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Rege Diskussionen über die digitale Zukunft im Gesundheitswesen

In sechs Vorträgen referierten Expertinnen und Experten über Digitalisierung im Gesundheitswesen
In sechs Vorträgen referierten Expertinnen und Experten über Digitalisierung im Gesundheitswesen

Wie digital ist das Gesundheitswesen von morgen und was bedeutet das konkret für Patientinnen und Patienten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Veranstaltung „Digitalisierung im Gesundheitswesen“, die am 14.04.2026 an der OTH Amberg-Weiden in Kooperation mit dem VDE und der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) stattfand.

In sechs Vorträgen referierten Expertinnen und Experten über Digitalisierung im Gesundheitswesen
In sechs Vorträgen referierten Expertinnen und Experten über Digitalisierung im Gesundheitswesen

Perspektiven aus Forschung und Praxis

Unter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Buhl aus der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheit der Hochschule sowie Lutz Josef Schmid vom VDE beleuchteten sechs Expertinnen und Experten aktuelle Entwicklungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Teilnehmenden verfolgten die Vorträge aufmerksam und nutzten die Gelegenheit, sich in den anschließenden Diskussionen aktiv einzubringen.

Den inhaltlichen Auftakt machte Prof. Dr. Steffen Hamm von der OTH Amberg-Weiden. Er zeigte, wie digitale Technologien die medizinische Versorgung verändern können und welche Chancen sich daraus ergeben. Verschwieg dabei aber auch nicht die strukturellen Herausforderungen, die mit der Transformation einhergehen. Daran anknüpfend ging Jona Schmitz vom Medical Valley EMN e. V. auf die steigenden Anforderungen an die Digitalkompetenz im Gesundheitswesen ein und veranschaulichte diese am Beispiel der elektronischen Patientenakte (ePA).

Fokus elektronische Patientenakte

Dieses Thema entwickelte sich im weiteren Verlauf des Abends zu einem zentralen Diskussionspunkt. Fragen zu Datensicherheit, Transparenz und praktischem Nutzen der ePA führten zu zahlreichen Wortmeldungen aus dem Publikum. Die Referentinnen Lena Dimde von der gematik GmbH und Anke Schwarz vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention waren per Livestream zugeschaltet und gaben fundierte Einblicke in den aktuellen Stand sowie die zukünftigen Potenziale der ePA für Forschung und Versorgung. Ihre Beiträge lieferten wichtige Impulse für die anschließende, lebhafte Diskussion.

Praxisnahe Einblicke und innovative Lehre

Einen besonders greifbaren Praxisbezug bot Christopher Rehberg von den Kliniken Nordoberpfalz. Am Beispiel des digitalen Arztbriefs zeigte er, wie strukturierte Daten und der Einsatz Künstlicher Intelligenz die medizinische Kommunikation künftig effizienter gestalten können.

Ein Highlight der Veranstaltung war zudem der Beitrag von Prof. Dr. Eva Rothgang. Sie stellte den Einsatz von Mixed-Reality-Technologien in der studentischen Ausbildung vor. Die Besucherinnen und Besucher hatten dabei die Möglichkeit, die vorgestellten VR-Brillen selbst auszuprobieren und so einen direkten Eindruck von den neuen digitalen Lernformen zu gewinnen.

Austausch als Schlüssel zur Weiterentwicklung

Am Ende der Veranstaltung wurde deutlich: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen eröffnet vielfältige Chancen, bringt jedoch auch neue Fragestellungen mit sich. Umso wichtiger ist der offene Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll dieser Austausch ist, um Entwicklungen nicht nur voranzutreiben, sondern auch kritisch und konstruktiv zu begleiten.

Die Besucherinnen und Besucher interessierten sich vor allem für das Thema elektronische Patientenakte
Die Besucherinnen und Besucher interessierten sich vor allem für das Thema elektronische Patientenakte
Die Teilnehmenden konnten selbst ausprobieren, wie moderne Lehre an der OTH Amberg-Weiden aussieht
Die Teilnehmenden konnten selbst ausprobieren, wie moderne Lehre an der OTH Amberg-Weiden aussieht
Organisiert wurde die Veranstaltung von der OTH Amberg-Weiden gemeinsam mit dem VDE und der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT)
Organisiert wurde die Veranstaltung von der OTH Amberg-Weiden gemeinsam mit dem VDE und der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT)
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