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Generative KI für Studierende

Generative Künstliche Intelligenz kann uns beim Lernen, Verstehen und Entwickeln eigener Ideen unterstützen. Gleichzeitig ist ein kritischer, transparenter und verantwortungsvoller Umgang mit KI notwendig. Auf dieser Seite finden Sie wichtige Hinweise zur Nutzung generativer KI im Studium sowie den Zugang zu OTHAWKI, dem KI-Tool der OTH Amberg-Weiden.

OTHAWKI – das KI-Tool der OTH Amberg-Weiden

Mit OTHAWKI können verschiedene KI-Sprachmodelle genutzt werden. OTHAWKI kann mit der eigenen Hochschulkennung genutzt werden. Sie können Fragen stellen, eigene Inhalte bearbeiten und unterschiedliche Modelle für eigene Aufgaben ausprobieren.

Verschiedene KI-Modelle

Wählen Sie das Sprachmodell aus, das am besten zu ihrer Aufgabe passt.

Fragen stellen und Inhalte verstehen

Lassen Sie sich Begriffe, Zusammenhänge oder schwierige Themen erklären.

Lernstoff strukturieren

Erstellen Sie Zusammenfassungen, Übersichten oder Lernfragen aus  eigenen Inhalten.

Ideen entwickeln

Nutzen Sie KI für Brainstormings, neue Perspektiven und erste Lösungsansätze.

Dateien sicher analysieren

Alles wird auf OTH-Servern verarbeitet und gespeichert. Externe Tools wie Websuchen können eigenständig aktiviert und deaktviert werden.

KI Richtlinie der OTH AW

Hier finden Sie einen konkreten Handlungsrahmen zum Umgang mit KI, insbesondere zur Kennzeichnungspflicht und Dokumentation in Abschlussarbeiten.

OTHAWKI

Nutzen Sie OTHAWKI und probieren KI-Sprachmodelle aus und setzen Sie es für Ihr Studium ein. Die Anmeldung erfolgt mit ihrer Hochschulkennung.

Einführungskurs zu OTHAWKI

Im Moodle-Kurs „Einführung in OTHAWKI für Studierende“ lernen Sie die wichtigsten Funktionen von OTHAWKI kennen. Der Kurs zeigt, wie man das Tool sinnvoll, sicher und verantwortungsvoll für das Studium einsetzen kann.

Kontakt zum OTHAWKI Team

Fragen und Anregungen zu OTHAWKI nehmen wir gerne entgegen.

Das gilt es beim Einsatz von KI zu beachten

Generative KI eröffnet faszinierende kreative Möglichkeiten. Doch nur durch einen kritischen und reflektierten Umgang kann sie ihr volles Potenzial verantwortungsvoll und nachhaltig entfalten. Beachten Sie daher bei der Nutzung bitte folgende Aspekte:

Kritischer Umgang

  • Hinterfragen Sie die Antworten der KI kritisch. Die Ausgaben können plausibel klingen und trotzdem fehlerhaft sein. Lassen Sie sich nicht von sprachlich perfekten Antworten täuschen. Unter Umständen halluziniert die KI, beispielsweise wenn keine ausreichenden Trainingsdaten vorliegen.

  • Die Trainingsdaten des KI-Systems können einen Bias (systematischer Fehler, der zu voreingenommenen Ergebnissen führt) enthalten, der sich in den Antworten der KI widerspiegelt. Dies kann zum Beispiel auch zu diskriminierenden KI-Antworten führen.

  • Denken Sie an den Unterschied zwischen generativer KI und einer klassischen Suchmaschine wie Google und ähnlichen. Eine KI generiert neue Informationen, während die Suchmaschine bestehende Informationen auffindet. Achtung: Die Funktionen werden aber zunehmend vermischt. 

Datenschutz

  • Verarbeiten Sie keine personenbezogenen oder geheimen Daten mit KI-Tools. Verwenden Sie ggf. anonymisierte bzw. pseudonymisierte Daten.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Eingaben nach Möglichkeit nicht als KI-Trainingsinhalte verwendet werden.
  • Achten Sie darauf, welche Daten ein KI-System sammelt, wenn Sie sich einen Account erstellen. Verwenden Sie für einen Account in einem KI-System auf keinen Fall Ihr Hochschul-Passwort.
  • Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an den Datenschutzbeauftragten der OTH Amberg-Weiden: https://www.oth-aw.de/datenschutz

Urheberrecht

  • Laden Sie keine urheberrechtlich geschützten Materialien in ein KI-System, es sei denn, Sie haben das Einverständnis des Urhebers und nutzen ein System ohne Datenabfluss an den KI-Anbieter. 
  • Auf KI-generierten Inhalten liegt kein Urheberrecht, aber Vorsicht vor Zufallsplagiaten.

Verantwortung & Transparenz

  • Gehen Sie transparent damit um, wenn Sie KI eingesetzt haben. Seit August 2026 besteht durch die EU-KI-Verordnung eine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte.  Dies gilt insbesondre für KI-generierte Bilder, Grafiken oder Videos, Bilder oder Videos, die durch KI wesentlich verändert wurden, KI-generierten Darstellungen real wirkender Personen („KI-Models“), Deepfakes oder vergleichbaren KI-manipulierten Medieninhalten sowie KI-generierten Texten, die ohne redaktionelle Prüfung veröffentlicht werden und der Information der Öffentlichkeit dienen.  Weitere Informationen finden Sie unter: https://artificialintelligenceact.eu/de/article/50/.
  • Die Verantwortung für einen KI-erstellten Inhalt liegt bei Ihnen und nicht beim KI-System. Sie als Person sind immer die letzte Prüfinstanz.