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Studierende aus Bayern und Tschechien arbeiten gemeinsam an realen Unternehmensfällen

20 Studierende aus Tschechien und von der OTH Amberg-Weiden beschäftigten sich gemeinsam mit Fallstudien zu Unternehmen aus der Grenzregion
20 Studierende aus Tschechien und von der OTH Amberg-Weiden beschäftigten sich gemeinsam mit Fallstudien zu Unternehmen aus der Grenzregion

Wenn zwei Wirtschaftsregionen ihre Stärken bündeln, entstehen daraus vor allem Chancen, die beide Seiten weiterbringen. Wie genau solche tragfähigen Lösungen aussehen können, überlegten nun Studierende der OTH Amberg-Weiden und der Technischen und Wirtschaftsuniversität in České Budějovice (VŠTE) im Rahmen eines gemeinsamen Workshops des Interreg-Projekts CROSS-CASE (Projekt Nr. 196 Grenzüberschreitende Fallstudien zum Sammeln von Erfahrungen).

20 Studierende aus Tschechien und von der OTH Amberg-Weiden beschäftigten sich gemeinsam mit Fallstudien zu Unternehmen aus der Grenzregion
20 Studierende aus Tschechien und von der OTH Amberg-Weiden beschäftigten sich gemeinsam mit Fallstudien zu Unternehmen aus der Grenzregion

Die Veranstaltung fand im Mai 2026 an der VŠTE statt und brachte Studierende sowie Hochschulmitarbeitende aus Bayern und Tschechien zusammen. Insgesamt nahmen 20 Studierende am Workshop teil, jeweils zehn von der OTH Amberg-Weiden und der VŠTE. Gemeinsam arbeiteten sie an vier grenzüberschreitenden Fallstudien, von denen sich zwei mit Fragestellungen aus der Oberpfalz und zwei mit Themen aus Südböhmen beschäftigten.

Praxisnahe Lösungen für reale Herausforderungen

Die Studierenden analysierten authentische Unternehmensdaten, verglichen wirtschaftliche Perspektiven auf beiden Seiten der Grenze und entwickelten gemeinsam Lösungsansätze für konkrete betriebliche Fragestellungen. Dabei beschäftigten sie sich mit unterschiedlichen branchenspezifischen Szenarien, Risikomanagement sowie unternehmerischen Entscheidungsprozessen und erhielten wertvolle Einblicke in wirtschaftliche Entwicklungen und Transformationsprozesse in beiden Regionen.

Neben der fachlichen Arbeit stand vor allem die internationale Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernten, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzuführen, voneinander zu lernen und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. „Die Zusammenarbeit im internationalen Team hat uns fachlich und persönlich enorm weitergebracht. Außerdem habe ich zum ersten Mal die Gelegenheit gehabt, Tschechien zu besuchen“, berichtet eine Teilnehmerin des Studiengangs International Business.

Grenzüberschreitende Bildung mit Mehrwert

Das Projekt CROSS-CASE wird im Rahmen des Programms Interreg Bayern–Tschechien 2021–2027 gefördert. Ziel ist es, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Studium und Lehre zu stärken und Studierenden praxisnahe Erfahrungen in einem internationalen Umfeld zu ermöglichen.

Der Workshop zeigte dabei, welchen Mehrwert solche Formate für die Ausbildung zukünftiger Fach- und Führungskräfte bieten. Neben fachlichen Kompetenzen wurden insbesondere interkulturelles Verständnis, Teamarbeit und internationale Perspektiven gestärkt. Fähigkeiten, die in einer zunehmend vernetzten Arbeitswelt immer wichtiger werden. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Zusammenarbeit zwischen Bayern und Tschechien und stärkt zugleich die Rolle der Hochschulen als Brückenbauerinnen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Grenzregion.

Die Studierende wurden an der tschechischen Universität herzlich in Empfang genommen
Die Studierende wurden an der tschechischen Universität herzlich in Empfang genommen
In Kleingruppen arbeiten die Studierenden an verschiedenen Fallstudien
In Kleingruppen arbeiten die Studierenden an verschiedenen Fallstudien
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