaft. Dort ging es unter anderem um die Bedeutung Deutschlands für Indien in den Bereichen Bildung, Forschung, Innovation und langfristige Kooperation.

Zusammenarbeit über Grenzen hinweg

In der zweiten Hälfte des Dialogs rückten wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektiven in den Fokus. Im Panel „Industry Careers Across Borders“ wurde deutlich, wie entscheidend interkulturelle Kompetenzen für erfolgreiche Karrierewege zwischen Indien und Deutschland sind.

Ein weiteres Panel widmete sich der Rolle von Medien und Narrativen. Die Diskussion zeigte, wie stark Berichterstattung das gegenseitige Bild prägt – und wie wichtig differenzierte Perspektiven für ein besseres Verständnis zwischen beiden Ländern sind.

Ideen für die Zukunft

Im Rahmen eines Mini Policy Sprints entwickelten die Studierenden konkrete Vorschläge für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit. Dazu gehörten unter anderem:

  • eine vielfältigere Berichterstattung über beide Länder
  • stärkere Maßnahmen zur Bindung indischer Fachkräfte in Deutschland
  • intensivere Kooperationen in Wissenschaft und Kultur
  • der Abbau bürokratischer Hürden im internationalen Austausch
  • resilientere Lieferketten in Zukunftsbereichen wie Solarenergie, künstlicher Intelligenz und digitaler Infrastruktur

Studierende als Brückenbauer

Für Nikil Bansode war die Teilnahme sowohl fachlich als auch persönlich prägend. Als studentischer Vertreter der OTH Amberg-Weiden sieht er großes Potenzial im internationalen Dialog:

„Der Dialog hat mir gezeigt, dass Studierende nicht nur Teil des internationalen Austauschs sind. Sie können auch als Brücken zwischen Ländern, Kulturen, Institutionen und zukünftigen Ideen wirken.“

Der Indo-German Student Dialogue verdeutlicht, wie wichtig akademischer Austausch, interkulturelle Kompetenzen und studentisches Engagement für die Zukunft internationaler Partnerschaften sind – und welche Rolle Studierende dabei spielen können.

Gruppenfoto vor dem Brandenburger Tor
Diskussionsrunde mit Politiker
Gruppenfoto mit Diplomaten im Auswärtigen Amt
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