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Tschechischer Vizeminister für Wissenschaft und Forschung zu Besuch an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) in Weiden

Gesprächsteilnehmer bei Besuch des tschechischen Vizeministers für Wissenschaft und Forschung Arnošt Marks

Deutsch-tschechische Zusammenarbeit spielt an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden eine bedeutende Rolle. Über die verschiedenen grenzüberschreitenden Projekte der Hochschule konnte sich Arnošt Marks, Vizeminister für Wissenschaft und Forschung der Tschechischen Republik, bei einem Informationsbesuch am 30. April 2014 ein Bild machen.

Gesprächsteilnehmer bei Besuch des tschechischen Vizeministers für Wissenschaft und Forschung Arnošt Marks

Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht sind Bernd Posselt, Mitglied des Europäischen Parlaments, und Arnošt Marks zu einem Gedankenaustausch mit Diskussion in den Weidener Technologie-Campus (WTC) gekommen.

Nach der Begrüßung durch Vizepräsidentin Prof. Dr. Andrea Klug und Vizepräsident Prof. Dr. Reiner Anselstetter wurden Gespräche über die internationalen Beziehungen und Kooperation der Hochschule geführt. Besonderer Schwerpunkt lag dabei auf den bestehenden Kontakten und Partnerschaften in der Tschechischen Republik. Marian Mure, Geschäftsführende Leitung des Zentrums für Sprachen, Mittel- und Osteuropa (ZSMOE) und Dr. Ladislava Holubová, Wissenschaftliche Leiterin des ZSMOE stellten verschiedene Projekte des Sprachenzentrums vor. Im Anschluss gab Prof. Dr. Bernt Mayer einen Überblick über das Projekt mit der Westböhmischen Universität Pilsen und die MBA-Kooperation der Fakultät Betriebswirtschaft mit dem Institut für Industrie- und Finanzmanagement (IPFM) in Prag. Mitglieder und Lehrbeauftragte der betriebswirtschaftlichen Fakultät der OTH Amberg-Weiden sind in den englisch- und deutschsprachigen Studienprogrammen des IPFM tätig. Sein Anliegen an die Politiker: ein integrierter Lernort in Prag, in dem deutsche und tschechische Studierende gemeinsam untergebracht werden. Posselt und Marks sicherten ihm zu, die Projekte weiter zu unterstützen. Prof. Dr. Magnus Jaeger und Prof. Dr. Ralf Ringler stellten die Internationalen Beziehungen der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen vor. Seit Jahren besteht gemeinsam mit der State Islamic University in Jakarta (Indonesien) eine Summer School zum Thema erneuerbare Energien. Eine Summer School zum Thema Baustoffe sei für 2015 mit Russland geplant. Für Prof. Dr. Jaeger sei es vorstellbar, eine derartige Kooperation auch mit Tschechien zu etablieren. Prof. Dr. Ringler berichtete von den ersten internationalen Kontakten im Bereich der Medizintechnik. Schwierig sei es, sowohl wirtschaftliche als auch wissenschaftliche Partner zu finden, mit denen man gemeinsam Anträge stellen kann, um Projekte weiter voranzutreiben. Zum Ende der Gesprächsrunde hatten Dr. Carolin Hagl, Leiterin Studien- und Career Service, Dipl.-Volkswirtin Sabine Märtin, Leiterin HAW professional und M.A. Christian Erkenbrecher, Leiter International Office, Gelegenheit, ihre deutsch-tschechischen Programme und Partnerschaften vorzustellen. Zurzeit bestehen vier ERASMUS-Partnerschaften mit Hochschulen in der Tschechischen Republik, die mit Leben gefüllt sind und zwischen denen ein intensiver Austausch erfolgt. Arnošt Marks schlug in diesem Zusammenhang vor, den Kontakt zur Stadt Brünn, Tschechiens Maschinenbauzentrum, herzustellen. Eine Kooperation wäre sowohl für die Fakultäten Maschinenbau/Umwelttechnik und Betriebswirtschaft als auch für Brünn eine gute Option.

Der Tschechische Vizeminister für Wissenschaft und Forschung zeigte sich beeindruckt von den deutsch-tschechischen Kooperationen der OTH Amberg-Weiden. Auf deutscher Seite laufe es sehr gut, in Tschechien noch nicht ganz. Er sicherte bei den Kooperationsbestrebungen der Hochschule seine Unterstützung zu und er werde sich persönlich engagieren, um den gegenseitigen Austausche voranzubringen.

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